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Züchtigung – Tod der Liebe

Das Leben ist ganz einfach – wenn Menschen unbeschwert ganz fröhlich sein können.

Die an mich gerichtete Botschaft von Wolfgang Heuer:

„Du hast kürzlich mal geschrieben, daß du oft von denen “verhauen” worden bist, die – angeblich / vermeintlich? – dein “Bestes” wollten. Hast du jemals daran gedacht, ob bzw. inwieweit das auch mit DIR zu tun hat(te)?“

… war der Auslöser für diese Thematisierung. Danke für den Anstoß.

Vor ein paar Tagen bereits kündigte ich eine kritische Überprüfung unserer theoretischen Überlegungen zu Struktur und Systematik von Mensch, Leben und Welt an. Wie sollte sie aufgebaut sein? Schließlich betraten wir (in ähnlicher Runde)

Neuland beziehungsweise entwickelten ein neues, ein unbekanntes, ein ungewöhnliches und ungewohntes Erklärungs-Modell.

Es gibt zu diesem Thema Literatur; bitte mal googeln. Bereits Freud beschäftigte sich mit der Problematik; bitte mal googeln.

So, damit habe ich schon fertig. Im Raum steht meine Hypothese, und gefragt dazu sind nun die Freunde, die am Entstehen des Erklärungs-Modells beteiligt waren. Was sagen sie – einerseits, und wie reagieren – andererseits darauf Menschen aus ihren Erfahrungen heraus. Vermissen werde ich Mr. Chattison, auch Guido, übrigens auch Solveigh und Michael. Besonders begrüßen darf ich Ralf.

In der Thematisierung sollten Befindlichkeiten von Betroffenen berücksichtigt werden. Und wenn ich darum bitten darf: Die Leser, die berührt werden und betroffen sind, meldet euch mit Erinnerungen und Emotionen und Erklärungsversuchen zu Wort. Unsere Biografien sind eine Chance, eine große, eine bedeutende.

Danke
Euer Wolfgang

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  1. November 16, 2014 um 7:28 am

    Danke für das Aufgreifen / Thematisieren meines Anstoßes:
    „Hast du jemals daran gedacht, ob bzw. inwieweit das auch mit DIR zu tun hat(te)?“.

    Einige Hinweise auf Gesetzmäßigkeiten, die dafür sprechen, daß so etwas möglich bzw. eben sogar REGELHAFT ist, hatte ich schon gegeben.

    Ich schöpfe dabei aus meinen Erfahrungen aus 67 Lebensjahren. Viele davon – auch schon in der Kindheit – waren sehr einprägsam. WARUM sie es waren, fand ich erst nach meiner großen Krise 1987 heraus. Damals geriet ich, schon unter dem Druck mehrerer Streßfaktoren, durch den plötzlichen Suizid meines jüngsten Bruders, Mathias, in eine suizidale Krise. Daß ich vorher schon immer „latent depressiv“ gewesen war, wußte ich nicht.

    Das konnte ich erst später erkennen. Auch, daß ich UNBEWUSST Denk- und Handlungsweisen meiner Mutter übernommen hatte. Wie ihre Angst und Mangel, Liebe geben zu können.

    Wie ich erst mit der Hilfe eines außergewöhnlich guten Psychotherapeuten, eines vom Balint Institut ausgebildeten Facharztes für psychotherapeutische Medizin, vor ca. 12 Jahren erkannte, hatte ich nie zuvor erfahren / erkannt / verstanden, was WAHRE – BEDINGUNGSLOSE – Liebe ist. Kann gut sein, daß sie mir von verschiedenen Menschen im Laufe meines Lebens bis dahin entgegengebracht wurde – aber ICH konnte sie nicht als solche ERKENNEN, nicht – richtig – einordnen. Ich kann mich erinnern, daß ich freundliche Menschen manchmal „negativer Absichten“ verdächtigte, die „wollten etwas von mir“.

    „Erkennen ist WIEDER-erkennen“ heißt es. Bevor man also etwas wiedererkennen kann, muß man es erlebt, erfahren, ins Bewußtsein „eingescannt“, haben. Und das hatte ich mit der wahren, bedingungslosen, Liebe nicht. Bis ca. zum 55. Lebensjahr war ich im Leben unterwegs und hatte keine blasse Ahnung von der Wahrheit / Wirklichkeit der LIEBE – sondern verhielt mich der Welt, meinen Mitmenschen, gegenüber nach MEINER DEUTUNG von „Liebe“. So redete und handelte ich nicht nur, sondern das strahlte ich auch unbewußt aus! (wie mir seit einiger Zeit klar ist). Und diese Ausstrahlung „triggert“ etwas entsprechendes bei meinen Mitmenschen.

    Selbstverständlich gibt es auch zu dieser Erscheinung ein universelles Gesetz:
    „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.“

    Das gilt nicht nur für den „Wald“, sondern für das ganze Universum. Immer und überall.
    Nur ein wahrhaft erwachsener, FREIER, Mensch kann WÄHLEN, wie er sich verhält: Er kann auf eine unfreundliche Ansprache ein entsprechendes „Echo“ geben, ABER er kann auch auf die „Meta-Ebene“ gehen und z.B. freundlich fragen: „Warum sprichst du so zu mir?“

    Auch in diesen Zusammenhang paßt das universelle Gesetz von „Saat und Ernte“:
    „Was der Mensch sät, das MUSS er ernten“.
    So funktioniert das Universum auf der feinstofflich-energetischen, spirituellen, Ebene.
    Nur auf der MATERIELLEN, grobstofflichen, Ebene kann der Mensch den Folgen seines Tuns ausweichen und das Tragen der Konsequenzen / Verantwortung ablehnen.

    Über Erkenntnisse der Mobbing-Forschung und des „radikalen Konstruktivismus“ hatte ich schon geschrieben. Ich will das nicht wiederholen. Mal sehen, wer dazu etwas weiß oder herausfindet.
    Auch den Grundsatz „Angst zieht das Gefürchtete an“ hatte ich schon genannt.

    Zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen haben Menschen also schon immer erlebt / herausgefunden, daß es oberhalb des grobstofflich-Materiellen eine – feinstofflich-energetische, ( Bewußtseins-) – Ebene gibt, die weitergehende Verbindung(en) schafft. Die nenne ich beim wahrhaft erwachsenen Menschen das „Höhere / wahre Selbst“; bei demjenigen, der dort noch nicht angekommen ist, das „Unbewußte“. Ich denke, es ist der Teil vom Menschen, den wir die „Seele“ nennen, der göttlich-universelle „Geist“; die SEINS-Kraft, Schöpfer-Kraft. Ich gehe ja davon aus, daß der Mensch ebenso Schöpfer ist, wie sein göttlicher Vater.

    Zwischen Vater im Himmel und Sohn im Menschen gibt es allerdings – sinnvollerweise – eine Aufgaben- / Verantwortungsteilung:
    1. Vater Gott ist „nur“ für die prinzipiellen Rahmenbedingungen zuständig
    2. Sohn Mensch ist nur für sein eigenes Leben zuständig.

    Man mache sich das sehr eingehend bewußt, welche Konsequenzen sich daraus ergeben!
    Was das bedeutet, wenn ich – als Seele / Unterbewußtsein / Unbewußtes die Macht besitze, mein Leben SELBST zu gestalten!
    Ich besitze die Fähigkeit / Macht, mich selbst als Bewußtsein zu gestalten UND, wie ich subjektiv mein Leben erlebe / erfahre.
    Ich entscheide durch die Wahl meiner Bewußtseins-Ebene / -Qualität / -Dimension, ob ich in einer schwierigen Situation „kneife“ oder „versage“ oder „unterliege“ ODER ob ich mich stelle und im Sinne des höchsten Prinzips des Universums / Seins / Lebens mutig handle und – siege.
    Siehe „Siegfried“.
    Siegfried hat sein – spirituelles, göttliches – Potenzial ERKANNT und handelt entsprechend. Damit meine ich zunächst mal den Sieg über den Drachen. Daß er später dem hinterlistigen Hagen von Tronje zum Opfer fällt, ist eine andere Symbolik. Das ist kein Versagen des Siegfried!

    Ich vertrete also die Sicht, daß der Mensch das Potenzial besitzt, sein Leben so zu gestalten, daß er sich einen „bedingungslos glücklichen“ Menschen nennen kann, der sich und sein Leben unter allen Umständen gern und im inneren Frieden, in Liebe, annehmen kann und, daß er – wie ein „Bergführer“ – auch andere Menschen zu diesen Höhen führen kann. Dann DAS ist sein „Amt“ hier auf Erden – als „Stellvertreter“ des göttlichen Vaters. Nicht nur körperlich-materiellen Nachwuchs zu zeugen, sondern auch geistig-seelisch-spirituellen Nachwuchs.

    Wenn ich als Mensch diese Befähigung ausstrahle, werde ich analog Menschen begegnen (durch „Fügung“), die sich davon „triggern“ lassen – die offen sind für entsprechendes Lernen. Auch DAS hat sich in meinem Leben so ereignet. Nach der o.g. Psychotherapie und Erkenntnis der Wahrheit.

    Auf Wunsch gern mehr darüber. Wie immer.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  2. November 16, 2014 um 8:25 am

    PS:

    Erst nach dem posten meines Kommentars fiel mir ein, daß mit „Züchtigung“ das „Verhauen“ in der KINDHEIT gemeint sein könnte.

    Das hat, je jünger die Kinder sind, umso WENIGER mit ihnen bzw. ihrem „Denken“, Verhalten, (Unter-)Bewußtsein zu tun, sondern umso MEHR mit dem der „hauenden“ Personen – und ihrer eigenen Prägung / Traumatisierung / Neurotisierung in der Kindheit.

    Auch diese Dinge habe ich nach meiner Krise 1987 und der „Erleuchtung“ 1991 intensiv durchleuchtet. Mir ist klar geworden, daß meine Mutter unter relativ hohem – überwiegend UNBEWUSSTEM – Streß stand.

    Ja, auch ich bin von meiner Mutter oft geschlagen, manchmal regelrecht verprügelt, worden. Eine der schlimmsten Aktionen dieser Art war, als sie mich mit ca. 5 Jahren übers Knie gelegt und mit dem Kochlöffel traktiert hat. Mein Therapeut meinte dazu, was Kinder in solchen Situationen erfahren, ist SCHLIMMER als Folter. Weil jedes Kind natürlicherweise die Mutter LIEBT. Jeden anderen Folterer könnte / dürfte ich aus vollem Herzen hassen und ihm das Schlimmste an den Hals wünschen – aber wenn die eigene Mutter einen so traktiert??

    BEWUSST geworden ist mir der Bruch des (Ur-)Vertrauens erst bei einer späteren Situation – da war ich zwischen 7 und 8 Jahre alt. Da drohte mir meine Mutter: „Wenn du nicht spurst, schicke ich dich in die Erziehungsanstalt!“

    Als ich 2001 – „Odyssee im Weltraum“! – meine Traumata abweinte, wurde mir klar, daß diese beiden Aktionen die „dicksten Brocken“ an Traumata waren, die so lange in mir „eingelagert“ waren und mich beeinträchtigt hatten.

    Die zahlreichen anderen „Strafen“, die ich von meiner Mutter „einfing“ – wie Stubenarrest oder Einsperren im Badezimmer, Taschengeldentzug usw. – hatten offenbar keine (weitere) traumatisierende Wirkung gehabt.
    Auch daß mein Vater ausnahmsweise einmal den Stiel des Teppichkopfers auf meinem nackten Rücken tanzen ließ, habe ich nicht sehr tragisch genommen. Er hatte was getrunken und sich von meiner Mutter dazu aufstacheln lassen.

    Was Eltern in der zivilisierten Gesellschaft so mit ihren Kindern und weiteren Mitmenschen treiben, ist SYMPTOMATIK. Diese Eltern tun – „zwanghaft“, unbewußt – etwas „Symbolisches“ (mit dem Prügeln und Strafen, seelisch verletzen), um auf ihre eigene seelische Verletztheit aufmerksam zu machen. Nur ist da allermeist niemand, der das erkennt / versteht und helfen / heilen könnte. Denn die zivilisierte Gesellschaft ist – auch davon – entfremdet. Diese im Grunde himmelschreiende Tragik ist ein Aspekt der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ (KZN), der „Krankheit der Gesellschaft“ – seit über 10.000 Jahren. Wobei unsere Vorfahren in Germanien damit erst durch die Römer infiziert worden sind.

    Die allermeisten Symptome der KZN gelten in der zivilisierten Gesellschaft als „normal“, zur „Normalität“ gehörig. Kaum jemand problematisiert das. Alles Unbequeme wird – so weit es geht – verdrängt. Was auch sonst – wo doch kaum jemand eine Lösung für das Problem weiß.

    „Der Tod der Liebe“:

    Die Liebe stirbt nicht!
    Weder im Universum, noch im Menschen.
    Die Liebe ist ein Haupt-Aspekt der unsterblichen universellen Energie.
    Die Liebe zieht sich nur – bis auf weiteres – zurück. Wie eine Schnecke, die man antippt, ihre Fühler / Augen einzieht oder ganz in ihrem Haus verschwindet – bis sie sich wieder traut, herauszukommen.
    Gute Märchen / Sagen / Legenden / (Bibel-)Geschichten berichten auf der Symbol-Ebene, der Ebene der ewigen Wahrheit, von dem „Rückzug“ der Liebe und ihrer „Wiedergeburt“, ihrem Wieder-Erwachen.
    „Schneewittchen“ ist so eine Geschichte. Schneewittchen ist Symbol-Figur für die Liebe. Die „böse Königin“ ist hingegen das „Ego“ – das sich im Spiegel immer die Bestätigung für ihre Schönheit holen muß. Aber letztlich schafft es nicht einmal der „vergiftete Apfel“, das Schneewittchen wirklich zu töten. Mit Hilfe der stolpernden Sargträger schafft sie es, das Problem auszuspucken (Symbol für Trauma „auskotzen“) und wieder ganz lebendig zu sein – und glücklich mit ihrem Prinzen.

    Die Sache mit dem Trauma ist vielleicht noch deutlicher in „Dornröschen“. Die sticht sich mit der Spindel, was ein noch deutlicheres Symbol für (seelische) Verletzung ist. Daß sie mit dem ganzen Schloß (Haus = Bewußtsein) in den „langen Schlaf“ verfällt, ist Symbol für den Stillstand der ganzheitlichen Entwicklung des traumatisierten Menschen. Aber auch Dornröschen wird durch den mutigen Prinzen wieder zum vollen Leben erweckt.

    Für uns reale Menschen bedeutet das: Alle im Märchen, in der Sage / Legende usw. handelnden Personen sind nur verschiedene (Bewußtseins-)Aspekte EINES / DES Menschen. Schneewittchen, die böse Königin und der rettende Prinz sind veschiedene Aspekte EINES Menschen. Und dieselbe Symbolik benutzen die Bibelgeschichten ebenso wie die modernen Fantasy- oder Sci-Fi-Stories. Es handelt sich dabei um (die) UNIVERSELLE Symbolik, um die „Sprache“ des kosmischen göttlichen (Bewußt-)Seins und menschlichen Unterbewußtseins bzw. des „Höheren / wahren Selbst“.

    Diese universelle Sprache „transportiert“ göttliche Weisheit. Immer und überall. Sie zeigt sich in federleichten Vögeln und Schmetterlingen, in Pflanzen und allem was zum göttlichen Sein gehört. Denn es ist SEIN SEIN. Und alles was ich will, ist SEIN SEIN SEIN.

    Schönen Sonntag!

    Wolfgang H.

    • federleichtes
      November 16, 2014 um 1:49 pm

      Ich begrüße Ihre Lebendigkeit. Sie tut mir gut, so wie es mir immer gut tut, das Aufblühende im Kern des Menschsein miterleben zu dürfen.

      „Heuer“ bedeutet ja auch Heute.

      Aurorafalter

      HERZlichen Dank.

      Wolfgang

      „Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens“, war mal mein Mantra für bürgerlichen Erfolg. Bis es sich verinnerlicht hatte – dann brauchte ich diesen Erfolg nicht mehr.

  3. November 16, 2014 um 1:18 pm

    „Und alles was ich will, ist SEIN SEIN SEIN.“

    Lieber Wolfgang,

    ich glaube, diesen Wunsch teilst Du nicht nur mit mir und den anderen hier in der Runde, sondern mit allen Menschen, mit allen Tieren, mit allen Pflanzen. Wir alle wollen SEIN, wir wollen leben, wachsen, uns entfalten, diesem kostbaren Stoff, der Leben heißt, unseren sichtbaren, persönlichen Ausdruck verleihen. Das ist die Sehnsucht, die wir alle in uns tragen und die uns zu dieser großen Gemeinschaft des Lebens macht, zu der wir alle gehören.

    Ich glaube, wir Menschen wollen sogar noch mehr. Wir wollen nicht nur SEIN, leben und wachsen, wir wollen zudem erkannt werden. Wir wollen, dass zumindest ein einziger Mensch auf der Welt unsere wahre Geschichte erfährt und – was am wichtigsten ist – die Geschichte und uns versteht. Meistens trauen wir uns nicht, diese Geschichte direkt zu erzählen. Wir reden verschlüsselt davon, die einen in Form von Märchen, die anderen in Form von Romanen, wieder andere in Form von Lehren und Theorien, in denen wir von sich selbst abstrahieren, damit der Schlag nicht zu heftig ist, wenn wir dann doch nicht verstanden werden, obwohl wir uns das mehr als andere wünschen.

    Und so reden wir eben immer aneinander vorbei. Statt uns gegenseitig unser Leben zu erzählen, erzählen wir uns Schlussfolgerungen, die wir gezogen haben, Pseudo-Weisheiten, Lebensregeln, Verschwörungstheorien und was weiß ich nicht noch alles. Dabei ist das Einzige, was wir wirklich zu erzählen haben, das, was wir erlebt haben und das, was wir durch das Erlebte geworden sind.

    In jedem Erwachsenen steckt nach wie vor ein Kind, das leidet, wenn es verprügelt und abgelehnt wird. Dazu gehören auch verbale Prügel und verbale Ablehnung, es geht weniger um das gewählte Mittel als vielmehr um die Tatsache der Ablehnung an sich. Nur schreien wir es nicht mehr heraus. Oder höchst selten, wenn der Druck zu groß wird.

    Stattdessen präsentieren wir uns als die, die es geschafft haben, als die Winner. Die einen als die finanziellen Winner, die anderen als die gesellschaftlichen und wieder andere als die spirituellen. Wir zeigen der Welt ein lächelndes Gesicht, und den Druck geben wir ab, da wir unbemerkt geblieben sind und niemand uns verstanden hat.

    Daraus entstehen die anonymen Systeme, die in eskalierter, um Größenordnungen potenzierter Form, dasselbe wiederholen, was dem ewigen Kind in uns immer wieder widerfährt. Es wäre besser, wir würden unser Unverstandensein hinausschreien, wie die Kinder es anfänglich noch hinausschreien, bevor sie verstummen, stumm gemacht werden.

    Wir verletzen, weil wir verletzlich sind und wir eines auf keinen Fall tun können: zugeben, dass wir verletzlich sind und unser Leben lang verletzlich bleiben.

    Marian

    • federleichtes
      November 16, 2014 um 2:23 pm

      Guter Hinweis von Dir auf das „Innere Kind“ im Erwachsenen Menschen.

      Wann immer es geht, sprechen wir mit Kindern. Mit diesen über Libelllen.

      Derzeit lese ich zwei Bücher parallel.
      „Die Gesellschaft und das Böse“ und „Leben ohne Angst“.

      Aus jeder Menschengeschichte spricht das verletzte Kind. Und man hört diese Stimmen um so besser, je besser man sein eigenes verletztes Kind zu Wort kommen ließ. Und Menschen, die nicht mehr unter dem Einfluss ihres verletzten KindSEINS stehen, ziehen andere verletzte Kinder – im Gewande der Erwachsenen – an und können ihnen etwas Heilendes mit auf den weiteren Weg geben.

      Der Klarheit wegen – ich habe fünf Worte vom Anfang des vierten Absatzes aus Deinem Kommentar entfernt.

      Ich danke Dir.
      Wolfgang

    • November 16, 2014 um 5:25 pm

      „“Es wäre besser, wir würden unser Unverstandensein hinausschreien, wie die Kinder es anfänglich noch hinausschreien, bevor sie verstummen, stumm gemacht werden.““

      Nö, es wäre besser, sich damit abzufinden, dieses Geschrei bringt doch wirklich niemanden weiter.

      (Und den Lärm möchte ich mir auch nicht vorstellen…
      Sorry, ich sehe das vielleicht ein wenig zu pragmatisch…)

      Ich jedenfalls erwarte schon lange nicht mehr, von irgendjemandem verstanden zu werden, freue mich aber, wenn es überraschenderweise doch mal jemand tut.

      „“Wir verletzen, weil wir verletzlich sind und wir eines auf keinen Fall tun können: zugeben, dass wir verletzlich sind und unser Leben lang verletzlich bleiben.““

      Verletzlich zu sein bedeutet absolut nicht, dass man zwingend andere verletzt, für mich bedeutet es eher, dass man es vermeidet, andere zu verletzen, und abgesehen davon kann man sich das „verletzlich sein“ bis zu einem gewissen Grad abtrainieren.

      P.S.

      Ein „inneres Kind“ habe ich nicht, aber da bin ich wohl so ziemlich die Einzige… Hm…

      • federleichtes
        November 16, 2014 um 8:54 pm

        Es gibt diesen Lärm auch nicht. Eher geht die Welt unter. Aber wenn die Verbrechen Stimme bekämen, ginge sie auch unter.
        Verstanden werden bleibt ein unerfüllter Anspruch, wenn er sich nach außen richtet. Meine Erfahrung ist noch etwas komplizierter:
        – Verstanden werden wollen; (unbewusst)
        – Andere verstehen lernen; (unterbewusst)
        – mich selber verstehen. (beusstes Wollen)

        Diese meine Erfahrungswelt ist aber nicht generalisierbar. Insofern unterscheide ich Wesen in ihrer Grundveranlagung.

        „Verletzlich zu sein bedeutet absolut nicht, dass man zwingend andere verletzt, für mich bedeutet es eher, dass man es vermeidet, andere zu verletzen, …“

        Deine Bemerkung beleuchtet genau diese Verschiedenheit.

        „… und abgesehen davon kann man sich das “verletzlich sein” bis zu einem gewissen Grad abtrainieren.“

        Woher weißt Du das?

        Der zweite Halbsaatz war mir das Bedeutsamste, was Du bisher über DICH geschrieben hast. Du wirst doch nicht „schwach“ werden?

        Gab’s hier nich bereits ein Thema zu „Inneres Kind“? Oder ist es meine Erinnerung an den Gedanken, das zu thematisieren? Dabei fällt mir ein: Natürlich kannst Du meine Geschichten verwenden.

        Ich danke Euch.

        Wolfgang

        • November 16, 2014 um 10:37 pm

          @ Wolfgang

          „“Verstanden werden bleibt ein unerfüllter Anspruch, wenn er sich nach außen richtet.““

          Ja eben, deshalb habe ich diesen Anspruch auch nicht mehr, vor allem, da ich ja weiß, dass ich in vielen Dingen sehr anders bin und denke als die meisten Menschen, und folglich auch kein Verständnis erwarten kann.

          Hauptsache, ich verstehe mich selbst. 🙂

          „““… und abgesehen davon kann man sich das “verletzlich sein” bis zu einem gewissen Grad abtrainieren.”

          Woher weißt Du das?““

          Aus Erfahrung, ich würde mal behaupten, es ist inzwischen fast nicht bzw. niemandem mehr möglich, mich zu verletzen.

          Wieso ist das „bedeutsam“?

          P.S.

          „“Dabei fällt mir ein: Natürlich kannst Du meine Geschichten verwenden.““

          Ok, dankeschön. 🙂

          • federleichtes
            November 16, 2014 um 11:04 pm

            Oh bitteschön, Wenn Du mich ein bisschen kennen würdest, hättest Du nicht gefragt.

            Das Abtrainieren von Verletzungen ist keine Auflösung von Verletzungen – sondern (nur) deren Kontrolle. Diese Kontrolle verbraucht Energie und Aufmerksamkeit, primär aber verhindert sie die mögliche Entfaltung einer Persönlichkeit. Und so kommt es, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, was sie könnten.

            Mir persönlich ist das eher egal, wie andere Menschen ihre Existenz managen. Bedeutsam war mir Dein indirektes Eingeständnis von Verletzung, weil ich Dich einerseits als klares, andererseits als ziemlich unergründliches Wesen mag. Mehr nich.

            Gestern besuchten wir einen Vogelfreund. Er pflanzte auf seinem Acker gerade Koniferen. Er ist, wie wir ein großer Vogelfreund und auch – dank vieler Beobachtungen – ein echter Kenner der Vögel. Als ich kurz das Thema Mensch berührte, machte er eine abfällige Handbewegung und sagte: Minderwertig, interessiert mich nicht.

            Ich könnte diese Handbewegung auch machen. Ich kann auch erzählen von vielen Gesprächen mit Hundebesitzern, die diese Handbewegung beherrschen. Ich könnte Dir auch Hunderte Geschichten erzählen, die überhaupt nicht lustich sind. Und obwohl ich mit dem Naturreich sehr intensiv verbunden bin, ist mir Mensch die Nummer Eins auf der Bedeutungsskala – geblieben.

            Du bist gut unterwegs, freut mich.

            Gruß und Danke
            Wolfgang

          • November 17, 2014 um 8:19 am

            @ federleichtes

            „Als ich kurz das Thema Mensch berührte, machte er eine abfällige Handbewegung und sagte: Minderwertig, interessiert mich nicht.“:

            Dem dahinter steckenden Vorurteil – genauer gesagt: der (heilbaren) pathologischen Dummheit – bin ich in diesem Forum ja auch schon begegnet und entgegengetreten.

            Sicher: ich kann sehr gut verstehen, wenn Menschen sich – vor allem nach schlechten Erfahrungen – lieber mit Tieren befassen. Aber dem eigentlichen Problem hilft das nicht ab – weder dem einzelnen, der „die Menschen“ als „abgehakt“ betrachtet / behandelt, noch dem GANZEN.

            Meine Mutter hatte auch so eine verurteilende Haltung drauf. Ich habe mehrere Male „Klartext“ mit ihr reden müssen, bis sie schließlich begriffen hat. Und ich muß gestehen, daß ich eine solche „Abgehakt“-Haltung meiner Mutter gegenüber hatte – wegen der „bösen“ Erziehungsmethoden. Bis mich ein Vortrag von Peter Wenzel – „Beende den Vorwurf“ – erkennen ließ, daß ich falsch dachte und handelte.

            Wer „vorwirft“ / „verurteilt“ / „richtet“, BINDET den anderen UND sich selbst und verhindert, daß der Zustand sich ändern kann. Mit dem Vorwurf transponiere ich etwas aus der Vergangenheit in die Gegenwart und das ist nach kosmischen Regeln unzulässig!

            Wir dürfen nicht vergessen, daß wir in der Hauptsache FEINSTOFFLICH-energetische Wesen sind, die alles, was sie im (Unter-)Bewußtsein tragen, permanent „aussenden“ – für jedes andere (Unter-)Bewußtsein wahrnehmbar!

            Ich besitze übrigens keine Tiere. Ich liebe aber sehr die, die um mich herum – die meisten davon FREI – leben. Der Tierpark Hagenbeck ist in meiner Nähe. Schon als Kind habe ich das Leiden eines Eisbären wahrgenommen, der auf dem Kunstfelsen seinem „Hospitalismus“ („Weben“) Ausdruck verlieh…

            Herzlichen Gruß!

          • November 16, 2014 um 11:24 pm

            @ Wolfgang

            „“Oh bitteschön, Wenn Du mich ein bisschen kennen würdest, hättest Du nicht gefragt.““

            Das hat nichts mit Dir persönlich zu tun, ich frage immer, sonst hätte ich das Gefühl, ich hätte die Geschichte gestohlen.

            „“Das Abtrainieren von Verletzungen ist keine Auflösung von Verletzungen – sondern (nur) deren Kontrolle.““

            Verletzungen müssen aufgelöst werden, da gebe ich Dir Recht, aber ich sprach hier ja von Verletzlichkeit und die kann man sich „abtrainieren“. Hat wieder mit Ego und Emotionen zu tun, aber das führt mir jetzt zu weit.

            „“Bedeutsam war mir Dein indirektes Eingeständnis von Verletzung““

            Wie gesagt, Verletzlichkeit, nicht Verletzung.

            „“weil ich Dich einerseits als klares, andererseits als ziemlich unergründliches Wesen mag.““

            Klar und gleichzeitig unergründlich? 🙂 Ok, das könnte es sogar ganz gut treffen…

          • federleichtes
            November 17, 2014 um 12:49 am

            Das Plaudern mit Dir gefällt mir gut, besonders in diesem Thema.

            Ich hatte es in meinem Leben mit einigen sehr schwer gezüchtigten Menschen zu tun. Jeder von ihnen hatte seine besondere Art entwickelt, um trotz dieser schweren Beschädigung (die ihre Existenz „eigentlich“ vernichtet hätte) leben zu können. Das Konzeptionelle des Überlebens fand ich bestätigt in einigen Fallgeschichten schwerer Misshandlungen.

            Nehme ich eine solcher Überlebensmethodiken wahr, werde ich aufmerksamer – nicht als Gebot von Höflichkeit, sondern des Menschen, genauer seines Wesens wegen. Denn, alle Menschen mit schwersten Verletzungen, mit denen ich es direkt und über einen längeren Zeitraum intensiver zu tun hatte, wiesen eine besondere Eigenschaft auf.

            Ein Abbild dieser Eigenschaft ist Klarheit. Als käme da ein Wesen zum Vorschein, das nur klar sein kann. Kehrseite ist die Unergründlichkeit, praktisch Fluchtraum. Und um die beiden Seiten dieser Existenz zu regeln, hatten diese Menschen eine außerordentliche Intelligenz entwickelt – entwickeln müssen.

            Intelligenz dient dem Überleben. Sie wehrt ein Eindringen von außen ab und kann den Schmerz aus einer Verletzung verhindern, unterdrücken oder abmildern. Was die Intelligenz nicht verhindern kann ist der Drang des Wesens nach Heilung. Woraus folgt: Die Intelligenz kann im Sinne einer Verhinderung sprechen, aber das Wesen spricht auch – exformativ. Und diese Sprache kann keine Intelligenz auf dieser Welt verhindern noch sie wirklich zu verfälschen. Das finde ich beruhigend.

            Ganz spannend, und das hat nichts mit meinen vorherigen Anmerkungen zu tun. Wenn ich Deine Kommentare las, war ich stets sehr entspannt, allerdings mit einer sehr hohen Aufmerksamkeit. Du verstehst: Deine informativen Worte beruhigten, das exformativ Gesprochene brauchte Wahrnehmung, Interpretation, Übersetzung in menschliche Sprache.

            Das ist ein Modus, in dem ich allgemein funktioniere. Insofern liefere ich hier und Dir keine individuelle/n Analysen, sondern erzähle lediglich von meinen üblichen Wahrnehmungen und allgemeinen Erfahrungen in Bezug auf Züchtigung und Liebe. Die kann zwar im Menschen als tot wahrgenommen werden – ist sie aber nicht, diese Flamme kann nicht ausgehen. Das finde ich beruhigend.

            Gute Nacht.
            Wolfgang

          • November 17, 2014 um 5:26 pm

            @ Wolfgang

            Verstehe ich das richtig, dass Du über meine „Klarheit“ bzw. „Unergründlichkeit“ auf Verletzungen bei mir schließt?

            Ich kann Dir versichern, dass dem nicht so ist.

            Im Übrigen verstehe ich Klarheit nicht als Eigenschaft, sondern als Zustand (der Geklärtheit) und Unergründlichkeit nicht als „Fluchtraum“. Unergründlichkeit ist für mich auch nicht negativ behaftet, sondern bezeichnet ganz neutral eher sowas wie Tiefe.

            Nochmal zu der Sache mit dem „Abtrainieren“.

            Mir ist klar, dass das möglicherweise wie eine Art Schutzmechanismus wirkt, auch das ist nicht zutreffend, es ist vielmehr so, dass ich keinen Schutz brauche, da ich ja gar nicht mehr verletzt werden kann (so „Achilles“-mässig, nur halt im psychischen Sinn).

            „“Deine informativen Worte beruhigten, das exformativ Gesprochene brauchte Wahrnehmung, Interpretation, Übersetzung in menschliche Sprache.““

            Hm interessant, dass meine Worte beruhigend wirken höre ich zum ersten Mal, allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es bei meinen Worten im Allgemeinen keinen Subtext gibt und von daher gilt: informativ=exformativ.

            Soll heißen, ich meine immer das, was ich sage, zumindest bemühe ich mich darum, genau das zu sagen, was ich auch meine, und zu verbergen habe ich auch nichts, deshalb bedarf es bei meinen Worten m.E. keiner Interpretation.

          • federleichtes
            November 17, 2014 um 7:11 pm

            Falls Du Dich für das „Herzchen des Monats“ bewirbst – meine Stimme ist Dir sicher.

            Plaudern ist ja nicht streiten. So also hast Du hiermit meine volle Bestätigung für Deine Aussagen. Am Rande möchte ich bemerken, dass ich in meinem Kommentar nicht ales schrieb, was ich zu schreiben hatte. Und dass ich bereits bei dem Geschriebenen unsicher war, ob ich Dir zu nahe trete.

            „Hm interessant, dass meine Worte beruhigend wirken höre ich zum ersten Mal, allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es bei meinen Worten im Allgemeinen keinen Subtext gibt und von daher gilt: informativ=exformativ.“

            Da haben wir so eine Geschichte, die Geschichte machen könnte. Was beruhigte mich an Deinen Worten? Genau, der Subtext, was wir hier exformativ nennen.

            Ich könnte Dir einige Beispiele nennen von mir wichtigen Beziehungen, wo niemals über Liebe gesprochen wird und niemals werden wird. Es ist nicht nötig, weil die Liebe exformativ geklärt ist und wortlos fließt. Manch einer wunderte sich, wenn ich offenbart, wen ich liebe.

            Oaky, Du hast keine Verletzungen und kontrollierst Deine Verletzlichkeit. Das folgende ist als NUR allgemein gesprochen.
            Wer mit Kindern und Verletzungen des Kindes therapeutisch arbeitet, ist auf Informationen angewiesen. Am wenigstens auf das, was gesprochen wird (kennst Du EMDR?) Entsprechend der Fähigkeiten des Therapeuten dauert es Monate bis Jahre, bis die Informationen der Kern-Verletzung anfangs zaghaft erscheinen. Freud sagte oft, er müsse raten. Und das müssen auch Therapeuten, die die Sprache eines verletzten Wesens nur schwer verstehen können.

            Therapeutisch gesehen gibt es ein ziemlich dickes Problem bezüglich des Sprach-Verständnises. Einerseits muss Therapeut die Sprache möglichst aus eigener Erfahrung kennen. Andererseits braucht er Kenntnis, wie ein unverletztes Kind-Wesen spricht. Bestenfalls muss also ein Therapeut seine Verletzung erfahren und geheilt haben.

            Im körperlichen Bereich kennen wir den Willen eines Organismus, Verletzungen zu heilen. Dieser Wille ist auch tätig bei Verletzungen des Wesens; es will heil werden. Und äußert sich – als Krankheit, als Unfall, als Verhalten – aus bestimmten Anlässen, oder konkret oder mittels anderer Bilder – auch im Traum. Ob ein Mensch will oder nicht, kommunziert seine Verletzung mit dem Willen zur Heilung.

            Martin erzählte hier einiges Persönliches. Bravo, sehr mutig, aber ich wusste nichts wirklich Relevantes von ihm, bevor dieser „Reimer“ auftrat. Eine Freundin ging ein Jahr wöchentlich zur Therapie, aber am Ende dieser „Behandlung“ hatte die Therapeutin nicht mal den Zipfel des Problems entdeckt. Genau, Schuld und Scham sind der Mantel, hinter dem sich Verletzungen verstecken, MÜSSEN, um eine Heilung graduell betreiben zu KÖNNEN.

            Ja, Du bemühst Dich darum, genau das zu sagen.
            Ich „höre“ es. Und Du hörst jetzt von mir, dass Deine Mühe vergeblich ist und sein muss. Sehr beruhigend, mit Menschen mühelos plaudern zu können.
            Als Bild für Dich suchte ich das Kind des Hausrotschwanzes aus. Foto: Susanne.

            Gruß und ich danke Dir.
            Wolfgang

          • November 17, 2014 um 10:15 pm

            @ Wolfgang

            „“Plaudern ist ja nicht streiten. So also hast Du hiermit meine volle Bestätigung für Deine Aussagen.““

            Diskutieren ist auch nicht streiten, deshalb verstehe ich das mit der Bestätigung jetzt nicht…?

            „“Am Rande möchte ich bemerken, dass ich in meinem Kommentar nicht ales schrieb, was ich zu schreiben hatte. Und dass ich bereits bei dem Geschriebenen unsicher war, ob ich Dir zu nahe trete.““

            Wen man nicht verletzen kann, dem kann man auch nicht zu nahe treten, alles ok also.

            „“Ich könnte Dir einige Beispiele nennen von mir wichtigen Beziehungen, wo niemals über Liebe gesprochen wird und niemals werden wird. Es ist nicht nötig, weil die Liebe exformativ geklärt ist und wortlos fließt.““

            Im Idealfall sollte es auch nicht nötig sein, darüber zu sprechen.

            „“Oaky, Du hast keine Verletzungen und kontrollierst Deine Verletzlichkeit.““

            Nein, ich kontrolliere sie nicht, das ist überhaupt nicht nötig, aber ich fürchte, ich kann das einfach nicht vermitteln, weil es nicht vorstellbar ist.

            „“(kennst Du EMDR?)““

            Die EMDR-Sache habe ich gegoogelt, überflogen, aber nicht so richtig verstanden.

            Aber dieses Trauma-Thema ist sowieso nicht meins.

            „“Genau, Schuld und Scham sind der Mantel, hinter dem sich Verletzungen verstecken, MÜSSEN, um eine Heilung graduell betreiben zu KÖNNEN.““

            ?

            Ich bin leider nicht in der Lage, den Inhalt dieses Satzes zu erfassen.

            „“Ja, Du bemühst Dich darum, genau das zu sagen.
            Ich “höre” es. Und Du hörst jetzt von mir, dass Deine Mühe vergeblich ist und sein muss.““

            ??

            Was genau bemühe ich mich zu sagen und was genau ist daran vergeblich?

            Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du in meine Worte etwas hineininterpretierst, was nicht da ist, deshalb hatte ich oben auch erwähnt, dass eine Interpretation unnötig ist…

          • federleichtes
            November 17, 2014 um 11:58 pm

            Klar, Hauptsache Du verstehst Dich selber. Sehe ich für mich ebenfalls. Da Du ein außergewöhnlicher Mensch (Selbstbeschreibung!) bist, kann es Dich wohl nerven, dürfte Dich aber nicht besonders verwundern, wenn Interesse an diesem Wesen, das man in seiner Pefektion nicht mal in der Phantasie erschaffen kann, entsteht. Ich halte das für natürlich und legitim.

            Schluß jetzt mit nerven.

            Gruß
            Wolfgang

        • federleichtes
          November 17, 2014 um 10:54 pm

          Leider darf ich Dich in diesem Thema weder necken noch mit Dir flirten.

          Bestätigung: Du bist richtig.
          Nicht zu nahe getreten: Danke schön. (Puh, erleichtert)
          Liebe: IST der Idealfall, oder?
          Verletzung und Verletzlichkeit knicken wir mal, bitte.
          EMDR – Behandlungsmethodik von Traumata, nicht Dein Ding, okay.
          Dann ist die Schuld/Scham-Funktion auch nicht Dein Dinge. Für eine Frau ungewöhnlich. Lass mich bitte ein bisschen staunen – ohne Nachdenken.
          Exformation ist eine Art System-Sprache. Der Körper z.B. spricht, mittels Gestik, Haltung, reaktiven Bewegungen über Affinitäten und Aversionen. Du glaubst, gibt’s nicht, okay.

          Nach meiner Auffassung, gewachsen aus vielen Erfahrungen mit Menschen, bemüht sich jeder Mensch auf irgendeine Art, sich auszudrücken. Jeder drückt sich bewusst-kontrolliert aus, und jeder drückt sich unbewusst-reaktiv aus. Ich auch, meine Freunde auch, auch alle Menschen, denen ich nur flüchtig-gelegentlich.oberflächlich begegne.

          Aber ich akzeptiere natürlich, dass Du eine Interpretation Deiner sich entäußernden Persönlichkeit für unnötig hältst.
          Für mich war Interpretation immer wichtig, um an meine „Blinden Flecken“ heran kommen zu können. Das lohnte sich und ich bin meinen Spieglern dankbar.

          Genau, Spiegeleier könnte ich auch mal wieder essen.

          Was macht Deine Küchendecke? Lernst Du, auf den Händen zu laufen?

          Dir einen guten Abend.
          Wolfgang

          • November 17, 2014 um 11:38 pm

            „“Exformation ist eine Art System-Sprache. Der Körper z.B. spricht, mittels Gestik, Haltung, reaktiven Bewegungen über Affinitäten und Aversionen. Du glaubst, gibt’s nicht, okay.““

            Abgesehen davon, dass hier auf dem Blog damit ja der Subtext gemeint ist und nicht die Körpersprache (wäre auch schwierig 🙂 ), habe ich nirgends gesagt, dass es das nicht gibt.

            Allerdings spricht mein Körper nicht besonders viel, ich gestikuliere nicht und meine Haltung ist auch immer ziemlich gleich, da kann man nur an der Mimik etwas ablesen.

            „“Für mich war Interpretation immer wichtig, um an meine “Blinden Flecken” heran kommen zu können.““

            Das ist es ja gerade, es gibt keine „Blinden Flecken“ und deshalb eben auch nichts zu interpretieren.

            Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt wieder niemand, aber das ist mir inzwischen auch ziemlich egal.

            „“Das lohnte sich und ich bin meinen Spieglern dankbar.““

            Und zu spiegeln gibt es dementsprechend auch nichts, jeder der meint, mir etwas zu spiegeln, projiziert nur etwas auf mich und ehrlich gesagt, das kann auf Dauer ganz schön nerven.

            P.S.

            „“Was macht Deine Küchendecke?““

            So wie ich meine Hausverwaltung kenne, macht die Küchendecke für lange Zeit erst mal gar nichts mehr. So what, ich benutze die Küche sowieso fast nicht.

            Dir ebenfalls einen guten Abend.

    • November 16, 2014 um 8:55 pm

      @ fingerphilosph

      „Ich glaube, wir Menschen wollen sogar noch mehr.“:

      Mehr als „sein Sein sein“ zu wollen, geht nicht.

      -.-.-.-.-

      „Wir wollen nicht nur SEIN, leben und wachsen, wir wollen zudem erkannt werden. Wir wollen, dass zumindest ein einziger Mensch auf der Welt unsere wahre Geschichte erfährt und – was am wichtigsten ist – die Geschichte und uns versteht. Meistens trauen wir uns nicht, diese Geschichte direkt zu erzählen. Wir reden verschlüsselt davon, die einen in Form von Märchen, die anderen in Form von Romanen, wieder andere in Form von Lehren und Theorien, in denen wir von sich selbst abstrahieren, damit der Schlag nicht zu heftig ist, wenn wir dann doch nicht verstanden werden, obwohl wir uns das mehr als andere wünschen.“:

      Wenn du sein Sein BIST, BIST du die reine, unbedingte, Liebe. Mehr geht nicht.

      -.-.-.-.-

      “ und das, was wir durch das Erlebte geworden sind.“:

      Das tu ich.

      -..-.-.-

      „… was dem ewigen Kind in uns immer wieder widerfährt. Es wäre besser, wir würden unser Unverstandensein hinausschreien, wie die Kinder es anfänglich noch hinausschreien, bevor sie verstummen, stumm gemacht werden.

      Wir verletzen, weil wir verletzlich sind und wir eines auf keinen Fall tun können: zugeben, dass wir verletzlich sind und unser Leben lang verletzlich bleiben.“:

      Was meinst du mit „ewiges Kind“? Das traumatisierte Kind?
      Das Trauma ist heilbar. Das Kind / der Mensch ist heilbar. Ich habs getan. Das ist keine Theorie.
      Es gab eine Phase, da ich mein „inneres Kind“ verzweifelt schreien hörte. Es konnte vollkiommen geheilt werden.

      -.-.-.-.-

      Um weiterzukommen, müssen wir ALLES, was wir bisher wußten / glaubten, bereit sein, in Frage zu stellen. Es könnte sein, daß Menschen jahrzehntelang Überzeugungen mit sich herumtragen, die eine Wende von 180° brauchen, damit das Leben „stimmig“ wird.
      Auch so etwas habe ich erlebt.

      Wer weiterkommen will, muß alles das loslassen / überwinden, was er sich in der kranken zivilisierten Gesellschaft seit seiner frühesten Kindheit „aufgesackt“ hat: Die „Bremsklötze“, „Hemmschuhe“, „Fesseln“, inneren Mauern / Zäune und Dornenhecken (siehe: „Dornröschen“).

      Du stellst einen Anspruch, hegst eine Erwartung – wie man mit dir umgehen solle. Aber was / wieviel bist DU bereit, zu GEBEN?

      Du machst viele Worte, aber FRAGST kaum. Dabei kann der Mensch in seiner GANZHEITLICHEN, im wesentlichen SEELISCHEN Entwicklung nur weiterkommen, wenn er fragt.

      Es geht darum, die „Frage- Hemmung / -Störung“ zu überwinden, die in den Menschen einzieht zusammen mit der ANGST, wenn das Grund- / (Ur-)Vertrauen gestört wird.
      Die Frage-Störung hat einen Gegenpol: Die Störung, ungehemmt von sich selbst und über seine „tiefen“ und „tiefsten“ Dinge zu sprechen. Aus ANGST.
      Also eine weitreichende „Kommunikations-Störung“. Und dies alles wiederum wirkt sich auch noch als Störung des ganzheitlichen Lernens aus.
      Und dann als „Entwicklungs- / Reifungs-Störung“, aus der sich ab der Pubertät die „pathologische Unreife / Unweisheit“ ergibt.

      Du kannst ALLES erfahren, was du wissen mußt. Du mußt halt nur FRAGEN und dazu mußt du die ANGST überwinden. Und DAS geht mit der einzigen wahren Macht / Kraft, die es im Universum gibt. Und aus dieser Kraft bestehst du in Wahrheit. Es ist also kein wirkliches Problem, an sie zu gelangen und sie anzuwenden.

      Ich helfe Menschen seit vielen Jahren, sich selbst zu finden, ihr „Höheres / wahres Selbst“ zu WERDEN und ihr wahres Sein zu sein.
      Alle Probleme, die du ansprichst, sind mir vom Prinzip her bekannt. Von 1994 bis 2012 war ich regelmäßig in einer Selbsthilfegruppe mit – auch wechselnden – Menschen mit den unterschiedlichsten psychischen Problematiken. Die „Grundstörung“ war / ist bei allen die GLEICHE.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      Ein persönlich bewertender Halbsatz wurde entfernt.
      Wolfgang Jensen

      • EM
        November 17, 2014 um 1:02 am

        Ist ganzheitliche seelische Weiterentwicklung ua. nicht auch grundlegend erst durch (empathische) Beobachtung möglich?

        Noch lange bevor Kinder überhaupt Fragen formulieren können, lernen diese via Beobachtung bzw. Empathie.

        Wer? Wie? Wo? Wann? Warum (nicht/so/jetzt/ich)? Ergeben sich diese Fragen nicht etwa erst durch Beobachtung?

        Ist nicht etwa fehlende Beobachtungsgabe (fehlender Beobachtungswille), fehlende Empathie Grundlage folgenschwerer Störungen innerhalb des Lernprozesses (im Erwachsenenalter), innerhalb von glückender Kommunikation, innerhalb des Seins?

        Ich beobachte täglich: Kinder sind die wahren Meister des SEIN-Wollens. Sie wollen nicht erst werden, sie wollen sein. Nicht mehr und nicht weniger.

        Gruß
        Eva

        • federleichtes
          November 17, 2014 um 1:54 am

          Hallo Eva,

          seelische Weiterentwicklung ist für das Kind ein Problem. Nach etwa drei bis fünf Jahren löst sich ihre Bewusstseinssperre auf, die sie vor den Folgen der Geburt und der folgenden Zeit des Ungeschütztseins beschützte. In dieser Zeit erlebt das Kleinkind bereits sehr viel und bedeutsam Prägendes – auf das es praktisch keinen direkten Zugriff mehr hat. Bedeutet, für die kommende Weiterentwicklung fehlen diese Erfahrungen. Bewusst erlebt das Kleinkind dann, wie nach den – relativ, da verdängt – unbeschwerten ersten Jahren (des Seins) der Ernst des Lebens sie erfasst. In dieser Phase, vom Wechsel des Seins in das wahre Leben, wird Kind gebrochen, in seinem Urvertrauen zu seiner Ur-Veranlagung.

          Empathie ist ein allgemeiner Begriff, den wir hier nicht so gerne verwenden. Für mich ist das ein Modewort. Und es beschreibt nicht die natürliche Fähigkeit eines noch im Urvertrauen lebenden Kindes.

          Ja, die fehlende Fähigkeit wahrzunehmen und zu interpretieren ist die Ursache für viele Verhaltensstörungen. Diese Fähigkeit wird der Angst geopfert. Und die Unfähigkeit generiert weitere Ängste. Dazu kommen gesellschaftlich-kuturelle Regeln, die falsch oder überkommen sind, die nicht funktionieren, weil ihr Anspruch sich am Normalen orientiert. Das Normale aber gibt es nicht, es gibt nur den an die Idee vom Normalen angepassten, hingebogenen Menschen. Und die „Idee Normal“ wurde bereits von hingebogenen Menschen entwickelt.

          „Ich beobachte täglich: Kinder sind die wahren Meister des SEIN-Wollens. Sie wollen nicht erst werden, sie wollen sein. Nicht mehr und nicht weniger.“

          In einem entsprechenden Umfeld können und werden Kinder auch Sein. Es ist so wichtig, sie in der Zeit der Wende (vom Unbewussten ins Bewusste) Sein zu lassen, um die traumatischen Energien abfließen zu lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Aus dem Sein wird ein Muss, aus dem Recht Pflchten und aus der vormaligen Klarheit Verwirrung. Anders, ich sage das mal deutlich, könnten niemals die durch die Zeiten hindurch wirkenden Herrschafts-Systeme entstehen und sich erhalten.

          Zivilisierung ist Züchtigung. Ist die Zucht von Anhängigkeit, die Zucht von Aggression und Perversionen. Aber nicht für alle. Es gibt Wesen, die sich von den Erlebnissen nicht wirklich beeindrucken lassen. Die nicht nur Angriffe abwehren, sondern ihre Kraft und ihr Selbst-Bewusstsein weiter stärken können.

          Danke für Deinen Kommentar.
          Gruß
          Wolfgang

          • November 17, 2014 um 3:46 am

            Bin mal wieder nur auf der Durchreise, lieber Wolfgang. Zu meinem Glück finde ich auf diesem Weg Deinen Kommentar, der mal wieder die Ähnlichkeit der Kinder zur Menschheit im Ganzen verdeutlicht. Sucht die Menschheit nicht auch in ihrer Vergangenheit nach den “Jahren“ an die sie sich kollektiv nicht erinnern kann ?

            Aus dem Unbewussten ins Bewusstsein … wie wahr. Deine Worte zum Normalen … mal wieder Bestätigung von so Vielem.

            Du fragtest die Tage, wie das Buch so läuft. Alles läuft ganz ungeplant “nach Plan“ … der Stift füllt das Papier (fast) von ganz allein 😉

            Ihr beide, fühlt Euch umarmt.
            Gruß Guido

          • EM
            November 17, 2014 um 8:50 am

            @ Wolfgang

            Ich selbst versuche täglich, die Folgen jener Angriffe, die ‚Zivilisierung‘ genannt werden, in meinem Inneren im Zaum zu halten, dem zu widerstehen und nicht ungefiltert weiterzugeben, was nicht weitergegeben werden darf.

            Vor einigen Tagen erst dankte mir mein Sohn, der gestern seinen 10. Geburtstag feierte, dass ich beim ‚Denken an ihn gedacht hätte‘. Ich war verwundert.
            Er erklärte mir, dass es wohl nicht ausgereicht hätte, wenn nur er selbst (vorgeburtlich) an sein Sein gedacht hätte. Er meinte, erst durch unser beider gemeinsames Denken wären sein und mein Sein zum selben Zeitpunkt im Zeitenverlauf entstanden, Verbindung möglich geworden. Ich dankte ihm jedenfalls auch, beim Denken über/an SEIN Sein auch an mich gedacht zu haben. 😉

            Meinen eigenen Kindern, auch meinen anderen Schützlingen versuche ich, (ua. auf ihrem Weg durch das System Schule) beim Entwickeln individueller Bewertungs- und Schutzmechanismen (wo immer nötig) helfend zur Seite zu stehen. Meine eigenen Werte von Leben und Sein stelle ich dabei lediglich offen zur Diskussion, vermeide aber tunlichst, diese auf Kinder einimpfend zu übertragen.

            Gruß
            Eva

        • November 17, 2014 um 8:34 am

          „Ist nicht etwa fehlende Beobachtungsgabe (fehlender Beobachtungswille), fehlende Empathie Grundlage folgenschwerer Störungen innerhalb des Lernprozesses (im Erwachsenenalter), innerhalb von glückender Kommunikation, innerhalb des Seins?“:

          Kinder in gesunden Gesellschaften verfügen natürlicherweise über alles, was sie brauchen, um sich die „Kunst des Lebens“ abzugucken.

          In kranken Gesellschaften haben die Kinder dieselben evolutionär entwickelten Anlagen – nur sind keine WAHRHAFT Erwachsenen da, von denen sich die Kunst zu leben abgucken ließe.
          Hinzu kommt – irgendwann – die „normale“ Traumatisierung; und von da an ist „Störung“.

          Diese Dinge einigermaßen angemessen / differenzierend in ihren vielen möglichen Varianten zu beschreiben, ist der Raum hier zu beengt. Das von mir seit über 20 Jahren erkannte und beschriebene Grundmuster ist aber immer dasselbe: Kollektive (Zivilisations-)Neurose, Entfremdung von sich selbst (dem „wahren Selbst“, der Liebe) bei den Eltern; dann Deprivation / Traumatisierung der Kinder -> Kollektive (Zivilisations-)Neurose usw. usw. – seit ca. 10.000 bis 60.000 Jahren. Seit rund 2000 Jahren in „Germanien“. Davor waren „wir“ noch gesund.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

        • November 17, 2014 um 8:42 am

          @ EM (auch der vorige Kommentar. Sorry. Bin erkältet)

          „Ich beobachte täglich: Kinder sind die wahren Meister des SEIN-Wollens. Sie wollen nicht erst werden, sie wollen sein. Nicht mehr und nicht weniger.“:

          Soweit das „Ego“ und/oder die Angst nicht im Wege stehen, können Kinder SEIN. Denn dann manifestiert sich die Seele, die Seins-Kraft.
          Die Kinder sind sich aber weder dieses Seins noch des „Wollens“ bewußt. Glaube ich.
          Das Bewußtsein dafür erlangen sie erst im Bewußtseins-Wechsel / -Wandel im Prozeß der Initiation / Ascension – üblicherweise am Beginn der Pubertät.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

          • EM
            November 17, 2014 um 9:27 am

            @ Wolfgang Heuer

            Gerne möchte ich explizit den folgenden Punkt aufgreifen, da er mir schon mehrfach aufgefallen ist. Vorab jedoch wünsche ich von Herzen eine gute und rasche Genesung von der Erkältung.

            Sinngemäß findet der ‚Wandel‘ am Beginn der PUBERTÄT statt, wenn ich richtig verstanden habe.

            Ich frage mich, ob man den Prozess des Wandels tatsächlich an einer physisch hoch brisanten Phase wechselnder Hormone festmachen kann? Grobstofflicher ‚Tumult‘ im Körper (wechselnde Hormone sind messbar, der physische Wandel sichtbar usw.) führte demnach ua. zum dadurch getriggerten Vermögen der feinstofflichen (Selbst-)Wahrnehmung. Dieser Zusammenhang erschließt sich mir (noch?) nicht.

            Welche Auswirkungen hätten diesbezüglich die vielen künstlichen Hormone in Nahrungsmitteln, oder beispielsweise auch die Einnahme der Anti-Baby-Pille. Rückstände hormoneller Verhütungsmittel werden mittlerweile auch in Gewässern nachgewiesen.

            Dieser einzelne Aspekt, den ich frecherweise aus der Gesamtbeschreibung herausgefischt habe, interessiert mich sehr. Könnte es für den Wandel im Kindesalter womöglich alternative Erklärungsmodelle geben?

            Herzlichen Gruß
            Eva

          • November 18, 2014 um 9:38 am

            @ EM

            Liebe Eva;

            „Sinngemäß findet der ‘Wandel’ am Beginn der PUBERTÄT statt, wenn ich richtig verstanden habe.“:

            Der Wandel findet nicht einfach – „von selbst“ – statt (wie der körperliche Aspekt der Pubertät), sondern er muß aktiv vollzogen werden.
            Das läuft nach meinem Verständnis völlig unabhängig vom körperlich-materiell-grobstofflichen (genetischen) Programm – denn es geht dabei um den Aufstieg zum nicht-körperlichen, nicht-materiell-grobstofflichen, sondern FEINSTOFFLICHEN Bewußtsein – der göttlichen Seele, dem „KIND Gottes“. Als Körper bin ich hingegen GESCHÖPF Gottes.

            Wenn dieser Bewußtseins-Wandel / -Wechsel hormonell oder sonstwie genetisch programmiert / gesteuert wäre, hätte die zivilisierte Gesellschaft wohl kaum davon entfremdet werden können. Der Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene ist ein „KULTURELLER“ Erwerb / Fortschritt des Menschen. Und deswegen wird im Zusammenhang mit der Entfremdung / Kollektiven Neurose der zivilisierten Gesellschaft auch von „Kultur-Verlust“ gesprochen / geschrieben.

            Der Mensch hat diese kulturelle Leistung des Aufstiegs zum göttlichen Bewußtsein aber nicht ALLEIN geschafft, sondern er hatte Hilfe von „oben“. Und DAS ist immer so geblieben. Wer da anklopft, dem wird aufgetan; wer da fragt, dem wird Antwort gegeben. Sagt die Bibel. Und hat in diesem Falle – wie in den meisten, aber nicht allen, Recht.

            Junge Menschen in der Pubertät werden „von oben“ bei ihrem Namen gerufen. Auch DAS steht in der Bibel. Mehrfach. „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen.“: http://www.bibleserver.com/text/NLB/Jesaja43,1-4

            Eine ausführliche Geschichte, deren Stelle ich jetzt leider nicht identifizieren kann, erzählt von einem Knaben / jungen Mann, der im Tempel arbeitet, wo er seinen Namen rufen hört und glaubt, ein alter Mann, der auch dort anwesend ist, habe ihn gerufen. Der verneint das jedoch. Ebenso beim zweiten Mal. Erst beim dritten Mal sagt der Alte zu dem Jungen „Dann hat Gott dich gerufen“.

            Ich habe vor allem deswegen keinen Zweifel an diesen „Belegen“. weil mir dieses Rufen meines Namens selbst in der Pubertät widerfahren ist – konnte es aber überhaupt nicht einordnen. Ich hielt es damals eher für „Einbildung“.

            Meine Eltern oder andere Personen meines Umfeldes haben auch nicht gefragt, ob ich solche Phänomene erlebt hätte.

            Ich halte dieses Gerufenwerden für ein „Signal“ von „oben“, daß die Zeit für den Aufstieg reif sei.

            Die bedauernswert kleinen Reste von Naturvölkern WISSEN (noch) um die Riten und praktizieren sie – so wie das unsere Vorfahren in Germanien vor dem entfremdenden Einfluß der Römer auch getan haben. Ebenso wie alle anderen Kulturen, die dann von der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ (KZN) befallen und davon entfremdet wurden. Die alten Sagen, Legenden, Mythen, Märchen und (Bibel-)Geschichten berichten aber immer noch von der einstigen Wahrheit.
            Eine in Deuschland gut bekannte Geschichte zum Bewußtseins-Wandel / -Wechsel ist das Märchen vom „Froschkönig“. Der Wechsel vom „König“ zum „Prinzen“ beschreibt exakt den Werdegang des „Ego“ / „Niederen Selbst“.

            Auch griechische „Götter- und Heldensagen“ befassen sich mit dem Bewußtseins-Wandel. In SYMBOL-Sprache, selbstverständlich, wie alle Sagen, Legenden, Märchen und (Bibel-)Geschichten. Die bildhafte Symbol-Sprache ist die UNIVERSELLE Sprache, die Sprache Gottes, des Unbewußten, der Träume, Visionen usw.
            Nur der wahrhaft Erwachsene, der zum höheren, göttlichen, Bewußtsein Aufgestiegene kann sie erkennen / deuten / verstehen und Weisheit aus ihnen schöpfen.

            Errst der Aufstieg zur höheren Bewußtseins-Ebene macht den Menschen HEIL / GANZ, zum WAHREN Menschen. Und dieses HEIL-Werden braucht er auch als Prävention gegen alles häufige oder schwere Krankwerden.
            Denn im höheren Bewußtsein IST der Mensch die KRAFT der Liebe, des Friedens, der Freude, der Heilung usw., und KONTROLLIERT sie und VERFÜGT über sie.

            Deswegen schreibe ich seit ein paar Jahren im Zusammenhang mit meinen Aufklärungsbemühungen über die KZN, daß die Heilung dieser Krankheit genauso läuft wie das Heilwerden im Prozeß der Initiation / Ascension.

            In diesen Zusammenhang paßt nun auch der überschaubare Text, den ich vor zwei Jahren auf meiner HP eingestellt habe:

            WAHRE HEILUNG:

            1: Angst konstruktiv überwinden können lernen – und nicht nur zu verdrängen. Mut aufbringen, sich dem Unbekannten zu stellen.

            2: Sich dem Unbekannten, den Schrecken / „Dämonen“, im eigenen (Unter-)Bewußtsein, bzw. den unangenehmen Gefühlen, stellen.

            3: Erkenne, dass die – evtl. bildhaften – Schrecken / „Dämonen“ in dir, im Unterbewußtsein, verdrängte negative Gefühle sind.

            4: Die verdrängten / abgespaltenen Gefühle sind in deinem Unterbewußtsein „gefangen“ und wollen befreit, erlöst, werden.

            5: Die in deinem Unterbewußtsein „gefangenen“ Gefühle können nur über den Weg durch dein Bewußtsein befreit werden.

            6: Die in dir „gefangenen“ Gefühle können nur befreit werden dadurch, daß sie sich als die manifestieren können, die sie sind.

            7: Erkenne, dass deine Angst keine eigene Macht hat, sondern nur die, die du ihr mit deiner Aufmerksamkeit(senergie) gibst!

            8: Statt GEGEN die Angst zu „kämpfen“, richte deine Aufmerksamkeit, dein Bewußtsein, auf die einzig wahre Macht, die Liebe!

            9: Mit der Kraft / Macht der Liebe kannst du dein (Unter-)Bewußtsein von allen „Dämonen“ / Ängsten / Störfaktoren reinigen.

            10: Hilfreich ist, sich auch rational zu entscheiden, HEIL werden zu wollen und bereit sein, alles dafür Erforderliche zu tun.

            11: Lerne deine höhere Bewußtseins-Dimension, das „Höhere / wahre Selbst“ und seine höherdimensionalen Qualitäten kennen.

            12: Erkenne das höchste Prinzip des Universums und entscheide dich zu ihm, identifiziere dich mit ihm und seinen Qualitäten.

            13: Das höchste Prinzip / Gesetz des Universums ist „bedingungslose Liebe“. Die höchste Kraft / Macht ist die Lebens-Energie.

            14: Die Entscheidung zum Höheren / wahren Selbst, zur Liebe / Lebens-Energie, macht dich FREI, GANZ, HEIL: wahrhaft erwachsen.

            15: Mit der Entscheidung zur Liebe / Lebens-Energie heilst du dich selbst und kannst auch anderen auf dem Weg dorthin helfen.

            16: Als wahrhaft erwachsener, spirituell bewußter, Mensch kannst du SYMBOLIK erkennen und deuten und Nutzen daraus ziehen.

            17: Als wahrhaft Erwachsener wirst du deine Potenziale / Möglichkeiten erkennen und sie liebe- / verantwortungsvoll einsetzen.

            18: Wenn du die bedingungslose Liebe lebst, wirst du dich auch als bedingungslos glücklichen Menschen erkennen und bezeichnen.

            19: Als wahrhaft heiler Mensch wirst du alles Kranke erkennen und deine Potenziale nutzen, der wahren Heilung zu dienen.

            20: Als wahrhaft heiler Mensch bist du Herrscher in deinem Bewußtsein, das Liebe ist. Also: „Liebe – und tu was dir beliebt“.

            21: Sei, was du bist. Wenn das Sein erfüllt ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

      • November 17, 2014 um 4:37 pm

        Lieber Wolfgang Heuer,

        bis vor diesem Artikel habe ich in Dir nur einen Kommentator gesehen, der unter dem Vorwand, anderen zu helfen, die anderen Teilnehmer in diesem Forum heruntergemacht hat. Du wendest Dich an mich ebenso wie an andere und erzählst ihnen, dass sie krank sind, weil sie dies oder das nicht sind, dies oder das nicht verstehen, nicht auf dieser oder jener Ebene sind.

        In diesem Thread erzählst Du von Deiner Kindheit, und ich habe zumindest eine Ahnung davon bekommen, wie Deine Kindheit und Dein jetziges Auftreten zusammenhängen. Ich habe verstanden, dass und wie Du als Kind verletzt worden bist und was für Folgen das haben kann.

        Du behauptest, dass Du nun ein heiler Mensch bist.

        Aber so wie Du in diesem Forum auftrittst, empfinde ich Dich nicht als einen heilen Menschen. Wenn Du willst, dass ich Fragen stelle, könnte ich Dir höchstens solche stellen, die Dich darauf verweisen, dass Du ebenso viel oder so wenig heil bist wie die meisten anderen Menschen.
        Ich habe jedoch die Erfahrung mit Dir gemacht, dass Du auf solche Fragen Deinen Gesprächsparter einmal mehr in die pathologische Ecke stellst. So kommt jedoch keine Bewegung in ein Gespräch, und ein Austausch ist es schon gleich gar nicht.

        Wenn ich Dir Fragen stellen könnte, ohne dafür wieder das Prädikat „pathologisch dumm“ „neurotisch“ zu bekommen, dann würde ich dich fragen, warum Du Deinen Vater so entschuldigst und es als Lappalie darstellst, wenn Dein Vater Dich auf Geheiß Deiner Mutter verprügelt hat.
        In meinen Augen ist das nämlich keine Lappalie, sondern verweist darauf, dass Du als Kind in keinem Elternteil einen Halt hattest.
        Ich könnte den Schluss daraus ziehen, dass ein erstaunlicher Überlebenswille in Dir steckt.
        Aber nach den bisherigen Erfahrungen mit Dir bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Du solche Fragen nicht hören willst.

        Mein obiger Kommentar entstand, weil ich in dem Moment, als ich Deinen Bericht las, von einer Welle von Mitleid mit Dir geflutet wurde, und es war dieses Mitleid, dass diesen Kommentator fabriziert hat. Ich hatte dabei Dich als kleiner Junge vor Augen.

        Jetzt denke ich, dass es tatsächlich „pathologisch dumm“ 🙂 von mir war, auf einen Kommentar von Dir zu reagieren, wie ich das eigentlich jedesmal denke, wenn ich auf einen Kommentar vor Dir geantwortet habe.

        Dennoch hat sich meine Wahrnehmung von Dir geändert, seit ich nun den Grund weiß, warum Du so bist, wie Du bist.

        Marian

        • November 17, 2014 um 6:10 pm

          Lieber Marian!

          „Dennoch hat sich meine Wahrnehmung von Dir geändert, seit ich nun den Grund weiß, warum Du so bist, wie Du bist.“:

          Du irrst dich. In mehreren Dingen.
          Du unterstellst mir Dinge aus DEINER Denk- / Sichtweise heraus – wiederum ohne zu fragen. Da wird dir jeder, der etwas davon versteht, eine Kommunikations-Schwäche / Störung oder ähnliches diagnostizieren.

          Leider unterstellst du auch noch – frei erfunden! -, daß ich „Fragen nicht hören“ will.
          Da arbeitet deine neurotische Abwehr- / Vermeidungshaltung „auf Hochtouren“!
          DU SELBST „schlägst die Tür zu“, die dir Klarheit / Wahrheit bringen könnte.

          Also lassen wir es besser. Es bringt nichts.
          So kann man wirklich nicht kommunizieren.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

          • November 18, 2014 um 12:29 pm

            Lieber Wolfgang,

            alles, was Du über mich sagst, kann ich genauso an Dich zurückgeben:

            Ohne mich irgendwas zu fragen, unterstellst Du mir eine Kommunikationsstörung aus DEINER Denkweise heraus. Darüber hinaus bemühst Du „jeden, der etwas davon versteht“. Warum? Um Dir mehr Autorität zu verleihen, als Du hast?

            DU wolltest, dass ich Fragen stelle, also habe ich Dir eine gestellt, und hast Du sie beantwortet? Nein, hast Du nicht, also unterstell ich Dir gar nichts. Ich stell die Frage noch mal: Warum also entschuldigst Du Deinen Vater? Auch wenn Du die Frage nicht mir beantworten willst, kannst Du sie Dir ruhig mal selber stellen. Ich finde, es ist eine gute Frage.

            Ich gebe an Dich zurück, dass Du mit Deiner neurotischen Abwehr-/Vermeidungshaltung auf Hochtouren arbeitest. DU SELBST schlägst die Tür zu.

            Ich finde es schon verblüffend, wie alles, was Du bei anderen diagnostizierst, immer auf Dich selber zutrifft. Das heißt für mich, dass Du in Deinem jeweiligen Gegenüber immer ausschließlich Dich selber wahrnimmst, und diese Ausschließlichkeit finde ich erstaunlich.
            Die meisten Menschen nehmen meiner Erfahrung nach trotz aller Projektionen doch immer noch wenigstens ein Stückchen vom Anderen wahr. Und manche nehmen sogar ziemlich viel vom Anderen wahr.

            Ich gebe Dir noch eine Beobachtung meinerseits weiter:

            So wie ich das sehe, transportierst Du das Muster, das von Deiner Mutter auf grobstoffliche Weise auf Dich gekommen ist (durch die Prügel und die Drohung mit der Erziehungsanstalt) in der Tat auf feinstoffliche Weise weiter. So macht das mit dem Grob- und Feinstofflichen doch tatsächlich einen Sinn.

            Die Prügel, die Du bekommen hast, haben sich bei Dir in Diagnosen verwandelt, mit denen Du auf Deine Gesprächspartner draufhaust. In der Drohung mit der Erziehungsanstalt steckt die Aussage, dass Du so wie Du bist, nicht richtig und nicht akzeptabel bist. Diese Aussage, dass die Menschen, so wie sie sind, nicht richtig und nicht akzeptabel sind, kommt bei Dir mit der These von der „kollektiven Zivilisationsneurose“ zum Ausdruck, die ebenfalls besagt, dass wir so, wie wir sind, nicht richtig sind. So wie an Dir „herumgeschraubt“ wurde, schraubst Du nun an Deinen Gesprächspartnern herum, vor allem, wenn sie Dich nicht in Deinem Selbstbild bestätigen, wenn auch mit einer subtileren Form von Gewalt als Deine Mutter.

            Von dieser Warte aus hat sich bei mir das, was sich vorher als Wut ob Deiner Diagnosen bei mir gemeldet hat, nun in Mitgefühl verwandelt.

            Marian

          • November 19, 2014 um 12:32 am

            @ fingerphilosoph:

            „alles, was Du über mich sagst, kann ich genauso an Dich zurückgeben“:

            Pauschalurteil. Kinder-Sandkisten-Streit-„Argumente“.

            Wo bleibt die WEISHEIT, die Detail-(Er)Kenntnis(se)?

            Die Wahrheit zu erkennen bist du – noch – nicht fähig.

            Das Potenzial aber besitzt du – wie jeder Mensch.

            -.-.-.-.-

            „Ohne mich irgendwas zu fragen, unterstellst Du mir eine Kommunikationsstörung aus DEINER Denkweise heraus“:

            Es heißt in der Bibel: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“.
            Ich habe dich schon an deinen ersten Äußerungen hier erkannt. Da muß ich nicht „fragen“.
            DU aber solltest fragen, wenn man dir spiegelt, daß du noch Lernbedarf hast. Wenn du dich wirklich lieben würdest, würdest du das zumindest um deiner selbst willen tun. Aber du wehrst nur typisch neurotisch ab.

            Ich habe übrigens auch Mitleid mit meinen beeinträchtigten Mitmenschen. Und mit den Unbeeinträchtigten, die in der Gefahr stehen, in der großen Katastrophe unterzugehen, die die Beeinträchtigten heraufbeschwören. Das gilt auch für die Tiefe und Pflanzen und alles, was hier durch die KZN bedroht ist.

            Wo bleibt dein Mitleid für all dies?

            -.-.-.-.-

            „Warum also entschuldigst Du Deinen Vater?“:

            Weil ich mit dem Wechsel zur höheren Bewußtseins-Ebene das BE-schuldigen losgelassen, aufgegeben habe. Auf dieser Ebene ist das Konzept „Schuld“ irrelevant.

            -.-.-.-.-

            „Ich gebe an Dich zurück, dass Du mit Deiner neurotischen Abwehr-/Vermeidungshaltung auf Hochtouren arbeitest.“:

            Ich wehre keine Wahrheit ab. Ich spiegele aber, wenn jemand sich auf dem „falschen Dampfer“ befindet.

            -.-.-.-.-

            „So wie ich das sehe, transportierst Du das Muster, das von Deiner Mutter auf grobstoffliche Weise auf Dich gekommen ist (durch die Prügel und die Drohung mit der Erziehungsanstalt) in der Tat auf feinstoffliche Weise weiter. So macht das mit dem Grob- und Feinstofflichen doch tatsächlich einen Sinn.“:

            Ich muß dir spiegeln, daß du den Unterschied zwischen grob- und feinstofflich noch nicht verstanden hast.

            -.-.-.-.-

            „Die Prügel, die Du bekommen hast, haben sich bei Dir in Diagnosen verwandelt, mit denen Du auf Deine Gesprächspartner draufhaust. In der Drohung mit der Erziehungsanstalt steckt die Aussage, dass Du so wie Du bist, nicht richtig und nicht akzeptabel bist. Diese Aussage, dass die Menschen, so wie sie sind, nicht richtig und nicht akzeptabel sind, kommt bei Dir mit der These von der “kollektiven Zivilisationsneurose” zum Ausdruck, die ebenfalls besagt, dass wir so, wie wir sind, nicht richtig sind.“:

            Die „Kollektive Neurose“ / „Krankheit der Gesellschaft“ usw. ist nicht meine Erfindung. Insofern bist du mit deiner Herleitung / Argumentation erneut auf dem „falschen Dampfer“. Du könntest mehr / besseres wissen – hast dich aber bisher in deiner Lieb- und Verantwortungslosigkeit nicht darum gekümmert. Statt dessen bietest du mir deinen Blödsinn an. Nächstes Mal zu so etwas von mir kein Kommentar mehr. Dann kannst du in deiner Ignoranz verrotten.

            Ich helfe gern.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

        • November 17, 2014 um 6:58 pm

          @Marian: Danke für Deinen Kommentar – mir gehts da ähnlich, aber ich habs erstmal „nach oben“ abgegeben …

          … q.e.d.: Latürnich sind wir alle Wahrnehmungs- und Kommunikationsschwächlinge. Hurra 😉

          Manfred

          P.S.: Wer Ironie findet, darf sie behalten. Mir fällt noch der alte Witz mit den Geisterfahrern auf der Autobahn ein …

          edit – noch’n P.S.: Die „Kraft der Ahnen“ als Unterstützung im Rücken zu haben, ist wesentlich für die eigene Verwurzelung – jeder, der „systemisches Familienstellen“ einmal für sich praktisch erforscht hat, weiss das. Ein emotionaler Tiefenwaschgang – ich hab das in etlichen workshops erlebt. Und genau das wird durch Züchtigung im „Familiensystem“ verletzt.

        • November 17, 2014 um 10:57 pm

          Deine Antwort brachte mir gerade zwei Erlebnisse nach oben, die ich während einer Gruppentherapie vor etwa 16 Jahren erleben durfte.

          Erstes Erlebnis:

          Die Frau erinnerte sich an die Schläge mit einem Ledergürtel durch ihren Vater. Sie lag seitlich auf dem Boden mit angezogenen Beinen und weinte. Wir anderen 9 aus der Gruppe knieten um sie herum und hielten sie fest, gaben ihr Halt und Bindung, während sie ihren Schmerz herausschrie.

          Ich muss gerade wieder mit meinen Tränen kämpfen.

          Zweites Erlebnis:

          Diese Mal war es ein junger Mann, der sich an die Schulzeit und das Hänseln durch Schüler, aber dann ganz besonders an einen Lehrer erinnert. In dem Augenblick, in dem er erwähnte, dass er den Geruch des Treppenhause intensiv wahrnahm, fragte mit die Therapeutin, ob es für mich OK wäre, ihn auf meinen Schoß zu nehmen. Als der dann darauf saß und meinen Halt spürte, bracxh es aus ihm heruas und er schrie seinen Lehrer an, welches unsägliche Leid er bei ihm auslöse.

          Auch das berührt mich immer wieder sehr tief, auch während des Schreibens.

          Das Thema Angst aufgrund solcher Situationen in der Kindheit war bei allen der Gruppe gegeben. Insofern mögt ihr verstehen, wenn ich Wolfgang H. immer wieder schreiben ließ …

          • November 18, 2014 um 1:57 am

            Eine meiner ersten bodywork-Erfahrungen in Einzelarbeit war Anfang der 80er eine Kombination von „Rebalancing“ und „Psychic Massage“, eine Woche lang auf einer Hütte in den Alpen. Zu Beginn wollten die beiden leitenden Therapeuten (ein Mann, eine Frau) sehen, was wir, die Teilnehmer, so mitbringen. Also wurden Zweier-Gruppen gebildet, mit der Maßgabe, dass jeder eine Viertelstunde lang den Partner massiert, dann wird gewechselt, und am Ende tauschen sich die Partner aus, was für sie geschah.

            Ich war zuerst dran, meiner Partnerin eine Massage zu geben. Da ich nicht wusste, was ich nun eigentlich „tun“ könnte, hab ich meiner Partnerin erstmal meine Hand sanft auf ihr Herz (mittig zwischen den Brüsten, d.h. Herz-Chakra) gelegt, als Begrüßung und Einstimmung … nach wenigen Sekunden brach sie in bitterliches Weinen aus, das die restliche Viertelstunde anhielt. Ich ließ einfach meine Hand still liegen.

            Als sie dran war, mich zu massieren, war sie nicht eigentlich „da“, sondern noch mit sich beschäftigt .. als wir uns dann austauschten, sagte sie mir: Jetzt bin ich über dreißig Jahre alt, und noch nie in meinem Leben hat mich ein Mann so sanft berührt wie Du gerade eben …“ – ich war erschüttert.

  4. Reimer
    November 16, 2014 um 4:44 pm

    Verschoben

    Wolfgang

  5. federleichtes
    November 17, 2014 um 1:57 pm

    @ Eva

    Bin ein bisschen in Druck, die Sonne scheint.

    „Er erklärte mir, dass es wohl nicht ausgereicht hätte, wenn nur er selbst (vorgeburtlich) an sein Sein gedacht hätte. Er meinte, erst durch unser beider gemeinsames Denken wären sein und mein Sein zum selben Zeitpunkt im Zeitenverlauf entstanden, Verbindung möglich geworden. Ich dankte ihm jedenfalls auch, beim Denken über/an SEIN Sein auch an mich gedacht zu haben.“

    Inmitten permanenter Feindseligkeit verlieren viele Menschen den Bezug zu einer sehr nahe bei der Wirklichkeit existierenden Realität: Der Unzerstörbarkeit von Verbindungen.

    Die in meinem Leben wirklich wichtigen Menschen sind mit mir untrennbar verbunden. Und ich bin überzeugt davon, dass ich nicht mal persönlich alle kenne. Das macht nichts. Weil wir im Geist einer Familie existieren – und vermutlich schon immer. Das, was in Menschen die Familie sucht, halte ich für unwiderstehlich: Das Glück. Manche decken es früher, manche später, bei manchen bleibt es ahnungsvoll oder schattenhaft. So soll es sein. Die Quelle des Glücks ist unzerstörbar, also das Glück auch.

    Danke

    und Gruß

    Wolfgang
    fährt dann mal, obwohl er noch viel erzählen möchte.

  6. Mathias
    November 17, 2014 um 4:41 pm

    ”Es wäre besser, wir würden unser Unverstandensein hinausschreien, wie die Kinder es anfänglich noch hinausschreien, bevor sie verstummen, stumm gemacht werden.”

    „Nö, es wäre besser, sich damit abzufinden, dieses Geschrei bringt doch wirklich niemanden weiter.“ <

    Ich möchte den ersten Satz gern unterschreiben wollen, mit der Einschränkung, dass das „was besser wäre“ nur von Außen so aussieht. Zum Beispiel kann ein Therapeut "das was besser wäre" versuchen einem Betroffenen zu vermitteln, ihn dort hin zu führen – eine ganz andere Frage ist die, inwieweit der Betroffene imstande ist sich darauf einzulassen. Dieses imstande sein – oder nicht, hängt mit der Doppelfunktion des Trauma zusammen, welche einerseits (be)schützt, andererseits das re-aktive Offenbaren der feindseligen Informationen steuert. Diese Doppelfunktion kontrolliert gewissermaßen das bruchstückhafte Offenbaren des einst Unkonfrontierbaren, portioniert es häppchenweise so das es überhaupt konfrontiert werden kann.

    In meinem Bekanntenkreis kenne ich jemanden, der von seinen Eltern als er klein war immer wieder mit der Gürtelschnalle auf Hintern und seinem Rücken brutal verhauen wurde. Heute hat er psychosomatische Symptome auf dem Rücken, rote geschwollene Flecken – kein Hautausschlag. Dass die ursprünglichen feindseligen Informationen immer noch aktiv sind, sagt mir auch sein Verhalten. Er kann sehr rechthaberisch auftreten und bei kleinsten Anlässen ziemlich bösartig werden. Wenn letzteres geschieht, empfinde ich das als äußerst unangenehm weil dem etwas Bedrohliches innewohnt, aber ich weiß es einzuordnen als etwas, das sich unbedingt zeigen MUSS. Wie Wolfgang Heuer sehr richtig schrieb, es ist das schlimmste(*) was Kindern angetan wird, wenn sie verprügelt werden, wenn sie genau von denen unterdrückt und gezüchtigt werden, die vorgeben, sie zu lieben. Was da mein Bekannter erfahren musste ist viel schlimmer als Unverstandensein.

    So ist für ihn weder das Hinausschreien dessen möglich was man ihm einst angetan hatte (genauer: es ist noch nicht und auch nicht in der "Tiefe" möglich), noch wäre eine Unterdrückung der ursprünglichen feindseligen Informationen überhaupt möglich.

    (*) Gewalt ist die eine Seite von tiefen Verletzungen die einem Kind angetan werden können, aber auch übertriebenes Verhätscheln oder übertriebene Ängste die von den Eltern auf das Kind übertragen werden, können Spuren hinterlassen die später dann das Selbstwertgefühl empfindlich stören. Auch dort liegt mitunter das Schlimmste für den Betroffenen verborgen.

    Gruß,
    Mathias

    • federleichtes
      November 17, 2014 um 6:00 pm

      Wau! Ich hatte gerade überlegt, was ich auf Marians Kommentar antworte.

      Das

      „– eine ganz andere Frage ist die, inwieweit der Betroffene imstande ist sich darauf einzulassen.“

      hätte ich ganz sicher geschrieben.

      Das

      „Dieses imstande sein – oder nicht, hängt mit der Doppelfunktion des Trauma zusammen, welche einerseits (be)schützt, andererseits das re-aktive Offenbaren der feindseligen Informationen steuert.“

      Problem zu formulieren, war ich gerade dabei.

      Aus der Unerträglichkeit seiner Existenz flüchtet Mensch – muss er, sonst Schicht. Er verdrängt eine Botschaft: Du bist nicht liebenswert – du bist nicht lebenswert. Und er muss die Botschaft, er sei bestraft worden aus Schuld, kompensieren, weil Schuld auch unerträglich sein kann. Blicke ich zurück, kompensierte ich einerseits durch Leistung (Beweisführung von Existenztauglichkeit), und andererseits rationalisierte ich das, was mein Vater mir antat. Jedenfalls oberflächlich: Alkohol.
      In der Gesamt-Situation half das Leben. Die Verwandten starben, und von meinen Eltern trennte ich mich endgültig, als ich 25 Jahre alt war. Insofern war es nicht nötig, mir irgendeine künstliche heile Geistige Welt zu erschaffen. Dazu war ich auch intellektuell nicht in der Lage, aber in der Lage, durch meine berufliche Tüchtigkeit mir ein bürgerliches Reich aufzubauen.

      Als man mir dieses Reich weg nahm, waren die Weichen für den weiteren Weg bereits gestellt. Ein neues Reich entstand, eins ohne Netz und doppelten Boden – in dessen Weite ich heute noch lebe. Weite, keine Höhe. Die brauchte ich nicht, weil die Freunde, die kamen und gingen, mit mir auf Augenhöhe als Gleiche unter Gleichen das Mögliche gestalteten. Aber Entwicklungen können auch anders verlaufen, zum Beispiele die Persönlichkeitsebene zersplittern und Rollenfixierungen verursachen. Es kann existenziell auch so bedrohlich werden, dass die Erschaffung eines „Königreichs“ notwendig wird.

      Ein König, der sich selber aus Not und folgender zwanghafter Übersteigerung krönte, braucht ein Volk. Was macht er, um auch wirklich König sein zu können? Er orientiert sich an seinem wirklichen, ihn beherrschenden König und adaptiert dessen Macht. Und er macht sich auf die Suche nach seinem Volk. Er ist ja schließlich Herrscher. Dann erfindet er zu seiner Krone noch das passendes Zepter, um Herrsch- und Regierungs-Kompetenz beweisen zu können – oder zu müssen.
      Ist meine persönliche Interpretation soweit schlüssig?

      Was folgt, erscheint mir demnach logisch. Man gab sein (Lebens-)Pferd für ein Königreich, und wird durch die Unmöglichkeit des König-Seins getrieben in die Not, sein imaginäres Königreich gegen ein reales Pferd zu tauschen.
      Wenn ich richtig beobachtete, befindet sich Wolfgang Heuer auf diesem Weg der Befreiung. Und ist hier auf dem Blog auf einem Feld gelandet, das nicht nur Flickenschusterarbeit mit ollen Klamotten leistet, sondern besser und noch besser verstehen will, wie Mensch funktioniert und – wie ihm zu helfen ist. Hilfe besteht aber nicht nur in einer Systembeschreibung Mensch. Nach meiner Erfahrung braucht es vor allem Zeit, sprich Geduld, sprich die Fähigkeit, das Feld für weitere Befreiungsschritte „sauber“ zu halten. Kurz: Wohlwollen.

      Diesen Absatz aus Mathias‘ Kommentar möchte ich zitieren:

      „Gewalt ist die eine Seite von tiefen Verletzungen die einem Kind angetan werden können, aber auch übertriebenes Verhätscheln oder übertriebene Ängste die von den Eltern auf das Kind übertragen werden, können Spuren hinterlassen, die später dann das Selbstwertgefühl empfindlich stören. Auch dort liegt mitunter das Schlimmste für den Betroffenen verborgen.“

      Unter „Züchtigung“ subsummieren sich verschiedenste Handlungen, die schwere bis schwerste Verletzungen verursachen. Erwähnen möchte ich, dass auch verschiedenste Verletzungshandlungen sich auf ein Kind richten können, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

      Allen einen guten Abend.
      Wolfgang

  7. Mathias
    November 17, 2014 um 6:25 pm

    Geschrei und Hinausschreien – MEIN Stichwort noch etwas Persönliches zu beschreiben:

    Als ich klein war gab mich meine Mutter über ungefähr zwei Jahre lang in einer Wochenkrippe ab; Montag früh abgeliefert, Freitag nachmittag wurde ich wieder abgeholt.
    Meine Eltern lebten nicht zusammen, Wohnung gab es keine, mein Vater arbeitete ganz woanders, und meine Mutter war die erste Zeit mit mir zu Hause, in einem Bauernhaus ihrer Eltern dessen Räumlichkeiten bereits durch die Kinder ihrer beiden Schwestern die Grenze des Erträglichen überschritten hatten. Es gab dadurch genug Reibungspunkte im Haus, und irgendwann (da war ich dann so ungefähr 6 Monate alt) hielt es meine Mutter nicht mehr aus, sie fand Arbeit und einen Platz in einer Wochenkrippe für mich. So erzählten es mir meine Mutter später, mein Vater auch – aber an diese Zeit habe ich keinerlei bewusste Erinnerungen. Man erzählte mir nur, ich hätte immer wieder ganz schön geschrien, am schlimmsten wäre es gewesen jedes Mal wenn mich die Schwestern aus den Armen meiner Mutter abnehmen wollten.

    Schreien. Ja klar, was hätte ich denn sonst tun sollen.

    Dieses Schreien, wie auch andere Erfahrungen die wir als kleine Kinder machen, wird als „Körpergefühl“ (Körper als Stimmgabel) gespeichert – ins Unbewusste verschoben. Auch wenn wir uns nicht daran erinnern können – Babies / Kinder zeichnen ganz genau auf was ihnen an Feindseligkeit begegnet.

    Später als Erwachsener war ich nicht jemand der eine Veranlagung zum Schreien oder Cholerischem gehabt hätte, aber ich war natürlich in der Lage, in Situationen wo es für mich angemessen war meine Stimme zu erheben oder auch mal zu schreien.

    Worauf ich hinaus will ist folgendes: Wenn mir jemand als Erwachsener gesagt hätte, ich solle in Anbetracht der Erlebnisse aus der Kindheit mal anfangen mit „Herumschreien“, es wäre nicht gegangen. Tatsächlich hatte ich es während meiner Therapie vor Jahren versucht, es war gewissermaßen für alle vorgegeben. Schreien, das klappte prima – ich konnte es sehr gut, aber es war nicht etwas was in Verbindung mit einer tiefen Berührung auftrat.

    Als ich vor ein paar Monaten eine Sitzung beim Holotropen Atmen machte, war ich in der Trance in der Lage, so zu Schreien wie ich es intensiver noch nie bewusst erlebt hatte. Tatsächlich aber geschah das alles „nur“ aus einer gespeicherten Körpererinnerung heraus. Das Schreien geschah von selbst, aber in seiner Deutlichkeit und tiefe einer Berührung die für mich eben nur in der Trance erfahrbar wurde. Die Tage danach spürte ich immer noch Erschöpfung, aber auch Erleichterung.

    Das noch als Nachtrag, betreffend das Imstandesein sich dem Kern der traumatischen Informationen zu nähern, oder eben (noch) nicht.

    Gruß,
    Mathias

    • federleichtes
      November 17, 2014 um 7:32 pm

      Exformativ (Hallo Luna) beschreibst Du prima Deine Persönlichkeit, die WILL. Denke gerade an das erste Schreien des Neugeborenen. Warum muss man das befördern durch den „Klaps“? Baby so schwach, dass es die angestaute Energie nicht aus eigenem Antrieb ableiten kann? Nö, Geburtstrauma, ich doch nich.

      Ich konnte als Erwachsener gar nicht schreien. Das Problem löste ich erst mit 39, eine Art Therapie in München. Wieder zu Hause der erste Weg ins Büro. Ich fragte meinen Partner, ob er dies erledigt habe, ne, und das erledigt habe, ne. Er hatte gar nix erledigt, und ich probierte meine neue Kunst des Schreiens aus. Das Haus bebte. Und die bürgerliche Fasade bekam die entscheidenden Risse. Jericho, so in etwa.

      An das Kindergarten-Drama kann ich mich sehr gut erinnern. Ähnlich wie Deins. Ich sehe mich da auf einer Decke am Boden liegend, schluchzend, apathisch, zu nichts zu bewegen, was im Kindergarten so üblich ist. Rückblickend war meine Rettung unser großer Garten und mein Trieb, in die umliegende Natur zu entweichen. Dort entwichen wahrscheinlich auch andere „Sachen“.

      An eine Urschrei-Therapie habe ich nie gedacht, mich auch nicht interessiert. Ebenso war mir das Rebirthing nicht geheuer. Was mich stets begleitete war mein Vertrauen, es, die Entwicklung, müsse „natürlich“ verlaufen. Dass ich schließlich mit allen Sinnen in der Natur landete, wird aber Zufall gewesen sein. Susanne auch, der Blog, und vielleicht bin ich auch nur ein Zufall.

      Ich danke Dir – Super-Beschreibung.

      Dein
      Wolfgang

      • Mathias
        November 17, 2014 um 9:10 pm

        Ich staunte ja bisher nicht schlecht welche Parallelen es in unseren Lebensläufen gibt.

        Aber darüber hinaus verblüfftest Du mich gerade erneut mit Worten die Du verwendest wenn Du von Deinem Erlebten sprichst, in denen ich Bezug zu meinem biografischen Lauf entdecke:

        „Und die bürgerliche Fasade bekam die entscheidenden Risse. Jericho, so in etwa.“

        Tja, meine bürgerliche Fassade bekam auch Risse, und die verstärkten sich, als ich mit 40 eine Gruppentherapie machte: In Jerichow in Sachsen Anhalt.

        Immer wieder eine Freude!

        Dein Mathias

        • federleichtes
          November 17, 2014 um 10:15 pm

          Hammer!

          Wenn ich Manfred lese, grunze ich – wenn ich Dich lese pruste ich – bewundern tue ich euch beide.

          Was die Risse durch Trompeten betrifft, kennen wir den Begriff des Schlüsselerlebnisses. Ich hatte eins, nur kurze Zeit nach der Brüllerei. Das sagte mir, wohin der Weg führt. Erst mal weg vom Ich. Als ich dann beim Tennisspielen mein Knie versaute, war das „leicht-lockere“ Leben auch vorbei: Signal für Ruhe, Besinnung, Zeit, um ein Buch zu schreiben. Inspiration kam, ich weiß nicht woher. Und der Anschub, mich auf’s Rad zu setzen, kam auf so ungewöhnliche Weise – na, wenn da nicht „Jemand“ die Finger im Spiel hatte.

          Heute wollte ich mal ein paar Kilometer fahren. Der direkte Weg zum See gesperrt, Umweg, ich musste von hinten an das Ding heran fahren, kam zwangsläufig an einem unserer Kleingartenvereine vorbei und fuhr unverbindlich rein in einen Anlgae, in der wir sehr freundliche Menschen kennen. Einer stand, trotz Schietwetters, am Zaun, eine ältere Dame, mit der ich mich immer unterhalten hatte, wenn ich dort war. Es war Himmel mit ihr, so offen und weit, wie man sich ein Paradies vorstellt. „Ich spreche immer mit meinem Rotkehlchen“, sagte sie. Scheinbar kennt sie auch den Stehlampentrick und sagt: Ich bin ein Apfelbäumchen.

          Feindseligkeit züchtigt die Liebe. Natürlich stirbt Liebe dadurch nicht, aber sie verkriecht sich wie Schneckchen in ihr Häuschen. Das Weitere entscheidet sich nicht zufällig. Die Stärke des Liebesträgers, des Wesens, bestimmt, ob Täter, Opfer oder Helfer entstehen. Dass die Rollen-Schicksale ineinander fließend verlaufen, versteht sich. Aber alle verlaufen im Rahmen einer Harmonie und eines Zusammenwirkens. Auf der Planebene kommt das Verursacherprinzip und Schuld überhaupt nicht vor. Jenseitsdrohungen, Fegefeuer – KOKOLORIS, um Kakophonie zu gewährleisten. Nix da Gänseblümchen pflücken.

          Der Falke von Jericho

          Foto von Susanne, Gruß von Wolfgang.

          • November 17, 2014 um 10:57 pm

            „“Feindseligkeit züchtigt die Liebe. Natürlich stirbt Liebe dadurch nicht, aber sie verkriecht sich wie Schneckchen in ihr Häuschen.““

            Nein, da muss ich widersprechen, das tut sie nicht.
            Liebe ist ja nicht feige, schreckhaft, beleidigt oder dergleichen und lässt sich im Übrigen auch gar nicht „züchtigen“.

          • November 18, 2014 um 5:09 am

            @ luna

            >“”Feindseligkeit züchtigt die Liebe. Natürlich stirbt Liebe dadurch nicht, aber sie verkriecht sich wie Schneckchen in ihr Häuschen.””

            Nein, da muss ich widersprechen, das tut sie nicht.
            Liebe ist ja nicht feige, schreckhaft, beleidigt oder dergleichen und lässt sich im Übrigen auch gar nicht “züchtigen”.<<:

            Für die kosmische, göttliche, Kraft der Liebe gilt das auch nach meiner Ansicht.
            Aber wir müssen doch berücksichtigen, daß diese Kraft im KIND noch nicht HERRSCHT.
            Und wenn ein Kind traumatisiert wird, wenn das (Ur-)Vertrauen gestört wird oder ähnliches, tritt etwas ein, das so aussieht, wie "verkriecht sich wie Schneckchen in ihr Häuschen.”

            Wir können das auch "andersherum" darstellen:
            Daß in solchen Fällen die "ego-typische" ANGST in den Vordergrund tritt.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • federleichtes
            November 17, 2014 um 11:33 pm

            Hast Du das Buch „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm zur Hand?

            Er erzählt von einem Kladderadatsch von Verhalten und Erregungen, die sich in der Schublade Liebe befinden. Deswegen unterscheiden wir hier zwischen Empfindungen-Körper, Psyche-Emotionen und Gefühl-Wesen.

            Nach Deiner Erfahrung ist Liebe, die Erregung als reines Sein, also weder feige noch beeindruckbar. Gut. Vorgestern las ich einen Bericht über die körperlichen Züchtigung (und sonstiger Bestrafungen) moslemischer Frauen. Ich könnte auch einige Bilder von gezüchtigten Frauen einstellen (lieber nicht, gell) Wir könnten auch Martin bitten, die Geschichte seiner berliner Freundin etwas ausführlicher zu erzählen, oder diese Frau direkt bitten, von ihren „Liebes“-Erlebnissen zu berichten.

            Ob Liebe zu züchtigen ist, könnten uns auch Prostituierte erzählen. Als ich in Griechenland ankam (Orient-Express), nächtigte ich zwangsweise in einem Hotel. Es stellte sich als Absteige heraus. Ich hörte, wie im Nebenzimmer eine Frau nach dem „normalen“ Sex heftigst misshandelt wurde. Ich las zur Züchtigung auch ein paar Berichte von Frauen, die zwecks selbiger „freiwillig“ mit ihrem Mann in den Keller gingen.

            Falls Dein Ton etwas schärfer (erbost?) wurde, würde mich das freuen. Wenn Du mir einen Gefallen tun möchtest: Welcher ist Dein Lieblingswitz? Wenn, dann bitte unter Köstlichkeiten.

            Gruß
            Wolfgang

          • November 18, 2014 um 12:08 am

            „“Hast Du das Buch “Die Kunst des Liebens” von Erich Fromm zur Hand?““

            Zur Hand habe ich es nicht, ich hab’s vor ein paar Jahren mal gelesen, muss aber ehrlich gestehen, dass ich mich an nichts erinnere.

            Zu Deinen Beispielen:

            Nichts davon hat auch nur im Ansatz mit Liebe zu tun, jedenfalls für mich nicht.

            „“Falls Dein Ton etwas schärfer (erbost?) wurde, würde mich das freuen.““

            ?

            Wie kommst Du denn darauf, mein Ton wurde gar nicht schärfer (wird er nie und wieso um alles in der Welt würde Dich das freuen?), das Wort „erbost“ allerdings möchte ich mir in Zusammenhang mit meiner Person verbitten.

            „“Wenn Du mir einen Gefallen tun möchtest: Welcher ist Dein Lieblingswitz?““

            Das würde ich gerne, jedoch mag ich keine Witze und kenne dementsprechend auch keine, sorry.

          • November 18, 2014 um 10:52 am

            Liebe, ob nun aus Verstand oder Unverstand ist NICHT Liebe ausserhalb dessen.

            Was wir hier erleben, was unter Liebe ver-standen wird und das Liebe auch noch ein Gegenpol untergeschoben wird um nämlich denselbigen zu rechtfertigen, verschlägt einen die Sprache und das ist gut so.
            Wir befinden uns hier nämlich keinesfalls im Leben, sondern in einer Denkfalle, es wäre Leben.
            Die angesprochene Feindseligkeit der verstandenen Liebe gegenüber ist ein Faktum.
            Dieser Faktum beruht aber nicht auf dem gegen“pol“ (allg. genannt Hass) sondern ist ein und das selbe. Liebe ist Hass (hier) und die Feindseligkeit ist lediglich eine Art Kataklysme die Liebe als solche falschverstanden als Enttäuschend darstellen soll.

            Kurz:

            Liebe ist der blendende Agent der luziferischen Denker.

          • November 18, 2014 um 3:46 pm

            @ Böser Bub

            „“Liebe ist Hass (hier) und die Feindseligkeit ist lediglich eine Art Kataklysme die Liebe als solche falschverstanden als Enttäuschend darstellen soll.

            Kurz:

            Liebe ist der blendende Agent der luziferischen Denker.““

            OK, das ist zwar sehr weit gedacht, aber klingt logisch, ich fürchte Du könntest Recht haben.

          • November 18, 2014 um 5:06 pm

            Diese total erfundene „3-dimensionale Erfahrung“ (entwickelt durch den Denkprozess) ist nur eine lästige Fliege, um ihren kleinen 3D-*cheiß-haufen umherschwirrend, uns mitteilend, wie wundervoll dieser kleine Haufen *cheiße ist.

            Einfach diesen Mist aus seinem Schwerpunkt entfernen.

          • November 18, 2014 um 5:31 pm

            „“Einfach diesen Mist aus seinem Schwerpunkt entfernen.““

            „Einfach“ ist gut… 🙂

            Klappt halt nicht immer und auch nicht dauerhaft…

          • November 18, 2014 um 5:45 pm

            Doch, einfach beobachten und (ab)warten, ok selbst als Spielplatz ist es zu lahm*rschig, what else.

          • November 18, 2014 um 6:03 pm

            „“Doch, einfach beobachten und (ab)warten““

            Das ist es ja, man kann nicht immer nur beobachten, manchmal wird man einfach gezwungen mitzuspielen, den Bogen hab‘ ich noch nicht so richtig raus, wie man es schafft, da nicht mehr reingezogen zu werden.

          • November 18, 2014 um 6:13 pm

            Halte Dich nicht zurück, Schrei von mir aus aber Emotionsfrei. Schlag sie in die Flucht, die verkriechen sich in ihren *cheisshaufen. Es sind Feiglinge !! und überall da wo Gedanken(vollmüller) kreisen, das sind sie !

          • November 18, 2014 um 6:31 pm

            Hm, schreien ist nicht so mein Stil, eigentlich sollte es reichen, wenn ich sie schief ansehe…

          • November 18, 2014 um 6:57 pm

            wenn ich sie schief ansehe…

            😉

        • federleichtes
          November 18, 2014 um 1:06 am

          Ich hörte in Denen Formulierungen eine engagierte Verteidigung der Liebe.

          Hattest Du das Fragzeichen hinter „erbost“ überlesen?

          Und warum sollte ich mich um alles in der Welt über Deine Erbostheit nicht freuen?

          Die Tage spreche ich mit meinen beiden Analytikern. Die werden mir, wahrscheinlich einhellig erklären, an welcher Stelle ich unser Plaudern versaute.

          Vorab auch von mir ein „Sorry“, ich bin ein Tolpatsch.

          Gruß
          Wolfgang

          • November 18, 2014 um 1:23 am

            @ Wolfgang

            „Engagiert“ ist aber nicht „scharf“ und schon gar nicht „erbost“ (auch nicht mit Fragezeichen), das mit dem Freuen verstehe ich zwar immer noch nicht, aber deswegen ist die Plauderei ja nicht versaut. 😉

            Ich wünsche Dir eine gute Nacht.

    • November 18, 2014 um 4:44 am

      @ Mathias

      Danke für deine Schilderung – und deine Offenheit.

      Mit dem Folgenden meine ich nicht nur dich, persönlich:

      In Sachen „Trauma(ta)“ und dessen / deren „Abweinen“ / „Abarbeiten“ / „Hinausschreien“ (siehe auch „Urschrei-Therapie“) habe ich die Erfahrung(en) gemacht, daß sich die abgespaltenen Gefühlsenergien „von selbst“ bemerkbar machten und aus mir hervorbrachen, nachdem ich mich
      1. emotional aus meiner konfliktträchtigen Lebenssituation / Beziehung gelöst
      und
      2. auch räumlich getrennt hatte.

      In einer eigenen kleinen Wohnung, in der ich einen relativen „Frieden“ hatte, meldete sich ca. 6 Monate nach der Trennung das „dickste“ Trauma meiner Kindheit. Ich war vom Walking nach hause gekommen und dort brach ein tierisches Brüllen / Weinen aus mir hervor wie ich es niemals zuvor erlebt hatte. Und es erinnerte mich natürlich an das, was ich bei Arthur Janov über die Urschrei- / Primär-Therapie gelesen hatte.

      Ich weiß nicht, wie lange dieses Brüllen gedauert hat: 2 oder 10 Minuten – keine Ahnung. Es krümmte mich und ich mußte mich am Tisch abstützen. Gleichzeitig war mir im Bewußtsein klar, um WELCHES Trauma, um welches Leid, welche Tragik / Verzweiflung es ging: Daß meine Mutter mir gedroht hatte, mich „in die Erziehungsanstalt zu schicken“, wenn ich nicht „spuren“ würde.

      Weitere solcher – schwächerer „Ausbrüche“ / „Wein-Anfälle“ folgten im Abstand von jeweils einer Reihe von Tagen. Dann ging die Entwicklung über in ein fast täglich sich meldendes „kleines Weinen“. Und ich lies das alles zu, weil ich der Überzeugung war, es ist richtig, es hilft / heilt.

      In der Kindheit war mir ja sogar unter Androhung von Strafe das Weinen untersagt worden. Zum Beispiel so: „Hör‘ auf zu heulen, sonst kriegst du NOCH eine.“

      Nicht, daß meine Mutter besonders „böse“ gewesen wäre oder psychiatrisch / psychoanalytisch relevant (schwer) gestört: Nein. Sie war „normal“… Sie konnte nur – wie „Normalneurotiker“ typischerweise – nicht mit „negativen Gefühlen“ umgehen. Das erinnerte sie wohl an ihre eigene Betroffenheit und erregte Widerstand dagegen und den Wunsch, es abzustellen.

      Ähnlichkeiten mit familiären Verhältnissen habe ich von vielen GesprächspartnerInnen in der Selbsthilfebewegung gehört.

      Und: was Eltern in dieser Hinsicht ihren Kindern antun, kann verständlicherweise vor ihrem Selbstbild nicht bestehen – und so muß es verdrängt werden. Meine Mutter hat – auf das eine oder andere aus meiner Kindheit / Jugend angesprochen – ALLES „Unschöne“ geleugnet. Offenbar alles ins Unbewußte verdrängt. Macht aber nichts. Ich habe das Problem lösen können, auch ohne die Dinge mit ihr zu besprechen. Und das kann JEDER Mensch tun. Es geht darum, den eigenen INNEREN Konflikt mit solchen Dingen zu lösen. Und das geht – mit der KRAFT DER LIEBE (der höheren Bewußtseins-Ebene).

      Nochmal betont:
      Das Abweinen von Traumata ist ein NATÜRLICHER Mechanismus, der DANN einsetzt, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden: Wenn der Mensch zur Ruhe kommt, wenn er in einem – relativen – (inneren) FRIEDEN ist. Wenn er seine Angst / Bedenken usw. gegen das Weinen / Schreien losläßt und mit VERTRAUEN auf die Natur / Schöpfung sich dem Wirken aus dem Inneren öffnet und hingibt.

      Herzlichen Gruß!

      • Mathias
        November 18, 2014 um 1:24 pm

        Ja lieber Wolfgang auch Dir Danke. Es war ja Deine Offenheit die in diesem Thema den „Grundstein“ legte.

        Was Du am Anfang Deines Kommentars schilderst, ist ja vom Prinzip her die Doppelfunktion des Traumas. Enttraumatisierung kann nicht auf dem Feld stattfinden, in dem sich die feindseligen Informationen im Außen zeigen und dort gewissermaßen abgearbeitet werden. Für Enttraumatisierung braucht es Vertrauen – in sich selbst bzw. durch die Zuwendung / Unterstützung von anderen Personen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, was, wann, wo und wie an alten Themen entschärft werden kann, darauf hat Mensch aber nur bedingt Einfluss.

        Diesem zu begegnen geschieht aus meiner Sicht am besten mit einer guten Portion eigener Lockerheit, unverkrampft und undogmatisch – aber natürlich mit Aufmerksamkeit und Gespür für Betroffene.

        Was Du von Deinem Brüllen beschreibst, das Du es zu einem Erlebnis aus Deiner Kindheit zuordnen konntest, kann ich gut verstehen. Das war bei mir ähnlich mit meinem Schreien, es war eine Mischung aus Schreien, Weinen und tiefen Schmerz, wie Kinder es eben tun, und auch ich wusste da genau woher es wirklich her kam, als es sich noch einmal zeigte.

        Gruß,
        Mathias

        • November 19, 2014 um 12:51 am

          Lieber Mathias;

          „Enttraumatisierung kann nicht auf dem Feld stattfinden, in dem sich die feindseligen Informationen im Außen zeigen und dort gewissermaßen abgearbeitet werden. Für Enttraumatisierung braucht es Vertrauen – in sich selbst bzw. durch die Zuwendung / Unterstützung von anderen Personen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, was, wann, wo und wie an alten Themen entschärft werden kann, darauf hat Mensch aber nur bedingt Einfluss.“

          Ein Riesenfeld für entsprechende, verbesserne, Aufklärung in der breiten Bevölkerung ebenso wie in der beteiligten Fachwelt. Dort wissen das leider auch immer noch viel zu wenige. Sehr angetan war ich von dem Konzept eines englischen Geistheilers – Malcolm Southwood – der seinen Klienten eine Atmospäre der „bedingungslosen Liebe“ zur Verfügung stellt, damit Änderung / Heilung geschehen kann. Ich hatte das Glück, einen kompetenten Schüler von Southwood hier in meiner Nähe kennenzulernen und habe – obwohl ich meiner Meinung nach mit meinem Heilungsprozeß schon „durch“ war, zwei Behandlungseinheiten mit ihm gearbeitet, um die Wirkweise kennenzulernen und um eventielle „Reste“ von Unreinheiten in meinem Unterbewußtsein aufzuspüren. Der Geistheiler sagte dann aber zu mir: „Bei dir ist alles in Ordnung“.

          Daß der Mensch „nur bedingt Einfluß“ habe, lese ich mit gemischten Gefühlen. Auf jeden Fall kann er viel tun, um die potenziell heilende Situation herzustellen. Eine „Garantie“ gibt es wohl nicht, daß es dann in jedem Falle funktioniert. Außerdem ist das Abweinen der Traumata noch nicht der GANZE Weg des GANZ- / HEIL-Werdens des Menschen.

          Dazu gehören außerdem
          – das Überwinden dominierender Angst; („Die Liebe treibt die Furcht aus“);
          – das Einsteigen ins Unbewußte (in Meditation, Versenkung, Gebet; etc.) und Kennenlernen der höheren Bewußtseins-/ Seins-Ebene
          – die Vereinigung mit der höheren Ebene („Hochzeit von Kanaan“)
          – die IDENTIFIKATION mit der neuen Identität und der dort verfügbaren Kraft. (ICH BIN …);
          – das lebenslange Reinhalten des (Unter-)Bewußtseins von Verunreinigungen („geheiligt werde dein Name“).

          Dieser Prozeß und die Schritte stehen also auch alle in der Bibel. Nur es versteht sie kaum einer mehr.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  8. November 17, 2014 um 7:36 pm

    … Doppelfunktion des Trauma …

    Ja.

    Diesen ambivalenten Charakter von „Trauma“ hatten wir ja schon mal, daran möchte ich erinnern – „Trauma“ heißt „Verletzung“, und wenn ich das so neutral wie möglich betrachte, heißt das für mich, etwas flapsig ausgedrückt: Da kommt irgendwie von irgendwoher ein Päckchen Unordnung in ein anderes Paket an Ordnung hinein (wobei ich hier unter „Unordnung“ ohne weitere Bewertung lediglich eine andersgeartete, aber eben „UNpassende Ordnung“ verstehe, d.h. nicht harmonisch resonierend) … und nu? Vor längerer Zeit hatte Guido mal gefragt:

    „Wie reagiert die Natur auf angesammelte Unordnung ?“

    Meine Antwort war:

    Im menschlichen Körper sehe ich ganz grob gesagt drei mögliche Antworten:

    1. Die Gesamtumgebung im Körper besitzt genug Ordnung genügender Kraft, dann wird die auftretende Unordnung rëintegriert und aufgelöst. Beispiel: vollständige Heilung z.B. nach Verletzung oder Krankheit.

    2. Die Gesamtumgebung im Körper besitzt genug Ordnung, aber nicht genügender Kraft, dann wird die auftretende Unordnung eingekapselt und isoliert. Das ist natürlich suboptimal, aber im gegebenen Moment vermutlich das Bestmögliche – in der Hoffnung oder Erwartung, dass irgendwann früher oder später „genügend“ Kraft sich ansammelt, diese eingekapselte Unordnung eben auch wieder zu rëintegrieren. Beispiel: eine Zyste, oder Narbe, o.ä. (übrigens gibt es auch „energetische Zysten“ im Energiesystem, die sich aktuell noch nicht unbedingt körperlich manifestiert haben).

    3. Die Gesamtumgebung im Körper besitzt NICHT genug Ordnungskraft, dann ist die auftretende Unordnung stärker und führt letztlich zur Auflösung der Gesamtordnung, auch Tod genannt. Dann aber wird die Ordnung auf einer anderen Ebene wieder neu aufgebaut – die Materie des Körpers geht als „Nahrung“ für andere Lebensformen wieder vollständig in den Gesamtkreislauf und in eine andere Ordnung über …

    Das gilt natürlich nicht nur für den Körper, den ich hier beispielhaft genannt hatte, sondern für die Gesamtheit des Holons „Mensch“ … und klar, Trauma entspricht Punkt 2, oder evtl. Punkt 3.

    Über mein Aufwachsen hatte ich ja bereits hier geschrieben – und ich kann mich nicht erinnern, je von meinen Eltern geschlagen worden zu sein (das ist mir in der Volksschule durch Lehrer ein paar Mal passiert, da war ich jedesmal fassungslos, dass das möglich ist) … und über mein Hineinwachsen in „bodywork“ hatte ich hier geschrieben:

    Ein Resümee von vielen:

    Ich hab vorher nicht im mindesten geahnt, was Menschen so alles mit sich herumschleppen, nicht nur aus diesem Leben … und diese Menschen auch nicht, bzw. wenn, dann nur ungefähr. Da sind viele Tränen geflossen, auch bei mir. Darüber hinaus habe ich bei mir selbst erfahren, dass ich mich mit vielem, was ich bei anderen begleitend miterlebte und miterfühlte, nicht herumschlagen musste … ich habe offensichtlich in meinem Leben viel Glück gehabt, mein Urvertrauen wurde wohl nicht allzu grob verletzt.

    Lieben Gruß
    Manfred

  9. federleichtes
    November 17, 2014 um 9:00 pm

    Du hast hier einige biografische Bausteine bei uns „abgeliefert“. Sehr präzise, wie ich es selten von anderen Menschen erlebte. Der präzise Wissenschaftler und das offene Wesen? Egal, ich habe Deine sämtlichen Kommentare alle sehr gerne gelesen, auch exformativ, was anfangs nur wahrnehmen einer „Stimmung“ oder Schwingung war. Was Du mir vermitteln konntest war Gelassenheit und Gewissheit und eine große Agilität. Zusammen wirkend möchte ich Dein Auftreten Bewusstheit nennen. Manchmal (Schande!) verglich ich Deinen und Martins Gesichtsausdruck. Bei Dir las ich so etwas wie: Na, komm doch!

    Bereits seit einiger Zeit konnte ich mich von meinem persönlichen Werden lösen. Der Lösungsprozess fand hier auf dem Blog seinen Abschluss. Vielleicht wurde ich von Deinem „Na, komm doch“ angeleitet, das Unvermeidliche auch zu vollziehen. Es geht um die „Sache“, fertich. Daran mitwirken zu dürfen und sich auch noch gut zu fühlen, ereicht man wohl nur, wenn man nicht aus persönlichem Interesse danach verlangt. Seit dreißig Jahren denke ich, es gäbe etwas zu tun, und diesem Verlangen müsse genüge getan werden. Manchmal denke ich an die vielen Menschen heute, denkle an die vielen Menschen, die vorher die Zeit durchpflügten, denke: Ich? Wer ist Ich?

    Jedenfalls bist Du der Erste, der meinen Ball auffing. Danke.

    Ja, das Trauma ist in seiner Systematik sehr einfach, trotzdem schwer so zu beschreiben, dass es auch verstanden wird. Interessanterweise bestätigen meine Aussage, das Trauma-Unverständnis sei ihm immanent, gerade die Menschen, die auf der Brücke bereits weit voran schritten: Sie verstehen es, als sagte man ihnen, ein Pfund wären 500 Gramm. Gut also, das Trauma – ohne wäre Menschenleben nicht möglich. Womit wir beim eigentlichen Kern unserer System-Aussage wären: Der Mensch ist feindselig veranlagt worden, absichtsvoll-bewusst, um der Feindseligkeit Ausdruck, Erkennen und Lösung zu bringen. Entstünde darüber Bewusstsein, wäre der Drops gelutscht und die Arschgeige läge in der Ecke – ihrer Wahl (einen Wunsch hat man ja frei, oder?).

    Die Lösung ist jedenfalls nicht mein Problem. Ich habe Leben nicht erschaffen. Und ich weigere mich weiterhin hartnäckig einzugestehen, das Leben hätte ein Problem zu lösen, das ich verursacht haben soll. Schläge für das Kind, und das Kind soll daran Schuld sein? Na gut, wie Du so schön beschreibst: Was andere Menschen an „Zeugs“ herum zu schleppen haben, schlägt dem Fass die Eier ins Gesicht.

    Danke für Deine Beteiligung – immer eine Freude, informativ und exformativ.

    Das ist der Gruß von Susanne.

    Dein
    Wolfgang

    • November 18, 2014 um 4:57 am

      @ federleichtes

      „Gut also, das Trauma – ohne wäre Menschenleben nicht möglich.“

      Ich meine, es wäre sehr gut ohne Trauma möglich.
      Was verstehst du unter „Trauma?

      Was ich nützlich / hilfreich / lebensrettend finde, ist die Fähigkeit des Menschen, überfordernde mentale / emotionale Erfahrungen bzw. „Gefühls-Energien“ – bis auf weiteres – abzuspalten, zu verdrängen.

      An wen richtete sich denn der Kommentar, in dem der zitierte Satz stand?
      Er begann:
      „Du hast hier einige biografische Bausteine bei uns “abgeliefert”. Sehr präzise, wie ich es selten von anderen Menschen erlebte“

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H

      • Dezember 7, 2014 um 1:22 am

        Was ich nützlich / hilfreich / lebensrettend finde, ist die Fähigkeit des Menschen, überfordernde mentale / emotionale Erfahrungen bzw. „Gefühls-Energien“ – bis auf weiteres – abzuspalten, zu verdrängen.

        Genau das habe ich ja in meinem Beitrag etwas systematischer (und so neutral, wie mir möglich war) aufzudröseln versucht – siehe obigen Punkt 2.

        An wen richtete sich denn der Kommentar …

        An mich.

        • federleichtes
          Dezember 7, 2014 um 5:03 am

          Das trifft sich gut.
          Bei mir rief heute Abend der „Nikolaus an“. Zu meiner großen Freude In seiner Funktion als Eisbrecher. Ich sagte zu ihm:
          Was ich am meisten an dir schätze, ist dein Mut“.

          Was wir hier aufzudröseln versuchen, lieber Manfred, ist so einfach, dass es der kluge Wolfgang Heuer nicht schnallt. Obwohl er es sogar ausprechen kann:

          „Was ich nützlich / hilfreich / lebensrettend finde, ist die Fähigkeit des Menschen, überfordernde mentale / emotionale Erfahrungen bzw. “Gefühls-Energien” – bis auf weiteres – abzuspalten, zu verdrängen.“

          Das Trauma ist lebensrettend. Ist nötig, um Existenz überhaupt möglich zu machen.
          Warum?
          Weil der Mensch Träger feindseliger Informationen ist, die Existenz verunmöglichen. Um Leben als existenzielle Funktion also möglich zu machen, wurde die traumatische Funktion erschaffen und die feindseligen Informationen (damit) deaktiviert.

          Du erinnerst Dich an meine Erklärung zur Systematik der Trauma-Auflösung: Tick-Tack.
          Feindselige Information wird entschärft mittels Bewusstsein darüber. Und dieses neue Bewusstsein ist die Grundlage für die weitere Entraumatisierung. Die Urväter lassen grüßen. Sie saßen in keinem anderen Boot, als wir auch.

          Bedeutet:
          Mensch als Mensch und Mensch als Teil einer Gesellschaft wird STETS UND STÄNDIG mit Feindseligkeit konfrontiert. Angst und Schrecken (Feindseligkeit) ist das Menschen-Lebensprinzip. Es ist unausweichlich. Und dass der Mensch auf seine Angst fixiert ist wie das Kaninchen auf die Schlange, ist folglich unausweichlich. Fixierung ist neurotisch, alle Menschen sind verängstigt und neurotisch:
          DAS LEBEN IST DIE KOLLEKTIVE ZWANGSNEUROSE.

          Wer behauptet, die Menschen seien krank, degeneriert nicht erwachsen und wie in meinem Fall gar dämonisch, hat NIX verstanden. NIX!

          Wolfgang Heuer hat Mut. Nicht weniger als der Nikolaus. Möge der Tag kommen, an dem er das LEBEN, WIE ES IST, bejaht und seine Erfindung dorthin verfrachtet, wo andere große Erfindungen auch landeten: In der Tonne.

          Du mein Lieber, bist Manfred Voss. Unabhängig von dem, was Du geleistet hast. Das Leben gab Dir eine Gestalt, und Du hast das Leben gestaltet. Du hast Entscheidungen für DICH getroffen, und erst diese Entscheidungen bildeten die Grundlage, Menschen helfen zu können. Stelle Dir mal vor, es wäre anders gelaufen, Du hättest das Leben verteufelt und stündest da auf einem Podest und verkündest, Du seist der geniale Sonderfall der Schöpfung, die personifizierte vollkommene Liebe.

          Marian beschrieb die Rolle des alten „Gottes“ trefflich. Dieser Geist hatte eine Aufgabe übernommen, die Feindseligkeit zu befördern, indem er natürliche menschliche Veranlagungen (z.B. Sexualität, das Weibliche und Kooperation) degenerierte. PUNKT.

          Angst fressen Seele? Nein! Angst überlagert die Liebe. Angst vor dem Tod, Angst vor dem Krieg, Angst vor Versagen, Angst vor Bestrafung, Angst vor dem Nichts.
          Seele? Tonne!
          Dankbarkeit, Treue, Wahrhaftigkeit, Offenheit, das ist die Option, über die jeder Mensch theoretisch verfügen kann: Liebe als Glück zu leben.
          Wer das nicht kann, soll es üben, WILLENTLICH. Er soll DIESES Leben leben, als gäbe es kein anderes. Er soll den Tag leben, als gäbe es keinen weiteren. Er soll das Beste für sich beanspruchen: Glück.

          Meine Pause war kurz. Der Nikolaus deutete an, dass ihm eine Blogpause auch gut täte. Da stimme ich mit ihm hundertprozentig überein. Nicht etwa, dass er sie verdient hätte, aber wer sein Vertrauen schenkt, kann sich eben Befreiung und Freiheit leisten.

          Wie schrieb Guido:
          „Stets verbunden“.
          Dem ist von meiner Seite aus nichts hinzuzufügen.

          Wolfgang

          • Dezember 7, 2014 um 11:11 pm

            @ FEDERLEICHTES

            Du steckst noch immer in demselben Loch, in dem ich dich hier vor vielen Monaten vorfand:

            „Was wir hier aufzudröseln versuchen, lieber Manfred, ist so einfach, dass es der kluge Wolfgang Heuer nicht schnallt. Obwohl er es sogar ausprechen kann:“:

            DU „schnallst“ nicht, daß du den Begriff „Trauma“ falsch anwendest.
            „Trauma“ ist die „Verletzung“. Das ist etwas anderes als das „Verdrängen“ des Schmerzes und/oder das „Abspalten“ der Gefühls-Energie und/oder das Verschieben der Erinnerung an das Ereignis ins „Unbewußte“.

            Du bist ein Ausbund an Unfairneß, über andere Menschen – wie mich – so negativ zu schreiben, statt dich zu vergewissern, wovon überhaupt die Rede ist.

            Du hörst dich offenbar gerne reden oder liest dich gerne schreiben, aber die Dummheit(en), die darin steckt/en, erkennst du selbst nicht.

            Mann, Mann, Mann!

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • Dezember 7, 2014 um 11:51 pm

            Trauma ist zu aller erst einmal eine „medizinische“ Ver-wund-ung, eine Wunde. Also jegliche Ver-wundung die durch Gewalt-ein-wirkung von aussen entsteht. Diese Gewalteinwirkung hinterlässt in Verbindung mit dem Ereignis das dazu geführt hat IMMER eine Erinnerung.

            Wenn Federleichter davon schreibt das dieses Trauma überlebenswichtig ist, so gehe ich davon aus er meint eben das AUS dieser Verwundung heraus DURCH die Erinnerung sich eine Art Schutz-mechanismus entwickelt. Der wiederrum zur Vermeidung beiträgt.

            Das daraus entstehende (ich nenne es Traumata), das sich eben auf die Umstände als solche bezieht, ist wiederrum der Punkt den Sie @heureka47 ansprechen.

            Wichtig dabei ist, das das Trauma an sich IMMER zwei Traumata „hervorbringt“.

            Weitere Ausführungen auf Wunsch.

          • Dezember 8, 2014 um 1:37 am

            „Wichtig dabei ist, das das Trauma an sich IMMER zwei Traumata “hervorbringt”.

            Weitere Ausführungen auf Wunsch.“:

            Bitte: Wieso ZWEI?

            Vielen Dank im voraus.

            Wolfgang H.

  10. federleichtes
    November 18, 2014 um 2:32 am

    Kurzer Zwischenstand für das Thema

    Er sagt

    1: 0 für den Blog.

    Ich danke Euch allen. Spannend.

    Wolfgang

  11. November 18, 2014 um 1:44 pm

    Ich sage auch vielen Dank für all den Input!
    Die Anspielung auf „das innere Kind“ – klasse!
    Danke!

  12. federleichtes
    November 18, 2014 um 3:39 pm

    Böeserbub:

    „Die angesprochene Feindseligkeit der verstandenen Liebe gegenüber ist ein Faktum.
    Dieser Faktum beruht aber nicht auf dem gegen”pol” (allg. genannt Hass) sondern ist ein und das selbe. Liebe ist Hass (hier) und die Feindseligkeit ist lediglich eine Art Kataklysme die Liebe als solche falschverstanden als Enttäuschend darstellen soll.“

    Der von Ihnen erwähnte „luziferische Aspekt“

    „… verschlägt einen die Sprache und das ist gut so.“

    umgreift die gesamte Systematik und Symptomatik. Wäre nett, ein paar ausführlichere Gedanken dazu asuzubreiten. Ist ja nicht jederfraumanns Sache, aus acht Metern Entfernung rückwärts auf ein Pferd zu springen.

    Ja, Faktum. Feindseligkeit ist Faktum und so sehr Faktum, dass es – ebenso wie die trauumatische Funktion – nicht bewusst werden konnte. Was mit der Kindesliebe gemacht wird, ist seit Jahrtausenden Faktum. Aber Faktum ist eben auch, diese Ungeheuerlichkeit/en nicht bewust realisieren zu können. Dürfen wir da auch sagen: Und das ist gut so?

    Wir tasten uns hier auf dem Blog, einige von uns bereits seit vielen Jahren, an eine Kern-Problematik heran. Tasten! Das finde ich gut so, zu agieren mit einem analytischen Tastsinn, der auch fühlen kann.

    Ich danke Ihnen.

    Zierquitte

    Wolfgang

    • November 18, 2014 um 6:53 pm

      Einsicht in den Verstand Lucifers

      Die Gruppe aus Wesenheiten – der Verstand Lucifers -, spielt die Doppelrolle des überlegenen Schöpfers und des Teufels. Das ist die sichtbare Dualität der Schöpfung, allerdings hat Dualität keinen guten oder gerechten Gott. Hinter allem steckt lediglich eine wahnhafte Denkform, welche die luziferische Gruppendenkweise ist.

      Bis der luziferische Verstand – die kabbalistische Gruppe der lichtbringenden Wesenheiten – sich entschied, die 3-dimensionale Illusion zu erschaffen, existierten gar keine ATOME. Atome formten den ersten Menschen ADAM, daher der Name und das Wortspiel.

      Natürlich war der erste erschaffene Adam tatsächlich ADAM und EVE (EVA), die für Vermehrungszwecke – oder den Regenerationsprozess – erzeugt wurden.

      Atome sind das Resultat geteilten Lichts, die buchstäblich die Wahrheit zerreißen und die Illusion von Materie abwerfen, mittels der kreisenden Charakteristik des Elektrons eine magnetische Anziehung mit dem Proton erzeugend, die den Sex-Akt initiierte. Diese Illusion von Materie ist die unterschwellige Botschaft (Subliminal) des Meister-Hypnotiseurs, die uns an diese 3D-Illusion glauben lässt.

      Diese Illusion ist weder echt, noch ist es Materie oder mit Materie assoziierte Energie. Wir wurden hingeführt zu glauben, dass wir lediglich Energie seien, und Energie kann nicht zerstört werden. Dennoch kann Energie eliminiert werden, weil Energie eine Illusion ist, eine fabrizierte Lüge. Energie, die Illusion von Materie erzeugend, ist eine Illusion des wissenschaftlich-magischen Gedankens und ist bereits begrenzt oder endlich. Diese Energie mit der Illusion von Materie im Atom hat keine Relevanz zum ewigen Zustand der Ekstase namens WEISHEIT. Es existiert keine Materie im ewigen Weisheitszustand. Es gibt kein geteiltes Licht, keine Form, keine Farbe und keinen Klang. Jede dieser 3D-Manifestationen sind Stückchen der illusorischen Täuschung,

      !! etwas Wertvolles zu simulieren versuchend !!

      Materie ist einfach Licht, dahingehend manipuliert, ein Atom und jede 3-dimensionale Erscheinung zu formen. Dieses Licht entspringt einem Gedanken.
      Diese Gedanken – diese Atome – sind LÜGEN!

      Wovon wir glauben, es wäre UNSER VERSTAND und UNSERE GEDANKEN, ist genau genommen die luziferisch heraufbeschworene Illusion UNSERES VERSTANDES.
      Dies ist IHR VERSTAND und IHRE GEDANKEN, die wir auf dieser 3D-Ebene erfahren.

      Aus diesem Grund müssen wir immer beobachten und ab-warten. In keinster Weise auf irgendetwas reagieren, da dies alles luziferisch basierte emotionale Manipulation ist.
      Sich emotional davon trennen, irgendwas als wertvoll zu erachten, was die luziferische Mentalität in dieser 3D-Erfahrung als wertvoll suggeriert.

      • November 18, 2014 um 7:10 pm

        P.S. auch die sog. Seele ist eine Täuschung, eine Lüge. Bewusstsein braucht keine Seele.

        • November 18, 2014 um 7:23 pm

          Intellektualismus – Indoktrination in Wahnsinn

          Jedes Wort und jede Nummer / Zahl, herbeigezaubert um die 3-dimensionale Energieillusion zu formen, basiert auf einem fehlerhaften System, konspiriert um Tod zu generieren. Beispielsweise basiert der 360°-Kreis auf dem jährlichen Zyklus, mit dem die Erde um die Sonne wandert. Diese Nummer 360 repräsentiert angeblich die 360 Tage die es braucht, den Zyklus zu vollenden. Allerdings beträgt die eigentliche Zeit die es braucht 365 und ¼ Tage, ein paar Minuten und einige Sekunden. Die Nummer wurde auf 360 abgerundet, so dass mathematische Gleichungen entwickelt werden können. Dies wurde absichtlich so gemacht, damit es Konflikte gibt mit der illusorischen, luziferisch heraufbeschworenen natürlichen Schöpfung, auf das die illusorische 3-dimensionale Welterfahrung aus der Harmonie gerät, vergänglich und zum Tod verdammt.

          So vieles der 3D-Illusion scheint beinahe zu funktionieren, beinahe in Harmonie zu sein, dennoch ist es das nicht. Es erzeugt nicht nur Disharmonie, es ist darauf angelegt zu frustrieren und zu scheitern, Frieden und Harmonie knapp aus der Reichweite
          haltend.

          Die Zahlen auf dem 360°- / Tages-Kreis sind weiter vereinfacht in die 12 Monaten eines Jahres. Hier ist eine weitere Fehlinterpretation, da es jedes Jahr eigentlich 13 bis 28 Tage eines Monats / Month oder Monde / Moons hat. Die verwendeten Zahlen, diese 360 Tage / 12 Monate zu repräsentieren, sind die Zahlen 0 bis 9 und Kombinationen dieser Zahlen. Die Zahlen selbst sind individuell fehlerhaft, weil sie die verwendete Maßeinheit sind, um das fehlerhafte oder abgerundete System zu erzeugen. Schlussendlich ist jede entwickelte Formel oder Gleichung fehlerhaft oder abgerundet und ohne Genauigkeit oder echte, wissenschaftliche Gültigkeit. Wissenschaft ist Indoktrination in gelerntes Wissen, das wiederum fabriziertes Wissen ist, auf den Konzepten basierend, die dem luziferischen Egregore DENKPROZESS entspringen, der unser illusorisches 3D-Weltsystem ist. Wissenschaft / spiritistische Sitzungen // Science / Seance ist die Basis allen geheimgesellschaftlichen Wahnsinns. Science / Seance ist Religion, eingehüllt in intellektuellen Wahnsinn.

          Der luziferische Gruppenverstand suggeriert ein gewaltiges Spektrum unterschwelliger Botschaften / Subliminals, um uns zu überzeugen, dass Wissenschaft auf Wahrheit und Wirklichkeit basiert. Nur weil es akzeptiert ist, macht es das jedoch nicht wahr. Außerdem zeigen wissenschaftliche Grundsätze die auf einem fehlerhaften Zahlensystem basieren keine Richtigkeit. Mit anderen Worten: eine Menge unkorrekter und fehlerhafter Information zu lernen erschließt keine Weisheit oder Wahrheit. Große Mengen an fehlerhaften Informationen zu lernen führt nicht zur Wiederverbindung mit unserem ursprünglichen Weisheitszustand des Bewusstseins darüber, was in der Welt so vor sich geht. Viele Ungenauigkeiten und viele fehlerhafte Informationen zu lernen führt schlussendlich zur Indoktrination in Wahnsinn.

          Einfach mal einer sog. „gebildeten Person“ zu hören. Es braucht nur ein paar Momente, und die Grenzen der luziferischen Denkweise sind überwältigend offensichtlich. Es gibt keinerlei Beweise für das einfache Wissen um das, was ist. Die Rhetorik, die sie ständig wiederholen, ist das Resultat akademischer Programmierung, oder prägnanter gesagt, luziferischer Gedankenkontrolle. Die intellektuell Indoktrinierten wagen sich dann in die 3-dimensionale Fata Morgana raus, das ausspuckend, was im Laufe vieler Jahre der TRANCEINDUKTION indoktriniert wurde.

          Die Geburt des Intellektualismus – Die Erfindung von Babylon, der Großen

          Wenn ein zu Farbe gebrochener Lichtstrahl gedanklich mit einer bestimmten Form verbunden wird, dann formt das tatsächlich die erdachte illusorische Form. Die Form ist nicht wirklich da, nur die Illusion der Form. Der Lichtstrahl, wenn geteilt, formt das Atomsymbol, wenn 2-dimensional betrachtet. Aber wie konnten die alten Mystiker möglicherweise Kenntnis um das Atom gehabt haben, 6000 Jahre zuvor? Es gab keine Mikroskope. Die Antwort ist, dass sie es aus der Nähe und aus erster Hand sahen. Sie waren in der Gegenwart der Ursprungslichtenergie, als sie zuerst erdacht oder heraufbeschworen wurde. Der luziferische Gruppenverstand tat alles. Diese DENKFORMWESENHEITEN erzeugten das illusorische Licht einfach dadurch, dass sie daran dachten. Der Lichtbringer Lucifer erschuf dadurch Farbe, Form und Klang. Die luziferische Gruppenmentalität ist der Schöpfer von Himmel und Erde, der Lichtträger, oder genauer gesagt der Teiler des Lichts und Erzeuger von Dualität.

          Dieses ganze spirituelle Geschwafel ist nicht´s anderes !!

          • federleichtes
            November 18, 2014 um 8:44 pm

            Wie könnte man gezüchtigten (gezüchteten?) Menschen mit dieser Einsicht helfen?

            Und wie erklären wir die auf absolute Feindseligkeit gerichtete Entwicklung? Ist DIESE Zeit auch (ganz) luziferisch? Und wenn Ja, warum gäbe es dann nicht seit Anbeginn die absolute Feindseligkeit?

            Wenn nicht, handelte es sich um luziferisches UND einen anderen Faktor, der Leben bestimmt(e).

            Am Rande gefragt
            Macht das Spektakel um die Züchtigung der Liebe durch Zucht der Angst SINN? Zeitlose Misshandlungen, zeitlose Opfer, zeitloses Masakrieren von Existenz – just for fun?

            Möchten Sie, dass ich aus Ihrem Kommentar (worauf eigentlich) ein Thema mache und dann antworten?

            Gehen Sie bitte mit unseren Damen etwas sanfter um!

            Danke und Gruß
            Wolfgang

          • November 18, 2014 um 8:54 pm

            @Wolfgang,

            bestimmte Fragen Ihrerseits lösen sich mit Sicherheit auf, indem der Gesamtkontext hergestellt ist. Wirken lassen.

            Sie sind Wolfgang, ihr denken wäre „wölfich“, so wäre „wölfiche Denkweise“ angenommen, mit Sicherheit nicht mehr Wolfgang. Sie wäre allenfalls verzerrt und unrein.

            Die Texte gehören zusammen.

        • November 18, 2014 um 8:57 pm

          @ Böser Bub

          Ja, alles recht stimmig und das:

          „“auch die sog. Seele ist eine Täuschung, eine Lüge. Bewusstsein braucht keine Seele.““

          hatte ich auch schon gedacht…

          • November 18, 2014 um 9:11 pm

            Ich manifestiere mich in Freiheit und Unabhängigkeit, wo kein Gesetz, keine Einschränkung, keine Verwirrung und vor allem kein Gedanke jemals vorhanden ist.

            Ich lebe nicht im 3D-Bereich, darum verfechte ich nicht, irgendjemanden zu lieben.

            Hier wird mich niemals irgendjemand erfahren, geschweige denn das ich meine Kraft, meine Stärke hier manifest einbringe. NIEMALS !!

            @luna,

            Wenn Du träumen würdest und ich stünde über Dir während Du schliefst und wüsste irgendwie, dass du einen Alptraum hast, in dem Leute versuchen Dich umzubringen, würdest Du wollen, Dich weiter schlafen zu lassen um das mit Deinen Traum-Charakteren zu klären, oder würdest Du wollen, dass ich Dich schüttele und wecke?

          • federleichtes
            November 18, 2014 um 9:15 pm

            „Seele“ ist undefiniert. Aber indem der Begriff undefinierbar ist, entbehrt es nicht eines Trägers für Bewusstsein. Wie sollten wir uns ein identitätsloses Bewusstsein vorstellen?
            Oder stellen wir uns Bewusstsein nicht als Eigenschaft von ??? vor.

            Wo siehst (fühltst) Du den Unterschied zwischen Bewusstsein und Bewusstheit?

            @ böserbub

            Ja, wirkt schon.

            Wir reden hier ununtebrochen von Verzerrungen und Unreinheit – aus Unreinheit und Verzerrtheit heraus. Das ist ja auch was, wenn man’s weiß. Oder? Wie sonst kann das verbindende Gefühl entstehen – das die Folgen der Züchtigung auflöst?

            Gruß
            Wolfgang

          • November 18, 2014 um 9:30 pm

            @Wolfgang,

            Sie reduzieren aus sich heraus, deshalb auch „Träger“ für Bewusstsein. Wessen Bewusstsein tragen Sie denn mit sich rum?

            Züchtigung ist der Auslöser des Er-tragenden, dem Träger dessen was Ihn züchtigt, und unterschwellig tut es dies solange bis es erkannt ist. Sehr subtil, weiterhin. Nicht wahr haben wollen, ist auch Wille. Somit ist Wollen der Wille, ob nun erträglich oder unerträglich, das liegt im Auge des Betrachters, trachten Sie nach mehr, trachten Sie nach sich selbst. Als Träger sind Sie löschbar. Hoffen Sie auf das Unmögliche, weil es ihnen als Möglich offeriert wird oder hören Sie einfach auf sich selbst, ehrlich sind Sie, auch ehrlich zu sich selbst? Keine Antwort, danke.

          • November 18, 2014 um 9:51 pm

            @ Böser Bub

            „“Ich lebe nicht im 3D-Bereich, darum verfechte ich nicht, irgendjemanden zu lieben.““

            Verstehe ich jetzt nicht ganz, die Liebe ist doch eigentlich sowieso außerhalb…

            Zu der Traum-Sache:

            Ich habe Schwierigkeiten, das zu beantworten, denn ich hatte noch nie Alpträume.

            Zwar hatte ich vor vielen Jahren tatsächlich mal eine Phase, in der ich häufig träumte, dass Leute mich umbringen wollen, aber das habe ich nicht als Alptraum empfunden, sondern eher als würde ich einen spannenden Krimi gucken.

            Deshalb ist die Frage weniger, was ich wollen würde, sondern was sinnvoller wäre, ich meine,
            ich könnte das mit meinen Traum-Charakteren selbstverständlich klären, die Frage ist, was bringt das und würde es nicht mehr Sinn machen, den Traum einfach abzubrechen…

          • November 18, 2014 um 10:05 pm

            @Luna,

            reproduziere mal das was steht.

            Bzgl. „Alptraum“.

            Ich kenne das, auch Deine Beschreibung, ich war Beobachter in meinem eigenen Traum und als es mir zuviel wurde, habe ich mich selbst geweckt. Ich vertraue sicher nicht darauf, geweckt zu werden ,-)

            In diesem Sinn, geweckt wird wer sich weckt, der Wecker klingelt wie man ihn eingestellt hat, soweit alles gut.

            Und das mit der Liebe, einfach nocheinmal im Zusammenhang lesen, Liebe kann ALLES auch innerhalb, ich bin nicht beschränkt, nur beschränke ich mich auf das Wesen-tliche.

          • November 18, 2014 um 10:16 pm

            @ Böser Bub

            „“Liebe kann ALLES auch innerhalb““

            Ich weiß, deshalb steht in meinem Kommentar ja auch „eigentlich“.

      • EM
        November 18, 2014 um 7:49 pm

        @ boeserbub

        Die Feststellung/Behauptung, dass ‚UNSER VERSTAND und UNSERE GEDANKEN‘ lediglich luziferisch heraufbeschworene Illusion sei, entspränge im selben Gedankengang wiederum jenen luziferischen Denkern, wäre demnach ihrerseits luziferische Illusion, also Illusion der Illusion, der Illusion, der Illusion. Das Denken als völlig fremdgesteuertes Hobby erübrigte sich demnach womöglich komplett. 😉 Schade irgendwie, mir gefallen die ‚Einsichten in den Verstand Lucifers‘.

        Gruß
        Eva

        • November 18, 2014 um 8:09 pm

          @EM,

          lernen Sie lesen und zitieren Sie, wenn schon, dann richtig. Womöglich liegt dies ausserhalb Ihrer Möglichkeiten.

          • EM
            November 18, 2014 um 8:25 pm

            @ boeserbub

            Wäre dieser 3D-Vorwurf konsequenterweise nicht an die luciferischen Denker zu richten?

            Gruß
            Eva

          • November 18, 2014 um 8:47 pm

            @EM,

            wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie einfach nach und versuchen Sie dies nicht zu vertuschen, indem Sie versuchen es zu übergehen.

          • November 19, 2014 um 1:02 am

            @ boeserbub

            Bitte, denke an die Nettikette.
            Danke.

            Wolfgang H.

  13. EM
    November 18, 2014 um 8:16 pm

    @ Wolfgang Heuer

    Warum sollte ‚der Ruf von oben‘ in der Regel gerade mit Beginn der Pubertät erfolgen? Der Zusammenhang will sich mir nicht erschließen. Bestehende Traumata lösen sich offenbar nicht mit Beginn der Pubertät auf. Die persönliche Erfahrung bezüglich der Be.rufung in allen Ehren, ich finde es jedoch doch etwas schwierig, daraus eine für alle allgemeingültige Regel abzuleiten.

    Vielem der Beschreibung kann ich durchaus vieles abgewinnen, vieles erscheint mir nachvollziehbar, sehr interessant. Jedoch bin ich mir ganz sicher, dass mein Name bislang nicht ‚von oben‘ gerufen wurde.

    Herzlichen Gruß
    Eva

    • November 19, 2014 um 1:50 am

      @ EM

      „Warum sollte ‘der Ruf von oben’ in der Regel gerade mit Beginn der Pubertät erfolgen? Der Zusammenhang will sich mir nicht erschließen.“:

      Die Logik ist: weil die Pubertät die „Reife-Phase“ des Menschen ist. Und zur Reife gehören sowohl der körperliche als auch der nicht-materielle, feinstoffliche, seelische, Aspekt – das höhere Bewußtsein.

      Es macht auch nach „praktischen“ Überlegungen Sinn, daß jemand, der körperlich Kinder zeugen / gebären kann, auch geistig-seelisch „komplett“ und „voll informiert“ ist, um seine Kinder im Geiste und nach dem höchsten Prinzip des Universums aufziehen zu können, das höchste Prinzip vorleben und auf das Kind / die Kinder anwenden zu können. Nur so können Kinder das glaubhaft vorgelebt bekommen und lernen, verinnerlichen – und im (Ur-)Vertrauen bleiben.
      FALLS das Urvertrauen durch einen Unfall, ein Mißgeschick, einen Schreck (und „Trauma“) gestört wird, sorgt in aller Regel – in gesunden Gesellschaften! – das bedingungslos liebende Umfeld dafür, daß das Trauma überwunden / geheilt und das Urvertrauen wieder seinen Platz einnehmen kann.

      -.-.-.-.-

      „Bestehende Traumata lösen sich offenbar nicht mit Beginn der Pubertät auf. „:

      Nein – natürlich nicht. Das muß gesondert bereinigt werden. Entweder vor Beginn des Prozesses der Initiation / Ascension oder als Teil davon.

      -.-.-.-.-

      „Die persönliche Erfahrung bezüglich der Be.rufung in allen Ehren, ich finde es jedoch doch etwas schwierig, daraus eine für alle allgemeingültige Regel abzuleiten.“:

      Ich nehme nicht primär meine persönliche Erfahrung zur Erkenntnis / Herleitung der Regel, sondern die Tatsache, daß es in den Heiligen Schriften steht und die sind die „Gesetz-Bücher“ unserer Vorfahren. Die darin erzählten Geschichten vermitteln (die universellen) Gesetzmäßigkeiten.
      Die Geschichte von Abraham und Isaak ist z.B. Beschreibung der Gesetzmäßigkeit, daß der Mensch das bedingungslose Vertrauen zu Gott braucht.
      Die Geschichte von Kain und Abel verdeutlicht, daß wer sein „Höheres / wahres Selbst“ nicht leben läßt, „ins Land NOD ziehen muß“, also in die NOT, die SEELEN-NOT. Und genau DAS ist mit der zivilisierten Gesellschaft geschehen.
      Das Wort „NOD“, ursprachlich beterachtet, setzt sich zusammen aus dem „N“ für „Verneinung“ und „OD“ für die „Gott- / Lebens-Kraft“.

      Und trotz der Manipulation und teilweisen Verstümmelung / Fälschung der Bibeltexte sind die(se) Gesetze noch immer erkennbar.

      Auch, daß zur HEILUNG der Bewußtseins-WANDEL erforderlich ist.
      Das lesen wir in der Geschichte von Jesus mit dem Lahmen am Bethesda-Teich, wo Jesus den Lahmen fragt: „Willst du heil / geheilt werden“ und der Lahme mit seiner Antwort sich als auch im Geiste „Lahmer“ zu erkennen gibt; woraufhin Jesus nur zu ihm sagt; „Hebe dein Lager auf und gehe / WANDLE“.

      Wir müssen (wieder) verstehen (lernen), daß in diesen Geschichten nicht verschiedene „Personen“ auftreten, sondern (die) Bewußtseins-Aspekte DES Menschen. Jesus ist EINER davon, CHRISTUS ein anderer. Adam ist der männliche, Lilith / Eva der weibliche Bewußtseins-Aspekt DES Menschen. Dabei ist Lilith der weibliche Aspekt des GESUNDEN / HEILEN Menschen und Eva der weibliche Aspekt des von der Kollektiven Neurose, der Entfremdung / Abtrennung, beeinträchtigten Menschen.
      Sorry, Eva!

      Auf Wunsch gern mehr.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      • EM
        November 19, 2014 um 2:00 am

        @ Wolfgang Heuer

        Vielen Dank für die Erläuterungen!

        Eigentlich heiße ich Eva-Maria. Macht es das ein klein wenig besser? 😉

        Ich wünsche eine gesegnete Nachruhe.

        Lieben Gruß
        Eva

  14. EM
    November 18, 2014 um 9:49 pm

    @ boeserbub

    In Bezug auf den Kreis handelt es sich bei einem Grad um den 360. Teil des GANZEN, basierend auf dem babylonischen Zahlensystem 60/12. Es handelt sich beim 360. Teil des Kreises also um keine absolute Zahl. (Überbleibsel Babylons sind ua. heute 60 sec. = 1 min. / 60 min. = 1 Std.)

    Unsere Vorfahren waren in Bezug auf die Jahres(zeiten)einteilung auf Beobachtung angewiesen. Messinstrumente fehlten. Strichliste war angesagt. Als später Ungenauigkeiten auftraten (die Jahreszeiten begannen sich in Relation zum Kalenderjahr zu verschieben), folgten Kalenderreformen (ua. julianisch, gregorianisch). Es wurde präzisiert.

    Die Gradeinteilung des Kreises hat mit dem Umlaufjahr nichts zu tun. Genau genommen kreist die Erde zudem auf einer elliptischen Umlaufbahn um die Sonne.

    Die ‚luziferischen Einsichten‘ sind meiner Meinung nach gespickt mit Widersprüchen. Selbstverständlich müssen Sie auf meine Meinung nichts geben. 😉

    Dass jede noch so exakte Wissenschaft selbstverständlich mit Ungenauigkeiten behaftet ist, liegt womöglich in den natürlichen Einschränkungen noch so ausgeklügelter Messtechnik begründet. Letztlich scheitert Erkennt.nis an (biologisch bedingter) eingeschränkter menschlicher Wahrnehmung(sfähigkeit).

    Das Kaprizieren auf Luzifer (Lichtträger) beruht auf Aberglaube. Venus = PhospHORUS = Luzifer = Satan = Planet, der noch keiner Menschenseele je etwas zu Leide getan hat. Satan ist eine Erfindung der Wahrheitsverdreher und Lichtabschneider.

    Gruß
    Eva

    • November 18, 2014 um 9:58 pm

      @EM,

      Sie sehen es mit ihren Augen und Widersprüche dienen der eigenen Verarbeitung und erlauben sehr wohl Widerspruch. Widersprechen Sie, aber ohne Sprüche klopfen zu wollen/müssen. Na wat mut, mut. Nur Mut, sich selbst gegenüber.

      Fahren Sie fort.

      P.S. Von Satan ist auch nicht die Rede und von Aberglauben im Bereich des Sichtbaren auch nicht, hier geht es um Aspekte und um Eindeutigkeit, nicht um Deutungen, von mir aus nennen Sie es wie Sie wollen.

      Eine Exkollegin hat ihren Hund Lucy genannt, es gibt auch Lucy, den Schrecken der Straße

      • EM
        November 19, 2014 um 1:37 am

        Zum Thema Sex-Akt:

        Zwecks erfolgversprechender Fortpflanzung(sbestrebung) sollten die Beteiligten zumindest VERSUCHEN, sich (womöglich wiederholt) an den dafür vorgesehenen Körperstellen zu berühren. Aus diesem Grund scheidet das Elektron als Initiator für den Sex-Akt aus.

        Nach Niels Bohr sollte ein Elektron (s. Planetenumlaufbahn) um den Atomkern kreisen. Durch Zentripetalbeschleunigung allerdings baute das Elektron ein elektromagnetisches Feld auf, wodurch es elektromagnetische Wellen abstrahlte und dabei an Geschwindigkeit verlierend schließlich in den Atomkern stürzte. Das Ende. De Broglie fand die ‚Lösung‘: Das Elektron umläuft den Atomkern auf Basis der Bohrschen Kreisbahn in Form einer stehenden Welle, mit dem ‚Ziel‘ das Proton niemals zu berühren. Bislang wurden keine neuen Messgrößen gefunden, die zudem eine genauere Bestimmung der Quanteneigenschaften (über die Welleneigenschaften hinaus), also die genaue Bestimmung des Aufenthaltsortes ua. des Elektrons zuließen.

        Hätten Elektron/Proton den Sex-Akt initiiert, käme womöglich nur die unbefleckte Empfängnis (Mariens) als Standardprozedere ins Spiel. Reproduktionsrate innerhalb der letzten rund 2000 Jahre: 1 😉

        Gruß
        Eva

        • November 19, 2014 um 2:17 am

          @EM,

          Sie zäumen das Pferd von hinten auf. Bei Ihnen besteht das Atom bereits bevor es überhaupt zur Entstehung kam. Unbefleckte Empfängnis, ja nach Ihrer Darstellung, genau.

    • November 20, 2014 um 9:30 am

      Venus = PhospHORUS = Luzifer = Satan = Planet, der noch keiner Menschenseele je etwas zu Leide getan hat. Satan ist eine Erfindung der Wahrheitsverdreher und Lichtabschneider.Zitatende

      @EM,

      nur mal so (weil das mich nicht wirklich interessiert), Sie verwursten hier einiges indem Sie es einfach hintereinander schreiben und mit einem „= “ versehen, ein versehen oder Absicht.

      Nur ein Bsp.

      Satan ist nicht Luzifer.

      Der Name Satan leitet sich aus dem Namen Saturn her.
      Saturn wiederum hat einen assoziierten Halbgott (ostindischer Religion),
      Shani Deva genannt. (auch Herr des siebten Tages – *Samstag) /

      *Samstag war ursprünglich der letzte Tag der Woche

      wen das interessiert darf sich gerne um das Gequirle weiter kümmern 😉

      • November 20, 2014 um 11:17 am

        @ boeserbub

        Bitte nicht diesen überheblichen Ton!

        Das widerspricht der Nettikette hier ebenso wie den üblichen menschlichen Umgangsformen.

        Vielen Dank für Beachtung.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

  15. federleichtes
    November 18, 2014 um 11:21 pm

    Ich möchte versuchen einen eindeutigen, wenn auch nur leichten Bezug zum Thema herzustellen.

    Was wir eindeutig – unverzerrt grauschleierfrei wahrnehmen können. Menschen werden gezüchtigt. Der Züchtigungsprozess beginnt sicher bei ihrer Geburt, wahrscheinlich bereits lange vor der Geburt durch eine vorgebene körperliche Strukturierung und einer Informiertheit. Die Struktur zwingt Menschen in die Offenbarung einer (nicht ihrer) Veranlagung. Sie äußert sich in ihrem Verhalten, als Aggression, als Angst, als Verwirrung. Jeder Mensch ist mit seiner Veranlagung eingebunden in ein System, dass sich aus der Menge der Veranlagungen entwickelte.
    Fakt: Die Menschen leiden unter dem Systemischen und bedienen das Systemische. Wer auf die Idee kommt, dieses verschränkte Diktat des Werdens „Teufelskreis“ zu nennen, bitte sehr.

    Wichtig ist mir, ob es eine Verbindung zwischen Züchtigung und Liebe gibt. Ich stelle dazu mal eine Hypothese in den Raum.

    Wenn das Ziel des Lebens Bewusstsein ist, wird es
    am Ende der Entwicklung eine Liebe mit Bewusstsein geben.

    Schauen wir noch mal kurz auf den Entwicklungs-Zyklus
    A. Angst – Emotion – Ego-Ich – Wahrnehmung – Erfahrung im Umgang mit Feindseligkeit – Entraumatisierung.
    B. Entraumatisierung – weniger Emotionen – mehr Gefühl (Liebe) – steigende Liebesfähigkeit in einem feindseligen Szenario.

    Ich möchte nicht, dass HIER weiterhin machtvolle Reden, so interesant und wichtig sie sein mögen, geschwungen werden. Es kommt ein neues Thema.

    Gruß an die relativ schweigsame Runde.

    Wollschweber

    Wolfgang

    • November 19, 2014 um 2:37 am

      @ federleichtes

      „Wichtig ist mir, ob es eine Verbindung zwischen Züchtigung und Liebe gibt.“

      WIKIPEDIA: „Die begriffliche Züchtigung beschreibt einen Geschehensablauf, bei welchem einer Person rechtmäßig zum Zwecke der Bestrafung durch absichtliche Schlageinwirkung ein vorübergehender körperlicher Schmerz zugefügt wird. Unrechtmäßige Handlungen derselben Wesensart unterfallen als Misshandlung dem Begriff der Körperverletzung und Folter, im Falle der Ohrfeige können diese zusätzlich den Tatbestand der Beleidigung erfüllen.“

      Der – wahren, reinen, bedingungslosen – Liebe ist das „Bestrafen“ fremd. Wo „bestraft“ wird, kann keine Liebe herrschen, sondern DAS, was krankhafterweise im von der Liebe abgetrennten Menschen herrscht: ANGST, Neurose.

      „Bestrafen“ – Schlagen, Einsperren, Drohen, „Liebes“-Entzug – ist (unbewußt-) SYMBOLISCH-SYMPTOMATISCHES Handeln neurotisch kranker Menschen an anderen Lebewesen. Das können auch (Haus-)Tiere sein.

      Die wahre, reine, göttliche, bedingungslose (Kraft der) Liebe kann SEIN LASSEN und FÜHRT mit / in Liebe, kann FREIHEIT gewähren.

      Gute spirituelle Lehrer sagen / schreiben z.B., daß wir nicht WEGEN unserer Sünden „bestraft“ würden, sondern DURCH sie.
      Darüber darfman mal nachdenken / meditieren, warum das so ist bzw. worin die „Strafe“ besteht.
      Ansonsten: Gott „straft“ nicht. Es ist uns – in der Seele, im Unbewußten, im Geiste, im Gewissen – gesagt, was GUT ist. Wenn wir dem entgegen handeln, geben wir uns die „Strafe“ SELBST.

      -.-.-.-.-

      „Ich stelle dazu mal eine Hypothese in den Raum.

      Wenn das Ziel des Lebens Bewusstsein ist, wird es
      am Ende der Entwicklung eine Liebe mit Bewusstsein geben.“:

      „Am Anfang war das Sein, (Bewußt-)sein, Geist(-Kraft)“
      Dieses Sein / Bewußtsein hat sich in körperlichem Leben manifestiert. Sein „Ziel“ kann nicht „Bewußtsein“ sein – denn das ist ja sein Ursprung.
      Leben hat kein „Ziel“, sondern ist Ausdruck des (Bewußt-)Seins.

      „Am Ende der Entwicklung“ ist nicht zutreffend – es sei denn du meinst die Entwicklung der KRANKHEIT, der Kollektiven Zivilisations-Neurose (KZN).
      Wenn / falls wir Menschheit es hinkriegen, sie ZU HEILEN und es Überlebende gibt, werden diese Überlebenden WIEDER im göttlichen Bewußtsein und der göttlichen, reinen, bedingungslosen Liebe leben. So, wie es vor dem Ausbruch der Krankheit immer war, seit es Menschen gab.

      Menschen = mens-chen = Geistlein. Weil „mens“ = Geist, Seele.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  16. federleichtes
    November 19, 2014 um 12:23 am

    Mal ziemlich am Rande der Züchtigung.

    Ich bin dem Leben verpflichtet, weil das Leben mir das Recht auf Existenz gab.
    Und sonst nix.
    Herrschaft, Macht, das sollen andere probieren.
    Mich beherrschen lassen und von Macht mich kontrollieren lassen?

    Das Leben verlangt nur die Darstellung des Lebens.
    Sonst nix.
    Das kann jeder Mensch leisten.
    Ohne sich beherrschen, sich unterwerfen, schikanieren und demütigen zu lassen.
    Ich auch.
    Wer Züchtigung braucht,
    ich nicht.
    Wer die Liebe leben will, kann das können.
    Ganz alleine, ohne Abhängigkeiten, ohne Bedingungen erfüllen zu müssen.
    Er kann das tun, was ihm gut tut.
    Und kann das lassen, was ihm schlecht tut.
    Er kann zumindest versuchen, nicht wie ein Spieball der Hölle behandelt zu werden.
    Er kann versuchen, nach seiner Würde zu streben.
    Jeder kann versuchen, das Wichtigste auf der Welt zu leisten.
    Jeder kann fühlen, dass er das Wichtigste auf dieser Welt ist.
    Dann ist es seine Welt.
    Sonst nix.

    Frohe Weihnachten.

    Gruß
    Wolfgang

    • November 19, 2014 um 3:18 am

      @ federleichtes

      „Frohe Weihnachten“:

      Danke, gleichfalls. Und allen hier und überall. Schon heute.

      „Hä?“

      Ja, wirklich.

      Weil das, was wir 24.-26.12. kollektiv feiern, im Leben des einzelnen Menschen JEDEN Tag im Jahr stattfinden kann:
      Das Zurweltkommen des „Christus“(-Bewußtseins).

      Was ist eigentlich die – tiefere – Bedeutung von Weihnachten?

      Weihnacht(en) = Weihe-Nacht / -Nächte. Das meint die WEIHE / Einweihung des (gottgewollt: jedes) Menschen in sein wahres Menschsein, sein wahres Erwachsenen-Sein (-Bewußtsein), das „Höhere / wahre selbst“, das „Christus-Bewußtsein“.

      Die „Nachfolge Christi“, wie die (katholische) Kirche es nennt, besteht primär und in der Hauptsache im AUFSTIEG (Ascension) zur höheren Bewußtseins-Ebene.
      Das macht aber kaum jemand in der zivilisierten Gesellschaft. Da schließe ich die große Mehrheit der Kirchengläubigen mit ein.

      Die Heiligen Schriften – bevor sie durch „Redaktionelle Bearbeitung“ durch entfremdete Römer zur heutigen „Bibel“ wurden – waren / sind ein HEILUNGS-Buch und eher kein „Religions-Buch“.
      Die Heiligen Schriften enthalten die ewigen universellen Gesetze / Gesetzmäßigkeiten, wie sie für das göttliche Sein (Bewußtsein) im Menschen gelten und folglich auch für die irdische Ebene UND sie enthalten die Beschreibungen der „Entgleisung“ eines Teils der Menschheit, der zivilisierten Gesellschaft, in die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, die „Sünde“ (Abtrennung).

      Vielleicht mal ein eigenes Thema?
      Einschließlich evtl. der erstaunlichen Symbolik der „Weihnachtsgeschichte“?
      Und der Erkenntnis (wer das will), daß jeder von uns sowohl Josef als auch Maria ist UND der „Stall“? Daß wir auch die „Tiere“ im Stall sind?
      Jeder kann sich wiedererkennen auch in den Heiligen drei Königen oder in den Hirten auf dem Felde.
      Warum sagt der Engel, der zu den Hirten kommt: „Fürchtet euch nicht“?

      Warum „STILLE Nacht, Heilige Nacht“?

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  17. November 19, 2014 um 2:52 am

    Züchtigung lässt Liebe erst garnicht zu. Die Züchtigung wird ja genau deswegen injiziert um eine Abhängigkeit zu schaffen in der Liebe als einzige Möglichkeit suggeriert wird, erfahrbar zu werden. Und innerhalb dieser Abhängigkeit injiziert durch Zucht wird der Rahmen gespannt indem die Suche nach Liebe stattzufinden hat. Ein aussichtsloses Unter-fangen, der Rest steht weiter oben. Somit wird sich auf einen Ersatz fixiert. Und für diesen Ersatz werden innerhalb dieses Rahmens verschiedene KonstruktE etabliert, indenen sich dann ver-fangen wird, seien sie nun „glaub-würdig“ oder nicht, das bereits faule Fundament auf denen sie aufgebaut sind, wird einfach ignoriert oder eben nicht beachtet, das widerrum soll ja auch die Züchtigung an sich verhindern versuchen. Das Faule nicht zu erkennen, weil man eben mit der Suche bis zum Ende nicht „durch“ ist. sich mit dem Haus an sich zu beschäftigen, allenfalls, oder einfach aus dem Fenster zu blicken, dadurch bleibt das Fundament eher „unangetastet“ und dafür sorgen dann weitere Auswirkungen wie Angst z.B.

    • federleichtes
      November 19, 2014 um 3:26 am

      Das Prinzip sehe ich sehr ähnlich wie Sie.

      Wir hatten hier bereits mal – natürlich sehr vorsichtig – in Erwägung gezogen, das Prinzip der Emotion sei eine Melkmaschine – für Energie. Leben könnte man sich demnach vorstellen als Energetisches Angebot. Für die Gemolkenen als Chance mit einer „Psyche“ zu existieren, für die Melker … ich lasse das mal offen.

      Die Suche nach Liebe könnte man als aussichtslos erklären. Alternativ wäre die Suche der Liebe nach uns zu erwägen. Wartet sie gar auf den richtigen Moment zu erscheinen? Einige Eigenschaften der Liebe traten ja bereits mehr und weniger in Erscheinung.

      Was uns real als faules Fundament erscheinen muss, hat vielleicht Gründe. Einer wäre, das Spiel der Feindseligkeit voran zu treiben, indem die luziferischen Mächte zu wilderen und unbedachteren Planungen und Handlungen angespornt werden. Ich hatte sogar mal überlegt, ob Luzifer „nur“ ein Pseudo-Anführer des Bösen sein könnte und in Wirklichkeit eine verdeckte Operation leitet. Na ja, ich bin halt ein Spinner, den die Hiob-Geschichte ein bischen wuschig machte.

      Danke für Ihre Antwort – Treffer mittschiffs, wenn ich das sagen darf.

      Gruß
      Wolfgang

      • November 19, 2014 um 9:38 am

        Man sollte sich bewusst machen, dass der ganze Körper „Menschheit“ eine illusion ist, ein heilloses Lügenmärchen, und dass die 3D-Erfahrung sowie der herbeigezauberte Körper „Menschheit“ der Schleier der Täuschung ist, der es nahezu unmöglich macht rationell zu verstehen, dass die Menschheit selber die Täuschung ist, der die Trennung von der Wirklichkeit intakt hält. Das ist es, was wir wieder erkennen müssen.

        Der Denkprozess ist der TRANCEZUSTAND. Der Denkprozess ist der 3D-Bereich. Emotional mit den Dingen des 3-dimensionalen Bereichs verbunden zu bleiben hält einen in dieser TRANCE, und sich umgekehrt emotional vom Glauben zu lösen, irgendetwas davon sei real, erlaubt die Erkenntnis und Stärke des ewigen Zustandes zu sein.

        NEUES-ZEITALTER-WAHNSINN

        Auf dieses neue Glaubenssystem wird als alles Mögliche verwiesen, von unbegrenzter Liebe bis New Age Denken, Channeling, ganzheitliches Heilen, usw… doch es basiert immer noch auf Dualität und Polarität und etabliert vollständig den 3-dimensionalen Glauben, dass Energie und Licht die Basis von Wahrheit seien. Sicherlich wurden auf die eine oder andere Weise einige Wohltaten für die physische Gesundheit wiederentdeckt, aber Gesundheit für den Körper ist ohne vollständiges Bewusstsein temporal, extrem irreführend und eine Manipulation der Wirklichkeit. Das medizinische Arzneisystem ist so fehlerhaft und vorsätzlich verunstaltet, damit Raum für New Age Lichtarbeiter ist, sich mit verbesserten Heiltechniken hervorzutun. Daher scheint es so, dass sie von Weisheit und Einsicht erfüllt sein müssen. Dennoch ist es so, dass verbesserte Heiltechniken einfach bedeuten, noch tiefer in den Graben der Unwissenheit zu klettern, aus dem noch schwieriger zu entkommen ist. Weder ist es die Bestimmung der Menschheit zu schauen, wie viel Gesundheit oder Erfolg wir vielleicht erreichen können, noch sind wir hier, um einen Gott im Austausch für eine Ewigkeit in Frieden und Glückseligkeit zu verehren.

        Die BESTIMMUNG DER MENSCHHEIT entspricht KEINEM ZWECK!


        Liebe ist nur ein hypnotisches Anrufungswort, und wenn es oft genug wiederholt wird, dann fällt das Opfer in einen vollends verletzlichen Zustand. Alles was wir sagen, wenn wir dabei bleiben, jemandem aus einer romantischen Perspektive heraus „Ich liebe dich“ zu sagen, bedeutet schlicht „Ich will Sex mit dir haben“. Aus einer Sicherheitsperspektive heraus bedeutet es einfach „Bitte kümmere dich um mich, und ich lasse dich Sex mit mir haben“, oder „Als Rückgabe tue ich etwas Wohltuendes für dich“. Sex ist nicht immer Geschlechtsverkehr. Sex ist im Kopf und beinhaltet Wechselwirkung von Energie, die Gedanke ist. Das ist alles schön und prima, nur sollte man sich dessen bewusst sein, was hier vor sich geht. Es gibt keine Liebe, diese Art der Zuwendung und der Barmherzigkeit, von der wir uns irgendwie erträumen, dass sie so zu sein hat.

        Der ultimative Ausdruck des Daseins ist WEISHEIT durch BEWUSSTSEIN! Bewusstsein darüber, was dieser 3-dimensionale Bereich tatsächlich ist. Bewusstsein dessen, dass es voll und ganz richtig ist, total zynisch darüber zu sein (ohne irgendeine emotionale Einmischung), dass irgendetwas Gutes oder Böses innerhalb dieser 3D-Illusion gegenwärtig ist. Die ganze 3D-Sache ist eine Erfindung, eine Lüge und ein reiner Traumzustand. Sie existiert einfach nicht! Dieser Nichtexistenz Wert oder Glauben durch deklarieren starker Liebesgefühle beizumessen, an eine Illusion innerhalb dieser Illusion, ist simple Manipulation der Realität durch den DENKPROZESS.

        Durch Gestalt- und Klangverbindung bedeutet das Wort „Liebe“ einfach „Sex“, oder alles, was mit physischer Befriedigung in irgendeiner ihrer Formen zu tun hat.

        Der einzige Grund, warum sich dies hier alles anhört wie etwas aus einem Science-Fiction-Film ist, dass von Geburt an so hypnotisch programmiert wurde/wird (und auch die Programmierungen der Ahnen genetisch verankert sind), dass gerade nachdenken über irgendetwas dem intellektuellen Prozeß Entgegengesetzten schierer Wahnsinn ist.

        • November 19, 2014 um 9:46 am

          Den folgenden Bericht, einfach mal wirken lassen.

          Ist unsere Realität ein kollektiver Traum?
          Was wäre, wenn unsere Realität einem kollektiven Traum gleicht, in dem wir alle Träumende sind und zugleich von anderen als deren Traumfiguren erträumt werden?
          http://www.pravda-tv.com/2014/08/ist-unsere-realitat-ein-kollektiver-traum/

          Klingt nach Hollywood, nun ja………

          da gibt es auch einen Film „Inception“(englisch für Einpflanzen oder Beginn)

          alles nur Science-Fiction ?

          • November 19, 2014 um 9:51 am

            Kurzer Auszug aus dem Bericht:

            Trauma

            Viele Menschen haben im Lauf ihres Lebens traumatische Erfahrungen gemacht. Während einer traumatischen Erfahrung wird ein Teil der Persönlichkeit abgespalten und ins Unterbewusstsein verdrängt, damit ein bewusstes Erinnern unmöglich wird. Sigmund Freud definierte die Zwangsneurose als ein psychologisches Phänomen, bei dem Menschen, die über abgespaltene und ihnen somit unbewusste Persönlichkeitsaspekte verfügen, dazu tendieren, die Traumasituation, die zur Abspaltung geführt hat, erneut herbeizuführen. Dies ist ein unbewusster Versuch die abgespaltenen Teile wieder zu integrieren. Da diese Menschen den tieferliegenden Grund für ihr Verhaltensmuster nicht kennen, bedürfen Sie professioneller Hilfe, um das Muster zu erkennen und das ver-deckte Trauma freizulegen, damit es erfolgreich integriert und somit geheilt werden kann.

            Projektion des eigenen Schattens und der Kampf gegen das “Böse”

            Wenn die abgespaltenen Aspekte unserer Persönlichkeit nicht erfolgreich integiert werden können, so lungern sie dauerhaft in unserem Unterbewusstsein herum. Der Mensch tendiert dazu, diese verdrängten Aspekte dann auf andere Menschen zu projizieren. Da dieser Prozess völlig unbewusst abläuft, kann es vorkommen, dass wir eine bestimmte Person überhaupt nicht ausstehen können, obwohl es uns nicht möglich ist, genau zu benennen, warum wir so empfinden. Sollte es uns doch gelingen, den Aspekt der anderen Person zu identifizieren, der uns aufregt, so ist es hilfreich unsere Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und zu versuchen, uns den verdrängten Aspekt, der uns gespiegelt wurde, in uns selbst bewusst zu machen.

          • November 20, 2014 um 4:24 am

            @ boeserbub

            „Wenn die abgespaltenen Aspekte unserer Persönlichkeit nicht erfolgreich integiert werden können, so lungern sie dauerhaft in unserem Unterbewusstsein herum.“:

            Witzig gesagt!
            Aber genauso ist es auch nach meinen Erkenntnissen. Die Seele / das Unbewußte arbeitet unablässig, unermüdlich, an der Heilung, Ganzwerdung, Integration, Reinigung, usw. usw. und benutzt viele verschiedene Strategien dazu – nicht nur die Projektion auf andere Personen.

            Psychische Symptome („Störungen“, Erkrankungen) sind nur EINE der Möglichkeiten. Psychosomatische eine andere. Und es gibt Mediziner (wie A.Antonovsky, den Begründer der „Salutogenese“), die der Meinung sind, daß ALLE „Krankheiten“ psychische / seelische Ursachen haben.

            Wobei die Seele selbst niemals krank werden, nicht verletzt oder beschädigt werden kann – denn sie ist die reine feinstoffliche kosmische Kraft (Liebe, Frieden, Freude, Heilkraft, usw.), die unzerstörbar bzw. durch das Geschehen auf der grobstofflichen Ebene nicht zu beeinträchtigen ist.

            Ich will an dieser Stelle kurz Einblick gewähren in einige meiner praktischen Erfahrungen:

            Als Jugendlicher befaßte ich mich hobby-mäßig mit Mineralien, Kristallen, Gesteinen und Versteinerungen. WARUM ich diese Dinge interessant fand, wurde mir erst ca. 40 Jahre später klar: Es waren Hinweise aus dem Unbewußten auf meine psychischen Störfaktoren. Warum „Versteinerungen“: Weil in mir etwas „versteinert“ / erstarrt / verhärtet / leblos usw. war.

            Später begann ich u.a. mal, SCHLÜSSEL zu sammeln.
            Nach einer Weile wechselte ich diese Sammelleidenschaft und sammelte FLASCHENÖFFNER.

            Wie ich später deutete, sollten die SCHLÜSSEL mich daran mahnen, mich aufzuschließen / aufgeschlossen(er) zu werden. Die FLASCHENÖFFNER – ähnlich – daß ich mich öffnen sollte.

            Also alles Hinweise – neben Symptomen von gesundheitlichen Störungen – auf die seelische / spirituelle Entwicklung, die bis zu diesen „Hinweisen“ noch nicht vollständig war.

            Ich glaube wir Menschen dürfen davon ausgehen, daß das „Unbewußte“ in allen Lebensbereichen derlei symbolische Zeichen gibt, um uns selbst oder unsere Mitmenschen auf „Korrekturbedarf“ aufmerksam zu machen. Das zeigt sich in unseren Träumen, Gedanken, Worten, Gesten, Vorlieben, Abneigungen, Krankheitszeichen und auch in etwas, das ich „symbolisches Handeln“ nenne.

            Der materielle, grobstoffliche, Mensch scheint ein vollständiger Ausdruck seiner Seele zu sein.
            Unbewußt, solange er sich noch nicht mit seiner Seele vereint hat.
            Bewußt, wenn er sich mit der Seele vereint.
            DANN „lebt“ er nicht mehr die Zeichen des Mangels, sondern DAS, was die Seele IST.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • November 20, 2014 um 3:50 am

            @ boeserbub

            Ich bin der Meinung, daß wir Menschen GE-SCHÖPFE sind; also geschöpft (!) – und was SCHÖPFT man üblicherweise? Flüssigkeit(en) oder auch KRAFT. Außer daß wir materiell-grobstofflich gesehen zum größten Teil Wasser sind, sind wir FEINstofflich gesehen zu 100 % KRAFT; GEIST-Kraft, universelle freie, nicht-materiegebundene (Bewußt-)Seins-Energie.

            WIE sind wir erschaffen (worden – oder WERDEN es permanent??): Durch das Vorstellungsvermögen von Bewußtsein.
            Gott habe uns „nach seinem BILDE“ erschaffen, heißt es in der Bibel. Ich meine, das bedeutet, er hat uns nach seiner bzw. durch seine VORSTELLUNG erschaffen.

            Wenn dem tatsächlich so wäre, beträfe das aber nur unsere körperlich-materielle-grobstoffliche Seite. NICHT jedoch unseren feinstofflich-geistigen-seelischen Teil. Als Seele sind wir KINDER Gottes und nicht seine Geschöpfe.

            Als Kinder Gottes (Geist-Seelen) sind wir selbst AUCH feinstoffliches (Bewußt-)Sein und besitzen das o.g. Vorstellungsvermögen und können uns im Bewußtsein alles nur Erdenkliche vorstellen. Per Phantasie. Das kennen wir doch alle.

            Über das reine Phantasieren hinaus – das können auch Kinder und Neurotiker – besitzen WAHRHAFT ERWACHSENE Menschen die Fähigkeit, mit der feinstofflichen Bewußtseins-Energie bzw. ALS diese Energie (als Liebe, Frieden, Heilkraft usw.) zu wirken / arbeiten und auf DIESER Ebene etwas zu erschaffen. Tragfähigen Frieden zum Beispiel und/oder Vertrauen; gute – belastbare – freundschaftliche oder Liebes-Beziehungen.

            DASS wir – körperliche – Menschen sind haben wir also, wenn ich richtig liegen sollte, NICHT selbst individuell erschaffen; aber
            WIE wir leben und wie es uns mit / in unserem individuellen Leben geht, DAS erschaffen wir selbst individuell. Genauer gesagt, die SEELE, die jeder ist, erschafft das subjektiv erlebte Leben. Solange der Mensch noch nicht mit seiner Seele verbunden / vereint / identifiziert ist, geschieht vieles „unnbewußt“. Erst wenn der Mensch sich seiner feinstofflichen Seele zuwendet, sich zu ihr bekennt und sich mit ihr vereinigt und sich mit den Kräften / Fähigkeiten der Seele identifiziert, ist er „voll bewußt“ und ein „heiler, ganzer, wahrer, Mensch“.

            Die „doofe“ Neurose verhindert dieses Heil- / Ganzwerden. Von daher haben wir seit Jahrtausenden den „normalen Wahnsinn / Irrsinn“ in der zivilisierten Gesellschaft, das fast „normale Unglücklich- / Kranksein“. Weil das Leben dieser Menschen von ihrem UNBEWUSSTEN erschaffen wird, in dem die neurotischen Störfaktoren sitzen und sich auf symbolisch-symptomatische Weise bemerkbar machen. Durch die Neurose sind die Menschen aber zu unweise, den Sinn und Zweck dieser symbolischen Symptome zu erkennen. „Dumm gelaufen“, nicht wahr?

            WER soll’s richten?
            Wie kommen wir aus dieser „Nummer“ raus?
            Ich will’s nicht schon wieder vorsagen.
            Macht doch mal Vorschläge, bitte!

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

      • November 19, 2014 um 10:42 am

        Wir hatten hier bereits mal – natürlich sehr vorsichtig – in Erwägung gezogen, das Prinzip der Emotion sei eine Melkmaschine – für Energie. Leben könnte man sich demnach vorstellen als Energetisches Angebot. Für die Gemolkenen als Chance mit einer “Psyche” zu existieren, für die Melker … ich lasse das mal offen.Zitatende

        @Wolfgang,

        Das “Böse” als potentieller Katalysator

        C.G. Jung hatte diesbezüglich interessante Ansichten: Er dachte, dass diese arche-typischen Kräfte durch die menschliche Ignoranz gespeist werden und dass Aspekte unserer Persönlichkeit, die wir abspalten, ein Eigenleben entwickeln. Er nannte sie deshalb autonome Komplexe.

        Die „Menschheit“ melkt sich selbst aus.

        • federleichtes
          November 19, 2014 um 6:49 pm

          Bedenken Sie bitte, dass wir in dem auto sitzen, in dem sie Gas geben!

          Was wir Persönlichkeit nennen, ignoriere ich mal. Weil ich nicht bereit bin, gespaltene Persönlichkeit oder abgetrennte Persönlichkeitsanteile zu definieren. Menschen, die ein Trauma haben (und alle haben eins), haben ja einerseits grundsätzlich eine Traum-Persönlichkeit, im Grunde eine Trauma-Struktur. Innerhalb dieser Struktur werden, so sehe ich das, bestimmte Eigenschaften mehr gefördert oder mehr unterdrückt. Hier wird entschieden, ob Lebensenergie mehr endogen oder mehr exogen eingesetzt wird oder ob Energie destruktiv „verbraucht“ oder konstruktiv investiert wird..

          Zum autonomen Komplex
          Ich bin nicht ungeneigt, den Menschen-an-sich als nicht-autonomen Komplex zu bezeichnen. Weil er nicht weiß und nicht wissen kann, was er wirklich bewegt und von was er wirklich bewegt wird. Gerade dachte ich, dass Mensch mit seiner Analyse immer einem Ereignis hinterher hinken muss – wenn er nicht über Bewusstsein verfügt über sein Gewordenens und Werdendes. Steht er, gewissermaßen unbeeindruckt, mit klarem Blick auf dieser imaginären Grenze, kann er zumindest mal für sich entscheiden, was besser oder schlechter sei.

          Das Ur-Trauma spaltet die Lebensenergie. Ein Teil MUSS für die Aufrechterhaltung der Trauma-Schutzfunktion verwendet werden. Ein anderer Teil muss für die Vermeidung weiterer Traumatisierungen aufgewendet werden. Und ein Teil verbleibt für die Verwendung zum Ausleben von Lust, Freude und Glück. Der Mensch auf einem Lebensschiff, schwankend von Backbord-Rot-Beschwertheit zu Steuerbord-Grün-Unbeschwertheit. Das Echt-Dumme an diesem Schwanken ist die Systematik – der Enttraumatisierung.

          Der Ur-Traumatisierung müssen Daten zu Grunde liegen. Und Lebensenergie ist Träger dieser Daten. Insofern sind Spekulationen darüber, wann das Trauma entstand, völlig daneben. Leben entstand erst, als Folge der Ur-Traumatisierung. Und wir dürfen uns fragen nach dem Grund für die ganze Spökenkiekerei, die um das Trauma herum entstanden ist. Warum musste sich Leben als Drama unter unbekannten Bedingungen gestalten? Weil das Ur-Trauma entstand aus einem Drama, dessen Ursache unbekannt waren?

          Ihnen einen guten Abend, und vielen Dank.

          Wolfgang

        • November 20, 2014 um 5:05 am

          @ boeserbub

          >Die “Menschheit” melkt sich selbst aus.<<:

          Es ist NICHT "Die Menschheit", sondern der an der Kollektiven Zivilisations-Neurose (KZN) erkrankte Teil.
          Der "Mangel an – feinstofflicher – Lebens-Energie" ist einer der wesentlichen Aspekte der KZN.

          Dabei sieht es aus meiner Sicht so aus, daß etwa 80 % der Menschen der zivilisierten Gesellschaft mangelhaft versorgt sind und die restlichen 20 % immerhin noch so gut, daß sie keine konkreten Krankheiten bekommen.Jedenfalls nicht häufig oder schwer. So war das jedenfalls vor 15 Jahren etwa.
          Dafür spricht eine Veröffentlichung der Gesundheitsminister der EU, die besagte, daß 5 % der Menschen konkret krank seien und 20 % seien "gesund" – aber 75% galten als "nicht gesund" (!).

          Meine Beobachtungen der Entwicklung der letzten 22 Jahre ergeben, daß die Situation sich – deutlich – verschlechtert hat. Das "Gesundheitssystem" tut ja auch nichts, was die URSACHEN ändern / bessern würde. Alle Maßnahmen, die getroffen / neu eingeführt wurden, beschränken sich auf die Symptom-Ebene, die "Oberfläche". Im Untergrund wächst die KZN weiterhin exponentiell (!) – unsichtbar für den rationalen / wissenschaftlichen / neurotischen "Blick".

          Eltern – vor allem Mütter – die schon einen gewissen Mangel an Lebens-Energie haben, können schon ihren UNGEBORENEN Kindern nicht die bestmöglichen feinstofflich-energetischen Voraussetzungen bieten. Und das geht nach der Geburt in aller Regel so weiter.
          Mangel an körperlicher Nähe, fern der feinstofflich-energetischen Aura der Mutter, wirkt ebenfalls negativ.
          Ich sehe hier einen möglichen Zusammenhang – ähnlich wie Arno Gruen – mit dem "plötzlichen Kindstod".
          Dann kommt irgendwann das erste Trauma, die Störung des Urvertrauens und die Dominanz der ANGST, die eine weitere Begrenzung des Flusses der Lebens-Energie bewirkt.
          Auch das Verdrängt-halten von ungelösten Konflikten kostet Energie.

          Wir haben es hierbei in den meisten Fällen mit einem DYNAMISCHEN "Teufelskreis", einer "Teufels-Spirale" zu tun, die also tendenziell abwärts führt – in schwere körperliche Krankheit und evtl. vorzeitigen Tod ODER in Zustände von Depression / Verzweiflung und Suizidalität, die oft auch mit dem vollzogenen Suizid enden. ca. 10.000 Suizide jährlich in Deutschland. Die meisten davon m.E. KEIN "Freitod", keine wirklich "freie" Entscheidung, sondern eine "Kurzschluß-Handlung" in einer Phase, da der Betreffende gar nicht mehr klar denken, die Alternativen nicht erwägen, kann.
          Ich selbst war 1987 auch in einer solchen Situation, aber ich wurde am Vollzug des Suizid gehindert durch einen "Blackout" / "Filmriß".

          Diese tragische – potenziell tödliche – Lage der zivilisierten Gesellschaft ist grundlegend ÄNDERBAR.
          Jeder Mensch IST in Wahrheit die "Lebens-Energie", die er zum Leben braucht, aber um über sie verfügen zu können, muß man sich mit ihr VERBINDEN / IDENTIFIZIEREN. Und das geschah früher – als wir noch KULTUR waren – im Prozeß der "Initiation", der "Einweihung" in das "große Geheimnis", das höhere, göttliche, Bewußtsein bzw., dem AUFSTIEG (Ascension) zu dieser Bewußtseins- / Seins-Ebene. Und davon wurden wir "entfremdet". In "Germanien" geschah das in der Hauptsache durch die Römer. Unsere Vorfahren wurden geistig-seelisch-spirituell "kastriert", um uns zu widerstandslosen Sklaven zu machen. Was auch perfekt funktioniert hat.

          Allerdings ist diese "Kastration" – anders als auf der körperlichen Ebene – reparierbar!
          Jeder betroffene Mensch hat das Potenzial, sich aus dieser – anerzogenen, erlernten – Lage zu befreien. Der "kastrierende", "versklavende" Faktor ist die NEUROSE. Und die ist in jedem Falle grundlegend – und auf die völlig natürliche Weise – heilbar. Durch das Nachholen der Initiation / Ascension.

          Lebens-Energie ist für alle und jeden genug da. Unerschöpflich. Das ganze Universum besteht daraus. Wir müssen nur ERKENNEN und ANerkennen, daß das so ist und uns mit dieser Kraft in Harmonie bringen und auf ihr "reiten", wie ein Surfer auf der Welle. Sie trägt uns.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  18. November 19, 2014 um 3:58 am

    Ist zwar ein wenig abgegriffen, aber ich mag es trotzdem noch:

    • federleichtes
      November 19, 2014 um 4:22 am

      Tolles Lied, danke

      Ich bin auch ein bisschen abgegriffen, aber ich mag mich trotzdem noch. Nein, ich frach dir jetzt nix.

      Gruß
      Wolfgang

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