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Hilft Lästern besser durch die Tücken der Selbst- und Fremdwahrnehmung zu kommen?

Dieses Mal möchte ich einen Kommentar des Bösen Buben zum Artikel Wege in die Freiheit Kongress am 29.11.2014 in Stuttgart zur Diskussion stellen. „Er2 hat hier an der einen oder anderne Stelle schon mächtig abgelestert, aber auch immer wieder bereichernde Aspekte hinzugefügt. Ist das Lästern ein Mittel, sich selbst nicht ein Feind zu sein? Aber lest selbst:

Selbstbestimmung geht Selbstwahrnehmung voraus

Werden wir so, wie wir aussehen oder sehen wir so aus, wie wir auch wirklich sind?
(Vanessa Redgrave, in “Wetherby” 1985)

Person oder Persönlichkeit

Persönlichkeit beginnt dort, wo der Vergleich aufhört.
(Modeschöpfer Karl Lagerfeld)

Der hat gut reden oder?

Schönheit beglückt nicht den, der sie besitzt, sondern den, der sie lieben und anbeten kann.

… , das wusste schon Hermann Hesse. Selbst die attraktivste Frau kann sich nicht an ihrem Spiegelbild ergötzen, das tun nur andere.

Es ist eine seltsame Sache mit dem schrägen Bild, das wir von uns haben. Ständig verändert es sich, verzieht und verzerrt sich zwischen den Meinungen anderer und dem eigenen Ego.

Was genau sind Eigen- und Fremdbild?

Dazu Wissenschaftsjournalistin und Diplom-Psychologin Marion Sonnenmoser:

Das Eigen oder Selbstbild setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, aus unseren Einstellungen, Erinnerungen, Körperwahrnehmungen und Erfahrungen, die wir gemacht haben. Das Fremdbild kommt von außen, besteht aus Bewertungen, die andere uns mitteilen.

Das Ergebnis: ein buntes Kaleidoskop von Idealen, Wünschen, Neurosen, Stärken, Schwächen, Falten, Fett und Fröhlichkeit, mit dem wir uns herumschlagen

– auch Identität genannt.

Allerdings nahm man immer an, dass die eigene Persönlichkeit etwas beständiger sei.
Weit gefehlt, zumindest wenn es um die physische Identität geht.

Der Vergleich, wie auch immer geartet, wird zur “sa­do­ma­so­chis­tischen Dauerbeschäftigung” in all seinen Auswirkungen und Konsequenzen, sich und anderen Gegenüber.

Vergleiche laufen fast permanent, automatisch und meist unbewusst ab. Und da es heutzutage unzählige Vergleichsmöglichkeiten gibt – viel mehr als zu früheren Zeiten, was durch die Medien bedingt wird –, lassen uns die Gegenüberstellungen, die wir ständig durchführen, wankelmütig erscheinen.
(Marion Sonnenmoser)

Und seltsamerweise differenzieren wir beim Vergleichen niemals zwischen Realität (z.B: Kassiererin im Supermarkt oder den Handwerker) der retuschierten “Darstellung” aus der Zeitung oder einer “Figur” aus der Fernsehwerbung.

Somit wird ein “Kompliment”, (“toooooolle Hose”) zum Segen und eine reale Aussage (“ein bisschen Müde siehst du heute aus”), zum Fluch.

“Selbstwahrnehmung” und für “wahr genommen werden”, werden zum erbitterten Feind.

Da hilft nur eins: Lästern, als die oben erwähnte Dauerbeschäftigung.

Wer nicht lästert, kann nicht gesund sein, und wer nicht gesund ist, lästert.

Luftnummer und Knallbonbon, so übt sich, Drops im Dauerdropsen und Mops, im Dauermöpsen.

Maul-affen-feil halten – im Zweier-oder Mehrfach-pack.

Wat soll´s

“Pack schlägt sich, Pack verträgt sich”.

Eben.

  1. federleichtes
    Oktober 26, 2014 um 1:46 am

    Ich wusste gar nicht, was „Lästern“ bedeutet.

    „geschwätziger Mensch; jemand, der abfällig über andere redet „.

    Bhuddistische Anekdote
    “Meister, du musst mir helfen”, sagte der Besucher. “Ich bin mit meiner Weisheit am Ende.”

    ”Wie sieht dein Problem denn aus?” Fragte der Weise

    „Ich schaffe es kaum, meinen Ärger zu kontrollieren“, sagte der Gast.

    „Es ist einfach die Art, wie die Leute sind: Ich sehe sie andere kritisieren während sie ihre eigenen Fehler absolut nicht bemerken. Ich möchte sie nicht kritisieren, da ich nicht wie sie sein möchte, aber es regt mich wirklich auf.“

    „Ich verstehe”, sagte der Weise. „Aber sage mir erst: Bist du nicht der Dorfbewohner, der letztes Jahr dem Tod nur knapp entkommen ist?“

    „Ja“, nickte der Gast. „Es war eine schreckliche Erfahrung. Ich bin zu weit in den Wald gegangen und stieß auf ein Rudel hungriger Wölfe.“

    „Und was hast du gemacht?“

    „Ich bin gerade noch auf einen Baum geklettert, bevor sie mich erreichten. Die Wölfe waren riesig und ich zweifelte nicht daran, dass sie mich in Stücke hätten reißen können.“

    „Du warst also gefangen?“

    „Ja. Ich wusste, dass ich ohne Wasser und Nahrung nicht lange auskommen würde, und so wartete ich, bis ihre Wachsamkeit nachließ. Immer wenn ich dachte, es sei sicher genug, kletterte ich herunter, sprintete zum nächsten Baum und kletterte herauf, bevor sie mir zu nahe kamen.“

    „Das hört sich nach einer echten Tortur an.“

    „Ja – insgesamt dauerte es zwei Tage. Ich dachte ich würde sicher sterben. Zum Glück fand mich eine Gruppe Jäger, sobald ich nah genug am Dorf war. Die Wölfe zerstreuten sich und ich war gerettet.“

    „Mich interessiert vor allem eine Sache“, sagte der Weise. „Während dieser Erfahrung, hast du dich von den Wölfen irgendwann beleidigt gefühlt?“

    „Was? Beleidigt?“

    „Ja. Hast du dich von den Wölfen beleidigt oder verunglimpft gefühlt?“

    „Natürlich nicht, Meister. Dieser Gedanke ist mir nie gekommen.“

    „Warum nicht? Sie wollten nichts anderes, als dich beißen, nicht? Sie wollten dich töten, nicht wahr?“

    „Ja, aber… das ist nun einmal, was Wölfe tun! Sie waren einfach sie selbst. Es wäre absurd gewesen, mich beleidigt zu fühlen.“

    „Exzellent! Behalte diesen Gedanken im Kopf, während wir uns noch mal um deine Frage kümmern. Andere zu kritisieren, während sie selbst ihre Fehler nicht bemerken ist etwas, was viele Leute tun. Du kannst sogar sagen, es sei etwas, was wir alle von Zeit zu Zeit tun. In einem gewissen Sinn leben die gefräßigen Wölfe in jedem von uns.

    Wenn die Wölfe ihre Krallen zeigen und auf dich zukommen, solltest du nicht einfach stehenbleiben. Du solltest dich sicherlich schützen, indem du irgendwie von ihnen fort kommst, wenn es irgend möglich ist. Genauso solltest du nicht passiv akzeptieren, wenn Leute mit giftiger Kritik auf dich losgehen. Sicherlich solltest du dich schützen, indem du eine gewisse Distanz zwischen dich und sie bringst, wenn es irgendwie möglich ist.

    Der wichtigste Punkt dabei ist, dass du das tun kannst, ohne dich angegriffen oder beleidigt zu fühlen, da diese Leute einfach nur sie selbst sind. Es liegt in ihrer Natur zu kritisieren und zu richten, es wäre also absurd daran Anstoß zu nehmen. Es macht keinen Sinn, wütend zu werden.

    Das nächste Mal, wenn die hungrigen Wölfe in Menschenhaut sich nähern, denke daran: Das ist einfach die Art, wie die Leute sind – genau wie du gesagt hast, als du reingekommen bist.“

    Dass Böser Bub lästert, na ja, vielleicht spottet er manchmal – für das, was hier teilweise dargeboten wird, für meine Wahrnehmung sehr zurückhaltend. Die Leute sind, wie sie sind, Punkt. Wer meint, sie ändern zu müssen, zu wollen und zu können, hat etwas nicht verstanden: Dass er sich nur selber ändern kann in der Weise, wie er meint, es wäre besser.

    Gruß
    Wolfgang

    • Oktober 26, 2014 um 1:56 am

      Ich neige mein Haupt, ob dieser wunderbaren Weisheitsgeschichte, die Du für uns gefunden hast. Keine weiteren Gedanken und ein gute Nächtle!
      Martin

    • chattison
      Oktober 27, 2014 um 11:00 am

      Niemand kann sich ändern oder geändert werden.

      Man kann nur lernen anders damit umzugehen wie es nun mal ist (siehe etwa auch: Wetter, Geographie, Winde + Wellen beim Segeln und so jet).

      Vor allem eben nicht so tun, als wäre ein Ändern möglich und gleichzeitig auch noch die Augen vor der Wahrheit verschließen und sich und andere über sich belügen.

      homo homini lupus est – der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.
      Meist wird das so interpretiert, dass andere anderen ein Wolf sind.
      Ich denke, dass damit eher das „Tier“ in einem selbst gemeint ist, denn auf was anderes als die Selbstzerfleischung könnte es sich sonst beziehen.

      Ein Schaf kann von einem Wolf gerissen werden.
      Aber kein Wolf könnte je das Schaf-Selbst zerfleischen.
      Das kann nur das Schaf selbst.
      Und die Schafe, die sich selbst zerfleischen sind Millionen mehr als die, die zerfleischt werden…

      Man sollte also weniger Angst vor dem fremden Wolf als vor dem eigenen inneren Schaf haben!

  2. Oktober 26, 2014 um 3:09 am

    @Martin,

    Thema verfehlt, setzen 6

    Bin gerade auf diesen Beitrag bei Welt Online gestossen.Auch hier:

    Warum Lästern für uns lebensnotwendig ist

    Klatsch erfüllt die Funktion eines sozialen Warnsystems: Man erfährt über Dritte, wenn jemand boshaft oder hinterhältig ist – und hält sich von ihm fern.

    Ja sage mal, fern halte ich mich von den Lästermäulern“, eben weil ich er-fahre, wer boshaft und hinterhältig ist – nämlich die Lästermäuler himself.

    Und DAS findet man schnell heraus, man muss nur ein bissl antrickern, gelle 😉
    Insoweit, erfüllt es dann doch tatsächlich seinen Sinn.

    Gibt auch einen Fachbegriff dafür:

    Logorrhoe (nein, nicht Gonorrhoe, das ist das unten rum – wobei beides vielleicht in Zusammenhang steht – so urzeitmäßig, man ist sich nicht sicher, erblich sind jedenfalls Auswirkungen daraus, eben nicht „nur“ das Krankheitsbild an sich)

    Mit Logorrhoe (die, auch Logorrhö, von altgriechisch λογόρροια logórrhoia – aus λόγος lógos „Wort, Rede“ und ρέειν rhéein „fließen“ – deutsch „krankhafte Geschwätzigkeit“.

    Eine Logorrhoe tritt als typischer Zustand bei manischen, paranoiden und schizophrenen Krankheitsbildern sowie ängstlich-erregten Psychosen auf. Sie kann auch Symptom einer neurologischen Erkrankung sein.

    Einer organischen Schädigung des Gehirns im frontalen Bereich wird beispielsweise ein Zustand der allgemeinen Enthemmung zugeschrieben. (Quelle: Wikipedia)

    • Oktober 26, 2014 um 3:28 am

      na hoppala, geht ja schon ne Weile (bis in die Steinzeit) gelle 😉

      WHO-Experten warnen vor unheilbarem Tripper

      Laut WHO wird die Gonorrhoe zu einer Herausforderung für das Gesundheitswesen: In vielen Ländern mehren sich Berichte über Resistenzen – Millionen Menschen könnten künftig nicht mehr geheilt werden.

      Trotz dramatisch ansteigender Zahlen

      Keine Meldepflicht in Deutschland
      In Deutschland besteht seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes im Jahr 2001 keine Meldepflicht mehr.

      Bei Frauen bleibt Tripper häufig unentdeckt
      Tripper zählt zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten: Während Männer die Infektion schnell erkennen, bemerken Frauen oft nichts. Aber wie äußert sich die auch Gonorrhö genannte Krankheit?

      • Oktober 26, 2014 um 3:55 am

        na da schau her, „man glaubt es kaum“

        Erfolgsgeheimnis des Tripper-Erregers gelüftet

        US-Forscher haben aufgedeckt, wie der Tripper sein Überleben sichert: Es ist der erste bekannte Erreger, der Erbinformationen mit dem Menschen austauscht.

        Und:


        Ältere haben immer mehr Geschlechtskrankheiten

        Syphilis, Chlamydien, Gonorrhoe, HIV: In England, USA und Kanada steigen die Fälle sexuell übertragbarer Krankheiten bei den 50- bis 90-Jährigen sprunghaft an.

        na nu reicht´s dann:

        Bei den 50- bis 90-Jährigen werden mittlerweile rund doppelt bis dreifach so viele Fälle sexuell übertragbarer Krankheiten registriert wie noch vor zehn Jahren.
        Das berichtet Rachel von Simson vom King’s College London kürzlich im Journal “ Student BMJ „.

        Den Angaben liegen Analysen in Großbritannien, den USA und Kanada zugrunde.

        naja logisch, bei uns, ist ja auch die Meldepflicht abgeschafft

  3. Oktober 26, 2014 um 9:08 am

    Geniale buddhistische Weisheitsgeschichte, welcher nichts hinzuzufügen ist! Sie erklärt sich quasie von selbst. Danke für’s posten Wolfgang. 🙂

  4. Gerd Zimmermann
    Oktober 26, 2014 um 7:58 pm

    Boe Bu, dass Du eine Lady bist weiss ich, wofuer willst Du dich raechen ?

    Fuer den Weltschmerz oder den Schmerz der Welt.

    Du fuehlst Dich unverstanden. Nein. Du bist nicht unverstanden.
    Schau, ich verstehe Dich. Wie soll das gehen ?
    Weil ich Dich fuehlen kann. Ich fuehle Dich, Du traegst einen Panzer
    aus Stahl, der weich ist wie Butter.

    Wie kann ich Dir helfen ? Keine Ahnung. Fange am besten bei Dir sebst an.
    Positives Denken zieht Plus an, negatives Denken zieht Minus an.

    Erwarte bitte nicht das MORGEN ALLES ANDERS IST, obwohl es anders ist,
    Du es aber noch nicht sehen kannst.

    Mit den eigenen Augen die Materie zu schauen, schoen, sogar wunderschoen.
    Mit dem inneren Auge zu schauen woher Materie kommt und wozu sie geschaffen
    ein Buch mit sieben Siegeln. Nein, ist ES nicht.

    Jeder Mensch kann den Weg finden.

    GUIDO : DAS UNIVERSUM IST IN UNS.

    Guckste was ?

    Nein, ich bin wertefrei, wie Licht.
    Das Licht des Wissens.

    Was ist Licht ? Reale Bildersprache, wie Guido es seit
    Jahren nennt.
    Ihr habt keine Zeit, nicht einmal um reale Bildersprache
    oder verkoerpertes Bewusstsein nachzudenken.

    Ich kann fuer Bewusstsein nicht missionieren, schon gar nicht
    verkaufen, bei meinem Tod, nur Hinweisschilder putzen, welche
    von Guido aufgestellt waren wurden werden.
    7w
    Scheisse mit der Zeit. Geht die vor oder zurueck, ist sie Jetzt
    findet alles im Jetzt statt, ich meine, die Schoeffung, im Jetzt.
    Ist die Schoepfung die Vergangenheit, sterben wir aus. Ist die
    Schoepfung die Zukunft, muessen wir armen Schweine ewig
    leben.

    Kein Kommentar Gerd

    • Oktober 26, 2014 um 8:45 pm

      Gerd Zimmermann,

      versuchen Sie es mal mit Placebo´s, anderes scheint Ihnen nicht zu bekommen.

      Ach und Rache

      „“Rache ist eine Handlung, die den Ausgleich von zuvor angeblich oder tatsächlich erlittenem Unrecht bewirken soll.
      Von ihrer Intention her ist sie eine Zufügung von Schaden an der Person (oder den Personen), die das Unrecht begangen haben soll.
      Oft handelt es sich bei Rache um eine physische oder psychische Gewalttat. Vom Verbrechen wird sie im archaischen Recht durch die Rechtmäßigkeit unterschieden.““

      Unterstellen Sie doch nicht Dinge von denen Sie nicht mal, dem Sinn nach, verstehen, was sie überhaupt bedeuten.

  5. Heinrich Schmitt
    Oktober 28, 2014 um 9:26 am

    Am Kluegsten aber ist der Mann, der ueber selbst sich laestern kann ! (H).

    Der Loewe und der Fuchs

    „Herr Loewe“, sprach der Fuchs, „ich muss
    dirs nur gestehn, mein Verdruss
    hat sonst kein Ende:
    Der Esel spricht von dir nicht gut.
    Er sagt, was ich an dir zu loben faende,
    das wiss‘ er nicht; dein Heldenmut
    sei zweifelhaft; du gaebst ihm keine Proben
    von Grossmut und Gerechtigkeit;
    du wuergtest die Unschuld, suchtest Streit,
    Er koenne dich nicht loben.“
    Ein Weilchen schwieg der Loewe still;
    dann sprach er: „Fuchs, er spreche, was er will.
    Denn was von mir ein Esel spricht,
    das acht ich nicht.“

                           Johann Ludwig Gleim
    
    • Oktober 28, 2014 um 1:56 pm

      Am Kluegsten aber ist der Mann, der ueber selbst sich laestern kann ! (H) Zitatende

      Das, macht auch voll Spaß 😉

  6. November 2, 2014 um 5:37 pm

    Gerhard Fürst hate mir noch ein weiteres Gedicht übermittelt, in dem er seine Gedanken zu dem Thema Lästern Ausdruck gibt:

    Das Laster des Lästerns
    ein Übel… eine Misere… ein Malör… ein Desaster

    Someone once said:
    „I can resist everything…
    except temptation…“

    So unterliegen wir allesamt
    in der einen oder anderen Weise
    der Gewalt… dem Diktat…
    oder der Verlockung der Versuchung…
    und dazu gehört sicherlich auch
    das allzu konstante „sich Beschweren!“
    Wir meckern, murmeln, und maulen…
    wir lästern über viele Dinge…
    oft sehr unmanierlich…
    Und das macht die Lästerei zur Be-LAST-ung…
    vorallem wenn man sich davon nicht befreien kann.
    Schon allein aus dem Grund
    bin ich mein eigener schärfster Kritiker!
    Überschwänglichkeit des Lobes
    ist das andere Malör.
    Wer nur Lob hören will,
    der ist gewiß in seiner Lebensweise
    viel zu unsicher,
    und fühlt sich nur gefestigt und akzeptiert
    wenn er ständig gelobt wird…
    und als beispielhaft hervorgehoben wird…
    So aktzeptiere ich konstruktive Kritik!
    Sie hilft, sie kräftigt, sie heilt…
    sie zeigt den Weg zur Besserung!
    Lästerei, die nur destruktiv ist,
    ist natürlich ein großes Problem.
    Sie erzeugt Widerwillen und
    die Versuchung der „Zurückzahlung“
    mit gleicher Tücke!
    Man ist sich selbt ein Feind,
    wenn man sich unter der Last der Lästerei erdrücken lässt.
    Man ist sich aber ein guter Freund
    wer sich selbstkritisch betrachtet
    und sich ständig einer Selbstprüfung unterzieht…
    und wer den Willen hat, von begangenen Fehlern
    die richtige Lektion zu lernen…
    zu akzeptieren…und sich danach
    auf den richtigen Weg zu begeben.

    Gerhard A. Fürst
    1.11.2014

  1. Oktober 26, 2014 um 12:47 am
  2. Oktober 26, 2014 um 3:57 am

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