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“Die Freiheit der Wahl” – Es gibt keine Alternative zur Auflösung als Erlösung …

Einmal stirbst du, und dann ist alles Fragen zu Ende.
Und wenn du stirbst, wirst du entweder alles erfahren,
oder du wirst nicht mehr die Möglichkeit haben, zu fragen.
Leo Tolstoi

Diesen Beitrag schrieb Mr. Chattison als Kommentar zum Artikel Köstlichkeiten, kraus und schlicht – und da wieder sehr viele Erkenntnisimpulse enthalten sind, sei er hier zur weiteren Diskussion gestellt. Ein guter Titel wäre auch:

Darüber, wie der „gute“ Mensch durch Unterdrückung seines inneren Wolfes den äußeren befördert …

Die Erde von der Apollo 17 aus gesehen (Bild:Wikpedia)

Zum Film “Die Freiheit der Wahl”:

Zuallererst fühlte ich mich gedrängt, festzustellen, dass dieser Kosmos zu 99,9999…% ein extrem lebensfeindlicher, eben feindseliger Ort ist und das Gefasel von Schönheit und Ordnung desselben (die es tatsächlich gibt, aber nur auf einem extrem abstrakten Niveau) dem Leben selbst gar nichts schenkt.
Betonung auf “Schenken”.

Ohne extremste Ausnahmebedingungen von den kosmischen Standards wäre ein komplexes Leben hier vollkommen unmöglich. (Dringende Empfehlung hierzu: Stanislav Lem – Das Katastrophenprinzip: Die kreative Zerstörung im Weltall von 1983!!!).

Leben erscheint hier als Emergenz von einer wahrhaft endlosen Serie von auf ganz exquisite Weise verknüpften Unwahrscheinlichkeiten.

Und ohne drastischste Umwälzungen selbst innerhalb der bereits existierenden Erde mit bereits vorhandenen einfachen Lebensformen wäre selbst dann immer noch kein komplexes Leben entstanden.

Leben ist also ein Produkt einer schier unendlichen Serie von Katastrophen – von kosmischem Ausmass bis hin zu Myriaden individuell erfahrener Kleinstscheiterungen (Jede Sekunde müssen viele Zellen sterben, damit Dein Leben insgesamt grundsätzlich möglich bleibt!).

Wer da erwartet, dass das Leben ein lauschiger Platz ist und dahingehend konzipiert wurde, der hat da etwas Grundlegendes miss- oder gar nicht verstanden.

Unter dem Druck maximaler Feindseligkeit der Lebensumgebung, der permanenten Bedrohung (siehe nur einmal die mindestens 5 großen Artensterben durch massive Impacts in das Lebensareal), ist kein Raum für Ansprüche gegeben, die Anrechte auf “Gutes”, “Schönes”, “Leichtes” etc. geltend machen wollen.

Natürlich gibt es auch das, aber es ist von dieser flüchtigen Konsistenz eines Augenblicks wie so manches Bild von Federleichtes, Momentaufnahmen der Stimmigkeit.

In der Musik wird ein gutes Stück dahingehend komponiert, dass Dissonanzen, die haarscharf neben der Spur liegen – also gerade noch erträglich sind -, sich am Ende in einer Konsonanz wohltuend auflösen.
Ein solches Stück erzeugt Sehnsucht nach “Erlösung” durch “Auflösung” der Spannung, die durch den “Leidensdruck” der Dissonanzen aufkommt.

Mir scheint dies die wahrhaft wesentliche Grundlage des Lebensprinzips zu sein – die Sehnsucht nach Auflösung von Spannnungen, die aber gleichzeitig Grundlage der Lebensexistenz überhaupt sind ( siehe Energie als Potentialgefälleprinzip, das nur unter Spannungsverhältnissen wirken kann!).

Aus der Nummer kommt das Leben also nie heraus und entweder lernt man das zu begreifen und zu akzeptieren und zu integrieren – oder man leidet eben sein Lebtag lang genau darunter.

Jedes Heilsversprechen, – von wem auch immer, auf Basis welcher Theorie auch immer oder mittels welcher Methodik auch immer -, MUSS SCHEITERN UND KANN SEINEN ANSPRUCH, SEIN VERSPRECHEN NIEMALS ERFÜLLEN!

Im Gegenteil: Im Erzeugen von Hoffnung und dem Zerstören derselben im Scheitern an der Realität erzeugt es nur noch mehr Leid!

Und Selbstbezogenheit:
Naja, was denn sonst?
Wenn nicht auf das Selbst bezogen leben, wie und wozu denn sonst, bitteschön???

Es gibt also dazu keine “freie Wahl” außer der der Akzeptanz oder eben Nicht-Akzeptanz.

Es gibt keine Alternative zur Auflösung als Erlösung.

Und der Weg dorthin ist der Weg des Ertragens, Aushaltens, Nicht-Haderns mit den Bedingungen und eben dabei sich so weit wie irgendmöglich sich selbst, seinem Selbst, zu entsprechen, egal, was es kostet, denn jede “Alternative” dazu ist wahrhaft sinnlos, da sie nirgendwohin führt und selbst dabei noch nicht mal Zufriedenheit gewährt – im Gegenteil!

Und wenn ich die Wahl hättte zwischen – einmal vollkommen ich selbst zu sein und 100 Jahren Selbstverleugnung, Selbsttäuschung und Selbstqual – ich wählte sofort diesen einen Augenblick und wäre es mein letzter!

Nachtrag 1: „Ein Leben in Freiheit und Harmonie“ – was soll die Scheiße?

Wir werden immer auf Kosten anderer leben müssen – was ist mit der Freiheit und Harmonie dieser Anderen?!?

Leben bedeutet zu allermeist fressen und gefressen werden – Harmonie des Fressens und vor allem des Gefressenwerdens?

Die Überhöhung einer gewissen Seinsästhetik rührt aus der Sehnsucht nach Erlösung – in den Stimmigkeiten des Seins erfährt der Mensch für eine kurze Zeit diese Illusion der Erlösung von den ihn allgegenwärtig umgebenden Spannungen.

Daher auch das ständige Posten von herzallerliebsten, weil dieses erwärmenden Bildchen und Videos.
Die Qualle, die so erhaben dahin schwebt, will man sehen, aber nicht spüren.
Die Wolken, die so beeindruckend wallend dräuen, mag man am Bildschirm, aber weniger live, wo sie Regen, Sturm und Kälte bringen.
Die formelle Ästhetik eines Parasiten, dessen Schönheit nur dazu dient, uns auszusaugen^^.
Der süß im Wasser schwebende Säugling – aber wehe, er macht den Mund auf und schreit oder nässt uns ein!

Wenn das Leben so universell, also allgemein schön ist, warum strebt dann alles ständig nach etwas, was ihn ja dauernd umgibt?
Warum werden laufend als „schön“ empfundene Dinge produziert und konsumiert, wenn die Natur sie uns doch schenkt?
Weil es wirklich seltene Geschenke sind!
Auf 1 Augenblick erhabener Schönheit kommen 100 desaströse bzw. stinkende bzw. hässliche.

Wenn Du einen Menschen aufschneidest, was siehst Du?
Die Oberfläche (auch keineswegs die Regel^^) mag „schön“ sein, die Innereien sind es keineswegs.
Wie ist nochmal das Verhältnis Oberfläche des Körpers zu Volumen desselben?
Aha.

Auf eine gute Tat, für die einer den Nobelpreis oder ein Denkmal bekommt, kommen tausende falscher, vergeblicher, sinnloser, ja auch hässlicher Taten, die ihn dahin begleitet haben.
Dieses Pochen auf der angeblichen fried- und freudvoll paradiesischen Grundmöglichkeit des Seins ist verlogen bis unters Pony.

Das Bestreben ist verständlich, das Behaupten und Fordern derselben heuchlerisch und darob verhängnisvoll!!!
Das Elend und der Tod werden aus unserer „Realität“ wegretouchiert und deswegen ist eine solche gigantische Illusion möglich – nur deswegen!
Wer bei der Polizei, dem Militär, dem Rettungsdienst, der Feuerwehr oder auch nur dem MDK arbeitet, der weiß, wovon ich rede.
Der Türsteher, die Kassiererin, der Lehrer und die McFett-Thekenhilfe etc. ebenfalls.

Schönheit, Stimmigkeit ist die Ausnahme, nicht die Regel und so wird das auch bleiben.
Und wenn einer daher kommt und labert den Scheiß von möglichen Dauerausnahmen, dann sollte man ihn direkt von der hässlichen Wahrheit überzeugen, indem man ihm einfach mal seine Zähne zu fressen gibt, weil man das selbst durchaus als wohltuend und einen schönen Akt empfindet – mal sehen was er dann noch zum Thema mümmelt…

Nachtrag 2: Durch das Sich-abwenden vom Hässlichen alleine wird die Welt nicht gut!

Das Hässliche existiert nämlich weiter und dadurch sogar noch ungehinderter und damit kraftvoller, weil ja Niemand mehr hingucken will und deswegen auch Keiner mehr dem Hässlichen im Weg steht.

Gut ist erst der Mensch, der die Macht zum wahrhaft Bösen hätte und sich dem trotz seiner Möglichkeiten verweigerte!
Merkt euch das!!
Niemand ist gut, der Gewalt verurteilt und nicht praktiziert, nur weil er gar nicht die Möglichkeit dazu hat!!!
Und DAS sind die meisten derer, die sich als die “Guten” darstellen oder eben selber sehen wollen.

Der Elephant tritt auf die Ameise – “Oh! Entschuldigung!”
Antwortet die Ameise: “Macht nix, hättte mir auch passieren können!”

Und dann verkauft man sich gegenseitig die eigene Machtlosigkeit als “guten Willen”, als “ethisch-moralische Überlegenheit”, als Verfechtung des “wahren Glaubens”.

Der Wolf im Schafspelz ...

Der Wolf im Schafspelz …

All die Drecksäcke, die Unheil über die Menschen gebracht haben, haben sich nicht selbst gemacht.

Sie sind Produkte.
Und es ist egal, ob es genetische, soziale oder konditionierte Produkte sind – Produkte eben.
Kein Produkt macht sich selbst – also sind alle Anderen drum herum beteiligt.
Direkt oder indirekt, gewollt und ungewollt.

Die “friedlichen” Schafe gebären einen “kriegerischen” Wolf im Schafspelz.
Und weil sie dem Schafskleid vertrauen, kann der Wolf wachsen.
Niemand sieht hin, niemand erkennt es oder will es sehen – ein WOLF! Unter uns?!
Und weil er Wolf ist, handelt er eben auch wie ein Wolf.
Kennt jemand einen Wolf, der reiner Vegetarier sein könnte?

Und dann schwingt sich der Wolf auf zum Herrscher der Herde.
Oh Gott! Wie konnte das nur passieren?!?
Ja eben genau so, ihr dämlichen, feigen Schafe.
Es ist die Duldung aus Unachtsamkeit, Feigheit und Schwäche, die aus Wolfsbabies Herrscherwölfe werden lässt.

Ja, aber, sind Schafe nicht grundsätzlich wehrlos???

Nein.
Aus welchen Zitzen die Milch der frommen Denkungsart strömt, ist dem Wolf egal, sie nährt ihn jedenfalls, macht ihn aber weder zu einem Schaf noch fromm.
Schafe nähren ihn also, ziehen ihn groß, machen ihn stark.
Nährt den Wolf einfach nicht, haltet ihn am Leben, aber stärkt ihn nicht, indem ihr ihn füttert bis zum Kraftprotz, der euch nachher genau deshalb auf´s Dach steigt.

Das Hässliche, – der “Wolf” -, ist unter euch, in euch – seht gefälligst hin, duckt euch nicht feige weg oder verleugnet euch selbst und gegenseitig, sondern akzeptiert diese Hässlichkeiten als unveränderlichen Bestandteil und lernt damit zu leben, so wie die Schafe ja auch nicht aussterben, nur weil es Wölfe gibt – diese haben ja sogar eine notwendige Funktion, sogar für die Schafe selbst!

Diese kann aber nur zum Tragen kommen, wenn die Schafe den Wolf also als notwendiges “Übel” erkennen und anerkennen und sich dementsprechend verhalten und nicht so tun, als könnte man Wölfe abschaffen (ob das überhaupt gut wäre, wäre ein anderes Thema) oder sie einfach gänzlich wegleugnen und damit wäre es endlich “gut”!

Allen Friede, Freude, Eierkuchen! – Ja, vielleicht in der nächsten Dimension.

Im Hier und Jetzt ist das weder gewollt, gewünscht noch möglich!
Es gibt Gegenbeispiele, die gerne zitiert werden, die jedoch außer Acht lassen, dass auch die jeweiligen Gesellschaftsformen Produkte von speziellen Bedingungen sind, die ich keineswegs allgemeingültig übertragen lassen – der Eskimo (tschullijung, muss natürlich Inuit heißen!^^) lebt mit der feindlichen Eisnatur im Einklang und findet dort sein Auskommen.
Das ist nicht auf die Tuareg übertragbar – warum wohl?

Die Pirahas hatten ihr Paradies ….und?
Könnten wir alle Pirahas werden?
Definitives und unerbittliches NEIN!
Bedauerlich, ist aber so.
Aber anstatt das einfach zu nehmen wie es unabänderlich ist, wird ständig so getan, als müsste, könnte, sollte man so tun als ob es abänderlich wäre!?

Nochmals: NEIN!

Gegenargumente werden sehnsüchtig erwartet, Befindlichkeits-Bumfidelei dagegen nicht^^

Nachtrag 3: Und weil ich allmählich so richtig in Schwung komme …

Wir alle sind Schaf und Wolf zugleich.

Die meisten bevorzugen die Schafsnatur (Hach, diese Samso-Schäfchen-wattewolleweicheschmeichelnde-Fluffigkeit!*schmachtseufz) und lassen dabei ihren Wolf aus den Augen.
Was wird aus einem solchen Wolf?
Ein Streuner, ein Tunichtgut, ein außer Kontrolle geratenes Biest, das im Dunkeln der Aufmerksamkeit verbleibt und dort zu stattlichen Ausmaßen heran wächst.

Die Wölfe, die sich ausschließlich zu ihrer Wolfsnatur entschieden haben, die externen Herrscherfigürchen, die sind doch nur die verkörperten Stellvertreter der intern vernachlässigten Wölfe der Masse der Schafsnaturen und finden so ihre Verehrung, Bestätigung und Förderung eben außerhalb.

Um das zu verhindern, bleibt nur die schonungslose, restlose Beschau des eigenen wahren, weil vollständig erfassten Wesens ohne jeglichen Ausschluss von Unliebsamkeiten!
Wer da fehlt, erzeugt die Fehler im Außen mit, die er nachher so wortreich beklagt.

Und da kommt wieder mal das Schuldprinzip, das Gut-Böse-Prinzip ins Spiel, weil das uns dazu anhält, verleitet, den Wolf zu verdammen und das Schaf zu ehren, obwohl es doch zum Opfer in derselben Lehre bestimmt ist (sehr verwirrend und wahrscheinlich aufgrund dieses internen Widerspruchs bereits sich selbst im Anspruch widerlegend^^)?!

Ich habe eines gelernt:

Vertraue niemals Jemandem, der nur Schaf zu sein vorgibt und beansprucht!

Der, der seine Wolfs- u. Schafsnatur in der Balance halten kann, ist zumindest ein überlegenswerter Kandidat.
Die “braven” Schafe sind kraft ihres Mangels an Wölfischheit nur solange “brav”, bis es Gelegenheit zum Wolfsmond gibt!
Und Jemand, der nur aufgrund eines Mangels an Gelegenheit “brav” ist, der ist nicht “brav” und damit nicht vertrauenswürdig.
Jemand, der hingegen “brave” ist, also tapfer seine komplette janushafte Fratze en detail kennen gelernt hat, ist zumindest erwägenswert, da er die echten Spielregeln kennt und deswegen auch einzuhalten vermag.

Der Rest ist Opfer von Regeln, die sie noch nicht mal begriffen haben und infolge davon unberechenbar durch sich selbst.
Das sind all die, die “heilen” oder “sichern” wollen durch Ausschlussverfahren, die nie funktionieren können, weil sich in diesem Universum nix einseitig ausschließen lässt.

Prosit.^^

Mr. Chattison

—-

  1. Oktober 31, 2014 um 6:13 pm

    Das nenn ich mal schonungslos den Spiegel vorgehalten bekommen.

    Mir geistert schon seit geraumer Zeit die Frage durch den Kopf: was wäre, wenn wir von Kindesbeinen an das Kämpefn bis auf die Zähne tranierten. Stunde dann die Welt in Summe friedlicher da, weil Keiner es mehr wagen würde, auf Kosten eines Anderen zu leben, müsste er doch dann um sein eigenes fürchten?

    Vermutlich liegt hier wieder die Wahrheit in der Mitte, schaue man sich die den Kampf tranierenden Mönche an …

    • chattison
      Oktober 31, 2014 um 6:52 pm

      Wäre auch eine gute alte germanische Tradition – Frau wie Mann sind wehrhaft als „Freie“, sonst nannte man sie wohl nicht so.
      Wer sich nicht wehren kann ist schutzlos, denn allein auf Beißhemmung zu hoffen ist prekär.
      Außerdem muss er sich Schutz suchen, erbitten oder erkaufen, und damit macht er sich abhängig.

      Wer Tiere beobachtet lernt schnell, dass diese sich exakt taxieren und ab einer gewissen Wehrhaftigkeit, die meist weit unter der Kapazität des Attackierers läge, davon absehen, weil das Risiko selbst Schaden zu nehmen exponentiell steigt.

      Bedeutet also:
      Wehrhaftigkeit senkt automatisch das Risiko zur Beute auserkoren zu werden.
      Von all den Schwachmaten, die ich traf und die sich über Gewalt definierten, war nicht einer dabei, der sich je an einem Stärkeren vergriffen hätte, bei etwa Gleichstarken nur im äußersten Zugzwang sich darauf einließ und bevorzugt deutlich Schwächere (hier auch bevorzugt die ohne „Lobby“!) mit Rückendeckung seiner Leute angriff.

      Das Kung Fu ist das Ergebnis des Waffenverbotes für Nicht-Adelige und Nicht-Krieger.
      Wie sonst sollte ein Orden sich behaupten können, wenn es genügend Feinde gibt, die ihn unterbinden wollen?
      Verhandlungen? Diplomatie? Verträge mit Blackwater/Academi?

      Die sogenannten sozialen Schutzmechanismen versagen regelmäßig, dafür gibt es erschlagend viele Belege.
      Wie federleichtes an anderer Stelle bereits dazu kommentierte:
      Das Prinzip gegenseitg abhängiger Leistung ist existenzuntauglich. Das ist das Problem. Existenz kann nur sicher sein, wenn sie bedingungslos konstruiert ist. Wenn sie auf Eigenmacht beruht, und nicht auf Abhängigkeit.

    • tulacelinastonebridge
      Oktober 31, 2014 um 11:59 pm

      Die wahre Kunst des Kämpfers ist nicht, den äußeren Feind zu besiegen,
      sondern den inneren Feind (Kampf mit sich selbst) zu überwinden und
      somit zu innerem Gleichgewicht und Harmonie von Körper und Geist zu gelangen.
      Kung Fu, mit der richtigen Einstellung gelernt, führt zu innerem und äußerem Frieden.
      – Meister Wolf
      (Meister und Gründer von Shaolin Kung Fu Wien)

      • tulacelinastonebridge
        November 1, 2014 um 12:02 am

        ……Meister Huru, ich denke unser wahrer Gegner, das sind wir selbst……..

        • tulacelinastonebridge
          November 1, 2014 um 12:08 am

          EIN DIALOG MIT DEM LEBEN

          by anssi · Oktober 30, 2014

          „Was soll ich tun?“ fragte er.

          „Was würdest du tun, wenn du schon alles hättest, was du willst?“, fragte das Leben.

          „Wenn ich alles hätte, würde ich nichts tun.“

          „Dann tue nichts.“

          „Das kann ich nicht.“

          „Warum nicht?“

          „Nichtstun, macht mich unglücklich.“

          „Wenn du nichts tust, dann tue ich etwas für dich.“

          „DU machst mich also unglücklich?!“

          „Ja.“

          „Warum?“

          „Um dich glücklich zu machen, muss ich in dir sauber machen, und der Staub, den ich dabei aufwühle, macht dich unglücklich.“

          „Und wenn ich sauber bin, bin ich dann glücklich?“

          „Ja.“

          „Wieso?“

          „Weil Glück dein natürlicher Zustand ist.“

          „Was muss ich tun, damit du schneller fertig wirst?“

          „Nichts!“

          „Das halte ich nicht aus.“

          „Dann tue etwas.“

          „Werde ich dann glücklich?“

          „Nein.“

          „Warum ist das so schwer?“

          „Ist es nicht. Du musst nur ein wenig Unglück ertragen können. Von nichts, kommt nichts – außer vom Nichtstun.“

          „Sehr witzig.“

          „In der Nicht-Tat.“

          „Und wenn ich sauber bin, was dann?“

          „Dann ist es egal, was du tust.“

          „Ich meine: Wie bleibe ich glücklich?“

          „Tue nichts, wenn du dich fürchtest, etwas zu verlieren. Und tue nur etwas, wenn dir der erste Schritt mehr Freude bereitet, als nichts zu tun. Überlass mir alles andere – ich kümmere mich um den Rest. Habe Vertrauen.“

          „Okay, ich tue nichts. Fang an zu putzen.“

          „Dann entspann dich – das könnte heftig werden. Und noch etwas…“

          „Ja, was?“

          „Nicht denken – nur fühlen!“

          “Warum?”

          “Sonst geht der Staubsauger nicht an.”

          • November 1, 2014 um 12:56 am

            @ tulacelinastonebridge

            Genial!
            Vielen Dank!
            Schönes WE!

            Wolfgang Heuer

            http://www.Seelen-Oeffner.de

          • tulacelinastonebridge
            November 1, 2014 um 7:58 pm

            🙂 Wolfgang Heuer……..

            …… kannst Du dir vorstellen, das Du das Alles bist?

          • November 2, 2014 um 12:51 am

            @ tulacelinastonebridge

            „…. kannst Du dir vorstellen, das Du das Alles bist?“:

            Ja. UND auch das Feinstoffliche, das man mit den grobstofflichen Augen nicht sieht.

            Und Du?

          • tulacelinastonebridge
            November 2, 2014 um 10:59 am

            Guten Morgen und ja, ich kann mir das auch vorstellen, es ist ein wunderbares Gefühl. 🙂

          • November 2, 2014 um 4:54 pm

            @ tulacelinastonebridge

            Daß ich mir das vorstellen kann, schließt nicht aus, daß ich mir auch noch anderes vorstellen kann.
            Deine Frage habe ich mit „ja“ beantwortet, aber damit habe ich noch nichts dazu gesagt, WIE – „im Detail“ – ich mir das vorstelle, wie mein „Weltbild“ aussieht, in dem ich diese Vorstellung widerspruchsfrei einordne(n kann).

            Ein Problem dabei ist, daß unsere – rationale – Sprache keine oder kaum Begriffe dafür kennt, was zu benennen / bezeichnen / beschreiben wäre.

            Beispiel ( Analogie:

            Ein Raumfahrer von der Erde landet auf einem anderen Planeten und trifft auf ein „Lebewesen“ (nach seiner Einschätzung) und fragt dieses Wesen nach seiner Identität („Wer / was bist du?“) und das Wesen (wir wollen der Einfachheit halber unterstellen, es spräche die gleiche Sprache wie der Mensch) antwortet: „Ich bin Al-wa-i“.
            Angenommen, es handele sich bei unserem Raumfahrer um einen typischen zivilisierten, also traumatisierten und folglich neurotischen, selbst-entfremdeten, Menschen, wird er seine entsprechenden – materiell-grobstofflichen – Vorstellungen auf die Welt von Al-wa-i übertragen und Dinge / Eigenschaften / Fähigkeiten / Verhältnisse usw. auf Al-wa-i und seine Stammesschwestern und -Brüder übertragen und NICHT erkennen, um wen / was es sich dabei handelt. Selbst wenn Al-wa-i darüber etwas erzählte, könnte der Mensch es nicht verstehen. Ebensowenig wie der typische – mehrheitsnormale – zivilisierte, traumatisierte (und ungeheilte) noch-neurotische Mensch nicht versteht, was die Lebewesen auf seinem Heimatplaneten sind. Einschließlich seiner eigenen Art. Weil er von dem Wissen darüber „abgetrennt“ ist. Und es ist nicht nur „rationales Wissen“, was ihm da fehlt, sondern es ist der Zugang zu einer Seins- / Bewußtseins-Ebene, die ALLEIN in der Lage ist, sich das vorzustellen bzw. es wahrzunehmen bzw. auch dem Menschen ermöglicht, in den „Kategorien“ dieser „höheren“ Seins-Ebene zu DENKEN und danach zu handeln. Der auf die materielle / rationale Ebene begrenzte typische mehrheitsnormale, traumatisierte, neurotisierte, entfremdete, Mensch kann das nicht. Und KEIN grobstoffliches Mittel kann ihm das ersetzen, was ihm damit fehlt.

            Al-wa-i ist – wie seine Stammesschwestern und -Brüder GEHEILT; ist NICHT entfremdet, nicht neurotisch, usw. Al-wa-i ist sich seines wahren Seins bewußt; er hat die Phase des Kind-Seins erfolgreich durch das wahre Erwachsenwerden abgeschlossen und ist zu einem voll bewußten Teil des großen Ganzen geworden. Al-wa-i ist sich seiner wahren Identität und seiner „Rolle“ und seines „Amtes“ bewußt und übt es nach bestem Vermögen aus. Al-wa-i weiß, er ist (ein) „Alles-was-ist“. Auf der Erde nennen wir das z.B. GE-IST, irrtümlicherweise meist „Geist“ gelesen / gesprochen und nicht richtig verstanden. Geist auf lateinisch heißt „mens“. KLEINE Geister würde man „Geist-lein“ nennen – oder unter Verwendung des lateinischen Begriffes „Mens-lein“ – oder „Mens-chen“ = Menschen. Und weil Geist (GE-IST) Gott ist, sind wir alle „kleine Götter“. „Gotteskinder“, „Kinder Gottes“. AUSSER, daß wir auch – als Körper (Materie) seine Geschöpfe sind. Wir Menschen sind also Zweierlei: Materie und Geist. Im Bewußtsein der Materie wachsen wir zunächst mal in der Kindheit auf und wechseln dann – üblicherweise am Beginn der Pubertät, im Prozeß der „Initiation“ / „Ascension“ – in das Bewußtsein des Geistes. Von diesem Bewußtseins-Wechsel ist aber die zivilisierte Gesellschaft „entfremdet“ – durch eine „Krankheit“, die aber grundlegend heilbar ist.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang Heuer
            http://www.Seelen-Oeffner.de

          • tulacelinastonebridge
            November 2, 2014 um 6:28 pm

            Lieber Wolfgang……

            boahhh im ersten Moment hab ich mir bei deinem comment gedacht…… 🙄 will sich der jetzt den Pulitzer-Preis holen? im zweiten Moment ist mir dann Freud eingefallen! Im dritten Moment, hab ich dir deine erste Antwort, von….das du dir vorstellen kannst, Alles zu sein…..nicht mehr abgenommen.

            Und jetzt trink ich mal meine heiße Tasse Kakao fertig.

            Tja so kann´s gehen. 😉 🙂

          • November 2, 2014 um 9:23 pm

            @ tulacelinastonebridge

            LOL!

            Das Problem ist, daß wenn wir über die – höhere – Wirklichkeit – rational – kommunizieren, wir uns auf die „niedere“ Dimension des Seins, auf die materielle / rationale Ebene begeben müssen. Und dann erliegen wir auch dem Phänomen der Fehldeutung der rationalen Begriffe.

            Du und ich haben offenbar nur verschiedene Arten der Vorstellung des „WIE“.

            Daß du aufgrund meiner Schilderung(en) nun schreibst, daß du mir meine vorherige Antwort „ja“ nicht mehr abnimmst, finde ich nicht nachvollziehbar. Leider schreibst du nichts Inhaltliches dazu.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang

          • November 2, 2014 um 9:28 pm

            @ tulacelinastonebridge

            Bist du Gott?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang

          • tulacelinastonebridge
            November 2, 2014 um 10:23 pm

            Bist du Gott? 😀 Ja was glaubst denn du, was ich bin? Und was verstehst du unter Gott? 🙂

          • November 4, 2014 um 2:11 pm

            @ tulacelinastonebridge

            „Ja was glaubst denn du, was ich bin?“:

            Ja, was glaubst du denn, was ICH glaube?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang

      • November 1, 2014 um 12:39 am

        @ tulacelinastonebridge

        Sehr richtig!
        Lange Diskussionen sind überflüssig!
        Es geht im Leben primär darum, DIESEN einen wichtigen Punkt zu verstehen – in der von dir geschriebenen Formulierung oder einer anderen. Es gibt viele Analogien dafür.
        Jesus z.B. sagte: „Ich habe die WELT überwunden“.
        Siegfried „sagt“: „Es geht darum, sich dem Drachen zu stellen – und ihn zu besiegen.“
        Dornröschen „sagt“: „Es geht darum, die Dornenhecke zu überwinden und die schlafende Prinzessin zu erlösen.“
        usw.

        Der typische zivilisierte Mensch jedoch leidet an einer pathologischen Überbetonung des rationalen Denkens und Vernachlässigung / Verkümmerung des GANZHEITLICHEN Wahrnehmens und Denkens. Sonst würde er ab der Initiation / Ascension die göttliche Weisheit ringsumher erkennen und sinnvoll deuten können. Wir sind davon ÜBERALL umgeben UND potenziell auch durchdrungen. Zur Aktivierung des Potenzials bedarf es „nur“ des Wechsels der Bewußtseins-Ebene.

        Der typische zivilisierte, traumatisierte, neurotisierte und entfremdete Mensch ist nur EINEN Gedanken weit vom „Paradies / Himmel auf Erden“ entfernt. Und das ist der Gedanke seiner – wahren – Identität.

        Herzlichen Gruß!

      • federleichtes
        November 1, 2014 um 1:36 am

        Und wo ist Luna? Man kann doch nicht den ganzen Tag fernsehen, oder?

        „Wenn du Buddha triffst, dann töte ihn“.
        Soll sagen, dass Du Buddha niemals außerhalb von Dir selbst finden kannst.

        Mir rettete die gute Deutsche Budda das Leben. Bis heute bin ich ihr treu geblieben – Weihnachtsstollen und ’nen fingerdick drauf. Das funzt.

        Mr. Chattison möchte ich aus meiner Sicht ergänzen:

        „Unabhängig von Lob und Tadel zu sein“.
        (was nicht bedeutet, sich argumentativer Vernunft zu verweigern)

        @ Heureka
        Bereiten Sie sich bitte auf meine Frage nach Ihren psychiatrischen Erfahrungen vor. Falls Sie übers Wasser laufen können – Blässhühner können das auch.

        Wir fahren morgen in den Botanischen Garten. Also Ruhe vor mir, echter Feiertach, allerdings nur bis zum Abend.

        Euer
        Wolfgang

        • November 1, 2014 um 1:55 am

          „“Und wo ist Luna? Man kann doch nicht den ganzen Tag fernsehen, oder?““

          🙂

          Erstens: Doch, kann man.

          Zweitens: Trotzdem habe ich ab und zu noch ein paar andere Sachen zu tun. 😉

          Und Drittens: War mir heute ein bisschen zu anstrengend hier… 😦

          • federleichtes
            November 1, 2014 um 3:14 am

            Erstens hatte ich geahnt.
            Zweitens nicht wirklich überraschend.
            Drittens lag ich vollrichtig.
            (ich kuschel auch lieber, als oller Seebär reite ich auch Stürme ab)

            Danke für Deine Zeilen – jetzt brauch‘ ich vor dem Schlafengehen auch keine Köstlichkeitsbutter mehr.

            Gruß
            Wolfgang

  2. federleichtes
    Oktober 31, 2014 um 6:26 pm

    Die im Film dargestellte Selbstbezogenheit erfolgte als Prinzip des “Schwarzen Lochs” – als Weg in die Singularität. Wir erleben sie als Schatten-Wahrnehmung. Im Großstadt-Moloch, wo Schläger- und Einbrecherbanden Individualität ersticken; im Staat, der Schutz verspricht und Verelendung leistet; in der Zerstörung der Natur und der zu erwartenden Trostlosigkeit. Wir erleben sie in der abgestumpften Konformität, dem Ungeheuer zu dienen. Wir erleben sie in glanzlosen Augen unserer Kinder. Wir sind unablässig konfrontiert mit dem Schwachsinn des Wahns und damit verbunden einer Hilflosigkeit gegenüber seiner unerbittlichen systemischen Präzision und deren destruktiven Darstellungsformen. Und nu?

    “Wenn nicht auf das Selbst bezogen leben, wie und wozu denn sonst, bitteschön???”

    Das Selbst in allgemeiner Bedeutung strich ich aus meinem Themenkatalog. Ich bleibe bei mir selbst. Und dem, was mich vordringlich interessiert: Mich interessieren meine Freunde, und dass ich mir Freund bleiben kann. Mehr ist meine Selbst-Welt nicht als ein kleines beschütztes Feld in einer großen feindseligen Welt. Etwas Anderes zu wollen, pardon, entspricht eben nicht meiner inneren Welt. Wer eine Bühne braucht, bitte sehr, ich brauche keine. Wer Anerkennung und Lob und Beweihräucherung braucht, bitte sehr – für mich singen die Vögel.

    “Mir scheint dies die wahrhaft wesentliche Grundlage des Lebensprinzips zu sein – die Sehnsucht nach Auflösung von Spannungen, die aber gleichzeitig Grundlage der Lebensexistenz überhaupt sind ( siehe Energie als Potentialgefälleprinzip, das nur unter Spannungsverhältnissen wirken kann!).”

    Da haben sie den Fisch an der Angel.
    Des Menschen Problem ist sein Trauma. Damit präsentiert er das Trauma schlechthin:

    Die Machtlosigkeit, sich gegen die Zerstörung
    natürlicher Existenz wehren zu können.

    Einfach gesagt, nicht so leicht erklärt. Stellen wir uns einen Energiekreislauf zwischen Freunden vor. Der Kreislauf ist so stark, wie das schwächste Glied – und das schwächste Glied erwischt es. Und das Prinzip, dass A für B und B für C und C für D leistet, ist zum Teufel, wenn die Energie von D nicht zu A fließt, sondern abgezockt wird. Stellen wir uns einen Vorfall in einer Familie vor – am besten mal einen in meiner. Als mein Bruder im Alter von 19 Jahren zu Tode gefahren wurde, war die Familie fertig. Der Vater des Toten soff sich ins Krankenhaus, ich übernahm seine marode Firma, brachte sie mit enormem Einsatz in Schwung, zerstörte damit meine Familie – und als der Vater des Toten nach sechs Monaten aus dem Krankhaus kam, soff er mit den Mitarbeitern und schmiss mich raus.

    Das Prinzip gegenseitig abhängiger Leistung ist existenzuntauglich. Das ist das Problem. Existenz kann nur sicher sein, wenn sie bedingungslos konstruiert ist. Wenn sie auf Eigenmacht beruht, und nicht auf Abhängigkeit.

    “Und wenn ich die Wahl hätte zwischen – einmal vollkommen ich selbst zu sein und 100 Jahren Selbstverleugnung, Selbsttäuschung und Selbstqual – ich wählte sofort diesen einen Augenblick und wäre es mein letzter!”

    Danke sehr – ich wusste, ich bin nicht ganz alleine auf der Welt.

    Ich möchte für mich sagen: Meine Freunde können alles von mir haben, nur mein Selbst nicht – ums Verrecken nicht. So lasse ich mich niemals korrumpieren für eine B-Leistung, die die Aufgabe eines A erfordert. Denn, der energetische Weg von Alpha nach Omega, der über ein B (C, D usw.) führt, ist der gefährliche Weg, der Weg des wegelagerischen Geistes. Was es also braucht, ist der direkte Weg von Alpha nach Omega. Und genau das ist mir mein Selbst: Das Fließen (von Energie) zwischen zwei untrennbaren Punkten – IN MIR.

    Wenn ich richtig fühle, lieber Mr. Chattison, werden Sie das, was ich nur als richtig fühlen kann, mit Allerlei unterfüttern können – und es auch tun. Sie verstehen ja nicht weniger von einem köstlichen Leben, als ich. Gestern in der Mühle, ein Dame mit vier Tüten, ein Chef, der Kundschaft bedienen musste: Ich mach das schon (die Tüten zum Auto der Dame tragen). Sie bedankte sich, und ich sagte: Die Höflichkeit ist der Gewinn. Bedeutet mir, entweder ich mach’s mit dem Herzen oder lasse es bleiben. Eben war der Eichelhäher da und holte sich von den ungeschälten Erdnüssen, die ich gestern holte. Das war eigentlich bereits egal, weil ich meine Freude direkt bereits gestern hatte. Und indirekt immer, weil ich nicht der geschundenen Kreatur leiste, sondern meiner Selbstachtung wegen.

    Vielen Dank, Mr. Chattison IMMER willkommen.
    Wolfgang

  3. Gerd Zimmermann
    Oktober 31, 2014 um 6:42 pm

    Was waere wenn……
    Jemand seine All-Einheit erkennt, was wir zweifellos, alle
    verkoerperten Bewusstseine sind.
    Dann wuerde doch der goldene Rahmen die Nummer
    Eins sein und nicht meine getraeumten Sorgen und Noete.

    Lieber Gott, schicke mich bitte in 300 Jahren noch einmal auf die
    Erde. Ich stoere hier wirklich. Ich rufe Engel 07…..

    Gerd

    • federleichtes
      Oktober 31, 2014 um 7:25 pm

      Der Goldene Rahmen existiert hier auf Erden. Auf der einen Seite Schwarz, auf der anderen Seite Weiß. Nach unten wird’s graugrünbraun, und nach oben licht. Wer wann wo das Lichte sucht, ist doch dem Rahmen schei..egal. Und Dein Rahmen, kannst Du träumen, so viel und so lange Du möchtest – ist dem Rahmen hier (LebensBEDINGUNGEN) auch dingsda. Hier geht’s zur Sache, Schätzchen. Hier ziehen sie dir die Fingernägel raus, auch wenn du eine Zangenallergie hast.

      Wer hat denn Sorgen und Nöte, hmm. Dies’s vielleicht nötig haben, hmm? Die in den Himmel wollen und sich hier UNTER aller Sau benehmen, die etwa? Oder hat etwa die All-Einheit Sorgen und Nöte? Gar solche, die wir hier auszubaden haben? Gibt’s nur deswegen Wasser, hmm? Wäre ja sehr spendabel. Spendabel könntest Du auch sein und mir das WESEN der All-Einheit mal etwas genauer erklären. Ich weiß ja nix, und mir sacht ja keinen wat.

      Du störst hier mit Deinen harmlosen Absonderungen gar nicht. Die versteht kaum einer, und was die Anderen absondern, auch nicht. Also, willkommen im Klub der zahnlosen Absonderer (KZA). willst Du Präsident sein? Ich wähl‘ Dich. Und vielleicht der 007 auch, wenn Du ihn nicht so voll quatscht. Kopf hoch, Pursche – Gott ist nur ein Trauma-Äquivalent. Dient der Harmonie von Allmacht und Ohnmacht. Geil? Finde ich auch.

      Man hört sich.
      Wolfgang

  4. Oktober 31, 2014 um 7:11 pm

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wenn wir die Menschheit aus den Augen eines Außerirdischen betrachten, werden wir erkennen müssen, das wir Menschen die widersprüchlichsten Geschöpfe sind. Wir vernichten unsere Erde, wir vernichten andere Menschen und Tiere. Wozu sind überhaupt die Menschen da? WEnn wir nicht endlich begreifen, das wir Menschen zur Erhaltung völlig anders leben müssen, werden wir auch vernichtet!

    • Oktober 31, 2014 um 8:35 pm

      @ robertknoch

      „… das wir Menschen die widersprüchlichsten Geschöpfe sind. Wir vernichten unsere Erde.“:

      Ich bitte, zu differenzieren!
      Es sind nicht „wir Menschen“, die das tun, sondern – nur – wir „Zivilisierten“, die Neurotischen, Entfremdeten, Traumatisierten.

      Eshandelt sich dabei um eine – grundlegend und völlig natürlich HEILBARE – Krankheit, die vor etlichen tausend Jahren bei einem begrenzten Teil der Menschheit – wahrscheinlich in Asien – ausgebrochen ist und sich immer weiter ausgebreitet hat.

      Wermehr dazu wissen möchte, kann mich gern fragen. Ich bin seit über 20 Jahren inensiv am / im Thema.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang Heuer

      http://www.Seelen-Oeffner.de

  5. Oktober 31, 2014 um 8:29 pm

    Ich habe darauf verzichtet, den Beitrag vollständig zu lesen. U.a. weil ich derlei pathologische Negativität schon zur Genüge genossen habe in meinem Leben. Allein die wiederholte Verwendung von Fäkalbegriffen weist den Autor als entfremdet / traumatisiert / seelisch belastet aus.

    „Viel Lärm um nichts“. Viele Worte um einen IRRTUM, um DIE LÜGE, die in die Welt kam mit dem Ereignis infolgedessendie erste Frau von Adam, Lilith, „verschwand“ und die zweite sich verführen lies – ebenso wie ihr Mann – und das Paradies verlassen werden mußte.

    Nur das Bewußtsein des WAHREN, ganzen; HEILEN, Menschen kann die Zusammenhänge / Ursachen verstehen.

    Deshalb auch hier wieder die Empfehlung:

    „Trachte ZUERST nach dem Reich Gottes; alles andere wird dir (dann) zufallen.“

    Grundlegende Heilung ist in jedem Einzelfall möglich.

    Bei Nichtheilung droht das, was IMMER droht bei dem zur Kollektiven Neurosegehörigen Mangel an Lebens-Energie: Mangel an Leben / Lebendigkeit / Gesundheit – usw.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer

    http://www.Seelen-Oeffner.de

    • chattison
      November 1, 2014 um 9:03 am

      Tja, wer derart unfreundliche und unqualifizierte Kommentare schreibt, muss sich dann halt leider einen Spiegel vorhalten lassen:

      Ich habe darauf verzichtet, den Beitrag vollständig zu lesen. U.a. weil ich derlei pathologische Negativität schon zur Genüge genossen habe in meinem Leben. Allein die wiederholte Verwendung von Fäkalbegriffen weist den Autor als entfremdet / traumatisiert / seelisch belastet aus.

      Schön, dass Sie sich ein Urteil erlauben, ohne sich vollständig informiert zu haben.
      Es steht daher zu vermuten, dass Sie dies grundsätzlich so halten und von daher Ihre „Urteile“ schlicht unbrauchbar sind.

      Was die Verwendung von „Fäkalbegriffen“ angeht, unterliegen einzig und allein Sie offensichtlich einer neurotischen Fixierung in der kategorsichen Ablehnung derselben.
      Dies ist zugleich Anlass, Ihre eigene behauptete Ent-Neurotisierung nachhaltigst in Zweifel zu ziehen und darum keine Weiterempfehlung wert.

      Ihre neurotische Fixierung auf Ablehnung sogenannter „schmutziger“ Begrifflichkeiten lässt auf ein gestörtes Verhältnis zu Ihrer Mutter schließen, die Sie möglicherweise ablehnte, weil Sohnemann zuviel Kacka gebaut hat?
      „Junge, lass den Scheiß!“ oder „Wat soll denn der Scheiß schon wieder!“
      (hören Sie ab hier jetzt auch auf zu lesen???)

      Ja, das kann empfindlich treffen und nachhaltige Störungen erzeugen, die sich dann fort-sublimieren in gar wunderliche Neurotizismen wie die vorgebliche Ent-Neurotisierung durch KZN! – „Endlich sauber! Endlich rein! Mutti schimpft nicht mehr!“
      Die (heile) Welt (des heureka) ist gerettet!!!

      Das sind übrigens keine unbotmäßigen Beleidigungen oder willkürlichen Mutmassungen meinerseits, das ist durchaus gängiges Urteil in der Psychologischen/Psychiatrischen Praxis – von der man sonst halten mag, was man will, aber hier fand auch das blinde Huhn mal den Stein des Anstosses.

      Gut, dass Sie nicht in sozialen Dingen unterwegs sind, denn dort würde Ihnen so Ungeheuerliches wie die Vokabel „Scheiße“ fortlaufend begegnen – kurz: Sie wären dort eh nicht sozial kompatibel und praktisch integrierbar, da Sie ja jegliche Fortsetzung irgendwelcher Auseinandersetzungen mit menschlich interaktiven Belangen strikt verweigerten, sobald iIhr, ach so hehres Sprachempfinden derart derb verletzt würde – kurz: Sie wären dort unbrauchbar und damit überflüssig.

      Man stelle sich mal jemanden wie Sie im Pflegedienst vor oder in irgendeinem Pack-an-Beruf? Lächerlicher Gedanke, nicht?
      Aber auch überall dort, wo exkrementelle Bezüge verbal hergestellt würden z.B. als Lehrer in Kontakt mit Kindern – die haben da übrigens ganz unneurotisch weniger Berührungsängste als Sie^^

      “Viel Lärm um nichts”. Viele Worte um einen IRRTUM, um DIE LÜGE, die in die Welt kam mit dem Ereignis infolgedessendie erste Frau von Adam, Lilith, “verschwand” und die zweite sich verführen lies – ebenso wie ihr Mann – und das Paradies verlassen werden mußte.

      „Viel Lärm um nichts.“ – eine treffliche Zusammenfassung Ihrer vorgeblichen Entneurotisierung und Ihrer Propaganda um dieselbe.
      Auch „Irrtum“ und „Lüge“ sind zielicher gewählt für Ihre angebliche Heilung.
      Und dass selbst die (ersten) Menschen stiften gehen, wenn sie mit Ihrer Neurose in Berührung kommen – das sollte Sie dann doch ein wenig nachdenklich stimmen.
      Aber es steht zu vermuten, dass Sie gar nicht mehr wissen, wie das geht, denn seit über 20 Jahren hatten Sie als perfekter Mensch ja keinerlei Anlass mehr dazu?!

      So, das war´s.
      Normalerweise hätte ich auf Ihre Kommentar-Ausscheidung nicht geantwortet, da Sie sich aber zu meinen Inhalten und zu mir so verhielten, war es Zeit mal unverblümt zu sagen, was mit Ihnen aus meiner Sicht los ist.

      Dem Herzchen 3 Herzchen

      • November 1, 2014 um 11:23 am

        @ chattison

        Wieder nicht gelesen.
        Es ist einfach nicht gesund, sich dem kranken Treiben auszusetzen bzw. es in sein Bewußtsein zu lassen – es sei denn, um konkret zu helfen (wo die Hilfe angenommen wird).

        Da habe ich wahrlich besseres zu tun.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang

      • federleichtes
        November 1, 2014 um 12:00 pm

        Gestern dachte ich weiter. Es ging vor ein paar Tagen los: Heureka soll froh sein, dass Sie die Aussichtslosigkeit einer Diskussion mit seinen fixierten Stanspunkten erkannten und schweigen. Woraus ein eher niederträchtiger Dedanke entstand: Ich gönne ihm dieses Gespräch nicht.
        Was ich noch weiter dachte, betrifft die Erfindung der KZN. Ich wollte Ihnen bitten, so eine Art VPT zu erfinden. Die wäre zumindest ein bisschen lustich.
        Mit Susanne sprach ich über Menschen ihrer Hausgemeinschaft. Sie wohnen seit etwa zwei Jahren dort, und seitdem ist Unfrieden im Haus. Weil sie sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen, und sich nicht kümmern um das, was sie betrifft. Wenn diese Leute durch den Eingangsbereich liefen, stinkt es dort – nach „Parfum“. Ich sagte, die stinken nach Parfüm, weil sie einen anderen Gestank übertünchen müssen: Ihr Herz aus Scheiße.

        Tscha, das sind so die Kleinigkeiten, die mich zu erinnern vermögen, wie viele sehr nette Menschen wir kennen. Zu diesem Phänomen gibt es eine weithin verbreitete Weisheit: Ein Arschloch ist immer dabei. Als Schwarzes Schaf, als Intrigant, als jemand, der nicht einfach in seinem Dreck spielen und die anderen in ihrem Dreck spielen lassen kann – nein, der muss seinen Dreck in den Dreck anderer werfen und Zetermordio schreien.

        Ich dachte auch an die Menschen, die hier schreiben, die über das Kommentieren hinaus von sich erzählten – und mir ermöglichten zu erkennen: Die/Der ist „rund“. Was Sie/Er macht, entspricht dem, was Sie/Er denkt und schreibt – oder spricht (ja, ich kenne einige Stimmen, danke!). So kommen zu den informativen Aussagen das Exformative, was bewirkt, nicht an jedem Wort kleben zu bleiben, sondern den Kern vieler Sätze erfassen zu können. Denn über all den Sätzen, die wir gemeinsam in den Jahren schrieben, schweben ja Persönlichkeiten. Solche, die man schätzen lernte, solche, von denen man sich abwendete.

        Ein friedliches, konstruktives Miteinander ist also möglich. Erschwert wird es durch Menschen, bei denen der Wasserhahn tropft, und die den Nachbarn Idioten nennen, weil der zwecks Renovierung keinen Klempner, sondern einen Maler bestellte.

        Ach so, die VPT. Es handelt sich um die Entdeckung des Vierbeinigen Pferde-Typs. Vor Urzeiten bereits wurde dieser Typ von einem Dreibeinigen Schaukelpferd entdeckt und als völlig verrückt klassifiziert.

        Jetzt aber los.

        Gruß
        Wolfgang Herbert

  6. EM
    Oktober 31, 2014 um 9:58 pm

    Sind es nicht auch die teils willfährigen Schafe, die das ihnen (von der Spitze der Pyramide) zugeworfene Wolfsfell nur zu gerne überstreifen, vergebens hoffend, in der Matrix einen echten Wolf zu gebären? Schafe gebären in der Regel jedoch weder Leitwölfe noch stecken sie ihren Pferch selbst ab. 😉

    Gruß
    EM

  7. chris
    November 1, 2014 um 8:11 am

    Guten Morgen!

    tja – dieser Artikel vertritt halt eine bestimmte Sichtweise einer Generation die Konsequenz von einem Haufen schlechter Programmierungen ist…

    man schaue sich das letzte Jahrhundert an – der Jetztzustand ist die Momentaufnhame der fraktalen Enwicklung und vor Allem der Programmierungen der letzten Generationen – und damit das auch ja schön anhält – gibt es sowas wie aufgezeichnete Geschichte – die der Kontinuität dient und von Gesetzgebung ergänzt wird

    dies alles ist Ausdruck von Identifikation mit dem Verstand – im Grunde haltet der Mensch sich für etwas – was er nicht ist – aus dieser falschen Identifikation mit dem Körper und dem Denken heraus – entstehen alle Ängste – zu allererst

    die Angst vor dem Sterben – der Auflösung des Ich-Gefühls welches aus dieser falschen Identifikaton entsteht –

    das ist die Ursache allen Übels – zu anderen Zeit waren Menschen bewusst – Erkenne dich selbst – die Dominanz des westlichen Wertesystems stürzt das humane Sein in den Abgrund – da hier die schlimmsten Falschidentifikationen aus den Religionen heraus gesäht waren

    mensch hat wahrscheinlich in vielen Teilen immer gegen die Natur zu kaempfen gehabt – wohl weniger am äquator als in spitzbergen – dieser kampf gegen die natur ist aber auch der kampf gegen die vergänglichkeit des eigenen seins…

    mittlerweile sind einfach viele menschen hier – nun kämpft jeder gegeneinander – wieso eigentlich – es ist immer wieder dasselbe – falsche programmierung – eben genau das was dieser artikel ausdrückt –

    SIE DÜRFEN NICHT GLAUBEN; DASS DAS WAS SIE DENKEN KÖNNEN UND GELERNT HABEN WAHRHEIT IST –

    WER IST BEREIT ALLES GELERNTE ALLES WISSEN ÜBER BORD ZU WERFEN

    diese Wissen ist wieder nur programmierung einer fraktalen Entwicklungsrichtung von einem Konzeptionellen verstand – es handelt sich

    immer nur um Nachdenken – die Nachschau des gespiegelten Egos – als Schlöpfungslinse aller Cokreatoren –

    WIR DENKEN NACH WÄHRENDESSEN DAS LEBEN SCHON LÄNGST WIEDER WEITERGEGANGEN IST

    die Lösung: recht simpel – auslöschung der grundlegenden Verknappungsfaktoren- wie Bankwesen, Fleischessen … etc.

    diese resultieren aus dem allegemeinen Wachstumsprinzip heraus – daraus entsteht dann Gier etc. – einfache Grundregel – Körper wachsen bis zu einem bestimmten Punkt und erhalten dann die Funktion

    dasselbe gälte für Eigentum – agglomeration bis zu einem bestimmten Wohlstandsgrad und Ehaltung dieses – keine Vererbung von irgendwelche Vorzugsrechten oder sonstigen Vermögen –

    ich weiß – das klingt nach kommunismus – aber ganz ehrlich – im einfachsten Denken ist uns klar wie es weitergehen oder nicht weitergehen kann –

    einen wunderschönen tag und liebe gruesse
    christian

  8. titelfrei
    November 1, 2014 um 10:55 am

    „Zuallererst fühlte ich mich gedrängt, festzustellen, dass dieser Kosmos zu 99,9999…% ein extrem lebensfeindlicher, eben feindseliger Ort ist und das Gefasel von Schönheit und Ordnung desselben (die es tatsächlich gibt, aber nur auf einem extrem abstrakten Niveau) dem Leben selbst gar nichts schenkt.
    Betonung auf “Schenken”.
    Ohne extremste Ausnahmebedingungen von den kosmischen Standards wäre ein komplexes Leben hier vollkommen unmöglich. (Dringende Empfehlung hierzu: Stanislav Lem – Das Katastrophenprinzip: Die kreative Zerstörung im Weltall von 1983!!!).
    Leben erscheint hier als Emergenz von einer wahrhaft endlosen Serie von auf ganz exquisite Weise verknüpften Unwahrscheinlichkeiten.
    Und ohne drastischste Umwälzungen selbst innerhalb der bereits existierenden Erde mit bereits vorhandenen einfachen Lebensformen wäre selbst dann immer noch kein komplexes Leben entstanden.
    Leben ist also ein Produkt einer schier unendlichen Serie von Katastrophen – von kosmischem Ausmass bis hin zu Myriaden individuell erfahrener Kleinstscheiterungen (Jede Sekunde müssen viele Zellen sterben, damit Dein Leben insgesamt grundsätzlich möglich bleibt!).“

    Ziemlich waghalsig solche Behauptungen. Wir können nur 5 % dessen wahrnehmen, was ist. Wenn ich von meiner Wohnung nur 5 % wahrnehmen könnte, würde ich mich hüten Aussagen über Quadratmeter, Kubikmeter oder ähnliches zu machen. Mir wäre ziemlich mulmig, könnte ich mir doch gar nicht mehr sicher sein, ob da nicht noch andere Lebensformen, von denen ich gar nichts mitbekomme in meiner Wohnung sind. Ganz zu schweigen davon, dass es mittlerweile Theorien gibt, die die Welt als Projektion darstellen. Wie schnell würden da aus 99,99999…% 0,0%? Also, der Regenwurm, der behauptet die Welt sei Dreck, mag ja für seinen Horizont recht haben. Aber Alles was über seinen Horizont hinausgeht als nicht gegeben zu postulieren?
    Die beschriebene Einbahnstraße des Lebens, dass Zellen sterben, damit Jemand’s Leben möglich wird, ist eher eine mehrspurige Straße in beide Richtungen, denn die Zellen innerhalb eines mehrzelligen Lebewesens leben nicht nur für, sondern auch vom und durch den Gesamtorganismus.

    „Wer da erwartet, dass das Leben ein lauschiger Platz ist und dahingehend konzipiert wurde, der hat da etwas Grundlegendes miss- oder gar nicht verstanden.
    Unter dem Druck maximaler Feindseligkeit der Lebensumgebung, der permanenten Bedrohung (siehe nur einmal die mindestens 5 großen Artensterben durch massive Impacts in das Lebensareal), ist kein Raum für Ansprüche gegeben, die Anrechte auf “Gutes”, “Schönes”, “Leichtes” etc. geltend machen wollen.
    Natürlich gibt es auch das, aber es ist von dieser flüchtigen Konsistenz eines Augenblicks wie so manches Bild von Federleichtes, Momentaufnahmen der Stimmigkeit.
    In der Musik wird ein gutes Stück dahingehend komponiert, dass Dissonanzen, die haarscharf neben der Spur liegen – also gerade noch erträglich sind -, sich am Ende in einer Konsonanz wohltuend auflösen.
    Ein solches Stück erzeugt Sehnsucht nach “Erlösung” durch “Auflösung” der Spannung, die durch den “Leidensdruck” der Dissonanzen aufkommt.
    Mir scheint dies die wahrhaft wesentliche Grundlage des Lebensprinzips zu sein – die Sehnsucht nach Auflösung von Spannnungen, die aber gleichzeitig Grundlage der Lebensexistenz überhaupt sind ( siehe Energie als Potentialgefälleprinzip, das nur unter Spannungsverhältnissen wirken kann!).
    Aus der Nummer kommt das Leben also nie heraus und entweder lernt man das zu begreifen und zu akzeptieren und zu integrieren – oder man leidet eben sein Lebtag lang genau darunter.“

    Glücklicherweise SCHEINT dem Autor dieser Zeilen nur, dass das Prinzip des Lebens die „Auflösung“ von „Spannungszuständen“ ist. Da wären wir schon Alle tot. Gegenbehauptung: Das Leben versucht Spannungszustände in ein ausgeglichenes Verhältnis zu bringen.

    „Jedes Heilsversprechen, – von wem auch immer, auf Basis welcher Theorie auch immer oder mittels welcher Methodik auch immer -, MUSS SCHEITERN UND KANN SEINEN ANSPRUCH, SEIN VERSPRECHEN NIEMALS ERFÜLLEN!
    Im Gegenteil: Im Erzeugen von Hoffnung und dem Zerstören derselben im Scheitern an der Realität erzeugt es nur noch mehr Leid!“

    Das Leben ist in seiner zeitlichen Begrenztheit des Individuums immer nur ein Zeitraum, den das Individuum für sich möglichst angenehm durchschreiten möchte. Ein Versprechen zur Heilung oder Besserung der Zustände oder Umstände ist somit immer von zeitlicher Begrenztheit.

    „Und Selbstbezogenheit:
    Naja, was denn sonst?
    Wenn nicht auf das Selbst bezogen leben, wie und wozu denn sonst, bitteschön???
    Es gibt also dazu keine “freie Wahl” außer der der Akzeptanz oder eben Nicht-Akzeptanz.
    Es gibt keine Alternative zur Auflösung als Erlösung.
    Und der Weg dorthin ist der Weg des Ertragens, Aushaltens, Nicht-Haderns mit den Bedingungen und eben dabei sich so weit wie irgendmöglich sich selbst, seinem Selbst, zu entsprechen, egal, was es kostet, denn jede “Alternative” dazu ist wahrhaft sinnlos, da sie nirgendwohin führt und selbst dabei noch nicht mal Zufriedenheit gewährt – im Gegenteil!“

    Zur Selbstbezogenheit sollte möglichst unterschieden werden auf welche Art und Weise diese Selbstbezogenheit zum Ausdruck kommt. Setzt das Individuum seine Vorteile zum Nachteil anderer Individuen durch oder nicht. Ein Individuum, welches innerhalb eines sozialen Gefüges sein Leben zu gestalten gedenkt, tut dies höchstwahrscheinlich aus dem Grund, weil die soziale Gemeinschaft ein sichereres, angenehmeres, besseres Überleben in Aussicht stellt. Ob eine soziale Gemeinschaft unter der Voraussetzung, dass die einzelnen Individuen ihre Vorteile auch zum Nachteil anderer Mitglieder der Gemeinschaft durchzusetzen gedenken oder unter der Voraussetzung dass die einzelnen Individuen ihre Vorteile innerhalb eines gemeinschaftlich vorgegebenen Spielraums tun, der diese Nachteile anderer Mitglieder ausschließt, sei dahingestellt. Meines Erachtens führt die Selbstbezogenheit, die die Nachteile anderer Gemeinschaftsmitglieder in Kauf nimmt zu Spannungszuständen, die in einer Gemeinschaft, in der die Selbstbezogenheit im Rahmen einer gemeinschaftlichen Vorgabe seine Vorteile in einem ausgeglichenen Spannungsverhältnis innerhalb der Gemeinschaft suchen kann, so nicht gegeben sind.

    „Und wenn ich die Wahl hätte zwischen – einmal vollkommen ich selbst zu sein und 100 Jahren Selbstverleugnung, Selbsttäuschung und Selbstqual – ich wählte sofort diesen einen Augenblick und wäre es mein letzter!“

    Sie haben doch die Wahl! Und wenn Sie es als Selbstverleugnung auffassen innerhalb einer Gemeinschaft nicht zum Nachteil Anderer zu agieren, dann ist das halt so.

    „Nachtrag 1: „Ein Leben in Freiheit und Harmonie“ – was soll die Scheiße?““

    Die Freiheit einer vermeintlichen Selbstverleugnung aus dem Weg zu gehen haben Sie, wie wir gerade festgestellt haben. Und die Freiheit ein disharmonisches Leben zu führen, welches den Versuch des Lebens einen Ausgleich zwischen den Spannungszuständen herzustellen missachtet haben Sie auch.

    Ja, ich frag mich auch grade – was soll die Scheiße?
    Nachtrag 2 bis 37 spare ich mir jetzt lieber.

    • chattison
      November 1, 2014 um 7:28 pm

      Selten einen so denkfaulen Gesellen wie Sie getroffen^^
      Ihr Denkfaulheit ist Ihr Problem – nicht meines.
      Dito die Konsequenzen, die sich für Sie daraus ergeben.

      Ihr penetrantes Missverstehenwollen eindeutiger und wahrer Aussagen (Stichwort 99,999…% – begeben Sie sich doch mal ein wenig nördlicher (ab 70°) oder oberhalb von 5000m oder auch nur nach Köln-Kalk, Sie Phantast, schau mer mal, wie lange Sie da Ihre ach so waghalsige Attitüde weiter pflegen mögen^^)

      oder Ihr peinliches Eingeständnis völliger Unkenntnis physikalischer Grundlagen des Lebens (Stichwort: Spannungsgefälle – einfach mal INFORMIEREN statt dummschwätzen!)

      oder Ihre Unfähigkeit Konjunktive in ihrer Mehrdeutigeit zu erfassen (Stichwort: Und wenn ich die Wahl hätte…)

      bzw. Ihre Unfähigkeit die Ambivalenz des Begriffes Selbst-Bezogenheit in Verwechslung mit Egoismus oder Egozentrismus wahrzunehmen

      oder Ihre unbegründbare Diffamierungsmanie, die leider jeglicher profunden Konnotation entbehrt, da frage ich mich erst gar nicht, ob ich dieser hochnotpeinlichen Eigenoffenbarung kompletter Unverständigkeit eine weitere Aufklärung zuteil werden lasse oder nicht – Sie sind es schlicht nicht wert, weil sie es nicht wert sein wollen.
      Vielleicht wenigstens dies eine der für Sie extrem seltenen hellsichtigen Einschätzungen Ihrer Person – Wertlosigkeit?

      Aber auch das ist ganz gewiss nur Ihr Problem – Dankesehr dafür, dass Sie mich hiermit ebenfalls von jeglicher weiteren Bring“schuld“ entlastet haben!^^

      Viel Vergnügen beim weiteren Dissens-Dilettieren.
      Und tschüß^^

      • chattison
        November 1, 2014 um 7:39 pm

        Nachtrag 3184:

        Habe ich Ihnen gegenüber schon meine Bewunderung zum Ausdruck gebracht?
        Nein?
        DAS hole ich hiermit pflichtschuldigst nach:

        Sie können wirklich bombastisch gut schwafeln!

        Da kann ja sogar ich noch etwas von Ihnen lernen – wenigstens das, wenn auch sonst nichts, nehme ich dank Ihrer Kommentare mit!

        Ein schönes Beispiel dafür, dass nichts wirklich sooo schlecht sein kann, dass es nicht doch irgendwo sein Gutes hat^^

        Chapeau!

      • Titelfrei
        November 1, 2014 um 8:23 pm

        Für mich ist der Streit beendet. Sie können sich aber gerne weiter austoben. Sie wollten einen Gegenbeweis. Den habe ich Ihnen geliefert. Und in der Tat, es war nicht nötig „Denkfleissig“ zu sein, um Ihre Denkfehler aufzuzeigen. Wenn Sie mit den Fäusten auf den Boden trommeln, machen Sie den Fußboden nicht kaputt dabei.

  9. November 1, 2014 um 6:45 pm

    Zum Thema Schafe, die blöken = demonstrieren, gab es den fogenden Kommentar auf Facebook von Rudolf Engemann:

    Der Politiker fürchtet nicht die „Petition“ oder deinen Protest. Den Politikern ist es sogar relativ egal, ob sie wiedergewählt werden oder nicht, denn ein Kollege wird den Job weiterführen. Ihr Dasein als Politiker ist davon nicht betroffen. Sie werden weiterhin hofiert und es wird weiter daran geglaubt, dass Politiker zu sein ein ehrbarer Beruf wäre.

    Das, was Politiker fürchten ist, dass immer mehr Menschen erkennen, dass wir ohne sie viel besser leben können. Das, was „der Staat“ fürchtet ist, dass du aufwachst und erkennst, dass du ihn nicht brauchst. Dass du ihm keine Energie mehr zukommen lässt. Ja, dass du noch nicht einmal mehr gegen ihn kämpfst… weil er es einfach nicht wert ist, dass du dich überhaupt noch mit ihm beschäftigst.

    Der Sklavenhalter hat solange Macht über seine Sklaven, solange sie anerkennen, dass sie „minderwertig“, dass sie „Sklaven“ sind. Seine Macht endet in dem Moment, indem die Sklaven erkennen, dass es nichts gibt, was ihn unterscheidet, außer dem generierten Glauben, dass er etwas Besseres wäre. Die Menschen werden dann vielleicht noch für einige Zeit in seiner Gewalt sein. Vielleicht wird sogar die Brutalität seiner angeblichen „Herrschaft“ noch deutlicher werden, aber seine Macht ist dann gebrochen.

    • November 2, 2014 um 12:01 am

      @ Martin Bartonitz

      >Der Sklavenhalter hat solange Macht über seine Sklaven, solange sie anerkennen, dass sie „minderwertig“, dass sie „Sklaven“ sind. Seine Macht endet in dem Moment, indem die Sklaven erkennen, dass es nichts gibt, was ihn unterscheidet, außer dem generierten Glauben, dass er etwas Besseres wäre. Die Menschen werden dann vielleicht noch für einige Zeit in seiner Gewalt sein. Vielleicht wird sogar die Brutalität seiner angeblichen „Herrschaft“ noch deutlicher werden, aber seine Macht ist dann gebrochen.<<

      Ich habe den Eindruck, in diesem Text wird der "falsche Baum angebellt".
      Wer sollen denn (hier) die "Sklavenhalter" sein?

      Es ist nicht nur unsinnig, sondern auch kontraproduktiv = schädlich, (dort) das Erstellen / Entstehen von Feindbildern zu fördern, wo es keine Feinde gibt!

      In der (geistes-)KRANKEN zivilisierten Gesellschaft sind wir ALLE Geschädigte – auch wenn sich die einige als ArbeitNEHMER und andere als ArbeitGEBER verstehen; einige als Selbständige / Freiberufler und andere als Erwerbslose.
      Auch die von Stephen Karpman stammende Einteilung in "Opfer, Verfolger, Retter" besagt nichts darüber, ob es sich dabei um neurotische oder nicht neurotische Personen / Persönlichkeiten handelt. Ich würde eher davon ausgehen, daß in einer Gesellschaft, in der solches Rollenverhalten praktiziert wird, alle drei Typen neurotisch sind. Ich bin – andersherum gesagt – der Meinung, daß in einer GESUNDEN Gesellschaft solches Rollenverhalten FREMD ist und nicht praktiziert wird.

      Versklavt sind wir – zugegeben!
      Aber nicht durch andere Menschen!
      Versklavt sind wir durch (die) ANGST – bzw. durch die NEUROSE, in aller Regel durch die "Kollektive (Zivilisations-)Neurose".
      Siehe: Helmut Schulze: "Aufstand aus der neurotischen Versklavung".

      Die (meist latente = unterschwellige / unbewußte) Angst(-Störung) ist ein wesentlicher Aspekt der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose.
      Siehe: "Latente Angst. Das Tabu der Abwehr-Gesellschaft" von Rainer Taéni.

      Der neurotische Mensch wird FREI, wenn er die Angst überwindet und damit unbeschränkt wahrheits- / wahrnehmungsfähig.

      Herzlichen Gruß!

  10. November 1, 2014 um 8:04 pm

    „Leben ist also ein Produkt einer schier unendlichen Serie von Katastrophen – von kosmischem Ausmass bis hin zu Myriaden individuell erfahrener Kleinstscheiterungen (Jede Sekunde müssen viele Zellen sterben, damit Dein Leben insgesamt grundsätzlich möglich bleibt!).“

    In diesem Zusammenhang möchte ich Euch (mal wieder) auf den russischen Naturforscher und Anarchisten Fürst Pjotr Alexejewitsch Kropotkin und sein Werk „Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt“ aufmerksam machen. Er arbeitet darin heraus, dass die Arten die oben erwähnten kleinen und großen Katastrophen als Spezies überstehen, die die Brutpflege als Aufgabe der gesamten Herde, Horde, des gesamten Rudels angehen und sich dabei unterstützen. Das ist so bei den oft als Metapher für das Böse schlechthin genannten Wölfen, das ist auf andere Weise auch bei den Schafen, auf Grund der Masse des Nachwuchses, so. Sie suchten und fanden ihre Nische des Überlebens, inmitten von Katastrophen und ruhigeren Zeiten, inmitten geologischer und damit einhergehender planetarer Umwälzungen. Sie überlebten auf Grund gegenseitiger (instinktiver) Unterstützung und Solidarität. Und natürlich fraß einer den Anderen einer anderen Art.. ABER die Gier geht natürlicherweise nie soweit, dass
    a) soviel gefressen wird, dass das die eigene Lebensgrundlage zerstört wird, weil die Gier keine Grenzen kennt. Wenn ein Wolf, bzw. das Rudel satt ist, dann wird der Rest evtl. noch vergraben, aber dann ist auch Schluss.
    b) richtet sich die Aggression nie in so hohem Maße gegen Mitglieder der eigenen Art, wie das bei Menschen der Fall ist.

    Also ich wäre ja froh, würden wir Menschen auf Wolfsniveau leben. Das würde das Überleben der Art und anderer Arten sichern, sofern keine Katastrophen kosmischen Ausmaßes auftreten. Ein Polsprung gehört übrigens nicht dazu.

    @Chris
    „diese resultieren aus dem allegmeinen Wachstumsprinzip heraus – daraus entsteht dann GIER etc. “
    Das sehe ich anders. Gier ist ein Anhängsel der Angst. Angst vor Hunger, Hitze, Wirbelstürmen, klirrender Kälte, Überschwemmungen, Existenzangst, Angst vor dem Alter, Krankheit, Einsamkeit, Angst um die Kinder, die Angehörigen, den Partner, Angst vor Gewalt, Bürgerkrieg, Not….. Mensch versucht dem vorzubeugen, je mehr umso besser. Dass das allerdings nur eine Spirale des Mehr und Mehr, denn es könnte ja verloren gehen durch….., in Gang setzt, ist wohl bis heute für Viele ein Buch mit sieben Siegeln geblieben.

    Wir leben in einem Spannungsfeld, das sich aufbaut zwischen zwei Polen (Warm/Kalt; Hell/Dunkel; Basisch/Sauer…..). Zwischen den zwei Polen entwickelt sich Bewegung, das Leben, manchmal sogar in Harmonie. Ohne dieses Spannungfeld gäbe es kein Leben. Manchmal tendiert Leben, oder das Bewusstsein darüber, mehr in eine Richtung, manchmal eher in die Andere. Ich finde es, im gegenwärtigen Kontext, unser Leben und Miteinander durchaus fördernd, den Fokus auch auf Leichtigkeit, Freude, Schönheit, weitab jeder Schönfärberei zu richten. Was mir nicht bedeutet alles sonst, was weiter oben, auch im Artikel, beschrieben wurde zu negieren.

    Habt einen schönen Abend
    Martina

    • Titelfrei
      November 3, 2014 um 11:00 am

      c) gibt es bei Tieren kein hierarchisches System, welches die gesamte globale Population umfasst und sich nicht nur über 1 oder 2 Stufen erstreckt, sondern in einem System, welches in der Zahl der Abstufungen uneingeschränkt ausgebaut werden kann.
      d) bewegen sich bei Tieren die Unterschiede im Kräfteverhältnis niemals in Bereichen, da ein Leittier nicht von wenigen Rudelmitgliedern bereits überwältigt werden könnte. Bei Menschen ist durch den Einsatz eines monetären Systems ein milliardenfacher Unterschied im Kräfteverhältnis möglich.

      • November 3, 2014 um 7:18 pm

        Lassen sich c) und d) nicht aus a) und b) schlussfolgern? Aber egal, natürlich. Ist vielleicht auch ganz gut wirklich alles klar aufzuschreiben und nicht unbedingt auf ein einigermaßen deckungsgleiches Verständnis zu schließen.

        • Titelfrei
          November 3, 2014 um 7:52 pm

          Ob sich das aus a) und b) schlussfolgern lässt ist abhängig von Interesse und Potential. Ein deckungsgleiches Verständnis ist hier eher unwahrscheinlich.

  11. November 1, 2014 um 8:53 pm

    Hier berichtet Jemand, wie er dabei ist, sein Sklavendasein auf Basis von OPPT Schritt für Schritt zu verlassen:

    Hier nochmals die Hintergründe zu OPPT:

    • November 1, 2014 um 9:35 pm

      Ich habe mich mit dieser OPPT-Sache zwar nie richtig beschäftigt, aber ich halte davon schon alleine deswegen nichts, weil es viel zu kompliziert ist, und abgesehen davon, ist es m.E. in jeder Hinsicht der falsche Weg.

      Oder hört sich diese Geschichte etwa gut an?:

      http://orf.at/stories/2240091/2240063/

      (ja, Mainstream ich weiß, aber in diesem Fall finde ich die Mainstream-Perspektive passend)

      • chattison
        November 1, 2014 um 9:59 pm

        Yo, das is das Problem:

        Genauso gut kann man dem Drogenmafiakartell in Ciudad Juarez (http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article8171714/Ciudad-Juarez-ist-die-gefaehrlichste-Stadt-der-Welt.html) die UN-Charta der Menschenrechte vorlesen!^^

      • November 1, 2014 um 10:43 pm

        Da kann man gut das Beharrungsvermögen dieses Systems erkennen. Da Niemand um das UCC und OPPT Bescheid weiß, läuft alles weiter wie bisher.
        Und der Fall Mollath lässt dann dabei auch noch grüßen …

        • chattison
          November 1, 2014 um 11:03 pm

          Es ist für Normalsterbliche und selbst Volljuristen, die aber nicht in diese Dinge eingearbeitet sind, vollkommen unmöglich zu eruieren, inwieweit das tatsächlich juristischen Rechtsstatus hat und auf welcher Grundlage dieses Recht über das „geltende“ als „geltender“ gestellt werden könnte, wer legitimiert wäre dies zu befinden und rechtsverbindlich zu entscheiden und inwieweit die aktuellen Rechtsmachtinhaber faktisch gezwungen werden könnten, dies auch umstandslos anzuerkennen bzw. wer diese regelrecht in die Knie prozessieren könnte/wollte bzw. in welchem justitiablen Rahmen dies überhaupt vonstatten gehen könnte, da die existierenden gerichte ja Produkte und Instrumente desjenigen „Rechtes“/Rechtsauffassung sind, die ja gerade für null und nichtig erklärt werden soll?!

          • November 2, 2014 um 2:18 pm

            „wer legitimiert wäre dies zu befinden und rechtsverbindlich zu entscheiden und inwieweit die aktuellen “
            Stellt sich im Umkehrschluss die Frage durch wen und was das gegenwärtig herrschende System legitimiert ist. Ist es legitimiert? Wer entscheidet hier und jetzt?
            Ganz davon abgesehen, dass OPPT, soweit ich das verstanden habe, auf die heutige Gesellschaften beherrschenden und steuernden Institutionen,, Wirtschaftsunternehmen und Regierungen Recht, das in heutigen Gesetzeswerken, die auf römischem Recht beruhen, niedergelegt ist, mit anderen Worten geltendes „Recht“ anwendeten und daraufhin für diese Institutionen nach geltendem „Recht“ Insolvenz feststellen mussten.

            Oder mal gefragt: „Wenn wir freie souveräne Wesen sind, warum müssen wir um Erlaubnis fragen?“ „Souveränität ist ein fundamentales Konzept für unsere Freiheit. Ohne individuelle Souveränität, sind wir nur Sklaven. Ohne wahre Unabhängigkeit, können wir nur jemand anderes Pfad gehen.“ Alles hier: http://wirsindeins.org/2014/10/23/wenn-wir-freie-souverane-wesen-sind-warum-fragen-wir-nach-erlaubnis/
            (Erklärt aber nicht OPPT.)

            Schönen Sonntag Euch
            Martina

        • November 1, 2014 um 11:10 pm

          Ich finde das Verhalten der OPPT-Leute aber auch bizarr, ich meine, ich weiß ja, worum es denen geht, aber zu glauben man könne mit selbstgebastelten „Haftbefehlen“ etc. irgendwas erreichen, ist absurd, und als selbsternannte „Sheriffs“ eine Anwältin zu bedrohen, die ja wohl nur ihren Job gemacht hat, geht mir persönlich auch zu weit.

          • November 2, 2014 um 2:28 pm

            Hätte sich ja vielleicht mal, vorher, Gedanken machen können, was sie da für einen Job macht. So ein Gedankengang, wie Du ihn hier niederschreibst wurde schon so oft als Legitimation für begangenes Unrecht benutzt, weil es ja der Job war, ob als KZ-Aufseher, als Mitglied des Ministeriums für Staatssicherheit oder heute als Befehlsempfänger in Afghanistan und anderswo.
            Also wer nur seinen Job macht darf Alles, muss sich auch keine Gedanken über die Grundlagen seines Jobs machen, versteh ich Dich da recht?
            Hab noch einen schönen Tag.
            Martina

          • November 2, 2014 um 2:55 pm

            @ maretina

            „“Hätte sich ja vielleicht mal, vorher, Gedanken machen können, was sie da für einen Job macht.““

            Wenn sie dazu in der Lage wäre, hätte sie das vermutlich getan und ihren Job wieder aufgegeben.

            Aber die meisten Menschen sind nun mal weder zur Selbstreflexion in der Lage, noch ist ihnen auch nur ansatzweise bewusst, was sie eigentlich tun, möglicherweise liegt das daran, dass es sich dabei gar nicht um Menschen handelt, sondern nur um „Programme“ o.ä., aber wie will man ihnen das anlasten…

  12. November 3, 2014 um 7:39 pm

    Hallo Luna,

    es heißt ja sprichwörtlich „Nichtwissen schützt vor Strafe nicht.“ Sie hat die Freiheit sich jetzt kundig zu machen. Unsere Historie haben wir ja alle und ich nehme mal an, viele von uns wurden in Kindheit und Jugend systemkonform konditioniert. Irgendwann ist das aber keine Begründung mehr sich weiter in den Latschen zu bewegen.
    Grundsätzlich gehe ich davon aus, es mit Menschen zu tun zu haben. Für alles Andere gibt es Thesen und Gegenthesen, aber nichts was mir augenblicklich weiter hilft. Eher tragen diese Hypothesen zur Paralyse bei. Das ist nicht mein Weg.

    Hab einen schönen Abend.
    Martina

  13. November 9, 2014 um 9:12 pm

    Auf der Durchreise ein paar Gedanken zum Wolf … und damit zwangsläufig zum Schaf … oder war es andersherum ?!

    http://www.gold-dna.de/gemeinsaminstal/seite3sw4.html#0041

    Gruß Guido

  14. November 10, 2014 um 6:17 am

    „Unsere heroischen Projekte mit dem Ziel, das Böse zu zerstören, haben den paradoxen Effekt, dass sie mehr Böses in die Welt bringen. Die Wurzel des vom Menschen verursachten Bösen ist nicht unsere animalische Natur, nicht Territorialkampf oder angeborener Egoismus, sondern unser Bedürfnis, den eigenen Selbstwert zu erhören, die Sterblichkeit zu verleugnen und ein heldenhaftes Selbstbild zu konstruieren“ (Sam Keen, The Denial of Death, Übers. Andreas Weber).

    • November 10, 2014 um 1:54 pm

      Ich glaube es wäre gut , wenn alle mal eine Zeitlang auf einem Fischkutter mitfahren und mitarbeiten. Da erledigen sich diese Dinge ganz von selbst, weil für was Anderes als das Wesentliche kein Raum und keine Zeit vorhanden sind.
      Willkommen zurück, Marian.

      Grüße
      Martina

      • November 11, 2014 um 12:17 am

        @ maretina

        Ein Fischkutter ist ein Teil der „Zivilisation“, der ENTFREMDUNG und der Abgetrenntheit, der Entartung, usw.

        Ob auf dem Fischkutter oder an anderen Stellen im künstlich organisierten System: Das hat sehr sehr wenig mit dem wahren Leben, mit gesunden Verhältnissen etc. zu tun.

        Einem WAHRHAFT gesunden, nicht – neurotisch – entfremdeten Menschen ist das WESENTLICHE immer bewußt – und er denkt und handelt in Harmonie mit ihm.

        Was du in dem Satz mit dem Fischkutter als das „Wesentliche“ darstellst, ist das zwanghafte Mittragen und – mehr oder weniger gequälte – Ertragen der – HEILBAREN – Krankheit.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

  15. November 10, 2014 um 9:34 pm

    Ist Leben „Produkt einer schier unendlichen Serie von Katastrophen (von kosmischen Ausmaß bis hin zu Myriaden individuell erfahrbarer Kleinstscheiterungen)“?

    Auf den ersten Blick sieht es so aus, ja, doch liegt ein Denkfehler darin, wenn der Tod als Scheitern aufgefasst wird. Der Tod wäre nur dann Scheitern, wenn diejenigen Recht hätten, die grundsätzlich von Unsterblichkeit ausgehen. Da der Tod jedoch wie die Nabe des Rads im Zentrum aller Lebendigkeit steht, ist es kein Scheitern, wenn er sich erfüllt, auch keine Katastrophe, sondern eher einem Naturgesetz vergleichbar.

    Wenn der Funke verglüht, ist er nicht gescheitert, sondern Verglühen und Sein sind identisch. Aus eben diesem Moment, in dem Sterben und Sein in eins fallen, entsteht alle Einzigartigkeit und damit Schönheit.

    Da wir angetrieben werden von unserer Sehnsucht nach Leben und Werden, erscheint uns jedes Verglühen – bei uns und bei anderen – als ein Akt der Gewalt, um so mehr, weil ein Leben ein anderes töten muss, um sich selbst zu erhalten. Und ja: So gesehen, können wir der allgegenwärtigen Gewalttätigkeit nicht entfliehen. Mehr noch: wenn wir das Leben bejahen, können wir sie nicht einmal verneinen, sondern müssen sie als eine Grundbedingung von Existenz akzeptieren.

    @ Martina
    Diese „Dinge“ erledigen sich auch, wenn man im Wald spazieren geht 🙂
    Danke für Deinen Willkommensgruß.

  1. Oktober 31, 2014 um 5:18 pm

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