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Deutschland, Deutsch-Sein …

Deutschland galt von der Reichsgründung an bis vor den beiden Weltkriegen als das Land der Dichter und Denker. Immerhin satte 33 Jahre, die entwicklungstechnisch ausreichten, um sehr konkret in den Fokus ganz anderer Mächte zu geraten. Ich sage mal so: Ziele muss man definieren, um sie treffen zu können. Dazu gehören durch Grenzen geteilte Landgebiete, und dazu gehören Völker mit verschiedenen Kultur-Charakteren.
Kurz
Das Ganze fragmentierte sich künstlich durch Willkür.

Einerseits mittels Machtbesessenheit von kirchlichen und weltlichen „Fürsten“, andererseits durch wie auch immer entstandene Aversionen gegen andere Völker. Denke ich an die Barbaren des Germanentums, denke ich an die Heiligen, die über die Germanen her fielen, um sie wahres Barbarentum zu lehren. Amen.

Zur Entstehung Deutschlands hier ein Kommentar zu der Frage, wie Deutschland entstand:

„Deutschland hat sich über einen längeren

Zeitraum entwickelt und es gab mehrere Ereignisse, die dieser Entwicklung Vorschub geleistet haben:
– 843 die letzte und damit endgültige Teilung des Fränkischen Reiches
– 911 die erste Wahl eines Königs von deutschen (damals Ostfränkischen)
Fürsten
– 955 die Schlacht auf dem Lechfeld, die ein ausgeprägteres
Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Teilnehmenden Adligen hervor rief
(wie weitere Abwehrkämpfe gegen Normannen und Ungarn in dieser Zeit)
– nicht zu unterschätzen ist die Übersetzung der Bibel ins Deutsche durch
Luther im 16. Jhdt, durch die sich die Deutschen einander verstärkt als
Sprachgemeinschaft verstanden
– Die Sprachclubs und -gemeinschaften der Intellektuellen Ende des 18. Jhdts. in mehreren deutschen Städten
– die Befreiungskriege gegen Napoleon 1813-15
– Die Reichsgründung durch Bismarcks Einfluss 1871
– etc.
Diese Liste ist nicht vollständig und beinhaltet auch längst nicht alle wichtigen Ereignisse, sondern nur die mir einfallen.“

Quelle: Die Entstehnung Deutschlands

Netter Kommentar, gell.

Ich bezeichne Deutschland – entsprechend – als eine Erfindung, die primär einer Zielbeschreibung dient/e: Der Feindschaft zur Ehr.

Und wie verhält es sich mit DEM Deutschen? Ich konnte weder den Deutschen, noch den Russen, den Griechen oder den Neger bisher nicht finden. Auch keine Sachsen, Thüringer (außer Bratwurst unbestimmter Herkunft!) oder Bayern ausfindig machen. Wie sagte mir mal ein türkischer Freund: Arschlöcher gibt’s überall.

Nun ließe sich fragen, ob das Deutsch-Sein sich durch den Staat Deutschland bedingte, oder ob erst ein Deutsch-Bewusstsein zu einer Staatsgründung führen konnte. Frage ich mal anders: Warum braucht ein Mensch eine Heimat? Ist er dieses Gefühls bedürftig? Und woher kommt diese Bedürftigkeit? Wohl kaum aus dem Nichts. Und die Kehrseite der Bedürftigkeit der Mensch, der da, wo er ist, sich Zuhause fühlt. Kommt diese von Grenzen und Kulturen unabhängige Identität auch aus dem Nichts?

Was macht Deutschland für fremde Mächte so interessant? Sind es geografische „Altertümlichkeiten“? Sind es die Menschen, die unter diesem Einfluss auch bestimmte Wesenseigenschaften entwickelten?

Deutsch-Sein, Deutschland, „Maus“ für die Katz?

Bin gespannt, wie und was ihr so denkt.

Euer
Wolfgang

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  1. November 26, 2014 um 8:41 am

    Du fragst, ob ein Mensch eine Heimat braucht.

    Feststellen kann ich, dass ich mich dort schnell zu Hause fühle, wo es sehr ähnlich den gemachten Erfahrungen in meiner Kindheit ist.

    Heimat hat für mich etwas mit Sicherheit zu tun, mit Geborgenheit. Das beginnt in der kleinen Familienzelle. Weite ich den Kreis aus, ist es der „Clan“, auch wenn wir ihn in Deutschland wohl kaum mehr richtig pflegen. Mache ich den Kreis größer, kommen Freunde hinzu, die ich über diverse Aktivitäten kennengelernt habe. Noch weiter kommen jene Menschen dazu, die ich während meiner Aktiviten des Geldverdienens zum Leben kennen gelernt habe oder die Menschen im Dort/Kietz, denen ich sonst noch begegne.

    Und wenn ich jetzt den Kreis erweitere, so kenne ich diese Menschen nicht persönlich, sprich ich habe mich mit ihnen nicht direkt ausgetauscht. Daher weiß ich nicht, was sie bewegt, welche Vorlieben sie haben. Das beruht dann auf Hörensagen.

    Je weiter ich den Kreis meiner Zugehörigkeit vergrößere, desto weniger stark ist die Resonanz mit diesen Personen.

    Der Begriff Reich sagt aus, dass es ein Gebiet mit Grenzen gibt, bis zu denen das besagte gebiet reicht. Diese Grenzen sind spätestens mit den Römern in Deutschland eher willkürlich gesetzt worden. Viele der Fürsten haben sich mit den Nachbarn arrangiert und habe immer wieder mal eine Kabbelei ausgetragen, um die aufmüpfigen jungen Kerle zu reduzieren. So mussten sie diese, die ihnen die Macht abspenstig machen könnten, nicht selbst entsorgen, sondern das machten sie dann schon gegenseitig. Teile (Feindbild) und Herrsche (Gefolgschaft auf Ehre und Stolz auf die Heimat). Genial nicht?

    Das der Druck von anderen „Völkern“ dafür sorgte, dass sich auch in diesen Landen die Menschen mit ähnlicher Kultur (Sprachen, Mythen, Kunst, …) zusammen taten, um diesem Druck standzuhalten, ist vergleichbar mit dem Zusammenschluss der Einzelzelle zu Lebewesen. Das nächste Holon also. Es sorgte dafür, dass sich nicht mehr die Menschen in den deutschen Landen gegenseitig überfielen, sondern dass nun die sich formierenden größeren Nationen nun gegenseitig den Garaus machten.

    Ist dann die Denke der Neuen Weltordnung (NWO) nicht sogar zielführend. Wenn es nur noch eine Weltnation gibt, mit einem Führer, einer Religion, einer Polizei, einer …, sollte es dann nicht mit dem Bekriegen auf der Welt aufhören? Dann bekriegt zwar nur noch der Führer die einzelnen Menschen, aber nicht mehr die Menschen gegenseitig.

    Wäre nach dem Muster des Zusammenschließens gegen den übermächtigeren Feind nicht der äußerirdische Böse ein guter Anlass, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Lösung der übernationale Weltstaat ist?

    Ich habe gestern noch ein weiteres Interview mit Barry Jünemann zu seinem neuen Buch geführt, das ich diese Tage noch veröffentliche werde. Es geht um die Strategie, die NWO durch die Zunahme angstmachenden Chaos zu erreichen, die gerade durch die Arbeiten der Truther und den Mahnwachen befördert wird.

    Hier ist noch ein schönes Video, das die scheinbare Willkürlichkeit der Grenzsetzungen in Europa erfühlen lässt:

    .
    Da wird der Spruch „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ irgendwie komisch, oder?

    Die Beleuchtung des Konzeptes „Stolz“ wäre dann auch noch einen Artikel Wert. Wer fühlt sich berufen?

    • November 26, 2014 um 3:41 pm

      Stolz ist ein abstrakter Begriff, welchen ich als von dem Urgrund ‚NEID‘ her als ÜBERLEGENHEITSGEFÜHL definiere.
      Nach meiner Auffassung ist dies das genaue Gegenteil von Bescheidenheit, welche ich wiederum nicht als „Duckmäusertum“ betrachte, sondern als Begriff, der sich bemüht, sich so klar, wie möglich auszudrücken.
      Das ist selbstvertändlich nicht unbedingt deckungsgleich mit „Stolz“, der sich als „Dünkel“ entpuppt, sobald die Bemühung um Klarheit zu wünschen übrig lässt.
      Stolz ist zumeist direkt verbunden mit angenommener oder gar ERERBTER Vormacht, hervorgerufen durch wirtschaftlichen Vorteil, Familien-Standesname, oder anderweitiger MACHTMITTEL, welche dann in der menschlichen Gemeinschaft sich Klüfte auftun lässt, wo sich durch die vom stolzen Gebaren eines Einzelnen, oder einer Logen-Verbindung Betroffenen sich als Untergebene verhalten oder — im besten Fall — sich denen in Bewunderung unterwürfig dienen.
      Stolz ist anhaftend an jeglichem „standesgemäßen Verhalten“ der Aristokraten, der Monarchen, oder — heute — der Polit-Oligarchie.
      Bezeichnenderweise hört man die Äußerung, „Ich bin stolz“ zumeist aus englischem oder amerikanischen Raum.. in Deutschland ist dieser abstrakte Begriff sehr ungebräuchlich geworden; kommt allerdings wieder hervor durch die Rechtsradikalen, die behaupten, „ich bin stolz, ein Deutscher zu sein.“

      Obgleich dies auch meine MUTTERSPRACHE ist, würde ich Stolz NIE auf mich bezogen anwenden, gerade weil ich DAS DEUTSCHE NUR ALS SPRACHE begreife, mich anhand der sprachlichen Möglichkeiten präzise ausdrücken kann, doch das nicht als Überlegenheit gegenüber anderen wahrnehme, vielmehr als mein Angebot, diese Menschen in GLEICHE AUGENHÖHE hinauf zu ziehen.
      Ich bin natürlich froh, dass ich das Deutsche beherrsche, überhaupt, dass ich die HOCHSPRACHE bevorzuge, aber angesichts der DEUTLICHEN WARNUNG VOR DEM GEFÜHL DES STOLZES ALS DÜNKEL bleibe ich bescheiden bei KLÄRUNG dieses abstrakten Sachverhalts.

      • November 26, 2014 um 11:40 pm

        Vielen Dank auch Dir für diese Interpretation von STOLZ, mit der ich gut etwas anfangen kann.

        VG Martin

    • federleichtes
      November 26, 2014 um 9:36 pm

      Danke!

      Uns wurde suggeriert, dass eine nationale Heimat Identität bedeutet. Ich bIN Deutscher, ich BIN Export- und Fussballweltmeister – ich BIN fleissig. Klaro? Ich BIN Deutscher und damit Verbrecher an Juden und dem Rest der Menschheit. Und weiter: Ich BIN Papst und Schuldig im Namen Gottes.
      Kurz
      Den Menschen ummantelt eine geistiges Kontrukt, eine Identitätskrake.

      Seine wahre Identität dagegen wird systematisch verschleiert. Er IST Ego (böse), er ist Köper (mnderwertig), und er ist Wesen (Hölle). Wie kann er dieser Identitätskrake entkommen? Die diese natürlichen Wege gehen – ich kenne ein paar -, gelten als Sonderlinge. Klaro? Logisch, die Identitätskrake hatte die Macht, den Begriff „Normal“ zu erschaffen und ihm Geltung zu verschaffen. Das
      „Heimat hat für mich etwas mit Sicherheit zu tun, mit Geborgenheit.“
      Bedürfnis kann ja nur entstehen ohne eigene, autarke Identität: Bewusstsein über künstliche und wirkliche Existenz.

      Ja, der Modus von Siebung und Auslese ist genial. Durch den Standard-Bewusstseinlevel des Menschen relativiert sich das Geniale allerdings. Sie lassen sich vor den Krakenkarren spannen, als wäre das alternativlos. Klar, dann verwüstet man eben die halbe Welt, um mit seinem Herzblut und das unzähliger Opfer die Heimat zu retten.

      „Das der Druck von anderen “Völkern” dafür sorgte, …“

      Ich glaube ehr nicht, dass Völker von alleine auf die Idee kommen, sich gegenseitig abzuschlachten. Ist das nicht eher anzusortieren als Problem, das durch Herrschaft – konkret durch Enteignung und Verknappung entstandene Bedürftigkeit – entstand?

      „Ist dann die Denke der Neuen Weltordnung (NWO) nicht sogar zielführend. Wenn es nur noch eine Weltnation gibt, mit einem Führer, einer Religion, einer Polizei, einer …, sollte es dann nicht mit dem Bekriegen auf der Welt aufhören? Dann bekriegt zwar nur noch der Führer die einzelnen Menschen, aber nicht mehr die Menschen gegenseitig.“

      Meinst Du nicht, das neue System sei nur eine bessere Organisationsform DES parasitären Geistes. Denke gerade an die Katholische Kirche, die bereits im Mittelater den Schatten dieser Macht erkennen ließ. Auch in diesem System wird es Knüppler und Geknüppelte, Arschkriecher und Gearschte geben. Offen gesagt, ist mir das wurscht, wie Herrschaft weieterhin gedenkt sich zu artikulieren.

      Der außerirdische Böse ist längst hier. Und erschafft sich den Schutz gegen sich selbst. Bravo, ich schreibe gleich bei (ohne)Intelligenz und (der) Dämlichkeit (verpflichtet) weiter.

      Dank meines fast nicht mehr funktionierenden Rechners, litt auch die Gestaltung des Themas. Und bitte um Nachsicht – war ziemlich verärgert und nervös.
      Falls der „Stolz“ in meinen Schoß fallen sollte, wird’s wieder besser.

      Gruß
      Wolfgang

      • November 27, 2014 um 12:30 am

        Was benötigt denn dein Rechner, um weiter im Hier und Jetzt verweilen zu können ? Nur mal so nachgefragt …

        Gruß Guido

        • federleichtes
          November 27, 2014 um 1:02 am

          Der Internet-Rechner wurde über diesen Blog (!) mit Plugins und Scripten bombardiert. Dann geht nix mehr, da sich vor einiger Zeit (alte Möhre) ein GB Arbeitsspeicher (samt Slot) verabschiedete.

          Habe dann ein paar Programme gelöscht, darunter Avira – die nervten ohnhin – und einen neun Virenscanner installiert. Dabei verabschiedete sich das PCI-Modul. Bis ich die Treiber gefundenhatte, na ja, war Zeit genug, über diesen ganzen PC-Murks nachzudenken. Aber so weit bin ich eben nicht, für mehr Pseudo-Freiheit unsere Blog-Freiheit aufzugeben.

          Alles wieder in Butter – und nur mal so gesagt:
          Du bist ’ne Wucht!

          Dein
          Wolfgang

          Am Rande
          Der Ersatzrechner (20 Euro-Teil) für das olle Möhrchen steht hier schon. Ich müsste nur mal …

          Weiter am Rande
          Als Du noch sehr aktiv warst, war der Blog thematisch und von den Kommentaren her noch überschaubar. Was jetzt kommt, überwältigt mich teilweise – das Lesen ist nicht wie Kekse kabbern. Was meinst Du: Kamen wir dichter an den „Punkt“?

          Völlig daneben
          Dass die Entwicklung von Bewusstsein bestritten wird, machte mich fassungslos. Waren unsere runden Bingos eher kznbedingt vollneurotisch und die konzeptionelle Plausibilität in arabischem Stahlbeton (Treibsand) fundiert?

        • November 27, 2014 um 5:13 pm

          Hallo Guido,
          ein Problem habe ich auch seit gestern und glaube, daß Plugins oder Scripts meinen alten HP LaserJet 6P jetzt lahmgelegt haben. Ein „Hintergrund-Tool“ eines neuen Samsung-Farblaser-Scanner und Drucker“ versucht die ganze Zeit schon zu dominieren und obwohl ich in meinem Zonealarm festgelegt habe, keinen Austausch mit Internet, hat der sich inzwischen selbständig konfiguriert und vor lauter Economy-Mode (trotz „aus“) würde er automatisch A4 auf A5 drucken und so weiter. Schlimmer ist jedoch, daß er die Konkurrenz des ansonsten unverwüstlichen HP-Druckers virtuell ausgeschaltet hat. – So meine Annahme bis jetzt: Toner und Leitungen schon geprüft.

          Oder kann mir jemand anderes einen Tipp geben, wie ich mit Diagnose und ggfs. Neuinstallation fortfahren kann?
          Grüße Petra

  2. November 26, 2014 um 11:54 am

    Interessantes Thema. Danke erstmal.
    Als ich mir neulich mal wieder die Karte mit den Leylinien (Energiemeridiane der Erde)für Europa betrachtete,(danke Manfred) dachte ich mir so, es ist ja sagenhaft was hier in Mitteleuropa so an Energielinien durchgeht. Transitland eben, auch da. Das macht diese geographische Gegend besonders, wirkt auf die Menschen die hier leben ein.
    Schauen wir uns mal um, dann ist das hier ein gesegneter Landstrich, wasserreich, aber nicht zu viel, gemäßigtes Klima, gut für die Landwirtschaft um Überschüsse zu erzielen und so manch einem zu ermöglichen sich ins Studierstübchen zurück zu ziehen.
    Gucken wir uns die Menschen, die hier leben, genauer an, und schieben den ganzen Kladderadatsch der die Grundsubstanz überlagert beiseite, dann zeichnet uns sowas wie eine gewisse Eigenwilligkeit aus (brauch keinen über mir, der mir was sagt) und Gemeinsinn.
    Die Geschichte und Organisation des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ trug dem Rechnung.
    „Aufgrund seines vor- und übernationalen Charakters entwickelte es sich nie zu einem Nationalstaat moderner Prägung, sondern blieb ein monarchisch geführtes, ständisch geprägtes Gebilde aus Kaiser und Reichsständen mit nur wenigen gemeinsamen Reichsinstitutionen.
    Seit der Frühen Neuzeit war das Reich strukturell nicht mehr fähig zu kriegerischen Angriffen, Machterweiterung und Expansion. Seither wurden Rechtsschutz und Friedenswahrung als seine wesentlichen Zwecke angesehen. Das Reich sollte für Ruhe, Stabilität und die friedliche Lösung von Konflikten sorgen, indem es die Dynamik der Macht eindämmte: Untertanen sollte es vor der Willkür der Landesherren und kleinere Reichsstände vor Rechtsverletzungen mächtigerer Stände und des Kaisers schützen. Da seit 1648 auch benachbarte Staaten als Reichsstände in seine Verfassungsordnung integriert waren, erfüllte das Reich zudem eine friedenssichernde Funktion im System der europäischen Mächte.
    Dass das Reich seit Mitte des 18. Jahrhunderts seine Glieder immer weniger gegen die expansive Politik innerer und äußerer Mächte zu schützen vermochte, war sein größtes Defizit und eine der Ursachen seines Untergangs.“ http://www.deutsche-staedte.de/heiliges-roemisches-reich/reich.html
    Reich bezeichnet nicht nur ein Staatsgebilde sondern auch Fülle. Das muss nicht jeder äußeren Macht gefallen.
    Deutsche an sich, denke ich, gibt es so nicht mehr. Wir haben hier einen Schmelztiegel, auf Grund der Lage als Transitland. Wenn ich meine Herkunft genauer betrachte, auch in der matrilinearen Ebene, dann findet sich vom Hugenotten, über jüdische Kaufleute bis zum wendischen Bauern ein buntes Gemisch.
    Grüße
    Martina

    • November 26, 2014 um 12:24 pm

      Bei mir sieht es ähnlich aus:

      Ich Vorfahre väterlicherseits haben im Sudentengebiet deutscher Prägung in Tschechien gewohnt. Eine Urkunde aus dem Jarh 1699 deutet darauf hin, dass ein Vorfahre Barthon der 10. Generation aus dem Raum Leipzig in das Böhmische Gebiet kam, da die Bevölkerung hier im 30-jährigen Krieg umd 50% reduziert war. das „itz“ in meinem Namen Bartonitz ist zui vergleichen mit dem „son“ wie z.B. Johnson, also Sohn von …
      Die Böhmen sind erst sehr spät christianisiert worden. Insofern brachte mein Vater eine relativ laxe Haltung zur Religion mit: leben und leben lassen …

      Die Vorfahren mütterlicherseits sind im 19. Jahrhundert aus Schlesien in den Kohlenpott gekommen, um sich hier beim Kohleabbau zu verdingen. Allerdings größtenteils erzkatholisch, was aber bei meiner Mutter aufbrach.

      Auch wenn ich mir sonst anschaue, wie es mit der Durchmischung bei Freunden und Bekannten aussieht, so ist das ähnlich. Ein typsich Deutsch aus dieser Genese abzuleiten, finde ich sehr gewagt. Es wird also eine reichliche Vermischung kulturell-geprägter Meme stattgefunden haben.

      Was ich fragwürdig halte ist, als Mitglied einer solchen durchmischten Gesellschaft stolz zu sein, weil es mal darunter so viele Dichter und Denker gab. Diese gab es genauso in vielen anderen Ländern. Wir müssen hier nur in den Iran schauen. Da gab es diese schon, als hierzulande die Wenigsten lesen und schreiben konnten.

      VG Martin

      • November 26, 2014 um 3:22 pm

        Stichwort Stolz; ich guckte erst ins Wiki und dann bei terramesa vorbei.
        Wie das o zeigt haben wir es mit einer Emotion zu tun, verortet im Solarplexus. Das ST mag für Stau stehen, das l für Bewegung, wie bei Welle oder Quelle. Das z zerreißt alles vorhergehende. Und wenn ich mir stolze Menschen mal so recht vor Augen führe, dann scheinen Bewegung und Entwickelung doch meist eher nicht (mehr) möglich zu sein. Das bedeutet mir aber nun nicht sich in Schuldgefühlen, für was auch immer, zu verlieren, weil die uns von unserer Wurzel, dem Vertrauen ins Leben, in die Existenz, trennen, abschneiden.
        Womit ich wieder bei der Frage bin, warum uns hier Schuldgefühle ohne Ende suggeriert worden sind? Menschen aus anderen Ländern haben darauf einen sehr anderen Blick, Iraner z.B., auch Inder und Rumänen.
        Stehen den nach Weltbeherrschung strebenden Mächten eigenwillige und dem Gemeinsinn lebende Menschen wohl doch sehr gegen die eigenen Intentionen. Nimm ihnen ihre Wurzeln, übertünche die Historie, beseitige und schleife ihre Heiligtümer.
        Das begann mit dem Schleifen der „Externsteine“ unter Karl dem Großen und endete noch lange nicht am 13./14.02.45 bei der Bombardierung Dresdens.
        Liebe Grüße
        Martina

        • November 26, 2014 um 4:11 pm

          Das ist sehr gut Martina,

          besser als eine Herleitung von mir….
          Ich bin auch mit dem ol.z „dann scheinen Bewegung und Entwickelung doch meist eher nicht (mehr) möglich zu sein“ konform als Ende von f.L.ießend.
          … denn ich gucke mir garnicht alle Worte an – nur die, die meine Aufmerksamkeit erregen oder unbedingt erforschen will.

          Liebe Grüße

          • November 26, 2014 um 11:39 pm

            Ich hätte noch für STOLZ:

            „S“ für fließend ist „T“ getrennt vom staunend-offenem „O“, das „L“ bewegt wird in die „Z“ Zerstörung.

            VG in die späte Runde
            Martin

    • November 27, 2014 um 12:36 am

      OT: Habt ihr gemerkt, das man in der Karte mit den Ley-Linien hinein- und herauszoomen kann? Unten rechts auf der Karte sind ein Plus- und ein Minuszeichen, das man anklicken kann … bei mir funktioniert auch das Scrollrad.

      LG Manfred

      • November 27, 2014 um 4:18 pm

        Ich ja, danke nochmals. – Vor gefühlten tausend Jahren studierte ich hingebungsvoll Landkarten und Atlanten, das hier ist so ähnlich 😉

  3. November 26, 2014 um 3:06 pm

    Deutsch definiere ich als eine Substantivierung des Adjektiv „deutlich“ (lt. Duden:) – a.) gut wahrnehmbar, scharf umrissen, klar, …b.) in sichtbarem, spürbarem Maße bestehend; c.) eindeutig, unmissverständlich, ausdrücklich
    oder aus dem Verb „deuten“: (lt. Duden), welches drei verschiedene BEDEUTUNGEN hat:
    1. räumlich: mit dem Finger oder einem Gegenstand (Zeigestock) auf etwas zeigen, auf den Sachverhalt hinweisen
    2. zeitlich: etwas erkennen lassen, oder erwarten lassen; auf etwas Zusammenhängendes (Idee) hinweisen, hindeuten
    3. auslegen, erklären; einer Sache einen bestimmten Sinn beilegen
    (selten) (jemandes Verhalten o. Ä.) in bestimmter Weise auslegen, einen bestimmten Sinn hineinlegen, definieren.
    Deutsch ist also eine reine SPRACHE, die DEUTLICH ist, und bei der DEUTUNG von Phänomenen eine reichhaltige Auswahl an WORTSCHÖPFUNGEN hat.
    Diese DEUTUNGEN sind SPRACH-ÜBERGREIFEND, die aus anderen Sprachen übernommenen Fremdworte sind feststehender Bestandteil in der PRÄZISION der heute „Hochdeutsch“ genannten Sprache; diese hat also eine SPITZENLEISTUNG für DICHTER UND DENKER erzeugt.. und ist auch heute noch FÜHREND in der Entwicklung jeder wissenschaftlicher Disziplinen, besonders, weil sie das GEISTIG ERWEITERTE ELEMENT, den ZWEIFEL, wie den GLAUBEN nicht begrenzt, oder bei jeder Art von Sachverhalt ausschließt., sondern ebenso klar deutet.
    Die Resultate sind schwer in andere Sprachen zu übersetzen, aber es ist dennoch möglich..

    Da sie, wie andere Sprachen ebenfalls, sich an einem lokalen Punkt in der Welt entwickelt hat, innerhalb der schon von der Zerteilung der Landmasse Europas prädestiniert als Welt-offen, und obgleich über lange Zeiträume von verschiedenen zentralen Beherrschungs-„Burgen“ von aristokratischen Herrscher-Familien versucht worden ist, die Deutsch-Sprechenden als ein „Volk“ zu definieren, wurde von AUßEN von allen AUSLÄNDERN versucht, diese Sprache einzugrenzen, was nicht gelang.

    Sie hat nämlich über das Englische hinaus, was heute als „Weltsprache“ eingeführt worden ist, gerade durch diese DEUTLICHKEIT eine Präzision bei der Vermittlung von Sinn-Inhalten, die wesentlich genauer ist, bei der Abgrenzung der Sprachbegriffe untereinander, als das Englische:
    Man kann das als BILDHAFTE TIEFENSCHÄRFE betrachten, die das Diffuse (die undeutlichen Mehrfach-Deutungen) in allen anderen Sprachen übertrifft.

    Dese Sprache konnte sich nur deswegen entwickeln, weil sich VON VORNE HEREIN, SEIT DEM NIEDERGANG GERMANISCHER VOLKSSTÄMME vor mehr als 2000 Jahren, verschiedene geistig hochentwickelte Menschen verschiedener sehr unterschiedlicher Stammesgruppen aus einer nicht so ausgeprägten Dialekt-Sprache zu einer Sprach-Einheit hin entwickeln mussten, um einander zu BEGREIFEN.

  4. November 26, 2014 um 5:48 pm

    Die für mich schönste und wichtigste Homage an die deutsche Sprache stammt von Ilija Trojanow, der wie mein Vater in Bulgarien geboren wurde – http://www.ilija-trojanow.de/downloads.cfm – Deutsche Sprache (pdf) und damit geht es im nächsten Text auch über meine, vielleicht gerade mir zugängliche Sicht der deutschen oder eurpäischen Kultur.

    • November 26, 2014 um 10:15 pm

      Ja, sehr schön … da finde ich mich auch wieder. Danke für den Link.

      Mir fällt noch ein:

      „Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss … „ich glaub, das ist von Stefan Zweig. Auch das klingt in mir.

  5. November 26, 2014 um 7:11 pm

    Vorab, damit jeder erkennt, wie subjektiv ich auf die Geschichte sehe und Gefundenes interpretiere 😉 – matrilinear: Schleswig-Holstein – patrilinear Bulgarien – ururlinear – wahrscheinlich für MMs (MuttersMütter) und VVs (VatersVäter) ur.ur’s – chaldäisch: Dan.ziger Bucht bis Litauen: Gutones – ein anderer kann aber auch sagen, diese Sicht, konntest nur du entwickeln.

    Basierend auf meinen noch nicht abgeschlossenen Ergebnissen, Stichworte Wulfila-Bibel auf dem Gebiet des heutigen Bulgariens geschrieben, Goten, Merowinger, Germanenstämme, Bulgaren finden sich die sog. Germanen überall in Europa.

    Zur Veranschaulichung und Wiederfinden von Stämmen, die geschichtlich erwähnt werden bringe ich eine Karte, die uns eine russische Akademie online zur Verfügung stellt:

    Germanien zur Römerzeit – Karte entstand 1886 ! (in England?)
    Droysen: Historischer Handatlas. 1886 – Nullmeridian schon nach Greenwich verlegt – also der größten Seemacht folgend.

    Weiteres Indiz dafür: 1634 wollte der französische Koenig Ludwig XIII (Seemacht vor England) diesen auf die Insel Ferro legen. http://www.seefunknetz.de/meridian.htm

    Wenn ich mir äußerste nordöstlichste Ecke der Karte (heute Kaliningrad) ansehe:
    „Sinus Venedicus“ und „Gutones“ und ich mich schon mal gefragt hatte, warum Erzsammler noch heute im Harzgebiet (Felsen im Harz – Videos) als „Venediger“ erinnert werden und das verbinde, was ich über Goten/Bulgaren weiß, nämlich einige im Gebiet um Venedig angesiedelt, IST eine der aufdringlichsten Fragen: welches Volk gründete Venedig?

    Auf dieser Karte lese ich auch „Cherusci“ etwa wo Bad Hersfeld heute ist. Östlich davon Suebi – Letzere fanden sich später in Katalonien, Nordspanien ein. Östlich der Suebi lebten die Burgundione. Gingen sie mit den Goten in den Süden, den Gotischen Stadtgründungen in Burgund: Carcassone und Toulouse (Toledanisch verloren) Die Cherusci erinnern natürlich an die Etruker – ich glaube auch die Cherusci kamen auf dem Gebiet des heutigen Italiens an.

    Selbst die Griechen sollen aus dem Norden kommen (Kat.astro.phe) – ja klar geschichtlich wurde die Völkerwanderung mehr über die Hunnen argumentiert und Attila (attisch ? vielleicht – warum nicht?) die Goten, Protobulgaren kämpften überwiegend gegen Hunnen, Attila, und gegen Rom und Byzanz – Westgoten von Westen her / Ostgoten von Osten her. Nachdem sie Rom schwächten, konnten sie Einfluss haben auf das Papsttum, als die „griechischen Religionen“ um 350 n.Chr. verboten wurden? Später nach der osmanischen Herrschaft, „bulgarischen Wiedergeburt“ wendeten sie sich erneut gegen griechische Einflussnahme und Einmischung auf ihre Religion. Inszwischen habe ich in einer Geschichtsstudie aus dem Osten (Tschechei) glaube ich (falls ich das in meinem Blog im Artikel nenne, dann kommt der Link oder die Studie) jedenfalls gelesen, daß weite Teile Nordeuropas z.Teil überflutet waren – ist es jetzt offizielle herrschende Geschichtsschreibung?

    Für mich habe ich bereits vielfache Verbindung von Goten, Germanen, Bulgaren, Katalanen und Norditaliener gefunden. Ein Ursprung der Goten sollen Gotland, Skandinavia sein. Welches europäische Volk man sich auch anschaut, sie sind heute mit anderen auch skytischen Völkern verschmolzen oder teilassimiliert. Germanen sind mit den Goten mitgezogen nach Südfrankreich: Burgund, Carcassone, Toulouse – nach Spanien: Katalonien und drumherum, vielleicht Andorra, Baskenland – nach Italien als/mit den Langobarden auch zusammen mit den Goten. Woanders habe ich gelesen, daß viele sich immer weiter nach Westen: bis Irland, Island verzogen haben – Verfolgungen und der Wille ihr eigenes selbstbestimmtes Leben zu leben, war der Hauptgrund.

    Die religiösen Verfolgungen und Unterdrückung fanden fast zeitgleich statt (ca. 1300 – offizielle Zeit – Phantomzeit von mind. 300 Jahren nur im Hinterkopf): Katharer, Albigienser, Bogomilen, Hugenotten und mündeten auch beginnend in Spanien mit der Inquisition. Doch das Ausmaß in verschiedener Gestalt war überall in Europa. In Bulgarien waren es die osmanischen Beherrscher, die zwar als toleranter galten, jedoch auch immer wieder Klöster schleiften und Bücher brennen ließen.

    Der Zerfall des röm. Reiches Deutscher Nation (untrennbar mit den Merowingern, Nachfolgern Karolinger bis zu den Habsburgern), begann mit der Osmanischen Ausdehnung auf dem Europäischen Kontinent.
    Namentlich der Zerschlagung des Großreichs Bulgariens 1396 (etwa 500 Jahre Herrschaft bis zur sog. Wiedergeburt Bulgariens), das in seiner größten Ausdehnung weite Teile der Ukraine (bezug: gotische Sprache am besten bewahrt) auch Ungarns bis zur Adriaküste (Rumelien: Albanien, Montenegro). Ravenna war die Hauptstadt Theoderichs und des Arianischen Glaubens in Italien. In diesem Gebiet leben bis heute Nachfahren der Goten, die man als „bulgarisches Land, Osimo“ googlen kann weil sie noch lange „bulgarisch“ sprachen.

    Damit zerfiel auch das röm. Reich Deutscher Nation – Auch die Architektur, besonders Kirchen Bulgariens im Vergleich zu Ravenna sprechen Bände und hinterläßt bei mir persönlich den Eindruck, daß das sog. Rom sich eher auf den vatikanischen Anspruch des Herrschens oder einen weltlichen Herrscher einzusetzen bezieht. Hans Joachim Zillmer hat schon darauf hingewiesen, daß es eigentlich keine Entwicklung in römischer Architektur gibt und architektonische Funde eben gerade auch auf Gebieten, wo Römer nie gewesen sein sollen, im heutigen Vergleich den römisch okkupierten Gebäuden und Mauern vergleichbar sind.

    Ich versuche immer geschichtliche Parallelen zu finden – und denke an die vielen Kriege, die auf Zentraleuropäischem oder Deutschem Gebiet stattgefunden haben.
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wars_1500%E2%80%931799

    Aus den politischen Treffen der jeweiligen Großmächte und Details, daß z.B. in Bulgarien während des Osmanischen Reich „Infrastruktur nach französischem Modell“
    eingeführt wurde, denke ich, daß u.a. die Osmanen / Türken jeweils Schachfiguren der jeweiligen Großmacht waren und sind. Damals war Frankreich stärkste Seemacht (Nullmeridian!), später nach der Schlacht bei Trafalgar und Übernahme Maltas von Frankreich war es England. Siehe ggfs. http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Kongress oder http://de.wikipedia.org/wiki/Kranker_Mann_am_Bosporus

    Erst mal gut bis hierher – Germanen sind in ganz Europa: Island über Spanien und Italien bis Bulgarien und Ukraine! oder Bulgaren sind in ganz Europa von Lettland bis Island, , Italien und Spanien.

    Viele haben hier eine Heimat gefunden – können jedoch in der Geschichte unserer Vorfahren erkennen, daß diese ihre Heimat verlassen mussten.
    Ich selbst finde es schön, lange an einem Ort zu leben, ganz mit der Umgebung, Natur in Verbindung zu gehen und den Boden, die Landschaft mit allem Leben, das darauf und dadurch lebt zu lieben. Das nenne ich Heimat.

    • November 26, 2014 um 11:35 pm

      Vielen Dank für Deinen intensiven Beitrag, der zeigt, wie durchmischt die Völker in Europa inzwischen sein müssen!

      VG Martin

    • November 27, 2014 um 12:17 am

      Ergänzung:

      Hinsichtlich „Venediger“: Im Mittelalter waren tatsächlich Erz-Schürfer aus Venedig o.ä. in Nordeuropa unterwegs, siehe hier.

      LG Manfred

  6. tulacelinastonebridge
    November 26, 2014 um 10:36 pm

  7. November 27, 2014 um 1:02 pm

    „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“

    Dieses deutsche Wesen ist das natürlich gewachsene Bewußtsein für die Göttlichkeit / Heiligkeit allen Seins, das sich auch in der deutschen / theodischen Sprache, der „Gottessprache“, zeigt.
    Also in der Zeit VOR dem Einfluß der Römer.
    Dieses deutsche Wesen ist / war in der Lage (die) ZEICHEN zu DEUT-EN.
    Die deutsche / theodische Sprache war / ist UR-Sprache, bestehend aus – gottgegebenen – UR-Lauten.

    Zu diesem Bewußtsein und Seins-Verständnis muß die Welt (zivilisierte Gesellschaft) zurück – durch die einzig mögliche Weise der HEILUNG: Durch das (Wieder-)GANZWERDEN des – gespaltenen, zerrissenen, gebrochenen, usw. – (zivilisierten, entfremdeten) Menschen.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  8. Sandra
    November 27, 2014 um 1:33 pm

    Man darf Völker und bestehende Nationen, Regierungen, Industrien, Budgets, Militär etc. nicht mischen.

    Ich als ‚Deutsche‘ bzw. in Deutschland Ansässige führen weder gegen die griechische, russische, italienische, japanische, ukrainische, amerikanische, israelische, britische, ägyptische, französische, chinesiche, indische … Bevölkerung einen Krieg. Wettbewerb ist zum gegenseitigem Gewinn da und nicht zum siegen.

    Nur weil gesagt wird, dass irgendwer in Vertretung handelt, ist das nicht die Wahrheit. Ich bin mit keinem Menschen einverstanden, der nicht kooperativ und konstruktiv im Interesse aller handeln und Entscheidungen treffen kann – Namen, Positionen, Ländergrenzen, Rohstoffe etc. spielen dabei absolut keine Rolle, Charakter und Einstellung sehr wohl.

    Ich grüße die Völker der Welt.

    • Sandra
      November 27, 2014 um 1:58 pm

      Zusatzkommentar:
      Ich halte mich an jegliche Entscheidung, die nicht die Mindestkriterien des Anstands und der guten Sitten erfüllen, weder gebunden – noch akzeptiere oder dulde ich sie. Dies ist meine ’sujektive‘ Meinung. Punkt.

      Natürlich seid ihr bzw. sind alle frei, sie trotzdem zu treffen, um- und durchzusetzen.

      Das macht nichts – mir nicht. Jedem das Seine.

  9. federleichtes
    November 27, 2014 um 2:23 pm

    @ Sandra

    Du bist flott unterwegs.

    Für mich besteht keine Notwendigkeit, Völker zu unterscheiden. Gestern Nacht dachte ich noch an die Schwarzen, Roten, Gelben und Weißen – und die Idee, aus den farblichen Unterschieden Rassen zu bestimmen. Wir hörten von der Gelben Gefahr, und auch die Rote Gefahr blieb uns dank schwerer geistiger Verwirrung erhalten. Die Herrenrasse bediente sich stets der Diskriminierung, aber ich halte es für falsch, diese sehr spezielle „Rasse“ mit einer Farbe zu belegen. Der Herrengeist ist doch wohl überall. Und insofern ist auch (relative) „Durchmischung“ Realität.

    Im Morgengrausen wachte ich mit dem Gedanken an das Deutsche und das Jüdische auf. Mit der Frage, ob mit dem alten Germanischen Geist und dem alten mosaischen Geist, „irgendetwas“ Natürliches zusammen gewachsen ist, was der Herrschergeist nicht dulden wollte. Wie denkt Ihr darüber?

    Gruß
    Wolfgang

    • November 27, 2014 um 3:11 pm

      @ federleichtes

      Ich bin überzeugt, Moses und die ollen Germanen waren im Bewußtsein desselben wahren Gottes.
      Was Moses im „Tanz um das goldene Kalb“ beschreibt, ist die Krankheit („der Gesellschaft“), die „Kollektive Zivilisations-Neurose“, wie ich sie nenne, die „Entfremdung“, die „Abtrennung“, „Sünde“, das „Übel“ / „Böse“, usw.

      Ich vermute, daß bei den Wikingern / Germanen usw. die Idee von „Ragnarök“ („Weltuntergang“) erst aufkam, nachdem sie mitgekriegt hatten, welche Krankheit sich südlich – oder auch östlich – von ihnen entwickelte und dynamisch ausbreitete – konkret für die Germanen dann mit den Römern.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  10. November 27, 2014 um 6:29 pm

    …………….das Land der Dichter und Denker.

    Die Weltsysteme werden von der luziferischen Egregore Gruppe der Denker und dem Denkprozess, der sie initiiert, mit dem ausdrücklichen Zweck zur Förderung von Dualität geschaffen. Alles im 3-dimensionalen Bereich ist nur ein Gedanke oder eine Suggestion, sich als Energie oder Geist manifestierend. Das ist die GRUPPENWESENHEIT DIE BEHAUPTET, GOTT und gleichzeitig der TEUFEL zu sein. Was auch immer Du in der Lage bist, im 3D-Bereich zu spüren oder wahrzunehmen, IST DIE WESENHEIT, die Deine Lebens-Erfahrung für Dich manipuliert. Selbst der Körper in dem Du herumläufst, und das Gehirn, von dem Du glaubst es sei Deines, und die Energie, die dieses Kessel-Gefäß anfeuert, ist alles Teil der GRUPPENWESENHEIT, Teil der UNSICHTBAREN, VERSTECKTEN, ILLUSORISCHEN GÖTTER. Sie denken energiebasierte Systeme mit Schwerpunkt auf Religion, Politik, Wissenschaft usw. herbei. Der Ausdruck von Energie in irgendeiner Form ist die Lüge und wird verwendet, um uns in die “Wahl der Seiten” zu lenken. Diese “Wahl der Seiten”-Aktion ist der eigentliche Eintritt in den hypnotischen Zustand, weil wir anfangen zu “denken”, dass eins richtig ist und das andere falsch. Danach ist es einfach, dir weitere Suggestionen zu geben und dich dahin zu bringen, weiterhin zu wählen und die 3-dimensionale Welt in Begriffen wie gut und böse, schwarz und weiß zu sehen. Die Hypnose wird dann tiefer und tiefer, und das Opfer ist sich gar nicht bewusst, dass es vom Trancezustand erfasst wurde; es gelangt zu dem Glauben es sei ihr Verstand, aber eigentlich ist es der Verstand der luziferischen Egregore, und er war es immer. Das Opfer glaubt, dass dann ihr Verstand tatsächlich real und ihrer wäre, und die Gedanken die sie erleben, so glauben sie, seien tatsächlich in ihnen entstanden. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

    Beachte, dass keine dieser Dinge gut oder schlecht, richtig oder falsch sind. Sie sind nur Manipulationstaktiken, verwendet um Krieg, Krankheit, Tod, Angst und dergleichen zu erzeugen. Beachte auch, dass der 3D-physische Körper, der Geist und die Seele die heraufbeschworenen Illusionen des luziferischen Denkprozess’ sind, mit der Fähigkeit ausgestattet, die GEDANKEN der luziferischen Egregore Gruppe denkender Wesenheiten zu empfangen. Das ist die Quelle der Dualität und die Grundlage für illusorische Vorstellungen von gut und böse. Dies wurde alles manifestiert, als der Denkprozess eingeleitet wurde und das 3D-Reich als echt erschien. Das war die heraufbeschworene Illusion, die Projektion der Vorstellungen von Zeit und Raum, die beide nicht real sind.

    Es gibt nur einen ewigen Moment, trotz allem, was der Lauf der Zeit zu sein scheint. Während Du auf diesem Blog voranschreitest, wird die Torheit des Begriffs ‘Zeit’ mehr als deutlich. Es wird auch deutlich, was Wissenschaftler und Intellektuelle, die das menschliche Gehirn studieren, verwirrt, insbesondere diejenigen, die das GEDÄCHTNIS studieren und keinen Teil im Gehirn finden, der ERINNERUNG speichert.

    Der Grund ist… das GEDÄCHTNIS EXISTIERT NICHT.

    Was wir als ERINNERUNG betrachten, sind nur die Empfindungen der gesamten Lebenserfahrung, abgespielt im Einen Ewigen Moment.

    Wenn bestimmte Wörter gesprochen werden, Dich danach fragend, ein bestimmtes Ereignis abzurufen, wirkt das wie ein Knopf-Drücker, ähnlich wie beim Aufzug eines Wolkenkratzers, der gehorsam zur richtigen Etage fährt, die mit dieser Etage beobachtete Empfindung assoziiert, und dann diese Empfindungen in Reaktion auf die Anfrage hin hochwürgt. Alle Etagen liegen übereinander, dennoch vergeht keine Zeit, und kein Raum ist bei der Trennung der Etagen beteiligt. Es ist einfach alles da im Trancezustand, solange die luziferische Egregore es ermöglicht, auf die Schichten zuzugreifen. Die Schichten sind da, die Informationen über einzelne illusorische Erfahrungen enthaltend, aber es ist nicht unbedingt erlaubt auf sie zuzugreifen, aus dem einfachen Grund zur Verwendung als noch eine weitere Form zur Vermittlung von Stress und Unbehagen, Angst und Krankheit.

    Wegen der Existenz des Ewigen Moments wird keine solche Sache wie Erinnerung benötigt, bzw. hat sie keine Grundlage in der Realität. Erinnerung impliziert den Lauf der Zeit und die Erinnerung an vergangene Ereignisse. Allerdings gibt es so etwas wie Zeit nicht, und deshalb auch nicht so etwas wie Erinnerung an irgendwas, was innerhalb des Konzepts von ‘Zeit’ geschah. All das ist einfach illusorisch.

    • November 27, 2014 um 7:55 pm

      „“Diese “Wahl der Seiten”-Aktion ist der eigentliche Eintritt in den hypnotischen Zustand, weil wir anfangen zu “denken”, dass eins richtig ist und das andere falsch. Danach ist es einfach, dir weitere Suggestionen zu geben und dich dahin zu bringen, weiterhin zu wählen und die 3-dimensionale Welt in Begriffen wie gut und böse, schwarz und weiß zu sehen.““

      Ok, das ist klar, mir stellt sich nur die Frage: wenn ich nun nicht mehr in diesen Kategorien denke bzw. nicht mehr wähle, wessen Gedanken denke ich dann?

      Meine (die es ja gar nicht gibt)? Oder ist es eine Suggestion, dass es sich um „meine“ Gedanken handelt, weil ich etwas anderes denke, als von mir erwartet wird?

      Aber dann müssten die doch merken, dass es sich um einen „Fehler“ in ihrem System handelt? Oder ist es denen egal, ob man in den vorgegebenen dualistischen Kategorien denkt oder nicht, solange man überhaupt denkt?

      • tulacelinastonebridge
        November 27, 2014 um 8:27 pm

        Du wirst es wissen, wenn du das Denken unterbrichst.

        Ja ich weiss, ein typischer Satz …… aber es gibt keine andere Möglichkeit.

        • November 27, 2014 um 8:35 pm

          @ tula

          „“Du wirst es wissen, wenn du das Denken unterbrichst.““

          Das tue ich oft genug, darum ging es mir aber jetzt nicht, sondern darum, um wessen Gedanken es sich handelt, wenn ich zwar denke, aber eben nicht „dualitätskonform“.

          • tulacelinastonebridge
            November 27, 2014 um 8:40 pm

            Ja, das hab ich auch mit meiner Antwort gemeint.

            Du wirst es wissen, wenn……

        • November 27, 2014 um 9:39 pm

          @ tula

          „“Du wirst es wissen, wenn du das Denken unterbrichst.““

          „“Das tue ich oft genug““

          „“Du wirst es wissen, wenn…““

          Demnach müsste ich es ja wissen.

          • tulacelinastonebridge
            November 28, 2014 um 10:41 am

            Guten Morgen Luna…..

            ja mir ist das auch ein Rätsel, warum du es dann nicht weißt. 😯

  11. Sandra
    November 28, 2014 um 8:10 am

    Die natürliche Entwicklung des gesunden Menschen

    Jeder hat von Natur aus einen bestimmten Platz im Gefüge des Kollektives. Jeder hat bestimmte und unbestimmte individuelle Ausprägungen. Man kann es sich vorstellen, wie ein Rollenspiel, natürlich komplexer. Durch Wettbewerb, Wettkampf, Auseinandersetzung in verschiedenen Situationen auf verschiedenen Ebenen entwickelst du dich. Natürlich muß man dazu Herausforderungen annehmen. Diese sind sehr unterschiedlich und im allgemeinen auf dein bestes Wohl bedacht. Nimmst du nicht an und vertagst sie (u.a. durch übliche Kompromisse) so werden sie sich mit Nachdruck an anderer Stelle zeigen. Jedes Problem is dazu da, um es zu lösen. Das ist Gewinn. Dieser kann auch im Verlust bestehen, daher ist Gewinn anders definiert.

    Viele Menschen haben versucht, das Alte, immer bestehende, sich selbsterhaltende natürliche Entwicklungssystem zu umgehen. Ein ‚hochleveln‘ durch hochschlafen (sei es durch Geld, Beziehungen, Bildung, Schönheit oder Macht etc.) ist allgegenwärtig. Leider ist dies aber nicht möglich, da nicht nachhaltig – weder im Interesse des Einzelnen noch im Interesse aller Menschen und des Gefüges der ganzen Erde.

    Die Natur kommt immer zu ihrem Recht. Dieses besteht darin, im besten Interesse für jeden Einzelnen, dich zu deinem angestammten Platz im großen Ganzen zu führen. Wir benötigen eine Ordnung und das ist die natürliche Ordnung. Da es daran keinen Weg vorbei gibt, möchte ich höchst vorsorglich darauf hinweisen, dass dies in aller Ruhe und Gelassenheit geschehen kann.

    • Sandra
      November 28, 2014 um 10:25 am

      In Ruhe und Gelassenheit heißt weder ignorant zu sein, noch auszuharren. Nutze deinen Zorn, deine Wut, deinen Haß als Antriebskraft doch benutze dies, um zu gewinnen. Blinde Schüsse ohne Ziel sind wirkungslos.

      • Sandra
        November 28, 2014 um 11:20 am

        Ein Vorschlag zur Zielorientierung

        Verändere die Art und Weise der Wirtschaft, deines Wirtschaftens. Tue es nach bestem Wissen und Gewissen in Gewißheit, das dies alles ist, was du tun mußt.

        Alles andere ergibt sich von selbst.

        • Sandra
          November 28, 2014 um 11:34 am

          Jedes Projekt, jedes Produkt (z.B. ein Buch), jeder Satz ist eine Ausgabe bzw. Rückgabe – bewertet oder nicht, bezahlt oder nicht, dir dienend oder nicht. Es ist und dient als ein Abdruck von Dir in diesem Moment. Sich daran fest gebunden zu halten dient dir nicht, es schränkt deine Möglichkeiten ein. Benutze deine Kreationen und geh weiter, entwickle diese weiter oder fang etwas Neues an. Lebe. Gewißheit erlangst du, wenn du sicher weißt – es dir bestätigen kannst, dass zu leben immer wirtschaftlich ist.

      • November 28, 2014 um 4:00 pm

        @ Sandra

        „“Durch Wettbewerb, Wettkampf, Auseinandersetzung in verschiedenen Situationen auf verschiedenen Ebenen entwickelst du dich. Natürlich muß man dazu Herausforderungen annehmen. Diese sind sehr unterschiedlich und im allgemeinen auf dein bestes Wohl bedacht.““

        „“Jedes Problem is dazu da, um es zu lösen.““

        Ganz und gar nicht, Wettkampf, Herausforderungen, Probleme etc. sind nur dazu da, um einen vom eigentlichen Sein abzulenken und immer tiefer in die Illusion hineinzuziehen und weit vom „besten Wohl“ entfernt (sowas gibt es hier gar nicht, ebenso wenig wie einen liebenden Schöpfer o.ä., einfach mal damit abfinden).

        Deshalb ist es am Besten, am Wettkampf nicht teilzunehmen und Probleme sich so weit wie möglich von selbst lösen zu lassen.

        „“Die Natur kommt immer zu ihrem Recht. Dieses besteht darin, im besten Interesse für jeden Einzelnen, dich zu deinem angestammten Platz im großen Ganzen zu führen.““

        Noch mal „ganz und gar nicht“, die „Natur“ versucht im Gegenteil absolut alles, um einen davon wegzuhalten, wo man hingehören würde.

        Deshalb gibt es ja überall diesen „Wettbewerb“. Und dabei gewinnt immer der Falsche (nämlich derjenige, der sich „hochgelevelt“ hat), damit so viel Disharmonie und Unordnung wie möglich entsteht.

        „“Nutze deinen Zorn, deine Wut, deinen Haß als Antriebskraft doch benutze dies, um zu gewinnen.““

        OMG, bloß nicht.

        Unter Einfluß derartig destruktiver Emotionen sollte man auf gar keinen Fall handeln und im Übrigen gehören die natürlich restlos eliminiert.

        Und wie Du die Worte „Ruhe und Gelassenheit“ im gleichen Atemzug mit „Zorn, Wut, Hass“ nennen kannst, ist mir ein Rätsel, denn das schließt sich ja gegenseitig aus.

  12. Sandra
    November 28, 2014 um 1:02 pm

    Die Wahrheit

    um die Welt zu verstehen, mußt du die Puzzelteile, die du findest und als Wahrheit annimmst, zusammenfügen. Durch die Annahme einer Teilwahrheit ist das Ergebnis immer subjektiv. Die Darstellung ist eine Geschichte oder ein Produkt, ein System, eine Meinung – je nach Erkenntnisstand. Nachhaltiger Erfolg basiert auf der zugrundeliegenden Wahrheit – ob nützlich oder nicht. Jede Abbildung der Wahrheit kann diese – die zugrunde liegenden Prinzipien – verdecken und damit eine Illusion erzeugen, d.h. dem zugrunde liegenden Mechanismus nicht dienen.

    Eigentliche Aufgabenstellung an jede Kreation ist und war es immer, die Abbildung derart zu gestalten, das eine gewisse Transparenz und Fluß der wahrhaftigen Prinzipien möglich ist und damit begreifbar erlebt werden kann.

  13. federleichtes
    November 28, 2014 um 8:00 pm

    Luna:

    „Und wie Du die Worte “Ruhe und Gelassenheit” im gleichen Atemzug mit “Zorn, Wut, Hass” nennen kannst, ist mir ein Rätsel, denn das schließt sich ja gegenseitig aus.“

    Lebendigsein ist ohne Emotionalität nicht möglich. Freude, wenn Du vor dem Fernseher sitzt, ist auch Emotion (von außen erregt). Um beim Zorn zu bleiben, entsteht er – wie auch immer – aus einer relativen Gelassenheit heraus. Und führt in seinem Abklingen zurück in die Gelassenheit. Problematisch beim Zorn sind zwei Dinge. Wie lange er andauert, und die Folgen des Zorns. Die Dauer bestimmt sich durch die Schwere einer – entsprechenden – Traumatisiertheit. Und die Folgen können so gravierend sein, dass Angst entsteht. Damit entsteht ein Muster:
    Zorn (berechtigt), Folgen, Angst vor den Folgen (Verlust, Zerstörung, Bestrafung), Angst vor dem (berechtigten) Zorn. Danach folgt ein weiterer Schritt: Unterdrückung des Zorns, permanente Unterdrückung des Zorns, Steigerung der Angst. Im nächsten Schritt entlädt sich aufgestauter Zorn. (Schaut mal bitte auf die deutschen Jahre zwischen erstem und zweitem Weltkrieg)

    Wir erleben nicht nur in Deutschland das Verlangen nach Konformität. Das tut man nicht, das schickt sich nicht, das ist nicht normal. Einige von denen, die an das Normale glaubten und ihren Zorn versteckten, sitzen in der Psychiatrie. Für das Deutsch-Sein ist ja normal, sich schudig an diversen Entwicklungen der Zeitgschichte zu glauben. Sündhaft per Geburt, woraus dann völkermordende Monster sich kreieren ließen. Und sehr intelligente Menschen schrieben dem kleinen Mann um die Ecke das Schlafschaf und den dummen Michel ins Stammbuch. Das ist nach meiner Auffassung aber nicht wirklich Deutsch. Deutsch ist für mich auch nicht das Germanische, das in Judentum bzw- mosaischem Glauben sich verlor. Deutsch könnte eher das Christliche als Gegensatz zum Religiösen bedeuten.

    Was meint Ihr?

    Gruß
    Wolfgang

    • November 29, 2014 um 3:39 pm

      @ Wolfgang

      „“Lebendigsein ist ohne Emotionalität nicht möglich.““

      Das ist ein reines Vorurteil, natürlich ist das möglich, genau genommen ist es sogar erst dann möglich, weil man nicht mehr manipulierbar ist.

      Emotionalität ist nichts anderes als ein fremdgesteuertes Programm (bzw. ein Verhaltensmuster), jemand drückt ein paar Knöpfe und sofort kommt die entsprechende Reaktion, was hat das denn mit „Lebendigsein“ zu tun?

      „“Freude, wenn Du vor dem Fernseher sitzt, ist auch Emotion (von außen erregt).““

      Inwieweit ich mich da freue, lasse ich mal dahingestellt, und ob Freude jetzt ein Gefühl oder eine Emotion ist, ist vermutlich Interpretationssache.

      Für mich ist Freude in erster Linie ein Gefühl, eine Emotion wird es erst, wenn ich der Freude Ausdruck verleihe.

      „“Um beim Zorn zu bleiben, entsteht er – wie auch immer – aus einer relativen Gelassenheit heraus.““

      Da kann ich jetzt nicht mitreden, denn das kommt bei mir einfach nicht mehr vor. Ab und zu bin ich ein wenig verärgert oder genervt, aber zornig? Nein.

      Aus der Erinnerung würde ich aber sagen, dass Zorn eher nicht aus Gelassenheit entsteht, ich meine, man ist doch nicht plötzlich von 0 auf 100 zornig, da muss man doch vorher schon ärgerlich o.ä. gewesen sein, aber ich kann mich täuschen.

      Und nur der Vollständigkeit halber (weil das immer falsch ankommt): Ich habe von „eliminieren“ gesprochen, nicht von „unterdrücken“.

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