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Bewusstsein und Logik: Illusion

Denker (Foto - Aykut Ince - pixelio.de)

Denker (Foto – Aykut Ince – pixelio.de)

Über das Denken identifiziert sich die illusorische Persönlichkeit. Im Feeling liegt die Göttlichkeit: Ich fühle also bin ich!
Rudi Berner

Ich bin mal wieder auf ein sehr interessantes Buch eines genauso interessanten Menschen gestoßen, das an viele unserer Gedanken hier auf dem Bog anknüpft. Aber lest selbst

BEWUSSTSEIN und LOGIK

Eine wahrlich PHÄNOMENALE Angelegenheit

von Rudi Berner (Quelle , Druck)

Ich bin nicht ich!
Ich bin JENER,
der an meiner Seite geht, ohne dass ich IHN erblicke,
den ich oft besuche,
und den ich oft vergesse.
JENER, der ruhig schweigt, wenn ich spreche,
der sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse,
der umherschweift, wo ich nicht bin,
der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe.
(Juan Ramon Jimenez, span. Nobelpreisträger für Literatur)

Der Mensch, so sagt man, unterscheidet sich vom Tier durch etwas, das „Verstand“ genannt wird, und das ihn denken lässt. Verstand ist keine freiwillige Angelegenheit, Verstand ist naturbedingt gegeben, man kann sich seiner also nicht entledigen. Es sei denn, man versäuft ihn, wie es so schön heißt, und wie dies mitunter auch praktiziert wird. Verstand hat in gewisser Weise etwas mit Zwang zu tun, und deshalb wird der Begriff „Logik“, bei der es sich um die elementare Eigenschaft des Verstandes handelt, per Lexikon als ZWANGsläufigkeit definiert. Doch woher kommt der Verstand? Entspringt der Verstand tatsächlich dem Inneren einer schwabbeligen Masse, die „Gehirn“ genannt wird? Viele Menschen glauben dies, obwohl die Wissenschaft mittlerweile Erkenntnisse parat hat, die diese Annahme mehr als vage erscheinen lassen. Es scheint nämlich so, als agiere hinter dem Verstand etwas Unfassbares – etwas PHÄNOMENales! Lauschen wir doch einmal einem sicherlich nicht ganz alltäglichen Dialog, an dem die Logik – also der Verstand – beteiligt ist, und lassen wir uns überraschen, ob das Unfassbare letztendlich vielleicht doch in gewisser Weise fassbar ist.

***

Hallo Logik, hast du mal einen Moment Zeit für mich, ich hätte da mal eine Frage an dich?

Ja, kein Problem, ich habe gerade Zeit, was willst du denn von mir wissen?

Kannst du dir vorstellen, tolerant zu sein?

Wie bitte? Ob ich mir vorstellen kann, tolerant zu sein? Lass mich mal kurz darüber nachdenken! 

Lass dir ruhig Zeit!

Tolerant, tolerant, tolerant… – ja, kann ich, tolerant zu sein scheint mir im Grunde nicht unlogisch zu sein!

Sehr gut! Tolerant sein bedeutet, etwas zu akzeptieren, das einem selbst nicht innewohnt, das einem fremd oder gar gegenteilig ist!

Und was wäre dies in meinem Fall?

Die gerade von dir angesprochene Unlogik. Denn du sagtest ja, dass es prinzipiell nicht unlogisch für dich sei, tolerant zu sein!

Was ist das eigentlich, Unlogik?

Das kannst du nicht erfassen, weil die Unlogik das WESEN-tliche Gegenteil von dir darstellt!

Was entspricht denn meinem Wesen?

Kontrolle!

Und was wäre dann das ominöse Gegenteil?

Vertrauen!

Was ist denn das WESEN-tliche am Vertrauen?

Nicht denken müssen! Einfach genießen!

Geht denn so etwas überhaupt? Ich denke, so etwas ist unmöglich!

Warum sollte so etwas nicht möglich sein? Nur weil es dir fremd ist? Du sagtest doch soeben, du kannst dir vorstellen, tolerant zu sein!

Richtig, hatte ich glatt einen Moment lang vergessen! – Sorry!

Kein Problem, Vergessen ist ja auch irgendwie logisch!

Und somit auch menschlich, nicht wahr?

Ja, auch menschlich. Du bist übrigens derZEIT ein Attribut des Bewusstseins, das den Menschen innewohnt – also eine Eigenschaft!

Toll, ich gestalte also das derzeitige Bewusstsein!

Ja, und noch dazu zu einem Großteil!

Zu einem Großteil? Das klingt ja ganz so, als wäre da noch etwas anderes außer mir mit im Spiel?

Ja, auch das Gegenteil von dir ist mit im Spiel, das Reglement des Spieles – die Dualität – erfordert dies!

Also ist das Vertrauen auch mit dabei?

Ja, das Vertrauen ist auch mit dabei. Aber das sitzt die meiste ZEIT geduldig auf der Ersatzbank und wartet, dass es endlich voll in Aktion treten kann!

Tja, da kann man nichts machen, ist eben gerade mein Spiel!
Ist außer mir und dem Vertrauen noch etwas mit im Spiel?

Ja, ein naher Verwandter von dir, die Phantasie, auch Imagination oder Vorstellungskraft genannt. Und dann noch die Angst, der Zweifel, die Hoffnung, die Freude, die Intuition, der Hass und die Liebe, um nur die wichtigsten zu nennen. Und nicht zu vergessen, der Humor, bei dem es sich im Prinzip um eine überaus GEN-iale Schutzfunktion handelt!

Angst, Zweifel, Freude, Hass, Liebe… – das sind doch Gefühle?

Nein, das sind im Grunde keine Gefühle, sondern Prinzipien. Also grundlegende Gesetzmäßigkeiten oder Veranlagungen, die Gefühle hervorrufen. Das ist ein Unterschied!

Na, wie dem auch sei, jedenfalls, wenn ich mir so betrachte, wer oder was da so alles mit im Spiel  ist, dann sind wir sicherlich ein starkes Team!

Ja, ihr seid wirklich ein starkes und außerordentlich effizientes Team, und wenn ihr voll und ganz erfassen würdet, an WAS ihr derZEIT beteiligt seid, dann würde euch schlicht und ergreifend der Schlag treffen. Oder besser gesagt diejenigen, auf die ihr derZEIT einwirkt!

Das klingt ja sehr geheimnisvoll!

Geheimnisvoll ist nicht so ganz der richtige Ausdruck dafür, es gibt einen, der treffender ist!

Und der wäre?

PHÄNOMENal!

Sag mal, jetzt interessiert es mich langsam, wer oder was bist du eigentlich?

Ich bin das EIN-zige, das existiert. Ich bin pures BEWUSSTSEIN!

Ist ja interessant! Du bist also das, was ich derZEIT bedenke – also mit Logik versorge!

Ja, das bin ICH!
Wobei die Betonung, was dich anbelangt, auf „derZEIT“ liegt!

Warum liegt die Betonung, was mich anbelangt, auf „derZEIT“?

Weil es mich quasi zweimal gibt. Einmal innerhalb der ZEIT und einmal außerhalb der ZEIT! Innerhalb der ZEIT bin ich unwirklich (illusorisch), außerhalb der ZEIT bin ich WIRKLICH! Im ersteren Part bin ich ohnmächtig, also passiv, im letzteren Part bin ich allmächtig, also aktiv!

Warum gibt es dich denn zweimal?

Weil dies meiner PHÄNOMENalen Art und Weise entspricht!

Was ist denn ein PHÄNOMEN überhaupt?

Ein Phänomen ist etwas, das ganz und gar nicht deiner Art und Weise entspricht!

Und das bedeutet?

Das Problem liegt momentan darin, dass ein PHÄNOMEN, seinem Wesen entsprechend, absolut unerklärbar ist, und im Gegensatz dazu dein Wesen auf Erklärbarkeit basiert!

Ist soweit durchaus logisch nachvollziehbar, aber du hast das Wort „momentan“ erwähnt. Warum?

Weil ES jetzt an der Zeit ist, dass dem der-ZEIT-igen Bewusstsein sein PHÄNOMENaler Ursprung bewusst wird!

Warum hast du gerade das „ES“ so betont?

Weil das PHÄNOMEN, das nichts anderes als pures BEWUSSTSEIN ist, unpersönlich ist. Also weder eine Sie noch ein Er, sondern ein ES!

Seltsam, ich wirke immer auf Bewusstsein, das persönlich ist. Auf männliche und auf weibliche Personen!

Das liegt daran, dass du derZEIT nicht auf pures BEWUSSTSEIN wirkst, sondern auf die grundlegende Eigenschaft von BEWUSSTSEIN, auf bewusstes SEIN!

Was ist denn der Unterschied zwischen BEWUSSTSEIN und bewusstem SEIN?

Der Unterschied liegt darin, dass bewusstes SEIN eine Eigenschaft von BEWUSSTSEIN ist. BEWUSSTSEIN tritt durch bewusstes SEIN in Erscheinung. Und erst wenn ES in Erscheinung tritt, dann wird ES persönlich! Und gefühlvoll!

Aha, mit bewusstem SEIN kommt also das Gefühl ins Spiel. Was ist das eigentlich – Gefühl?

Gefühl ist im Grunde etwas PHÄNOMENales – also unerklärbar! Gefühl ist das Bindeglied zwischen BEWUSSTSEIN und bewusstem SEIN. Wobei dieses Bindeglied, wie ein Ventil, nur in einer Richtung wirkt, nämlich in Richtung BEWUSSTSEIN hin zum bewussten SEIN. Pures BEWUSSTSEIN kennt keine Gefühle!

Existieren denn derZEIT noch mehr Dinge, die PHÄNOMENal, also unerklärbar sind?

Ja, zum Beispiel das JETZT, genannt Augenblick, die Zeit, die Gravitation, die Elektrizität und der Magnetismus!

Aber wenn ich mir das irdische Geschehen so betrachte, dann sind, den Augenblick einmal ausgenommen, all diese Dinge, von denen du behauptest, sie seinen unerklärbar, wissenschaftlich mittlerweile doch recht gut erklärt!

Nein, sie sind nicht erklärt, sie sind, auf Grund ihrer Wirkungsweise, lediglich recht gut umschrieben. Das ist ein Unterschied!

Du hast vorhin erwähnt, dass es dich quasi zweimal gibt, wie ist das zu verstehen?

Das kann ich dir nun schon etwas genauer darlegen, weil du jetzt den Unterschied zwischen BEWUSSTSEIN und bewusstem SEIN kennst. BEWUSSTSEIN, also das PHÄNOMEN schlechthin, existiert nur EIN-mal! Bewusstes SEIN hingegen existiert zweimal, wobei der Unterschied so gravierend ist, dass man bei einer der beiden Existenzformen eigentlich gar nicht von einer Existenz im WIRKLICHen Sinne sprechen kann!

Und warum nicht?

Weil diese Existenz rein auf ILLUSION basiert?

Also auf Einbildung?

Ja, ganz genau, auf EIN-BILD-ung!

Nun sag bloß, dass sich dasjenige, das nur EIN-mal existiert, also das BEWUSSTSEIN schlechthin, ein genaues BILD von etwas machen will. Ist das so?

GEN-au so agiert ES derZEIT, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn ES ruht derZEIT in etwas, das die Wissenschaftler als „Gene“ bezeichnen!

Oje, die Wissenschaftler, ich kann dir sagen, da bin ich als Logik oft ganz schön gefordert. Und an den Genen sind sie ganz besonders interessiert!

Das ist nicht verwunderlich, denn in den Genen steckt ein Potential, das ungeheuerlich ist. Vor ein paar Jahren, als die Genforschung auf Erden so richtig in Schwung kam, war man noch sehr zuversichtlich, die Gene in absehbarer Zeit vollkommen zu erforschen!

Und mittlerweile?

Mittlerweile ist man in puncto Gene auf zusätzliche Funktionsweisen gestoßen, die das Ganze schier unendlich komplex und somit höchst kompliziert machen. Die Wissenschaft braucht für existierende Funktionsweisen generell immer einen Auslöser, dem ein Name zugeteilt wird, die seltsamen Funktionsweisen, denen man gerade auf die Spur gekommen ist, werden den „Epigenen“ zugeschrieben!

Und was ist an diesen Epigenen so besonders?

Das Besondere daran ist, dass man gerade zu entdecken beginnt, dass in den Genen nicht nur die so genannte Erbsubstanz ruht und von GENeration zu GENeration weitergegeben wird, sondern dass auch ZEITliche Geschehnisse (Erfahrungen) in den Genen gespeichert sind, wie Hungersnöte, Kriege usw. Doch, wie schon angedeutet, befinden sich die Wissenschaftler diesbezüglich noch ganz am Anfang. Aber die Dinge beschleunigen sich derZEIT rapide, und somit ist es sehr wahrscheinlich, dass die Genforschung in Bälde dort ankommt, wo die Teilchenphysik bereits angelangt ist!

An welchem Punkt sind denn die Physiker, die sich mit Teilchen beschäftigen, mittlerweile angelangt?

Am obersten Punkt, am PHÄNOMEN! Nur sind sich die Wissenschaftler dessen noch gar nicht richtig bewusst!

Was? Am obersten Punkt! Und sie wissen es nicht?

Ja, am obersten Punkt, und sie wissen ES nicht. ES ist ihnen nicht bewusst! Noch nicht!

Auf welchem Wege sind sie denn dort hingelangt? Und wie stellt sich denn der PHÄNOMENale Punkt, an dem sie angelangt sind, dar?

Hingelangt sind sie dadurch, indem sie den Mikrokosmos erforscht haben. Den Mikrokosmos zu erforschen bedeutet, immer mehr ins Detail zu gehen, also das, was man bereits kennt, in immer kleinere Teilchen zu zerlegen. Natürlich immer anhand von Wirkungsweisen, denn Wirkungsweisen sind der Dreh- und Angelpunkt der Physik. Das bedeutet, die erklärte Wirkungsweise muss immer mit dem universalen Geschehen im Einklang stehen. Angefangen hat es bereits 400 Jahre vor Christus, als du, liebe Logik, einem altgriechischen Gelehrten namens Demokrit hast denken lassen, dass die Welt aus unteilbaren Teilchen besteht, genannt „Atome“. 2300 Jahre später warst du in derselben Angelegenheit bei einem gewissen Niels Bohr zugange, seinerzeit Physiker und Vater des Atommodells. Niels Bohr zerlegte die lange Zeit als unteilbar geglaubten Atome in kleinere Teilchen, in Protonen, Neutronen und in Elektronen. Kurze Zeit später ging es rapide weiter in Richtung Winzigkeit, die Physiker präsentierten eine weitere Zerlegung der Protonen, Neutronen und Elektronen in so genannte Quarks. Quark ist jedoch nicht gleich Quark, haben die Wissenschaftler herausgefunden, es gibt Up-Quark, Down-Quark, Strange-Quark, Charm-Quark, Bottom-Quark und Top-Quark. Ein Quark kann jedoch, laut wissenschaftlicher Erkenntnis, für sich allein nicht existieren, deshalb gibt es Quarkverbände, die man, je nach Wirkungsweise, als Mesonen, Pionen oder Baryonen bezeichnet. Wie du siehst, ist es ungeheuerlich kompliziert, die Wirkungsweise überhaupt in den Griff zu bekommen und namentlich zu benennen!

Ja, es ist wirklich sensationell, was die Wissenschaft zu leisten imstande ist!

Nun, wirklich sensationell oder treffender gesagt PHÄNOMENal wird die Sache, wenn man sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse betrachtet, die die Quantenphysik im wahrsten Sinne des Wortes ans Licht gebracht hat!

Lange Zeit hat man in der Physik angenommen, dass Energie kontinuierlich als Kraft existiert, die Quantenphysik baut jedoch dahingehend auf, dass Energie paketweise, also in Form von „Quanten“ (Teilchen) vorkommt. Die Physik hat immer streng getrennt zwischen elementaren Teilchen (Materie) und zwischen Wellen (Energie). Licht wurde der Kategorie „Welle“ zugeordnet, Atome der Kategorie „Teilchen“. Auf dieser Basis wurden alle entsprechenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten definiert. Als man jedoch immer kleinere Teilchen des Atoms entdeckte, stellte man fest, je kleiner die Teilchen werden, desto weniger gehorchen sie den damals festgelegten Gesetzen der Physik.
Nun, schon der gute alte Albert Einstein hat bewiesen, dass Licht beides ist, sowohl Welle als auch Teilchen. Die Quanten (Teilchen des Lichts) wurden „Photonen“ genannt. Die Tatsache, dass Licht sowohl Welle (Energie) als auch Teilchen (Materie) ist, war schon eine kleine Revolution in der Welt der Physik, es kam jedoch in letzter Zeit, bedingt durch immer genauere Meßmethoden, eine Erkenntnis zu Tage, die alles auf den Kopf und somit in Frage stellt. Die Wissenschaftler haben nämlich entdeckt, dass sich das Ergebnis einer Messung bereits durch den Vorgang des Messens verfälscht. Ja nicht nur verfälscht, sondern auf unerklärliche Weise richtet sich das Ergebnis nach dem, der misst, und nicht umgekehrt, wie man es bislang gewohnt war. Das ist etwa so, als würde das Licht, das ja entweder als Teilchen oder als Welle in Erscheinung treten kann (niemals als beides gleichzeitig!), zum Messenden sagen: „Das, was du dir vorstellst, was ich bin, das werde ich sein!“ Klingt absolut unglaublich, ist aber bewiesene physikalische Tatsache! Es ist also so, dass es eine seltsame Wechselbeziehung zwischen dem, der misst (oder beobachtet) und dessen, was gemessen (oder beobachtet) wird, geben muss. Das bedeutet: nichts in der Welt ist real, jedenfalls so lange nicht, bis es beobachtet wird. Oder besser gesagt, solange man sich keine Gedanken darüber macht. Derjenige, der es beobachtet, zwingt es in die Realität – und zwar in die jeweilige Realität des Beobachtenden!

Mittlerweile sind sich viele Teilchenphysiker dahingehend einig, dass alle subatomaren Teilchen (Elektronen, Protonen, Neutronen, Quarks usw.) sowohl als Welle als auch als Teilchen existieren können. Das gesamte Universum ist aus Quanten aufgebaut, alles ist mal Teilchen, mal Welle. Da in der Physik immer alles beweisbar sein muss, haben die Wissenschaftler natürlich ein Problem mit der Mal-Welle-mal-Teilchen-Erkenntnis. Da diese Erkenntnis aber tatsächlich der Wahrheit entspricht, jedoch mit materiellen Mitteln (Messungen) nicht beweisbar ist, verrennen sich die Physiker in eine Flut von Teilchen und Teilcheneigenschaften, wie die obige Teilchen-Auflistung sehr deutlich zeigt!

Wenn ich mir das alles so betrachte, dann bin ich, als Logik oder Verstand, derZEIT weitaus mehr im Spiel, als generell gedacht wird!

Ja, denn die Gedanken, die du dem der-ZEIT-igen bewussten SEIN vermittelst, erschaffen tatsächlich seine Realität. Aber das ist nur die halbe Wahrheit!

Und was ist die andere Hälfte?

Die andere Hälfte schaut so aus, dass das der-ZEIT-ige bewusste SEIN, entgegen seiner festen Überzeugung, nicht eigenmächtig denkt, sondern bedacht wird!

Wieso ist sich das der-ZEIT-ige bewusste SEIN eigentlich so sicher, dass es eigenmächtig denkt, obwohl dies gar nicht der Fall ist?

***

Das ist eine passende Frage zur Überleitung des Fortsetzungsartikels: freier Wille

Zum Schluss noch ein Interview mit Rudi Berner:

  1. Sandra
    Januar 24, 2015 um 10:09 am

    Das beobachtende Selbst (ein Teil von Dir)

    hat den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als dich und andere zu beobachten. Es kennt dich besser als jeder andere.

    Was denkst du, wozu es da ist?
    Es hält die Antworten auf viele deiner Fragen, z.B.:

    Kannst du dir selbst vertrauen? In welchen Punkten?
    Kannst du dich auf dich selbst verlassen? In welchen Punkten?

    Wer die Antwort nicht hören will, sucht/ kompensiert im außen.
    Z.B. man kennt sich und weiß, dass man bei der Arbeit schludert und kein Durchhaltevermögen hat (egal aus welchem Grund). Würdest du dir selbst vertrauen – auf deine schluderig erarbeitete Wahrheit? NEIN. Daher Suche im Externen.

    • Sandra
      Januar 24, 2015 um 10:16 am

      Fehler von Unterstellungen

    • Sandra
      Januar 24, 2015 um 10:35 am

      Verknüpfungen
      Vertrauen und Sicherheit durch Überwachung und Kontrolle

      -habe ich sie im Kern nicht, erweitere ich den Radius-

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