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Nabelschnur: abschneiden oder abfallen lassen, das ist hier die Frage …

Geborgenheit (c) Foto Helene Souza - pixelio.de

Geborgenheit (c) Foto Helene Souza – pixelio.de

Wer sagt, es gibt keine Wunder auf dieser Erde, hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt. Wer sagt, Reichtum ist alles, hat noch nie ein Kind lächeln gesehen. Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten.
Reinhard Becker

Rechts auf meiner Seite schreibe ich unter meinem Profilbild: „… es mal anders zu denken. Nicht so weiterzumachen, weil es schon immer so ist. Nicht zu ignorieren sondern zu hinterfragen.“ Dem folgend möchte ich wieder einen Beitrag meines Blogger-Kollegen thom ram bringen, der über etwas berichtet, was in unserer so zivilisierten Welten „normal“ ist und was er, und ja, auch ich bei meinen drei Töchtern getan habe, in dem Bewusstsein, etwas Ergreifendes zu tun. Am Ende aber etwas, was besser doch ganz anders hätte getan werden sollen? Aber lest selbst:

Zack, Nabelschnur durchschnitten / Mal genauer über die Plazenta nachdenken … (Quelle)

Westeuropäer schmeißen die Plazenta (den Mutterkuchen) in den Müll.

Indonesier säubern die Plazenta sorgfältig und geben sie, begleitet von einem Ritual der Erde zurück.

***

Bei den Geburten unserer Kinder wurde ich als begleitender Vater jeweils eingeladen, die Nabelschnur zu durchschneiden. Ich erinnere haargenau. Es oblag mir, die fundamentale Verbindung von Kind zu Mutter zu trennen, und damit das Kind in seinem Menschenfundament in die Selbständigkeit zu schicken. Das nahm ich ernst, ich war mir dessen klar bewusst.

Ich war jedesmal erstaunt, wie zäh das zart aussehende Material war, und es kam mir als Brachialakt vor, was ich da tat.

***

Ich dachte die Geschichte ein langes Leben lang nicht zu Ende.

Es ist doch einfach unlogisch, unnatürlich, nicht einleuchtend, was ich da tat!

Bei Hund und Katz ist das anders. Da ist die Nabelschnur nur ein leicht zu trennendes Schnürchen. Die Mama leckt das Kind, reinigt es, kommt dabei auch zur Nabelschnur, hups, die ist weg, und dann frisst Hund und Katz den Mutterkuchen. Ich vermute, es sei die Zufuhr wichtiger Stoffe für das Muttertier.

Aber die Nabelschnur des Menschen! Zäh ist sie. Und es soll natürlich sein, die zu durchtrennen? Was hat sich Mutter Natur dabei nur gedacht? Fast ganz unbewusst dachte ich damals, da stimme doch was nicht, aber eben, nochmals, ich dachte es nie zu Ende.

***

Gestern nun hörte ich von der Geburt in der Nachbarschaft, Papa und Mama schafften das alleine, und…die Plazenta, die liege in einem guten Körbchen neben dem Neugeborenen, und dieses Neugeborene, es sei nicht abgenabelt.

Die Plazenta werde immer mal mit etwas mit Meersalz versetztem Wasser gereinigt, und die Nabelschnur falle nach etwa einer Woche von selber ab.

***

Mir ging ein Kronleuchter auf. So muss das gedacht sein. Das Kind kann noch eine Woche lang von den Stoffen der Plazenta zehren. Der Murks mit ratsch ratsch durchschneiden, der muss mal einem kranken Hirn entsprungen sein – und alleallealle machen es so (auch ich machte es so), weil alleallealle es so machen.

***

Es ist ein Thema mehr, bei welchem ich in mich gehen muss und erkenne: Da war doch eine Irritation in dir? Da war doch eine leise Stimme, welche dich auf etwas aufmerksam machen wollte? Ja, stimmt. Und warum, lieber Thomas, bist du dieser deiner leisen inneren Stimme nicht nachgegangen und hast sie in dein Tagesbewusstsein hochgehievt, um darüber nachzudenken und Klarheit zu erlangen?

Eine Lehre mehr.

***

thom ramQuelle

Hier Beiträge zum Thema Geburt und … Plazenta … 🙂

Siehe Robin Lim auf Wikipedia

The rise of ‚lotus births‘: How more mothers are leaving their baby’s umbilical cord ATTACHED until it falls off ten days later

Und für unsere Indonesier 😉

Robin Lim: Melahirkan Adalah Proses Penuh Cinta Dan Kedamaian

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Gerd Zimmermann
    August 17, 2017 um 12:07 pm

    Theresa

    „nein, ich lasse mich von niemanden preparieren auch dann nicht, wenn diese Unsinn-Reinkarnation in Form von Büchern gibt, denn diese sind perfide ausgedacht um die Menschen zu manipulieren.“

    Ich denke da auch anders. Ich weiss das es den Körper mangels an Materie
    nicht geben kann.
    Da Du wohl auch keine (Körper) Atome weder zeigen noch beweisen kannst,
    ist eventuell umdenken angesagt.

    Ohne die vertraute Materie die Materie als das zu erkennen was sie ist, ist schwer.
    Es gibt keine Materie. Die Materie ist eine elektrische Illusion, ein Film, ein
    Hologramm, im morphogenetischen Feld, es gibt kein Feld, das Feld ist in der
    Singularität, Materie ist eine Virtuallität.

    Sehr viele Menschen wissen darum, sie schauen weg, spielen Vogel Strauss.
    Vergraben ein Bewusstsein im Gehirn, möglichst tief, auf das es möglichst
    niemand herausfinde.
    Erfinden Irrsinn wie E = mc2, ohne jemals ein Rechenergebnis gezeigt zu haben.

    Das sind die Klügsten, welche Dinge erfinden die unüberprüfbar sind.
    Der Mensch stammt vom Affen ab, beweise es.

    Fast alle Menschen rennen den Menschfänger von Hameln hinterher.
    Unwissend und glaubend an einen körperlichen Gott, welcher Gut und Böse teilt.

    Dein Wissen liegt unter dem einer embryonalen Eintagsfliege.
    Entschuldige diese Vermutung.

    Du weisst nicht um den Big Bang, Licht, c2, den Ursprung des Lebens…………

    Du kannst aber urteilen und verurteilen.
    Was ist gerecht?

    Ich denke anders als du. Kannst mich löschen oder als untauglich in deinem
    Weltbild empfinden.
    Die Wahrheit kommt ans Licht.
    Ob du willst oder nicht.

    Die Wahrheit ist einfach.
    ES gibt nur ein Bewusstsein, eine Weltseele.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltseele

    Ob du willst oder nicht.

  2. Der kleine Hunger
    Februar 20, 2015 um 4:52 pm

    2/3 von was? Wen interessiert was 2/3 von ….. (bitte einfügen) glaubt oder nicht glaubt. Wen interessiert es wer an Tag und Nacht glaubt oder das der Postboote zwei mal klinglen möge. Feldforschung, Meditiation, was denn für MEditation, was für Feldforschung. Wen oder was interessiert das ausser denjenigen der davon spricht. Nun sprechen 8 Milliarden, jeden Tag und von mir aus jede Nacht irgendetwas, wen interssiert das also? Doch nur den der redet und meint ihm höre irgendjemand zu. Es sind alles Selbstgespräche, schoneinmal was von Eigensuggestion gehört. Glaub doch an was du willst, der einzige der das glaubt an was er glaubt, bleibt trotzdem immer nur der der von dem erzählt an was er glaubt. Und das wiederrum hat er lediglich nur vom hören/sagen. Nicht´s aber auch absolut nicht´s davon ist von irgendeinem INteresse.

    Nicht dabei, sondern lediglich dabeigewesen. Präteritum wird NIE zu Futur.

  3. gabrielbali
    Februar 20, 2015 um 3:47 pm

    Die besagte Plazenta, diejenige von welcher Thom Ram oben schreibt, die nun fast eine Woche in jenem Koerbchen lag haben wir, der Vater der Neugeborenen und ich, vor ein paar Stunden in einem blumenreichen Hindu-Zeremoniell am Strand, unter Anwesenheit eines Priesters dem Ozean uebergeben.

    Neben dem Vergraben in der Erde, ist der Ozean die andere Alternative – und diese haben die Eltern der Kleinen (langjaehrige Freunde aus Russland und begeisterte Anhaenger von Robin Lim) gewaehlt…

  4. Heinrich Schmitt
    Februar 20, 2015 um 5:02 am

    Irgendwann ist alles gut – das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung: Das ist unsere Illusion.

    Voltaire

    • Februar 20, 2015 um 2:01 pm

      „Es werden die meisten, wenn sie am Ende zurückblicken, finden, dass sie ihr ganzes Leben hindurch ad interim gelebt haben, und verwundert sein zu sehen, dass das, was sie so ungeachtet vorübergehen ließen, eben ihr Leben war, in dessen Erwartung sie lebten. Und so ist denn der Lebenslauf des Menschen in der Regel dieser, dass er, von der Hoffnung genarrt, dem Tode in die Arme tanzt.“

      Arthur Schopenhauer

    • Februar 20, 2015 um 2:02 pm

      Und Nietzsche darf beim Thema „Hoffnung“ natürlich auch nicht fehlen:

      http://www.textlog.de/21656.html

  5. Der kleine Hunger
    Februar 19, 2015 um 9:50 pm

    Wer oder was hat diesen Irrsinn von Inkarnation in die Welt gesetzt? Lange nicht mehr so gelacht. Es ist und bleibt schlicht vollkommen *cheissegal wer was treibt, das treiben ist längst am Ende, ohne Frage auf eine auf welchem Schwachsinn geartete Weltsicht auch immer. Ob nun noch schnell 50,500,5000 oder 5 Milliarden Eier ausgebrütet werden, auf welche Art und Weise auch immer. Vollkommen Wurscht. Es WAR einmal…………….

    • Februar 19, 2015 um 11:29 pm

      immerhin glauben 2/3 aller Menschen daran … was aber auch nichts heißen muss …

      • tulacelinastonebridge
        Februar 20, 2015 um 12:06 pm

        Ja 2/3 glauben, das es Tag und Nacht gibt, der Rest sagt Humbug.
        Und es gibt auch welche, die wollen das genauer wissen. Das nennt man dann Feldforschung oder Meditation. 🙂

        Liebe Grüße

    • gabrielbali
      Februar 20, 2015 um 3:26 pm

      Zitat: „Lange nicht mehr so gelacht“

      Vielleicht plagt Dich ja gar nicht „der kleine Hunger“, sondern ein „ganz grosser? Vor Dir steht ein riesiges Buffet an Informationen und Angeboten, auch zum Thema Reinkarnation. Iss Dich da einmal richtig satt, das heisst, informiere Dich gruendlich und gewissenhaft!

      Dann wirst Du vielleicht mal zum Schmunzeln kommen und am Ende nur mehr ueber Dich selbst lachen. Keine Bange, Du wirst dann nicht alleine lachen, wir lachen alle mit… 🙂

      • Theresa
        August 16, 2017 um 2:21 pm

        nein, ich lasse mich von niemanden preparieren auch dann nicht, wenn diese Unsinn-Reinkarnation in Form von Büchern gibt, denn diese sind perfide ausgedacht um die Menschen zu manipulieren.

  6. tulacelinastonebridge
    Februar 19, 2015 um 8:16 pm

    Für die Wieder und Wiederinkarnation, jedenfalls für die Menschen, die das Sklavenprogrammierungsdenken betreiben also nicht für die dunklen Mächtigen selbst, nein sondern für die, die sich diese Weltsicht einverleibt haben und als Einzig ansehen.

  7. Der kleine Hunger
    Februar 19, 2015 um 6:21 pm

    Hoffnung für wen oder was?

    • gabrielbali
      Februar 20, 2015 um 3:34 pm

      Wie waere es damit, ein kleines bisschen mehr selbst zu denken?

  8. Februar 19, 2015 um 3:14 pm

    „“Wer sagt, es gibt keine Wunder auf dieser Erde, hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt. Wer sagt, Reichtum ist alles, hat noch nie ein Kind lächeln gesehen. Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten, hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten.““

    Oder mal anders (und ohne Verklärung) betrachtet: Hoffnung, Wunder und Reichtum (in Form von neuem „Personal“) für die „Eliten“…

    http://www.ichr.at/Wir_sind_Sklaven.pdf

  9. Heinrich Schmitt
    Februar 17, 2015 um 3:21 pm

    Wer es gelernt hat, den Stimmen der Natur zu lauschen, kann dies gut nachvollziehen !
    Ich spreche hier manchmal mit den Voegeln, meinen Katzen, den Hunden – und sie lieben mich wie die vielen Kinder, deren Muttersprache ich auch nicht immer verstehe.
    Von Franz von Assisi und dem Heiligen St. Antonius in Padua kann man sicherlich etwas lernen, auch wenn sie zu ihrer Zeit fuer ziemlich verrueckt gehalten wurden, !

  1. Februar 16, 2015 um 11:10 pm

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