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Geistiger Höhenflug und niedere Triebe

Ob Menschen bald ohne „Chefs“ auskommen, war eine gute Frage. An die diese Frage gerichtet war, antworteten. So, dass die, die bisher nicht genau wussten, was exformative Information bedeutet, sie nun etwas besser verstehen mögen. „Chef“ war ein Trigger. Der den Herrschergeist an seiner empfindlichsten Stelle berührte: Drohende Ohnmacht. Menschen wollen ihr eigener Chef sein können? Auf dieses natürliche Begehren antwortet ein bestimmter Geist mit fieberhafter Aktivität und gar nicht feinen, wenn auch suggestiven Methodiken, gerne auch im Wechsel mit brachialen Überfällen auf die Integrität seiner potenziellen Opfer.

Der Geist von Herrschaft ist in seinem Ansatz, herrschen zu wollen, sehr subtil und spricht eher eine „Schattensprache“ – verkleidet sich als Diener, um in dieser Rolle nach fremden Zügeln zu suchen, derer er sich im Sinne seiner eigenen Zügellosigkeit bedienen kann. Das Prinzip funktioniert bereits sehr lange. Es zu erkennen ist allerdings noch nicht der Erkenntnis letzter Schluss. Es gilt zu verstehen, dass nur ein Bewusstsein über diesen Geist erlaubt, sich seinem Begehren widersetzen zu können. Es gilt für dieses Bewusstsein zu handeln, ohne direkt aktiv zu werden. Es gilt diesem Handeln einen Anschein zu geben, den dieser Geist als Erfolg zu interpretieren gewohnt ist. Ja, dieser Geist ist ein Gewohnheitstäter; er kann es nicht lassen.

Was ich auf diesem Blog in den letzten Monaten und Wochen gelesen habe, weckte in mir eine alte Ambivalenz – das Notwendige ertragen zu müssen, um daraus das Mögliche gestalten können. Und wieder mal hautnah den „Hohen“ Geist dominiert von seinen „niederen“ Trieben, dem Streben nach Herrschaft mitzuerleben. Natürlich ist das kein Zuckerschlecken. Auf einem Blog einen Niedergang wahrzunehmen, auf dem allgemeines und persönliches Wachstum entstand durch Freundschaft und geleistete Arbeit. Aber wie das so ist, halfen mir meine Freunde und das Bewusstsein über unsere Leistung, das Widerliche dieses Geistes konfrontieren zu können und meine Aufmerksamkeit zu bewahren.

Die Natur des Herrscher-Geistes ist in sein Nichtverstehen gebettet. Einerseits zeigt er sich als Künstler mit berührenden, bewundernswerten Werken; andererseits zeigt er seine hässliche Fratze in der Intelligenz, Zerstörungen zu planen, zu organisieren und zu initiieren. Während uns seine Werke der Schönheit in Andacht und Sorglosigkeit versinken lassen, machen uns seine ungeheuerlichen Schandtaten sprachlos und wütend. Während wir diesen Geist feinstofflich nicht greifen können, erleben wir ihn auf der körperlichen Ebene als Angst und Schmerz. Wir fürchten uns vor dem Unbestimmten des Geistigen im Außen, und wir fürchten uns vor dem Triebhaften in unserem Inneren. Das im Dunklen wuchernde Triebhafte verdrängen wir meist erfolglos, und tun so, als ließe sich mittels Sublimieren ein besserer Mensch und eine bessere Welt erschaffen. Genau dieses Muster macht den Geist der Herrschaft mächtig.

Am Rande sprachen wir hier bereits über das Wesen Trauma. Wir sprachen über unbewusste Daten und reaktive Informationen. Und wir sprachen über den Geist, der sich dieser bestimmten Informiertheit des Menschen zu bedienen weiß. Persönlich stehen wir Tag für Tag auf einem konfliktträchtigen Feld. Bleiben wir inaktiv und lassen uns von diesem Feld berühren, bleiben wir ein Spielball, der der Erbauung und damit der Existenz dieses Geistes dient. Werden wir aktiv gegen diesen Geist, ändert allein der Ball seine Form oder Farbe. Die durch Kampf entstehende Beruhigung ist allerdings trügerisch. Zu gewinnen ist dieser Kampf nach meiner Erfahrung nur im Innen. In der Bejahung, der Akzeptanz eines geistigen Konzeptes im Menschen, das Feindseligkeit provoziert. Und die Entwicklung seiner parallel dazu geschaltete Fähigkeit, der Feindseligkeit mit einem „Nein“ zu antworten. Dann gibt es keine innere Welt mehr, in der weder ein „höherer“ Geist, noch niedere Triebe Herrschaft auszuüben vermögen.

Allen einen guten Tag.
Susanne (Fotos) und Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. Dezember 22, 2014 um 11:50 am

    Sehr schön, gefällt mir. Allenfalls besser sich der Beobachtung hinzugeben und auch selbst zu reflektieren, anstatt Texte (Kommentare) lediglich zu überfliegen mit gestutzten Flügeln und in allen das Böse, das auch noch Methodik anwendet um sich der Bösartigkeit zu erwehren. Nein da kommen sie mit üblen Verleumdungen daher, kindische Paranoia um Ratschläge zu geben, ansonsten allerdings nicht zu sagen haben.

    Das innere Zerwürfnis aus und in dem alles was sich als Informationsverarbeitung (Input) als solche wiederrum als Output deklariert und im Kehrschluß wiederrum der Output zum Input verwendet wir, ist nicht neu.

    Ein kurzer Ausflug zu dem Begriff „Exformativ“ der wohl nicht allzu geläufig ist, wie der Begriff Information“ (auch oft falsch verstanden)

    Der Begriff „Exformation“ wird (lt. wikipedia) Tor Nørretranders zugeschrieben und die Aussage des Begriffs ist „absichtlich ausgelassene Information“.

    Ob nun in der Absicht Bösartigkeit steckt oder es sich einfach nur um eine komplexerer Form von Information handelt, sei mal dahingestellt (Paranoia ist ja weit verbreitet).

    Vera F. Birkenbuhl ( Das innere Archiv / und bezieht sich auch auf Nørretranders )
    sieht es wie folgt:

    Der Begriff „Exformation“
    Exformation ist das, was „außen vor“ bleibt (Lat. ex = außen, außerhalb)
    und beschreibt somit alles,
    • was nicht gesagt oder geschrieben wird,
    • was ausgelassen wurde,
    • was zwischen den Zeilen zu uns „spricht“,
    • was die EmpfängerInnen ergänzen müssen.

    Sollte das Thema Interesse finden, gerne mehr.

  2. Sandra
    Dezember 22, 2014 um 12:39 pm

    Ich wiederhole:
    Die Erde kann auf Menschen verzichten. Für die Ausgewogenheit der Natur sind Menschen – so bedauerlich dies ist – meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich.
    Dies ist eine gesunde wertfreie neutrale Position, weder über- noch unterbewertet.

    Respekt und Demut i.V.m. dem Gefühl der Nichtigkeit – Das mag der hohe Geist gar nicht. Daher spielt er sich zum Herrscher auf und verspielt sich die Möglichkeit einer Teilnahme am großen Ganzen, welche vom Leben in Verständnis, Frieden u.a. durch der Freude des Verstanden werdens liegen könnten.

    • Sandra
      Dezember 22, 2014 um 12:48 pm

      Zwischen Bedeutung haben und bedeutend sein, können bisweilen Welten liegen.

    • Dezember 22, 2014 um 12:57 pm

      Ich wiederhole:Zitatende

      Warum wiederholen Sie und wieso an dieser Stelle?

      Wer sich aufspielt, sei mal dahingestellt und weil Sie sich Nichtig fühlen müssen Sie das dem „hohen Geist“ nicht unterstellen, das wäre doppeltgemobbelt und das braucht es nun wirklich nicht @Sandra. aber danke Respekt

  3. federleichtes
    Dezember 23, 2014 um 8:32 am

    Na gut. Da mein Kommentar nur mit sehr viel Phantasie mit dem Thema „ohne Chef auskommen“ zu tun hat (der Mensch als Chef über die Natur), verschiebe ich ihn mal hier her.

    Anhand unserer etwas intensiveren Beobachtungen – über ein paar Jahre – von Mensch, Gesellschaft und Natur, kamen wir zu der Erkenntnis, der Geist des Menschen wolle über den Geist der Natur herrschen. Und könne es! Es herrscht gar die Überzeugung vor, der Mensch könne die Natur zerstören. Nun lehrt aber Susanne ihre Schulkinder: Der Mensch braucht die Natur zum leben, die Natur braucht den Menschen nicht; nicht mal der Schleimpilz.

    Dem Geist der Natur ist die Selbstbeschränkung immanent. Er setzt dem Miteinander bunter Vielfalt natürliche, die Existenz sichernde und fördernde Grenzen. Nennen wir diesen Beherschungsgeist in der Natur mal Kooperations-Bewusstsein. Wie sollten wir dann den Größenwahn-Unbeherrscht-Geist des Menschen nennen? Bitte nicht mit “Dämlichkeit” antworten – das hatten wir schon.

    Und für die Menschen, die meinen, der Mensch wäre das schlimmste aller Raubtiere, dem sage ich: Der Mensch hat die Bewusstseinsstufe des Tieres noch nicht annähernd erreicht. Was das Bewusstsein betrifft, wären einige der nicht vollständig degenerierten Zeitgenossen sicher heilfroh, wenn der Mensch nur ein normales Raubtier wäre. Aus der Dynamik der Realität lässt sich jedoch sehr einfach ableiten: Dem Menschen sind Grenzen gesetzt. Und gäbe es nicht das Lebensgesetz der Harmonie, wäre der Mensch bereits ausgestorben. Die Natur ist dem Menschen also gnädig gesonnen.

    Entsprechend bleibt uns kaum etwas anderes zu hoffen, als dass unsere Annahme, es entstehe im menschlichen Geist Bewusstsein über die extreme Feindseligkeit, richtig ist. Falls nicht, sage ich jetzt schon mal:
    “War nett, Euch ALLE kennen gelernt zu haben”.

    Nachsatz: Konkret
    frage ich mich, ob der niedere Geist, der dem Körper zugeschrieben wird, nicht die Kehrseite des Herrschaftsgeistes ist. Und es genau dieser Doppelgeist ist, der weltweit kirchlich organisiert Menschen und Gesellschaften
    – von Oben herab
    – mit dem Bösen konfrontiert.

    Am Rande
    wirft sich ein Blick auf die Sexualität. Die von ihrem Wesen her funktional zweckgerichtet ist. Und allein vom Menschen pervertiert wird. Und im Sadismus-Masochismus als Herrschaft und Unterwerfung erscheint.

    Gruß
    Wolfgang

    • Dezember 23, 2014 um 9:40 am

      Mir lief gestern ein Link mit den für den Menschen 20 gefährlichsten Tieren über den Weg. An der 20. Stelle war der Hai zu finden. An der 2. Stelle die Mücke, das sie mit ihren Stichen Krankheiten überträgt und so jährlich 750.000 sterben.

      Ich brauche wohl nicht sagen, wer den 1. Platz belegt und über 1 Million Menschen jährlich erledigt?

      Fundstelle: Die tödlichsten Tiere

      • federleichtes
        Dezember 23, 2014 um 11:26 am

        Sehr guter Kommentar, lieber Martin. Dem folgt meine Einladung, mal tüchtig zu streiten.

        Das Gefährlichste auf dieser Welt, was das Leben je hervor brachte, ist eine ABART des Menschen. Diese sehr spezielle Spezies wirkt global und fast unsichtbar. Derzeit daran, die Weltbevölkerung in sadistisch anmutender Manier um ein paar Milllarden Menschen zu reduzieren und die Beschädigung natürlicher Existenformen auf ein Maximum zu treiben. Es sind „Menschen“ in feinen Anzügen und Titelträger, bedeutende Menschen, weil sie Macht haben. Und zwar die Macht, die sie rüksichtslos und gewissenlos anderen raubten.

        Um diese abartige Spezies zu umfassen, wählte ich den Begriff Manager. Kein Begriff beschreibt mir klarer den Größenwahngeist in Verbindung mit niedersten Trieben. Manager zeigen mir den reziproken Wert von Selbstbeherrschung. Sie zeigen mir ein Höchstmaß an Feigheit, Niedertracht und egozentrischer Selbstsucht zu Lasten derer, die sich nicht wehren können.

        Nein, Manager brauchen keine Liebe. Sie brauchen eine fesselnde Beschäftigung, bei der sie lernen, das von ihnen angerichtete Unheil zu wandeln.

        Bin sehr gespannt, was Du zu dem, was ich Faktisch nenne, zu sagen hast.

        Gruß
        Wolfgang

        • Dezember 23, 2014 um 11:58 am

          Ich mag Manager nicht pauschal verurteilen, habe ich doch ein Beispiel, wie es gehen kann, direkt vor meinen Augen. Mein Chef agiert, wo immer es im vorhandenen Gefüge des „Alten“ geht, auf Augenhöhe. Er weiß um die Weisheit der Vielen.

          In vielen neuen Startups ist genau dieser Geist auch schon am Wirken.

          Der von Dir beschriebene alte Managergeist, der noch zwischen Denken und Handeln a la Tayler unterscheidet und daher meint, die ihm Unterstellten beherrschen zu dürfen, sterben langsam aus.

          Die Welt dreht sich, und so stellen sich auch die Macht-Hierarchien auf den Kopf. Gary Hamel erwähnt in seinem (typisch amerikanischen) Vortrag, dass der Manager zum Diener der wirklich Leistenden wird. Und wenn diese neue Führungsart sich aktuell schon in der Wirtschaft ausbildet, sehe ich Hoffnung, dass sich das am Ende auch in unserer Politik zeigen wird.

          Die Frage ist nur: bleibt uns noch die Zeit bei all den Anzeichen zur Vorbereitung des nächsten Weltkriegs, so dass wir die Machenschaften des von Dir beschriebenen Hintertanengeistes abwenden können?

          VG Martin

          p.s.: da ich den alten Managementmethoden der Führung nicht entsprechen wollte, bin ich die Charriereleiter nie nach oben gefallen, auch wenn ich den passenden Titel zur Voraussetzung habe 😉

  4. Dezember 23, 2014 um 9:51 am

    Ich habe gerade noch einen Text von Rudolf Engemann erhalten, der die Begriffe Staatsherrschaft, Patriot, Nationalist und Gruppenzugehörigkeit versucht zu differenzieren:

    Um Menschen, die eine Gruppenzugehörigkeit empfinden und sich zusammenfinden, um für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, schlecht zu machen, benutzt die Kultur Begriffe wie „Patriotismus“ (eher noch positiv besetzt) und „Nationalist“ (in Deutschland eher sehr negativ besetzt). Weiter hat die Kultur Verbindungen geschaffen, es negativ zu besetzen, dass Menschen überhaupt Gruppenzugehörigkeit empfinden. Manchmal wird sogar argumentiert, dass Patrioten automatisch FÜR einen Staat wären. Patrioten sind nach meiner Wortauffassung Menschen, die ihr Land lieben. Wenn man das ganze ein wenig offener sieht, geht es um Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn Menschen merken, das ihre Gruppe bedroht wird, schließen Sie sich natürlicherweise zusammen, da ihr Überleben auch ganz grundlegend von dem Überleben der Gruppe abhängt. Wenn einige jetzt meinen, dass Patrioten für einen Staat sind, dann denken Sie in ihren eigenen Mustern. Eine Gruppe kann auch sehr groß sein, ohne jemanden, der über die Gruppe herrscht. Es dreht sich nicht um die Größe einer Gruppe, sondern darum, ob die Menschen innerhalb einer Gruppe frei sind. Staat bedeutet immer Herrschaft. Eine Gruppe bedeutet Schutz. Auch in einer herrschaftsfreien Gesellschaft wird es Gruppen geben, die verteidigt werden müssen, wenn sie bedroht werden.
    Gruppen wird es immer geben. Menschen schließen sich natürlicherweise zu Gruppen zusammen, um sich zu schützen, aber einen Staat wird es zwangsläufig nicht mehr lange geben, da immer mehr Menschen erkennen, dass die über sie ausgeübte Herrschaft ihr Überleben bedroht. Herrschaft loszuwerden oder sich von Herrschaft zu befreien (und dies auch mit Gewalt) ist ein evolutionärer Prozess. Der Staat (Herrschaft) wird untergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

    Kann es sein, dass ein staatsherrschender Hintertan-Geist den Gruppengeist der Friedfertigen (-> Patrioten) mies macht und dafür die kriegsbereiten Gruppengeist (-> Nationalisten) befördert, um so den Menschen weiter das gefährlichste Tier auf Erden sein zu lassen. Nur das die Menschen das zunehmend erkennen und nicht mehr mitspielen wollen?

    Rudolf Engemann nochmals: „Kultur ist dafür da, Herrschaft zu festigen, und Herrschaft zerstört die Menschen.“

    • Dezember 23, 2014 um 2:05 pm

      Stellt sich mir noch die Frage nach dem Zusammenhang von Kultur und Moral. Haben sie miteinander zu tun, oder ist Moral universell. Mit Blick auf das Köpfen als Teil der ISIS-Kultur sehe ich da einen direkten Zusammenhang …

  5. Dezember 23, 2014 um 12:20 pm

    Zu den „bösen Geistern“ bekam ich nochmals einen Text von Jeremy Locke via Rudolf Engemann, der aufzeigt, dass dieser Geist sich in unseren Gesetzen manifestiert:

    Prinzip vs. Gesetz

    Um zu verstehen, wie das böse Menschen kontrolliert, ist es notwendig, den Unterschied zwischen Prinzip und Gesetz zu verstehen.
    Ein Prinzip ist eine Wahrheit, die Freiheit schafft. Ein Gesetz ist eine Lüge, die Sklaverei erschafft.
    Ein Prinzip beschreibt die Realität. Es sind Erkenntnisse, die dir helfen Verwendung von deiner Welt zu machen. Auf Grund deiner Intelligenz, erkennst du Prinzipien in allem, was du tust. Jede wahre Sache, die du lernst, ist ein Prinzip. Die Bewegungen der Hände, welche Lebensmittel dir gut schmecken, Mathematik und Einfühlungsvermögen für einen Freund basieren alle auf Prinzipien.
    Gesetze sind künstliche Ideen, erschaffen von bösen Menschen, um das Denken und Verstehen der Menschen einzuschränken. Gesetze verstecken sich hinter Autorität und geben sich so als Prinzipien aus. Wenn Menschen fälschlicherweise Autorität als Wahrheit anerkennen, verlieren sie ihre Fähigkeiten und ihre Weisheit. Dies ist der Grund, weswegen es Gesetze gibt.
    Ein Beispiel für ein Prinzip finden wir in der Thermodynamik. Eine Flüssigkeit ist kälter als ein Gas. Dies ist ein Prinzip. Und weil es ein Prinzip ist, schränkt es uns nicht ein, sondern befähigt uns. Mit diesem Prinzip können wir eine Substanz verdichten und erweitern, zwischen Gas und Flüssigkeit wechseln und so Kühlung erzeugen. Mit dem Wissen um dieses Prinzip haben wir mehr Verständnis und mehr Möglichkeiten.
    Prinzipien sind Wahrheiten, die zur Freiheit führen.
    Ein Beispiel für ein Gesetz kann in der Kultur der Monarchien gefunden werden. Hier schuldet ein Bürgerlicher seinem König Anerkennung. Das ist ein Gesetz. Weil dies ein Gesetz ist, zerstört es Freiheit und versklavt die Menschen. Weil es ein Gesetz ist, muss eine Person ihr eigenes Denken, ihre Sprache und ihre Handlungen vernachlässigen.
    Diese Menschen müssen glauben, dass sie weniger sind, als der König. Beachte, dass im Gegensatz zum Prinzip in einem Gesetz keine Wahrheit enthalten ist. Es ist durchaus möglich, den König zu missachten und damit das Gesetz zu brechen.
    Ein Gesetz muss durchgesetzt werden, denn es ist keine Wahrheit in ihm. Ein Gesetz zerstört Freiheit, weil es eine Lüge ist. Ein Prinzip jedoch schafft Freiheit, weil es Wissen ist. Das, was Freiheit zerstört, ist böse.

  6. federleichtes
    Dezember 23, 2014 um 1:51 pm

    Danke, dass Du den Ball spielst.

    Martin:

    „Ich mag Manager nicht pauschal verurteilen, …“

    Von Verurteilen erlaube ich mir niemals zu sprechen – auch nicht über Schuld: es geht um Verantwortung. Die dann entsteht, wenn ein Mensch wieder besseres Wissen und entgegen jeder Vernunft einer Möglichkeitsform der Existenz entgegen wirkt. Und zwar aus rein egozentrischen Motiven, solchen, die auch seiner eigenen Existenz ruinös schaden. Das Kreieren schädlicher Prozesse nennen wir hier Irrsinn, und das daran Festhalten Wahnsinn. Und wie nennen wir künftig das Verweigern vernünftigerer Methoden, um Schaden von Menschen abzuwenden? Feindseligkeit?

    Die ideologischen Stützpfeiler des Systems beschrieb ich, und nun waren eben die menschlichen Faktoren dran. Nämlich die Handelnden, die das Systemische erst wirkkräftig machen. Manager definiere ich nicht als Verwalter, sondern als Antriebskräfte. Sie sind die Motivatoren, die Prozesse starten, Mitwirkende werben und Pläne erstellen und für deren Erfüllung stehen.
    Schauen wir mal auf die Deutsche Werhmacht. Organisierte Menschen mit erheblicher Vernichtungskraft. Und das Ende der Geschichte? Bravo, kennen wir noch nicht. Aber wie Du ganz richtig anmerkst, sind wieder die selben Geister am Werke. Und genau wie nach dem Zweiten Weltkrieg wird es nach dem Ende der nächsten (offensichtlicheren) globalen Vernichtungsaktion auch wieder keiner gewesen sein. Da möchte ich doch wagen zu sagen:
    Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt, sondern in den Köpfen Wahnsinniger zerstört.

    Ich habe Dich niemals als Manager bezeichnet. Das war Deine Idee. Ich war mal Manager, aber bezeichnete mich niemals so. Damals empfand ich es als nicht erhrenrührig, für Menschen Häuser zu bauen. Heute ja, deswegen gehört mein Herz den Vögeln. Komme gerade zurück von der Mühle, fünf Kilo Walnüsse stehen hier, für die Eichhörnchen und Meisen, denen sie direkt vor meiner Nase ihr Zuhause raubten – um Häuser zu bauen. Jawoll, ich lernte meine Lektion. Auch dank der Mitwirkung vieler Freunde. Die ihre Lektion auch lernten. Unter denen ist kein einziger, zu dem man irgendwann mal „Pfui Teufel“ sagen könnte.

    Wir reden hier, um einen Geist besser verstehen zu können. Der Welt und Mensch unbarmherzig umklammert. Wofür sonst wurden Mensch und Zeit geschaffen, als diesen Geist mittels Bewusstsein in seine Schranken zu verweisen? Unsere persönlichen Schicksale sind für diesen Akt nicht relevant. Relevant sind die Gefühle aus dem Erkennen, dass dieser Akt, niederträchtigen Wahngeist zu regulieren, nötig ist und seine Umsetzung möglich gemacht wurde.

    Ich liefere mal die Walnüsse aus.

    Gruß
    Wolfgang

  7. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 6:47 am

    Ich wuensche mir dieser Geist, von mir aus Zeitgeist, ist eh immer Bewusstsein gemeint
    wird endlich mal erkannt. Einzig Bewusstsein befindet sich auf der kosmischen Reise.
    Mensch kaempft wie eine Loewin, nichts erkennent, nichts sehend, auf der Buehne des
    Lebens, rundherum weisse Leinwaende. Blind, absolut blind, Schaum vor dem Maul vor
    Wut, viel Schaum. Nichts sehend, vor allem sich selbst nicht, verkoerpertes Bewusstsein.
    Rege dich ab verkoerpertes Bewusstsein, du kannst den Kosmos nicht einreissen, du
    Licht, es gibt weitaus 10000000000….. Mrd mehr Lichter als dich. Und du denkst du
    bist allein. Schwachsinn. Jedes Sandkorn ist Bewusstsein und genau so gross bist du.
    Schreihals in der Wueste.
    Du willst die Welt verbessern, ohne zu erkennen wer die Welt ist. Du bist dumm. Die
    Welt bist du, Bewusstsein. Du fuehlst dich losgeloest, Dummkopf. Dummkopf, Dummkopf,
    Dummkopf. Der URSPRUNG ist Energie, Schlaukopf, Schlaukopf, Schlaukopf.
    Energie ist Bewusstsein, Superschlaukopf. Superschlaukopf, Genie.
    Ein Genie ist nicht klug, es erkennt die Welt. Die Welt ist einfach, ihr macht ein
    Problem daraus, fraktal und noch zig tausend Fraktale. Nicht und niemals
    erkennend, dass Fraktale die Selbstaehnlichkeit sind. Der/Dem Ursprung folgend.
    42. Rote oder blaue Pille. Alice, der weisse Hase,Oz, ihr seid alle Wege gegangen.

    Gruss Gerd

  8. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 6:57 am

    Wer ueber Kriege redet, hat nicht die Ahnung woher Kriege kommen.
    Aus dem Bewusstsein, kaum jemand weiss, was Bewusstsein ist.

    • Dezember 24, 2014 um 8:52 am

      Du meinst, ich denke mir die Kriege allein? Ist es nicht so, dass es einen kollektiver Traum ist, und ich daran nur ein winzig kleinen Anteil habe?

      • federleichtes
        Dezember 24, 2014 um 9:59 am

        Ich versuchte ein Phänomen zu thematisieren, das Deinen Blog begleitet, seit ich dabei bin. Das Phänomen tritt hier sogleich auf und illustriert tüchtig, was rein geistig (als reine Idee) gar nicht so leicht erfassbar ist.

        Das Phänomen ist nicht allein der kluge Weltenversteher, neutraler Begleiter einer Entwicklung und wohl-wollender Helfer.
        Es ist das Irreale, das Lebensfremde, das Nicht-Relevante – aber in seiner Boshaftigkeit, indem es das Reale, das Lebensfreundliche und Wohlwollende entwürdigt, es nicht nur bestreitet, sondern sein Wollen zerstören will.

        Das ist der Alptraum. Das zu Recht schreiende Baby an die Wand zu werfen.

        Herr Zimmermann schreibt:
        „es gibt kein davor und kein danach.“

        Was meinst Du, was er sagt, wenn wir seine Kommentare löschen (Vergangenheit) und seine weiteren Echauffierungen unterbinden (Zukunft)? Für mich ist die Analyse dieses Geist-Typus abgeschlossen. Aber um mich geht es ja nicht. Es geht NUR um Bewusstsein über diesen Geist-Typus.

        Wie Du nun vielleicht leichter erkennen kannst, ist der Höhenflug-Geist ohne Bewusstsein über die Verbindung zu (seinen) niederen Trieben*. Dieses Schizophrenie (krank) zu nennen, wäre falsch. Dieses Nekrophilie zu nennen, wäre zwar nicht falsch, berührte aber das menschliche Anliegen, das sich als Verneinung individueller Existenz äußert, nicht, sondern klebte nur ein Etikett darüber.
        * Gutes Beispiel dafür die Machenschaften der KK und anderer „Gott“esdiener.

        Ja, es ist leicht, andere Menschen als gestört zu zeichnen. Aber was ist das IN UNS, was durch sie störend berührt wird? Unsere eigene Gestörtheit, an die wir nicht heran wollen? Weisen wir den Störenfried also zurück, um von unserer Störung nicht belästigt zu werden. Weisen wir also die Verantwortung für unsere Gestörtheit im Innen zurück und werfen sie als Schuld auf die Störenfriede im Außen?

        Vielleicht gelingt es uns noch besser zu verstehen, dass die Beschäftigung mit Störenfrieden Aufmerksamkeit KOSTET und NICHTS bringt. Dass dagegen die Beschäftigung DURCH Störenfriede uns auf die Spur zu unseren Störungen führt und deren Auflösung ermöglicht. Vielleicht wäre Herr Zimmermann und manch anderer erleichtert, wenn sie nicht ständig auf diese beiden so verschiedenen Muster hinweisen müssten.

        Gruß
        Wolfgang

      • tulacelinastonebridge
        Dezember 24, 2014 um 10:09 am

        Segenreiches Christkindl Zusammen,

        ……Du meinst, ich denke mir die Kriege allein?…..

        Naja Martin, wenn man´s realistische betrachtet, dann Ja.

        • Dezember 24, 2014 um 2:16 pm

          Also könnte es sein, dass nur ich die Kriege sehe, und Du nicht. Oder siehst Du sie auch, weil Du auch Ich bist?

          • Dezember 24, 2014 um 3:24 pm

            Hallo Martin,
            vielleicht verdrängt eine Seite diese Sicht auf Kosten der anderen, die sie erleiden, sehen, mitleiden müssen?
            Was dahinter steckt „auf Kosten von anderen“ wäre vielleicht nützlich zu finden und wie man die Konsequenzen wieder in den logischen Fluss „was du säest, erntest du“ bringt.
            Das Thema „Zeitdiebstahl“ und/oder „Zeitillusion“ hat meiner Ansicht nach damit zu tun, doch kann ich es physikalisch nicht erklären, welche magische Beschwörung es möglich macht, daß die Sache von säen und ernten hier ausgehebelt wird. Irgendwie scheint es notwendig sich der Möglichkeit der Gewalt zwar bewusst zu sein, jedoch Vertrauen in der inneren Ruhe zu finden.

            Ich wünsche dir und allen Lesern einen frohen heiligen Abend

          • tulacelinastonebridge
            Dezember 24, 2014 um 4:20 pm

            Martin, du hast von denken geschrieben, nicht von sehen.

          • Dezember 24, 2014 um 4:26 pm

            Hm, wenn alles Gesehene nur von innen nach außen gedacht wäre, käme das Denken nicht vor dem Sehen?

          • tulacelinastonebridge
            Dezember 24, 2014 um 4:39 pm

            Richtig Martin, ………………fröhliches Weihnachtslieder singen. 🙂

  9. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 7:05 am

    Gold DNA ,Energie in Ordnung und Unordnung, Martin, Gedankenenergie. Gedankenenergie
    ist mit Bewusstsein gemeint.
    So schwer, ich denke nicht.

    Gruss Gerd

  10. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 7:13 am

    Bewusstsein, Wahrnehmung ist der Kosmos. Ich finde das toll. Sehr toll.
    Mensch denkt den Kosmos zu beherrschen, ohne Bewusstsein, nicht klug.

    • Dezember 24, 2014 um 7:26 am

      guten morgen gerd

      bewusstsein, wahrnehmung, kosmos, gedanken ect sind scheinebar dinge (thing)
      und alles gemeinsam erscheint ungetrennt im zeitlosen, als kein ding (no-thing)

      also erscheint scheinbar thing als no-thing in alle dem was grad passiert,
      so wies eben grad passiert!

  11. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 7:55 am

    Cool, alles ist im Jetzt
    es gibt kein davor und kein danach. Pi nicht Phi.
    Die Anderen glotzen bloed

    Gruss Gerd

    • Dezember 24, 2014 um 8:55 am

      ja!! das ist echt cool 😉
      wobei noch zu sagen wäre, dass „das jetzt“ auch schon „als thing“ scheinbar erscheint,
      da „das jetzt“, um es „dingfest :mrgreen: “ machen zu können, vergangenheit und zukunft voraus und hinterher eilen muss! daher würde ich für mich einfach nur sagen:

      no-thing just happens, als what ever es erscheint!

      angenehmen tag noch 😉

  12. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 11:27 am

    Ihr seid so dumm, gell Wissender Wolfgang

  13. Gerd Zimmermann
    Dezember 24, 2014 um 11:32 am

    Ich meine nicht Traumata, es gibt mehr, viel mehr……

  14. federleichtes
    Dezember 24, 2014 um 4:54 pm

    Zur besonderen Erhellung des Thema hätte ich hier mal einen Beitrag von Frau Bart anzubieten. (der Kommentar ist offiziell noch nicht freigeschaltet)

    „Kürzer
    Alle Menschen sind nützlich, notfalls als schlechtes Beispiel.Zitatende

    Das schreiben Sie. Machen Sie sich nützlich, als schlechtes Beispiel reicht es nicht einmal.

    Betrug ist IMMER Selbstbetrug. Herr Kaiser, da können Sie Vesichern was Sie wollen.

    Hamburger sind Hamburger, keine Fleisch-stückchen.

    Schönes sammeln noch.“

    Na, da schaue ich aber betreten bei derartigen fraulichen Höhepunkten.
    Schreiben Sie Ihre beispieltauglichen Kommentare in dieser Tonlage bitte gleich in dieses Thema, dann spare ich mir die Arbeit – die landen hier nämlich, alle.

    Gruß auf die Ebene geistiger Absolutheit.
    Wolfgang

  15. federleichtes
    Dezember 25, 2014 um 11:09 am

    Terramesa:

    „Hallo Martin,
    vielleicht verdrängt eine Seite diese Sicht auf Kosten der anderen, die sie erleiden, sehen, mitleiden müssen?“

    Hallo Petra,

    Du traust Dich heran an eine ziemlich dicke Problematik. Die es zu beleuchten gilt, und einer der Beleuchter ist Martin. Ich hätte ohne den Menschen Martin Null-Interesse an diesem Thema, weil die Problematik ja einerseits Problematisierung UND Problemlösung ist.

    Wenn ich das richtig wahrnehme, präsentiert sich Martin als Fan von Verschwörungs-Theorien. Und wird nicht müde zu beweisen, das seien ja gar keine Theorien, sondern die Verschwörung sei beweisbar und faktisch. Ich las gerade verschiedene Texte zu Verschwörungen und einigen Menschen, die offensichtlich dem Geist der Verschwörung in die „Hände“ fielen.

    Ich unterscheide mich von Martin darin, wie wir „Verschwörung“ interpretieren. Für ihn ist die Verschwörung ein mieses gegen die Menschheit gerichtetes Spiel dunkler Mächte. Für mich ist die Verschwörung ein notwendiges Element, um Offenbarung von Feindseligkeit zu betreiben. Während Martin sich also – wie viele andere – in den Bann der Feindseligkeit ziehen ließ, interessieren mich weder das Wesen von Verschwörung noch deren Akteure. Ich akzeptiere die Macht der Akteure nicht, weil das, was sie uns als geistige Überlegenheit präsentieren, nur ein Aspekt der Entwicklung ist. Und zwar eben der Aspekt, der den Menschen in die Fänge seiner niederen Triebe – und damit in die Angst treibt.

    Das Leben ist kriegerisch angelegt. Wer das verdrängt, hat keine Angst vor dem Krieg, sondern Angst vor dem Leben. Seine Angst VOR dem Krieg macht den Krieg erst möglich. Dann hat er Angst im Krieg, und während der Krieg zu ende geht, hat er Angst, was nach dem Krieg sein wird. Das alles hat mit dem Hier und Jetzt NICHTS zu tun. Ein Leben in Angst ist lediglich eine bestimmte Interpretation, die davon ausgeht, dass der Macht-Geist auch Macht hat. Erst in der Folge entstehen Misstrauen, Verunsicherung und ein Feld, in dem man seine „Seele“ bereit ist, gegen eine Sicherheit einzutauschen.

    Wenn Martin sagt, er habe beruflich einen „guten“ Chef, dann fragen wir ihn doch mal, ob er mit dem Geist der Verschwörung nicht einen schlechten Chef das Kommando über sich erlaubte.

    Danke Dir und Gruß
    Wolfgang

    • Dezember 25, 2014 um 5:36 pm

      Danke Wolfgang,

      deine Worte helfen auch mir zu verstehen, was ich vage formulierte und den „Wolf zu füttern“ der für Frieden und Vertrauen eintritt.

      Liebe Grüße Petra

      • federleichtes
        Dezember 25, 2014 um 5:56 pm

        Ich rätsele seit drei Jahren an dem „Martin-Syndrom“ herum. DU gabst den entscheidenden Hinweis. Und zwar mit Deiner Art, Dich MENSCHEN zuzuwenden: Mit Herz UND Vernunft. Auf dieser Ebene wird ja wie selbstverständlich gemeinsam gearbeitet. So ließe sich sagen, dass die Ebene den Erfolg bedingt.

        Dir einen herzlichen Dank – Dein Hinweis war mein Weihnachtsgeschenk, ließ ein nicht unerhebliches persönliches Problem sich auflösen; drei Jahre für die Lösung sind allerdings eine sehr kurze Zeit, auch für diese Runde.

        Wäre nett, wenn Du Dir stellvertretend für mich und andere mal auf die Schulter klopfst.

        Einen lieben Gruß von uns zurück. (Wir haben’s nicht so mit Weihnachten)

        Wolfgang

        Am Rande mal meine Weihnachtsgeschichte. Eine Lehrerin (Frau Hüstel) liest ihren Schülern (5. Klasse) eine Geschichte vor. Dann bekommen die Kinder den Text und sollen Worte unterstreichen, die sie nicht verstanden haben.
        Ein nicht selten unterstrichenes Wort war „Kinderfreundlich“.

    • Dezember 25, 2014 um 9:35 pm

      … dann fragen wir ihn doch mal, ob er mit dem Geist der Verschwörung nicht einen schlechten Chef das Kommando über sich erlaubte.

      Wichtige Frage! Wenn vor dem 2. Weltkrieg die Menschen in den betroffenen Ländern vorher sich dafür interessiert hätten, welche Strippenzieher den Krieg wofür auf ihre Kosten nutzen wollen, wäre es dann nicht zum Krieg gekommen?

      Oder anders: Warum fragte die Nachkriegsgeneration: Warum habt ihr das geschehen lassen? Haben sie es nicht gewusst, weil sie nicht geschaut haben, oder hätte sie eh nie eine Chance gehabt, den Lauf der Zeit anzuhalten, den es braucht, um das Bewusstsein voranzutreiben?

      Gutes Nächtle
      Martin

      • federleichtes
        Dezember 25, 2014 um 10:25 pm

        Kritik an dem, was geschehen ist, ist nicht statthaft. Hätte, Könnte, Wäre, Wenn sind keine Parameter für diese Schöpfung. Das sollte man EIN Mal verstehen: Gestern WAR Gestern. Wenn es eine REALE Chance für ein anderes Gestern gegeben hätte, wäre sie inszeniert worden. Zudem, der Zweite Weltkrieg war von langer Hand (wie Du bereits ausgiebig recherchiertest) und einer SEHR mächtigen Idee geplant – die umgesetzt worden wäre, selbst wenn alle Deutschen über Verschwörungstheorien gesprochen hätten.

        Reden wir weiter von Fakten. Verbesserte bisher ein einziger Gedanke an eine Verschwörung unsere Welt? NEIN! Verbesserten die vielen Gedanken an Verschwörungen Deine Welt? Wurden Deine Kinder damit besser gestellt? Wurde Deine Partnerschaft dadurch besser? Konntest Du Deinen Job besser erledigen? Konntest Du Freunde dadurch gewinnen, die wirkliche Freunde sind?

        Ich habe gar nichts geschehen lassen. Was „draußen“ geschieht, ist nicht mein Bier. Mein Bier ist, mich mit mir und meinen Freunden zu beschäftigen. Das machte die Welt besser, weil es uns mit jedem Tag besser geht. Ist das logisch? Na gut, auch das müsste man nur EIN Mal verstehen: Verbesserung der Welt geschieht nicht, bevor sie nicht IM Menschen geschehen ist.

        Liefere mir bitte ein Argument, warum für eine menschliche Existenz das Misstrauen in das Werden (Verschwörung, Verschwörung) konstruktiv und das Vertrauen in das Leben (Hurra, ich lebe) destruktiv ist.

        30 Jahre auf der Suche nach der Lösung. Ergebnisoffen – ich wollte nur wissen, was FÜR MICH zweifelsfrei falsch und was zweifelsfrei richtig ist. Richtig war, meine Verwirrungen aufzulösen, und richtig war, meine Angst aufzulösen. Das war die Lösung. Alles was dann folgte, war ein Automatismus. Also, wer unbekannte Wirkkräfte auflöst, wird zum Schöpfer seines Lebens-Glücks. Darum geht’s doch, oder?

        Falls Du im Sumpf dieses Höllengeistes Dein Glück finden solltest – erschieße ich mich mit einem vergifteten Strick.

        Man hört sich und den „Kleinenhungeraufstänkerei“ sicher auch noch.
        Wolfgang

        • derkleinehunger
          Dezember 25, 2014 um 11:10 pm

          Hurra, ich lebe *lach

          Welchen Beweis sind Sie denn in der Lage, darüber zu liefern? Allenfalls Ihre toten Bildchen, durch´s Kameraobjektiv geliefert, stellt keinen Beweis dessen.

          Und was soll Ihre Lebensfrohe Aussage in allen Stänkerei zu sehen? Ihre Lebensauffassung?

          Bei ihnen fällt mir zweierlei dazu ein, allerdings einerlei.

          stänkern
          1. mit jemandem, etwas nicht einverstanden sein und daher – mehr auf versteckte, nicht offene Art – gegen ihn, dagegen opponieren
          2. die Luft mit Gestank verpesten

          Bin ganz offen, vielleicht fällt Ihnen noch was zu Ihren „hurra, ich lebe noch“ ein.

          • federleichtes
            Dezember 25, 2014 um 11:30 pm

            Das Thema dankt Ihnen für Ihre Treffsicherheit. Was Sie wohl erst vom Lederstapel ziehen, wenn der große Hunger kommt.

            Stets willkommen bei
            Wolfgang Jensen

          • derkleinehunger
            Dezember 26, 2014 um 1:50 am

            Sie schwanken zwischen Arroganz, Angst und Humanismus, kommen Sie mal nicht in´s Trudeln, zum Kunstflieger langt´s nimmer 😉

            danke, weis ich zu schätzen, ich weis Sie sind ein sanftmütiger Mensch.

  16. derkleinehunger
    Dezember 25, 2014 um 6:09 pm

    Feindseligkeit steht weder „über“ noch „unter“ (was eigentlich?) Sie stehen Mittendrin @federleichter & Co. , nur transportieren sie es in´s (was auch immer, Geistige etc. pp) dabei entspringt es aus ihnen selbst. Punkt um, da helfen auch keine Vögelchenchenchen. Seelchen lach wo denn?

  17. federleichtes
    Dezember 26, 2014 um 8:44 am

    Wenn wir den Schaum des Persönlichen abschöpfen, erhebt sich eine Frage. Sie zu stellen sollte den Ansprüchen dieses Blogs, ALLGEMEINE Erkenntnisse zu gewinnen, gerecht werden. natürlich braucht es dafür Menschen, die mit ihren Persönlichkeiten subtil das bislang Undifferenzierte zu beschreiben versuchen. Sehen wir diesen Werde-Prozess objektiv, gibt es weder charakterliche Mängel noch verborgene Absichten, die dem Wesen von Erkenntnisgewinn nicht entsprächen.

    Die im Thementitel angedeutete Frage lautet:
    Wie wurde aus einem spielenden Kind ein tyrannischer Despot?

    Oder auch: Wie wandelte sich die Freude am Spiel in die Lust, andere zu quälen?

    Aus religiöser Sicht stellt sich die Frage so: Wie wurde aus einem liebevollen Schöpfervater ein strafender „Gott“.

    Der kleine Mensch indes stellt sich nur die Frage aus seinen aktuellen Umständen heraus: Wie komme ich möglichst unbeschadet-schmerzfrei vom Anfang zu einem Ende.

    Na ja, ist nicht wirklich wichtig. Wenn richtig ist, dass Leben die niederen Triebe des Hohen Geistes zu kontrollieren gedenkt.

    Gruß
    Wolfgang

    • derkleinehunger
      Dezember 26, 2014 um 11:16 am

      Ihr Beitrag wirft weitere Fragen auf.

      Zum Einstand empfehle ich einen Roman von Stephen King (alias Richard Bachman) „Qual“ in Beantwortung Ihrer Fragen.

      Zum Begriff ( Verb) „quälen“, in Unterscheidung zum (Substantiv) „Qual“
      (nur Bsp.haft zu sehen, weil es um allg. Umgang mit Begriffen sehr oft vorkommt, das Verb und das Substantiv in seiner Bedeutung fehl zu interpretieren, respektive Anzuwenden. Das führt zwang(s)- (zu dem es auch werden kann) -läufig zu einem Mißverständnis (vielleicht auch gewollt, eben der Zwanghaftigkeit wegen) seiner Selbst. Diese Fehlinterpretation führt zu einer Art „Opfer“ „Täter“ Option, welche (der Option wegen) entweder bewusst (Vorsatz) oder eben auch Unbewusst (sich selbst gegenüber) zu einer Aktion/Reaktion zwingen will ohne eine auf der sachlichen (ruhenden) Basis zu kommunizieren, sei diese Kommunikation nach aussen und/oder nach innen gerichtet.

      quälen

      1a einem Lebewesen bewusst körperliche Schmerzen zufügen, es misshandeln [um es leiden zu sehen]
      b jemandem (durch etwas) seelische Schmerzen zufügen

      2a jemandem lästig werden, indem man ihm [mit einem Begehren] keine Ruhe lässt
      b bei jemandem körperliche Schmerzen, sehr unangenehme körperliche Empfindungen hervorrufen
      c jemanden innerlich anhaltend beunruhigen

      3a (von etwas) gequält werden
        b sich (mit etwas, jemandem) sehr abmühen
      

      4 sich unter Mühen, mit großer Anstrengung irgendwohin bewegen

      Qual, die

      a Quälerei
      b länger andauernde, [nahezu] unerträgliche Empfindung des Leidens
      

      Ich weis, Thema verfehlt. 😉

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