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Vom Mut Mutationen als notwendige Aktionen geschehen zu lassen

Expansion, ohne ein Gespür für notwendige Grenzen bewusst werden zu lassen, zeigt sich mehr und mehr als ein Experiment, welches immer weiterer Experimente bedarf. Erst recht, wenn verschiedene Systeme versucht sind das Systemische unter sich aufzuteilen und feststehende Grenzen zu ziehen, die daraufhin mit Mitteln verteidigt werden, die erst durch die Verteidigung selbst notwendig wurden. Wo ist das Problem, mag da manch EINER fragen, schließlich macht es die Natur, in Form all der ANDEREN, doch nicht anders ?! So scheint es mal wieder, wenn nur im Vorbeigehen betrachtet wird, was in die Gegenrichtung unterwegs ist. Würde man sich dagegen mal die Zeit nehmen und vor Ort verweilen, während der wohlinformierte Fluss an einem vorbeifließt, könnte einem bewusst(er) werden, dass das Leben als Ganzes keinerlei Experimente bedarf, um für Alles eine Lösung zu finden, während wir Menschen, in der Summe als Spezies, unsere Experimentierfreude umso mehr auszuleben gewillt sind, je weniger wir die Konsequenzen von Problemlösungen am eigenen Körper erfahren wollen.

Der wesentliche Unterschied zwischen Antifragilität und Robustheit, die im Grunde Vertuschung von Fragilität ist, kam bereits in meinem letzten Beitrag zur Sprache. Dieser Unterschied kommt auch zum Vorschein, wenn natürliche Mutationen mit künstlichen Experimenten verglichen werden, verdeutlichend, warum Mutationen nichts anderes sind, als der Ausdruck von Mut Aktionen zu begegnen, die für das Leben als Ganzes notwendig sind. Mut + Aktionen = Muta(k)tionen. Mit allen (K)onsequenzen. Dabei sind es gerade die Konsequenzen, welche erst Antifragilität ermöglichen.

Im Gegensatz dazu zeigt sich Robustheit, als Vertuschung von Fragilität, darin, dass Mutationen weitestgehend gemieden werden, durch Experimente der verschiedensten Art, und dafür reichlich Mut-Mach-Reaktionen als Lösung für Probleme angesehen werden, möglichst ohne irgendwelche Konsequenzen tragen zu müssen und das, obendrein, für möglichst lange.

Beispiele, die den Unterschied zwischen Mutationen und Mut-Mach-Reaktionen verdeutlichen, gibt es in der Realität zuhauf:

Test von Ebola-Impfstoffen – Das Experiment der Experimente
In Kürze beginnen Ebola-Impfstofftests in Westafrika. Forscher erproben nicht nur verschiedene Impfstoffe, sondern auch verschiedene Strategien der Anwendung. Darunter eine, die noch nie untersucht wurde.

Quelle: siehe Link

Forscher warnen vor Ebola-Mutationen
Genetische Mutationen des tödlichen Ebola-Virus könnten einer Studie zufolge die jüngsten Fortschritte bei Impfstoffen und experimentellen Medikamenten durchkreuzen.

Quelle: siehe Link

Wie können es die Viren wagen ständig zu mutieren, während wir allerhand Mut-Mach-Reaktionen erfinden, um uns fortwährend im stets ‚Grünen Bereich‘ von Robustheit zu wähnen ? Doch damit nicht genug.

Keine Frage, auch die ANDEREN sind ständig Veränderungen unterworfen, um sich an veränderte Lebensbedingungen anzupassen. Dies geschieht mitunter auch durch äußerliche Anpassungen von Verkörperungen. Möglich wird, was für das Leben als Ganzes notwendig ist. Wobei jede Mutation, mit allen Konsequenzen, bereits der erste Schritt des Lösungsweges ist. Das macht die Dynamik der Diversität des Lebens deutlich.

Nun, auch wir EINEN produzieren Produkte am laufenden Band und passen sie Veränderungen an, nur machen wir es anders, als es die ANDEREN vormachen. Beispiele gefälligst ?

Größtes Schiff der Welt im Hamburger Hafen
Die „CSCL Globe“ ist 400 Meter lang und 58,60 Meter breit und kann 19.100 Standardcontainer (TEU) transportieren.

Quelle: siehe Link

SUV-Offensive: Volkswagen will an die Weltmarktspitze
Unternehmen setzt auf große Autos.

Quelle: siehe Link

Offensichtlich steckt im Kern von Mutationen die Realisierung des Gefühls für Kohärenz, welches sich als Zusammenspiel aller Lebewesen im Rahmen des Lebens selbst offenbart. Aus dem Kern unserer Mut-Mach-Reaktionen bricht dagegen eher die Emotionalität hervor, mit der wir all den Mutationen um uns herum begegnen, uns als die Größten aufspielend bzw. den Großen folgend, die immer größer werden wollen.

Ist das der Preis für unser Selbst-Bewusstsein bzw. unseres Bewusstseins für uns Selbst ? Ist dieser Preis unser Unvermögen nicht am Vermögen der ANDEREN beteiligt zu sein ? Ist der Preis, den wir für unsere Mut-Mach-Reaktionen bereits sind zu zahlen, die Basis für die grenzenlose Expansion, auf der wir ein robustes Gebäude zu errichten gedenken ? Nicht im Gedenken an all jene, auf deren Kosten dieses Gebäude errichtet, und höher und immer höher aufgetürmt wird, sondern ganz in Gedanken versunken. Gedanken, die sich nur um unser Wohlergehen drehen und um all die Möglichkeiten, die uns selbst betreffen, uns im ‚Grünen Bereich‘ robust selbst in Szene setzend, ohne aktiv die Konsequenzen tragen zu müssen.

Wehe, es wagt sich etwas in den Weg unserer Expansion zu stellen und den ‚Grünen Bereich‘ zu betreten, dessen Grenzen wir zu verteidigen versuchen. Dann ist der Teufel los und der Zeitgeist gefordert sein Gefolge auf den Plan zu rufen, damit diese weitere Mut-Mach-Reaktionen aus dem Hut zaubern, der Bestandteil der Maskerade ist, mit der das Fragile als robust erscheinen kann. Dieses Gefolge experimentiert global. Die Amerikaner machen es. Die Japaner machen es. Und auch wir Europäer werden es nun machen:

Wie die EZB die Deflation besiegen will
Die Zentralbank erwägt, mit dem Aufkauf von Staatsanleihen die drohende Deflation zu bekämpfen.

Quelle: siehe Link

Spiel mit dem Feuer
EZB-Präsident Draghi möchte mindestens 500 Milliarden Euro in die Euro-Zone schleusen – und zwar über den Ankauf von Staatsanleihen. Doch Geld allein schafft keinen Wohlstand. Im Gegenteil: Es scheint fast so, als ob die Wirtschaftswelt allergisch auf das viele Geld reagiert.

Quelle: siehe Link

Mut hat offensichtlich nichts mit Selbst-Bewusstsein zu tun. Mut bedeutet allen voran für eigene Aktionen jegliche Konsequenzen selbst zu tragen. Emotionsgeladen robust erscheinen zu wollen überspielt Fragilität. Zu fühlen, was es bedeutet Mut zu zeigen, indem stets die Grenze des eigenen Körpervermögens als begrenzender Maßstab dient, bezeugt Antifragilität und bedeutet mit beiden Beinen mitten im Leben zu stehen … und nicht am Leben selbst vorbei zu laufen.

Gruß Guido

GOLD-DNA
Die goldene PHI(L)HARMONIE
Gemeinsam ins Tal
Ich LIEBE meinen Tumor

  1. Gerd Zimmermann
    Dezember 11, 2015 um 10:52 pm

    Es macht mir weh,
    Gold- DNA
    hast du immer versucht Blinden zum sehen zu verhelfen.

  2. Gerd Zimmermann
    Dezember 12, 2015 um 5:58 am

    Gott ist Licht.

    Nur wenige Augen vermögen Licht zu sehen..

  3. Gerd Zimmermann
    Dezember 12, 2015 um 9:25 am

    Das Internet ist einzig Mittel zum Zweck.

    Jeder Klick auf die Kamera ist eine Farce.
    Warum? Jedes Bild ist gewusst.

    Jedes Bild ist bereits vorhanden.
    Jederzeit im Gesmtbewusstsein abrufbar.

    Walter Russell sagt, der Mensch erkennt etwa 20% Prozent
    der verfügbaren Informationen.
    Ich denke dies ist stark uebertrieben.

    Daten besitzen keinerlei InFORMationen.
    Einzig Datenmuell.

    Datenmuell bezeichnet der fortgeschrittene Mensch als
    gesammeltes Wissen, was einzig Unwissend ist.
    Die Unfähigkeit etwas zu sehen, etwas zu erkennen,
    was sehr offensichtlich ist.

    ALLES WISSEN IST GEWUSST.

    Wirkliches WISSEN ist an keiner Uni der Welt zu finden.
    Wissen ist nicht elitär, im Gegenteil.

    Wirkliches Wissen trägt jeder Mensch in sich.
    Kostenlos.
    Man muss die Quelle von Allwissen nur finden.

    Diese Quelle sprudelt ewig, im JETZT.
    Diese Quelle ist Energie.

    EM Energie ist fast unbegrenzt, an jedem Ort des Universums,
    zu jeder Zeit erhältlich.
    Ob Vakuumenergie, Raumenergie, oder Frei Energie genannt.

    Kein Wissenschaftler, kein Philosoph, kein Theologe
    vermag dieses gesuchte Perpetuum mobile zu erkennen.

    Es ist Geist, das Gesamtbewusstsein des Universums.
    Elektromagnetische Energie, ist Bewusstsein, Wahrnehmung,
    ein unerkanntes Phänomen.
    Die Energie, die allem zugrunde liegt.

    Ein Universum, wie es auch sei, kann ohne Energie
    nicht existieren.
    Woher bewegegen sich Galaxien ?
    Aus sich heraus, Träumer.

    Es ist Energie, welche alle diese Universen bewegt.

    Und woher kommt Energie ? Ende im Gelände.
    Kein universitäres Wissen beantwortet diese Frage.

    Nur EINER, Guido Vobig
    „Das Universum ist ohne Technik entstanden,
    es lässt sich auch ohne Technik erklären.“

    Arroganter Schnoessel, nehme es nicht persönlich,
    des Zeitgeistes wegen. Also keine Zäsur, Zaesar.

    Gruss Gerd

  4. Gerd Zimmermann
    Dezember 12, 2015 um 9:35 am

    Der letzte Satz galt Martin,
    aber wofür.

    Im Universum, der Goldenen Phi(l)Harmonie
    gibt es keine erste Geige
    auch keine Loeschmeister.

    Warum ?
    ALLES ist EINS.

  5. Gerd Zimmermann
    Dezember 12, 2015 um 9:39 am

    Warum ist alles EINS ???

    Sehr einfach.

    ES gibt nur ein GESAMTBEWUSSTSEIN .

    • Stonebridge
      Dezember 12, 2015 um 9:51 am

      Hi Gerd, kannst du bitte mal auf mein letztes Kommentar von gestern eingehen. Merci! 🙂

  6. Gerd Zimmermann
    Dezember 12, 2015 um 9:51 am

    Diese EINFACHKEIT zur EINHEIT zu erkennen
    ist da Sesam oeffne dich,
    der heilige Gral.

    Aber noch vermag der Zeitgeist zu verführen
    mittels Fortschritt.

  7. Gerd Zimmermann
    Dezember 12, 2015 um 10:00 am

    Gern
    ich kann der Agenta nicht folgen
    welcher Artikel

    LG Gerd

    • Stonebridge
      Dezember 12, 2015 um 10:04 am

      …..ich habe eine große Bitte…….und auf der Kommentarleiste mein letzter Kommentar.

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