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Vom Nichtkampf-Prinzip …

Friede ist mein Weg.
Und es bleibt mein Weg.
Und es sollte der Weg von Jedermann werden.

Rüdiger Lenz

Anknüpfend an den Artikel Die Ich-kann-Schule statt der Du-mußt-Schule, in der Franz Josef Neffe zu Wort kommt und klar macht, dass uns Unterricht nach unten richtet genauso wie Unterhaltung uns unten hält, möchte ich einen Vortrag von Rüdiger Lenz empfehlen. Er ist Opfer-Täter-Therapeut, Gewalt- und Friedensforscher, sowie Autor der Bücher „Das Nichtkampf-Prinzip“ und „Die Fratze der Gewalt“. Sein Buch „Das Nichtkampf-Prinzip“ erschien bereits im Jahr 2005 und rät dem Leser, der sowohl Kampfsportler, als auch Otto-Normal-Verbraucher sein kann:

HÖR AUF ZU KÄMPFEN! Denn damit schadest du vor allem dir selbst.

Der Zweikampf, egal in welcher Art, ist überflüssig und bringt uns nur dazu, unsere eigene Unversehrtheit und die des Gegenübers aufs Spiel zu setzen. Es ist ein Prinzip, das auf Deeskalation und Konfliktlösen ausgelegt ist und zugleich auch noch eigene Ich-Schwäche in Ich-Stärke wandelt.

Das Nichtkampf-Prinzip zeigt uns einen Weg aus unserer selbst verschuldeten Unmündigkeit, welche vom Bildungssystem im Grunde sogar mit gefördert wird. Es zeigt uns einen Weg aus der von uns angetriebenen mörderischen Zivilisationsmaschine auf, der wir beginnen müssen unsere Kraft zu entziehen.

Wir müssen stattdessen beginnen, uns selbst zu leben und nicht mehr gelebt zu werden.

Vor allem müssen wir aufhören, an ein Kapitalsystem zu glauben, das den Krieg produziert als Lösungsmoment für eine Weiterentwicklung.

Unser herrschendes Wirtschafts- und Finanzsystem, das wird unter anderem in „Die Fratze der Gewalt“ aufgezeigt, führt jedoch erst dazu, dass jeder Mensch auf eigenen Urkonflikten aus der Erziehung weitere Konfliktkollaterale aufbaut, die ein wahrhaft empathisches Leben nicht mehr möglich machen.

Unsere wettbewerbsorientierte Weltgesellschaft treibt uns dann immer weiter zum Kampf an und zum Identifizieren und Aufwerten mit und über Materielles, was ein äußerliches Schneller, Besser, Höher, Weiter zur Folge hat und „unser Kriegsversprechen für die andere Seite dieses Globus“ ist (Die Fratze der Gewalt).

Hier trägt Rüdiger seine Erkenntnisse des Kampfes im Kontext unserer Kapital-orientierten Gesellschaft und der aktuellen Kriegshetze auf einer überregionale Sonntagsmahnwache vor. Spannend auch seine Sicht auf Kindergarten und Bildungssystem:

  1. Februar 12, 2015 um 12:40 pm

    Eine letzte Sache habe ich noch zu sagen. Erwarte keine Hilfe, insbesondere nicht von jenen, die die Abwärtsentwicklung akzeptieren, zuschauen und davon profitieren. Um von 100% Hirn bei 3% zu landen, später durch die Rettung der noch Fraglichen konformen eher bei 2% braucht es eine sehr lange Zeit.
    Wir sind ganz auf uns allein gestellt. Ich habe und will keine Freunde.

  2. Sandra
    Februar 12, 2015 um 10:42 am

    Wir brauchen keine Aufklärung. Der Gedanke hält gefangen.

    Alles, was ich sagen kann, daß wir alle auf viele Weisen verbunden und abhängig voneinander sind. In nehme an, daß die Infizierung und Infektion der Menschheit fast vollständig abgeschlossen ist. Die wenigen Nicht-Infizierten werden sich nicht mehr infizieren lassen, verlieren jedoch mit weiteren Zeitverlauf ohne entsprechende Änderungen den Rückhalt in der Gemeinschaft. Die Kraft wird daher zunehmend egoistisch eingesetzt. Das kann ein Vorbild bzw. eine Hilfe für Erkrankte sein, muß aber nicht. Ein selbständiges Herauskommen aus dem Kreislauf ist schwierig, daher im Kollektiv besser zu bewältigen. Die, die das wollten, haben es schon getan.

    Ich bitte daher um Klärung der individuellen Interessenlage – gern auch egoistisch, eben so wie jeder das tun würde.

    • Sandra
      Februar 12, 2015 um 10:50 am

      Es gibt nichts mehr zu sagen.

    • Februar 12, 2015 um 4:29 pm

      @ Sandra

      „Wir brauchen keine Aufklärung. Der Gedanke hält gefangen.“:

      Meine Erkenntnis sagt:

      Die ANGST hält gefangen.
      Für einen FREIEN (Angst-freien) Menschen sind Gedanken kein Problem.

      Herzlichen Gruß!

      Wo0lfgang H.

  3. Sandra
    Februar 12, 2015 um 8:29 am

    Der Sinn meines Bestrebens – meines Tuns, meiner Identität

    make a call

    Menschen Europas, Menschen der Welt,
    erinnert euch, wer ihr seid und schaut nicht zurück.

    • Sandra
      Februar 12, 2015 um 8:56 am

      Hinweis:
      Man darf sich mit allem identifizieren jedoch nicht mit dem Irrglauben infizieren, es sei deine Identität.

  4. Sandra
    Februar 12, 2015 um 6:57 am

    die globale umfassende Identitätskrise

    In der Vergangenheit wurden viele Völker (Ameisenkolonien) zu einem riesigen Ameisenhaufen zusammengeführt. Man nannte das Globalisierung. Dies fand nicht auf natürlichem Wege statt. Um die nationalen Identitäten aufzubrechen, nutzte man u.a. Verwirrung, geistige Entführung – Indoktrinierung.

    Wir sind jetzt global gesehen eine Ameisenkolonie.

    Auf dem selben Weg, wie diese entsanden ist, kann diese auch wieder geteilt werden. Ist das sinnvoll?

    Die Selbstidentität
    Du bist nicht deine Nationalität.
    Du bist nicht eine Region.
    Du bist nicht deine Religion.
    Du bist nicht dein Beruf.
    Du bist nicht dein Geld.
    Du bist nicht dein Haus.
    Du bist nicht eine Menschengruppe.
    Du bist nicht ein Name.
    Du bist keine Zahl.
    Du bist kein Symbol.
    Du bist kein Objekt.
    Dies sind alles Strohhalme, die dir zur zum Halt angeboten wurden und werden aus oben benannten Grund. Wenn du diese voll annimst, hast du keine Selbstidentität. Auch bleibt eine Suche ohne Ergebnis.

    Du bist potentiell all das, was man tun kann und könnte. Was du daher bist, ist das, was du tust und nicht tust – im Rahmen deiner Möglichkeiten. Jeder von uns.

    Die Vergangenheit ist vergangen. Man kann die Zeit nicht zurück drehen. Daher lohnt ein Blick nach vorn.

    • Sandra
      Februar 12, 2015 um 7:27 am

      Zitat: Es handelt sich um die katastrophale Fehleinschätzung einer Rettung aus der Not nur durch Dritte und nicht durch sich selbst.

    • Sandra
      Februar 12, 2015 um 7:30 am

      “It is perfectly obvious that the whole world is going to hell. The only possible chance that it might not is that we do not attempt to prevent it from doing so.”
      -Robert Oppenheimer

    • Sandra
      Februar 12, 2015 um 7:54 am

      „Psyops are made to challenge the questioning of the status quo, to enforce the silencing of alternative rising strategies/views, to create a threat which is supposed to ‚unite‘ us against whatever government defines as an enemy, we keep quiet because there is so much media drumming the ‚official‘ version and it makes me so ridiculous by voicing a lone voice against it. The problem here is, that I justify my inactivity/lack of resistance by assuming that at the end of the day, nobody is mad enough to start WWIII. This is wrong. Enter Zizek: „We know about the danger, but we don’t believe it can really happen—and that’s why it can happen. That is to say, even if we don’t really believe it can happen, we are all getting ready for it“.“

  5. Gerd Zimmermann
    Februar 12, 2015 um 12:13 am

    Waehrend hier vom Licht der neuen Sonne gesprochen wird,
    berichtet N 24 von Erde 2.0
    so ein Zufall aber auch, reiner.

    Was soll man machen, wenn man Angst hat, vor dem Licht.

    Gruss Gerd

  6. Gerd Zimmermann
    Februar 11, 2015 um 6:39 pm

    Angst

    wieviel Angst, meinst Du,

    haben Vieren vor dir ?

    • tulacelinastonebridge
      Februar 11, 2015 um 10:03 pm

      Ich denke Viren machen nur ihren Job. 😉 Die haben Nerven aus Stahl und vor nichts und niemanden Angst. 🙂

  7. Sandra
    Februar 11, 2015 um 7:18 am

    Der Umgang mit Angst

    Ängste zu haben, ist überlebenswichtig. Sie sind immer vorhanden. Eine Unterdrückung (Ignoranz, Aroganz ect.) oder Wegreden (zum Wohlgefühl) ist nicht von Vorteil.

    Unkultiviert löst Angst Stressreaktionen, Blockaden, Traumas aus, die u.a. zu wildem Aktionismus führen können. Diese Nutzungsform der Angst ist ein schlechter Ratgeber.

    Die kultivierte bewußte Angst nimmt an, nimmt sich an und ist ein guter Ratgeber, auf den man hören sollte. Ich traue anderen alles zu und ich traue mir selbst alles zu, ohne wenn und aber. Was ich dann tue, obliegt meiner Entscheidung. Eine kultivierte Angst fördert Vorsicht, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Geduld. Man bildet seine Ängste heraus – macht sie verfügbar/ herausnehmbar, man trägt diese stolz bzw. nimmt das Band der Knoten und setzt dies auf den Kopf, geht dann freihändig, leichtfüßig in aller Seelenruhe in eine Auseinandersetzung. Für andere mag dies furchtlos wirken, doch liegen die Ursachen woanders.

    • Sandra
      Februar 11, 2015 um 7:28 am

      Ein angstbefreites Leben ist kein Leben ohne Angst. Ein angstbefreites Leben entsteht durch die Angst und mit der Angst.

      • Februar 11, 2015 um 7:35 am

        @ Sandra

        „Ein angstbefreites Leben ist kein Leben ohne Angst. Ein angstbefreites Leben entsteht durch die Angst und mit der Angst.“:

        FREI sein bedeutet nicht, gar keine Angst mehr zu erleben, sondern keiner Angst mehr erliegen zu müssen – also die DOMINIERENDE, beherrschende, Angst überwinden zu können.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

      • Sandra
        Februar 11, 2015 um 7:39 am

        Aber wer mag das?
        Freiwillig und ohne äußeren Aktionsdruck durch die Flammen der Wut, durch den lodernden Zorn, durch den Schrei nach Rache … zu gehen und diese zu überwinden?

        • Februar 11, 2015 um 9:33 am

          @ Sandra

          „Aber wer mag das?
          Freiwillig und ohne äußeren Aktionsdruck durch die Flammen der Wut, durch den lodernden Zorn, durch den Schrei nach Rache … zu gehen und diese zu überwinden?“:

          Mögen tut’s wohl niemand. Aber mit der Kraft der Liebe, im Bewußtsein der Liebe, ist es zu ertragen – und hinterher geht’s einem allemal besser. Es fördert radikal die Gesundheit und verbessert die Lebensqualität um eine ganze Dimension. Oder mehr. Aus dem eindimensionalen Menschen (Marcuse) wird ein MEHRDIMENSIONALER Mensch, ein GANZER Mensch (Martin Dammholz). Aus dem irdisch-grobstofflichen Jesus („ich bin“, der sich noch für einen „Körper“ hält, wird ein feinstofflicher Christus, der weiß, daß er eine unsterbliche Seele ist.
          Ein Verhältnis etwa wie zwischen Raupe und Schmetterling.

          Viele Frauen finden es das „Größte“, ein Kind zur Welt zu bringen. Für Frauen UND Männer ist es das WICHTIGSTE im Leben, sich selbst als spirituelles Wesen zur Welt zu bringen.

          Davon ist die zivilisierte Gesellschaft „entfremdet“. Das steht in engstem Zusammenhang mit einer „psychischen Störung“ bzw. Krankheit („Kollektive Neurose“). Wenn die nicht kollektiv der Heilung zugeführt wird, zwingt sie uns in den Untergang, evtl. ins Aussterben. DAS ist es, worum es geht.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang Heuer

      • Sandra
        Februar 11, 2015 um 7:42 am

        Das ist nicht nur sprichwörtlich die Feuertaufe.

      • Sandra
        Februar 11, 2015 um 8:10 am

        Die natürliche Waage hat immer ein Bestreben, die Verhältnisse auszugleichen und Balance herzustellen.

        Was die Angst betrifft, so besteht ein großes Ungleichgewicht. Dies wird in jedem Falle ausgeglichen. Die Menschen haben also die Wahl, wie. Bisher habe ich leider eher eine Vergrößerung der Differenz wahrgenommen. Die Furcht vor der Angst, ängstlich und empfindsam sein wird als schwach sein bewertet. Schwäche ist schlecht. Schwächen werden entfernt und Stärken gefördert.

        Doch alles, was unter den Teppich gekehrt wird, rächt sich von ganz allein. Das Pendel zieht jeder selbst und auch kollektiv auf.

    • Februar 11, 2015 um 7:32 am

      @ Sandra

      „Für andere mag dies furchtlos wirken, doch liegen die Ursachen woanders.“:

      Den 2. Halbsatz verstehe ich nicht. Was meinst du?

      -.-.-.-.-

      „Der Umgang mit Angst

      Ängste zu haben, ist überlebenswichtig. Sie sind immer vorhanden. Eine Unterdrückung (Ignoranz, Aroganz ect.) oder Wegreden (zum Wohlgefühl) ist nicht von Vorteil.

      Unkultiviert löst Angst Stressreaktionen, Blockaden, Traumas aus, die u.a. zu wildem Aktionismus führen können. Diese Nutzungsform der Angst ist ein schlechter Ratgeber.

      Die kultivierte bewußte Angst nimmt an, nimmt sich an und ist ein guter Ratgeber, auf den man hören sollte. Ich traue anderen alles zu und ich traue mir selbst alles zu, ohne wenn und aber. Was ich dann tue, obliegt meiner Entscheidung. Eine kultivierte Angst fördert Vorsicht, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Konzentration und Geduld“:

      Die 5 letzten Eigenschaften / Fähigkeiten / Talente wachsen nach meinem Verständnis auf der Kraft der LIEBE, im Bewußtsein der Liebe, dem „Höheren / wahren Selbst“, dem erwachsenentypischen Bewußtsein, dem „Christus-Bewußtsein“.

      Nach meinem Verständnis ist Angst das typische Symptom für MANGEL an (Kraft der) Liebe (Vertrauen). Ich würde nicht sagen, daß Angst „kultiviert“ werden sollte, aber sie sollte als wichtiges Zeichen auch angemessen beachtet und hgewertschätzt werden. Angst soll mich wie ein „Warnlämpchen“ auf etwas aufmerksam machen, was zu TUN ist: Mich erinnern, daß ich in der Hauptsache die Kraft der Liebe BIN und über sie gebiete.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      • tulacelinastonebridge
        Februar 11, 2015 um 10:00 pm

        Ich denke Angst ist das direkte Gefühl, nach der illusorischen Trennung (Fall ins Vergessen).
        Alle anderen „Ängste“ sind reine Überlebenstriebe.

  8. Februar 10, 2015 um 2:42 pm

    Angst?
    Ich bin nicht dumm genug andere zu unterschätzen. Was soll man tun? Aus einer frechen Maus eine Elefanten machen? Sich einen Märtyrer- Klotz ans Bein hängen? Alle Infos sind on air published. Außerdem sind die meisten so träge, da bin ich dreimal weg. Zudem bin ich gut im disponieren und umdisponieren. Gegen zwang und Erpressung kann man nicht viel tun, aber locker aussitzen….

  9. Februar 10, 2015 um 2:19 pm

    Der Rückweg von der Personlichkeitsspaltung. Ein gesünderer Mensch hat bessere Chancen.

    Integration. Wo anfangen?
    Eine einfache Gleichung 1+1=?
    Die Lösungen sind vielfältig vielschichtig und bietet daher gewissen Einblick.

  10. Sandra
    Februar 10, 2015 um 12:38 pm

    Um die Sache abzukürzen, können wir es ja wie folgt machen.

    Jeder ist sein Herr und eigener Richter. Jeder richtet sich selbst, richtet sich damit zugrunde, richtet sich dadurch auf – ganz nach belieben und eigenem ermessen. Dies würde den sowieso bestehenden natürlichen Gesetzmäßigkeiten annähernd entsprechen, diese bewußt machen und unterstützen.

  11. tulacelinastonebridge
    Februar 10, 2015 um 11:03 am

    Kyros der Große – Ein Messias des alten Tesatments
    Hinzugefügt von Ravidas ☼ रवि ☮ Ψ חַבֵר‎ am 10. Februar 2015 um 9:30am
    Blog anzeigen
    .

    Kyros der Große – Ein Messias des alten Tesatments

    Kyros war ein persischer König, der die Stadt Babylon eroberte. Er ließ die dort als Sklaven gefangenen Juden frei. Seit dieser Tat wird er von den Juden als Messias bezeichnet.

    590 v. Chr. bis 580 v. Chr.; † Aug. 530 v. Chr.

    Zitat:
    Der Begriff Messias (hebräisch ‏משיח‎ Maschiach oder Moschiach, aramäisch Meschiah, in griechischer Transkription Μεσσίας, ins Griechische übersetzt Χριστός Christos, latinisiert Christus) stammt aus dem Tanach und bedeutet ‚Gesalbter‘. Er wird für Könige und Hohepriester verwendet.
    Zitat Ende

    aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Messias

    Also ein Messias ist ein Wesen, das bedeutende Dinge leistet um einem Volk die Freiheit zu schenken.

    Hier die Encarta des Kyros, ein wahrer Humanist:

    Nun dass ich mit dem Segen von Ahura Masda (Gott) die Königskrone von Iran, Babylon und den Ländern aus allen vier Himmelsrichtungen aufgesetzt habe, verkünde ich, dass solange ich am Leben bin, und Masda mir die Macht gewährt, ich die Religion, Bräuche und Kultur der Länder, von denen ich der König bin, ehre und achte und nicht zulasse, dass meine Staatsführer und Menschen unter meiner Macht die Religion, Bräuche und Kultur meines Königreiches oder anderer Staaten verachten oder beleidigen.

    Ich setze heute die Krone auf und schwöre bei Masda, dass ich niemals meine Führung einem Land aufzwingen werde. Jedes Land ist frei zu entscheiden, ob es meine Führung möchte oder nicht, und wenn nicht, versichere ich, dass ich niemals dies mit Krieg aufzwingen werde.

    Solange ich der König von Iran, Babylon und den Ländern aus allen vier Himmelsrichtungen bin, werde ich nicht zulassen, dass jemand einem anderen unrecht tut, und wenn jemandem unrecht geschieht, dann werde ich ihm sein Recht zurückgeben und den Ungerechten bestrafen.

    Solange ich der König bin, werde ich nicht zulassen, dass sich jemand ohne einen Gegenwert oder ohne Zufriedenheit oder Zustimmung des Besitzers sich sein Eigentum aneignet. Solange ich am Leben bin, werde ich nicht zulassen, dass jemand einen Menschen zu einer Arbeit zwingt oder die Arbeit nicht gerecht vergütet.

    Ich verkünde heute, dass jeder Mensch frei ist, jede Religion auszuüben, die er möchte, und dort zu leben, wo er möchte, unter der Bedingung, dass er das Besitztum anderer nicht verletzt. Jeder hat das Recht, den Beruf auszuüben, den er möchte, und sein Geld so auszugeben, wie er möchte, unter der Bedingung, dass er dabei kein Unrecht begeht.

    Ich verkünde, dass jeder Mensch verantwortlich für seine eigene Taten ist, und niemals seine Verwandten für seine Vergehen büßen müssen und niemand aus einer Sippe für das Vergehen eines Verwandten bestraft werden darf. Bis zu dem Tage, an dem ich mit dem Segen von Mazda herrsche, werde ich nicht zulassen, dass Männer und Frauen als Sklaven gehandelt werden, und ich verpflichte meine Staatsführer, den Handel von Männern und Frauen als Sklaven mit aller Macht zu verhindern. Sklaverei muss auf der ganzen Welt abgeschafft werden! Ich verlange von Mazda, dass er mir bei meinem Vorhaben und Aufgaben gegenüber den Völkern von Iran, Babylon und den Ländern aus vier Himmelsrichtungen zum Erfolg verhilft.

    Liebe Grüße

  12. Sandra
    Februar 10, 2015 um 10:29 am

    Handlungsempfehlung: Befreie deinen Namen – dich.

    • Sandra
      Februar 10, 2015 um 10:51 am

      Willensbekundung und Vollmacht

      Ich bin willentlich und wissentlich Sandra. Niemand ist bevollmächtigt oder berechtigt, mit meiner Identität – ausgedrückt u.a. im Namen zu handeln bzw. Namensänderungen zu diesem Zweck der Täuschung vorzunehmen. Desweiteren bin ich selbst willentlich und wissentlich kein Gläubiger und/ oder Schuldner. So ich dazu gezwungen werde – andere mich dazu machen wollen, ändert nichts an den Tatsachen der fortwährend wiederholten Willens- und Interessenbekundung.

      • Februar 10, 2015 um 11:11 am

        Nur, was hilft diese, wenn der nächste Dir den Schädel eintrümmert oder an „Ketten“ legt …

  13. Sandra
    Februar 10, 2015 um 9:48 am

    Zitat zum Thema Ukraine: ‚ Why those in power even think they can draw borders for their political empire building is unimaginable. They have done this in creating nations after World War I and World War II. It has always cost lives no matter what its goals. ‚

    Warum wird alles was irgendwie zu teilen ist, kompromißlos geteilt?
    Neu kreiierte Schuldner-Gläubiger-Beziehungen.

    Warum glaubt man sich gezwungen, dies absolut indiskutabel verfolgen zu müssen?
    Aufrechterhaltung des Modells der Schuldner-Gläubiger-Beziehungen, welches der inneren Motivation und dem Überlebensinstinkt zur Aufrechterhaltung der Selbstidentität im Modell entspricht.

    Willkommen im Überlebenskampf der Matrix.
    Der Papst als Gläubiger, der geistigen Würde. Eine Würde, die den Körper dominiert.
    Mönche als Gäubiger, der Seele, die den Geist und Körper durch Mantras in künstliches Koma versetzen.
    Banken als Gläubiger, der Kaufkraft.
    Gläubige Geister, die man rief, die sich selbst nicht in Frage stellen.
    Gläubige Geister, die die Kostbarkeit des Lebens nicht schätzen. Dieses unterbewerten, vertun, auf irgendwann vertagen.

    Wie wird man sie nur los, diese Geister?
    Liebe Geister, fragt einfach eure eigenen Meister. In der Frage, in der Infragestellung werdet ihr fündig. Die Frage selbst ist daher die Antwort.

    In Anerkennung, Respekt und Dankbarkeit an die vielen unerhörten unbezahlte Blogger als Reste der Wissenden, die Geist und Körper verbinden und zum Leben selbst halten. Die Befürworter der gegenseitigen Interaktion.

    • Sandra
      Februar 10, 2015 um 10:23 am

      Warum züchten Gläubige, die über Wissen verfügen, gläubige Geister heran?
      Die Folgen sind bestens bekannt.

      Sie sind Richter über die Ware, stellen sich GOTTGLEICH und handeln mit gottgleich. Beziehen sich auf eigene Gesetze (Seerecht, Landrecht), verwenden Menschen als Produktionsvieh ab Geburt als verkäufliche (NAME, name) und zur Anpassung gezwungene Ware (Name). Sobald das Vieh nicht mehr folgen will, wird es reduziert und alles beginnt von vorn. Ein Spiel der Authorität und Minorität in Gottes Namen – in GOTTES NAMEN.

      Diagnose: Handel mit und durch Minderwertigkeitskomplexe.

  14. Sandra
    Februar 10, 2015 um 7:52 am

    Betrachten wir mal eine sehr enge Gläubiger-Schuldner-Beziehung, aus der man scheinbar nicht entkommen kann.

    Der Einfachheit halber nehmen wir als Gläubiger den Verstand, als Schuldner den Körper bzw. anders herum.
    Ein Verstand, der sich ausschließlich innerhalb der externen Vorgaben bewegt, der alle Antworten geliefert bekommen möchte, sich selbst nicht hinterfragt ist per Definition ein Gläubiger. Der Gläubiger kontrolliert den Schuldner (Leistungserbringer) und möchte Gläubiger bleiben. Je nach Dominanz geht das solange gut, bis der Schuldner aufgrund von Raubbau nicht die entsprechende Mindestleistung erbringen kann. Dann hält der Schuldner den Gläubiger sozusagen gefangen. Ergibt sich der Gläubiger nicht und erhöht daher die Kontrollmaßnahmen, kann der Schuldner sich nicht erholen, fällt dann teilweise bis ganz aus. Gläubiger und Schuldner sterben natürlich gemeinsam.

    Verstand und Körper müssen keine Gläubiger-Schuldner-Beziehung führen. Sie können im gemeinsamen Interesse interagieren.
    Dies gilt auch für übergreifende Beziehungen.

  15. Sandra
    Februar 9, 2015 um 11:22 am

    Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Falsch.

    Ein offener Ring ist Frieden.
    Alles ist in sich z.B. als ein V-förmiges Spektrum darstellbar (ein Ursprungs-fixpunkt und zwei offene Enden markieren das Gefühlsspektrum, Verstandesspektrum …). Dies ist die individuelle Erlebnis- und Erfahrungswelt und ist variabel. Nach außen ein offener Ring, eine Spirale, die nach oben UND unten erweitert werden kann. Das Spektrum, das du aufrecht erhalten kannst und zur Widergabe des Moments benutzen, bist du.

    Je tiefer der Fixpunkt liegt, desto besser.
    UND
    Je breiter die offenen Enden auseinander liegen, desto besser.

    • Sandra
      Februar 9, 2015 um 11:29 am

      Natürlich ist es Ziel, da eine massive Erleicherung, wenn alles was dich ausmacht (sehr viele V-Spektren und komplexe Beziehungsrelationen untereinander, nach außen in alle möglichen Richtungen!), von einem gemeinsamen Fixpunkt ausgehen.

  16. Februar 9, 2015 um 9:43 am

    und jetzt dürfen wir schauen, wo wir noch kämpfen.
    Kartenspiele: SCHAU MIR NICHT IN DIE KARTEN
    Sport: ICH WILL ODER MEINE MANNSCHAFT WILL GEWINNEN
    Schule; ICH BEKOMME BESSERE ODER SCHLECHTERE NOTEN
    Jede Art von Belohnung und Bestrafung dient dazu den andern zu besiegen.
    So steckt das Geldsystem tief in unserem Verhalten.
    Unser Sprache zeigt uns, wo wir in Konkurrenz sind, wenn wir etwas in Frage stellen
    und es nicht erweitern z.b mit dem Wort ABER statt UND hier ist ein Schulversuch wie man
    das ändern wollte, und was passiert, die Kinder lernen zehnmal so schnell

    dieses sich gegenseitig fördern ist auch in diesem Spiel möglich
    DAS SPIEL DER WANDLUNG
    http://www.lebensmatrix.org/index.html/files/spiel_der_wandlung_folder.pdf

  1. Februar 8, 2015 um 7:12 pm

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