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Was unsere Finanzkrise mit dem Untergang des römischen Imperiums zu tun hat …

Prof. Dr. Gustav Ruhland

Prof. Dr. Gustav Ruhland

Im Römischen Reich besaßen bald nur 2000 Familien ganz Rom! Für die Produktion wurden immer mehr Sklaven eingesetzt – die selbständigen Gewerbetreibenden konnten nicht mehr konkurrieren und verarmten.
Prof. Dr. Gustav Ruhland, Nationalökonom im Deutschen Reich 

In letzter Zeit mehren sich schon wieder die Stimmen, dass unser Geldsystem erneut am Rand des Abgrunds steht. Der Euro ist gegenüber dem Dollar „abgeschmiert“, weil die EZB irgendwelche faulen Papiere massenhaft aufkaufen will. Der Dollar würde nach fast 100 Jahren seine Führungsrolle verlieren, und fast alle westlichen Staaten stehen am Rande ihrer Schuldenspirale. Dabei wird immer schneller das Geld von Arm nach Reich geschaufelt.

Zeit also, nochmals auf einen Text zu schauen, der aus dem Buch Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise. Weg in den Dritten Weltkrieg, 2006 von Günter Hannich zitiert ist. In seinem Buch geht er auf die Ergebnisse einer von Reichskanzler Bismarck beauftragten Analyse von  Prof. der Nationalökonomie, Dr. Gustav Ruhland, ein, die dieser in dem seinem Buch System der politischen Ökonomie veröffentlichte. Da Deutschland in Richtung „Größe“ unterwegs war, sollte die Frage beantwortet werden, warum alle Hochkulturen und Weltreiche in der Geschichte untergegangen sind, um sich selbst dagegen zu schützen.  Als Ruhland im Jahr 1890 von seinen weltweiten Reisen zurückkehrte, war Bismarck bereits nicht mehr im Amt, die Erkenntnisse konnten nicht mehr verwertet werden. Interessant sind die Entdeckungen trotzdem, da sie klar darlegen, dass in der Geschichte immer der gleiche Zerstörungsmechanismus beim Untergang von Völkern und Kulturen im Spiel war.

<<<<< Beginn Textzitat >>>>>

Egal, ob es sich um die Geschichte der Griechen, Römer, Araber, Spanier usw. handelt, die Ursache des Unterganges war immer in der Ökonomie zu suchen. Dabei spielten die Zinsen die entscheidende Rolle:

Zinsen > Vermögenskonzentration > Verschuldung > Zinssklaverei > Dekadenz – Brot und Spiele > Gesetze/Steuerlast – Unruhen > Zusammenbruch

Jede Hochkultur war auf Geld aufgebaut. Wie auch heute, wurde die Währung nur gegen Zahlung von Zinsen weiterverliehen. Langfristig kamen dadurch Diejenigen, die am meisten Geld erobern konnten (meist durch Raub oder Betrug) in eine immer vorteilhaftere Stellung. Je mehr Geld Jemand hatte, das er nicht für die Alltagsgeschäfte benötigte, umso mehr konnte er verzinst weiterverleihen und wurde dadurch noch reicher. Mit fortschreitender Zeit kam jener Zinsautomatismus in Gang, der uns heute wieder bedroht. Die Währung sammelte sich in immer weniger Händen. Der Bauernstand wurde durch Verschuldung vernichtet, es kam zur Entvölkerung des Landes, da die Ländereien von den Reichen in zunehmendem Maße übernommen wurden.

Der Untergang der Römer

Im Römischen Reich besaßen bald nur 2000 Familien ganz Rom! Für die Produktion wurden immer mehr Sklaven eingesetzt – die selbständigen Gewerbetreibenden konnten nicht mehr konkurrieren und verarmten.

Im alten Rom musste jeder, der Schulden machte, sich selbst als Pfand dafür anbieten. Sobald der Schuldner die Schuldzinsen dafür nicht mehr aufbringen konnte, legte der Gläubiger einfach Hand an ihn und erwarb ihn damit als Schuldsklaven. Da das Kapital sich durch das Zinssystem immer schneller vermehrte und die Bevölkerung bereits nach wenigen Jahrzehnten ausgeblutet war, war man auf ständige Eroberungen angewiesen. Die vereinnahmten Provinzen wurden rücksichtslos ausgebeutet. Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes war die Brotversorgung auf Getreidelieferungen aus immer größeren Entfernungen angewiesen. Damit wurde die Versorgung immer unsicherer und häufig dem Zufall überlassen.

Ruhland: „Aber während die römischen Bauern in fernen Ländern die feindlichen Armeen vernichteten, hatte der Kapitalismus in der Heimat die Alleinherrschaft errungen. Von da ab geht unverkennbar die Entwicklung mit eilenden Schritten abwärts. In wenigen Jahrzehnten ist der altrömische Bauernstand vernichtet.“ Ungeheure Wahlbestechungen lieferten Brot und Spiele für die proletarischen Bürger. Um die hoffnungslosen Massen ruhig zu halten, wurden Gladiatorenspiele eingeführt: „Weil die Masse der Bürger in Rom verarmt war, keine Beschäftigung fand und nichts zu essen hatte, hat man staatliche Getreidelieferungen zu billigsten Preisen eingeführt. Und um eventuell gefährlich werdende Langeweile des Bürgerproletariats zu verscheuchen, wurden „öffentliche Spiele“ gewährt.“

Die Situation verschlimmerte sich und nur durch blutigere Vorführungen, mit beispielsweise einer zunehmenden Zahl von Löwen, konnte das Volk bei Laune gehalten werden. Auf der anderen Seite nahm der Reichtum der oberen Schicht kaum vorstellbare Ausmaße an, was zu Luxus und Genusssucht führte. Ruhland merkte dazu an: „Im Jahr 104 v. Chr. konnte der Tribun Phillipus in öffentlicher Rede erklären, dass es in Rom nicht mehr als 2000 Personen gebe, welche ein Vermögen hätten. Diese Verarmung des Volkes durch Bereicherung der oberen Zweitausend hat sich anscheinend in erschreckend kurzer Zeit vollzogen.“ Die Kultur verkam in Dekadenz. Nur noch der Besitzer von Geld wurde geachtet; „Geld gibt Geltung“ hieß die Losung. Dadurch kam es zu einer fortschreitenden Sittenverderbnis mit Erbschleicherei, Erpressung und Bestechlichkeit für Richter. Vetternwirtschaft verhinderte, dass fähige Personen in entscheidende Stellungen gelangen konnten.

Auch im privaten Bereich änderten sich die Gewohnheiten. So wurde die früher heilig gehaltene, unauflösliche Ehe zu einem leicht lösbaren Vertrag. Gleichzeitig war eine starke Zunahme der Prostitution feststellbar. Ruhland:

In großen Wirtshäusern speisend, in armseligen Schlafstellen wohnend, fehlte dem römischen Proletariat fast jede Gelegenheit, sich auf ehrliche Weise etwas zu verdienen, nachdem die Großkapitalisten alle Produktionsmittel an sich gerissen und überall die billigere Sklavenarbeit verwendeten.

Der Zinseszinseffekt zeigte sich in erschreckendem Ausmaß:

Als dann Sulla im Jahr 84 v. Chr. Kleinasien eine Kriegssteuer von 102 Millionen Mark auferlegte, die von römischen Kapitalisten vorgestreckt wurde, weil das Volk nicht selbst bezahlen konnte, da war binnen 14 Jahren die Schuldsumme auf das Sechsfache gewachsen, sodass die Gemeinden ihre öffentlichen Gebäude, die Eltern ihre Kinder verkaufen mussten, um den unerbittlichen Gläubigern gerecht zu werden.

Im weiteren Verlauf kam die politische Führung in die Hände der Bankiers. Bürgerkriege begannen und sozialistische Strömungen machten sich geltend. Ruhland:

Unmöglich kann also unter der Herrschaft des Staatssozialismus eine besondere Lebensfreudigkeit in der Bevölkerung geherrscht haben. Sonst hätte man sich nicht allgemein gescheut, Nachkommen in die Welt zu setzen, und nicht so häufig zum Selbstmord gegriffen, um dieser Welt rascher den Rücken zu kehren.

Die Ruhigstellung der Proletarier führte zu steigenden Staatskosten und entsprechenden Steuerlasten. Das aus dem Ruder laufende System war letztlich nur noch über mehr Gesetze im Griff zu behalten. Die freie Berufswahl wurde verboten und durch Zwangsmaßnahmen abgelöst. Am Ende konnte das Römische Reich von einigen tausend schlecht bewaffneten Germanen überrannt werden – römische Soldaten, bzw. Geld für Verteidigung gab es schon lange nicht mehr. Die Geldwirtschaft verschwand und die ineffiziente Naturalwirtschaft nahm ihre Stelle ein.

Dabei dürfen bei den Missständen in Rom nicht Ursache und Wirkung verwechselt werden. Der gesellschaftliche Verfall war dabei nicht die Ursache des Niedergangs,
sondern nur die Folge des Zinskapitalismus:

Was sich von da ab an schreienden Missständen in Rom einstellt, sind in noch auffälligerer Weise alles nur Folgeerscheinungen der Alleinherrschaft des Kapitals. …Wer also hier reformieren und heilen wollte, der musste die eigentliche Ursache all dieser Übelstände, nämlich die Alleinherrschaft des Kapitals beseitigen…

Die Symptome für den Untergang der Römer deutete Ruhland wie folgt:

  • Zunehmende Verschuldung des Volkes, Vernichtung des Bauernstandes, Entvölkerung des Landes.
  • Vernichtung der selbständigen Gewerbetreibenden durch Gewerbesklaven.
  • Der Welteroberung folgt die rücksichtsloseste Erwerbssucht der Römer. Stadthalter, Steuerpächter, römische Kaufleute und Geldverleiher wetteifern im Auswuchern der Provinzen.
  • Mit dem Verschwinden des heimischen Bauernstandes ist die Brotversorgung des Volkes auf Getreidezufuhren aus immer größerer Entfernung angewiesen.
  • Ungeheure Wahlbestechungen liefern Brot und Spiele für die Bürger.
  • Die Heeresmacht des Staates wird allgemein zur Eintreibung privater Wuchergewinne in den Provinzen und Nachbarstaaten verwendet.
  • Fabelhafte Zunahme des Reichtums, des Luxus, der Genusssucht.
  • Fortschreitende Sittenverderbnis, Erbschleicherei, Wucher, Erpressung, Bestechlichkeit der Richter und Beamten. Starke Zunahme der Prostitution, Eheflucht, stetiger Rückgang der Bevölkerung.
  • Der Adel verschwindet mehr und mehr. Die politische Führung kommt in die Hände der Bankiers. Die Handelsleute der ganzen Welt versammeln sich in der Hauptstadt. Die Bürgerkriege beginnen.
  • Die Versorgung der Proletarier auf Staatskosten führt rasch zur Ausbreitung des Staatssozialismus auf zwangsgenossenschaftlicher Basis.
  • Der Staatsbankrott wird chronisch. Der Rückgang der Bevölkerung dauert an. Die Geldwirtschaft verschwindet nach und nach. An ihre Stelle tritt wieder die
  • Naturalwirtschaft.

Nach dieser Symptombeschreibung befindet sich unsere Gesellschaft bereits im Endstadium des Zerfalls: Das Volk ist hoch verschuldet, die Bauern werden zunehmend unter Druck gesetzt und die Nahrungsmittel werden in immer größerer Menge aus dem Ausland eingeführt. Durch zunehmende Monopolisierung kommen auch die selbständigen Gewerbetreibenden in die Klemme.

Die politischen Affären zeigen ganz deutlich, wie wir bereits gesehen haben, dass die Politik nur noch von den Finanziers aus der Wirtschaft abhängig ist. Auch Brot und
Spiele gehören heute zum Alltag, um die Bevölkerung ruhig zu stellen und Unmut zu verhindern. Die Armen werden mit Sozialhilfe besänftigt und die Masse mit immer niveauloseren Fernsehsendungen abgelenkt.

Im Gegensatz dazu nimmt der Reichtum in wenigen Händen immer gewaltigere Formen an, was sich in übertriebenem Luxus und ausufernder Genusssucht äußert. Die Sitten verkommen unter diesen Umständen zunehmend, die Scheidungsraten steigen, Betrug nimmt zu und Lüge wird als erfolgreiche Eigenschaft in der Wirtschaft
begrüßt. Durch die zunehmende Anzahl der Menschen, die auf Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe angewiesen ist, entsteht eine Art Staatssozialismus, der jedoch nur mit
einer immer weiteren Einengung der persönlichen Freiheit aufrechterhalten werden kann.

Was heute noch fehlt, ist nur noch die letzte Stufe: Der Zusammenbruch des Geldsystems, mit dem Niedergang jeglicher Kultur.

<<<<<< des zitierten Textes >>>>>>>

Wollen wir tatsächlich ein weiteres Mal sehenden Auges in unser Verderben rennen? Oder schaffen wir es dieses Mal, Dank unserer neuen Kommunikationsmöglichkeiten schneller zu der Erkenntnis zu kommen, dass es auch anders gehen könnte?

Ich jedenfalls ließe mich gerne einen Gutmensch schimpfen, wenn wir es dieses Mal besser machten und nicht wieder so viel Leid über uns Menschen dieser Erde brächten.

  1. Helmuth Munk
    Januar 3, 2012 um 5:14 pm

    Hallo Herr Dr. Martin Bartonitz,

    Ich habe eine Grundsatzfrage!
    Warum gibt es eine extreme Berwertungsdifferenz von Realwerten zu Finanzwerten?
    Wie kann man das ändern?
    Die Realwerte haben doch eine wesentlich größere Wertschöpfung.
    Während die Finanzwerte sich über Softwarepakete selbst steuern.
    Vergleiche Wertveränderung Immobilie zu Finanzwerten in den letzten 25 Jahren

    • Januar 3, 2012 um 5:57 pm

      Hallo Herr Munk,
      um das „professioneller“ beantworten zu können, bräuchte es Jemanden vom Fach.
      Aus meiner Leienperspektive: Eine Wertschätzung ist flüchtig wie die Mode. Wenn Niemand das Angebotene haben will, ist es nichts wert. Wollen es Alle haben, hat es den maximalen Wert. Was nützt es, eine Immobilie auf einer Insel zu besitzen, auf die Niemand hinkommt.
      Um etwas im Wert zu steigern, muss Werbung gemacht werden. Daher auch vielen tollen Nachrichten zu Unternehmen, die an der Börse gelistet werden. Sobald Nachrichten kommen, die negativ bewertet werden, geht der Kurs und damit der Firmenwert herunter.
      Damit hat kein Gegenstand einen beständigen Wert. Selbst der Mensch wird weniger Wert, wie wir das gerade in der USA feststellen dürfen. Seit dem neuen Jahr dürfen USA-Bürger vom Militär nach Belieben eingesackt werden ohne andere über den Aufenthaltsort informieren zu können. In meinen Augen Faschismus pur. Das war im Dritten Reich so möglich, nun also auch in den Staaten.
      Mir scheint, dass eine Ökonomie, die ohne eine Bewertung auskommt, die humanste. Wenn die vorhandenen Ressourcen der Welt gerecht verteilt werden, braucht es keine Bewertungen (siehe z.B. Resourcen-basierte Wirtschaft des Zeitgeist Movement), Oder?
      Viele Grüße, Martin Bartonitz

      • em
        März 23, 2016 um 6:54 pm

        meines dazu: es gibt keine „bewertung“ (dies wird nur behauptet), sondern eine verzahlung, verpreisung. einem haus wird ein preis gegeben, meistens so hoch, dass noch einige käufer gefunden werden können. wenn es also einige wenige käufer gibt, die zu sehr hohen preisen kaufen können, dann steigt auch der preis sehr hoch, sogar wenn die meisten anderen potenziellen käufer den preis längst nicht mehr bezahlen können. sie werden so vom erwerb und irgendwann auch von gesellschaftlicher teilhabe ausgegrenzt. abgesehen davon besteht ein ständiges gesamt-geldsummenwachstum, das sich im gesamt- schuldenwachstum spiegelt. wenn die neuen geldzahlen in einen (weitgehend getrennten) (anlagen-/forderungs-) marktes fließen, steigen die preise (evtl. auch gewinne) dieses marktes, während die preise anderer märkte (z.b. realer produkte) unbeeinflusst bleiben und also im verhältnis abwerten.

        • März 23, 2016 um 7:58 pm

          Ich denke, diese künstlich ersonnene Gesellschaft erstickt geradezu in Bewertungen und Abwertungen – Teile und Herrsche. Ein gemeinsamer Nenner dagegen war etwas ganz anderes, etwas erstrebenswertes gewesen – Synergie-Effekte usw. – aber eben nicht in der Schein-Gesellschaft und nicht in der Schein-Demokratie der Parteien-Oligarchie auf dem Weg in die NWO (Matrix). Mir war da die echte Natürliche Weltordnung tausendmal lieber gewesen, wo ein Ja noch ein Ja und ein Nein eben ein Nein gewesen war.
          Die Natur hatte des Menschen nicht bedurft, nicht wirklich, aber der Mensch hatte ohne die Natur und deren Energie nicht existieren können. Der Mensch hatte des Systems / der Matrix nicht bedurft, nicht wirklich, aber das System / die Matrix hatte ohne den Menschen und dessen Energie nicht existieren können.

    • federleichtes
      Januar 3, 2012 um 6:25 pm

      Hallo Helmuth,
      ich bin auch kein Fachmann, aber ich versuche es mal mit meiner Logik.
      Ein Realwert ist ein Haus. Es bleibt ein Haus, Objekt mit Nutzen = Wohnwert.
      Ein Finanzwert ist objektiv überhaupt kein Wert, nur entstanden aus der Übereinstimmung vieler, diesen als Wert anzuerkennen.
      Man könnte den wahren Finanzwert erkennen, wenn niemand mehr Zinsen zahlt, wenn sich Teile der Bevölkerung autark machen und/oder ihren Besitz reduzieren auf das, was sie tragen können – und das noch mit anderen teilen.
      Wie sagte ein Indianerhäuptling: Erst wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fluss vergiftet ist, werden die Menschen merken, dass man Geld nicht essen kann.
      Die Menschen, von denen ich spreche, merken das früher, ganz sicher.

      Ich wünsche Ihnen einen guten Abend.

      Wolfgang

      • Jens
        Februar 5, 2013 um 1:30 am

        Es ist relativ einfach !
        Alle Finanzwerte sind Hoffnungswerte ! Hoffnung das es dieses Geld Morgen noch gibt. Da die größere Menge denkt und hofft ,daß es dieses Geld Morgen noch gibt ,steigen diese Werte (obwohl nichts drin ist ) .
        Das jetzige Finanzsystem ist ein Hoffnungssystem .Wenn genügend Leute merken ,daß es keine Hoffnung mehr gibt ,bricht es ein … siehe oben in Rom.
        Erst mit dem Ende des Finanzhoffnungssystemes erhalten Haus und Hof wieder einen nachvollziehbaren Wert.

    • April 20, 2014 um 10:33 pm

      Realwerte = Sachwerte = Gold, Immobilien, Aktien = echtes Geld
      Finanzwerte = bewertetes Papier oder Buchgeld Digits aus staatlichem Monopol Zwangs-Schuldgeld = Zentralbank gesteuertes, US$ Fed System als Franchising Geber für alle angeschlossenen Zentralbanken als Franchising Nehmer. = Falschgeld

      Nur Gold (und Silber) ist das, was man als „Vermögen ohne Ansprüche Dritter“ bezeichnet, da es mobil und anonym ist und seit Menschheitsgedenken als Geld eingesetzt wird. Entweder man hat es, oder man hat es nicht.

      Nur Gold und Silber sind Geld (endlich, kann nicht gemacht werden), alles andere ist Kredit (und wird aus dem Nichts geschaffen).

      Man kann dies ändern, indem soviel wie möglich ihr Vermögen aus dem Bankensystem entfernen und nur sowenig Euros in Bar haben wie benötigt. Alles andere in Edelmetalle, am besten Silber umtauschen. Ziehen genug Leute ihr Fiat Money aus dem System und kaufen dafür Gold, kollabiert das System.

      Macht man dies nicht, kollabiert das System ebenfalls (Mathematisch mit 100% Sicherheit), aber dann stehen alle Finanzwerte auf Null (Vermögenstotalverlust) und Sachwerte wie Immobilien und Aktien werden wahrscheinlich beschlagnahmt, um die Staatsschulden zu zahlen. Kommt es nämlich zum Kollaps des Systems, werden sofort alle Schulden zur Fälligkeit gestellt und die dahinter stehenden Sicherheiten eingezogen.
      Durchschnittlich hat jeder Deutsche ca. 50.000 € Schulden. Ihr könnt ja schon mal anfangen darüber nachzudenken, was heute bei Euch für 50.000 gepfändet werden könnte, wenn morgen Goldman Sachs die BRD danach fragt.

  2. Januar 25, 2012 um 9:58 pm

    Mir fiel gerade noch so ein böser Satz ein. Sind wir nicht der Staat, also warum lassen wir so mit uns umgehen? Viele Grüße Mike

  3. Charly Böhmer
    Januar 26, 2012 um 2:15 pm

    Hallo Eifelphilosoph, hallo Dr. Bartonitz, hallo Hr Jensen, Hallo Mike,
    heute morgen, so gegen 7.0 Uhr bleibe ich an einem längeren Artikel vom Eifelphilosoph hängen (Der Verfassungsschutz als ausführendes Organ..). Über diverse Links im Artikel, der mir mit seiner klaren Darstellung des ganzen z.Zt. sich weltweit vollziehenden Wahnsinns schwer aus der Seele spricht, gelange ich auf mehrere Seiten, die mich bis Mittag in ihrem Bann halten. Wobei mich die Diskussion im Anschluss an den Artikel von Dr. Bartonitz am meisten gefesselt und veranlasst hat, diese Zeilen zu schreiben und eine weitere Sichtweise zur Diskussion einzubringen.
    2-3 Sätze zu meiner Person: im April werde ich 65 und beziehe ab 1.Juni eine Rente von knapp 200 Euro, da die meiste Zeit selbständig und nichts eingezahlt. Vor einem Jahr musste ich Insolvenz anmelden, ein Mitbewerber hatte mich mit einem brutalen Kapital-Einsatz aus meinem Stammgeschäft gedrückt, sodass ich innerhalb weniger Wochen zahlungsunfähig wurde. Heute lebe ich von einem 400-Euro-Job und staatl. Unterstützung. Da ich in meinem Leben auch immer mal auf großem Fuß gelebt habe, kenne ich beide Seiten unserer westl. Wertegemeinschaft, die wohlhabende genauso wie jetzt als Aufstocker auf H4-Basis die andere Seite.
    Auf der Suche nach einem bezahlbaren Hotel im Raum Wuppertal bin ich vor 2 Jahren in der „Silvio-Gesell-Tagungsstätte“ gelandet (empfehlenswert Ü/F 39,-Euro). Hier wurde ich das erste mal mit den Ideen einer anderen Wirtschaftsordung kofrontiert und eine Menge Ungereimtheiten gezgl. unserer westl. Gesellschaft lösten sich in meinem Kopf, nach der Lektüre von H. Creutz, A. Bangemann, D. löhr und noch vielen anderen, wie ein sich plötzlich verziehender Nebel auf. Es öffneten sich mir die Augen über unser unzulängliches Zinsgeldsystem und noch anderer Schwächen des alles beherrschenden Kapitalismus.
    Mittlerweile besuche ich über 40 alternative, überwiegend systemkritische Blogs -teilweise tägl.- und komme zu der Erkenntnis, dass trotz immer mehr Aufklärung über den Wahnsinn unseres alles beherschenden ausschließlich auf Konsum basierenden Gesellschaftssystems, es keine wirklich erkennbare, sich als
    Gegenoffensive aufbauende Entwicklung gibt. Auch die Occupy-Bewegung wird sich wieder totlaufen, wenn nicht bald eine weltweit klare Struktur mit eindeutigen Forderungen und fähigen, charismatischen Führungspersonen in Gang kommt.
    Während ich diese Zeilen schreibe, läuft in den Nachrichten ein Bericht über den Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Der Organistor(den Namen hab ich vergessen)gibt in etwa folgendes von sich: unser Wirtschaftssystem ist krank und bedard dringend tiefgehender Reparaturen. Auf dem Gipfel wetteifern dann die angereisten Politiker, allen voran unser Murksel über weitere Austeritäts-Maßnahmen in den von Deutschland durch unser Niedriglohnsystem bereits in Armut/Verschuldung gedrückten Länder.
    Ich habe auch die 20 Thesen auf der Seite von John Schacher gelesen und stimme mit vielem überein, allerdings kommen mir bei einigen Ausdrucksweisen das 3. Reich in den Sinn.
    Mein Fazit:
    Da es nicht mehr mit dem Drehen an diversen Stellschrauben unseres bestehenden Wirtschafts- Finanz- und Geldsystems getan ist, darüber dürfte Konsens bestehen. Es braucht ein völlig anderes, dem Wohlergehen aller ! Menschen dienendesSystem. Diese neue Wirtschaftsordnung würde allerdings den Interessen der 10% reichsten Menschen auf diesem Planeten diametral entgegenstehen und wird daher von diesen mit allen Mitteln zu verhindern versucht werden. Es gibt nur eine Lösung. Das bestehende System muß kpl. an die Wand fahren, umso eher, umso besser. Lieber ein Ende mit Schrecken, als …
    Möglicherweise wird sich die Menschheit in dem auf den Zusammenbruch folgenden Chaos -Bürgerkriege, extreme Versorgungsmängel in den Bereichen Lebensmittel, Trinkwasser und Energie- um die Hälfte auf etwa 3-4 Milliarden reduzieren und nach einer Zeit der langsamen Stabilisierung wieder mit der Bildung von neuen Verwaltungs- und Organistionsstrukturen beginnen. In dieser Phase wird sich zeigen, ob der Mensch aus den gerade gemachten Erfahrungen gelernt hat, oder ob der ganze kapitalistische Wahnsinn – im Verlauf von jeweils 60 – 70 Jahren sich selbst zerstörend – wieder von vorne beginnt. Jetzt wäre auch der richtige Zeitpunkt zur Umsetzung der 20 Thesen von John Schacher.
    So seh ich es und empfehle, einen Vorrat an Wasser und haltbaren Lebensmitteln zu bunkern.
    Charly Böhmer

    • Januar 26, 2012 um 6:47 pm

      Lieber Charly,
      ich würde das Fazit nicht so negativ betrachten, denn in der Regel tritt das ein, was man sich vorstellt.
      Es gibt inzwischen so viele Menschen, die neue Wege beschreiten und quasi parallele Welten erschaffen. Wir sollten diese gezielt suchen und anderen bekannt machen. Je mehr davon wissen, desto leichter und schneller können wir zum Zeitpunkt des Niedergangs den Hebel umlegen, ohne dass viel Blut vergossen werden muss.
      Denn warum sollten die Ressourcen dieser Welt einfach weg sein, wenn das Geldsystem zusammen bricht?
      Das Land ist noch da und kann beackert werden.
      Die Menschen sind noch da und können zupacken.
      Die Maschinen sind noch da, so dass auch produziert werden kann.
      Wir müssen nur wollen, dann ginge das auch alles ohne Geld. Auch diese Ideen sind schon entwickelt.
      Lasst uns also alle Energie nutzen und nach diesen sinnvollen Alternativen suchen. Es gibt sie, ich habe die ersten Artikel schon auf Halde liegen.
      Und lasst uns anpacken, in unseren Regionen schon neue Netzwerke des Verbrauchu bilden.
      Wenn wir uns nur verbarrikadieren schaffen wir nur weitere Widerstände. Besser wir üben uns in der Kooperation, die uns überleben lassen wird. In der Konkurrenz, wie man uns lange Jahre weiß machen wollte, wird es nicht funktionieren.
      Liebe Grüß
      Martin

  4. Januar 26, 2012 um 7:54 pm

    Hallo Charly,
    kurz persönlich:
    – ich überlebte bereits stolze zwei Monate länger, und
    – meine wirtschatlich-bürgerlichen „Karriere“ beendete man – gewaltsam – bereits vor 24 Jahren. Ich lernte das Wesen eines Vogels, der sich um sein Morgen nicht sorgt.

    Zum System
    Heute führte ich ein sehr intensives Gespräch mit einem Menschen, dessen Herz mit dem meinen im Gleichklang schlägt. Mag eine Folge dieses Gleichklangs sein, dass wir beide den Mut hatten, uns auf den Weg zu machen hin zum Kern der Realität. Der Wahnsinn wurde für uns fassbar, gleichwohl die Aussage von Christa Wolf, die Realität sei psychisch unerträglich, an Wahrheit nicht verlor.

    Was bleibt uns, die wir sehenden Auges eine außer Rand und Band geratene Welt erleben?

    Ich verabschiedete mich von meinem Freund mit den Worten:
    „Eins bleibt mir, das Vertrauen, dass wir und die globale Entwicklung sich in guten, ja in besten „Händen“ befinden.
    Tatsächlich wurde ich zurück geworfen auf eine Position, die für einen Menschen vielleicht angemessener ist, als mit seinem eigenen bescheidenen Verstehen ein Schöpfungswerk in seiner eigenen Gewalt zu „glauben“.

    Dem, was wir als Wahnsinn erleben, steht die Seite der Ordnung gegenüber, die ein Miteinander, die Kooperation, Vernunft und Frieden will. Diese Ordnung formuliert sich immer deutlicher, und auch der Wille, sie zu erschaffen, wird mächtiger.

    Was geschieht auf der „anderen Seite“?
    Sie arbeiten mit Angst und Verwirrung, und
    verwenden Gauklertricks zur Manipulation und
    präsentieren damit krampfhaft eine nur scheinbare Macht.
    Sie leben tatsächlich in einer Illusion (geschaffen von der Absicht des Chaos).
    Ihre Ordnung wäre bereits empfindlich gestört, wenn 10 Millionen Menschen keine Kredite und keine Mieten mehr bezahlten. Gar nicht auszudenken, was geschähe, wenn größere Teile des Privatvermögen in die gesellschaftliche Entwicklung fließt. Oder nur 10% der Bürger konsequent Zivilen Ungehorsam praktizieren.

    Gleichzeitig wächst die Ordnung. Sie ist keine Illusion, sondern sehr konkreter Geist und eine wachsende Liebe zur Umsetzung der Ideen.
    DAS ist eine wahre Macht.
    Und die Macht besteht vielleicht gerade darin, die Ideen nicht mit Gewalt umzusetzen, sondern zu warten, bis die Zeit reif ist – sprich, DIE Ordnung grünes Licht gibt.

    Das bedeutet nicht, dass wir die Hände in den Schoß legen und warten, dass die Ordnung unsere Arbeit leistet. Weltweit bereiten sich sehr viele Menschen auf eine neu strukturierte Gesellschaft vor, und nicht erst seit Occupy. „Occupy“ ist eine sehr alte Idee, die durch die Jahrhunderte mit sehr viel Geduld auf das Recht zu erscheinen wartete. Wenn sie mit ausreichend Energie, mit Bewusstsein und Liebe angereichert ist, IST sie da.

    Daran glaube ich.

    Wolfgang

  5. Februar 3, 2012 um 10:51 am

    MIT GELD KANNST DU:
    ein HAUS kaufen, aber keine HEIMAT.
    MIT GELD KANNST DU:
    eine UHR kaufen, aber keine ZEIT.
    MIT GELD KANNST DU:
    ein BETT kaufen, aber keinen SCHLAF.
    MIT GELD KANNST DU:
    ein BUCH kaufen, aber kein WISSEN.
    MIT GELD KANNST DU:
    einen Arzt besuchen, aber keine GESUNDHEIT kaufen.
    MIT GELD KANNST DU:
    eine POSITION erkaufen, aber keinen RESPEKT.
    MIT GELD KANNST DU:
    BLUT kaufen, aber kein LEBEN.
    MIT GELD KANNST DU:
    SEX kaufen, aber keine LIEBE.
    Chinesische Weisheit

  6. Februar 5, 2012 um 1:15 am

    In seinem Essay Of Seditions and Troubles schrieb Francis Bacon:

    Vor allem braucht man eine gute Politik, damit sich die Schätze und das Geld des Staates nicht in wenigen Händen konzentrieren. Ein Staat kann sonst reich sein und trotzdem eingehen. Geld ist wie Mist: es stinkt, wenn es nicht gerecht verteilt wird.

    Danach haben wir seit Langem keine guten Politiker mehr gesehen …

  7. Februar 5, 2012 um 1:20 am

    Und herrlich, gefunden in dem Artikel Die Befreiung aus dem alten Denken, von Thorsten Wiesmann auf The Intelligence:

    Dem Novum Organum von Francis Bacon zufolge, muss die Menschheit sich von vier Arten von Trugbildern befreien, welche von Selbsterkenntnis und vom Erlangen echten Wissens abhalten:
    Dem Trugbild der Gattung, welches dafür steht, dass die Menschen fälschlicher Weise sich selbst zum Maß aller Dinge erheben.
    Dem Trugbild der Höhle, welches andeutet, inwiefern jeder individuelle Mensch in der Höhle seiner eigenen Vorurteile eingesperrt ist. Dem Trugbild des Markplatzes, welches den allgemein gültigen Auffassungen der Zeitgenossenschaft eine falsche höhere Wahrheit verleiht. Schließlich auch von
    dem Trugbild des Theaters, welches die von den Institutionen und Religionen verkündeten Dogmen nicht als die modischen und austauschbare Szenerien sehen lässt, die sie nun einmal sind.

    Wenn wir andere idolisieren oder irgendeinem „Starkult“ folgen, verlieren wir zwangsläufig den Kontakt zu uns selbst und sehen alles nur noch verzerrt.

    Die vier Trugbilder, die Bacon benennt, finden durch analoges Denken ihre Auflösung in der Grundlage der buddhistischen Lehre von den Vier Edlen Wahrheiten.
    Das erste Trugbild verdeckt die erste Wahrheit: Das Leben im Daseinskreislauf ist letztendlich leidvoll.
    Das zweite Trugbild verdeckt die Ursache des Leidens: Gier, Hass und Verblendung.
    Das dritte Trugbild verdeckt die Einsicht vom Erlöschen des Leidens, wenn die Ursachen des Leidens erlöschen.
    Das vierte Trugbild schließlich verdeckt den achtfachen Pfad zum Überwinden dieser Ursachen:
    Rechte Sicht,
    rechte Entschlossenheit,
    rechtes Reden,
    rechtes Handeln,
    rechter Lebenserwerb,
    rechtes Bemühen,
    rechte Aufmerksamkeit und
    rechte Konzentration.

  8. Februar 5, 2012 um 6:56 pm

    Man muss aufhören, die Geschichte des Kapitals als eine Erfolgsstory zu erzählen. Mitnichten. Als diese kann sie nur beschrieben werden, wenn man so ziemlich alles, was die Moderne lieferte, vergisst und verdrängt: von der Hexenverbrennung bis zum Dreißigjährigen Krieg, vom Kolonialismus bis zum Völkermord, von Auschwitz bis Hiroshima; und ebenso selbstverständlich die Abermillionen, die durch Arbeit für die Verwertungsmaschine (vorzeitig) umgekommen sind und die, die tagtäglich verhungern. Das sind keine abgeschmackten Wahrheiten, die der trägen Langeweile überlassen werden dürfen. Das sind nicht bloß Betriebsunfälle, nein, so läuft das Betriebssystem von Fortschritt und Zivilisation, da mag die Benutzeroberfläche noch so bunt erscheinen. Die zivilisatorische Mission des Kapitals, der auch noch Marx anhing, ist die aufklärerische Illusion schlechthin. Heute wiederholt, kann sie nur noch als gemeingefährliche Behauptung bezeichnet werden. Dieser Erfolg misst sich nicht am guten Leben für alle, sondern an vernutzten Arbeitseinheiten zum Selbstzweck der Verwertung. Die Marktwirtschaft ist die effizienteste Maschine, was die Vernichtung von Mensch und Umwelt angeht.#

    Die Leute müssen aufhören, ideell (und irgendwann auch reell) jene Verhältnisse zu reproduzieren, die sie als Individuen entschieden bedrohen, sie um das Leben im Leben betrügen. Warum sollen wir uns akkurat nur vorstellen, was uns vorgestellt wird? Es gilt diese eherne Befangenheit zu durchbrechen, Gesellschaftlichkeit bloß in den Kategorien und Formprinzipien des Kapitals zu denken. Die größte Barriere sehe ich zur Zeit in der Trägheit unserer, der bürgerlichen Köpfe. Sie hindert die Produktivkraft Mensch, ihre Energien freizumachen. Mal probieren: Die Welt sich vorzustellen ohne Geld und Markt, ohne Arbeit und Wert. Denken wir sie uns weg! Das ist eine Zumutung? Mag sein, nur, wir sollten sie uns wirklich zumuten. Denn alles andere wird schön langsam, nein eigentlich: unschön schnell unzumutbar. Imagine!

    Gefunden in Die Welt sich vorstellen ohne Geld und Markt, von Franz Schandl

    • Februar 5, 2012 um 8:40 pm

      Wer den Kapitalismus als Wert für die Menschen definiert, dem fehlt ein Wahrnehmungsorgan – das scheint wohl mittlerweile allen Lesern dieses Blogs klar geworden zu sein.
      Es geht bei der Analyse des Systems und den daraus folgenden Handlungen
      NICHT um DIE Leute.
      Worüber wir uns klar werden müssen – um die „Theorie“ der ZWEI verschiedenen Wesen verstehen und zu Bewusstsein wachsen zu lassen, dass
      der EINFACHE Arbeiter um jeden Preis zu seiner Arbeit läuft, ohne Murren und Bedenken Kriegsgüter produziert, UND
      verächtlich auf diejenigen spuckt, die sich dem Wahn verweigern.
      DAS ist die Realität.

      Geistwesen sitzen in ALLEN Positionen des gesellschaftlichen Lebens. Es sind Lehrer, Sozialarbeiter und KindfergärtnerINNEN – ja, und es sind Männer UND Frauen. Schaut euch die Augen von UvdL an, ehm. Familienministerin, der Kapitale Bock als Obergärtner.

      Alle Menschen WERDEN Brüder. Sie sind es eben noch nicht. Das Schwester-Brüderliche soll ja erst entstehen durch das Entstehen von Bewusstsein – eben der Fähigkeit, mit Andersartigkeit friedvoll umgehen zu können.
      Ich sage es noch mal, falls das nicht jeder versteht:
      Geist ist von seinem Wesen her nicht schlecht, Geist ist sogar wunderbar, er steckt als Idee in jeder Blume, jedem Baum, jedem Tier, allen Lebensformen.
      Geist ist nur verhängnisvoll ohne die Kontrolle durch Liebe, wenn er sich grenzenlos und rücksichtslos ausbreiten kann wie ein Krebsgeschwür, wenn er ohne jede Vernunft alles, was ihm im Wege steht, erbarmungslos aus dem Wege zu schaffen vermag.

      Derzeitige Realität ist doch, dass dieser eiskalte Geist die Liebe kontrolliert – über Angst, generiert durch die übelsten Spielereien. Drehen wir den Spieß um, müssen wir, die wir eine andere Welt wollen, doch zugeben, dass WIR uns Angst machen LASSEN. In uns ist statt Liebe Angst, und genau DAS könnte man auch als DAS Problem der Weltgesellschaft bezeichnen. Es wäre jedenfalls ein erster Schritt in die Verantwortung.
      Und zwar einer, der uns dahin führt, wo jeder und ganz sicher die Welt verändert:
      Bei sich selber.
      Bedeutet: Weg von der Beschuldigung, Brandmarkung, Verurteilung anderer, und die EIGENEN Zügel in die Hand nehmen – und sie sich NIE wieder aus der Hand nehmen lassen.

      Wir haben es gemacht, aus dem Gefühl heraus, dass uns unser Leben geschenkt wurde. Mit einer Entscheidung FÜR das Leben sagen wir „Danke“ – und spüren, dass auch uns gedankt wird.

      Susanne und Wolfgang

  9. Februar 14, 2012 um 10:27 am

    Eine Buchempfehlung, inklusive eines Interviews mit dem Autor Michael Schmidt-Salomon:

    Wir leben in einem Tollhaus

    TRIER. (hpd) „Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann“, urteilt Esther Vilar über die neue Streitschrift von Michael Schmidt-Salomon, die ab heute im Buchhandel erhältlich ist. Tatsächlich hält „Keine Macht den Doofen!“, was der Titel verspricht: Es ist eine Generalabrechnung mit dem globalen Irrsinn, gnadenlos in Inhalt und Form, wohl eines der radikalsten Bücher, die je geschrieben wurden.

    Michael Schmidt-Salomon:

    Statt dafür zu sorgen, dass Geld eine stabile, transparente und neutrale Verrechnungseinheit für den Austausch von Gütern und Dienstleistungen ist, haben wir alles daran gesetzt, es in ein instabiles, intransparentes und parteiisches Instrument der Umverteilung zu verwandeln, das den Austausch von Gütern und Dienstleistungen behindert. Unser Kunststück: Wir machten das Tauschmittel zum Tauschzweck, aus dem Geld, das eigentlich nur das Medium des Warenhandels sein sollte, *die Handelsware schlechthin. Nur auf dem Boden dieser Basisblödheit konnte die Illusion entstehen, dass man durch die Investition von fiktivem Kapital in fiktives Kapital realen Wohlstand erzeugen könnte. Tatsächlich aber entsteht Wohlstand natürlich nur durch reale Leistungen in der realen Welt…

  10. federleichtes
    Mai 5, 2012 um 3:34 pm

    So also:
    Kaptialisieren bedeutet: Sich behaupten.
    Na ja, ich esse zwar keine Salami mehr, aber nehme mal die Taktik in Anspruch. Wer interessiert sich derzeit schon für das Römische Imperium UND die Worte eines offensichtlichen Wirrkopfes.

    Wir schaffen einen Wert.
    Wir schaffen Bedeutung.
    Wir schaffen Existenz
    Wir machen etwas zu Geld.
    In diesem (reduzierten) Sinne bedeutet „Behaupten“, in der Existenz zu bleiben. Den Schritt heraus aus der Nicht-Existenz immer wieder zu gehen, so wie das Haupt über Wasser zu halten, sich WAHRnehmen zu können.
    Über die Gestaltung von Existenz gibt es genaue VORstellungen, wenn die Existenz nur unter einer Prämisse geschaffen werden kann: Macht, und folgend der Macht, anderen ihre Grundlagen für Existenz wegzunehmen. Die Folgen spielen dabei keine Rolle mehr, ja, dürfen sie nicht, weil es sich eben um eine REINE Existenzfrage handelt.

    Da es scheinbar einen Wettbewerb gibt um die tollsten Ideen zur Ausgestaltrung von Existenz – genauer gesagt um die Erregung Freude, die aus der Gestaltung entsteht (fließende Energie macht existent) – erscheint ganz natürlich nicht die Idee Zombie-Looser auf der Bildfläche. Prächtige Herrscher erscheinen in prächtigen Gewändern mit prächtigem Geschmeide auf prächtigen Anwesen. Da kommt Freude auf, und zwar vielschichtig, und damit schaffen sich diese (Un-)Wesen durch die Versorgung mit bunten Energien eine gesicherte Existenz. Sie verstehen es, die Massen zu erregen, und wenndie Erregung abflaut, werden alte Ideen neu verpackt auf dem Gabentisch ausgebreitet, neue Würmer auf alte Haken aufgezogen und alte Illusionen mit neuen Farben und Gerüchen versehen.

    Ideen kapitalisieren sich. Sie schaffen Existenz und die Macht, sie zu behaupten.

    Steilvorlage, danke Nick!

    Wolfgang

    • Mai 6, 2012 um 9:51 am

      Guten Morgen Wolfgang,

      magst Du diesen Kommentar nochmals direkt an den neuen Gastbeitrag von heute anhängen, damit wir dort dazu weiter diskutieren können?

      LG Martin

  11. Mai 5, 2012 um 7:13 pm

    Lieber Nick,

    das ist mal wieder ein so starker Kommentar, dass ich ihn gerne als neuen Artikel los laufen lassen möchte. OK?

    Titelvorschlag: Was hat Kapitalismus mit Kopflosigkeit zu tun?

    LG Martin

  12. Armin Köhler
    Januar 14, 2013 um 1:55 pm

    Was du, federleichte, „Ideen“ nennst, nenne ich EGO. Dieses körperlose, mittlerweile Welt-EGO versucht – gut erkannt – seine Nicht-Existenz durch Maßlosigkeit zu behaupten. Wenn ich diese Wirkmechanismen IN MIR entdecke, habe ich dem Welt-EGO wieder ein Stück Kraft entzogen.

    Mehr ist meiner Meinung (und Erfahrung) nach nicht nötig… 😉

    • federleichtes
      Januar 14, 2013 um 2:41 pm

      „Was du, federleichte, “Ideen” nennst, nenne ich EGO.“

      Ich nenne es nicht Ego, weil das nicht differenziert zwischen einem natürlichen Existenz-Willen und einer künstlichen Existenz-Manie.

      Deine Schlussfolgerung

      „Mehr ist meiner Meinung (und Erfahrung) nach nicht nötig… “

      triffts im KERN.
      Der uns aber auch erklärt: Es gibt eine Pflicht zur Existenz und ein Recht auf Existenz. Pflicht und Recht müssen einander bedingen, und Lebenserfahrungen mögen uns zeigen, wo’s lang geht: Zu Integration verschiedener Ansprüche und gegenseitigem unbedingten Wohl-Wollen.

      Danke, dass Du diesen „alten Schinken“ aufwärmtest.

      Gruß
      Wolfgang

  13. Julian Dominik T.
    Januar 15, 2014 um 2:14 am

    Das letzte Stück Brot auf der Welt wird nur das Beste sein wenn wir uns dieses noch erlauben so zu sehen! – Und nicht vor Vorsehung und Rückblende den letzten Rest noch Madig reden ! Phänomen : Grade die klügsten Köpfe neigen dazu der Unglücklichen Umwelt ihr Gnadenbrot schlechtzureden wodurch der Gegenpol der “Dummheit“ mit seiner scheinbaren Egalität nicht nur an Einfluss gewinnt , sondern VERSTÄNDLICHER WEISE attraktiver IST! – denn bei diesen Mitmenschen darf ich wenigstens mein OLLES BROT -“GENI?EN“ . WER DEM ENTGEGENWIRKEN WILL MUSS EINFÜHLEN IN DIE GRUNDLEGENDEN BEDÜRFNISSE ! … Der Gärtner fickt die Frau vom Manager nicht OHNE GRUND so gerne !! 😉 … Gesunde Form von Neid = Aufmerksam MACHEN INDEM MAN ÄNGSTE NIMMT und WEGE aufweist anstatt nur die Abgründe des Gegenübers als klassisches SCHULDPRINZIP … zu definieren. DAS KANN JEDER . UND ES SCHEINT DIE BESTE ABLENKUNG FÜR ALLE Seiten zu sein. NUR kann nur EINE SEITE davon so profitieren . Nämlich die die nicht darauf hingewiesen werden will was für Möglichkeiten sie hat !!!!!! “ REICH“ SEIN IST LAST … ob GELD oder an KINDERN oder an GEDANKEN oder oder oder …. ABER WER GIBT GERNE ZU DAS ER ZUVIEL HAT -wenn alle MEHR rufen ??? UND WER MÖCHTE SICH DIESES IN EINEM AUFRECHTEN GESPRÄCH SAGEN lassen müssen wenn er dann ja Handlungsspielräume sieht? – DAS WÜRDE BEDEUTEN ER MÜSSTE JA UM sich nicht bloßzustellen auch darnach handeln ! ALSO WER abweisend gegenüber aufrechter Alternativen ignorant bleibt IST DEFINITIV schon “KRANK“ …- UND ??? … irgendwer GESUND HIER ???

  14. rote_pille
    März 15, 2015 um 6:13 pm

    schon wieder so ein anti-zins-artikel. ihr könnt den zins nicht abschaffen ohne das privateigentum an den produktionsmitteln abzuschaffen (=>sozialismus =>epic fail). der zins tritt nicht nur beim geldkapital, sondern auch beim sachkapital auf. er ist die folge unserer höherbewertung heutiger güter gegenüber zukünftigen gütern, also muss jede investition, realkapital oder geldkapital, mehr abwerfen als reingesteckt wurde (zins), weil man ihre erträge erst in der zukunft erhält und somit heute geringer schätzt. niemand würde aber freiwillig investieren, wenn er das ergebnis nicht wenigstens ein bisschen höher schätzen würde als den investitionsaufwand. wenn sie den zins abschaffen wollen, überzeugen sie die menschen, ein auto, dass sie erst in 10 jahren bekommen genauso zu schätzen wie eines, dass sie heute schon fahren können.

    • März 17, 2015 um 7:07 am

      Komische Zinstheorie. Ein Auto, heute oder morgen, bekommt man nur über das Bargeld oder seine Derivate. Der Zins ist die Folge der Eigenschaft des Geldes. Das Geld muß auf die gleiche Rangstufe wie andere Waren dann regelt sich auch das Zinsproblem.

  15. Gerd Zimmermann
    März 15, 2015 um 6:59 pm

    Armin, gefaellt mir.

    Neben Gold und Silber gibt es eine dritte Waehrung, welche zeitlos
    im Universum 1 : 1 konvertierbar ist.

    Zu wissen was Gold u d Silber eigentlich ist.
    Die fehlende Materie im Kosmos.

    Gruss Gerd

  16. März 15, 2015 um 8:38 pm

    Danke für diesen interessanten Artikel und die nicht weniger interessanten Kommentare. Passend hierzu hatte ich zum Ausdruck bringen wollen, daß jede Medaille (egal ob Geld, Krise usw.) bekanntlich ihre zwei Seiten gehabt hatte; der Mensch selten das war, was er schien; alles auch irgendwie mit allem im Zusammenhang gewesen war; der Prozeß des Aufwachens seine Zeit benötigen wird, bis ein jeder sich selbst und den Unterschied zwischen Scheinwelt (falsches fremdbestimmtes Geld) und Wirklichkeit (natürliches und selbstbestimmtes Geld) voller Bewußtheit wird erkennen können (natürlich alles im Rahmen der eigenen Erfahrungen und Möglichkeiten, IQ, Gesundheit, mentale Verfassung usw.). Die Wahrheit hatte jeden verfolgt, bis der Betreffende sie in ihrer Tiefe und Vollkommenheit entsprechend dem eigenen geistigen Vermögen (was unbegrenzt trainierbar ist) erkannt gehabt hatte.

    Gern hatte ich auf folgenden Unterschied hinweisen wollen:
    1) fremdbestimmtes Geld ist konservierte Arbeit – konservierte Arbeit für die ein anderer freiwillig bereit ist, SEINE konservierte Arbeit nebst Abzug fremdbestimmter Lizenzgebühren einzutauschen.
    2) natürliches und selbstbestimmtes Geld ist konservierte Arbeit – konservierte Arbeit für die ein anderer freiwillig bereit ist, SEINE konservierte Arbeit entsprechend einem Konvent mit Gesellschaftsvertrag einzutauschen.
    Nichts war geregelt gewesen, was nicht auch gerecht und in beiderseitiger / partnerschaftlicher / gesamtgesellschaftlicher Übereinstimmung (Konsens mit Vertrag, Konvent mit Gesellschaftsvertrag) geregelt worden war. (Grundsatz frei nach Abraham Lincoln)

    Das System Geld hatte sich gegenüber Mensch und Natur zunehmend entfremdet gehabt. Der Mensch als schöpferisches Wesen kann diesen Zustand ändern, sofern er sich dessen und auch seiner Schöpferkraft bewußt wird. Der Vorschlag einer generellen und unbürokratischen Umstellung auf eine den Gemeinsinn und die finanzielle Selbstbestimmung fördernde leistungs- und ressourcengedeckte Währung sowohl regional als auch global hatte bereits viele Anhänger gefunden gehabt … (Minuto, Fei Lun – das fliegende Rad – Das älteste Währungssystem der Welt)

    „Auf Geld hatte der Mensch treten gekonnt. Wenn das, worauf ihr treten könnt höher steht als ihr, was habt ihr dann für einen Wert? Alles, was für Geld geschaffen wird, ist keine Kunst, es zielt auf die Befriedigung von Schwächen ab. Menschen, die die neue Gesellschaft aufbauen wollen, sollten ihr Dasein in einen Zustand bringen, in dem auf keinen Fall Geld zwischen ihnen in Umlauf sein sollte.“ (WISSARION)
    ( Einladung )

  17. Sandra
    März 16, 2015 um 8:57 am

    Sollte die Strategie ‚Konkurrenzwettbewerb zum Überleben‘ nicht mehr funktionieren, können Gewerbetreibende und andere Wirtschaftsakteure gerne eine neue Strategie des Wettbewerbs im Co-operieren ausprobieren. Ist nicht so schwer – die Flexibleren machen es vor, die anderen nach und fertig.

    • März 17, 2015 um 7:09 am

      Stimmt. Der Kafig steht offen. Es ist einfach und in absehbarer Zeit erreichbar.

  18. der Eine
    März 16, 2015 um 11:51 pm

    Wie wäre es eine Unter- und eine Obergrenze zu schaffen?
    Niemand verdient mehr als sagen wir 15.000 eur in Monat und niemand soll weniger als zB 1000 eur haben.
    Denn die größte Gefahr ist die Konzentration des Kapitals zu einigen Wenigen. Geld ist Macht und Macht korrumpiert…
    Wer mehr verdient, gibt es in dem „allgemein“ Topf ab.

  19. Luther
    März 22, 2016 um 7:51 pm

    Hat dies auf pinocchioblog rebloggt.

  20. März 23, 2016 um 8:14 pm

    Unsere Finanzkrise hatte auch damit zu tun gehabt, daß Deutschland ohne eigene Währung und legitimiertes Gesetz keine Hoheit mehr über seine Geschicke hatte sowie als Staat ebenfalls aufgehört hatte zu existieren [siehe auch Artikel Deutsches Recht b. Losloesung] und daß die Fünfmächte seit 12.09.1944 die Vereinigten Staaten von Europa vom Atlantik bis zum Ural gestalten – nicht als Europa der Vaterländer, sondern als ein EUROPA in Form einer Bank, dem Europaparlament als den Verwaltungsrat und den sogenannten Re-Gier-ungen als Aufsichtsrat dieser Bank. [Europäische Investment Bank, gegr. 1958, reg. SEC 26.02.2991, Eigentümer sind sogenannte EU Länder, die sich freiwillig UCC unterworfen haben]

  21. Martin Bartonitz
    Mai 15, 2016 um 11:38 pm

    Wenn im Jahr 2210 nachgeschaut wird, warum das aktuelle Imperium zusammenbrach, wird auch auf Rom geschaut:

  22. Mai 19, 2016 um 10:37 pm

    Der Mensch hatte eine schlechte Angewohnheit gehabt, nämlich nicht umdenken und nicht hinterfragen zu wollen: http://bit.ly/27dklVd

Comment pages
  1. Januar 25, 2012 um 9:48 am
  2. Januar 25, 2012 um 7:27 pm
  3. März 15, 2015 um 6:11 pm

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