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Streifzüge durch den Ring – Kapitel 11: eine Zu-Mutung…

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Dieser Artikel wurde schon einmal zu Beginn des letzten Jahres gepostet und ist ein Auszug aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis), von Andreas Raitzig. Da ihn viele neue Leser noch nicht wahrgenommen haben, aber auch ein erneutes Lesen im Kontext der danach veröffentlichten Artikel ein Aha verursacht, hole ich ihn auch nochmals nach vorn.

Kapitel 11 – eine Zu-Mutung…

Sie sitzen mit Freunden in fröhlicher Runde in einem Gasthaus. Sie kennen sich schon lange und „können gut miteinander“. Nach einiger Zeit kommt ein Unbekannter hinzu. Äußerlich macht er nicht viel her und doch ist er Ihnen sofort irgendwie angenehm. Es stellt sich im weiteren Verlauf des Abends heraus, dass er das gleiche Steckenpferd reitet wie Sie. Na so ein Zufall. Später dann warten Sie auf den Bus. Ein „sehr fein gekleideter“ Herr kommt auf Sie zu und fragt nach der Uhrzeit. Na toll, denken Sie, Herr Gernegroß kann sich nicht mal ´ne Uhr leisten. Trotzdem kommen Sie ins Gespräch und stellen mit der Zeit fest, dass er ganz „in Ordnung“ ist. Er ist überhaupt kein Gernegroß. Wieso haben Sie sich so geirrt; Sie besitzen doch sonst eine ganz gute Antenne für Menschen? Wo ist die Ursache für Zuneigung (Symphatie) oder Abneigung (Antiphatie) zu finden? Zu Hause angekommen -ahnen- Sie schon vor der Tür: Drinnen ist „dicke Luft“. Warum, das wissen Sie noch nicht. Sie sind weder zu spät gekommen, noch haben Sie in letzter Zeit irgendeine Pflicht versäumt. Ihr Blumenstrauß wird kalt ignoriert und es stellt sich heraus, dass sie die Zahnpasta-Tube wieder einmal an der falschen Stelle malträtiert haben. Außerdem waren am Morgen genau 3 Rasierhährchen im Waschbecken zurück geblieben. Ihre Frau sagt Ihnen klipp und klar: So geht das nicht weiter. Entweder Sie reißen sich in Zukunft zusammen oder… Hier stockt sie, doch Sie empfinden auch das Nichtgesagte als eine Zumutung. Nachdem sich der Rauch verzogen hat, sitzen Sie geknickt in Ihrem Lieblingssessel. Sie denken an früher. Da gab es noch Harmonie, Einer wusste ohne Worte, was dem Anderen fehlt. Aber jetzt? Irgendwie liegen wir nicht mehr auf einer Wellenlänge. Wir haben uns beide verändert und der kleinste Grund führt zu sinnlosen Auseinandersetzungen. Die „Chemie“ stimmt einfach nicht mehr.

Beginnen wir zu sortieren. Der letzte Satz ist die bekannte, materialistische Begründung für jede psychische Erscheinung. Jeder weiß doch ganz genau: Alle zwischen-menschlichen Dinge lassen sich auf Biochemie zurückführen. Das wunderbare Gefühl beim ersten Kuss ebenso, wie der Wutanfall. Man kann inzwischen hervorragend beweisen, dass Stresshormone Stress erzeugen. Man muss sie nur spritzen und gleich wird aus einer Transuse ein Nervenbündel. Tausendmal bewiesen…

Alles klar? Natürlich nicht! Denn Jeder weiß ebenfalls genau: Wo viel Feuerwehr rumsteht, brennt es gerade. Doch kann man daraus schließen, dass die Feuerwehr die Brände legt? Ursache und Wirkung werden von den Materialisten gern mal verdreht. Die „Chemie“ kommt als -primäre Ursache- nicht in Frage, auch wenn man ihr verschämt ein „Bio“ voranstellt. Sie ist stets -leibliche Wirkung-, welche als -sekundäre Ursache- physiologische Veränderungen aller Art im Leib hervorruft. So ist die Ausschüttung der Stresshormone die -sekundäre Wirkung- eines -primären Geistimpulses-. Untersuchen wir nun, ob Harmonie eventuell etwas mit der „gleichen Wellenlänge“ zu tun hat.

Betrachten wir einmal genauer, was „elektronisch gesehen“ geschieht, wenn wir in einem Radio einen Sender wählen. Einfach ausgedrückt: Wir stellen ein Mitschwingen (eine Resonanz) her. Der Raum rings um Ihren Apparat schwingt. Er schwingt in einer kaum vorstellbaren Bandbreite. Von niedrigsten Frequenzen, die Jahrtausende dauern, bis zu höchsten Frequenzen, welche mit einer materiellen Apparatur der mittleren Ebene weder erzeugt, noch nachgewiesen werden können. Innerhalb dieser riesigen Bandbreite ist der sogenannte „Radiobereich“ nur eine klitzekleine Winzigkeit. Und doch können wir im Bereich von „Langwelle“ bis „Ultrakurzwelle“ einen gewünschten Sender sehr genau einstellen. Dazu erzeugt jedes Radio selbst eine Schwingung in einem Schwingkreis. Wenn diese -innere Schwingung- genau mit der -äußeren Ätherschwingung- des gewünschten Senders übereinstimmt, kann über Resonanz ein „Informationsstrom“ herausgefiltert und verstärkt werden. Wenn Ihr Radio nur Kurzwellen empfängt, bleiben Ihnen die Sender der Ultrakurzwelle verborgen. Aber niemand wird Ihnen einreden können, es gäbe keine UKW-Sender, denn der Nachbar empfängt sie ja.

Nun ist jeder Mensch ebenfalls ein Sender und ein Empfänger von Schwingungen in einem bestimmten Frequenzband. Diese Schwingungen sind so enorm hoch, dass nur unser Geist sie erzeugen und mit Information versehen (modulieren) kann. Zugleich ist auch nur der Geist in der Lage, diese höchsten Frequenzen zu empfangen und danach die Information auszukoppeln (zu demodulieren). Jeden Menschen umgibt eine unvorstellbar große Menge an Information. Wenn wir uns -konzentrieren- (den Sender suchen), sind wir in der Lage, eine ganz bestimmte Frequenz herauszufiltern, und erhalten (wenn vorhanden) die gewünschte Information. Wenn zwei Menschen von „Natur aus“ auf der gleichen Träger-Frequenz senden und empfangen, liegen sie auf einer „Wellenlänge“, können also „gut miteinander“. Oft muss gar nichts gesagt werden. Der andere „weiß“ schon vorher, was gemeint ist. Die Bandbreite jedes Menschen erweitert oder verengt sich je nach Lebensweise, Umfeld und Interessen. Es kann geschehen, dass genau jene „Wellenlänge“, welche früher einmal für Harmonie zwischen zwei Menschen sorgte, jetzt beim Partner nicht mehr empfangbar ist, weil seine Bandbreite sich im Laufe der Zeit verengte.

Das Vermögen, höchste Frequenzen zu empfangen, ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Manche Menschen sind regelrecht „taub“ für höhere Frequenzen und manche Menschen empfangen viel zu viel, so dass die Sensibelchen daran ersticken können, wenn sie nicht aufpassen (Anmerkung: siehe Hochsensitivität). Es kommt also nicht nur darauf an, die Empfindlichkeit (Trennschärfe) und die Bandbreite zu besitzen um höhere Frequenzen zu empfangen, sondern auch darauf, sie verarbeiten zu können! Das sind zwei verschiedene Schuhe! Doch was macht der Materialismus daraus? All Jene, welche durch eine falsche Lebenseinstellung die Fähigkeit verloren haben, höhere Frequenzen zu empfangen, reden Ihnen heute ein, es gäbe sie nicht. Sie seien ein Träumer und Phantast. Sagen Sie diesen Leuten einfach: …aber Ihr Nachbar empfängt doch auch UKW… Die Materialisten werden Sie nicht verstehen können, aber das macht nichts. Vieles Andere verstehen sie ja auch nicht. Man könnte noch hinzufügen: Die Sonne trägt keine Schuld, wenn der Blinde seinen Weg nicht sieht (u.a. Konfuzius). Aber Vorsicht, das könnte Beulen geben. Denn viele Materialisten leuchten ja von Innen, und bescheinen ihren Weg selbst, wie wir wissen.

Doch lassen wir die Späße und schauen uns die Ursache für die „Taubheit“ mancher Menschen genauer an. Aus dem Physikunterricht ist bekannt, dass die innere Schwingung, also die Temperatur eines Mediums, seinen Aggregatzustand bestimmt. Vermindere ich die Innenschwingung, führt dies zur Erstarrung (Feststoff). Dabei wird das Gleichgewicht, welches in der Flüssigkeit herrscht, in Richtung zentrischer Wirkung verschoben. Wird die Innenschwingung erhöht, führt dies zur Verflüchtigung (Gasstoff). Das Gleichgewicht ist nun in Richtung exzentrischer Wirkung verschoben. Der Flüssigstoff befindet sich dazwischen und stellt so etwas wie die „breite vernünftige Mitte“ dar, in welcher Menschen sich befinden sollten. Von -nordisch kühl- bis -südländisch hitzig- befindet sich alles noch im vernünftigen Bereich. Die Zustände -eiskalt- oder -abgebrüht- zerstören die Seele. Ist ein Mensch ich-zentrisch (egoistisch) orientiert, egal ob nun materiell oder ideell, vermindert sich die Frequenz seiner Aura und seines Geistes. Das kann bis zur Erstarrung führen. In den Volksmärchen begegnet uns diese Erscheinung im „Kalten Herz“. Der verführte Jüngling konnte erst durch die ehrliche Liebe, also Zufuhr von Energie, wieder „erweicht“ werden. Je tiefer die Eigenfrequenz eines Menschen sinkt, also jene seines inneren Schwingkreises, desto weniger „höhere Information“ ist ihm zugänglich.

Hass bedeutet Entzug von Energie und führt langsam zu seelischer Erstarrung. Eine Gesellschaft, welche die Gier, den Hass gegen Andere zu ihrer bestimmenden Handlungsweise erkoren hat, stirbt langsam an innerer ERSTARRUNG seiner STRUKTUR. Ein Blick in die Welt von Heute genügt.

Gleiches gilt umgedreht. Der bekannte Satz: „Geben ist besser denn nehmen“ ist keine Erfindung des Christentums sondern uraltes Weistum unserer nordischen Ahnen, welche diese Zusammenhänge bereits kannten. Wer der Gemeinschaft dient, erhält viel mehr zurück als er gibt. Wer egoistisch giert, wer der Gemeinschaft schadet, schadet sICH SELBST am meisten, auch wenn er es im Heute nicht erkennen kann. Doch beachten Sie bitte auch unbedingt die Dualität dazu. Wer immer nur gibt, wer sich permanent verschenkt, wer nie an sICH SELBST denkt, zerstört sich ebenfalls. Ein Volk, welches (unvernünftig) immer nur zahlt, zerstört sICH SELBST durch äußere AUFLÖSUNG seiner STRUKTUR.

Bleibe flüssig wie das Wasser und vermeide die Extreme an den Aggregations-Sprunggrenzen.

Wenn Sie die Dialektik hinter diesem Gegensatzpaar verstanden haben, wird deutlich:

Überzogener Nationalismus (das hat nichts mit gesundem Nationalstolz zu tun) ist keine Lösung! Und faschistoides oder gar kommunistisches Gedankengut schon gar nicht…

Informationsfelder

Für das Vermögen des Menschen, als Sender zu agieren, gilt: Die um ihn herum „stehende Raumwelle“ ist Träger der so genannten „morphischen Information“. Sie ist mit keiner materiellen Apparatur der mittleren Ebene darzustellen (auch die Kirlian-Fotographie ist dazu nicht geeignet). Diese „Raumwelle“ wird auch Aura genannt und hat bei den meisten Menschen einen Durchmesser von etwa 100 Metern. Der „Wirkbereich“ der Aura ist aber viel geringer. Er beträgt bei der überwiegenden Mehrheit der Menschen nur noch wenige Meter. Bei manchen Menschen aber weiterhin viele Kilometer! Innerhalb dieses Bereiches können wir Informationen senden und Wirkungen auslösen. Wer „vernünftig lebt“ besitzt auch die Möglichkeit mit der Kraft der Aura „starke Dinge“ anzustellen. Doch das Wissen um das -Wie- wird seit 2000 Jahren mit brutaler Gewalt unterdrückt und ist nur noch Wenigen zugänglich.

Ich hätte den Begriff der „morphischen Information“ zwar gern gegen einen präzisen Begriff ausgetauscht, möchte an dieser Stelle aber den Finder der „morphischen Felder“, Rupert Sheldrake, ehren, der ihn prägte. Ansonsten greife ich, wie Sie sicher bemerkten, an Stellen, wo es sinnvoll ist, auf jene Begriffe zurück, welche nach und nach aus unserem Sprachgebrauch verschwunden wurden. Viele dieser Begriffe können eine Eigenwesentlichkeit oder einen Ablauf sehr viel besser beschreiben. Über das Erb-Erinnern wird ein Bezug schneller und besser hergestellt. So ist z.B. der Begriff „Idee“ artfremd; irgendwie steril. Beim Begriff „Einfall“ kommt bereits im Wort sein Wesen zum Ausdruck.

Auch alle Tiere und Pflanzen bilden eine Aura aus. Sie sind ebenfalls in der Lage, dieser „Raumwelle“ eine Information aufzuprägen. So können Pflanzen uns zu-muten, dass sie Wasser brauchen. Wenn wir auf dieser Frequenz „empfänglich“ sind, werden wir das bemerken. Ein Hund beispielsweise ist in der Lage, sich „haargenau“ auf die Träger-Frequenz seines Halters einzustellen und seine Absichten über große Entfernung hinweg zu erkennen. Anfangs glaubte man, nur Hunde könnten Menschen mit guten Absichten von den anderen unterscheiden und sich von diesen fern halten. Als man aber einen Lügendetektor mit einem Grasbüschel verband und eine Kuh in seine Nähe brachte, konnte man ähnliche Signale aufzeichnen, wie sie ein Mensch bei Panik oder Todesangst erzeugt. Frage an die Materialisten: Wo hat die Pflanze ihre Augen versteckt? Und vor allem, womit erkennt die Pflanze (ohne Hirn) die Absicht der Kuh? Was weiß die Pflanze?

So ist die Schwingung der Aura bei Lebewesen aller Art seit jeher das -ursächliche- Mittel zur nonverbalen Kommunikation. Auch die Zellen tauschen Informationen über Schwingungen aus. Nur liegt hier die Frequenz der Schwingung sehr viel tiefer, in der Nähe des sichtbaren Lichtes. Siehe die Forschungen von F.A. Popp (Anmerkung: siehe Biokommunikation). Jeder Mensch steht mit seiner Umwelt über die Aura in Verbindung, auch wenn ihm das nicht bewusst ist. Manchmal ist da nur so ein komisches Gefühl… Wir Menschen haben die Fähigkeit zu -wittern- und zum bewussten Informationsaustausch über die Aura fast vollständig verloren. Doch in einigen Kulturen ist sie noch vorhanden und wird gepflegt.

Mancher Mensch kann zwar von Geburt an in einer höchsten Träger-Frequenz senden, aber das Signal nur unzureichend modulieren. Würde dieser Mensch lernen, bewusst und zielstrebig zu modulieren und würde er genug Geistkraft = Wille hinter die modulierte Trägerfrequenz setzen, so wäre ihm das Unmögliche möglich. Dass dies geht, ist bewiesen. Solche Verletzungen „eiserner Gesetze“ bereitet der orthodoxen Physik seit Jahren großes Kopfzerbrechen. Man erforscht die so genannten „Phänomene“ nämlich klammheimlich mit großem Aufwand. Selbstverständlich sind auf diesem Gebiet auch die Geheimdienste aktiv. Könnte man die höheren Fähigkeiten von Menschen nicht für irgendeine Schweinerei benutzen…? In wissenschaftlichen Veröffentlichungen findet man jedoch kaum einen Hinweis auf diese Forschungen. Das legt den Verdacht nahe, dass da etwas ist, was den heimlich Herrschenden überhaupt nicht in den Kram passt. Vielleicht kann man ja Menschen mit höheren Fähigkeiten überhaupt nicht zum Missbrauch missbrauchen…?

Das Pendel

Ich möchte Sie einladen, über ein spezielles Thema tiefer nachzudenken. Obwohl ich es, wie alle anderen Themen in dieser Schrift, nur anschneiden werde, liegt hier ein Schlüssel für das Verständnis der „Weltgeschichte“.

Jedes Schwingverhalten ist ebenfalls in 4 Freiheiten vorhanden. Es tritt uns vor allem bei der Zeitmessung (in seiner praktischen Nutzung), in Erscheinung.

1-dimensional linear -> Uhr-Pendel
2-dimensional flächig -> Unruhe
3-dimensional räumlich -> Schwingquarz
0-dimensional punktuell -> das werden Sie allein finden

Wie jeder weiß, ist es nicht sinnvoll, dem Uhrpendel in Großmutters Regulator einen zusätzlichen Stubs zu geben. Auch die Unruhe in Großvaters Zwiebel sollte man besser in Ruhe lassen, wenn man noch eine Weile Freude an dem guten Stück haben will. Und wenn sie an einen Schwingquarz eine zu hohe Spannung anlegen, können Sie zuschauen, wie er vor ihren Augen zerbröselt. Solange wir den „von der Natur vorgegebenen“ sinnvollen Bereich nicht verlassen, werden diese Geräte zuverlässig ihre Aufgabe erfüllen.

Schauen wir uns nun das Pendel etwas genauer an. Bekommt es einen zusätzlichen Stubs in eine Richtung, wird es auch beim Rückschwung weiter ausschlagen. Und es wird mehrere Schwingungen dauern, bis sich der Normalzustand wieder einstellt. Wenn wir also einen Raum betreten und ein Pendel weit über sein normales Maß hinaus schwingen sehen, können wir auch ohne Kristallkugel schlussfolgern, dass ihm vor einiger Zeit ein zusätzlicher Impuls gegeben wurde. Wenn sich also das Pendel menschlicher Geschichte zur Zeit weit über das normale Maß im Materialismus befindet und noch immer nach oben wandert, ist die Ursache dafür nicht nur im heutigen Materialismus zu suchen! Menschliche Fehler in den Zeiten lange vor dem heutigen Materialismus hatten das Pendel stark in die idealistische Richtung gedrückt.

Eine unvorstellbare Hybris, welche alles Materielle verteufelte und nur den -Geistigen Höhenflug- förderte, ist eine der Ursachen für den heutigen, ausufernden Materialismus. Das betrifft die geistige Abgehobenheit der Pharaonen und ihrer Priesterclique genauso, wie die einseitige Philosophie der alten Griechen. Auch die Atlantier haben auf Grund ihrer Arroganz mächtig eins auf die Mütze bekommen. Sie alle wurden zu ihrer Zeit vom zurück schwingenden Pendel zu Recht hinweggefegt und der entstehende Materialismus setzte neue, positiv wirkende Produktivkräfte frei. Bis auch er die Grenzen der Vernunft überschritt… und destruktiv wurde.

Man wird die Klugheit „künftiger Führer“ dereinst daran messen, wie weit sie es verstehen, die materielle und die ideelle Komponente der Entwicklung eines Volkes in einem vernünftigen Bereich zu halten. Eine Seite wird zeitlich begrenzt immer Dominanz haben; das liegt in der Natur des ALL-EINEN begründet, denn jeder Stillstand bedeutet Tod. Aber ein Verlassen des vernünftigen Bereiches ist sowohl für den Einzelnen wie auch für jedes Volk schädlich.

Wenn Sie Schwierigkeiten mit dem Wort „Führer“ haben, sollten sie als erstes ihren Führerschein zurückgeben und gleich danach die Mannschaftsführer aller Nationalmannschaften verhaften. Auch der Lokführer ist sehr verdächtig. Dass es in der Geschichte immer wieder Führer gab, die in erster Linie Verführer waren, ist eine traurige Tatsache. Doch die meist schrecklichen Geschehnisse, welche aus der Falschheit (oder Dummheit) der Führer resultierte, sind niemals den Verführten, dem Volk anzulasten, wie das von den neuen Verführern bravourös praktiziert wird.

Führer gab es immer und wird es immer geben. Es kommt nur darauf an, ob und wie sie sich ihrer Ver-Antwort-ung für das Wohl der Gemeinschaft bewusst geworden sind, oder ob sie selbst nur Marionetten einer versteckten Führung sind. Auch alle Logen wurden und werden strikt nach dem Führerprinzip geleitet. Diskussionen oder Abstimmungen gibt es nicht und die sog. Demokratie für die Dorftrottel ist eine einzige, fette Lüge jetziger Verführer. Es werden jeweils zwei scheinbare Gegensätze organisiert, (2 Supermächte, 2 Parteien, 2 Meinungen). Über diesen 2 Gegensätzen ziehen die Puppenspieler an den Fäden, gewähren mal der einen Seite, mal der anderen Seite einen Vorteil und feixen sich eins über die Blödheit der Dödel. Regierungen sind an der Regierung, aber nicht an der Macht. Solange die Leute wählen gehen, haben die Leuchtkörper alles unter Kontrolle. Natürlich wissen sie sehr gut, welch niedere Kreaturen sie eigentlich sind. Zutiefst feige wirken sie daher nur aus der Anonymität der Logen. Die einzige Möglichkeit mit dem Dilemma der eigenen Unzulänglichkeit umzugehen, beim Rasieren den Kerl im Spiegel noch ertragen zu können, besteht in der Autosuggestion einer Auserwähltheit, welche alle Schweinereien erlaubt; ja regelrecht notwendig macht. Ich hoffe sehr, dass die Verführten diesmal eher bemerken, was sich über ihren Köpfen zusammenbraut. Viele der großen Seher haben es schon vor langer Zeit vorausgesagt…

Was die großen „Seher“ so voraus sahen…

Mit dem theoretischen Gerüst, welches wir uns bereits erarbeitet haben, ist es nicht mehr schwer, dieses Thema auf wenige Fakten zu reduzieren, es von seinem Mummenschanz zu befreien und logisch fassbar zu machen. Bemühen wir wieder unsere Vorstellungskraft:

„Das hab´ ich kommen sehen“ schrie der erboste Trainer, als sein besoffener Mittelstürmer den Ball ins eigene Tor semmelte. „Wie kann man nur so blöd sein…“. Als sein Assistent ihn kleinlaut fragt, ob er damit den Spieler oder sich selbst meint, weil er ihn ja trotz seiner seherischen Fähigkeiten aufgestellt habe, eskaliert die Situation. Während der Trainer blauviolett anläuft, wird der Assistent von einem anderen Spieler weggezerrt. „Ich kann dir genau voraus sagen, was gleich passieren wird, los weg hier.“

Es ist gerade Wahlkrampf und der verantwortliche Manipulator legt seine Stirn in Falten. Die Umfragewerte seines Schauspielers sind bedenklich abgesackt. „Was sollen wir nur machen?“ jammert er. Der Statistiker meldet sich zu Wort und sagt vergnügt: „Es gibt viele Knöpfe, an denen man drehen kann. Wir könnten den anderen Hamlet mit Dreck bewerfen. Ich meine, auch wenn alles erlogen ist, lässt sich trotzdem mathematisch exakt voraus sagen, dass soundsoviel Dreck soundsoviel Prozent bringen. Etwas bleibt immer hängen und das Stimmvieh denkt sowieso nicht mit.“ Dann fügt er noch rasch hinzu: „Aber rufen sie vorher unbedingt den Dingens an. Wer weiß, ob der Ausgang der Wahl nicht genau so vorgesehen ist, wie es gerade steht.“

Ein vollbesetztes Auditorium lauscht andächtig den Ausführungen einer Kapazität. Mit honoriger Stimme erklärt er den Studenten: „Ich kann Ihnen voraus sagen, dass dann, wenn ich diese schiefe Ebene um soundsoviel schiefer mache, die ablaufende Kugel um soundsoviel weiter rollen wird. Dazu benutze ich folgende Formel und Sie dürfen sicher sein, dass ich mich noch nie geirrt habe.“ Da geschieht etwas Unglaubliches. Ein Ungläubiger (äh… also ein Wissender) betritt geheimnisvoll lächelnd die Bühne, fixiert einen Moment die rollende Kugel und hält sie mit einer kleinen Bewegung seiner Augen an. Kurz darauf rollt die Kugel sogar wieder nach oben. Die Kapazität ist empört. „Runter von der Bühne, Sie Scharlatan. Ich habe genau gesehen, wie Sie mit einem billigen Zaubertrick meine Studenten vom exakten Weg abbringen wollen. Außerdem merken Sie sich: Die Physik funktioniert immer noch so, wie ICH es bestimme! Und wenn Sie damit nicht aufhören, kann ich Ihnen voraus sagen, wie das für Sie enden wird. Es gibt schließlich Gesetze, die sowas verbieten.“

…und eine letzte Szene

Wir befinden uns im tief abgedunkelten Mittelalter. An der Universität der Sorbonne sitzen einige ziemlich miese Typen zusammen. Der Meister vom Stuhlgang (liebevoll >Kleines Scheißerchen< genannt) schaut andächtig in die Runde. Hammer und Winkelmass liegen exakt ausgerichtet vor ihm; Boas und Yakim lümmeln in der Gegend rum. „So liebe Brüder, wir haben jetzt die Planung für unseren Eine-Welt-Messias abgeschlossen. War´n dickes Stück Arbeit, aber einfach nur genial muss ich sagen. Die nächsten Jahrhunderte laufen genau nach diesem Plane ab. Hat das Jeder begriffen?“ Er kratzt sich an seiner Kapuzine. „Allerdings, äh, so wie der Plan jetzt dasteht, können wir ihn natürlich nicht unters Volk bringen, is´ ja wohl klar. Die Deppen da draußen hätten weder Verständnis, noch die Größe, das Wort Auswahl überhaupt in seiner göttlichen Bedeutung zu erfassen. Ich bitte um Vorschläge.“ Meister Joda meldet sich als erster zu Wort. „Wie wäre es denn, wenn wir unseren Plan als göttliche Vorsehung darstellen? Wir tippen ein schickes Buch, nennen es >Das Neue Vermächtnis Gottes< oder noch besser >Neues Testament<, verstecken darin codiert alle möglichen Szenarien und organisieren dann göttliche Seher, die den Dorftrotteln klar machen, dass alles von Gott gewollt, unabänderlich, genau so geschrieben steht. Ich meine äh…, der Messias ist doch nach unserem Plan von Gott gesandt, oder?“ Der Kapuziner lächelt gequält. „Ja ja, aber wie bringen wir die Leute dazu, den Quatsch zu glauben?“ Da meldet sich der kleine Dominik. Wie immer kann er das spastische Zucken in seinen Augenwinkeln nicht kontrollieren. Hastig sagt er: „Ist gar nicht so schwer, glaub´ ich; wir gründen eine göttlich inspirierte Terrororganisation und verdonnern die Dödel zum Glauben. Motto wäre: Glaub´ es oder brenne. He, von sowas habe ich schon als Kind geträumt.“ Die Miene des Kapuziners hellt sich auf. „Gar nicht schlecht. Aber was machen wir mit den Wissenschaften? Ich meine, stringente Logik kann man doch nicht so einfach außer Kraft setzen.“ Der schlaue Ignatius vom Walde lächelt beruhigend in die Runde. In der großen Erhabenheit seiner unendlichen Weisheit ruhend, sagt er: „Doch, das kann man sehr wohl. Die Wissenschaftler übernehme ich. Alles nur eine Frage der Zwänge und der Manipulation. Und wer partout nicht hören will, den schicke ich zu Dominik.“ Der Kapuziner ist begeistert: „Au fein, genauso machen wir es. Aber“, er hebt warnend den Logenfinger, „wehe, es quatscht einer darüber. Ich kann euch genau voraus sagen, was dann passieren würde. Gar nicht auszudenken… Und du Joda, redest sofort mit Nostradämlich. Er soll seine Augen putzen…“

Fortsetzung: Kapitel 12 – wer früher stirbt ist länger tot…?

  1. Sandra
    April 22, 2015 um 1:27 pm

    ‚Der andere “weiß” schon vorher, was gemeint ist.‘

    Dies kann dazu führen, das man gern andere im Reden unterbricht. Diese automatische Reaktion nennen wir sehr unhöflich. Wenn man das nichtgesagte versteht und ohne große Verluste als Information beibehält und zeitgleich dem Gesagten zuhört und auch das versteht, erfordert es eine enorme Kraftanstrengung und konsequentes Training. Dies ist so, insbesondere aufgrund der enormen Differenz -der Lüge-, die man bearbeiten muß, um eine ‚passende‘ Antwort zu geben.

    Dies wird daher von Vielen vermieden.

  2. Sandra
    April 22, 2015 um 1:49 pm

    Lüge ist nicht böse gemeint. Wer nicht mal vorgibt, etwas anderes zu sein als er ist, der hebe die Hand.

    Es verzerrt jedoch die Sendefrequenz. Der Empfänger muß also entscheiden, auf welche Frequenz er hört, auf was er antwortet – Zwickmühle. Diese wird umso größer, je mehr sich der Sender selbst vergißt und seinen Empfang von multi auf mono umstellt. Dann kann man quasi nur noch auf Basis des bekannten Wortsinns kommunizieren, muß alle Multiinformationen, die ja trotzdem gesendet, bündeln, in Worte fassen und so antworten, das Verstanden – quasi eine direkte Antwort auf die Frage finden (wie gewohnt) und doch inklusive abgewandelter Inhalte.

  3. Sandra
    April 22, 2015 um 2:03 pm

    Reiz- und Informationsüberflutung im außen (Lärm, Internet) sind lediglich ein Teilausdruck für die Komplexität und die zu lösende Problematik – den Umgang zu erlernen. Dies kann die natürlich vorhandene Basis unterstützen, stören, überdecken, fehlleiten – je nachdem wie es eingesetzt und benutzt wird.

  4. April 22, 2015 um 6:16 pm

    Selbstbetrug ist eines der schlimmsten vergehen. Einige begeht man selbst, zu einigen wird man gezwungen, genötigt.

    Das geht ganz einfach. Ich könnte mich glücklich schätzen, ich habe alles, was ich mir wünschen könnte. Zeigen kann ich es nicht direkt. Ich darf, doch verbieten dies andere auch ich mir selbst aus gesunder Rücksichtnahme und Vorsicht.

  5. April 22, 2015 um 6:41 pm

    Um glücklich im Selbstbetrug zu leben, bedarf es eben immer auch der anderen Seite, sonst geht die Rechnung nicht auf. Fair ist das nicht, aber was ist schon fair. Es genügt darum zu wissen. Ich bin eben so lange traurig, fühle mich arg mitgenommen, bis es nicht mehr so ist.

  6. April 22, 2015 um 6:52 pm

    Richtig schön ist es, wenn Selbstbetrug und das Betrügen anderer Hand in Hand gehen.

  7. Gerd Zimmermann
    April 22, 2015 um 7:18 pm

    Und hiermit eklaere ich, wie man Zeit dehnt.

    Uhr anhalten.

  8. Gerd Zimmermann
    April 22, 2015 um 8:03 pm

    Ernsthafte Frage

    Wie kann man jahrelang ueber Bewusstsein schreiben

    ohne ein einziges mal ueber Bewusstsein zu schreiben.

    2015 wie 2012, der letzte Vorhang faellt.
    Macht das Restaurant zu. Der Kellner ist blau.

  1. April 3, 2014 um 7:12 pm
  2. April 22, 2015 um 10:12 am

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