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Ist das „WORT“ zu unserem Bewusstseinsgefängnis geworden?

In meinem vorletzten Artikel fragte ich War die Einführung der Schrift nicht Fort- sondern Rückschritt? Was wenn es noch viel dramatischer wäre. Dass die Verwendung des Wortes selbst schon unser Gedankengefängnis wird, sprich die Vielfalt möglicher Verwendung eines gesehenen/gedachtes Dings dabei in sich zusammenfällt. In meinem letzten Artikel Über die Kraft der Worte … und das Re-GIER-t-werden …  brachte ich einen Text von den WOGOPOLGIE-sten, bei denen ich noch einen weiteren interessanten Text fand, der sich damit auseinandersetzt, dass wir im Grunde geistige Wesen aus der Einheit kommend sind, die in der Welt der Materie sich bewusst werden wollen. Und damit wir uns nach der Geburt nicht mehr so leicht an unser SELBST erinnern, hätte es gleich am Anfang ein Werkzeug gegeben, dass das Erinnern entsprechend zu verhindern weiß, und wir uns am End nur noch als Teil einer materiellen Welt sehen. Aber lest selbst den Auszug aus:

„Frieden erzeugende SPRACH- R- EVOLUTION“ kann die >in jedem Menschen jederzeit verfügbare< allmächtig heilend wirkende Kraft sofort freisetzen (Quelle)

… Also war das Kind ZUGLEICH Schöpfer, sein Geschöpftes UND Genießer seiner Schöpfungen – als DAS ES mit sich selbst gespielt hatte.

Wie, wodurch hatte sich dies zu ändern begonnen?

Vor der Beantwortung dieser Frage, wollte ich DICH noch fragen: War sich ein Kleinkind dessen bewusst?

NEIN

Um sich dessen bewusst werden zu können, brauchte es das speziell dafür kreierte, geniale Werkzeug, durch welches wir, als noch kindliche, menschliche Wesen aus unserem ursprünglich natürlichen Zustand herauskommen / herausgeholt werden konnten.

Dieses Werkzeug beherrschten die Eltern/Ältern bereits und benutzten es völlig selbstverständlich, wodurch sich das unbegrenzte, illusorische Spiel eines Kleinkindes – auf die fest erscheinende, materielle Welt zu begrenzen beginnen konnte.

Dies war durch uns – die sogenannten Erwachsenen geschehen, noch bevor wir die wahre Bedeutung des Wortes „Selbst-ver-ständ-lich“ erkannt hatten und ohne die schöpferische Wirkungs-Weise des genialen Werkzeugs schon in der Tiefe verstanden und somit erfassen gekonnt zu haben.

„WORTE“
waren dieses spezielle, geniale Werkzeug geworden, welche wir durch eine Aneinanderreihung von mehreren Worten im Weiteren „SPRACHE“ genannt hatten.

Dies war der Grund, warum es in heiligen Schriften geheißen hatte –
„Im Anfang WAR das WORT…“

Bevor ein materieller Gegenstand für ein Kleinkind durch einen Begriff, ein Wort, einen Namen – in seiner Bedeutung fixiert wurde, hatte das Kind den Gegenstand >noch frei von einer bestimmten Bedeutung< auf unbegrenzte Art in seine Fantasiewelt miteinbeziehen und erleben gekonnt. Unbegrenzt in seinen Möglichkeiten, was es mit dem Gegenstand / mit dem Ding noch alles machen konnte; womit es Diesen verbinden konnte = nämlich mit ALLEM Unbegrenzten.

Durch den begrenzend wirkenden Begriff / durch die Benennung des Dings / des Gegenstands mittels einem Wort, hatten sich die Möglichkeiten des Kindes zu ändern – zu reduzieren begonnen. Verwendeten wir als Kind zum Beispiel einen Gegenstand anders, als unsere Eltern es gelernt hatten und sie es deshalb gewohnt waren >und weil sie ihren Umgang für richtig hielten, da sie glaubten es besser zu wissen als ihr Kind – weil sie ja schon länger auf / in dieser Welt waren< sagten sie zu uns beispielsweise Worte wie –
„Das macht man NICHT so“
So war etwas – in unserem Erleben als Kleinkinder – noch völlig Bewegliches, fixiert geworden. Durch die Fixierung war zugleich eine erste Abtrennung vom Unendlichen / Unbegrenzten / von der EINHEIT geschehen, da es uns dadurch im Weiteren unmöglich wurde, den vorher noch frei beweglichen Gegenstand weiterhin noch mit Allem verbinden zu können.

Dies war also ab dem Moment geschehen, in welchem eine fixe Benennung durch die vorgegebenen WORTE der Eltern vorgenommen wurde, die von uns >als Kind< unbewusst angenommen wurde. Hätten wir diese Vorgaben nicht angenommen, hätten wir uns dadurch von den Eltern getrennt.

Durch das Existieren der Liebe zu unseren Eltern war es dadurch >ohne, dass wir uns dessen bewusst gewesen waren< zu einer ersten „Ent-Scheidung“ / zu einer ersten Trennung – ZUGUNSTEN UNSERER ELTERN gekommen gewesen.

Mit jeder weiteren Benennung von materiellen Gegenständen, sowie durch Worte, die unsere Eltern mit etwas bereits Bestimmten verbunden hatten, war die Entfernung vom ursprünglich natürlichen Zustand der Ungetrenntheit >von der ersten wörtlichen Fixierung an und allen weiter folgenden Namens-Vorgaben< schleichend mehr geworden.

Derart war es für uns menschliche Wesen möglich geworden, sich irgendwann ganz mit der materiellen Welt zu identifizieren, was zugleich bedeutet hatte – sich ab irgendeinem Zeitpunkt des vermeintlich irdischen Daseins nur mehr mit dem eigenen, physischen Körper zu identifizieren.

Was wir nicht mehr mit unseren physischen Augen sehen konnten und mit unseren physischen Händen berühren konnten, war für uns >als Gegenteil der ursprünglichen Wahrheit< UNWIRKLICH geworden.

Das geniale und zahlreiche Werkzeug „WORTE“ hatte seinen Zweck somit perfekt erfüllt. Es war uns gelungen, dass das ursprünglich Wahre „vermeintlich“ unwahr geworden war

  1. Gerd Zimmermann
    März 8, 2015 um 3:43 pm

    Gefaellt mir sehr, sehr gut.

    Ein Kind lebt im JETZT.

    Zitat Gold-DNA

    „Manchmal genuegt es ein Tier zu beobachten.“
    Ein Tier lebt immer im JETZT.

    Mensch meisst in der Vergangenheit oder den Wunschtraeumen der Zukunft.

    Das JETZT voellig vergessend.

    Auch seine Herkunft.

    Oh Gebaerer/in Vater-Mutter des Kosmos……

    Auch vom Universum ???

    Uuupppsss

    Gruss Gerd

  2. Gerd Zimmermann
    März 8, 2015 um 6:02 pm

    Lieber Guido

    ich zitire Dich

    „…..ebenso die zyklische Notendigkeit der Realisierung eines Universums. Realisiert vom
    GESAMTBEWUSSTSEIN, all derer, die sich darin jeweils als Lebewesen verkoerpern und erleben. Hammer, oder ?“

    Lieber Guido

    Bitte noch einmal ganz, ganz langsam zum mitmeiseln wiederholen..
    Sonst verstehe ich die Schrift nicht.

    Gruss Gerd

  3. Gerd Zimmermann
    März 8, 2015 um 6:25 pm

    Einen Moment noch, muss noch schnell die Holzmeißel finden mit denen
    man die Pyramidensteine auf Messersklinge scharf bearbeitet hat.
    Heute nicht moeglich eine Pyramide nachzubauen. Damals schon.

    Ups.

    Wenn nur das GESAMTBEWUSSTSEIN nicht waere, aehm der Kosmos.

    Gruss Gerd

  4. Gerd Zimmermann
    März 8, 2015 um 6:31 pm

    Vielleicht stammen die Bauplaene fuer Pyramiden aus den Werbepausen von damals.

  1. März 8, 2015 um 1:11 pm

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