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„Jupp“ – oder das Ego und die Unbedingtheit

Allein die Vielzahl der heute bereits aufgerufenen Themen ließ mich zögern – das Interesse an unseren Themen beflügelte mich. Als Mutation des Wortes bin ich ja, wenn auch gewissenlos, in der Pflicht, Mut zu demonstrieren. Ob das mein Ego macht, ob es die Macht meines oder wessen Egos auch immer ist, sollte dem Thema wurscht sein.

Kann ich meinem Ego trauen? Oh, pardon, was ist ein Ego überhaupt? Drückt es sich im Individuellen des (und jedes) Individuums aus? Dann wäre das Ego repräsentativ für die Absicht, das Besondere oder das Einzigartige auszudrücken; und das von Vielfalt. Erklären wir das Ego als Überlebenstrieb, dürfte im Rückblick leicht erkennbar sein, wie erfolgreich Leben agierte: Das Individuelle und die Vielfalt sind gegenwärtig.

Fragten wir das Leben nach Gott, dem Leben und dem ganzen Rest (Hallo Gerd), dürfte nach meiner Auffassung die Frage nach der Unbedingtheit der Entwicklung nicht fehlen. Natürlich, natürlich, Leben wickelt sich unter bestimmten Bedingungen ab, aber diese Bedingungen sind ja weit weniger relevant, wenn die Absicht dahinter (und darin) unbedingt ist.

Falls das zu theoretisch war: Ich brauche mein Fahrrad, unbedingt. Ist es kaputt, sind die Bedingungen, warum es kaputt ging ebenso wenig relevant wie die Umstände, unter denen ich es reparieren MUSS. Wen es interessiert – es steht kopfüber nebenan in der Kälte, und ich kann Fahrräder reparieren und WERDE es tun.

Den unbedingten Willen, eine Leistung zu erbringen, nenne ich Ego. Insofern ist logisch, dass jeder Mensch sich als ein Ego verhält. Es ist der Körper, der sich mittels seines Bewusstsein erhält und von der Wiege bis zur Bahre bewegt wird. Es ist die Psyche, deren Bewusstsein ständig mit neuen und alten Informationen konfrontiert wird und diese stringent zu verarbeiten hat. Es ist der Geist, der mit Gedanken und Ideen gefüttert wird und seinerseits Daten liefert.

Warum die Ego-Leistung durch die Zeiten hindurch sicher funktionierte, und warum eine Entwicklung geschehen konnte, die eindeutig final-zweckgebunden auf einen Nutzen gerichtet ist, erklärt sich mir nur mit einer Bedingung:

Im Hintergrund des Lebens muss es ein Ego geben, das ohne jede Bedingtheit ein Ziel verfolgt. Auch wenn der Mensch nicht weiß, was er tut, was er leistet und wohin die Reise des Lebens geht: In ihm wirkt dieses Ego.

„Jupp“, ich habe gesprochen. Meine Idee steht zur Diskussion.

Euer Wolfgang

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  1. federleichtes
    Januar 26, 2015 um 9:47 pm

    Luna:

    1 – „“”Einer, der mit dem Finger auf das Konstrukt zeigt und sagt: Falsch. Sagt: Krank. Womit konkret gesagt wird: Ihr habt falsch gelebt, und eure Erfahrungen sind irrig.””

    Aber da es sich ja quasi um ein Pauschalurteil handelt, muss man sich den Schuh doch nicht anziehen, das kann man doch einfach ignorieren, ich finde es sogar ein klein wenig amüsant, zerstörerisch oder böse kann ich da gar nichts finden.“

    Hier sind sehr persönliche Angriffe erfolgt. Wenn Du möchtest, krame ich doch den Komentar von Marian vor.

    2 – “”Wie ich hier bereits anmerkte, zerstören derartige Angriffe Menschen, ihre Identität (das, was sie für wahr halten) und ihre Integrität (das Feld, in das sie stimmig eingebunden sind).””

    Also mal ehrlich jetzt, ist das nicht ein wenig übertrieben?“

    Aus Deiner Sicht völlig in Ordnung.
    Allerdings erinnere mich mich an Deine Reaktionen, als es um die lockeren Gespräche der Nebadonier ging. Das fand ich nun wieder pillipalli.

    3- Ich meine, wenn ein paar in Endlosschleife wiederholte Eso-Weisheiten schon ausreichen, um jemanden zu zerstören, dann kann es mit dessen Identität und Integrität aber nicht besonders weit her sein…“

    Wir arbeiten hier offensichtlich an der Aufdeckung von Geistmustern. Solchen, die zur Erlangung von Herrschaft benutzt werden. Möchtest Du Zahlen über Betroffenheit von dieser den folgenden Erkrankungen? Herr Heuer nennt unspezifizierte Prozentzahlen zwischen 99,99 und 99,999999 %.

    Was wir arbeiten,m braucht für niemanden wichtig sein, Niemand braucht sich beteiligen und niemand sich darüber aufregen. Außer die, die diese Methoden anwenden. Klärchen?

    Du und anderen bietet dieser Blog die Möglichkeit, offen ihre Meinungen zu Themen zu schreiben, die sie berühren. Wenn ich das richtig beobachtete, konnte ihr hier alte Nebadonia-Konflikte beilegen, zumindest beruhigen. Wie hätte das geschehen können mit einem Zuchtmeister im Nacken, der jede menschliche Individual-Regung massregelt.

    Gruß und Dir einen guten Abend
    Wolfgang

    • Januar 26, 2015 um 10:17 pm

      @ Wolfgang

      „“Hier sind sehr persönliche Angriffe erfolgt. Wenn Du möchtest, krame ich doch den Komentar von Marian vor.““

      Ja, aber die gehen ja im Grunde reihum an jeden, deshalb pauschal.

      „“Allerdings erinnere mich mich an Deine Reaktionen, als es um die lockeren Gespräche der Nebadonier ging. Das fand ich nun wieder pillipalli.““

      Ich weiß jetzt nicht, was genau Du meinst, deshalb kann ich mich dazu nicht äußern.

      „“Möchtest Du Zahlen über Betroffenheit von dieser den folgenden Erkrankungen? Herr Heuer nennt unspezifierte Prozentzahlen zwischen 99,99 und 99,999999 %.““

      Wieso nimmst Du das so ernst?

      „“Wenn ich das richtig beobachtete, konntet ihr hier alte Nebadonia-Konflikte beilegen, zumindest beruhigen.““

      Auch hier weiß ich nicht, was Du meinst, ich hatte auf Nebadon mit Niemandem einen Konflikt, schon gar keinen alten, es gab Leute mit denen ich mich besser verstehe und mit anderen verstehe ich mich weniger, das hat mit Konflikten nichts zu tun.

      • federleichtes
        Januar 26, 2015 um 11:20 pm

        Nein, die Angriffe richten sich an die Menschen, die hier eine klare eigene MEINUNG vertreten. Eine Meinung, die nicht kompatibel ist mit der Warheit, in deren Besitz Herr Heuer zu sein meint.

        Herr Heuer beschreibt sich als glücklich und im Besitz der, DER göttlichen Liebe. Ich kenne einige glükliche Menschen, allerdings verhalten die sich völlig anders. Was ist also dran an der Behauptung des Herrn Heuer. Fragte ich mich und drückte ein paar Jahwe-Knöpfchen. Das Ergebnis interpretierte ich natürlich.

        Das Problem von Geistwesen ist: Sie brauchen Macht und Machtausübung, um sich eine Erregung zu verursachen. Die entstehende Erregung ist aber keine Liebe. Die aus sich selbst heraus existiert und gar nicht verursacht werden muss. Insofern wird klar, welch unterschiedliche Verhaltensweisen aufeinander treffen. Der Macht-Typus herrscht im Außen, beutet aus und unterdrückt Befreiungsbegehren. Der Liebe-Typus herrscht im Innen, teilt und fördert das Freiheits-Verlangen.

        Ich nehme den Geist-Typus ernst. Und zwar nicht, weil ich schlecht geschlafen habe. Meine Erfahrungen mit ihm waren eindrücklich, aber nicht nachhaltig. Lohn der vielen Jahre, ich kann heute die Jahwe-Knöpfchen drücken und das Ausgelöste aushalten. Natürlich hat das etwas mit Angst zu tun, Angst, die sich auflöste. Angst, die ich als archaisch klassifizierte. Und ich vermute, Mensch kommt auf „normalem Wege“ gar nicht an sie heran. Die entsprechende Traumatisierung lösten wir in der Natur auf. Aber egal, Lebensführungen verlaufen eben verschieden, und die fragmentierten Individual-Ergebnisse, glaube ich, verschmelzen zu einem Ergebnis.

        Deine Standpunkte werden von mir nicht angerührt.

        Gruß
        Wolfgang

  2. der kleine hunger
    Januar 26, 2015 um 8:54 pm

    Gestern war die Rede vom letzten Akt, der letzten Klappe,dem Regisseur. Die Besetzung ist nun komplett. Begrüßen Sie ……………………….

  3. federleichtes
    Januar 25, 2015 um 10:21 pm

    Wo verblieb der Kommentar von Herrn Heuer, im dem er – sinngemäß – behauptete, wer Spaß hätte, sei kein „wahrer“ Erwachsener?

    “Teuflisch ist,
    wer das Reich der Lüge aufrichtet und
    andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. (…)
    Der Teufel ist nicht der Töter,
    er ist Diabolos, der Verleumder,
    ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist,
    wie im Menschen, sondern Herrschaft.
    Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung,
    die Erkenntnis,
    er stiftet das Reich der Verrücktheit,
    denn es ist Wahnsinn,
    sich in der Lüge einzurichten.”

    – Arnold Gehlen (gefunden bei „Propagandaschau“)

    Menschen den letzten Spaß nicht zu gönnen. Dass ich Jahwe auf den Hacken sitze, scheint mir selbstverständlich.

    Wir trafen heute eine Schülerin, die Susanne kannte. Hatte eine schwere Depression, höre ich. Hm? Offensichtlich geheilt. Ich fragte, wodurch. Eine Lehrerin hätte sie gefördert, und eine sie bedrängende Lehrerin unterrichtet sie nicht mehr, höre ich. Das reichte? Natürlich, was ist ein junger Mensch zwischen den Mühlsteinen des Irrsinns. Verloren! Spaß muss sein? Nein, die Flausen werden wir dir schon austreiben. Beten, büßen und arbeiten: Jahwe in Reinkultur.

    Keiner fragte mich, was es mit dem Dasamani-Syndrom auf sich hat. Es ist die Blockierung, die mir die Familie einpflanzte, mit:. Das sagt man nicht.

    Es wird viel zu wenig gesagt. Wird sich aber zwangsläufig durch die fortschreitende Enttraumatisierung ändern.

    Gruß
    Wolfgang

    • Januar 26, 2015 um 6:19 pm

      Guten Abend Wolfgang,
      „Dasamani-Syndrom“
      dachte ich mir es doch, ein von dir selbst
      den-namen-gebendes-Syndrom: da.sa.ma.ni
      das.sagt.man.nicht – das bei den Menschen nachdem sie
      nicht mehr bei den Eltern ihre Füsse unter den Tisch stellen,
      allmählich verschwindet.
      Danach wird in vielen Fällen, wenn die Anpassung durchschaut wird ein „Wage(we)mu-Syndrom“ „was gesagt werden muss“.

      • federleichtes
        Januar 26, 2015 um 7:22 pm

        Guten Abend Petra.

        Der Blobbetreiber ist unter einer klaren Prämisse angetreten: Erkenntnis. Ich hoffe, er meinte damit das Suchen und FINDEN neuer Erkenntnisse. Wo diese Erkenntnisse zu suchen sind und wie sie zu finden, ist Ansichtssache. Und die Ansicht über den Such-und-Finde-Modus entsteht aus Erfahrungen – oder Gewohnheiten. Einige schwören auf die alten Meister, andere auf alte Bauwerke. Ich stehe auf dem Standpunkt, man dürfe das Offenbarungswesen der Zeit nicht beleidigen und dürfe unter alten Steinen nicht nach noch älteren Steinen suchen.

        Wenn wir wagten, „im Anfang war das Wort“ so zu interpretieren, als sei dieses Wort noch gar nicht gefunden, wäre deutlicher, dass die aktuelle Zeit (das Jetzt) stets das Neueste an Erkenntnis PRÄSENTIERT. Wie bist Du JETZT? Was präsentiert uns die Zeit durch Dich? Doch das Bestmögliche, was DEIN Leben hervor zu bringen in der Lage war. und mit dem derzeit Bestmöglichen präsentieren wir uns hier auf dem Feld, das neue Erkenntnisse will.

        Wir haben uns entschlossen, zu sprechen.
        Das Wort zu entbinden.

        Mal abgesehen von der entstehenden Freude über ein stets gemeinsames Wirken, hat das Sprechen auch eine entraumatisierende Wirkung. Und das Schreiben hat eine fokussierende Wirkung. Und das Fangen unserer „Bälle“ lässt uns moderater werden. Wir erkennen besser, wir verstehen besser, und wenn Du mal das „Kybalion“ liest, stellst Du sicher fest, dass Hermes einiges an Gesetzen entdeckte, diese aber durch die stete (automatische!, ohne sie kennen zu müssen) Anwendung sich entwickelten – zu Bewusstsein. Bewusstsein steht über jedem Gesetz, da Gesetze nur Diener des schöpferischen Bewusstseins sein können.

        Einige Menschen behaupten, es gäbe die Erkenntnis, man müsse sie nur suchen. Andere Menschen behaupten, das Buddeln bringe die Erkenntnis. Und ich behaupte, das Leben erschafft erst die Erkenntnis. Jeder soll buddeln oder suchen oder kämpfen oder zweifeln, interessiert mich nicht, bis sie mich bedrängen, ich solle auch buddeln, suchen, kämpfen und zweifeln – möglichst alles gleichzeitig. Wer die Verschiedenheit von Lebensgestaltung bekämpft, steht sehr weit am Rande des Lebens und ist weit entfernt von einer wirklichen Erkenntnis.

        Danke, ich wende mich Dir sehr gerne zu.

        Wolfgang

  4. der kleine hunger
    Januar 25, 2015 um 3:55 pm

    Wolfgang und Wolfgang 😉

  5. der kleine hunger
    Januar 25, 2015 um 12:55 pm

    Frage:

    Was bedeutet dieses konstruktiv? Geht jemand davon aus Kommunikation müsse immer konstruktiv sein muss?

    Wer destruktiv aggressiv ist, hat die Absicht, anderen zu schaden. Wer defensiv aggressiv ist, „geht auf jemanden oder etwas zu“, „nähert sich“ (vgl. lat. aggredi). Er schützt sich und andere und kämpft für Werte und gute Ziele, wenn sie Schaden zu nehmen
    drohen.

    wie oft wurde hier von anderen Seiten destruktiv (inhaltslos) aggressiv „argumentiert? Verleumdungen gestreut, Falschaussagen getätigt, und und und

    Da liegt die Falschheit, nicht im Disput von Wolfgang zu Wolfgang.

    • federleichtes
      Januar 25, 2015 um 1:42 pm

      Ich gehe davon aus, dass Kommunikation IMMER konstruktiv ist. Leben ist doch ein umfassend angelegter Kommunikationsprozeß, oder? Im Zentrum die Psyche (die man auch gleich Leben setzen dürfte), und im Bereich des Geistes und des Körperlichen informative Zuträger. Was wir als Individuen daraus machen, ist eben individuell – und nicht richtig oder falsch.

      Warum ich mich Menschen zuwende, ist meine Grundveranlagung. Wenn ich mich von Menschen, die sich mir zuwenden, abwende, geschieht das aus der Einsicht, Zuwendung sei destruktiv. Erfahrung eben. Mittels unerbetener Zuwendung entsteht aber genau die Erfahrung, um nötige Grenzziehungen der Eindringlinge besser konfrontieren und damit das Grenzziehungs-Muss zu erweitern. Destruktive Kommunkation als dienlich transformiert, entlastet also die Selbsterhaltungsfunktion des Egos. Mit den bekannten Folgen, sich mehr Gefühl erlauben und damit ein anderes Sein generieren zu können.

      Ja, auch die „Kommunikation“ mit Wolfgang Heuer war konstruktiv. Was er daraus macht bzw. die Frage, ob und wann er etwas daraus für sich gestalten kann, ist nicht mein Problem. Ich bin Mensch, und nicht Weltenretter oder Heiler oder Prophet oder Wahrheitsverkünder. Auf dem Feld herrscht ja kein Besetzungsmangel.

      Gleich sitze ich jedenfalls auf dem Fahrrad und fahre, trotz verschärfter Wetterbedingungen durch eine Meute wild gewordener Autofahrer – die mich für verrückt halten.

      Ihnen einen guten Tag.
      Wolfgang

      • der kleine hunger
        Januar 25, 2015 um 3:31 pm

        naja nun „verschärfte Wetterbedingungen“ wuaaa, da wird es doch erst schön.

        mir ging es um diese Erwartungshaltung immer und überall dieses „Fang den Ball“ pseudokommunikative, inhaltlich wertvoll ja nur wenn du meinen Ball auch fängst und nährst. sozusagen der ultimative Selbstblocker, der lediglich da konstruktives erblickt, was ihm gerade recht ist, respektive seinem Ballaballa gerade recht kommt. solomonumentales dasein oder eben auch nicht.

        kirschkernkicken ist mir da lieber.

  6. federleichtes
    Januar 25, 2015 um 2:37 am

    Wolfgang Heuer bezichtigt mich absichtlicher Falsch-Argumentation bezüglich der von SEINER Zivilisations-Neurose befallenen Menschen.

    Er selber sagte z.B. am 25.11.2014:

    „99,999999 % der Menschen der zivilisierten Gesellschaft leben in der – ursächlich neurotischen – “Abtrennung” (von der Wahrheit), in der “Sünde” / “Lüge” usw.

    Ich kommentierte am 3.11. 2014
    „Eine absolute Köstlichkeit für mich – der Kommentator, der hier ohne jede Achtsamkeit vielen Kommentatoren rücksichtslos auf die “Füsse” trat und außer seiner Besserwisserei kaum etwas Anderes gelten ließ, schreibt zur Achtsamkeit. Siehste, geht doch. Während meine Aufmerksamkeit sich heute auf die berüchtigten 99,99999999 richtete. Bei einer geschätzten Weltbevölkerung von 10 Milliarden gibt es dann den berüchtigten, pardon, berühmten EINEN, der nicht von einer menschlichen Katastrophe befallen ist. Schön aufpassen!“

    Mit den Neunen nimmt Herr Heuer es eher nicht so genau. Und darüber, wer ihm als zivilisiert und unzivilisiert gilt, verliert er auch kein Wort. Wer ist in unseren Gesellschaften unzivilisiert? Ein erheblicher Prozentsatz?

    Eine variierende Prozentzahl, eine nicht verifizierbare „Krankheit“ betreffend einer qualitativ nicht beschriebenen Gruppe der Menschheit. Ein vorgelegter Heilsplan, in dem es vor unbestimmten Begriffen wimmelt. Ein Laie ohne jede Qualifikation, der Seelenöffnung zu seinem Projekt erhebt.

    Leute, so geiht dat nich. Das erkannte bereits Mr. Chattison, der am 1.11.2014 an Herrn Heuer schrieb:

    „Selten einen so denkfaulen Gesellen wie Sie getroffen^^
    Ihr Denkfaulheit ist Ihr Problem – nicht meines.
    Dito die Konsequenzen, die sich für Sie daraus ergeben.

    Ihr penetrantes Missverstehenwollen eindeutiger und wahrer Aussagen (Stichwort 99,999…% – begeben Sie sich doch mal ein wenig nördlicher (ab 70°) oder oberhalb von 5000m oder auch nur nach Köln-Kalk, Sie Phantast, schau mer mal, wie lange Sie da Ihre ach so waghalsige Attitüde weiter pflegen mögen^^)

    oder Ihr peinliches Eingeständnis völliger Unkenntnis physikalischer Grundlagen des Lebens (Stichwort: Spannungsgefälle – einfach mal INFORMIEREN statt dummschwätzen!)

    oder Ihre Unfähigkeit Konjunktive in ihrer Mehrdeutigeit zu erfassen (Stichwort: Und wenn ich die Wahl hätte…)

    bzw. Ihre Unfähigkeit die Ambivalenz des Begriffes Selbst-Bezogenheit in Verwechslung mit Egoismus oder Egozentrismus wahrzunehmen

    oder Ihre unbegründbare Diffamierungsmanie, die leider jeglicher profunden Konnotation entbehrt, da frage ich mich erst gar nicht, ob ich dieser hochnotpeinlichen Eigenoffenbarung kompletter Unverständigkeit eine weitere Aufklärung zuteil werden lasse oder nicht – Sie sind es schlicht nicht wert, weil sie es nicht wert sein wollen.
    Vielleicht wenigstens dies eine der für Sie extrem seltenen hellsichtigen Einschätzungen Ihrer Person – Wertlosigkeit?

    Aber auch das ist ganz gewiss nur Ihr Problem – Dankesehr dafür, dass Sie mich hiermit ebenfalls von jeglicher weiteren Bring”schuld” entlastet haben!^^

    Viel Vergnügen beim weiteren Dissens-Dilettieren.
    Und tschüß^^“

    Den harschen Kommentar von Marian erspare ich uns hier.

    Wir werden die Tage einen eigenen Blog starten. Das Maß demonstrierter Entwürdigungsversuche ist voll. Wer hier unkommentiert drei Jahre Arbeit vieler Menschen in den Dreck ziehen darf, bitte sehr. Als wären mangelnde analytische Fähigkeiten und fehlende Erfahrungen im Umgang mit schweren Geisteskrankheiten unser Problem.

    Ich möchte nicht vermuten, dass es dem Blogbetreiber um die Diskreditierung unserer gemeinsamen Arbeit geht. Das ist ohnehin nicht möglich. Ob hier Leser verunsichert werden oder nicht – pardon, spielt NULL-Rolle in einer Phase, in der der Regisseur das Zeichen für die letzte Klappe geben wird. Gell, Guido, es gab gar kein Licht am Ende des Tunnels – man brauchte sich nur umdrehen..

    Gruß
    Wolfgang

    • Januar 25, 2015 um 3:10 am

      @ federleichter

      Dein Kommentar bestätigt nur meinen Eindruck der ersten Stunde von dir:

      Unfähigkeit zur konstruktiven Kommunikation. Die genauere Diagnose magst du dir selbst stellen.

      Alles Gute!

      Wolfgang H.

      • Januar 25, 2015 um 11:19 am

        Weitere VERWARNUNG:

        Dein Kommentar bestätigt nur meinen Eindruck der ersten Stunde von dir:

        Unfähigkeit zur konstruktiven Kommunikation.

        Meine Wahrnehmung ist exakt dies von Dir selbst. Du käust hier Deine Wahrheit, an der Du nicht rütteln lassen magst, ohne Ende wieder, dass eine schon lange der Spaß vergangen ist. Ich frage mich, wann Du verstanden hast, dass es genug ist?

        • federleichtes
          Januar 25, 2015 um 1:06 pm

          Deine zentrale Prämisse für diesen Blog steht aufgeschrieben in der Nettikette (deren Einhaltung Herr Heuer bereits mehrfach anmahnte):

          „Wir wollen nicht überzeugen sondern uns ideologiefrei austauschen. Manchmal nimmt man was mit, zu manchem kann jeder sein Mosaiksteinchen dazu legen.“

          Logisch, wir, die wir hier schreiben, können nicht beurteilen, wer, wann und was mitnimmt. Die meisten Leser melden sich nicht, und das als Kommunikationsschwäche zu bewerten, ist ja ähnlich der Verdächtigung, von einer (nicht-verifizierbaren) Neurose befallen zu sein.

          Wir haben uns hier über die Begriffe Objektiv und Subjektiv unterhalten. Natürlich bin ich ein Subjekt, aber wenn ich über Monate konstant das Posten von Wahrheiten und (logischerweise damit verbunden!) das Verweigern von Kommunikation ERLEBE, ist meine Wahrnehmung objektiv. So objektiv, wie dieser Kommentar von mir als Subjekt geschrieben jetzt objektiv erscheinen wird.

          Auffällig in den letzten Wochen, dass Herr Heuer mir auf den Hacken saß – nur wenige Kommentare wurden von ihm nicht als „falsch“ klassifiziert. Da ich für meine Gedanken nicht das Prädikat Wahrheit beanspruche, gab es für mich auch keinen Grund für eine Rechtfertigung. Zumal sich die Gedanken berufen auf eine Grundlage, die wir uns hier ÜBEREINSTIMMEND erarbeiteten.

          Wer meint, er sei besser als ich, kein Problem, er kann das zeigen, er kann fundiert argumentieren. Dazu gehört auch, sein „Wort“ mit Leben zu erfüllen. Ein Wort ist kein Leben. Leben ist wie der Apfel am Baum. Und wenn ein Baum mir erzählt, er sei der absolute Liebesbaum, und mir täglich und immer wieder seine Respektlosigkeit und Gegnerschaft gegenüber seinen Mitmenschen beweist, melde ich nicht nur Zweifel an der Behauptung „Liebesbaum“ an.

          Wer bisher meinte, Jahwe sei der Liebesbaum, wird durch Herrn Heuer eines Besseren belehrt. Jahwe lehrt uns, auf der Hut zu sein. Eben nicht zu glauben, sondern uns dem Glauben zu verweigern und eine Prüfung vorzunehmen. Bevor wir in seinen Apfel beißen.

          Den Heuerschen Apfel verweigerte ich. „Sie sind nicht mein Gesprächspartner“ und „Lassen Sie mich in Ruhe“ war meine widerholte Kommunikation. Wie sie beantwortet wurde, ist ja offensichtlich: Beiß in meinen Apfel, oder ich zerstöre dich. Es war nur so, dass ich mich nicht mal stören ließ von den persönlichen Angriffen.

          In meinem Letzten Kommentar bot ich einige Gesprächspunkte an:

          – Eine variierende Prozentzahl,
          – eine nicht verifizierbare “Krankheit” betreffend
          einer qualitativ nicht beschriebenen Gruppe der Menschheit.
          – Ein vorgelegter Heilsplan, in dem es vor unbestimmten Begriffen wimmelt.
          – Ein Laie ohne jede Qualifikation, der Seelenöffnung zu seinem Projekt erhebt.“

          Die Gesprächspunkte endeten wie viele andere Gesprächsmöglichkeiten vorher: In persönlichen Angriffen.

          Das Recht des Jahwe war, Schuld zu implantieren, Verhalten und Gedanken zu manipulieren, zu verteufeln, zu strafen, Gespräche im Status Selbstherrlichkeit zu verweigern.
          Und unsere Pflicht ist, uns dieser Geißel bewusster zu werden und mit ihr umzugehen lernen. Sicher, Bewusstsein über Feindseligkeit entsteht nicht durch den Verzehr von Schwarzafrikanerküssen.

          Gestern las ich im „Kybalion“.
          http://www.mentale-selbstheilung.at/pdf/Das_Kybalion.pdf

          1 – es ist möglich, die Schwingungen des Hasses in die Schwingungen der Liebe umzuwandeln und zwar bei sich selbst wie auch bei anderen.

          2 – …und der Hermetiker beherrscht die Kunst, Böses in
          Gutes umzuwandeln durch die Anwendung des Prinzips der Polarität. Kurz, die Kunst der Polarisation ist ein Teil der mentalen Alchimie, …

          3 – ich finde die Textstelle nicht, die sagt: Dem Bösen kann nur vereint widerstanden werden.

          Gemeinschaften sind zerstörbar – das Wesen von Gemeinschaft nicht. Auch von Jahwes finstersten Plänen nicht. Als Nur-Statthalter dieses Wesens üben wir hier Bescheidenheit, aber nicht ohne gelegentlich notwendige klare Ansagen zu machen; jedenfalls ich nicht. Was Jahwe davon hält, ist logisch – so logisch wie das Tick-Tack-Prinzip. Logisch ist auch, dass sich nicht das Wesen der Gemeinschaft zu verändern hat, sondern Jahwe. Wohl denn: Die Magie der Verschwörung hat gegen die Wesensnatur der Gemeinschaft NULL-Chance.

          In diesem Sinne ein Gruß von

          Wolfgang

          • Januar 25, 2015 um 1:20 pm

            gelöscht.
            Wolfgang

        • Januar 25, 2015 um 1:10 pm

          gelöscht, Martin

          • federleichtes
            Januar 25, 2015 um 2:27 pm

            Ich gebe Ihnen 24 Stunden Zeit, Ihre Aussage:

            „Meine Wahrnehmung der “Kommunikations”-Art / -Weise von Wolfgang Jensen – und einigen anderen hier (sowie der meisten “draußen”) ist schwer, schwer, gestört; …“

            zurückzunehmen.

            Mal davon abgesehen, dass der Satz in sich nicht stimmig ist, liefern Sie wieder mal ungebeten Analysen, zu denen, wenn überhaupt, die Ärzteschaft befugt ist.

            Wolfgang Jensen

      • Januar 25, 2015 um 4:00 pm

        @Wolfgang Heuer
        ähnlichen Eindruck habe ich gewonnen,
        in Bezug auf „in Kommunikation gehen“

        sofern gehst du nur in Kommunikation
        um jemandes Aussage „richtigzustellen“ oder
        ihm eine Form von Blindheit zu bescheinigen.

        Antworten auf eine Antwort oder auf Fragen stehen noch aus, meiner Beobachtung nach.

        Wenn du also empfindest wichtiges mitzuteilen, wie wäre es auch anderen aktiver zuzuhören.

        Habe mich selbst die letzte Zeit öfters gefragt,
        welche Art – für wen? – Seelenöffnung du anbietest?

    • Januar 25, 2015 um 1:36 pm

      Was habt ihr denn immer mit Heureka47, er hat sich einfach ein Konzept zurechtgebastelt, das er für die Wahrheit hält und das will er jetzt (zugegeben etwas penetrant) jedem überstülpen.

      Wem das Konzept nicht passt (bzw. wer nicht hineinpasst), der ist eben „krank“ o.ä., mehr ist da doch gar nicht dahinter. M.E. kein Grund zur Aufregung, persönlich nehmen kann man das schon gleich überhaupt nicht, und argumentieren funktioniert in solchen Fällen auch nicht mehr. Lasst ihn doch einfach schreiben, er meint es ja eigentlich gut…

      • federleichtes
        Januar 25, 2015 um 2:13 pm

        Wer hätte etwas gegen Deine Sympathie für einen Geist, der sich willentlich über andere Menschen stülpen will. Ich nenne das Wollen Vergewaltigung. Manch einer mag das, manch einer kennt gar nichts anderes.

        Menschen, die ihr Leben lang um Freiheit gerungen haben, unterwirft man nicht mal eben so. So ist das eben.

        Was das Heuersche Konzept betrifft, stehen sich hier zwei sehr verschiedene Konzepte gegenüber. Das Konzept von Herrn Heuer kommt man OBEN, patriarchal-dominant-elitär. Er sagt nicht: Wie Oben – so Unten. Er behauptet: Ich Oben, – ihr Unten seid krank.
        Das andere Konzept präsentiert die „Runde“. Runde ist Unten gewachsen aus Erfahrungen (bestes Beispiel Manfred, der weiß aus dem Erleben heraus) Und Runde lebt im (Hermetischen) Gesetz der Entsprechung: Wie Unten – so Oben. Das heißt, Runde will das Oben im Unten erleben. Wertfrei. Als das Oben und Unten im Miteinander. Als das Erkennen der Oben-Problematik (Geist) in der Verhaltens-Problematik im Unten (Mensch).

        Das hier entstandene „Problem“ (ist ja keins) entstand nicht, weil wir mit Herrn Heuer ein Problem haben, sondern weil er seine Probleme auf uns projiziert. Und da zumindest ich nicht masochistisch veranlagt bin, muss der, der Gewalt auf mich richtet, mit Aufmerksamkeit rechnen. Täte das jeder Mensch, gäbe es keine Sadisten. Ob die es „gut“ meinen? Auch diese Bewertung ist „Geschmackssache. Wer diesen Geschmack als angenehm empfindet, findet sicher leicht Sadomaso-Blogs. Hier aber keine Freunde.

        Gruß
        Wolfgang

        • Januar 25, 2015 um 3:04 pm

          @ Wolfgang
          „“Wer hätte etwas gegen Deine Sympathie für einen Geist, der sich willentlich über andere Menschen stülpen will. Ich nenne das Wollen Vergewaltigung. Manch einer mag das, manch einer kennt gar nichts anderes.““

          Wieso „Vergewaltigung“, es wird doch niemand gezwungen, seine Kommentare zu lesen, ich lese sie auch nur noch sporadisch, denn es steht ja im Grunde immer dasselbe drin.

          „“Das Konzept von Herrn Heuer kommt man OBEN, patriarchal-dominant-elitär. Er sagt nicht: Wie Oben – so Unten. Er behauptet: Ich Oben, – ihr Unten seid krank.““

          Das mag so rüberkommen, aber ich empfinde es nicht so, vermutlich weil ich mir diesen Schuh nicht anziehe, und wenn er sich unbedingt „oben“ sehen will, so what…

          „“Das hier entstandene “Problem” (ist ja keins) entstand nicht, weil wir mit Herrn Heuer ein Problem haben, sondern weil er seine Probleme auf uns projiziert.““

          Auch das empfinde ich nicht so und ich habe langjährige Erfahrung darin, wie es ist, wenn nahezu jeder seine Probleme auf einen projiziert, das fühlt sich anders an, viel persönlicher (und irgendwie eklig), Heureka47 ist in dieser Hinsicht eher harmlos, er schert ja mehr oder weniger einfach nur alle über einen Kamm.

          „“Ob die es “gut” meinen? Auch diese Bewertung ist “Geschmackssache. Wer diesen Geschmack als angenehm empfindet, findet sicher leicht Sadomaso-Blogs.““

          Gut gemeint ist ja unbedingt nicht gut gemacht, von „angenehm“ habe ich nichts gesagt (von unangenehm allerdings auch nicht, also keine Bewertung) und „Sadomaso-Blog“, ach nö, da komme ich ja quasi her… 😉

          P.S.
          Zu den hermetischen Gesetzen sage ich erst mal nichts mehr, da ich zwar ziemlich sicher bin, dass damit so einiges nicht stimmt, aber bisher nicht herausgefunden habe, was genau…

          • federleichtes
            Januar 26, 2015 um 4:19 pm

            Ja, liebe Luna, wir sind hier zu nichts gezwungen, weder zu lesen noch zu schreiben. Anders wird’s, wenn sich zu unserer gemeinsame Arbeit bezüglich des besseren Verstehens vom Ich, Gesellschaft und den Bedingungen des Lebens, ein Gegenpol zeigt. Einer, der mit dem Finger auf das Konstrukt zeigt und sagt: Falsch. Sagt: Krank. Womit konkret gesagt wird: Ihr habt falsch gelebt, und eure Erfahrungen sind irrig.

            Wie ich hier bereits anmerkte, zerstören derartige Angriffe Menschen, ihre Identität (das, was sie für wahr halten) und ihre Integrität (das Feld, in das sie stimmig eingebunden sind). So wird Unfrieden in die Menschen getragen und Feindseligkeit entsteht. Gemeinschaften werden gestört und zerstört – nach dem Prinzip „Teile und herrsche“. Wie das funktioniert, weißt Du selber. Und wie hast Du darauf geantwortet? So gut Du konntest, um Deine Identität und Integrität zu bewahren. Du hast Dir Stanpunkte geschaffen, um nicht umzufallen.

            Das Ego braucht Standpunkte. Und das Ego ist ein zentraler Standpunkt: Ich bin. Kein einziges Ego wird ohne diese Selbst-Warhnehmung einen Tag beginnen, sich wieder und wieder dem Irrsinn der Zeit stellen. Wo es bedeutsam wird, ob man an einer Reinigung vorbei geht oder nicht. Ohne Bedeutung kann Leben nicht Leben sein. Und das, was wir bewegen und von dem wir bewegt werden, wird sich in einen „Zustand“ relativer, also erträglicher Bewegtheit einpendeln.

            „Ich bin“ als Wahrnehmung entsteht, Indem ich Bewegtheit bin. Zu Bewegtheit gibt’s keine Alternative. Und selbst unsere kleinsten Bewegungen fließen ein in das Gesamt-Bewegte. Unser Tod macht unsere Mit-Bewegung nicht unvergessen. Ich erzählte Susanne gerade von meiner Großmutter Alwine und von meiner Großmutter Paula. Sie bewegen mich noch heute und sorgen dafür, dass ich bin. Und wenn ich sage, ich als Lebensmitbeweger bin richtig, strahlt das hinein in das Reich des Todes und spricht zu den Ahnen: Ihr seid auch richtig.

            Angriffe auf Identität und Identität sind abzuwehren. Ich meine, das Leben als Ganzes leistet dies. Der Mensch eben individuell entsprechend seiner aus Erfahrungen entstandenen Vermögens. Wer das Muster der zerstörerischen Macht erkannte, wird sich wappnen können. Wer sich wappnete, taucht automatisch in das Wesen der Gemeinschaft ein. Wer in das Wesen der Gemeinschaft eintauchte, wird Bewegtheit spüren, wenn das Wesen der Gemeinschaft angegriffen wird.

            Der zerstörerische Geist tritt nicht nur in Menschengestalt auf. Aber wenn er als Mensch auftritt, braucht es Aufmerksamkeit. Primär auf den Geist gerichtet, sekundär auf die Machenschaften, die ein Mensch präsentiert. Im damit verbundenen Bewusstwerdungsprozess spielt der Mensch keine Rolle mehr. Er ist nicht der, zu dem wir sagen müssen, du BIST das Böse, das Feindselige, der Zerstörer. Denn er ist nur ein Schatten dessen, was das Leben uns präsentiert gleich einem Achtung-Schild am Wegesrand.

            Du hast kein Problem mit Herrn Heuer. Bravo! Ich auch nicht. Martin auch nicht. Und alle Menschen, mit denen ich eng verbunden bin, auch nicht. So mag ich sagen, dass im Bewusstwerdungsprozess auch verlangt wird, die Schatten des Bösen nicht zu verteufeln, sondern sie als das wahrzunehmen, was sie sind: Botschafter. Die genau das zu beschreiben haben, warum Leben entstehen musste. Wenn uns diese Botschafts-Informationen berühren: Bravo.

            Berührtheit ist die Wurzel des „Ich bin“. Aus Berührt-Werden entsteht Berührt-Sein. Was berührt wird, reagiert. Der Körper mit Empfindungen, die Psyche mit Emotionen und, jawoll, das Wesen mit Gefühl. Umso stärker, als sein Geist klar und sein Bewusstsein umfassend ist.

            In diesem Sinne grüßt Dich
            Wolfgang

          • Januar 26, 2015 um 8:30 pm

            @ Wolfgang

            „“Einer, der mit dem Finger auf das Konstrukt zeigt und sagt: Falsch. Sagt: Krank. Womit konkret gesagt wird: Ihr habt falsch gelebt, und eure Erfahrungen sind irrig.““

            Aber da es sich ja quasi um ein Pauschalurteil handelt, muss man sich den Schuh doch nicht anziehen, das kann man doch einfach ignorieren, ich finde es sogar ein klein wenig amüsant, zerstörerisch oder böse kann ich da gar nichts finden.

            „“Wie ich hier bereits anmerkte, zerstören derartige Angriffe Menschen, ihre Identität (das, was sie für wahr halten) und ihre Integrität (das Feld, in das sie stimmig eingebunden sind).““

            Also mal ehrlich jetzt, ist das nicht ein wenig übertrieben?

            Ich meine, wenn ein paar in Endlosschleife wiederholte Eso-Weisheiten schon ausreichen, um jemanden zu zerstören, dann kann es mit dessen Identität und Integrität aber nicht besonders weit her sein…

  7. der kleine hunger
    Januar 25, 2015 um 12:35 am

    mir ist keiner der drei herren bekannt, das sie allerdings gemeinsame vorfahren haben, kann ich nicht sagen, es gibt da ja unterschiedliche theoretische ansätze, zuweilen verkörpern doch manch herren, dem herrchen sein hühndchen und dem frauchchen das herrchen oder auch verkehrtherum, ein schuh konnte ich mir darauf noch nie machen. ich hab es nicht so mit rassen-klassen. die trophäen im schrank der züchter stehen wohl eher dem zuchtwahn, der züchtigung diverser im glanze. ich mach mir da keinen reim drauf, der mathias hat ja auch 5 von vier frauen, schöner macht es auch nicht. in diesem sinn,

  8. federleichtes
    Januar 24, 2015 um 11:59 pm

    Kleiner Hunger:

    „ahoi, setzt die segel, wir reisen nach Kalkutta, die Stadt der Freude, auch lustig oder?“

    Sie segeln ja wenigstens nicht wie eine KalkJanJutta

    Das Ding ist das, mal als Frage formuliert: Müssten nicht alle „Götter“, die in der Zeit aufgetreten worden sind, in Jahwes Geist gebadet sein?
    Sonst stünde unsere Theorie der geplant expandierenden Feindseligkeit unsicher.

    Anders gefragt:
    Kann es einen polaren Gott-Geist geben?
    Wie sonst sollte das Duale Spiel sonst initiiert worden sein?

    Kennen Sie Rudi Berner?
    http://www.weltverschwoerung.de/philosophisches-grundsaetzliches/14631-auf-wort-philosophische-reise.html

    Ich kenne nur Rudi Assauer und einen Berner Sennhund. Ob die Drei getrennt oder gemeinsam die Wahrheit verkörpern?

    Gruß
    Wolfgang

  9. federleichtes
    Januar 24, 2015 um 2:16 pm

    Wenn EIN unbedingter Wille sich im Menschen individuell-fragmentiert darstellt, um seine Absicht dynamisch als Entwicklung in Erscheinung treten zu lassen, kann das, was in Erscheinung tritt (der Mensch) keinen Freien Willen haben. Elitäre Geister, die auf der Woge des Erfolgs schwimmen, behaupten dies, hartnäckig. Sie suggerieren Tausend Menschen, alle könnten in einem Teich, in dem zehn Fische schwimmen, einen Fisch fangen. Dass alle angeln, ist nicht das primäre Problem. Das ist, dass die zehn Gewinner behaupten, die anderen wären krank.

    Fakt ist schlicht der bröckelnde „Glaube“ an die Illusion einer Krankheit, und an „Propheten“, die sich mit ihrer Selbstgefälligkeit in die eigene Tasche lügen. Bezeichnet man die überwältigende Mehrheit der Menschen als neurotisch, ist der Mensch ja offensichtlich neurotisch veranlagt. Und von wem oder was bitte, wenn nicht von einer Schöpfung aus einem Ego heraus. Das TOTAL fixiert sein muss auf die Erfüllung ihres Willens.

    Herr Heuer als Jünger Jahwes demonstriert mit seinen nicht enden wollenden Ausführungen über seine geistige Determiniertheit diese Fixierung eindrücklich. Behauptet, er sei einer der wenigen Gesunden unter Kranken, die ihre Krankheit nicht erkennen könnten, weil das Teil der Krankheit ist. Tatsache ist: Wenn das Leben auf eine Lösung fixiert ist, ist das Leben selbst neurotisch, und die Quelle oder Schöpfer des Lebens auch. Entweder Mensch akzeptiert den Willen des Lebens und folgt der Absicht bewusst. Oder er bekreischt das ihm unvollkommen Erscheinende und verunglimpft das allgemeine Mühen und Walten aus der Position der Uneinsichtigkeit, sowohl in die Realität als auch in die Wirklichkeit.

    Letzteres Verhalten als göttlich-geniale Seelen-Identifiziertheit zu beschreiben (und damit die eigene Identität), erklärt sich selbst: Ich bin das absolute Ego. Was soll ich sagen zu einem Teilnehmer des Lebens, dem ein Wille immanent ist, und der diesen verweigert? Reicht der Hinweis auf einen willenlosen Schließmuskel?

    Allen einen selbstgewollten Tag.

    Wolfgang

    • Januar 24, 2015 um 3:55 pm

      Danke Wolfgang,

      jetzt fällt mir wieder ein was ich die Dreieinigkeit der 1% vermute – nach einer ganz anderen Erklärung suchen manch andere.

      Elitäre Geister, die auf der Woge des Erfolgs schwimmen, behaupten dies, hartnäckig. Sie suggerieren Tausend Menschen, alle könnten in einem Teich, in dem zehn Fische schwimmen, einen Fisch fangen. Dass alle angeln, ist nicht das primäre Problem. Das ist, dass die zehn Gewinner behaupten, die anderen wären krank.

      Ist Schuld 2 des Dreiergespanns:

      Schuldzuweisung 1: über Religion
      Schuld 2: über Ideologie, Schicksal
      Schuld 3: über Geldsystem, Schuldsystem, privatisierte Resourcen

      Gruß in die Runde zum Samstag

      • federleichtes
        Januar 24, 2015 um 9:56 pm

        Wau. Scheint so, als griffen wir in kürze das Thema Schiuld und Freier Wille noch mal an. Riechst Du’s auch schon; lecker irgendwie.

        Kurz mal
        Mensch muss ambivalent gestrickt sein, um im Dualen System eine Rolle spielen zu können. Das Duale System ist das, was die Feindseligkeit befördert. Damit die Beförderung nicht stockt oder abbricht (Null-Bock auf den Scheiß), muss natürlich die Ambivalenz des Menschen aufrechterhalten werden. Geist versteht sich auf dieses Geschäft, Sicherheit zu zerstören und damit Vertrauen in Angst zu wandeln.

        Die sich durch das Postulat „Ich denke, also bin ich“ verstärkt ausbildenden Muster im Gehirn (Selbstbewusstsein durch Pseudo-Intelligenz), beförderten das extremer werden der Ambivalenz. Folge Identitätsverlust und Integrationsschwäche: Steigende Anonymisierung in der Gesellschaft und Bildung von Gemeinschaften nicht mit Herz, sondern aus Bedürftigkeit.
        Rolle spielt natürlich auch das, was wir Zeitgeist nennen – der im Grund die wachsende Feindseligkeit mittels Presse, Funk und Fernsehen auf Mensch und Gesellschaften projiziert.

        Alice Miller prägte für das Wesen der Kindesentwicklung den Satz:
        „Du sollst nicht merken“.
        Ich möchte die Aussage auf das Leben allgemein erweitern. Was merkt der Mensch denn wirklich von dem, was hinter seinem Rücken gemuschelt und über seinem Kopf hinweg entschieden wird – NIX, jedenfalls nichts Wesentliches. Gefälschte Bibel, gefälchte Geschichte, gefälschte Wissenschaft, verlogene Politik und die Schaufenster voller Versuchungen, sein Leben zu verschachern.

        Na ja, vielleicht gelingt mir noch der entscheidende Durchbruch, zu verstehen, wie man der Weltbevölkerung eine schwere Fundamental-Krankheit und gleichzeitig einen Freien Willen umhängen kann.

        Danke, Petra.

        Wolfgang

    • Januar 25, 2015 um 12:40 am

      @ federleichtes

      „Wenn EIN unbedingter Wille sich im Menschen individuell-fragmentiert darstellt, um seine Absicht dynamisch als Entwicklung in Erscheinung treten zu lassen, kann das, was in Erscheinung tritt (der Mensch) keinen Freien Willen haben.“:

      Wenn der Wille Gottes bedingungslose Liebe und bedingungslose Freiheit für alle seine Kinder / Geschöpfe ist – und davon gehe ich vertrauensvoll aus -, gibt es kein Problem.

      -.-.-.-.-

      „Elitäre Geister, die auf der Woge des Erfolgs schwimmen, behaupten dies, hartnäckig. Sie suggerieren Tausend Menschen, alle könnten in einem Teich, in dem zehn Fische schwimmen, einen Fisch fangen. Dass alle angeln, ist nicht das primäre Problem. Das ist, dass die zehn Gewinner behaupten, die anderen wären krank.“:

      Tatsache ist, daß im Teich keine begrenzte Anzahl von Fischen schwimmt. JEDER kann den gleichen – glücklich und gesundmachenden – Erfolg haben.
      „Wer da suchet, der findet. Und wer da klopfet, dem wird aufgetan.“

      -.-.-.-.-

      „Bezeichnet man die überwältigende Mehrheit der Menschen als neurotisch, ist der Mensch ja offensichtlich neurotisch veranlagt.“

      Du argumentierst – schon wieder und wider besseres Wissen – unsauber!

      Nicht die große Mehrheit „DER Menschen“ ist neurotisch, sondern die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft.

      Der Mensch – wie jedes Lebewesen (Bewußtsein) ist verletzbar; verfügt aber auch über die Kraft der Heilung.

      Und für den Rest deiner nicht enden wollenden dummen Bemerkungen ist mir meine Zeit zu schade.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      • der kleine hunger
        Januar 25, 2015 um 12:53 am

        „“Und für den Rest deiner nicht enden wollenden dummen Bemerkungen ist mir meine Zeit zu schade.““

        ho ho ho ho

        „Geduld aber ist euch not, auf daß ihr den Willen Gottes tut und die Verheißung empfanget.“ Hebraeer 10:36

      • Januar 25, 2015 um 11:10 am

        VERWARNUNG für:

        Und für den Rest deiner nicht enden wollenden dummen Bemerkungen ist mir meine Zeit zu schade.

        Meinungen werden hier stehen gelassen ohne sie zu ver-ur-teil-en. Was dumm ist oder nicht, ist eine subjektive Auslegung, und diese könnte dann genauso gut oder schlecht sein.

  10. Januar 24, 2015 um 12:23 pm

    „Im Hintergrund des Lebens muss es ein Ego geben, das ohne jede Bedingtheit ein Ziel verfolgt.
    Auch wenn der Mensch nicht weiß, was er tut, was er leistet und wohin die Reise des Lebens geht: In ihm wirkt dieses Ego.“:

    „ZWEI Seelen wohnen, ach, in meiner Brust …“ sagt der Dichter. Sehr zutreffend!

    Der Mensch ist einerseits eine EIN-heit, aber in gewisser Hinsicht auch eine ZWEI-heit – nämlich aus zwei Bewußtseins-Ebenen oder -Sphären, die sehr (!) verschieden sind:

    Das „Niedere Selbst“ / „Pseudo-Selbst“ / „Ego“ lebt in der Ebene des grobstofflichen (materiellen) „Bewußtseins“;
    das „Höhere / wahre Selbst“ hingegen lebt in der Ebene des FEINstofflichen (geist-energetischen, spirituellen) Bewußtseins (nur in dieser Ebene ist wahrhaft BEWUSSTES SEIN).

    Wie die Bibel genialerweise zu vermitteln trachtet, ist der Mensch (mens = Geist, Seele) ein Bewußtsein („ICH BIN“ – oder deutlicher, als Formel: „ICH BIN …“) das sich mit der einen ODER anderen Ebene / Sphäre / Qualität IDENTIFIZIEREN kann.

    In der Kindheit ist der Mensch in aller Regel noch mit seiner materiellen Existenz identifiziert und in ihm herrscht die Weltvorstellung des – materiellen – EGO. Das „Höhere / wahre Selbst“ ist zwar schon in / bei ihm und kann gute / göttliche Impulse geben, es HERRSCHT aber noch nicht. Immer wenn es „eng“ wird, dominiert das Ego – und entsprechend die ANGST (Angst ist nach meiner Deutung Symptom für Abwesenheit der göttlichen Bewußtseins-Energie).

    Wenn der Verstand des Kindes weit genug gereift ist, die höhere Ebene, die höhere Dimension des Seins, zu verstehen, kann und soll der Mensch aufsteigen in die höhere Bewußtseins-Ebene. Dieser Prozeß wird z.B. „Übergangsritual“ genannt oder „Initiation“ bzw. „Ascension“. Das wird gesunderweise in der Pubertät vollzogen. Es geschieht nämlich nicht „von selbst“, wie der körperliche Teil (Geschlechtsreife), sondern muß aktiv geleistet werden. Der junge Mensch muß in diesem Prozeß beweisen, daß er geeignet / fähig ist, mit der Kraft / Macht angemessen umzugehen, die ihm mit dem Aufstieg in die Hand gegeben wird.

    „Im Hintergrund des Lebens“ wirkt das höchste / göttliche Prinzip, die „Kraft aus der Höhe“, die Kraft, die wir „Lebens-Energie“ oder „Liebe“ nennen oder „Kraft des Friedens“ oder die „(Lebens-)Freude“ oder „Heilkraft / Selbstheilungskraft / Schöpferkraft“.
    Diese Kraft ist die „universelle Energie“, aus der im Grunde das ganze Universum besteht UND es ist die Kraft, aus der die Seele jedes Menschen besteht. Deshalb heißt es, sind wir „Kinder Gottes“. Als Seele sind wir seine „leiblichen“ Kinder. Als Körper sind wir seine Geschöpfe. Das rationale Denken gehört m.E. zum Körper – denn es findet im Gehirn bzw. auf der materiellen Ebene von „Bewußtsein“ statt.

    Wenn der Mensch zur höheren Bewußtseins- / Seins-Ebene aufgestiegen ist und sich mit dieser, mit der göttlichen Seele vereinigt und identifiziert hat, herrscht der Mensch ALS diese Kraft über sein Leben – und nicht mehr „das Ego“ bzw. die Angst. Der aufgestiegene Mensch ist FREI – vor allem von dominierender Angst.

    Das „Ziel“ das diese göttliche Kraft, die „Lebens-Energie“ oder „Geist-Kraft“ bzw. „Seins-Energie“ verfolgt, ist LEBEN; und zwar nicht nur in Gestalt von „Lebe-Wesen“, sondern auch in „unbelebter Materie“. Auch wenn also die „Materie“ aus allgemeiner menschlicher Sicht nicht zum universellen „Leben“ gehört, so gehört sie doch zum göttlich-universellen SEIN.

    Das „Ziel“ des universellen göttlichen Geistes (Geist = GE-IST = was IST) ist also – bestmögliches, intensives, weitgehendes usw. – SEIN. Und das ist auch das „Ziel“ / Bestreben des aufgestiegenen, wahren, ganzen, heilen, Menschen. Der ist identifiziert mit diesem Prinzip und ist bestrebt, es durch sein Leben zum Ausdruck zu bringen, zu verwirklichen.

    Der typische zivilisierte – also neurotisch beeinträchtigte, entfremdete – Mensch ist dies NICHT.

    Der aufgestiegene Mensch kann zum Beispiel sagen:

    „Ich WILL nicht, ich BIN“.

    Und das drückt göttlich-genial den Unterschied aus zwischen dem Ego-dominierten und dem Seele-identifizierten – wahren – Menschen.

    Schönes WE!

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  11. federleichtes
    Januar 24, 2015 um 10:58 am

    Klar, ich wachte mit Gedanken an Objektiv und Subjektiv auf.

    Objektiv fließt ein Fluss von der Quelle bis ins Meer.
    Wir DENKEN, weil es verschiedene Quellen, also verschiedene Flüsse, verschiedene Meere und unabdingbar verschiedene Wege von Quellen zu Meeren gibt, Flüsse seien subjektiv.
    Hühnerkram. Das Erscheinen von Individualität ist subjektiv?
    Wasser fließt entsprechend determinierter Bedingtheiten – objektiv.

    Wir glauben, weil A ein a leistet und B ein b, der Mensch sei ein Subjekt. Am Ende eines Menschen-Leistungsweges entstanden aber objektiv die Leistungen a und b. Der Mensch ein Subjekt?
    Kasperletheater.

    Das Wesen einer Gemeinschaft besteht darin, zu überleben. Ob Meier das Notwendige leistet oder Müller, wurscht – das Notwendige WIRD geleistet. Mögen die Leistungsträger unbestimmt sein, die Leistung nicht. Freiheit oder Schicksal?
    Gequirlter Affenkot.

    Der Anschein des Subjektiven entsteht durch Denken. Das Denken, ganz gleich, ob es Lügen denkt oder Wahres, denkt objektiv, wenn den Gedanken ein Handeln folgt und Realität entsteht. Menschen denken immer, Denken erzeugt immer Realität (Bewegung): Lüge oder Wahrheit?
    Bullshit.

    Im menschlichen Gehirn ist reaktive Verwirrung angelegt. In einer verwirrten Welt eingebunden wird sie zwangsweise aktiviert. Das ist die informative Seite der Geschichte.
    In den Zellen des menschlichen Körpers ist Angst angelegt. In einer bedrohlichen Welt wird sie zwangsweise aktiviert. Das ist die energetische Seite der Geschichte.
    Im System Mensch wird das informative und energetische Wirken zusammengeführt. In der Psyche, die das Wesen des Lebens repräsentiert. Das ist die innovative Seite der Geschichtsschreibung.

    Geschichte wird geschrieben. Vom Leben. Das ist objektiv vorhanden. Und es wird objektiv geschrieben und objektiv fortgeschrieben – objektiv beginnend bei einer Ursache und objektiv endend bei einer Wirkung. Objektiv mittels Gesetzmäßigkeiten. In dieser Betrachtung gibt es kein Subjektiv mehr. Und ein neues Menschenbild kristallisiert sich heraus:
    Der objektive Mensch, der dank seiner Einzigartigkeit individuell handelt. Er kann das nicht, er muss das, weil er als konfiguriertes System in ein konfigurierendes System eingebunden ist. Das Systematische bedingt den Menschen, und der Mensch erfüllt lediglich das Unabdingbare. Im Sinne, und nur im Sinne einer Schöpfenden Schöpfung:
    Erfüllungsgehilfe einer Absicht.
    Offenbarungsgehilfe eines Problems.
    Dienstleistungsgehilfe für eine Neuordnung.

    Das Fügen in oder das Verweigern von einer Schöpfungsordnung ist keine wirkliche Alternative. Aber der Zwiespalt ist real. Die Einen erleben sich getrennt und die Anderen als verbunden. Die um ihre Freiheit kämpfen, erlangen sie niemals, und die sich in ihr Schicksal fügen, verlieren sie niemals. Der Kampf um Sein oder Nichtsein ist ein reales Hirngespinst. Wirklich geschieht das Non-Duale: Im Sinne
    EINER Absicht,
    EINES Entwicklungsweges und
    EINES Ziels.
    Eine wirkliche Trennung vom vereinten Wollen und Werden gibt es nicht. Real wurde die Trennung durch Magie (wie denn sonst), weil das Eine ohne den Anschein von Trennung unbeweglich bliebe.

    Der duale Prozess zeitigt ein Phänomen: Polarität. Aus der Sichtbarwerdung einer objektiven Geist-Verschiedenheit entsteht objektiv Erkenntnis. Aus der Erkenntnis entsteht objektives Bewusstsein über geistig veranlagte Verschiedenheit. Problem und Lösung treten also im Leben vereint auf. Und da Menschen objektiv Teilnehmer am Leben sind, sind subjektive Betrachtungen darüber zwar statthaft, aber nicht mehr bedeutsam, als die Zeiger an einer Uhr. Die objektiv nichts am Lauf der Zeit zu verändern vermögen. Der bewusste Schritt in die Gefügtheit ist möglich. Ob er nötig ist? Hier ist jedenfalls Schneefall nötig. Das braucht niemand glauben, aber einer freut sich darüber: Ich.

    Jupp?

    Gruß
    Wolfgang

  12. federleichtes
    Januar 24, 2015 um 2:00 am

    Ich las gerade die Kommentare noch mal und stockte bei diesem von Kleiner Hunger:

    „kurz:

    Der Ursprung allen SEINS IST Leben, somit IST Leben als solches alles SEiN.

    Somit ist die Negierung von Gott als Himmelsvater, nichts anderes als Blasphemie (nur mal nach deren “Standpunkt” betrachtet). Somit ist das blasphemische Verhalten und sämtliche Verkehrungen durch diverse religiösen Gruppierungen (die “bissl” weiter reichen als vor 2tsd. oder 20tsd. Jahren) der Versuch Leben als solches zu vernichten (was absolut gesehen ja keines Kommentares bedarf) um sich (siehe gestern, bereits erwähnt) anzumaßen (und somit seine Unabdingbarkeit) Leben zu er-zeugen, Blasphemie in solch einer verworren Art und Weise, das es dem Leben als solches stinkt und sich dessen gewahr wird. Explizit gesehen, ist es (sie sagten es schon an anderer Stelle) Leben vollkommen egal, wer oder was sich irgendetwas anmaßt o-ä.
    Auf Deutsch. Scheißegal und das Konsequent (also von Gnade etc. pp. zu faseln, humbug dreiberei, aus den BEKANNTEN !!! Quellen. ALLES bekannt ALLES.“

    Da ist Dampf hinter, gell.

    Warum ich stockte ist schnell erzählt. Als ich bei „Propagandachau“ kommentierte, wollte ich denen die „Verkehrte Welt“ erklären und entsprechende Gedanken beflügelten mich (tat’s dann aber nicht – zu einfach für Denker).

    Die Annahme, das Körperliche entstünde aus dem Sein, ist falsch. Wer hier aufpasste, als wir über Ego-Ich und Wesen-Ich sprachen, dürfte das leicht verstehen: Umgekehrt wird ein Schuh draus. Meine Anmerkung vor Monaten, Leben transformiere Energie, blieb unbekümmert. Is ja auch nich wichtich.

    Im Sinne der Verkehrten Welt (wer kam damit noch mal?) schrieb ich bei Propagandaschau zu dieser Frage:

    „Wann fliegt dieser sogenannten Qualitätspresse endlich ihr antirussisches Lügengebäude um die Ohren?“ als Antwort:

    „Wenn bewusst(er) wurde, dass Kriegshetze das schlimmste gegen Menschen, Völker und Gesellschaften gerichtete Verbrechen ist.“

    Woraufhin ich gefragt wurde:

    „Hoffentlich nicht erst, wenn einer nachhilft.“

    Die nette Dame erhielt folgende unverbindliche Auskunft:

    „“Einer” hilft ja nach – aber wenn er könnte, wie er möchte, würde er nicht so zappeln. Der Fisch zappelt, nicht der Angler!
    Wenn ein großer Krieg berechenbar wäre, wäre er längst ausgebrochen. Sie machten die Rechnung ohne den Wirt. Der rechnet ab, nicht die Zechpreller. Aufgeblasenes Gesindel – steht hier ja täglich. Was wollen die denn gewinnen? Frau Atai vielleicht eine Scham?“

    Und hier bei mir entstanden zwei Notizen.

    1 – Der Angler glaubt, er sei der Fisch. Der „Glaube“ daran entsteht durch Denken – was die Richtigstellung erschwert.

    1. Das Unsagbare ist das Unsägliche. Deswegen das Trauma, deswegen der „Glaube“, es gäbe keine Wort zur Beschreibung dessen, was Leben unbedingt beschrieben haben muss.

    Was das mit der Herabwürdigung des Körperlichen und mit der brachialen Störung der Natur zu tun hat, war bislang eher allein für Jahwe klar.

    Und ich denke gerade an Manfred, der das längst weiß und entsprechend AGIERT.

    Gruß
    Wolfgang

    Nachsatz
    Welches Symbol verpasste man den Christen?

    • der kleine hunger
      Januar 24, 2015 um 1:46 pm

      Mal ganz ehrlich gesagt, wie kann überhaupt irgendjemand der sich gebildet nennt, davon ausgehen das aus toten Leben entstehen soll. Und wenn sie sich die gesamte sog. menschliche Denkweise „anschauen“ (sei es nun Religion/ Wissenschaft o.ä) fusst diese „Denkweise“ genau auf dieser Wahnvorstellung.

      Tote Materie etc. pp. meine Güte, noch mal, wie dämlich muss man als zertifizierter Idiot alá Couleur eigentlich sein? Und solche blasen sich noch gegenseitig Zucker in den Arsch.

      • der kleine hunger
        Januar 24, 2015 um 1:55 pm

        P.S. unterlege das mal mit diesem Artikel, mir wird von diesem latenten larifari langsam schlecht. Gibt es überhaupt noch jemanden der einfach mal eins und eins zusammenzählen kann ohne sich überhaupt darüber gedanken machen zu müssen oder funktioniert der Gang zum Klo für solche auch nur noch mit einem Diplom oder muss einer da erst voraus-gehen und auch noch hinter-her sauber machen? windelpupser, ne also wirklich.

        http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_5321/

        • federleichtes
          Januar 24, 2015 um 2:48 pm

          Es wurde sauber gemacht. Was vordem blinder Glaube nur sein konnte, entwickelte sich zu einem Vertrauen aus Verstehen. Was vordem der blinde Glaube leistete, war Emotionalisierung und damit Jahwe und damit die Feindseligkeit zu bedienen. Heute kann das Vertrauen leisten, sich in ein Bewusstsein eingebettet zu wissen und das auch zu fühlen – weniger reaktive Emotion-gegen, mehr selbstbestimmendes Gefühl-für.

          Mensch kann das Denken nicht einfach abschalten. Wie ich die „Lage“ einchätze, schalten sich die Muster ab, wenn der Job erledigt ist.

          Gebildet sind hier andere – ich bitte mich da auszuklammern.

          Wolfgang
          fährt dann mal, Schnee ahoi.

          • der kleine hunger
            Januar 24, 2015 um 2:57 pm

            kein schnee, ich schmeiss mal den virtuellen schneeball

          • der kleine hunger
            Januar 24, 2015 um 9:24 pm

            Neues Thema (ist zwar gerade abgehandelt) aber Witz muss sein.

            Jupiter und seine Brut ist tot. Pan die Pfeife mit Flöte inbegriff des gleichen Drecks. Ziege und Ziegenbock, man erkennt es halt immer noch.

            wie auch immer, in welcher gestalt. Alle tot.

        • Januar 25, 2015 um 12:20 pm

          Danke für den Link!

          Zusammengefasst heißt das: Ein Materialist im wirklichen, strengen und ursprünglichen Sinne des Wortes muss von einem Materiebegriff ausgehen, der von allen eben beschriebenen intrinsischen Eigenschaften der Materie absieht und sie als ungeistig und tot betrachtet. Eine solche Materie wäre aber, um noch einmal Whitehead zu zitieren, „der Evolution unfähig“, da sie sich nur zu immer neuen chaotischen Haufen zusammenschließen würde, wenn sie sich überhaupt zusammenschlösse. Denn das Bestreben sich zusammenzuschließen setzt ja bereits etwas voraus, über das streng materialistisch gedachte Materie nicht verfügt. Dass aber aus Materie lebendige und geistige Wesen hervorgehen, die noch dazu über ein subjektives Bewusstsein verfügen, setzt unausgesprochen einen anderen Materiebegriff voraus. Wer jetzt aber sagt, dass Materie macht, was sie eben macht, sei nichts anderes als eine Folge der Naturgesetze, vergisst, dass auch – oder gerade – die sogenannten Naturgesetze, das heißt ihre Entstehung, ihre speziellen Werte (die Evolution überhaupt erst möglich machen), und ihre Wirkungen, also das, was man auch als Anthropisches Prinzip bezeichnet, in metaphysischer Dunkelheit liegen. Wir können zwar jeden Tag beobachten, was durch Gravitation geschieht, was aber Gravitation ist und warum sie exakt diese Eigenschaften aufweist, bleibt völlig ungeklärt. Das gleiche gilt für die Feinstrukturkonstanten und ihre besonderen Eigenschaften.

          Wer demnach heute noch behauptet, sein Weltbild stünde auf dem festen Boden des Materialismus, der muss erst einmal darlegen, was genau er noch unter Materie versteht. Die naturwissenschaftlichen Disziplinen, bzw. ihre Vertreter, sind somit aufgerufen, in Zukunft vermehrt Rechenschaft darüber abzulegen, auf welchem Materiebegriff ihre weltanschauliche Konzeption basiert.

    • Wolfgang
      Januar 24, 2015 um 9:43 pm

      Hallo lieber Wolfgang,

      bei dem von dir gezeigten Symbol handelt es sich um eine abgeänderte Version der Rune Othala.

      Liebe Grüsse 🙂
      Wolfgang

      • der kleine hunger
        Januar 24, 2015 um 9:52 pm

        und?

        • Wolfgang
          Januar 24, 2015 um 9:57 pm

          Wollen Sie auf ein weibliches Geschlechtsorgan hinweisen ?

          • der kleine hunger
            Januar 24, 2015 um 10:23 pm

            wie „rum“ sie sie nun halten, deswegen wird kein Mann aus ihnen 😉 und anders herum auch nicht.

          • der kleine hunger
            Januar 24, 2015 um 10:36 pm

            um es mal auf den Punkt zu bringen, den G maien ich nicht, ob es den gibt, wer weis es.

            mit ihrer annahme es ahndelt sich hierbei um ein männlichkeitssymbol, da muss ich sie enttäuschen. da haben sich schon andere täuschen lassen unter welcher flagge sie da dienen, in diesem Sinn. Wie war das mit den False Flag? egal. vorbei.

            Flaggen sind immer mit vorsicht zu geniesen, der symbolik wegen 😉

          • der kleine hunger
            Januar 24, 2015 um 10:37 pm

            sorry falsches bild aäh False Flag

          • der kleine hunger
            Januar 24, 2015 um 10:56 pm

            gerade so spannend lach

            (das bild des platzes wegen, gerne abändern)

            Der Form halber, kurz die Erklärung noch dazu

            Die Othala Rune steht ja für Odin und (genau) Freyr (odin holt man immer gerne wieder raus um zu verwirren) so wie ja auch bei Christus, also bei Maria den Jesus oder Christus oder beide, egal.

            also hier mal die Frei-methode:

            Die altnordische Namensform Freyr, teilweise modernisiert zu Frey (ahd. frô, älter frôjo, frouwo, gotisch frauja, ae. frēa), stammt von einer gemeingermanischen Wurzel *Fraujaz or *Frauwaz „Herr“, dazu das Femininum *Frawjō „Herrin“.

            Es handelt sich mit einiger Sicherheit um die tabuisierende Bezeichnung eines Gottes, dessen Name selbst nicht benutzt wurde. Ähnliches findet man bei biblischen Texten, wo JHWH durch
            adonai „Herr“ ersetzt wird.

            ahoi, setzt die segel, wir reisen nach Kalkutta, die Stadt der Freude, auch lustig oder?

            http://static3.mainpost.de/storage/pic/mpnlneu/4296685_1_misereor1.jpg?version=1332354967

        • federleichtes
          Januar 24, 2015 um 10:25 pm

          Und? Dachte ich auch. Und googelte mal.
          http://www.runen-steine.de/runen_bedeutung/othala.html

          Meine jüngste Tochter ist keltisch disponiert. Von mir nicht!

          Die Dichterin des verlinkten Textes weist auf den Heiligen Gral hin und eine Heldenreise – die mit einer persönlichen Belohnung verbunden ist; die Reise ist also der Gral.

          Nicht mein Ding. Lehnt sich ja an die christliche Erpressung an: Erst blind glauben, dann die „Himmelfahrt“. Hin zu Jahwe? Dann trifft ihr Symbol den Kern: Der Versuchung erlegen, den persönlichen Vorteil zu suchen. In unserem Modus wäre das Ausdruck des Ego-Ichs, die Flucht aus der Angst, das Vergessen oder Verweigern des Brüderlichen, der Liebe.

          Selbst wenn dieser Vorteil zu erlangen wäre, bleibe ich bei meiner bewährten „Politik“ der Gemeinschaft. Viele Menschen sorgten für das Gelingen meiner Reise, dass es mir HEUTE gut geht. Und viele Tiere und Bäume, der Wind und das Meer. Lale Andersen, glaube ich. Ne, Hans Albers – das hätte ich aber wissen müssen.

          Wir sprachen heute über unsere Welt. Stürme, Erdben, Vulkane, Überschwemmungen, Boden und Luft verseucht, die Menschen am Rande des Wahnsinns inmitten schrecklichster Waffensysteme. Am Rande die Bedrohung durch Meteoriten und Außerirdische. Und Bedrohungen, die längst auf dem Weg (Genmanipulation, Strahlungen) sind, aber noch nicht realisiert sind. Und ich soll in diesem Szenario an die Rettung meines Arsches denken? Ne, wirklich nicht.

          Danke für das Weiterspinnen des Fadens.

          Gruß
          Wolfgang

  13. Januar 23, 2015 um 7:20 pm

    Jupp … das Thema kommt wie gerufen und „bestellt“ 😉 – Synchronizität, oder so ähnlich:

    Seit einiger Zeit bin ich dabei, einen Text über das „Spirituelle Ego“ zu schreiben, um meine jahrzehntelangen Beobachtungen und Erfahrungen hierüber zusammenzufassen. Ich wusste aber erstens noch nicht, wo und wie ich ihn unterbringe (evtl. eben als eigenen Artikel), aber diese Frage hat sich nun erledigt – er gehört hierher.

    Zweitens aber ist dieser Text für mich noch nicht „rund“, also bitte noch ein wenig Geduld.

    Noch kurz zu (aus „Ich LIEBE meinen Tumor“)

    … es gibt das, was man nicht sagen darf.

    Klar doch:

    1) das Wortlose KANN man nicht sagen … wer glaubt, es zu können, hat einen dicken Knoten in der Waffel; oder, etwas freundlich-neutraler, der bekannte Spruch:

    Das Tao, welches sich sagen lässt, ist nicht das Tao
    (Lao-Tse)

    2) das Wortlose DARF man nicht sagen … es wird dabei unweigerlich abstrahiert und verfälscht, und das Eigentliche bleibt dennoch immer unsagbar. Die Landkarte ist niemals das Land! Fingerzeige und Orientierungshilfen sind wohl möglich, aber (um einen Zen-Spruch aufzugreifen) der Finger, der auf den Mond zeigt, ist nicht der Mond.

    Erstmal nur plakativ zum „Spirituellen Ego“:

    Das „Ich“ entledigt sich der (Illusion des ‚Ich‘)
    und bleibt dennoch als „Ich“ bestehen.
    (Ramana Maharshi)

    … und Ego beschreibe ich als „Ich plus (Illusion des ‚Ich‘)“ – das funktioniert AUCH im Rahmen von Spiritualität, in der Regel dann als „Höheres Selbst“ o.ä. bezeichnet. Oder z.B. so ausgedrückt:

    Ich misstraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet,
    weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.
    (Susan B. Anthony)

    Nun ja, eben eine zugrundeliegende „Identifikations-Neurose“ … ah, da kann man eine ausdrucksstarke Abkürzung bilden:

    SIN = Spirituelle Identifikations-Neurose

    Lieben Gruß

    Manfred

    P.S.: Und noch kurz zu „Jahwe“:

    Soweit ich mich erinnere, gab es in den ursprünglichen Schreibweisen keine Vokale, nur Konsonanten, d.h. eigentlich muss man „Jhw“ schreiben. „Jahwe“ und „Jehova“ meinen dasselbe, einfach etwas anders (neuzeitlich) geschrieben. Und „h“ wurde eher als „ch“ gesprochen.

    • der kleine hunger
      Januar 23, 2015 um 7:37 pm

      JHWH

      nicht erschrecken (sieht man ja auch heute noch)

      Pithecanthropus alalus

      • der kleine hunger
        Januar 23, 2015 um 7:38 pm

        besser, in Familie

      • Januar 23, 2015 um 7:48 pm

        Danke 🙂

        • der kleine hunger
          Januar 24, 2015 um 10:26 pm

          gerne, ausdrucken und ab ins Familienalbum damit.

    • federleichtes
      Januar 23, 2015 um 8:31 pm

      Köstlich. Dann warst Du das also!!! Dann wär‘ das mit der Schuldfrage ja auch gleich geklärt.

      Du weißt ja, wie wenig ich weiß und auch, nicht beabsichtige, mehr als nötig zu wissen. Allerdings hat es mit meiner Plapperei eine konkrete Bewandnis: Ich leide unter einem Dasamani-Syndrom; schwere Erkrankung. Gott sei Dank wird mir ausreichend Mitgefühl zugeteilt.

      Lieber Manfred,

      was Spiritualität betrifft – ich trinke seit knapp 14 Jahren keinen Alkohol. Und was Spiritismus betrifft, gibt’s hier im Hause eine knallharte Beschränktheit: Entweder es geht natürlich ohne jede Manipulation – oder eben nich.
      Wenn ich in Dein Gesicht schaue, entscheide ich für mich: Dieses Wesen weiß sehr genau, was es nicht will. Vermutlich entstehen dadurch sehr viele bunte Optionen, etwas wirklich zu wollen, und auch einiges Zweifelhaftes zuzulassen. Nu frach mir nich, wie ich auf diese Idee kommen tu.

      Das Ego interessierte mich schon länger. Ken Wilber, den ich sehr schätze, schrieb:
      „Schopenhauer definierte Maya als einen Traum des gesamten Wissens der Welt. Der Mensch hat zwei Realitärsvorstellungen, die eine nennen wir die subjektive, in der ein Wisser (als Subjekt) etwas weiß, was das Gewußte ist (das Objekt seiner Wahrnehmung). Das Subjekt ist derjenige, der die Welt und alles, was darin existiert, als ein Objekt wahrnimmt, also eine Welt von Objekten, die den Gesetzen der objektiven Welt unterliegen. Aber das Subjekt exis-tiert immer zuerst, im¬mer in seiner Gänze, und in Wahrheit ungetrennt von soge¬nannten ande-ren Dingen, die das Subjekt als objektive Realität begreift.

      Schätzen bedeutet mir jedoch nicht, alles unbekaut zu verdauen. Und ich schrieb:

      „Mit Subjekt und Objekt, subjektiv und objektiv ist bisher noch keiner der Weisen klar gekommen. Dabei, na ja, ich will nicht arrogant klingen, ist die Sache doch ganz einfach:
      Wenn ein Betrachter ein Individuum ist und offensichtlich also ein Subjekt sein muß, aber objektiv mit gleichen, ganz bestimmt funktionierenden Sinneswahrnehmungsorganen ausgestattet worden ist, nimmt er in seinem Außen Objekte wahr, die aber von der wahrgenommen Qualität her subjektiv sein müssen, da der Wahrnehmende selber ein Subjekt ist. Das Objekt ist also objektiv nur ein Subjekt, zu dem man objektiv eine subjektive Beziehung aufgenommen hat. Wirklich objektiv kann eine Betrachtung nur außerhalb eines Systems erfolgen. Aber objektiv ist der Prozeß, dem wir alle beiwohnen dürfen oder müssen – das ist eine subjektive Betrachtung, die objektiv gleichermaßen richtig ist.“ – 7. Dezember 2004

      Dazu wäre aus heutiger Sicht einiges zu sagen, aber Schwamm drüber.

      Wenn wir ein Super-Ego annehmen, entspricht das vielleicht dem Gesamt-Bewusstsein. Jedenfalls existiert für mich – unabhängig von all meinem Geschnatter, etwas außerhalb des Lebendigen ein fixer Punkt. Etwas, was immer da ist und immer gleich da ist. Es ist wie die unabdingbare Liebe einer Ideal-Mutter. Der sich ein Ideal-Kind ja auch ohne Bedürftigkeit zuwendet. Einfach so, damit Mutti nicht singt:

      Synchronizität
      lässt sich nicht so einfach im Kasten der Zufälle untermuscheln. Wenn dieses Super-Ego ein bestimmtes Werden gestalten muss, ohne selber anwesend sein zu können, müssen ja bestimmte Folgerichtigkeiten sichergestellt sein. Insofern glaube ich eben, dass das für Menschen Unwägbare alles bereits gewogen IST. Unsere Harmonie, wo sollte sie herkommen? Aus der Gewogenheit? Liebe im Spiel?

      Herzlichen Dank für Deine stetige Gewogenheit.

      Dein Wolfgang

  14. der kleine hunger
    Januar 23, 2015 um 4:52 pm

    Ich hatte das schoneinmal angesprochen. Um im obigen Thema und bei den dazugemachten Aussagen zu bleiben, wie folgt:

    Der Körper (Organismus) als solcher ist die Unbedingtheit, die Unbedingtheit seiner Selbst.

    kurz:

    Die Verfeinerung seiner Strukturen, in sich und aus sich heraus ist ein werdender Prozeß, ein Prozeß der sich während dessen der Organismus existent IST, vollzieht. In Hinsicht auf die sog. evolutionär „erklärbaren“ Prozesse an sich ja nicht´s neues, in Bezug auf „Entwicklung“ aus „etwas“ heraus. Der Grundfehler allerdings (und damit jeglicher Wahrnehmung) des Körpers als EINHEITLICHE Wesenheit, als sich selbst erhaltendes Etwas (im Sinn von SEIN / IST) wurde negiert durch geistige (religiöse) Verneinung (bekannt) und die ebenso weiterführende Sichtweise alá Wissenschaft (welche wie gesagt lediglich eine Fortführung der religiösen Verneinung darstellt, seien es nun die Geistes….., oder Natur……..)

    Körper IST Omnipotent und nicht nur Omnipotenz.
    ABSOLUT

    • federleichtes
      Januar 23, 2015 um 5:04 pm

      Vielleicht ließe sich in dieser Thematisierung ausführlicher und konkteter über die Dämoniserung des Egoismus, des Köpers und des Körperlichen diskutieren. Falls es zu leichten Berührungen mit Kirche und Jahwe kommen sollte, wird das billgend in kauf genommen. Oder was meinen Sie?

      Gruß
      Wolfgang

      • der kleine hunger
        Januar 23, 2015 um 5:32 pm

        kurz:

        Der Ursprung allen SEINS IST Leben, somit IST Leben als solches alles SEiN.

        Somit ist die Negierung von Gott als Himmelsvater, nichts anderes als Blasphemie (nur mal nach deren „Standpunkt“ betrachtet). Somit ist das blasphemische Verhalten und sämtliche Verkehrungen durch diverse religiösen Gruppierungen (die „bissl“ weiter reichen als vor 2tsd. oder 20tsd. Jahren) der Versuch Leben als solches zu vernichten (was absolut gesehen ja keines Kommentares bedarf) um sich (siehe gestern, bereits erwähnt) anzumaßen (und somit seine Unabdingbarkeit) Leben zu er-zeugen, Blasphemie in solch einer verworren Art und Weise, das es dem Leben als solches stinkt und sich dessen gewahr wird. Explizit gesehen, ist es (sie sagten es schon an anderer Stelle) Leben vollkommen egal, wer oder was sich irgendetwas anmaßt o-ä.
        Auf Deutsch. Scheißegal und das Konsequent (also von Gnade etc. pp. zu faseln, humbug dreiberei, aus den BEKANNTEN !!! Quellen. ALLES bekannt ALLES.

        • Januar 23, 2015 um 6:51 pm

          Also noch mal (und noch kürzer):

          Die Religionen haben quasi einen Gott erfunden, der angeblich Leben erschafft, wozu aber Leben als solches vernichtet werden muss.

          Habe ich das richtig verstanden?

          • federleichtes
            Januar 23, 2015 um 8:39 pm

            Nochnoch kürzer:

            Leben ist ein sich selbst vernichtender „Gott“.

            Guten Abend wünscht Dir
            Wolfgang

          • der kleine hunger
            Januar 23, 2015 um 9:09 pm

            Das klingt so destruktiv, was damit nicht gemeint ist und doch einen destruktiven „Charakter“ in sich trägt.

            Würde man es auf zellulärer Basis beschreiben, wäre es allseits Verständlich allerdings mit dem Zusatz „ja aber bitte doch nur da“. Quatsch.
            Von „Füßen“ (Quanten & Co.) braucht keiner ersteinmal anfangen. Auf den Füßen steht man nicht, die Füße sind zum treten da.

            Kurz.

            Nicht´s wird in dem Sinn, zerstört.

            Quizfrage.

            wieviel Vögel gibt es (sagen wir mal in Deutschland)? Und hat schoneinmal jemand Vögel vom Himmel fallen sehen? (Keine „Unfallbedingten“ Zusammenstösse etc.)

            Wieviel Fische sind im Schnitt in einem Flußstück? Schonmal jemand einen Fluß voll toter Fische gesehen? (Keine sog. Chemie“unfälle“ etc.)

          • federleichtes
            Januar 23, 2015 um 10:14 pm

            Destruktiv?

            Hatten Sie mal eine Zecke? Das Jahr, in dem ich täglich Blauberren pflückte, brachte ich täglich eine mit.

            Nun, eine Zecke ist ein nettes kleines Tierchen, trinkt ein bisschen Blut, wird ein bisschen dicker, und fertig. Nun stellen wir uns einen Geist vor, der sehr geschickt (mit Magie) den Blutspender davon überzeugen kann, ihm das Blut anzuliefern. Weil der Lieferant GLAUBT, die Zecke sei riesengroß, ungreifbar und allmächtig, und er sei ein kleiner Wicht, der das Blutopfeer schuldig sei.

            Na, wie destruktiv ist die Entfernung dieser „Zecke“? Musste man deswegen gar ein ganzes Universum erschaffen? Brauchte dafür Jahrtausende und Milliarden Opfer? Und höhnisch war die Zecke auch noch. Bravo, diese kleinen todsündlichen Schwächen.

            Vögel in Deutschland? Im Sommer oder im Winter*?
            Jedenfalls mehr als Einwohner, und vor allem von einer Qualität, wau!
            * Am wenigsten, wenn die Wintergäste weg und die Sommergäste noch nicht da sind.

            Einige Menschen glauben immer noch, der Mensch könne die Natur zerstören. Ohne zu verstehen, dass sie der stille Handlanger ist im Betrieb, dem Zeckengeist die Flausen auszutreiben. Was dort energetisch, systemisch und informativ lauert, sprengt JEDES Vorstellungsvermögen. Fragen Sie mal ’ne Meise, wer Jahwe ist. Vögel verhindern ist wie die Offenbarung verhindern. Jahwe weiß nicht mal, was ein Vogel IST.

            Sie brachten mich in Wallung – vielen Dank, das Bilderbearbeiten ermüdet.

            Schwarzkehlchen

            Gruß
            Wolfgang Wallenstein

  15. Sandra
    Januar 23, 2015 um 4:02 pm

    Wer die Wahrheit sagt und tut, ist.
    Diese Wahrheit ist immer individuell, subjektiv und eng mit dem sein verbunden – deine Wahrheit.

    DENKFEHLER des Ego
    Eine Nachweispflicht, Beweispflicht oder Verpflichtung zum Beweis und Nachweis für oder vor Anderen besteht nicht.
    Die Wahrheit bzw. ein wahrheitsliebender Mensch ist sich selbst verpflichtet und erbringt die notwendigen Nachweise, Beweise in erster Linie für sich selbst. Die Sichtbarkeit für andere zum Beweis und Nachweis ist, wenn überhaupt, ein Nebenprodukt, da nicht notwendig.

    Daher schafft es der Teil des Egos, der sich lediglich vor anderen beweisen will und muß, die Wahrheit mangels Beweis abzulehnen.

  16. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    Januar 23, 2015 um 3:10 pm
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