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Wofür ist das Leben mit Krebs immer notwendiger … Teil 2 ?!

Wofür ist das Leben mit Krebs notwendig … ?!
Wofür ist das Leben mit Krebs immer notwendiger … Teil 2 ?!

Da wird geschnitten, bestrahlt, vergiftet. Das Immunsystem wird eingeheizt. Gigantische Datenberge werden versetzt, ohne zu wissen, wie die Berge zuvor entstanden waren. Es wird geforscht, bekämpft, ausgemerzt, und obendrein vernichtet. Das medizinische Militär hat längst den Körper besetzt und zum wissenschaftlichen Eigentum erklärt. Alternative Methoden zur Problemlösung werden ebenfalls ersonnen, gefunden, angewandt. Kräuter aus der Ferne herangeschifft oder Materialen auf Erdölbasis mal anders eingesetzt. Doch ist mit all diesen Methoden, im Guten, wie im als Gut verkauft, auch die eigentliche Ursache dessen aus der Welt geschaffen, die zu all diesen Versprechen und Hoffnungsträgern führte ? Anders gefragt: Was geschieht mit all den Tumoren, die vorerst aus dem Gesamtbild der Realität und aus den einzelnen Leben von Betroffenen verschwunden sind, oder gerade dabei sind zu verschwinden, oder aber in Zukunft, dem Fortschritt sei Dank, verschwinden werden ?
Nun, behaupte ich mal so ins unbeweisbare Blaue hinein, das hängt einzig davon ab, wo die Tumore ihren Ursprung haben. Ich gehe mal noch einen Schritt weiter und behaupte entsprechend weiter, dass sie alle einen einzigen Ursprung haben. Wenn dem so ist, dann haben wir, als Spezies Mensch, ein grundlegendes Problem. Zusätzlich zu jenem PROBLEM, welches besagter Ursprung aller Tumore ist.

Sollte dem so sein, dass allen Tumoren ein gemeinsames PROBLEM zugrunde liegt, dann wäre jeder einzelne Tumor ein Ausdrucksfragment dieses PROBLEMS, sprich, jeder Betroffene verkörpert selbst ein Problem und in der Summe aller Betroffenen wären all diese Probleme in der Summe Ausdruck dieses PROBLEMS. Geht man nun daher und versucht Betroffene von ihrem Problem, welches der Tumor ist, zu befreien, ohne jedoch dem eigentlichen PROBLEM auf die Spur zu kommen, dann kann zwar der Einzelne die Ausdrucksmöglichkeit seines Tumors verlieren und es als Heilung ansehen, doch am eigentlichen PROBLEM, welches erst dazu führen konnte, dass Einzelne zu Betroffenen werden, ändert das indes nichts. Im Gegenteil, denn der Verlust des Tumors, der als Heilung begrüßt wird, was aus Sicht menschlichen Selbst-Bewusstseins verständlich ist, veranlasst die Beteiligten weiter nach vorne blicken zu können … in eine tumorfreie Zukunft … während das Bewusstsein für das PROBLEM weiter verkümmert. Ist das der Grund, warum Tumore in immer jüngeren Altersgruppen auftreten und zudem in Körperbereichen, die zuvor nicht als Ausdrucksfläche von Tumoren dienten ? Nimmt die Bösartigkeit von Tumoren zu, weil immer weniger Menschen gewillt waren hinzuschauen, und noch immer nicht gewillt sind, dem eigentlichen PROBLEM zu begegnen ? Denkt man diese Gedanken weiter, dann folgt daraus etwas ganz Einfaches, das im krassen Gegensatz zu dem steht, was der Fortschritt gewillt ist zu unternehmen, um immer mehr Einzelne vom Ausdrucksvermögen der Tumore zu befreien.

Diese ganz einfache Schlussfolgerung besagt, dass die Tumore, die uns Menschen als Spezies zunehmend befallen, nur geheilt werden können, und zwar endgültig, wenn die Spezies Mensch als Gemeinschaft sich (wieder) der Gemeinschaft des Lebens anvertrauen kann, ohne dass der Mensch meint, dass das Leben einzig nach seiner Pfeife tanzen muss. Solange wir dieses aber nicht können, oder wollen, oder weiterhin meinen es nicht nötig zu haben, weil wir höhere Ziele haben, werden Tumore notwendig sein, um ein Bewusstsein dahingehend entwickeln zu können, dass es für uns Menschen keinen anderen Weg gibt. Auch die Flucht auf eine neue Erde, oder die Übertragung unseres Bewusstseins auf transhumanistische Speichermedien, oder die komplette “Normalisierung“ unseres gesamten Genoms, vermögen nicht aufzulösen, was der Mensch nur gemeinsam mit allen anderen Menschen und gemeinsam mit dem Leben aller ANDEREN Lebewesen zu lösen vermag. Was allerdings voraussetzt, dass aus millionenschweren Gesellsschaften, die in Metropolen hausen, wieder überschaubare Gemeinschaften werden müssen, während Sesshaftigkeit wieder anders gedacht werden muss. Wie sich das realisieren lässt, wäre indes viele weitere Artikel wert …

Also zurück in die Höhle, das Fell umgeschlungen, die Keule mit scharfem Stein aus einem Stück Holz gehauen, zu Ehren des eigenen Clans ? Einer Herde in Gestalt von Menschen ? Mitnichten. Keineswegs. Wie schrieb doch der kürzlich verstorbene Autor Terry Pratchett:

Dorthin zurückzugehen, wo man begonnen hat, ist nicht das Gleiche, wie nie zu gehen.

Terry Pratchett  –  „Ein Hut voller Sterne“  –  S. 349

Dass der Weg das Ziel sei, mag inzwischen arg abgedroschen klingen, doch klingt in diesem Satz weit mehr Wahrheit und Sinn für Kohärenz mit, als in allen Mustern und Erkenntnissen, die BIG DATA aus unseren Genom herausdrischt, wie im ersten Teil beschrieben wurde. Sich auf den Weg zu machen bedeutet Möglichkeiten zu begegnen und sich der eigenen, verkörperten Möglichkeiten bewusst(er) zu werden. Das lebt die Natur uns vor … auch im Umgang mit Tumoren, von denen immer mehr aus dem menschlichen Unvermögen hervorgehen eben Teil der gesamten belebten Lebensgemeinschaft sein zu wollen. Man braucht sich nur einmal den im Folgenden verlinkten Text ansatzweise durchlesen, um eine Ahnung davon zu bekommen, was es mit Krankheitssymptomen, Infektionen und all den Tumoren, im Kontext des Lebens als Ganzes, tatsächlich auf sich hat. Hier ein paar Auszüge:

… “[…] Viruses helped in building genomes and are driving evolution. Viruses and bacteria belong to the human body and our environment as a well-balanced ecosystem. Only in unbalanced situations do viruses cause infectious diseases or cancer. […] Viruses are not primarily pathogens, which is a biased view based on the history of medicine. Most viruses do not cause diseases. Viruses cause diseases if a well-established equilibrium, which evolved over billions of years, gets out of balance. […] There are 10^33 viruses on our planet, about 10 times more than bacteria. There are only about 10^9 human beings – a small minority, which makes us the invaders in the viral world, not vice versa. […] It was a surprise to learn that, instead of a constant battle going on between viruses and cells fighting for dominance in our guts, the two are actually in a well-balanced equilibrium. […] According to that hypothesis, viruses invented DNA, which preceded the formation of the three domains of life [X]. We speculate, viruses invented cells. […] Virus infection of a cell is a very efficient way to supply novel genetic information. A viral infection is more efficient in generating genetic diversity than mutations of cellular genes. The process of a virus acquiring novel genes and introducing them into a cell is described as horizontal gene transfer (HGT). Examples of well-studied viruses that supply novel genes to the host are the oncogenic retroviruses. They can pick up cellular genes, which are modified by high viral mutation rates, before being supplied as oncogenes to a new host cell. Many of them lead to a growth advantage for the recipient cell, which is a hallmark of cancer [X]. […] We experienced this recently, when EHEC (entero-haemorrhagic E. coli) bacteria suddenly exhibited pathogenic traits and killed humans. Phages from animal feces supplied the toxin genes to the bacteria. Bacteria can pick up dozens of toxin or antibiotic resistance genes, which lead to multiresistant phenotypes against antibiotics. Again, many transferred genes may remain unnoticed. They are noticed most easily when causing diseases. […] The human genome is full of transposable elements (TEs), endogenous viruses and various retroelements, which correspond to almost 50 % of the human genome [X]. […] A striking property of DNA phages is their turnover. Eighty percent of bacteria are infected with phages, and every day about 20 % of all bacteria in the oceans are lysed through the activity of the phages, producing 50 % of the oxygen we need for breathing. Giant viruses can influence carbon metabolism, producing tons of carbon dioxide, which can influence our climate […]. […] Viruses are not simply pathogens, because most viruses never cause a disease. Viruses can have exotic properties: they can replicate in dead cells, repair radiation-damaged hosts, or recombine with other dead viruses and generate an intact cell [X]. In some cases, hosts can benefit from viruses [X]. An ancient retrovirus supported the development of the placenta in mammals. […] Each component of the virus has an equivalent in the cellular antiviral defense system [X]. […] Viruses may regulate population dynamics for humans as well. HIV and influenza pandemics may already be warning us what might happen to mankind in a future with megacities and high population densities. […] We cannot survive without viruses and bacteria, which is a surprise. This is new and in contrast to our historical view of viruses and bacteria as pathogens. Viruses and epidemics can even affect social behavior as an evolutionary force. This may have been true for mankind ever since its beginning, when coping with infectious diseases just like enemies [X]. […]“ …

What contemporary viruses tell us about evolution: a personal view von Karin Moelling
[X] siehe Quelle, Hervorhebungen: meinerseits

Viren ? Sie dachten hier dreht sich alles um Krebs ? Nun, in der modernen Medizin wird die Meinung vertreten, dass Tumore durchaus durch Viren verursacht (!) werden, wie z. B. hier beschrieben wird, doch, genau wie im Fall der Impfungen, werden auch hier primär und sekundär verwechselt, schließlich bringen virale Aktionen im Körper einzig sekundär Symptome hervor, die durch primäre Ungleichgewichte erst ermöglicht werden. Die virale Aktion ist die Notwendigkeit, um, mittels Informationstransfer und Mutation, eine Lösung für das Ungleichgewicht zu finden, indem der Körper, soweit ihm möglich ist und möglich gemacht wird, an diese Veränderung angepasst wird … oder aus der Umgebung entfernt werden muss, damit die Anpassung, die ich auch als HARMONISIERUNG bezeichne, überhaupt gelingen kann. Viren und Bakterien sind die Mittel, die das Leben benötigt, um diese HARMONISIERUNG über die Bühne des Lebens bringen zu können. Ihre Symptome sind bereits Teil des Lösungsweges, der von der Medizin jedoch missverstanden wird und vom Fortschritt entsprechend dekohärent behandelt wird. Ein diesbezügliches Beispiel sind die Retroviren, deren sekundäres Agieren als primäre Kriegserklärung unsererseits aufgefasst wird.

Und damit komme ich zur eigentlich schwerwiegensten Aussage dieses Zweiteilers. Eine Aussage, die bereits im vorherigen Dreiteiler über das Impfen anklang.

Wenn das Impfen dem Immunsystem eines erfolglosen Reporters suggeriert, es sei, von der Impfung an, nun Superman(n), dann modellieren sämtliche, aktuell verfügbaren, Methoden gegen Krebs dem Körper ein Lebensumfeld, in welchem Krebs ein Fremdwort ist. Zudem löschen diese Methoden einen Teil der Körpervergangenheit aus, weil die Beseitigung des Krebses, die ohne eigenes Körpervermögen geschieht, die Verbindungen zu dieser Vergangenheit beseitigt und stattdessen durch eine künstliche Gegenwart ersetzt. Daraus geht die im ersten Teil dargelegte zunehmende Schwächung der Spezies Mensch hervor. Umso mehr so, je mehr von Krebsheilung gesprochen wird, ohne dass das eigene Körpervermögen bis an seine Grenzen gelangen kann. Und dieses kann es nicht, solange moderne Gesellschaften dieses nicht ermöglichen, sondern, im Gegenteil, noch zusätzlich erschweren.

Demnach wäre der einzig wirklich nachhaltige Weg der, tatsächlich bis an seine eigenen Grenzen zu gehen, jedoch mit allen Konsequenzen, die solche Grenzerfahrungen mit sich bringen. Denn um ein wirklich authentisches Bild der Gesamtlage zu erhalten und ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen, darf das Bild nicht mit vereinzelten Erfolgen Einzelner verzerrt werden, wenn diese Erfolge mit un-körperlichen Methoden erreicht wurden. Zumal die Dauerhaftigkeit dieser Methoden nicht gewährleistet ist, wenn das karzinogene Potenzial bestehen bleibt. Somit hat folgendes Zitat auch heute, vielleicht gar mehr denn je, noch Bestand:

Krankheit wird sich mit den zurzeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte.

Edward Bach (1886–1936)

Dieser besagte nachhaltige Weg, der in die Tiefe führt, macht uns wahrscheinlich mehr Angst, als manch ein Tumor uns zu ängstigen vermag, denn gegen Tumore gibt es ja unseren Fortschritt. Bedeutet das nun es den ANDEREN in der freien Natur, bzw. dem, was der Mensch davon noch übrig gelassen hat, gleichzutun und auf jeglichen Fortschritt zu verzichten, riskierend, dass man stirbt, wenn die Grenze zwar erreicht würde, aber sich die verkörperten Möglichkeiten als nicht ausreichend herausstellen würden ? Was mag das für unsere Gesellschaft, für unsere Kultur bedeuten, ganz zu schweigen für unsere Familien ?

Tumore führen uns Menschen, wie keine andere symptomlastige Erkrankung, vor Augen, was es bedeutet sich mehr und mehr als Spezies von der Lebensgemeinschaft zu entfremden, ist diese Entfremdung doch das eigentliche PROBLEM. Würde der Mensch nicht zunehmend im Außen realisieren, was er glaubt im Innern durch den Fortschritt besiegt zu haben, wäre der erste Schritt auf diesem Weg getan. Nachdem wir nun Jahrtausende damit verbracht haben uns, soweit möglich, von der Gemeinschaft des Lebens zu lösen, liegt unmittelbar vor uns der Weg, der uns etwas ganz anderes bzw. ANDERES abverlangen wird. Wenn in der Tat jeder Tumor ein Fragment des eigentlichen PROBLEMS ist und dieses PROBLEM nur gemeinsam gelöst werden kann, dann düfte offensichtlich sein, welche Spezies damit am Beginn wahren Fortschritts steht, noch völlig ängstlich und auf Gewohnheiten und Sicherheit bedacht. Gegen die Möglichkeiten dieses wahren Fortschritts sind sämtliche Errungenschaften unseres technologischen Fortschritts einzig Spielereien. Spielereien, die jene Ängste verdrängen sollen, die wir mit unserer Körperlichkeit verbinden. Und Krebs ist in den modernen Gesellschaften der Körperfeind Nummer 1. Daher wird er ja auch immer notwendiger im modernen Gesellschaftsleben, um weiterhin durchdringen zu können, was wir hinter unseren Schutzwällen der Verdrängung auftürmen. Ebenso erregen auch Viren und Bakterien immer mehr Aufmerksamkeit mittels verschiedener Symptome, weil unser Handeln sie dazu nötigt … und ihr Handeln immer im Sinne der HARMONIE geschieht, sprich, im Sinne des Lebens als Ganzes.

Die schmerzliche und unheilbare Erfahrung von Unsicherheit ist ein Nebeneffekt der Überzeugung, dass absolute Sicherheit möglich ist, wenn man nur über die entsprechenden Fähigkeiten verfügt und sich ausreichend anstrengt […]. Wenn sich also herausstellt, dass es nicht gelungen ist, dann kann man dieses Versagen nur unter Verweis auf eine heimtückische Tat in böswilliger Absicht erklären. Es muss in diesem Drama einen Bösewicht geben.

Zygmunt Bauman – Flüchtige Zeiten – S.87

Daher werden Erreger und Tumore als solche Bösewichte angesehen, nach dem Motto Schuld sind immer die Anderen. Warum ? Weil wir Tumore als Einzelschicksale betrachten, nicht aber als Symptom, dessen Verursacher die Spezies Mensch selbst ist. Gleiches gilt für unsere Handhabung von Bakterien und Viren. Die alljährlichen Impfdebatten und Empfehlungen sprechen diesbezüglich deutliche Worte. Ebenso die Diskussionen über multiresistente Keime und Antibiotikaeinsatz. Und wenn mal gar kein Bösewicht zur Stelle ist, dann bleibt ja immer noch das Pech des Einzelnen … oder der Zufall.

Krebszellen sind das Spiegelbild unserer Gesellschaften und kulturellen Erwartungen. Sie bringen die Auslebung von Individualität auf Kosten Aller zum Ausdruck, sowie den Verlust der Kohärenz und damit des Gemeinschaftsgefühls:

In terms of Dicke’s theory, normal cells have a greater capacity for subradiance the closer they are together, while the malignancy of tumour cells is associated with the opposite behaviour, that is, the loss of subradiance. This suggests that long-range interaction is based on the coherence of the subradiance regime, with the coherence volume extending over the entire cell population. By changing the degree of coherence the cells can control and regulate their social activities. According to this model, tumour cells, unlike normal cells, seem unable to communicate. This may account for the repulsive forces that are responsible for metastasis in the malignant cells as opposed to the attractive forces responsible for population formation in normal hepatocytes (for further details see Nagl and Popp, 1987).

Quelle: Gaia and the Evolution of Coherence

Nichts ist in unseren Gesellschaften so irreführend wie die Angst vor dem Tod, außer der Annahme, dass der Tod zwangsläufig einen Verlust bedeutet. Die Bewusstwerdung, das dem nicht so ist, ist der Weg, an dessen Beginn wir Menschen nun nahezu stehen. Peter Kingsley beschreibt es eindringlich in seinem Buch REALITY.

Denn unser ruheloser Verstand hat seinen Spaß gehabt. Er hat seine Lernkurve durchmessen. Der nächste Tanz gilt jenen, die bereit sind zu entdecken, was es bedeutet, sich in völliger Stille zu bewegen. […]
Denn wir gründen alles so sehr auf Illusion, auf all die sich verändernden Trugbilder in dieser Welt des Wandels, dass wir gar nicht merken, dass die Wirklichkeit niemals an das gebunden ist, was wir zu sehen oder zu wissen meinen. […]
Zunächst sät sie [die Illusion] sich aus und dann wächst sie heran – nur um sich daraufhin in Harmonie mit den Jahreszeiten und Zyklen der Zeit wieder zu zerstören. Doch genau wie in der Natur bedeutet gerade die Tatsache, dass sie sich zerstört, dass es nie eine Zeit geben wird, in der sie nicht bald wiederkehrt und ein neues Lebensgefühl mit sich bringt.

Peter Kingsley – Reality

Nicht ohne zuvor, in der Illusion der Verkörperung von Bewusstsein, bis an die eigenen Grenzen in jeglicher Begegnung gegangen zu sein … ohne auf das verzichten zu müssen, was uns Menschen im Kern, in der Verkörperung aller Lebensformen, einzigartig macht, hat doch jede Spezies ihre Einzigartigkeit, die sie in der Gemeinschaft des Lebens auszuleben und einzubringen vermag …

Man mag sich einmal fragen, und sich dabei die vorherigen Zitierungen des Zweiteilers, hinsichtlich der Viren, noch einmal durch den Kopf gehen lassen, wie es diese Viren (und Phagen) schaffen, stets die HARMONIE des Lebens im Auge zu behalten, wo sie doch keine Augen haben, während wir Menschen uns, sehenden Auges, immer mehr einzig auf diesen einen Sinn beschränken, um Lösungen für allerlei Probleme zu suchen … ohne dabei des eigentlichen PROBLEMS gewahr zu werden. Nun, der Sinn für Kohärenz, den gesunde Lebensgemeinschaften verkörpern, mag die Antwort geben bzw. die Antwort sein.

Abschließend noch ein Filmtipp zum Thema: The fountain.
Nur gemeinsam ist das Leben unsterblich.

Und das Universum die Spielwiese, die es sich erschafft.

Gruß Guido

GOLD-DNA
Die goldene PHI(L)HARMONIE
Gemeinsam ins Tal
Ich LIEBE meinen Tumor

  1. März 16, 2015 um 6:02 pm

    Anbei noch ein Gedanke, den ich hier extra aufführe, damit der Artikel nicht zu lang wird:

    Was ist mit all den Mutationen und Tumoren durch natürliche Radioaktivität ? Dazu gibt es im Folgenden einen interessanten Text:

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1674987114000681

    “These multiple mass extinctions from the Ediacaran period through the Cambrian period are likely to be caused by the joint effects of global disasters due to nebula encounters (Kataoka et al., 2013 and Kataoka et al., 2014; Fig. 12) and local disasters due to the radioactive ash fall-outs from the rift-controlled continental alkaline volcanism. This higher frequency of mass extinctions during this time range may explain the rapid evolution in the Cambrian period based on the following two reasons. First, the natural radiation level is 100–1000 times higher at the surface of the Earth during supernova encounters and the radioactive ash fall-outs from the continental alkaline volcanism when compared to present-day. The levels of radiation in the natural environment would have been sufficiently high to trigger genome instability in biological organisms (Dubrova, 2006), leading to a significant increase in the frequency of chromosomal rearrangement in the offspring (Aghajanyan et al., 2011). The disaster-forcing accelerates the evolution and adaptation of new species in the new environment through creations of new genes by segmental or whole-genome duplication (Ohno, 1970) and gene shuffling. In fact, as can be seen in Fig. 11, the new phyla of metazoan branched just after the mass extinction events. In fact, the lineage of vertebrate underwent two-round, whole-genome duplications, which gave them vast freedom to try different body plans and metabolisms.“

    Wo ist hier Platz für ein NORMALES Genom, von welchem die moderne Tumorforschung ausgeht ? Gäbe es uns Menschen, wenn damals jemand Mutationen unterdrückt hätte und sie als Übel angesehen hätte ?

    Gruß Guido

  2. Gerd Zimmermann
    März 16, 2015 um 7:35 pm

    Der Schluss des Artikels endet ja mit dem hier beliebt gewordenen:

    Das Leben, das Universum und der ganze Rest.

    Wer vom ganzen Rest nicht genug bekommen kann, Peter Kinsley; Reality
    beschreibt diesen „ganzen Rest“ auf 500 Seiten.

    Gut frisch geimpft zu sein, gegen diese Schlafneurose.
    Hat mir Spass gemacht.

    Gruss Gerd

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    März 16, 2015 um 10:27 pm

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:

    Glück, Auf, meine Heimat!

  4. tulacelinastonebridge
    März 16, 2015 um 10:44 pm

    Die 5 Körper in der Medizin

    “Das Gleiche, was in der Psychologie geschehen ist, ist auch in der Medizin passiert. Die Allopathie glaubt nur in den physischen Körper, den groben Körper. Das ist ähnlich zum Behaviorismus. Allopathie ist die gröbste Medizin. Deshalb wurde sie wissenschaftlich, denn die wissenschaftlichen Instrumente sind soweit nur fähig, sehr grobe Dinge zu bestimmen. Gehe tiefer.”

    Akupunktur arbeitet mit dem 2. Körper

    “Akupunktur, die chinesische Medizin, betritt eine weitere Schicht. Sie arbeitet auf dem vitalen Körper, dem ‚Pranamayakos‘. Wenn etwas im physischen Körper schief läuft, dann berührt die Akupunktur den physischen Körper überhaupt nicht. Sie versucht, auf dem vitalen Körper zu arbeiten. Sie versucht, mit der Bioenergie, dem Bioplasma, zu arbeiten. Sie beruhigt dort etwas und sofort beginnt der grobe Körper gut zu funktionieren. Wenn etwas im vitalen Körper schiefläuft, dann arbeitet die Allopathie auf dem groben Körper. Natürlich ist das für die Allopathie eine schwierige Aufgabe. Für die Akupunktur ist es leichter. Es ist deshalb leichter, weil der vitale Körper ein wenig höher ist als der physische Körper. Wenn der vitale Körper gut eingestellt ist, dann folgt der physische Körper einfach, denn die Blaupause liegt im vitalen Körper. Der physische Körper ist nur die Umsetzung des vitalen Körpers.

    Akupunktur erfährt gerade nach und nach mehr Würdigung, denn eine sehr empfindliche Art Fotografie, die Kirlian Fotografie in Russland, entdeckte die 700 vitalen Punkte im menschlichen Körper, wie sie immer von den Akupunkteuren seit mindestens 5.000 Jahren vorausgesagt wurden. Sie hatten keine Instrumente dafür, wo die vitalen Punkte im Körper liegen könnten. Doch nach und nach, nur durch systematisches Ausprobieren über Jahrhunderte hinweg, entdeckten sie 700 Punkte. Jetzt hat Kirlian die selben 700 Punkte mit wissenschaftlichen Instrumenten bewiesen.

    Und Kirlian Fotografie hat eines gezeigt: Dass es absurd ist zu versuchen, den vitalen Körper über den physischen zu verändern. Das ist wie der Versuch, den Herren zu verändern, indem man den Diener verändert. Das ist so gut wie unmöglich, denn der Herr wird dem Diener nicht zuhören. Wenn du den Diener verändern möchtest, dann verändere den Herren. Der Diener folgt sofort. Besser als hinzugehen und jeden einzelnen Soldaten zu verändern, ist es, den General zu verändern. Der Körper hat Millionen von Soldaten, Zellen, die unter einem Befehl arbeiten, unter einer Befehlsgewalt. Verändere den Befehlshaber und das gesamte Muster des Körpers verändert sich.”

    Homöopathie erreicht den 3. Körper

    “Die Homöopathie geht noch ein wenig tiefer. Sie arbeitet auf dem ‚Manomayakos‘, dem mentalen Körper. Der Gründer der Homöopathie, Hahnemann, entdeckte eines der größten Dinge, die je entdeckt wurden und das war: Je kleiner die Menge der Medizin ist, desto tiefer geht sie. Er nannte die Methode, wie man homöopathische Medizin herstellt, ‚Potenzierung‘. Sie reduzieren ständig die Menge der Medizin. Hahnemann hatte in dieser Weise gearbeitet: Er nahm eine bestimmte Menge Medizin und vermischte sie mit der 10mal so großen Mengen von Milchzucker oder Wasser. Ein Teil Medizin, 9 Teile Wasser. Das vermischte er. Dann nahm er aus dieser Menge wieder einen Teil heraus und vermischte sie noch einmal mit 9 mal soviel Wasser oder Milchzucker. So machte er weiter; und wieder von der neuen Lösung nahm er eine Einheit heraus und vermischte sie mit 9 mal soviel Wasser.

    Nach und nach erreicht die Medizin atomares Niveau. Sie wird so subtil, dass du es nicht glauben kannst, dass sie funktionieren kann. Die Medizin ist so gut wie nicht mehr vorhanden. Das wird dann auf den homöopathischen Medizinen beschrieben – die Potenz. Potenzen von 10, 20, 100, 1.000 … Je größer die Potenzierung, desto kleiner ist die Höhe der ursprünglichen Medizin. Mit einer Potenzierung von 1: 10.000 bleibt von der ursprünglichen Medizin so gut wie nichts mehr. Sie ist fast verschwunden, doch dann betritt sie den tiefsten Kern von ‚Manomaya‘. Sie betritt deinen Verstand-Körper. Sie geht tiefer als die Akupunktur. Es ist fast so, als ob du die atomare, oder sogar die sub-atomare Ebene erreicht hast.

    Dann berührt die Medizin deinen Körper nicht. Dann berührt sie deinen vitalen Körper nicht; sie tritt einfach ein. Sie ist so fein und so klein, dass sie auf keine Hindernisse trifft. Sie kann einfach in den ‚Manomayakos‘ hineinschlüpfen, in den mentalen Körper, und von dort beginnt sie zu arbeiten. Du hast eine noch größere Autorität als das ‚Pranamaya‘ gefunden. Ayurveda, die indische Medizin, ist eine Synthese von allen dreien. Sie ist die umfassendste Medizin.”

    Hypnotherapie berührt den 4. Körper

  5. tulacelinastonebridge
    März 17, 2015 um 9:10 am

    Guten Morgen….

    Sage nie: Ich bin am Boden zerstört.
    Vergifte deinen Verstand nicht damit zu denken: Wenn ich noch ein bisschen weiterlaufe, werde ich mich überanstrengen!
    Erlaube deinem Verstand nie, Gedanken der Krankheit oder der Beschränkung nachzuhängen und du wirst sehen, wie sich dein Körper zum Besseren verändert. Erinnere dich, dass der Geist die Kraft ist, die diesen Körper erschafft. Wenn der Geist schwach ist, dann wird auch der Körper schwach sein.

    Traure oder sorge dich um nichts.

    Paramahansa Yogananda

  6. Leonie
    März 17, 2015 um 10:23 am

    Das alles hilft nur leider gar nicht, wenn du als Individuum an Krebs erkrankst und gerne wieder gesund wärest, bzw. zumindest nicht allzu eingeschränkt noch eine Zeit lang leben willst!
    Da nützt es nichts, drauf zu warten, dass „die Menschheit sich als Gemeinschaft erkennt“.

    • März 17, 2015 um 11:01 am

      Es geht nicht um das Warten. Es geht darum selbst sämtliche Möglichkeiten seines Körpers zu nutzen, selbst an seine eigenen Grenzen zu gehen … und den kleinen winzigen Schritt darüber hinaus zu gehen …

      Ich möchte mal behaupten, dass, wenn man Krebs durch eigenes Körpervermögen unmöglich macht, sich diese Möglichkeit auch im Umfeld wiederfinden wird. Je mehr diesen Weg gehen, desto mehr Körpervermögen bewirkt in verschiedenen Umfeldern Kohärenzbildung mit der Lebensgemeinschaft im Ganzen. Desto weniger Ursachen bleiben bestehen, die Auslöser für weitere Tumore anderswo sein können. Im Grunde haben wir Jahrtausende gelebt, um uns das Fürchten vor dem körperlichen Tod zu lehren. Nun kommen wir immer schneller an den Punkt, ab dem es gilt, diese Angst vor der körperlichen Endlichkeit abzulegen und uns der Unvergänglichkeit des eigentlichen Bewusstseins bewusst(er) zu werden, welches dieser Verkörperungen bedarf, aber nicht im Speziellen auf eine bestimmte Form angewiesen ist. Die Karte der Realität haben wir lange genug studiert … das wirkliche Terrain indes ist die wahre Terra Incognita, die es dann zu entdecken gibt. Ein langer Prozess. Viel länger als die bisherigen Jahrtausende. Warum ? Weil die Zeit im wirklichen Terrain immer weniger eine Rolle spielen wird …

      Gruß Guido

      • Der kleine Hunger
        März 17, 2015 um 3:45 pm

        „“Es geht nicht um das Warten. ………““

        So isses 😉

        @Guido,

        dein Be-mühen in allen Ehren, die Energie fehlt DIR dann FÜR DICH. (Musste ich auch erst begreifen). Ja der totale Ego-tripp lach

        Beste Grüße

        • Der kleine Hunger
          März 17, 2015 um 3:52 pm

          P.S.

          sie sind ALLE venal

          Bedeutung

          käuflich, feil, bestechlich
          

          Nach obenSynonyme zu venal
          bestechlich, käuflich, korrupt

          lateinisch venalis, zu: venus = Verkauf
          (ver)käuflich [ res Ware; horti; tempus Zinstermin; artificium; pueri Sklaven ]

          Du gibst ihnen nur Futter.

        • März 17, 2015 um 4:01 pm

          Keineswegs … wenn du wüsstest wie diese Texte, Projekte, Beiträge entstehen, dann könntest du erkennen, dass es ganz ohne Bemühung läuft und sich alle Worte aus einer Energie speisen, die erst durch die Beschäftigung mit diesen Themen freigesetzt wird. Es nährt sich selbst, was du als Bemühung beschreibst. Und auch dem Ego-Tripp muss ich widersprechen, geht es hier mit keiner Zeile um einen Gewinn einzig für mich, oder um die Hoffnung entdeckt zu werden. Wäre dem so, dann müsste ich tatsächlich jede Menge Energie hineinstecken. So aber kann ich ernten und teilen, anstatt alles für mich zu horten …

          Gruß Guido

          • Der kleine Hunger
            März 17, 2015 um 4:09 pm

            @Guido,

            „So aber kann ich ernten und teilen, anstatt alles für mich zu horten …“

            Gut so, nur von „horten“ war nicht die Rede.

            Schön wenn es dich weiter bringt, nur ist eben alles mit was Du Dich be-schäftigst, lediglich das was Dich von Dir abhält, aber egal, Kommentare werden auch für ALLE anderen geschrieben, in diesem Sinn. glück auf.

          • März 17, 2015 um 4:53 pm

            @ DkH

            Ich weiß worauf du anspielst … Peter Kingsleys Buch REALITY beschreibt diesen Weg ebenfalls. Allerdings kann man diesen Weg nicht in einem einzigen Schritt beschreiten. Dass mich von mir abhält, was mich beschäftigt, liegt auf der Hand, dient aber der weiteren Bewusstwerdung der Wegweiser, die den langen Weg säumen …

            Gruß Guido

          • Der kleine Hunger
            März 17, 2015 um 5:06 pm

            „“Ich weiß worauf du anspielst … Peter Kingsleys Buch REALITY beschreibt diesen Weg ebenfalls.““

            Darauf ganz gewiss NICHT !!!!

        • März 17, 2015 um 4:31 pm

          „“dein Be-mühen in allen Ehren, die Energie fehlt DIR dann FÜR DICH. (Musste ich auch erst begreifen).““

          Kommt mir bekannt vor, hab‘ auch lange gebraucht, um das zu kapieren und so ganz verinnerlicht hab‘ ich das immer noch nicht…

          • Der kleine Hunger
            März 17, 2015 um 4:51 pm

            @luna,

            Guido hat es schon insoweit für sich erklärt. Für ihn ist es eine Art betätigung an der und mit der er reift. Nur ist der Reifeprozess kein Prozess der durch das betätigen DURCH das aussen vollzogen wird, sondern genau diesen Reifeprozess verhindern will, eben weil es ALLES unreif ist (und das nicht in der „süsslichen“ Umschreibung)

            Sich betätigen kann man auch indem einen bewusst ist, das es eben nur ein „sich betätigen“ ist und kein Lernfaktor in sich trägt, eben weil bei dieser Betätigung NICHTS zu lernen ist, sondern vielmehr der Reifeprozess versucht wird zu be-ein-flussen, nämlich in der Unreife mit zu verharren PUSTEKUCHEN !!!

            Deshalb sehe ich das als reine Unterhaltung, wobei es nicht wirklich unter-haltend ist, wat willste machen. Allerdings finde ich immer wieder Punkte, die aus der Sicht „wie etwas versucht, etwas zu sein“ recht amüsant, allerdings lediglich nur aus der Perspektive des wissens darum.

            Übrigens kleiner „Lusthappen“ @Luna

            Kollusion lach

            http://de.wikipedia.org/wiki/Kollusion_%28Psychologie%29

            Falls interssiert einfach mal durchgooglen.

            köstlich 😉

          • März 17, 2015 um 5:10 pm

            @ Kleiner Hunger

            Bin schon wieder auf dem Sprung, deshalb nur kurz:

            Ich kann mich in allen Punkten anschließen; den Link werde ich mir später durchlesen.

            Wünsche noch einen schönen Tag 😉

          • Der kleine Hunger
            März 17, 2015 um 5:32 pm

            „Es stellt sich die Frage, ob Kollusion hinreichend gegen Täuschung und Manipulation abzugrenzen ist.
            Als unbewusster Mechanismus ist dieser den beteiligten Personen meist nicht in seiner Zielrichtung auffällig. Nur ein Außenstehender erkennt in der Regel die Zweckhaftigkeit einer Kollusion.
            Hier ist auch auf die allgemeine biologische Verbreitung ähnlicher Mechanismen hinzuweisen, siehe auch Mimikry, Anpassungsfähigkeit.“

            Für mich stellt sich diese Frage NICHT.

            @luna,

            jawoll geh mal hüpfen 😉

          • Der kleine Hunger
            März 17, 2015 um 6:02 pm

            Schlüsselsatz 09:30

            Die Gesprächsrunde ist allerdings auch interessant 😉

          • Der kleine Hunger
            März 17, 2015 um 6:43 pm

            In dem ZUsammen-hang (auch Dir @guido) dieser Buchlink, ganz umsonst.

            http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=16&ved=0CDcQFjAFOAo&url=http%3A%2F%2Fedoc.hu-berlin.de%2Fbuecher%2Fwenzlaff-feder%2FPDF%2FWenzlaff.pdf&ei=jGUIVdzDG4vrUpqCgdgO&usg=AFQjCNF8hSLaI5TkwYzwAJLCkpCa7YEg-A&bvm=bv.88528373,bs.1,d.ZWU

            auch Lorenz u.a. „Die Rückseite des Spiegels“ und „Das sogenannte Böse“ sein hier noch erwähnt.

  7. Gerd Zimmermann
    März 17, 2015 um 10:36 am

    „…das der Geist die Kraft ist….“

    Boese Zungen behaupten, es gibt nur einen Geist der denkt.

    Das Gesamtbewusstsein.

    Fragmentiert in 7 Mrd Einzelbewusstseine.

    Die Quelle des denkens ist immer das Gesamtbewusstsein.
    Eigentlich logisch, da ein Gehirn nicht denken kann.
    Alle Materie besitzt Bewusstsein, aber nicht weil Materie denken
    kann, sondern weil sie gedacht wird.

    Zeit umzudenken, diametral.
    Alles andere ist pure Kosmetik.

    Gruss Gerd

  8. März 17, 2015 um 12:02 pm

    Wie im Dreiteiler über das Impfen bereits dargelegt wurde, ist eine Manipulation des Immunsystems mehr als ein zweischneidiges Schwert, welches an einem dünnen Faden über dem Kopf der Spezies Mensch hängt:

    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/neue-immuntherapie-gegen-tumore-901853447548.php

    Gruß Guido

  9. Gerd Zimmermann
    März 17, 2015 um 12:43 pm

    Was ist eigentlich aus der selektiven Pandemie geworden.

    Vorrsuppe ?

    Gruss Gerd

  10. März 17, 2015 um 1:13 pm

    Sie läuft 😉

    Schau dir an in welchen Formen wir EINEN in den Genomen des Lebens herumstochern. Bleibt das ohne Folgen ? Zumal die Viren ja nicht gerade untätig sind, wie in der Übersicht oben im Artikel dargelegt wurde. Pandemien werden für uns nur ersichtlich, wenn sie unseren bisherigen Denkstrukturen entsprechen. Die Mutationsraten in den Genomen nehmen zu, Tumore sind, u. a. Ausdruck dessen. Mutationen haben Einfluss auf das Bewusstsein. Bewusstsein bringt die Realität hervor, in Verbindung mit den Rahmenbedingungen des Bisherigen.

    Non-survival of the most disordered, wie ich es mal beschrieb, hat weiter Gültigkeit und bezieht sich auf all die Ideen und Möglichkeiten, die nicht realisierbar sein werden. Nicht, weil wir sie nicht denken könnten bzw. umsetzen könnten, sondern, weil wir uns dieser Ideen und Möglichkeiten gar nicht erst bewusst werden können … aber dafür wird sich manch EINER Ideen und Möglichkeiten bewusst(er) werden, der sich entsprechend infizieren lässt … und dessen Immunsystem entsprechend darauf zu reagieren vermag, ohne dass weitere Unordnung daraus hervorzugehen vermag …

    Gruß Guido

  11. Helmut Josef Weber
    März 17, 2015 um 7:30 pm

    Ich (63) habe seit 7 Jahren Leukämie(CML), die seit 7 Jahren erfolgreich mit Tabletten behandelt werden kann.
    Seit 2002 gibt es diese Medikamente; vorher war nur eine Rettung durch eine Knochenmark-Transplantation möglich, bei etwa 50% Todesfällen.
    Diese Medikamente sind so durchlangend, dass nach 5 Jahren noch 98% der Kranken leben.
    In WORTEN Achtundneunzig.
    Ich könnte den Forschen die Füße küssen.
    Die Medikamente belasten mich kaum und ich kann ein vollkommen normales Leben führen.
    Nur 2 x im Jahr zur Kontrolle und sonst jeden Morgen 2 Tabletten.
    Meine Lebenserwartung ist wegen der Krankheit nicht eingeschränkt.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Der kleine Hunger
      März 17, 2015 um 7:46 pm

      h.J. Weber,

      na schön das sie nun was haben was wiederrum ihren haben entspricht, auch wenn es ambivalent nun mal einfach das ist was sie haben. soll doch der doch zum kuckuck gehen.

    • März 17, 2015 um 8:19 pm

      Danke Herr Weber für ihre Antwort. Ich hatte gehofft, dass Kommentare von “Betroffenen“ folgen werden.
      Kam es für sie je in Betracht es mit alternativen Methoden zu versuchen ? Oder aber durch einen Wandel ihrer Lebensbedingungen ? Gehen sie im Grunde ihrem Leben annähernd wieder so nach, wie vor der Diagnose, mit dem Unterschied, dass sie nun Medikamente begleiten ?
      Keine Frage, man nimmt die Möglichkeit des Fortschritts an und ist dankbar, wenn daraus erfolgt, was man sich erhofft hat. Und ich bitte sie mich da nicht misszuverstehen, denn ich komme nun nicht daher und verurteile diese Herangehensweise ihrerseits. Darum geht es mir bei diesem Thema in keinster Weise.
      Sie schreiben zwei Dinge, die ich besonders interessant finde, für meinen Versuch dieses Thema zu betrachten:

      1) nach 5 Jahren leben noch 98 % der Kranken und
      2) ich kann ein vollkommen normales Leben führen

      Hier wird die Krux unseres Selbst-Bewusstseins deutlich, vor allem aus Sicht einer Spezies, die, unterm Strich, diesen Fortschritt erstrebenswert hält.
      Warum sollte man bereits sein selbst an seine Grenzen zu gehen ohne den Fortschritt materiell in Anspruch zu nehmen und ggf. sein Leben für das Vermögen anderer Menschen, die einem zudem völlig fremd sind, aufs Spiel zu setzen oder gar zu opfern ? Es ist das eigene Leben und das möchte man angemessen harmonisch erleben und selbst Herr darüber sein. Genau das könnte unser Schwachpunkt sein, woraus überhaupt erst die Entfremdung bzw. Schwächung einer ganzen Spezies hervorgehen kann. Doch ich möchte mal behaupten, dass es, in der Summe aller Menschen, einzig nur zu Verschiebungen und zu ganz neuen Tumorformen kommen wird, solange wir Menschen Tumore nicht als Symptom einer Gesellschaft verstehen, welche sich mehr und mehr von der Lebensgemeinschaft entfernt. Je mehr der Fortschritt sich der Tumore annimmt, desto deutlicher wird die Symptomatik anderswo, im Laufe der Zeit, werden … und desto länger wird es dauern bis das entsprechende Bewusstsein sich bilden kann, dass es eben doch ein Gesellschaftsproblem ist und jeder Einzelne Betrofffene ein Teil der Symptomatik ist. Nicht, weil er sich falsch verhalten hat oder irgendeine Schuld am Tumor trägt, sondern weil er ein notwendiger Hinweis auf die Problematik an sich ist. So gesehen müsste die Gesellschaft ganz anders mit Tumorkranken umgehen, um gemeinsam sich der Problematik bewusst(er) zu werden und einen Lösungsweg zu finden, anstatt einen großen Bogen um das Thema Tumor zu machen.

      Die Frage sei gestattet: Was ist ein normales Leben ?

      Vielen Dank
      Gruß

      • Helmut Josef Weber
        März 18, 2015 um 8:22 am

        Hallo Der kleine Hunger; was ist ein normales Leben?
        Naja- ich würde sagen mein Rentnerleben ist soweit normal, dass ich die Frau die ich liebe bei mir haben kann.
        Da ich Atheist bin, weiß ich, dass ich meine Frau, wenn der Deckel hinter mir zugemacht worden ist, nie mehr wiedersehen werde.
        Deshalb trag ich meine erste Liebe in diesem Leben auf Händen, was sie auch sehr genießt.
        Und wenn wir Probleme haben, dann werden die Probleme unter dem Aspekt gelöst, dass es auch der letzte Tag sein könnte
        Ob es normal ist, dass ich hier mit meiner Frau praktisch im Paradies wohne, weiß ich nicht.
        Und in den Jahren die uns noch bleiben, habe ich meine erste Liebe bei mir.
        Und ich denke, es ist mehr als normal, dass ich ein Medikament nehme, was mir fasst zu 100% ein weiterleben garantiert.
        Ich habe aber auch immer 2 Säcke Holzkohle in der Garage, wenn es doch einmal nicht mehr gehen sollte; das halte ich auch für normal.
        Da ich Gas- Wasser und Installationsmeister bin, weiß ich wie es geht den „süßen Tod“ (weil vollkommen schmerzlos) anzuwenden; dreimal durchatmen und es ist vorbei.

        Aber jetzt noch nicht, jetzt leben wir noch und es ist schön; der Pool ist schon voll, die Kinder kommen bald und im August steigt wieder die Party mit allen Nachbarn.
        Jetzt steht unser Rotti vor der Tür und will uns nach draußen locken.

        Viele Grüße
        H. J. Weber

      • Der kleine Hunger
        März 18, 2015 um 5:38 pm

        Ich (63),

        die Frage wurde nicht von mir gestellt, sondern von Guido (ich weis vergesslich gelle) 😉 Die Ursache liegt in der Verdrängung aber das wissen sie ja. AlzDemu.u.u. kommt noch oder isses schon Fragen über Fragen, die sonne scheint auch wenn es regnet.

      • Der kleine Hunger
        März 18, 2015 um 5:41 pm

        @Guido,

        sie sollten wohl doppelt oder am besten dreifach ihre Texte „markern“, am besten mit nem Edding.

  12. Der kleine Hunger
    März 17, 2015 um 8:46 pm

    kleine geschichte am rande

    erzählte mir doch die tage ein älterer herr, wie seine mutter sterben wollte (weil keinen sinn mehr im leben respektive am leben) und doch ein ganzes arsenal an medikamenten nahm. weiter erzählte er das bereits in seiner kindheit seine mutter ein arsenal an medikamenten (für jeden fall ein mittelchen) im apothekenschränkchen bunkerte. „um so teurer, umso besser“ so konnte er sich an eine aussage erinnern. nun, er selbst nannte das verhalten im alter ambivalent. nun kommt es aber. er selbst steht total auf medikamente (merkt seine eigene prägung und sein ambivalentes verhalten garnicht) und hat auch für alles das passende medikament und die medikamente (also nicht die einzeldosis, sondern eben so ein ganzes folchen, die er zur zeit einnimmt, auf seiner pc-tastatur fein aufgereiht (soweit ich zählen konnte, fünf verschiedene. würde sagen, deren betrachtung und einnahme sind evtl. der libido-ersatz, wie bei muttern, naja nun wat sollste dazu noch sagen 😉

    mal nachlesen

    „So sieht Karl Abraham den reifen Menschen im Gegensatz zum Kind, das durch Triebschwankungen charakterisiert ist, als frei von Ambivalenz. Andere Psychoanalytiker sehen in den meisten menschlichen Regungen eine Ambivalenz von Libido und Thanatos bzw. Liebe und Destruktionstrieb. Für Bleuler war die Ambivalenz das Hauptsymptom der Schizophrenie.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ambivalenz

    p.s. steht „mitten im leben“ und Buchhalter, also ganz normal eben, eben.

    Alltag, nichts besonderes, ich weis.

  13. Gerd Zimmermann
    März 17, 2015 um 8:50 pm

    Hallo Helmut Josef

    interessanter Fall, ich habe da eine Idee, da ich denke mir ist die Ursache fuer Krebs
    bekannt.

    Ich gebe keinen Ratschlag, noch einen Hinweis noch eine Anleitung.

    Es ist eine Idee.

    Unser Koerperwasser hat wie normales Wasser ein Gedaechtnis.
    Ein Erinnerungsvermoegen an die „Guten alten Zeiten“.
    Wasser schwingt. Durch das Auflegen einer Stimmgabel von
    136,1 Hz kann man zumindest nichts kaputt machen.

    Was ein Krebs auch nicht mag, wenn sein Besitzer DENKT, ich liebe
    meinen Krebs, weil so ein BOESER Krebs mag nicht geliebt werden.

    Ich bin ein Querdenker, nicht uebel nehmen.

    Gruss Gerd

  14. tulacelinastonebridge
    März 17, 2015 um 10:29 pm

    Ich kenn mich mit Krebs nicht wirklich aus aber wenn ich Schmerzen hab und eine Tablette kann mich von diesem Schmerz erlösen, so nehm ich die Tablette dankend an.

    Außerdem frag ich da auch nach, also den Schmerz, wo kommst du her wo gehst du hin was machst du bei mir.

    Aber bei so großen Krankheiten wie Krebs, da müsste ich das Befragungsfeld ausweiten, auf das Menschenkollektiv.

    Der Krebs gehört normalerweise nie einen Menschen allein aber vielleicht kann der Mensch somit bei der kollektiven „Erlösung“ mithelfen.

    Transformation ist immer gefragt. 🙂

    Liebe Grüße

  15. Helmut Josef Weber
    März 17, 2015 um 11:16 pm

    Naja- ich bin nun Rentner, und lebe mit meiner lieben Frau (meiner ersten Liebe, wir sind nun etwa 50 Jahre zusammen) in Südspanien.
    Als wir uns kennenlernten war meine Frau 15 und ich 17.
    Wir haben keine Probleme mit unseren Kindern, wir haben keine finanziellen Probleme und machen uns den schönen Tag, den wir gerne wollen.
    Wir haben uns ein Haus gebaut auf etwa 28.000 qm, in einem Naturschutzgebiet, in den Bergen über Málaga, haben einen riesigen Gemüsegarten, ganz super nette Nachbarn und herrliches Wetter.
    Diese CML (Philadelphia-Syndrom) ist genetisch bedingt (Chromosomenschaden wahrscheinlich durch Strahlung) und überträgt sich im Sprung auf die übernächste Generation; mein Großvater ist daran gestorben als ich 14 Jahre alt war; damals gab es keine Rettung, auch nicht ansatzweise.
    In der Universitätsklinik Málaga sagen mir die Ärzte immer, dass ich mir eine andere Krankheit aussuchen müsste, an der ich sterben kann; an dieser Krankheit würde ich nicht sterben.
    Ich lebe nun 7 Jahre weiter, weil ich mir jeden Tag 2 Piller reinwerfe.
    Dazu muss ich noch sagen, dann dieses Medikament noch nicht einmal zugelassen ist, denn das erste Medikament hatte versagt, und dieses Medikament ist hunderte mal stärker und wirkt auch gegen alle Mutationen.
    Das Medikament bekommen nur Menschen, bei denen die Standartmedikamente versagt haben; denn wer sie nicht nimmt stirbt zu 100%.
    Dank der Forschung warten aber noch 3 Nachfolgemedikamente auf mich, falls auch dieses Medikament versagt.
    Ich bin den Forschern sehr dankbar, denn ich weis wie elendig mein Großvater gestorben ist, denn die Weißen Blutkörperchen setzen langsam Gehirn und Lunge zu; bis der Tod eintritt.
    Ja- nun bin ich Atheist und haben mit den ganzen Sachen wie Leben nach dem Tod oder, oder, nichts zu tun.
    Daher lebe ich mit meiner lieben Frau so zusammen, als wenn heute der letzte Tag wäre.
    Das funktionier seit etwa 50 Jahren hervorragend.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  16. Der kleine Hunger
    März 18, 2015 um 7:16 am

    und überträgt sich im Sprung auf die übernächste Generation; mein Großvater ist daran gestorben als ich 14 Jahre alt war; damals gab es keine Rettung, auch nicht ansatzweise.

    schön, liebe grüße an die enkel oder sollte ich sagen an die nächsten.

  17. Helmut Josef Weber
    März 18, 2015 um 7:58 am

    Hallo, Der kleine Hunger ,
    ja-da ist kein Problem, denn das Medikament ist kein Chemiehammer, sondern ein Enzym das eine Stelle auf dem Chromosom 9 blockiert, bei dem sonst, wegen der Schädigung des Chromosom 9 (wahrscheinlich durch Strahlung oder Benzol) Unmengen an weißer Blutkörperchen produziert werden, was unbehandelt zu 100% zum Tode führt.
    Ich muss praktisch den Rest meines Lebens ein Enzym zu mir nehmen, wie sie in anderer Form auch im Jogurt vorhanden sind, um eine lebensgefährliche Knochenmarktransplantation zu umgehen.
    Ich kann alles essen und trinken; da wäre eine Zuckerkrankheit schon hinderlicher.
    Diese Krankheit, CML war bis 2003 nur mit einer Transplantation zu behandeln.
    Ich bin den Forschern sehr dankbar.

    Viele Grüße aus Málaga, Regen und 15 Grad
    H. J. Weber

    • tulacelinastonebridge
      März 18, 2015 um 8:56 am

      Guten Morgen Herr Weber, sie führen ein Leben, dass viele Gesunde nicht leben.

      Meinen Glückwunsch. 🙂

      Der Krebs kann oft auch das kleinere Übel sein.

      Ich finde ihre Energie ausgeglichen und rundumrund. 🙂

      Danke!

    • tulacelinastonebridge
      März 18, 2015 um 9:01 am

      „Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt.“

      Neale Donald Walsch „Gespräche mit Gott“

    • tulacelinastonebridge
      März 18, 2015 um 9:02 am

      Krankheit ist kein Hindernis und sollte als solches auch nicht gesehen werden.

    • tulacelinastonebridge
      März 18, 2015 um 9:18 am

      Und danke für den Wetterbericht 😉 meine erste Frage, ist auch meistens, die nach dem Wetter. 🙂 bei außerlandesgereisten.

    • Der kleine Hunger
      März 18, 2015 um 3:38 pm

      „Ich (63)“

      das war auch nicht das Thema aber schön wenn ihnen die Sonne scheint, geniessen sie es noch, es kommen schwere Zeiten, auch zu ihnen, verlasssen und sie sich.

      Schöne Grüße aus München auch hier scheint die Sonne und angenehme 16Grad. und ein kaltes Bier ist auch schon bestellt.

      • Der kleine Hunger
        März 18, 2015 um 3:39 pm

        ups, bei ihnen regnet es ja, naja wird schon.

      • Helmut Josef Weber
        März 18, 2015 um 10:46 pm

        Ja- ich werde irgendwann den Weg gehen, den ich für mich ausgesucht habe, wenn es nicht mehr geht; ich werde dann sterben.
        Ich werde die Tür zum Badezimmer hinter mir zu machen und meine liebe Frau alleine auf dieser Welt lassen, wenn ich der Erste bin der von uns gehen muss.
        Ich möchte keinen langen Tod sterben, dafür kenne ich mich in der Richtung Gas zu gut aus.
        Ich möchte das hier gar nicht weiter erörtern, aber es ist „der süße Tod“ das zweite Glas Whisky werde ich nicht mehr trinken können.
        Allen Anderen in diesem Forum, die den Glauben haben, dass sie das ewige Leben in irgend einer Form erreichen können, wünsche ich viel Erfolg. Wenn die Andern in diesen Forum Recht haben, dann habe ich die „Arschkarte“; wenn ich Recht habe, erfährt es Niemand.
        Aber ich empfinde es als sehr, sehr beruhigend, dass ich jederzeit meinem Leben ein Ende setzen kann, wenn ich es nicht mehr ertragen kann; das zweite Glas Whisky werde ich nicht mehr leeren können.
        Daher kann ich das Leben bis zur „letzten Sekunde“ auskosten und dann die Reisleine ziehen.
        Aber jetzt noch nicht, denn ich habe meine Pillen und noch soviel Dinge zu erledigen.

        Viele Grüße
        H. J. Weber

        • Der kleine Hunger
          März 19, 2015 um 6:25 am

          sehr sehr widersprüchlich, Ambivalent.

          welche farbe lach

        • März 19, 2015 um 3:39 pm

          @ H.J. Weber

          Nachdem Sie ja nach eigenen Aussagen ein vollkommen normales und anscheinend auch schönes Leben führen können, und Ihre Lebenserwartung nicht eingeschränkt ist, bin ich ein wenig irritiert darüber, dass Sie offenbar sehr viel über den Tod nachdenken.

          Mal abgesehen von Ihrer „Sterbeplanung“, was ist das denn für ein Satz:

          „“In der Universitätsklinik Málaga sagen mir die Ärzte immer, dass ich mir eine andere Krankheit aussuchen müsste, an der ich sterben kann; an dieser Krankheit würde ich nicht sterben.““

          Das klingt irgendwie, als wären Sie nicht damit einverstanden bzw. würden es nicht so richtig glauben.

          Besonders ausgeglichen (@ Tula) wirkt das auf mich jedenfalls nicht, dann doch eher (@ Kleiner Hunger) ambivalent.

          • Der kleine Hunger
            März 19, 2015 um 4:36 pm

            @Luna,

            „Ich(63“) „steht ja lediglich beispielhaft für ein bestehendes Wirkungsprinzip (deshalb habe ich auch immer darauf hingewiesen das meine Kommentare völlig unpersönlich respektive auf eine BEstimmte Person „gerichtet“ sind, sondern lediglich die dahinterliegenden Wirkungsprinzipien meinen)

            Und diese Wirkungsmechanismen (wählen sie für sich einen Begriff) treten NICHT vereinzelt auf, sondern beruhen auf Grundlegendem Verhaltensmerkmalen.

            Die Hauptproblematik besteht ja darin, das sich dieses sukzessives Verhalten expotentiell, epidemisch auftritt, und das eben nicht erst im sog. Rentneralter. Das lässt daruf schliessen das es sich hierbei bereits um eine Vererbung (im Sinne einer Anlage im gentischen „Material“) handelt. D.h. widerrum das es als NORMatives Verhalten wahrgenommen wird.

            Wer also soll dieses Verhalten sukzessiv wieder „umkehren“ respektive „in die Bahn“ bringen.

            An anderer Stelle wieder ein Bericht über das sog. „Bewusstsein“. Welches Bewusstsein ist denn nun eigentlich gemeint auch ohne „Main-controll“?

            Dieser Hipe ist doch wiederrum nur eine Ablenkung vom wEsentlichen.

            Das es bestimmte Methoden der suggestiven Beinflussung gibt ist allerdings doch nicht´s Neues, und wird seit URzeiten eingesetzt und JA heute eben in einen Rahmen der sich eben an den Gegebenheiten orientiert (Marketing ist keine Erfindung der Neuzeit)

            Potz, Blitz und Donner lach

            Morgen fällt der Himmel vom Himmel.

          • März 19, 2015 um 5:09 pm

            @ Kleiner Hunger

            Muss schon wieder loshüpfen 😉 , deshalb wieder nur ganz kurz:

            „“(deshalb habe ich auch immer darauf hingewiesen das meine Kommentare völlig unpersönlich respektive auf eine BEstimmte Person “gerichtet” sind, sondern lediglich die dahinterliegenden Wirkungsprinzipien meinen)““

            Das habe ich bei Dir auch immer so verstanden.

            „“Und diese Wirkungsmechanismen (wählen sie für sich einen Begriff) treten NICHT vereinzelt auf, sondern beruhen auf Grundlegendem Verhaltensmerkmalen.““

            „“Das lässt daruf schliessen das es sich hierbei bereits um eine Vererbung (im Sinne einer Anlage im gentischen “Material”) handelt. D.h. widerrum das es als NORMatives Verhalten wahrgenommen wird.““

            „“Wer also soll dieses Verhalten sukzessiv wieder “umkehren” respektive “in die Bahn” bringen.““

            Hm, wieso eigentlich „Vererbung“?

            Vielleicht kann man da ja noch einen Schritt weiter (oder eher zurück) gehen und diese grundlegenden Verhaltensmerkmale auch als grundlegende (menschliche) Wesensmerkmale betrachten…

            Umzukehren ist das vermutlich nicht.

            So, hätte gerne noch mehr dazu gesagt, aber bin schon etwas spät dran…

          • Der kleine Hunger
            März 19, 2015 um 5:28 pm

            @Luna,

            nein es ist KEIN Wesensmerkmal weil es seine URsache hat (und deshalb ent-spricht es nicht einem Wesensmerkmal) (Bsp. Ein Verhalten eines Papagei´s der sich die Federn ausreißt entspricht sicher nicht dem Wesen eines Papagei´s. Hunde bspweise haben KEINE wEsensmerkmale weil sie explizit kein Wesen SIND, sondern Zucht.

            Der Ansatz liegt wo anders. Evolution hat verschiedene davon.

            Das was als sog. Bewusstseins“wandel“ betitelt wird ist absolut Fehlinterpretiert. Ob nun willen-tlich oder anders ge-artet, interessiert NICHT.
            Es gibt qualitative und quantitative Ansätze (Selektion sei hier auch noch erwähnt)
            Der Sprung ist der Sprung vom quantitativen zum Qualitativen. Und das bereits erreichte qualitative bildet die Grundlage. Zu Selektion/ Auslese muss ich nicht´s mehr schreiben, weil at acta.

            Nein umzukehren entspricht auch nicht dem Wesen-tlichen.

          • Der kleine Hunger
            März 19, 2015 um 5:38 pm

            Und soetwas können sich diejenigen in ihren allerwertlosesten schieben. Interessiert keinen Arsch und das nicht vielleicht, sondern bestimmt.

            http://www.zeit.de/2015/12/genetik-embryo-forschung-dna-veraenderung-moratorium

          • Der kleine Hunger
            März 19, 2015 um 5:45 pm

            Statt eines Schlusswortes die Einleitung, zum nachschieben…………………………

            „Genetisch veränderte Babys sind vielleicht schon da

            Der Tabubruch steht bevor: Das Erbgut menschlicher Embryonen wird gezielt manipuliert. Die Gentechnik schreitet viel zu schnell voran, warnen jetzt selbst Genforscher.
            von Stefan Schmitt“

          • Der kleine Hunger
            März 19, 2015 um 5:56 pm

            @Guido

            Engineering the Perfect Baby

            Scientists are developing ways to edit the DNA of tomorrow’s children. Should they stop before it’s too late?

            By Antonio Regalado on March 5, 2015
            

            http://www.technologyreview.com/featuredstory/535661/engineering-the-perfect-baby/

          • März 19, 2015 um 6:12 pm

            Das Thema hatte ich bereits angesprochen: https://faszinationmensch.com/2013/09/21/informierte-taten-und-beziehungslose-daten/

            Gruß Guido

  18. Der kleine Hunger
    März 19, 2015 um 6:16 pm

    Der Bruch ist längst vollzogen, kein Thema mehr, ganz bestimmt. wie bereits gesagt, ihre Bemühungen in Ehren, nur kratzen sie da wo längst ein riesen Loch entstanden ist. Hat allerdings was Wesentliches, macht Sinn. In diesem Sinn. Licht aus. lach

    • März 19, 2015 um 6:25 pm

      Da gäbe ich ihnen recht, wenn der Mensch nicht überwiegend nicht-menschlich wäre, sprich viralen bzw. bakteriellen Ursprungs … somit liegt nicht alles in unserer Hand, was wir meinen im Griff zu haben …

      Gruß Guido

      • Der kleine Hunger
        März 19, 2015 um 6:36 pm

        „Wir“ bin nicht Ich, somit haben „wir“ nichts´im Griff, und beim ersteren Irren sie gewaltig wenn sie mich meinen.

        Alles griffbereit, Brillen sollen ja aus sein, warum die übrigens wieder in geworden sind, entzieht sich auch ihrer Kenntnis.

        Sagen „wir“ es so, getrübte Sichtweisen sind noch lange keine Weisheiten aber der Weisheit letzter Schluß.

        Genug gelabert.

        Genießen sie die „Sonnen“finsternis. 😉

    • Der kleine Hunger
      März 21, 2015 um 7:45 am

      wie heisst es so schön? „Nur die Spitze des Eisberges“ und nicht erst seit 15 Jahren !

      ergänzend nur einen kleinen Nachhappen

      http://naturheilt.com/blog/genetisch-modifizierte-babys-ein-alptraum/

      „Wer glaubt, dass die Gen-Industrie sich „nur“ mit der genetischen Modifizierung von Nahrungsmitteln begnügt (= Stichwort “Grüne Gentechnik“), der befindet sich auf einem genetisch modifizierten Holzweg.
      Wer mutmaßt, dass auch Menschen bald Zielscheibe von genetischen Modifizierungen werden, der ist leider nicht ganz auf dem Laufenden, denn: diese Zukunft hat schon vor mehr als 10 Jahren begonnen. Unglaublich, aber wahr. Vorreiter in dieser Disziplin: wie fast immer die Vereinigten Starter von Amerika (USA).“

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-43767/Worlds-GM-babies-born.html

      „Also macht man das, was man machen will, einfach unter Ausschluss der Öffentlichkeit und präsentiert seine Ergebnisse eher kleinlaut einer interessierten Fachwelt.“

      Wenn überhaupt………….

  19. März 20, 2015 um 2:27 am

    Nochmals bezüglich des Hinauszögerns des Unmittelbaren:

    http://nautil.us/issue/22/slow/why-egg-freezing-is-an-impossible-choice

    http://www.gold-dna.de/updatesept13.html#up479

    Was künstlich in den Laboren ermöglicht wird, fördert weiter, wovor wir Angst haben … somit erkauft man sich manchen “Sonnenschein“ mit der Gewissheit von Unwetter … irgendwo auf der Welt.

    Gruß Guido

  1. März 16, 2015 um 7:11 pm
  2. Juni 11, 2015 um 11:20 pm

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