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„Hallo Riechsalz, was soll der Scheiß!

Leben wir eigentlich für die Katz? Sind Müh, Leid, Entwicklung und Fortschritt bedeutungslos, pillipallischnickischnack? Fressen und furzen, bis der Arzt kommt, nach uns die Sinflut, Hauptsache, das Häuschen ist bezahlt und die Kinder studierten? Ja, Leben ohne Verstand im Sinne von Vernunft, aber auch sinnlos, ganz ohne Gewinn?

1989 auf Kreta schrieb ich einige Texte. Ich fasste sie zusammen unter dem Arbeitstitel „Schöpfungs-Bewusstsein“. Darin geht es natürlich auch um Zweck und Nutzen. So, wie in diesem:

Die Produkte menschlicher Synthese
Der universelle Prozeß ist einerseits Offenbarung im Makrokosmos, eine sich ausbreitende Darstellung verschiedener Ideen und Motive, die stete Veränderung einer Vielzahl von dynamischen Existenzen. Dagegen erfolgt im geistigen Mikrokosmos ein anderer Prozeß, der jedoch als ihr kleinster Baustein von der materiellen Entwicklung nicht losgelöst zu betrachten ist. In den Atomen fließen alle Informationen über das Geschehen zusammen und werden dort passiv gespeichert. Das besondere an den Daten aber ist, daß sie aus angewendetem Wissen entstanden sind, also Aussagen über Technologie betreffen, die NEU entstanden ist. Diesen Ausfluß an neuen Daten durch den universellen Prozeß nenne ich Nutzen.

Der Mensch ist Individuum, entdeckt sich in der Welt. Er vervollkommnet sich in dieser Entwicklung, wohl mehr oder weniger, aber Schritt für Schritt immer mehr. Er tendiert hierhin, dorthin, entdeckt Neigungen, Fähigkeiten, legt sich fest und läßt wieder los. Die Wesen liefern ihre geistigen Produkte, indem sie ihre Ideen leben und verwirklichen, kollektiv an den Schöpfer ab, produzieren dessen Nutzen mit ihrem oder aus ihrem Dasein heraus. Das ist die eine Seite der menschlichen Medaille: zwanghaftes Tun, Unfreiheit, Unsinn für sich selbst. Jedoch schafft der Mensch auch für eigene Rechnung, wiederum zwingend, da er für sich selbst eine in sich abgeschlossene „Einheit Individuum“ ist. Von diesem „natürlichen Egoismus“ seines Wesens kann sich der Mensch ebenfalls nicht befreien, er muß lernen, ob er will oder nicht.

Nun, es gibt viel zu lernen, soviel, daß ein einziger die Fülle an Daten nicht speichern, geschweige denn verarbeiten kann, so daß die Frage im Raum steht: Was ist wichtig zu erlernen? Besser stellte man vorher noch die Frage: Wofür ist zu lernen? Was brauchen wir für ein Leben nach dem letzten körperlichen Tod? Möge sich jeder selber mit dieser Frage beschäftigen. Mir geht es darum festzustellen, daß der Schöpfungsprozeß zu ende ist, wenn Gottes Nutzen entstanden ist. Dieser Status (den ich Vollständigkeit nenne) wird zu einem bestimmten Zeitpunkt sein, den niemand kennt. Irgendwann beendet dieses Produkt den universellen Prozeß. Ich würde diesen Tag ungern als das „Jüngste Gericht“, den „Jüngsten Tag“, auch nicht als „Gottes Gericht“ bezeichnen. Nur ist dann für das Individuum einfach eine bestimmte Art der Entwicklung abgeschlossen, Dinge für sich zu tun, nämlich Erfahrungen im Bereich körperlicher Existenz zu sammeln. Ich kann kein genaues Bild vom weiteren Werdegang entwerfen, mir nicht genau die Bedingungen des „körperlosen Lebens danach“ vorstellen. Es muß jedenfalls mit dem universellen „Prinzip Gerechtigkeit“ zu tun haben.

Der Text ist unverändert geblieben. Meine Meinung zum Thema Leben auch. Was sind schon 25 Jahre.

Viel Freude bei einer weiteren Erörterung

Euer
Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. November 29, 2014 um 1:14 am

    Als ich nach Ende des letzten Schultages nach hause ging – mit knapp 17 Jahren – war in mir der Gedanke, daß man uns etwas (sehr) wichtiges nicht gesagt habe.
    Ich denke, hinter diesem Gedanken steckte die Frage nach dem „Sinn des Lebens“.
    Darüber war ich nicht aufgeklärt.

    Daß eine solche Aufklärung nicht nur möglich, sondern sogar lebenswichtig ist, konnte ich erst nach meiner schweren (Lebens-)Krise 1987 und „Erleuchtung“ 1991 erkennen.
    Und ich konnte erkennen, daß dieser Mangel der Nicht-Aufklärung nicht nur mich persönlich, sondern die große Mehrheit der Menschen um mich herum betraf.

    Über den – wahren – Sinn des Lebens nicht aufgeklärt sein: das gehört zum Phänomen der „Entfremdung“ der modernen / zivilisierten Gesellschaft. Was außerdem noch alles zu dieser Entfremdung gehört, habe ich in über 20 Jahren Arbeit an diesem Thema, seit 1992, herausgefunden. 20 Jahre, in denen ich den Weg der HEILUNG selbst gegangen bin und mich quasi wie ein Puzzle wieder zusammengesetzt habe, (wieder) HEIL / GANZ gemacht.

    Denn vorher war ich ein gespaltener, zerrissener, fragmentierter, Mensch, der NICHT heil, NICHT ganz war. Ich war nicht vollständig. Ich war noch nicht mit meinem Wesenskern, mit meiner Seele, vereinigt. Zwischen mir und meiner Seele lagen noch „Störfaktoren“, traumatische Erfahrungen, neurotische Ängste und Zwänge, energetische Blockaden.

    HEUTE hat ALLES, was ich erlebt habe, SINN – denn es gehört zu MIR, zu meinem Leben. Auch – und vielleicht vor allem – die „negativen“ Erfahrungen und Phasen.
    HEUTE kann ich zu meinem Leben „ja, JA“ sagen – zu allem, was dazugehört. Einschließlich der Vergangenheit und den „negativen“ Erfahrungen.

    Warum kann ich das?
    Weil ich mich mit meiner göttlichen SEELE verbunden / vereinigt habe und mich mit ihr und der – feinstofflichen – KRAFT, die sie ist, identifiziere. Das Potenzial dazu besitzt JEDER Mensch – unverlierbar. Denn das ist sein wahres Sein. Er muß es nur (an-)erkennen und die „Transformations- / Identifikations-Formel“ anwenden, die uns z.B. durch die Bibel, durch Moses und Jesus, gegeben ist: „ICH BIN …“.

    Ja, das ist der „Name Gottes“. Es ist aber auch der einheitliche „Familien-Name“ ALLER Menschen. Denn wir alle sind Kinder / Samen / Ableger / Teile Gottes. Oder „Blätter / Blüten“ am „Baum“ des göttlichen Universums.

    Jeder von uns ist ein Teil der „Erfahrungs-Oberfläche“ des göttlichen Ganzen. Oder vergleichbar einer Zelle im „Organismus Gott“.

    Diese Fähigkeit, Erfahrungen machen zu können, ist nur EIN Teil der Aufgabe, die wir hier zu erfüllen haben.
    Ein anderer Teil ist, körperlichen Nachwuchs zu zeugen und aufzuziehen, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
    Ein weiterer -sehr wichtiger – Teil unseres „Amtes“ hier ist, SPIRITUELLEN Nachwuchs zu zeugen – um die Weitergabe der Fähigkeit der Anwendung des höchsten Prinzips von Generation zu Generation zu sichern – so daß alle Kinder im Geiste dieses Prinzips praktisch erzogen und theoretisch unterwiesen werden.

    Der Sinn des Lebens für uns Menschen ist, dieses hohe „Amt“ im Geiste des höchsten Prinzips – des Seins, Lebens, Universums – nach bestem Vermögen auszuüben.
    Von dem Zeitpunkt an, da wir geistig-seelisch-spirituell erwachsen sind, sind wir auch eingeweiht („Initiation“) und aufgestiegen („Ascension“) zum „Stellvertreter Gottes“.

    Ich bin sehr zufrieden mit meiner „Stelle“: Freie Wahl der Aufgaben, freie Einteilung der Arbeitszeit – und die Entlohnung ist reichlich. Und der Chef ist die Liebe selbst.
    Was will man mehr?

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

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