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Psychoterror …

… ist mehr als Mobbing und Stalking.
Aber was ist das wirklich, was einigen das Leben zur Hölle macht und anderen boshaftes Glitzern in die Augen treibt. Als erstes fällt mir ein T-Error auf. Aber ganz offen gesagt, bewegte mich „Alpha-Wolf“ auf diese Fährte, wo „Wissenschaft“ sich (auch) bis auf die Knochen blamiert fühlen sollte; wenn die Herren und Damen dazu in der Lage wären. Gibt es eigentlich auch Alpha-Arschlöcher? Die Frage ist nicht unberechtigt, aber zumindest hier überflüssig.

Psychoterror ist ein verschleiernder Begriff. Er beschreibt die Zentrale des Terrors in der Psyche. Das ist falsch, wenn wir Psyche verstehen als eines der Informations-Verarbeitungs-Zentren. Kurz und trocken: Psyche sorgt nur für die Entfaltung des Terrors in handfeste oder spürbare Aktivität (Täter) und den Folgen (Opfer) daraus. Psyche also nur die Schaltstelle zwischen Ursache (Geist) und Wirkung (Handeln).

Fazit
Psychoterror gibbet nich: Dafür Geist-Terror.

Als besonderer Freund von „Politik“ erlaube ich mir einen kleinen Hinweis auf die Ergebnisse geistiger Machenschaften (z.B. Weltkriege, Wirtschaftskriege, Glaubenskriege, Arbeitskämpfe, Rassismus und Faschismus)

Was Wiki dazu schreibt, findet ihr hier.
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoterror

Einleitend:
Unter Psychoterror (Kunstwort, abgeleitet von griechisch ψυχη (psyche) – „Seele“ und lateinisch terrere – „in Schrecken versetzen“) versteht man andauernde und sich wiederholende zielgerichtete Angriffe, Provokationen, Belästigungen und Nötigungen zum Zweck der Verunsicherung oder Schädigung der seelischen beziehungsweise geistigen Gesundheit des Opfers. Dabei umfasst Psychoterror ein weites Spektrum von Handlungen angefangen von subtilen Bemerkungen, belästigenden Scherzen über Beschimpfungen, Erniedrigungen, Verleumdungen, Diffamierungen oder Diskriminierungen, Verfolgungen, Nötigungen, Erpressungen bis zu Gewalt- und Todesandrohungen.

Auf das mir stümperhaft erscheinende Wikimachwerk eingehen, eher nicht. Aber die geistige Grundsteinlegung für den Terror möchte ich gerne mit einem flüchtigen Blick bedenken. Ich sehe, ich rieche, ich fühle den Geist, der die ersten Menschen verfluchte.

„Herzlichen Dank, wir werden mit Dir schon fertig.“

Brennender Dornbusch für Arme –

oder: Den Seinen gibt’s der „Herr“ im Schlaf“. Die Idee für Terror?

Ich wünsche mir ein spannendes Gespräch.

Euer
Wolfgang

Kategorien:Gesellschaft
  1. Mathias
    November 12, 2014 um 7:48 pm

    Danke Wolfgang, für einen der „nicht mehr weiß“, weißt Du ganz schön viel: Wissen, aus dem Erlebten heraus, gepaart mit Fähigkeiten das Wissen qualitativ für Dich auch sortieren zu können.

    Schöne Bilder von Maus und Falke.
    Ob Mensch die Unterscheidung zwischen „Hungrig und Satt“ lernen kann? Das würde ich auch bejahen – nur manchmal denke ich, Mensch hat es schon nicht einfach auf dieser Welt. Einerseits lebt er im Traumatisierten Feld, und das auch noch mit seinem eigenen traumatischen Schicksal – und dann soll er auch noch die Welt interpretieren und sich Wissen aneignen? Da wird dann doch die eher grundsätzliche Wahrnehmung von hungrig und satt schnell vergessen, d.h. die Frage wird gar nicht mehr wahrgenommen.

    Zu Lamm und Wolf fiel mir noch ein, das wenn sie auf Dauer wirklich zusammen liegen würden, sie ihr respektives Wesen verlieren. So sehr wie dieses Bild uns vielleicht gefallen mag – Leben würde regelrecht erschlaffen. So sind die natürlichen „Potentialunterschiede“ überhaupt erst die Vorraussetzung das Leben sich spannend und erfahrungsreich gestalten kann. Ähnliches für Euch in der Natur: Wenn die Annäherung an Tiere immer einfach wäre, wo bliebe da das „Einschwingen“, das Einstimmen, das Austesten einer Annäherung – letztlich die Freude einer intensiveren Begegnung.

    Kurzes Geschwafel – abseits des Psychoterrors.

    Man hört sich bald,
    Dein Mathias

  2. federleichtes
    November 12, 2014 um 4:51 pm

    Ich mag Falke.

    Ich mag Maus.

    Ich bin keine Maus. Wäre ich eine Maus, würde ich nur satte Falken mögen. Ich bin auch kein Falke. Wäre ich ein Falke, würde ich Mäuse nur mögen, wenn ich hungrig bin. Was ist das für ein Spiel zwischen satt und hungrig – lieben zu können oder hassen zu müssen?

    Maus und Falke ist gegeben, nur zwischen satt und hungrig unterscheiden zu müssen. Das können sie. Ob Menschen das auf ihrer Ebene lernen können, verdient ein „Ja“. Mit dem sie den Terror im Innen und Außen den Wind aus den Segeln nehmen und nun ihr Lebensschiff selber anzutreiben vermögen. Ob wir das Erfolg nennen, was dann folgt, ist eigentlich wurscht – wenn das Gefühl stimmt.

    Gruß
    Wolfgang

  3. Mathias
    November 12, 2014 um 9:47 am

    „Schöpfung als Kosmos, Welt und Natur könnte ja völlig ohne Feindseligkeit existieren, oder? Das Lamm liegt beim Wolf! Ist das so abwegig?“

    Na ja, da habe ich eine ambivalente Einstellung dazu. Einerseits volle Zustimmung – es ist nicht abwegig, denn jenseits der Wirkung von traumatisch-feindseligen Informationen ist ja ein liebevolleres friedfertigeres Miteinander möglich und erlebbar. Klingt vielleicht etwas schmalzig – aber Du weißt sicher was ich meine. Das re-aktive Feindselige entschärft sich eben – Glück (ver)mehrt sich.

    Andererseits denke ich an die Äußerungen von Mr. Chattison hier – konkret die Aussage „Leben braucht Widerstand um zu wachsen“. In meiner Vorstellung bedeutet das, das wenn „das Lamm beim Wolf liegt“ … wenn Mensch realisiert hat, das es keinen Feind für ihn gibt, somit die Angst verschwindet, dann ist zwar das Leben unvorstellbar schön und es sind Dinge möglich von denen wir nur träumen können – eben weil die Liebe allerseits wirklich gelebt werden kann. Aber, das Leben wäre dann auch so etwas wie „Plateau-artig“. Es fehlt dann eben ein innerer Widerstand. Mag sein das ich mich hier täusche, denn selbst auf dem „Plateau“ sorgen die unterschiedlichen Kulturen die wir in der Welt finden immer noch für genügend Potentialunterschiede.

    Womit ich konkret hadere ist: Wie sieht (menschliches) Leben aus wenn ihm der innere Widerstand fehlt? Welche Dauerhaftigkeit hätte ein solches Leben?

    „Leben betreibt jedenfalls einen enormen Aufwand, um das Problem des Bösen zu lösen.“

    Das möchte ich voll unterschreiben! Wir sprachen ja mal über verschiedene Therapiemöglichkeiten in der Trauma Behandlung. Mal ganz abgesehen von Deiner Ansicht dazu, das Trauma viel einfacher zu behandeln wäre, weisen die (beschränkten und langwierigen) Möglichkeiten die es hier gibt auch auf den „enormen Aufwand“ hin. Klingt zwar paradox, erklärte sich bisher aber genau dadurch, das Böse abbilden und erfahren zu müssen.

    Danke zurück an Dich. Liebe Grüße,
    Mathias

    • federleichtes
      November 12, 2014 um 1:45 pm

      Du hst Dich verändert. Als hättest Du ein neues Kapitel Deines Lebens aufschlagen können. Wie ich das wahrnehme der Schritt von eher allgemeinen Betrachtungen Deines Geistes (die uns hier tüchtich voran brachten), zu Betrachtungen aus dem Gefühl heraus. Herz-Klarheit? Wie fühlt sich Bewusstsein an? (Herzlichen Glückwunsch!)

      Wir leben eingebettet in Terror. Erinnere mich an den Moment, als ich das Leben als feindselig beschreiben konnte. Die Sicht auf das soooo offensichtliche Phänomen kam wie ein Blitz. Und damit dieser Blitz kommen konnte, hatten sich vorher einige Weichen zu stellen. Heute lebe ich auch inmitten des Terrors – MITTEN drin. Die Erlebnisse, die mich mal beeindruckten, erinnern sich für Momente und verabschieden sich wieder. Meine Biografie zieht sich glatter, noch glatter. Tscha, was macht ein Mensch ohne Stör-Potzenzial? Hört er auf, individuell wie ein Fluss zu fließen? Braucht ein Fluss Hindernisse, die ihm verschiedene künstliche Strömungsverhältnisse machen? Oder leben wir auf einem topografisch verschiedenst gestalteten Feld, das natürliche Bewegungen erlaubt und auch fordert?

      Unsere Offenheit erlaubt uns, unsere Erfahrungen zu beschreiben – für andere Wanderer als Orientierung und für uns selbst als Schritt in ein Klar-Bewusstsein: Was kann ich, und was möchte ich können wollen. Sollte ich mir wieder bekannte Umstände schaffen? Möchte ich wie X oder Y sein? Schöner wohnen, schöner leben, noch mehr Freunde, mehr Anerkennung, klarer nach einem „Himmelreich“ streben? Oder viel profaner nach einem Rang in der Liga der Fotografen streben?

      Na ja, irgendwie strebte ich genug, nach etwas, was ich nicht genau wusste. Ich glaube, wir nennen das hier Sein. Mal angenommen, ich hätte dieses Sein ein bisschen weiter frei geschaufelt und diesem Sein zu Bedeutung und damit Macht über mein Leben verholfen. Was strebt nun aus diesem Sein heraus? Inaktivität? Langeweile? Gleichgültigkeit? Unberührbarkeit? Jedenfalls „verflachte“ mein Leben. Die auf mich zu kommenden Ereignisse bewältige ich konfliktfrei für mich und Andere. Bedürfnisse lösten sich weiter auf, vor allem solche, Herausforderungen zu suchen und mich – mir selbst, Anderen und dem Leben – etwas mehr und etwas Anderes beweisen zu müssen.

      Die Entwicklung einer Existenz kann von einen Muss zum Kann führen. Hört sich etwas wild an, aber ich erlebe diese beiden Fragestellungen:
      – Muss ich das Können;
      – und kann ich das Müssen?
      Unter diesen sehr verschiedenen Aspekten kommt ein Tag auf mich zu, den ich nicht kenne. Aber ich kenne den, der durch diesen Tag geht. Was will dieser Tag von mir? Und was will ich von diesem Tag? Fließe ich? Spanne ich? Schaffe ich Hindernisse oder suche welche? Oder gehe ich diesem Tag mal aus dem Wege?

      Manfred schrieb „Manchmal“.
      Das trifft’s sehr genau. Mensch kann in sonst welchen heiligen Sphären schweben – aber nicht immer. Mensch kann Pause machen, aber nicht andauernd. Wir sind Menschen, Wesen-Ich mit einer allgemeinen UND einer Ego-Ich-Identität. In diesem Bewusstsein ist es keine Frage mehr, ob man einen Freien Willen hat oder nicht, sondern es braucht die immer wieder neue Entscheidung, ihn zu benutzen oder nicht. Lebensgestaltung kann so zu einem Kunstwerk und Leinwände können sehr bunt werden, sie können weiß oder grau oder schwarz bleiben, man kann anderen mal den Pinsel in die Hand drücken – und die Leinwand wieder weiß machen. Man kann auch mal die durchsichtige Leinwand benutzen.

      Primär aber bleibt der Anspruch DES Lebens in jedem Menschenleben verankert. Der Mensch erfüllen kann und den Mensch erfüllen kann als wilden Bergbach, als dreckige Kloake, als Eis oder Dampf oder eben als wütendes oder als totes Meer. Recht zu leben und Pflicht zu leisten können verschmelzen zu Bestimmtheit, und Bestimmtheit kann sich wandeln von Verbissenheit zu Gelassenheit. An dem, was Leben leistet, ändert ein Individuum so oder so nichts. Da WIRD etwas. Was ich oder Du dazu beitragen, ist weniger für das Leben als für uns selber relevant. Möchtest Du bedeutsam sein? Und glaubst Du, es gäbe eine Steigerung von Bedeutsam?

      Wenn Bedeutung dem Leben immanent ist, leisten Menschen innerhalb dieser Bedeutung. Dass Menschen ihre Bedeutung nicht oder nur selten oder nur ungenügend erfassen können, macht Lebendigkeit erst möglich. Kannst Du Dich als bedeutend erleben ganz unabhängig von dem, was Du leistest?
      In der letzten Woche passierte es. Ein junger Mann an der Kasse, neu an diesem Platz, erregte meine Aufmerksamkeit durch sein klares Wesen. Aha, dachte ich, schauen wir mal genauer, und ich knüpfte an einer stabileren Verbindung. Sehen und lächeln, da war ich schon zufrieden. Und weiter? Ich kaufte vier „Baumstämme“ (Nougatmarzipan), er nahm eins sehr interessiert und fragte, was das ist. Geschenkt, um es probieren zu können, nahm er keins, er dürfe nicht annehmen. Abr er machte einen „Fehler“, er schaute mich beim Sprechen nicht an. Vorgestern ging ich direkt auf ihn zu.
      „Sie sind intelligent genug, um das „Geschäft“ mit dem Baumstamm abwickeln zu können. Also, wie machen wir das jetzt?“
      Er lachte, beharrte auf dem, er dürfe nichts annehmen, ich könne ja den Chef fragen. Der sortierte ein paar Schritte weiter gerade irgend welches Zeugs ins Regal. Das Ende der Geschichte. Der Chef freute sich (hatte ich vorher noch nie gesehen, wie er dann aussieht), der junge Mann freute sich über das Geschenk, und ich freute mich, weil ich Wollen konnte. Dass der junge Mann mir, als ich das Fahrrad aus dem Laden schob, hinterher rief, ich solle vorsichtig fahren, spielte da bereits keine Rolle mehr; in einem Gewinnerspiel.

      Enttraumatisierung räumt künstliche Hindernisse weg. Und als Folge entsteht die Freiheit, Hindernisse gewollter Bewegung wegen zu erschaffen. Mehr weiß ich auch nicht.

      Dir einen guten Tag, im Manchmal und im Immer.

      Dein
      Wolfgang

      Bild schicke ich hinterher.

  4. Mathias
    November 11, 2014 um 8:59 pm

    Um nicht missverstanden zu werden möchte ich gerne meine obige Aussage um die Möglichkeit der Transformation erweitern. Besser noch: NOTWENDIGKEIT der Transformation, dann sieht der „Feind“ auch anders aus.

    „Das Böse ist mir etwas Absolutes. Absolut unlebendig, absolut destruktiv, systemisch absolut orientiert auf Energieraub.“

    Wie kann ich das verstehen, lieber Wolfgang? Das Absolute wäre mir die Ganzheit der Schöpfung – wie kann da das Böse an sich „absolut“ sein? Aus meiner Sicht „spielt“ das Böse eine Rolle, und diese Rolle liegt innerhalb der Schöpfung – oder?

    • federleichtes
      November 11, 2014 um 10:40 pm

      Einer traut sich, DU, danke. (Mir war ein bisschen unheimlich, als mir die Worte aus dem Ärmel rutschten)

      Die Schöpfung und das Böse sind mir zwei Paar Schuhe. Informativ laufen sie, durch das Leben verbunden, gemeinsamen Weges. Informativ bedeutet, dass die Informationen, wie das Böse entstand und was es anrichtete, im Leben angelegt sind. Und zwar zwecks Offenbarung (durch Umsetzung in Handeln) und daran gekoppelt die Bewusstwerdung.

      Schöpfung als Kosmos, Welt und Natur könnte ja völlig ohne Feindseligkeit existieren, oder? Das Lamm liegt beim Wolf! Ist das so abwegig?

      Dass das Böse als Macht absolut wurde, ist eine Vermutung, die sich auch gründet auf das exponentielle Wachstum der Feindseligkeit durch die Zeitalter hindurch. Letztes Kapitel wahrscheinlich das Kali Yuga als Finale. Finale für was? Zappelt da ein toter Fisch an der Angel? Oder der kapitale Hecht im Kaprfenteich?
      Leben betreibt jedenfalls einen enormen Aufwand, um das Problem des Bösen zu lösen. Lange Zeiträume, geplante Entwicklungen, verdeckte Gesetzmässigkeiten, das alles in einem unermesslichen Kosmos. Für Peanuts, für die Gesundung eines leichten Unwohlseins?

      Für mich spielt das Böse natürlich eine Rolle, aber innerhalb der Schöpfung nur informativ, nicht energetisch. Wie gesagt, das Böse ist so mächtig, dass es statisch wurde – es kann hier im Lebendigen nicht existent sein. Hier läuft nur die Entstehungsgeschichte (noch mal) ab. Praktisch modellhaft. Um eine Systematik und deren Entstehen nachvollziehen zu können, braucht man ja nicht die Original-Dimensionen. Beispiel: Wie ein Fahrrad mit 100 Tonnen Gewicht funktioniert, erkennt man auch an einem Fahrrad, das zehn Kilo wiegt.

      Na gut, jedenfalls hast Du es geschafft, dickes Danke, mich zu verunsichern. Da waren, ich wusste das, noch einige erklärende Gedanken unformuliert abstrus geblieben. Vielleicht erklärt uns mal ein Physiker genauer das Wesen, besser die Theorie zum Wesen einer Singularität.

      Dir einen guten Abend
      Wolfgang

  5. Mathias
    November 11, 2014 um 5:45 pm

    Beschreibe den Feind: Ich dachte spontan daran die Auseinandersetzung mit dem Feind zu suchen (bewusst und vor allem unbewusst), bis ich verinnerlicht habe, das es ihn in Wirklichkeit nicht gibt.

    Hängt natürlich mit dem Trauma zusammen, deswegen kann man niemanden – und ich mir selbst auch nicht – vorwerfen, ihn im Außen zu suchen und ihn immer wieder neu zu finden. Bringt nichts jemanden zu sagen, er / sie solle es besser lassen. Es geht nicht! Jedenfalls nicht so einfach. Trauma, eine Art Bestimmung. Innen wie Außen wieder mal.

  6. Heinrich Schmitt
    November 11, 2014 um 5:23 pm

    Also ich habe eine Telefonfobie. Die ruehrt von meiner grauenvollen Scheidung meiner ersten Ehe her, in der ich von der gegnerischen Seite systematisch „“fertig gemacht““ werden sollte. Seither gehe ich niemals zuerst ans Telefon, sondern lasse gern anderen den Vortritt.
    Selbst mit guten Freunden in aller Welt unterhalte ich mich lieber schriftlich als telefonisch; denn ein falsches Wort kannst du loeschen aber einmal ausgesprochen, nicht zuruecknehmen.
    Mein „Auszug aus Aegypten““ 2009 war sicher auch eine Art Flucht. Aber ich denke, sie ist geglueckt. Natuerlich gibt es hier in Suedostasien mehr als genug Terrorbanden, aber sie sind hoechstens hinter deinem Geld her, nicht hinter deiner Seele !
    In Deutschland hatte ich damals 37 Aktenordner mit sogenannten „“gerichtlichen und finanziellen Vorgaengen““ zu bewaeltigen. Vor meiner Auswanderung habe ich alle verbrannt.
    Heute lebe ich in Frieden mit meiner lieben zweiten Frau, die auch in ihrem Leben Schlimmes erleiden musste (Tod des 1.Mannes und einer kleinen Tochter). Und die armen Kinder aus dem Elendsviertel neben uns bereiten uns soviel Spass und sie sind so hilfsbereit.
    Es ist wahrlich nicht viel, was ich an Deutschland vermisse, aber gewiss nicht die naechtlichen Telefonanrufe, den ganzen Psychoterror von teilweise mir voellig fremden Leuten !

  7. November 11, 2014 um 4:13 pm

    Nachdenken über federleichtes vom November 8, 2014
    https://faszinationmensch.com/2014/11/08/die-erleuchteten/
    passt auch hierher – Begriff Feind / feindselig

    • der Begriff „feind“ oder „feindselig“

    ist wohl ein geeignetes Beispiel, daß viele Perspektiven gleichzeitig richtig sind sofern sie nicht andere ausschließen (Dualität).
    Wenn wir Menschen nach meinem Dafürhalten Augen und Ohren (An.tennen) von Mutter-Erde sind, unsere Gefühle und verarbeitete Ansichten (verdaut in den Chakren Sakral bis Stirn aufwärts – von grob bis feinstofflich) bekommen wir verschieden grobe bis feine Transformationen der Wahrnehmung. Alle zusammen können ein relativ ganzes Bild geben. Nochmal deutlich: die Herz-Ansicht ist obligatorisch, wenn reife Erkenntnis erfahren wird. Ein Herz kann schwach oder blockiert sein, die Erkenntnis wäre eine andere als jemand mit „heilem“ Herzen.

    • Fe.in.d (De, de = Essence der anderen Hälfte, oft nicht bewusst, höheres Selbst, Selbsterkenntnis) oder Du / Dritter „wenn sich zwei streiten, freut sich ein Dritter“
      „Fe“ ist etwa Wohlstand, Fruchtbarkeit, Fülle (li.fe) – oder auch als „f“ das was bewegt (Lu.f.t, Schi.ff, E.ff.ekt, Effet beim Billiard spielen z.B.)
      Be.we.gung wird aber auch oft mit „l“ oder „wa“ (Wagen, Wasser) „we“ wie Weg, und als Schwingung mit „s“ ausgedrückt. Vielleicht hängt es von dem Medium oder der Qualität dessen, was in Bewegung ist, ab.

    Der Feind soll ja nach verschiedener Erkenntnis unser bester Lehrer sein. Und in der Tat, wenn wir, David, denn nicht dauernd Goliath haben, der uns angreift, was uns nur allzu schnell erschöpft, fördert es eine Auseinandersetzung mit den Feinden und unsere Reife, wie wir mit dem Feind umgehen. Wollen wir Goliath ein für alle Mal handlungsunfähig machen, forschen wir lange, nach DEM Angelpunkt, ihm seine Kraft auszuschalten. Ist Goliath eine Hydra wäre es besser wir stehen nicht alleine.

    Eine Auseinandersetzung (Austausch, fei) mit dem „Feind“ geschieht auf einer Ebene, die mit einer anderen „d“ verbunden „n“ ist. Andererseits freut sich stets ein anderer als wir (D als Du oder Dritter) darüber und hat oder zieht Vorteile aus dem Streit (Infrastrukturaufbau: Wasserversorgung, Lebensmittel, Gesundheit, Banken, Straßen, Industrie nach KO eines durch Krieg zerstörten Staates – Reihenfolge nicht unbedingt logisch und wie tatsächlich geschehen).

    Doch was tun? Die NWOleer (Sprachmagie meinerseits) nicht mehr als unsere Feinde anzusehen? Sie sprechen nicht mit uns, ignorieren uns sowieso und agieren verdeckt (Elektrosmog, Chemtrails, Impfungen uvm.) auf Ebenen, die uns gerade erst allmählich bewusst sind.

    • feindselig
      ig schmeckt nach igitt (danke Manfred Voss) und nicht nach Gi.pfel der Gaumenfreude – „ig ist Anagramm zu gi“ und selbstredend niedr.ig.e Einstellung.

    Übrigens verwende ich selten das Wort Feind, beim Karten- oder Boulespiel ist es die Gegen-Mannschaft (ge.ge.n – als Doppelnennung irgendwie Paradox zu ge.meinschaft.

    Lautsprache: Fielleicht habt ihr andere Erkenntnis über „feind“, beschreibt sie.

    • federleichtes
      November 11, 2014 um 5:57 pm

      Für „Feindselig“ gibt es andere Benennungen – ich wählte diese, eher unbewusst. Feind und selig passen ja nicht zusammen, verhalten sich eher gegensätzlich – außer vielleicht im Sadomaso-Spiel: Je größer der Schmerz, je größer die „Seligkeit“.

      Ich hole mal ein Stückchen weiter aus.
      Das Böse ist mir etwas Absolutes. Absolut unlebendig, absolut destruktiv, systemisch absolut orientiert auf Energieraub – Folge absolute Statik, Null-Bewegung und Null-Bewegungsmöglichkeit.
      Insofern hat dieser Begriff in einer lebendigen Welt nichts verloren, ist in meinem Sinne nicht statthaft. Aus diesem Grund lautet meine Polaritätsbeschreibung nicht Gut – Böse, sondern dem Lebensdynamischen adäquat eben Besser – Schlechter. So beschreiben sich auch die Ergebnisse unserer im Leben beobachtbaren (relativ) gegensätzlichen Entwicklungen:
      Die existenziellen Bedingungen verschlechtern sich – die Bewusstwerdung darüber verbessert sich. Unsere Grundannahme enspricht natürlich dieser beobachtbaren Dynamik:
      Die Feindschaft wird intensiver und offensiver und dadurch auch offensichtlicher. Die Reaktionenn darauf schwächen sich ab, werden weniger kämpferischer, weil weniger reaktiv-emotional darauf „geantwortet“ wird.
      Mit geringer werdender Emotionalität wächst das Gefühl-Für. Und das Gefühl-Für sorgt für eine Verminderung der Angst. Kurze Formel: Mehr Selbst-Bewusstsein – weniger Angst.

      Mit diesen beiden Dynamiken sind energetische Effekte verbunden. Mehr Gefühl – weniger Angst ist eine Dynamik, die zu Autarkie führt. Dagegen ist mehr Feindschaft mit mehr Energieverbrauch verbunden. Energie, die generiert werden muss, weil natürlich nicht vorhanden. Du verstehst:
      Wenn Angst die energetische Nahrungsquelle der Feindseligkeit ist, und diese immer weniger verfügbar ist, entsteht automatisch eine Steigerung der Anstrengungen zur Energiebeschaffung. Feindseliger Geist steht also vor einem unlösbaren Problem.
      Kurz: Je weniger ihm an Energie zufließt, je mehr Energie muss er aufwenden. Und je mehr Energie er aufwendet, je weniger Energie fließt ihm zu.

      Das ist das Ur-Prinzip des Lebens:
      Natürliche Energie zu befreien und
      einen natürlichen Energiekreislauf (wieder) zu dynamisieren.

      Genau das geschieht, unaufhaltsam, seit Beginn der Zeit. Beobachtbar selbst auf diesem Blog.

      Darüber kann gerne diskutiert werden. Für mich ist sicher:

      Das eine System kollabiert, das andere System regeneriert.

      Mal kurz zu Mr. Chattison.
      Er hat hier nach meinem Verständnis ein paar Monate den Blog mit trefflichen Kommentaren über Wasser gehalten. Für mich rätselhaft, woher er diese Geduld nahm – ich hatte aufgegeben und konnte ihn nur bewundern. Dass er hier manchmal schärfer als sachlich nötig auftritt – ich kann’s verstehen und in einem Rahmen des gegenseitigen Wohlwollens als natürlich einordnen. So wie Deinen Gang zwecks Entleerung auf einen „Treffer“ hinweist, hatten und haben wir es doch alle mehr oder weniger mit Aufräumarbeiten zu tun. Oder? Mein diesbezügliches persönliches Erleben und auch die Lebensbegleitung mit anderen Menschen weist eindeutig in eine Richtung: Deaktivierung feindseligen Geistes.
      Kurz:
      Der Kampf im Innen besiegt den Krieg im Außen.

      In diesem Kampf stehen wir uns an der Seite. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

      Danke

      und Gruß
      Wolfgang

  8. November 11, 2014 um 3:10 pm

    Hallo, Wiki ist ja an manchen Stellen ungenau. Ich nahm das Wort auseinander.
    Psyche, aus dem Altgriechischem, bedeutete ursprünglich Atem, Lebenshauch.
    Terror, aus dem Lateinischen, Angst und Schrecken.
    Der Atem, das Leben, in Angst und Schrecken. – Klar dann wird es eng, in der Brust, beim Luftholen, die Energie reicht in der Folge nicht, da zuwenig Sauerstoff im Blut transportiert wird……
    Meine Beobachtung in meinem nicht mehr gar so kurzen Lebens ist, dass es Menschen gibt, die weit ab der Angst leben. Bei denen wird gar nicht der Versuch unternommen mittels Psychoterror wie auch immer ans Ziel zu kommen. Die zeigen Terroristen den Stinkefinger und gut ist.
    Dann gibts Schisser. Die eher angstgesteuert scheinen.
    Meiner Ansicht nach prädestiniert Angst dazu sowohl Opfer als auch Täter von Psychoterror zu sein. Beim ersteren überwiegt der Rückzug in die Enge, das Errichten von Blockaden. Beim Anderen explodiert die Angst, schafft sich Raum in Form von (psychischer) Gewalt.
    Die Spielarten übrigens scheinen mir unendlich.

    Psyche selbst verbindet Geist/Seele/Wesen mit dem Körper, über den Atem. Meine Interpretation. Psychoterror bedeutet konkret die Verbindung, in der Energie in beiden Richtungen unterwegs ist, wird beschädigt oder unbrauchbar. Manchmal wird ja repariert, aber naja…

    Grüße
    Martina

  9. Uwe
    November 11, 2014 um 2:18 pm

    “Insbesondere, da er herausarbeitet, wie schon lange die Sexualität gegen den Menschen als Waffe benutzt wird.”
    Quelle: http://lupocattivoblog.com/2014/11/11/das-bose-gruselkabinett/#comment-207961

  10. November 11, 2014 um 1:23 pm

    Ich sehe auch ein Kunstwort in der wiki und Erklärungen dafür geschaffen, vom Wesentlichen abzulenken.

    Lautsprache
    ps.ü.che – sp.irit / ps – sp
    Es ist wie mit der Fließrichtung: ei – ie bzw. Anagramm
    Der Spirit oft auch anima und animus ist das natürliche, vielleicht heile.
    Die Psüche (ue = Umlaut – W.u.rzelkraft „u“ ist sozusagen „um“ jedenfalls verändert wie auch „ch“ hier nahelegt. Nun aber wirkt sich die Psüche auf Handlungen und Denken aus. Die innere Ruhe im Sp.irit ist nicht mehr, wenn nun ps.üche ausfließt.

    Damit unterstütze ich freigeist federleichtes Ansicht, daß es sich hier um Machterhalt durch Mehrung oder Sicherung der künstlichen Strukturen handelt.

    Ich verneige mich vor dem Bild „Brennender Dornbusch für Arme –“

  11. chattison
    November 11, 2014 um 9:13 am

    Damit es Terror geben kann, muss es auch Angst geben.

    „Angst“ von „Enge“ = Ein-/Beschränkung an Möglichkeiten.

    Der, der sich beschränken lässt in seinen Möglichkeiten, öffnet dem Terror die Tür.
    Der, der von sich aus beschränkt ist an Möglichkeiten, ist ebenfalls schnell Opfer von Terror.

    Der, der Terror ausübt, tut dies, um einem oder mehreren Defiziten Kompensation zu Lasten anderer zu verschaffen.
    Da durch das/die Defizit/e dessen Möglichkeiten ebenfalls beschränkt sind, existiert „Enge“ und damit auch Angst bei dem, der Terror ausübt – nämlich vor dem Ausgeliefertsein an seine Defizite und ihren Auswirkungen.
    Der Terrorist „schlottert“ nicht vor Angst, aber er verabscheut die Enge, die mit seinen Defiziten verbunden ist.
    Da er offensichtlich keine kompensatorische Antwort in sich trägt, muss er sich Ersatz außerhalb seiner verschaffen.

    Der Mechanismus des Terrors ist damit leicht zu erkennen.

    Dafür allein also braucht es keinen Geist, sondern nur Bedingungen, die auch unabhängig davon existieren können.

    Bleibt also die Frage danach, ob es einen Geist braucht, um über die Psyche Handlungen zu initiieren, die Leid erzeugen.

    Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, ob man der Auffassung ist, dass das, was wir hier als „Realität“ bezeichnen, eine Emanation von etwas „Übergeordnetem“, „A-Materiellem“ (Geist, Feld, Bewusstsein, Energie) etc. sein könnte bzw. muss.

    Wenn man diese Frage bejaht, weil man „Energie“ als Urheber und Träger des Seins betrachtet, dann erhebt sich die Frage, ob es so etwas wie getrennte Energie, also etwa eine „gute“ und eine „schlechte“, geben kann.

    Es gibt zwar verschiedene Elementarenergieformen in der Physik (z.B. Gravitation, Elektromagnetismus, schwache Wechselwirkung, starke Wechselwirkung), diese werden aber auch als mögliche „Aspekte“ einer Grundenergieform angesehen, die bisher weder theoretisch noch praktisch belegt werden konnte, aber in allen denkbaren Ursprungsmodellen des Universums letztlich aus EI-nem hervorgehen müssen.

    Ein Aspekt ist demnach nur dann „gut“ oder „schlecht“, wenn er aus unterschiedlicher Richtung, mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen Interessen betrachtet (lat.: aspicere) wird.
    Folglich:
    Der Terror ist für den Terroristen „gut“, für dessen Opfer „schlecht“.

    Energie geht es immer um Transformation.
    Wenn also der Terror durch „Geist“ (Energie) verursacht wird, sollte er der Transformation dienen.

    Wenn ich das mal ganz unsentimental betrachte, dann erzeugt der Terrorist immer einen Energiestau, indem er viele Möglichkeiten (= Energietransformationen) unterbindet.
    Ein Staudamm wäre demnach für das Wasser auch so etwas wie ein „Terrorist“.

    Für die gestaute Energie gibt es folgende Antwortmöglichkeiten:
    Sie übersteigt sich selbst (sie überfließt den Damm).
    Sie erhöht den Druck (der Damm bricht).
    Sie sucht sich alternative Ausweichmöglichkeiten, um das Fließen wieder herzustellen (Delta-Prinzip).
    Sie „transformiert“ sich selbst (Wasser verdunstet und regnet an anderer Stelle wieder ab und setzt seinen Weg fort).
    Sie zirkuliert (Wasser wird in Rotation, Wirbel versetzt und unterhöhlt den Damm).

    In allen 5 Beispielen steigt die Energiepotenz in unterschiedlicher Form durch Widerstand.
    Ohne Ohm kein Strom.
    Energie braucht also Widerstand, um sich zu tranformieren, zu potenzieren.

    Gut möglich, dass der Terrorist also ein Diener der Energie ist, indem er die Energie seiner Opfer ebenfalls staut, um so deren Transformation zu ermöglichen.

    Nur so ne Idee…..

    • November 11, 2014 um 9:41 am

      Ich befürchte Martin bekommt eine Menge zu tun. Ist heute bei euch im Blog BINGO-Tag ?!

      Danke chattison … die “richtigen“ Worte, zur “richtigen“ “Zeit“ 😉

      Gruß
      Guido

      • federleichtes
        November 11, 2014 um 11:21 am

        Das neue Blogspiel heißt Pingo Pongo. Es funktioniert ganz einfach:
        WAS ICH IMMER SCHON MAL SAGEN WOLLTE:

        Funktioniert aber nur auf einem Feld, auf dem Erfolg und Fehler, Verantwortung und Schuld und der ganze Mist (künstliches Wachstum) unbekannt sind.

        Gestern Nacht dachte ich verschärft an Dich. Auslöser die Lorber-Geschichten von großen unterirdischen Energievorkommen, die durch Umtriebigkeit entzündet wurden und Katastrophen verursachten. Auf der fährte warst Du mit dem Öl ja auch.
        Und ich dachte, das Leben ist AUF dem Planeten zu leben, Und ich dachte an das unterhöhlte Ruhrgebiet mit seinen „Ewigkeitsschäden, die durch Profitsucht entstanden und Kriege finanzieren und führen halfen. Hier wäre der fatale Aspekt Euphorie, die Angst schürte.

        Eine meine Grundannahmen lautet:
        Angst entsteht nicht, sie wird (nur) restimuliert. Schauen wir auf das traumatisierte feindselige Informationspotenzial, wird das Muster klar:
        Alte Erfahrungen (Informationen) werden berührt, aktiviert und verursachen, was sie „damals“, als sie entstanden, auch verursachten: Abfluss von Energie und damit eine existenzielle Verengung.
        (Ich träumte gerade, ich sei in einem großen Gebäudekomplex und kasperte mit einer Frau rum. Merkwürdigerweise die Würstchen- und Gummihackenbräterin von um die Ecke, die sagte, ihr Mann sei ihre beste Freundin. Ich wollte dann raus, der Ausgang etwa zehn Meter in der Tiefe, und während ich die zehn Meter Richtung Straße ging, senkte sich die Decke und klemmte mich ein – halb draußen.)

        Eine meiner daraus folgenden Grundannahmen lautet:
        Leben bewirkte eine neue Existenzform. Eine der Neuerungen ist, auf Energieabfluss zu reagieren – mittels einer Warnung, die wir Angst nennen.

        Das Wunderbare an unserem Planeten und dem Miteinander ist:
        Wir können gleichzeitig den Sonnenauf- und untergang beobachten. Irgendwie toll, das Zeitlose in der Zeit zu erleben.

        Was macht Dein neues Buch?
        Erinnerst Du Dich an die Stimmung zum Weltuntergang am 21. Dezember 2012?

        Beende in wenigen Minuten die Bestreikung meines Postfachs. Man hört sich.

        Liebe Grüße an Euch von uns.
        Wolfgang

    • November 11, 2014 um 1:26 pm

      @chattison
      Um deinen Artikel zu verdauen, musste ich erst mal auf Toilette um dafür Platz zu schaffen.
      Entweder sind also anspruchsvolle Inhalte darin oder es ist schwer verdaulich, weil dort eventuell Unlogisches enthalten ist.

      Mit dem Satz war der Reiz übermächtig:

      Der Mechanismus des Terrors ist damit leicht zu erkennen.

      doch der Impuls begann mit

      Der Terrorist “schlottert” nicht vor Angst, aber er verabscheut die Enge, die mit seinen Defiziten verbunden ist.

      und das halte ich für nicht folgerichtig, weil dem sog. Staatsterror allermeist wenn nicht immer ein kaltes Kalkül innewohnt. Der organisierte Staats-R.au.b der „Au’s hat mit erbeuten zu tun, Bereicherung und keinem „psychischen“ Ausgleichsverlangen, so meine Ansicht dazu.

      • chattison
        November 11, 2014 um 2:27 pm

        Der sogenannte „Staatsterror“ ist immer Terror, der von Menschen ausgeht.
        Was auch sonst?
        Also gelten die getroffenen Aussagen auch für die Menschen, die Staatsmacht mißbrauchen.
        Was soll daran unlogisch sein?

        Enge der Möglichkeiten verabscheuen schließt doch nicht kaltes Kalkül aus????

        Und wer es als unbedingte Notwendigkeit empfindet „erbeuten“ zu müssen, hat zweifelsfrei ein Defizit!!
        Wer arm im „Geiste“ ist, der muss eben kompensieren durch reich im „Materiellen“.
        Oder wer sich zu kurz im Leben gekommen glaubt oder wer Angst vor unsicherer Zukunft hat etc. der muss sich Kontrolle verschaffen, Ressourcen usurpieren usw.
        Da sehe ich keinen Widerspruch.

        Und die Bemerkung
        „Mit dem Satz war der Reiz übermächtig:
        Der Mechanismus des Terrors ist damit leicht zu erkennen.“
        verstehe ich nicht?
        Siehst Du da keinen Mechanismus oder findest Du diesen eben gerade nicht leicht erkennbar oder…?

        • November 11, 2014 um 2:57 pm

          @chattison

          Der sogenannte “Staatsterror” ist immer Terror, der von Menschen ausgeht.

          Das ist eine Annahme, auf die sich deine Begründung und Beweisführung (q.e.d.) gründet.

          Ich bin nicht alleine, wenn ich ihren Terror als „unmenschlich“ benenne. Haben wir damit auch etwas erkannt, brauchen aber eine Weile es wirklich zu sehen?

          Die Frage, ob sie wirklich Menschen sind, ob sie Parasiten tragen, die vorallem ihr kaltes Denken beeinflussen. Vielleicht brauchen diese Parasiten auch nur die „Au’s“ und geben dem Täter Gold dafür, leben also in Symbiose mit ihnen. Oft frage ich mich, wie weit die geheime Forschung eigentlich mit dem Klonen und den Bio-Robotern ist? Nicht, daß ich denke einer der Marionetten wäre ein Klon. Aber dafür gibt es ja auch effektivere Einsatzmöglichkeiten.

          Außerdem fehlen in einem kompletten System auch noch Überlegungen, wo z.B. die Defizite herkommen. In allen „natürlichen Organisationen“ soweit ohne Parasitenbefall ? erfolgt immer eine Dynamik, die ausgleichen möchte.

          Ein so krasser „gesteuerter“ Ausgleich mit sovielen Verlusten wäre unmöglich für ein geniales natürliches schöpferisches Feld. Etwa beim Krieg, wo auch nicht defizitäre Systeme wie heile Landschaften mit Bäumen, Wasser zerstört werden und Menschen, die bisher nicht an Defizite ihrerseits glaubten.

          Wie kann man künstliche Systeme mit natürlichen vergleichen? ohne alle Faktoren zu prüfen ? Vorallem wenn man nicht alle Faktoren kennt.

          Für mich ist deine Ausführung daher didaktisch, aber nicht folgerichtig.

          • chattison
            November 11, 2014 um 3:14 pm

            Außerdem fehlen in einem kompletten System auch noch Überlegungen, wo z.B. die Defizite herkommen.

            Es existiert kein komplettes System, denn dann wäre es abgeschlossen, isoliert – es ist aber ein offenes System.
            Und ein offenes System hat Verluste, mithin Defizite.

            Ein so krasser “gesteuerter” Ausgleich mit sovielen Verlusten wäre unmöglich für ein geniales natürliches schöpferisches Feld. Etwa beim Krieg, wo auch nicht defizitäre Systeme wie heile Landschaften mit Bäumen, Wasser zerstört werden und Menschen, die bisher nicht an Defizite ihrerseits glaubten.

            Das ist eine Annahme, auf die sich deine Begründung und Beweisführung (q.e.d.) gründet.^^

            Wie kann man künstliche Systeme mit natürlichen vergleichen? ohne alle Faktoren zu prüfen ?

            Die Trennung zwischen künstlichen und natürlichen Systemen ist wiederum selbst künstlich.
            Alle künstlichen Systeme sind Verlängerungen aus natürlichen und durch ntürliche Systeme (hier: Menschen) entworfen, gebaut, verwendet.
            Wo liegt das Problem?*seufz

            Außerdem weiß ich überhaupt nicht, worauf Du Dich damit beziehen möchtest (ich habe von keinen künstlichen oder natürlichen Systemen gesprochen, sondern von Menschen mit Defiziten. Wenn Du da keine erkennen magst, dann hast Du bereits ein bedeutendes Problem!), meine Aussagen bezogen sich auf ganz andere Schlussfolgerungen und sind hier aus dem Kontext gerissen – das ist intellektuell unredlich.

            Für mich ist deine Ausführung daher didaktisch, aber nicht folgerichtig.

            Tja, Dein Problem.
            Ich habe lediglich einen Kommentar zu dem Artikel eingefügt.
            Meine Assoziationen zu diesem Artikel.
            Da ist überhaupt nichts didaktisch, weil es mich nicht im geringsten interessiert irgendwen hier oder woanders zu belehren. Punkt.
            Solltest Du da so empfinden, darfst Du Dich aber gleich mal selbst fragen, welches Defizit diese Reaktion Deinerseits wohl hervor gerufen haben mag.

            An weiteren Disputen bin ich nur interessiert, wenn auf meine Kernaussagen eingegangen wird.

            Vielleicht sollte man den Kommentar bis zum Ende lesen und nicht gleich beim ersten Reizwort in den Harnisch schlüpfen wollen, um Dinge zu verteidigen bzw. anzugreifen, die gar nicht zur Sprache kamen.
            Danke.

            Vorallem wenn man nicht alle Faktoren kennt.

        • federleichtes
          November 11, 2014 um 3:40 pm

          Glückwunsch! Ich verleihe Ihnen zeitlos-selbstverständlich die Goldene Handschelle für die Erfindung des problemlosen Abführens.

          Kotz dich frei

          wäre auch eine gute Überschrift für die Auseinandersetzung mit dem Wesen des Terrorismus.
          Gerade dachte ich an Staatstheorien. Bitte? Sollen die vom praktizierten Terror ablenken? Sorgten Frau Hannemann und Herr Mollath nicht für nachhaltige Aufmerksamkeit? Aha, wird wohl die letzte Speiche sein, die sich noch auflösen muss.

          Lieber Mr. Chattison,

          Wie denken wir denn nun über Menschen, die in der Kloake schwimmen ohne Sehnsucht nach einem Pälmchen am Strändchen von Hawai? Wollen wir an das Wesen „Staat“ THEORETISCH mal ran? Mein linker Fuß juckt, ein gutes Zeichen – und ha, heute ist der Gaudielfte (hier sind die verbindenden Trennungsstriche aus)

          Ich wage mal eine Vorab-Hypothese:
          Staat ist Terror-Struktur, innerhalb der Geist so viel Energie wie möglich abschöpft, und so viel als nötig (Abschöpfungs-Effizienz) die Folgeschäden regelt.

          Als Kind lernte ich den Begriff „Schupo“ (Schutzpolizist) kennen. Früher brauchte man Freunde bei Schlachter und Gemüsemann. Und heute kann nur ein guter Kontakt zur Wache vor dem Gröbsten bewahren?

          Dass mir niemand auf die Idee kommt, Staatsdiener seien Terrorgehilfen.

          Danke

          und Gruß
          Wolfgang

        • November 11, 2014 um 3:57 pm

          UPs chattison,
          eeem mir fehlen keine Me’s – habe kein Probl.em.

          Ich versuche es also ganz klar zu beschreiben.
          In deinem Satz, „Der Mechanismus des Terrors ist damit leicht zu erkennen.“ ist ein Wort „damit“ enthalten. Der Logik nach, ist alles was davor beschrieben ist, schlüssig genug, „damit“ dingfest zu machen.
          Das ist es nach meiner Auffassung nicht.

          Der Erste Satz über den Zusammenhang von Angst stimmt zwar so wie: 2 = 1+1 obwohl auch 2 = 4 / 2 und Terror löst u.a. Angst bei Menschen aus, die sich nicht wehren können (schwächer sind).

          Angst ist Enge des Herzens, Mut oder Überzeugung z.B. schwach oder im Augenblick nicht Wissen, wie man ohne geeignete Waffe jemanden abwehrt, der eine Feuerwaffe auf einen zielt.

          Außerdem wird Terror in der Regel dann gemacht, wenn der Täter keine Bestrafung fürchtet (keine Angst! beim Täter in dieser Hinsicht, das schreibst du auch nicht, sondern in Bezug auf Defizite ?? so ?), was ebenfalls in den Bereich von „vom Gesetz geschützt“ fällt, das zwar der offiziellen Behauptung nach Menschen gemacht ist, die sich allerdings früher an Gottes Gesetzen „du sollst nicht töten (gleiche Gattung)“ orientierten, bevor sie Lugals hatten.

          Aber ich schreibe weder um dich zu überzeugen, noch dir Fehler in der Logik vorzuwerfen – lediglich will ich das logische Denken anregen.

          Deshalb habe ich das dir vielleicht abwertend klingende „Verdauungsbild“ genannt, weil ich darum weiß, wie alles wahrgenommen wird, von grob bis fein transformiert, daß es an der Ansicht des Herzens vorbeikommen muss, bevor es im Stirnchakra identifiziert wird.

          Verzeihe mir

      • November 11, 2014 um 2:31 pm

        Ich seh zwischen Staatsterror und Psychoterror schon einen Unterschied.
        Wobei Staatsterroristen zur Verbreitung von Angst und Schrecken, um ihre Ziele zu erreichen, sich schon auch des Psychoterrors bedienen (können). In die andere Richtung funktioniert es wohl nur dann, wenn der Ausübende fähig ist, sich des Staates zu bedienen.

  1. November 11, 2014 um 12:10 am

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