Startseite > Gesellschaft > Kann Genuss wohl Sünde sein?

Kann Genuss wohl Sünde sein?

Die Liebe geht durch den Magen? Na ja, wir wollen bei dieser volkstümlichen Weisheit analytisch mal lieber nicht in die Tiefe gehen, sondern postulieren: Wohl ist, was wohl bekommt. Was zu Wohlbefinden führt, mag Geschmackssache sein – ein guter Geschmack schadete sicher keinem, es sei denn er, er leidet gleichzeitig unter dem schlechten Geschmack Anderer.

Genuss ist keine Sünde. Sich selber in Buße suhlen und anderen Sünde überstülpen, auch kein wirklicher Genuss; wird aber immer wieder gerne genommen. Vielleicht mangels wohl bereiteter Speisen? Die bringen einen jedenfalls nicht auf den „dummen“ Gedanken, das Leben sei als Trauerkloß zubereitet.

In der vagen Annahme, unsere Leser, Kommentaroren und Autoren könnten aus verschieden Regionen stammen, und nicht alle würden den Einheitsbrei fremder Köche bevorzugen, rege ich auf Anregung von „titelfrei“ an, kulinarische Genüsse verschiedenster Kulturen und geeignet für die verschiedensten Kassenlagen zu offerieren. Ich bitte um Angebote.

Wohl bekomms!

Euer Wolfgang

PS.
Lieber „titelfrei“, wäre nett, wenn Sie Ihr Rezept als ersten Beitrag nochmals einstellen. Danke.

Kategorien:Gesellschaft
  1. Heinrich Schmitt
    September 27, 2014 um 2:56 pm

    So, aber nun noch was Tuerkisches :
    YAPRAK DOLMASI – gefuellte Weinblaetter (natuerlich ungespritzt)

    -frische junge ungespritzte Weinblaetter;
    gefuellt mit Reis, geroesteten Zwiebeln, Pfefferminzblaetter, Fenchel kleingehackt, Korinthen,
    Salz und Pfeffer.

    Schmoren in Oliven oder Sonnenblumenoel.
    Kalt servieren !

    Dazu Raki: Schaeraefae !!

  2. Heinrich Schmitt
    September 27, 2014 um 2:47 pm

    Aber da Ihr die beruehmte Linzertorte erwaehnt (nach Linz an der Donau, nicht am Rhein !)
    hier mein Spezialrezept (2 Platten a 30 cm Durchmesser, Backzeit 25-30 Minuten bei 200-220 Grad C)
    -gemahlene Mandel- und Haselnusskerne zusammen 400 g zu gleichen Teilen
    -Mehl 400 g:
    -2-3 Eier je nach Groesse – 2 ganze Eier und Eiweiss vom Dritten, Dotter zum Bepinseln der Gitter;
    -200 g Zucker
    -1 Pk Vanillinzucker
    -Rumaroma oder 2 EL Rum
    -1 Messerspitze Nelken + 1 Teeloeffel Zimt;
    -Bittermandeloel und einige Tropfen Zitrone;
    -200 g zerlaufene Butter.

    Mehl und gemahlene Nuesse gemeinsam und gemischt in der Tischmitte anhaeufen, dann die restlichern verquirlten Zutaten in die Mitte des Mehlberges geben, alles vermengen und 1 Stunde in den Kuehlschrank stellen. Dann auswellen und mit dunkelroter Marmelade (Brombeeren, Heidelbeeren oder auch Himbeeren) bestreichen. 1/3 des Teigs zu Streifen formen und mit Rautrengittermuster belegen. Diese dann mit dem restlichen Eigelb bestreichen und backen. Kann nach dem Backen noch mit etwas Puderzucker bestaeubt werden.

  3. Heinrich Schmitt
    September 25, 2014 um 10:58 pm

    titelfrei: hast Du das Rezept bei Deiner Schwiegermutter ausprobiert? Der Dichter Horaz schrieb vor etlichen tausend Jahren: „“Von allen Schwaemmen sind die aus den Wiesen von der besten Art, -den andern ist nicht immer recht zu trauen !““

  4. Heinrich Schmitt
    September 25, 2014 um 10:52 pm

    toulacelinast… nein, den Couscous nicht kochen, sondern in einem Sieb ueberm Wasserbad daempfen. Danke, Maretina.

    • tulacelinastonebridge
      September 26, 2014 um 9:40 am

      Aha, dämpfen ist ja noch besser und einfacher.
      Wieder was gelernt, auch dem Milchtopf hab ich mehrere Talente unterschlagen, werde mir den von meiner Schwester schnorren, die verwendet ihn eh nie. 😉

      Guten Morgen

  5. titelfrei
    September 25, 2014 um 10:01 pm

    Soup of Search (für eine Person):

    75 g Zwiebeln
    2 Knoblauchzehen
    750 ml Gemüsebrühe
    100 g Creme Fraiche
    Pfeffer aus der Mühle
    750 g Knollenblätterpilze

    Die größeren Teile grob würfeln.
    Alle Zutaten in die kochende Gemüsebrühe geben und 10 Minuten kochen lassen. Mit dem Pürierstab mixen. Dazu reicht man eine halbe Flasche Cognac. Diese Suppe isst man für sein Leben gern. Die weniger Sehnsüchtigen können auch jedes andere Gemüse nehmen.

    • September 25, 2014 um 10:22 pm

      Musikalische Einlage beim Verzehr.

    • maretina
      September 25, 2014 um 10:47 pm

      Tolles Rezept. Mich interessiert natürlich welchen Cognac Du empfiehlst?

      • titelfrei
        September 26, 2014 um 6:10 am

        Ich hab gestern einen Gautier dazu getrunken (es blieb aber nicht bei der empfohlenen halben Flasche). Es scheint so, dass ich den Gautier aber nicht empfehlen kann, da ich momentan unter Bauchkrämpfen, Erbrechen und Durchfällen leide. Kann natürlich auch an den vielen Zwiebeln liegen.

  6. maretina
    September 25, 2014 um 9:46 pm

    Wetterfest anziehen, besonders auf festes Schuhwerk achten, Leiter aus dem Keller holen, Eimer / Korb mitnehmen. zum Apfelbaum gehen, Leiter anstellen,hochklettern, Korb mitnehmen, Äpfel ernten. Genauso verfahren um Birnen zu ernten. – Das zentriert ganz ungemein und stellt die eingeschränkte Verbindung zur materiellen Existenzgrundlage wieder her. So als Nebeneffekt 😉 –

    Vom geernteten Obst je ein Kilo putzen, vom Kerngehäuse befreien, grob raspeln.
    In einen sehr großen und breiten Topf füllen, Saft einer Zitrone sofort dazu geben.
    Von den übrigen Äpfeln einen Liter Saft mit der Zentrifuge herstellen. Zur Obstmasse geben.
    1 Pkg. getrocknete Feigen in kleine Würfelchen schneiden
    1-2 Tlf. Zimt
    Mark einer halben Vanilleschote
    1 Prs. Salz
    1.000g Gelierzucker 1:2
    in den Topf füllen.
    Zwei Stunden stehen lassen. Dann zum Kochen bringen. 3-4 min. sprudelnd kochen lassen, Gelierprobe nicht vergessen. In kochend heiß ausgespülte Gläser füllen, zuschrauben. Fertig ist die „Winter-Marmelade“. Ich finde der Geschmack kommt dem Paradies sehr nahe.

    Noch was Profanes. Ein guter Freund bat mich vorhin Euch mitzuteilen, wie Grießbrei gekocht wird. ( Empfehlenswert für Enkelkinder 😉 . Dann hat man eine Ausrede und kann auch welchen essen )

    0,5 l Milch mit einer Prise Salz zum Kochen bringen
    4 Eßl. Grieß in die kochende Milch einrühren, solange kochen und rühren bis der Brei fest wird.
    Ein Stich Butter dazugeben.
    Ein Ei trennen, das Eigelb unterrühren, das steif geschlagene Eiweiß unterheben.
    Süßen wie es beliebt, ganz profan mit Zucker, oder auch mit Honig, Stevia, Rohrzucker, Sirup
    Dazu Kompott oder das selbst hergestellte Apfelmus der selbst gepflückten Äpfeln, Ihr erinnert euch sicher 😉

    • tulacelinastonebridge
      September 25, 2014 um 10:08 pm

      Diese Marmelade werde ich nachkochen. 🙂 Und Griesbrei zu kochen ist gar nicht so einfach, wir machen es ohne Ei und verfeinern es mit Zimt und Vollrohrzucker.
      Grieskoch ja nicht zu fest machen, es dickt noch nach.

      Auch die anderen Rezepte lesen sich ganz toll, eine sehr gute Idee der Thread. 🙂

      • September 25, 2014 um 10:28 pm

        Und Griesbrei zu kochen ist gar nicht so einfach, wir machen es ohne Ei und verfeinern es mit Zimt und Vollrohrzucker. zitatende

        hä? also ohne ei und mit ein stück butter (so 50-100 g) und mit so einem Topf, dann ist das kein Problem

        • tulacelinastonebridge
          September 25, 2014 um 10:38 pm

          Mit dem Topf kannst nur Milch erwärmen, da geht nicht über.

          • September 25, 2014 um 10:51 pm

            Griesbrei, Reisbrei und nicht nur Milch .

          • maretina
            September 25, 2014 um 10:55 pm

            Der Topf geht gut für Brei, dauert einen Moment länger, aber die Milch setzt echt nicht an. Nehme ihn auch zum Schokolade schmelzen für Schokoladentorte ausgesprochen gern..

          • September 25, 2014 um 10:59 pm

            jaaaaaaaaaaaaaa Schokolade schmelzen, genau und zum Pudding kochen.

            und Gries-oder Reisbrei mit brauner Butter, Pflaumenkompott , zucker und zimt, lecker lecker

            Schokoladenpudding geb ich ein paar geriebene Mandeln bei und mit vanillesosse natürlich 😉

          • September 25, 2014 um 11:02 pm

            was auch noch lecker ist,

            geschlagene sahne dem schokopudding unterheben, allerdings ich esse den am liebsten warm also nicht als kaltspeise (ist auch okay aber warm schmeckt der einfach besser.

          • maretina
            September 25, 2014 um 11:39 pm

            Das ist ja hier heute Abend die kulinarische Verführung pur. – Warmer Pudding, das ist doch was Genaues. Dass man den auch kalt essen kann habe ich glatt vergessen.

    • federleichtes
      September 25, 2014 um 10:10 pm

      Hast Du bei den Vorbbereitungen vergessen zu erwähnen, es sei beim Obstpflücken ratsam zu warten, bis die Nachbarn weg sind?

      Griesbrei ist wau. Dein Marmeladenrezept prima. Ich würde auch gerne wieder Marmelade kochen, aber ich habe mal diesen schrecklichen Fehler gemacht, nicht nur DIE Marmelade, sondern auch DER Marmelade zu kochen und sie – unbedarft, wie ich war – nebeneinander in den Schrank zu stellen. Seitdem kann ich Marmelade essen und essen, sie wird nicht weniger. Der Rat, ich solle Marmelade verschenken, funktioniert nicht, da unsere Freunde selber Marmelade kochen und gerne verschenken. Na ja, eben mein Schicksal.

      Danke und Gruß
      Wolfgang

      • maretina
        September 25, 2014 um 10:37 pm

        Wenn ich warte bis der Nachbar weg ist, ist es dunkel und ich seh die Äpfel und Leitersprossen nicht mehr. Was zur Folge haben kann, dass
        – der Korb mit Blättern und Ästen gefüllt wird
        – ich statt auf die Leitersprossen auf einen zu dürren Ast trete, der natürlich abbricht und ich infolgedessen im Laubhaufen auf den Stacheln eines Igels lande, der nun leider schwer verletzt ist. Dann muss ich mich um den Igel kümmern und ihn gesund pflegen. Zum Marmelade kochen bleibt da keine Zeit mehr. 😉 .
        Der Versuch einer „Guten Abend Geschichte“.

        Herzlichen Gruß
        Martina

      • tulacelinastonebridge
        September 25, 2014 um 10:41 pm

        federleichtes…….ein Tipp, Pofesen, Linzer Torte und Palatschinken machen, da braucht´s viel Marmelade.

        • maretina
          September 25, 2014 um 10:50 pm

          Abends so gegen 23 Uhr übers Essen zu schreiben ist ja auch die Versuchung pur. Und dann noch Linzer Torte…..hach, wo ist der Kühlschrank 😉 ?

  7. tulacelinastonebridge
    September 25, 2014 um 1:38 pm

    Kalte Mandelsuppe – Ajo blanco

    250 g Mandeln, blanchiert und enthäutet
    3 Knoblauchzehen
    85 g weiße Brotkrume
    500 ml Wasser
    2 EL Sherryessig
    Salz
    6 EL Olivenöl
    8 Muskatellertrauben

    Die Mandeln und den Knoblauch im Mixer fein zerkleinern.
    Die Brotkrume, das Wasser, den Essig und Salz hinzufügen und alles in 2 Minuten glatt pürieren.
    Bei laufendem Gerät langsam das Olivenöl hinzugießen, bis eine dickflüssige Suppe entstanden ist.
    Für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
    In Suppenschalen schöpfen, mit jeweils 1 oder 2 Trauben garnieren und mit Olivenöl beträufeln.

  8. Heinrich Schmitt
    September 25, 2014 um 12:49 pm

    GUACAMOLE (Mexikanische Avocadacreme) :

    3 grosse Avocadas schaelen, ohne Kern zu Brei verarbeiten;
    spaeter dazu zerhackt:
    1 kleine Zwiebel
    2 Tomaten ohne Haut
    1-2 Gramm Koriander
    Pfefferschoten oder Chilisosse
    1-2 Teel. Zitronensaft
    Fest zugedeckt im Kuehlschrank stehen lassen.
    Spaeter, vor dem Essen dazugeben:
    -saure Sahne+schwarzer Pfeffer;

    dazu: Tortillas (Mais- oder Weizentortillas:

    2 Tassen Maismehl, Wasser, Prise Salz. Baellchen zu Fladen formen, und in trockener fettloser Pfalle backen, oft umdrehen, warm und weich servieren !

  9. Heinrich Schmitt
    September 25, 2014 um 12:36 pm

    MESFOUF (tunesische Frikadellen – fleischlos) :
    Feingeriebener Couscous (Hartweizengriess) durchschlagen, mit schwarzem Pfeffer, rotem Chili, kleingehackte obere Fenchelstaengel, geriebene Karotten, gehacktes Karottengruen, Harissa (rotes Pfeffermus),Piment, Tomatenm,ark, Salz, etwas Olivenoel, gehackter Knoblauch, Kuemmel, mit Couscous mengen und wie Frikadellen in Olivenoel braten. Die Baellchen koenen auch noch mit Sesamkoernern paniert gebraten werden.

    • tulacelinastonebridge
      September 25, 2014 um 1:41 pm

      Hallo Herr Schmitt, kommt da noch Flüssigkeit dazu?

      • maretina
        September 25, 2014 um 9:20 pm

        Den Couscous musst du wohl erst ausquellen lassen, auf ein Teil Couscous zwei Teile Wasser, funktioniert eigentlich immer, auch bei Reis.

        • tulacelinastonebridge
          September 25, 2014 um 10:03 pm

          Danke maretina, ich war mir nicht sicher, was durchschlagen bedeutet bzw. wird der Couscous nochmal feingerieben.
          Ich glaube auch, das man den Couscous kochen muss. 🙂

  10. Heinrich Schmitt
    September 22, 2014 um 9:25 am

    BIH’ON (philippin.Nationalgericht)
    Glasnudeln in warmem Wasser einweichen, dann im Wok ganz kurz aufkochen, zusammen mit folgenden vorher zerkleinerten und gekochten Zutaten (Gemuese muss noch „“Biss“ haben!):

    -Zuckererbsenschoten;
    -Soyasprossen;
    -evtl etwas gebratenes Hackfleisch oder Huehnerklein oder in Knoblauch gebratene Shrimps;
    -Bambussprossen;
    -Cayote (oder geraspelte Kohlrabi, schmeckt aehnlich wie Cayote);
    -etwas gekoernte Bruehe und/oder Soyasosse;
    -chines. Pilze -black fungus; oder Herbst-Trompeten-Pilze, die es jetzt in den deutschen Waeldern geben duerfte;
    Knoblauch, Zwiebeln;
    -etwas kleingehacktes Weisskraut oder Chinakohl oder Mangold;
    -in duenne Streifen geschnittene Moehren.

    Maayong pagkaon – Guten Appetit !

  11. September 21, 2014 um 9:52 pm

    Ich war heute bei meinem Bruder zum Geburtstagfeiern und genoss dort eine Suppe, die ich wärmstens empfehlen mag:

    Möhrensuppe mit Apfel und Ingwer

    Meine Schwägerin sagte, dass sie die 4 EL Butter nicht dazu gab. Zudem verwendete sie eine Sahne auf Basis von Soya. Als echt vegan …

    • September 21, 2014 um 11:07 pm

      @Martin B.

      Also Möhrensuppe mit Apfel und Ingwer könnte lecker sein. Aber mit Soya-Sahne?!!!!
      Erst einmal finde ich den Geschmack von Soya unerträglich und was ich aus verschiedenen Quellen gehört habe, wird da bei dem Anbau nicht gerade mit Giften gespart. Da lobe ich mir doch die gute Butter!

      • September 21, 2014 um 11:19 pm

        Ich kann nur sagen, dass es dennoch geschmecht hat. Kann aber gut sein, dass es mit Sahne und Butter noch einen Tick besser wird 🙂

        Die Soya-Sahne war als Bio-Produkt ausgezeichnet, demnach dürfen keine Gifte zum Einsatz gekommen sein. Hoffe ich …

    • September 22, 2014 um 12:54 pm

      Variante mit Orangen:

      500 g Möhren
      Öl
      Gemüsebrühe
      1 Pepperoni
      Ingwer (nach Geschmack)
      Muskat, Salz
      Saft von fünf Orangen
      Sahne

      Möhren, Ingwer und Pepperoni putzen, kleinschneiden, im Öl anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Weichkochen lassen, mit dem Pürierstab zerkleinern, mit Salz und Muskat abschmecken, den Saft der Orangen dazugeben (nicht mehr kochen lassen), mit Sahne abrunden.

      Schmeckt gut, heizt ein, geht schnell, macht satt.

  12. September 21, 2014 um 8:43 pm

    2 Händevoll Brennnesseln ( jeweils die oberen 4 Blätter der Pflanzen )
    ein paar junge Löwenzahnblätter
    ein paar Gänseblümchen
    2 kleingeschnittene Äpfel mit Schale
    3 Eier
    300 ml Wasser
    etwas Meeralz
    4 Teelöffel Vollrohrzucker
    etwas Zimt

    Alles mit einem Pürierstab zerkleinern, so dass aus Blättern unzählige winzig kleine Pünktchen werden.

    250 Gramm Mehl nach Wahl ( ich mische gerne Dinkelmehl, Einkornmehl und Kastanienmehl ) und 1-2 Löffel Backpulver in eine Rührschüssel geben, den Inhalt des Mixerbehälters dazugeben und alles mit einem Handrührgerät vermischen.

    Natives Kokosöl in eine Pfanne geben und mit einer Kelle eine ordentliche Portion des Teigs zu einem gut gebräunten Pfannekuchen gedeihen lassen. Dazu passt natürlich (selbstgemaches) Apfelmus.

    Weitere Ideen: http://allesgruene.wordpress.com/

    Gruß Guido

    • September 21, 2014 um 10:26 pm

      @gold-dna

      Haltet ihr Kaninchen oder für wen ist das?

      • September 21, 2014 um 10:42 pm

        Nee, die Kanickel sind wir selbst. Wie blöd ist das denn für viel Geld Gemüse aus dem Supermarkt zu kaufen, welches gedüngt und sonst wie am Leben gehalten wird und obendrein nur einen Bruchteil an Vitaminen und Nährstoffen wie Wildkräuter hat, die zudem direkt vor Ort umsonst zugegen sind und dem Körper keine Geschichten von sonst wo erzählen …

        Gruß Guido

        • September 21, 2014 um 10:59 pm

          @gold-dna

          Stimmt. Halten wir auch so, so weit wie möglich. Ich meine Selbstanbau. Gegen Brennnesseln bin ich leider allergisch. Gibt es eine Alternative?

          • September 21, 2014 um 11:50 pm

            Allergisch, auch wenn sie erhitzt wurden ? Eine Alternative ? Kommt darauf an, was an der Brennnessel dir von Bedeutung ist. Geht es um die Nährstoffe und Vitamine gibt es auch andere Pflanzen mit ähnlicher Zusammensetzung. Geht es um das Grüne an sich, ist die Brennnessel natürlich austauschbar. Aber als Königin der “Unkräuter“ ist sie einzigartig, schließlich liegt das Wesen einer Pflanze ja nicht in den Nährstoffen und der Farbe, sondern im Zusammenspiel der ganzen Pflanze mit ihrem Umfeld …

            Gruß Guido

    • September 22, 2014 um 8:08 am

      Meinst Du Löffel oder Teelöffel Backpulver?

  13. titelfrei
    September 21, 2014 um 7:42 pm

    Gerne noch einmal

    Gefüllte Paprikaschoten mit Kurkumasauce für 4 Personen

    Gefüllte Paprikaschoten:
    200 g rote Bohnen (Dose)
    400 ml Gemüsebrühe
    4 gelbe Paprikaschoten
    200 g Zwiebeln
    1 Knoblauchzehe
    2 EL Olivenöl
    200 g Maiskörner
    4 Tomaten
    Salz
    Pfeffer
    1/2 Bund frische Kräuter (Majoran, Dill, Schnittlauch)
    20 g geriebener Parmesan
    200 ml Gemüsebrühe

    Kurkumasauce:
    20 g Butter
    20 g Weizenmehl
    2 TL Kurkuma
    60 ml Weißwein
    200 ml Gemüsebrühe
    8 EL Sahne oder Creme Fraiche
    Salz
    Pfeffer

    Zubereitung:
    1. Von den Paprikaschoten den Deckel abschneiden, die Kerne entfernen und die Schoten waschen. Etwa 3 Minuten in kochender Gemüsebrühe blanchieren.
    2. Die Zwiebeln schälen, fein hacken und zusammen mit der geschälten, zerdrückten Knoblauchzehe in Olivenöl andünsten. Die Maiskörner dazugeben und mit dünsten.
    3. Die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und die Tomaten in Würfel schneiden.
    4. Die Bohnen mit dem Gemüse mischen und mit Salz Pfeffer und den fein gehackten Kräutern abschmecken.
    5. Die Paprikaschoten innen salzen und Pfeffern, das Bohnenragout einfüllen, den Parmesan drauf streuen und die Paprikaschoten in der Gemüsebrühe etwa 30 Minuten bußfest garen.
    6. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten. Die Butter in einem Topf schmelzen, das Weizenmehl darin anschwitzen. Den Kurkuma dazugeben und etwas angehen lassen.
    7. Mit dem Wein und der kalten Gemüsebrühe auffüllen und alles sämig kochen. Sahne oder Creme Fraiche dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Tip:
    Hierzu serviert man gekochten Reis

    Wohl bekomm’s

  14. stonebridge
    September 21, 2014 um 6:19 pm

    Guten Appetit

  1. September 21, 2014 um 5:31 pm

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: