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Streifzüge durch den Ring – Kapitel 12: Wer früher stirbt ist länger tot…?

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Dieser Artikel wurde schon einmal zu Beginn des letzten Jahres gepostet und ist ein Auszug aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis), von Andreas Raitzig. Da ihn viele neue Leser noch nicht wahrgenommen haben, aber auch ein erneutes Lesen im Kontext der danach veröffentlichten Artikel ein Aha verursacht, hole ich ihn auch nochmals nach vorn.

Kapitel 12. Wer früher stirbt ist länger tot…?

Jetzt verlassen wir den Bereich, welcher mit Logik und gutem Willen nachvollziehbar wäre und betreten eine Welt, welche sich weitgehend nur dem Gefühl, einer inneren Stimme, offenbart. Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Diese Fragen sind schon fast peinlich, weil sie von Vielen mit mehr oder weniger Pathos gestellt und mit mehr oder weniger Suggestion beantwortet wurden. Versuchen wir uns heranzutasten und so lange wie möglich, eine logische Basis unter den Füßen zu behalten.

Ein Leben nach dem Tod wäre ein Widerspruch in sich und das „ewige Leben“ ist nicht möglich. Denn, wo es keine Unendlichkeit gibt, kann es auch keine Ewigkeit geben. Ewigkeit ist, philosophisch gesehen, lediglich eine ideelle Übertragung aus der vermeintlichen 3-dimensionalen Unendlichkeit des Raumes in die 1-dimensionale Linearität der Zeit. Doch wenn es kein ewiges Leben gibt, kann es auch keine ewige Verdammnis geben.

Aber wenn wir gerade bei der Zeit sind, versuchen wir einmal den Begriff Zyklus etwas genauer zu betrachten. Was ist ein Zyklus? Ein Physiker würde ihn sicherlich als EINE separierte Schwingung beschreiben. Beginnend auf Null-Niveau der y-Achse (also genau in der Indifferenz), bewegt sich EIN gedachter Punkt gleichmäßig auf der x-Achse, also der Zeit, entlang. Zugleich wird er vom „differenzierenden Prinzip“ abwechselnd, aber ebenfalls gleichmäßig, in die obere und dann die untere Hälfte des Koordinatensystems bewegt. Die entstehende Linie, welche der Punkt dabei zeichnet, ist eine ideale Sinuskurve. Jene Fläche, welche die gebogene Linie dabei im oberen oder unteren Bereich des Koordinatensystems erzeugt, nennt man eine Halbwelle. Doch EINE einzelne Schwingung, 1 Zyklus, hat keine Frequenz, sondern nur eine zeitliche Dauer. Erst aneinander gereihte Schwingungen „erzeugen“ eine Frequenz, einen Rhythmus, innerhalb einer vorher festgelegten Zeitspanne. Zum Beispiel einer Sekunde. Doch schaut man etwas genauer hin, erkennt man: EINE einzige separierte Schwingung gibt es in der Natur nicht! Jeder Schwingvorgang, jeder Rhythmus beginnt bei Null mit einer Erregung und endet mit einer Dämpfung gegen Null. Dieser Gesamtvorgang zieht sich über mehrere Schwingungen hin.

Wenn wir gedanklich dieses Beispiel auf „das Leben“ anwenden, sehen wir, dass es EIN einziges Leben nicht geben kann. Gleichfalls erkennen wir einen Halbzyklus oberhalb, also in der „dies-seitigen Welt“ und einen Halbzyklus unterhalb, in der „jen-seitigen Welt“. Ob Sie sich mit diesem Beispiel, meiner willkürlichen Übertragung eines physikalischen Vorgangs in das LEBENDIGE, anfreunden können, entscheidet Ihr Gefühl. Ihr Logos spielt dabei anfangs nur eine untergeordnete Rolle. Es deutet jedoch sehr viel darauf hin, dass dieser Vergleich tauglich ist. Viele Erscheinungen, z.B. die verschiedenen Inkarnationen (=Verkörperungen), der Schlaf-Wach-Rhythmus, oder die qualitative Entwicklung der Seele in einem „Erdenhalbzyklus“ ließen sich damit logisch erfassen. Auch die Frage nach dem Woher und Wohin bekäme eine feste Basis, auf welcher wir aufbauen könnten. Der Konjunktiv ist von mir bewusst gewählt, weil nur Sie allein über den Wahrheitsgehalt meiner Vorstellung entscheiden können. Somit wird verständlich, dass auch zu diesem Thema nicht alles gesagt werden kann. Die entscheidenden Antworten, den Blick auf das Ganze, müssen Sie sICH SELBST erarbeiten.

Jeder Lebenszyklus, (physikalisch wäre das eine Einzel-Schwingung), beginnt mit einem Impuls, welcher eine Ur-Hülle zeugt. Alles LEBENDIGE benötigt eine Ur-Hülle, welche das physische Prinzip separiert, isoliert. Diese Urhülle besteht aus einem stofflichen und einem energetischen Bestandteil, dem Leib und der Aura. Innerhalb dieser Ur-Hülle wirken die Gesetze der orthodoxen Physik und Chemie nur sekundär. D.h. der Energieerhaltungssatz ist im Lebendigen außer Kraft gesetzt. Konzentrationen bilden sich örtlich abgegrenzt, entgegen dem Entropiedogma. Flüssigkeiten fließen von unten nach oben, Schwingungen können aus sICH SELBST heraus, ohne Impuls von außen erzeugt werden, und der Schwerpunkt des Leibes befindet sich nicht an seiner tiefsten Stelle (der Mensch kann aufrecht stehen). Man könnte die Aufzählung weiter fortsetzen. Wird der materielle Erdenhalbzyklus beendet, also trennt sich das physische Prinzip vom Leib, wirken die Gesetze der orthodoxen Physik und Chemie wieder primär. Der stoffliche Leib zerfällt und die Aura bricht in sich zusammen.

Bewusst erfassbar, erscheint beides zusammen, als SELBST.  

Zugleich existiert in einer stofflich viel feineren Ebene (hier ist nicht der Äther gemeint, denn das Photon ist der Grundbaustein der „mittleren Ebene“) das psychische Prinzip. Sein Träger ist die Seele. Jenes um und in die Seele wirkende Kraftfeld wird Geist genannt. Beide sind untrennbar verbunden. Somit kann es keinen „umherirrenden Geist“ ohne Seele geben. Die Seele kann man grob als ein „Universum im Kleinen“ betrachten. Sie besteht, ähnlich unserem Universum, aus unzähligen Galaxien, welche in Summe eine sinn-volle Struktur aus Attraktoren, Voids und Filamenten bildet. Von außen betrachtet erinnert die Seele an ein Gewebe oder einen Schwamm. Die Seele besitzt eine 3-dim stoffliche Struktur und der Geist eine 2-dim energetische.

Bewusst erfassbar, erscheint beides zusammen, als ICH.

Vereinigen sich SELBST und ICH, entsteht ein 0-dimensionales, temporäres, Bewusst-Sein tragendes Prinzip. Es ist in allen Lebewesen in unterschiedlicher qualitativer Ausprägung vorhanden. Seine Präsenz äußert sich in zielgerichtetem Handeln. Es ist das, was wir allgemein LEBEN nennen. Dieses Bewusst-Sein tragende Prinzip wirkt sowohl in die leibliche Präsenz, die Physis und auch in die seelische Präsenz, die Psyche, hinein und nimmt Veränderungen in beiden stofflichen Ebenen vor. D.h., eine qualitative Veränderung, ein Qualitäts-Sprung der Seele und somit auch der Erwerb neuer „geistiger Fähigkeiten“ kann nur in einem Erdenhalbzyklus erfolgen. Denn nur dort sind ICH und SELBST verbunden. Ein Qualitäts-Sprung nach oben äußert sich für den Einzelnen im Freiwerden der so genannten „Kundalini-Energie“ und ist mit einem nicht beschreibbaren, sehr erhebenden Gefühl verbunden. Zugleich ist bei einem Leben „außerhalb eines vernünftigen Bereiches“ auch ein Qualitäts-Sprung nach unten möglich, welcher die geistigen Fähigkeiten einengt (äußerlich in seinem letzten Stadium, als Demenz, Alzheimer uva. erkennbar).

 

Alle „vernünftigen Menschen“ sterben gesund! Viele unserer Großeltern sind noch friedlich im Sessel entschlafen. Heute kündigt sich die Vollendung des materiellen Erdenhalbzyklus fast immer durch eine „schwere“ Krankheit an. Ein Ableben ohne vorherige Krankheit gibt es kaum noch. Doch jede so genannte Krankheit (Vergiftungen und mechanische Verletzungen ausgenommen) ist immer eine Anzeige dafür, dass man sich außerhalb des Rahmens kosmischer Vernunft bewegt hat oder noch immer bewegt. So sind heute sehr viele Menschen „psychisch krank“, halten sich aber für kerngesund und sehr erfolgreich.

Jede Seele beginnt ihr DA-SEIN im Bion (das Da-Sein der Seele endet auch dort, wenn die Spirale nach unten nicht aufgehalten wird). Der Bewusstseinsstand des Bions, seine Fähigkeit zur zielgerichteten Handlung, ist dort noch sehr bescheiden ausgeprägt, aber vorhanden. Physikalisch ist es an seiner ektropischen Wirkung erkennbar. Alle Lebendigkeit wirkt ektropisch! (sichtbar durch Mehrwert, Mehrprodukt) Die Forschungen von Wilhelm Reich haben das bewiesen, auch wenn er selbst noch nicht in der Lage war, Vernunft dahinter zu erkennen. Über Einzeller, Mehrzeller bis hin zu komplexen Lebewesen nimmt die Fähigkeit zur zielgerichteten, vernünftigen Handlung zu. Es ist nur christliche Arroganz und Dummheit, dem „niederen Tier“ die Fähigkeit zur zielgerichteten Handlung, als Resultat aus Erfahrungen und somit ein Bewusst-Sein, abzusprechen. Andere Religionen sind da schon sehr viel weiter. Jeder Besitzer eines Hundes oder Kanarienvogels wird das ähnlich sehen, wenn er das Tier nicht nur als zusätzliches „Möbel“ betrachtet.

Seelen können sich –lose- verbinden und eine übergeordnete, höhere Qualität, eine höheres gemeinsames Bewusst-Sein, erzeugen. Schauen Sie sich einen Schwarm Fische an. Alle Tiere ändern schlagartig-gemeinsam ihre Richtung und in Gefahrensituationen handeln sie als Schwarm „höchst vernünftig“. Dieses „gemeinsame Bewusst-Sein“ in Populationen gleicher qualitativer Entwicklungs-Stufe hat C.G. Jung breit erforscht. Er nannte es das –kollektive Unterbewusstsein-. So gibt es auch eine Volks-Seele und einen Volks-Körper in Populationen gleicher qualitativer Entwicklungs-Stufe. Mir ist schon klar, weshalb man dieses heiße Eisen nur sehr ungern berührt. Die geplante eurasisch-negroide Mischrasse kann kein kollektives Unterbewusstsein ausbilden, da ihre Einzel-Mitglieder unterschiedlich qualitativen Entwicklungsstufen angehören. Sie werden in Gefahrensituationen, welche ihre Gemeinschaft betrifft, nicht vernünftig handeln. Sie wären jeder Manipulation viel leichter ausgeliefert. Vielleicht ist gerade dies der Grund, weshalb man die Völker auflösen möchte, selbst aber jede Vermischung vermeidet. Oder ganz banal ausgedrückt: Jedes Mittelmaß wird immer dann überlegen sein, wenn es ihm  gelingt, vorhandene Größe zu zerstören. Dazu bedarf es schon einer gewissen Schlauköpfigkeit; hat aber mit Klugheit oder Vernunft nichts zu tun.

Es sei an dieser Stelle nochmals deutlich darauf hingewiesen, dass jegliche Arroganz gegenüber anderen Völkern nicht nur dumm, sondern auch schädlich für das eigene Volk ist. Die Aborigines können sicherlich keinen Atomreaktor bedienen, aber dafür andere Dinge, vor denen die etablierte Wissenschaft nur mit großen Augen und offenem Mund dasteht. Die Weltgeschichte lehrt uns immer wieder: Arroganz und Dünkel sind der Anfang vom Ende eines jeden Volkes! Daran werden auch die jetzigen Herrscher zu Grunde gehen.

Bleiben wir bei der Entwicklung der Einzelseele. Jede dieser Einzelseelen, mit einem materiellen Körper lose verbunden, sieht sich in einem Erdenhalbzyklus mit unterschiedlichsten Bedingungen und Herausforderungen konfrontiert. Je nachdem, wie das Bewusst-Sein diese Herausforderungen meistert, steigt die Qualität der Seele, bleibt erhalten, oder sinkt ab. Einzelseelen oder Volksseelen, welche in ihrer Geschichte große „Schwierigkeiten“ bewältigten, behalten die erworbenen Fähigkeiten. Das geschieht aber nicht genetisch-materiell, wie man heute meint, sondern seelisch-ideell. Es gibt in der Entwicklung vom Niederen zum Höheren sowohl eine evolutionär-quantitative wie auch eine revolutionär-qualitative Komponente. Somit hat Darwins Lehre sehr wohl seine Berechtigung. Aber eben nicht ausschließlich! Es ist völlig sinn-los, die evolutionäre und die revolutionäre Komponente gegeneinander zu stellen und zu meinen, „die Einen“ oder „die Anderen“ hätten die absolute Lösung (denken Sie an die Puppenspieler im Hintergrund). Dies ist lediglich der Ausdruck einer Strategie, um die Erkenntnis, welche in der Synthese liegt, zu verhindern. In der Genesis des Lebendigen kommt die Hegelsche Dialektik von Quantität und Qualität in „Reinkultur“ zum Ausdruck. Sie ist eine, von insgesamt sechs grundlegenden Prinzipien im Kosmos. (auch wenn Hegel nur Quantität und Qualität erkannte, so ist doch in der Formulierung -Anhäufung von…Umschlag in…- die Aktivität als dritte Komponente benannt).

Im menschlichen Bewusst-Sein, im menschlichen Tun, erscheint die zur Zeit höchste Komplexität und somit auch die höchste Qualität der Seele. Allerdings ist sie bei allen Menschen unterschiedlich, evolutionär, ausgeprägt und nicht „festgelegt“. Der SPRUNG vom Tier zum Mensch, revolutionär, ist eine seelische Entwicklungs-Stufe. Die Suche nach dem -missing link-, also jenen Übergangsformen in der Entwicklung tierischen und pflanzlichen Lebens, wird auch weiterhin erfolglos bleiben. Doch noch wichtiger als diese Erkenntnis ist die Tatsache, dass dieser revolutionäre Sprung auch umkehrbar ist. So wird ein Mensch, welcher sich in einem Erdenhalbzyklus wie ein Tier benimmt, nur seinen Trieben und Instinkten folgt, die nächste Verkörperung wieder als höheres Säuge-Tier beginnen. Man sollte sich also gut überlegen, wie man dem Tier gegenübertritt. Und in manchen Kulturen gibt es sehr bestialische Schlachtriten…

Das höhere Säuge-Tier WILL dienen. Auch, wenn das manchem Leser zu weit hergeholt erscheint. Ein Hund WILL seinen Herrn beschützen, eine Kuh GIBT GERN von seiner Milch ab. Aber jedes Tier hat darum auch einen Anspruch auf RESPEKT und artWÜRDIGE Behandlung. Für ein Tier ist sinn-volles Handeln, in der Herde oder bei Gefahrensituationen, die Voraussetzung für eine qualitative Steigerung seiner Seele. Wir alle haben diese Stufen durchlaufen und sind stets siegreich aus den verschiedensten Herausforderungen hervorgegangen. Weshalb nur, fragt man sich, werden jetzt wieder so viele Menschen zum Tier?

Schauen Sie doch einmal ins Weltnetz und lesen Sie unter dem Stichwort -popular reduction- was kranke Menschen so von sich geben. Sie denken laut über eine Verminderung der Weltbevölkerung in riesigem Ausmaß nach. Doch sie denken nicht nur darüber nach, sondern sie planen bereits -eiskalt-. Jeder Leser sollte sich selbst ein Urteil über diese Pläne machen. Ich werde das an dieser Stelle nicht tun. Doch ich möchte diese Planer auf einen wichtigen Umstand hinweisen: Sollten sie es wirklich schaffen, und die Chancen stehen beim derzeitigen Bewstseinsstand der Weltbevölkerung gar nicht schlecht, wird auch die zahlenmäßige Präsenz der Nutz-Tierwelt stark abnehmen. D.h. im Klartext, die Möglichkeit einer Neuinkarnation in einem höheren Säuge-Tier nimmt stark ab (die Chance als Mensch wieder geboren zu werden, haben diese Monster ohnehin vertan). Was dann als nächst untere Stufe für diese Seelen erreichbar ist, sind niedere Säugetiere. Man kann nur hoffen, dass die „übrig gebliebene Menschheit“ dann mit Ratten und Mäusen anders umgeht als das heute geschieht.

Doch die Frage steht noch immer: Warum diese rasende Rückentwicklung der menschlichen Qualitäten in einem unglaublichen Ausmaß? Was haben wir falsch gemacht? Was soll gelernt werden? Ich möchte versuchen diese Fragen mit einem Gleichnis zu beantworten.

Eine Mutter steht mit ihren 3 minderjährigen Söhnen vor dem Herd. Der erste Sohn ist wohl geraten. Er pariert auf´s Wort und ist auch ansonsten angepasst und lieb. Nur etwas träge. Er spielt am liebsten mit den Fischen im Aquarium. Natürlich nur vor der Scheibe. Der zweite Sohn ist hilfsbereit und lernwillig. Er hat zwar seinen eigene Kopf, ist aber jedem vernünftigen Argument zugänglich. Sicherlich macht auch er seine Fehler, aber er lernt daraus und wiederholt sie nicht. Der dritte Sohn nun ist ein richtiger Querschläger. Ständig hat er etwas anzuzweifeln, die Autorität des „gesagten Wortes“, die Erfahrung von anderen, ist ihm schnuppe. Er macht nur das, was er für richtig hält und was ihm einen „Vorsprung“ vor den anderen garantiert. Also eine rechte Plage für jede Familie. Jetzt sagt die Mutter: Kinder, fasst nicht auf die Herdplatte. Sie ist heiß und ihr werdet euch wehtun. Der brave Junge wird glauben. Er wird folgsam sein wie immer und sich den Schmerz ersparen. Der zweite überlegt für sich: Das verbrannte Essen vom letzten Wochenende sah reichlich komisch aus. Und gestunken hat das… Es ist wohl besser wenn ich meinen Fingern das nicht antue. Der dritte Junge jedoch reagiert völlig anders. So ein Quark, denkt er. Mutter kann mir viel erzählen. Sicherlich will sie nur verhindern, dass ich mir schon vorher ein Stück vom Braten stibitze. In einem günstigen Moment wird er heimlich auf die Herdplatte fassen und sich mörderisch die Finger verbrennen.

Es sieht so aus, als ob sich die Menschheit erst einmal richtig die Finger verbrennen muss, bevor sie endlich versteht. Sie scheint den logisch-rationalen Argumenten einiger Weniger, den Erfahrungen aus der Vergangenheit, nicht mehr zugänglich zu sein.

So haben auch alle Irrwege der Menschheit einen tieferen Sinn und jeder darf frei entscheiden, wie lange er mitspielt. Ich weiß, man wird es mir übel nehmen, auch wenn ich es wertfrei anmerke: Manche Menschen sind auserwählt, um durch Manifestation von Un-Vernunft für andere Menschen Vernunft erst erkennbar werden zu lassen. Es ist dies die uralte Metapher zwischen Hell und Dunkel, Gut und Böse usw. in welcher Eines erst durch das Andere sichtbar wird. Sie haben sich diese wichtige Funktion! im vorherigen Erdenhalbzyklus „verdient“ und könnten, (wenn sie es denn ehrlich wollten), diese „Spirale nach unten“ aus eigener Kraft, zu jeder Stunde, verlassen. Sie hätten die Unterstützung der Ahnen, wenn sie darum bäten. Doch wer steigt schon freiwillig aus einem „prunkvoll und mächtig“ erscheinenden Da-Sein aus?

Viele der Mächtigen dieser Welt werden mit dem Alter plötzlich komisch. Weich, sehr spendabel oder sogar tief religiös. Doch die Chance in diesem Leben ist vertan. Auch wenn diese Menschen, nach lebenslanger Geld- und Machtjagt, endlich zur Ruhe gekommen, beginnen nachzudenken und ihr Erberinnern sie an ihre Aufgabe als humanoides Wesen erinnert. Die einzige Chance die bleibt, ist: Ein zu tiefes Abstürzen, eventuell sogar in die Tierwelt, zu verhindern. Doch was tun sie nun? Genau das, was sie ihr ganzes Leben taten; sie versuchen alles mit Geld zu regeln, sich freizukaufen. Sie haben nichts verstanden. Diese Erscheinung ist an keine Religion oder Region gebunden, auch wenn der Begriff auserwählt dies anzudeuten scheint. Jedes Individuum, ob Fisch ob Adler ob Mensch, ist für eine Aufgabe auserwählt, aber nicht festgelegt. Es steht ihm frei, ob er einfach nur mitläuft, ob er Zusammenhänge erkennt und sich höher entwickelt oder ob er der VERSUCHUNG erliegt und sICH schadet. Anderen Seelen kann er nicht schaden, wenn diese es nicht zulassen. Wer aus niederen Motiven heraus, ein fremdes Leben auslöscht oder den Auftrag dazu gibt, lädt Schuld nur auf sICH. Jene nun frei gewordene Seele aber, geht auf ihrem erreichten, qualitativen Stand in eine neue Inkarnation. Und Seelen vergessen nicht, im Gegensatz zum lebendigen Bewusst-Sein.

SELBST-ERHALT und SELBST-AUFGABE (eventuelles Aufopfern für den Erhalt der Gemeinschaft) sollten in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Unser Erden-Da-Sein ist die Prüfung für das Erlangen einer quantitativ und qualitativ neuen Da-Seins-Form (Metamorphose, Qualitäts-Sprung), welche in einigen Religionen auch als Nirvana, Paradies, u.ä. bezeichnet wird. Das bewusste SELBST-OPFER kann, muss aber nicht, diesen Qualitäts-Sprung auslösen und wurde in der Geschichte immer wieder von Monstern in Menschengestalt, suggestiv für ihre egoistischen Zwecke missbraucht. Der Schönheitsfehler all dieser Paradies-Lehren besteht nur darin, dass diese höhere Da-Sein-Form als idealer, statischer Zustand, in welchem es keine Entwicklung mehr gibt, dargestellt wird.

Fortsetzung: Kapitel 13 – kommt das dicke Ende oder nicht?…

  1. tulacelinastonebridge
  2. Gerd Zimmermann
    Mai 9, 2015 um 12:04 pm

    7 / 10 sind Wasser

    Reaktive Unordnung

    Weil gefangen

    Sonne ist Licht

    Aber nicht das Leben

    Wenn die Zeit reif ist

    Fällt sie vom Pflaumenbaum.

    Daniel Düsentrieb

    Der Vorgänger der Wikinger

    Lass es kesseln, Werner und mach
    Auf die Schranke, sonst gibt es Zanke……..

    Gruss Gerd

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