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Immer mehr Kernprobleme … na, Hau(p)tsache gesund !

And now to something completely different …

Wie viel Geld gibt eine Person in einer modernen Gesellschaft für die Haar- und Körperpflege aus, Lotionen und sonstige Cremes inklusive ? Mindestens 50 Euro im Jahr ? Eher 200 Euro, oder ? Wie viele verschiedene Inhaltstoffe sind für diese Produkte im Jahr notwendig ? Wie viele davon basieren auf Erdöl oder sind anderweitig künstlicher ‚Natur‘ ? Wie viele Verpackungen braucht man dafür im Jahr ? Wie viele verschiedene Stoffe werden dafür benötigt ? Wie viele auf Erdölbasis ? Ok … genug Fragen. Weiter im Text …

Es ist nicht zu übersehen, dass immer mehr Menschen sich nicht wohl in ihrer Haut fühlen und so alles Mögliche in Anspruch nehmen, um den Anspruch an gesellschaftliche Erwartungen zu erfüllen, soweit es ihr Geldbeutel zulässt bzw. ihre Geldsäcke es möglich machen. Dabei wird jedoch völlig außer Acht gelassen, dass die verkörperte Erscheinung ein Spiegelbild der Beziehung des Wesens zum jeweils herrschenden Zeitgeist ist, während der Zeitgeist selbst ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, in der sich das verkörperte Wesen bewegt.
Stehen sich zwei Spiegel gegenüber, dann rückt Naheliegendes in weite Ferne … und kann mit keinem Geld der Welt aus selbiger geschaffen werden, solange man sich des Naheliegenden nicht direkt annimmt.

Dass wir EINEN, wir Menschen, viel Geld für Kosmetik ausgeben, zeigt sich nicht nur in Deutschland. Dass ein großer Teil des Geldes dabei für Hautpflege “draufgeht“ überrascht nicht, ist die Haut doch der naheliegende Spiegel körperlicher Befindlichkeit, zumal mit gesunder Haut Vitalität und Jugendlichkeit verbunden wird und offensichtliches Altern nicht gerade das ist, worüber sich eine Gesellschaft definiert. Je glatter und reiner die Haut, desto näher meint manch EINE(R) dem Schönheitsideal zu sein … und das lässt man sich Einiges kosten.

Verrückt ist in diesem Zusammenhang der Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Zeitgeist und der Hautbeschaffenheit, denn je mehr sich der Zeitgeist zu verkörpern und auf der Haut darzustellen vermag, desto saurer wird das Hautmilieu und desto unwohler fühlt sich das Wesen in unserer Haut. Geschickt propagiert der Zeitgeist das Märchen vom Säureschutzmantel und zeigt sein strahlendes Lachen perfekter Zähne aus dem Dentallabor. Näheres über dieses moderne Märchen, geeignet für Jung und Alt, gibt es hier:

… “Der sogenannte Säureschutzmantel hat einen pH-Wert zwischen 5,2 und 5,9, er liegt also im sauren Bereich. Schaut man um mehr als 50 Jahr zurück, so lag damals der Mittelwert höher, im Bereich von 6,2. Das Baby im Mutterleib verweilt neun Monate im Fruchtwasser, welches absolut basisch ist. Wer möchte nicht eine solch zarte Haut haben, wie sie bei den Babys vorkommt. Die Säure, die sich in späteren Jahren dann auf der Haut befindet und als Säureschutzmantel bezeichnet wird, entsteht mitunter durch die Säuren, die im Körper sind, nach außen dringen und sich dann auf der Hautoberfläche ablagern.“ …

Babies, die in der Fruchtblase dem jeweiligen Zeitgeist nicht direkt ins Auge blicken müssen, haben daher die vielbeworbene Babyhaut zum Nulltarif, weil die Fruchtblase vor den Einflüssen des Zeitgeistes bewahrt und das Fruchtwasser basisch ist, um die Einflüsse des Zeitgeistes auf die Mutter auszugleichen.

Doch schaut man sich an womit der Jugendwahn seine Jünger(innen) sich pflegen lässt und was, im Namen des Zeitgeistes, längst außer Mode gekommen ist, dann offenbart sich auch hier, dass Naheliegendes eher auf die lange Bank geschoben bzw. in weite Ferne verschoben wird und so für normal angesehen wird, was aber Symtom von systematischer Unausgewogenheit ist. Obendrein wird die Unausgewogenheit noch dadurch gefördert, dass weitere Probleme durch die Normalisierung bzw. Beibehaltung der Symptome ins Leben gerufen werden und somit systemisch werden können.

Dazu genügt ein Vergleich der Begleiterscheinungen von modernen Kosmetika und der einfachen Hautpflege mittels Kernseife, die basisch ist und im Jahr gerade mal mit 5 Euro (!) zu Buche schlägt, um zu erkennen, was moderne Kosmetika alles nach sich ziehen, sei es in Bezug auf Forschung, Verpackung, Tierversuche, Vermarktung, Produktion, Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen und Haltbarkeit bzw. Konservierung. Cradle-to-Grave, wie es offensichtlicher kaum sein kann, während ein Stück Seife mit sehr wenig auskommt und mit Leichtigkeit die Symptome zu neutralisieren vermag, die viele Fortgeschrittene mit modernen Mitteln, reichlich Geld inklusive, am Leben erhalten, indem sie versuchen diese Symptome dorthin zurückzudrängen, woraus sie hervorgehen, nämlich aus dem Wesen(tlichen) des Lebens, welches gefangen ist zwischen zwei, künstlich auf Hochglanz polierten, Spiegeln. Ganz zu schweigen davon, dass all die künstlichen Duftstoffe, die mit wohlklingenden Namen aufwendig beworben und vermarktet werden, rein gar nichts mit dem Namen zu tun haben, den man selber sein ganzes Leben lang trägt, was dazu führt, dass in der Begegnung all der duftenden Menschen wortlos Erzählungen ausgetauscht werden, die nichts mit der wahren Geschichte des Lebens gemeinsam haben.

Solange Kosmetik dergestalt von uns EINEN genutzt wird, um Unausweichliches in weite Ferne zu verschieben, desto weiter lässt sich zudem der Kosmos, als Spiegelkabinett, und mitunter als Spiegellabyrinth, gestalten und aufhübschen. Genau der Kosmos, in welchen wir EINEN blicken und das Entfernte mit Spiegelteleskopen wieder näher holen, in der Hoffnung zu verstehen, was wir, bedingt durch die Möglichkeiten des Zeitgeistes, geschaffen haben … aber PSSST … das ist längst kein Geheimnis mehr.

Nun sollte man nicht der Vermutung verfallen, dass ein Stück basische Seife, für nicht mal einen Euro pro Stück und unscheinbar verpackt, tiefgreifende Probleme zu lösen vermag und so beseitigen kann, was der Zeitgeist im Körper über Jahre hinweg an Spuren hinterlassen hat. Seife kontra Kosmetika soll hier einfach verdeutlichen, wie leicht es dem Zeitgeist gemacht wird die Problematisierung des PROBLEMS mittels immer weiterer Gräber zu realisieren.
Was ihm ermöglicht wird ist jedoch notwendig, auch davon war bereits die Rede, denn genau aus dieser Notwendigkeit heraus geht in manch EINEM die Bewusstwerdung hervor, dass Friedhöfe keine Lösung sind, um das Leben zum Ziel zu führen, und so eine Not, in der Tat, zu einer Wende führen muss.

Womit ich natürlich wieder zu den ANDEREN, nicht menschlichen Lebewesen, komme und man sich fragen muss, warum sie weder Friedhöfe, noch Kosmetikketten, Beautyshops, Wellness-Oasen, keine Schönheitschirurgen und Zahnärzte benötigen und trotzdem zu HARMONISIEREN vermögen, was uns sauer aufstößt. Und all das ohne ein weiteres Grab zu hinterlassen. Und wenn doch ein Grab realisiert werden muss, dann liegt das einzig daran, dass wir EINEN die Bedingungen dafür ermöglichten, weshalb auch wir es sind, die das Grab letztendlich schaufeln, um einen der Unsrigen darin zu begraben, oder ein Unternehmen, welches zwar auf dem Wesen(tlichen) des Lebens aufgebaut wurde, aber den Zeitgeist nach und nach mehr und mehr zu spüren bekommt.

Man mag jetzt einwerfen, dass es doch Elefantenfriedhöfe gibt, doch vielleicht handelt es sich dabei eher um eine weitere geistreiche Idee unsererseits, oder aber um eine irreführende Erwartung. Hier und hier findet sich diesbezüglich näher Erklärendes.

Ja, Wasser genügt all jenen, die ohne Emotionen und schönen Schein zu HARMONISIEREN vermögen. So haben die ANDEREN  gar keine Seife nötig, zumal sie nicht die Bewusstwerdung benötigen, die wir Menschen nötig haben, um dem PROBLEM näher kommen zu können … und jene Bewusstwerdung, welche die ANDEREN durch uns EINEN erfahren, ebenfalls keine Seife notwendig macht, auch nicht all jene Dienstleistungen im Namen kosmetischer Korrekturen, die wir EINEN offensichtlich für immer notwendiger erachten, um weiter gesellschaftsfähig bleiben zu können.

Die ANDEREN zeigen immer ihr wahres Wesen und geben nicht vor zu sein, was sie nicht sind oder nicht sein wollen … auch dann nicht, wenn sie uns ihre Zähne zeigen oder offen zur Schau stellen, was der Zahn der Zeit ihnen, in ihrem Vermögen die HARMONIE zu bewahren, abverlangte. Und da sie ihrem Wesen derart treu bleiben ist auch ihr Beitrag für die Realisierung des Kosmos ein ganz ANDERER … worin sich zeigt, dass sie stets das Unmittelbare angehen und nicht erst in weite Ferne rücken, was sich unmittelbar um sie herum abspielt.

Dass das Hautmilieu das wesentliche Symptom dessen ist, was sich im Körper, aufgrund äußerer Ungleichgewichte, abspielt, wissen daher die ANDEREN zu nutzen, damit die HARMONISIERUNG auch weiterhin möglich ist, so, eventuell, indirekt für weitere Gräber sorgend:

Mückenstiche: Hautbakterien locken Blutsauger an

Malaria parasite ‚can manipulate body odour of mice‘

Doch auch diesbezüglich hat der Zeitgeist schon wieder eine Antwort parat, wie hier gezeigt wird … erst recht, wenn Parasiten im Spiel sind, wie in einem zurückliegenden Artikel bereits beschrieben wurde. Offensichtlich bleibt auch Gaia selbst vor kosmetischen Eingriffen seitens des Zeitgeistes nicht verschont …

Gruß Guido
GOLD-DNA
Die GOLDENE PHI(L)HARMONIE
Gemeinsam ins Tal

  1. September 26, 2014 um 12:17 am

    Sehr schön, Gold-DNA. Aber ich glaube mit € 200 für kosmetische Produkte liegst du noch viel zu tief.
    Ich habe das Glück, dass ich die meisten Duschzusätze nicht vertragen kann und daher gewöhnlich alles Böse mit viel Wasser abdusche. Na ja, ganz clean bin ich auch nicht – ich nehme ab und zu einen Duschgel mit Totes Meer Salz für 1.29 von DM.
    Das Interessante an der ganzen Kosmetik ist ja, dass man nicht wirklich weiß, ob es überhaupt hilft. Ist meine Haut mit diesem oder jenem vor Alterung geschützt oder sähe ich da ohne genauso aus?
    Ich vertraue so lieber auf Apfelessig mit Honig. Soll ja basisch wirken (von Innen). Aber siehe oben …….

  2. Gerd Zimmermann
    September 26, 2014 um 7:55 am

    Danke Guid
    Gruss Gerd

  3. federleichtes
    September 26, 2014 um 8:25 am

    Da schminkte Dir schon mal Jemand das „O“ aus Deinem Allerwertesten – Vornamen.

    Umsätze etwa 14 Milliarden Euro – verteilt mal auf die Erwerbstätigen (wer sollte sich sonst waschen und schminken) in Juli 214 = 42,6 Millionen – macht etwa 300 Euro pro Nase und drumrum. Da ich nicht erwerbstätig bin, hatte ich auch keinen Anspruch auf Schönheit und Kunstästhetik und verbrauchte entsprechend Null Euro.

    Was soll ich sagen: Viele kleine Kerne machen noch keine Zitrone? (aus einem derselben wächst hier ein kleines Bäumchen)

    Dir einen guten Tag.
    Wolfgang

  4. chattison
    September 26, 2014 um 9:06 am

    Der Geruchssinn ist der älteste Sinn, weil er als Ursprung die Chemo-Taxis hat.

    Selbst der völlig denaturierte Mensch kann so etwas wie Pheromonmoleküle des Immunsystems wahrnehmen und deuten – wenn auch nur unbewusst.

    „Ich kann den nicht riechen!“ ist kein Hinweis auf mangelnde Körperhygiene, sondern auf inkompatible Chemie.

    Wenn jemand „eine Nase für etwas“ hat, dann hat er den „richtigen Riecher“ und damit Erfolg.
    „Immer der Nase lang“ weist in dieselbe Richtung.

    Wenn jemand „verschnupft“ ist, dann blockiert er die Wahrnehmung des anderen im Sinne eines „Ich will Dich nicht riechen!“.

    Von der Zerstörung des Schutzfilms der Haut und der Verfälschung der Körperkommunikation mal abgesehen – „Kosmetik“ soll ja laut Definition die körperliche „Ordnung“ wieder herstellen und dem Körper „Schmuck“ sein zum Schmucksein und so „Schönheit“ erzeugen oder wiederherstellen.

    Bezeichnenderweise bezieht sich diese „Ordnungs“vorstellung und der „Schönheits“begriff rein auf äußerliche Merkmale, um im Wettbewerb der Paarungschancen – äh – die Nase vorn zu haben^^
    Eigenwerbung durch Schmucksein.
    Gibt´s im Tierreich natürlich zuhauf auch.
    Dort allerdings repräsentiert dieser Parameter tatsächlich eine Wertgröße anhand derer ein Paarungspartner relativ zuverlässig ersehen kann, ob da gute Gene drin stecken (der Gen-Test war halt vor etlichen Millionen Jahren noch nicht erfunden).

    Mit der heutigen Kosmetik wird aber so etwas wie Etikettenschwindel betrieben und damit Betrug am Kunden^^

    o tempora, o mores…

  5. tulacelinastonebridge
    September 26, 2014 um 9:51 am

    In allen Hochkulturen wurde sehr viel Wert auf Hygiene und Pflege des Körper und des Geistes gelegt. Sogar im Alten Testament wies man darauf hin, sich zu reinigen wenn man von den Leichen kommt.

    Ich persönlich sehe es so, in einem Erdenleben gibt es für vieles eine Zeit.

    In meinen Discozeiten habe ich es geliebt, mich mit allen Farben zu schminken, inklusive allen möglichen Tand, für den ganzen Körper.

    Maskenbildner war mein Berufswunsch und wenn ich es geworden wär, wahrscheinlich hätt ich dann meine Requisiten irgendwann selbst hergestellt und würde mit Freude diese den Menschen ins Gesicht klatschen.

    Pflege Verschönerung etc. ist auch Kreativität und wird es immer geben.

    Über die Herstellung dieser Dinge sind wir uns wohl alle einig. 😉

  6. tulacelinastonebridge
    September 26, 2014 um 10:05 am

    Die 3 Stufen zum Erwachen

    1. Kindergarten = Un-Bewusst-SEIN
    2. Grundschule = Schein-Bewusst-SEIN
    3. Oberstufe = Bewusstes-SEIN

    passt vielleicht ganz gut hierher…. 🙂

  7. September 26, 2014 um 10:51 am

    In eigener Sache:
    Ich bin ab nächster Woche für eine längere Phase offline.
    Es war spannend, mal wieder auf deutsch zu diskutieren.
    Bis irgendwann dann
    Marian

    • September 26, 2014 um 3:29 pm

      Ich werde Dich vermissen, echt. – Bin jetzt gleich weg.-
      Lass es Dir gut gehen. Bis bald.
      Martina

    • September 26, 2014 um 3:50 pm

      Freue mich schon auf das Wiederlesen. Lass es Dir gut gehen und Danke für Deine Beiträge!
      Martin

  8. Heinrich Schmitt
    September 26, 2014 um 2:50 pm

    Ich hatte frueher oft allergische Hautausschlaege. Beim Allergietest meiner Hautaerztin in Deutschland wurde bei mir eine Thiomersal-Unvertraeglichkeit diagnistiziert. Dieser Konservierungs-Stoff ist in vielen Shampoos enthalten.
    Seit 5 1/2 Jahren wohne ich auf den Philippinen und das Klima ist extrem schweissausloesend, so als befaende ich mich in einer Dauer-Oeko-Sauna. Ich benuetze ueberhaupt keine Shampoos mehr und auch nur selten Seife, dafuer stelle ich mich wohl ueber 20mal am Tag unter die kalte Dusche oder uebergebe meinen Astral-Leib dem pazifischen Ozean. Ausser bei einem glimpflich ueberstandenen Dengue-Fieber habe ich seit dieser Zeit nie wieder einen Hautauschlag bekommen.
    Aber ich denke, auch die Ernaehrung spielt eine grosse Rolle. Hier gibt es immerzu solch wunderbares Obst und Gemuese und auch die Oeko-Landwirtschaft ist zunehmend stark vertreten; Man muss die Produkte der grossen Konzerne United Fruit, DelMonte, Nestle usw.meiden.

  1. September 25, 2014 um 11:47 pm

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