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Ist die Islamophobie gerechtfertigt? – #PEGIDA oder #NOPEGIDA ist hier die Frage …

Mit Blick darauf, dass unsere Kanzlerin das Thema als so wichtig erachtet, dass sie es als erstes in ihrer Neujahrsansprache bemühte und dazu aufruft, nicht zu den Demonstrationen der PEGIDA zu gehen, möchte ich dieses auch hier auf dem Blog zur Diskussion stellen. Als Einstieg möge uns das folgende Video dienen, das Einen schon nachdenklich machen kann. Wo steckt der Haken in dieser Darstellung?

und noch ein pfundiges Gegengewicht:

Die aktuell wahrnehmbare Phobie ist im Zuge der Einwanderungspolitik zu betrachten. Die Frage, die sich stellt, wie viele Menschen, die aus einem anderen Kulturkreis kommen, kann ein funktionierender Kulturkreis verkraften, bis dieser stark gestört ist? Wenn wir nach Amerika des 15. Jahrhunderts schauen, dann kann man gut das folgende Bild verstehen:

Einwanderungsvorbehalte

Einwanderungsvorbehalte

Kategorien:Gesellschaft
  1. Januar 13, 2015 um 8:31 pm

    an anderer Stelle in einem Kommentar erhalten und auch hier nochmals :
    PEGIDA – Stress ohne Grund?

  2. Januar 12, 2015 um 10:59 pm

    Schon interessant, welche Ungereimtheiten während der Tötung des einen Polizisten zu bemerken sind:

  3. Januar 12, 2015 um 6:55 pm

    Andreas Popp zur Frage: Droht eine Islamisierung oder eine US-Amerikanisierung Europas?

    Besser wir erkennen, dass wir nicht gegeneinander (Pegida versus Anti-Pegida) sondern zusammen für eine andere als die uns derzeit ausbeutende Welt eintreten sollten.

  4. Januar 12, 2015 um 6:18 pm

    Und da hat doch alles, was in der EU-Politk Rang und Namen hat, sich gemeinsam auf die Straße gestellt, was hier ohne lange Planung gelang. Interessant, woran der Eine oder Andere selbst beteiligt war:

    genauso interessant ist das Making Of, wo sie doch vor dem Volk hermarschierten …

    • derkleinehunger
      Januar 12, 2015 um 7:54 pm

      Abu Mazen ist Mahmud Abbas, PLO Chef und Präsident von Palästina 😉

      Angela Merkel und ihre Getreuen? Keine Ahnung was das soll, sind doch alles eher Drittklässler und Frau BundeskanzlerIN von BRD mittendrin. Schon ein wenig desaströs.

  5. Januar 10, 2015 um 10:28 pm

    Martin Buchholz schrieb auf Facebook sehr lesenswert:

    Ich bin nicht Charlie!

    Ich bin Martin. Je ne suis pas Charlie. Ich empfinde kalte Wut und hilflosen Schrecken, wenn ich an die ermordeten satirischen Kollegen von „Charlie Hebdo“ denke. Aber ich bin nicht Charlie. Davon gibt es inzwischen zu viele. Zu viele falsche.
    Plötzlich sind alle Charlie. Sogar die NATO. „Wir stehen in voller Solidarität bei unserem Verbündeten Frankreich”, ließ der Generalsekretär verkünden. Wird die NATO demnächst als Herausgeber von „Charlie Hebdo“ fungieren? Und wird Gauck Gast-Kolumnist bei der „Titanic“? Denn auch der Bundespräsident erklärte im deutschen Namen: „Wir sind Charlie“. Die Zahl der Charlies wächst von Stunde zu Stunde, von einer Betroffenheitserklärung zur nächsten. Die CSU ist Charlie. Die „FAZ“ ist Charlie. Die „Welt“ ist Charlie. „BILD“ ist Charlie. Und. Und. Und.
    Auch die Heuchelei heißt Charlie. „Ein Angriff auf die Pressefreiheit!“ – so das einhellige Medien-Echo auf die Todesschüsse. Pressefreiheit – nur zur Erinnerung – nennt man eigentlich einen Zustand, wenn missliebige Blätter von der Regierung weder zensiert noch im Vertrieb behindert noch verboten werden können. „Charlie Hebdo“ – nur zur Erinnerung – ist ein Satire-Magazin, das entstand, weil das Vorgänger-Blatt von der Regierung mehrfach zensiert, im Vertrieb behindert und schließlich verboten wurde. Kaum ein deutscher Kommentator fand das damals einer Erwähnung oder gar eines Protestes wert.
    Auch die Perfidie heißt Charlie. Die „FAZ“ bringt in einem Kommentar ganz pressefreiheitlich die zunehmende Kritik an mancher Berichterstattung unserer Leitmedien in einen Zusammenhang mit den Terrormorden von Paris. Dabei hilft dem Schreiber die NS-Parole von der „Lügenpresse“, die von den Schreihälsen in der sächsischen Landeshauptstadt wiederbelebt worden ist. Was der Autor natürlich nicht erwähnt, ist, dass „Charlie Hebdo“ sich immer als eine Zeitschrift der Gegenöffentlichkeit verstanden hat, auch um gegen die oft einseitige Berichterstattung der vorherrschenden Medienkonzerne anzugehen.
    Auch die mediale Brutalität heißt Charlie. „BILD“ erklärt uns am Freitag: „Warum wir die Überwachung der NSA gegen den Terror brauchen?“. Zunächst wird da Edward Snowden zum weltweit gefährlichsten Terror-Unterstützer gemacht, weil „niemand der Verhinderung von Terroranschlägen so sehr geschadet hat wie Edward Snowden mit all dem, was er über technische Überwachung enthüllt hat“. Und: „Snowden konnte nur zum Helden werden, weil Millionen Menschen in Europa nicht an die Bedrohung geglaubt haben, die nun in Paris real wurde.“ Und: „Der Westen befindet sich im Krieg gegen den islamistischen Terrorismus. Und im Krieg geht es darum, den Feind so gezielt wie möglich zu töten.“ Logischer Schluss: Da der Hauptfeind Edward Snowden heisst, muss erst einmal eine Todesdrohne her, um ihn als Nummer 1 gezielt zu töten. Eine mörderische Propaganda, gegen die sich die Mordopfer in der Redaktion von „Charlie Hebdo“, allesamt erklärte Kriegsgegner, nicht mehr wehren können. Man Springer-stiefelt bei „BILD“ über die Leichen einfach hinweg. Wie meinte einst Wolfgang Neuss: Man kann manchmal gar nicht so viel kotzen, wie Springer einem zu lesen gibt.
    Auch die Perversion heißt Charlie. In Frankreich sind plötzlich die Fremdenhasser von der Front National, gegen die „Charlie Hebdo“ immer angekämpft hat, alle Charlies. Garantiert werden auch die mal wieder erwachten Dumpfdeutschen in Dresden am nächsten Montag allesamt Charlies sein. Mit schwarzen Trauer-Schleifen sollen sie nach dem Willen des brandenburgischen AfD-Gauleiters demonstrieren. Jeder islamophobe Fundamentalist darf auf einmal Charlie sein. Das könnte so manchen rechten Mordskerl mal wieder ermuntern. Wahrscheinlich waren auch die NSU-Killer Charlies. Sie haben es nur nicht gewusst.
    Nein! Ich bin kein Charlie. Es gibt zu viele. Zu viele falsche.

  6. Januar 10, 2015 um 1:25 pm

    Und so entzweit die Lügenpresse ebenfalls weiter das Volk:

    gefunden bei der propagandaschau: Vollkommen irre: Zeitungsverleger instrumentalisieren islamistisches Charlie-Hebdo-Massaker gegen PEGIDA

  7. Januar 10, 2015 um 1:11 pm

  8. Januar 10, 2015 um 12:34 pm

    Dem Terror in Paris ist ein weiteres Opfer hinzukommen, das allerdings mal wieder zum Nachdenken über einen weiteren Insidejob bringt:

    Frankreich: Ermittelnder Kommissar bei den Terrorakten beging Suizid

    Ein hochrangiger Kommissar, der an den Ermittlungen des Anschlags auf das Satiremagazin Charlie Hebdo und den nachfolgenden Ereignissen beteiligt war, hat nach französischen Medienangaben Suizid begangen. Nach Angaben der Polizeigewerkschaft soll er an Depressionen gelitten haben.

  9. Januar 10, 2015 um 12:23 am

    Neues, interessant gemachtes Terrorlied:

  10. Januar 9, 2015 um 11:48 pm

    Rainer Kahni, ein deutscher Publizist, lange in Frankreich lebend, schreibt:

    Es gibt ein grundlegendes Missverständnis in Deutschland. Frankreich ist ein laizistischer & säkularer Staat, in dem die Religion Privatsache ist & nicht vom Staat bezahlt wird. Aber es herrscht Glaubensfreiheit, Versammlungsfreiheit & Organisationsfreiheit. Frankreich hat den höchsten Anteil von Muslimen in ganz Europa. Die Menschen aller Religionen leben friedlich miteinander. Die Vertreter aller Religionen haben sich öffentlich mit den Opfern des Attentates auf ‪#‎CharlieHebdo‬ solidarisiert & stehen geschlossen zur Meinungs – & Pressefreiheit der Republik Frankreich. Es gibt eine religionsübergreifende Welle der Solidarität in ganz Frankreich, die sich in riesigen Demonstrationen, Mahnwachen & Lichterketten in vielen Städten Frankreichs manifestiert. In Deutschland wird immer von Islamisten gesprochen, wenn es um die bereits identifizierten & durch ca. 3.000 Polizisten gesuchten Attentäter geht. FALSCH! Die Attentäter sind Kriminelle, die in den Gefängnissen, wo sie ihre Haftstrafen wegen anderer Delikte verbüßten, radikalisiert wurden. Es sind auch keine ausländischen Mächte im Spiel, die Attentäter sind Franzosen & wuchsen in den Elendsvierteln der Banlieues von Paris auf. Diese trostlose Umgebung & das dort herrschende Elend hat sie radikalisiert. Es ist also ein soziales & kein islamisches Problem!

    Und etwas später:

    Die Geiselnahmen in Dammartin en Goël im Département Seine et Marne und am Porte de Vincennes sind blutig von den Elite – Einheiten der RAID und der Gendarmerie Nationale (GIGN) beendet worden! Die Mörder der Journalisten von Charlie Hebdo und ihr Komplize sind tot. Wir französische Journalisten danken den Einsatzkräften für ihr schnelles und mutiges Handeln. In Deutschland geht der Ruf unter den Politikern um, die Vorrats – Datenspeicherung und die Anti – Terror – Gesetze einzuführen und zu verstärken. Das ist typisch! Kaum sind die Geiselnahmen beendet, entblöden sich die Politiker nicht, von den Anschlägen in Paris zu profitieren! Wir in Frankreich haben die Vorratsdatenspeicherung seit langem. Die französischen Anti – Terror – Einheiten und Geheimdienste sind die besten in Europa. Gleichwohl konnten diese Attentate nicht verhindert werden. Auch wird in Deutschland sofort von islamistischen Terror der Al – Quaida und des IS fabuliert. Das ist ausgemachter Blödsinn! Die Attentäter waren Franzosen aus den Elends – Vierteln der Pariser Vorstädte, die bis vor kurzem in den Knästen Frankreichs einsassen und dort radikalisiert wurden. Möglicherweise, aber das ist bis heute nicht bewiesen, wurden sie im Jemen militärisch ausgebildet. Frankreich stellt die höchste Zahl von konvertierten Muslimen, die bei der ISIS angeheuert haben. Andererseits hat Frankreich die grösste Zahl von friedlichen Muslimen, insgesamt fünf Millionen, in Europa. Wir Franzosen sind solidarisch mit den Muslimen und Juden in Frankreich. Diese grosse Nation und Begründer der Menschenrechts – Erklärung wird sich auch von noch so brutalen Anschlägen nicht spalten lassen! Vive les citoyens française! Vive la République! Vive la France!

  11. Januar 9, 2015 um 11:29 pm

    Peter Pilz auf Facebook:

    DJIHAD, KREUZZUG UND GESCHÄFT.

    In Zeiten der Polarisierung lohnt es sich die Perspektive kurzfristig zu wechseln um andere zu verstehen.

    Also: Als ich letzten September den US-Kongress besuchte, hielt uns die Abgeordnete Michelle Bachmann ein kurzes Referat über unseren gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus. Am Ende hatte nicht nur ich den Eindruck dass zwei Begriffe den Auftritt der prominenten Republikanerin ausreichend beschrieben: „Hasspredigerin“ und „Kreuzzug“.

    Nach Bachmann meldete sich ein Abgeordneter des britischen Oberhauses und wies sie scharf zurecht. Noch nie habe ich mich von einem Lord so gut vertreten gefühlt.

    Hasspredigerinnen wie Bachmann haben wachsenden Einfluss auf Mehrheiten in Kongress und Senat. Und im Gegensatz zu ihren Feinden in Syrien und Afghanistan müssen sie nicht selbst zu den Waffen greifen. Das erledigt das Militär für sie.

    Vor dem US-Einmarsch gab es keinen islamistischen Terrorismus im Irak. Vor dem Anzetteln des syrischen Bürgerkriegs gab es keinen in Syrien. Und vor dem militärischen Sturz des libyschen Regimes gab es keinen in Libyen. Die Terroristen die man im Irak bekämpfte waren solange Erfindungen der CIA-Propaganda bis es sie wirklich gab. Und die Terroristen in Afghanistan haben ihr Handwerk bei US-Diensten gegen die Truppen der Sowjetunion gelernt.

    Bis jetzt kennt der Krieg gegen den Terrorismus vier Gewinner: den militärisch-nachrichtendienstlichen Komplex; die Unternehmen von Erdöl bis Söldner und Überwachung; die nationalistische Rechte in Europa; und die Terroristen selbst.

    Die Verlierer sind die offenen, liberalen Gesellschaften mit ihren Freiheitsrechten; und vor allem die Menschen in den Bürgerkriegsgebieten.

    Kurzfristig bleibt uns gar nicht übrig als Europa von Kobane bis Paris so gut wie möglich militärisch und polizeilich vor dem islamistischen Terror zu schützen und so viele Terroristen wie möglich vor ordentliche Gerichte zu stellen. Aber langfristig ersetzt das von Palästina bis Kurdistan keine politische Strategie.

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