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Streifzüge durch den Ring – Kapitel 9d: Die Klaviatur des Kreises

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus  Tolkiens Roman "Herr der Ringe" (Foto: Wikpiedia)

Mag als Symbol der Serie dienen: stehend für den Ring aus Tolkiens Roman „Herr der Ringe“ (Foto: Wikpiedia)

Erst wenn der Ring sich schließt, erst wenn das Gold der Erde zurückgegeben und von den Töchtern des Rheins bewacht, seinen unheilvollen Einfluss auf die Menschen verliert; erst wenn materialistischer Wahn endet, kann geistige Entwicklung sich wieder frei entfalten und die Menschheit zu ungeahnten Höhen emportragen.

Dieser Artikel wurde schon einmal zu Beginn des Jahres gepostet und ist ein Auszug aus Streifzüge durch den Ring (zum Intro inkl. Verzeichnis), von Andreas Raitzig. Da ihn viele neue Leser noch nicht wahrgenommen haben, aber auch ein erneutes Lesen im Kontext der danach veröffentlichten Artikel ein Aha verursacht, hole ich ihn auch nochmals nach vorn.

Kapitel 9.d – Die Klaviatur des Kreises

Die „Verschachtelung“ im Kontinuum des ALL-EINEN zeigt sich uns am besten in der chromatischen Tonleiter. Sie hat 12 Töne ist aber erst mit dem 13. Ton vollendet! Schauen wir uns die Tonleiter etwas genauer an.

Jede Tonleiter besteht aus 7 sogenannten ganzen Tönen. In C-Dur: C D E F G A H . Nun weiß jeder, dass diese Tonfolge, wenn man sie auf einem Instrument spielt, merkwürdig unvollständig erscheint. Erst wenn man noch ein C hinten anhängt ergibt sich, rein gefühlsmäßig, ein Abschluss, eine Vollendung. Dieser Abschluss wird in dem Wort Oktave deutlich. Vom niederen C zum höheren C, sind es also 8! Töne. Doch das obere C gehört eigentlich nicht mehr dazu, denn wenn man jetzt die C-Dur Tonleiter eine Oktave höher spielt, würde man genau bei jenem höheren C wieder beginnen. Der Ton C hat in einer C-Dur Tonfolge also eine Doppelfunktion. Abschluss einer niederen Oktave und zugleich Beginn der höheren. Dieser scheinbar unwichtige Umstand wird im weiteren Verlauf unserer Betrachtung eine wesentliche Bedeutung erhalten. Das Vermögen des Menschen, in seinem Gefühl für Harmonie, etwas Un-Vollendetes genau zu erspüren, hat seine Ursache im Kontinuum des Kosmos, welches grundsätzlich einer Tonleiter ähnelt.

Eine chromatische Tonleiter besteht aus 12 Halbtönen.: C cis D dis E F fis G gis A b H Anscheinend fehlt auch hier das obere C welches die Oktave abschließt. So ergibt sich folgendes Bild mit 13! Halb-Tönen innerhalb einer Oktave. Das C in seiner Doppelfunktion ist eingeklammert.

cis

 

dis

 

 

fis

 

gis

 

b

 

 

(C)

 

D

 

E

F

 

G

 

A

 

H

(C)

Der Aufbau zeigt eine lineare Folge von 13 Halbtonschritten in Gesamtheit und 8 sogenannten Ganztönen in der unteren Reihe. Allerdings sind die sogenannten Ganztöne nichtlinear verteilt. Jeder kennt die Tastatur eines Klavieres und weiß, dass ab und an eine schwarze Taste, also eigentlich ein Halbton, zwischen den weißen Tasten fehlt. Diese Stellen sind hier unterstrichen. Doch genau diese Halbtöne fehlen eben nicht! Unser Harmoniegefühl gaukelt uns dies nur vor, denn der Abstand zwischen E F und H C ist von Natur aus nur ein halber Ton! den wir aber als ganzen empfinden. Ein Nichtmusiker würde, wenn er eine „normale Tonleiter“ hört, immer behaupten, 8 ganze Töne zu hören. Der kurze Ausflug in die Welt der Musik bringt 6 Erkenntnisse.

  1. Jeder Beginn einer höheren Ganzheit (Oktave) ist zugleich der Abschluss einer niederen Ganzheit. Anfang und Ende sind im Kosmos harmonisch getrennt und doch untrennbar verbunden. Es gibt im Kosmos keine Ganzheit, im Sinne eines Inertialsystems, welche nicht zugleich Bestandteil einer höheren Ganzheit wäre. Ein Tag beginnt um 0.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr. Die Zeiger einer Uhr befinden sich an der gleichen Stelle. Der entscheidende Unterschied liegt in der Bewertung, die wir rein geistig vornehmen. Der Tag ist entweder leer oder mit Zeit gefüllt. Beginn und Vollendung in einem Punkt.
  2. Die Acht, eine heilige Zahl bei unseren nordischen Vorfahren, ist die Zahl der Vollendung. Jede Ganzheit besteht aus Zwölf akzentuiert, einzelnen Stufen deren harmonische Vollendung sich mit der Dreizehn ergibt. Interessant ist, dass bei den Chinesen noch heute die Acht eine Kraftzahl ist. Besonders wenn sie vierfach erscheint…
  3. Der Aufbau des Kosmos, seine innere Harmonie, lässt sich allein mathematisch nicht erklären! Ein Mathematiker hätte schwarze und weiße Tasten hübsch regelmäßig, abwechselnd, angeordnet um eine geometrische Harmonie für´s Auge zu erzeugen. Die vermeintlich fehlenden Halbtöne zwischen E und F sowie H und C, (oder für Nichtmusiker, die fehlenden schwarzen Tasten an bestimmten Stellen einer Klaviatur) kann die orthodoxe Mathematik nicht erklären. Sie erschließen sich unserem Intellekt erst dann, wenn wir die Mathematik und die Musik aus philosophischer Sicht betrachten. Die innere Logik der Mathematik wird damit nicht entwertet, sondern auf eine höhere Stufe gehoben.
  4. Teilt man 8 durch 13 erhält man den Goldenen Schnitt. Dieser hat in aller Kulturentwicklung, ob nun bewusst wahrgenommen oder nicht, eine grundlegende Bedeutung. Erinnert Sie das Datum 13.08. an irgend etwas? An diesem Tage wurde nicht etwa Deutschland sondern ganz Europa geteilt. Und lassen Sie sich bloss nicht einreden, dass dazu ein Spitzbarth in Pankow ganz allein in der Lage gewesen wäre. Eine miese Clique weiß um die 8 und die 13 seit sehr langer Zeit und hält das Wissen unserer Ahnen als „Geheimlehre“ unter Verschluss.
  5. Eines der Dogmen der heutigen Astrophysik, …wo nix ist – ist plötzlich was…, hieße mathematisch-materiell gesehen 0=1. Dieses „Urknall“ genannte Dogma ist falsch, denn ein ETWAS kann niemals aus dem NICHTS entstehen. Entstehen und Vergehen im Kosmos sind ein stringent ablaufender Vorgang innerhalb einer höheren Ordnung. Diese wiederum ist ebenfalls Teil einer darüber liegenden Ordnung. In Gesamtheit lässt sich jene „Verschachtelung“ nur als Zusammenwirken der Grundwesenheiten, Zeit, Energie, Materie, Information in einem Punkt begreifen.
  6. Um unser Leben zu leben, uns in der Welt zurechtzufinden und sie zu gestalten ist ein Denken in 4 Freiheiten nicht notwendig. Wir kommen auch ganz gut zurecht, ohne den 0-dim Punkt philosophisch zu erfassen. Doch wer nach Erkenntnis, nach Wahrheit sucht, sollte begreifen, dass die sinnliche Wahrnehmung (2-dimensional) und die geistige Verarbeitung (3-dimensional) innerhalb einer höheren 4-Heit erfolgt, welche selbst keine Dimensionierung besitzt, selbst also 0-dimensional, ist. Manchem Wissenschaftler fällt es schwer, die Grenzen seiner Vorstellungskraft zu akzeptieren, doch dogmatischer Starrsinn ist keine Lösung, sondern nur eine hilflose Kapitulation vor einer intellektuellen Herausforderung.

Jetzt wird auch klar, weshalb „die Erleuchteten“ ständig die 13 vor sich herschieben. Sie empfinden sich als vollendet. Für die Profanen wurde die KRAFTZAHL 13 negativ belegt. Sie gilt als Unglückszahl, als satanisch. Nun, die Freunde der 13 wissen schon sehr gut, warum sie das machen. Und es beweist ebenfalls, dass das Wissen um den Aufbau des Kosmos bereits seit langer, langer Zeit vorhanden ist. Nur, unsere heutigen „Leuchten“ können seine philosophische Bedeutung intellektuell nicht mehr erfassen; denn wenn sie es könnten, würden sie nach den Gesetzen des Kosmos leben und nicht gegen sie. So hält man das Wissen unserer nordischen Vorfahren schön unter Verschluss und tut mächtig geheimnisvoll damit.

Übrigens, auch an der Musik zeigt sich (wie auch an der Sprache) die bereits erreichte Kulturstufe eines Volkes. Beginnend mit Taktgeräuschen verschiedenster Art (Rhythmus-Dominanz) verfeinerte sich die Musik im Laufe ihrer Entwicklung immer mehr zur Gradientgeräuschen (Melodie-Dominanz). Die wirklich Großen der Musikgeschichte (egal an welchen Gott sie glaubten) waren in der Lage, die Harmonie des Kosmos zu erspüren! Und der Menschheit wunderschöne Geschenke zu überreichen. Doch irgendwann hat eine regelrechte Banausenbande die Frequenz des Kammerton A (Goldener Schnitt) verändert und spielt heute die Klassiker viel zu schnell, um eine Rückbindung, eine Resonanz mit der Kosmischen Harmonie, beim Zuhörer zu verhindern. Die schon fast manisch betriebene Verbreitung der sog. -Techno-Musik- soll ebenfalls die bereits erreichte Musik-Kultur eines Volkes zerstören. Sie ist ein Rück-Schritt zur Rhythmus-Dominanz. Vor allem die sich in der Entwicklung befindliche Jugend wird ganz bewusst an der Ausprägung höherer, schöngeistiger Empfindung gehindert. Doch zum Glück klappt das nicht bei Allen und auch nicht mehr lange…

Wie ich darstellte, verbindet sich im Erkennen des dimensionalen Aufbaus und der Wirksamkeit des ALL-EINEN, also seinen materiellen, ideellen, lebendigen und abstrakten Aspekten jenes Wort, welches allgemein als Religion bezeichnet wird. Dieses Erkennen ist eine Rückbindung, eine Richtschnur für vernünftiges -tätig Sein-. Es ermöglicht grundsätzliche Irrwege in der Wissenschaft und der Gesellschaft logisch rational zu erkennen und vorher zu vermeiden. Die menschlich-intellektuellen Fähigkeiten, sowie sein angesammeltes Wissen, entwickeln sich ständig weiter. Deshalb darf eine Religion, eine Lehre, niemals im Dogma erstarren, sonst wirkt sie zerstörerisch. Das Ur-Christentum unserer nordischen Ahnen war zu seiner Zeit eine sehr fortschrittliche, die Menschen befreiende, Lehre…

Hinweis: dieser Artikel ist außerhalb des gewohnten Donnertagsrythmus erschienen, da ich noch einen Teil vergaß bis zum dem angeküdnigten Kapitel zur freien Energie am kommenden Donnerstag:

Fortsetzung: Kapitel 10 – Freie Energie

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  1. März 26, 2014 um 8:09 pm

    Zur Umstellung des Kammertons A von 432 auf 440 Hz 1940 hatte ich mal diesen Artikel gefunden: Wir müssen mit unserer Welt wieder harmonisiert werden….

    und gerade noch gefunden, die Seite einer Initiative, die wieder zurück auf 432 Hz drehen möchte:

    … Es ist auch nachgewiesen, dass die Sumerer, Ägypter und Griechen ihre Instrumente auf 432 Hz gestimmt hatten, bis die Römer das dann verboten. Mozart und Verdi bestanden aber darauf, dass ihre Musikstücke in 432Hz gespielt wurden.

    Seit der Änderung der Norm im Jahre 1939 auf 440 Hz meldeten sich viele Musiker aller Nationen wie Luciano Pavarotti, Placido Domingo, Birgit Nilsson, Joan Sutherland, Montserrat Caballe, Richard Strauss uvm. mit der Bitte diese wieder auf 432Hz zu ändern.

    Aktuelle Unterstützung erhalten die Musiker jetzt durch ein einzigartiges Symposium der IAK im Kurhaus in Kirchzarten. Begeisterte Musiker, Ärzte und Wissenschaftler treffen sich dort am 9. und 10. März 2013, um dem „Klang der Klänge“ in der Musik und in der Heilkunde wieder zu seinem rechtmäßigen Platz zu verhelfen. …

  2. März 26, 2014 um 8:14 pm

    Was Disharmonien und Techno anstellen können, dazu auch nochmals der Hinweis zu diesem Video:

    .
    und dem Artikel: Über die Macht unserer Worte

  3. März 26, 2014 um 8:38 pm

    Und auch das ist eine Interessante Information zur 8 und 13:

    … Man kann davon ausgehen, dass es sich bei dem Dreizehnten in früheren Zeiten um einen Freuden- und Festtag gehandelt hat und erst später der 13. in einen Unglückstag verwandelt wurde, da das Patriarchat die weibliche Kraft der Zahl 13 nicht anerkannt hat. Man denke an die zahlreichen Hexenverbrennungen im Mittelalter und die bis ins 21.

    Die Venus ist ein unmittelbarer Nachbarplanet von unserer Erde. Sie zieht im Laufe von 8 Jahren ein Pentagramm um die Erde. Die Venus umrundet in dieser Zeit 13mal die Sonne. Es vergehen also 8 Erdenjahre und 13 Venusjahre während ein 5-Stern, ein Pentagramm, um die Erde entsteht. Bei der Venus treffen wir auf die Abfolge der Zahlen 5, 8, 13, die nebeneinander liegende Zahlen in der berühmten Fibonacci-Folge sind, die wiederum den mathematischen Code für den Goldenen Schnitt beinhalten. …

    Fundstelle: Die 13 als Zahl der Venus

  4. Gerd Zimmermann
    März 27, 2014 um 5:04 am

    Lieber Martin

    Resonace-Beings of Frequency

    528 Hz DNA Frequency

    Ja, man hat den Kammerton mit Absicht veraendert.

    Ich freue mich nicht allein zu sein.

    Gruss Gerd

  5. Gerd Zimmermann
    März 27, 2014 um 12:53 pm

    Ich hoere gerade Ennio Morriconne, The essential, CD 2.
    Naeher war ich der Schoefung nie.

    Ohne Worte, nur fuehlen.

    Da gibt es keine Faschisten.

    Gruss Gerd.

    • Mantyrehos
      März 27, 2014 um 6:36 pm

      Sie sprechen mir aus der Seele.

      Wem in ruhiger Stunde bei Mozarts Clarinettenkonzert keine Gänsehaut mehr wächst, wer beim täglichen Lesen unserer Propaganda-Qualtätsmedien nicht sehnlichst Wagners Walkürenritt herbeiwünscht, wer beim Hören von Beethovens Eroika überhaupt nichts mehr spürt – Verzeihung, aber der ist nicht mehr unter den Lebenden.

      Die Musik ist ein Abbild Kosmischer Ordnung und in der Lage unser „tiefstes Innen“ mit der Kosmischen Harmonie zu verbinden. Und dabei ist es völlig egal ob man nun musikalisch vorgebildet ist oder sich einfach nur im Sternenstaub treiben lässt.

      Möge die Zukunft es geben, dass unsere Kinder und Kindeskinder, statt ihr Smartphon anzubeten, wieder staunend vor einer Orgel stehen, sowohl ihr Donnern wie auch ihr Streicheln vernehmen und die Kraft des Kosmos wieder erspüren lernen.

      Ein freundlicher Gruss von Andreas

  6. Februar 8, 2015 um 7:36 pm

    Über Musik in 432 Hz

    Der natürliche Kammerton 432 Hz ist die Tonfrequenz, die mit dem Menschen, der Natur und dem Kosmos im EIN-KLANG schwingt. Hz=Hertz gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an.
    Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde beinahe weltweit und vielerorts per Konferenz der künstliche Kammerton 440 Hz einheitlich bestimmt. Die meisten Musikinstrumente werden in 440 Hz produziert, doch lassen sich beispielsweise Klavier, Geige und Gitarre leicht umstimmen auf den Harmonischen Ton 432Hz.

    440hurts – diesen Ausdruck habe ich bei meinen Recherchen im Internet gefunden, und DAS sagt eigentlich schon alles. 😉

    Musik in 432 Hz hat eine fühlbar entspannende und heilsame Wirkung auf den Menschen, öffnet das Herz und verbindet – so wie es der Schwingung entspricht – mit Himmel und Erde, denn wir schwingen in Resonanz mit dem Ton der Erde.

    Zahllose Beiträge von Wissenschaftlern habe ich im Internet gefunden, es gibt viel darüber zu lesen – ich bevorzuge: hören – und vor allem FÜHLEN. 🙂 Wenn es mathematisch wird … passe ich lieber, und lasse Sven weiterschreiben … :- )
    [Gerti G.]

    Der Schweizer Wissenschaftler und Sachbuchautor Hans Cousto wurde durch die Berechnung der „harmonikalen Kammertöne“ bekannt, die er von astronomischen Begebenheiten abgeleitet hat.
    Mittels Oktavgesetz transponierte er Planetenumlaufbahnen in hörbare Töne.

    Und so schwingt die Erde in ihrem Jahreston in der 32. Oktave auf Cis – bei 136 Hz. Der Jahreston der Erde ergibt sich aus der Schwingung, die die Zeit eines Jahres, also die Dauer einer kompletten Reise der Erde um die Sonne, in Anspruch nimmt.
    Dieser Jahreston ist das „OM“, die Urschwingung, der immerwährende Ton, wie die Inder sagen.
    Dieses Cis bei 136 Hz entspricht in Indien dem natürlichen Kammerton, auf den die Grundstimmung der Sitar und das heilige OM intoniert wird.
    Folgt man nun diesem Grundton in seiner natürlichen Tonfolge nach oben, gelangt man zum A1= 432 Hz.

    Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass der Inder intuitiv und meditativ haargenau zum gleichen Ton gelangt wie unsereiner rechnerisch. Das zeigt, dass unser Geist und unsere Empfindungen ursprünglich im EINKLANG mit physikalischen und harmonikalen Gesetzmässigkeiten sind.

    Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich aus der Frequenz des natürlichen Kammertons auch die natürlichen Schwingungszahlen der Stimmbänder beim Singen und die der Lippen beim Blasen und Pfeifen ableiten lassen, sowie alle Eigentöne mittönender Resonanzkörper im menschlichen Körper, und selbst die kleinen Intervalle des Vogelgesangs.

    Auch schwingt das cortische Organ im Innenohr in Harmonie mit dem natürlichen Kammerton.
    Ist der Mensch nun der heute geläufigen und allgegenwärtigen Schwingungen und Musik auf 440 Hz Basis ausgesetzt, so entsteht dadurch Stress und Anspannung, weil sich das Ohr und das Gehirn sozusagen die Töne zurechtbiegen und zurechthören müssen, um somit diese „künstlichen“ Töne in das natürlich angelegte Resonanzsystem des Menschen anzugleichen und zu integrieren.

    So ist Musik in 432 Hz Wohltat und Entspannung für den Menschen.

    Fundstelle: Über Musik in 432 Hz

    Klangbeispiel „Ruf der Delphine“:
    http://www.namara-music.de/432-her-t-z.html

    • DerkleineHunger
      Februar 8, 2015 um 8:09 pm

      Die meisten europäischen Orchester spielen mit dem Stimmton a’=442 Hz oder 443 Hz. Manche, die auf alte Stimmungen spezialisiert sind, stimmen ihr a‘ auf 432 Hz oder 415 Hz
      Viele Orchester im englischsprachigen Bereich spielen basierend auf 440 Hz – hat deren Interpretation von Mozart keine konzentrationsfördernde Wirkung? Umgekehrt und ad absurdum: Würde Britney Spears plötzlich beruhigend auf uns wirken, wenn wir sie tatsächlich auf 432 Hz transponieren würden? Und was ist eigentlich mit Musik in As-Dur oder anderen Tonarten, in denen kein „a“ vorkommt?

      Vielleicht ist 432 Hz tatsächlich als Stimmton besser geeignet als 440 Hz. Vielleicht ist aber auch 438.48 Hz am besten oder 443 Hz… ich weiß es nicht.
      Die Debatte wird von Experten auf einer breiten Basis geführt und hat viele Facetten, die zu berücksichtigen wären. Der Beitrag ist extrem unwissenschaftlich aufbereitet und es wird einseitig argumentiert. Außerdem vermischt er zwei Themen – die des Kammertons und die der unterschiedlichen Wirkung von E- und U-Musik auf eine Art und Weise, die keiner logischen Prüfung standhält. So sieht keine ernsthafte Beschäftigung zum Wohle der Allgemeinheit aus.

  7. Februar 8, 2015 um 7:57 pm

    Es gibt die Theorie, dass die Festlegung des Kammertones auf 440 Hz auf Anweisung von Joseph Goebbels erfolgte. Das Ziel war dabei, die Menschen in einer bestimmten Weise fühlen und denken zu lassen und sie so zu Gefangenen eines bestimmten Lebensgefühls, einer gewünschten unnatürlichen Art und Weise des emotionalen Erlebens zu machen. 1940 zogen die Amerikaner in Sachen Kammerton a nach, seit 1953 wurde diese Frequenz ISO-Standard.
    Dr. Leonard Horowitz, Arzt, Impfgegner, Feindbild für Pharma und Establishment, schrieb in einem Papier: „Diese zwangsweise eingeführte Frequenz ist ein Merkmal der ganzen Musikindustrie. Sie treibt die Leute zu aggressiverem Verhalten, zu psycho-sozialer Unruhe und zu Gefühlen von emotionalem Leid. Insgesamt bedeutet das die Schaffung einer Prädisposition für psychische Krankheiten.“

    Fundstelle: Ein Angriff auf unser Unterbewusstsein? Kammerton a seit 1939 bei 440 Hz
    http://mirabaisgirivalam.blog.de/2013/12/14/angriff-unterbewusstsein-kammerton-a-seit-1939-440-hz-17400628/

    • DerkleineHunger
      Februar 8, 2015 um 8:29 pm

      Herr Bartonitz bitte

      Der Kammerton 440 Hz wurde 1834 von Johann Heinrich Scheibler, einem Musikwissenschaftler und -instrumentenerfinder vorgeschlagen, inklusive eines dazu passenden Messinstruments. Seine Stimmmethode fand Anerkennung, setzte sich aber vorerst nicht gegen die Pariser Stimmung von 435 Hz durch. Erst 1939 wurde der Kammerton von der ISA auf 440 Hz festgelegt. Die ISA ist die International Federation of the National Standardizing Associations, die 1926 als Organisation zur internationalen Normung begründet worden war. Zu dieser gehörte auch Deutschland. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Stimmton 1939 in Deutschland von Propagandaminister Joseph Goebbels eingeführt wurde.

      Die obige Geschichte erinnert mich – ehrlich gesagt – ein bisschen an Monty Pythons Lustigsten Witz der Welt – dort erfindet jemand einen Witz, der so witzig ist, dass man vor Lachen stirbt, wenn man ihn liest.

      Und noch was

      In dem Bsp.lässt man einfach außer Acht, dass die pythagoreische Stimmung eben auch ein anderes System war, die zwölf Halbtöne einer Oktave aufzuteilen, als das welches wir aktuell verwenden. Konsequenterweise müsste man auch dieses wieder an Pythagoras‘ System anpassen, sonst sind zwar alle Töne „a“ nach ihm gestimmt, aber die restliche Skala nicht.

  8. Februar 8, 2015 um 8:40 pm

    Gerhard Ockenfels auf FB:

    Es geht sicher nicht nur um den Kammerton, rhythmische Dominanz ist sicher auch kultureller Verfall, aber auch Schlager sind kultureller Niedergang. Die überwiegende Dur-Musik ist eine Katastrophe und reißt zusammen mit dem Fleischessen die Menschen aus ihren seelisch-geistigen Grundlagen heraus. Die Mollmusik würde ihren Auftrag den bewußten Zugang zum inneren Kern nur erfüllen können, wenn die kleine Sekunde noch oft dazu gespielt würde, sozusagen als Leitton in den Grundton als innerer Persönlichkeitskern. Unser ganzes Musiksystem ist in seiner mehrstimmigen Fxierung zwar schön aber durchaus eine pathologische Angelegenheit. Mit der mittelalterlichen Einstimmigkeit und der pythagoräischen Stimmung kann man viel leichter in geistige Höhen vordringen und kein Problem so auch Gott zu finden. Der ruht in der Quintenwirkung, einem Klang der den heutigen Ohren leer erscheint. Deshalb meinen die wahnsinnigen Musikverliebten die sich ständig die emotionale Sauce der Mehrstimmigkeit und der Akkorde reinziehen, Gott sei tot und klammern sich an selbst erdachte Menschenrechte und sonstige unbedeutende Ideen. usw. usw. usw. Musik ist eine komplexe Angelegenheit mit der Potenz die Welt zu ändern, aber ein schweres Geschäft an dem man auch persönlich scheitern und mit ihr untergehen kann.

    Beispiel: http://www.gerhfeld.de/var/komposition/kirchentonEs.mp3

  9. DerkleineHunger
    Februar 8, 2015 um 8:45 pm

    OMG

    ja nun was soll DAS jetzt? Persönlicher Musikgeschmack hat nun mit was zu tun? Wenn Herr Ockenfels keinen Schlager mag und in ihm einen kulturellen Niedergang sieht, bitte sehr. Kaufe er sich eine Klangschale und solle er sich wegbeamen, versuchweise. Wenn´s klappt bitte kurze SMS an Herr Bartonitz

    • Februar 8, 2015 um 9:09 pm

      Denkanregungen darf man auch einfach mal so stehen lassen 😉

      • DerkleineHunger
        Februar 8, 2015 um 9:34 pm

        Ich darf mal Beispielhaft aufzeigen, wie ich Musik „zu mir nehme“.

        • DerkleineHunger
          Februar 8, 2015 um 9:36 pm

          P.S. Der Tänzer ist Gerd.

  10. Gerd Zimmermann
    Februar 8, 2015 um 9:22 pm

    Die Frequenz der Umlaufbahn eines Planeten folgt keinem Kammerton.
    Blick auf das Ganze ist erlaubt.

  11. Februar 8, 2015 um 9:34 pm

    Einfach mal selbst hören, man merkt den Unterschied schon, ich habe bei allen Beispielen herausgehört, welches das mit den 432 Hz war (war irgendwie angenehmer) und da wo beide gleich waren, war ich auch irritiert, weil ich keinen Unterschied feststellen konnte.

    • Februar 8, 2015 um 9:47 pm

      Ob man jetzt generell sagen kann, dass Musik in 432 Hz beruhigend ist, und Musik in 440 Hz aggressiv macht, wage ich trotzdem zu bezweifeln, denn das hier beispielsweise wirkt auf mich alles andere als beruhigend… schauder

      Man darf wohl nicht ganz vergessen, dass der Text durchaus auch eine Rolle spielen kann… 😉

  12. Februar 8, 2015 um 9:51 pm

    Diese ganzen Zusammenhänge waren mir lange Zeit unbekannt, und auch unwesentlich, wenn ich mich an meine Gitarre gesetzt habe – ich hab mich völlig selbstverständlich nach meinem GEFÜHL für Stimmigkeit leiten lassen. Meinetwegen kann man das auch unter „persönlichen Musikgeschmack“ verbuchen …

    Wie auch immer, das Ergebnis war: Ich hab meine Gitarre grundsätzlich insgesamt tiefer gestimmt, eine Zeitlang etwa um einen Halbton, zeitweise auch um einen ganzen Ton – das klang in meinen Ohren einfach deutlich „besser“, sonorer, tiefgehender – unabhängig von der Tonart, die ich gerade spielen wollte … d.h. meine innere Resonanz war hier sehr deutlich für mich.

    Und grundsätzlich unterscheide ich zwischen „Musik“ und „strukturierten Geräuschen“. Musik kommt aus der Stille, blüht auf, und vergeht wieder in Stille – das ist das wesentliche Kriterium für mich.

    Das beinhaltet NICHT, dass ein „strukturiertes Geräusch“ nicht auch durchaus schön sein kann – wie etwa ein schönes Tapetendesign schön und passend sein kann, deswegen aber noch lange nicht „Kunst“ ist.

    Noch eine Ergänzung zum Artikel:

    Ein Mathematiker hätte schwarze und weiße Tasten hübsch regelmäßig, abwechselnd, angeordnet um eine geometrische Harmonie für´s Auge zu erzeugen.

    Genau das ist auf der Gitarre mittels Barré-Technik der Fall – „Transponieren“ in eine beliebige andere Tonart geschieht ganz simpel durch eine reine Positionsverschiebung des IDENTISCHEN Griffs – auf dem Klavier ist das ja nicht so: Die historisch gewachsene Anordnung der Klaviertasten in weisse und schwarze Tasten ist allerdings willkürlich – das kann man auch besser lösen (aber die Trägheit der Gewohnheit war bisher eben stärker).

    LG Manfred

    P.S.: Noch etwas aus der Sicht von Mathematik, speziell Topologie: Eine beliebige lineare Abfolge und ein geschlossener Kreis sind grundsätzlich zwei wesentlich unterschiedliche topologische Räume … da gibt es einen schönen Satz von Kolmogoroff, welcher besagt, dass der Unterschied in der Hinzunahme eines EINZIGEN Punktes liegt, welcher sinnigerweise „Unendlich“ genannt wird (ja, in der Topologie ist „Unendlich“ ein PUNKT, d.h. ein einziges Element einer Menge) – das ist der Punkt, wo Anfang und Ende einer linearen Abfolge zu einem Einzigen verschmelzen. Alles reichlich unmathematisch ausgedrückt 😉

    • DerkleineHunger
      Februar 8, 2015 um 10:07 pm

      Lieber Herr Voss,

      erfinden Sie doch einfach einen Klavier“ersatz“. Das Teil hat eh ausgedient, in seiner Plattheit.

    • Februar 8, 2015 um 10:36 pm

      Danke, Manfred, dass Du uns wieder von Deiner inneren Stimme teilhaben lässt, zu der Du jedenfalls deutlich besseren Zugang hast als ich 🙂

    • Februar 8, 2015 um 10:41 pm

      @ Manfred

      „“Die historisch gewachsene Anordnung der Klaviertasten in weisse und schwarze Tasten ist allerdings willkürlich – das kann man auch besser lösen““

      Wieso willkürlich, wo keine Halbtöne sind, da sind eben keine schwarzen Tasten, wo ist das Problem…?

      Da ich ja selbst mal Klavier gespielt habe (zugegebenermassen sehr schlecht), hab‘ ich mir dieses 6:6-System angesehen und verstehe ehrlich gesagt nur Bahnhof… Verwirrung

      Warum sind da weiße Tasten und auch noch da, wo eigentlich gar keine Töne sind?

      Was bedeutet volle Noten und offene Noten, haben die Noten sonst keine Namen?

      Wieso ist die Notenschrift so hässlich, überhaupt finde ich das alles sehr uncharmant und steril, das alte System mag ein wenig kompliziert sein, aber es hat zumindest noch was Ästhetisches und zwar sowohl optisch, als auch inhaltlich, ich würde das nicht so simplifizieren wollen…

      • Februar 8, 2015 um 11:04 pm

        Ach so, sorry, ist mir gerade wieder eingefallen (doch schon etwas länger her), zwischen e und f bzw. h und c sind ja auch nur Halbtöne, ok dann ergibt die alte Tastatur doch nicht so wirklich Sinn.

        Ändert aber nix daran, dass ich mit dem 6:6-System nichts anfangen kann…

        • Februar 8, 2015 um 11:41 pm

          Ändert aber nix daran, dass ich mit dem 6:6-System nichts anfangen kann…

          Naja, ich hab das mit dem 6:6-System ja gar nicht als grundsätzliche Abwertung der „klassischen“ Tastenanordnung einer Klaviatur gemeint. (Klavier ist ja nicht „mein“ Ausdrucksmittel, aber ich liebe gute Klaviermusik.)

          Ich wollte hauptsächlich auf die Parallelität zwischen diesem System einer Tastenanordnung und der Barré-Technik auf der Gitarre aufmerksam machen, die darin besteht, dass Transponieren durch eine reine Positionsverschiebung des IDENTISCHEN Griffsatzes geschieht … und das ist vermutlich „ergonomischer“, was die Möglichkeiten der Finger“hardware“ betrifft.

  13. Gerd Zimmermann
    Februar 8, 2015 um 9:54 pm

    Die Frage ist doch eigentlich, ob die Frequenz mit der Frequenz der DNA
    in eine harmonische gehen kann.

  14. DerkleineHunger
    Februar 8, 2015 um 10:03 pm

    @Luna,

    Musikkorps gibt es nicht erst seit dem 2ten Weltkrieg. Das war der eigentliche Grundgedanke und das bestimmte Töne sicherlich einen Effekt erzielen, steht ja ausser Frage. Deshalb gibt es ja auch Autohupen, Fahrradklingeln und Sirenen.
    Und das bestimmte Tonlagen unterscheidlich wahrgenommen werden, auch kein Geheimnis. Nur dies an einen einzigen Ton fest machen zu wollen, ist etwas viel Dunst.

    Das Thema müsste eigentlich heissen: Wie fühle ich meine Ohren, mein Gehör wieder. Denn alles was wir heute akkustisch wahrnehmen, ist „von Haus aus“ bereits verzerrt. Alles.

    • Februar 8, 2015 um 10:11 pm

      @ kleiner hunger

      „“Nur dies an einen einzigen Ton fest machen zu wollen, ist etwas viel Dunst.““

      Das sehe ich schon auch so, wollte nur anmerken, dass der Unterschied zwischen 432 Hz und 440 Hz schon zu hören (bzw. zu fühlen) ist, ich habe die Beispiele in 440 Hz tatsächlich als ein wenig aggressiv empfunden.

      • DerkleineHunger
        Februar 8, 2015 um 10:22 pm

        @Luna,

        das ist ja auch okay, gibt ja auch schöne Autohupen und nicht so tolle. 😉

        Das ist allerdings zu pauschal. Erstens ist der Verlauf sprich die Folge der Noten (Töne) anders, d.h. das gesamte Stück ist in sich anders. du hörst nicht EIN Stück in zwei Varianten, sondern zwei komplett verschiedene Stücke.
        Die Tonfolge ist also eine andere, die Deine Knöchelchen zum schwingen bringen und entsprechend verarbeitet werden.

        Das bestimmte Töne mit einem bestimmten Reizschema korrelieren ist ja bekannt.

        Du bist jeden Tag hunderten, tausenden von solchen Reizmustern ausgesetzt, das ist wichtig zu wissen. Mehr aber auch nicht, das ist allerdings eine Menge.

        • Februar 8, 2015 um 10:52 pm

          @ kleiner hunger

          „“Erstens ist der Verlauf sprich die Folge der Noten (Töne) anders, d.h. das gesamte Stück ist in sich anders. du hörst nicht EIN Stück in zwei Varianten, sondern zwei komplett verschiedene Stücke.““

          Schon, aber ich hab‘ bei allen 440 Hz Stücken, schon beim ersten Ton Unbehagen verspürt, das hat sich im Verlauf dann teilweise relativiert, so dass ich glaubte, mir das nur eingebildet zu haben, aber bei der Auflösung hat sich dann gezeigt, dass ich bei allen Beispielen „richtig“ lag.

          Aber gut, ich versteife mich da jetzt nicht drauf, bei nur vier Beispielen ist das eh nicht repräsentativ und war möglicherweise auch Zufall.

  15. Februar 8, 2015 um 10:07 pm

    noch mehr Zahlenspiele und Zusammenhänge von Sumer bis Tolteken und über das Urmandala, dem AUM von Meru – hier http://www.elraanis.de/frontend/newspaper_show.php4?activ_cat1=3&activ_id=155

  16. Februar 8, 2015 um 10:49 pm

    und nochmals Zahlen und Frequenzen:

  17. Februar 9, 2015 um 1:57 am

    Achtung off-topic:

    Hab‘ gerade „Das perfekte Promi-Dinner“ von heute bzw. gestern geschaut und fand die Band „Kasalla“ und deren Frontman eigentlich ganz sympathisch.

    Hab‘ dann mal nach Videos gegoogelt und bin etwas schockiert, offenbar kommt selbst schlichte kölsche Karnevalsmusik (die ich eh nicht mag, dachte nur, ich schau‘ mir mal was Neues an) nicht ohne satanistische Anflüge aus, weiß echt nicht, was ich von diesem Video halten soll:

    Empfinde nur ich das als total krass, oder ist das wirklich einfach mega-gruselig, ich meine, was um Himmels Willen soll das?

    • Februar 9, 2015 um 2:31 am

      P.S.

      Ok, im Nachhinein fällt mir auch das rot-schwarze Outfit des Frontsängers sowie das Logo der Band mit dem Totenkopf auf den Kochschürzen in der Sendung auf… Naja…

  18. Gerd Zimmermann
    Februar 9, 2015 um 3:55 am

    Dieser eine Ton erscheint mir sehr wichtig. Legt er doch den Oberton
    und den der folgenden Oktaven fest.

  19. Sandra
    Februar 9, 2015 um 10:37 am

    Bestehende Bedürfnisse werden durch die Industrie befriedigt. Für viele ist Liebe nur lachende Gesichter und Hochtonlagen – ein Hoch zum Entkommen aus dem Alltagsgrau. Liebe ist jedoch das Gefühl, die Emotionalität im Spektrum. Moll, die Melancholie, die endlos erscheinende Tiefe, die herzzerreißende Trauer, die die Tränen des Glücks emporsteigen läßt, gehört dazu, wenn man wahrlich lieben möchte. Das Universum juckt es nicht im geringsten, wie was bezeichnet und wie schnell abgespielt.

  20. Sandra
    Februar 9, 2015 um 10:46 am

    Echte Liebesfähigkeit und Frieden in der Harmonie entsteht durch Annahme des gesamten ‚eigenen‘ Spektrums und der Erweiterung dessen und nicht im Ping-Pong-Effekt von himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt bzw. der Fokussierung auf einem Wellengrad.

  21. tulacelinastonebridge
    Februar 9, 2015 um 1:23 pm

    EINFÜHRUNG

    Gamma-Gehirnwellen sein ein Frequenzmuster von normaler Gehirnaktivität, die zwischen 25 und 100 Hz liegen, beim Menschen bei 40 Hz. Gamma-Wellen waren vor der Entwicklung des digitalen EEG-Rekorders (Elektroenzephalographie) im wesentlichen unbekannt, da analoge Elektroenzephalographen Gehirnwellen in einer hohen Frequenz nicht messen konnten (die obere Grenze liegt bei etwa 25 Hz).

    Neuro-Wissenschaftler beginnen die wunderbaren Eigenschaften des Gehirns zu entdecken, wenn es die Gamma-Frequenz erzeugt. Gamma-Gehirn-Wellen sind die schnellsten Gehirn-Wellen-Frequenz mit der kleinsten Amplitude. Sie werden mit dem „Gefühl des Segens“ assoziiert, das von erfahrenen Meditierenden, wie von Mönchen und Nonnen, berichtet wird, und verbunden ist mit maximaler Konzentration und äußerst hohen Ebene von kognitiven Fähigkeiten.

    Neuro-Wissenschaftler glauben, dass Gamma-Wellen fähig sind Informationen aus allen Teilen des Gehirns zu verbinden ~ die Gamma-Welle hat ihren Ursprung im Thalamus und bewegt sich von der Rückseites des Gehirns nach vorne und wieder 40 mal pro Sekunde zurück. Dadurch wird das gesamte Gehirn durch die Gamma-Wellen beeinflusst. Dieser rasche „volle Schwung“ bringt den Gamma-Zustand zu einem Höhepunkt mentaler und physischer Höchstleistung. Gamma ist der Gehirnwellen-Zustand „in der Zone“ des Seins, dass ihr alles machen könnt. Jeder hat Gamma-Gehirnwellen-Aktivitäten, aber die Menge der erzeugten Gamma-Wellen variiert. Niedrige Mengen an Gamma-Gehirnströmen sind mit Lernschwierigkeiten, schlechtem Gedächtnis und beeinträchtigter mentaler Verarbeitung in Verbindung gebracht worden.

    GEHIRNWELLEN

    Gamma-Gehirnwellen (100-38 Hz)wurden später als die anderen Gehirnwellen erkannt und es ist weniger über sie bekannt. Sie wurden in Zuständen von Höchstleistungen (physisch und mental), hoher Aufmerksamkeit und Konzentration, sowie transzendenten Erfahrungen gesehen. Viel Forschung wird gegenwärtig im Bereich der Gamma-Gehirnwellen von 40 Hz betrieben, die während der Meditation geschieht. Eines der Merkmale der Gamma-Wellen ist eine Synchronisierung der Aktivitäten über weite Bereiche des Gehirns. Gamma-Gehirnwellen sind nicht leicht zu erkennen. Manchmal werden sie als ein schmales Frequenzband bei 38 Hz gesehen.

    DER SWEET SPOT

    40 Hz Gehirnwellen sind als „Sweet Spot“ in luziden Träumen bekannt. Während Episoden der Klarheit sind diese Gehirnwellen um 30 bis 40 Hertz, viel höher als im typischen REM-Schlaf. Die Gehirnwellen sind auch im Stirnlappen-Bereich des Gehirns konzentriert. Die Wissenschaftler wisse nicht, ob die Gamma-Wellen eine Ursache für die Klarheit sind oder eine Folge davon. Die neue Studie meint ersteres.

    GAMMA-WELLEN-FUNKTION IN DER AUFMERKSAMKEIT

    Der angedeutete Mechanismus ist, dass Gamma-Wellen sich auf neuronales Bewusstsein über den Mechanismus für bewusste Aufmerksamkeit beziehen. Die Antwort liegt in einer Welle, mit ihrem Ursprung im Thalamus, sie fegt durch das Gehirn von vorne nach hinten 40 mal pro Sekunde, zeichnet verschiedene neuronale Schaltkreise in synchrone Wahrnehmung der Person und bringt sie damit in den Vordergrund ihrer Aufmerksamkeit. Wenn der Thalamus auch nur ein wenig beschädigt ist, hält diese Welle und das bewusste Bewusstsein bildet sich nicht.

    Wissenschaftler behaupten, dass, wenn diese neuronalen Bündel während dieser vorübergehenden Phase von synchronisiertem Feuer oszillieren, helfen sie dabei, Erinnerungen und Assoziationen von visuellen Grundsätzen zu anderen Vorstellungen zu bringen. Dieses synchronisiert gewesene Feuer bringt eine Matrix kognitiver Prozesse zusammen, um einen kohärenten und abgestimmten kognitiven Akt zu erzeugen. Gamma-Wellen werden als neuronale Synchronität von visuellen Zeichen in sowohl bewussten, als auch unterschwelligen Reizen beobachtet.

    BEZIEHUNG ZUR MEDITATION

    Ihr fragt euch wahrscheinlich, wie ihr vergrößerte mentale Verarbeitung von Glück, bessere Wahrnehmung der Wirklichkeit, unglaubliche Konzentration, bessere Selbst-Kontrolle und reichere Sinnes-Erfahrungen erleben könnt, um in Gamma zu sein? Die Antwort ist einfach ~ meditiert.

    Neuro-Wissenschaftler glauben, dass die Menschen sich trainieren können, um mehr von der Gamma-Frequenz zu produzieren, und man glaubt, dass der Weg dies zu tun ist, sich auf Mitgefühl und Liebe zu konzentrieren. Betrachtet man Elite-Athleten, könnt ihr sehen, wie die Liebe den Gamma-Zustand schafft ~ sie lieben, was sie tun, und sie sind in das was sie lieben getaucht ~so dass Gamma ein natürlicher Zustand des Bewusstseins für sie ist!

    Die Meditation schärft eure mentalen Fähigkeiten, aber indem ihr lernt mehr Gamma-Gehirnwellen zu produzieren, werdet ihr euer Gehirn in seiner größten Kapazität verwenden. Viele Studien sind von erfahrenen Meditierenden, vor allem tibetisch-buddhistischen Mönchen und Nonnen, durchgeführt worden. Beide Gruppen bewiesen die Fähigkeit, während der Meditation Gamma-Wellen zu erzeugen.

    Diese Studien zeigten eine deutliche Zunahme in der Gehirn-Aktivität in der linken präfrontalen Hirnrinde (mit Selbstkontrolle, Glück und Mitgefühl verbunden) und stark reduzierter Aktivität in der Amgdala ~ das Gehirn-Kampf- oder Flucht-Zentrum. Dies deutet darauf hin, dass die Meditation euch eigentlich zu einem glücklicheren und mitfühlenderen Menschen machen kann!

    Etwas bemerkenswertes geschah, als die Mönche in der Studie darum gebeten wurden, sich auf die Gefühle des Mitgefühls zu konzentrieren. Ihr Gehirn ging fast sofort in die Gamma-Frequenz in einem sehr rhythmischen und kohärenten Muster. Stoff zum Nachdenken…, vielleicht macht eine Mitgefühl-Meditation dem Gehirn „Feuer“ im Rhythmus des universellen Bewusstseins?

    Während ihr mit Hilfe der Meditations-Musik anfangt zu meditieren und diese wunderbare Wärme des Einssein zu fühlen beginnt, verliert ihr den Sinn des Selbst und „schmelzt“ in das universelle Bewusstsein ~ haltet an jenem Gefühl fest. Konzentriert euch darauf. Dehnt euch darin aus. Fühlt Liebe von euch ausströmen und euch durchdringen. Konzentriert euch auf Liebe… und ihr werdet bald die Ekstase und Seligkeit der Gamma fühlen!

    Diese Experimente zeigen eine Wechselbeziehung zwischen transzendentalen mentalen Zuständen und Gamma-Wellen. Eine vorgeschlagene Erklärung basiert auf die Tatsache, dass Gamma tatsächlich lokalisiert wird. Neuro-Wissenschaftler vermuten, dass diese Existenz synchronisierten Gammas anzeigt, dass so etwas wie Singularität ~ oder, um es prosaischer auszudrücken, eine bewusste Erfahrung geschieht.

    Eine Studie erfolgte in 2004, in der für eine Woche pro Tag tibetisch-buddhistische Ausübungen der Meditation mit Elektroden die Muster der elektrischen Aktivitäten ihrer Gehirne überwacht wurden. Die Forscher verglichen die Hirnaktivität der Mönche mit einer Gruppe von meditierenden Neulingen ~ unter gleichen Voraussetzungen.

    In einem normalen meditativen Zustand zeigte sich, dass beide Gruppen ähnliche Gehirnaktivitäten hatten. Als die Mönche gebeten wurden ein objektives Gefühl von Mitgefühlt während der Meditation zu erzeugen, begann ihr Gehirnaktivität allerdings in einer rhythmischen, kohärenten Weise zu feuern, darauf hindeutend, dass neuronale Strukturen in Harmonie feuerten.

    Dies wurde bei einer Frequenz von 25 – 40 Hz beobachtet, dem Rhythmus von Gamma-Wellen. Diese Gamma-Band-Schwingungen in den Gehirnen der Mönche waren die größten, die jemals bei Menschen gesehen wurden (außer im Zustand von Krampfanfällen). Umgekehrt waren diese Gamma-Band-Schwingungen bei den Neulingen der Meditation geringer. Allerdings schienen eine Anzahl rhythmischer Signale stärker zu werden, je mehr sie übten, was bedeutet, dass die Begabung, einen Gamma-Band-Rhythmus zu produzieren, erlernbar ist.

    Solche Beweise und Forschungen in den Gamma-Band-Schwingungen können das Gefühl für Bewusstsein, Glückseligkeit und intellektuellen Scharfsinn nach Mediationen erklären. Erwähnenswert ist, dass Meditation eine Menge gesundheitlichen Nutzen hat, wie Stressabbau, Verbesserung der Laune und eine erhöhte Lebenserwartung des Verstandes und seiner kognitiven Funktionen.

    SINNES-BINDUNG

    Gamma-Gehirn-Wellen sind die schnellsten dokumentierten Gehirn-Wellen-Aktivitäten auf eine EEG, zwischen 40 Hz und 100 Hz. Weil sie die „schnellste“ Gehirn-Wellen-Aktivität sind, haben sie auch die kleinste Amplitude auf eine EEG im Vergleich zu den anderen wichtigen Bereichen der Gehirn-Wellen-Frequenzen.

    Gamma-Wellen spielen eine Rolle bei der Sinnes-Bindung sowie Informations-Verarbeitung des menschlichen Gehirns. Ihr seid in der Lage Informationen zu verbinden und im ganzen Gehirn zu verarbeiten. Individuen mit gesunder Gamma-Wellen-Aktivität sind fähig zur erhöhten Problemlösung, Mitgefühl, Selbst-Kontrolle und vergrößerter Intelligenz.

    VORTEILE DER GAMMA-WELLEN

    Menschen mit einer sehr hohen Gamma-Aktivität sind außergewöhnlich intelligent, mitfühlend, glücklich und haben ausgezeichnete Erinnerungen und eine starke Selbst-Kontrolle ~ der IQ-Wert von Menschen mit einer hohen Gamma-Wellen-Aktivität ist entsprechend hoch. Hohe Gamma-Aktivität entspricht auch einem Zustand maximaler Leistung von Elite-Athleten, erstklassigen Musikern und Spitzenkräften in allen Bereichen, weit mehr Gamma-Wellen produzierend, als der Durchschnitt.

    Die Vorteile Gamma-Frequenzen zu erzeugen sind:

    Erhöhtes Erinnerungs-Gedächtnis

    Erhöhte Sinnes-Wahrnehmungen

    Erhöhte Konzentration

    Aber diese erhöhte Konzentration richtet sich nicht unbedingt auf ein individuelles Objekt oder eine Aufgabe. Im Gamma-Zustand ist euer Gehirn in der Lage, alle Sinnes-Informationen schneller und umfassender mit einer größeren Sensibilität zu verarbeiten. Gamma-Wellen-Bewusstsein verbindet das ganze Szenario in einer unvergessliche Erfahrung. Menschen mit hoher Gamma-Aktivität können sich an alle denkwürdigen Ereignisse erinnern ~ das Essen, das sie aßen, die Musik, die sie hörten, die Gespräche, die Namen der Menschen, die sie trafen, die Lufttemperatur usw..

    Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des Gamma-Zustandes ist die Verarbeitungs-Geschwindigkeit ~ das Gehirn ist in der Lage, unglaubliche Mengen an Informationen sehr schnell zu verarbeiten, sich daran erinnern und später jene Erinnerung abrufen. Mitgefühl kommt aus einem Gefühl des Eins-Sein mit aller Schöpfung. Dies ist das „Gefühl von Segen“ und Ekstase, die hohen Ebenen von Gamma-Gehirn-Wellen-Aktivitäten begleiten.

    Zusammenfassung Forschung

    Aufmerksamkeit: Gamma-Wellen, so wurde dokumentiert, sind hilfreich bei der Aufmerksamkeit ~ speziell bei der Fokussierung der Aufmerksamkeit. Wenn das Gehirn die Frequenz von 40 Hz erhöht, funktionieren verschiedene Teile des Gehirns mit Effizienz und Einklang.

    Die Bindung von Sinnen: Gamma-Wellen binden alle Sinne im Gehirn. Mit anderen Worten, sie helfen eurem Gehirn Gerüche, Bilder und Klänge gleichzeitig zu verarbeiten.

    Fokus: Menschen mit hohen Ebenen mentaler Verarbeitung und Funktionsweisen zeigen in der Regel mehr Gamma-Aktivität im Gehirn.

    Mitgefühl: In einer Studie mit buddhistischen Mönchen, wurde festgestellt, dass die Gamma-Aktivität sich erhöht, wenn sie in einen meditativen Zustand des Mitgefühls eintraten.

    Bewusstsein : Die Gamma-Wellen in eurem Gehirn helfen euch, eure Umgebung zu verstehen und eure Erfahrung des Bewusstseins zu diktieren.

    Meditation : Fortgeschrittene Mönche wurden mit erhöhter Gamma-Aktivität dokumentiert. Dies ist ein Ergebnis ihrer meditativen Übungen.

    Mentale Prozesse: Die allgemeine mentale Verarbeitung wird durch eure Gamma-Gehirn-Wellen beeinflusst.

    Wahrnehmung : Gamma-Wellen ordnen an, wie ihr die Realität wahrnehmt und wie bewusst ihr direkt an allem Leben gebunden sind, während ihr euch in 40 Hz Gamma-Wellen-Aktivität befindet.

    REM-Schlaf: Gamma-Gehirnwellen spielen eine wichtige Rolle im REM oder in der Schnelle-Augenbewegungs-Schlaf-Phase seid.

    Einheit des Bewusstseins: Eine populäre Theorie besagt, dass diese Gehirn-Wellen zur „Einheit des Bewusstseins“ beitragen.

    Zusammenfassende Hinweise der Arkturianer

    Es ist durch euer Gamma-Wellen-Bewusstsein, dass ihr eure physischen Sinne in einer Weise verbinden werdet, die euch erlaubt, das Eins-sein eures täglichen Lebens zu erleben.

    Wenn ihr die Komponente von Mitgefühl für alles Leben und die bedingungslose Liebe hinzufügt, können eure Wahrnehmungen der Wirklichkeit frei von den Beschränkungen eures 3D-Denkens hervorbrechen, damit ihr bewusst eure Wirklichkeit über das angeborene Gamma-Wellen-Bewusstsein eures mehrdimensionalen Verstandes wahrnehmt.

    oben

  22. Februar 9, 2015 um 2:57 pm

    @ALL :
    DANKE!!!
    Es er-öffnet sich immer mehr „Klang-Be-Deutung“ in Sprache und Denken.
    In Schrift und Form.
    Im Saehen-Hören-Um-Fühlen.
    Etwas … Um-Denken…um-hegen… um-r-anken …
    Ein spannendes Et-Was öffnet (sich) Meer und mehr.
    JaH !
    😉

  23. März 24, 2015 um 11:39 pm

    … ach ja, die EEG-Hirnwellen – die Einteilung in Frequenzbänder ist, soweit ich bisher gesehen habe, nicht allgemeingültig klar definiert, nur ungefähr – es gibt kleinere Abweichungen in den unterschiedlichen Veröffentlichungen hierüber.

    Ein Vorschlag von mir: Mir ist schon vor langer Zeit aufgefallen, dass sich die EEG-Frequenzbänder als OKTAVEN anordnen lassen (was ich intuitiv für sehr sinnvoll halte), wobei die übliche Einteilung so gut wie erhalten bleibt. Also etwa so:

    (usw., soweit sinnvoll)

    Gamma 2: 56 – 112 Hz
    Gamma 1: 28 – 56 Hz
    Beta : 14 – 28 Hz
    Alpha : 7 – 14 Hz
    Theta : 3,5 – 7 Hz
    Delta 1: 1,75 – 3,5 Hz
    Delta 2: 0,875 – 1,75 Hz

    (usw., soweit sinnvoll)

    Die nichtalphabetische Reihenfolge der Bezeichnungen aufeinander folgender Frequenzbereiche entstand historisch. Teilweise werden diese Frequenzbänder auch noch feiner unterteilt.

    Auf diesem Gebiet war ich nicht aktiv experimentell tätig, ich habe es eher am Rande mitverfolgt – interessiert hat es mich seinerzeit (etwa Ende der 80er) hauptsächlich als möglicher Ansatz für ein praktikables Biofeedback, wenn jemand seine eigenen im EEG abgebildeten „inneren Zustände“ mit gezielter Verstärkung, Umsetzung in visuelle oder auditive Wahrnehmungsformen und anschließender sofortiger Darbietung untersuchen, erleben, damit spielen und sie üben möchte, um sich selbst und das Potential des eigenen menschlichen Geistes tiefer kennen zu lernen und seine Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern. „Neuro-Feedback“.

    Gewiss, das sind „Fingerübungen“, aber auf die „Musik“, die sich da entwickeln mag, wäre ich gespannt 😉 . (Stichwort „mind mirror“, zu finden im Buch „Mega Brain“ von Michael Hutchison, etwa hier).

    Welche „Musik“ wird hier gespielt, und wird möglich, sowohl innerhalb jeweils einer Oktave als auch oktavübergreifend als Gesamtklang? Und wie fühlt sich das an? Durch Höher-Oktavieren (= wiederholtes Multiplizieren einer Frequenz mit 2) könnte man z.B. das auftretende Frequenzgemisch eines EEG in den hörbaren Bereich transponieren und dessen „Klang“ untersuchen. Ferner gibt es auch eine einprägsame optische Darstellung, die es erlaubt, sowohl die Symmetrie linke/rechte Gehirnhälfte als auch die Amplituden innerhalb aller Frequenzbänder als Gesamtdarstellung mit einem Blick als charakteristische „Gestalt“ zu erfassen – darauf gehe ich jetzt nicht weiter ein, aber als Überblick das hier (aus dem erwähnten Buch „Mega Brain“):

    (Ich hatte seinerzeit sogar einen Schaltungsentwurf für einen verbesserten „mind mirror“ gemacht, kam aber nie dazu, das fertig zu entwickeln und auszuprobieren – eines der vielen Projekte, die bei mir liegen blieben, da anderes wichtiger war/wurde.)

    Ja, ich weiss, für manche ist sowas „esoterischer Kram“ o.ä., aber aufgrund einer als fraktal wahrnehmbaren Grundstruktur des uns sinnlich zugänglichen Universums halte ich es für sehr sinnvoll, neben allem anderen auch nach derartigen Entsprechungen Ausschau zu halten, sie auch sinnlich-körperlich zu er-leben und ihre Möglichkeiten zu erkunden …

    Gamma-Wellen waren vor der Entwicklung des digitalen EEG-Rekorders (Elektroenzephalographie) im wesentlichen unbekannt, da analoge Elektroenzephalographen Gehirnwellen in einer hohen Frequenz nicht messen konnten (die obere Grenze liegt bei etwa 25 Hz).

    Also, technisch gesehen ist diese Aussage kompletter Unsinn – jeder Analog-Messverstärker kann selbstverständlich seit etlichen Jahrzehnten um etliche Zehnerpotenzen höhere Frequenzen verarbeiten, lange bevor es Digitaltechnik überhaupt gab. Heutige hochintegrierte Analog-ICs machen es mittlerweile besonders leicht, ebenfalls völlig nichtdigital. (Ich habe jahrzehntelang in meinem Ingenieurbüro mit Analog-Messverstärkern gearbeitet.)

    (Speicherung und Auswertung des EEG-Frequenzgemischs dürften heute allerdings per Software nach einer Digitalisierung der Messwerte deutlich leichter zu realisieren sein, etwa eine schnelle Fouriertransformation zwecks Sofort-Darstellung der Einzelfrequenzen ohne merkliche Verzögerung, oder auch eventuelles sofortiges Höheroktavieren, ohne hörbare Verzögerung, als sofortiges „Neuro-Feedback“.)

    Warum wurden dann höhere (und z.T. auch die sehr niedrigen) Frequenzanteile längere Zeit nicht so recht beachtet? Weiss ich nicht mal, ob das so war, und wenn ja, vermute ich, dass man sich in der Anfangszeit der EEG-Untersuchungen zunächst einfach auf die am deutlichsten sichtbaren (und am einfachsten auswertbaren) Grundfrequenzen konzentriert hat, und vielleicht hat man dann aus Gründen der Störsicherheit ein Tiefpassfilter dazwischengeschaltet … ein übliches Vorgehen, und durchaus auch sinnvoll: Irgendwie muss man sich ja in einem neuen Gebiet erstmal orientieren und vorantasten.

    Allerdings, wenn man die selbstauferlegten Grenzen „vergisst“ (oder sich gar nicht erst bewusst macht), dann bleibt man halt in der selbstgebastelten Denk-Kiste hängen … das gilt ganz allgemein für jedes verabsolutierte Konzept:

    (Quelle des Bildes weiss ich leider nicht mehr)

    LG Manfred

    Ergänzung:

    Obigen Text hatte ich schon vor einiger Zeit geschrieben, kam aber nicht mehr dazu, ihn dann hier reinzustellen … ich bin z.Zt. sehr viel unterwegs, komme kaum zum Lesen, geschweige denn zum Schreiben. In der Zwischenzeit habe ich dennoch mal kurz recherchiert, was sich auf dem Gebiet „Hirnmusik“ so getan hat, und bin auf „Brain Music Therapy“ aufmerksam geworden – hier wird tatsächlich aus den Hirnwellen hörbare Musik abgeleitet und als Feedback in verschiedenen Formen therapeutisch eingesetzt.

    Wer es etwas genauer wissen will, hier gibt es ein umfangreiches pdf (ca. 10 MB, 549 Seiten):

    „Introduction to Quantitative EEG and Neurofeedback: Advanced Theory and Applications“

    Und wer sich genauer informieren möchte über die hier realisierte Methode, Hirnwellen in Musik umzusetzen – siehe „Brain music treatment: A brain/music interface“ (Chapter 9, S.225 ff), und hierin speziell „Translation of EEG patterns to music“ (S.227) …

  1. Februar 8, 2015 um 8:11 pm

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