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Gesalbte, Gehörnte, Gestörte

Wir sind hier die etwas verschlungenen Entwicklungen von Themen gewohnt. Was sich bei „Züchtigung – Tod der Liebe“ abspielt, überrascht mich etwas. Weniger das Interesse, weil es eigentlich alle Menschen betrifft. Mehr die Tiefe und Heftigkeit einiger Kommentare.

Na gut, bevor wir alle zum Verrotten geschickt werden, bringe ich nun ein Thema aus einem Kommentar von Böserbub. Wäre mir offen gesagt nicht unangenehm, wenn auch hier die Wellen ein bisschen höher plätschern. Und ich frage mal ganz direkt: Was ist an der Ausführung dran? Und wer tritt hier auf die Bühne? Zum Kennenlernen eine kurze Selbstbeschreibung:

Ich manifestiere mich in Freiheit und Unabhängigkeit, wo kein Gesetz, keine Einschränkung, keine Verwirrung und vor allem kein Gedanke jemals vorhanden ist.
Ich lebe nicht im 3D-Bereich, darum verfechte ich nicht, irgend Jemanden zu lieben.
Hier wird mich niemals irgend Jemand erfahren, geschweige denn, dass ich meine Kraft, meine Stärke hier manifest einbringe. NIEMALS !!“

Zum Fürchten oder Hoffnungsträger?

Das Thema des Kommentars lautet:

Einsicht in den Verstand Lucifers

Die Gruppe aus Wesenheiten – der Verstand Lucifers -, spielt die Doppelrolle des überlegenen Schöpfers und des Teufels. Das ist die sichtbare Dualität der Schöpfung, allerdings hat Dualität keinen guten oder gerechten Gott. Hinter allem steckt lediglich eine wahnhafte Denkform, welche die luziferische Gruppendenkweise ist.

Bis der luziferische Verstand – die kabbalistische Gruppe der lichtbringenden Wesenheiten – sich entschied, die 3-dimensionale Illusion zu erschaffen, existierten gar keine ATOME. Atome formten den ersten Menschen ADAM, daher der Name und das Wortspiel.

Natürlich war der erste erschaffene Adam tatsächlich ADAM und EVE (EVA), die für Vermehrungszwecke – oder den Regenerationsprozess – erzeugt wurden.

Atome sind das Resultat geteilten Lichts, die buchstäblich die Wahrheit zerreißen und die Illusion von Materie abwerfen, mittels der kreisenden Charakteristik des Elektrons eine magnetische Anziehung mit dem Proton erzeugend, die den Sex-Akt initiierte. Diese Illusion von Materie ist die unterschwellige Botschaft (Subliminal) des Meister-Hypnotiseurs, die uns an diese 3D-Illusion glauben lässt.

Diese Illusion ist weder echt, noch ist es Materie oder mit Materie assoziierte Energie. Wir wurden hingeführt zu glauben, dass wir lediglich Energie seien, und Energie kann nicht zerstört werden. Dennoch kann Energie eliminiert werden, weil Energie eine Illusion ist, eine fabrizierte Lüge. Energie, die Illusion von Materie erzeugend, ist eine Illusion des wissenschaftlich-magischen Gedankens und ist bereits begrenzt oder endlich. Diese Energie mit der Illusion von Materie im Atom hat keine Relevanz zum ewigen Zustand der Ekstase namens WEISHEIT. Es existiert keine Materie im ewigen Weisheitszustand. Es gibt kein geteiltes Licht, keine Form, keine Farbe und keinen Klang. Jede dieser 3D-Manifestationen sind Stückchen der illusorischen Täuschung,
!! etwas Wertvolles zu simulieren versuchend !!

Materie ist einfach Licht, dahingehend manipuliert, ein Atom und jede 3-dimensionale Erscheinung zu formen. Dieses Licht entspringt einem Gedanken.
Diese Gedanken – diese Atome – sind LÜGEN!
Wovon wir glauben, es wäre UNSER VERSTAND und UNSERE GEDANKEN, ist genau genommen die luziferisch heraufbeschworene Illusion UNSERES VERSTANDES.
Dies ist IHR VERSTAND und sind IHRE GEDANKEN, die wir auf dieser 3D-Ebene erfahren.
Aus diesem Grund müssen wir immer beobachten und abwarten. In keinster Weise auf irgendetwas reagieren, da dies alles luziferisch basierte, emotionale Manipulation ist.
Sich emotional davon trennen, irgendwas als wertvoll zu erachten, was die luziferische Mentalität in dieser 3D-Erfahrung als wertvoll suggeriert.

—–

Der zweite Teil des Kommentars erscheint etwas später.
Schauen wir erst mal auf die Reaktionen.

Euer
Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. November 23, 2014 um 12:59 pm

    @ Wolfgang Federleichter Herbert Jensen,

    um noch mal auf Deinen Wunsch betreffs der Funktionsweise des Gehirns zurückzukommen.

    Ich möchte zuerst mal ein Wort zu den Texten sagen, die hier fabriziert werden.

    Man kann verschiedene Arten unterscheiden. Manche Texte sind Erfahrungsberichte, die eigenes, persönliches Erleben berichten. Mathias bspw. erzählt viel aus seinem persönlichen Erleben heraus. Manfred Voss hat vor längerer Zeit die Geschichte mit dem Fahrrad und dem Lenker erzählt: das ist eine persönliche Erfahrung. Du erwähnst eher andeutungsweise hin und wieder eine Erfahrung auf Kreta, im Gefolge derer Du, wenn ich es Recht verstanden habe, sozusagen die Weltformel entdeckt hast, die Du nachher im Computer nicht mehr gefunden hast. Habe ich das richtig rezipiert?
    Solche Erfahrungsberichte sind für mich immer Wahrheiten.

    Andere Texte hier sind Interpretationen solcher Erfahrungen.
    Kommentare über das feinstoffliche Christusbewusstsein, die allumfassende Liebe, die 3-D-Illusion, die grundsätzliche Feindseligkeit, die Einen und die Anderen, die Bedeutung von CO2 für die Welt etc. sind Interpretationen.

    Interpretationen sind Deutungen, mit denen der Schreiber seine Erfahrung oder Erfahrungen in einen Sinnzusammenhang zu stellen versucht. Mit einer Interpretation wird versucht, ein Kontext zu sich selbst herzustellen. Eine Interpretation ist zuallererst immer eine Selbstdarstellung. Der Schreiber erzählt nicht die Erfahrung als solche, sondern er erzählt das, was er im Nachhinein aus dieser Erfahrung gemacht hat.

    Erfahrungen sind das, worüber Menschen sich eigentlich austauschen könnten. Je konkreter ein Mensch seine Erfahrung beschreiben kann, desto mehr Wiedererkennungs-Effekte gibt es bei anderen.
    Wenn man Erfahrungsberichte (die sich auf die Beschreibung der Erfahrung konzentrieren und KEINE Interpretation liefern) vergleicht, gibt es im spirituell-geistigen Bereich eine Anzahl von Erfahrungen, die andere Menschen wiedererkennen, wenn sie sie lesen. Mir ging es gestern so bei dem Kommentar von Wolfgang Heuer, als er zum ersten Mal erzählt hat, was er im Gefolge des Selbstmords seines Bruders ERLEBT hat.

    Zum Beispiel: Wolfgang H. hat erzählt, dass er die Stimme seines Bruders gehört hat, die zuerst sagte, er sollte ihm folgen und danach, dass er noch eine Aufgabe hätte.

    Diese Erzählung erinnerte mich an ein Erlebnis, das ich am Grab eines Freundes aus Kindertagen hatte. Als ich am Grab stand, habe ich die Stimme dieses Freundes gehört, der sich freute, dass ich gekommen war. Tonfall, Klang, Dialekt – ich habe die Stimme des Freundes eindeutig erkannt. Ich habe mir im Nachhinein überlegt, wo ich die Stimme gehört habe: ob in der Außenwelt oder in der Innenwelt? Diese Frage kann ich nicht beantworten. Es war nicht dasselbe, als hätte ich mich mit einem realen Menschen unterhalten, es war aber auch nicht so, als wäre es nur eine Erinnerung gewesen, zumal die Stimme ja spontan auf die aktuelle Situation (ich am Grab) reagiert hat. Wenn ich nach einem Wort zur Beschreibung suche, würde ich sagen: es war spontaner, unmittelbarer als ein Gespräch mit einem realen Gegenüber, auch spontaner und unmittelbarer als eine Erinnerung.
    Ein rätselhaftes Phänomen.

    Aus solchen und anderen Erfahrungen jedoch abzuleiten, dass wir irgendwo noch existieren, wenn wir gestorben sind, dass es ein Jenseits gibt, ein höheres oder kosmisches Bewusstsein oder dass die Welt, die uns real erscheint, bloß eine Illusion ist, sind INTERPRETATIONEN.

    Eine andere spirituelle Erfahrung mit Wiedererkennungswert ist die, dass man plötzlich überall in der Welt geheimnisvolle Zusammenhänge erkennt. Die konkreten Dinge lösen sich in Beziehungen auf, alles ist in irgendeiner Weise aufeinander bezogen. In dieser Erfahrung erkennt man, dass die Welt notwendig so sein muss, wie sie ist, alles ist ungeheuer bedeutungsvoll. Man ist kurz davor, diese Notwendigkeit vollständig zu durchdringen, zu begreifen und damit zu WISSEN, was die Welt im Innersten zusammenhält. Im Gehirn baut sich ein gigantisches Gebilde auf, man weiß ALLES oder ist ganz kurz davor. Man ist wie im Fieber. Das Gehirn feuert aus vollen Rohren. Und dann häufig: der Zusammenbruch, manchmal nur ein bisschen, manchmal total.

    Die Erfahrungen selber, so sie nicht gewertet und interpretiert werden, sind Wahrheiten. Interpretationen sind KEINE Wahrheiten. Interpretationen sind Geschichten, die wir uns erzählen.
    Geschichten sind nicht absichtslos. Wer eine Geschichte statt einer Erfahrung erzählt, will etwas Bestimmtes damit erreichen. Wenn man die Geschichte nur sich selber erzählt, versucht man, wie gesagt, einen Sinnzusammenhang (Kontext) herzustellen. Wenn man die Geschichte anderen erzählt, bezweckt man etwas anderes.

    Entweder erzählt man die Geschichte (bspw. vom höheren Bewusstsein oder von der 3-D-Illusion), um von anderen die Bestätigung zu bekommen, dass die Interpretation richtig ist. Wenn andere die Geschichte bestätigen, bekommt sie den Anschein von Wahrheit.
    Wahrheit bezieht sich dann nicht mehr auf das konkrete Erlebnis des Einzelnen, sondern auf einen Konsens innerhalb einer Gruppe. Man einigt sich auf eine Interpretation, die fortan von der Gruppe als DIE WAHRHEIT vertreten wird. Jede Religion funktioniert so. Heute zunehmend auch Wissenschaft, wie man am Beispiel des Klimawandels beobachten kann.

    Häufig bleibt dann beim Einzelnen so ein „Ja, aber …“, also eine gewisse Unzufriedenheit, weil der Konsens, auf den man sich geeinigt hat, die Erfahrung halt doch nur halb oder in etwa oder so ungefähr beschreibt.

    Manche können keine eigenen Worte für ihre persönliche Erfahrung finden und haben nicht das Talent zum Geschichtenerfinden, deshalb hängen sie sich an eine bereits existierende Geschichte dran, die so ungefähr das ist, was ihrer Befindlichkeit entspricht.

    Andere erzählen eine Geschichte aus genau dem gegenteiligen Grund. Die Geschichte dient nicht dazu, eine Gruppe zu bilden, sondern um sich von den Anderen zu unterscheiden. Wer Geschichten aus diesem Grund erzählt, will häufig etwas Besonderes sein. Er will aus der Masse herausragen. Sich als Messias darstellen. Als Christ oder auch Anti-Christ, je nach persönlicher Beschaffenheit.

    Oft ist es auch so, dass Menschen nicht zwischen der Erfahrung als solcher und der Interpretation unterscheiden können. Dann halten sie ihre Interpretation für das Wirkliche. Hier fängt es dann an mit den Illusionen und dem Illusionären in der Welt.

    Dabei kann bspw. folgendes passieren: Eine Gruppe von Menschen hat sich darauf geeinigt, die konkreten Erfahrungen als Messiaserwartung zu interpretieren. Dann kommt einer, der seine Erfahrung dahingehend interpretiert, dass er der Messias ist. Wenn diese Gruppe mit der Messiaserwartung nun auf den trifft, der sich für den Messias hält, wird der Messias innerhalb dieses Spiels zumindest vorübergehend real. Denn beide, die Gruppe und der Messias, bestätigen sich wechselseitig als außenweltliche Realität. Das ist im Grunde dasselbe wie die Konsensbildung. Was Wahrheit ist, bezieht sich nicht mehr auf die konkreten Erfahrungen des Einzelnen, sondern auf eine kollektive Übereinkunft. Der Fokus liegt nicht mehr auf der sinnlich erfahrbaren Realität, sondern auf der kollektiven Übereinkunft.

    Wenn diese kollektive Übereinkunft eine entsprechende Wucht hat und von Menschen getroffen wird, die zwischen der Erfahrung und der Interpretation nicht unterscheiden können, kann die Welt für diese Leute wieder magisch werden. Sie nehmen ein Wunder wahr, wo andere Betrug sehen, bspw. Wundmale, Bluthostien, weinende Madonnen und dergleichen mehr.

    Es gibt das Phänomen, dass Menschen sich mit der Geschichte, die sie sich zurechtgelegt haben, vollkommen identifzieren. Wenn man dann den Wahrheitsgehalt der Geschichte in Frage stellt, empfinden solche Menschen dies als einen äußerst bedrohlichen Angriff. Sie fühlen sich gleich in ihrer Existenz bedroht, wenn man die Geschichte, das Wunder oder sonst was bezweifelt.

    Es gibt auch das Phänomen, dass Menschen sich mit den Erfahrungen identifizieren. Diese Menschen betten die gemachte Erfahrung nicht in eine Geschichte ein, sondern die Erfahrung selber läuft wieder und wieder anscheinend endlos in ihnen ab.

    Es ist wunderbar, wenn man sowohl die spirituellen Erfahrungen als auch die Interpretationen und Geschichten loslassen kann.

    Nachdem Du das alles bis hierher gelesen hast, fragst Du Dich sicher, was dieser mein Kommentar nun ist – ist das nun eine Erfahrung oder eine Interpretation? Oder Textanalyse?
    Oder von jedem ein bisschen? 🙂

    Dir noch einen schönen Tag mit anderen schrägen Vögeln

    Marian

  2. November 23, 2014 um 5:20 pm

    wegen 3D:
    ist das nicht Zufall, wenn ich nach einem Link suche, der Details über Leylines (wegen Martinas Post) gibt, auf diese Seite mit den Dimensionen komme.
    ich lese sie interessiert, doch kann ich wie oft nicht mit allem etwas anfangen, aber vielleicht mag der eine oder andere daraus mehr ziehen http://www.psitalent.de/P4/Universum1.htm

    • November 23, 2014 um 6:30 pm

      Spannend. Das ist jedenfalls noch viel differenzierter als es Mario Walz in sein vielen Gesprächen mit anderen Wesen in seinem Buch Schöpfungsgeschichte 3.0 ausführte.
      Danke und Gruß
      Martin

    • Titelfrei
      November 24, 2014 um 11:12 am

      Glücklicherweise gibt es hier mittlerweile einen Artikel darüber, wie blöd es ist intelligent zu sein. Sonst würde sich doch kein Mensch sagen trau’n, dass Alles oberhalb der 3. Dimension völliger Blödsinn ist und der Wissenschaft lediglich eine Möglichkeit geben soll, immer dann, wenn sie mit ihrem Latein am Ende ist ins Märchenland zu flüchten. Da sind 3-dimensionale Wesen halt in dem Bereich sich das Unvorstellbare vorstellen oder das Diffuse punktgenau anpeilen zu wollen. Ganz im Sinne von „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“ scheint es doch schlauer zu sein, wenn man dumm ist. Immerhin ist es eine Leistung, dass Einem das auffällt. Und schon geht’s weiter im IQ-Wettbewerb. Um nochmal auf die Dimensionen zurückzukommen, für mich macht es keinen Sinn 3 Dimensionen, die geometrisch bestimmbar sind durch die Zeit als 4. Dimension erweitern zu wollen. 5. Dimension: Mutti’s Apfelstrudel?

      • November 24, 2014 um 12:20 pm

        @ Titelfrei

        „Um nochmal auf die Dimensionen zurückzukommen, für mich macht es keinen Sinn 3 Dimensionen, die geometrisch bestimmbar sind durch die Zeit als 4. Dimension erweitern zu wollen. 5. Dimension: Mutti’s Apfelstrudel?“:

        Vielen Dank für diesen Hinweis, der mich daran erinnert, mir über eventuelle weitere, über die 3 „normalen“ hinausgehenden, Dimensionen auch schon vor längerer Zeit Gedanken gemacht zu haben. Mit dem Ergebnis, daß es in der 3-dimensionalen, materiellen, „grobstofflichen“, Welt nur 3 Dimensionen (engl.: „dimensions“ = „Abmessungen“) geben kann. Auch wenn Darstellungen mathematischer Größen etwas anderes nahelegen:

        Nehmen wir als Beispiel die Zahl 5.
        In der 1. Dimension hätten wir eine LINIE von 5 cm Länge.
        In der 2. Dim. eine FLÄCHE von 5×5 = 25 qcm.
        In der 3. Dim. einen KÖRPER = Würfel von 5x5x5 = 125 ccm.

        Eine gedachte 4. Dimension müßte sich mathematisch durch 5x5x5x5 cm (5 hoch 4) beschreiben lassen. Das Ergebnis wäre 625. Aber: Um WAS handelt es sich dabei?

        Stellen wir uns vor, die bekannten Dimensionen = Abmessungen „wachsen“ jeweils aus der / den vorhergehenden:

        Wir beginnen an irgendeinem PUNKT, der Dimension NULL, und ziehen einen Strich von 5 cm Länge. Das heißt, der Punkt „wächst“ in einer Richtung um 5 cm.Damit haben wir die Dimension EINS.

        Nun stellen wir uns vor, der Strich, die Linie, „wächst“ auf der ganzen Länge – an unendlich vielen „Punkten“ – um 5 cm und wird zur FLÄCHE von 5 x 5 cm = 5 qcm.

        Drittens stellen wir uns vor, diese Fläche würde auf der gesamten Fläche – an unendlich vielen Punkten oder auf allen gedachten Linien in ihr – um 5 cm „wachsen“- so entstünde ein Würfel = Körper (oder ein umgrenzter Raum) von 5 x 5 x 5 cm = 125 ccm.

        Wenn es eine nächste – räumliche – Dimension geben sollte, müßte sich dieser Modus (des „Wachsens“) in derselben Weise wiederholen. Die Konsequenz des Gedankens wäre, daß der Körper – hier der Würfel – um 5 cm „wachsen“ müsse. Die Frage wäre: Wo / wie?

        Das Ergebnis müßte mathematisch jedenfalls 625 ergeben. Aber wie schon rhetorisch gefragt: Um WAS handelt es sich dabei?
        Oder „beweist“ die Mathematik nur die bekannten 3 Dimensionen – ohne, daß es „zwangsläufig“ – an der Mathematik orientiert – weitere räumliche Dimensionen geben „muß“?

        Mir stellten sich solche Fragen um 1991, als ich nach meinem „Erleuchtungs-Erlebnis“ den Eindruck hatte, ich würde geistig in eine völlig neue „Dimension“ eintauchen, hineinwachsen. Später kam die Idee / Erkenntnis, daß es sich dabei um das – universelle – Sein / Bewußtsein handeln müsse, das sich die materielle, dreidimensionale, Welt VORSTELLT. Per „Vorstellungsvermögen“. Und daß dieses Bewußtsein keine räumliche Dimension – der uns vorstellbaren Art – besitze. Daß die 3-D-Welt quasi eine „Projektion“ sei und das verursachende Bewußtsein (s)ein „Projektor“.

        Der Planet, auf dem wir leben – wahrscheinlich das gesamte materielle „Zeugs“ um uns herum – ist ein vom universellen Sein / Bewußtsein gedachtes / imaginiertes / vorgestelltes „Szenario“, ein „Spiel“ oder „Theater“ (divina comedia; Dante) und jeder Mensch darin ist als „Kind“ des universellen Seins / Bewußtseins ebenfalls befähigt, sich sein individuelles Leben per Vorstellungsvermögen (und DER KRAFT) zu erschaffen. KOORDINIERT wird das alles durch das universelle „Supra-Bewußtsein“, das kosmische „Schwarm-Bewußtsein“. Dem können wir uns willig anschließen und seiner weisen Führung folgen – oder eigene Wege gehen (und entsprechende Erfahrungen machen).

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • November 24, 2014 um 11:13 pm

          Die erste Dimension gibt es, in der von Dir so genannten grobstofflichen Welt nicht, da schon der Punkt, oder auch die Linie, wenn Du Dich da hineindenkst, drei-dimensional sind. Es ist eine Frage der Perspektive. Außerdem, wo „bei dem ganzen materiellen Zeugs um uns herum“ 😉 gibt es Eindimensionalität, nur Linie, nur Punkt?
          Mathematisch, gibt es wohl Erklärungsversuche, andererseits sehe ich Mathematik als eine Krücke der Wissenschaft, die Dinge beweisen und erklären soll, die sich letztlich nicht beweisen und erklären lassen, wie der Big-Bang z.B.
          Grüße

  3. federleichtes
    November 25, 2014 um 5:32 am

    Marian zu „Gehirn“ (Akrobaten?)

    „Dir noch einen schönen Tag mit anderen schrägen Vögeln“

    Heute unser kleinster …

    Wenn ich etwas zum Gehirn und seinen verschiedenen Funktionen schreiben soll, muss ich nachdenken. Schätze mal, ich lande ähnlich wie bei der Psyche bei etwa 30 Funktionen. Reizvoll, warten wir mal auf die nächsten Schlechwettertage. Wäre ein Thema, etwas so:
    Kopf, damit’s nicht rein regnet.

    Was meine Einsichtnahme in etwas sehr Grundsätzliches betrifft, war es sicher keine Weltformel. Es war nur etwas, was das „Böse“ auf keinen Fall erfahren durfte und starke Angst in mir auslöste. Jedenfalls war meine Kreta-Geschichte sehr komplex. Das kann ich nicht mal eben so erzählen.

    Deine Sicht auf Interpretationen und Erfahrungen, ich staune. Wir haben das Denken und Nachdenken ja nicht erfunden. Und wer sich für die Schöpfung und das Leben und Menschen interessiert, liest ja von diesem und jenem Denken, von Theorien und Erfahrungen Anderer. Und macht sich eigene Gedanken, jedenfalls ich. Da im Laufe der Jahre sich relativ viele Erfahrungen mit Menschen sammelten und ich auch Begegnungen mit „besonderen“ Menschen nicht aus dem Wege gehen konnte – auch diesem Blog nicht – konnte ich für mich entscheiden, was an fremden Aussagen in mein Konzept passt ,und was nicht, und warum nicht. Das sagt ja erst mal nix. Erstaunlich für mich, dass in jeder fremden Suppe ein paar Brocken schwammen, die in mein Bild passten.

    Allgemeine Wissens-Daten sind fragmentiert. Verschiedene Disziplinen befassen sich mit der Durchdringung, dem Verstehen. Feindselige Informationen sind per Traumatisierung als Daten vorhanden, und sie offenbaren sich auch fragmentiert und graduell (eins nach dem anderen – krabbeln, gehen, laufen, springen) sortiert. Das ist eher keine Interpretation, sondern über die Jahre durch Erfahrungen bestätigt. Was die Disziplinen betrifft, konnten wir hier sehr gut das Zusammenwirken verschiedener Geist- und Fach-Persönlichkeiten erleben.

    Damit spreche ich kurz über das Erlöser-Syndrom der Gesalbten. Für mich eine Fixierung auf ein sehr altes, ein archaisches Denkmuster. Wer sich als Erlöser ausgibt, ist auf jeden Fall ein Scharlatan. Denn erlösend wirken kann (nach meiner Auffassung) nur Bewusstsein. Und dieses Bewusstsein weiß dann von einer Gesamtleistung aller Menschen. Sollte es einen einzigen Menschen geben, der den I-Punkt findet, wird er sich hüten, damit auf die Bühne zu treten.
    Kurz
    Es gab noch niemals einen Erlöser – und es wird auch keinen geben.
    (Früher oder später geht hier das Licht aus – und fertig)

    … und unser größter Unschräger.

    Ich fand Deine Antwort eben erst. Der Master von die Blogniverse stellte sich ja noch nicht auf die Kommentarflut ein. Und ich meine, auch noch nicht auf die neue Qualität seines Blogs. Denke gerade an die Zeit, als ich ein Jahr Kragenfröße 37 trug und mich fast erwürgt hätte, bevor ich merkte, dass mein Hals dicker geworden war. Klar, ich bin Experte für solche Sachen. Zum Beispiel in Sachen Display an meiner Kamera. Nach etwa einem halben Jahr Benutzung bemerkte Susanne eine starke Verkratzung. Dann sah ich’s auch. Und überlegte, wie das passiert sein konnte. Es konnte nicht passiert sein, also entschied ich (irgendwo im KOPF!), das Display sei nicht zerkratzt. Ich korrigierte meine Entscheidung erst, als ich meine Hemdknöpfe als Täter entlarvte.

    Vögel füttern, Bett – ohne Korrekturlesen.

    Dir einen guten Tag, und Danke.

    Wolfgang

    • Titelfrei
      November 25, 2014 um 7:58 am

      „konnte ich für mich entscheiden, was an fremden Aussagen in mein Konzept passt ,und was nicht, und warum nicht. Das sagt ja erst mal nix.“

      Doch, das sagt Alles und ich meine das nicht unbedingt auf Dich bezogen. Das ist unser Aller Problem. Es muss Etwas in ein Konzept passen, damit es beachtenswert erscheint. Die Welt besteht aber nicht nur aus dem, was in irgend ein Konzept passt. Ich sehe auch hier bereits den Einfluss einer „richtig-oder-falsch-Denke“. Das ist der Grund, weshalb wir nicht verstehen, weshalb aus Polarität Dualität kreiert wird und weshalb die Kollision unterschiedlicher Belange zum Konflikt, aber nicht zur Lösung führt. Aber wahrscheinlich ist auch diese Sicht nur der Versuch einem Konzept gerecht zu werden.

      • federleichtes
        November 25, 2014 um 2:51 pm

        Das kannst Du gerne auf mich beziehen. Unser eines Problem ist, dass wir indoktroniert wurden mit Vorstellungen von Moral, von Gerechtigung und Pflichten und Rechten. Das andere Problem ist, dass wir etwas lernten als Wissen, was nur billiger Glaube ist. Und schließlich leben wir in einer sich verändernden Welt, die einerseits klarere Blicke auf alte Lügen erlaubt und andererseits Neue Erkenntnisse hervor bringt. Mitten in diesem ganzen „Murks“ steht Mensch, ich auch.

        Ich lernte niemals etwas von politischen, ökonomischen und philosphischen Konzepten. Und in unserer Familie herrschten Unglauben und Pragmatismus. Kann mich nicht erinnern, dass ich mal grübelte und im Freundeskreis tief schürfende Themen diskutiert wurden.. Im Mittelpunkt stand das tägliche Geschäft und – möglichst viel Freude zu haben. Denke gerade an meinen biografiscehn Bruch. Erst als ich aus dem relativ infantilen bürgerlichen Dasein geworfen wurde, konnte eine Phase des eigenständigen Denkens beginnen; in der ich mich immer noch befinde.

        „Die Welt besteht aber nicht nur aus dem, was in irgend ein Konzept passt.“

        Für die Welt und ihr Konzept bin ich nicht verantwortlich. Ich kann versuchen, es zu verstehen, und kann versuchen, es immer besser zu verstehen. Punkt.
        In diesem Verstehensprozess erkannte ich, dass gerade die Dinge, die nicht in einen Konzeptentwurf passen, sehr wichtig für das Verstehen des Konzepts sind. In diesem Verstehen löste sich – langsam das „Richtig und Falsch“ auf. Was mein Lebenskonzept betrifft, kristallisierten sich ein paar eherne Grundsätze heraus, innerhalb deren Rahmen (-setzung) ich sehr flexibel, friedvoll und freudvoll leben kann. ICH. Was andere machen, ist mir wurscht.

        Aber die Gestaltung meiner Lebensgrundlagen war nicht einfach, irgendwie Selbstgänger, verlief schon gar nicht auf normalen Wegen. Ich hatte hier schon mal die Geschichte erzählt von dem Mann, der beim Schneider den neuen Anzug anprobiert, hier und dort Falten bemängelt und vom Schneider veranlasst wird, seine Körperhaltung so zu verändern, dass die Falten weg sind. Auf der Straße sehen ihn zwei Männer. Der eine sagt, schau mal den armen Krüppel dort, und der andere sagt, aber einen tollen Schneider hat er.

        Bedeutet, BEVOR man eine stimmige (freud- und friedvolle) Existenz gestalten kann, müssen natürliche, also angstfreie Bedingungen herrschen. Klaro, sonst gestaltet Angst, und nicht die Vernunft, die Friede und Freude will. Diese sehr schlichte Vernunft als Weisheit oder Wahrheit zu bezeichnen,
        liegt mir fern. Denn wenn es Wahrheit und Weisheit gäbe, lebten wir nicht auf einem Karussell, das sich immer schneller dreht und die Mitfahrer in immer extremere Bedingungen führt. Diese spezielle Offenbarungs-Dynamik bedeutet auch, an bisher verborgene Ängste zu gelangen.

        Eine wesentliche Errungenschaft im menschlichen System ist, Ängste abfließen zu lassen. Unsere hier auf dem Blog getroffene Ansicht, bei Angst und Emotionalität handele es sich um eine Verbindung von Energie und reaktiven Informationen, wurde mir in der Nacht beim Lesen von „Leben ohne Angst“ bestätigt. Liegt das Buch auch auf Deinem Nachttisch? Es lag auf wenigen Nachttischen, und es gab noch weniger Menschen, die Menschen mit dem Willen zur Entängstigung hätten begleiten, sie anleiten können. Aber es gab viele, die am Erhalt und der Steigerung eines Angstlevels interessiert waren.

        Damit lande ich im Kern einer Systematik. Die einen wollen Konflikte schüren, die anderen wollen sie auflösen. Wir beschreiben die Systematik als Dynamisierung von Feindseligkeit und Wachsen von Bewusstsein über die Feindseligkeit – und gewachsenes Bewusstsein schürt die Feindseligkeit. (das wäre dual und nicht polar) Das ist das Modell, was für mich gültig ist und bleibt, bis ein plausibleres entstehen kann.

        Die Sonne scheint, ich geh dann mal.

        Gruß
        Wolfgang

        • titelfrei
          November 25, 2014 um 5:43 pm

          „Damit lande ich im Kern einer Systematik. Die einen wollen Konflikte schüren, die anderen wollen sie auflösen. Wir beschreiben die Systematik als Dynamisierung von Feindseligkeit und Wachsen von Bewusstsein über die Feindseligkeit – und gewachsenes Bewusstsein schürt die Feindseligkeit. (das wäre dual und nicht polar).“

          Gewachsenes Bewusstsein kann Feindseligkeit schüren, muss aber nicht. Kommt wohl auf das Bewusstsein an.

          Das Buch Leben ohne Angst liegt nicht auf meinem Nachttisch. Wäre auch schade drum, würde es da ungelesen rumliegen. Recht viel mehr als ein paar Kommentare in diesen Gefilden lese ich nicht. Weder Buch, noch Zeitung dürfen meine Augen quälen. 😉

          Wichtig erscheint mir nicht etwa, dass es kein Konzept gäbe, vielmehr, dass kein Konzept ein anderes Konzept seinetwillen ausschließt bzw. auszuschließen versucht. Und das ist durchaus möglich. Wichtig in diesem Sinn ist Toleranz und im Auftrag ihres Gelingens oftmals die Wahrung einer gewissen Distanz. Nehmen wir eine Kugel, die sich um die eigene Achse dreht. Die beiden Pole sind der Inbegriff für Polarität – Gegensätze, die sich gegenseitig bedingen und damit wenigstens die Voraussetzungen für etwas Größeres schaffen, indem sie größtmögliche Distanz wahren. Dualität würde in diesem Beispiel bedeuten, die beiden Pole rücken sich gegenseitig auf die Pelle. Würden sich die Pole berühren, könnte sich die Kugel unmöglich weiter um ihre Achse drehen. Das Größere, das sich schaffen hätte lassen wäre zu Nichte gemacht.

          Die Sonne scheint nicht mehr, ich bleib jetzt da.

          Schönen Abend
          Detlef

    • November 25, 2014 um 2:35 pm

      Hallo Wolfgang,
      mich interessiert deine Kreta-Geschichte. Hast du sie hier schon erzählt?
      Falls du sie nicht öffentlich erzählen magst, vielleicht mir per E-Mail (als Blog-Admin hast du sie gewiss).
      Ich habe Geduld Petra

      • federleichtes
        November 25, 2014 um 3:12 pm

        Geduld muss man mit mir haben, aber nicht in allen Angelegenheiten.

        http://federleicht-leben.de/10-wir-texte/wolfgang-texte/kreta-texte/start-kreta-texte/index.html

        Danke für Dein Interesse.
        Das kretische Kernstück waren eine olle Pyramide, wo die alten Minoer ihre Toten verbrannten. Von diesem „Ort“ und den dort lebenden Menschen (2 deutsche, 1 französischer und 1 schweizer Aussteiger und ein paar Hühner) wurde ich magisch angezogen. Und der ranghöchste kretische Bischof, Irenäus. Dann waren da noch viele Kinder und viele andere Freunde, Und eine Zahnärztin, die in Deutschland studiert hatte und die ich liebte. Also alles eher langweilig.

        Leider bestreike ich immer noch mein E-Mail-Programm. Aber ich würde gerne mit Dir telefonieren. Kannst Martin anschreiben und Dir meine Telefonnummer geben lassen. Dann wärst Du die Zwölfte in der Runde.

        Einen lieben Gruß von mir.

        Wolfgang

        • November 25, 2014 um 5:27 pm

          Danke Wolfgang,

          das mache ich und rufe dich an, wenn ich annehme, daß du nicht in der Natur unterwegs bist.

          Liebe Grüße Petra

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