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»Ich will eine Welt ohne Kriege«

Bundespräsident Joachim Gauck (Foto:Wikipedia): „Manchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.“

Bundespräsident und Pfarrer Joachim Gauck (Foto:Wikipedia): „Manchmal muss ein junger Mensch alles geben und wenn es das eigene Leben ist.“

Wir müssen uns nicht damit abfinden, daß es Kriege gibt. Sie sind von Menschen gemacht. Jeder kann etwas tun, um sie zu verhindern.
Arno Gruen

Ich gebe zu, dass ich im Gegensatz zu Wolfgang Jensen nicht einfach angstfrei sagen kann: „Ja und, dann lass sie doch kommen.“. Daher möchte ich mein NEIN zum Krieg mit diesem Artikel nochmals bestärken.

Mit Blick auf die zunehmende Kriegspropaganda, die uns allem Anschein nach in den nächsten Weltkrieg der Hintertanen treiben soll, wie es auch schon zum 1. und 2. Weltkrieg der Fall war, möchte ich Zweiflern, ob Gauck nicht doch Recht, hat, dass unsere Jungen auch mal ihr Leben hergeben müssten (für wen nur?), ein Buch von Arno Gruen empfehlen:

Ich will eine Welt ohne Kriege (Quelle)

Mit seinem bisher persönlichsten Buch richtet sich Arno Gruen direkt an Leser aller Generationen, die nicht aufgeben, von einer besseren Welt zu träumen.

Was ist lächerlich an der Vorstellung einer Welt ohne Gewalt? Warum wird der Traum von einem friedlichen Zusammenleben als kindliche Illusion abgetan, für Frieden demonstrierende Jugendliche sogar belächelt? Arno Gruen antwortet: Weil die Kraft der Träume die Anpassung an die angebliche Realität gefährdet. Menschen werden genau dann zu Eroberern und Kriegstreibern, wenn sie Gewalt mit Lebendigkeit verwechseln. Solange diese Illusion funktioniert, wird Größenwahn für Stärke gehalten.

Gerade junge Menschen sind noch in der Lage, Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu erkennen, weil sie noch mit den Opfern mitfühlen. Doch angesichts nicht endender Kriege fragen sich viele Menschen, ob es heute überhaupt noch richtig ist, Kinder in die Welt zu setzen.

Arno Gruen engagiert sich in diesem aufrüttelnden Manifest mit Nachdruck für die Kraft der Träume. Denn der feste Glaube an das Gute in der Welt ist folgenreicher und lebendiger als politische Ideologien. Es ist sein Appell an die kommenden Generationen, sich die Kraft für den Frieden zu bewahren, und macht Mut, dafür einzutreten.

***

Ich würde mir sehr wünschen, wenn immer mehr Menschen erkennen, dass unsere Medien Kriegstreiberei betreiben. So hörte ich heute, dass Spiegel und Zeit inzwischen 15% Abonennten verloren haben (siehe Aufforderung). Zudem gab es gestern eine Friedensdemo vor dem Haus unseres Präsidenten und dort sollen reichlich Schuhe geworfen worden sein.

Ich empfehle die gestrige äußerst bewegende Rede des Theologen Eugen Drewermann, der Ross und Reiter nennt und klar macht, vor wem sich die Menschen auf der Welt zu fürchten haben:

Und hier gleich noch ein tpysches Beispiel, wie die Mainstreampresse alle Friedenswilligen in die Ecke der Verschwörungshteorertiker als auch Neu-rechten stellen:

„Friedenswinter“ vor Bellevue
Verschwörungstheoretiker kapern Friedensdemo in Berlin
Mit Plakaten demonstrieren Menschen am 13.12.2014 bei der Friedenswinter-Demonstration vor dem Schloss Bellevue in Berlin unter dem Motto „Verantwortung für unser Land heißt: Nein zu Krieg und Konfrontation“.
Im „Friedenswinter“ wollte sich traditionelle Friedensbewegung mit den neuen „Mahnwachen“ verbünden – für die gute Sache. Zur ersten Großdemo kamen tatsächlich 4000 Menschen, um in Berlin gegen Krieg und gegen Bundespräsident Gauck zu protestieren. Darunter viele Verschwörungstheoretiker und Paranoide.(Quelle)

Auch der Kabarretist Christoph Siber bringt die laufende Kriebstreiberei auf den Punkt:

… wem so viel Schönes widerfährt,
das ist einem doch ein neuer Weltkrieg Wert
… Hallelujah

Kategorien:Gesellschaft, Politik Schlagwörter: , ,
  1. Dezember 16, 2014 um 5:43 am

    Hat dies auf Weltpolitik rebloggt und kommentierte:
    Für eine Welt ohne Kriege

  2. Gerd Zimmermann
    Dezember 16, 2014 um 9:31 am

    Eva, gefaellt mir.
    Ich denke auch Energie fliesst nicht. Wohin auch.
    Es ist diese extreme Vibration, welche wir als Tinnitus
    bezeichnen.
    Dies ist das morphogenetische Feld ohne oben
    und unten, da es keinen Raum einnimmt. Geist.
    Pures Bewusstsein.
    Ich habe gelernt mit dem geistigen Auge zu sehen, wer dies
    nicht kann, betrachtet mich als behindert.
    Die Null, dass Meer der Formenlosigkeit beinhaltet alle Formen,
    da Materie jederzeit (um)formbar ist.
    Weil nur wenige Menschen darum wissen, lasse ich mich gern
    dafuer belaecheln. Ich habe Wissen, welches an keiner Uni der Welt
    gelehrt wird. Nun dieses Wissen kam zu mir, es ist ein Geschenk,
    alles wissen zu duerfen. Alles, auch die letzte Frage.
    Die Zeit ist noch nicht reif, Guido nennt das den Zenit, ich zweifel an
    das hier jemand ahnt, wovon er eigentlich spricht. Von einem Ereignis
    kosmischen Ausmasses waehrend wir hier ueber Dinge reden, nicht mal
    ueber Fensterputzen, wie willst Du etwas sehen koennen…..

    Mir half beim sehen die Aktzeptanz, ich habe auch kosmische
    Eltern. Hier im Forum steht das unverfaelschte Vater unser. Zufall?
    Nein, wer verseht es?………???

    Das Wissen, Eva, muss ich der Gemeinschaft weitergeben. Diese Zeit ist noch
    nicht gekommen.

    Aus irgendeinem Grund habe ich keine Mail.
    14 rue de Hagenthal; F-68220 Leymen

    Was bedeutet das fuer das Ganze? Die Welt ist dort zu Ende, wo Deine
    Fantasie endet.
    Wenn Guido sagt, Gravitation ist eine dumme Angewohnheit und Tueren
    muss man nicht benutzen, auf deutsch, man kann auch durch die Wand gehen,
    nur Quatsch? Eher nicht. Wie sollte Materie Geist behindern? Ist doch Bewusstsein
    die Ursache und Materie die Wirkung, nicht wahr Prof. Bin Gluecklich. Bin Laden ist
    auch so einer. Bin Arbeiten wird noch gesucht. Klar bei so viel Arbeit.

    In diesem Universum hat sich noch nichts bewegt,
    ausser die Gedanken. Diese Wirklichkeit erschafft die Realitaet.
    Wirklichkeit und Realitaet sind untrennbar.
    (Gold)DNA, QUANTENPHYSIK und BIOKOMMUNIKATION sind Eintrittskarten
    in das Wunderland von Alice. Nicht jeder muss hier umsteigen. Einfach sitzen
    bleiben…die Tram kommt garantiert hier wieder vorbei.

    Putzt eure Waffen, ist spannender, Krieg spielen. Kopfkinokrieg.

    Gruss Gerd

    • Dezember 16, 2014 um 9:34 pm

      @Gerd

      Dieser Kommentar von dir ist wesentlich aufschlussreicher.

      Die Dinge, die du hier ansprichst, habe ich selbst auch schon vielfach auf anderen Blogs geschrieben (kannst du ja nicht wissen). Nur drücke ich mich da auf etwas andere Art und Weise aus als du. Aber jedem sein eigener Stil. Zum geistigen Austausch scheint mir allerdings eine klarere Ausdrucksweise nützlicher. Wenngleich mir klar ist, dass es hier um Fakten geht, die sich schwer in Worte fassen lassen.

  3. Dezember 18, 2014 um 8:58 am

    Inzwischen grummelt es arg im Netz um #PEGIDA, #HOGEDA, … neben Mahnwachen und der oben gezeigten Friedensdemo einer weiteren, zunehmenden Bewegung auf den Straßen unserer Städte. Ein wichtiges Thema ist die gefühlte und diesen Menschen Angst-machende Islamisierung ihres Abendlandes. Das hat mir ein schlechtes Geschmäckle. Waren es früher die Juden sollen es heute die Muslime sein, an denen man sein Angst vor einem wirtschaftlichen Abrutschen abarbeiten soll? Ich frage soll, sieht es doch so aus, als häten unsere Mainstreamer gut dran gearbeitet. Hagen Rether machte es schon vor einiger Zeit sehr deutlich, wie auch diese Manipulation gelaufen ist:

    Und so past auch die Frage ins Bild, ob wir womöglich wieder in die schöne Falle des Teilens und Herrschens unserer Hintertanen laufen. Ich nehme jedenfals wahr, wie einige der „Aufklärer“ sich für die Sache von #PEGIDA erwärmen und zum Mitmachen aufrufen. Mir ist nicht ganz wohl dabei. Wie geht es Euch?

    • Dezember 18, 2014 um 9:10 am

      Zeigt Arno Gruen in seinem kleinen Buch ‚Gegen den Gehorsam‘, gerade was die Entstehung von “Feindbildern“ anbetrifft, nicht genug Hinweisschilder, die unseren gemeinsamen Weg säumen ? Erst recht in Verbindung mit der Problematisierung eines PROBLEMS und der Bewusstwerdung des daraus hervorgehenden Lösungsweges, welches der gemeinsame Weg ist ?

      Gruß Guido

      • Januar 2, 2015 um 6:04 pm

        Lieber Guido!

        Nicht nur Arno Gruen liefert(e) immer wieder „Steine des Anstoßes“. Viele andere taten und tun es auch. Allein, der typische / mehrheitliche zivilisierte Mensch schaut / hört / fühlt (!) nicht hin.

        Ich stieß die letzten Tage auf Clips bei youtube zum Phänomen „Kognitive Dissonanz“. Joerg Messerschmidt sagte dazu, daß wohl ca. 99,9 % diesem Phänomen unterworfen sind. Ich halte es für die schon seit vorbiblischer Zeit bekannte „typisch neurotische Abwehr- / Vermeidungshaltung“ – wenn auch nicht unter diesem Namen.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

    • federleichtes
      Dezember 18, 2014 um 9:52 am

      Das ist kein Kommentar, lieber Martin – auch Dich begrüße ich, mal wieder.

      Ich las hier gestern mit etwas Wehmut einen Kommentar von Mr. Chattison. Wie oft der – mit den verschiedensten SEHR PLAUSIBLEN Begründungen – zur Selbst-Besinnung aufrief, war mir bewundernswert. Wusste er nicht, dass diese Aufrufe verpuffen würden an der Mauer der Beschränktheit?

      Ich vertelefonierte den gestrigen Abend. Mit einem Menschen, der Bewusstsein hat. Seine persönliche Entwicklung verlief in einem Tempo, dem seine Sprache nicht folgen konnte. Er muss nicht über Sachverhalte nachdenken, sondern darüber, wie er deren Bezüglichkeiten formuliert. Ich weiß also bereits bervor er spricht, dass er weiß. Denn wir beide wissen, dass ein Kilo Erdbeeren und zwei Kilo Johannisbeeren und drei Kilo Himbeeren köstlich schmecken. Und wenn wir wissen wollten, wie viel Marmelade aus den Früchten gewonnen wird, dann kochen wir die Früchte und essen die Marmelade.

      Susanne sagte mir, Heckenbraunellen essen gerne Mohn. Ich kaufte Mohn und legte ihn auf einem Teller (Goldrand!) und stellte den Teller zu den anderen Tellern. Enttäuschend, die Heckenbraunellen aßen den Mohn nicht – vier Euro an die Wand geschmiert? Nun beobachtete ich die Wege der Heckenbraunelle genauer und verstreute den Mohn dort. Vorgestern sah ich sie dann auf dem Teller sitzen und erlebte das Unbezahlbare: Glück. Des Rätsels Lösung ganz einfach: Die Heckenbraunelle konnte anfangs nicht wissen, dass sie Mohn gerne mag – weil sie in ihrem Leben noch niemals Mohn gesehen und gegessen hat.

      Und so ist das mit dem Bewusstsein. Wer sein Leben niemals in einem strukturellen Bewusstsein und einem umfassenden Ich-Du-Wir-Bewusstsein erlebte, lässt sich eben von fremdem Geist wie einen Christbaum schmücken, und glaubt, die Blaumeisen-Typen hätten einen oder auch einen mehr an der Waffel.

      Na ja, wir haben ja ganz andere Probleme. Auf der Ebene, wo das Erkennen des Problems bereits die Lösung ist. Deswegen haben wir auch keine Hämorrhoiden, und wenn wir welche hätten, heilten wir sie nicht auf der Ebene, auf der sie entstanden sind: Auf der geistigen.

      Mein Gesprächspartner und ich mussten in den vier Stunden einige Male herzlich lachen. Denn wenn das Fragmentierte sich auf der ERFAHRUNGSEBENE wieder vereint, ist die Welt, das Leben und der ganze Rest so vereinfacht, dass kein Blatt Papier des feindseligen Geistes in diese durch Erfahrungen abgesicherte Welt einzudringen vermag. Pegida? Früher hieß die Babynahrung Milupa.

      Dir einen guten Tag.

      Wolfgang

  4. Gerd Zimmermann
    Dezember 18, 2014 um 5:48 pm

    Verdammt ,dass hat Dir der TEUFEL gesagt, verdammt, meine Weltraumflotte, die GHerz aus Gold mit dem unwahrscheinlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb, nur so kann man die Hyperraumumgehungsstrasse volle Pulle ohne Maut nutzen, da man schneller als das
    Licht ist, ergo, kann man zur eigenen Geburt niemals zu spaet kommen, denn DIE bestraft
    ja das Leben, wegen der Tapeten. Quatsch, Tod.
    Wer laenger stierbt, ist frueher leb. Mit A oder B-meiesen.
    B-weisen. Oder fehlt da noch was?

    Ja, der Beweis, dass ich, du, er, sie, es, wir, sie, ihm, ihr alle, wir sind.
    Und nun, ist Partytaime.
    Sagt der Eine zum Anderen, ich verkaufe Dir drei Zentner Bewusstsein, sagt der danke
    das hammse in drei Wochen bei Amazon.

    Die Metapher der Schlange, Schuppen ueber Schuppen.
    Martin hat nur die Notausgaenge gezaehlt.
    Er hat sich nicht vernullt. Was will Er so alleine da drinnen im draussen.

    Gruesse Gerd

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