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Davon, wie Kinder selbstbestimmt werden bzw. bleiben …

 Was ist die Rolle der Väter in einem Matriarchat?
Haben sie eine Beziehung zu „ihren“ Kindern?

Ich möchte gerne einen Dialog hier einstellen, den ich auf Matriarchat.Info fand, und der uns einiges erklärt, wie Kinder aufwachsen könne, um selbstbestimmt zu werden. Die Frage stellte Mika ein alleinerziehender Vater einer Tochter und die Antworten gab Hannelore Vonier (ihr Bog: rette sich wer kann), die wir hier auf dem Blog schon mehrfach lesen konnten. Vorab möchte ich nochmals darauf aufmerksam machen, dass Matriarchat nicht meint, dass das Oberhaupt des Clans eine Frau ist, denn auch das wäre ein Patriarchat. Ein Matriarchat ist eher mit den Ideen einer Anarchie zu erklären, in der ohne Herrschaft mit einander gelebt wird. Matriarchat bezieht sich auf die Matrilinearität von Clans, in der die Frauen beim Clan bleiben und die Männer zu den Clans ihrer Frauen wechseln. In diesen Strukturen spielen alle Mitglieder des Clans ein wichtige  Rolle in der Hege der Kinder. Aber lest selbst (Quelle: Matriarchat.info):

Mika

Hannelore Vonier

Das Wort „Vater“ in seiner heutigen Bedeutung ist neu und erst mit dem Beginn des Patriarchats entstanden (indoeurop. peter, lat. und gr. pater). Es bezieht sich auf die gesellschaftliche Stellung des Vaters als Hausherr und Herr über die Großfamilie.Das alte Wort lautet atta, ist ein Lallwort der Kindersprache und bedeutet „Vater, Mutter“, hat sich aber mit der Entwicklung des Patriarchats allein auf „Vater“ verlagert, weil auch gleichzeitig die Väter allmählich die alleinige Fürsorge für „Kind und Kegel“ übernahmen. In vielen Sprachen gibt es Beispiele für dieses familiäre Wort: gotisch. atta, neuengl. daddy, frz. und neuhochdeutsch Papa usw.

In matriarchale Sprachen von Ureinwohnern hat diese Bedeutungs-Verschiebung nicht stattgefunden. Es kümmern sich alle Personen einer Gemeinschaft auf die gleiche Weise um die Kinder. Alle verhalten sich „mütterlich„. Größere Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer, alte Frauen und alte Männer haben alle eine Hege- und Pflege-Beziehung zu den Jüngeren. Sie spielen, kuscheln, sprechen mit ihnen und lehren sie.

Die Bezeichnungen für Männer sind Bruder und Onkel, wobei das auch die Cousins, Großonkel usw. einschließt. Will man eine Person exakter bezeichnen, so sagt man z.B. Mutter-Bruder.

Da in Matriarchaten Kinder im Fokus der Gemeinschaft stehen (nicht die Frauen!), sind alle, neben der Güter- und Lebensmittelbeschaffung (Subsistenz), damit beschäftigt, die Bedürfnisse der Individuen und eben auch auch der Kinder zu erfüllen. Kinder werden als selbstbestimmte Persönlichkeiten eher beobachtet als bevormundet, d.h. dass die Initiative hauptsächlich beim Kind liegt. Es geht auf die männliche oder weibliche Person seiner Wahl zu, wenn es Hunger oder eine Frage hat, Hilfe benötigt oder sich einfach auf den Schoß setzen will.

Kindern wird niemals gesagt, oder gar befohlen, was sie tun sollen. Es gibt auch kein System von Lob und Tadel, weil das die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit verhindern und zu Fremdbestimmung führen würde.

Die Antwort auf die Frage ist also: In Matriarchaten haben „Väter“, besser Männer, zu den Kindern eine Hege-Beziehung, während das im Patriarchat nicht der Fall ist; dort haben Väter die Verfügungsgewalt über Kinder in Form einer Hierarchie-Beziehung, die Kinder als Eigentum behandelt, Gehorsam von ihnen fordert und eine Entfaltung der Persönlichkeit nicht zulässt.
Danke für die rasche Beantwortung. Allerdings missverstehe ich die Antwort entweder oder ich halte eine solche Art Umgang mit Kindern für unmöglich, ja höchst gefährlich.Nur die Kinder dürfen also auf die Erwachsenen (oder gilt das nur für die Männer) zugehen?

Mir ist kein Beispiel aus der Literatur bekannt, wonach Männer und Frauen von Stammesgesellschaften auf unterschiedliche Weise mit Kindern umgehen.Natürlich werden Kinder von Frauen gestillt und daher als Säugling am Körper getragen, damit sich das Kind in seinem Rhythmus „bedienen“ kann.Aber das allgemeine Zusammensein mit Kindern ist geschlechts- (und alters-) unabhängig: sie werden als selbstbestimmte Persönlichkeiten wahrgenommen, respektiert und unterstützt – von allen Sippenmitgliedern.

Von „dürfen“ kann keine Rede sein, wenn es um Selbstbestimmung geht. Niemand kontrolliert andere Personen, niemand kann anderen etwas „erlauben“ (bezieht sich nicht nur auf Kinder). Da steht eine andere Geisteshaltung dahinter, als bei uns. Es gibt keine Hierarchien und keine Inbesitznahme. Jede Person gehört sich selbst, auch Kinder.
Wir kennen keine Selbstbestimmung, weil wir mit Druck zu Gehorsam erzogen werden und Regeln einhalten müssen, die andere aufgestellt haben.

Wenn ein 2-jähriges Kind also auf die Straße rennt, wäre es falsch, dieses daran zu hindern, weil es die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes behindert? Wenn ein 3-jähriges Kind mit einem Messer in der Hand durch die Gegend rennt, muss man warten, bis es einen fragt, ob das vielleicht gefährlich wäre?
Die Amerikanerin Jean Liedloff (siehe auch), die jahrelang bei den Yequana-Indianern in Südamerika lebte, beschreibt Beispiele, die zeigen, dass Kinder keine selbstmörderischen Absichten haben und soziale Wesen sind, die sich sehr gut selbst schützen können, falls die Mechanismen des Um-sich-selbst-Kümmerns nicht gestört sind, wie bei den westlichen Kindern: Es gibt viel mehr potentiell gefährliche Situationen bei den Yequana als in unseren Zivilisationen. Eine der auffallendsten ist die Allgegenwart von Macheten und Messern, die alle rasiermesserscharf sind und ständig verfügbar zum Drauftreten, Dagegenfallen oder Spielen. Babies, die zu klein waren, um etwas über Griffe gelernt zu haben, fassten sie bei der Klinge und wedelten sie, während ich zusah, in ihren Grübchenfäusten herum. Sie schnitten sich nicht nur die eigenen Finger nicht ab oder verletzten sich überhaupt, sondern sie verletzten auch ihre Mütter nicht, wenn sie in deren Armen lagen.

Ähnlich war es, als ein Baby, das mit einem brennenden Holzscheit spielte, damit stolperte und hinfiel, über eine dreißig Zentimeter hohe Schwelle ins Haus und wieder hinaus kletterte und dabei tatsächlich niemals das Holz oder das überhängende Palmdach oder sein eigenes Haar oder das eines anderen Menschen berührte. Babies spielten wie kleine Hunde um das Familienfeuer herum, ohne Einmischung von Seiten der jeweils anwesenden Älteren.

Ich halte es nun für keine gute Idee, die großen scharfen Küchenmesser in Reichweite von Kleinkindern aufzubewahren, weil unsere Kinder keine selbstbestimmten Kinder sind, die sich selbst schützen können. Sie sind aber soziale Wesen wie Indianerkinder auch und versuchen die Erwartungen der Umgebung zu erfüllen: Unsere Kinder werden sich verletzen, weil wir genau das erwarten. Yequana-Kinder verletzen sich nicht, weil genau das von ihnen erwartet wird. Das sollte uns zum Nachdenken bringen.

Ein weiteres Beispiel für Selbstbestimmtheit:

Beim Umherrutschen auf Händen und Knien kann sich ein Baby mit ziemlicher Geschwindigkeit vorwärts bewegen. Bei den Yequana beobachtete ich einmal mit Unbehagen, wie sich ein Krabbelkind am Rande einer anderthalb Meter tiefen Grube, die zur Beschaffung von Erde für Bauzwecke ausgehoben worden war, heranmachte und dort anhielt. Auf seinen Streifzügen um den Wohnbereich tat es dies mehrmals täglich.
Mit der Beiläufigkeit eines am Rande einer Felswand grasenden Tieres purzelte es in eine sitzende Stellung, und zwar ebenso oft mit dem Rücken zur Grube wie mit dem Gesicht. Beschäftigt mit einem Stock oder Stein oder seinen Fingern oder Zehen, spielte es und rollte in jede Richtung, anscheinend ohne auf die Grube zu achten, bis offenbar wurde, dass es überall, nur nicht in der Gefahrenzone, landete.

Die nicht vom Verstand gelenkten Selbsterhaltungsmechanismen funktionierten unfehlbar; und, genau wie sie in ihren Berechnungen sind, funktionierten sie aus jeder Entfernung von der Grube gleich gut, angefangen vom Rand selbst. Unbeaufsichtigt oder – was häufiger vorkam – am Rande der Aufmerksamkeit einer Gruppe von Kindern, die mit dem gleichen Mangel an Respekt für die Grube spielten, übernahm das Baby die Verantwortung für seine eigenen Beziehungen zu all den umgebenden Möglichkeiten.

Die einzige Beeinflussung seitens der Mitglieder seiner Familie und Gesellschaft bestand darin, dass sie von ihm erwarteten, es könne sich um sich selbst kümmern. Obwohl es noch immer nicht laufen konnte, wusste es, wo Trost zu finden wäre, wenn es ihn brauchte – was jedoch selten der Fall war.

Dies ist natürlich nicht auf unsere patriarchale, alles kontrollieren wollende Gesellschaft übertragbar. Bei uns hat ein Säugling und Kleinkind bereits keine Chance, sich in Selbstverantwortung hineinzuentwickeln. Die Erwachsenen übernehmen immer Verantwortung für ein Kind, weil sie nicht wissen, dass ein Lebewesen von sich aus sozial ist.

Die Kinder werden sich auch freuen, dass sie nur noch Schokolade statt Obst und Gemüse zu essen brauchen, denn fragen, ob das gut für sie wäre, werden sie sicherlich nicht.
Ein anderes Beispiel von Jean Liedloff, die natürlich die gleichen Verständnisprobleme hat wie wir alle in den Industrieländern lebenden Menschen:

Es fiel mir schwer, den völligen Verzicht auf Druck durch Überredung, dadurch, dass ein Mensch einem anderen seinen Willen aufdrängt, zu glauben oder zu verstehen – ungeachtet der Beharrlichkeit, mit welcher die Yequana mir Beispiele davon zeigten.

Zu Beginn der dritten Expedition, als wir uns darauf vorbereiteten, flussaufwärts zu ziehen, fragte ich Anchu, ob Tadehah, ein Junge von neun oder zehn Jahren, mitkommen dürfe. Wir machten Filme und er war besonders fotogen.

Anchu ging zu ihm und seiner Pflegemutter und legte ihnen meine Einladung vor. Tadehah sagte, er wolle gern mitkommen, und die Pflegemutter ließ mich durch Anchu bitten, ihn nach der Expedition nicht mit nach Hause zu meiner eigenen Mutter zu nehmen. Ich versprach, ihn zurückzubringen, und am Tag unseres Aufbruchs mit fünf Yequana-Männern als Helfern brachte Tadehah seine Hängematte und suchte sich in einem der Kanus einen Platz.

Etwa eine Woche später ergab sich eine Unstimmigkeit, und die Yequana-Männer marschierten plötzlich mit der Ankündigung, sie gingen nach Hause, aus dem Lager. In letzter Minute wandten sie sich um und sagten zu Tadehah, dessen Hängematte immer noch unter dem Schutzdach hing: „Mahtyeh!“ – Komm mit!

Das Kind sagte nur sanft „Ahkay“ – Nein -, und die anderen gingen ihres Weges.

Sie versuchten nicht, ihn zu zwingen oder auch nur zu überreden, mit ihnen zu gehen. Er gehörte, wie jeder andere auch, sich selbst. Seine Entscheidung war Ausdruck davon, dass er sein eigener Herr war, und ihre Folge war Teil seines Schicksals.
Keiner maßte sich an, sein Recht auf eigene Entscheidung außer Kraft zu setzen, nur weil er klein und schwach genug war, um körperlich beherrscht zu werden, oder weil seine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, durch geringere Erfahrung bestimmt war.

Bei den Yequana wird die Urteilskraft eines Menschen für hinreichend angesehen, jede Entscheidung zu treffen, zu der er sich motiviert fühlt.

Der Impuls, eine Entscheidung zu treffen, ist Beweis der Fähigkeit, dies auf angemessene Weise zu tun.

Kleine Kinder treffen keine größeren Entscheidungen; sie haben ein starkes Interesse an ihrer Selbsterhaltung, und in Angelegenheiten, die ihr Einsichtsvermögen überschreiten, erwarten sie von Älteren, dass diese beurteilen, was am besten ist.

Dadurch, dass man dem Kind von klein auf die Wahl überlässt, bleibt seine Urteilskraft von höchster Wirksamkeit, beim Delegieren ebenso wie beim Treffen von Entscheidungen.
Vorsicht zeigt sich in dem Maße, in dem Verantwortung im Spiel ist, und Irrtümer kommen auf diese Weise außerordentlich selten vor. Eine so gefällte Entscheidung trifft beim Kind nicht auf Widerstand und funktioniert daher harmonisch und angenehm für alle Betroffenen.

In seinem Alter war Tadehah durchaus imstande, eine – wie es mir schien – für ein Kind gewaltige Verpflichtung einzugehen. Er entschied sich dagegen, mit seinen Stammesgefährten zu ziehen, um bei drei höchst seltsamen Fremden zu bleiben, die gerade begonnen hatten, einen großen Fluss hinaufzufahren – ohne Mannschaft und, da ich nicht daran gedacht hatte, Paddel für uns selber einzuhandeln, ohne Paddel; denn die Männer hatten ihre beim Weggehen mitgenommen.
Tadehah kannte seine eigenen Fähigkeiten und wollte das Abenteuer. Wir hatten eine Menge davon in den Monaten bis zu unserer Rückkehr; aber er war der Sache immer gewachsen, nie anders als hilfsbereit und immer zufrieden.

Und wenn ein Kind weint, darf man es auch nicht mehr in den Arm nehmen und trösten, sondern muss warten, bis es selbst zu einem kommt? Ich meine damit NICHT sich aufdrängen, wenn das Kind alleine sein will, soll es das selbstverständlich, aber man darf ja nach der Beschreibung in der FAQ als Erwachsener nicht mal mehr auf das Kind zugehen, sondern muss warten, bis das Kind es tut.
Wenn man die Persönlichkeit eines Kindes respektiert und ihm vertraut, dass es selbst weiß, wann es was will und von wem, aber es ebenso das Vertrauen in die mit ihm lebenden Personen hat, zu ihnen zu gehen, wann es will, dann hat das mit „dürfen“ oder „warten“ nichts zu tun.Das Kind bestimmt, ob es Trost braucht und wenn ja, von wem und wie. Denn es weiß es selbst am besten. Und es sollte auch wissen, wohin es sich wenden kann.
Und was für eine trostlose Welt ist es denn, wenn man einem Kind, das etwas Tolles gemacht (z.B. gebastelt) hat, nicht mal mehr sagen darf, dass man es toll findet (Lob). Oder wie soll das Kind lernen, wenn auf den Schlag mit dem Stock den es verteilt hat und dem „Empfänger“ weh getan hat, nicht reagiert werden darf. Denn selbst eine Frage wie „Wie würde es dir gefallen, wenn du so geschlagen würdest?“ wäre nicht nur ein verbotenes „auf das Kind zugehen“ sondern zudem ein ebenso verbotener Tadel. Und sogar ein physisches Eingreifen (Stock wegnehmen) wäre nach dem Wortlaut deiner Antwort ein verbotenes „auf das Kind zugehen“.
Wiederum: Wir können das Verhalten matriarchaler Gesellschaften nicht auf unsere unnatürliche Lebensweise übertragen und sie von jetzt auf nachher über Bord werfen. Es geht zunächst darum, zu erkennen, dass unsere Art mit Kindern und anderen umzugehen nicht das Gelbe vom Ei ist. Und erst wenn wir dafür unseren Blick geschärft haben, können wir uns auf den Weg machen und Handlungsalternativen finden.Naturvölker leben in der Tat in einer relativ „trostlosen Welt“, weil Trost nicht nötig ist, wenn alles stimmt und sich richtig anfühlt. Wo Freude, Spiel und Liebe den Alltag bestimmt, wer sollte dort getröstet werden?Trösten bedeutet „Zuversicht geben“ („Es wird schon alles wieder gut“, u.ä.) und das kommt nur dort vor, wo es Defizite, Verletzung und Schmerz gibt.

Lob und Tadel

Jean Liedloff schreibt viel über die das Selbstvertrauen zerstörende Kraft von Lob und Tadel. Hier ein Ausschnitt:

Ich war Zeuge der ersten Augenblicke im Arbeitsleben eines kleinen Mädchens. Die Kleine war ungefähr zwei Jahre alt. Ich hatte sie bei den Frauen und Mädchen gesehen; während diese Maniok in einen Trog rieben, spielte sie. Jetzt nahm sie ein Stück Maniok vom Haufen und rieb es an dem Reibholz eines Mädchens in ihrer Nähe. Das Stück war zu groß; sie ließ es bei dem Versuch, es über das raue Brett zu führen, mehrmals fallen. Von ihrer Nachbarin erhielt sie ein liebevolles Lächeln und ein kleineres Stück Maniok, und ihre Mutter, auf das Auftauchen des unvermeidlichen Impulses schon vorbereitet, reichte ihr ein winziges Reibholz für sich allein. Das kleine Mädchen hatte die Frauen beim Reiben gesehen, solange es zurückdenken konnte, und so rieb es sofort das Klümpchen an seinem Reibebrett auf und ab wie die anderen.

In weniger als einer Minute verlor es das Interesse und rannte weg, ohne dass das Maniokstück merklich kleiner geworden wäre, wobei es sein kleines Reibholz im Trog ließ. Niemand gab ihm zu verstehen, dass seine Geste komisch oder eine „Überraschung“ sei; in der Tat erwarteten die Frauen sie früher oder später; sind sie doch alle vertraut mit der Tatsache, dass Kinder an der jeweiligen Kultur teilnehmen, wenngleich dabei Methode und Tempo von individuellen Kräften in ihnen selbst bestimmt werden.
Es steht dabei außer Frage, dass das Endergebnis im Einklang mit der Gesellschaft stehen und auf Zusammenarbeit und völliger Freiwilligkeit beruhen wird.

Erwachsene und ältere Kinder tragen nur die Hilfe und Vorräte bei, die sich ein Kind unmöglich selber beschaffen kann. Ein Kind, das noch nicht sprechen kann, ist sehr gut in der Lage, seine Bedürfnisse klar zu machen, und es ist sinnlos, ihm etwas anzubieten, was es nicht braucht; schließlich ist das Ziel der kindlichen Aktivitäten die Entwicklung von Selbstvertrauen.
Bietet man ihm entweder mehr oder weniger Unterstützung an als es braucht, so wird dieses Ziel leicht vereitelt.

Fürsorge wird, ebenso wie Unterstützung, nur auf Verlangen gewährt. Nahrung für den Körper und Umarmen als Nahrung für die Seele werden weder angeboten noch vorenthalten, sie werden jedoch stets, einfach und anmutig, als Selbstverständlichkeit zur Verfügung gehalten.

Vor allem wird die Persönlichkeit des Kindes in jeder Hinsicht als gut respektiert. Weder gibt es den Begriff eines „unartigen Kindes“, noch wird umgekehrt irgendeine Unterscheidung hinsichtlich „braver Kinder“ getroffen.

Es wird angenommen, dass das Kind in seinen Motiven in Übereinstimmung, nicht im Gegensatz zur Gesellschaft steht. Was immer es tut, wird als Handlung eines von Geburt an „richtigen“ Geschöpfes anerkannt. Auf dieser Annahme der Richtigkeit bzw. des Sozialtriebes als eines eingebauten Wesenszuges der menschlichen Natur gründet die Einstellung der Yequana gegenüber anderen Menschen jedweden Alters.

„Erziehen“ im ursprünglichen Sinne bedeutet „herausführen“, doch obwohl dieser Weg dem weitverbreiteten Verständnis „eintrichtern“ überlegen sein mag, ist keiner von beiden mit den entwickelten kindlichen Erwartungen vereinbar.

Von einer älteren Person herausgeführt oder geleitet zu werden, bedeutet Einmischung in die Entwicklung des Kindes, da dieses hierdurch von seinem natürlichen, wirksamsten Weg fortgeführt wird zu einem, der dies in geringerem Maße ist.

Die Annahme eines angeborenen Sozialtriebes steht in direktem Gegensatz zur allgemeinen zivilisierten Überzeugung, dass die Triebe eines Kindes zwecks Erziehung zu sozialem Verhalten gebändigt werden müssten. Einige meinen, dass Erklärungen und „Kooperation“ mit dem Kind diese Bändigung besser bewerkstelligten als Drohung, Beschimpfung oder der Rohrstock.

Die Annahme, das Kind sei von Natur aus gesellschaftsfeindlich und benötige Manipulation, um für die Gesellschaft akzeptabel zu werden, ist jedoch beiden Ansichten nicht minder zu eigen als den verbreiteteren Auffassungen zwischen diesen beiden Extremen.

Wenn uns an Kontinuum-Gesellschaften wie den Yequana wirklich etwas von Grund auf fremd ist, so ist es diese Annahme eines angeborenen Sozialtriebes.

Erst wenn wir von dieser Annahme und allem, was sie beinhaltet, ausgehen, wird die scheinbar unüberbrückbare Kluft zwischen ihrem merkwürdigen Verhalten und dem daraus resultierenden intensiven Wohlbefinden einerseits und unseren sorgfältigen Überlegungen bei außerordentlich viel geringerem Wohlgefühl andererseits verständlich.

Die gängigen Mittel von Lob und Tadel sind absolut zerstörerisch gegenüber den Motiven von Kindern, besonders der kleinsten. Wenn das Kind etwas Nützliches tut, wie sich selbst anziehen oder den Hund füttern, ein Sträußchen Feldblumen hereinbringen oder aus einem Tonklumpen einen Aschenbecher machen, so kann nichts entmutigender sein als ein Ausdruck der Überraschung darüber, dass es sich sozial verhalten hat.

„Oh, was für ein liebes Mädchen!“, „Seht mal, was Stefanie ganz alleine gemacht hat!“ und ähnliche Ausrufe deuten an, dass soziales Verhalten bei dem Kind unerwartet, uncharakteristisch und ungewöhnlich ist.
Sein Verstand mag sich darüber freuen, doch sein Gefühl wird voll Unbehagen darüber sein, dass es gegenüber dem von ihm Erwarteten, dem, was es zu einem wahren Bestandteil seiner Kultur, seines Stammes, seiner Familie macht, versagt hat.

Selbst bei Kindern untereinander wird ein Satz wie: „Mensch, guck mal, was die Vera in der Schule gemacht hat!“, wenn er mit hinreichendem Erstaunen geäußert wird, der Vera ein unbehagliches Gefühl des Getrenntseins von ihren Spielkameraden vermitteln, gerade so, als hätten sie in demselben Ton gesagt: „Mensch, die Vera ist aber dick!“ – bzw. dünn oder lang oder klein oder tüchtig oder dumm, aber jedenfalls nicht so, wie man es von ihr erwartet hätte.

Tadel, besonders wenn er verstärkt wird durch ein „Du-machst-das-immer“-Etikett, ist mit seiner Andeutung, dass antisoziales Verhalten erwartet wird, gleichfalls zerstörerisch. „Das sieht dir ähnlich, dein Taschentuch zu verlieren“, „Der
denkt nur an Unfug“, ein resigniertes Schulterzucken, eine umfassende Anklage wie „Typisch Jungens“, die impliziert, dass die Schlechtigkeit tief in ihnen drinsteckt, oder auch einfach ein Gesichtsausdruck, der anzeigt, dass ein schlechtes Benehmen keine Überraschung war, haben die gleiche verheerende Wirkung wie Überraschung oder Lob für ein Zeichen von Gemeinschaftsgeist.

Auch die Kreativität kann durch den Umgang mit den kindlichen Bedürfnissen nach Kooperation verletzt werden. Man sagt nur etwas wie: „Nimm dein Malzeug auf die Veranda; ich möchte nicht, dass du hier drinnen eine Schweinerei machst“. Die Botschaft, dass das Malen eine Schweinerei verursacht, geht nicht verloren, und der Drang nach Kreativität müsste schon enorm sein, um das grundlegende Bedürfnis des Kindes, zu tun, was seine Mutter von ihm erwartet, zu überwinden.
Ob es nun mit einem süßen Lächeln gesagt oder wie ein Schlachtruf hervorgestoßen wird: die Aussage über die Schlechtigkeit des Kindes ist gleichermaßen wirksam.

Die Annahme eines angeborenen Sozialtriebes erfordert einige Kenntnis sowohl vom Inhalt wie der Form der kindlichen Bestrebungen und Erwartungen. Sie sind eindeutig nachahmend, kooperativ und der Erhaltung des Einzelwesens und der Gattung dienlich.

Diese Kenntnis des angeborenen Sozialtriebes und der angemessene Umgang damit ist im Patriarchat verloren gegangen. Selbst, wenn wir einsehen, dass Lob und Tadel zerstörerisch wirken, weil sie manipulativ sind (auch zwischen Erwachsenen), wir wissen nicht, wie wir ohne auskommen könnten. Es steht uns keine Handlungsalternative zur Verfügung.

Die von euch vorgestellte Interpretation von Matriarchat, die ganz und gar nicht denen von gängigen Lexika oder Wörterbüchern entspricht (Ausnahme Wikipedia) und auch von 90% der Deutschen nicht in der Form verstanden wird, macht einen ganz guten Eindruck. San-Kinder
San-Kinder („Buschmänner“) aus der Kalahari
Was in gängigen Lexika und in Bildungseinrichtungen vermittelt wird, ist patriarchal. Das Patriarchat muss den „Mythos vom ewigen Patriarchat“ aufrechterhalten, weil sonst das ganze kranke und künstlich aufgebaute System zusammenfallen würde wie ein Kartenhaus. Ein Matriarchat darf es daher nicht geben und es wurde und wird deshalb mit allen Mitteln bekämpft, unterdrückt und totgeschwiegen – tabuisiert.Wenn alles Wissen, das nicht-patriarchalen Gesellschaften entspricht, Allgemeingut wäre, wenn in der Zeitung darüber berichtet oder im Fernsehen Bilder davon gezeigt würden, müsste ich mir nicht die Mühe mit dieser Webseite machen. Ich müsste nicht versuchen, Einblick in eine lebenswerte Kultur zu vermitteln, in der ich selbst nicht aufgewachsen bin und die ich erst nach Jahren intensiven Literatur-Studiums halbwegs verstehe.Dies zeigt auch, dass die patriarchale Behauptung, ein Matriarchat wäre „Frauenherrschaft“, also das gleiche nur mit umgekehrten Geschlechterrollen, erfunden ist. Denn eine solche Umkehrung können wir uns irgendwie vorstellen, aber das was EthnologInnen wie Jean Liedloff u.a. über Naturvölker schreiben ist etwas grundsätzlich Anderes und eine große Herausforderung für unsere Denk- und Gefühlsmuster.
Aber im Umgang mit Kindern ist da was oberfaul – oder die Antwort einfach irreführend formuliert.
Ja, im Umgang mit Kindern ist etwas oberfaul, aber nicht im Matriarchat…Die Antwort kann natürlich irreführend und sehr missverständlich sein, weil sie Kenntnisse voraussetzt, die in unserer Gesellschaft nicht gegeben sind. Wir gehen zwangsläufig immer von unseren Maßstäben aus, bis wir andere kennen und interpretieren Texte entsprechend. Wenn ich Antworten gebe, dann weiß ich nie, was ich voraussetzen kann. Deshalb: Nachfragen.
Ich empfehle das wirklich schöne und gut zu lesende Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ von Jean Liedloff – zum Glück ist es noch nicht vergriffen.
Spätestens mit dem Wissen um Vererbung sogar von Charaktereigenschaften (vergl. Studien mit getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen) ist es außerdem für ein jedes Kind wichtig, BEIDE leiblichen Eltern zu kennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. So toll es sicherlich ist, wenn alle Erwachsenen gemeinsam für die Kinder da sind, so halte ich es doch für notwendig, dass es ein besonderes Verhältnis zwischen Kindern und leiblichen Eltern gibt.
Schlafendes San-Kind
San, Kalahari.
In der Gemeinschaft findet ein Kind immer ein „gemütliches Plätzchen“ zum Ausruhen. Ist es dabei wichtig, ob es sich um die biologische Mutter, eine entfernte Cousine, die Tante oder ältere Schwester handelt?
Was können zwei einzelne Menschen einem Kind bieten, die dem Alltagsstress ausgesetzt, ja gar nicht für das Kind (oder die Kinder!) da sein können, wenn es das braucht, selbst wenn sie sich darum bemühen? Zeit bedeutet für ein Kind etwas völlig anderes als für „zivilisierte“ Erwachsene; Kinder leben in der Gegenwart. Ein Bedürfnis haben sie jetzt und nicht „später, wenn ich Zeit für dich habe“. Sie werden ständig vertröstet – eine trostvolle Welt.Ich möchte dazu eine afrikanische Frau, Sobonfu E. Somé, vom Stamm der Dagara zu Wort kommen lassen:

Kinder brauchen eine Stimme und ein offenes Ohr. Im Dorf, wo alle Vater oder Mutter eines jeden Kindes sind, wissen sie, dass sie allen Dorfbewohnern trauen und auf sie zählen können. Wenn viele Menschen Eltern eines Kindes sind, kann das Kind zu jeder und jedem gehen und einfach dasitzen und reden. Alle im Dorf wissen, was im Leben jedes einzelnen Kindes vor sich geht – es gibt keine Geheimnisse. Das Dorf leiht ihnen sein Ohr, hört ihre Stimme und ermutigt sie, ihre Wahrheit mitzuteilen.

Wenn Kinder kein Ventil haben, wenn niemand ihnen zuhört, verschließen sie ihre Stimme und ihre Gaben in sich. Wenn wir unsere Kinder nicht dazu ermutigen, zu reden und offen zu sein, bricht sich ihre Stimme auf andere Weise Bahn, und diese Energie kann äußerst zerstörerisch für sie sein. Wenn Kinder sprechen, wirkt dies befreiend. Es lässt die Gifte heraus, und neue Energie kann hereinkommen. Aber wenn sie nicht reden, bleiben ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen in ihnen verschlossen und können schließlich ihr Leben vergiften.

Das ist es, was ich unter Gemeinschaft verstehe. Der vereinte Einsatz einer Gemeinschaft wohlmeinender Menschen gibt einem Kind die Möglichkeit, ein Netz aus Familie und Freunden/Freundinnen zu weben, das seine Weltsicht und sein Wissen erweitert.

Es gibt viele Arten, wie sich Weiblichkeit oder Männlichkeit ausdrückt. Ein Kind, das viele Frauen und Männer im Alltag erlebt, kann durch diese vielfältigen Impulse uneingeschränkt in seine eigene Rolle hineinwachsen, weil es als Junge oder Mädchen nicht ein „richtiger“ Mann oder eine „richtige“ Frau werden muss. Alles ist möglich, denn die Vielfalt wird gefördert.

Auf diese Weise werden sich die Kinder im Dorf ihres unersetzlichen Wertes für das Ganze und der Bedeutung der Gemeinschaft für ihr Wohlergehen bewusst. Aus diesem Grund kann sich kein Kind wirklich als Waise fühlen, denn es wird sich immer wenigstens eine Mutter oder ein Vater seiner Seele annehmen, selbst wenn die leiblichen Eltern nicht da sein sollten. Alle, die sich um das Kind kümmern, tun dies mit ihrem ganzen Herzen und ihrer ganzen Liebe, um ihm mehr zu geben, als die leiblichen Eltern ihm möglicherweise geben können.

Ich bin getrennt lebender Vater und ich lasse unserer Tochter viel mehr Freiheiten als es ihre Mutter tut. Gefahren sollten aber meines Erachtens „altersgerecht“ sein. Zudem gibt es Sachzwänge, die auch die Erwachsenen nicht unter Kontrolle haben, an die sich aber auch das Kind halten muss, auch wenn es keine Lust dazu hätte (denken wir nur mal an die Schule).
Ja, die Sachzwänge… Die gibt es aber nur in patriarchalen Gesellschaften. Wir können sie natürlich nicht von heute auf morgen abschaffen, weil wir sie meistens noch nicht mal als Zwänge erkennen, die uns von anderen Menschen! – nicht von den natürlichen Gegebenheiten – auferlegt werden. Wenn wir diese Erkenntnis hätten, würden wir etwas dagegen tun, denn kein Mensch lässt sich freiwillig von anderen etwas vorschreiben. Es gibt aber bereits Leute, die haben Verschiedenes erkannt und klinken sich in Teilbereichen aus dem System aus.Thema Schule – es geht auch anders:

  • Webseite: Der Bundesverband Natürlich Lernen! e.V. schlägt das Modell der Familienschule vor, wobei es sich um selbstbestimmtes Lernen handelt.
  • Buch: Johannes Heimrath, Tilmann geht nicht zur Schule – Eine erfolgreiche Schulverweigerung; Vollständige Dokumentation
    Der erste und bislang einzige Freispruch wegen Schulverweigerung in Deutschland! Die Grundschule machte Tilmann krank. Die Eltern respektierten seinen Wunsch, zuhause lernen zu wollen. Der Staat betrieb jedoch den Entzug des Sorgerechts wegen „Verletzung des Kindeswohls“. Das Buch enthält den Behörden-Briefwechsel und sämtliche Gerichtsakten. Orientierung für alle Eltern in ähnlicher Situation. Spannender als ein Thriller, da echtes Leben.
  • Buch: Martin Schröder (Hrg.),Kindheit – ein Begriff wird mündig – Miteinander wachsen statt erziehen.
    Umfassender Überblick über die aktuellen Kinderrechtsbewegungen. Alle Argumente, die dafür sprechen, Kinder und Jugendliche mit allen Rechten aktiv in die gesellschaftlichen Prozesse einzubinden, anstatt sie hilflos zusehen zu lassen, wie ihre Zukunft zerstört wird.
Ausblick (Sobonfu E. Somé): Es ist Kindern ein natürliches Bedürfnis, in einer Gemeinschaft mit anderen zu sein, ob diese Gemeinschaft nun aus Erwachsenen oder anderen Kindern besteht. Das Ichbewusstsein eines Kindes wird von der Gemeinschaft getragen. Ihre Seelen und ihr Ichgefühl blühen in der Gemeinschaft auf. Wir stellen manchmal fest, dass Kinder die wichtigste Zuwendung von anderen Kindern erhalten.Das sieht man im Dorf an der Art, wie Kinder miteinander umgehen – die Liebe eines Kindes zu einem anderen kann durch nichts ersetzt werden. Kein Spielzeug oder Videospiel kann die Liebe eines anderen Kindes wettmachen.Kinder müssen mit anderen Kindern zusammen sein, denn sie können auf eine Art miteinander sprechen, wie es Erwachsenen nicht möglich ist. Sie können einander andere Energien vermitteln als Erwachsene, um ihr Ichgefühl zu stärken. Sie bringen Freundschaft, Liebe, Unterstützung und Spiritualität zum Ausdruck. Allein schon aus diesem Grund sorgt in meinem Dorf eine Familie mit nur einem Kind dafür, dass ein anderes Kind zu ihnen kommt, um diese Dynamik von Kind zu Kind zu fördern.

Diese Beziehung wird im Dorf nicht nur ernst genommen, sondern auch respektiert. Wenn Kinder einige Zeit miteinander verbracht haben und es dann Zeit ist, auseinander zugehen, muss man ein Ritual zur vorübergehenden Trennung abhalten. Wir lassen immer etwas von dem weggehenden Kind bei dem anderen und umgekehrt, so dass beide wissen, dass die verbindende Energie noch immer da ist.

Dies ist heutzutage von besonderer Bedeutung, weil so viele Familien durch Scheidung auseinander gerissen und die Kinder voneinander getrennt werden. Den Kindern ist vielleicht nicht gleich großer Kummer anzumerken, doch später wird ihnen bewusst, dass sie eine/n wichtige/n Verbündete/n verloren haben.

Kategorien:Gesellschaft
  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    Januar 18, 2015 um 11:57 pm
  2. Januar 19, 2015 um 9:14 am

    Ich habe den Text des Beitrages nicht gelesen. Ist mir zuviel „input“. Kostet Kraft.

    WAHRHAFT erwachsene / gesunde Menschen wissen aber in jedem Falle, was WEISE – dem höchsten Prinzip gemäß – zu tun oder zu lassen ist.

    RATIONAL ist das, was gebraucht wird, NIEMALS zu lernen. Deswegen wird eine aufs Rationale beschränkte Gesellschaft / Population – wie die jetztige zivilisierte – letztlich untergehen / aussterben.

    Statt mich jetzt weiter an der rationalen Diskussion über dieses Thema zu beteiligen, gebe ich nur den Rat, der nach meiner Auffassung der wichtigste für jeden Menschen ist:

    „Trachte ZUERST nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit – alles andere wird dir dann zufallen.“

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

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