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Vom Nationalstolz …

Deutscher Michel und seine Kappe im Jahre 1848 (Eulenspiegel 1848, Wikipedia)

Deutscher Michel und seine Kappe im Jahre 1848 (Eulenspiegel 1848, Wikipedia)

Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!

Weil im Netz immer häufiger dieser Spruch kommt und ich in der Schule gelernt habe, dass jedes Mal, wenn im 20. Jahrhundert die Deutschen diesen Stolz vor sich hertrugen, sie am Ende als Geschlagene wieder zurückkehrten, habe ich mich mal ein wenig umgeschaut, was es denn mit diesem Nationalstolz auf sich hat, der mir kein gutes Gefühl vermitteln mag. Sicher auch darin begründet, dass man uns Deutschen nach dem 2. Weltkrieg gehörig mit passenden Memen (siehe Vera F. Birkenbihls Viren des Geistes) versehen hat, immer nach dem Motto, dass der Sieger die Geschichte schreibt (siehe Umerziehung). So haben die Menschen dieses Teils des Abendlandes mit der Christianierung nicht nur die Schuld Adam und Evas aufgebürdet bekommen sondern dazu auch noch das ihrer Eltern und Großeltern. Woran wir regelmäßig groß-medial erinnert werden, und im Ausland der Kopf über uns geschüttelt wird, dass wir das noch immer über uns ergehen lassen.

Dass irgendwann die Menschen unter der umgedrehten, falschen Nationalflagge bemerken, dass ihre Welt auf den Kopf gestellt wurden, darf dann nicht wundern. Wenn wir in die Zeit vor 1933 schauen, so hatten die Jungen unter dem Edikt des Versailler-Vertrages kaum Hoffnung auf eine angenehme Zukunft. So hatte Hitler es relativ leicht, gerade diese jungen Menschen mit in seine vielversprechenden Aufbauzeit mitzunehmen. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass schon wieder die Bilder einer zunehmend gezeigten trostlosen Zukunft die Angst schürt und ein Ventil sucht. 1933 war es das Juden-Bashing, heute sind es die Moslems, der Islam, der ebenfalls lange gut von den Medien vorbereiten, dem Volk zu Fraß (bin ich hier zu weit gegangen?) vorgeworfen wird. Teile und Herrsche funktioniert wie am Schnürchen. Pusche die Islamophobie und sie erkennen den wirklichen Feind, die Hintertanen, auch weiterhin nicht. Lass sich doch das gemeine Volk gegenseitig niedermachen?

Umfrage: Worauf kann ein Deutscher stolz sein?

Ich habe auf Facebook gestern in meinen Freundeskreis hinein gefragt, worauf sie denn so besonders stolz als Deutsche seien. Dabei hatte ich noch bemerkt, dass ich Stolz als etwas sähe, was einen selbst erhöhe und damit den Anderen erniedrige. Es gab dann genau die zwei Lager. Die Einen sehen sich als stolze Deutsche und würden nicht sehen können, dass Stolz etwas Schlechtes sei. Die Anderen meinten, dass doch eine Nation an sich nichts leisten könne, sonder doch nur Jeder für sich. So könne man doch nicht auf das, was seine Ahnen vollbrachten, stolz sein, sonder höchstens ihr Tun achten. Stolz könne man doch nur auf das sein, was man selbst erreicht hat.

Mit Blick auf die Möglichkeit der Reinkarnation, an die die frühen Christen auch noch geglaubt haben sollen, und an die 2/3 der Menschen auf der Erde glauben, stellt sich mir die Frage, ob ein heute Deutscher in seinem nächsten Leben genauso stolz auf sein neues Leben im z.B. Kongo sein wird? Oder geht er dann in Asche, weil es ihn nicht wieder nach Deutschland verbracht hat?

Das Wort Gemeinschaft wurde noch angeführt, auf die mein stolz sein könne. Hmmm, auf diesem Blog haben wir häufiger festgestellt, dass wir aktuell von einer Gemeinschaft weit entfernt sind. Gesellschaft ja, aber Gemeinschaft? Hätten wir als Gemeinschaft zugelassen, dass das Sklavengesetz Hartz IV verabschiedet wurde? Dass die Banken-Eliten mit dem ESM-Vertrag gerettet wurden? Dass Deutschland noch immer ein Vasallenstaat der Amerikaner ist? Dass Hilters Macher der Idee der Europäischen Union nach kurzer Haftstrafe ihr Werk zu Ende führen durften? Und ich bin hier noch nicht am Ende mit Themen, wo die Gemeinschaft der Deutschen kläglich versagte. Daher habe ich das Bild des gutmütigen Deutschen Michels oben eingebaut, den Heinrich Heine so passend beschrieb, und zu dem schon Napoleon bemerkte:

Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.
(Napoleon Bonaparte)

Nun mag man den Begriff der Gutmütigkeit in den Augen des Napoleon als eine für ihn nützliche Eigenschaft erkennen. Für mich steckt allerdings hier ein wichtiger Teil der deutschen Kultur drin, die auch schon wieder die Gemeinschaft ausmacht. Das ist die Basis für Freundschaft, auch Gästen gegenüber, und Friedenswille. Ein Paradoxon quasi. Aber wer die Geschichte der beiden Weltkriege auch mal in nicht deutschen Geschichtsbüchern studiert, wird schnell bemerken, dass nach Napoleon es auch die Alliierten gut verstanden haben, das Deutsche Volk in die Falle laufen zu lassen. Und das scheint aktuell auch schon wieder mit #HOGEDA und #PAGEDA zu laufen, siehe. Ironie an:

Verfremdung ...

Verfremdung …

Stolz und Hochmut ist eine christliche Todsünde

In der Umfrage kam zudem der Hinweis, dass Stolz bei den Christen (man denke dabei an das Bashing von Christen gegen den Islamisten) als eine der sieben Todsünde gilt. In einem Artikel dazu wird aufgezeigt, was zu meiner eigene Empfindung bzgl. Erhöhung/Erniedrigung passt:

Der körperliche Ausdruck von Stolz umfasst ein genetisch verankertes Programm: Der Kopf wird leicht nach hinten geneigt, zumindest aber nicht gesenkt. Die Lippen sind geschlossen oder zeigen ein Lächeln, die Arme sind in die Hüften gestemmt oder in die Höhe gereckt. (Quelle)

Das erinnert mich doch stark an die zweite, lange „verschollene“ Theorie Darwins, die zur sexuellen Auswahl, klar macht, dass die Frau sich den Mann erwählt, der ihr den Eindruck macht, ihre Nachkommen gut mit ihr durchzubringen. Und das Signal, wonach die Frau schaut, ist die Fitness (Sparkassenwerbung: Mein Haus, meine Yacht, mein Pferd). Und da mag eine Figur mit erhobenem Haupt durchaus Eindruck schinden. Alles nur Biologie?

Was macht eine Nation aus?

Hoppla, was findet sich denn da in Wikipedia:

Natio bezeichnete im Lateinischen ursprünglich eine Gemeinschaft von Menschen gleicher Herkunft, daran anschließend eine durch gemeinsame Sprache, Sitten und Bräuche kenntliche Gemeinschaft, und zwar im römischen Sprachgebrauch zunächst als Fremdbezeichnung für fremdartiges eingewandertes Volk, das mit der einheimischen Bevölkerung lebt. Mit dem Ius gentium wurde für den Umgang mit Menschen, die nicht das römische Bürgerrecht besaßen, eine eigene Rechtsgrundlage geschaffen.

Für die Römer waren diese Natio-Menschen in der Regel Sklaven. Ihre Namen wurden in Großbuchstaben geschrieben (Mit Blick auf unseren Personalausweis …). Schon wieder wurde uns hier etwas auf den Kopf gestellt. Mit Blick auf unsere drei Machtzentren wird da aber auch wieder ein Schuh draus. So sind unseren Hintertanen die Nationen nichts anderes als große Menschenfarmen. Und da sollen wir stolz drauf sein? So, so …

Das Schlusswort …

… möchte ich gerne dem alten Arthur geben:

Arthur Schopenhauer (Foto:Wikipedia)

Arthur Schopenhauer (Foto:Wikipedia)

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

Nachtrag: auch wenn es von einer Propagandaquelle ist, zeigt es doch Relativität

Asylanten

  1. Januar 24, 2015 um 3:50 pm

    50 Jahr Gehirnwäsche gehen halt nicht so ganz spurlos an einem vorbei; man trennt sich nur ungern von seinen liebgewonnen Vorurteilen; am Beispiel der Schweiz kann man sehen, dass Nationalstolz nicht zwingend bedeutet, dass man über seinen Nachbarn herfällt; die Besonderheit der Schweiz: sie hat Volksabstimmungen; das System ist das Problem, nicht ein vermeintlich böser Nationalcharakter;

  2. Dezember 23, 2014 um 3:58 pm

    Ja – wir selbst – die “Retter des Abendlandes” – prangern die Kirche wegen jeder kleinen Sünde an, dabei verlieren wir völlig aus den Augen, wofür sie da ist: ein Verein, der die Botschaft der Nächstenliebe durch die Zeiten tragen soll. Mehr nicht. Natürlich verfehlen ihre menschlichen Diener, wie auch Männer, Brillenträger oder Wehrdientsverweigerer versagen können – doch wir haben verlernt, menschliche Fehler den Menschen zuzuschreiben und benutzen sie, um eigene Ziele zu verfolgen. Niemand denkt sich heute etwas dabei, das er Christus verrät, in dem er das Lichterfest zu seiner Geburt zum ultimativen Konsum-Gang-Bang degeneriert, alle beweisen ihre enorme Konsumkraft durch Berge an unnützem Müll, die auf dem Gabentisch liegen – alle demonstrieren ihre Ergebenheit gegenüber dem neuen Gott, den man an die Stelle des alten gesetzt hat.

    Reicht das nun, um eine weite Protestbewegung zur Rettung des Abendlandes zu starten? Zur Rettung jener Werte, für die die ersten Christen vom römischen Imperium zur allgemeinen Belustigung in Stücke gerissen oder als menschliche Fackeln gebraucht worden sind?

    Nein, das reicht nicht. Erst mussten die tragenden Medien der systemtragenden Konzernherrschaft (Korporatokratie) sich einen Feind ausdenken … einen Feind ihrer Religion, einen Feind des Mammon, einen Feind des Gottes der Konsumzombies. Natürlich gibt es fehlerhafte Menschen im Islam, die schreckliches anrichten. Es gibt aber auch fehlerhafte Menschen in Karnevalsvereinen, Dörfern und Gemeinderäten: wollen wir deshalb gegen Karnevalsvereine zu Felde ziehen? Klar gibt es Menschen in der Kirche, die Kinder missbrauchen – doch der häufigste Missbrauch findet in der Familie statt! Wollen wir deshalb gegen “Familie” zu Felde ziehen?

    Fundstelle: Das Wort zur Weihnacht

    • Januar 24, 2015 um 11:31 pm

      sind alle Religionen gleich? sie sind es nicht: sie unterschieden sich in ihren Leitbildern und in ihrem Anspruch, nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im öffentlichen Bereich Orientierung zu geben; die Koexistenz von mehreren Religionen in einem Land ist daher nie ganz unproblematisch;

      • Januar 24, 2015 um 11:52 pm

        Problematisch sind sie nur, wenn alle ihre Anhänger diese dogmatisch betreiben. Wenn Jeder Jeden glauben lässt, was er meint zu mögen und das so stehen lassen kann, dann ist alles gut … Der „Alte Fritz“ sagt schon:

        Jeder soll nach seiner Façon selig werden.

        Ich bin fast jede Woche in Berlin, und so schnodderig direkt die Berliner, ich mag sie genau für diese Lebensphilosophie 🙂

  3. Dezember 21, 2014 um 12:04 pm

    Christoph Sieber auch nochmals zu #PEGIDA:

  4. Dezember 21, 2014 um 6:52 am

    Hat dies auf Forum Politik rebloggt und kommentierte:
    Vom Nationalstolz

  5. Gerd Zimmermann
    Dezember 20, 2014 um 11:08 pm

    Bewusstsein ist die Wirklichkeit und die Realitaet beobachtbare Materie.

  6. Gerd Zimmermann
    Dezember 20, 2014 um 11:04 pm

    ICH BIN ALLES WAS IST.
    Zitat aus einer Grafik von Gold DNA hier im Forum.

    Wir entwickeln uns enorm schnell zurueck, bedenkt man was alles schon gewusst wurde,
    werden ist und werden wird.
    2012 steht hier im Forum schon geschrieben, Bwusstsein steht vor den Lebensformen,
    da Bewustsein materielles Leben erzeugt.
    Fast 3 Jahre spaeter redet keiner mehr ueber Bewusstsein, ich bin gern Deutscher oder
    so etwas….
    Ich kann den Sinn noch nicht sehen, scheiss Nebel.

  7. Dezember 20, 2014 um 11:01 pm

    Interessant, was Jesus in „Essener Errinnerungen“ gesagt haben soll:

    „Die dunklen Kräfte lieben es, gehasst zu werden, das macht sie stärker, sie verzehren so die Energien des weißen Lichts.“

    „Haß nährt sich von Haß – Damit rate ich euch weder zur Schwäche noch zur Passivität, fügte er hinzu. Der Mensch muss sich gegen Lüge und Unrecht in all ihren Formen empören. Aber seine Reaktionen sollten von einem gesunden Zorn bestimmt sein. Ich sage euch, durch den Zorn kann sich Liebe ebenso äußern wie Hass. Ein konstruktiver Zorn ist beherrscht, er hat nichts gemein mit überschäumenden tierischen Energien. Als durchdachte Handlung wird er zu einem Instrument der Gerechtigkeit; er dient weder der Erleichterung der Instinkte noch einer primitiven Befriedigung“

    „Die euch umgebenden Wesen denken weder selbstständig noch universell. Sie hören nicht auf ihren Geist, sondern auf ihren Verstand, der nur ihre augenblicklichen Interessen verfolgt. Sie haben die Denkweise und die Mentalität ihrer Vorväter vollkommen verinnerlicht. Versteht mich richtig: sie sehen noch nicht, dass nun das Gesetz der Güte und Harmonie naht – jenes einfache Gesetz, das durch lange Reden und Dogmen verdorrt. Es ist das Gesetz der Menschen, die nicht damit zufrieden sind zu sein, sondern die werden wollen. Aber tadelt die anderen nicht; ihr Nicht-Verstehen beruht auf Unwissenheit. Sie brauchen weder Mitleid noch Angst, nur eure bedingungslose Liebe. Ihre Wesen sind noch jung, nur ihr Körper und ihre dichte Seele, nicht ihr Geist, nehmen die Winde der großen Sonne wahr.“

    • Dezember 20, 2014 um 11:21 pm

      Naja nun, da müssen Sie nicht wieder Herrn Jesus in Erinnerung rufen, das erzählt Ihnen jeder drittklassige Student der Geisteswissenschaften, Herr Bartonitz.

      So ziehen Sie nur wieder die Gottesanbeterin an, bzw. sie spricht aus Ihnen lach

      • Dezember 20, 2014 um 11:31 pm

        Zur Betrachtung eines Themas sollten möglich viele Perspektiven genutzt werden, warum als auch nicht den alten Jesus, ob es ihn gab oder nicht 😉

        • Dezember 20, 2014 um 11:45 pm

          Alt? also bitte, Herr Bartonitz, Herr Jesus ist 32.

          • Dezember 21, 2014 um 12:23 am

            Wenn die Geschichte wahr ist, wie ich erwähnte ,-)

          • Dezember 21, 2014 um 12:37 am

            Wenn die Geschichte wahr ist, wie ich erwähnte ,Zitatende

            Ach Herr Bartonitz kommt in´s Zweifeln.

            Ich darf Ihnen versichern, Jesus ist 32, so „phi mal Daumen“ , eher Jünger-aussehend, deshalb ja auch Jünger.

          • Dezember 21, 2014 um 12:46 am

            Ich zweifle schon immer an der Bibel, und auch an der Geschichte Jesu. Daher habe ich mit 9 beschlossen, mit dem Thema für mich abzuschließen. Dennoch sind eine Reihe der uns präsentierten Sprüche über Jesus durch aus bedenkenswert.

  8. Gerd Zimmermann
    Dezember 20, 2014 um 9:15 pm

    Alles was war und alles was sein wird, findet sich im hier und jetzt.

    • Dezember 20, 2014 um 10:23 pm

      @Gerd

      Ich stimme dir bei deinen Ausführungen ja zu. Aber komm jetzt erst mal runter von Wolke 7.
      Um das alles umsetzen zu können, muss man erst einmal überleben und zwar so, dass man nicht geistig vergewaltigt wird. Dazu gehört aber – meiner Ansicht nach – zunächst dieses ganze System hier aufzudecken und unschädlich zu machen. Dann wird es evtl. auch möglich sein, allen Menschen das wirkliche Leben zu erklären und akzeptabel zu machen.

  9. Gerd Zimmermann
    Dezember 20, 2014 um 8:59 pm

    Wenn Gedanken Bewusstein ist, ist Bewusstsein ueberall gleichzeitig und wiegt nichts.
    Morphogenes Feld. Nicht Stolz ein Deutscher zu sein. In das InFORMationfeld kann man
    sich nicht einklinken, da ist man immer drin.

    Gruss Gerd

  10. tulacelinastonebridge
    Dezember 20, 2014 um 8:52 pm

    Guten Abend…..ja genau, Dank ist Gott!

    • Dezember 20, 2014 um 9:30 pm

      Du lieber Himmel! Bei einigen Kommentaren wird mir doch schon wieder ganz übel.

      Da kann man sich noch so lange in philosophischen Ergüssen ergehen – je komplizierter es ausgedrückt wird, desto mehr läuft es wieder auf Political Correctness hinaus. Wo sind wir denn? Noch sind wir auf der Erde. Da kann doch nicht der Hintergedanke sein: Wenn wir alle Engel wären ……

      Sehen wir es doch mal ganz schlicht. Ich glaube nicht, dass in irgendeinem anderen Land so über Nationalstolz geredet wird. Dort ist es selbstverständlich stolz auf sein Land, seine Nationalität zu sein. Nur in D ist es verpönt. Darum ist jeder hier identitätslos. Wir sind ja bunt. Da kann es ja keine Einigung in irgendeiner Hinsicht geben. Also lässt man denken. Wofür sollte man sich auch einsetzen?

      • Dezember 20, 2014 um 9:46 pm

        @ eva

        „“Ich glaube nicht, dass in irgendeinem anderen Land so über Nationalstolz geredet wird. Dort ist es selbstverständlich stolz auf sein Land, seine Nationalität zu sein. Nur in D ist es verpönt.““

        Damit hast Du natürlich recht.

        „“Darum ist jeder hier identitätslos.““

        Allerdings ist man nicht zwangsläufig identitätslos, wenn man sich nicht über seine Nationalität definiert bzw. stolz darauf ist.

        • Dezember 20, 2014 um 10:14 pm

          @luna

          „Allerdings ist man nicht zwangsläufig identitätslos, wenn man sich nicht über seine Nationalität definiert bzw. stolz darauf ist.“

          Das kommt davon, wenn man sich möglichst kurz ausdrücken möchte!
          Ich sehe dabei mehr alles, was noch dahinter steckt. Diese ganze Unsicherheit – was darf ich noch denken, sagen, wie verhalte ich mich richtig, damit ich keinen Anstoß errege ………Dies bedingt eben die Identitätslosigkeit.

          Wenn man stolz auf sein Land ist, muss das ja nicht heißen, die negativen Seiten hoch zu halten. Ich denke mit dem Sicherheitsgefühl kommt auch die Unterscheidungsfähigkeit.
          Ich sehe auch nicht Schlechtes darin, die deutsche Kultur aufrecht zu erhalten und fort zu führen: Das Land der Dichter und Denker. Aber sagst du so etwas, bist du gleich rechts, Nazi, Rassist.
          Wobei von Aufrechterhaltung der Kultur kaum noch die Rede sein kann. Eher von Neuerschaffung!

          • Dezember 20, 2014 um 10:25 pm

            @ eva

            „“Das kommt davon, wenn man sich möglichst kurz ausdrücken möchte!““

            Ja, das war diesmal etwas zu kurz… 😉

            „“Ich sehe dabei mehr alles, was noch dahinter steckt. Diese ganze Unsicherheit – was darf ich noch denken, sagen, wie verhalte ich mich richtig, damit ich keinen Anstoß errege ………Dies bedingt eben die Identitätslosigkeit.““

            Stimmt schon, aber den Schuh muss man sich ja nicht anziehen.

            Ich denke, sage und verhalte mich, wie ich es für richtig halte, ob ich damit Anstoß errege ist mir ziemlich egal und unsicher fühle ich mich dabei auch nicht.

          • Dezember 20, 2014 um 11:07 pm

            @luna

            Noch einmal klargestellt: Das, was ich beschrieben habe, bezieht sich nicht unbedingt auf meine Haltung, sondern die der Allgemeinheit.
            Wohl möglich, dass wir darüber stehen – es nicht mehr so sehen müssen. Aber ich denke, das trifft auf die meisten nicht zu.
            Ich möchte in keinem anderen Land leben (ich kenne etliche und auch deren Menschen – nichts gegen zu sagen). Aber Deutschland gehört zu mir. Aber Vieles gehört nicht zu D., vor allem nicht die Sch….politiker.
            Ich bin nicht bunt – ein Gemisch aus unverifiziertem Nachgeplapper.

        • Dezember 20, 2014 um 10:40 pm

          Danke, das wollte ich auch gerade feststellen. Ich brauche keine Nation, um Mensch zu sein, höchstens, wenn ich eine Person dieser Ordnung sein will, siehe das Thema UCC und OPPT und Freeman.

          • Dezember 20, 2014 um 10:52 pm

            Die Nation braucht Sie nicht aber Sie die Nation. Möchte mal sehen wo um Himmelswillen (ausser natürlich im selbigen) Sie morgen geordnet „Menscheln“ wollen.

            (nicht zu ernst nehmen) lach

          • Dezember 20, 2014 um 11:02 pm

            Hat das glücklichste Volk dieser Welt eine Nation?

          • Dezember 20, 2014 um 11:17 pm

            Hat das glücklichste Volk dieser Welt eine Nation?Zitatende

            Dazu müssten Sie das Volk benennen oder die Frage anders formulieren.

            Hat irgendeine Nation das glücklichste Volk?
            (Wäre auch doof, Sie wissen ja, diese „Steigerungs-formen“ sind echt übel.)

          • Dezember 20, 2014 um 11:24 pm
          • Dezember 20, 2014 um 11:36 pm

            Ich gebs auf! Deutschland ist nicht mehr zu retten. Lasse mich auf einen anderen Planeten beamen, wo es keine Roboter und geistigen Armleuchter gibt. Die Wesen können in allen Farben schillern, so lange sie nicht manipuliert sind.

            OmG!

          • Dezember 20, 2014 um 11:51 pm

            Ach und diese Pirahã sind DAS GLÜCKLICHSTE VOLK, na wenn da mal kein Unglücklicher dabei ist. Herr Bartonitz fliegt da die Lufthansa auch hin? Gehen Sie Wandern lach

            Sie wartet schon voller Glücksseligkeit. Machen Sie endlich Nägel mit Köpfen

          • Dezember 20, 2014 um 11:59 pm

            Ähm ich lese gerade das sind so um die 400 Leutchen, also wenn da noch was geht Herr Bartonitz, stocken Sie mal auf.

            Auch wenn das nicht also Glücklich klingt, aber das klingt nur so, denk ich mal.

            „Der Missionar muss einen Mordanschlag der Pirahã auf sich und seine Familie abwenden und sich mit allerlei Ganoven rumschlagen, die im Amazonasgebiet ihr Unwesen treiben.“

            So als Entzugs-therapie vielleicht ganricht verkehrt.

            „Ob er Jesus denn persönlich kenne, fragen ihn die Pirahã irgendwann. Als er das verneinen muss, hat sich die Sache für sie erledigt: „Wir wollen ihn nicht.“ Everett wirft das völlig aus der Bahn: Nicht die Pirahã, sondern er wird am Ende bekehrt. “

            Aber Naturfreund sollten Sie schon sein

            „…wie Everett sich mit seiner Familie verzweifelt durch den Urwald schlägt, um seine Frau und seine Tochter zu retten, die beide schwer an Malaria erkrankt sind. Wir begegnen Schlangen und anderen unangenehmen Kleintieren in Everetts Arbeitszimmer sowie einer Riesenanakonda, die sich meterhoch aus dem Fluss erhebt. “

            http://www.welt-sichten.org/tipps-und-termine/1289/der-gescheiterte-missionar

            Schreiten Sie zur Tat.

          • Dezember 21, 2014 um 12:22 am

            Nun, dass auch Verrisse geschrieben werden, wundert uns doch schon lange nicht mehr, oder?

            Dass uns das Leben dieser Menschen als extrem vorkommen wird, darf doch auch nicht wundern. Auch die Informationen dieses Volkes sollen nur als Denkanstöße dienen, dass Leben auch ganz anders geht. Und auch hier wird es richtig Gutes aber genauso Abwegiges geben.

          • Dezember 21, 2014 um 12:33 am

            Herr Bartonitz,

            die Zitate sind aus einer Buchvorstellung. Es geht um das Buch von Everett, der diese Dinge erzählt.
            Daniel Everett
            Das glücklichste Volk.
            Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas

            Die Grundaussage, der „Entleerung der Gegenwart“, welche sich in der zivilisierten Welt breitgemacht hat und der entsprechende Lebens“alltag“ und die kulturelle Entwicklung der Piraha, als Besinnung darauf, das „die Fülle der Gegenwart“ gegenwärtig ist, spricht für sich.

            Dazu auch der Beitrag in der taz.

            http://www.taz.de/!77472/

  11. Gerd Zimmermann
    Dezember 20, 2014 um 8:43 pm

    Kommt doch noch jemand auf die Idee, Geist, verkoerpertes menschliches Bewusstsein
    macht hier einen kosmischen Lernprozess durch. Gott sei Dank

    Gruss Gerd

  12. Gerd Zimmermann
    Dezember 20, 2014 um 8:08 pm

    Tula, ganz meinerseits, die hermetischen Gesetze.

    Wenn man die Fiboaccispirale, wie oben im Link, liest, hat Phi seinen Ursprung im
    Goldenen Schnitt, dem Goettlichen Punkt.
    Die Spirale umfasst den Kosmos, vom kleinsten hin zum groessten, weshalb erkennbar
    ist, dass die Urquelle hier zu finden ist.
    Solange nicht erkannt wird, dass Mensch nur eine Nebenrolle im Getriebe des Ganzen
    spiel, wird er immer an seiner goldenen Krone feilen.

    Orakeln ohne zu wissen ueber was.
    Solange man deutscher ist, hat man keine Zeit ueber den Sinn des ganzen zu
    sinnnieren.

  13. Dezember 20, 2014 um 4:08 pm

    „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!“

    Dieser Satz hat vor fast 15 Jahren schon mal für Diskussionen gesorgt:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/patriotismusstreit-ich-bin-gerne-deutscher-weil-115759.html


    Und noch ein paar andere interessante Zitate von Politikern zum Thema „Deutschland“.

    http://1truth2prevail.wordpress.com/2014/06/07/unverfalschte-zitate-von-brd-politikern-und-anderen-einflussreichen-personen-in-der-brd-uber-das-deutsche-volk/

    Quasi eine Art „Gegenpol“ zum „Islam-Bashing“, aber das sind ohnehin wieder nur zwei Seiten derselben Medaille (die da heißt: Hauptsache Feindbild, egal welches, dann bleibt die Dualität erhalten) und außerdem inszeniert (wie alles andere auch).
    Deshalb: Einfach nicht weiter beachten 😉


    Zum Thema „Stolz“ an sich:

    Ich denke, da muss man ein wenig differenzieren.

    Gegen die Art von „Stolz“, mit sich selbst zufrieden zu sein, ist m.E. nichts einzuwenden (auch wenn es das illusionäre Ego pampert, aber solange einem das bewusst ist, schadet es wohl nicht), es sollte nur nicht in Überheblichkeit o.ä. ausarten.

    Mit „Nationalstolz“ kann ich persönlich nicht viel anfangen.


    Und nur so nebenbei:

    „Das ist die Basis für Freundschaft, auch Gästen gegenüber, und Friedenswille.“

    „Gäste“ definieren sich im Allgemeinen darüber, dass sie erstens eingeladen wurden und zweitens wieder gehen, auch wenn der Begriff immer verwendet wird, er ist eigentlich ziemlich unpassend.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gast

    • Dezember 20, 2014 um 4:58 pm

      à propos „Gäste“

      Nach der goldenen Hochzeitsfeier liegt das alte Ehepaar im Bett.
      Die Gäste sind bei ihnen im Haus einquartiert.

      Sagt der Mann zu der Frau: „Kannst dich noch erinnern Schatzi, vor 50 Jahren unsere Hochzeitsnacht?
      Ich hab mir in den Finger geschnitten, damit alle glaubten, du seist noch Jungfrau!“

      Darauf sie zu ihm: „Na und??? Soll ich jetzt vielleicht ins Leintuch schnäuzen, dass alle glauben du kannst noch ??!“

      lach

  14. Dezember 20, 2014 um 3:05 pm

    @Martin,

    eines mal vorweg:

    Sämtliche Revolutionen sind nicht das für was sie sich halten. Der Hintergrund jeder Revolution ist ersteinmal ein Ungleichverhältnis zwischen Führung und Geführten. Auch die franz. Revolution war dem Ursprung her keine Antimonarchische Grundhaltung. Das „einfache Volk“ hat in keiner Revolution etwas gewonnen, sondern wurde (wie Du das schon geschrieben hast) lediglich zum Spielball anderer Interessen. Insbesondere des sog. Bürgertums welches sich eben durch ihr sog. Intellektuelles Geplapper vor der Arbeit als solche drücken wollte und es noch bis heute tut.
    Da über die Zeit das Ungleichgewicht zwischen arbeitender Bevölkerung (real) und dem Anteil derer, die durch die reale Arbeit mit versorgten ständig gestiegen ist, hat sich eben auch aus dem „normalen Volk“ ein gewisser Anteil sozusagen in den bürgerlichen Stand erhoben. Dieser Stand als solcher hat allerdings nichts mit dem Ursprungsgedanken der Bürgerlichkeit aller gemein. Hier geht Quantität der Qualität voraus und über die Jahrzehnte somit auch qualitätive Denkmodelle und Inovation im allg. verloren. Es findet eine Reduktion, eine Verwässerung notwendiger qualitativer Denkprozesse statt, die logischerweise nicht durch quantitative „Denkprozesse“ kompensiert werden kann.

    Wir befinden uns, und das Weltweit, in einer Rezession eben auch im qualitativen Vordenker-bereich.

    Wie schon Helmut Schmidt vor ein paar Jahren sagte, es fehlt an Führungspersönlichkeiten die zum einen einen guten Gesamtüberblick haben und Handlungsfähigkeit besitzen.
    In Europa zeichnet sich auch für die nächsten Jahre keine stabile Führung ab und es läuft Gefahr das Lauthals nach Führern geschrien wird, wenn auch über Umwege. Und egal in welche Zeitepoche Du schaust, wirst Du immer auch auf das „weibliche Prinzip“ treffen, das wenn es wieder einmal versagt hat, die Schuldigen immer wo anders sucht, und der Vorwand des Versagens des „männlichen Prinzips“ über Umwege dämonisiert wird, indem man patriachale Strukturen angreift und in der Beseitigung die Lösung der vorhandenen Probleme sieht. Das dies nun heute unausweichlich in den Untergang führt, sollte nicht verwundern. Weil zum Wundern, bleibt keine Zeit mehr.

    Aber Du darfst gerne bei Tula und Co. eine Wundertüte beantragen. Denn genau diejenigen sind des Wundertüten Inhaltslosigkeit.

    auch als Megaphon für die Schwätzer verwendbar, den mehr kommt nicht bei raus, weil nicht´s drin ist als lauwarmer, abgestandener Atem.

    • Dezember 20, 2014 um 10:11 pm

      Deutschland heilig Vaterland

      Die Umerziehungsmaßnahmen alliierter Siegermächte fruchteten vollends; heutige Generationen kennen ihr eigenes Vaterland, das wahre Deutschland nicht mehr, assoziieren mit Nationalstolz sofort Rechtsradikalismus. Doch ein Land ohne eigene Identität kann keinesfalls überleben inmitten trügerischer Zeiten. Deutschland wurde seiner Werte beraubt, brave BRD-Bürger applaudieren und vergessen indes: Wer sich selbst nicht liebt, kann keine anderen Völker achten.

      Das ewige deutsche Problem nimmt seinen Lauf, fernab jedweder Vernunft, denn man möchte es jedem recht machen. Nationale Parteien können verborgene Sehnsüchte nach Patriotismus jedoch mitnichten stillen, da sie entweder zu radikal oder aufgrund interner Streitigkeiten bedeutungslos geworden. De facto existieren keine deutschen Rechtsparteien, welche auch nur ansatzweise fähig wären, konsequent gute politische Inhalte umzusetzen.

      Die heute hochgejubelte AfD (Alternative für Deutschland) vertritt Thesen bzw. Inhalte, welche die Republikaner bereits vor 20 Jahren weitsichtig angesprochen haben. Republikaner damals vielerorts ausgelacht, obwohl heute angemahnte Zustände unlängst Realität; die AfD damit sogar Wahlerfolge erzielt. Warum erhält die AfD Zuspruch, wo Republikaner versagten? Ganz einfach, Parteiprogramme bilden eine Seite der Medaille, auf der anderen müssen charismatische, mutige Rhetoriker diese Inhalte ganzheitlich vermitteln können, was innerhalb der AfD zweifelsohne der Fall.

      Anders gestaltet sich die Lage hingegen inmitten der restlichen Nationalbewegung. Während DVU einstig eine reine Geschäftemacherpartei, sitzt die NPD, trotz vehementer Kritik in zwei Landtagen, erzielt stärkere Wahlergebnisse als die solvente Partei, die Republikaner. Zumindest betreffend Ostdeutschland weiß die NPD Skandale geschickt einzusetzen, bleibt im Gespräch. Obgleich negativer Natur, genießt sie mediale Aufmerksamkeit. Gerade deshalb scheitern sinnige Reformierungsversuche, Richtung patriotischer Bürgerpartei.

      Zurück in die Vergangenheit hilft keinem Land.

      Unterstützer der NPD, nationale Kameradschaften, entspringen oftmals einer orientierungslosen Subkultur. Immer wieder entstehen neue Probleme, Gedenkveranstaltungen bescheren eingesetzten Ordnern viel Arbeit, weil Boneheads lieber Alkohol konsumieren, Parolen schreien. Musik, Alkohol und Gewalt bestimmt das interne Leben vieler, wenngleich längst nicht aller Kameradschaften. Vereinzelt versuchen ältere Kameradschaftsführer zwar modernes, politisches Wissen zu vermitteln, was allerdings schnell auf taube Ohren stößt. Heuchler sondergleichen; gegen Kinderschänder protestieren, Drogen ablehnen, heimlich konträr dazu Pornos und Drogen selber konsumieren, auch das ist vielerorts leider Tagesordnung.

      Wann kommt die Zeit, wo man wieder Deutsch sein kann?

      Ergo gehören wahre patriotische Alternativen der Vergangenheit an. Deutsch sein wollen etliche Bürger, doch richtungsweisendes, konstruktives Vorleben, das gelingt den wenigsten. Deutschland darf Stolz besitzen, sofern Bürger Mut aufbringen, diesen auszuleben. Dabei geht es mitnichten um ideologischen, radikalen Nationalstolz oder gar Militarismus, sondern simpel darum, ewige Schuldbekenntnisse abzulehnen. Heutige Generationen haben ein Recht auf offene Heimatliebe, denn jene ermöglicht kulturelle Lernprozesse, welche Völkerverständigung überhaupt erst zulassen.

      Patriotismus verachtet Kriege sowie Fremdenhass.

      https://buergerstimme.com/Design2/2014/06/deutschland-heilig-vaterland-ein-insider-spricht-klartext/

      • Dezember 20, 2014 um 10:29 pm

        @boesi

        Das drückt das, was ich denke, meine natürlich noch umfassender aus.
        Danke.

      • Dezember 20, 2014 um 10:30 pm

        Soweit mir bekannt, wurden die großen Kriege in Europa mit patriotischem Stolz und Elan gekämpft.

        • Dezember 20, 2014 um 10:39 pm

          @Martin,

          ja „wurden“ und ihre Vorfahren haben sich mit Keulen erschlagen, gehen Sie einfach noch einen Schritt zurück, weil Vorwärts nimmer.

        • Dezember 20, 2014 um 11:07 pm

          Martin,

          ich teile allerdings Ihre Besorgnis und nach Sichtung dieses Bildmaterials noch viel mehr. (Mein heutiger Filmtipp).

      • Dezember 20, 2014 um 10:35 pm

        Deutschland hat eine Verfassung seit 1946

        Von dem Willen erfüllt, die Freiheit und die Rechte des Menschen zu verbürgen, das Gemeinschafts- und Wirtschaftsleben in sozialer Gerechtigkeit zu gestalten, dem gesellschaftlichen Fortschritt zu dienen, die Freundschaft mit anderen Völkern zu fördern und den Frieden zu sichern, hat sich das deutsche Volk diese Verfassung gegeben.

        A. Grundlagen der Staatsgewalt

        ARTIKEL 1

        (1) Deutschland ist eine unteilbare demokratische Republik; sie baut sich auf den deutschen Ländern auf.
        (2) Die Republik entscheidet alle Angelegenheiten, die für den Bestand und die Entwicklung des deutschen Volkes in seiner Gesamtheit wesentlich sind; alle übrigen Angelegenheiten werden von den Ländern selbständig entschieden.
        (3) Die Entscheidungen der Republik werden grundsätzlich von den Ländern ausgeführt.
        (4) Es gibt nur eine deutsche Staatsangehörigkeit.

        ARTIKEL 2

        (1) Die Farben der Deutschen Demokratischen Republik sind Schwarz-Rot-Gold.
        (2) Die Hauptstadt der Republik ist Berlin.

        ……..

        weiter unter

        http://www.documentarchiv.de/ddr/verfddr1949.html#a

        lach

  15. Dezember 20, 2014 um 12:48 pm

    Noch was vom alten Jeremy Locke:

    „Die Rechtsstaatlichkeit ist die gefährlichste Idee jemals über die Menschheit gebracht wurde. Im Laufe der Jahrhunderte der Geschichte trug sie zahllose Namen. In frühen einfacheren Stämmen war es als Achtung vor den Älteren bekannt. In der Tyrannei der Könige war es als Adel, als Geburtsrecht oder Göttlichkeit bekannt. Im Kommunismus wird sie Überlegenheit des Staates genannt. In Diktaturen ist sie als das Gegenteil von Anarchie bekannt. In Gottesstaaten wird es Offenbarung genannt.
    Die Idee hinter dieser Lehre ist, dass du den Gesetzen nicht folgen sollst, weil sie gut oder moralisch wären. Du sollst ihnen gehorchen, weil es das Gesetz ist. Diese Idee besagt, dass selbst wenn Gesetze falsch sind, es dennoch richtig ist, sie zu befolgen, weil es das System unterstützt und das System wichtiger ist, als du selbst.
    Damit eine intelligente Person entscheiden kann, was richtig ist, muss sie wissen, wer nach etwas fragt, sie muss darüber nachdenken, warum sie dazu aufgefordert wird und sie muss wissen, was es ist, was sie tun soll. Nur dann kann sie selbst entscheiden, ob es das Richtige für sie ist. Aber das ist nicht das, was die Autorität von dir will. Die Autorität will nicht, dass du das tust, was richtig ist, sondern will, dass du gehorchst.“

  16. Dezember 20, 2014 um 11:28 am

    Bernd Mullet auf Facebook:

    Man neigt, besonders im deutschen Sprachraum, dazu, eine Nation als das Produkt einer gesellschaftlichen Entwicklung zu sehen, und somit als ein soziales Gebilde. Von den etablierten, den offiziellen, den Mainstream – Medien wird das in Dokumentationen und Berichten auch nirgends dementiert. Aber diese Annahme ist falsch. Das Gebilde einer Nation dient nur wirtschaftlichen Interessen. Sie ist damit genauso fiktiv, wie das Geld selbst.

    Das ganze Nationalitätsgeschwafel dient also nur dazu, dass sich unkritische Menschen für die Ziele einer chauvinistischen, elitären Minderheit gedankenlos einspannen lassen.

  17. Dezember 20, 2014 um 11:23 am

    Herbert Conrad auf Facebook nochmals:

    Lieber Martin Bartonitz,
    deine Motive in allen Ehren.
    Aber wie kommt es, das man beim Lesen deines Blogs von Anfang an etwas bitteres, ablehnendes und fragwürdiges verspürt?

    Ich denke, du bist mir hier keine Antwort schuldig, da die philosophische Frage, welche du in den Raum gestellt hast, auch nur philosophisch beantwortet werden kann.
    Und nicht mit leeren und kalten Phrasen die am Thema der Philosophie vorbei und schon im Ansatz negativ sind.
    Dir selbst solltest du die Antwort auf meine Frage geben…
    Variable Themen werden hier zu gerne miteinander verbindlich vermischt um die eigene Vision zu untermauern.
    Das ist ein alter Hut und ist in vielen Kreisen heute anscheinend auch nicht mehr vermeidbar.
    Die analytisch akademische Suche nach Antworten, der Drang nach wissenschaftlicher Recherche kann hier keine Anwendung finden und führt zu nichts weiter als kalter Rethorik.
    Und, – was ist daran neu?
    Nichts.
    Denn am Ende fehlt das eigene Resüme.
    Enttäuschend und unbefriedigend und der Arbeit nicht die Mühe wert.

    Aber tröste dich, an diesem Thema sind schon ganz andere gescheitert als du.
    Denn das bist für mich eindeutig.
    Wo ist dein Fazit?
    Davor rettet dich auch Artur Schoppenhauer nicht, denn ihn am Ende die Kastanien aus dem Feuer holen zu lassen ist billig und beweist meine Theorie über den Physiker.
    Ich bin überzeugt davon, das du Schopenhauer nicht ganz verstanden hast.
    Ich empfehle dir zur Lektüre gerne die Gotta’sche Bibliothek der Weltliteratur (um 1900), in zwölf Bänden!
    Verzeih mir sollte ich dir anmaßend gegenüber erscheinen, aber der Philosoph steht dir einfach nicht; du kannst es drehen und wenden wie du willst!
    Dafür fehlt es dir einfach an der Tugend der Untugend, der Emotion auch einmal eine falsche Theorie rethorisch gewagt doch noch in die richtige zu verwandeln, weil du dich auch nicht konfrontierst.
    Du bist ein Sammler.
    Ein zwar sehr gewiefter aber trotzdem simpler Meinungssammler. Und aus diesen Meinungen zimmerst du dir solch ein fragwürdiges nichtssagendes Konstruckt, ergänzt es mit einigen philosophischen Zitaten die zum Thema passen und fertig ist der Quark.
    Die Philosophie hat wie die Rethorik Ecken und Kanten und du willst mit geschmeidigen Worten immer alles schön glatt schleifen.
    Jaja. Ich weiß.
    Der Verständnisvolle, der Zugewandte hat immer Mitläufer weil er keine Kontroversen provoziert, er diskutiert seine eigenen Theorien nicht, nur die der anderen.
    Er polarisiert auch nicht- bloß nicht, das ist gefährlich.
    Lieber dem Pöbel einen Knochen mit etwas Fleisch hinwerfen und schaun was passiert. Irgend ein Dummer springt fast immer drauf an. Und wenn mal nix geht, dann reden wir eben über die Weiber.
    Na dankeschön.
    Du de-zentralisierst und neutralisierst Worte wie Emotionen im Reagenzglas.
    So kommt es einem vor.
    Martin, Martin….
    Des Volkes Seele ist nun mal nicht mit mathematischen oder physikalischen Formeln zu errechnen, – du magst es drehen wie du magst.
    Es ändert nichts an den Tatsachen.
    Man sollte auch immer beachten, das zu viel Wissen zu Unwissen führt wenn das Wissen nicht auf dem Glauben an die Schöpfung basiert.
    Und in der Schöpfung ist nichts perfekt, bis auf den ewig wiederkehrenden Kreislauf des Lebens in jeder erdenklichen Form.
    Kein Grund sich auf die Schulter zu klopfen oder entspannt zurück zu lehnen; im Gegenteil.
    Aber jeder so wie er kann, und nicht anders.

  18. tulacelinastonebridge
    Dezember 20, 2014 um 11:04 am

    Guten Morgen……da ich es mit dem Nationalstolz nicht so hab, gibt’s von mir hier bereits das Mittagessen

    Die 7 universellen Gesetze des Lebens, das 7 Gänge Menü

    1. Geistigkeit :

    „ALLES“ ist Geist ( Energie ). Das All – also alles – ist geistiger Natur !
    Aus dem Geist heraus entsteht alles, somit ist die Materie nur manifestierter Geist.
    Jeder Gedanke setzt einen Schöpfungsprozess in Gang.

    1. Entsprechung :

    „ALLES“ entspricht unseren Gedanken, Ausrichtungen und Überzeugungen. „Wie oben so unten, wie innen so außen“. Es begegnet uns nichts, was nicht irgendetwas mit uns zu tun hat.

    1. Schwingung :

    „ALLES“ ist in ständiger Bewegung, alles schwingt ! Nichts ruht, alles schwingt.
    Schwingung ist der Träger, der die jeweilige Situation ( Zufall ) anzieht. Gleiches zieht Gleiches an, ob bewusst hervorgerufen oder nicht.

    1. Polarität :
    2. Zyklus :
    3. Ursache und Wirkung :
    4. Geschlecht :

    „ALLES“ hat immer zwei Pole, wie z. B. hell und dunkel, heiß und kalt, laut und leise.
    Die Gegensätze sind aber nur extreme Grade ein und derselben Sache.

    „ALLES“ fließt in einem ewigen gezeitenähnlichen Zyklus ( Rhythmus ). Nichts bleibt so wie es ist – alles ändert sich ! Wir unterliegen einem ewigen, fortschreitenden Wandlungsprozess. Ein- und Ausatmen, Ebbe und Flut, Sonnenauf- und untergang, Tag und Nacht, Sommer und Winter, Geburt und Tod sind gute Beispiele hierfür.

    „ALLES“ – was existiert – hat eine Ursache. Nur was vorher gedacht wurde ( Ursache ) kann überhaupt existieren ( Wirkung ). Der sogenannte Zufall ( Wirkung ) trägt nur eine unbekannte Ursache mit sich.
    Alles geschieht gesetzmäßig, nichts ereignet sich zufällig. Es gibt verschiedene Ebenen von Ursache und Wirkung, wobei die Höheren die niedrigen Ebenen beherrschen.

    „ALLES“ – bis ins Geistige hinein – hat männliche und weibliche Anteile. Das Männliche gibt die Richtung vor
    ( das Aktive, die Idee, der Wille ) und das Weibliche ist das Annehmende und Ausführende ( das Passive ).
    Die meisten Menschen haben mehr den weiblichen Anteil fokussiert und lassen sich leider zu oft von den nega- tiven Gedanken und Gefühlen anderer befruchten, so dass sie schließlich das ernten, was sie gar nicht wollten !

    http://www.herzdenken.info/Seiten/Universelle%20Gesetze.htm

    http://www.universelle-lebensgesetze.de/universelle_lebensgesetze_002.htm

    • Dezember 20, 2014 um 2:41 pm

      Und wat willste mit Deinen 7 Gänge Menü „Alles“, damit kannst auf dem Jahrmarkt auftreten und Luftballoons verkaufen, gerne auch „es ist ein Ros entsprungen“ trällern.

  19. Dezember 20, 2014 um 8:20 am

    Alles bissl durcheinander gemischt.

    Die Herleitung von „Nation“, schön und gut. Den Bogen zum National-stolz zu spannen, von mir aus. Patriotismus und Nationalstolz in eine Tüte zu packen, macht nicht´s. Nur was soll das Ganze?

    Zur Unterscheidung

    „Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet.“ Johannes Rau

    Patriotismus

    Nun, ein Kampfbegriff war er von Anfang an. Allerdings kein beliebiger. Sondern ein sehr bestimmter.

    Das Wort tauchte zum ersten Mal in der Französischen Revolution auf. Als Anspruch der Bürger, des Dritten Standes, auf die Macht im Staat. Wir, die wir arbeiten, so sagten es die Abgeordneten der Nationalversammlung, wir sind das Volk.

    Patriotismus, das war die anti-feudale Souveränitätserklärung des Volkes, die Anmeldung des Anspruchs auf den Reichtum der Nation, der bis dahin von feudalen Herrn, vom Hof und vom Klerus angeeignet wurde. Der Anspruch auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Freiheit vor der willkürlichen Verhaftung durch die Schergen des Staates, Freiheit für die öffentliche Diskussion, Freiheit vor der Unterdrückung der Gedanken durch die Kirche. Gleichheit vor dem Gesetz, gleiche Stimme jedes Bürgers in politischen Angelegenheiten, gleiches Recht auf Bildung. Und Brüderlichkeit – oder modern gesprochen: Solidarität – wenn es um die Beteiligung am gemeinsamen Erbe, dem kulturellen und materiellen Reichtum der Nation geht. Denn, und das war die Legitimation dieses bürgerlichen Angriffs auf die Herrschaft der wenigen: dieser Reichtum ist das Resultat der Arbeit aller. Nur Arbeit legitimiert Eigentum, so hatten es die Philosophen der Aufklärung gesagt.

    Bürgerlicher Patriotismus, das ist Verbundenheit mit Gegenwart und Geschichte eines Landes – aber nicht nur als Gefühl, nicht nur als „Bekenntnis“ zur nationalen „Schicksalsgemeinschaft“, nicht nur durch gemeinsame Sprache. Die reale Basis des bürgerlichen Patriotismus: das ist das Erbe – das Patrimonium – an Produkten, an Wissen, an Gemeinschaftseinrichtungen, an Arbeit, das jede Generation der folgenden hinterlässt. Patriotismus – als Wort und als Tatsache – entstand zusammen mit der Emanzipation der Arbeitsgesellschaft, und er zielte auf die demokratische Verfassung.

    Es gibt Heimatliebe, die ist geographisch; Verbundenheit mit Tradition und Sprache, die ist historisch und kulturell. Patriotismus zielt immer auf die politische Form des Zusammenlebens. Patriotismus, das war von Anfang an: Verfassungspatriotismus, der Kampf ums Recht und um die bürgerlichen Ideale von Freiheit, Gleichheit und Solidarität.

    http://spreeborn.de/politik/inhalt/de-themen-patriotismus-essay.html


    Patriotismus allg.
    Bürgerlicher Patriotismus
    Verfassungspatriotismus
    ????

    Heute ist nicht gestern und morgen wird nicht heute sein.

    Aber egal…………………………………..

    • Dezember 20, 2014 um 11:12 am

      Ja, ich weiß, dass das Thema nur gestreift ist und es ein Vielschichtiges ist. Beim Schreiben habe ich schon gemerkt, dass man da ein ganzes Buch draus machen kann. Daher kann der Artikel nur den roten Faden anfassen, der nun im Verlauf der weiteren Diskussion abgewickelt werden kann.

      Vielen Dank also, boeserbub, das Du beginnst.

      Du fragst, was ich mit dem Artikel will? Nun, ich Jene darauf sensibilisieren, die in das neuen Bashing gegen den Islam einstimmen, denn das schnell nach hinten losgehen, wie das die Hitlerzeit gezeigt hat. Ich möchte versuchen, die Mechanismen der Manipulation aufzudecken, warum hinter diesem Bashing steht, sprich wer da ein Interesse daran hat, die Völker ein weiteres Mal aufeinander zu hetzen.

      Danke für den weiteren Begriff des Pratioten und seine Differenzierung. Aber auch bei diesem Begriff habe ich ein nicht wirklich gutes Gefühl, gelang des doch auch hier den Herrschenden mit, junge Menschen in den Krieg zu führen anstatt mit anderen Mitteln Wege zu finden.

      Du sprichst die Französische Revolution an. Was wir uns hier auf dem Blog erarbeitet haben ist, dass diese Revolution nichts anderes war, als dass die alte Herrscher-Kaste der Großgrundbesitzer von der neuen Kaste der Geldeliten abgelöst wurde. Diese hatte sich das Volk dienstbar gemacht. Am Ende erreichten sie, dass die Human Ressources freibekamen, die sie in ihren Fabriken anstelle auf dem Land in Lohndienst bekamen.

      Zu der damaligen Zeit waren alle Geldeliten und solche Menschen, die ihnen dienen wollten, in den Freimaurerlogen. Das war übrigens auch noch so bis zweiten Weltkrieg. Heute sind es nur noch etwas über 14.000 die in den deutschen Logen versammelt sind. Der Begriff der Brüderlichkeit hat hier einen ganz anderen Geschmack. Nur der Freimaurerbruder wird entsprechend als solcher behandelt.

      Zu dem Thema der

      Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit

      möchte ich auf den folgenden Text hinweisen:

      Unsere Regierung, die den Weg friedlicher Eroberung geht, darf die Schrecken des Krieges durch weniger bemerkbare, aber um so wirksamere Hinrichtungen ersetzen, mit denen die Schreckensherrschaft aufrecht erhalten werden muß, um blinden und unbedingten Gehorsam zu erzwingen. Gerechte, aber unerbittliche Strenge bildet die beste Stütze der Staatsgewalt. Nicht allein des Vorteiles wegen, sondern vor allem auch im Namen der Pflicht, des Sieges halber, müssen wir festhalten an der Anwendung von Gewalt und Heuchelei. Die Lehre, die auf kühler Berechnung beruht, ist so stark, wie die von ihr angewandten Mittel sind. Deshalb werden wir nicht so sehr durch diese Mittel selbst wie durch die Unerbittlichkeit unserer Lehre triumphieren und damit alle Regierungen unserer Oberregierung unterwerfen. Es genügt zu wissen, daß wir unerbittlich sind, um jeden Ungehorsam zu beseitigen.

      Schon im Altertum ließen wir unter den Völkern den Ruf erschallen: »Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!« Diese Worte haben gedankenlose Papageien, die auf solchen Lockruf von allen Seiten herbeiflogen, oft wiederholt. Diese Worte haben die Wohlfahrt der Welt, die wahre persönliche Freiheit, die früher vor dem Druck der Masse geschützt war, zerstört. Selbst die verständigen und klugen Nicht- Illuminierten verstanden den eigentlichen Sinn dieser Worte nicht, sie erkannten nicht ihren inneren Widerspruch. Sie sagten sich nicht, daß die Natur keine Gleichheit kennt, daß sie keine Freiheit geben kann.

      Die Natur selbst hat die Ungleichheit des Verstandes, des Charakters, der Fähigkeiten und die Unterwerfung unter ihre Gesetze eingerichtet. Die Nicht-Illuminierten überlegen nicht, daß die Volksmasse eine blinde Gewalt ist, daß aber auch die von ihr gewählten Emporkömmlinge ebenso blind sind wie die Masse selbst, daß der Eingeweihte, selbst wenn er ein Tor ist, regieren kann, während der Uneingeweihte, auch wenn er ein Hochgeist ist, nichts von der Staatskunst versteht. Alle diese Dinge haben sie übersehen.

      Darauf beruhten aber die fürstlichen Regierungen: Der Vater übertrug seine Kenntnis auf den Sohn, so daß sie nur den Mitgliedern des Herrscherhauses bekannt wurde und ihre Geheimnisse dem regierten Volk von niemandem verraten werden konnten. Mit der Zeit ging der Sinn solcher Übertragung des wahren Inhaltes der Staatskunst verloren, und das trug zum Erfolg unserer Sache ebenfalls bei.

      Fundstelle, die ich über die Lektüre von Armin Risis Buch Machtwechsel auf der Erde wahrnahm: Protokolle der Weltdiktatur: Das neue Testament Satans

      Die Menschenrechte entstammen der gleichen freimaurerischer Denkfeder. Man muss sich nur die dekorativen Elemente der damaligen Deklaration anschauen. Sie ist ein Werkzeug unserer tausendjährig agierenden Hintertanen, das vordergründig Humanität ausruft und hintergründig die Begründung für jedweden Krieg im Namen des Guten, das man den Menschen durch den Krieg bringt, zu rechtfertigen.

      Diese Begriffe werden von unseren Hintertanen und ihren Think Tanks modelliert und ihren Medien als Meme übertragen. Sie haben die Deutungshoheit und pflanzen sie dem Volk ins Hirn, ohne dass es dies in der Breite merkt, wozu er missbraucht wird, wessen Werkzeug es damit wird.

  20. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG
    Dezember 20, 2014 um 3:34 am

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Schaut in das Geschichtsbuch und urteilt selber, die Leistungen der Deutschen und da die Kriegserklätung des Weltzjudentum gegen Deutschland, von wegen im Artikel:“………….1933 war es das Juden-Bashing, heute sind es die Moslems, ……………………………..“, beschrieben! Und der Fakt, das Deutsche Reich ist besetzt, gehört nicht dem Deutschen, siehe komplett zu 2Drittel dem polnischen Verwalter und zu einem Drittel der Verwaltung der Alliierten in den USA, welche ja selber zu 75 % der Regierung in jüdischer Hand haben und somit die Kriegstreiber vom Ersten und Zweiten und nun auch Dritten Weltkrieg sind, siehe deren in Hitler beschriebenen Neuen Welt-Ordnung und das lange vor dem angeblichen Judenbashing! Besser auch, das sollte der Leser wissen, wurde dem Volk der Juden auch auf Betreiben der Wirtschaftsbosse in den Ministerien an internationalen Verträgen gearbeitet, siehe Eichmann und auch die katholische Kirche, die den juden einen Staat geben sollten und das genau dieser Lage und Einsatzplan von den Alliierten verfolgt wurde, die da im Deutschen Nationalstaat vorgeschlagen wurde, aber dann auch von den USA nach nur 11 Minuten der Proklamation anerkannt wurde, während Palästina besetzt , noch heute um seinen freien, eigenen Staat kämpfen muß! Und Deutscher zu sein, Freunde, das muß gelebt sein, siehe die zwei letzten Kriege mit den Zielen von heute, siehe Proklamation der Weltjuden-Organisation das Deutsche und das russische Reich zu vernichten, siehe 1905 und da auch nach Reichsgründung der deutschen Länder und im Glauben, mit römisch-katholischem Recht versehen, auch das der westlichen Länder, wie Frankreich, dem Judenhasser, Spanien und auch Portugal! Vegessen auch, das es Juden und die Kolonialbesatzer in der Welt waren, die dem Deutschen Reich nach 1875 sofort alle Handel versagten, wenn da nicht auf den Produkten der Deutschen das Made in Germany stand! Nationen sind auch ein Produkt aus Italien und Spanien, wo der Faschismus durch a) Franco und B) Moussoulini propagiert wurde, durch dem aufkommenden Bolschewismus unter jüdischer Beratung seit der Oktoberrevolution 105 in Russland praktiziert und der späteren Sowjetunion lange vor Hitler wütete, siehe Kriegshysterie des Kapital gegen den Bolschewismus und deren Ideen von Juden, Karl Marx und Lenin, siehe auch dem Herrn Stalin! Und Judenbashing! Die Deutschen sind das allerletzte Land in denen Juden in der Regierung ein Mitspracheverbot bekamen, von ganz Europa, siehe da auch deren Abgrenzung von den ärmsten Juden der Welt, die da in Polen und Russland und auch in anderen Ländern der Erde deren Leben fristeten! Fakt ist auch, das die Geschichte bei Herrn Juri Below nachgelesen werden kann, der da im Netz nicht angefochtene Tatsachen als auch in der deutschen Familie einer der Stämme ist, der in Europa nicht nur als Berater und Geschichtenschreiber bekannt ist! Man kann auch die Geschichte der Deutschen in der Wehrmacht erfahren, siehe Anstand, Ehre und auch Stolz, denn diese Armee, so wird es überall bescheinigt, war die beste Armee, weil nach HLKO auch die einzige Armee, die sich an diese Normen hielt! Egal darf also das Schreiben hier nicht gelesen werden, sondern nach einem befreitem Deutschen reich und seiner Lehren in der Verfassung, die auch zur Gründung führte, siehe Menschenrechte und da dann die Gesellschaft der Deutschen- also Natur, Leben und dann auch die Achtung vor allen Lebewesen fordert, was man ja von der NWO und seinem heutigen haben wollenden Freihandelsabkommen nicht erwarten darf! Schön, das es diesen Artikel gibt und gerade den Kriegstreiber, der da als Bashing erlebt die Ukraine bewaffnet, um dann Russland wiederholt anzugreifen, wegen seiner Verfassung und auch Haltung zur Menschheit! Glück, Auf, meine Heimat und mit Gottes Hilfe auch bald wieder frei und in deutscher Hand!

  21. Dezember 20, 2014 um 1:02 am

    Emanuel Kristof auf Facebook:

    Vielleicht hilft es ja thematisch weiter die Konditionen auszublenden und zu erst einmal zu verstehen, dass alles miteinander verbunden und fraktal aufgebaut ist – jede Zugehörigkeit, von der man sich in seiner fraktalen Struktur mental und physisch löst, destabilisiert das ganze System. Individuum, Partnerschaft, Familie, örtliche Gemeinschaft , Volk, usw… alles natürliche Strukturen ohne Wertung – jede Wertung kommt ebenfalls einer Destabilisierung gleich.

  22. Dezember 20, 2014 um 1:01 am

    Andreas Körber auf Facebook: … Was das national zionistische (Nazi) Hypnoseprogramm angeht, das auch auf „Psychologie der Massen – Gustav LeBon“ und der babylonischen SprachManipulation zurück zu führen ist, berührt mein souveränes Integral nicht im geringsten. Ich lasse mich nicht funktionalisieren, um meine Landsleute schuldig zu sprechen, genauso wenig alle anderen Menschen, egal welch ethnischer Herkunft sie auch sein mögen. Ich bin jedenfalls auch von Liebe und Stolz erfüllt der deutsche Andreas Körber zu sein! Many blessings
    Andreas Körber http://www.WortKraftSchwingung.de

  23. Dezember 20, 2014 um 1:00 am

    Janosch Korell auf Facebook:

    Meiner Meinung entsteht dieser Unsinn aus einem Denkfehler: Die Belange des Staates sei die der Gesellschaft, daher bin ich für den Staat und stolz auf seine Taten. Die soziologische Komponente dabei ist, dass durch das Leben unter Herrschaft, die eigenen Identität nur schlecht, bis nicht, zur Blüte reifen kann. Mit der Nicht-Identität in die Existenz geworfen sucht man vergeblich den einzigen Ausweg: In der Arbeit, um sich mit Waren eine Identität zu basteln. Im Zuge der Ausbeutung und im Bewusstsein, dass der Wohlstand gerade am Zerbröseln ist, wird denen klar: Wenn der Wohlstand weg ist, dann bleibt von mir nichts mehr übrig, denn darin bin ich definiert. Also sucht man seine Identität im Kollektiv und das größte Kollektiv, das dazu alle miteinander vereint, ist das Konstrukt Nation. Die psychologische Komponente wäre: Da die mangelnde Identität zu einem mangelhaften Individuum führt, projiziert man seine Wünsche und Bedürfnisse in die Nation; die alles vereinende Religion ist ja nicht mehr da, um im Glauben, die Staatsgewalt stünde hinter einem, den großen Bruder hinter sich zu wissen. Alles in allem: Menschen mit Identität und Individualität würden wohl stolz auf eigene Taten sein, als auf die Taten seiner Herrschaft.

  24. Dezember 20, 2014 um 12:56 am

    Julia Heilmann-Schuricht auf Facebook:

    Ich fühle, dass es so etwas wie natürlichen Stolz gibt, als ureigenste Eigenschaft, so etwas wie pure Freude am eigenen Ausdruck-der besteht neben der Freude am Ausdruck allen anderen Seins.. Wir sind kein Schwarmbewußtsein, auch wenn es im Ursprung eins ist, ist doch die Vielfalt des Erlebens einzigartig und genau das meine ich mit Stolz, aber eben nicht im Gegensatz oder Vergleich zu einem anderen. Das ist der verzerrte Stolz aus dem in meinen Augen auch andere Formen, wie zB Nationalstolz erwachsen sind-ebenso wie alle anderen „reinen“ Emotionen auf allen Ebenen und auch auf der „niederen“ Ebene dann einen verzerrten Ausdruck annehmen können..Wo natürlicher oder göttlicher Stolz zur Eitelkeit wird. Für mich persönlich beginnt das Problem mit all diesen Feinheiten am Punkt des Sich-Vergleichens. Das bringt die Wertung in das Ganze. Fällt es weg, braucht es auch keine Gleichmacherei und Vereinheitlichung, gegen die sich im tiefsten Inneren jedes bewusste Wesen auflehnt, wenn sie „vorgegeben“bzw diktiert wird.

  25. Dezember 20, 2014 um 12:54 am

    Herbert Conrad auf Facebook:

    Natürlich kann ich so lange versuchen ein Haar zu spalten bis ich es in seine biochemischen Substanzen zerlegt habe um am Ende enttäuscht feststellen zu müssen auch nicht schlauer als vorher zu sein.
    Hauptsache ich kann mir dann einbilden klüger – anders – oder besser zu sein als andere.
    Ziemlich erbärmlich in meinen Augen.
    Definitiv.
    Denn hier findet bereits die hier so gerne vermeintlich ablehnende zur Schau gestellte Differenzierung statt.
    Das, was in unserer Kultur als Nationalstolz definiert wird ist aus etwas gewachsen was sich Gemeinschaft nennt. Und Gemeinschaften differenzieren sich durch genetische, naturhistorische, geographische und kulturelle Unterschiede der in diesen Gemeinschaften einzeln fungierenden und agierenden Klein-Gemeinschaften.
    Alle zusammen finden sich in ihrer Nationalität, Bewusstsein und Sprache wieder.
    Es muss für einige hier völlig orientierungslose sehr schwer sein, mit sich selbst Leben zu müssen ohne zu wissen wo diese Wurzeln
    sind, durch welche sie sich selbst definieren. Und wie ich hier feststellen kann, wird das Wirrwarr ihrer Argumente immer undurchschaubarer und desaströser.

    Stolz mit Todsünde oder sonstigen fragwürdigem gut und böse Denken zu stigmatisieren ist offensichtlich ein typisch deutsches Problem.

    Es ist absolut legitim Stolz für seine kulturelle Abstammung empfinden zu dürfen, denn dadurch unterscheiden wir- die Kulturen, uns voneinander.
    Und das ist auch gut so.
    Dieses neoliberale, schon fast pathtetisch pastorale sich gegenseitig auf
    die Schulter klopfende – ach was sind wir doch für tolle alle Menschen werden Brüder Gequatsche zum Bewusstsein, erheben zu wollen welches hier zur Schau gestellt wird, löst- auch wenn ich es bedauere das so sagen zu müssen, bei mir tendenziell einen nicht mehr zu unterdrückenden Brechreiz aus.

    Denn der Mensch hat nun mal Gut und Böse in sich.
    Diese Tatsache zu ignorieren nur um ja nicht in die Nähe des Bösen gebracht zu werden ist reichlich dumm.
    Jeder Vater hat das Recht stolz auf seine Kinder zu sein wenn er es so empfindet. Jede Mutter hat das Recht stolz darauf zu sein wenn sie ihre Familie sicher durch die Stürme des Lebens führt; genau wie jeder Deutsche das Recht hat stolz darauf zu sein ein Deutscher zu sein.
    Und wer Menschen ihren Stolz durch intellektuelle, klerikale oder therapeutische Haarspaltereien nehmen will, der erniedrigt sie.
    Und dazu hat niemand ein Recht.

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