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Welche Welt wollen wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen?

Der Terroranschlag in New York am 9. September 2001 (Foto: Wikipedia)

Der Terroranschlag in New York am 9. September 2001 (Foto: Wikipedia)

Ich möchte ihnen auf keinen Fall eine Welt hinterlassen, wo wir Ressourcenkriege führen, uns gegenseitig anlügen und in einer endlosen Gewaltspirale zwischen Christen und Muslimen die Extremisten der jeweiligen Seite die Macht übernommen haben.
Daniele Ganser, schweizer Historiker

Die Universität Tübingen als als, wie Ganser schätzt, nur eine von hundert den Mut aufgebracht, ihn einzuladen und über seine Forschungsergebnisse zu 9/11 zu referieren. Am Ende seines mehr als hörenswerten Vortrags ruft er die Studenten ebenfalls zum Mut auf, mit an der Wahrheitsfindung zu wirken, damit wir unseren Nachkommen eine lebenswerte Welt hinterlassen können.

Der Vortrag ist auf Youtube mit dem folgenden Text hochgeladen:

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der ‚Clash of Civilizations‘ – Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss

Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in den Nord- und den Südturm des World Trade Centers rasten, und beide Türme nach kurzer Zeit einstürzten, war die gesamte Welt geschockt. Die mediale Aufmerksamkeit war zunächst bei den eingestürzten Zwillingstürmen, nicht jedoch bei dem ebenfalls eingestürzten WTC-Gebäude 7, das weder von einem Flugzeug getroffen wurde, noch mit einer einzigen Silbe im offiziellen Untersuchungsbericht zu den Anschlägen erwähnt wurde. Die Aufmerksamkeit lag dann sehr schnell bei der Frage, wer für diese Attacke verantwortlich sei, und die Antwort wurde überraschend schnell präsentiert – Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Kaida. Seither steht jeder Moslem unter Generalverdacht, und wer das Wort Terrorist hört, denkt in aller Regel an einen bärtigen Turban-Träger, und nicht an einen RAF- oder ETA-Terroristen.

Warum ist das so? Wer lanciert diese Feindbilder und profitiert davon? Welcher Zusammenhang besteht zu den aktuellen Kriegen des 21. Jahrhunderts? Sind diese Einsätze wirklich „Demokratie-Exporte“? Und kann man die Vereinigten Staaten von Amerika als Imperium bezeichnen? All das sind Fragen, auf die der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem Vortrag am 15. Dezember 2014 im voll besuchten Hörsaal der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen einging. Neben über 500 interessierten Zuhörern aller Altersklassen wurde der Vortrag auch von KenFM-Kameras verfolgt und aufgezeichnet, und nun hier, wie bereits im letzt Interview angekündigt, veröffentlicht. In Kürze wird zudem ein Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß veröffentlicht, der Ganser nach Tübingen eingeladen hatte und den Vortrag trotz massivem Gegenwind stattfinden ließ.

Das im Video erwähnte, von Ganser gegrüdente Siwss Institute for Peace and Energie Research SIPER

Meine Sammlung von Informationen: 9/11 muss dringendst neu untersucht werden

  1. tulacelinastonebridge
    März 3, 2015 um 9:58 am

    Trotz aller Ängste und Kriege in der Welt, hat es und gibt es und wird es auch immer geben, immer liebevolle aktive Menschen gegeben, die einfach tun. 🙂

    Guten Morgen

    Studenten wohnen im Pflegeheim

    Bettina Sahling, 3. März 2015 — Keine Kommentare

    In Holland können Studenten kostenlos im Senioren-Pflegeheim wohnen, wenn Sie 30 Stunden im Monat die Senioren betreuen. In Deventer in den Niederlanden leben sie mit Senioren unter einem Dach. Die Studenten im Heim ersetzen nicht die Pflegekräfte, aber aber eine große Unterstützung.

    Sie bereiten das Essen mit vor, organisieren Veranstaltungen und helfen beim Einkaufen oder am Computer. Vor allem leisten sie den Senioren Gesellschaft. Insgesamt sechs Studenten wohnen mit den 160 Senioren im Humanitas-Pflegeheim: im niederländischen Deventer, etwa 70 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze.

    Studenten und Senioren unter einem Dach – das Modell könnte zukunftsweisend sein.

    aus Newslichter

    • tulacelinastonebridge
      März 3, 2015 um 10:02 am

  1. März 2, 2015 um 12:11 am

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