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Intellektualismus – Indoktrination in Wahnsinn

Was wir von Intelligenz halten im Sinne allgemeiner Definition, steht hier mehrfach im Blog: Eher wenig. Woran das liegt, sollte plausibel sein: Die Produkte, die Intelligenz in die Zeit setzt, sind – TEUFLISCH. Nö? Na gut, dann waren die Entwickler von Atomwaffen und schrecklichsten Biologischen und chemischen Wafen und psychologischer Kriegsführung wohl die kleinen Leute von nebenan.

Vor einiger Zeit fotografiert wir auf einer Abraumhalde einige in Fels gehauene Denkschriften. Zur Industrie“kultur“.

(Narbige Fäuste, lebendige Klammer, umspannt den Griff am Abbauhammer. Lässt ihn sich in die Kohle fressen – dröhnend, wie besessen. Hämmern, hämmern, sich ins Leben: Bergmanns Tod, du Abbauhammer. 1927)

Geschundene Menschen, die nur schufteten, um mit ihren Frauen und Kindern zu überleben, schufen leider damit die Grundlagen zur Führung zweier Weltkriege. Hundsgemein finde ich das. Am Rande: Um zu testen, ob explosives Gas im Schacht ist, ließ man Vögel rein fliegen. Intelligenz, grenzenlos perfide, schamlos und rücksichtslos.

Na denn mal, das Wort hat wieder Herr Böserbub.

Jedes Wort und jede Nummer / Zahl, herbeigezaubert um die 3-dimensionale Energieillusion zu formen, basiert auf einem fehlerhaften System, konspiriert um Tod zu generieren. Beispielsweise basiert der 360°-Kreis auf dem jährlichen Zyklus, mit dem die Erde um die Sonne wandert. Diese Nummer 360 repräsentiert angeblich die 360 Tage die es braucht, den Zyklus zu vollenden. Allerdings beträgt die eigentliche Zeit die es braucht 365 und ¼ Tage, ein paar Minuten und einige Sekunden. Die Nummer wurde auf 360 abgerundet, so dass mathematische Gleichungen entwickelt werden können. Dies wurde absichtlich so gemacht, damit es Konflikte gibt mit der illusorischen, luziferisch heraufbeschworenen natürlichen Schöpfung, auf das die illusorische 3-dimensionale Welterfahrung aus der Harmonie gerät, vergänglich und zum Tod verdammt.

So vieles der 3D-Illusion scheint beinahe zu funktionieren, beinahe in Harmonie zu sein, dennoch ist es das nicht. Es erzeugt nicht nur Disharmonie, es ist darauf angelegt zu frustrieren und zu scheitern, Frieden und Harmonie knapp aus der Reichweite haltend.

Die Zahlen auf dem 360°- / Tages-Kreis sind weiter vereinfacht in die 12 Monaten eines Jahres. Hier ist eine weitere Fehlinterpretation, da es jedes Jahr eigentlich 13 bis 28 Tage eines Monats / Month oder Monde / Moons hat. Die verwendeten Zahlen, diese 360 Tage / 12 Monate zu repräsentieren, sind die Zahlen 0 bis 9 und Kombinationen dieser Zahlen. Die Zahlen selbst sind individuell fehlerhaft, weil sie die verwendete Maßeinheit sind, um das fehlerhafte oder abgerundete System zu erzeugen. Schlussendlich ist jede entwickelte Formel oder Gleichung fehlerhaft oder abgerundet und ohne Genauigkeit oder echte, wissenschaftliche Gültigkeit. Wissenschaft ist Indoktrination in gelerntes Wissen, das wiederum fabriziertes Wissen ist, auf den Konzepten basierend, die dem luziferischen Egregore DENKPROZESS entspringen, der unser illusorisches 3D-Weltsystem ist. Wissenschaft / spiritistische Sitzungen // Science / Seance ist die Basis allen geheimgesellschaftlichen Wahnsinns. Science / Seance ist Religion, eingehüllt in intellektuellen Wahnsinn.

Der luziferische Gruppenverstand suggeriert ein gewaltiges Spektrum unterschwelliger Botschaften / Subliminals, um uns zu überzeugen, dass Wissenschaft auf Wahrheit und Wirklichkeit basiert. Nur weil es akzeptiert ist, macht es das jedoch nicht wahr.

Außerdem zeigen wissenschaftliche Grundsätze, die auf einem fehlerhaften Zahlensystem basieren, keine Richtigkeit. Mit anderen Worten: eine Menge unkorrekter und fehlerhafter Information zu lernen, erschließt keine Weisheit oder Wahrheit. Große Mengen an fehlerhaften Informationen zu lernen, führt nicht zur Wiederverbindung mit unserem ursprünglichen Weisheitszustand des Bewusstseins darüber, was in der Welt so vor sich geht. Viele Ungenauigkeiten und viele fehlerhafte Informationen zu lernen, führt schlussendlich zur Indoktrination in Wahnsinn.

Einfach mal einer sog. “gebildeten Person” zu hören. Es braucht nur ein paar Momente, und die Grenzen der luziferischen Denkweise sind überwältigend offensichtlich. Es gibt keinerlei Beweise für das einfache Wissen um das, was ist. Die Rhetorik, die sie ständig wiederholen, ist das Resultat akademischer Programmierung, oder prägnanter gesagt, luziferischer Gedankenkontrolle. Die intellektuell Indoktrinierten wagen sich dann in die 3-dimensionale Fata Morgana raus, das ausspuckend, was im Laufe vieler Jahre der TRANCEINDUKTION indoktriniert wurde:
Die Geburt des Intellektualismus – Die Erfindung von Babylon, der Großen.

Wenn ein zu Farbe gebrochener Lichtstrahl gedanklich mit einer bestimmten Form verbunden wird, dann formt das tatsächlich die erdachte illusorische Form. Die Form ist nicht wirklich da, nur die Illusion der Form. Der Lichtstrahl, wenn geteilt, formt das Atomsymbol, wenn 2-dimensional betrachtet. Aber wie konnten die alten Mystiker möglicherweise Kenntnis um das Atom gehabt haben, 6000 Jahre zuvor? Es gab keine Mikroskope. Die Antwort ist, dass sie es aus der Nähe und aus erster Hand sahen. Sie waren in der Gegenwart der Ursprungslichtenergie, als sie zuerst erdacht oder heraufbeschworen wurde. Der luziferische Gruppenverstand tat alles. Diese DENKFORMWESENHEITEN erzeugten das illusorische Licht einfach dadurch, dass sie daran dachten. Der Lichtbringer Lucifer erschuf dadurch Farbe, Form und Klang. Die luziferische Gruppenmentalität ist der Schöpfer von Himmel und Erde, der Lichtträger, oder genauer gesagt, der Teiler des Lichts und Erzeuger von Dualität.

Dieses ganze spirituelle Geschwafel ist nicht´s anderes !!

Vielen Dank für diese beiden aufschlussreichen und zu fruchtbarer

Diskussion anregenden Texte.

Euer
Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. November 20, 2014 um 9:20 am

    Ja, sehr inspirierend. Wer da hinter schauen kann, muss wahrlich auf erweiterten Denk- oder besser Fühlwegen wandeln.

    Zum Thema der Lichtverdichtung/-wandlung auch hier nochmals die Gespräch mit Armin Risi rund um sein Buch „Ihr seid Lichtwesen“:

    • federleichtes
      November 20, 2014 um 2:15 pm

      Das ist unser Kern-Dualismus. Denken aus emotionaler Erregung (reaktiv), und das Gefühl, was denken lässt. Wer Mensch ist, IST dieser Dualismus. Menschen ohne diesen Dualismus sind keine Menschen.

      Lichtverdichtung ist mir der rationale Versuch etwas zu lösen, was gerade rational verunmöglicht wird. Warum sollte ich Licht verdichten wollen? Aus Angst? Was wir zum Glicklichsein brauchen, halten wir in „Händen und Füßen“, während der Kopf beim (B)Greifen und Laufen(lassen) eher hinderlich ist.

      Du hast ja lange nix abgekriecht.

      Gruß
      Wolfgang

  2. November 20, 2014 um 10:14 am

    In eigener Sache:

    Bitte daran denken dass auch die Worte die ich schreibe, Bilder, Videos die ich dazu evtl. einstelle, alle darauf hin entwickelt wurden, zu manipulieren.
    Könnte man mich sprechen hören, würde der Klang meiner Stimme ebenfalls manipulieren.

    Alles, was Klang, Form oder Farbe in irgendeiner 3-dimensionalen Form benutzt, keine absolute Wahrheit beinhaltet.

    Es gibt eine absolute Wahrheit, und es gibt eine absolute Wirklichkeit.
    Dennoch kann dies mit den korrumpierenden Elementen irgendetwas 3-Dimensionalen – wie Klang, Form oder Farbe – nicht akkurat ausgedrückt werden.

    Es geht beim Lesen dieser Worte und studieren der Bilder um das, was zwischen den Zeilen gesagt wird, trotz der manipulativen Fähigkeiten innerhalb der Zeilen und Buchstaben.

    Kein Gedanke ist fehlerfrei (da jeder Gedanke Klang, Form und Farbe beinhaltet),
    heißt, dass ich nur eine Sache wissen brauche, und die ist, dass ICH NICHTS WEIß
    (oder KEIN DING KENNE).
    Dies entfernt das Ego und jede Andeutung von Stolz, das genaue Gegenteil der luziferischen Egregore-Absicht hinter allen 3dimensionalen Lebenserfahrungen.

    Dies lässt nur Weisheit übrig, die nicht gelernte oder mit Gedanke verbundene Eigenschaft. Wenn wir der Weisheit vertrauen uns zu zeigen was zu tun ist, dann ist sie da, wenn wir sie brauchen. Weisheit weiß nicht, was zu tun ist, bis sie im Moment ankommt. Weil es nur einen Moment gibt und die Konzepte Zeit und Raum Erscheinungen sind, die nur im luziferischen Ritual namens Gedanke erfahren werden.

    • November 20, 2014 um 1:05 pm

      Unter diesen Umständen ist es natürlich klar, dass man am besten SCHWEIGT, und die MOTIVE EINER JEGLICHEN BEWEGUNG GANZ DEM EINEN QUELL DES SEINS überlässt.
      .. falls dieses Wasser des Lebens dann überhaupt noch einen Zweck darin sieht, mich, oder Dich, boeserbub, zu der Formulierung einer Wortschöpfung kommen zu lassen, DIE WAHR IST, was wiederum die WAHRHEIT NUR UMSCHREIBT, NICHT FASST! Auch Dein gesamter Kommentar „In eigener Sache“ mit inbegriffen (was ich ja auch weiß, wenn es mich auch nicht so betroffen macht, wie Dich!)!
      .. weswegen, frage ich Dich, frage ich Euch, sind wir dann in der Lage uns miteinander in Verbindung zu setzen, zu kommunizieren; ist das alles TEUFELSWERK?
      Oder welches LICHT steht hinter dem LICHTBRINGER, dass dieser aus den Quanten der dunklen Energie einfach einige STERNSCHNUPPEN-DINGHEITEN aufzeigen darf, und dazu GLÄUBIGE MASSETEILCHEN herbeizwingt, die sich als INDIVIDUEN begreifen, es aber nicht sind?

      • federleichtes
        November 20, 2014 um 1:42 pm

        Böserbub sprach zwischen den Zeilen, was uns antreibt, und wie es funktioniert. Wir treiben diese Spielchen schon eine Weile, unbeeindruckt davon, dass es ein anderes Spielchen mit uns treibt. Der wahre Zauber wohnt dem Fragmentierten inne. Den Zauber des Wassertropfens erfährt nur, wer mal am Meer war. Einige Wassertropfen erfuhren das Sein des Meeres. Und andere eben weniger, solche, die nur zwischen zwei Aborten hin und her wandern. Ein Wassertropfen ist aber nur Symbol und beschreibt nicht die Eigenschaft von Wasser. Die auch das Kloakenwasser niemals verliert.

        Nein, das Leben ist nicht Teufelswekrk. Leben lässt Teufelswerk erscheinen. Und da Teufelswerk Emotionen verursacht, kann Leben so schwer gefühlt werden – und blieb rätselhaft.

        Das Leben erschuf uns. Wer das verstanden hat, fragt nicht mehr, ob das Leben ihm oder er dem Leben dient. Er tut ohnehin, was zu tun ist. Die eine ODER andere Seite ist die eine UND andere Seite. Vielleicht meinte „Luna“ das mit „aus der Dualität auszusteigen“. Es gibt da nur ein Problem: Wer aussteigen KANN, hat auch die Befähigkeit, wieder einzusteigen. Und wer austeigen kann, MUSS auch wieder einsteigen. Austeigenkönnen ist kein Ichzweck.

        Dieses Funktionieren hat mit Intellektualismus nichts zu tun. Es ist ein Gesetz, das speziell Erschaffene allgemein verfügbar zu machen. Insofern ist das Fragmentierte in seinem Wesen immer ganz geblieben. In diesem Sinne kann also das Fragmentierte das Ganze und das Ganze als Fragmentiertes erscheinen. Aus dieser, und ich glaube nur aus dieser Wahrnehmung entsteht Vertrauen. Und ich glaube, nur mittels dieses Vertrauens lässt sich der Wahnsinn überwinden.

        Der Eichelhäher haut sich gerade Erdnüsse in die Figur.

        Gruß
        Wolfgang

        • November 20, 2014 um 3:12 pm

          „“Vielleicht meinte “Luna” das mit “aus der Dualität auszusteigen”.““

          Ich meinte damit, sich aus der dualistischen 3D-Matrix rauszubewegen und sich das ganze Spiel von draußen anzusehen, von da betrachtet sieht es nämlich wirklich ziemlich anders aus, als würde man einem Computerspiel zusehen o.ä.

          • federleichtes
            November 20, 2014 um 3:33 pm

            Wie steigst Du aus?
            Was ist dieses „Draußen“?
            Und was siehst Du anderes als ein Computerspiel oder Ähnliches?
            Und wie kannst Du das Nicht-mehr-Duale beschreiben?

            Als Du in der Nacht nicht mehr auftauchtest, dachte ich, Du hättest am Vormittag etwas zu erledigen.

            Wie sieht’s überhaupt auf Deinem Balkon aus?
            Hier tummelten sich gerade Zaunkönig (zum Knudeln, ich sollte ihn Knut nennen), Heckenbraunelle und Kohlmeise, und jetzt sitzt das ein Dompfaff-Männchen und knuspert Sonnenblumenkerne.

            Gruß
            Wolfgang

        • November 20, 2014 um 4:20 pm

          @ Wolfgang

          „“Als Du in der Nacht nicht mehr auftauchtest, dachte ich, Du hättest am Vormittag etwas zu erledigen.““

          Hatte ich auch, Mieterverein wg. Küchendecke.

          „“Wie sieht’s überhaupt auf Deinem Balkon aus?““

          Leer, wie immer. Ist aber auch nicht besonders einladend, da ich ihn nie benutze. Balkone werden überbewertet.

          Zu den anderen Fragen: Das ist schwer in Worte zu fassen (eigentlich gar nicht), aber vielleicht komme ich später darauf zurück, falls mir was Konkretes dazu einfällt.

          Muss jetzt erst mal weiter die Küche saubermachen (konnte mich erst heute dazu durchringen…).

          • federleichtes
            November 20, 2014 um 6:04 pm

            Zum Saubermachen kann man sich wohl nie zu früh entscheiden. Am besten, man denkt das beim Saubermachen und entscheidet möglichst schnell für gescheitere Beschäftigungen.

            Mein Vögel

            bewerten meine Balkon genau wie ich. SUPER! ich selber halte mich dort auch nicht auf.

            Die anderen Fragen hast Du schon mal richtig empfangen. Als ich schrieb, wollte ich und vergaß es dann, Dir sagen, dass sie nicht so wichtig sind und eher Deine Antworten für Dich sind.

            Danke und Gruß
            Wolfgang

            Zur Dualität und Polarität schreibe ich noch mal was.

          • November 20, 2014 um 6:23 pm

            So, fertig geputzt, jetzt schnell mal zu den Fragen, bevor ich einkaufen gehe…

            „“Wie steigst Du aus?
            Was ist dieses “Draußen”?
            Und was siehst Du anderes als ein Computerspiel oder Ähnliches?
            Und wie kannst Du das Nicht-mehr-Duale beschreiben?““

            Zu dem „wie“ kann ich nichts sagen, weil ich es nicht wirklich weiß, es funktioniert auch nicht immer.

            Das „Draußen“ ist kein Ort, sondern ein Zustand von Leere und Ruhe, in dem die die dualistische Denkweise (von z.B. gut/böse) verschwunden ist und man alles ganz entspannt beobachten kann, allerdings sieht dabei dann alles eben auch irgendwie irreal aus.

            Hier noch ein Artikel (ich glaube, ich habe von dem schon mal was eingestellt).

            http://www.wernerablass.de/pdf/omega_68-69.pdf

            Er beschreibt es etwas anders, als ich es tun würde, außerdem scheint bei ihm dieser Zustand dauerhaft zu sein, während ich immer ein bisschen hin und her hüpfe, aber teilweise finde ich es ganz stimmig.

    • EM
      November 20, 2014 um 1:48 pm

      @ boeserbub

      Bitte verzeihen Sie, aber ich kann mich dem Eindruck gerade nicht mehr erwehren, dass es sich hier keineswegs nurmehr um ein Gedankenexperiment, sondern vielmehr um ein Experiment handelt. 😉

      Gruß
      Eva

      • November 20, 2014 um 6:13 pm

        @EM,

        die Möglichkeit das Sie ausgezählt und bemessen werden besteht bei allen, empirisch mit Sicherheit.

    • November 20, 2014 um 3:08 pm

      „“Wenn wir der Weisheit vertrauen uns zu zeigen was zu tun ist, dann ist sie da, wenn wir sie brauchen. Weisheit weiß nicht, was zu tun ist, bis sie im Moment ankommt. Weil es nur EINEN MOMENT gibt und die Konzepte Zeit und Raum Erscheinungen sind, die nur im luziferischen RITUAL namens GEDANKE erfahren werden.““

      Dem kann ich mich zu 100% anschließen.

    • November 20, 2014 um 7:45 pm

      „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.
      Dann verstehe ich aber nicht, warum Sie uns mit diesen luziferischen Wesenheiten und was diese so treiben (siehe voriger Thread), ein Pseudo-Wissen vermitteln wollen.

  3. Mathias
    November 20, 2014 um 12:18 pm

    Na prima, endlich komme ich nach einem andauernden Zustand von Verwirrung nun doch noch mal zu Wort.

    „Ich weiß nichts“. Das möchte ich gerne unterschreiben.

    • November 20, 2014 um 1:27 pm

      Dass das einzige SICHERE der JETZT-ZEITPUNKT ist, der im Grunde das selbe ist, wie „Ewigkeit“ oder welche sich mit der „Gleichzeitigkeit“ der durch jede Ansicht getrübten „Existenzen“ umgibt, die sich in einer scheinbaren Sicherheit von „ICH-BEWUSSTSEIN“ IM ZEITSTROM in einem SCHEINRAUM befinden, das könntest Du ja auch sicherheitshalber mit Deiner Unterschrift versehen, Mathias, denn das Wissen, nichts zu wissen, ist ja nur der ÜBERGANG des — wie boeserbub schreibt — „luziferischen Ritual namens Gedanke“ in den Zustand des NICHTSWISSENS, was wir EGO-ZENTRIKER „Tod“ nennen.
      Also bitte, führe Deinen „andauernden Zustand von Verwirrung“ noch ein wenig fort, so wünsche ich Dir, mit allem Erfrommen, was mich aus der letzten Wahrheit, „Ich weiß nichts“ ein wenig hinaus hebt!

    • federleichtes
      November 20, 2014 um 1:57 pm

      Wenn Du nichts weißt, das wüsste ich!

      Hier auf dem Blog drehen gerade ein paar größere Räder gleichzeitig. Das wurde auch Zeit. Vieles von dem, was wir uns hier erarbeiteten, möchte ich mit Uhren beschreiben, die Fünf vor Zwölf stehen blieben. Das Bewusstsein darüber beunruhigte mich zwar nicht, aber es verursachte eine latente Spannung. Und ein Fragezeichen: Was ist noch zu tun – bis die Uhren Null Uhr anzeigen.

      Tatsächlich schmiss Böserbub hier einen „Besen“ in den geistigen Raum. Das mag im Moment Verwirrung auslösen. AUSLÖSEN. Nur auslösen. Wie sonst sollte ein Mensch zu Klarheit kommen, wenn nichts Verwirrendes ausgelöst wird? Funktioniert doch genau wie die Enttraumatisierung. Also ist der Besen Mittel zur Entraumatisierung? Vergessen wir mal nicht, dass Angst und Verwirrung (getrübter Geist) beide für Angst ürsächlich sind.

      Darum bist Du mit Deiner Verwirrtheit voll am Ball. Herzlichen Glückwunsch!

      Schöllkraut

      Dein
      Wolfgang

  4. November 20, 2014 um 3:47 pm

    Der und der vorangehende Artikel von böserBub trägt meines Erachtens ein nihilistisches Denken. Ist es das Resultat eines indoktrinierten, zu viel belesenem Wahnsinns oder Eigenverliebtheit, etwas in Worte zu fassen, das man paradoxerweise nicht mit Worten begreifen kann – ich denke hier an Kleinkinder, die alles in Mund und Hand nehmen, um zu begreifen, was es ist, was ihre Aufmerksamkeit geweckt hat.
    Eine Verbundenheit muss man erleben.

    Mir als praktischer Mensch genügt mein reaktion.ärer Gedanke:
    Für einen nihilistischen Standpunkt bliebe ausreichend Zeit, falls sich das meiste über die Seele (Energie) nach dem Tod als unrichtig herausstellt. Solange ich lebe, bin ich und mache das, was mir der Augenblick als Entscheidungsfreiheit weist.

    Etwas muss das Licht in Form halten. Das Licht weiß sozusagen, zu wem oder was es gehört und zerfließt nicht einfach gleichmäßig überall hin, wo weniger Licht ist. Oder das (lebendige) Licht hat sozusagen einen Schwerpunkt, der mit einer Anziehungskraft (Erde, sog. schwarzes Loch) ähnlich ist.

    Noch meine Ansicht zu 3D:
    Das in der Eso-oder-New-Age-Szene so oft verwendete „3D“, das wir hinter uns lassen sollen ? grins – skeptisch – nun ich wäre froh, hier würden überhaupt ein Großteil der Leute diese Dreieinigkeit des Bezugssystem leben.

    Wie die Verkaufs.me.thoden zeigen, wirken immer noch „Zukunfssorgen“ (mit Worten oder Politik vorbereitet, Rente) und dafür Lösungen (Kriege Rohstoff-Wissenschaft) verkaufen zu können.

    Der Blick in eine konstruierte Vergangenheit (u.a. Geschichtsfälschung und -vertuschung) wird auch nicht vergessen. Auch in Gruppen, die sich um die „spirituelle“ Vergangenheit (vor sich hin) kümmern, heißt es, was dir hier passiert, geschieht nur dir, weil du es angezogen hast und läßt sich über Trauma-auflösen transformieren.

    Vergangenheit und Zukunft (Zeitfaktor) gehören nicht zu 3D wie ich empfinde. Ich kann mir allerdings auch schwer 4D oder mehr vorstellen. Wenn ich dafür reif bin, ist es leicht wie 20 Jahre Boulespielen oder 5 Jahre Motorradfahren. Geduld und Vertrauen sind die Schlüssel.

    Mehr als 3D. Ist es etwas zu sehen, wie die Sterne, die ihr Licht aus einer Vergangenheit senden? Ein Strohacker, wenn Weizen geerntet ist, wie gleichzeitig das Weizenkorn, das im Boden auf Frostreife, Wasser und Wärme auf Keimung wartet? Sind es die verbannten Kobolde und Feen, die kaum noch einer wahrnimmt, weil Kirche, „Aufklärung“ und Wissenschaft diese als Aberglaube tabuisiert haben? Ich bin mir sicher, daß fast alle Säuglings-Kinder noch Aura-Wahrnehmung drauf hatten, bevor sie geprägt wurden. Ich selbst erinnere mich an eine solche Wahrnehmung meiner Urgroßmutter mit kaum 3 Monaten und die Erinnerung ist zeitlos in mir.

    • November 20, 2014 um 4:31 pm

      „“Für einen nihilistischen Standpunkt bliebe ausreichend Zeit, falls sich das meiste über die Seele (Energie) nach dem Tod als unrichtig herausstellt.““

      Ich bin mir sehr sicher, dass das sogenannte „Jenseits“ ebenfalls zur Illusion gehört, was bedeutet, man kommt auch mit dem Tod nicht raus, wenn man nicht kapiert hat, was abläuft.

    • November 20, 2014 um 5:48 pm

      Das „Nichts“ wird im Nihilismus mit „sinnlos“ gleichgesetzt. Das ist das Absolutum.
      Wenn Sie Nihilistische Züge erkennen sollten, bitte sehr.
      „Nichts“, im Sinne meiner Wahrnehmung bedeutet keinesfalls „sinnlos“, sondern die Wahrnehmung dessen was IST und das erfordert eine Absorption von allem was NICHT ist.
      Somit verliert Ihre philosophische Befindlichkeit an Relevanz.

      • November 20, 2014 um 6:45 pm

        Das ist okay, wenn Sie etwas für nicht relevant halten – so geht es mir auch oft. Nur absorbiere ich das Nichts nicht, sondern merke mir die Signatur des Nichts. Falls ich es dennoch schon absorbiert habe und dann erkannt habe, es ist NICHTs, pubse ich es aus.

        • November 20, 2014 um 6:56 pm

          Vulgär aber bitte sehr.

          „Etwas“ ist immer von Relevanz.

  5. November 20, 2014 um 3:55 pm

    So wie Worte und Sprache zur Verständigung eingesetzt werden können, können sie auch zur Verwirrung benutzt werden. Ich vergesse nicht die in der Bibel erwähnte babylonische Sprachverwirrung. Ich weiß darum, wie Völker über die Erde gehetzt wurden, ihren verwurzelten Lebensraum verlassend, um zu überleben. Labyrinthe dann Klöster wurden zerstört, weil darin altes Wissen geborgen war. Den Zugang zur Macht des Klanges und der Verständigung haben wir erst gerade wiedergefunden, weil wir ausnahmsweise mal über 50 Jahre ohne Krieg in der Heimat waren.

    Der Begriff Luzifer wird er denn richtig verwendet? – Ich weiß es nicht, übernehme nicht mehr Deutungen von Theosophen (Rudolf Steiner) und anderen Deutern ohne eigene Überlegungen.
    Lu.zi.fer zi.eht das Dunkle (Lu) weg von fruchtbar (fe) werden, daß nichts übrig bleibt (.r) oder begren.z.t seine fördernde Wirkung … durch Licht. Insofern habe ich Unbehagen wenn jemand „lu.ziferisches Denken“ mit il.lu.sorischem Denken verknüpft, nur weil es so oft wiederholt wird.

    Darum liebe ich aber besonders die Natur und etherische Öle. Was bisher über den Riechvorgang bekannt ist (natürlich auch ein Gedankenmodell) sagt, daß die etherischen Informationen in den Riechzellen (Rezeptoren), elektromagnetische Reize auslösen, die Gott-Sei-Dank nicht interpretiert an die alten Hirnstämme weitergeleitet werden, ebenfalls als elektromagnetisches Potential (genial nicht!) Das alte Hirn, nicht oder wenig degeneriert, interpretiert nicht reagiert auf die Inform.ation, ob und welche archetypischen Botenstoffe nun im Organismus ausgesendet werden. Eine intellektuelle Beeinflussung ist nicht möglich.
    Doch muss man wissen, daß Verkaufsprofis in Supermärkten die „Frische-Aromen“ nun geziehlt im Frischgemüse- und Frischobst-Bereich anwenden. Üblicherweise strömt Aroma durch die Sonne stimuliert und je nach Reife der Frucht typisch aus.

    • federleichtes
      November 20, 2014 um 5:39 pm

      Vielanderes hatte ich von Dir auch nicht erwartet. Du bist eine von Denen, die mich das Wagnis eingehen ließen, die Texte von Böserbub zu diskutieren. Vor drei Jahren war daran nicht (mal) zu denken; vor einem Jahr konnte ich auf eine weitere funda-mentale Durchklärung bereits hoffen. Was Böserbub uns hier anlieferte, kann also jetzt einer Klärung dienen, klarer „Ja“ und klarer „Nein“ zu sagen und das in Zuwendnung oder Abwendung in Verhalten umzusetzen – und etwas Anderes zu erfahren.

      Was Luzifer betrifft, hielt ich mich hier zurück. Deswegen:

      „Das in der Eso-oder-New-Age-Szene so oft verwendete “3D”, das wir hinter uns lassen sollen ? grins – skeptisch – nun ich wäre froh, hier würden überhaupt ein Großteil der Leute diese Dreieinigkeit des Bezugssystems leben.“

      Der Grad der Verwirrtheit ist einfach zu groß, und die Verwirrung wächst. Eben deswegen ist ein weiteres Vordringen zu tieferen Begründetheiten auch alternativlos. Wir können nicht auf Wunder warten, wir müssen sie machen – eben unter diesen Bedingungen. Sonst wär’s ja auch langweilig, gell. Ich glaube, aus Wahrnehmung, dass der einen sehr feindseligen Seite unserer Welt ein Potenzial nicht entgegen, sondern an deren Seite steht – und das aushält und sich im Aushalten zunehmend „erinnert“.
      Kurz
      Was wir an inneren Kräften wahrnehmen, ist nur ein Bruchteil des Möglichen. Wir funktionieren wegen der Feindseligkeit wie schaumgebremst, aber wir funktionieren über das reine Aushalten der Feindseligkeit hinaus.

      Verwirrtheit und Verängstigung sind Produkte des Lebens. Es sind nicht dierekt unsere eigenen Produkte; eher sind wir Spiegelräume. Was MIT uns geschieht, ist nicht das, was DURCH uns geschieht. Erinnere mich gerade an die erste Belehrung, die ich vor knapp 30 Jahren empfing: „Es geht nur um den „Moment“, entscheiden zu können“. Bedeutet den Moment, wo Input zu Output wird. „Normale“ Menschen reagieren auf alles Mögliche aus einer für sie selbstverständlichen oder gewohnten Folgerichtigkeit heraus. Das ist gedacht, und nicht gefühlt. Klar, was dabei entsteht: Feindseligkeit – gegen andere oder sich selbst gerichtet. Das reaktive Prinzip gibt es im Spiegelraum nicht aus Jux und Dollerei: Wir brauchen diese Erfahrungen, und zwar für einen Erfahrenheit, für ein Bewusstsein ÜBER die Fendseligkeit.

      Bewusstsein also als das Momentlose, das Existierende per se.

      Worüber hier keine Einigkeit zu erreichen war, ist die (offene) Frage nach der Bedeutung und der Art unserer Entwicklung. Leben wir im Rahmen eines Ganzen, dessen informativer Inhalt sich durch uns einfach ausbreitet und den Inhalt selbst nicht berührt?
      Oder leben wir diesen Inhalt, um ihn durch Erfahrungen zu verändern?
      Gefragt etwas konkreter:
      Gibt es eine Bewusstheit, die – absichtlich – einen Prozess zur Erweiterung ihrer Bewusstheit startete?
      Wenn ja, dürfen wir fragen, warum dieser Prozess von Feindseligkeit geprägt ist. Und wenn wir das Wesen der Feindseligkeit mal wirklich erlebten, dürfen wir weiter fragen, ob für die Erweiterung der Bewusstheit eine Not-wendigkeit bestand. Ist das also der Ur-Antrieb, der den Menschen durch die Zeiten der Feindseligkeit treibt?

      Mein Fazit
      Wir dürfen uns nicht von FESTstellungen erschrecken lassen. Wir müssen, und ich schreibe das MUSS bewusst, daraus Fragen ableiten, deren Antworten uns noch mehr ins Fließen bringen. In einem Natürliche Fließen löst sich das Polare in der Dualität auch auf. Natürlich.

      Allen einen guten Abend.

      Gänsefingerkraut

      Wolfgang

      • November 20, 2014 um 6:05 pm

        Was Luzifer betrifft, hielt ich mich hier zurück. Zitatende

        Es besteht eine spekulativer Zusammenhang zu den Ausführungen dazu, allerdings kein direkter.

        Die Thematik „Luzifer“ an sich ist vielmehr eine weit ausholende. Diese versteht sich aber nicht mit Spekulationen, sondern vielmehr mit einer direkten inneren Kommunikation.

        Was die Denkprozesse anbelangt, er-reicht diese Thematik an sich, das was gesagt / geschrieben werden muss.
        Sie ist der Einstieg dem ein Ausstieg vorangehen muss.

        Alles andere folgt demnach.

        Zuviel des Guten, wäre dem gegenüber kontraproduktiv bzw. nicht in seinem Sinn.

        • federleichtes
          November 20, 2014 um 7:41 pm

          Dem Blähgeist ist das Ordinärste gerade fein genug.

          Ich wage mal einen kleinen Ausfall.
          Die Einen bringen es hervor, die Anderen bearbeiten es.
          Wenn Luzifer das Eine hervor bringt, wer bearbeitet es dann? In der Annahme, es wären Verschiedenheiten, und auch noch Gut- und Böse-Polaritäten, entsteht was?

          Genau. Mache das Licht zum Schatten und den Schatten zum Licht – und fertich?

          Zuviel des Schlechten wird es nie geben, zuviel des Guten auch nicht. Es ist einfach – richtig. Und nun überlegen wir uns demnächst in diesem Theater: Wer ist Nutznießer einer illusorisch produzierenden Welt?

          Am Rande
          Für mich hängen der Eine und der Andere an einem Kreuz.

          Gruß und Ihnen einen vergnüglichen Abend.

          Wolfgang

          • November 20, 2014 um 8:09 pm

            Wer spricht von Luzifer ausser Sie selbst? Wer spricht vom Schlechten, vom Guten? Wer spricht von Verschiedenheiten?

            Blähgeist, klingt niedlich, ist es aber nicht. Plagegeister, nur plagen sie sich selbst.

  6. EM
    November 21, 2014 um 2:40 am

    @ Martin

    Vielen Dank für den Hinweis zu Armin Risi.
    Einer meiner Vorfahren, dessen Leben durch einen (echten, keinen parasitär lebenden, lichtabschneidenden Pseudo-) Freimaurer gerettet und in richtige Bahnen gelenkt worden war, sprach bereits vor Jahrzehnten von sich ablösenden Zyklen, wobei Information/Datenbank/jeweiliges Bewusstsein untrennbar an den jeweiligen Zyklus gebunden wäre. Innerhalb der Freimaurerschaft besteht ua. dieses ‚Wissen‘ offenbar seit langer Zeit, so hörte ich es zumindest.

    Gruß
    Eva

  7. Titelfrei
    November 21, 2014 um 9:26 am
    1. Gegensätze, die sich gegenseitig ausschließen, Gegensätze, die sich gegenseitig bedingen, das ist die Frage. Schließen sich Gegesätze tatsächlich aus, wenn bereits ein wenig Distanz genügt und schon können diese Gegensätze existieren innerhalb einer gemeinsamen Welt? Hier liegt meiner Ansicht nach einer der größten Denkfehler.
    2. Es gibt Etwas, wo weder wissenschaftliches, noch luzifersches, noch sonstig hochintelligentes Denken weiterhilft. Und genau hier fängt es an, dass aus der Gewissheit des Unerklärlichen all der vermeintlich klare Hirnschwurbel zu diffusem Nebel wird. Es ist die Sicht des Individuums auf sich selbst. Egal, ob die Wissenschaft versucht die Entstehung eines Gesteins zu erklären versucht oder die evolutionäre Entwicklungsgeschichte der Menschheit, immer dann, wenn ich die Frage stelle „aber warum ausgerechnet dieser Stein“ oder „aber warum ausgerechnet ich“ dann bricht das Kartenhaus der scheinbaren Erkenntnis so gnadenlos in sich zusammen, dass es einem jeden angeblich „Wissenden“ wohl sein müsste sich niemals mit solch vermeintlichem Wissen hervorgetan zu haben.
    • November 21, 2014 um 10:43 am

      „Es ist die Sicht des Individuums auf sich selbst…..“
      Wenn es die denn hätte. Das menschliche Individuum schaut eben kaum auf sich selbst, sondern ist auf Grund der diffusen Gefühlsmelange meist nur in der Lage aus sich heraus zu schauen, wenn überhaupt.
      Und hier, an der Stelle fange ich an zu ahnen was Luna vielleicht meint, wenn sie sagt „ich nehme mich raus“. Ich nenne es bei mir „Auf der Schaukel sitzen“. Schwingen, weiter, höher und eine Draufsicht / Übersicht erlangen, freundlich, fröhlich anzugucken was ich da denn nun schon wieder so anstelle im und mit meinem Umfeld. Zu lachen aus Freude über den ganzen Quatsch, den kleinen Ärger, die Ängste, das Gedankenkarussell…..Das findet statt jenseits jeder Intellektualität, jenseits der Trennung, ist ein Seins-Zustand in der Freude. Und eigentlich fehlen mir dafür die Worte.
      Grüße
      Martina

      • Titelfrei
        November 21, 2014 um 1:00 pm

        Ganz so habe ich es aber gar nicht gemeint. Ich meinte nicht den Vergleich mit Leuten, die ihre Wahrnehmung als Wahrheit wahrnehmen ohne sich jemals einen Gedanken darüber zu machen, dass diese gar nicht so unzweifelhaft ist. Würde dieses Wort „wahrnehmen“ doch mit „als wahr annehmen“ oder noch besser „als wahr vermuten“ ersetzt, wäre schön viel geholfen. Wie zweifelhaft die Wahrnehmung ist wird spätestens dann klar, wenn der Wahrnehmende einmal damit anfängt sich das Instrument seiner Wahrnehmung näher anzusehen – sich selbst. Der Wahrnehmende meint üblicher Weise einer von Vielen zu sein. Dabei unterscheidet er sich allerdings kolossal von denen, die er als wahr annimmt. Der Beweis einer Existenz kann nur erbracht werden, indem man die zu beweisende Existenz selbst ist, also der Wahrnehmende selbst. Alles darüber hinaus ist reine Vermutung. Selbst davon ausgegangen, dass es die Wahrnehmung in irgendeiner Form tatsächlich gibt, stellt ein vermeintlich wissenschaftlich anmutendes Wissen Alles in Frage, was da in mein Auge, Ohr, Nase oder sonst wie in mein Bewusstsein dringt. Wer sich nur laienhaft mit der Wahrnehmung beschäftigt weiß, dass unterschiedliche Frequenzen des Lichts oder die Intensität des Lichts vom Gehirn als Farbe, hell oder dunkel, dass Schwingungen in der Luft als Ton und dass als Aromastoffe bezeichnete Moleküle nach Schlüssel-Schloss-Prinzip in Rezeptoren der Nasenschleimhaut passend als Geruch INTERPRETIERT werden. Heißt im Klartext, dass es weder Farbe, hell, dunkel, Ton und Geruch, noch sonstigen Eindruck in dieser Form tatsächlich gibt. Doch mit der Auseinandernähme der Wahrnehmung befinden wir uns noch lange nicht im Bereich irgend eines Wissens. Jeder auch noch so absurde Gedanke über die wahre Beschaffenheit des Seins ist absolut gleichberechtigt, solange er nicht hinwegbewiesen werden kann. Wie bereits erwähnt, es gibt nur die eigene Existenz, die wiederum ausschließlich für sich selbst beweisbar bleibt. Das Sein beweist sich sich selbst.

        • Titelfrei
          November 21, 2014 um 1:17 pm

          Kleiner Nachtrag:
          Das Wort „kollektiv“ setzt beispielsweise voraus, dass es die Anderen tatsächlich gibt. Das enorme Engagement Jene, die es womöglich gar nicht gibt, von kollektiven Krankheiten heilen zu wollen scheint mir nicht so gesund zu sein, wie es sich der durch seine als wahr vermutete Wahrnehmung Beschränkte irrtümlicherweise denkt.

          • federleichtes
            November 21, 2014 um 1:30 pm

            Interessanterweise dachte ich eben an dieses „Phänomen“. Genauer gesagt dachte ich daran, dass die „Idee einer YXZ – Krankheit den Träger der Idee gesund in dem Sinne machen kann, sich durch diese Idee in die Existenz (zurück) zu bringen. Noch genauer kann eine Idee für das „Allgmeinwohl“ eine (künstliche – gedachte) Verbindung zu einer (großen oder DER) Gemeinschaft herstellen, von der man im Grunde isoliert ist.

            Meine Wahrnehmung IN diesem Blog ist gerade „Gegenwehr“. De Sün schient – Ich fahr dann mal.

            Danke, Detlef.
            Wolfgang

      • November 21, 2014 um 1:19 pm

        Jetzt wo du es in einem Bild bringst, ist es einleuchtend.
        Das bringt mich auf eine Technik, um Perspektiven zu ändern…: laufe, hüpfe oder gehe in einem Raum und fühle, ich bin z.B. ein Waldläufer, Kind, u.v.m Phantasie … und erlebe, was es für dich ändert.

        • federleichtes
          November 21, 2014 um 1:37 pm

          Soll diese Technik das „Denken-aus-sich-selbst-heraus“ durchbrechen?
          Dieses Denken ist mir nämlich die eigentliche Falle des Intellektualismus – des Wahnhaften einer Intelligenz. Die nicht davon lassen kann, es auf die „Spitze“ zu treiben. Das Streben wäre der Kontrapunkt zum Natürlichen. Dem Irrsinn, der durch wahnhafte Intelligenz entsteht, weiche ich gerade aus.

          Danke und Gruß
          Wolfgang

          • November 21, 2014 um 2:04 pm

            das kommt darauf an, wie die Botschaft ankommt. Ich kann auch feststellen, daß ich als Kind leichter oder garnicht darüber denke und hüpfen wichtiger ist, als Lehrer belehren will. Und wieder ganz in meinem ich, kann das Überflüssige Denken, das aus Angst entstanden ist, sich auflösen oder verändern oder ist schon verändert – i.ch bedeutet letztlich Information ändert sich.
            Wenn du sowieso in deiner Mitte bist, brauchst du keine Technik mal Abstand vom zwanghaftem Denken … und dies erscheint mir geeigneter als TV zu gucken oder andere Unten.haltung um mal „Kopfkino“ abzuschalten, wie manche es ausdrücken, wenn sie von Gedanken beherrscht werden.

            Ich habe heute 2 Video’s angeschaut, die zu diesem Thema des Lichts oder besser elektromagnetischem Potentials dazu anregen, das Bewusstsein und Veränderungen in einem Bezugsrahmen zu sehen, der aus einer Ladung -/+ kommt – An.ode / Kat.ode – woher das wieder sprachlich kommt?
            #https://www.youtube.com/watch?v=zIl1RQDmCEk – Elektronischer Nebel
            #https://www.youtube.com/watch?v=qjsFixlIYVs&list=UUrizekfzX5ndC4ZgWq9ZAiw – Urzeit Code Elektromagnetische Speicherformen im Langzeitgedächtnis von DNA

            Danke für den Einwand

  8. federleichtes
    November 21, 2014 um 2:12 pm

    Terramesa:

    „Danke für den Einwand“.

    Deinen Kommentar fühlte ich als einwandfrei. Er hatte nur einen Gedanken DAZU erzeugt.

    Unser Gehirn hat eine Eigenschaft, sich mit sich selbst zu beschäftigen. So wird der Geist beschrieben bzw. beschreibbar, der daraus entsteht: Ego-Zentrik. Und deren Produkte: Wahnhafter Irrsinn.

    Sitze schon halb auf dem Fahrrad.

    Bis zum abend Ruhe von mir und für mich.

    Ich danke Dir.

    Wolfgang

  9. Heinrich Schmitt
    Dezember 2, 2014 um 1:48 pm

    „“Viele von uns haben nachgedacht
    ueber den Gang der Erde um die Sonne,ueber
    Das Innere des Menschen, die Gesetze
    Der Allgemeinheit, die Beschaffenheit der Luft
    Und den Fisch der Tiefsee.
    Und sie haben
    Grosse Dinge gefunden.

    Das Brot wurde dadurch nicht billiger.
    Sondern
    Die Armut hat zugenommen in unseren Staedten
    Und es weiss seit langer Zeit
    Niemand mehr, was ein Mensch ist.
    Zum Beispiel: waehrend ihr flogt, kroch
    Ein euch Aehnliches am Boden
    Nicht wie ein Mensch !
    Hilft der Mensch also dem Menschen ?
    Nein.““

    Bertold Brecht aus „Badener Lehrstueck“

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