Startseite > Erkenntnis > Betroffen? – Depression

Betroffen? – Depression

manisch-depressiv

manisch-depressiv

Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Das Thema Depression war eines der ersten, die ich auf diesem Blog bearbeitete (siehe). Mir war damals schon aufgefallen, dass egal, mit wem ich sprach, er von einen Fall in seiner Familie oder im engeren Bekanntkreis kannte. Es soll inzwischen jeder vierte von Depression oder Burn-Out betroffen sein. Ist es wirklich eine Krankheit oder zeigt die Psyche nur an, dass unsere Art der Gesellschaftsorganisation nicht gesund ist, wie es Jiddu im obigen Zitat formuliert, und sich dagegen wehrt? Einer Gesellschaft, in der es zunehmend um das Besiegen-sollen Anderer geht und damit der Gefahr, diesem Kampf nicht gewachsen zu sein? Die Erwartungshaltungen Anderer nicht erfüllen zu können, und sich so täglich der Angst  stellen zu müssen, selbst zum großen Heer der Verlierer zu gehören? Und am Ende in diesem ausgerechnet von der rot-grünen Regierung geschaffenen Hartz IV Sklavenfalle – Staatsterror eben – den Rest des Lebens zu fristen?

Ich bekam gestern mit der Erlaubnis der anonymen Veröffentlichung  einen Text zugesendet, der Einblick in die Psyche eines Betroffenen gibt:

Depression – Ein Erfahrungsbericht

Einer meiner facebook-Freunde hat heute einen Artikel über eine junge Frau gepostet, die über ihre Depressionen twittert. Ich lese solche Artikel gern, doch am liebsten lese ich Berichte von Betroffenen selbst. Oft finde ich mich in ihnen wieder und sie geben mir die Gewissheit: Ich bin nicht allein.

Denn ich fühle mich oft allein. Obwohl ich eine liebe Familie habe: Mutter und Vater, die für mich da sind und meine beiden Schwestern, für die ich sehr dankbar bin, dass es sie gibt. Viele Freunde habe ich nicht mehr, mit denen ich reden kann – eine häufige Begleiterscheinung der Depression.

Bekannten und meinen Kollegen habe ich lieber nichts von meiner Depression erzählt. Es gibt leider noch immer viele Vorurteile über diese Krankheit und besonders im beruflichen Umfeld habe ich die Erfahrung gemacht, dass man hierzu besser schweigt.

Ich kann verstehen, dass es für Nicht-Betroffene schwer ist, nachzuvollziehen, was diese Krankheit für den Betroffenen bedeutet. Es ist ja nicht so, dass ich ein gebrochenes Bein hätte und jeder meinen dicken Gips sehen kann, sowie den Bruch auf den Röntgenbildern.

Depressionen zeigen sich wesentlich subtiler und bei jedem anders. Es gibt nicht DIE Depression. Sie ist vielseitig, facettenreich und kann sich auch verändern. Wie erkläre ich jemandem, der nicht betroffen ist, dass ich nicht einfach nur traurig, oder niedergeschlagen, oder schlecht gelaunt bin – sondern krank?

Meine Depression hatte sich über Jahre hinweg angeschlichen. Wie ich später in meiner Therapie erkannte, hatte ich es viele, viele Jahre für normal gehalten, mich schlecht zu fühlen. Das etwas ganz und gar nicht stimmte, wurde mir erst bewusst, als mich mein Chef ansprach. Ihm war aufgefallen, dass ich stets sehr schlecht gelaunt sei.

Letztendlich wurde es 2010 so schlimm, dass ich einen Arzt aufsuchte, da ich meine damalige Arbeit nicht mehr ertrug. Er diagnostizierte schwere Depressionen und schrieb mich krank. Für fast eineinhalb Jahre.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich jeden Morgen, bevor ich zur Arbeit fuhr, mit Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen zu kämpfen. Während der Arbeit selbst litt ich unter Unruhezuständen, Herzrasen, Konzentrationsschwäche, Angst vor den Kunden. Nach der Arbeit hatte ich keine Kraft mehr für mein Privatleben. Oft schlief ich auf dem Sofa ein und schleppte mich später noch ins Bett. Ich weinte viel und scheinbar ohne Grund, fast jeden Abend. Am Wochenende schaffte ich es oft nicht aus dem Bett. Tage flogen vorbei, an denen ich nichts tat – gar nichts. Die meiste Zeit fühlte ich eine furchtbare Leere und unendliche Traurigkeit. Den Haushalt musste mein damaliger Freund allein machen. Ich war wie gelähmt. Ich igelte mich ein, konnte andere Menschen kaum ertragen, fühlte mich von allem und jedem bedrängt und bedroht. Mich überkamen furchtbare Wutanfälle meinem Freund gegenüber.

Ich war wie gelähmt – das beschreibt die tiefste Phase meiner Depression am treffendsten. Es war, als wäre ich nicht mehr Herr meiner Sinne. Alles fühlte sich wie betäubt an.

Ein sehr treffendes Symbol für die Depression habe ich vor einer Weile auf youtube gesehen :“I had a black dog, his name was depression“. Ich kann jedem Nicht-Betroffenen, der sich mit dem Thema beschäftigt, nur empfehlen, sich dieses Video anzusehen.

Vor drei Jahren war ich für drei Monate in einer Tagesklinik und habe anschließend noch 18 Monate eine ambulante Therapie gemacht. Diese endete vor etwa zwei Jahren. Ich machte eine berufliche Wiedereingliederung mit, fand einen neuen Arbeitsplatz und dachte eine Zeit lang, es wäre jetzt alles gut. Dass ich mich im Laufe der letzten zwei Jahre wieder zunehmend schlechter fühle, konnte ich lange Zeit nicht wahrnehmen oder wollte ich nicht wahrnehmen.

Durch meine Depression habe ich seit langem Schlafstörungen und Alpträume. Oft werde ich nachts zwei-, dreimal dadurch wach. An die meisten Alpträume erinnere ich mich nicht mehr, aber vor ein paar Tagen hatte ich Einen, der einen tiefen Eindruck hinterlassen hat.

Ich stand mitten in einer weiten Leere aus grauen und schwarzen Nebeln, mit dem Rücken zu einem großen, schweren Tor aus massivem Holz. Ich stemmte mich mit aller Kraft gegen dieses Tor, das sicher zehnmal so groß war wie ich und gegen das von der anderen Seite mit Wucht gehämmert und gestoßen wurde. Hinter dem Tor wüteten bedrohliche Schatten. Alle meine Ängste drängten gegen den Riegel, den ich ihnen in den letzten zwei Jahren vorgeschoben hatte. Und würde ich nur einen Millimeter nachgeben, so würde ich überschwemmt.

Heute weiß ich, dass ich mich erneut in Therapie begeben werde. Ich möchte es nicht noch einmal so weit kommen lassen, wie vor vier Jahren.

 

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,
  1. Thinkcool
    November 12, 2014 um 12:50 pm

    Depression als Krankheit zu bezeichnen ist m.M.n. weitestgehend ein Ablenkungsmanöver von der zunehmenden Verrohung der Gesellschaft. Es findet eine typisch darwinistische Auslese statt, die mit den Werten sensibler Menschen kaum vereinbar sein kann. Diese empfindsamen Menschen sind die ersten „Umfaller“. Je weiter sich diese „Entwicklung“ fortsetzt“, desto mehr weniger empfindsame Menschen werden betroffen sein. Was ein Endpunkt dieses Prozesses sein könnte,… wage ich mir nicht vorzustellen. Ich werde zu diesem Zeitpunkt hier allerdings, als wohl mit einer der ersten „Umfaller“, schon lange verschwunden sein. ;-() Je empfindsamer der Mensch, desto schwieriger wird sein psychisches und physisches Überleben, in einer, diese beiden Faktoren, immer vergiftenderen Welt werden. Was die weniger Sensiblen nicht bedenken ist, dass auch sie bald „an der Reihe sein werden“ und auch schon sind! Das ist allerdings zu relativieren je nachdem, wie weit die „Schraube“ noch angezogen wird und wie die psychische „Konfiguration“ des Einzelnen ausgestaltet ist. Krishnamurti’s Worte sind insofern zwar richtig aber dennoch ein wenig zu indifferent. Ich denke es ist eine Frage der Werte und welchen man was beimisst. – Ich persönlich habe diesen Satz schon des Öfteren, bei Gelegenheit, zitiert 😉 – Je mehr Seismographen je höher ausschlagen, desto „kaputter“, dass was ich unter einer humanen Gesellschaft verstehe.

  2. November 12, 2014 um 2:38 pm

    auch ich kannte das nach den üblichen Knüppeln im Leben und kann für mich sagen, daß ich nachdem ich den größten Teil des Betruges gewahr wurde, die dunklen Gefühle wieder abgeflossen sind und die bejahenden, positiven Gefühle wieder fließen. Playlist von Clustervision #https://www.youtube.com/watch?v=LV0pjxE4ecU&index=1&list=PLB840465D4AB36A6E über Betrugstraumen.
    BurnOut und Depressionen liegen eng beieinander. Was ich vor Jahren über etherische Öle gelernt habe war sehr wertvoll. Ihre Anwendung nach meinem Wissen und Intuition haben mir ausgesprochen gut getan. Bergamotte (Lichtsammler und Lichtbringer – http://etherische-essenzen.blogspot.de/search/label/Aromen%20Lichtbringer) ist eines von den Ölen, die ich immer für helleres Lebensgefühl in der Duftlampe anwende, wahrscheinlich im dunklen Winter wieder.
    Beim Thema Kupfer vermute ich inzwischen auch einen Zusammenhang in Verbindung mit Kupferdefizit. Fast alle unsere Umwelt am üblichen Arbeitsplatz inkl. S-Bahnstrecken ist verseucht mit Elektrosmog. Was das mit unserem im Organismus vorhandenen Kupfer macht, kann ich nur vermuten, doch eine neuere Studie aus Chile (in dem Artikel genannt) geht aufgrund seiner Ergebnisse von einen weit verbreiteten Kupfermangel aus. Wer es noch nicht gelesen hat http://genialecomunikation.blogspot.de/2014/05/kupfer-das-vernachlassigte-essentielle.html und den es interessiert, warum Ärzte einen Kupfermangel gar nicht so einfach erkennen können und wie essentiell das sog. Spurenelement Kupfer für uns ist.

  3. titelfrei
    November 12, 2014 um 8:39 pm

    Um die Depression wenigstens im Groben verstehen zu können, hier ein absolut oberflächlicher Draufblick.
    Eine Depression ist gegeben, wenn der Serotoninspiegel im Blut unter einen minimalen Toleranzwert absinkt. Wissenswert ist hierzu, dass Serotonin aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan aufgebaut wird. Jedoch werden auch die Hormone Melatonin und Dimethyltryptamin aus dem selben Rohstoff aufgebaut. Sobald Dunkelheit einsetzt wird Melatonin aufgebaut. Um Melatonin aufbauen zu können wird Serotonin abgebaut, um das benötigte Tryptophan für die Melatoninproduktion zu gewinnen. Dimethyltryptamin hat die Sonderstellung während des Sterbens und in den Tiefschlafphasen ausgeschüttet zu werden. Für die Depression spielt Dimethyltryptamin somit kaum eine Rolle. Der entscheidende Faktor liegt im Wach-Schlaf-Rythmus. Ohne Melatonin könnten wir nicht schlafen, ohne Serotonin wären wir nicht wach, bewusst, aktiv. Serotonin ist für unser Wohlgefühl im Wachzustand zuständig und sorgt für unseren inneren ANTRIEB.
    Hauptursache einer Depression aus schulmedizinischer Sicht ist ein Serotoninmangel. Symptome sind je nach Stärke abnehmendes Wohlgefühl bis hin zum Horrortrip, permanente Niedergeschlagenheit (Zombiezustand) und bis zur totalen Passivität ausufernde Antriebslosigkeit. Die Schulmedizin versucht mit Serotoninwiederaufnahmehemmern dem Serotoninabbau zugunsten des Melatoninaufbaus Einhalt zu gebieten. Logischerweise kann ein Patient, der solche Medikamente nimmt kaum mehr schlafen. Scharlatane versuchen zusätzliche Gaben von Tryptophan zur vermehrten Serotoninwiederherstellung als Nahrungsergänzungsmittel an den/die Mann/Frau zu bringen. Das Problem bei solchen Gaben ist – es bringt nichts. Wieso? Weil das Gehirn das Serotonin GEZIELT unterhalb des minimalen Serotoninspiegels abbaut. Hier liegt der EIGENTLICHE Grund einer Depression. Sollte sich ein Mensch über einen längeren Zeitraum in einem permanenten Stresszustand befunden haben, so nimmt ihm das Gehirn den ANTRIEB für diesen Stress, indem es Serotonin abbaut.
    Was kann einen Menschen so sehr in seinen Bann ziehen und dabei einen Stress verursachen, der so groß ist, dass das Gehirn die Notbremse ziehen muss?
    An sich gibt es nur zwei Faktoren, die dafür in Frage kommen. Die Aufrechterhaltung unserer Existenz (Arbeit und alle damit verbundenen Umstände) und die Sorge um unser Umfeld (zwischenmenschliche Beziehungen, vor allen Dingen die partnerschaftlichen oder familiären Belange). Welch große Rolle hier der Einfluss übergeordneter Instanzen (Arbeit – Geld und Partnerschaft, Familie – Gesellschaft, Mainstream) beizumessen ist scheint im Verborgenen zu liegen, doch was die Peitsche des Geldes im Nacken und die unverträglichsten Mentalitäten als Gemisch innerhalb einer Gesellschaft auf den Einzelnen in seinem näheren Umfeld zu bewirken vermögen ist schlicht fatal. Der Einzelne wird oftmals zum Spielball der „Gezeiten“ (wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends). Die Depression ist nur der Ausdruck einer kranken Gesellschaft, der sich in der einzelnen Person manifestiert. Die Zahl der Depressiven ist die Maßeinheit dafür, wie krank eine Gesellschaft ist – und zwar nicht weil sie durch ihre kranken Mitglieder krank würde, sondern weil sie ihre Mitglieder krank macht.

    Zu bedenken wäre, dass psychotherapeutische Maßnahmen nicht darauf abzielen die Gesellschaft zu verändern, sondern den Patienten. Scheint auf den ersten Blick einfacher. Ist aber anhand des Folge-Ursache-Prinzips pure Heuchelei – nein Scharlatanerie.

    Guten Abend,
    Detlef

    • federleichtes
      November 12, 2014 um 10:15 pm

      TOP-Kommentar. Danke!

      „Was kann einen Menschen so sehr in seinen Bann ziehen und dabei einen Stress verursachen, der so groß ist, dass das Gehirn die Notbremse ziehen muss?“

      Seitdem vor 30 Jahren mich das Bürgertum ausspuckte, kenne ich weder gesunden Stress noch Depression. Ich bin also mangels Betroffenheit nicht kompetent.

      In der Gesellschaft nach Stress-AUSLÖSERN zu suchen, ist leicht und erfolgreich. Meine Frage lautet: Warum werden einige (nicht die Mehrheit) depressiv und andere unter „gleichen“ Bedingungen nicht? Die Frage erweitert sich durch die Feststellung, dass bei Menschen auch die reaktiven Gerhirnfunktionen gleich sind. Also mal zurück zu der Persönlichkeit, die Stress leidvoll erfährt und mit Depression darauf reagiert.

      Ich durfte 1996 vor eine „Selbsthilfegruppe Depression“ sprechen. Mein Text kam aus dem Bauch. Die Reaktion darauf war einhellig – erfrischend und für mich erhellend: Ich hatte es offensichtlich mit Hypochondern zu tun. Damit war das Thema aus therapeutischer Perspektive auch gleich abgehandelt: Depression ist das Ergebnis einer Tür, auf der fälschlicherweise „Drücken“ geschrieben steht. Man könnte auch sagen: Depressive Menschen betraten eine Drehtür in der Annahme, es handele sich um eine Rolltreppe.

      Biochemische Betrachtungen zur Depression halte ich für unsinnig. Welche systemische Problematik finden wir vor:
      Eine Reduzierung der Stimmungsenergie auf Grund von – INFORMATIONEN. Was könnten das für die eine natürliche Lebendigkeit blockierende Informationen sein? Aus persönlichen Erfahrungen entstandene Informationen im Gehirn? Oder entwickelt Mensch auch (selber) bestimmte Vorstellungen, wie sein Leben und das Leben anderer, ja, wie DAS Leben zu funktionieren habe? Daraus entstehen, fatalfatal, Einstellungen, und zwar auch solche, die die Lebendigkeit ausbremsen, wenn die Vorstellungen sich eindringlicher als destruktiv erwiesen – ihre Auflösung aber an weichgespülten Dickschädeln scheitert.

      Menschen benutzen – ich behaupte das frech – den größten Teil ihrer Intelligenz (hüstel), um sich zu schaden. Verkaufen ihre „Seelen“ für ein paar Groschen und kaufen dann für ein paar Taler Medikamente. Täte ich das, hätte ich auch Stress und suchte nach Schuldigen. So geiht dat nich! Ich sach mal nur eine der Ungeheuerlichkeiten. Bevor ich Menschen heiraten lassen würde, müssten sie eine Bedingung erfüllen: Einen Schmetterling suchen, der an eine Blume gebunden ist. Dann wäre ein großes, ein sehr großes Problem für falsche Vorstellungen schon mal vom Tisch – und ein natürlicher Enttraumatisierungs-Prozess (Deaktivierung einer reaktiven Informations-EBENE hätte damit auch begonnen. Wat? Nö! Wir glauben an den Kropf am Arsch des Propheten.

      Allen einen guten Abend.
      Wolfgang

      Am Wochenende begegneten wir einer Naturfotografin, Miriam. Tolles Mädel, die kannte sich aus. Als wir von dem hier wohnenden Eisvogel

      erzählten (den wir ein paar Minuten zuvor, während sie ihren Hund fotografierte, über den Teich huschen sahen), staunte sie, ungläubig.

      • titelfrei
        November 12, 2014 um 10:49 pm

        „ch durfte 1996 vor eine “Selbsthilfegruppe Depression” sprechen. Mein Text kam aus dem Bauch. Die Reaktion darauf war einhellig – erfrischend und für mich erhellend: Ich hatte es offensichtlich mit Hypochondern zu tun. Damit war das Thema aus therapeutischer Perspektive auch gleich abgehandelt: Depression ist das Ergebnis einer Tür, auf der fälschlicherweise “Drücken” geschrieben steht. Man könnte auch sagen: Depressive Menschen betraten eine Drehtür in der Annahme, es handele sich um eine Rolltreppe.“

        Da mag ich widersprechen:
        Eine Depression hat mit der Milz gar nichts zu tun und selbst wenn man sie nicht unter dem linken, sondern unter dem rechten Rippenbogen vermuten wollte, die Leber kann auch nichts dafür.

      • November 12, 2014 um 10:53 pm

        „Oder entwickelt Mensch auch (selber) bestimmte Vorstellungen, wie sein Leben und das Leben anderer, ja, wie DAS Leben zu funktionieren habe? Daraus entstehen, fatalfatal, Einstellungen, und zwar auch solche, die die Lebendigkeit ausbremsen, wenn die Vorstellungen sich eindringlicher als destruktiv erwiesen – ihre Auflösung aber an weichgespülten Dickschädeln scheitert.“
        Das trifft den berühmten Nagel auf den Kopf und entspricht meinen Beobachtungen, die ich so machen konnte, im Lauf der Zeit. Danke. – Da wird nicht nur Lebendigkeit ausgebremst. Dazu müsste sie ja da sein. Ich gehe einen Schritt weiter und meine, Depression hat was mit Angst vor dem Leben, Lebensangst zu tun. Angst wurde ja hier im Blog bereits als Enge beschrieben.
        Ohne Schuld zuweisen zu wollen, scheint es so zu sein, dass tiefgreifende Depressionen, gemeint sind nicht jahreszeitlich oder sonst wie bedingte Stimmungsschwankungen, ihren Ursprung doch meist in den ersten Lebensjahren haben. Es zeigt sehr deutlich die Verantwortung der Eltern, der sie sich zumeist in der Tragweite nicht bewusst sind. Jedoch, auch Eltern haben ihre Geschichte und nicht immer alles im Blick und im Bewusstsein. – Welche Wirkung auf die psychische Gesundheit einer ganzen Generation die Abgabe der Kleinkinder in den Krippen, der daraus resultierende Trennungsschmerz, hat wage ich mir gar nicht vorzustellen.
        Mehr dazu von mir nicht, bin nicht vom Fach.
        Grüße
        Martina

        • titelfrei
          November 12, 2014 um 11:07 pm

          Gut, dass hier keiner vom Fach ist.

        • federleichtes
          November 12, 2014 um 11:10 pm

          Gäbe es Fachleute gegen Depression, hätten die Fachleute für Depression wohl kaum eine Chance – oder säe ich da in die falsche Richtung?

          Angst ist nicht Angst. Sie artikuliert sich verschieden, und sie löst sich bestenfalls entweder schnell auf oder verfestigt sich – schlechtestenfalls – so, dass sie reaktiv-irrational wird (wer Angst vor Präservativen hat, meidet dann auch Gummistiefel)

          Das „Dickschädel-Syndrom“ ist lebensfeindlich. Besonders dann, wenn es um den Abbau einer Erhabenheit (über Andere – Schulmeisterei, Rechthaberei, Beharrungs- gleich Erstarrungsvermögen) geht. In vielen Fällen, die mir bekannt sein, mangelt es an einem natürlichen (Selbstbewusst-)Sein, und Eixistenzen müssen sich über ein Tun definieren und damit ihr Recht auf Existenz rechtfertigen. Eine weitere Variante für Seins-Schwäche ist das Streben nach Eigentum oder Besitz.

          Na gut, mal Fresse halten – bin ja auch nicht vom „Fach“. Vielleicht sollte ich wenigstens mal depressiv werden, um mitreden zu können.

          Danke und Grüße zurück.
          Wolfgang

          • titelfrei
            November 12, 2014 um 11:21 pm

            „Das “Dickschädel-Syndrom” ist lebensfeindlich. Besonders dann, wenn es um den Abbau einer Erhabenheit (über Andere – Schulmeisterei, Rechthaberei, Beharrungs- gleich Erstarrungsvermögen) geht.“

            Okay, Du hast recht.

  4. my-Kairos
    November 12, 2014 um 11:17 pm

    Allen Komentatoren Daumen hoch!
    Vor Jahren (2005) war ich selbst in dieser Falle, es hat Jahre gedauert hinein zu kommen und wieder Jahre um heraus zu finden. Meinem Psychologen, den ich mühsam selbst suchte, löcherte ich ganz zu Anfang, kann es möglich sein das es eine Gesellschaftsdepression gibt und ich ein Teil davon bin?
    Worauf er mich anschaute wie ein Mondauto im übertagenen Sinne und keine wirklich erklärende Antwort geben konnte.
    Genau dieses fiel mir heute, beim lesen dieses Artikels wieder ein.
    Seit Monaten lese ich auf euren Blog mit Spannung mit, Danke für die vielen wertvollen Anregungen, die das Nachfühlen erleichtern.
    Ich verteile ja ungern links, weil; das was mir hilft anderen noch lange nicht helfen muss, aber diesen Link erachte ich als Wertvoll http://www.youtube.com/watch?v=xEYThB_6Ljc

    Die Antwort auf meine Frage an den „Fachmann“ ergibt für mich jetzt einen Sinn.
    „Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.“
    Jiddu Krishnamurti

    Lg Kairos

  5. titelfrei
    November 12, 2014 um 11:57 pm

    Dickschädel kontra Mainstream, Mainstream kontra Dickschädel. Wir kochen uns ein Süppchen aus Unterdrückung, Freiheit, Widerstand, Anpassung, Angst, Scham, Gewalt in beide Richtungen, Erhabenheit, Multi-Kulti, Mentalitätenkauderwelsch, würzen alles zusammen was sich widerspricht und nicht zusammenpasst und argumentieren genauso widersprüchlich und frei nach Gutdünken. Wer dabei krank wird hat durch die Erkrankung eine eindeutige Position bezogen, kann sich somit nicht mehr flexibel seinen Widersprüchen hingeben und wird dadurch angreifbar.
    Möglichst keine Stellung beziehen, diffus bleiben in der Mainstream-Suppe, das ist die Devise.

    Ich grüße Euch,
    Detlef

  6. Mathias
    November 13, 2014 um 10:19 am

    Rückblickend zu meiner Depression möchte ich folgendes sagen: Sie war mir sehr hilfreich und war mir eine Phase in der Heilung stattfand, auch wenn ich das nicht erkennen konnte.

    Depression kann sicher verschiedene Ursachen haben, meist liegen die Ursachen aber in der frühen Kindheit – wie das Martina auch bereits andeutete. Jedenfalls war es bei mir auch so, und Depression war mir der Start einer (bewussteren) Traumaaufarbeitung. Depression als Umkehrpunkt, um nun wieder zu sich selbst zu finden.

    Auf jeden Fall würde ich aus eigener Erfahrung und auch aus der Beobachtung von anderen sagen, wenn schon Depression, dann versuche nicht sie einfach so wegzuschieben – im Gegenteil nimm sie erst einmal an als etwas, das im Augenblick zu dir gehört. Denn nur durch das Annehmen, kommt man langsam an die tieferen Schichten heran wo die Ursachen für den Energieentzug liegen. Depression zeigt uns dass unser Wollen Grenzen hat, zumindest kommt es darauf an, woran sich dieses Wollen orientiert. Fällt mir gerade der „freie Wille“ noch einmal ein, und wie wir in der Depression lernen können, das es ihn so nicht gibt.

    Gruß,
    Mathias

    • federleichtes
      November 13, 2014 um 2:53 pm

      Wenn Depression für Dich ein Wendepunkt war – was wendete sich und – wohin? Was konkret wurde anders von vor der Depression und nach der Depression?

      Bevor ich hier anfange zu schreiben, lese ich die Kommentare, Und dann kommt eine Zeit des Sackenlassens – dann lese ich in den WP-TopTen. Heute las ich (in einem Thema, das mich NULL interessiert):

      „Niklas Luhmann hat auf die Schließungsprozesse hingewiesen, die soziale Systeme auszeichnen, Schließungsprozesse, die dazu führen, dass Informationen nur noch endogen sind, dass die im System im eigenen Saft braten und keinen Außenkontakt mehr haben.“
      http://sciencefiles.org/2014/11/12/frei-gassierender-wahnsinn-berlin-lebt-den-offenen-vollzug/

      Wir sprechen hier – in einer luhmannfreien Zone* – von Blockierung oder auch der Störung natürlicher Fließprozesse. Die sind in Richtig-Falsch-Gesellschaften das Normale, während das Natürliche zum Unnormalen verkommt. Das Ergebnis scheint logisch: Die Gesellschaft braucht Führung und Kontrolle. Damit beschreibe ich die gesellschaftliche Feld-Prägung: Wahnhafte Herrrschsucht. Die funktioniert. Weil jede Gesellschaft – das hängt mit der Konfiguration von Ego- und Sozialgeist zusammen – sich von diesem Geist missbrauchen lässt. Die Einen verbeugen sich, machen es sich im Arsch der Herrschaften gemütlich. Die Anderen verbiegen sich, um überleben zu können. Und eine dritte Gruppe wird nicht müde, einerseits die (verbeugten) Systemler, und andererseits die (verbogenen) sogenannten Mitläufer schlecht zu reden.
      * Ich lehne in Erkenntnis- und Selbsterkenntnis-Prozessen Autorität ab: Anregung ja, Diktat nein.

      Wahrlich ein perfektes System. Das auch nicht scheut, gezielt Unfrieden zu stiften, um seine „Suppe“ am Kochen zu halten.

      Aber erstens löffeln die Suppe Menschen aus. Und zweitens kennen die Köche der Suppe nicht das ganze Rezept. Das kennen die Löffler anfangs auch nicht. Aber mit jedem gelöffelten Bissen dämmert es zunehmend: Die Suppe stinkt. Die Suppe ist schwer verdaulich. Die Suppe ist mehr als profane Suppen-Nahrung. Während die Einen die Suppe beiseite schieben und Hummer und Kaviar essen, kotzen andere die Suppe in die Runde der Fragenden: Warum esse ich diese Suppe. Ich werde beschissen, ich werde bekotzt und soll Danke sagen, weil der Küchengeist sagt, dass das normal ist?

      Der Küchengeist erzeugt Stress. Und wenn der nicht abfließen kann, sondern sich durch eine künstliche Verbogenheit manifestierte, verkehrt Stress sich funktional in sein Gegenteil: Wegen der Nicht-Auflösbarkeit seiner Ursachen. (Gestern sprach ich das Dickschädel-Syndrom an. Ziemlich bunt, was in dieser Systematik abläuft) Und rational lassen sich die Ursachen weder finden, geschweige denn auflösen – weil sie auf einer irr-rationalen Ebene entstanden.
      Kurz
      Der Küchengeist ist irre, infizierend und sein Kern nicht moderierfähig.

      Was tun? Gibt es allgemeine Regeln als Schutz gegen seinen EINfluss? Die Regeln sollten Menschen formulieren können, die mittels ihres Verhaltens ihren erfolgreichen Ausstieg demonstrieren. Bravo, da hätten wir ja die Lösung. Bitte? Doch nicht? Warum nicht?

      Ihr werdet selber darauf kommen, warum autark lebende Menschen beargwöhnt werden. Kleiner HInweis: Es gilt die „Regel“, innerer Wohlstand drücke ich in materiellem Wohlstand aus.

      Gruß
      Wolfgang

      • Mathias
        November 13, 2014 um 5:13 pm

        Was sich bei mir änderte? Vorher unterlag ich voll der Bestimmung die sich aus feindselig-traumatischen Informationen und Konditionierungen für mich ergab. So zum Beispiel die allgemeine gesellschaftliche Konditionierung „Werde jemand“ … ja, so ziemlich in diesem Sinne „wurde ich jemand“ – beruflich jedenfalls, während sich die feindseligen-traumatischen Informationen so nebenbei auch offenbarten. Was sich zwischen vor der Depression und nach der Depression änderte, war die Orientierung. Erst Außenorientierung, was ich natürlich erst im Nachhinein laaaangsam feststellte – und danach der Weg hin zu einer Wahrnehmung der Innen-Orientierung (Gefühl), die auch laaangsam erst entdeckt werden musste. Das Gefühl ist zwar schon immer da gewesen, nur eben regelrecht verschüttet und versteckt in einem dicken Haufen von Konditionierungen und unbewussten feindseligen Informationen.

        Gruß,
        Mathias

        • federleichtes
          November 13, 2014 um 6:29 pm

          Danke für Deine Beschreibung. Ähnliches erlebte ich auch, allerdings ohne eine Depression bemühen zu müssen, diesen „Haufen“ beseite zu schaffen. Na ja, Alkohol leistet ja auch komatöse Dienste.

          Wenn jeder Vierte depressiv ist, und hier Tausend Besucher aufschlagen, sollten etwa 200 Depressive oder Depressionsveranlagte dabei sein. Wäre hilfreich im Sinne einer weiteren Aufklärung der Ursachen, wenn sich ein paar Mutige melden und über ihren Werdegang UND ihren derzeitigen Staus berichten.

          Na? Depression nutzen .- wie Mathias -, um Lebendigkeitspotenziale zu befördern? Wo sind die kleinen grauen Mäuschen mit den zarten Stimmchen? Wort drauf:
          Hier bleibt es bei einem elefanten- und zwangfreien Feld.

          Unser Heute-Rotkehlchen

          Gruß
          Wolfgang

  7. federleichtes
    November 14, 2014 um 4:07 pm

    „Wo sind die kleinen grauen Mäuschen mit den zarten Stimmchen?“

    Sie schweigen. Aus dem Grund, warum nur wenige Menschen sich intensiver mit – oder auf – der traumatischen Ebene beschäftigen können: Die Ursache für das Symptom ist zu lebensfeindlich.

    Es kann nicht Aufgabe eine Blogs sein, für Menschen individuelle Hilfeleistungen zu erbringen. wie sagte Bruno Gröning:
    „Alle Krankheiten sind heilbar, aber nicht alle Menschen“. Das bedeutet im Klartext: Blog kann Plattform sein für Erfahrungsberichte und Erkenntnisse befördern wie das Prinzip funktioniert, mittels dem Depression entsteht. Erfolgreich funktioniert das Prinzip übrigens durch den Slogan:
    „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“.
    Auch hier möchte ich sagen:
    Das Problem wird nicht auf der Ebene gelöst, auf der es entstand. Es ist die Abhängigkeitsebene. Auf der auch Ärzte und Apotheker agieren: Sie müssen glauben, und hoffen, dass man ihnen glaubt. Ja, auch Glauben ist eine runde Sache. Er kann Berge versetzen. Aberglauben allerdings lässt Berge wachsen.

    Gruß
    Wolfgang

  8. Mathias
    November 14, 2014 um 11:25 pm

    Soweit ich mich erinnere wurde Depression in der Therapie dadurch behandelt, das man Impulse lieferte um aggressives Verhalten (bzw. generell emotionale Erregbarkeit) auszulösen – um überhaupt wieder ins Fließen zu kommen.

    Depression ist nach innen gerichtet – da siehst Du nichts und kannst mit nix arbeiten, Aggression siehst Du eventuell die Muster, und hast dann etwas zum arbeiten, d.h. die tieferen Ursachen können entschärft werden.

    Das auf das Leben „draußen“ zu übertragen ist insofern schwierig, weil Aggressionen (re-aktiv) für die meisten Menschen, wenn ihnen dieser hässliche Wind entgegen bläst, unangenehm sind. Aggressionen können zwar auch lebensbedrohlichen Charakter haben, aber das trifft für den „Normalfall“ in unserer Blogbetrachtung sicher nicht zu. Ein geschützter Raum, Therapie, Freundeskreis, gegebenenfalls Blog, wo Aggressionen zugelassen bzw. sogar willkommen geheißen werden, ist also schon sehr hilfreich.

    In JEDEM Falle aber ist die Depression die schlechteste aller möglichen Varianten (im Grunde als Dauerzustand auch nicht ertragbar), weil sich in ihr typischerweise nicht das zeigt, mit dem man arbeiten könnte.

  9. November 15, 2014 um 6:34 am

    „Ist es wirklich eine Krankheit oder zeigt die Psyche nur an, dass unsere Art der Gesellschaftsorganisation nicht gesund ist, wie es Jiddu im obigen Zitat formuliert, und sich dagegen wehrt? Einer Gesellschaft, in der es zunehmend um das Besiegen-sollen Anderer geht und damit der Gefahr, diesem Kampf nicht gewachsen zu sein?

    Genau genommen weder das eine noch das andere, sondern Depression ist ein SYMPTOM – eines von den vielen verschiedenen Symptomen DER – EINEN, wahren – „Krankheit“.

    Denn „krank“ heißt soviel wie „MANGEL an Lebens-Energie“ (k-rank = kein R-ANK).

    Depression ist eines der am meisten „typischen“ Symptome der umfassenden Krankheit der Zivilisation. Wobei „Zivilisation“ selbst Symptom der Krankheit ist. Die Zivilisation entstand im Bestreben der Kompensation der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose (KZN).

    Aus meiner Sicht sind ALLE „Krankheiten“ in Wahrheit Symptome der KZN und des Mangels an Lebens-Energie (kosmische, feinstoffliche, universelle Energie; auch „Kraft der Liebe“ genannt oder „Kraft aus der Höhe“ und ist auch die Kraft der Freude, des Friedens, der Heilung, usw.

    „Depression“ ist auch meine Diagnose. Sie sorgte dafür, daß ich nach 18 Monaten Arbeitsunfähigkeit 1998 in die Erwerbsunfähigkeit (Frührente) wechselte. Anders als viele meiner Mitmenschen suchte ich nach den Ursachen und der Möglichkeit der Heilung. Die meisten schlucken ja wahrscheinlich nur ihre Pillen. Und wer zum Psychotherapeuten geht, wird in den meisten Fällen auch dort nicht über den Weg zur WAHREN Heilung, zur WAHREN Gesundheit, aufgeklärt oder dorthin geführt.

    Ich hatte das Glück – im Unglück – daß ich durch die Schicksale meiner beiden jüngeren Brüder schon zwei „Schuß vor den Bug“ bekommen hatte und nach der ersten schweren Krise 1987 schon mit der Thematik konfrontiert war und lernen durfte.

    Seit 1994 bin ich in der Selbsthilfebewegung „Psychiatrie-Erfahrener“ engagiert, als Vorstand in einer Patienten-Organisation, einige Jahre auch als deren Sprecher und an „vorderster Front“ im Kontakt mit dem System der „psychiatrischen Versorgung“ in meinem Bundesland. Ich weiß die wichtigsten Dinge aus dem Bereich der Mediziner, der Psychotherapeuten, der „alternativen“ Therapien und Konzepte. Ich habe sowohl als Referent als auch als Lernender an vielen Fortbildungen, Seminaren, Kongressen, usw. teilgenommen.

    Und ich weiß seit etlichen Jahren, daß das psychiatrische Versorgungssystem leider nicht die ganze Wahrheit über die Ursachen von Krankheit und Gesundheit kennt. Der „gestörte / entgleiste Gehirnstoffwechsel“ ist NICHT die Ursache, sondern eine FOLGE der Ursache – die immer eine „Verwundung des Selbst“ ist, eine „seelische Verletzung“. Die Symptome, die dann auftreten, sind WEISE Hinweise. Aber wahre Weisheit wird ja in der entfremdeten zivilisierten Gesellschaft von ca. 99,99 (9999?) % nicht – mehr – wahrgenommen / erkannt / verstanden. Daher kommt’s, daß die allermeisten Ärzte nur die Symptome „wegmachen“ (wollen).

    Grundlegende Heilung – auf dem völlig natürlichen Wege des Bewußtseinswandels – mit Hilfe der „körper“-eigenen Lebens-Energie ist jederzeit möglich. Jeder trägt das Potenzial dazu unverlierbar bei sich – er / sie braucht sich nur in den entsprechenden Schwingungsbereich zu begeben und die Kraft zu nutzen.

    Das gilt für ALLE „Krankheiten“, also ALLE Symptome der KZN.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  1. November 12, 2014 um 9:14 am

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: