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Gesellschaft versus Gemeinschaft …

Gemeinschaft

Gemeinschaft

Ein GESELLE ist nicht gleichzusetzen mit einem FREUND,
und demnach ist eine Gesellschaft
nicht gleichzusetzen mit einer Gemeinschaft.

Cosmos B. Eitelgoerge

Lieber Martin, ich möchte zu dem erwähnten Buch „Aufbruch ins Ungewisse“ in Deinem Artikel Grundrisse einer freien Gesellschaft feststellen, dass die Zielrichtung für mich verlockend ist, ich mich aber an der „Gesellschaft“ stoße.

Ein GESELLE ist nicht gleichzusetzen mit einem FREUND, und demnach ist eine Gesellschaft nicht gleichzusetzen mit einer Gemeinschaft. Denn die RICHTUNG, wie solches aufgebaut wird, ist equivalent entgegengesetzt.

Ein GESELLE ist Teilhaber eines VORGEFERTIGTEN BERUFSSTANDES, der allenfalls durch Tradition eine gewisse begrenzte Größe darstellt.. die LERNSCHRITTE sind daher planbar und das Ende ist ein RECHTSSTAND, der von GILDE bis DOTKORANDEN-STAND oder PROFESSUR sich auswirkt, um über sämtliche DINGE DES ALLTAGS zu bestimmen. So funktioniert das alte SYSTEM, was wir bis heute vorfinden:

Von der Tätigkeit einer produzierenden Wirtschaft, die angelernte Kräfte gegen Geldzahlung abhängig macht, über die Ökonomie der organisierten Berechnungen in KAPITAL-LEISTUNG bis hin zur ERFORSCHUNG ist alles in dieser bestehenden ORDNUNG vollzogen worden, sogar das SEELENLEBEN wird von PSYCHOLOGEN beeinflusst.. und das Wunschbild einer NEUEN Weltordnung ist genau die ALTE ORDNUNG DES HERRSCHER-PRINZIPS, nur dass hier keine PERSON mehr als KÖNIG oder CÄSAR auftritt, sondern DIE GESELLSCHAFT!

Und genau HIER ist der SCHWACHPUNKT DIESES NOCH AKTUELLEN SYSTEMS zu betrachten:
Es werden von der Psychologie nur KRANKHEITS-SYMPTOME behandelt, gar nichts anderes, ja daraus kann man schließen, dass auch in KRANKENHÄUSERN nichts anderes geschieht, also dass die GESUNDHEIT DES MENSCHEN überhaupt nicht in Betracht gezogen wird.. diese wird als „normale Natur-Erscheinung“ bei Kindern vorausgesetzt.

Weil das System so KRANHEITEN fokussiert, ist ES IN SICH KRANK, und behandelt DIE EIGENE KRANKHEIT als Ausgangspunkt für VERÄNDERUNG DER SYMPTOMATIK IN NOCH GRÖßERE DIMENSION, bis hin zu der Idee von WELTHERRSCHAFT.. Das ist so, wie in alter biblischer Weisheit ausgedrückt, Du kannst nicht den Teufel durch Beelzebub austreiben.

Ganz anders verhält sich das System von FREUNDEN, die eine GEMEINSCHAFT bilden.. und diese braucht keine vorgefertigte ORDNUNG; diese wird durch gefühlsmäßige Beziehungen ersetzt. (Liebe Deinen mit Dir Denkenden, wie Du Dich SELBST liebst) Lachen, Freude.. kreative ENTDECKUNGEN..
Bis heute wird diese Form von Sozietät in den Bereich des PRIVATEN verschoben, und deren Produktionskraft als „Freizeit-Aktivität“ vergeudet; das GRAUEN DES GEWOLLTEN KRIEGES: Obama spielt GOLF.

Kehre dieses Verhältnis um, und Du, Freund Martin Bartonitz, veränderst mit Deinen eigenen, sehr umfassenden Möglichkeiten der Internet-Recherche auf der Stelle die gesamte Welt!
Wir haben hier bei diesem Aufbruch also den ersten Punkt des „Ungewissen“ uns als „GEWUSST“ gesichert.. und dies zu beachten.. das ist mein Wunsch für das kommende JAHR.

Dein Freund Cosmos B. Eitelgoerge

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    Dezember 30, 2014 um 10:45 am
  2. derkleinehunger
    Dezember 30, 2014 um 11:02 am

    Gesellen der Gesellschaft oder Hausgenossen unter sich

    Der Fall:

    Gesellschaft gegen Gesellschaft

    Kläger: Gesellschaft / Beklagte: Gesellschaft

    Antrag auf Sterbehilfe / Sterbebeihilfe

    Anhörung

    Kläger:
    Die Gesellschaft zerfällt. Sie scheint sich in einem Endstadium, kurz vor dem Koma zu befinden. Ein Historiker kann viele Beispiele aufzeigen, wo dies bei anderen Kulturen im Laufe unserer historischen Zeit bereits der Fall war. Dies ist nichts
    Neues in der geschichtlichen Entwicklung. Nur für uns Beteiligten, die diesen freien Fall staunend betrachten, ist dies neu und – je nach Standpunkt – dramatisch bis faszinierend.

    Kläger beantragt Sterbehilfe

    Beklagte erwidert, das sei enstanden aus der „Freitod (Suizid) – Angst (Unfähigkeit)“
    Die Angst vor dem Freitod ist die Klammer, welche Gesellschaft zusammen hält. Deshalb wurde ein gigantisches Programm, die Bewusstseinsebenen der Menschen gleich- und fremdzuschalten, und sodann auszuschalten installiert, so dass wirkliches Eigeninteresse nicht mehr definiert werden kann. Und was nicht mehr definiert werden kann, das kann schon gar nicht mehr aktiv vertreten werden. Dies führt dazu, dass zur Fremdbestimmung nicht mehr „nein“ gesagt werden kann, weil diese nicht mehr wahr genommen wird.

    Zielpersonen: Entseelte Persönlichkeiten

    Das Programm wird automatisch aktiviert, wenn das MenschSein in seiner evolutionär vorgesehenen Form gestört oder gar zerstört zu werden droht.

    Es erfasst sämtliche Bereiche der Zielpersonen, bis in die letzte Körperzelle.

    Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der angefügten pdf- Datei

    • derkleinehunger
      Dezember 30, 2014 um 11:16 am

    • Januar 3, 2015 um 4:17 pm

      @ kleiner hunger

      Habe den Text nur überflogen, aber das Fazit gefällt mir:

      „“Fazit: Um aus dem angesprochenen Teufelskreis herauszukommen, müssen wir eine Bewusstheit über unsere Bewusstseinsinhalte schaffen: Ich muss meine Bewusstseinsinhalte kontrollieren und nötigenfalls mein Bewusstsein neu programmieren. Ich muss mit einem Ruck aus meinem System des Erleidens oder Erzwingens heraustreten, quasi neben mein System treten und eine Bewusstseins-Transformation vornehmen! Man könnte dies auch so formulieren: Ich stelle mich selbst auf den Kopf, halte mich dabei an den Seiten und schüttle mich kopfunter so lange, bis alles aus mir herausgefallen ist, was je in diesem Leben in mich hineingegeben wurde. Von allem, was nicht zu meiner ursprünglichen Identität gehört muss ich mich trennen. Ich muss mich nicht nur neu definieren, ich muss mich in einem grandiosen Willensakt wieder erschaffen, wie ich einmal war; ich muss mich re-animieren, wiederbeleben.

      Es ist für mich nur eine einzige Sache zu tun: mich selbst wieder finden, damit ich wieder werden kann wie ich war, bevor ich hier auf diesem Planeten geworden bin!““

      Das klingt doch mal ganz anders, als dieses ewige (esoterische): „Wir sind hier, um Erfahrungen zu sammeln.“

      Erfahrungen kann man machen und dann wieder abhaken (dann wird man auch nicht „vom Leben geprägt“ o.ä.), sie zu „sammeln“ ist m.E. nur unnötiger und hinderlicher Ballast.

      • derkleinehunger
        Januar 3, 2015 um 5:19 pm

        „“Erfahrungen kann man machen und dann wieder abhaken (dann wird man auch nicht “vom Leben geprägt” o.ä.), sie zu “sammeln” ist m.E. nur unnötiger und hinderlicher Ballast.““

        Alles andere führt unvermeitlich zum Tode.

        „Lass die Toten ihre Toten begraben“.

  3. Dezember 30, 2014 um 12:03 pm

    Genial kreativ, wie diese, unsere Gesellschaft mit Kunst gehackt werden kann:

  4. derkleinehunger
    Dezember 30, 2014 um 12:13 pm

    Herr Bartonitz,

    Sie wissen doch, dass die wahren „Dichter und Denker“ Hackern weit überlegen sind, denn die Frage „Wer hat´s erfunden“?, stellt nicht nur „Ricola“, seit mehr als 80 Jahren.

    In diesem Sinn, der Berg ruft……………

  5. derkleinehunger
    Dezember 30, 2014 um 12:42 pm

    Darf mal kurz zusammenfassen und von der aktuellen „Focus“lage berichten

    http://www.focus.de/politik/ausland/live-ticker-zur-ukraine-und-krim-krise-medwedew-ukrainische-regierung-illegal-herrschaft-endet-mit-blutvergiessen_id_3650799.html

    „“07.00 Uhr: Die renommierte New York Times berichtet auf ihrer Internetseite Details aus den fieberhaften Versuchen der westlichen Staatschefs, Wladimir Putin zum Einlenken zu bewegen. Dabei soll Kanzlerin Merkel US-Präsident Barack Obama bei einem Telefongespräch gesagt haben, dass sie sich nicht ganz sicher sei, ob Putin noch Kontakt zur Realität habe. Merkel wird aus dem Gespräch zitiert, Russlands Präsident sei „wie in einer anderen Welt“. „“

    Frau Merkel berichtet von einer „anderen Welt“, interessant lach

    Frau Merkel spricht man ja eine Eignung zur Taktik zu, TicTac kennt sie wahrscheinlich nicht, oder wo ist ihr Blick auf die Uhr geblieben?

    dazu:

    „“09.13 Uhr: Russlands Außenminister Sergej Lawrow spricht mit seinem chinesischen Amtskollegen über die Lage in der Ukraine. Beide Politiker stimmten in ihrer Einschätzung überein, erklärt die Regierung in Moskau.““

    Frau Merkel und Hausgenossen: Wahrheit oder Pflicht (in ihrem Fall Sühne), TickTack

  6. Dezember 30, 2014 um 7:55 pm

    Sehr scharfsinnige Unterscheidung. Das zeigt mir wie man mit den gewohnten Worten das Spiel mit den gezinkten Karten unabsichtlich mitspielt.

    • derkleinehunger
      Dezember 30, 2014 um 8:27 pm

      @ohnweg,

      welche Schärfe du worin siehst, erschliesst sich aus deinem kommentar leider nicht.
      Und bei gezinkten Karten stellt sich auch die Frage wer die Karten den nun gezinkt hat, unabsichtlich versteht sich lach der weis dann aber auch welche Karte gerade ausgespielt wird. du denkst Vielseitig, das führt zwangsläufig zur einseitigkeit aber das weist du ja, zäh mal nicht mit träge verwechseln, das liegt an der unterversorgung.

  7. Januar 1, 2015 um 5:56 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Aufbruch ins Ungewisse

  8. Januar 1, 2015 um 9:53 am

    „WIR“, im Sinne der GESELLSCHAFT ist von VORGESETZTEN eingesetztes DIKTAT..
    bei Diktatoren oder Gesellschaftern einer heute üblichen Aktien-Gesellschaft ist dieses Personal-Pronomen für eine gemeinsame Haltung in der Beschluss-Phase sogar GELOGEN. Es ist ein ÜBERGRIFF.
    Bei Kaisern und Königen dazumal in der Monarchie wurde absichtlich „Wir“ für alle Beschlüsse der EINEN PERSON gebraucht, der alle Menschen dieser Nation(en) UNTERGEBEN waren. Der durch diese Volkszugehörigkeit so erfolgreich eingeführte Begriff: „DIENEN“ setzte sich heute fort bis zu dem noch immer landesweit gebräuchlichen „Geld verDIENEN“… der wir alle IN DER GESELLSCHAFT UNTERLEGEN SIND. Aber nur, solange wir AN DIE GESELLSCHAFT GLAUBEN!
    Wir müssen als aller-erstes einmal den gesamten Sprachgebrauch reinigen, das ist mein vordergründiges Anliegen, weshalb ich durch Abstand von Euch in den deutsch sprechenden Ländern am Besten mit der Schriftsprache umzugehen habe.

    Es gibt sehr furcht-erregende EINFÜHRUNGEN durch die GEHEIMBÜNDE, die DEN SINN VERWIRREN:
    Zum Beispiel das heute sehr gebräuchliche Nomen für ein Kleinkind, oder Säugling: „Baby“.
    Babys kommen aus BABYLON, wo der erste TURMBAU stattfand, und gleichzeitig die Sprachverwirrung begann.
    So werden von vorne herein die Menschen überall auf der Welt dazu erzogen, den TURMBAU AUF GROUND ZERO, NEW YORK zu akzeptieren.. Das ONE WORLD TRADE CENTER, wo das PROJEKT VERSKLAVUNG DER MENSCHHEIT in der Neuen Welt-ORDNUNG vollendet werden soll:
    Die ORDNUNG kommt aus dem ORDEN, und diese verschworene Gemeinschaft, wo die ORDENSBRÜDER verschiedener (Freimaurer- oder Rosenkreuzer-)ORDEN im DUNKLEN BESCHWÖRUNGEN vollziehen, die von Grad zu Grad wirksamer in die GESELLSCHAFT eingreifen, siehe! DER NEUE TURM SIEHT AUS, WIE EINE INJEKTIONSSPRITZE FÜR DIE WELTWEITE PHARMA-INDUSTRIE, die GESELLSCHAFTLICH ANERKANNT das gesamte System beeinflusst: Durch RITALIN usw:
    Der neeu Freedom Tower am Ground Zero

    Noch ein Beispiel des Symbolismus, wo es einem DIE SPRACHE VERSCHLÄGT:
    Die „Flagge“ der Vereinten Nationen:
    Flagge der Vereinten Nationen
    WO IST gemäß des Bild-Symboles Weiß auf blauem Grund DAS ZENTRUM DER WELT zu finden?
    In der noch NEU ZU GRÜNDENDEN TRANSATLANTISCHEN GEMEINSCHAFT DES VEREINIGTEN STAATENBUNDES EUROPA UND NORDAMERIKA!! SEHT IHR DAS?
    ..und wie nennt man sowas im Deutschen?
    DAS IST EIN UNDING!!!

    • Januar 3, 2015 um 1:48 pm

      Danke Cosmos,
      ich diesen Blick nachvollziehen und sehe gleichermaßen einen Sinn, vielleicht sogar eine Macht, die darin liegt Sprache nur sehr bewusst zu verwenden, gereinigt von diktiertem geltendem Zeitgeist, der nur ihre Macht mit Energien versorgt.
      Liebe Grüße Petra

  9. Gerd Zimmermann
    Januar 1, 2015 um 12:08 pm

    Cosmos, ich schaue nicht in die Kugel, Wolfgangs Blog wird aber die Welt aus den Angeln
    heben. Ich weis nicht woher ich das weis, aber ich weis es.

    Gesundes Neues

    Gruss Gerd

    Morphogenetisches Feld ? Ja.
    Uebrigens, jeder ist jederzeit in diesem Feld.

    • Januar 1, 2015 um 12:53 pm

      Lieber Gerd,
      Auch ein frohes Neujahr!
      Wir schauen ja alle AUF DIE KUGEL.. oder jedenfalls unter vielen anderen auch die Leute HIER, deren Verantwortungsgefühl voll entwickelt ist. Und diese Kugel ist nicht aus Glas, wie Deine kurze Bemerkung im Sinne von „Wahrsagerei“ zu verstehen gibt, sondern mit ihrer hauchdünnen Lufthülle sehr empfindlich.. und da will ich noch wissen, um welchen „Wolfgang“ es sich in Deinem Kommentar handelt, wo Du nicht weißt, woher du das weißt, aber mit Bestimmtheit belegen möchtest?
      Denn diese Seite hier ist von Martin initiiert.

  10. Gerd Zimmermann
    Januar 1, 2015 um 8:03 pm

    Hallo Cosmos

    mit Kugel meinte ich, ich Orakel hier nicht.
    Es tut mir Leid, ich bin der Zeit zurueck, so etwa bei Tesla und Schauberger:“Der Vogel fliegt
    nicht, er wird geflogen…..“
    Tesla sagte zu Russel, du bist der Zeit um 1000 Jahre vorraus.
    Tesla sagte, wer die Schoenheit der 3;6 und 9 erkennt, weis um die Schoenheit des Universum. Schauberger wusste um Wasser, er wusste das Wasser ein brillianter
    Gespraechspartner ist, er ging mit Wasser Hand in Hand. Er wusste um Levitation.
    Ich darf es auch wissen, die Wissenschaft will es nicht wissen, wenn sie nicht von selbst
    drauf kommt. Ich bot einen Prof. fuer Gravitationsforschung in Zuerich an, Gravitation
    zu erklaeren, dankend lehnte er ab, ich sollte publizieren und wenn es die Fachwelt
    anerkennt, redet er mit mir. Eigentor, nicht fuer mich.
    Haben wir uns bis 2015 gequaelt, quaelen wir uns noch bis zum Quantensprung.
    Einer fuer alle, alle fuer einen. Schlips kannste danach zu Hause lassen.

    Wolfgang kennst Du nicht? Unser federleichtes Urgestein. Er wird auch immer juenger,
    je naeher wir diesem dings da BUMMS, aeh Urknall kommen.

    Gruss Gerd

  11. Januar 3, 2015 um 12:29 pm

    Ganz anders verhält sich das System von FREUNDEN, die eine GEMEINSCHAFT bilden.. und diese braucht keine vorgefertigte ORDNUNG; diese wird durch gefühlsmäßige Beziehungen ersetzt. <

    Das kann ich so unterschreiben, möchte das nur noch etwas aus meiner Sicht erweitern. Die Gemeinschaft wäre mir das NATÜRLICH gegebene, während die Gesellschaft ein künstliches Konstrukt ist, das gewissermaßen die Gemeinschaft des Lebens zu überdecken vermag.

    Gemeinschaft also im Sinne von Gemeinschaft des Lebens, und nicht nur in Bezug auf bekannte Freunde. Ich würde sogar sagen, das für mich die Gemeinschaft des Lebens GENAU DADURCH erst erfahrbar wurde, in dem ich dem mir vorher Unbekannten begegnete. So waren es auf meiner Weltenbummelei immer wieder mir unbekannte Menschen bei denen ich wie selbstverständlich freundschaftlich und offen empfangen wurde – es handelte sich also nicht um eine gewachsene Freundschaft, sondern die Gemeinschaft des Lebens war ohne Vorbedingungen oder Vorbehalte für mich erfahrbar.

    Gruß,
    Mathias

    • federleichtes
      Januar 3, 2015 um 1:49 pm

      Na gut, dann schreibe ich eben keinen Kommentar zu Steiners „Wahrheit, Schönheit, Güte“.

      Lieber Mathias,

      Deine Erfahrungen vom eigentlichen Wesen der Freundschaft, teile ich mit Dir. Gemeinschaft mag dort entstehen, wo das Gemeinsame ein Feld belebt. Wo Unterschiede nichtig wurden. Wo das fiktiv Getrennte der natürlichen Verbundenheit des Seins weicht.

      Gerade las ich von der „Normativen Kraft des Faktischen“. Das Faktische ist (jedoch) nicht Wahrheit, Schönheit und Güte. Faktisch tritt der Mensch als Schönheit UND Hässlichkeit in die Zeit. Und faktisch leben in einer Gesellschaft Menschen mit den unterschiedlichsten Ausprägungen von Schönheit und Hässlichkeit, Wahrhaftigkeit und Verlogenheit und egozentrischen und sozialen Anliegen. Dadurch bilden sich die Gemeinschaften, die der Feindseligkeit, Ausbeutung und Zerstörung, und die der Liebe – oder umfassenderen Bewusstheit.

      Aber faktisch ist nicht nur die sich gründende Existenz verschiedener Gemeinschaften. Faktisch ist auch deren Zusammenwirken. Ich erlebte meine Befriedung erst duch die vollständige Anerkenntnis dieses Zusammenwirkens. Einerseits das Erleben der Verschiedenheiten als notwendig, und andererseits dieses als hilfreich zu interpretieren. Diese Grundhaltung, glaube ich, schafft eine Verbindung zu DEM Leben. Denn das Leben ist ja die Kraft, die die Verschiedenheiten und deren Miteinanderwirken zeitigt.

      Natürlich dienen alle Mernschen dem Leben. Allerdings auf verschiedene Weise. Hätten wir einen Freien Willen, welche Weise der Dienerschaft wählten wir? Das herzlos-technokratische Massakrieren von Andersartigem? Rafften wir belanglose Güter zusammen als Schutz vor unserer Angst? Gingen wir in die Gesellschaft und versuchten, nur uns als Befindlichkeit mitzuteilen?

      Na ja, Dich brauche ich das nicht fragen. Aber ich frage Dich mal, ob man als Mensch so tun könne, als hätte man einen Freien Willen, um eine der vielen Optionen des Lebens zu wählen. Würdest Du etwas anderes wählen, als Dein Hierundjetzt?

      Frieden möge herrschen, wenn das Leben sich nahm, was es gab.

      Dir herzliche Grüße von Deinem
      Wolfgang

      • Januar 3, 2015 um 9:21 pm

        Danke, lieber Wolfgang. Schön das Du die Erfahrung (Wesen von Freundschaft betreffend) teilst, dann weißt Du ja auch wie wundervoll sich das anfühlt wenn man das wiederholt erleben durfte. Unter anderem auch deswegen, würde ich Deine Frage nach dem Hier und Jetzt für mich so beantworten – wenn wir es als Produkt der Vergangenheit betrachten – ich kein anderes Hier und Jetzt wählen würde; ich hatte unterm Strich viel Glück gehabt.

        „Aber faktisch ist nicht nur die sich gründende Existenz verschiedener Gemeinschaften. Faktisch ist auch deren Zusammenwirken. Ich erlebte meine Befriedung erst durch die vollständige Anerkenntnis dieses Zusammenwirkens. ….. Denn das Leben ist ja die Kraft, die die Verschiedenheiten und deren Miteinanderwirken zeitigt.“

        Gut, das mag so sein – ich kann das Zusammenwirken nicht genauer beurteilen. Wichtiger sind mir im Grunde meine eigenen Erfahrungen. Also zum Beispiel sind meine durchweg positiven Begegnungen die ich mit Muslimen hatte für mich als Orientierung aussagekräftiger, als es irgendeine Meldung schaffen könnte, mich in die eine oder andere Richtung zu vereinnahmen. So wie ich es sehe, ist Befriedung nicht unbedingt an Erkenntnisse gebunden, es gibt genügend Beispiele für Menschen die an ganz unterschiedlichen Punkten im Leben stehen, die auf mich einen befriedeten, entspannten Eindruck machten.

        Allerdings … wäre hundertprozentige und allseitige Befriedung wohl so ziemlicher Stillstand im Leben; Spannungen, Reibungen gehören so wohl dazu. Vielleicht ist es das was Du mit „Zusammenwirken“ andeuten wolltest …

        Ach so, war es auch das was Dir bei Steiners Text fehlte? Mich persönlich störte ein wenig sein Postulat des „unwahren Menschen“. Hmm, das kann ich mit dem „Benefit“ aus heutiger Zeit und Sicht so nicht sehen. Wahr ist Mensch in dem Sinne, so wie er sich im Hier und Jetzt darstellt – DAS wäre die Wahrheit des Universums. Unwahr kann nur meine Sicht sein, das was IST, ist wahr.

        Dir einen schönen Abend.
        Dein Mathias

        • Januar 3, 2015 um 10:06 pm

          Lieber Mathias,

          erst weitere Bilder von Wolfgang, nun auch noch weitere Zeilen von Dir. Das Jahr fängt ja wahrlich (!) gut an.

          “Mich persönlich störte ein wenig sein Postulat des “unwahren Menschen”. Hmm, das kann ich mit dem “Benefit” aus heutiger Zeit und Sicht so nicht sehen. Wahr ist Mensch in dem Sinne, so wie er sich im Hier und Jetzt darstellt – DAS wäre die Wahrheit des Universums. Unwahr kann nur meine Sicht sein, das was IST, ist wahr.“

          Wahr(haftig) ist der schmale, sich schlängelnde Pfad, auf dem das Leben als Ganzes wandelt. Wer, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf diesem Pfad zu wandeln vermag, der ist unwahr(haftig) unterwegs. Möglich ist dieses nur uns EINEN, bedingt durch unsere Ausprägung von Selbst-Bewusstsein. Unwahr(haftig) sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Lügner zu sein, höchstens, sich selbst dahingehend zu belügen, kein Mitglied der Gemeinschaft des Lebens zu sein. Wer kann schon wahr(haftig) sein, sprich, ohne Gedanken an das sein, was einem die Zukunft bringt bzw. sich keine Gedanken darüber zu machen, was war oder gewesen ist ? Somit wandelt der Großteil der Menschen abseits jenes Pfades, der wahr(haftig) ist. Allerdings ist die Möglichkeit zur Selbst-Belügung, ohne ein Lügner sein zu müssen, zur Bewusstwerdung des GANZEN für das Leben als Ganzes notwendig. Wäre der Pfad, der sich schlängelt ( siehe mal wieder Yang und Yin ) sonst nicht eher eine Gerade ?

          Gruß Guido

          • Januar 4, 2015 um 12:08 pm

            Danke, lieber Guido für Deine erklärenden Worte – die sind mir verständlicher als es das Vorgetragene von Steiner für mich ist.

            „Wahr(haftig) ist der schmale, sich schlängelnde Pfad, auf dem das Leben als Ganzes wandelt. Wer, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf diesem Pfad zu wandeln vermag, der ist unwahr(haftig) unterwegs. Möglich ist dieses nur uns EINEN, bedingt durch unsere Ausprägung von Selbst-Bewusstsein.“

            Nur mal ein paar Gedanken dazu: Das Leben als Ganzes ist kohärent bzw. wahr(haftig), immer(!) – gut soweit teile ich die Ansicht. Für die Einzelverkörperung, weil eingebunden in eine Dynamik des Lebens als Ganzes, muss Wahrhaftigkeit jedoch immer wieder neu gefunden werden, denn die Einzelverkörperung dient ja dem Leben, und da ist Bewegung. Also in etwa so als ob die „Unwahrhaftigkeit“ ein dehnbares Gummiband ist, austestend, wie weit es sich vom schlängelnden Pfad entfernen kann. Ich denke mal, soweit habe ich Dich verstanden.

            Nun, für meinen Geschmack enthalten Steiners Aussagen einen unterschwelligen, dogmatischen Unterton der mir eher nicht gefällt. Es ist für mich ein himmelweiter Unterschied, von Wahrhaftigkeit und Unwahrhaftigkeit im Kontext von Trauma bzw. einem fragmentierten Problem zu sprechen – oder dem Menschen seine Unwahrhaftigkeit vorzuwerfen.

            „Der unwahre Mensch verleugnet seine geistige Vergangenheit, der Lügner schneidet sich und seiner geistigen Vergangenheit die Fäden ab.“

            Das klingt für mich eben so als ob Mensch eine Wahl hätte. Nun ja, die hat er meiner Meinung nach zunächst NICHT, gerade nicht als Kind, wo ihm eher etwas übergebraten wird.

            Gruß,
            Mathias

        • federleichtes
          Januar 3, 2015 um 10:46 pm

          Das Zusammenwirken von Gemeinschaften mal personal betrachtet als Miteinander von Verbrecherdiebesbande, den Besitzenden und der Polizei – oder den Mohnbauern, den Dealern und den Drogenkonsumenten – oder den Freiern, den Prostituierten und den Zuhältern. Wohl keine Frage, dass innerhalb der Gemeinschaften Gemeinsamkeiten bestehen, und Verbindungen zu den Satelitengemeinschaften.

          Befriedung meine ich, ist an Erkenntnisse durch Erfahrungen gebunden. Meine Erfahrungen mit Moslems, Juden, Christen, Buddhisten und Atheisten sind jedenfalls nicht glaubensspezifisch geprägt. Ebenso sind meine Erfahrungen mit Trägern anderer Kulturen nicht speziell negativ und nicht speziell positiv. Die Regel ist mir allerdings eine starke Affinität zu „Negern“ und natürlich zu Tierfreunden.

          Eine „allseitige“ Befriedung ist wohl kaum möglich in einer mit egozentrischer Rücksichtslosigkeit, lebensfremder Oberflächlichkeit und parasitärer Asozialität durchmischten Gesellschaft. Berührungen mit diesen Verschiedenheiten schaffen immer Reibung, aber eine, die nicht eskalieren oder von Hass geprägt sein muss. Tatsache ist, alles, was über eine reine Abwehr von Übergriffen hinaus geht, schürt Feindschaft und verhindert Freundschaft.

          Ich war zwei Jahre in einer Steinerschule im Elternrat tätig und kenne mich mit Steiners Lehren und den Praktizierenden (Lehrkräften) ganz gut aus. Er ist nicht mein Typ, u.a., weil er elitär ist. Punkt.

          Sage mal so: Jede Gesellschaft ist in ihrer Vielfalt auf die Einfalt von Gemeinschaften angewiesen. Auf den Gemeinschaften, ob als Familie, Vereine oder als Belegschaften der Betriebe, bilden das Fundament jeder Gesellschaft. Es ist das anarchische Prinzip in einem rigiden Staatswesen, dass das relativ tote Staatswesen (erst) lebendig macht – und erhält. Darüber kann man natürlich streiten.

          Der Wahrheit des Universums sind wir ja bereits ein bisschen dichter auf die Pelle gerückt. Wobei mich offen gesagt mehr die Realität auf meinem Balkon interssiert.

          Ich stöberte heute auf dieser Seite:
          http://www.ruedigersuenner.de/ravagli5.html

          Und kam dadurch mal wieder auf ein paar Gedanken zurück, die ich seit vielen Jahren nicht mehr verfolge.

          Scheint mir, als ginge es Dir gut. Dein Schreibstil veränderte sich etwas.

          Danke für Deine Antwort. Ich grüße Dich mit dem gepflegten Miteinander eines Zaunes mit Lilien.

          Dein
          Wolfgang

          • derkleinehunger
            Januar 4, 2015 um 12:04 am

            „“Ich stöberte heute auf dieser Seite““

            Verstaubtes darf man ruhig mal hervorholen, nur neu wird es davon nicht.

            Dieser Kommentar durfte verschoben werden nach „Köstlichkeiten“.
            Unterlassen Sie künftig derartige Geschmacklosigkeiten.

            Wolfgang Jensen

  12. federleichtes
    Januar 4, 2015 um 10:56 am

    Der Tod und das Mädchen in diesem Thema illustriert mir das konstruktive Wesen der Gemeinschaft und das destruktive Wesen der Gesellschaft. Gemeinschaften sind klar definiert durch ihre dem Miteinander immanente Absicht, sich gegenseitig zu befördern. Wachstum bedeutet hier an persönlicher und damit gemeinschaftlicher Stärke zu gewinnen. Gemeinschaft ist als ein Gewinnerspiel angelegt.

    Scheitert eine Gemeinschaft mit ihrer Wirkkraft, gibt es eine Ursache. Die entsteht, weil Gemeinschaft in Gesellschaft eingebettet ist. In eine Gesellschaft, die in ihren Ansprüchen einerseits sehr vielfältig auftritt, und andererseits politisch steuerbar ist; die Masse ist – aus zeitgeschichtlich Erfahrenem heraus – manipulierbar von Propaganda. Die Probleme suggeriert und deren alternativlose Lösung präsentiert: Der Krieg wird’s richten.

    Gestern wurde mir wieder mal das Wesen der Versuchung deutlich vor Augen geführt. Da kam doch tatsächlich mal der nette Onkel aus Übersee und versprach den in Trümmern darbenden Gemeinschaften das Paradies. Man brauche nur ein bisschen Konkurrenz, und schon gäbe es Wohlstand für alle. Die Starken in den Gemeinschaften hatten die Idee sehr schnell begriffen und verstanden sie für SICH zu nutzen. Ihr Schritt in die Gesellschafts-Doktrin bedeutete für sie Gewinn – und für die Gemeinschaften Zerstörung: Die Dummen blieben auf der Strecke, während die Zerstörer im Namen der Versuchung fröhlich feierten. So funktioniert das Prinzip bis heute.

    Guido schreibt, es gäbe ein Problem. Vor Jahr und Tach schrieb ich bei Bewusstseinsprung, es gab ein Problem. Das wir hier mittels Leben nur inszenieren. Sollte ich das Problem neu beschreiben, sagte ich: Es entstand ein Problem wegen fehlenden Bewusstseins über das Wesen der Versuchung. (Lässt sich mit wenig Phantasie gar aus der Bibel ableiten) Was wir Versuchung nennen trat auf als die Macht, Gemeinschaften zerstören zu können. Und das Prinzip dieser Macht blieb uns in der Formulierung „Teile und herrsche“ erhalten. Man plappert es gerne, aber hat man dem Prinzip bereits Bewusstsein entgegenzusetzen?

    Gemeinschaften fubnktionieren mit dem Minimal-Prinzip: Was ist nötig, um unsere Gemeinschaft zu bewahren.
    Gesellschaften funktionieren nach dem Maximal-Prinzip: Wir machen alles möglich, was Gemeinschaften zerstört und sie uns unterwirft.

    Dieser Imperialismus ist kein Kinderspiel. Hinter den Hochglanzfassaden plant der Tod, schleicht sich in die Herzen der Kinder, um sie zur Strecke, zur Streckbank, zum Aderlass zu bewegen. Da komme ich gleich noch mal ins Plappern: Wehret den Anfängen. Ganz lustich, gell: Hätte es keinen Anfang für die Macht der Zerstörung gegeben, gäbe es auch kein Leben.. Viel Blut (ist dicker als Wasser, lieber Gerd) ist in seinem Sinne geflossen. Und es wird weiter fließen, bis das Bewusstsein seine Lektion lernte.

    Allen einen Gemeinsinn-Sonntag

    wünscht

    Wolfgang

    • Januar 4, 2015 um 9:10 pm

      Die Story mit dem netten Onkel zeigt, wie anfällig eine Gemeinschaft gegenüber externen „Impulsen“ ist.

      Warum wohl die unberührten indigenen Völker vor dem Kontakt mit unserer Kultur zu schützen ist?

      Wie viele neue Zellen braucht es wohl, um die alte Kultur ins leere laufen zu lassen?

      • federleichtes
        Januar 5, 2015 um 1:24 am

        Die Logik der Schöpfung ist eine andere Logik als die einer künstlichen Ratio. Setzen wir Ratio gleich mit Geist, das also Ratio Geist interpretiert, erkennen wir ratio-logische Denkansätze für Lösungen als beschränkt auf die Fähigkeiten dieses Geistes. Der aber sollte – nach der hier verbreiteten Auffassung – eher das Problem beschreiben, als eine Lösung kreieren zu können. Logisch?

        In neuen „Zellen“ zu rechnen ist Geistlogik. Geist rechnet, kalkuliert, denkt sich Strategien aus und schafft damit Probleme; die er nicht lösen kann. Da Geist nicht das Leben ist, kann Geist das Leben nicht verstehen. Eher ist es so, dass Leben den Geist, aber Geist nicht das Leben interpretieren kann.
        Logisch?

        Wir setzen hier – entsprechend vielfältig dargestellter und sogar wissenschaftlich unterlegten Beschreibungen einer fundamentalen Systematik und entsprechender Erscheinungen und Erfahrungen – auf die Entwicklung von Bewusstsein. Dieses Bewusstsein meint die Kontrolle der feindseligen Herrschaft und der damit verbundene Energieraub bzw. die Zweckentfremdung von Energie.

        Wir sprechen von einem Problem, speziell ich spreche auch von einem Problem und einer Problematik. Das Problem ist die fehlende Kontrolle über eine existenziell notwendige Energie. Die Problematik sehe ich in der möglichen Beschaffungs-Kriminalität. Logisch scheint mir, dass wir es mit einem Täter-Opfer-Prinzip zu tun haben. Logisch erscheint mir auch, die Täter-Opfer-Beziehung als einen Fall einzustufen, und zwar, weil existenziell nitwendig, um einen Fall, der aufgeklärt werden muss.

        Aber wir sprechen ja hier über das Unwesen der Gesellschaft und das Wesen einer Gemeinschaft. Das Wesen der Gemeinschaft kennt weder Täter noch Opfer. Das sehr einfache Prinzip der Gemeinschaft lautet: Wer hat, der gibt, und wer braucht, der nimmt. Handelt es sich um eine geschlossene (runde) Gemeinschaft, wird es niemals zu existenziellen Problemen kommen. Hungert einer, hungern alle, ist einer satt, sind alle satt.

        Die Excistenz einer Gesellschaft ist fiktiv, eine reine Behauptung – ich möchte sogar sagen, eine Illusion. Sprechen wir von Gesellschaft als ein Produkt der Magie, fragen wir uns, warum ein Geist Magie benutzen muss, um (s)eine reine Vorstellung als eine Realität (im Bewusstsein der Menschen) zu erschaffen. Wozu braucht Geist die Gesellschaft, wozu braucht er einen Staat und wozu behautpet er, es gäbe Rassen und Völker? Wozu erschaffte dieser Geist die Idee, es könne Eigentum geben an Dingen, die niemandem gehören können? (Echte Fragen!!)

        Was geschähe wohl, wenn wir die Magie dieses Geistes entlarvten als SEINE Illusion? Was geschähe hier und gleich auf der Straße mit den Menschen ohne diese SPINNweben im Gehirn? Was wäre, wenn Menschen sich ohne diese Magie plötzlich in einer Gemeinschaft fühlten? Und was wäre dann mit diesem Geist, der nicht mehr von der Energie der Gemeinschaft existieren könnte? Sicher-existente Gemeinschaften versus eines nicht-mehr-existenten Geistes? Feuer versus Funkenflug? Wärmende Fülle versus eiskalte Leere?

        Falls Du meinst, lieber Martin, ich spreche hier selber über Illusionäres, erkläre ich Dir verbindlich, dass wir die SPINNweben aus unserem Gehrin entfernten und SEHR GUT ohne Gesellschaft, ohne Staat und ohne Rassen leben. Und, Du wirst Dich nicht wundern: Für uns ist dieser Geist nicht existent.

        Ich danke Dir.
        Dein
        Wolfgang

        • Januar 5, 2015 um 2:51 am

          „Setzen wir Ratio gleich mit Geist,“:

          Geist ist aber nicht (gleich) Ratio.

          Ratio ist eher „Information“, während Geist in Wahrheit KRAFT / ENERGIE ist; Schöpfer-Kraft, Heil-Kraft, Lebens-Energie, usw.

          Ich erinnere – wohlwollend – an den Prozeß der grundlegenden Heilung, die immer möglich ist.

          Einer der wesentlichen Schritte zu Beginn ist symbolisch dargestellt in der Sequenz der Siegfried-Legende, da er sich dem Drachen stellt, ihn besiegt und sich dann in seinem Blut badet, was ihn „unverwundbar“ macht – allerdings nur im Hinblick auf das Spezielle, das in dieser Sequenz symbolisch dargestellt wird.

          Ein weiterer Schritt des Heilungsprozesses ist – wiederum symbolisch – dargestellt in dem Teil der Herakles-Legende(n), da der Held den Augias-Stall zu säubern hat.

          Auch die gute alte Bibel – obwohl manipuliert – enthält noch immer die ewigen Wahrheiten auch für den Prozeß der Werdung des GANZEN, WAHREN, Menschen. So z.B. angedeutet in der „Hochzeit von Kanaan“, den Hinweis auf die dauerhafte, engste, Verbindung des Weiblichen und Männlichen im Menschen – wodurch seine Verwandlung (Wasser in Wein) möglich wird.

          Der universelle Geist (GE-IST) ist allgegenwärtig. Er besteht aus „Energie“ und „Information“; er ist Vorstellungs- / Schöpfer-Kraft. Und jeder Mensch ist eine „Portion“ davon.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

        • Januar 5, 2015 um 5:37 pm

          Ich suchte nach Worten und Formulierungen, dabei geht es einfach um’s Handeln statt Verkomplizieren. Daher freue ich mich über diese Worte.

          Der aber sollte – nach der hier verbreiteten Auffassung – eher das Problem beschreiben, als eine Lösung kreieren zu können. Logisch?

          Bei „gesellschaftlichen“ Problemen, die Gemeinschaften (Familien oder Gruppen von „Vereinzelten“ zu tragen haben (ist nicht paradox) verhält es sich so. Ich habe keineswegs den Eindruck, daß es sich hierbei um fehlendes Bewusstsein der Handlungsbevollmächtigten (Adel und/oder Abschaum der Opportunisten) handelt, sondern um absicht.liche (vis-a-vis An.sicht) Falschbehandlung der Symptome. Das wäre in der Tat eine Ab.kehr von Wahrhaftigkeit – und ist wohl die so oft genannte „Fragmentierung von Problemen“.

          Eine Gemeinschaft gibt den Hungernden EINFACH zu essen und kleidet, die die frieren oder nackt sind. Dazu braucht man Hände, die über eine ausgeglichenes Herzchakra energetisch versorgt werden. Der Kopf inkl. Augen dient einzig das Ungleichgewicht zu erkennen und die eigenen Möglichkeiten zu handeln zu sehen.

          Meine Cousine erzählte mir kürzlich wie einfach das noch in ihrer kleinen Kleinstadt war, als sie Kind war. Der Bäcker gab Brot- und Backwarenkanten vom Backbleck sowie Brot vom Vortag an Familien, die ihre Kinder nicht aus eigener Kraft voll ernähren konnten. Andere Einzelhändler machten es ähnlich oder schon mal ein Auge zu. Sollten sie die Kinder anzeigen, wenn sich herausstellte, daß sie ein paar billige Schuhe klauten, damit sie etwas an den Füssen haben? Würden die Kinder vielleicht verprügelt werden ohne daß sich ihre Situation verbesserte? – fragten sie sich.

          Natürlich könnte man danach fragen, warum Eltern ihr Einkommen oder Sozialhilfe für Alkohol und andere nicht lebenswichtige Dinge ausgeben. Aber leben sie nicht eher in einer Gesellschaft anstatt Gemeinschaft, leiden also unter einer nicht einfach heilbaren (muss erkannt werden) KZN (Kollektive Zivilisations-Neurose).

          Das wird von Gesellschaften gemacht:
          Studien in Auftrag gegeben, Propaganda geschaltet und Symptom-Behandler finanziert, um dann noch die Kräfte in Gemeinschaften, daran zu hindern, die den Menschen, die hungern einfach etwas zu essen zu geben.
          https://www.youtube.com/watch?v=15dLUetLZ7Q damit Lösungen VERKAUFT werden, um den BIP zu heben (Dogma und Id.eolog.ie anstatt Id.ylle)
          http://www.zeitenschrift.com/news/das-grosse-geschaeft-mit-dem-hunger#.VKlFLtniErk

          • federleichtes
            Januar 5, 2015 um 9:34 pm

            Liebe Petra,

            über den Kirchengeist sagt man, er verursache die Probleme, die er zu lösen verspricht. Diese Annahme trifft wohl auch auf den Staat zu. Trennen wir uns mal von Kirchegebäuden und Glockengebimmel, trennen wir uns mal von Nationalflagge und -hymne, trennen wir uns von Pfaffen und Politkern. Es bleibt ein Geist, der ein Problem IST – und sich so darzustellen vermag, als WERDE er die Lösung sein.

            Wenn dieser Geist bereits in seiner Veranlagung das Problem ist, kann er das Problem nicht lösen. Und er würde sich hüten, es zu lösen, wenn sein Spiel (durch das er existent wird = Bewegung zwischen den beiden Polen Problem und Lösung) damit beendet wäre.

            In der Praxis wird das sehr schnell deutlicher. Drei Behörden – eine macht ein einen Fehler, eine versucht ihn in Ordnung zu bringen, eine wirft den Mantel der Verwirrung über die Angelegenheit. Und damit das funktioniert, agiert politisches Parasitär-Gesindel, die denen, die sie über Steuern finanzieren, suggerieren, sie finanzierten mit ihrer Arbeit einen Sozialstaat und leisteten im Sinne der Gesellschaft, in der sie selber leben.

            Tatsächlich gibt es den Staat nicht und die Gesellschaft auch nicht. Es sind reine Erfindungen dieses Geistes, um sein Spiel – das ihm Existenz bringt – spielen zu können: Existenz zu Lasten anderer Existenzen. Es wäre ein Leichtes, das Spiel des Geistes zu unterbinden. Aber darum geht es nicht. Es geht in der Darstellung dieses Geistes darum, seine Methodik zu verstehen, um sich davor schützen zu können. Wenn die Methodik des Spiels also Feindseligkeit (Versuchung-Verführung, Ausbeutung, Energieraub) erzeugt, und durch das Verstehen der praktizierten Machenschaften ein Bewusstsein darüber entstünde, hätten wir eigentlich den Sinn des Lebens – mittels reiner Teilnahme – bereits erfüllt.

            Natürlich sind meine bzw. unsere Erklärungen so einfach, dass der verwirrte Normalmensch sie nicht mehr verstehen kann. Den Geist wird’s beruhigen – und das ist gut so.

            Dir einen guten Abend.
            Wolfgang

  13. Januar 4, 2015 um 10:15 pm

    „Ein GESELLE ist nicht gleichzusetzen mit einem FREUND,
    und demnach ist eine Gesellschaft
    nicht gleichzusetzen mit einer Gemeinschaft.“:

    Das entbehrt jeder Logik.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  14. Joachim Weiß
    Januar 5, 2015 um 9:52 am

    Kurz dazu:
    Gemeinschaft ist die Gruppe der „Meinen“ = Blutsgemeinschaft.
    Soweit jedem klar, da jeder die Bedeutung des Wortes „Mein“ kennt.

    Gesellschaft andererseits ist eine Gruppe von Fremden.
    Wie das?

    „D’r Sell“ im dörflichen Dialekt meiner Ahnen bedeutet soviel wie „der Außenstehende“, „der Fremde“, „Jener dort drüben“.

    • Januar 5, 2015 um 6:32 pm

      @ Joachim Weiß:

      „Gemeinschaft ist die Gruppe der “Meinen” = Blutsgemeinschaft.“

      Eine sehr subjektive, zumindest einseitige, Deutung. Siehe Wiki:

      >Das Wort gemein bezeichnet ursprünglich eine Eigenschaft, die mehrere Menschen gemeinsam besaßen (Beispiel: „all diesen Leuten ist die Muttersprache Deutsch gemein“)<>Gemeinschaft (von „gemein, Gemeinsamkeit“) bezeichnet in der Soziologie und der Ethnologie (Völkerkunde) eine überschaubare soziale Gruppe (beispielsweise eine Familie, Gemeinde, Wildbeuter-Horde, einen Clan oder Freundeskreis),<<

      -.-.-.-.-

      "Soweit jedem klar, da jeder die Bedeutung des Wortes “Mein” kennt.":

      "mein" und "gemein" liegen also doch noch ein Stück auseinander.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  15. Januar 6, 2015 um 12:17 am

    „Die größte Tragödie in der Geschichte der Menschheit ist wohl die, dass die Moral von der Religion mit Beschlag belegt wurde.“

    Arthur C. Clarke

    Der Moralverkäufer überträgt das Prinzip der Solidarität, das nur in der Familie oder in einer dörflichen Urgemeinschaft von bis zu 150 Mitmenschen funktioniert, auf eine Volkswirtschaft mit vielen Millionen Menschen, in der dieses Prinzip begreiflicherweise nicht funktioniert. Solange aber genügend Dumme glauben, eine „Moral“ könne wichtiger sein als die Regeln der makroökonomischen Grundordnung, lässt sich das arbeitende Volk umso leichter ausbeuten! Die Tragödie ist umso tragischer, als dass sie schon seit Jesus von Nazareth, der kein Prediger, sondern ein Weiser war, zu beenden gewesen wäre:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/10/glaube-aberglaube-unglaube.html

    Wahre Nächstenliebe (Eigennutz = Gemeinnutz) beseitigt die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und damit auch Massenarmut und Krieg, führt zur klassenlosen Gesellschaft und zum eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation. Wer aber noch an den „lieben Gott“ glaubt, will stattdessen eine Moral verkaufen. Was ist das eigentlich?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Moral

    Nichts weiter als irgendeine traditionelle Verhaltensweise. Wie soll sich der Mensch aber nun verhalten, damit ein harmonisches Zusammenleben sowohl untereinander als auch mit der Natur möglich wird? Darüber wird seit Jahrtausenden gestritten, und jeder Moralverkäufer glaubt eine „bessere“ Moral zu verkaufen als andere Moralverkäufer. Der „Erfolg“ sind heute in „Friedenszeiten“ 30.000 verhungerte Kinder pro Tag, mit weiterhin steigender Tendenz, von den Umweltschäden ganz zu schweigen. Die einfache Wahrheit: Es gibt keine wie auch immer geartete Moral, die ein harmonisches Zusammenleben sowohl untereinander als auch mit der Natur von mehr als 150 Menschen ermöglicht, denn nur bis zu dieser Grenze können sich alle noch gegenseitig kennen. Bleibt aber die Arbeitsteilung auf 150 Menschen beschränkt, gibt es keine Weiterentwicklung. Darum verharrte der Homo sapiens über einen Zeitraum von etwa 150.000 Jahren auf dieser Stufe des Urkommunismus, der alles andere als ein „paradiesischer Zustand“ ist, sondern nur das nackte Überleben.

    Für eine kulturelle Weiterentwicklung muss die Arbeitsteilung auf deutlich mehr als 150 Menschen ausgeweitet werden. Dazu ist die Solidarität ungeeignet, denn niemand ist mit anderen solidarisch, die er nicht kennt. Die einzige Motivation und – weil in den Anfängen der Kulturentwicklung das Wissen noch fehlte – auch die einzige Möglichkeit für eine koordinierte Arbeitsteilung zwischen vielen tausend bis zu einigen Millionen war zunächst die Machtausübung des Menschen über andere Menschen oder Menschengruppen. Dazu erfand der Kulturmensch die Götter: durch Schöpfungsmythen im kollektiv Unbewussten einprogrammierte, künstliche Archetypen, um aus Menschen willige „Arbeitsameisen“ (Untertanen) zu machen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/macht-oder-konkurrenz.html

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