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Ah…all die Verbote…

viele unnötig… viel unsinnig…
viele widersprüchlich, aber
sie werden kreiert, en masse, ungeniert…
in endlosen Zahlen…
in all den politischen Zirkuszelten…
Sie werden dann durch
Staatsgestalten mit Staatsgewalten
der Menschheit aufoktroiert…
Notwendigkeiten?
Lasten? Bürden? Qualen? Belästigung? Zwang?
Einschränkung? Einengung? Einzäunung?
Manipulation der Mächtigen…
Gesetztgebung der selbst nicht allzu Perfekten…
der nicht gerade Ehrlichen & Stubenreinen…
der partei-ideologisch Zerstrittenen…
der oft Zerstückelten und Zerteilten…
oft in Unvernunft unvereint Verharrten,
verzögert und verzettelt…
die vollkommen verwirrt, verbohrt, unstet Verweilten…
in geldgieriger Selbstsucht eigene Interessen vertretend…
die allerdings, individuell und kollektiv, meinen…
der Mensch könne nicht
ohne sie existieren…
und in täglichem Tun und Treiben
nicht ohne sie funktionieren…
und das Individuum könne nicht ohne sie
wirklich froh und frei sein…
Und so kommen diese Verbote…
angerollt wie Lawinen…
die alles so mehr oder weniger
verhindern, begraben, verschütten…
und so sagen die Menschen
in all ihrer Frust…
sie nehmen uns den Frohsinn
und im Lebenslauf die Lebenslust…
Nur in geringer Zahl sind sie da…
all diese Verbote
um uns zu dienen,
um uns zu schützen…
Allzu viele andere wiederum…
sind nur Objekte als Hindernisse…
die uns sonst sehr wenig nützen…
und man unterliegt oft der Versuchung
sie zu ignorieren…sie zu umgehen…
Bedenke!
Moses kam einst vom Berg Sinai herunter
mit nur zwei Tafeln…
beschrieben mit nur 10 Geboten…
Haben die nicht bisher ausgereicht?
Wenn man demnach das Göttliche,
das Gottgegebene,
mit dem Menschlichen vergleicht…
so verdient wohl Gott,
in seiner großen, unendlichen Güte…
in seiner wirklichen Weisheit…
mit seinen sehr bedeutsamen,
sehr wenigen Worten…
in irdischer Anwendung und Bewertung
auch sehr dankbar und sehr reichlich…
die weit aus besseren Noten!

Gerhard A. Fürst
28.11.2014

Mose (José de Ribera, 1638) (Foto: Wikipedia)

Mose (José de Ribera, 1638) (Foto: Wikipedia)

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,
  1. Dezember 1, 2014 um 10:56 pm

    Lieber Gerhard,

    vielen Dank, dass Du den Ball gefangen hast, und das Thema Verbote gleich in Deiner poetischen Ader verarbeitet hast!

    Was allerdings die 10 Gebote angeht, möchte ich nochmal die Worte von ??? anreichen:

    „Jedes ausgesprochene Verbote inkludiert gleich sein Brechen.“

    Und das Brechen praktizieren mannigfalltig Jene, die da herrschen, denn sie lassen ohne Ende in ihren angezettelten Kriegen töten …

    … und wollen uns dabei weiß machen, dass es der Wille der vielen Menschen und akquirierten Soldaten ist, die sie als Kanonenfutter (Bezeichung stammt vom Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger) ins Ehrenfeld schicken, ohne darauf hinzuweisen, wie sie verstehen, die Meinung der Massen in ihren Propagandaschauen zu (in)form(ier)en verstehen.

    Dabei braucht kein Mensch Verbote, versteht er doch intuitiv, was ein für ihn zuträgliches Verhalten ist, oder?

    Herzlich, Martin

    • Dezember 1, 2014 um 11:37 pm

      Sehr schön geschrieben Gerhard!

      Und Martins Kommentar komplettiert es noch:

      „Dabei braucht kein Mensch Verbote, versteht er doch intuitiv, was ein für ihn zuträgliches Verhalten ist, oder?“

      Ich habe mal gelesen (mehrmals), dass die 10 Gebote ursprünglich aus Ägypten kamen.
      (Weiß aber nicht mehr wo ich das las). Dort waren es allerdings keine Gebote, sondern man zählte auf, was man richtigerweise getan oder gelassen hatte.

      Ich habe nicht ….
      Ich habe immer ……
      usw.

      Das galt besonders für die Pharaonen, die dadurch ins ewige Leben kommen wollten. Ein Ticket für die Reise so zu sagen.

  2. tulacelinastonebridge
    Dezember 2, 2014 um 11:01 am

    hier gehörts her…..

    Wiki…..

    Gebot (Ethik)

    Ein Gebot ist eine verbindliche Anweisung, die als positives Gebot oder als negatives Gebot, also als Verbot, gefasst sein kann. Gebote sind allgemein nicht einfach Gesetze, da nicht jedem Gebot auch Gesetzeskraft innewohnt oder zugeschrieben wird.

    Religiöse und ethische Gebote leiten sich oft aus dem Naturrecht oder der Goldenen Regel ab. Ihr Einfluss auf das Handeln hängt auch mit der Erziehung und dem persönlichen Gewissen zusammen.

  3. tulacelinastonebridge
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