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Faszination Blog

Eine Million Klicks sagen so viel und so wenig über die Leistungsfähigkeit einer Gemeinschaft aus, wie die Besucher einer Drehtürpsychiatrie – nichts. Fragen wir uns also nach der Qualität dieses Blogs, fragen wir einerseits nach seiner Leistungsfähigkeit, und andererseits nach seiner Leistungsorientierung. Dazu erlaubt sich ein bescheidener Blick auf das Verhältnis von informativem und exformativem Wert gemeinsamer Interaktionen.

Der Blog leistet zweifellos, einen Raum anzubieten für die Darstellung verschiedener Intelligenz-Arten. Um dem Anspruch zu genügen ist eine Nettikette eher hinderlich. Eine Intelligenzart braucht sie nicht – und kennt sie nicht, was diese Intelligenzart zwar nicht befördert, aber sie erkennbarer macht.

Der Blog leistet zweifellos, ein Feld anzubieten, um gegensätzliche Standpunkte zu diskutieren. Hier gesellen sich zu reinen Spekulationen reine Erfahrungen und verschiedene Interpretationen allgemeiner Spekulationen und sehr persönlicher Erfahrungen. Konsens wird von einigen erwartet, von anderen verweigert, was bei den Einen zu Missstimmung führt und bei den anderen zu Unverständnis. Eine konkretere Auseinandersetzung über das Wesen von Toleranz und Akzeptanz unterblieb bisher.

Der Blog leistet zweifellos, das Wesen von Verschiedenheit zu klären. Exformativ stellt es ebenso das „Normale“ in frage, als auch an fixierten Kulturbegriffen, wenn auch eher zaghaft, gerührt wird. Informativ leistet der Blog auf einem breiten thematischen Spektrum und berührt damit auch die verschiedenen Intelligenzen, das Rationale, das Intuitive und das Emotionale. Es fordert direkter oder indirekter das Bewusstsein der Leser heraus.

Der Blog leistet zweifellos, auch das Unbewusste von Menschen anzusprechen. Manch einer wird überrascht sein, was sich hinter seinen sozial-gesellschaftlichen Masken verbergen konnte. Manch einer wird das sich Offenbarende verurteilen, verweigern oder mit gleicher Münze bestätigen. Persönlichkeiten werden hier abgefragt: Wer bin ich? Wer bist Du? Und einige fragen auch, wer „Die“ sind, und wieder andere, wer „Wir“ sind.

Ob dieser Blog sinnvoll oder wertvoll war? Die diesen Blog lieben, werden ihre Zuneigung nicht mit Klickzahlen begründen. Sie gewöhnten sich an des Zuges Schwankungen, sie konfrontierten sich mit verschiedensten Gerüchen der Mitfahrer, und sie erfuhren sich dabei selber.

Für diese Leistung dem Blog, seinen Begleitern und Gestaltern von uns einen herzlichen Dank

Die Federleichten

Kategorien:Gesellschaft
  1. federleichtes
    Oktober 9, 2014 um 8:47 pm

    Wir begegneten heute Abend einem „Weisen“.
    Autoauspuff kaputt, Werkstatt, Hebebühne, der Meister schraubt eine Muffe ab. Ratsch, ratsch, sacht, gleich ist sie ab – knack, sie war ab – er sacht, das ist gut so.

    An „Weise“ glaube ich eh nicht. Bin in „Die dunkle Seite der Sexualität“ gerade bei den Gurus gelandet. Mann, Mann, Mann. Was die an „Weisheiten“ auspieen, leistet unser Blog bereits 10 mal besser.

    In eurer Ausdrucksweise seid ihr beide euch ja nicht unähnlich.

    Guten Abend.
    Wolfgang

  2. federleichtes
    Oktober 8, 2014 um 12:22 pm

    Leiden oder Leiten?

    Ich weiß im GRUNDE nix, auch wenn ich ganz gut beobachten kann. Aber solange es Wahrscheinlichkeiten gibt, sehe ich – sehr persönlich . nicht ein, weder zu leiten noch zu leiden. Die Schöpfung ist nicht direkt mein Job, nur, ein bisschen zu helfen. Enttäuschung? Sorry, Erinnerung an alte Zeiten. Auf etwas warten, pardon, entweder es kommt, oder es kommt nicht.

    Wir hatten mit den Zwergtauchern anfangs sehr große Schwierigkeiten; sehr scheu, die kleinen. Erst, sie zu finden, dann sie überhaupt zu fotografieren, dann sie akzeptabel im Bild zu bannen. Als das gelungen war, kam, irgendwie automatisch (wir kennen ja die anderen Wasservogelkinder), im Herbst letzten Jahres die Idee, es wäre toll, ihre Kinder mal zu sehen. Letzten Samstag hörte ich den Ruf der Zwergtaucher, aber nicht so ganz flüssig. Kinder? Ja, die KInder, und natürlich noch scheuer, als die Eltern. Sonntags legte ich mich im Dreck auf die Lauer, entgegen meiner sonstigen Art.

    Natürlich freute ich mich. Aber bei unserer Beobachterei und Fotografiererei gibt es seit Jahren ein gleich bleibendes Muster: Es wird besser und besser. Weil wir dran bleiben, weil wir die Dinge auf uns zu kommen lassen, und uns daran erfreuen. Irgend was kommt IMMER. Irgend was wird IMMER besser.

    Ich weiß im Grunde nix. Hat die Welt ein Problem mit sich selber? hat das Leben ein Problem mit sich selber? Hat das Leben ein Problem mit der Welt oder die Welt ein Problem mit dem Leben? Vielleicht gibt es TATSÄCHLICH gar kein Problem.
    So versuchen wir jedenfalls zu leben.

    Danke und Gruß
    Wolfgang

    • Titelfrei
      Oktober 8, 2014 um 2:22 pm

      Das erinnert mich jetzt ein wenig an den Artikel über die „Lichtarbeiter“ und die herrliche Metapher mit der Kuhweide. Das ist es, was mich doch immer wieder mal hier mitlesen lässt.
      Danke dafür und noch einen schönen Tag (hier kommt grade die Sonne durch)
      Detlef

    • Oktober 8, 2014 um 4:23 pm

      😉

      „Problemlösen ist das, was man tut, wenn man nicht weiß, was man tun soll“
      G.H. Wheatley

      Beschäftigt sich Mensch mit sich, so ist Beschäftigung TUN.
      Beschäftigt sich wer mit Beschäftigung, so ist er beschäftigt, er tut anstatt zu tun.
      Ergo ist „tun“ so als ob.

      TUT TUT.

      • Oktober 8, 2014 um 6:16 pm

        Ergo ist „tut“ so als ob.

      • Oktober 8, 2014 um 9:19 pm

        „“„Problemlösen ist das, was man tut, wenn man nicht weiß, was man tun soll“
        G.H. Wheatley““

        Schöner Spruch… 🙂

    • Mathias
      Oktober 8, 2014 um 8:35 pm

      „Ich weiß im Grunde nichts.“

      Schön, ich weiß auch eher immer weniger. Vielleicht ist das auch gut so. Je kleiner der Wissenspool desto kleiner auch das Gedankengebäude das ich mit mir herumschleppe. Gut, etwas überzogen diese Darstellung, sie soll aber eigentlich nur andeuten, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Wissenspool, Gedankengebäude und damit Interpretationsmöglichkeiten.

      Im Grunde geht es wieder einmal darum: „Von was lasse ich mich erregen“ … denn es ist ja diese Erregung die mich irgendwo nach mehr Wissen kramen lässt.

      • federleichtes
        Oktober 8, 2014 um 9:45 pm

        Prima, dass Du das Thema „Wissen“ aufgreifst.

        Man sagt. die Menschen hinken der Entwicklung hinterher. Ließe sich daraus ableiten, es gäbe verschiedenes Wissen?
        Technisches Wissen und Technologisches Wissen zum Beispiel? Und warum hinkt das Technologische Wissen hinterher? Weil es ein drittes Wissen gibt?

        @ Luna

        Sagt der Volksmund: Wer keine Probleme hat, macht sich welche.
        Mein erster Lehrer, der mich richtig anpackte, sagte:
        Es gibt zwei Arten Probleme, solche, über die Menschen nur sprechen wollen, und solche, die gelöst werden wollen. Unterscheide das, sonst kriegst du Probleme.

        Allen einen guten Abend.
        Wolfgang

        • Oktober 8, 2014 um 9:54 pm

          @ Wolfgang

          „“Es gibt zwei Arten Probleme, solche, über die Menschen nur sprechen wollen, und solche, die gelöst werden wollen.““

          Ich bin der Meinung, dass man Probleme sowieso nicht lösen kann, schon gar nicht mit dem Verstand, die Lösung ergibt sich meistens von selbst, wenn man möglichst wenig darüber nachdenkt.

        • chattison
          Oktober 9, 2014 um 11:30 am

          Der Weise ist der Weisende, weil er weiß, wo´s lang geht.
          Wissen ist das Zu-Wissende für die Gewusstheit zum Gewiesen-Sein.
          Einfacher: (echtes) Wissen ist Wegweiser.

          Und nur die zwei Formen gibt es: echtes und falsches Wissen!

          Und das unterscheiden zu können ist dann Weisheit.

          • Titelfrei
            Oktober 9, 2014 um 7:57 pm

            Nein, hier stimme ich Dir ausnahmsweise nicht zu. Ohne ein Weiser zu sein und ohne zu wissen, was ein Weiser, wer immer das sein soll weis, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Weiser den absurden Versuch starten würde seine Weisheit im Stile eines Gurus an Jene zu verkaufen, die seiner Weisheit nicht folgen können, weil sie mangels Weisheit schlicht nicht verstehen. Der Wissende weis, dass die Unwissenden nur glauben können.

          • chattison
            Oktober 9, 2014 um 8:13 pm

            Ich habe zeit meines Lebens ja auch noch nie behauptet, dass „Gurus“ etc. „Weise“ sind?!

            Ein Weiser ist ja, gemäß dem obigen Kommentar von mir, selbst ein Gewiesener.
            Ein Weiser ist also nur Weisender in diesem Zusammenhang als Beispiel für andere, damit diese sich evtl. auch mehr weisen ließen.

            Allerdings nicht durch die Weisen, sondern durch ihre eigene Öffnung dem Leben gegenüber, dem deutlicheren Verspüren und dem eigenen Gespür folgen!

            Das ist also ein Missverständnis^^

          • Titelfrei
            Oktober 9, 2014 um 8:27 pm

            Habe ich vergessen:
            Die Gefolgschaft beweist unwissender Weise Unwissenheit, denn die Wissenden agieren in Augenhöhe, sie folgen nicht.
            Sollte die Menschheit einmal in Augenhöhe geraten, dann wird es keine sogenannten Weisen mehr geben, denn so werden sie nur von den Unwissenden benannt, die es dann nicht mehr geben würde. Sollte also tatsächlich jemals ein wahrhaft Weiser auf die Idee kommen sich selbst vor den Unwissenden als Weisen darzustellen, so sei gewiss, dass es sich hier lediglich um einen Hochstapler handelt.

          • Titelfrei
            Oktober 9, 2014 um 8:32 pm

            Ich sehe ein, es handelt sich um ein Missverständnis.
            Ich mag Deine klare Art Dich auszudrücken.

  3. Oktober 8, 2014 um 8:20 am

    @Titelfrei,

    das Internet handelt mit Gedanken, wozu sollte es denn auch führen, geschweige denn die Führung übernehmen? Meinungsbildung bildet sich nicht dadurch das man sich eine Meinung bildet. Der LKW mit der Ladung Ware, Warenlager von A nach B. Auch recht.

    Konsumieren auch das Internet, K o n s u m: Kaufe ohne nachzudenken ständig unseren Mist.

    Internet als Leid-medium, statt Leit oder doch lieber Light.

  4. titelfrei
    Oktober 8, 2014 um 6:33 am

    Vor dem Handeln kommt der Gedanke. Der seines eigenen Zwecks geführte Gedanke mag brach liegende Zeit vertreiben. Doch wozu der Gedanke, wenn kein Handeln daraus resultiert? Kein LKW fährt ohne Ladung von A nach B und wieder zurück. Ob die Gedanken nur über die Nervenbahnen in unseren Gehirnen huschen oder über Jene, die das Internet ihnen nachempfunden hat, ist unbedeutend. Das Internet wäre in der Lage Gedanken ins Handeln zu führen, wozu der Einzelne nicht im Stande ist. Doch solange die Gedanken keine Wirkung in der Wirklichkeit zeigen transportieren sie nur leere Worthülsen von A nach B und wieder zurück.
    Eine Million Klicks sind ja erst ein Anfang…
    …womöglich 😉

  5. Oktober 7, 2014 um 6:11 pm

    Liebe Susanne, Lieber Wolfgang, also liebe Federleichten,

    vielen Dank für Eure „Laudatio“ zum Anlass des Überschreitens der 1.000.000 Klickschwelle des Blocks, zu dem noch zu sagen ist, dass wir in den fast 4 Jahren zu 1089 Beiträgen fast 26.000 Kommentare schrieben.

    Ja, lieber Wolfgang, Du bist mein Quälgeist, der mich immer wieder daran erinnert, dass ich auf weniger zuträglichen Pfaden wandle. Dafür vielen Dank, kann ich mich doch immer wieder bemühen, zu fokussieren, was mir allerdings bisher eher schlecht als recht gelang 😉

    Von EINsichten schreibt Mathias. Ja, mich fasziniert nach wie vor, mit wie vielen unterschiedlichen ANsichten wir hier konfrontiert werden. Aber das ist im Sinne des Spiegelns auch gut so, fördert es doch die eigene Entwicklung.

    Die Auswahl meiner Themen mag sprunghaft wirken. Es ist aber wie ein Tasten in einem dunklen Raum. Ich folge hier inzwischen stark meiner Intuition, die gerne mal hier oder mal dort etwas geklärt haben möchte, um wieder etwas mehr Farbe an meine weiße Landwand zu bringen.

    Vielen Dank an Alle, die hier mitgewirkt haben. Ich verzichte dieses Mal auf die übliche Artikelstatistik, denn wie Wolfgang so schön formulierte:

    Eine Million Klicks sagen so viel und so wenig über die Leistungsfähigkeit einer Gemeinschaft aus, wie die Besucher einer Drehtürpsychiatrie – nichts.

  6. Mathias
    Oktober 7, 2014 um 5:34 pm

    Ich bin Dir wirklich dankbar, lieber Wolfgang, für diesen Beitrag – den ich ehrlich gesagt erst mal nur schnell überflog. Oder überfliegen brauchte? Reichte das Überfliegen um auf ein Anliegen anzusprechen?

    Guidos Ausstieg bewegte mich heute. Der Blog war und ist eine Art „geistige Heimat“ geworden, das ist natürlich lediglich meine subjektive Einschätzung und ist kein Argument für Andere. Jeder spürt etwas und lässt sich davon leiten, und das ist auch gut so.

    Ich denke mal, was wir hier auf dem Blog bisher gemacht haben wird aus der Sicht jedes Einzelnen unterschiedlich bewertet werden. Wenn ich aber mal für mich, in einem so kurz wie möglich gefassten Satz meine Wertschätzung ausdrücken müsste, so wäre die: Ich habe auf diesem Blog EINsichten erlangen können, die mein eigenes Erlebtes mich haben besser einordnen und integrieren lassen. Darüber hinaus (und mir noch wichtiger): Die Einsichten helfen mir auch, die Machenschaften des Zeitgeistes zu erkennen und auch ertragen zu können. Oder anders, das was ich bei Begegnungen spüre mittels Bewusstsein einordnen zu können.

    Herzliche Grüße an Euch beide,
    Euer Mathias

    • federleichtes
      Oktober 7, 2014 um 7:18 pm

      Ich würde lügen, wenn ich sagte, dass ich Hemmungen (ist ja nun wirklich nicht mein Job) hatte, dieses Thema zu eröffnen. Klar, es blitzte kurz: „Ist das recht?“ Klar ist das ein Recht derer, die sich hier vom Wohle Aller in die Pflicht nehmen lassen. Und die verstehen, dass Alle ohne einen selber nicht geht.
      Du, lieber Mathias, brachtest Deine Wertschätzung in jedem Kommentar zum Ausdruck. die für Dich, die für uns, und die für das Leben, für das Lebendige, für das, was sich zu offenbaren hat.

      Damit:

      „Die Einsichten helfen mir auch, die Machenschaften des Zeitgeistes zu erkennen und auch ertragen zu können. “

      sagtest Du mir etwas sehr Wesentliches. Und ich möchte diesen Satz gleich mal an Martin durchreichen. Es ist ja nicht so, dass hier jeder eine einzelne, seine Nummer abzieht. Wie entsteht meine Intuition für das, was dran ist? Ohne Euch? Wie sollte das gehen. Und wie entsteht Martins Intuition? Ohne uns? Wie sollte das gehen. Unsere Runde gestern war ein sehr gutes Beispiel für das Miteinander-Wirken. Wie sich das äußerte, als plappern oder Stirnrunzeln, war völlig wurscht, weil das fünf Herzen nach bestem Vermögen wurschelten.

      Alle wichtigen Menschen in meinem Leben tragen eine Auszeichnung: Sie sind Steher. Sie bleiben stehen, wenn’s ungemütlich wird, wenn’s ihnen an die Nieren geht, wenn ihr Ordnungsgefüge wackelt. Sie bestehen, was manchmal als Prüfung gilt. Und ihr Bestehen besteht weniger im Stehen (bleiben), sondern darin, den Wandel zu konfrontieren – und sich nicht wandeln zu lassen, sondern aus den auftauchenden FRAGEstellungen die eigene Wandlung als Transformation zu gestalten. Dass das im Kali Yuga immer schwerer wird, deutet auf eine nötige qualitative Steigerung des Mensch-Seins hin, um das Transformative (Offenbarung als Stufe zur Erhebung) zu ermöglichen.

      Wenn wir davon ausgehen, dass einerseits der „Zeitgeist“ seine Zügel anzieht, müssen wir auch davon ausgehen, dass – ganz im Sinne von Guidos Harmonie – auch die Qualitäten auf der anderen „Seite“ mitziehen; alles andere zu denken ließe die Sinnfrage sich in Nichtskommanull auflösen. Dass das kein Wunschdenken oder eine Flucht ins Trostreich ist, beweist DER Blog. Hier ist die Uhr, die die Zeit ansagt. Wir können hier jeden Tag von uns lesen lassen, und wir können jeden Tag eine gemeinsame Entwicklung wahrnehmen. Vielleicht der eine nur weniger deutlich, als ein anderer, macht ja nix.

      Guido, meinst Du, ist ausgestiegen. Soso. Warum beschäftigt mich das nicht? Weil man aus einem Menschenleben nicht einfach aussteigen kann? Ich sag’s mal ohne Namen, nur für mich:
      Wer hier ein paar Jahre intensiv an einem gemeinsamen Rad drehte, in dem dreht sich dieses Rad. Und damit auch die, die mit an diesem Rad drehten. Dabei ist es völlig wurscht, wie dieses Rad in dem einen und anderen erscheint, als eierich, als bizarr oder rund, als großer Kreis oder kleine Kugel.

      Dass Du, Martin, meinst, Dir sei hier etwas nur eher schlecht als recht gelungen, stellt Dich IN eine Gemeinschaft – von Gleichen. Vielleicht bewerten andere sich nur nicht in einer Weise, die eher Teil der Kultur, und weniger nötig ist. Gerade sah ich jemanden Kohlen schleppen für die, die frierend vor einem kalten Ofen sitzen. Kohlen, die er nicht braucht, weil die anderen frieren.

      Damit gut.
      Danke für Eure Gedanken.

      Euer
      Wolfgang

      Am Rande
      bewarb sich dieser Kleine Fuchs,

      den Susanne an unserem Teich fotografierte, für eine Hauptrolle in diesem Thema. Sie wurde ihm gegeben, weil er uns die Frage stellt, die (fast) alle Menschen falsch beantworten.

      • maretina
        Oktober 8, 2014 um 6:30 pm

        Wolfgang, habe Dank für diesen Artikel und Deine Worte in den Kommentaren. – Manchmal strahlt der Blog was Wohltuendes aus und das muss jetzt wirklich nicht interpretiert werden.
        Grüße an Euch
        Martina

  1. Oktober 7, 2014 um 3:17 pm

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