Startseite > Ökonomie, Gesellschaft > Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

Dies ist der Artikel, den ich vor 4 Jahren auf dem Blog als ersten veröffentlichte. Bis dahin schrieb ich als Angestellter auf dem Firmenblog über Themen des Geschäftsprozessmanagements. Da diese aber zunehmend revolutionäreren, aber auch gesellschaftskritischeren Charakter bekamen, hatte ich entschieden, mich doch eher auf einem privaten Blog abzuarbeiten. Und das war der Einstieg, den ich im Rückblick inzwischen als eher harmlos ansehe:

Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

Die Entscheider in Unternehmen seien zunehmend von der Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse und der Komplexität der Situation überfordert.

so schreibt Sven Astheimer in seinem Artikel „Entscheidungsfindung -Der Publikumsjoker für den Chef“ veröffentlicht im Online-Portal der Frankfurter Allgemeine.

Mich wundert es manchmal, dass sich überhaupt noch jemand traut, etwas zu entscheiden.

so Prof. Peter Kruse. Um wichtige Entscheidungen aber nicht zunehmend aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sei die Einbeziehung des Kollektivs die beste Alternative. „Wer das nicht hinkriegt, bekommt ein grundlegendes Problem in komplexen Situationen.

In dem Artikel Warum ist der Publikumsjoker stets erfolgreicher als der Expertenjoker, veröffentlicht in der November/Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Führung + Organisation (zfo) weist Heiner G. Koppermann, Managing Director der SwarmWorks Ltd. darauf hin, dass es mathematisch nachweisbar ist, dass bei einer genügenden Menge an Halbwissenden diese in Summe annähernd die notwendigen 100% Wissen zur Lösung eines Problems aufbringen.

Wenn Mitarbeiter nur an der seitens der Firmenleitung ausgegebenen Strategie mitarbeiten dürfen, so können diese, wenn die Strategie nicht aufgeht, leicht sagen: „ich hab´s ja kommen sehen, aber man hat mich ja nicht gefragt“. Der Rechtsschutzversicherer Arag ist daher Anfang letzten Jahres während seiner Führungskräftekonferenz einen anderen Weg als bisher gegangen. Herr Astheimer berichtet in seinem Artikel dazu:

Um der Gefahr des bei solchen Tagungen üblichen „Komaquatschens“ – einer redet, und das Publikum fällt langsam, aber sicher ins Delirium – zu entgehen, entschieden sich die Organisatoren für einen interaktiven Kommunikationsansatz, verbunden mit der Hoffnung, am Ende des Treffens handfeste Ergebnisse in der Hand zu halten. Dazu wurden die 200 Führungskräfte zunächst in mehr als 30 Gruppen unterteilt, jede Einheit war mit Tastatur und Bildschirm ausgestattet und über einen Zentralrechner mit den anderen verbunden. Dann wurden zwei Fragen vorgelesen: Wie kann die Versicherung trotz Finanzkrise und Rezession den Umsatz steigern, und welche internen Abläufe können einfacher gestaltet werden?

So kamen mehr als 400 Ideen innerhalb kurzer Zeit zusammen. Ein Redaktionsteam clusterte diese. Die Angst, dass aus Sicht der Unternehmensspitze wichtige Aspekte unerwähnt blieben, erwies sich als unbegründet. Anschließend konnten die Arbeitsgruppen auf einem virtuellen Marktplatz mit einer fiktiven Währung Anteile an den 25 Themengebieten erwerben. Daraus ergab sich eine Art Börsenwert für jedes Thema. Zu den sechs wertvollsten Ideen wurden die Gruppen dann erneut befragt: Was wäre für die Umsetzung zu beachten? Welche Ressourcen wären vonnöten? Welche Hindernisse bestünden? Am Ende des Tages nahm der Vorstand drei Themenpakete mit nach Hause.

Herr Koppermann sieht sogar einen Quantensprung in der Produktivitätssteigerung voraus, wenn Firmen zukünftig ganz ohne Chef auskommen, einhergehend mit einer neuen Qualität der Arbeit und Selbstverwirklichung. Er nennt als Beispiele das renommierte Orpheus Chamber Orchestra, das grundsätzlich ohne Dirigent spielt.

Von Unternehmensberatungen wird der “Orpheus Prozess” inzwischen auch als Managementmethode für nicht-musikalische Teambildungs- und Konfliktlösungsprozesse propagiert. Im Mittelpunkt dieser Methode stehen die zehn Prinzipien des kooperativen Managements:

  1. Lege Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse in die Hände derer, die die Arbeit machen.
  2. Ermutige die Mitarbeiter, sich persönlich für das Produkt und dessen Qualität verantwortlich zu fühlen.
  3. Pflege und erhalte ein Teamwork, das sich auf persönliche Verantwortung stützt.
  4. Sorge dafür, dass Führungsverantwortung geteilt wird und Führungsrollen wechseln.
  5. Sorge für eine jeweils klare Rollenzuteilung innerhalb der Organisation.
  6. Lerne zuzuhören; lerne, aus Überzeugung und mit Entschlossenheit zu sprechen.
  7. Mache aus jedem Mitarbeiter einen Spezialisten und einen Generalisten.
  8. Strebe nach exzellenter Leistung durch Konsensbildung und schaffe Strukturen, die Konsensbildung begünstigen.
  9. Pflege und erhalte den Respekt für andere.
  10. Sei leidenschaftlich bei der Sache.

Firmen ohne Hierarchien seien keine Kuschelfirmen, so Niels Pfläging, früher Controller bei Boehringer und Thyssen. Da werde hart gearbeitet. Härter als in konventionellen Unternehmen, weil nicht so viel Energie für Bürokratie und interne Grabenkämpfe verpulvert würde. Er nennt die folgenden Firmen: Southwest Airlines, die erfolgreichste Fluggesellschaft der Welt; W. L. Gore, Hersteller von Goretex. Svenska Handelsbanken, ein global operierendes Bankhaus. Und aus Deutschland: DM-Drogerie Markt.

Auch CPP, eine Agentur aus Offenbach, seit zwei Jahrzehnten erfolgreich am Markt, geht andere Wege. „Wir sind so kapitalistisch, wie es überhaupt nur geht“, sagt Gernot Pflüger, einer der beiden Besitzer. Allerdings klingt das eher antikapitalistisch: Alle bekommen den gleichen Lohn, keiner trägt seine Arbeitszeiten oder Urlaubstage ein, und alle Neueinstellungen hängen vom Vetorecht der Mitarbeiter ab. Diesen ungewöhnlichen Weg zu gehen bedeutet, Kontrolle abzugeben. (nachzulesen in Erfolg ohne Chef: Wie Arbeit aussieht, die sich Mitarbeiter wünschen)

Herr Koppermann weist in dem eingangs erwähnten Artikel in der zfo auf die Ergebnisse einer Studie, dass von 600 deutschen Spitzenmanagern nur ca. 16% Visionäre, Entdecker oder Veränderer wären. 84% hassten die Veränderung. Demnach wird es doch noch etwas länger dauern, bis sich die Welt der Arbeit verändert?

  1. Gerd Zimmermann
    Dezember 23, 2014 um 9:18 am

    Sandra, die Erde kann ohne die Menschen leben…..

    Dies ist vollkommen unmoeglich. Wir betrachten die Welt als etwas getrenntes.
    Es gibt nichts getrenntes. Mensch glaubt, er sei losgeloest von der Einheit.
    Dies ist eine Illusion.
    Die Loesung ist einfach. Nur das Gesamtbewusstsein existiert. Stell Dir die Pyramide
    vor. Sie ist ohne goldenen Abschlussstein. Schau nach Giezeh.
    Wozu Gold-DNA und die Goldene Phi(l)harmonie ?
    Pyramide, der Abschlussstein ist das Gesamtbewusstsein, es faellt nach unten und
    fragmentiert sich, z.B. in 7 Mrd Einzelbewusstseine. Guido spricht von den Einen und
    den Anderen. Wenn die Einen die Menscheit ist, sind die Anderen die Natur.
    Der Zenit ist genau dann erreicht, wenn das Gesamtbewusstsein anfaengt sich zu
    defragmentieren. Das Universum ist zyklisch. Unser Unterbewusstsein ist genau
    dieses Gesamtbewusstsein. Ist doch einfach.
    Du bist ich und ich bin Du. Das ist schwer zu verstehen. Einfacher ist es mit, ach lese
    mal das Vaterunser hier am Rand. Wir haben auch kosmische Eltern, weist darauf hin,
    dass wir dem Gesamtbewusstsein entstammen, dass ist wiederum einfach.
    Mit diesem Wissen kann man den Kosmos als Ganzes, als EINS erkennen.

    Gruss Gerd

  2. Gerd Zimmermann
    Dezember 22, 2014 um 11:20 pm

    Nothing, danke, konnt ja nicht wissen, dass Du dich auch aus der Materie zoomen kannst,
    nach dem Motto, macht euch kein Bild von ihm.
    Ja, die lange Tafel, nur ein Stuhl bleibt leer…..

    Gruss Gerd

  3. Gerd Zimmermann
    Dezember 22, 2014 um 9:21 pm

    Zitat:
    Nichts ist so wie es scheint. Die Realitaet ist ein Abbild.

  4. Dezember 22, 2014 um 8:46 pm

    das freut mich gerd, dass du auch diese „seite“ kennst.
    kennst du auch dies?
    http://viaveto.de/

    und danke noch für deinen tip, doch leider sehe ich dass „vollkommen“ anders.

    da, aus meiner „sicht“ absolut alles „Bewusstsein“ ist,
    kann ich (leider) keine „trennung“ zwischen „Innen“ & „Außen“ feststellen!!!
    wobei noch dazu zu sagen wäre, dass „bewusstsein“ als wort verwendet wird, wofür es eigentlich keines gibt 🙂
    lg

    • Dezember 22, 2014 um 8:56 pm

      Das ist eine sehr interessante Seite, und auch ein interessantes Thema, nur leider nicht zu diesem Artikel passend.

      Vielleicht habt Ihr einen hier auf dem Blog, wo wir das weiterführen, oder es bietet einen initialen Kurzartikel dafür an, bei dem das dann weitergehen kann.

      VG Martin

  5. Dezember 22, 2014 um 8:25 pm

    Meiner Meinung nach bräuchten die meisten zumindest ab und zu einen guten Chef. Kompensierend für einige ist die Frau der Chef, für andere der Kunde. So ganz ohne geht es dann doch nicht, sieht man ja an unserer Regierung. Ich sage das echt selten: typisch Mann.

    • Dezember 22, 2014 um 8:52 pm

      Dass da draußen viele Menschen unterwegs sind, die überfordert wären, wenn sie keinen „Führer“ haben, ist im Kontext unseres Erziehungs- und Bildungssystems eigentlich nicht verwunderlich, will mir scheinen …

    • Dezember 22, 2014 um 8:58 pm

      Alternativ zum guten Chef steht nur ein guter Feind.

  6. Dezember 22, 2014 um 8:20 pm

    Ich werde nun wie angekündigt mit dem Aufräumen hier beginnen und nur noch Kommentare drin lassen, die das Thema des Artikels direkt betreffen.

    Gleichzeitig möchte ich die Diskussion um die Konfliktkultur auf diesem Blog nicht unterbinden und habe wie angeboten, einen neuen Artikel dazu veröffentlicht, wo gerne alle einladen möchte, weiter zu kommentieren. Ich bin gespannt, was am Ende rauskommen wird.

    Wohin mit meinem Ärger? Wohin mit meiner Wut?

  7. Rene
    Dezember 22, 2014 um 8:17 pm

    Na gut einen noch für’s Verständnis aber dann is gut.

    Ich würde dich niemals als Troll oder ähnliches bezeichnen ❗ Auch weiß ich, dass du ganz sicher nicht bezahlt wirst für deine Kommentare aber Methode hat dein Vorgehen trotzdem. Keine Ahnung warum du überhaupt noch in Spiriblogs schreibst denn das du dich nicht entwickeln willst/brauchst hast du die letzten 2 Jahre kund getan. Mir kommt vor du spielst gerne mit den Leuten aber das ist jetzt rein subjektiv von mir.

    „Ja genau, wir konnten immer gut miteinander und ich habe Dich auch gemocht, das macht Deine Aktion hier umso schlimmer.“

    Und ich mag dich immer noch…………….genauso wie Roger……………das macht es auch nicht leicht für mich…

    • Dezember 22, 2014 um 9:13 pm

      @ Rene

      „“Auch weiß ich, dass du ganz sicher nicht bezahlt wirst für deine Kommentare aber Methode hat dein Vorgehen trotzdem. Keine Ahnung warum du überhaupt noch in Spiriblogs schreibst denn das du dich nicht entwickeln willst/brauchst hast du die letzten 2 Jahre kund getan. Mir kommt vor du spielst gerne mit den Leuten aber das ist jetzt rein subjektiv von mir.““

      Ich hoffe wirklich sehr, dass Du das nicht ernst meinst, sondern nur einen schlechten Tag hast.

      Und warum ich noch schreibe kann ich Dir sagen, steht eigentlich schon mehrfach da: Ich versuche einfach eine neue Denk-/Sichtweise aufzeigen. Interessiert halt kaum jemanden, da wird lieber am Alten festgeklebt und alles Neue wird abgelehnt. Schade, aber so ist es nun mal, vielleicht bleibt ja trotzdem ein bisschen was hängen.

      Und P.S.

      Ich erwarte, dass Du die Aussage, dass ich mit Leuten spielen würde, zurücknimmst, denn ansonsten möchte ich nichts mehr mit Dir zu tun haben.
      Ich höre mir ja viel an, aber jetzt hast Du die Toleranzgrenze definitiv überschritten.

      Herzlichen Glückwunsch, Du bist in über zweieinhalb Jahren der Einzige, der das geschafft hat.

  8. Dezember 22, 2014 um 7:44 pm

    @ eva

    „“Und “Nettikette und Respekt” wird gleich gesetzt (und auch erwartet) mit gegenseitiger Lobhudelei, ala “Was bist du klug!”, “Welch tiefe Erkenntnis!” usw.““

    Genau das hatte ich neulich mit „Einlullen“ gemeint.

    „“Meiner Ansicht nach kommt man so bewusstseinsmäßig nicht weiter.““

    Nein, kommt man nicht.

    Aber die meisten wollen das anscheinend gar nicht, sondern lieber in ihrer „heilen Welt“ bleiben.

    Da wird der „frische Wind“ dann ganz schnell als Tornado eingestuft.

    „“Gegenargumente/ Kritik = Troll““

    Nix Neues.

  9. Dezember 22, 2014 um 7:34 pm

    Wer braucht einen Chef und wer nicht?

    Könntest du allein regelmäßig Sport treiben und dich quälen?
    Brauchst du manchmal einen Trainer, der dich evtl. Anschreit, fördert und fordert?

    • Dezember 22, 2014 um 7:45 pm

      Den wirst Du brauchen, wenn Du der Meinung bist, andere im Sport besiegen zu müssen, obwohl es innen drin sagt, was für ein Blödsinn mit diesem Konkurrieren …

  10. Dezember 22, 2014 um 6:30 pm

    Zum Thema

    … Quantensprung in der Produktivitätssteigerung voraus, wenn Firmen zukünftig ganz ohne Chef auskommen, einhergehend mit einer neuen Qualität der Arbeit und Selbstverwirklichung.

    … eine Erinnerung von mir aus der Zeit, als ich vor ca. 35 – 40 Jahren als Wissenschaftler in einem Institut tätig war:

    Wir hatten da Unterstützung durch Einrichtungen wie z.B. Schreib- und Zeichenbüro, elektronische und mechanische Werkstatt. Gruppen-, Abteilungs- und Institutsleiter erklärten uns Wissenschaftlern unisono: IHR seid die Chefs – also, wenn ihr was braucht, sagt diesen Mitarbeitern klar, was ihr genau bis wann braucht … ich habs grundsätzlich einfach etwas anders gemacht:

    Wenn ich z.B. einen Versuchsaufbau plante, hab ich eine Übersicht angefertigt, mit bereits relativ ausgearbeiteten Konstruktionsskizzen, und hab erklärt, WOZU ich das alles brauche, d.h. welche Fragestellung damit verbunden war. Ferner hab ich dann z.B. den Mechaniker ermuntert: „SIE sind der Fachmann für Mechanik, wenn Ihnen eine elegantere/bessere Lösung einfällt – bitte gerne, einfach kurz mit mir absprechen. Bis wann? Och, auf einen Tag oder so kommt’s mir nicht an – es sollte halt nicht gerade eine Woche lang liegenbleiben …“

    Und als Ergebnis hatte ich meine Aufbauten in der Regel am schnellsten … 🙂

    • Dezember 22, 2014 um 7:20 pm

      So ähnlich sind auch meine Erfahrungen. Wenn ich genügend Freiräume für eigene Kreativität gab, war mehr Interesse da und ich bekam entsprechend gute Anregungen zurück.

  11. Sandra
    Dezember 22, 2014 um 1:05 pm

    Natürlich braucht es weiterhin ‚Chefs‘. Jeder hat seine Aufgabe und Funktion. Diese umfassen immer eine administrative und operative Komponente. Der eine ist gut für den Weitblick, der andere für kreatives kurzfristiges Umsetzungsgeschick. Wichtig ist eher eine mentale Gleichstellung und Integration (Strategie, Taktik, Operative) genause wie verschiedene Fachbereiche – horizontal und vertikal. Die Schnittstellenverluste sind bisher massiv.

  12. Sandra
    Dezember 22, 2014 um 12:26 pm

    Im übrigen kann der Planet Erde auch auf Menschen verzichten. Für die Ausgewogenheit der Natur sind Menschen – so bedauerlich dies ist – meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich.
    Es gilt, eine gesunde wertfreie neutrale Position einzunehmen, weder zu über- noch unterbewerten.

    • tulacelinastonebridge
      Dezember 22, 2014 um 12:37 pm

      Nein, mit deinem Kommentar liegst du völlig falsch.

      Verbinde dich mit der Erde und siehe!

      Die Erde kann nicht auf die Menschheit verzichten.
      Die Menschheit und die Erde gehören zusammen.
      Eines verliert ohne den anderen, die Existenzberechtigung.
      Zu was soll ein Haus gut sein ohne Bewohner.

      Nochmal, die Erde und die Menschen sind Eins.
      Keiner von Beiden kann auf den Anderen verzichten.
      Gibt es den Einen nicht, gibt es auch den Anderen nicht.

  13. Dezember 22, 2014 um 11:03 am

    Oben ohne!?

    Mit oder ohne Chef(s)?
    Stämme ohne Häuptlinge?
    No more Chiefs?
    Küchen ohne Köche?
    Körper ohne Kopf?
    Haushalt ohne Haupt?
    Familie ohne pater familias?
    Klassenzimmer ohne Lehrer?
    Schule ohne Leitung?
    Gericht ohne Richter?
    Theater ohne Direktor?
    Oper ohne Indendat?
    Konzert ohne Dirigent?
    Komposition ohne Komponist?
    Konzept ohne Intrigent?
    Firma ohne Führung?
    Land ohne Regierung?
    [Gedichte ohne Dichter?]
    Keine Anweisungen “von oben?”
    Wie wird der beste Weg gefunden?
    Nur gelegentliches Chaos verursacht von unten?
    Natürlich wird oft Mist gemacht…
    mit Diktat & Direktion von oben!
    Wir haben genug Grund zum Meckern.
    Es gibt allzu wenig wirklich Gutes zu loben!
    Ein Tappen im Dunkel ohne Beleuchtung?
    Summa summarum…
    und was kommt unten raus…
    Oben ist keiner mehr…
    der Strom ist weg…
    das Licht ist aus (?)…
    Nur noch Kollektivierung?
    Handlung ohne Verantwortung?
    Aber was kommt heraus dabei?
    Sagt man nicht it Recht:
    “Viele Köche verderben den Brei!?”
    Ja, ich bin auch für Kooperation.
    Ich bin auch für Zusammenarbeit.
    Ich bin auch für Teamwork!
    Ja, ich bin auch für den Mannschaftsgeist!
    Jeder tut was er tun muß…
    von Anbeginn eines Projekts…
    bis zur erfolgreichen Vollendung…
    bis zum Schluß!
    Jeder hat einen Anteil am Sieg eines Spiels…
    wenn man gewinnt!
    Was aber wird werden…wenn man verliert?
    Wie ist man dann gesinnt?
    Wird da nicht gewühlt und gesucht…?
    Wer hat den Fehler gemacht…?
    Wie wird das verbucht…?
    Wer übernimmt die Verantwortung?
    Was nun? Was tun?
    Wie geht es weiter?
    Wer steigt wieder hinauf…
    und wer hält die Leiter?
    Architektur ohne Architekt?
    Wer macht die Pläne, die Entwürfe?
    Bauen ohne Baumeister?
    Wer trifft die Entscheidungen?
    Wer bestimmt?
    Wer hat die Verantwortung
    wenn das Endresultat
    ist nicht absolut perfekt?
    Was tun wenn das gesuchte Ziel
    wird total verfehlt?
    Ist das System defekt?
    Ein Zug ohne “Lok?”
    Der Vatikan ohne Papst?
    Wohin führt der Weg?
    Wer bestimmt die Richtung?
    Flug ohne Pilot?
    Schiff ohne Kapitän?
    Kommitee ohne Vorstand?
    Auch ich bin für das Gemeinsame!
    Aber so ganz “Oben ohne!?
    Wäre das nicht wie ein Wettkampf ohne Regeln…
    ohne Richtlinien…und ohne Schiedsrichter?
    Wäre das nicht wie das Füllen einer Flasche
    so ganz ohne Trichter…
    Viel geht daneben…
    Viel wird verschüttet…
    Viel geht verloren…
    Viel wird verschwendet.
    Wer weiß denn wo das endet?
    Man bedenke! Man frage sich:
    “Was wäre wohl besser?”
    Man überlege!
    Was sind Alternativen?
    Wo sind denn all die guten Geister
    die wir hier hilfesuchend riefen?

    Gerhard A. Fürst
    21.12.2014

    • Dezember 22, 2014 um 11:08 am

      Lieber Gerhard,

      Es ging nicht um die Frage, ob Führung oder nicht. Chef ist heute besetzt mit „Order de Mufti“. Was meint, dass der Mitarbeiter nicht gefragt wird, sondern er zu tun hat, weil nur der Manager denken kann und der Untertan zu tun hat.

      Ich erlebe gerade, wie sich Software-Entwicklungs-Teams selbst organisieren. Da erfolgt Führung via Kompetenz. Wer sich in einem Thema auskennt, der führt zu diesem eben. Oder wer an einem Thema besonderen Spaß hat und dafür brennt.

      VG Martin

      • Dezember 22, 2014 um 10:51 pm

        Lieber Martin:
        Ich stimme mit Deinem Kommentar ueberein!
        Ich kenne aus meiner Berufszeit allzu gut das allzu oft Aufoktroierte, das von oben nach unten Gerichtete welches allzu oft abermals revidiert und korrigiert werden musste mit anderen Richtlinien, die auch wieder sehr kostspielig in den Konsequenzen waren…
        „Reformen“ werden reformiert und umreformniert…ad infinitum…ad nauseam…
        In der Pollitik der gleiche Mist… etc…usw…
        Man ließ uns in früheren Zeiten mehr Entscheidungsfreiheit…nicht im Widerspruch…
        sondern im Versuch, die gegebenen Aufgaben wirklich besser zu gestalten und um noch bessere Resultate zu erwirken und zu erzielen, und das war für mich persönlich sehr erfolgreich und auch zufriedenstellend.
        Dann kam leider der Zwang, dass wir wie Pferde am Zügel gehalten alles im gleichen Trott machen sollten… zentral überwacht… und das wurde zur Qual und zur Tortur… und die Resultate waren nicht mehr besonders befriedigend… Und dann kam der abermalige Eingriff von oben… sogar von der Politik… dass man nur dies und jenes machen darf oder machen sollte… und alles…“in gleichem Schritt und Tritt“…. Für meine Begriffe waren das alles ein Fehler.
        Man bedenke, was wäre wohl der Sinn der Sache, wenn bei Wettrennen in einer Olympiade alle in der gleichen Art und Weise laufen sollten…und als „Erfolg“ wird nur gewertet wenn alle Läufer gleichzeitig am Ziel angelangen? Ist das dann noch ein Wettlauf. Kann man so etwas noch als Wettkampf nennen um den Besten (oder das Beste) zu ermittlen?
        Da bin ich schon dafür, dass man die Eigeninitiative wertet, um das Beste aus sich selbst herauszuholen…
        was man dann auch wirklich als Leistung und Forschritt im besten Sinn der Worte nennen und bewerten kann.
        Beste Gruesse in dem Sinn der guten Sache…
        Gerhard

    • Sandra
      Dezember 23, 2014 um 6:45 am

      Wie würde ich ein großes Unternehmen aufbauen?

      Ich würde Managerpositionen mit Menschen besetzen die visonär sind und bodenständig zugleich.
      Ich würde mitdenkenden Mitarbeitern Freiräume zur Interaktion einräumen, evtl. eine informelle Gruppe bilden (Kernkapital für informelle Prozesse und Kommunikationsabläufe). Diese speziell fördern und ausbilden.
      Ich würde individuelle Forschungszeit zur Verfügung stellen. Insbesondere wenn durch Interaktionen frei verfügbare Zeit entsteht.
      Ich würde Lösungsorientierung, das Ausprobieren von Alternativen und ein selbständiges Miteinander und Voneinander Lernen unterstützen – eine selbstlernende Organisation sozusagen umsetzen und erlebbar machen. Dazu gehört z.B. werden andere ’neue‘ Wege mehrmals genutzt, sollte man sich selbständig Gedanken machen, wie man diesen Prozess formal in das große System einbaut, ob es für andere Stellen auch Sinn macht, was dem weichen müßte etc.

      Das Grundproblem liegt meist in einer dem Ganzen nicht dienlichen Wertorientierung und daher grundlegenden Kommunikationsproblemen.

  14. Sandra
    Dezember 22, 2014 um 7:11 am

    Jeder sehnt sich danach verstanden zu werden.

  15. Sandra
    Dezember 21, 2014 um 4:47 pm

    Die Würde des Menschen umfasst artgerechtes Sozialverhalten.
    U.a. die Würde eines ehrbaren Kaufmannes ist an dieser angelehnt.

    Die Würde ist unantastbar.
    Jeder hat ein Recht darauf. Sei es durch Geburt oder Eintragung z.B. im Handelsregister.
    Mit dem Recht auf Würde stehen Pflichten in Verbindung. Erfülle ich dies nicht (ausleben), bin ich von diesem Gesetz nicht geschützt.

    Zum Sach- und Tatbestand ein Vergleich:
    Nötigt man einen Hund, sein Geschäft in seinem eigenen Revier (umfasst Haus und Garten) zu verrichten, ist dies Zwang zu einam artfremden Verhalten. Wiederholt man dies oft genug, kann es passieren, das der Hund seine Würde verliert. Darauf folgt, das er von den Mitgliedern der eigenen Art nicht mehr respektiert und angenommen wird bzw. werden kann.

    Wenn mich nicht alles täuscht, war und ist genau dies der Plan.

    Achtet auf Euch, bleibt euch treu und in Würden. Ich wünsche frohe Festtage allerseits.

    • tulacelinastonebridge
      Dezember 21, 2014 um 10:04 pm

      Die Erde wäre sehr unglücklich, wenn es hier nur Tiermenschen und Tiere und Pflanzen und Steine gäbe.
      Diesen Arten sind Grenzen gesetzt, den Menschen nicht.

      • tulacelinastonebridge
        Dezember 22, 2014 um 8:53 pm

        Mein Kommentar gelöscht – Kommentierung von Tula gelöscht.
        Wolfgang

    • Sandra
      Dezember 22, 2014 um 7:05 am

      Auch wenn wir uns nicht so empfinden.
      Die Gesetze der Natur gelten auch für die Art Mensch.

      Was bedeutet für Viele ‚human‘? Jedem Kranken wird geholfen und vom Kollektiv mitgetragen.
      Was bedeutet ‚inhuman‘? Kranke, die durch Infizierung das gesamte Kollektiv bedrohen, zurückzulassen.

      Falls also die menschliche Art aussterben sollte, ist es dem Umstand zu verdanken, das wir uns nicht als Tier verstehen und nicht im Einklang mit den Gesetzen der Natur leben, sondern uns – da wir ja ach so schlau – darüber stellen.

      • tulacelinastonebridge
        Dezember 22, 2014 um 12:03 pm

        Guten Morgen!

        Sandra, die Menschen sterben nicht aus, sie werden sich weiterentwickeln.
        Die Menschheit bewohnt den Planeten Erde.

        • Sandra
          Dezember 22, 2014 um 12:20 pm

          Wenn es Ernst wird, gibt es immer eine Gruppe die Dank eines ‚besseres‘ Überlebenskonzeptes schlichtweg mehr Chancen hat. Man nennt dies auch Evolution. Realistisch betrachtet, ist abzuwarten, ob die Mehrheit der Menschen sich dem anschließt, – da nichts erzwingbar.

          • tulacelinastonebridge
            Dezember 22, 2014 um 12:33 pm

            Hier gehörts her, bitte obiges löschen.

            Ja genau Sandra und da stehen wir jetzt, gibt es eine Trennung, eine Aussortierung in der Menschheit,

            Was passiert mit denen die eine Gemeinschaft leben und was passiert mit denen die keine Gemeinschaft leben?

            Was ist die Teilung, der goldene Schnitt im Überlebenskonzept. Wie schaut der aus?

            Braucht es weiter Chefs oder funktioniert es im Team?

            Hat das Team eine Chance trotz Störfaktoren, trotz Krieg der Nichtgemeinschaftlebendenwollenden.

            Kann die Erde, die Verschmutzungen, radioaktiv….. einfach Verschlucken in dem sie größer wird?

            Die Menschheit hat es erst geschafft, wenn jeder einzelne Mensch weiß, wir alle sind Eins, wenn ein Miteinander gelebt wird, wenn verstanden wird, dass es ohne den anderen nicht funktioniert.

            In der Evolution hat es da schon öfters diese Aussortierung, diesen goldenen Entscheidungschnitt gegeben?

          • Sandra
            Dezember 22, 2014 um 12:59 pm

            Eine gesunde Kommunikation in Unternehmen wäre schon von Vorteil.

            Diese beinhaltet den allseits bekannten Top-Down-Ansatz UND den leider in Vergessenheit geratenen den Bottom-Up-Ansatz. Um zu kommunizieren, müßte man kein Organigramm umstellen. Mit dem Zulassen und damit Freilassen einer natürlichen Interaktion auch zwischen den Fachabteilungen fährt man besser, als mit künstlichen Vorgaben. Die Schwierigkeit für das Management dabei sind laufende Veränderungen.

          • Sandra
            Dezember 22, 2014 um 1:59 pm

            Ich möchte Dir antworten sogut ich es vermag und verstehe. Das heißt im Grunde nichts, hilft aber evtl. weiter.

            Zähle bitte ehrlich die Momente, in denen du dich vollkommen verstanden und angenommen fühltest, völligen Freiraum verspührt hast, was die Wortwahl angeht. Wie oft war dies bisher der Fall? Einige haben dies noch nie erlebt. Das ist echte Kommunikation unter Menschen.

            Wir können die Natur bezwingen, Staudämme bauen, in den Kosmos reisen …

            Doch unsere echte Basis des Zusammenhalts ist die Kommunikation und das darauf basierende wirtschaften. Wie steht es damit?

            Im Kern ist wie ich denke das Grundproblem, daß ‚einige‘ Menschen die Fähigkeit zur Kommunikation verlieren. Eine Aneinanderreihung von Worten durch übernommene Ausdrücke ist keine Kommunikation! Das kann auch ein Papagei, wenn du verstehst, was ich meine ….

            Wie wir dies wieder hinbekommen? Keine Ahnung.

            Viele sind ja der Meinung, da sie Erwachsen sind und sprechen können, sind sie in der Lage zu kommunizieren.
            Viele sind der Meinung, sie könnten auf jedes und alles Einfluß nehmen – von der Natur bishin zum Kosmos – und haben sich nicht einzuordnen.
            Für mich stehen die gefühlte seelenlose Nacht (da keine Ausdrucks- Reflektierungmöglichkeit), eine geistige Nacht (Denkvermögen) und auch die körperliche Nacht (Demenz etc.) in Verbindung zueinander.

  16. Dezember 21, 2014 um 2:35 pm

    Zu Improvisation in der Organisationslehre hatte ich ja bereits schon an anderer Stelle etwas geschrieben.

    An sich gefällt mir der Ansatz der sog. „Storytelling – Methode“ ganz gut.
    „Zwar nicht´s Neues“ (ist noch lange nicht ausgeschöpft, also wie sollte sich auch daraus etwas Neues ergeben) kennt ja fast jeder z.B. aus dem Religionsunterricht.
    Was die Effizienz des Lernprozesses als solchen allerdings angeht, scheint mir in dieser „Methodik“ ein durchaus kreatives Potenzial zu stecken (u.a die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten und die Gestaltung als solche) , nicht nur IN der Methodik sondern (für mich wichtiger) Potenz als solche für den „Zuhörer“ zu steigern.

    Improvisation als solche, nicht mit „Unvorbereitet“ oder „Planlosigkeit“ interpretieren.

    „Improvisation bedeutet, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif dar- oder herzustellen. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Improvisation auch den spontanen praktischen Gebrauch von Kreativität zur Lösung auftretender Probleme.“

    Ohne Vorbereitung bedingt NICHT „Unvorbereitet“ und „aus dem Stegreif“ bedingt NICHT „Schauspielerei“ lach

  17. Dezember 21, 2014 um 1:01 pm

    Unternehmung 2.0 – geht es bald auch ohne Chefs?

    Feedback aus dem Hühnerstall

    • Dezember 21, 2014 um 1:09 pm

      Was ist DEIN Fazit dazu?

      • Dezember 21, 2014 um 1:24 pm

        Herr Bartonitz,

        das Video soll kein Witz darstellen. Als Beispiel soll es stehen. Beispielhaft lernt es sich nämlich effektiver, schneller und vorallen Problem bezogen.

        „Wissenschaftler von der University of Georgia und dem Georgia Institute of Technology wollen in einem gemeinsamen Projekt herausfinden, inwiefern die Geräuschkulisse eines Hühnerstalls über den Gesundheitszustand der Tiere Aufschluss geben kann. Viele Hühnerzüchter behaupten, dass ihnen die Lautäußerungen des Geflügels im Stall Hinweise darauf liefern, ob die Tiere gesund bzw. gestresst sind. Beweise gibt es dafür noch keine, aber die Wissenschaftler sind optimistisch, dass an den Behauptungen der Züchter etwas dran ist und machen sich nun daran, die Geräusche aus dem Stall aufzuzeichnen und zu analysieren.“

        ……

        „Eine weitere Schwierigkeit des Projekts besteht darin, dass es sich nicht um Lautäußerungen einzelner Individuen, sondern um die eines Kollektivs handelt. „Es ist wie, als würde man aufgrund der Geräuschkulisse eines Restaurants versuchen zu verstehen, was die Gäste sagen“ so David Anderson, Professor an der Georgia Tech School of Electrical and Computer Engineering.“

        http://www.scilogs.de/der-nesthocker/feedback-aus-dem-h-hnerstall/#comment-187

        Und genauso versteht man heute „Prozessmanagement“ und der gleichen.

        Erst wenn Sie verstehen, wie lernen vor sich geht, können Sie daraus Prozesse, Strukturen ableiten und in die Praxis umsetzen, nicht umgekehrt.

        Genauso sinnfrei, wie obiges Bsp. zeigt, wird im allg. nach Problemlösungen gesucht. Der „Fach“bereich etc. spielt dabei ersteinmal keine Rolle, sondern es geht um die Herangehensweise.

        Deshalb steht das „obige Bsp.“ auch exemplarisch, ergo Beispielhaft lach

  18. Dezember 21, 2014 um 11:07 am

    Das ist eine mögliche Form der Organisation:

  19. Gerd Zimmermann
    Dezember 21, 2014 um 10:19 am

    Ich denke es geht ohne Chef.
    Nur der Kosmos braucht einen, da sonst niemand da waere, der den Kosmos denkt.

    Gruss Gerd

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: