Startseite > Gesellschaft > Bildungsbewusstsein – Bewusstseinsbildung

Bildungsbewusstsein – Bewusstseinsbildung

Der Auftritt selbstbewussterer und dialogbereiterer Kommentatoren und das neue Thema „Was ist eigentlich gute Bildung“ ermunterten mich, einen weiteren Anlauf auf die Klärung des Phänomens Bewusstsein zu wagen.

Mein folgendes Erklärungsmodell stelle ich zur Diskussion.

Bildung entsteht durch Bilder. Ein Grund der Freude für mich, wenn ich Eltern mit ihren Kindern durch die Natur stromern sehe, Dort sind Bilder, und zwar natürliche Bilder. Die, das am Rande bemerkt, für die sogenannten indigenen Völker zum natürlichen und alltäglichen Bildungsverständnis gehören. Ich hatte hier vor Jahr und Tag bereits einen Bericht vom Verständnis der „Nubier“ zur gebotenen Kindespflegschaft gepostet.

Der Aufenthalt der Kinder in der Natur ist aus traumatischer Sicht unentbehrlich. Kinder SIND traumatisiert per Geburt, ihr Bewusstsein ist deswegen ausgeschaltet, bis sie dank fortgeschrittener Entwicklung beginnen, ein bewusstes Ich-Bewusstsein zu erschaffen. Um die Belastung durch das Geburtstrauma auflösen zu können, bedarf es einer Umgebung, in der sich die Energie von den Geburtsinformationen lösen kann. Zweckdienlichst dafür die Natur, die dem Menschen ein traumafreies Feld verfügbar macht.

Wer also mit seinen Kindern bewusst sehr viel Zeit in der Natur verbringt und sie sehr viel Zeit in der Natur agieren lässt, handelt mit – A-Bildungsbewusstsein. Mit B-Bildungsbewusstsein handeln Eltern, die an ihrer eigenen Enttraumatisierung arbeiten. Mit C-Bildungsbewusstsein handelt eine Gemeinschaft, die ihre Kinder nicht einem Staatsterror und einer traumatisierten und überforderten Lehrerschaft überantwortet. Bewusste Bewusstseinsbildung wird also erst auf dieser A-B-C-Grundlage möglich sein.

Bewusstseinsbildung entsteht nicht zufällig. Und wenn sie nicht entsteht, ist dies auch nicht zufällig. Auf jeden Fall kann keine bewusste Bewusstseinsbildung betrieben werden, ohne ein Verständnis darüber, was Bewusstsein ist und welche Art von Bewusstsein es zu entwickeln gilt.

Ich unterscheide vier Arten von Bewusstsein –
I. Körperbewusstsein
II. Lebensbewusstsein (Psyche)
III. Geistbewusstsein und
IV. Funktions- oder Gesamtbewusstsein.

I. Der Körper HAT ein eigenes Bewusstsein. Deswegen funktioniert er. Körper kann alles, und er macht alles, wenn man ihn nicht stört, sondern ihn befördert. Es gilt also, das Körperbewusstsein zu verstehen und entsprechend diesem Bewusstsein zu handeln.

II. Ich setze die Psyche = Leben. Weil die Psyche auszudrücken hat, was ihr an Informationen angeliefert wird. Und sie regelt die Steuerung des Energiehaushalts. Sie erzeugt Emotionen, für den Eigenbetrieb und für die Versorgung des Gesamtsystems.

III. Wenn der Mensch ein Geistwesen ist, bedeutet das, er ist in seinen Entscheidungen und seiner Verhaltenssteuerung abhängig von Informationen. Dieses sind z.B. Standpunkte, kreative Vorstellungen und ideelle und/oder pragmatische Veranlagungen.

IV. Aus dem Zusammenwirken der drei Bewusstsein-Ebenen entsteht ein Gesamtbewusstsein. Das entsprechend seiner Ausbildung auf den Ebenen Körper, Lebendigkeit und Geist-Klarheit darüber bestimmt, welche Rolle ein Mensch auf der Lebensbühne zu spielen in der Lage ist.

Ich erinnere nun gerne an unsere modifizierte Betrachtung über die Energieversorgung des Menschen. Die Rede war von Körperenergien, die sich als Lust oder Schmerz zeigen. Die Rede war von emotionaler Energie, die sich als Freude, Wut oder Depression zeigt. Die Rede war von Gefühl, das sich mehr oder weniger stark zeigt.

Wir gehen hier übereinstimmend davon aus, dass das Gesamtbewusstsein des Menschen eingebettet ist in ein schöpferisches allgemeines Bewusstsein. Entsprechend der Übereinstimmung von individuellem (oder Gemeinschaftsbewusstsein) mit dem schöpferischem Gesamtbewusstsein entsteht eine Grundschwingung im Menschen. Die entscheidend ist für sein Verhalten (egozentrisch-sozial), seinem Befinden (Lebensfreude und -bejahung) und seiner Orientierung (Sinn) betreffend eines zu gehenden Weges (friedlich-kämpferisch).

So, das mal aus der Hüfte. Einen spannenden MEINUNGsaustauch wünscht

Euer Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. Gerd Zimmermann
    Januar 29, 2015 um 11:01 pm

    136,1 Hz finde ich noch wichtig.
    Was ist schon wichtig.

    Prof., Prof., Prof., Dr., Dr., Dr., Dr.,Dr.,
    Pruegelpeitsch hat herausgefunden, dass
    der Tinnitus, welchen wir im Ohr, alles ist Klang,
    wahrnehmen, die Vibration oder Schwingung der allem
    zugrundeliegenden Energie ist.

    Haette ich auch drauf kommen koennen.

    Gruss Gerd

  2. federleichtes
    Januar 29, 2015 um 11:07 pm

    „Fragen zum Erkennen und Verstehen des Lebendigen und zum Umgang mit den gewonnenen Erkenntnissen – das sind die brennenden wissenschaftlichen Fragen der Gegenwart!
    Doch sind diese Fragen mit dem bisherigen aus der Mechanik hergeleiteten naturwissenschaftlichen Denken überhaupt zu lösen? Muss nicht eine ganz neue naturwissenschaftliche Betrachtungsweise entstehen, die dem Lebendigen angemessen ist?“

    fragt Werner Merker
    http://www.bio-logos.de/leitartikel.htm

    Dichter und Denker und Dogmatiker, Weise, Wissende, Wissenschaftler und Wissende prägten die letzten Jahrunderte der Menschheit. Man wusste, das Wesentliche des Menschen befindet sich in seimem Kopf. Blickt man auf diesen Entwicklungszeitraum, entsprang aus eben diesem Kopf ein Geist mit einer ungeheuren Dynamik: Vernichtung. Nicht der einzige Grund, warum ich mich von „Denkern“ fern halte.

    Bis heute hielt sich die fixe Idee, Wissen entstünde im Kopf. Es entstünde mittels Lehre und Lernen. Es müsse entstehen, um den Anforderungen dessen gerecht zu werden, was durch eben diese Dogmatik entsteht: Chaos. Aus ihrerer eigenen geistigen Wirrnis heraus entscheiden Eltern für Kinder, diesen Weg ebenfalls zu beschreiten. „Herz ist Trumpf“ verkam zu einer Idiotie.

    Wohin Menschen mit der Lehre vom Geistmenschen kamen, schildert in realen, subtil-brachialen Bildern die wahre Idiotie. Wie konnte man Jahrhunderte an einem offensichtlichen Versagen menschlicher Geistesleistungen fest halten? Weil der zum Ideal erhobene Geist wahnsinnig ist? Jednefalls entsteht im Geist kein Bewusstsein, eben deswegen. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder wahnsinnig, oder bewusst.

    Wenn also neben der Eskalation des geistigen Irrsinns auch Bewusstsein entsteht, fragt sich nicht nur, innerhalb welcher Ordnung es und wie es entsteht, sondern auch, wo es entsteht und für was. Wem nützt das entstehende Bewusstsein? Und wem nützt es, das entstehende Bewusstsein zu verhindern?

    Gruß
    Wolfgang

Comment pages
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: