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Gedanken zu den deutschen 9. Novembern …

Menschenmengen auf der Berliner Mauer am 9. November 1989 nach dem historischen Mauerfall (Foto:Wikipedia)

Neun (9) heilige Zahl. 3 x 3 (drei steht für das Umfassende, die Vermittlung, Zahl der Trinität (Vater, Mutter, Kind/ These, Antithese, Synthese/ Vater, Sohn Geist/Osiris, Isis, Horus) ). Die Neun bedeutet das Vollkommene, das Himmlische, göttliches Bewusstsein. Bei den Chinesen ist die neunstöckige Pagode das Abbild des Himmels.

November: ich ging auf der Webseite von Terramesa spazieren. Und stellte für mich fest, dass der Monat November in unserem Sprachraum was zu tun zu haben scheint mit einer Verbindung (N) von Emotionen und Kraft, die ihren Resonanzraum im Solarplexus haben (o), die zu einer Bewegung (v gesprochen wie w –Welle), durch Kommunikation (e – Resonanzraum Kehlchakra) genährt (m-wie Amme) hin zur Fülle (b) mit einer Verbindung von Herz und Verstand durch Kommunikation (e-Kehlchakra) in Richtung (r) hier Vollkommenheit (9)

Also November 9

Jahrestag; Jubiläum. Führt uns dieses Datum in diesem Landstrich wirklich hin zur Vollkommenheit?

9. November 1989

Fünfundzwanzig Jahre Mauerfall. Mir ist als wäre es gestern gewesen. Wenn ich dieser Tage die Bilder der Menschen auf der Mauer sehe, kommen mir nach vor die Tränen. Es war eine riesige Anspannung, die von uns abfiel. Ich möchte Euch ins Gedächtnis rufen, wie es brodelte, wie in einem Dampfkochtopf kurz vor der Explosion. Wie Angst da war, vor dem was wohl geschehen könnte. Die große Frage, ob es zur Gewaltanwendung durch die Staatsmacht und durch die Besatzungsmacht kommt, wie in Prag 1968, in Ungarn 1956, oder in der DDR am 17. Juni 1953.

Wie aber all die Angst uns nicht abhielt, auf die Straße zu gehen, „Runde Tische“ zu initiieren, zu sagen, dass es nun genug ist, wir nicht leben wollten wie die Tiere im Zoo, wo zwar jeder rein konnte, aber die Tiere nicht raus. Wir die ewig gleiche Propaganda so satt hatten, den Mangel, aber vor allem die Lügen. Über die Ereignisse in China z.B., die ökologischen Katastrophen im eigenen Land…. Angst, die sich auch speiste aus dem Wissen, dass es im Falle einer Eskalation für uns kein Ausweichen gab. Denn, was viele inzwischen vergessen haben, in den Wochen vor dem 09. November waren die Grenzen für uns in alle Richtungen, selbst in das beliebte und unkompliziert zu erreichende Nachbarland Tschechoslowakei dicht . „Kein Ort. Nirgends“. – Nun, es kam anders. Was wir damals nicht wussten, die Sowjetunion hatte keine Möglichkeiten mehr, die Staaten des Ostblocks finanziell zu halten. Was sie bis dahin tat. Möglich war das durch die hohen Rohstoffpreise, die es in den Jahrzehnten vorher am Weltmarkt gab. Praktisch sind wir verkauft worden. Erst die 17 Millionen aus der „Ostzone“ und dann nochmal alle zusammen. Es war die Gelegenheit, einen Friedensvertrag auszuhandeln, für uns alle. Es wurde nicht getan. Das war die Verantwortung und wäre die historische Aufgabe von Kohl, Genscher und de Maiziere gewesen. Wir befinden uns, laut Haager Landkriegsordnung, nach wie vor im Krieg mit den Alliierten und ihren Verbündeten.

9. November 1938

Reichskristallnacht. Die Mordbrenner und Diebe waren unterwegs. Der Beginn der Deportationen und des darauffolgenden Genozids an den jüdischen Mitbürgern. – Inzwischen ist es so, nur wird das, weil es nicht ins Bild der Eliten passt, nicht offiziell verlautbart, dass wir hier und heute die am schnellsten wachsenden jüdischen Gemeinden weltweit haben.  Da darf schon mal gefragt werden, warum? Hier ist es friedlicher als in den meisten Weltgegenden. Leben und leben lassen. Relativ hoher Lebensstandard. Hier können Menschen, im Gegensatz zu anderen Teilen dieser Welt, ihre Kinder abseits von Bomben und Maschinengewehren großziehen. Das nenn ich mal Wiedergutmachung, nicht die Kritiklosigkeit gegenüber Israel (und die damit einhergehende Lieferung von Kriegsgerät auf deutsche Kosten).

8./9. November 1923

Hitler-Ludendorff-Putsch, Marsch auf die Feldherrnhalle in München unter Leitung Hitlers. Versuchter Putsch gegen die Münchner Räterepublik , die sozialistische bayrische Regierung und letztliches Ziel war der Sturz der Weimarer Republik. Nährboden hier waren die desaströsen Zustände nach dem 1. Weltkrieg, Hyperinfaltion, politisch motivierte Morde, mehr als nur dieser eine Umsturzversuch.

9. November 1918

Philipp Scheidemann ruft die erste deutsche Republik aus, auch bekannt als die „Weimarer Republik“, da dort die Verfassung!!!!-gebende Nationalversammlung tagte. Entstanden aus den Trümmern des 1. Weltkriegs.

Und am

9. November 1848

wurde Robert Blum, Führer der gemäßigten Linken im Frankfurter Paulskirchenparlament durch Standgerichtsurteil hingerichtet, da er an der Verteidigung Wiens auf Seiten der Revolutionäre gegen die kaiserlich-königlichen Truppen teilnahm. (Die Revolution frisst ihre Kinder.)

Welcher Geist ist da unter uns an diesem Tag unterwegs? Änderte er sich über die Zeiten? Oder ist es der immer gleiche Geist, der nur die Masken wechselt?

Eure Maretina

 

 

  1. Heinrich Schmitt
    November 10, 2014 um 6:53 pm

    Wenn dem allem so waere, wie Ihr hier glaubt, dann muesste man sich stets vor jedem 9.11. in Acht nehmen. Ich halte das alles fuer Quatsch. Die Sternzeichen haben sich durch die Jahrtausende komplett veraendert und auch die alten Kalender sind nicht dieselben wie unsere heutige Zeitrechnung. Am Aberglaeubischsten waren wohl die alten Roemer; sie haben vor jeder Naturerscheinung gezittert. Aber sie waren ja auch noch von den Griechen beinflusst, deren Goetter, die Welt einmal in Gang gesetzt, nicht mehr kontrollieren konnten.

  2. Mathias
    November 10, 2014 um 4:56 pm

    Vielleicht zur Klärung noch ein paar Worte was mein Verständnis zur Astrologie anbelangt.

    Zur Vorhersage nutze ich sie so gut wie nicht, aber es kommt schon vor das ich einen Transit eines speziellen Planeten durch ein astrologisches Haus beobachte, d.h. ich beobachte es im Außen. Wenn Astrologen Vorhersagen treffen sind die mit Vorsicht zu genießen – es kommt eben auf das Wesen des Astrologen an, und man sollte da ganz hell bei der Sache sein so man sich darauf einlässt (auf sein Gefühl hören) und sich nicht einfach etwas erzählen lassen. Leben verläuft ja nicht nach Fahrplan und ihm wohnt eine Dynamik inne, die eben NICHT voraussehbar ist. Sehr treffend hatte das Manfred mit E__I und I__E für mich veranschaulicht. Vereinfacht: Wirkt durch mich etwas und ich bin eher Wagenlenker, oder folge ich gerade dem Pastor. In unserer heutigen Zeit wirken sicher beide Muster, und das auch noch bei jedem unterschiedlich.

    Die Planeten betrachte ich als Wirkkräfte im Sinne von E__I und so werden sie in der Astrologie die ich kenne auch ausschließlich gesehen. Die Planeten wirken (auch über den Hintergrund der Tierkreiszeichen); WIE sich das beim Menschen auswirkt, ist eine ganz andere Frage. Bei Mond und Sonne ist das für jeden zumindest teilweise offensichtlich wie sie auf die Natur und uns Menschen wirken; die anderen Planeten betreffend ist das für uns weniger klar, deswegen muss man sich da erst einlesen und einarbeiten wenn man sich dafür interessiert.

    Mein Fazit jedenfalls: So wie ich mich in die Astrologie herein-gelesen habe, so ergab sich für mich eine Plausibilität, eine Stimmigkeit – für mich auch dadurch, das verschiedene markante Erlebnisse die ich in meinem Leben hatte vor dem Hintergrund des zur entsprechenden Zeit gültigen Horoskops und in Bezug zum Geburtshoroskop gesehen, nicht mehr als Zufall erschienen. Interessant waren mir auch die Einblicke in die Geburtshoroskope von allen in meiner Familie – eine gewisse „Wesensveranlagung“ war da für mich schon ersichtlich. Aber, die Astrologie hat mir auch Grenzen gesetzt, d.h. wo sie meine Fähigkeit des nachvollziehen Könnens überstieg. Das Wort Horoskop deutet ja an: In die Stunde schauen; Astrologie hat also etwas mit Schauen zu tun, auch und besonders mit intuitiven Schauen. In letzteres hineinzuwachsen, es zu entdecken, sich darin zu üben, da bietet sich die seriös betriebene Astrologie prima an. Muss man natürlich nicht, das Leben bietet ein weites Betätigungs- und Ausprobierfeld.

    Gruß,
    Mathias

    Ergänzung zu Deutschland und seine Novemberereignisse (übrigens auch bei einigen unserer Nachbarländer zu beobachten und in Russland): Sie brechen eben meist im Skorpion – dem Stirb und Werde, hervor. Insofern interessant was sich da immer mal wieder anstaut; und das das vorhergehende Tierkreiszeichen – nicht zufällig – die Waage ist. Die Waage als Symbol für die Überprüfung von Unausgewogenheit und Ausgewogenheit. Das Unausgewogene das in den Skorpion mit hinüber geschleppt wird, wird dort im Sinne des Notwendigen transformiert.

    So damit nun genug.

    • federleichtes
      November 10, 2014 um 5:32 pm

      Dann mache ich mal weiter – mit einem Gedanken zu unserem Lebens- und Welt-Erklärungskonzept.

      Unsere Lebens- und Arbeitsergebnisse flossen zusammen als eine Art Weltformel. Obwohl die Ergebnisse niemals den Anspruch auf Richtigkeit erhoben (oder habe ich hier etwas überlesen?), spüre ich Zweierlei:
      Einerseits die Ablehnung einer Erklärungshoheit, auch die Verweigerung einer erscheinenden Autorität.
      Andererseits Überraschung, Erstaunen: Könnte da was dran sein?

      In unserem Modell steckt eine Gefahr: Es ist in sich schlüssig, begründet sich also aus sich selbst heraus: Ein argumentativ geschlossener Kreis. Sich dem zu widersetzen ist plausibel. Und auch notwendig, denn – das Modell kann falsch sein. Wir, die an diesem Modell-ENTWURF arbeiteten, sind ja keine wissenschaftlich Autoritäten oder/und gesellschaftliche bedeutsame Persönlichkeiten mit allgemein anerkannten Kapazitäten. Welche Vorteil das hat, steht ja nur auf der Rückseite des Modellentwurfs geschrieben.

      Unser Modell steht bereits seit einiger Zeit unerschüttert im Raum. Obwohl es an vielfältigem Vermögen, es zu kippen, hier nicht mangelt. Dagegen beobachte ich Gegenteiliges, dass Menschen mit Spezial-Forschungsgebieten ihr Wissen und ihre Erfahrungen in dieses Modell integrieren können und für sich selber – von einem veränderten Gesamt-Stanspunkt aus – neue, vielleicht gar bereichernde Aspekte entdecken.

      Hier ist ein neues Thema in Arbeit, das das Kippen unseres namenlosen Modells erleichtern soll. Wäre ja blöd, unser Potenzial nicht auch dafür zu nutzen, das richtig Scheinende vom falschen Glanz zu befreien.

      Danke und Gruß an die Runde.
      Wolfgang

    • November 10, 2014 um 6:44 pm

      Hm, da wir gerade dabei sind, ergänze ich auch mal mein Verständnis von Astrologie 😉

      Wenn ich davon ausgehe, dass sich das Universum beschreiben und verstehen lässt als auf Quantenwellenfeldern aufgebaut …

      • dann folgt bereits aus der Quantisierung eine grundsätzlich fraktale Struktur;
      • eine fraktale Struktur hat als grundsätzliche Eigenschaft, dass man beliebig „hinein- und heraus-zoomen“ kann, man findet immer wieder die gleiche Struktur …

      Ein Beispiel hierfür : Fraktalzoom in die Flügel-Blume,

      und noch eins, weils so schön ist : Mandelbrot-Set Zoom.

      „klassische“ Ausdrucksweise: Wie oben, so unten, wie innen, so außen.

      Es gibt strukturelle Entsprechungen auf vielen Ebenen – die Grundannahme der Astrologie ist, dass die rhythmischen Strukturen unseres Sonnensystems sich wiederfinden in der Dynamik, wie sich ein bestimmter Mensch (in Wechselwirkung mit seiner Umgebung natürlich) vorzugsweise entwickeln wird, abhängig auch von seinem „Startpunkt“ innerhalb dieser kosmischen Rhythmik. Als „Tendenz“, NICHT als ehernes Gesetz.

      Das ist kein Kausalzusammenhang im Sinne von „wenn – dann“, dennoch „logisch“ im Sinne von Resonanz. Mathematisch ausgedrückt: topologisch identische Räume …

      Da schließen sich dann auch die Erkenntnisse an etwa von Global Scaling, heilige Geometrie, Harmonie der Sphären bzw. harmonikale Strukturen bis hin zu heilenden Klängen, und vieles mehr …

      Irgendein „EINFLUSS der Sterne“ ist in der Astrologie nirgendwo postuliert (zumindest nicht bei „seriösen“ Astrologen, allerdings gibt es jede Menge „Astrologen“, die das letztlich als Angstkrücke für sich selbst benutzen und dann natürlich auch anderen aufhalsen wollen 😉 ) …

      Die astrologische Sprechweise ist in meiner Sicht einfach eine symbolische Abbildung einer rhythmischen Entwicklungsstruktur, die auch im einzelnen Menschen abgebildet ist. Synchronizität. Und wie gesagt, die fraktale Struktur des Universums macht mir das schon mal grundsätzlich plausibel ;-).

      Darüber hinaus hab ich im Laufe der Zeit auch immer mal wieder Gelegenheit gehabt, Menschen zu treffen, die sich intensiv, lange und mit Herzblut damit beschäftigt haben, und dabei so manche Aussage über meine energetische Harmonik plus Dynamik gehört, die ich in verblüffender Weise ziemlich treffend fand, da ich sie teilweise bereits vorher von selbst für mich herausgefunden hatte, teilweise später bestätigt fand – aber in welchem Umfang bei letzterem ein Anteil von Selbsttäuschung oder auch selbsterfüllender Prophezeiung enthalten war, weiss ich natürlich auch nicht so genau … 😉

      Was mich dabei gewundert hat: Es war unabhängig von dem System, was da benutzt wurde, sei es abendländische oder z.B. chinesische Astrologie, die ja völlig anders aufgebaut ist (weswegen ich auch vermute, dass unterschiedliche Kalenderstrukturen hier nicht sooo wichtig sind) … in der chinesischen Sichtweise gibt es z.B. einen grundsätzlichen 12-Jahres-Rhythmus, d.h. eine energetische Grundschwingung wiederholt sich alle 12 Jahre, und innerhalb dieses Zyklus‘ hat jedes Jahr eine eigene Grundqualität, jeweils symbolisiert durch ein Tier.

      Das ist natürlich noch überlagert mit weiteren, immer individueller-feineren Oberschwingungen rhythmischer Zeitqualitäten, d.h. in jedem Menschen ist letztlich ein einzigartiger „Klang“ abgebildet, mit einzigartiger Harmonie und Dynamik.

      Und soweit ich weiss, gilt es auch heute noch in China als zumindest unschicklich, seine genaue Geburtszeit öffentlich zu sagen, da man sich damit gewissermaßen bis in Details „nackt“ macht.

      Ich fand es jedenfalls hochinteressant, mich auch mal im chinesisch-astrologischen System zu spiegeln …

      Nun, genug.

      • federleichtes
        November 10, 2014 um 7:57 pm

        Riecht’n büschen nach Thema – was meinst Du?

        Meine Versuche, Menschen mittels astrologischer Hilfe zu helfen, gab ich bereits ansatzweise auf. Nicht mein Ding. Was meine beiden mir erstellten Horoskope her gaben, war dürftig. Eine Auskunft lautete, er (esoterische Buchhandlung in Pforzheim – ich wollte dort nur mein Buch verkaufen) könne mir nichts verraten, sonst würde ich meinen Weg nicht weiter gehen. Eine Dame in Hamburg (da schlugen die Wellen mal wieder besonders hoch) sagte, die wichtigen Teile meines Horoskops seien verschlossen. Toll, was es alles gibt.

        Wichtiger für mich war die Bedeutung von Freitag, dem Dreizehnten. Unglückstag? Ne, ich erlebte ihn stets – dem Aberglauben grundsätzlich widerstrebend – als Glückstage. Dann fiel mir auf, dass mein Geburtstagsdatum (22) besondere Tage für mich waren. Danke schön. Dann bemerkte ich, dass die beiden Tage vor und nach dem Datum auch zu besonderen Tagen wurden. Irgendwann schloss sich dieser Werde-Kreis. Macht ja nix.

        Chinesische Unschicklichkeit kontra hanseatische Unbekümmertheit: Demonstrative Veröffentlichung meiner Geburtsdaten:

        1. Januar 1947, Hamburg-Wellingsbüttel, 8 Uhr. Sternzeichen Wandervogel, Flügel ungestutzt. Wer sie stutzen möchte – Adresse steht auf der Homepage: Herzlich willkommen.

        Danke Manfred.
        Ich bin mir übrigens SEHR sicher, Du hast unser „Modell“ GENAU im Fokus und hättest längst Anmerkungen zu Unstimmigkeiten gemacht. Im Gegenteil war mir Deine Begleitung stets Wegweiser und auch Treppengeländer.

        Liebe Grüße

        von uns an Euch.
        Wolfgang

  3. November 10, 2014 um 7:24 am
    • November 10, 2014 um 1:19 pm

      Danke für den Hinweis. Ich habs noch berichtigt.

  4. November 10, 2014 um 7:18 am

    Hat dies auf Forum Politik rebloggt und kommentierte:
    9. November 1989

  5. Heinrich Schmitt
    November 9, 2014 um 10:03 pm

    Und es war auch der 9.November 2013, als der verheerendste Sturm der bewussten Menschheitsgeschichte das ganze Ausmass seiner Zerstoerungskraft offenbarte: Hayan (Yolanda) hat 14 Millionen Menschen auf den Philippinen obdachlos gemacht und bis heute wurden 7350 Tote gezaehlt. Die damit verbundenen Folgen sind noch lange nicht ueberwunden.
    Aber dennoch: seid mir bitte nicht boese, wenn ich der Numerologie von historischen Ereignissen keinen Sinn beimesse !

    • chattison
      November 10, 2014 um 11:54 am

      Aber dennoch: seid mir bitte nicht boese, wenn ich der Numerologie von historischen Ereignissen keinen Sinn beimesse !

      Zustimmung mit einer Einschränkung:
      natürliche Ereignisse sehe ich ebenfalls in keinem Zusammenhang mit „Numerologie“.
      Menschlich beeinflussbare Ereignisse hingegen im Einzelfall durchaus.

      Die Kabbalah wird von Menschen vertreten, die die Macht haben, bedeutende Ereignisse zu initiieren, weil sie der Überzeugung sind, einem „göttlichen“ Plan und damit Ziel zu dienen, weswegen sie sich an der Numerologie orientieren und bemüht sind, ihre Ereignisabfolge zur Steuerung politischer Geschichte daran auszurichten.

      • November 10, 2014 um 12:43 pm

        Genauso sehe ich das auch.

      • November 10, 2014 um 1:44 pm

        Die Numerologie spielt für mich keine Rolle, allerdings fand ich es schon ganz interessant einfach mal zu sehen, was sich dazu findet. Nun nagelt mich bloß nicht darauf fest.
        Mir stellte sich irgendwie die Frage, warum denn nun immer der Neunte mit historischer Bedeutung für uns hier? Könnte ja zur Abwechslung auch mal ein 17. oder der Zweite sein. – Wir können den Tag, nach Terramesas Interpretation. auch mit „Vollkommenem Machtvakuum“ gleichsetzen. Passt auch. Ziemlich perfekt sogar. (Mir sehr symphathisch 😉 )
        Und natürlich gebe ich Dir insofern recht, als es ein menschlich gesteuertes Ereignis war. Ich aber meine Zweifel habe ob da überhaupt noch irgendjemand irgendetwas steuern konnte, da die Eigendynamik der Ereignisse, mir zumindest, ziemlich groß schien.
        Ich will nur auf die Vielfalt der Mosaiksteine hindeuten, die wir da zusammensetzen können. Und auf die Vielfalt der Annäherungsmöglichkeiten ans Thema. So wie eben auch der Hinweis auf die Zeitqualität mit Hilfe der Astrologie möglich scheint, wie Mathias das so schön beschrieb.
        Übrigens fand ich zur Zahlenmystik eine Seite der Ökumene. (Das das Christentum auf dem Judentum aufbaut ist mir bewusst.) Mit Hinweisen auf Zahlenbedeutungen in anderen Kulturkreisen, China z.B. Da spielt die Kabbalah ja nun wirklich keine Rolle.

        Danke fürs Feedback.

        Grüße
        Martina

        • November 10, 2014 um 4:22 pm

          Hallo Martina,
          vielleicht nicht so „vollkommenes“ Machtvakuum – aber wenn Mutter sich woanders erholt, stehen die Sterne günstiger für die böse Schwiegermutter ihre Vorstellung von Erziehung durchzusetzen oder für aufmüpfige Kinder – auf den Tischen zu tanzen – zum Beispiel. Bereits Enlil soll kluge Astrologen gehabt haben, die ihm einen günstigen Zeitpunkt, seinen Krieg zu beginnen, zu nennen.
          Wir haben immer auch noch unseren menschlichen Geist – und vielleicht andere unsichtbare Schutzmächte gegen Möchte-Gerne.
          Lieben Gruß Petra

        • chattison
          November 10, 2014 um 5:26 pm

          Mit Hinweisen auf Zahlenbedeutungen in anderen Kulturkreisen, China z.B. Da spielt die Kabbalah ja nun wirklich keine Rolle.

          Die Kabbalah (so wie wir sie kennen) ist nicht älter als China´s Zahlenmystik.
          Beide sind Derivate einer älteren Zahlencodierung, die wiederum mit Mystik nichts zu tun hat, weswegen die Derivate, die sich mystisch, magisch, astrologisch etc. geben, schon vom wahren Kern entfernt sind.

          Vielleicht sollte man diese Info mal den „Illuminati“ zukommen lassen^^

      • federleichtes
        November 10, 2014 um 3:18 pm

        Ja, offensichtlich gibt es Macht, mittels der Geist sich inszeniert. Er realisiert logisch und demonstriert seine Fähigkeit, Funktion und Systematik zu erkennen. Damit kann er zwar nichts Wesentliches schöpfen, aber Geschöpftes manipulieren. Wohin diese Macht das Geschöpfte bringt, ist eine Sache. Wohin aber bringt die Macht der Kenntnis und Anwendung der Kenntnis die Anwender? Und welche Kenntnis entsteht bei denen, die mit dieser Macht konfrontiert werden?

        Nach meiner Beschäftigung mit den Werkzeugen der Macht, wendete ich mich von diesen ab. Da muss der Bauch gesprochen haben – heute sage ich: Das Problem Macht löst sich nicht auf der Ebene, auf der es entstand. Auf dieser Ebene wird Wissen „gefunden“, auf dieser Ebene wird Wissen, gesammelt, konzentriert, und je mehr Wissen zusammengeführt wird, je komplexer werden Machtgebilde. Je größer die Macht, die aus der Anwendung fließt, je größer aber auch der Macht-Aufwand, diese zu kontrollieren. Macht über Funktionalität und Systematik ist also nicht echte Macht, so lange nicht, bis Komplexität ihr Maximum erreichte.
        Interessantes Thema – hier nur kurz erwähnt.

        Auf der Geistmacht-Ebene wird Macht früher oder später adaptiert und dann assimiliert. Für Individual-Macht also Eintritt frei und Austritt unmöglich. Wir gingen einen anderen Weg. Das aus dem Weg zu räumen, was Eigenmacht stört. Ob das Wissen über diesen Weg bereits bekannt war, keine Ahnung. Aber wir glauben aus dem Erleben heraus, dass Leben mehr will, als aus Jux und Dollerei bereits vorhandenes Wissen mittels Leid und Elend zu inszenieren.
        Kurz
        Es ist etwas anderes, sich von Geistmacht benutzen zu lassen, als die Macht des Geistes zu benutzen.

        Danke und Gruß
        Wolfgang

  6. federleichtes
    November 9, 2014 um 8:09 pm

    Ich liefere mal unsere Affirmation für den 9. November:

    Meine Gefühle können den
    Himmel berühren.

    Danke, Martina

    Gruß
    Wolfgang

  7. November 9, 2014 um 2:09 pm

    Hallo liebe Maretina und geneigte Leser,

    meiner Ansicht nach ist „B“ nicht wirklich Fülle.
    Die Fülle entsteht aus Fruchtbarkeit „fe“ analog meinem Video, Teil 7 (nach isländisch Fe-> Vieh, Wohlstand)

    • und auch die nur in Büchern (Schuldbüchern geschriebene) chinesische Währung „Fei Lun“ deutet die Kooperation von Talenten zugunsten der Fülle an. Die blühende Wirtschaft hat also auch mit Tausch von Fähigkeiten (gesprochen Fehigkeit) und Verbindlichkeiten zu tun.

    B und b birgt eher etwas, das muss nicht Fülle sein, sondern das, was die Letterfolge vor dem Bauch (klein b) oder dahinter (groß B) angibt.

    Ich bin dennoch sehr glücklich darüber, macht unbedingt weiter, Worte in ihrem Grundgehalt zu verstehen. Das macht einen wirklich fruchtbaren Austausch möglich und ich habe schon von euch (Martin, Maretina, Heureka, Federleichte u.v.a …) so inspirirende Worte/Gedanken gehört, die auch mir mehr Verständnis bringen.

    Besonders das, was Wolfgang federleicht über die Feindschaft schrieb, die ja auch das „Fei“ in sich haben, hat meine besondere Aufmerksamkeit gefunden. Dazu werde ich in dem zugehörigen Blogbeitrag noch einen ersten Entwurf (Feind) hinterlassen, der sich mit Sicherheit erst durch die offene Diskussion darüber weiter ergründen läßt.

    Meine Sprachphantasie zu Nov.em.ber:
    Erklärung vorweg –

    Ich wollte meinem nächsten Artikel über Merowinger nicht zuvorkommen, doch die Mythen über den Raub der Me’s, ob Inanna dem Enki vorher den Raub der göttlichen Me’s durch Zu (einem Wind, Sturmgott), zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Weiterhin hat Enki/Ea von seiner Mutter ID nach den Mythen 100 Me’s erhalten, die für eine blühende Gesellschaft (goldene Zeitalter) grundlegend sind. Zu ihnen gehören Techniken wie Be- und Entwässerung, Architektur, Ackerbau, Gesundheitswissen, … alle „Fe.higkeiten“ und „Fe.rtigkeiten“ die wir heute Spezialisierung nennen und geordnet zusammengebracht einer Gesellschaft Wohlstand bringen. Ich denke heute an copyright, Patente und Industriespionage, die immer noch im Grunde ein Raub der Me’s sind, auch wenn Fertigkeiten plötzlich von Kapital aufgekauft und patentiert werden, denn sie wurden von den Vorfahren entwickelt und weitergegeben und gehören der Gemeinschaft.

    Auch die Merowinger haben damit zu tun (Merow, erob) der weitere Zusatz: (Merow.INGER) jedoch spricht eine andere Möglichkeit an, der ich auf der Spur bin, nämlich diese Me’s in Sicherheit, an sichere Orte zu verbringen) Die Begründung liefere ich nicht hier, sondern in meinem Artikel.

    Also betrachte ich die Wortelement „Me oder em“ wenn sie als Anagramm „em“ vorkommen (siehe auch Em.an.zipation, em.pty, Em.partie, em.(p)fehlen, Probl.em immer zuerst in der Hinsicht, daß hier die so wichtigen Mutter-Essencen fe.hlen oder geschwächt werden.

    • November 9, 2014 um 2:16 pm

      Ergänzung (fehlte in der Kopie)

      Im Fall von Nov.em.ber sehe ich daher einen Rückzug der Mutter-Essencen zur Erneuerung (nov / now) wohl im Fe.bruar wieder. Die Me’s sind im Winter geschwächt, ziehen sich im November zurück. Das im November also sozusagen ein MA.cht-Vakuum entsteht, ist meine ganzheitliche Sicht dazu. Was also dort als „dunkle“ Ma.g.ie möglich ist – o je.

      Now / Nov deute ich ähnlich wie bei den Mer.ow.ingern als
      „n“ gebunden an Anagramm zu „wo?“ = ow. Das „ber“ in Novem.ber zeigt an, daß die Me’s nicht verschwunden, sondern irgendwo ge.b.orgen sind.

    • November 9, 2014 um 4:53 pm

      Dankeschön. Ich war mir ja irgendwie bewusst wohl völlig daneben zu liegen 😉 Andererseits passte, mir, meine Interpretation so schön zur politisch/historischen Abfolge.
      😉
      Die Mutteressenzen, die in diesem Monat geborgen werden, um im Februar wieder hervor zu kommen, machen ja im Jahreslauf durchaus Sinn. Auf dem Dorf aufgewachsen, hätte ich mir das ja mal ins Gedächtnis rufen können.

      Allerdings Machtvakuum passt nun wirklich hervorragend. Hatten wir ja. Vor fünfundzwanzig Jahren auf jeden Fall, sicher auch 1918 und 1923, 1848. Und ich sag Euch was; ich fands gut. Und nein, die Menschen schlugen sich nicht die Köpfe ein, eher im Gegenteil. Es war eine Befreiung und eine alles durchziehende war Fröhlichkeit präsent, jedenfalls für einen kurzen Zeitraum. Für manch einen auch nicht. Nun ja.

      Danke nochmals.
      Martina

      • November 9, 2014 um 5:03 pm

        Liebe Maretina,
        deine Erklärung ist eine Erweiterung. Vergesse nicht, daß ich geschrieben habe. „mathematische Fakultät der erkannten Elemente“ So ergänzen sich die erkannten Inhalte auf verschiedenen Ebenen.
        Da wäre noch No (nein) drin No (Verwurzelung „v“) was ja auch neu von Tradition unterscheidet.
        Also nochmal: was du erkennst … ist ebenso drin.
        Danke dir für deine sinnvolle Sicht 🙂 Petra

  8. Mathias
    November 9, 2014 um 12:05 pm

    Schönes Thema – Danke, liebe Martina.

    Kurz vorneweg: Mit Numerologie kenne ich mich nicht aus und sie interessierte mich bisher nicht besonders – aber auch aus dieser Ecke des Nicht-Wissens ergeben sich Gedanken dazu: Wenn die Zahl 9 wirklich eine heilige Zahl sein soll, dann tritt sie am 9.November gleich zweimal auf (Novem = 9). Grundsätzlich aber stellt sich mir die Frage, woher die Bewertung der Neun als heilige Zahl eigentlich her kommt? Und, warum sollte die Neun heiliger sein als die 1 – oder die 7, oder alle anderen Zahlen?

    Zum Thema: Ja, Deutschland und die Novemberereignisse – das ist schon auffällig. Und was 1989 anbetrifft – ich war damals 17, da kommen mir auch immer noch die Tränen wegen dieser so bewegenden Zeit. Spontan fällt mir „Realitätsverschiebung“ dazu ein. So wie Du schön beschreibst – damals hatte sich etwas angestaut (nämlich eine bis zu diesem Punkt immer fortgeschrittenere Unterdrückung) und in den Ereignissen jener Zeit brach dieses Angestaute wie ein Damm.

    Du benutzt für das Aufspüren einer Zeitqualität die Numerologie (in Deinem Beitrag jedenfalls), und ich hatte mich ja mal mit Astrologie beschäftigt. Diese Ansätze stellen lediglich einen anderen Bezugsrahmen dar – bei beiden geht es aber um das Aufspüren einer Zeitqualität. Wie auch immer, die Novemberereignisse von 1989 in Deutschland sind mir stimmig mit dem was ich in der Astrologie lernte; zu der Zeit stand Pluto – die Sonne sowieso alljährlich – im Zeichen des Skorpion, und letzterer steht, sehr vereinfacht, für das „Stirb und Werde“. Mit Sterben und Werden sind die Ereignisse von 1989 – für mich jedenfalls – sehr eindrucksvoll beschrieben.

    Das mal meine Gedanken dazu.

    Herzliche Grüße,
    Mathias

    PS: Ach, Zeit UND Raum. Fällt mir ein das unterschiedliche Bezugsrahmen (also zum Beispiel unterschiedliche Kalendersysteme die verwendet werden) doch immer im Zusammenhang mit dem Ort auf den sie sich beziehen gesehen werden müssen. Oder? Jedenfalls macht auf Deutschland bezogen die Verwendung des Chinesischen Kalenders wenig Sinn – oder sieht das jemand anders?

    • Mathias
      November 9, 2014 um 1:55 pm

      Kurze astronomische Ergänzung zu Pluto:

      Er befand sich im Herbst 1989 an seinem sonnennächsten Punkt seiner Umlaufbahn, am Perihel:

      http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Perihel

      Außerdem ist er der einzige Planet unseres Sonnensystems mit einer gegenüber allen anderen Planeten geneigten Umlaufbahn; bildhaft dargestellt z.B. hier:

      • November 9, 2014 um 4:26 pm

        Lieber Mathias, hab Dank für Deine Worte. Nein, mein Spezialinteresse ist nicht die Numerologie. Allerdings laufen einem in verschiedenen Beiträgen auf verschiedenen Seiten ja die heiligen Zahlen immer mal wieder über den Weg. Da hab ich eben mal geschaut. Die Zahlen 1 bis 13 sind alle heilige Zahlen, mit mehr als nur rein mathematischer Bedeutung. – Nebenbei bemerkt; heil-ig bedeutet ja heil, ganz. Ganze Zahlen, huch 😉

        Ansonsten, mein Interesse gilt eher dem Menschen, aus alternativer Sicht und da dem Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen, die Mensch ausmachen. (physisch/ätherisch; emotional; mental) . Die Ebenen selbst sind wieder in Unterebenen geteilt. Von da aus kann man sich dann entlang hangeln zu gerade sich auflösen wollenden Blockaden.Ein anderer Weg, der präzise verfolgt zum gleichen Ergebnis führen kann, verläuft über die Chakren 😉

        Danke für Deinen Einblick in die Astrologie und den Hinweis auf dort ablesbare Zeitqualität. Die ja immer alle betrifft. Und wenn Mensch das ein bißchen weiß, kann er sich drauf einstellen. – Der chinesische Kalender macht für uns wenig Sinn, wie wahr. Daher manchmal mein Spruch/Hinweis: „Wir in Mitteleuropa….“. Wir sind schon auch besonders, ein Transitvolk, wenn wir bedenken was hier für Völker durchwogten und/oder hängen blieben. Von Ost nach West und umgekehrt, von Nord nach Süd und umgekehrt….
        Da finden sich in der Ahnenreihe neben Hugenotten und konvertierten Juden,auch die Bauern aus der deutschen Tiefebene.
        Ich komm ins Schwafeln.

        Hab einen schönen Tag, liebe Grüße
        Martina

        • Mathias
          November 9, 2014 um 5:51 pm

          Danke Martina – Schwafeln ist SCHÖN. So macht Austausch Spaß; fern des Dogmatischen, fern des Festhaltens, einfach nur plaudern was plausibel erscheint. Na ja, mit der Einschränkung das zwischen Hirngespinsten und Phantasie nur ein schmaler Grat ist – aber der schmale Grat ist ja auch wieder Sache des Betrachters 😉

          Zu „meinen“ 🙂 geliebten Planeten fällt mir noch der Hinweis auf „Die Welt ist Klang“ wieder ein. Da waren z.B. Aufnahmen (also Klänge) von verschiedenen Planeten dabei. Echt spannend! Die Planeten klingen, und wir als Menschen mit ihnen und mit dem Universum. Ist doch toll, oder?

          Das Leben ein _E__I_er Tanz? Manfred würde vielleicht sagen: Na hoffentlich doch!

          • federleichtes
            November 9, 2014 um 8:53 pm

            Denke ich an das Prozedere zur Zeugung von Kindern, sind wir wohl mit „Schwafeln“ ganz gut bedient, oder.

            Die Phantasie gebiert eben auch Hirngespinste. Sie verrauchen, wenn sie nicht von Geist gekrallt und manifestiert werden. In der Angelegenheit kann Geist manisch sein.
            Anders, wenn „Herz“ Siebung und Auslese betreibt. Das will nämlich nicht Gewalt und Raub und Unterdrücktheit, sondern Freiheit, Schönheit und ein friedliches Miteinander.

            Der Mäusebussard direkt für Dich.
            Foto: Susanne, auch von heute.

            Foto im Galerieformat anschauen, du weißt es: Rechtsklick – Grafik anzeigen

            Auch für Dich einen guten Abend wünschen die
            Federleichten

            Susanne und Wolfgang

  9. November 8, 2014 um 11:57 pm

    Liebe Martina,

    vielen Dank für Deinen Artikel. Das war jetzt für mich wie die Bestellung beim Kosmos. Ich hatte heute Abend immer wieder daran gedacht, dass es mal an der Zeit wäre, die 9. November der Deutschen zu reflektieren, und schon kam Deine Nachricht, dass Du es schon fertig hast. Oder eben Synchronizität 🙂

    Die Liste lässt sich noch ein wenig verlängern, wenn wir die deutschen Landen tangierend noch mit hinzunehmen (Quelle: Wikpedia):

    9 November 2001

    Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beschließt der Deutsche Bundestag das Anti-Terror-Gesetz, in dem unter anderem das Religionsprivileg im Vereinsrecht abgeschafft wird, um das Verbot radikaler, vor allem islamistischer Gemeinschaften zu ermöglichen.

    9 November 1974

    Nach 58 Tagen Hungerstreik stirbt RAF-Mitglied Holger Meins in der Justizvollzugsanstalt Wittlich.

    9 November 1949

    Die Außenminister der USA, Großbritanniens und Frankreichs beschließen die Aufnahme von Verhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland, die schließlich zum Petersberger Abkommen führen.

    9 November 1939

    Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs werden zwei Offiziere des britischen Secret Intelligence Service, Richard Henry Stevens und Sigismund Payne Best, im niederländischen Venlo von einem SS-Sonderkommando unter Alfred Naujocks entführt, nachdem sich deutsche Geheimagenten unter Walter Schellenberg für Widerstandskämpfer ausgegeben haben. Der Venlo-Zwischenfall macht große Teile des britischen Spionagenetzes in Europa praktisch wertlos und liefert Hitler im Mai 1940 eine Rechtfertigung für den Einmarsch in den Niederlanden.

    9 November 1925

    Hitler ordnet die Gründung der Schutzstaffel an.

    9 November 1818

    Novemberrevolution: Reichskanzler Max von Baden verkündet eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft gegen 14 Uhr vom Reichstagsgebäude aus die „deutsche Republik“ aus. Zwei Stunden später verkündet der Spartakist Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloss aus die „deutsche Räterepublik“.
    Und: Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen in Berlin die Zeitung Die Rote Fahne als Organ des Spartakusbundes.

    9 November 1923

    Der Hitler-Ludendorff-Putsch wird von der Bayerischen Landespolizei vor der Feldherrnhalle in München blutig niedergeschlagen, nachdem der Bayerische Ministerpräsident Gustav Ritter von Kahr über den Rundfunk seine Unterstützung für den Putsch zurückgenommen und die Auflösung der NSDAP erklärt hat.

    Der 9. November ist der 313. Tag des gregorianischen Kalenders (der 314. in Schaltjahren), somit bleiben 52 Tage bis zum Jahresende.
    Da auf dieses Datum eine Reihe von Ereignissen fällt, die in der Geschichte Deutschlands einen politischen Wendepunkt markierten, wird der 9. November auch als „Schicksalstag der Deutschen“ bezeichnet.

    • November 9, 2014 um 12:19 am

      Danke für Deine weiteren Ergänzungen. So kommt Eins zum Anderen und das Bild wird vollständiger. Das bekommen wir ja hier bei Dir inzwischen wirklich gut hin.
      Hab ein gutes Nächtle.

    • November 9, 2014 um 4:59 pm

      Siehste, noch eine interessante Ergänzung, schickte mir heute ein Freund.

      „Am 9. November 1983 stehen Flugzeuge – bestückt mit scharfen Atombomben – auf Flugplätzen in der DDR mit laufenden Triebwerken bereit, um Angriffe auf Großstädte in der BRD zu fliegen.
      Grund dafür ist das Nato-Manöver „Able Archer“, das der sowjetische KGB für den getarnten Angriff auf die Länder des Warschau-er Paktes hält.
      Erst das Eingreifen eines russischen Doppelagenten in London sorgt dafür, dass das Manöver abgebrochen und ein Atomkrieg auf deutschem Boden in letzter Minute verhindert wird.“

      Grüße
      Martina

      • November 9, 2014 um 5:05 pm

        Puh …

        • November 9, 2014 um 5:18 pm

          Finde ich auch. Meine große Tochter war gerade eine Woche alt….

          • November 9, 2014 um 5:19 pm

            Ähnliche Situationen hat es wohl immer wieder schon gegeben. Haben wir doch Schutzengel?

          • November 9, 2014 um 5:35 pm

            … wollte ich auch gerade schreiben – auf Anhieb fällt mir noch die Kuba-Krise ein, die war zwar nicht Anfang November, sondern Ende Oktober 1962.

            Dann gabs auch noch weiteres in der Auseinandersetzung zwischen USA und Russland, aber das hab ich im Moment nur vage in Erinnerung.

  1. November 9, 2014 um 2:20 pm
  2. November 9, 2014 um 12:10 am

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