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Verantwortungsbewusstsein als Kern von Altruismus oder Kooperation

Nach meiner Erfahrung (siehe: Darwin hatte es doch gewusst: Evolution stützt sich mehr auf Kooperation als auf Konkurrenz) ist es für die Menschen am schwierigsten zu erkennen, dass die Frage nach dem „Wer ist schuld?“ eher nebensächlich ist. Obwohl das die erste Erkenntnis aus dieser Information ist. Es geht nicht mehr darum, welcher Politiker, welcher Bankenchef oder welcher Manager etwas verbockt hat oder sich unmenschlich verhält, da das so gut wie jeder tut. Die Denkweise, dass der Stärkste überlebt und man sich gegen jeden anderen behaupten muss, ist so weit in unsere Gesellschaft verflochten, dass man egal wohin man schaut, Menschen findet, die dieses Konzept bis zum Äußersten umsetzen, ohne Rücksicht auf andere Menschen. Es ist sozusagen „normal“ geworden und wer sich gut anpasst hat an die Regeln dieses Systems, der ist auch wirtschaftlich oder beruflich erfolgreich, weil er sich durchsetzen kann. Das trifft aber nicht für die Mehrheit der Menschen zu, denn im Konkurrenzkampf gehen viele unter, weil sie entweder nicht Teil dieses Machtspiels sein wollen oder weil sie nicht die Möglichkeiten haben zu konkurrieren. Alle Menschen sind von Geburt an soziale Wesen, lässt man ein Baby ohne Zuneigung, so stirbt es, obwohl es mit Nahrung und allem, was der Körper braucht, versorgt wird. Das heißt die Schuldfrage ist nicht „Wer?“ sondern „Was?“ – es muss etwas sein, das Jeden von uns treffen kann und das Jeder lernen kann. Und es muss nach der Geburt erlernt werden. Ich möchte das mit einer Meditationstechnik verdeutlichen, die jeder gerne einmal selbst ausprobieren kann, es ist einfach nur eine Übung für den Geist.

Stellt euch vor, die Welt ist ein großes Haus mit lauter Fenstern drin.

Kölner Dom, Südquerhaus-Fenster (Bild: Gerhard Richter)

Kölner Dom, Südquerhaus-Fenster (Bild: Gerhard Richter)

Jedes Fenster hat seine eigene Form, seine eigene Größe, hat viele verschiedene Farben und unterschiedliche Muster. Von außen scheint das Sonnenlicht herein, durch jedes Fenster das gleiche Licht und dieses Licht ist farblos. Aber durch die vielen verschiedenen Fenster mit ihren Farben und Formen erzeugt im Inneren des Hauses jedes Fenster ein eigenes Lichtspiel aus Formen und Farben. Stellt euch das vor. Und nun verändert die Dinge: Das Sonnenlicht ist das Bewusstsein, es ist frei von Werten oder Urteilen, frei von allem. Pures Dasein. Die Fenster sind wir Menschen oder Lebewesen überhaupt, wir alle haben das gleiche Bewusstsein in uns, wir sind fähig, unsere Sinne zu benutzen. Wir können Informationen erfassen und verarbeiten. Wir wollen alle ein angenehmes Leben führen und so wenig Leid wie möglich erfahren. Die Farben der Fenster sind das, was man uns beigebracht hat. Werte, Normen, Verhaltensweisen. Ob wir „Bitte“ und „Danke“ sagen, ob wir Rassisten, Pessimisten, Optimisten, Menschenfreunde oder Tierfreunde sind, ob wir mit anderen Menschen gut oder schlecht zurecht kommen oder ob uns andere Menschen interessieren oder nicht. Diese Farben sind es, die wir verändern können in unserer Gesellschaft, durch Bildung, Erziehung, Rechte und Pflichten. Und wir können sie auch selbst verändern, indem wir uns selbst erziehen. Das ist wesentlich schwieriger (deshalb ist es eine Meditation, die soll dabei helfen) als wenn das Andere machen und es ist manchmal auch konträr zu dem, was uns Andere beigebracht haben. Wichtig ist für uns, dass wir entscheiden, welche Farben wir in den Raum werfen wollen und welche nicht. Wie soll der Raum ausgeleuchtet sein? Und wie kann ich das erreichen? Die Lichtstrahlen treffen sich ab und zu im Raum, das heißt Menschen interagieren miteinander. Sie tauschen sich aus, sie helfen oder mögen sich nicht besonders. Je nachdem, wie das Licht, das sie ausstrahlen, zueinander passt. In der Meditation versucht man dann, aus dem Fenster hinaus in die Sonne zu fliegen, um einen Bewusstseinszustand zu erreichen, bei dem alles Eins ist. Soweit will ich es hier aber nicht treiben, das kann jeder selbst versuchen. Aber was wichtige ist, dass tatsächlich alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben – nämlich Liebe, Anerkennung und ein angenehmes Leben.

Die falsche Art der Anerkennung

Wir bekommen heute Anerkennung, indem wir gute Noten bekommen, weil wir das tun, was der Lehrer sag, oder das auswendig rezitieren können, was im Buch steht. Weil wir hart arbeiten und einem Kunden noch einen Vertrag aufgeschwatzt haben und dadurch eine Provision bekommen, oder eine Beförderung. Und in der Schule sagt man uns schon, dass man diese Anerkennung sammeln muss, damit man später etwas vorzuweisen hat. Dass diese Noten aber nicht wirklich etwas über den Menschen aussagen, das verschweigt man. Inzwischen sagen Universitäten in England z.B., dass die Noten nicht mehr ganz so aussagekräftig sind und wenn sich ein Student bewirbt, dann muss er erstmal „Performance“ zeigen. Das heißt er muss die Erwartungen der Universität in bestimmten Gebieten erfüllen, unabhängig davon wie seine Noten sind. Auch das ist wieder Anerkennung auf dem falschen Level. Man tut, was Andere sagen und dafür wird man belohnt. Und das zieht sich bis ins Geschäftsleben oder in die Politik so weiter. Man sucht sich Jemanden, der Anerkennung verteilt (in Form von Geld oder anderen materiellen Dingen oder in Form von Wahlkampfunterstützung, etc.). Deshalb kann man sich Politiker auch kaufen, auch wenn die das abstreiten, in Brüssel sind die Lobbyisten gegenüber auf der aneren Straßenseite beheimatet, was offensichtlicher nicht sein sollte. Aber kommen wir zurück zum Alltag.

Wenn der Schuldige keine Person ist, wer ist dann Schuld? 

Bin ich selbst schuld? Viele geben sich selbst dann die Schuld oder eine Mitschuld an dem, was passiert. Und damit machen sie sich kleiner als sie sind. Wenn andere Menschen nicht schuld sein können, warum soll man sich selbst dann die Schuld geben? Man selbst ist auch nur ein Produkt seiner Erziehung. Man selbst hat eine eigene Lebensgeschichte und Erfahrungen gemacht, die bestimmte Ansichten unterstützen und andere eben nicht. Das klingt zunächst natürlich wie ein Freispruch für sich selbst und für alle anderen auch. Und das soll es in gewisser Weise auch sein, denn es ist leichter zu verzeihen, wenn man sich klar darüber ist, dass man von der Person, die einem gegenüber steht, relativ wenig weiß. Um zu verstehen, wie die Person gegenüber denkt und warum sie so denkt, müsste man ihr Leben gelebt haben, und genauso ist es anders herum. Das heißt ein Urteil über einen Anderen ist eher eine Reflektion dessen, was man selbst ist. Aber Vorsicht: Altruismus oder Kooperation in einem globalen System, mit Milliarden von Individuen hat einen ganz, ganz großen Kernfaktor. Neben dieser Erkenntnis und dem Freispruch gibt es noch etwas, das jeder von uns lernen muss und das wirklich sehr ungern gelernt wird.

Verantwortungsbewusstsein

Wenn ich Teil eines Ganzen bin und sich in diesem Ganzen Jeder auf den Anderen verlassen können muss, dann hat Jeder Jedem eine gewisse Verantwortung gegenüber. Und diese Verantwortung liegt im Bereich der Ehrlichkeit, Akzeptanz, Respekt und natürlich Menschenwürde. Wir wissen nun, dass jeder Mensch die gleichen Bedürfnisse hat. Also sollten wir es vermeiden, anderen Menschen diese Bedürfnisse zu verweigern oder ihnen unnötiges Leid zuzumuten. Wir wissen auch, dass das Leben nicht immer ein Pfannkuchen mit Sahnehäubchen ist, das lässt sich nicht vermeiden. Aber viele viele Dinge lassen sich vermeiden. Das sind teilweise sehr banale Dinge wie seinen Müll in den Vorgarten eines anderen zu werfen, einen Kratzer in ein anderes Auto zu machen, zu laut Musik zu hören, Scherze auf Kosten anderer zu machen, bis hin zu wirklich schlimmen Dingen wie Diebstahl, Vergewaltigung, Mord oder auch Betrug, Sabotage oder Lügen und Manipulation. Und wie schlimm diese Dinge manchmal sein können, das sehen wir jeden Tag, wenn wir wieder einmal hören wie über Friedenssicherung und Sicherheit gesprochen wird, aber in einem fremden Land irgendwo unschuldige Menschen sterben müssen, weil es in Wahrheit um etwas ganz anderes geht. Diese Verantwortung hat JEDER von uns. Und ganz besonders Diejenigen, die für größere Gruppen stehen oder gar Nationen oder die ein Geschäft haben von dem andere Menschen abhängig sind. Und es ist unsere Erziehung, die uns sagt ob wir diese Verantwortung erkennen und übernehmen oder nicht.

Schwierigkeiten mit der Verantwortung

Das schwierige an der Verantwortung ist, dass wir nicht immer die Auswirkungen unseres Handelns sehen. Wir sehen nicht, was in fremden Ländern passiert oder wie andere Menschen das, was wir tun, erleben, ob sie darunter leiden oder sich freuen. Wir können nur aus unserer Sicht beurteilen, wenn wir uns nicht mit ihnen in Kontakt begeben. Das ist das schwerste. Meistens wissen wir auch nicht, wie unsere Gesellschaft genau funktioniert, wenn ich dies und das tue, was passiert dann genau? Wer weiß schon, wie das Leben des Müllmannes oder des Postboten aussieht, abgesehen von den paar Sekunden, die sie vor der Tür stehen?

Blickwinkel

Das erfordert einen weiten Blickwinkel. Manchmal sogar so weit, dass es fast unmöglich ist oder nur sehr schwierig ist, wirklich die Details zu sehen. Vor allem, weil bei uns in der Gesellschaft Alles plötzlich viel schneller geht und effizienter sein muss. Da bleibt nicht immer die Zeit, sich alles genau anzusehen. Hier die Erleichterung: Man muss auch nicht alles kennen. Wichtig für den Blick ist Folgendes : erkennen, dass man nicht alles weiß, ganz besonders nicht, was andere Menschen erlebt haben, gelernt haben oder was sie denken. Das ist nichts Schlimmes, sondern es verhindert, dass man allzu schnell ein Urteil fällt. Die Frau, die wieder mal beim Abbiegen das Auto „um die Kurve trägt“ kennt sich vielleicht nicht aus in der Stadt (Nummernschild hilft sich das vor Augen zu führen) oder sie ist eine Fahranfängerin oder sie hatte schon einmal einen Unfall oder sie sucht irgendwas während sie abbiegt. Es gibt zig Gründe, warum sich Menschen so verhalten, wie sie es tun, und leider ist der am meisten Gedachte von denen, die sie beobachten „weil sie dumm sind“. Im Prinzip sagt dieser Gedanke oder der Ausruf „Was ist das denn schon wieder für ein Idiot?“ nur eins aus:

“Ich bin unfähig, mich in andere Menschen hineinzuversetzen“.

Und das ist die Oberflächlichkeit, die uns durch die Geschwindigkeit in den Medien und in den Universitäten oder Schulen antrainiert wurde. Alles muss schnell gehen, denn wer als Schnellster fertig ist, der hat einen Vorteil vor den anderen. Dafür entgeht ihm so Einiges im Leben, was interessant oder lehrreich sein könnte.

Erziehung fängt früh an

Ist es wirklich wichtig, dass mein Kind gute Noten schreibt? Ist es wichtig, dass mein Kind das beste in der Klasse ist? Oder sollte ich als Elternteil viel mehr Wert auf den Charakter meines Kindes legen? Wir wollen alle, dass unsere Kinder keine „Idioten“ werden. Und wir wollen, dass es unseren Kindern gut geht. Hier vor meiner Haustüre hängt ein großes Werbeplakat, auf dem steht, wie es in den USA doch sehr häufig vorkommt, eine Weisheit:

„Glücklichsein ist immer ein inside-job“

Und das ist wahr. Denn wenn ich mit mir selbst zufrieden bin, dann strahle ich das auch aus. Ich muss nicht besser sein als Andere oder den Vorstellungen anderer entsprechen. Es reicht, wenn ich der Mensch bin, der ich bin und mich dabei wohl fühle. Wenn ich das in Einklang damit bringe, dass ich eine Verantwortung Anderen gegenüber habe, dann habe ich es eigentlich schon geschafft. Der glücklichste Mensch überhaupt. Er braucht keine Anerkennung von Außen, er ist mit dem zufrieden, was er hat, er muss sich nicht profilieren oder Anderen gegenüber herablassend sein, nur damit er sich erhaben fühlt. Was wir uns selbst und unseren Kindern also beibringen müssen ist, dass sie sich selbst entdecken, sich selbst erleben können und dann unabhängig davon, was Andere von ihnen erwarten, kreativ sein können. Wir brauchen helle Köpfe, wir brauchen neue Ideen, um mit den Problemen der Zukunft auf diesem Planeten zurecht zu kommen. Wir brauchen viel Akzeptanz für neue Ideen und vor allem Verantwortungsgefühl Anderen gegenüber. Und das unabhängig davon, ob es die Nachbarn, Familie, Freunde, Fremde oder Ausländer sind. Und wenn wir Menschen begegnen, die wir nicht verstehen, oder mit denen wir nicht zurecht kommen, dann ist das eben so. Dann müssen wir das hinnehmen können, sie als Menschen mit dem gleichen „Sonnenstrahl“ sehen, dem gleichen Bewusstsein und den gleichen Bedürfnissen und versuchen, ihnen zumindest so viel Freiraum zu geben, dass sie diese erfüllen können. Auch wenn wir ihr Handeln manchmal blockieren müssen, wenn wir bemerken, dass das, was sie tun, einen sehr großen Schaden für die Gesamtheit anrichten kann (besonders in der Politik). Der Körper hat dafür auch einen Mechanismus. Wenn wir z.B. zuviel Zucker zu uns nehmen, was gefährlich ist, dann brechen wir. (Hätte Coca-Cola einen bestimmten Zusatzstoff weniger, würden wir uns bei jedem Schluck übergeben, nur so am Rande…)

“Jeder will der Erste sein, der Zweiter ist.“– Dr. Steven M. Greer

Auf der gesellschaftlichen Ebene bedeutet das, dass wir nicht alles hinnehmen dürfen, was unsere Politiker und Manager und so weiter machen. Wir müssen Fehler verhindern, bevor sie passieren und Schaden anrichten können. Wir müssen auch mehr von ihnen verlangen. Ihnen sagen, wohin wir wollen, was wir wollen, nicht einfach immer nur gegen das sein, was sie tun und sie dann an neuen oder anderen Möglichkeiten tüfteln lassen. Sie sind auch nur Menschen, und wenn sie von uns keine Vorschläge kommen – wie soll sie dann ein Politiker machen, der nur gelernt hat, wie man das tut, was Andere von einem wollen, damit man Anerkennung bekommt? Eine Person als Ganzes zu verurteilen oder auch anzuhimmeln, nur weil ihre Politik oder Wirtschaftlichen Entscheidungen gut sind, ist auch falsch. Denn wir wissen nichts über die Person oder die Hintergründe ihrer Entscheidung (das ,was die Medien so offiziell berichten, ist nicht wirklich persönlich genug und die alternativen Medien sind oftmals zu pessimistisch und negativ eingestellt, als dass da wirklich etwas Menschliches bei raus kommt). Einen Kopf zu ersetzen ist nicht die Lösung, denn der neue Kopf wird wieder aus denselben Reihen kommen, die gleichen Werte und Erziehung haben. Deshalb ist es so wichtig und Teil unserer Verantwortung selbst, etwas zu fordern, selbst zu verlangen, selbst Lösungen zu präsentieren. Wenn wir immer nur auf repräsentativ machen und andere nach vorne schubsen bzw. uns ihnen bloß anschließen, dann kommt nie etwas dabei raus, was wir wirklich wollten. Weil, woher sollen die anderen es wissen, wenn wir es nicht selbst in Worte fassen?

Euer Stefan Sen

Quellen: Spontane Evolution: Wege zum neuen Menschen – Dr. Bruce Lipton
Beyond Religion: Ethics for a Whole World – Dalai Lama
Facebook – Unterhaltungen
Gespräche mit versch. Personen

Weitere Leseempfehlung: Die Mythen der Konkurrenz
Empfehlung zum Thema Kooperation statt Konkurrenz: eine Facebook-Gruppe dazu

  1. Juli 26, 2013 um 10:24 am

    die arbeit wird verschwinden ! wähle deine zukunft !

    in zukunft wird die arbeit verschwinden und um nicht in massenarmut und im chaos zu versinken werden wir das bedingungslose grundeinkommen benötigen. wir bewegen uns hin zu einem markt, der fast ohne menschliche arbeitskraft funktionieren wird. diese entwicklung ist unumkehrbar, langfristig wird die arbeit verschwinden, aber das ende der arbeit kann man durchaus positiv sehen.

    • Stefan Sen
      Juli 29, 2013 um 4:32 am

      Das denke ich auch.
      Es gibt nur ein Problem, was wahrscheinlich die meisten der oberen Schicht bedrückt:

      Nicht, dass niemand arbeiten wollen würde, auch wenn sie das immer bekunden und als Ausrede vorbringen um nicht darüber reden zu müssen. Nein, das Problem für sie wird sein, dass die Menschen plötzlich einen ganz anderen Sinn in ihrem Leben sehen. Sie wollen etwas positives tun, sie denken weiter, sie wollen nicht mehr nur arbeiten um zu leben, sie wollen arbeiten um leben zu lassen, um sich selbst zu entwickeln und anderen zu helfen. In einer Umfrage haben die meisten gesagt, sie würden etwas tun, was anderen Menschen hilft. Das ist sehr positiv.

      Für „die da oben“ ist das aber negativ, weil in manchen Fällen werden die Menschen erst einmal anfangen sich zu informieren. Zu hinterfragen und versuchen den Grund eines Problems zu finden. Und dann wird wohl oder übel fast überall das gleiche rauskommen – genau das, was in den blogs zuvor angesprochen wurde, die Konzerne sind ein Krebsgeschwür bzw. die Art wie sie sich verhalten ist krankhaft. Und da sie die Politik beeinflussen, weitet sich diese Krankheit aus.

      Und dann werden die Menschen plötzlich anfangen Veränderungen zu fordern und das stärker als je zuvor, weil sie ja nun Zeit haben und Informationen. Und das könnte diese (R)Evolution extrem beschleunigen. Ich schätze davor haben die meisten der Politiker Angst und deren Lobbyisten sowieso. Deshalb wird es so schwierig gemacht. Aber ja, es deuten sich zwei Wege an: 1) Sklaverei in der Menschen wie Maschinen behandelt werden und nur noch deren Arbeitskraft zählt, danach werden sie weggeworfen. 2) Freiheit für Jedermann, Maschinen entlasten uns und die Menschen beschäftigen sich damit das was sie bisher verbockt haben wieder gerade zu rücken.

      Letzteres ist mir natürlich lieber. 😉

      • federleichtes
        Juli 29, 2013 um 11:24 am

        Für Leben im Sinne gesicherter Existenz gibt es keine Alternative.

        Das Wesen der Natur und die Entwicklung des Menschen vom Säugling zum Greis und damit verbunden die Gewährleistung dieser Entwicklung wird immer mit „Arbeit“ verbunden sein.

        Nach meiner Einschätzung wird ein Prozess der „Siebung und Auslese“ stattfinden:

        Das Nötige/Unabdingbare konstruktiv-effizient zu leisten,

        und das Gegenteil davon zu unterlassen.

        Der Lernprozess dauert an – wir werden ihn gemeinsam weiter gehen. Das informative Lösungs-Potenzial ist ja – weitgehend – bereits vorhanden. Was fehlt ist die Verbindung zur Energie, die zur Umsetzung unabdingbar ist. Man könnte die Verbindung „Wille“ nennen. Den die Menschen in unserem sozialen Umfeld bereits entwickelten – oder ihn ergreifen konnten.

        Gruß
        Wolfgang

  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    März 23, 2015 um 8:09 am

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  3. Gerd Zimmermann
    März 23, 2015 um 12:32 pm

    Darwin, Doktor, bist Du von allen guten Geistern verlassen.

    Gold DNA zu Schutt und Asche und Darwin samt Energie ohne Masse
    zum Olymph.
    Bist Du noch oder warst Du schon.

    Martin, Dr. Martin. Denkst Du manchmal oder plapperst Du . Wie die da, die meisten,
    die Plappervoegel. Hinterher. Alleine hattest noch nicht viele Meinungen.
    Reicht ja auch eine zu Haben.

    Wolfgang plappert nicht mehr so viel Zeugs von vergrabenem, der Geld, ahm ich meine
    Angst.

    Fibonacci und Phi reichen. Ein Dr. vieleicht auch, wegen der Verhaeltnismaessigkeit.
    Bis Drei zaehlen auch . Eins, zwei, drei. Eins links, ein rechts, eins MITTE.
    TRINITI, WAS IMMER DIE RUHENDE MITTE BEDEUTET.

    Martin, mein Freund,
    wenn die Mitte nun dein Freund waehre, z.B. Gold DNA, koenntest Du Laufen, sonst
    nicht, da nichts deine Mitte finden kann.
    Die Mitte, mit Verlaub Doktor ist unser Beweusstsein, wenn du ein grosser Doktor
    bist, unser Gesamtbewusstsein.
    Dein Doktor ist virtuell.
    Sorry.
    So DUERR fte es sein laut Max Planck, da Materie fiktiv ist.
    Dr. Martin.
    Warum Dr. Martin? In der Opferrolle?

    Nun als Querdenker sollte er um Tsungkuska 1908 , Tesla , wissen.
    Auch sollte Dr. Martin Schaubergers Wasser verstehehen.

    Sorry Martin , das dich die Flut von Darwin trifft.

    Darwin existiert nur im Geist.

    Sorry

  4. Gerd Zimmermann
    März 23, 2015 um 6:56 pm

    Ein STEIGER Upss Ausssteiger Wolfgang beim Aus-Einsteiger, weil Ausssteiger immer
    Einsteiger sind.

    Sie steigen ein und steigen aus, Im Nirgendwo. Quatsch . Faerhrt ja nur ein Zug.
    dorthin. In das Nirgendendwo. GELL Wolfgang , wenn sie alle halb so viel Gripps wie denke haetten….
    HAETTEN SIE LANGST SCHON MAL GEDACHT ! Nach meine ich Doktor.

    GRUSS Gerd

  5. Gerd Zimmermann
    März 23, 2015 um 7:14 pm

    Frueher hat das ENERGIEBUENDEDEL WOLFGANG noch mit euer Wolfgang und so gegruesst.

    Bisst keine Sekunke geschrumpft im Expandierenden Universum.

    Deine , eure, unsere Bilder fehlen mir.Bitte,

    Bitte.

    Dein Kindskopf Gerd.
    Icc
    h bin es gern.

    • Sundance
      März 23, 2015 um 10:36 pm

      weist Du Gerd, ich erkenne das Du es erfasst hast, Du merkst es auch, aber Du weist nicht was !
      Okey Darwin hat der Hadith schon widerlegt, scheiß Rassist der alte Knochen! Es gibt keine Rassen nur 240 Blutgruppen, die von den Symbioten codiert werden !
      Ist E-Hec Gott ? PDF

      Form ist Energie oder Ernergie formt ! also die Pyramiden wurden von oben nach unten gebaut.
      Sound im Wasser, erinnerst du Dich an die Schildkröte ?
      Was man mit so einer Geige nicht oder doch, alles machen kann ?!
      Tschja, der Barde aus dem grünen Garten im Parzival, (der hat 2 Saiten auf einen Schildkrrötenpanzer gespannt und lauscht gespannter, ist aber nicht von Beruf Spanner) wird wohl bald den Papst besuchen und von der Queen sein Zepter abholen !
      Die Alte hat jetzt auch lange genug damit rumgefuchtelt, ohne blassen Dust, das es eine Wirkung hat !

      Den Sound machen wir ! Obertöne sind geil.
      Könnte ja noch Viiel sagen, aber reden ist Silber, kriegst ja nichts für !

  6. Sundance
    März 23, 2015 um 11:24 pm

    Übrigens hat Goethe sich in seiner Farbenlehre geirrt ! Blau liegt neben rot(kann man nur im Regenbogen nicht erkennen, weil man nicht dahinter schauen kann, brauch man auch nicht, weil er 2D ist (google Maps)doch flatland?, als Rohr würde es verschwinden und wir könnten beides nicht sehen, weder das Loch (das physiologische Interruktum), noch das Rohr; dabei könnte man echt Eins kriegen! aber wohin damit ?

    Also Magenta ist komlementär zu ganz Hellgrün und das wars auch schon. Welcher Ton der Selbst-Laute war das noch? A und wer A sagt muss auch B sagen, ist aber E, dann stimmt die Reihenfolge nicht und die Chakren flippen aus und man landet dann doch bei U und spritz ab ! i.A. sollte man auch vermeiden, weil jeder denkt Du seist der Esel der Bremer Stadtmusikanten. Oder Esel nicht existierender Behörden !
    So kommt Eins zum Anderen und wenn der Hahn den Morgenstern entdeckt hat (in Bremen ist der ja nicht weit, da habe ich auch schoft ein getrunken), dann brennt die Hütte !

  7. Sandra
    März 24, 2015 um 7:49 am

    Visionen, Träume sind zum machen da. Diese Arbeit bieten Lebenssinn und erfüllt den Lebenszweck. So Mensch diese Arbeit tun kann, bietet diese Freude bishin zum Schaffen von Lebensglück.

    Nicht ohne Grund definieren sich Menschen über ihre Arbeit, suchen Bestätigung und Anerkennung.

    Barrieren und Hemmnisse
    Die These: Es gibt immer weniger zu tun, da immer weniger Menschen ihren Träumen und Visionen folgen.

    Auf Basis der bestehenden, notwendigen Arbeit haben Menschen Arbeit kreiiert. Die Masse an Zusatzarbeit, um die notwendige Arbeit zu tun, steht nicht in Relation – ist daher zunehmend frustierend und daher grundsätzlich als Arbeit zur Arbeitsverhinderung zu bezeichnen. In der Praxis gibt es kein wirtschaftliches Verhältnis z.B. bei Kleinstaufträgen mit geringen Kosten – innerhalb und zwischen Unternehmen. Zu viele ‚Köche‘ wollen arbeiten, sich an dieser Arbeit beteiligen und versauen es daher.
    Diese Beweisführung – die kollektiv betrieben wird – unterstützt die These.

  8. Sandra
    März 24, 2015 um 8:21 am

    Zustandsbeschreibung

    Jede Beschäftigung ist Arbeit. Ohne ein eigenständiges Ziel befindest du dich schnell in der Arbeit zur Arbeitserhaltung – in kontraproduktiver Beschäftigung. Diese entzieht Energie, stresst den Körper. Dauerstress führt oft zur Dauerbelastung in Dauerbeschäftigung, die zum Erhalt des Zustands beiträgt. Normale Erholungs- und Entspannungsphasen verkürzen sich.

    Praktischer Indikator: Begibt dich in eine volle U-Bahn und zähle. Wieviele halten sich beschäftigt? Wieviele sind offen verfügbar? (Wieviele sind verspannt unbeschäftigt? Wieviele sind entspannt unbeschäftigt?)

    Unglücklicherweise werden Jene, die die Zukunft der Arbeit bieten, die produktiv arbeiten – sich produktiv beschäftigen können, sinnvolle Arbeit für Alle erzeugen können, in diesem Wirtschaftsystem der kollektiven Masse nicht erkannt, nicht ein- und durchgelassen. Es würde schlicht die Illusion rauben, die Blase platzen lassen. Jeder sieht, was er sehen will.

  9. Sandra
    März 24, 2015 um 8:31 am

    Nur und ausschließlich im Zustand des entspannten unbeschäftigt Seins (der einsetzt nach produktiver Beschäftigung – Energieentleerung) bis du offen für den Augenblick der wahren Liebe – einen Energielieferanten, der deine Batterien um ein Vielfaches wieder auflädt und daher alles andere in den Schatten stellt.

  10. Gerd Zimmermann
    März 24, 2015 um 3:33 pm

    Gruener Strom

    du da

    0041

    76 776 47 50

    Ich mache den Bremer Hafen Platt,
    Am Markt stehen auch noch welche .
    Der Bloedmann ist wohl der starke , nicht oben
    nach unten wird getreten.

    In einem Taxi nach Paris, TGV Von Basel keine 3 h.

    Uppss. Karte nach Martinland , hatte ich vor 5 Jahren
    Treffen vorgeschlagen , nicht mal Mailand ist daraus geworden.
    Weicheier oder staendig Staender, welche vor dem Staender staendig
    staendig sind. Mit sonem Staender staendig staendig zu zu sein ,ist un anstaendig
    wenn der Staender noch ein anstaendiger Stender ist. Frau vergibt es.

    Wo ist der Blaue

    nicht Hund,
    Afgahn
    Gruene Alice

    die kann wenigsten unter Wasser rauchen

    und ich Angela in der Pfeife

    Nehme einen Joint und der Tag ist dein Freund.

    Ich kann auch ohne Bernnnnnnnhardddddd steinhart
    Torfrockkkkken. Wegen Aufhalten kann uns nur ein
    Begrenzungsphal….
    Oder war das ein Universum, Dr. Martin. Heino lebt.

    Ich bin ein Arsch. Muss es sein, Sonst wuerde ich nicht

    ……..
    Wo ist eigentlich Gerda??

  1. März 23, 2015 um 9:11 am

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