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Narren ohne Masken …

MaskenWir hatten hier auf dem Blog schon einmal wunderbare Worte des libanesischen Philosophen Khalil Gilbran genießen dürfen (Eure Kinder sind nicht Euer Besitz, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst…). Ich fand heute morgen erneut Lesenswertes von ihm, das ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Du fragst mich, wie ich zum Narren wurde? Das geschah so: Eines Tages, lange bevor die vielen Götter geboren waren, erwachte ich aus einem tiefen Schlaf und gewahrte, daß meine Masken gestohlen worden waren – die sieben Masken, welch ich in sieben Leben verfertigt und getragen hatte. – Unmaskiert rannte ich durch die vollen Straßen und schrie „Diebe!, Diebe!, die verdammten Diebe!“
Männer und Frauen lachten. Einige liefen aus Angst vor mir in ihre Häuser. Als ich zum Marktplatz kam, rief ein Junge von einem Hausdach „Er ist ein Narr!“ – Ich blickte empor, um ihn zu sehen: da küßte die Sonne erstmals mein bloßes Antlitz. Zum ersten Mal küßte sie mein bloßes Antlitz und meine Seele entflammte in Liebe zu ihr, und ich wünschte mir keine Masken mehr. Wie in Trance rief ich: „Segen, Segen über die Diebe, die meine Masken gestohlen haben!“ So wurde ich zum Narren.
Und in meiner Narrheit fand ich Freiheit und Sicherheit: die Freiheit der Einsamkeit und die Sicherheit vor dem Verstanden werden. Denn diejenigen, welche uns verstehen, versklaven etwas in uns. Aber ich will nicht stolz sein auf meine Sicherheit. Denn auch ein Dieb ist im Kerker sicher vor einem anderen Dieb.

Das ist dem Vorwort aus dem Buch „Der Narr“ von Khalil Gibran entnommen. Es erinnert mich an eine Reihe von Interviews, die ich mit hochsensitiven Menschen geführt habe (siehe auch Hochsensitivität – das schwierige Leben in einer unehrlichen Welt). Alle sprachen davon, dass sie als Kind, das sich gerade bewusst wird, extrem verunsichert waren, erkannten sie doch, wie sich die Menschen, besonders die Eltern selbst belogen, eben weil sie eine Rolle spielten, um die Erwartungshaltung der Gesellschaft (nicht Gemeinschaft) an sie zu erfüllen …

Warum fällt mir eigentlich dazu ein, dass das Wort „Lügenpresse“ als Unwort des Jahres 2014 gekürt wurde?

Das Video befindet sich noch auf der Seite, auf der ich den Text fand:

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , , ,
  1. Sandra
    Januar 15, 2015 um 11:42 pm

    Bewusste Änderung

    heißt nicht die Norm in der Norm zu verändern. Die Veränderung von Einstellungen, aber bleiben in der Abhängigkeit der Norm macht zur leichten Beute. Was heute und morgen ‚In‘ ist, ist beliebig und daher bei Unkenntnis der Zukunft nicht verlässlich. Eine Über- oder Unterbewertung schadet daher.

    Wenn eine Norm oder Aussage einer Grundannahme unterliegt, die falsch ist, ist die Norm und alle Ableitungen daraus falsch.

    Was dann?
    zerstören, kompostieren, aufbauen, erhalten

    • THAT´S IT.
      Januar 16, 2015 um 8:39 am

      „Wenn eine Norm oder Aussage einer Grundannahme unterliegt, die falsch ist, ist die Norm und alle Ableitungen daraus falsch.“


      schön geschrieben!!
      da ja auch der urknall reine annahme ist, brauch ich jetzt nicht weiter schreiben,… 🙂

    • Januar 16, 2015 um 6:49 pm

      @ Sandra

      „Wenn eine Norm oder Aussage einer Grundannahme unterliegt, die falsch ist, ist die Norm und alle Ableitungen daraus falsch.“:

      Sehr schön!
      Leider kommen die allermeisten Menschen des zivilisierten – entfremdeten – Teils der Menschheit zeitlebens nicht darauf, daß sie Opfer einer falschen Grundannahme und entsprechender Ableitungen – seiten tausenden von Jahren! – sind.

      Ein wesentlicher Aspekt dieses Irrtums ist ein „Kategorienfehler“, der dem typischen Denken der typischen zivilisierten Menschen immanent ist. Dazu fand ich einen sehr interessanten Beitrag bei Adademia Integra – den man evtl. auch in diesem Forum mal als eigenständigen Beitrag veröffentlichen könnte; ich halte ihn für sehr, sehr wichtig – und er ist überdies, obwohl „hardcore-wissenschaftlich“ auch für Laien gut lesbar und wie ich finde, verständlich:

      https://akademieintegra.wordpress.com/2015/01/16/sowohl-als-auch-statt-entweder-oder-oder-wie-man-kategorienfehler-vermeidet/#comments

      “Sowohl als auch” statt “entweder-oder” – oder: wie man Kategorienfehler vermeidet

      by Akademie Integra

      von Prof. Dr. Dr. Harald Walach

      „Was ist tiefer: Teller oder Tasse?“, fragte neulich wer. Nach einigem Nachdenken sagte ich: „Naja, kommt drauf an, wie tief der Teller oder die Tasse wirklich sind, nicht wahr?“ „Falsch“, sagte der Schlaumeier. „Die Oder“. Klar. Egal wie tief eine Tasse oder ein Teller sind, die Oder, also der Fluss, an dem Frankfurt (Oder) liegt, wo ich arbeite, ist immer noch tiefer.
      Der Witz – der natürlich gesprochen besser funktioniert als geschrieben – macht sich eine implizite Denkgewohnheit zu Nutze. Wir denken sehr häufig in den ausschließlichen Kategorien „entweder–oder“. Dabei übersehen wir das mögliche Dritte, Vierte, oder Fünfte. Darauf will ich ein bisschen Aufmerksamkeit und Zeit verwenden, weil mich das schon lange umtreibt.

      Einfügung von Martin, der dem Wunsch nachkam: Hier ist der neue Artikel auf dem Blog, wo weitergelesen werden kann.

      Vielen Dank, verehrter Professor!

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang Heuer
      Projekt Seelen-Oeffner

  2. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 11:12 pm

    Sich selbst surd ad surdum zu betrachten
    …ein weiter Weg…..

    Naja, Autobahnschilder, groesser koennen Schilder
    zu Gott nicht sein, dank Navi.

    Gruss Gottloser Gerd,
    oder auch nicht.

  3. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 10:39 pm

    Bin zurueck gegangen zu Torfrock und Nada Brahma.
    Naja, Kate Bush , Experiment IV auch….

    Muesst ihr nicht darueber nachdenkenken.
    Mache ich fuer Euch.

    Gruss Gerd

  4. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 2:19 pm

    Ein Avatar macht noch keinen Sommer.
    Nachtigall, ick hoer dir trapsen…. Wolfgang

  5. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 2:04 pm

    @Tula:Du bist das Feld

    Klasse, Extraklasse.

    Wir sind AILE in diesem Bewusstseinsfeld, wissenschaftlich als
    morphogenes Feld benannt.

    Galaxis, naja, baue ich halt auch eine, nach meinen Namen.
    Platz (Raum) ist ja im Geist genuegend vorhanden.

    Gruss Gerd

  6. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 12:32 pm

    Wolfgang H.
    ersetze „Glauben“ durch DENKEN. Schon biste am Ziel.
    Nur mit dem Herzen denkt man gut.

    Lieber Gruss
    Gerd

  7. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 12:23 pm

    Tulacelinastonebridg, was fuer ein Name
    wenn es ueberhaupt Sinn macht, vagen 5 elektromagnetischen Sinnen, wie
    Gerd ueberhaupt einen Namen zu geben….

    Du bist gut drauf, gefaellt mir.

    Gruss Gerd

    • tulacelinastonebridge
      Januar 15, 2015 um 12:33 pm

      🙂 Ja Gerd, ich werde die nächste Galaxie nach mir nennen und in dieser Galaxie, wird es nur Wesen mit klingenden singenden Namen geben.

  8. tulacelinastonebridge
    Januar 15, 2015 um 12:20 pm

    War da nicht was mit Schwertern, gestern. Haben die Flügel bekommen und sind weggeflogen, sie haben mir gefallen. 🙂

  9. tulacelinastonebridge
    Januar 15, 2015 um 11:50 am

    Guten Morgen, so als ersten brauch ich den Happy und dann die Kommentare. 😀

    • Januar 15, 2015 um 12:17 pm

      @ tulacelinastonebridge

      Erstaunliche Wirkung – schon bei einmaliger „Einnahme“

      :-)………………………… 🙂 ………………… 🙂 …………… 🙂 ……….. 🙂 ……… 🙂 …….. 🙂 … 🙂

      :-))
      :-))
      :-))
      :-))
      :-))
      :-))
      :-))
      :-))
      :-)) :-)) :-)) :-)):-)) :-)) :-)) :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

      • tulacelinastonebridge
        Januar 15, 2015 um 12:31 pm

        heureka, das gibt’s auch rund um die Uhr……:-) happy happy happy…….

  10. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 10:33 am

    Wer meinem doch recht skurilem Denken zu folgen vermag und zwischen den Zeilen
    lesen kann, empfehle ich : Guenter Wohlfahrt; Die Kunst des Lebens

    Gruss Gerd

  11. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 10:09 am

    Wenn DIE, ICH MEINE GENAU DIE DA, alles filtern, dann sage ich noch, ich
    dematerialsiere das Pentagon.
    5 steht fuer Gott. Nicht fuer Menschenmacht.

    Der Einaeugige ist der Koenig unter den Blinden.

    Gruss Gerd

  12. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 9:48 am

    Tolll, mit 3 L, eure Kommentare gefallen mir.

    Auch ich bekenne mich zu Gott, dem Gesamtbewusstsein.
    Wer das versteht, wird den Tod nicht schmecken…. so ers.

    Am Anfang habe ich immer da DRAUSSEN gesucht. Gefunden habe ich UFOs,
    und so allerlei. Spannende Zeit.
    Als ich im Innern suchte, erkannte ich den Ursprung von UFOs und verlor
    jegliche Angst.
    ANGSTFREI.
    Ich darf sogar sagen, Obama, ich sprenge dein beschissenes DC mit Traktorstrahlen
    in die Luft, besser noch ich dematerialisiere es und gebe es der Freien Energie zurueck.

    Und nun?
    Ich sage noch, ich sprenge den Bundestag waerend einer Bundestagssitzung.

    Penner, alles Penner, ich schreibe morgen noch, auch uebermorgen.

    Gibt es Gott doch? In meinem Herzen schon.

    Gruss Gerd.

  13. Sandra
    Januar 15, 2015 um 7:37 am

    Meinen Gott möchte ich heute benennen und mich bekennen.
    Mein Gott ist das ewig währende Leben. Einige nennen das the One, das Gesamtbewußtsein oder Alles-was-ist, das eine große real existierende System.

    Diesem bin ich zugehörig.
    Daher liebe und hasse ich nichts im Übermaß und werde niemals blind.
    Mein Gott definiert mir die Regeln, u.a. Das Gesetz des Stärkeren – der Resilienz.

    Das organisierte System der Zivilisation ist gegen mich und meinen Gott gerichtet. Die Resilienz der Menschheit (einzeln und kollektiv) wurde und wird für eine Abhängigkeit von der Infrastruktur aufgegeben. Diese Infrastruktur ist dann selbst die Resilienz – der Schutzwall, den man zwangsweise erhalten muß – das Erleben der ständigenden Veränderung beschneidet und kontrolliert – den Fall der Menscheit in Kauf nehmend. (So denkt man es sich).

    Willkommen in der Realität.

    • Sandra
      Januar 15, 2015 um 7:56 am

      Um es gleich vorweg zu sagen. Ich habe nichts gegen zivile Schutzmauern, die Resilienz unterstützen – doch darf es niemals dazu führen, das Mensch seine eigene Resilienz abgibt und damit die Aufgabe, diese für das Überleben der Menscheit im respektvollen Kontext des ewig währenden Lebens zu erhalten und zu unterstützen aufgibt.

      Dies ist leider im großen Stil der Fall.
      Die Natur wird sich rächen? Nein.
      Jeder ist Teil und lebt in Eigenverantwortung.
      Die Natur meines Gottes ist immer wahr, gerecht und in Balance.

    • Sandra
      Januar 15, 2015 um 8:28 am

      Das ewig währende Leben unterstützt immer den Stärkeren, den Überlebensfähigeren. Das hält das System am Laufen.

      Der Erfolg ziviler Infrastruktur (jedes organisierten Systems) basiert darauf.
      Der grundlegende Fehler und das fatale Versagen: Wird eine Rechnung ohne den Wirt gemacht, verliert es den Zuspruch und die Unterstützung.

    • Sandra
      Januar 15, 2015 um 8:54 am

      Erfolgsgeheimnis

      gib deine eigene Stärke und Überlebenskraft niemals ab.
      Dann ist alles, was du tust mit Gott in Gott und für Gott – von Gott unterstützt und geschützt.

      • Januar 15, 2015 um 9:41 am

        @ Sandra

        „Dann ist alles, was du tust mit Gott in Gott und für Gott – von Gott unterstützt und geschützt.“:

        Volle Zustimmung!

        Seit ich mit Hilfe „von oben“ / aus dem „Jenseits“ (in suizidaler Krise 1987, mit 40) die Existenz der „höheren Ebene“ erkennen konnte / durfte, habe ich mich auch als zu ihr zugehörig erkannt und schließlich mit ihr identifiziert.

        In ähnlichem Maße erlebte ich bewußt die Führung, Fügungen und Unterstützung in all meinem Tun. Die „Kraft aus der Höhe“ trägt mich in Situationen, wo ich früher versagt habe / hätte – wie wenn ich „durchtränkt“ wäre mit ihr und „imprägniert“ durch sie.

        Der Mensch kann diese Kraft nicht mit seinen körperlichen Sinnen erkennen und auch nicht mit dem Denken / Intellekt. Er kann die eine oder andere rationale INFORMATION über sie bekommen, aber das ist noch nicht die KRAFT, sondern nur ein Hinweis auf sie; ein „Etikett“.

        Die KRAFT selbst kann der Mensch – glaube ich – nur mit seiner göttlichen, „feinstofflichen“, Seele, dem Kraftfeld, das der Mensch in Wahrheit / hauptsächlich ist, wahrnehmen / fühlen / spüren.

        Und solches „Spüren“ hält den Menschen auch auf der „Spur“ – der KRAFT – und kann Abweichen / Abgleiten verhindern.

        Der „Weg“ ist bekanntermaßen „schmal“.

        -> „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

        „Ich bin“ ist die KRAFT bzw. das BEWUSSTSEIN, die „Bewußtseins-Energie“, das „bewußte Sein“. Diese KRAFT weist den „Weg“. Diese Kraft ist DAS, was IST und immer WAR. Und das ist DAS Leben generell, die „Lebens-Energie“, UND das „ewige Leben“ für die(jenige) Population, die sich an diese Wahrheit und diesen Weg hält und nicht abweicht.

        Jede Abweichung / Störung wird dem Menschen durch Symptome angezeigt.
        Wer solche sinnvollen, nützlichen, Hinweise nur mit Medikamenten unterdrückt oder mit dem Skalpell wegschneidet – und dann evtl. auch noch von „Heilung“ spricht – ist dumm. Unweise. Nicht in seinem wahren (Bewußt-)Sein. Nicht im wahren Erwachsenen-Bewußtsein – dem „Höheren / wahren Selbst“ oder „Christus-Bewußtsein“.

        Und wer nicht im wahren Erwachsenen-Bewußtsein lebt, wer sich mit ihm nicht identifiziert, kann nicht über sein Leben HERR-SCHEN, ist nicht HERR seines Lebens, sondern WIRD be-herrscht. Nicht nur von außen manipulierbar, sondern auch von innen – von Ego, Neurose und Angst (und allen „Verwandten“ der Angst, den „negativen Gefühlen / Denkhaltungen“).

        Ich wünsche einen kraftvoll-bewußten, guten, Tag!

        Wolfgang H.

  14. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 12:49 am

    Tula,
    durchschaut hat….
    entweder Restaurant am Ende des Universum….
    oder neue Sonne…

    versteht eh kaum jemand.

    LG Gerd

  15. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 12:40 am

    Tula,
    wenn Unterbewusstsein (Gesamtbewusstsein) und Selbstbewusstein Hand in Hand
    gehen, warum nicht auch Wasser und Bewusstsein.

    Sie schlafen noch, sorry.

    LG Gerd

  16. Gerd Zimmermann
    Januar 15, 2015 um 12:29 am

    Martin,
    Quantenphysik als Krueckstock verstanden….
    Schau mal, Tula kann schon laufen….

    Soll ich Dir wirklich reinen Wein eingiessen…

    Gruss Gerd

  17. federleichtes
    Januar 14, 2015 um 7:22 pm

    Welche Rolle spielt es, wer im Spiel einer Demaskierung welche Rolle spielt?

    In diesem Spiel gibt es nur Maskierte und De-Maskierende.

    Wie oft sprachen wir von einem Problem, und wie oft wurde der Begriff Problematik genannt, und wie oft Problematisierung.
    Wie oft sprachen wir über ein System, eine Systematik und die systemische Veranlagtheit des Lebens.

    Bewusstsein darüber zu haben bedeutete, dass das Erschaffen von Rollen verbunden ist mit der Fügung in die Rolle. Nicht Mensch spielt eine Rolle, sondern die Rolle spielt den Menschen. So gestaltet das Leben eben seinen Weg, der Mensch geht ihn nur. Das Bedingte zu akzeptieren gehört nur zu sehr wenigen Rollen. Das Wesen des Massenauftritts lautet Wille. Ich will meine Maske behalten, ich will sie wechseln, ich will sie dem Anderen herunter reißen. Ich will, also darf ich sein. Zur Ausführung des Demaskierungsspiels reicht das, zu seiner Durchdringung nicht.

    Wenn Menschen in einem System leben. lässt sie das nur ahnen, dass sie selber systematisiert funktionieren. Klaro, die Macht systematisierter Offenbarung (und Bewusstwerdung) geschieht nicht offensichtlich so machtvoll. Ein Pferd zu hart an die Kandarre genommen rührt sich ja schließlich gar nicht mehr. Real erscheint also viel Freier Wille möglich, aber die Kandarre ist die Wirklichkeit. Natürlich, wir sprachen hier sehr oberflächlich auch über ein Gesamt-Bewusstsein. Das nichts anderes bedeutet, als das verstanden wird, was hier im Reigen bunter Erscheinungen abläuft.

    Ich bin sehr sicher: Einige Rollen tauchen an keiner Stelle des Drehbuchs auf. Sie werden zwar gespielt, aber sind nicht wahrnehmbar. Wie sagt Guido locker-flockich: Das Geheimnis ist so offensichtlich, dass es keiner bemerkt. Bravo, dieses Gesamt-Bewusstsein, oder? Erscheint das stets aktuelle Bewusstsein etwa direkt in den nicht wahrnehmbaren Rollen? Und wie sind diese gestaltet? Als Zweifler, als Kämpfer, als Ignoranten, als Frau Obama oder Herr Merkel, als Gläubige, die ganz im Sinne eines alten Gottes auf die Menschen einprügeln? Ganzjahreskarnevalisten? Als Erkenntnis suchende Blogbetreiber? Als Arschkriecher, Speichellecker, als Hund, Katz oder Fliege?

    Allen einen guten Abend.

    Wolfgang

    • Januar 14, 2015 um 7:40 pm

      @ federleichtes

      „Wenn Menschen in einem System leben. lässt sie das nur ahnen, dass sie selber systematisiert funktionieren“:

      Auch in völlig gesunden Gemeinschaften gibt es Systeme: Natürlich, gesunde, Beziehungs-Systeme. Siehe „System-Therapie“; früher „Familien-Therapie“ genannt.

      Das „künstliche System“, die „Zivilisation“, von Klaus Traube auch das „Organisierte System“ genannt, steht in Konkurrenz – oder besser: im Widerspruch – zum natürlichen System.

      Dieser Widerspruch fördert die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive Zivilisations-Neurose“, wie ich sie nenne – und die hat einen realen SCHIZOPHRENEN Aspekt / Anteil. Vor einiger Zeit schrieb mal jemand, daß man die „Krankheit der Gesellschaft“ auch gut und gern „Kollektive Schizophrenie“ nennen dürfe / könne.

      Der finnische Psychiater Martti Siirala tat das in seinem beachtlichen Buch „Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit“ auch.

      Aber die Wahrheit hat es ja sehr schwer in der zivilisierten Gesellschaft…

      Herzlichen Gruß:

      Wolfgang Heuer
      Projekt Seelen-Oeffner

    • tulacelinastonebridge
      Januar 14, 2015 um 10:30 pm

      federleichte….

      Natürlich, wir sprachen hier sehr oberflächlich auch über ein Gesamt-Bewusstsein. Das nichts anderes bedeutet, als das verstanden wird, was hier im Reigen bunter Erscheinungen abläuft.

      Naja, da würde ja nur ein Teil des Gesamtbewusstsein verstanden werden. Unsere Politik, unsere Religionen, unsere Spielchen, einfach unser Leben hier, mit allem Bibabo……aber Gesamtbewusstsein ist das nicht.

      Was gibt es sonst noch, außerhalb unserer Welt, außerhalb des Sichtbaren?
      Eben das Gesamtbewusstsein.

      Was und Wem nützt es, dieses Spiel hier zu verstehen? Was ist dann, wenn man unsere Welt hier durchschaut hat oder auch nicht.

      Liebe Grüße

      • federleichtes
        Januar 15, 2015 um 1:57 am

        Deine einfache (Danke!) Frage

        „Was und Wem nützt es, dieses Spiel hier zu verstehen?“

        darf ich einfach beantworten:

        „Das Spiel ist auf Verstehen angelegt. Wer es versteht, wird nicht mehr gespielt, sondern kann spielen.“
        Aus eigener Erfahrung gesprochen: Ist so sehr viel angenehmer, was den Erregungslevel betrifft. Verstehend leben hilft Dir – Du weißt das ja.

        Ja, was wir hier erleben, ist eher nicht das Gesamtbewusstsein, sondern nach meinem Verständnis die Geordnetheit, in der die Erscheinungen auftreten. Wenn die (ja nicht zufällig) entstandenen Systeme jemand versteht, dann derdiedas Verursacher Verursacher erklärt sich mir als Versteher. Derdiedas IMMER spricht: GUT. Vielleicht gar: PERFEKT. Derdiedas in Gelassenheit, immer zufrieden ist mit dem, was ES auf den Weg brachte. Übereinstimmung eben im Bewusstsein des Werdens zwischen Start und Ende.

        Von diesem Standpunkt aus gibt es keine Schuld, kein Versagen, keine Reue, keine Buße, keine Opfer und keine Täter. Ohne die Feindseligkeit gegen das Leben ließe sich das Leben leben in dem Sinne, was möglich, und nicht nur nötig ist. Wer daran glaubt (mehr ist’s wohl nicht), rettete zwar nicht die Welt, aber sein eigenes Leben aus dem Moloch deer Feindseligkeit. Muss Mensch mehr können?

        Liebe Grüße auch an Dich von mir.

        Wolfgang

        • tulacelinastonebridge
          Januar 15, 2015 um 12:10 pm

          federleichte,

          …..darf ich einfach beantworten….bitte bitte bitte….

          zum Ersten, oh ja….Verstehend leben hilft Dir, ja da hast du absolut recht.
          Es hilft Dir, aber nicht mehr…..ich will aber mehr. 🙂

          und noch mal zum Ersten……wenn ich in einem Thailändischen Gefängnis sitze und ich weiß, das war´s, dann ist deine Strategie perfekt und auch überlebenswichtig obwohl, will ich da wirklich überleben bei den Thai´s im Gefängnis?
          Bzw. will und kann man den Thai-Knast überhaupt verstehen…..ich hab da meine Zweifel.

          …. sondern nach meinem Verständnis die Geordnetheit, in der die Erscheinungen auftreten……

          Ja Gott sei Dank, ist sie immer und überall zu finden, die Ordnung in der Unordnung.

          …….Ohne die Feindseligkeit gegen das Leben ließe sich das Leben leben in dem Sinne, was möglich, und nicht nur nötig ist.Wer daran glaubt (mehr ist’s wohl nicht), rettete zwar nicht die Welt, aber sein eigenes Leben aus dem Moloch der Feindseligkeit. Muss Mensch mehr können?….

          Ja und es wird so kommen, ich glaub das nicht, ich weiß das, da nichts stillsteht sondern sich alles weiter entwickelt. Und da wären wir wieder bei der Liebe, die ist die Kraft, die dass schafft.

          Danke

          Tula

          • federleichtes
            Januar 15, 2015 um 12:43 pm

            Ich bleibe bei einfach.

            Es gibt ein Feld, dem jedwede Absicht immanent ist. Auf diesem Feld braucht ein Mensch keine Ego-Absichten generieren, und auchnicht fremden Ego-Absichten folgen. Das Feld macht, und hat die Macht. Wie man diese Macht beschreibt, ob als Gefühl oder Liebe, Freundschaft oder Stimmigkeit, ist wurscht.

            Das Feld ist das, was Du als Hilfe für andere willst. Jedenfalls mein Feld. Wenn mein Feld will, dass ich helfe, IST Hilfe.

            Einfacher geht’s kaum, oder.
            Die Verantwortung für das, was zu geschehen hat, dem Feld zu überlassen, halte ich nicht nur für folgerichtig, sondern auch für vernünftig. Gestern sprachen wir zufällig über dieses Feld. Ich sagte, wir dürfen dankbar sein, dieses Feld betreten zu können und zu dürfen. Ohne ES wären Liebe und Freundschaft gar nicht möglich.

            Du bist drauf. Einfach bleiben. Herzlichen Glückwunsch.

            Wolfgang
            schreibt vom Dashboard aus – wo ist sie alte Ordnung?

          • tulacelinastonebridge
            Januar 15, 2015 um 12:56 pm

            Ja, federleichte und drum geh ich jetzt die Katzen und die Vögel füttern oder die Katzen mit den Vögeln füttern, so rum, na egal 🙂 😉

            Ja ganz wunderbar das Feld, ich liebe es auch. 🙂
            Die Verantwortung für das, was zu geschehen hat, dem Feld zu überlassen, wunderschöne Demut, ich mag demütige Menschen sehr. Danke!

            Sich Selbst, Liebe und Demut entgegen zu bringen zu schenken zu fühlen ist unbeschreibbar schön.

            So und jetzt kommt der Haken 🙄

            DU BIST DAS FELD !

    • Januar 15, 2015 um 12:33 pm

      Hallo Wolfgang,

      ich mag es als offen hinstellen, ob der alte Gott auf die Menschen eingeprügelt hat. Das Spiel der Propaganda ist sehr alt – jedenfalls hat „Gott aus dem neuen Testament“ nicht gerade die vielen Morde im Zuge der Kreuzüge und Verfolgungen Andersgläubiger sich als „seinen-Nächsten-Liebender verhalten.

      Jemandem die Maske runterzureißen? – Eher nicht okay außer ein Pausen-Clown verhält sich angreifend (verbal oder direkt). Vielleicht besser das feindselige System zu benennen, das Menschen dazu nötigt, strategische Rollen, Masken aufzusetzen, um zu überleben, eine Schein-Identität zu haben oder ein systemisch auferlegtes Einkommen in Geldform zu erreichen.

      von Heureka. Dieser Widerspruch fördert die “Krankheit der Gesellschaft”, die “Kollektive Zivilisations-Neurose”, wie ich sie nenne – und die hat einen realen SCHIZOPHRENEN Aspekt / Anteil.

      Vor 2 Tagen las ich nochmals in dem Buch „Der Mythos »Inanna und Enki« unter besonderer Berücksichtigung der Liste der ME“ und dort bekam ich eine Bestätigung durch ein Kapitel „Urklage“ das von der Autorin besprochen wurde, dass

      Der Raub der Me’s“ diese Feindseligkeit

      ist, siehe http://genialecomunikation.blogspot.de/2015/01/raub-der-mutter-essencen-hat-methode.html

      Bis heute ist es ein nicht geheiltes Problem. Das Wort „Problem“ ist der Ursprache nach, eine sich auf die Me’s (Mutter-Essencen) blockierend „bl“ gerichte Kraft „ro“ vom Stiefvater Petrus.
      Oder „Pro“ läßt (vorseits „l“ „prob“ – nachseits „l“ fehlende „Me’s als Anagramm-Gegenteil „em“ zurück – durch eine zu starke (pro) „himmlische Vater-Essence Pe“, eher sogar „Stiefvater Petrus“, da wir AN als himmlischen Vater kennen.

      Dr. Reinhard Schmoeckel schrieb in seinem Buch „Die Sarmaten | Vergessene Väter des mittelalterlichen Europa | Band 1, Sachsen, Thüringer, Schwaben – einst von Sarmaten beherrscht?“, dass Deutsch die Sprache ist, die stärker als jede andere Sprache an den Arianischen Glauben erinnert oder damit verbunden ist.

      Vielleicht hat sich die erste Maske jener heutig sogenannter „himmlische Vater-Essence Petrus“ aufgezogen: Der dadurch irdischen Zugang bekam, weil die Torwächter das Eintrittsportal nicht mehr bewachen konnten, Portu.GAL? Ob und wie (Kat.ASTRO.phe) das Nadelöhr zerstört wurde, frage ich mich ebenfalls.

      Herzliche Grüße in die Runde

      • federleichtes
        Januar 15, 2015 um 1:11 pm

        Das Faszinierende auf diesem Feld ist der Treffpunkt. Mathias wird sich über Deine Worte freuen.

        Treffpunkt. Wo das Wir entsteht. Wo aus einem Schwanz, großen Ohren und Stoßzähnen ein Elefant wird. Wo alle das fragmentierte „Wort“ gleich verstehen. Der Punkt, wo kein Wissen mehr herrscht, sondern Bewusstsein.

        Ich meine, Du hättest Dir in einem Kommentar ein „immer destruktiv“ eingefangen. Ich musste lachen.

        Wir sprachen gestern sehr lange über Geist. Und auch bei diesem Thema musstwn wir lachen. Das Macht-Mem hat ja nur Macht, wenn es Macht ausüben kann. Macht ist aber etwas anderes. Nicht die Fähigkeit, mit einer Absicht Energie zu verbinden. Macht ist eine Energie, die aus sich selber heraus wirkt. Geist wird dafür nicht benötigt.

        Treffpunkt in der Grauzone. Tula wird sich freuen, dass es eine Absicht gibt, die will, dass es Allen gut geht. Menschen sind nur die Träger dieser Idee. Und Viele sind bereits sehr aktiv auf dem Weg zum Treffpunkt. Der Sog, Du verstehst – auf diesen Wegen gibt’s kein Zurück.

        Dir einen guten Tag. Danke.

        Wolfgang
        meldet sich an, landet auf dem Dashboard, will auf die Startseite und wird damit wieder abgemeldet.

      • Januar 15, 2015 um 2:47 pm

        @ terramesa

        „… dass Deutsch die Sprache ist, die stärker als jede andere Sprache an den Arianischen Glauben erinnert oder damit verbunden ist.“:

        Danke.

        Ich fand vor einiger Zeit den Hinweis

        http://ursprache.npage.de/theodisch-was-ist-das.html

        Von daher ist DEUTSCH verwandt mit DE-US = Gott.

        Und die Sprache Gottes, Symbole, Zeichen, zu interpretieren nennen wir DEU-TEN.

        Auch der griechische Göttervater, ZEUS, wird von Griechen DE-US / Déus gesprochen, wie ich mich vergewissert habe.

        Mir fällt dazu ein: englisch: the awe. Klingt wie lateinisch: deo (Gott).

        „awe“ ist phonetisch identisch mit dem „offenen O“, dem Urlaut des „Wunderns“, der zum Begrifff „Od“ erweitert wird, dem Wort für die „Gott-Kraft“ / „Lebens-Kraft“ – siehe auch „Odem“ (Bibel) und Götternamen Odin und Wodan / Wotan.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • Januar 15, 2015 um 7:05 pm

          das erfreut mich insgesamt, dass viele an Sprache und Klang dran sind, erweiterte Richtungen und mitunter andere Ergebnisse.
          Zusammenstellung Label „Id Diot Spraha“ – also Deutsch (vgl. Erhard Landmann und Yve)
          http://archivmedes.blogspot.de/search/label/Id%20Diot%20Spraha
          O-weh oder Awe, da ist mir phonetisch „Ea“ wie heart (herz engl.) oder wie ich selbst annehme wie „ja“ angenehmer.

          • Januar 16, 2015 um 6:34 pm

            @ terramesa

            „awe“ wird nicht „o-weh“ gesprochen, sondern insgesamt als „offenes O“, wie in engl. „God“ oder „aw-ful“, „aw-some“ oder „all“, „ball“, „tall“.

            Das „A“ wie in engl. „heart“ (Herz) oder im deutschen „A-tem“, „A-tzen“ (essen, füttern), „a-ufmachen“ (öffnen) usw. würde ich als den „Urlaut“ des Sich-öffnens (analog zu Mund öffnen) deuten. „A“ – oder deutlicher: „Ahhhhh“ – ist ja auch verbaler Ausdruck von „a-ngenehm“, von Wohlgefühl.

            Dabei liegen das „A“ und „offene O“ recht nahe beieinander. Im Dänischen wird deshalb dieser Laut mit einem besonderen Buchstaben-Zeichen gewürdigt: einem a / A mit einem kleinen „o“ darüber. Früher schrieb man diesen Laut anders: Als ZWEI „a“ = „aa“ bzw. „AA“. In Ortsnamen findet man oft noch die „alte“ Schreibweise – wie z.B. in Aalborg, Aarhus oder Grenaa.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang

      • Januar 15, 2015 um 3:24 pm

        Liebe Petra,

        Ein guter Gedanke von Dir:

        „Jemandem die Maske runterzureißen? – Eher nicht okay …“

        Dein „eher nicht okay“ deutet an das Du dem Gegenüber im Gefühl zu begegnen versuchst – genau so versuche ich das auch. Das bedeutet, im Wohlwollen dem anderen zu begegnen – aber natürlich nicht uneingeschränkt (das sehen wir ja auch hier im Blog dass das nicht immer uneingeschränkt möglich ist 😉 ). Na ja, da brauche ich Dir wohl nichts zu erzählen – Du hast ja mal geschildert wie Du so manche „Gifte“ spürst, und Du wirst es selbst am besten wissen wie gut diese Instanz Dich immer wieder berät.

        Nur mal ein paar Gedanken zu „jemanden die Maske herunterzureißen“: Woher kommt bei jemanden der so etwas machen möchte, der Antrieb dafür her? Aus projizierter Feindseligkeit, weil er den anderen nicht ertragen kann, weil er (vielleicht schadenfreudig) einen „Fehler“ im anderen entdeckt, und dann die Möglichkeit nutzt ihm diesen „Fehler“ vorzuwerfen. Tatsächlich sind es im Unbewussten versteckte feindseligen Informationen, die sich reaktiv entladen, und zum Angriff blasen. Wir sprachen hier mal davon, dass Mensch über sein Bewusstes und Unbewusstes sich darstellt. Für das was er Unbewusst darstellt, dafür kann er nichts. So baut sich auch das feindselige System im Außen auf – ja und am Benennen dessen, arbeiten wir hier ja gemeinsam.

        Danke und liebe Grüße,
        Mathias

      • Januar 15, 2015 um 7:22 pm

        Bin gespannt, was Du auf das nächste Thema antwortest. Hätte es schon geschickt, möchte mich vorher aber gerne besprechen – wegen der „Brille“, Du weißt schon.

        Masken runter reißen hört sich nicht fein an. Was aber, wenn Masken durchschaut werden müssen? Was, wenn Leben selbst hinter die Masken schauen will, um sich über bestimmte Ursächlichkeiten – nämlich verborgene – bewusst zu werden? Sind wir auf die Klarheit über die absichten unseres Nächsten nicht sogar angewiesen. Ich soll ihn lieben – und zwar blind? Um mich durchkauen und dann in eine dunkle Ecke spucken zu lassen?

        Was hast Du bloß mit Mathias gemach? Tritt hier auf, als hätte er auf seinem Kalender den 1. Mai erreicht. Was wären wir ohne Euch Junggebliebenen.

        Gruß
        Wolfgang

        • Januar 15, 2015 um 8:46 pm

          Natürlich müssen manche Masken durchschaut werden, insbesondere wenn jemand an dich oder mich herantritt mit bestimmten Absichten. Eine Manipulationsversuch kann ein leichtes oder schweres Vergehen sein und erfordert mitunter ein angemessenes Demaskieren als Reaktion.

          Für eine konkretere Antwort, mal sehen, was dein Text, lieber Wolfgang, bringt.

  18. Januar 14, 2015 um 9:12 am

    Von der Ursprache her betrachtet, sagt das Wort „Narr“ (N-arr) ganz deutlich, um was es sich handelt.

    „Ar(r)“ ist etwas ar-ges (oder gar är-geres); es steckt in Ar-gwohn, ar-m / Ar-mut, Ar-beit und – Ar-sch.

    Und das „N“ vor dem „ar(r)“ ist der Urlaut der Verneinung – wie in den typischen Verneinungen: nein, nicht, nie, nirgends.

    Ein Narr ist also einer, der dem Ar-gen nicht folgt, nicht „verfallen“ ist. Und DAS wiederum ist eine Beschreibung, die auch auf den wahrhaft WEISEN Menschen zutrifft.

    In vielen Beschreibungen des „Hof-Narren“ bei Königen und sonstigen „Herrschenden“ kommt zutage, daß der (Hof-)Narr eine evtl. wichtige Rolle spielt als einer, der ungestraft – auch, weil in Späße eingebunden – die Wahrheit sagen darf. Was sich in der Tradition der Karnevals- / Faschings-Narren bis heute erhalten hat.

    Daß der „Narr“ ein „Verrückter“ / „Irrer“ / „Dummkopf“ und/oder ähnliches sei, wird typischerweise nur von den „Maskierten“, den vonWahrheit und Wirkklchkeit entfremdeten Menschen so gesehen.

    In einer Zeit, da die große Mehrheit „verkehrte Welt“ spielt, da die Werte vertauscht / verkehrt / verdreht / ver-rückt sind, sind eben auch verrückte Menschen möglicherweise der Wahrheit und Wirklichkeit und dem wahren Leben näher als die „Normalen“.

    Auch das Wort „Norm“ / „normal“ ließe sich – wie sehr viele Wörter unserer Sprache(n) – ursprachlich deuten. Aber dann würde man evtl. Wahrheit(en) entdecken, die ja der „normale“, (selbst-)entfremdete, Mensch der Zivilisation gar nicht undbedingt wissen, sondern lieber VERDRÄNGEN möchte.

    Nur NARREN haben keine Angst vor der Wahrheit.
    Und DAS gilt in der Psychiatrie schon als Symptom von „Wahnsinn“.

    Siehe auch meine Story „Wahnsinnige Schmetterlinge“.
    Fliegende Schmetterlinge sind aus der Sicht chronifizierter Raupen IRRE.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer
    Projekt Seelen-Oeffner

    • Januar 14, 2015 um 5:09 pm

      gefällt mir Wolfgang,

      ich bin froh, dass es dich und andere auf dem Blog gibt, sich einem Verständnis der Ursprache anzuschließen. Das fordert auch mich, mein eigenes weiter zu entwickeln.

      Liebe Grüße Petra

      • Januar 14, 2015 um 7:26 pm

        @ terramesa

        Danke, sehr erfreut!

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

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