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Sind Lichtarbeiter Energiejunkies?

Wir haben hier viel über Bewusstseinsprünge, das Wesen-Ich und Ego-Ich gesprochen, auch dass alles Energie sei, und dass es höhere Bewusstseinszustände gäb. Ich hatte gestern einen Artikel gelesen, der nachdenklich stimmte, und der darauf hinwies, dass zu viel im Höheren zu schwingen auch nicht wirklich zuträglich sein. Den hat Frau Kristina Hazler, die sich als BewusstseinsCoach, – Trainerin, -Therapeutin, -Autorin bezeichent, und in den Artikel in den Rubriken Bewusstwerdung und Hochsensibilität postete. Zuvor aber noch ein Abschnitt aus einem ungewöhnlichen Appell, der Autorin, der darum geht, was gerade auf unserer Welt im Bereich Bewusstwerdung los ist:

Die Welle rollt!

Eine Welle des Erwachens/des Aufwachens, welche so die letzten fünfzehn bis zwanzig Jahre im Gange war, ist mehr oder weniger durch und es folgt ihr eine andere. Und unsere aktuelle Aufgabe ist es, sich auf die neue Welle, die bereits rollt, vorbereiten, mit ihr umgehen zu lernen/können – um darin nicht zu ertrinken.

Warum? Was soll daran schwer sein, wenn man schon Erfahrung damit (mit dem Erwachen etc.) hat?

Hat man eben nicht! Die erste Welle unterschied sich – in der Qualität bzw. Andersartigkeit der Personen/Wesen welche erwacht sind, während der Rest noch schlief – von der jetzigen. Diesmal jedoch werden andere „Spezies“ geweckt und werden in einer Welt aufwachen, in der schon andere sind/wachen und es sich in dieser „wachen“ Welt ein wenig gemütlich eingerichtet haben. Dadurch wird es mit der Gemütlichkeit wahrscheinlich mehr oder weniger vorbei sein. Das Nächste ist: unsere Aufgabe bis jetzt war, sich um das eigene „Wachwerden“ zu kümmern, damit umgehen zu lernen und es zu stabilisieren (um nicht alle fünf Minuten wieder einzunicken) und einige begannen bereits Brücken zwischen der wachen und der schlafenden Welt zu schlagen/bauen und diese zu betreuen. Nun jetzt beginnen über diese Brücke „neue“ Menschen zu strömen. Menschen, die wir nicht einmal geträumt haben, dass sie demnächst aufwachen könnten. Und diese Menschen werden ihre vollgepackten Rücksäcke mitschleppen wollen, mit welchen sie jedoch die andere Seite der Brücke kaum erreichen können. Ihr wisst doch noch wie es war, oder? Die gebauten Brücken sind für keine großen Lasten gedacht. So muss jemand zu diesen Menschen (auf die andere Seite) hin und ihnen erklären, während sie mit den verträumten Augen sehnsüchtig auf die andere Seite der Brücke schauen, dass sie ihren ganzen „Schatz“ aussortieren, bzw. zurück lassen müssen. Ihr könnt euch die erste Reaktion vorstellen …

Erinnern wir uns, wie es bei uns war und warum die damalige Welle anders war als diese, welche gerade mit ziemlich viel Lärm rollt. Da es damals nicht so viele Menschen gab, welche die Weck- und Begleitungsarbeit übernehmen konnten, musste es anders passieren. Die Begleitung, Beratung und „Coaching“ kamen aus den anderen Sphären. Verständlich, dass nur Wesen aufgeweckt werden konnten, welche fähig waren die „unsichtbaren Rufe“ und „unsichtbaren Begleiter“ auch wahrzunehmen und zu verstehen. Der Weckruf durfte sanfter sein als heute, um die anderen (die noch nicht so weit waren) nicht zu wecken. Die ganze Klärungs-, Ausmist- und Entdichtungsarbeit geschah sozusagen hinter den verschlossenen Türen. So ist logischer Weise passiert, dass derzeit vor allem hochsensible, sensible, empfindsame, empathische und mediale Personen wach sind. Dies jedoch bedeutet ein kleines Problem für die bevorstehende Zeit, die nächste Welle und für die, die bereits wachen, weil diejenigen die derzeit geweckt werden nicht so sensibel sind, wie ihre Vorgänger. Sie müssen wahrscheinlich mit größerem Trrarraaa aus dem Schlaf gerissen werden (schon alleine der Weckruf macht uns nervös, bzw. versetzt uns in Panik), das Nächste ist – sie haben noch größere „Sachen“ mit im Gepäck als wir es gewohnt waren (weil sie viel mehr tragen, sich unempfindlicher machen konnten).

Und dann Passagen mit Kritiken aus dem Artikel „Energieholismus“ – die potenzielle Sucht des spirituellen Kriegers, basierend auf eigenen Erfahrungen der Autorin:

… viele haben das Eine gemeinsam: die Suche nach einem „Entkommen“ aus dem „unpassenden“, sich fremd und/oder verkehrt anfühlenden Dasein. Die einen sehen ihre Errettung in den höher schwingenden Höhen, andere im Jenseits, in der Erleuchtung, Beschwörung, Transformation des Bestehenden, Entfernung des Unangenehmen, Reinigung des Verschmutzten, Energetisierung des weniger Vitalen, Bekämpfung des Bösen usw. Und! Anfänglich ist es hoffnungsvoll.

Die Suche nach einer Welt in der man so genug ist, wie man ist
Es ist eine Idee, die Früchte und eine Aussicht auf eine bessere, angenehmere Zukunft verspricht, auf ein Leben in einer Welt, in der man zu Hause und willkommen ist, in der man einen Lebensplatz hat und genug ist – so wie man ist. Die Hoffnung ist sogar so groß, dass man keine Mühe scheut, alles auf diese eine Karte zu setzen. Man spürt, man weiß es sogar: Irgendwas ist dran an der Geschichte, an der Möglichkeit, sich eine bessere Welt, eine bessere Zukunft, sogar ein besseres Ich zu erschaffen, das Paradies hier auf Erden, das goldene Zeitalter, das so nah, direkt vor der Tür zu sein scheint. Nur mehr ein kleines Stück … das Schloss aufbrechen … die Tür frei räumen und endlich! … sie öffnen. Dann, dann kann endgültig die Erholung, das Genießen, das Sein beginnen.  …

Das spirituelle Hamsterrad der Energiearbeit
In der Bemühung, einem öden Hamsterrad zu entrinnen, erwacht man eines Tages in einem neuen, aber dafür energetisierten und/oder einem spirituellen. Wie oben so unten, wie innen so außen, wie früher so später, wie die Absicht so die Aktion und Reaktion, so das Ergebnis. Erwacht man eines Tages in diesem Hamsterrad und merkt man, dass das nicht das Wahre sein kann, weil – ein Hamsterrad ist immer ein Hamsterrad, egal auf welcher Ebene, Dimension und in welcher Schwingung – dann kommt die nächste Überraschung.

shutterstock_32643562Wenn es gut geht und die Selbstreflektion noch funktioniert, erwischt man sich, dass man mittlerweile süchtig geworden ist. Süchtig nach der Energiearbeit, nach dem Empfinden von einer bestimmten Schwingung, einem bestimmten Zustand, der durch die Beschäftigung mit der Energie immer wieder herbeigeführt worden ist. Und wenn man (noch) fähig ist, ehrlich, wirklich ehrlich, zu sich selbst zu sein, beginnt man mit Erstaunen zu erkennen, dass man mit dem ganzen täglichen „Energieaufwand“ nur mehr diesem einen „Befriedigungsgefühl“ nachgejagt ist – ohne zu merken, dass sich das Energetisieren wie eine Droge verhält; und zwar indem man die eine Art der gewissen Energiefrequenz bearbeitete und integrierte, wurde diese im Empfinden normal und verursachte keine Euphorie, keine erlebten außerordentlichen „Höhen“ und Empfindungen mehr. Da aber dies als die Bestätigung für erfolgreiche Energie-, gar spirituelle oder Heilungsarbeit verstanden wurde und man nicht in ein Gefühl der Erfolglosigkeit, Stagnation und damit auch in Depressionen schlittern wollte, musste eine weitere, neue, am besten höhere und lichtvollere Schwingung her. Eine größere und stärkere Dosis. …

Entwöhnung

… Der Gedanke und die Emotion der Ablehnung verursacht statt angestrebter Entdichtung die Verdichtung des eigenen Systems und des Lebensraumes, weil sich durch die Ablehnung das Abgelehnte nicht aus dem eigenem Energiesystem befreien kann. Man spürt es und will es noch stärker nicht haben, dieser Wunsch samt der entsprechend angezogener und verdichteter Energie beschwert einen und man beginnt „in die Erde zu wachsen“ (so nenne ich es), was eigentlich das Gegenteil davon war, was man anstrebte – die Leichtigkeit und Erhebung, sprich. Wenn dies geschehen war, müsste man der stärkeren Erschwerung und Verdichtung durch künstliche Entdichtungsprozesse entgegensteuern. Je öfters man es tat, umso öfter lebte man die Ablehnung zum damaligen Jetzt aus – also wieder derbere statt sogenannte höhere Schwingung. Deswegen das Hamsterrad. Wenn man Glück hatte, bewegte sich das Ergebnis gerade bei „Null“. Umso mehr man aber puschte, um das Zünglein auf der Waage doch in die lichteren Bereiche zu bewegen, umso dunkler wurde die andere Seite der Waage. Die eigene Wahrnehmung auf die lichten Bereiche ausgerichtet und sich in höheren Dimensionen energetisch sehend und immer mehr feinstofflichere Energien einatmend und integrierend … die Energie folgt unsere Aufmerksamkeit unsere Resonanz und unser Körper dient uns und folgt genauso unsere (auch unbewusste) Absichten und baute sich dementsprechend um, wo wir uns mit unserem Geist, den Gedanken und dem Herzen befanden, um die feinstofflichen Bereichen mit den menschlich zur Verfügung stehenden Sinnen auch wahrnehmen zu können. Die Kehrseite der Medaille ruhte nicht, sondern wuchs passend zu der lichten Seite, wozu aber das eigene energetische und körperliche System nicht angepasst und vorbereitet wurde.

Für Jene wie mich, die noch keinen bewussten Zugang zu diesen „höheren Sphären“ haben, hört sich das befremdlich an. Was ich dabei mitnehme ist jedoch, dass auch ich mit Training dahin kommen könnte, das dieser Zustand am Ende aber doch gar nicht so anstrebenswert ist …

  1. Gerd Zimmermann
    September 17, 2014 um 10:56 am

    Sehr gut Martin

    genauso sehe ich das auch, leider nur mit Vokabeln, die eine Axt zu schnitzen vermag.
    Wesentlich tiefgehender wird dieses Thema in den indischen Veden erlaeutert, unter Kosmologie.
    Einstein soll einmal gesagt haben, nun habe ich ein Leben lang studiert und hier in
    meinem Buchregal, den Veden steht schon alles geschieben.

    Danke Gerd

  2. chattison
    September 17, 2014 um 11:31 am

    Die eigene Wahrnehmung auf die lichten Bereiche ausgerichtet und sich in höheren Dimensionen energetisch sehend und immer mehr feinstofflichere Energien einatmend und integrierend …

    Vermutlich liegt es daran, dass ich in meinen Ansprüchen zu schlicht, in meinem Denken zu plan und in in meiner Wahrnehmung zu „erdig“ bin – ich frage mich nur:
    Was zum Teufel ist mit diesen Leuten los?

    „Lichte Bereiche“ habe ich als Gebirgsjäger erklommen und ich kenne keinen, der nicht froh war, wieder das „lichtlosere Tal“ erreicht zu haben!

    Je höher man steigt, desto feinstofflicher wird es ja bekanntlich in der Atmosphäre, weswegen bereits in gelinden 400km Höhe ein längerer Aufenthalt nur mit gigantischem Aufwand und Risiko zu bewerkstelligen ist und auch da ein jeder froh ist, wenn er nicht mehr überirdisch feinstofflich atmet, sondern zurück in der grobstofflichen Atem-Sphäre ist.

    Und je höher man steigt und reist, desto lebensfeindlicher wird es.
    Was, bitteschön, soll man also dort wollen, was gibt es da zu gewinnen?
    Nur die Erkenntnis, dass es für uns kein anderes Leben gibt als das auf der Erde.
    Und:
    … viele haben das Eine gemeinsam: die Suche nach einem „Entkommen“ aus dem „unpassenden“, sich fremd und/oder verkehrt anfühlenden Dasein.

    Es gibt kein Entkommen, alle müssen hier bleiben, wenn man den Tod denn nicht als „Entkommen“ bezeichnen möchte.
    Alle müssen hier unter den gegebenen Umständen (ohne diese transformieren zu wollen!) ihr Auskommen finden, indem sie sich selbst dergestalt transformieren, dass sich ihnen gangbare Wege und erträgliche Seinsweisen HIER UND JETZT eröffnen!

    Es gab mal einen ulkigen Typen, der saß 7 Jahre vor einer Felswand, nur um auf den glorreichen Gedanken zu kommen, dass Leben Leiden sei und nur im Nirvana das Leiden aufhöre, weswegen man sich also auch hinsetzen solle und sich dorthin begeben möge.
    Versuche in Zuchthäusern haben diese Erkenntnis empirisch leider nicht stützen können.

    Ich sage hingegen, Leiden ist ein Wegweiser, so wie elektisch geladene Zäune den Viehtrieb abstecken, nur dass es für jeden von uns einen ganz privaten „Viehtrieb“ gibt.
    Und wenn man dem eben folgsam folgt, bekommt man keinen gezwitschert.
    Juchu, Leiden ade.
    Der Versuch, aus dem „Viehtrieb“ der Bedingungen auszubrechen ist sinnlos.
    Was sollte die Kuh auch außerhalb ihrer Weiden finden können?
    Autobahnen, auf denen sie überfahren werden; Schlachthäuser, in denen sie ihrem speziellen Nirvana begegnen; Hysterisches Volk, dass eine frei laufende Kuh als Alieninvasion empfindet; Betonschluchten, wo es rein gar nix zu fressen gibt; und vor allem: Einsamkeit, weil es da keine Artgenossen gibt.
    Zuschlechterletzt soll es zwar gerüchtehalber irgendwo eine Superduperhypermegatolle Weide geben, wo das Gras noch so richtig grün schmeckt, die Schmetterlinge die Hörner umfloren, himmlische Glocken die ganztägige Vesper begleiten und tanzende Füchse und Hasen einem vergnügliche Begleiter sind – aber: noch nie kam einer aus diesem Weideparadies zurück, um glaubwürdig davon zu künden und auch gleich eine funktionierende Wegbeschreibung mitzuliefern.

    Und all diejenigen, die von dieser „Höheren Weide“ faseln, die sich aber auf derselben Weide befinden und noch nie von dieser weg gewesen waren, wie der Rest von uns, die haben definitiv keinerlei Ahnung, wissen ganz bestimmt nicht mehr als wir auch!

    Und der „feine Stoff“, der befindet sich für uns Rindviecher direkt vor unseren Klauen – man muss nur demütig den massigen Schädel sinken lassen und schon ist man da…

    • September 17, 2014 um 12:41 pm

      „Und der “feine Stoff”, der befindet sich für uns Rindviecher direkt vor unseren Klauen – man muss nur demütig den massigen Schädel sinken lassen und schon ist man da…“

      Guter Gedanke! Im Endeffekt bleiben wir ein Leben lang hier und dürfen uns dieser Welt stellen. Gerne natürlich mit einer positiven Energie / Einstellung. Aber wie du sagst: Flüchten ist nicht drin. Wir wollen in erster Linie die eigene Weide wiederentdecken als das Paradies, welches die ganze Zeit vor unserer Nase liegt.

  3. Gerd Zimmermann
    September 17, 2014 um 1:08 pm

    Nun ja, warum schreibt Gold-DNA von einem Paradigmen Wechsel, wenn hier
    das Gras scheller waechst als wir ES fressen koennen ?
    Darum geht ES nicht. Es geht eher darum, dass Bewusstsein und Wasser Hand
    in Hand gehen, in UNSERM elektrischen Universum.
    Materie ist die Realitaet, Bewusstsein die Wirklichkeit.
    Die Wirklichkeit erzeugt die Realitaet.
    Oder die Urache, Bewusstsein, erzeugt die Wirkung.

    ES ist soo einfach.

    Gruss Gerd

    ich weiss, ES kann nicht sein, was nicht sein darf

    Gruss Gerd

  4. chattison
    September 17, 2014 um 2:16 pm

    Das Paradies liegt zu unseren Füßen und zwischen den Ohren das BKZ (Bück-Kontroll-Zentrum).
    Dazwischen liegt ne lange Leitung.
    Manch einer stirbt, während er noch die Bückparabel berechnet, weil er mit seinem Single-Core-Prozessor gleichzeitig die Höhenflüge zu berechnen versucht…

  5. September 17, 2014 um 7:40 pm

    „“Die Suche nach einer Welt in der man so genug ist, wie man ist.““

    Gesucht hab‘ ich eigentlich nie was, aber wenn ich etwas suchen würde, dann wohl keine Welt in der ich genug bin, sondern eher eine, die für mich genug ist… 🙂

  6. September 18, 2014 um 10:15 am

    Zufälligerweise bin ich hier bei euch auf meinen eigenen Artikel gestoßen, kurz habe ich mich geschreckt und dachte mir, oh Gott, da wird jetzt einen „shitstorm“ geben, aber ich bin echt dankbar für eure Diskussion, bzw. eure Kommentare dazu 🙂 lg kristina hazler

    • September 18, 2014 um 11:25 pm

      Liebe Kristina,

      das Thema Energiearbeit ist für einen großen Teil der Kommentatoren als auch Leser noch eines, mit wenig angefangen werden kann, da kaum eigene Erfahrungen gemacht wurden.

      Daher war ich auch sehr skeptisch, wie die Kritiken ausfallen. Dass allerdings kein Shitstorm kommen wird, das hatte ich schon erwarten dürfen, da wir hier doch sehr fair miteinander umzugehen gelernt haben.

      Danke für das Danke 🙂
      Martin

  7. titelfrei
    September 18, 2014 um 12:24 pm

    Scheinbar hat uns die Wirtschaft mit ihrem Fortschritts-Denken schon so verblödet, dass wir Evolution nicht mehr als Anpassung des Lebens an sich immerzu ändernde Umstände begreifen, sondern als Antrieb, der kein anderes Ziel verfolgt als noch mehr aus diesem Leben rauszuholen, sei es materiell, sexuell, intellektuell oder neuerdings auch spirituell. So mussten offenbar irgendwelche sich spirituell vom eigentlichen Leben abkehrenden Leute auf den Gedanken kommen, dass ein Fortschritt der Evolution kein zeitlicher, sondern ein qualitativer sei. Die noch nicht erreichte Qualität, die aber dem Gedanken entsprechend vor der Tür stehen muss, lässt den momentanen Zustand demnach als qualitativ minderwertig erscheinen. Wir haben’s nicht erfunden und wir müssen es auch nicht erfinden, es reicht wenn wir es leben, das Leben. Das Leben ist kein Qualitätsschinder, denn würde es versuchen aus sich selbst Qualität herauszuschinden, welche Qualität sollte das dann sein für das geschundene Leben? Der Schrei nach mehr Bewusstsein ist ein Ruf nach dem Ungewissen, denn was ist schon Bewusstsein? Wahrnehmung? Denken? Die Verknüpfung der Wahrnehmung mit dem Denken? Wahrnehmen ohne zu denken? So viel zu denken, dass man schon gar nichts mehr wahrnimmt? Oder ist es gar die Entdeckung von sich Selbst in einer Welt, in der man lebt? Das Sein muss nicht hinterfragt werden, denn es ist.

    • September 18, 2014 um 12:40 pm

      Die noch nicht erreichte Qualität, die aber dem Gedanken entsprechend vor der Tür stehen muss, lässt den momentanen Zustand demnach als qualitativ minderwertig erscheinen. zitatende

      @titelfrei

      Wer oder Was sagt Ihnen das? Anders gefragt

      Woran „lesen“ Sie ab, das a) die Qualität NICHT erreicht ist und b) welchen momentanen Zustand meinen Sie, den allgemeinen? Und wenn ja, Evolution war und ist noch nie auf „Kompatibilität“ aus.

      • September 18, 2014 um 12:52 pm

        P.S. Anmerkung

        Bzgl. „technischen Zeitalter“ wegen
        der Ur-sprung

        Kompatibilität (von lateinisch compatior „Mitleid haben“)

        com-patior Eccl.

        compatior
        Mitleid haben

  8. maretina
    September 19, 2014 um 1:25 am

    Wir sind hier und jetzt um uns mit diesem Hier und Jetzt zu verbinden, sprich das grüne Gras vor der Nase endlich zu erkennen und sich daran gütlich tun, ohne die Sorge um das Gras des Nachbarn und die Bergkräuter hinterm Horizont. – Gepäck hin oder her, kann ja mal angeguckt und Nutzloses und Behinderndes aussortiert werden. Was hindert an der Stelle zu helfen, wenn sich jemand helfen lassen will und dann vielleicht ein Stück zusammen zu gehen?
    Ganz davon abgesehen, dass wir ja hier auch schon mal thematisierten, dass es nicht allein auf das Licht ankommt, sondern auch auf die Dunkelheit. Der Samen braucht die Dunkelheit zum Keimen, zuviel Licht kann die zarten Pflänzchen schädigen. Wo nur Licht ist sehen wir nichts mehr. – Licht wird als Folterwerkzeug eingesetzt, Dunkelheit kann beschützen.- Gebraucht wird Licht und Dunkelheit für unser Leben hier. Der erste Transformationsschritt wäre vielleicht das zu aktzeptieren.

    • titelfrei
      September 19, 2014 um 5:49 am

      Wenn Licht auf unsere Netzhaut fällt, ist das dann hell? Hell und dunkel gibt es in der Form, wie unser Gehirn diesen Lichteinfall interpretiert nicht. Licht „erscheint“ ohnehin immer nur in dem Moment und an dem Ort, an dem es in Kontakt tritt, egal ob dieser Kontakt mit einem biologischen oder technischen Visualisierungs-Organ/-Gerät stattfindet. Die Strecken, die das Licht laut unserem Verstand zurückgelegt haben müsste bleiben grundsätzlich im Verborgenen. Würde man die Strecke überprüfen wollen, müsste man mit dem Licht auf dieser Strecke in Kontakt treten, was in etwa dem entsprechen würde, als wollte man die Länge einer Schnur dadurch bestimmen, indem man sie abschneidet.
      Nun ja, wir sind momentan wohl damit beschäftigt uns unserer Bewusstlosigkeit bewusst zu werden. Ist das das Selbe wie Erwachen?

      • chattison
        September 19, 2014 um 9:40 am

        Eben: „Licht“, das auf die Netzhaut fällt ist nur ein Energieimpuls, der transformiert und dann weiter transportiert wird.
        Da es unterschiedliche Energienieveaus gibt, gibt es Kontraste.
        Den stärksten Kontrast nennt man dann Licht : Dunkelheit.

        Was aber nichts anderes aussagt, als dass hier ein extrem hohes Energiniveau neben einem extrem niedrigen Energieniveau ist, was aber keinerlei „Wertung“ zulässt, da die eine wie die andere Energieform eben sich positiv wie negativ auswirken kann.

        Unser „Sehen“ ist demnach nur ein Kontrastverstärker, um Energiestrukturen besser wahrnehmen und uns danach orientieren zu können.

        Wenn der Energieaspekt aus „den Augen“ verloren wird, kommt es eben zu verfälschten Wahrnehmungen, so als würde man sich über die schwarzen (oder weißen) Anteile im Bild ärgern und diese „verurteilen“, anstatt zu verstehen, dass ohne diese kein Kontrast und ohne diesen kein Erkennen möglich wäre.

        Und:
        Gäbe es eben nicht unterschiedliche Energieniveaus mit unterschiedlichen Potentialgefällen, gäbe es das Leben selbst nicht!
        Solange wir also Licht UND Dunkelheit sehen, gibt es also Lebensenergie und damit ist das Leben zunächst „lebendig“ – was sollte daran schlecht ein?^^

        • titelfrei
          September 19, 2014 um 10:53 am

          Ich bin ja auch eines dieser Rindviecher, die auf der Weide stehen und den frischen Geschmack nicht einfach nur geniessen können, sondern sich manchmal den Kopf darüber zerbrechen, warum das Gras so gut schmeckt.
          Aber auch das ist nicht gar so schlimm, solange es gelingt sich aus der Umklammerung der Gedanken zu befreien, die aus dem Fantastischen heraus ins Fanatische hinein marschieren und genügend Spielraum offen lassen, um sich dann doch dem Genuss am Sein bar jeden Gedankens hingeben zu können.
          So und jetzt möchte ich noch ein wenig (den Gedanken mit dem Licht) weiter spinnen. Wir gehen ja immer davon aus, dass Licht etwas ist, was aus einem physikalischen Prozess heraus, sozusagen als energetischer Briefträger dieses Prozesses losgeschickt wird, um andernorts darüber kund zu tun. So wie ich mir das vorstelle handelt es sich aber nicht um eine ÜBERTRAGUNG dessen, was aus einem physikalischen Prozess heraus in energetischer Form weitergereicht wird, sondern um die VERBINDUNG innerhalb eines energetischen Feldes, welches in Form von grösserer und kleinerer Dichte den Eindruck einer physikalischen Welt erzeugt, die wir Wirklichkeit nennen.

          Genug gesponnen, jetzt gibt`s Kaffee

  9. September 19, 2014 um 8:15 am

    Die Erwachten und die Schlafenden: was ist denn das anderes als ein Produkt des dualistischen Geistes, dazu dienend, künstlich Abgrenzungen zu schaffen, wo in Wirklichkeit gar keine sind.

    Hat man die Menschen bis vor Kurzem in „Schwarze“ und „Weiße“ unterteilt und den Unterschied an der Hautfarbe festgemacht, so unterteilt man die Menschheit heute in „Schlafende“ und „Erwachte“ und macht den Unterschied an einer wie auch immer gearteten „Schwingungsebene“, „Resonanzfähigkeit“, „Energieniveau“ oder dergleichen fest. Die Begriffe haben sich gewandelt, die Gruppenverteilung ist eine andere geworden, aber das zugrundeliegende Prinzip, nämlich die Menschen in die „Guten“ und die „Bösen“, aufgrund zunehmender Relativierung respektive die „Besseren“ und die „Schlechteren“ einzuteilen, ist bei all diesen Lichtarbeitern, Neo-Erleuchteten, Astralreisenden und Sphärenklängen Lauschenden dasselbe geblieben. Und damit entlarvt sich diese ganze Bewegung selbst.

    Was für eine Anmaßung, sich berufen zu fühlen, andere Menschen „aufzuwecken“. Ich sehe das anders: jeder Mensch, der sich dazu berufen fühlt, einen anderen Menschen aufzuwecken, ist selbst ein Schlafender, der mehr Schaden als Nutzen in der Welt anrichtet.

    Hinter dem ganzen angeblich bevorstehenden „Bewusstseinswandel“, „Quantensprung des Bewusstseins“ und dem Gerede von „Erwachen“, „feinstofflichen Schwingungsebenen“ etc. steckt die handfeste Verzweiflung an sich selbst und der Menschheit und die Flucht vor dieser Verzweiflung in immer abstraktere und unkörperlichere Regionen, die in Wahrheit von dem wegführen, was Leben und Lebendigkeit bedeutet.

    Der heutige spirituelle Mensch sehnt sich nach einem „Paradies“, in dem es weder Hunger noch Schmerz noch Dunkelheit gibt, sondern nur die reine, bedingungslose Liebe. Es ist eine neue Variante der den alten Religionen entstammenden Todessehnsucht. Der Ort, an dem es weder Hunger noch Schmerz noch Dunkelheit gibt, ist das Nicht-Sein. Die heutige Spiritualität, die das Ziel in einer angeblich feinstofflichen oder immateriellen Existenz sieht, ist eine Absage ans Sein und damit ans Leben.

    Dem zugrunde liegt ein völlig falsches Verständnis von Liebe. Liebe wird als der Seinszustand verstanden, der mit dem obengenannten Paradies reiner Glückseligkeit in eins fällt. Die Sehnsucht nach dieser reinen Glückseligkeit ist aber nichts anderes als die GIER, die bei den angeblich Nicht-Erwachten bekämpft und angeprangert wird. Natürlich liegt dieser Gier dieselbe Wachstumsdynamik wie überall sonst auch zugrunde.

    Liebe, ihrem wahren Wesen nach, besteht darin, unvereinbare Gegensätze zu vereinbaren und das Unversöhnliche zu versöhnen. Das ist immer mit einem gewissen Maß an Leid verbunden.
    Man muss lernen zu unterscheiden zwischen dem dem Leben immanenten Leid und dem durch Ablehnung des Leidens künstlich verursachtem Leid. Im Gegensatz zu dem Unterschied zwischen den „Schlafenden“ und den „Erwachten, ist dieser Unterschied bedeutsam und hilfreich, wenn man ein gutes Leben führen will.

    • September 19, 2014 um 8:25 am

      ja, bin völlig einverstanden 🙂
      und zu dieser „Andere-Menschen-aufwecken-wollen-Sucht“ habe ich einen anderen Artikel geschrieben. Ich meine, es bleibt immer das Selbe, auf welcher Ebene auch immer, Menschen mischen sich gerne in das Leben anderer Menschen ein und wissen für andere oft besser als für sich selbt.

      Der Artikel heißt: Hört auf, Wirbel zu machen, mit deren Folgen ihr nicht zurechtkommt!

      • maretina
        September 19, 2014 um 1:49 pm

        Eben, eben und wundern sich dann über verschlossene Türen, nicht wahr?
        „Kommst du ohne eine Aufgabe zurecht?“ Nein, komme ich nicht. Die Aufgabe bin ich selbst, meine Gaben wahrnehmen, nutzen, handeln. Das kann sich einfügen in größere Zusammenhänge, denen wäre dann damit für die weitere Entwicklung gedient. Das ist Dienen nach meinem Verständnis

  10. Gerd Zimmermann
    September 19, 2014 um 8:31 am

    Titelfrei, ….ist das das Selbe wie erwachen.

    Erwachen schon. Bewusstlosigkeit kann ES nicht geben, da die energetische Grundlage
    niemals Bewusslos sein kann. Das weiss kein Arzt. Nahtoderscheinungen weisen den
    Richtigen Weg.
    Das Wort erwachen ist gut. Das Bewusstsein erwacht aus dem Teufelshalbkreis,
    um in den Engelshalbkreis zu gelagen. Alles ist Gut.

    Gruss Gerd

    • September 19, 2014 um 1:35 pm

      Hi Gerd, die Nahtoderscheinungen auf die Du Bezug nimmst, mir stellt sich da die Frage ob diese Erfahrungen nicht vielleicht doch auch der unserer Gesellschaft zu Grunde liegenden „Philosophie“ entstammen, da sich die Berichte darüber und auch die Berichte über das „Leben zwischen den Leben“ ziemlich gleichen, einer Begrenzung nicht entbehren. Das bedeutet: sie sind sich ziemlich ähnilch und weisen gleiche Systematik auf. Liegt das vllt. auch nur wieder daran, dass uns westlich geprägten Menschen, auch unter z.B. Hypnose, andere geistige Räume verschlossen sind?

      • September 19, 2014 um 3:08 pm

        Die Ähnlichkeit in den Berichten hat möglicherweise damit zu tun, dass wir keine Worte haben, um mystische Erfahrungen, wozu auch Nahtoderfahrungen gehören, adäquat zu beschreiben. Deshalb greift jeder, der eine solche Erfahrung macht, begierig auf bereits vorhandene Beschreibungen zurück, wiewohl diese Beschreibungen eigentlich nicht das auszudrücken vermögen, was tatsächlich erlebt worden ist.

        Dadurch verfestigt sich im Laufe der Zeit die Vorstellung, wie eine Nahtoderfahrung abläuft und wird so allmählich zu einem Fakt, der fortan als MEM weitertransportiert wird.

        Ebenso gibt es eine Menge Menschen, die zuerst die Berichte lesen, um sie dann realen Erfahrungen überzustülpen oder sich dermaßen in die Berichte hineinzusteigern, dass sie real erscheinen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion sind fließend. Beide Bereiche beeinflussen einander und verleihen sich wechselseitig Form und Gestalt.

        Damit will ich nicht sagen, dass es keine mystischen Erfahrungen gibt. Ich bin der Ansicht, dass fast jeder Mensch welche hat, insofern sind sie nichts Besonderes. Es geht jedoch wesentlich darum, wie diese Erfahrungen interpretiert und ins Leben integriert werden. Wer sie benutzt, um sich als etwas Besonderes zu fühlen und gar andere zu belehren, hat etwas missverstanden.

        • maretina
          September 19, 2014 um 3:31 pm

          Mystische Erfahrungen müssen nichts mit Nahtoderfahrungen, dem Leben danach o.ä zu tun haben. Mystische Erfahrung sind ja vielleicht jene Momente in denen Mensch sich wirklich eins fühlt mit dem was ihn hier jetzt umgibt, die Zusammenhänge jenseits jeder Intellektualität erfasst werden, jene Momente in denen die Angst sich auflöst und als das zeigt was sie ist, Illusion.
          Mystik haben wir im Leben reichlich, finde ich jedenfalls 😉

          • September 19, 2014 um 3:46 pm

            Da sich in einer Nahtoderfahrung die Angst auflöst, ist jede Nahtoderfahrung mystisch.

            Da jedes Loslassen gleichbedeutend mit ein bisschen Sterben ist, haben wir im Leben auch reichlich Nahtoderfahrungen 🙂

            Leben heißt Sterben lernen.

          • maretina
            September 19, 2014 um 3:57 pm

            Ja. Einverstanden.
            Solange wir leben füllen sich entstehende leere Räume wieder neu. Es bleibt nichts leer. Sind wir unachtsam kann es sein, einem neuen inneren Dämonen Raum zu geben.
            Spannend finde ich. 😉

  11. September 19, 2014 um 2:49 pm

    Aus dem Artikel von Kristina Hazler an alle Wachrüttler und Erwecker: „Glaubt ihr wirklich, die Natur, das Leben, das Universum, das Göttliche ist nicht im Stande das aufzuwecken, dessen Zeit gekommen ist?“

    Das thematisiert den Widerspruch, den alle Erwecker nicht zu erkennen im Stande sind: dass das Schlafende ebenso natürlich, lebendig, universell und göttlich ist wie das Nicht-Schlafende.
    Zwischen dem Bär im Winterschlaf und dem Bären, der sich im Sommer den Winterspeck anfrisst, gibt es keinen qualitativen Unterschied. Es ist derselbe Bär.

    Einen wahrhaft erwachten Menschen und einen nicht erwachten Menschen kann man in ihrer Handlungsweise nicht voneinander unterscheiden. Jeder Bettler, jeder Banker, jeder Sozialhilfeempfänger, jeder Kranke, jeder Wirtschaftsboss kann ein Erwachter sein, der das tut, was der Gesamtsituation in dem gegebenen Augenblick angemessen und daher notwendig ist.

    Es ist möglich, dass ein „Erwachter“ als Ausbeuter auftritt, um dem „Ausgebeuteten“ vor Augen zu führen, dass ein Mensch nicht glücklich wird, wenn er sich nicht wehrt, sondern sich stattdessen ausbeuten lässt, wie es möglich ist, dass ein „Erwachter“ als Ausgebeuteter auftritt, um dem Ausbeuter vor Augen zu führen, dass ausbeuten nicht glücklich macht.
    Es ist möglich, dass ein „Erwachter“ krank wird, um die in der Interaktion beteiligten Ärzte, Heiler und Pfleger zu heilen, wie es möglich ist, dass der Arzt, Heiler oder Pfleger ein Erwachter ist, der dem Kranken hilft.
    Ebenso ist möglich, dass Ausbeuter und Ausgebeuteter, Arzt und Kranker sich in ihren Interaktionen wechselseitig helfen.

    Es gibt nichts und niemandem, der über all dem steht und hier ein Urteil fällen kann. Daher ist die Unterscheidung in „Erwachte“ und „Schlafende“ völlig bedeutungslos.

    Erwecker und Wachrüttler sind Menschen, denen es nicht genügt, mit anderen Menschen auf derselben Stufe zu stehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Stattdessen statten sie sich mit einer (angeblich göttlichen) Pseudo-Autorität aus, hinter der sie sich verschanzen, um mit anderen überhaupt in Kontakt treten zu können. Diese Pseudo-Autorität ist ein – in meinen Augen schäbiges – Prunkgewand, mit dem versucht wird, die eigene Armseligkeit zu kaschieren. Im Grunde sind die, die als „Erleuchtete“ auftreten, arme Schweine. Mein Mitgefühl hält sich dennoch in Grenzen, weil sie eine Menge Schaden anrichten.

    Dass ein Mensch im Laufe seiner Entwicklung mehr von der Welt, ihren Zusammenhängen und Problemen versteht, ist kein „Erwachen“, sondern etwas völlig Normales, das man ganz unprätentiös auch einfach „Lebenserfahrung“ oder „Altersweisheit“ nennen kann.

    • September 19, 2014 um 3:00 pm

      außer mit der Wortwahl „arme Schweine“ bin ich so ziemlich mit allem einverstanden, nun wüsste ich im Moment auch nicht wirklich mit welchen anderen Worten ich es ersetzten würde. Ich sehe mich ein wenig wie ein „Insider“ in der Szene, nun weiß ich, welche Menschen sich in der Beratung an mich wenden, um ihnen aus dem „erwachten“ Zustand, der oft noch einen tieferen Schlaf, bzw. Hypnose als bei den „Schlafenden“ bedeutet, zu helfen. Ich sage so, diese Menschen sind wirklich nicht beneidenswert.

      • federleichtes
        September 19, 2014 um 3:24 pm

        Als ich den vorletzten Absatz las, dachte ich, schade eigentlich.

        Vielleicht wären wir in unserer Bewusstseinsarbeit einen Schritt weiter, uns selber nicht mehr als beneidenswert oder bemitleidenswürdig zu empfinden. Was bedeutet denn, „normal“ zu sein? Sich von unnatürlich-künstlichen Fremd-Erwartungen und Selbst-Ansprüchen zu befreien? Ich meine damit, ob der Prozess der Befreiung nicht als normal empfunden werden könnte. Muss man diesen Prozess als „krank“ beschreiben?

        Muss, wenn mir dieses Wörtchen begegnet, sage ich spontan erst mal „Nein“. Vor ein paar Monaten begann ich mit einem Experiment, als eine Stimme sagte, ich müsse duschen. Wat? Ich duschte nicht, gleich eine ganze Woche nicht. Aha, das geht also. Dann duschte ich zwei Wochen nicht, Boah, das geht auch. Ich trieb es bis zu sechs Wochen, das ging auch, und mir ging’s sehr gut dabei, ein kleines „Muss“ überwunden zu haben.
        Am Rande: Die mir nahe stehenden Menschen umarmten mich weiterhin.

        Danke und Gruß
        Wolfgang

    • September 21, 2014 um 2:41 pm

      @ fingerphilosoph

      „“Einen wahrhaft erwachten Menschen und einen nicht erwachten Menschen kann man in ihrer Handlungsweise nicht voneinander unterscheiden.““

      „“Es ist möglich, dass ein “Erwachter” als Ausbeuter auftritt…““

      Wir scheinen unterschiedliche Auffassungen von „erwacht“ zu haben, denn m.E. kann man das durchaus an der Handlungsweise unterscheiden.

      Ein „erwachter“ Mensch würde z.B. niemals andere Menschen ausbeuten (oder ihnen sonst irgendeinen Schaden zufügen), weil ihm das überhaupt nicht möglich ist.

      • September 21, 2014 um 3:17 pm

        Es gibt eine Variante der Geschichte vom „verlorenen Sohn“, in der der Vater dem Sohn einen verkleideten Helfer schickt, der dem Sohn, als er ganz unten ist, zuerst niedrige Arbeiten gibt, ihn also „ausbeutet“, dann etwas bessere und dann noch etwas bessere und dann einen Verwaltungsposten, wo er für andere sorgen muss usw. So richtet der Helfer den „verlorenen Sohn“ erst ganz allmählich wieder auf und führt ihn zu dem Vater zurück.

        Wäre der Helfer unverkleidet oder der Vater selber direkt zum Sohn geeilt, hätte der Vater alles und der Sohn nichts gehabt. Der Sohn wäre zeit seines Lebens ein Bettler geblieben und hätte von Vaters Gnaden gelebt.

  12. Gerd Zimmermann
    September 19, 2014 um 3:30 pm

    Liebe Martina

    mann koennte ein Buch darueber schreiben.
    Nahtoderscheinungen sind aehnlich den Savants.
    Wissen ist gewusst,
    Man greift auf das Wissen des Gesamtbewusstseins zurueck.
    Ich mag dies Quantencoputer nennen.
    Jede Welle beinhaltet eine Information. Keine gespeicherte
    Information kann jemals verloren gehen, sprich, ist in Nullzeit abrufbar.
    Ich finde Deinen Job so spannend, koennte ihn aber nicht machen,
    da die Axt im Haus, erspart den Zimmermann

    Lieber Gruss Gerd

    • maretina
      September 19, 2014 um 3:39 pm

      Lieber Gerd,
      ich kenne zum Thema eine ganze Menge Berichte. Also formuliere ich mal anders. Sind westlich geprägte Menschen nur fähig bestimmte Informationen des Gesamtbewusstseins abzurufen, da diese ins selbst aufgestellte System passen? Also doch nichts mit unendlicher Weite?
      Grüße

      • Titelgewinn
        September 20, 2014 um 5:40 pm

        Da es nicht möglich ist das eigene mit einem anderen Bewusstsein zu vergleichen, stellt sich die Frage nicht. Antworten laufen alle unter der Überschrift Glaubensbekenntnis. Unendliche Weiten sind in dieser Hinsicht immer beschränkt durch das eigene Bewusstsein, was immer das sein mag. Ein Bewusstsein, das behauptet in dieser Hinsicht nicht beschränkt zu sein ist wenigstens um diese Sache beschränkter als die anderen.

        • September 20, 2014 um 8:13 pm

          Da wir, wie Du sicher weißt, in einem holographischem Universum leben, also Alles in Allem zumindest als Potentialität angelegt ist, nehme ich mir die Freiheit das für „Bewusstsein“ auch anzunehmen, ohne den Beweis antreten zu können. Wenn dem aber so ist, warum berichten alle Angehörigen unseres Kulturkreises die solche Erfahrungen machten über Ähnliches? Und daher nochmal meine Frage, auch in die Runde. Sind wir aus uns seibst heraus bewusstseinsmäßig beschränkt, als Mit-Glied-er unseres kulturellen Systems, auch über die Schwelle hinaus? (Kultur hier als Oberbegriff der unsere allgemeinen Lebensbedingungen, kulturellen, philosophischen, religiösen Überzeugungen usw. einschließt.)
          Was meint Ihr?

          • titelfrei
            September 20, 2014 um 9:13 pm

            Von der Theorie ausgehend, dass wir in einem holographischen Universum leben, das durch die Lebewesen, die in ihm leben synchron erzeugt wird, kann hier keinesfalls von Bewusstsein gesprochen werden, sonst müssten wir hierüber nicht spekulieren – wir wüssten es. Ein Wesen, das in einer Wirklichkeit als körperliche Erscheinungsform lebt, ist wenigstens in dieser Existenz von allen anderen Wesen körperlich getrennt und hat dieser Trennung entsprechend seine eigene Wahrnehmung und Erfahrungen, selbst wenn manche Wesen in der Lage sind sich mittels Kommunikation abzugleichen. Sollte es tatsächlich so sein, dass alle Lebewesen die Wirklichkeit, von mir aus auch als Hologramm, synchron erzeugen, dann geschieht das nicht auf der Ebene dessen, was wir Bewusstsein nennen. Um noch weiter zu spekulieren, Licht wäre eine halbwegs plausible Möglichkeit. Zumindest, wenn man davon ausgeht, dass Licht etwas ist, was Verbindungen herstellen kann und darüber hinaus in Lage wäre sich strukturell anzuordnen. So könnte zwischen der Wahrnehmung der Lebewesen und der strukturellen Anordnung ein Abgleich stattfinden, von dem wir bewusst gar nichts mitkriegen.

            So und jetzt geh ich wieder Gras fressen

          • September 21, 2014 um 1:40 am

            Auch hierzu passt folgender Text, den ich schon zuvor anderswo verlinkt habe:

            http://nautil.us/blog/to-save-drowning-people-ask-yourself-what-would-light-do

            Wie schafft es Licht eine Entscheidung zu treffen ? Oder ist es nicht vielmehr, dass Licht eine Leere mit Möglichkeiten füllt, um für HARMONIE zu sorgen, für energetische Ausgewogen, so weit, wie möglich ? Somit wird keine Entscheidung gefällt, sondern eine Notwendigkeit realisiert.

            Gruß Guido

          • titelfrei
            September 21, 2014 um 10:37 am

            Jetzt mal davon ausgegangen, dass es nicht nur mich gibt (der ich in meiner eigenen Illusion lebe), sondern alle anderen Wesen auch und davon ausgegangen, dass wir synchron mittels Licht die Welt erschaffen – wie sollte das (logischerweise rein spekulativ) vor sich gehen? Da wir nicht in der Lage sind Licht auf seiner Strecke zu beobachten, sondern nur dann wenn es nach zurücklegen der Strecke bei einem Sinnesorgan oder Messgerät angekommen ist, können wir auch gar nicht festlegen, ob es diese Strecke tatsächlich zurückgelegt hat oder vom Sinnesorgan aus auf die Reise geschickt wird. Auf die Reise, um etwas zu projizieren oder zu erzeugen. Die Wahrnehmung wäre dann gar keine Wahrnehmung dessen, was ist, sondern der kreative Anteil an der Gestaltung der Wirklichkeit. Nur dass wir nicht bewusst gestalten, sondern nach dem Plan unserer Überzeugung, die unser Bewusstsein dadurch kreiert, weil es die Welt genau im umgekehrten Sinn begreift, nämlich nicht als erzeugte, sondern als bestehende Welt. Die Überzeugung wäre somit der Bauplan für diese synchron kreierte Welt. Die Vielfalt der Lebewesen, die alle ihren Teil an dieser synchronen Kreation beitragen, macht es unmöglich an der Stabilität der Überzeugungskraft zu rütteln. Es wäre also selbst einem übermächtigen Wesen nicht möglich auf diesem Weg aus einem Berg ein Tal zu machen, dazu müsste es sich dann schon etwas einfallen lassen, wie es mit Mitteln aus der so erzeugten Wirklichkeit die Wirklichkeit umgestalten kann, z.B. mit schweren Baumaschinen. Bloss komme ich bei dieser Theorie immer mehr ins Schleudern, wenn die Projektion auf einer dreidimensionalen Leinwand stattfinden soll, auf die wir nicht von außen draufstehen, sondern in der wir mit drin sind. Wie sollte man sich das vorstellen? Meine Vorstellung ist die, dass Licht bei der Erzeugung der Materie zu Elektronen wird, die eben nicht um einen Atomkern kreisen, sondern sich gegenseitig Anhaltspunkte geben, um um einen eigenen Anhaltspunkt herumspringen, indem sie andere Anhaltspunkte suchen und zwischen dem eigenen und den anderen Anhaltspunkten hin und her springen. Bei jeder Berührung entstehen Ladungszustände, die irrtümlicherweise als Atomkern betitelt wurden. Das würde auch die Gravitationskraft erklären, weil ohne die Anhaltspunkte der anderen „Atome“ müsste das Licht weiterreisen und könnte keine Strukturen bilden. Die Abhängigkeit der Strukturbildung von den Anhaltspunkten der anderen „Atome“ ist die Anziehungskraft (man könnte natürlich auch Überzeugungskraft dazu sagen ;-))

            Es ist schön, dass man in dieses Blog seinen Gehirnschwurbel unbekannter Weise rein kippen darf und dann schaltet man den Computer einfach wieder aus und geht Gras fressen. Toll

        • stonebridge
          September 20, 2014 um 11:50 pm

          ……Da es nicht möglich ist das eigene mit einem anderen Bewusstsein zu vergleiche…..,

          Ich würde sagen…….nicht nur zu vergleichen sondern auch zu sein.

          Ein Weiser der Regen machen kann, kann das nur in dem er zum Regenbewußtsein wird, wie soll er sonst was bewirken können.
          Alle „Wunder“ funktionieren nach diesem Prinzip.

  13. September 21, 2014 um 8:16 am

    Licht ist unsere wichtigste Energiequelle. Das meiste Licht, das wir auf der Erde empfangen, entsteht von der Sonne, der Rest durch andere Sonnen (Sterne), Feuer, Vulkanismus, Blitze.
    Lebewesen senden schwaches Licht aus, das wir im sichtbaren Bereich nur an Glühwürmchen, Tiefseefischen und Leuchtbakterien wahrnehmen können. Bei all diesen Phänomenen zeigt Licht seine Doppelnatur. Einerseits entsteht es, indem eine Struktur sich selber verzehrt, verglüht, stirbt. In diesem Sterbeprozess ist Licht dann jedoch der Anstoss, der irgendwo anders etwas Neues in Gang bringt, wie bspw. das Sonnenlicht dafür verantwortlich ist, dass sich hier auf der Erde das Leben in vielfältigen Formen entfalten kann.

    Wenn das Leben hier auf der Erde Cradle-to-Cradle ist, dann ist Licht das, was in der Cradle Gestalt annimmt und in seinem Werden und Vergehen selber zur Cradle wird, in der wiederum durch die Einwirkung von Licht etwas Neues Gestalt annehmen kann. Ohne Licht bleibt die Wiege leer.

    D.h. Cradle-to-Cradle bzw. Leben ist kein geschlossener Kreislauf, sondern ein offener. Das Leben hier auf unserem Planeten hat Licht als gemeinsame Basis. Selbst lichtlose Tiefseebakterien haben diese Basis, weil ohne in Wärmestrahlung umgewandeltes Licht dieser Planet eine Eiswüste wäre.

    Licht entsteht aus sterbender Materie und Materie entsteht aus sterbendem Licht. Eins geht ins andere über, ebenso wie Yin und Yang ineinander übergehen. Deshalb sind Licht und Materie völlig gleichwertig, ebenso wie Yin und Yang völlig gleichwertig sind.

    Licht/Wärme und Körper/Materie sind die beiden Komponenten des Lebens. Als für uns sichtbares Leben erscheinen die beiden Komponenten getrennt, als Bewusstsein sind sie eine untrennbare Einheit. Daher ist das, was Bewusstsein seinem Wesen nach ist, unserer Wahrnehmung verschlossen. Es ist das Tao, über das man nichts aussagen kann.

    Wenn wir das Bewusstsein erfahren und darüber nachdenken, ist dieses „Nachdenken über“ etwas ganz Anderes. In unserem Kulturkreis verwechseln wir das Nachdenken über das Bewusstsein mit dem Bewusstsein (Tao) und benutzen dasselbe Wort für beides.
    Ich denke, das sagt schon einiges über uns und unsere Kultur aus.

    Natürlich erfährt ein Baum das Tao als Baum, eine Schwalbe erfährt es als Schwalbe und ein Mensch erfährt es als Mensch. Das Tao ist dasselbe, aber die Erfahrungen sind jeweils völlig unterschiedlich. Die Erfahrungen eines Baums können wir nicht machen, weil wir nun mal kein Baum sind. Wir können uns nur vorstellen, was ein Baum erfahren mag, doch diese Vorstellung findet immer in unserem menschlichen Erfahrungsbereich statt, ist insofern eine Projektion oder Überblendung. In ähnlicher Weise macht auch jeder Mensch wiederum seine ganz individuelle Erfahrung mit dem Tao, die unteilbar, also auch nicht mit-teilbar ist. Und was ist ein Lebewesen anderes als die Summe seiner Erfahrungen?

    Die Vorstellung, dass alle Lebewesen dieselben Erfahrungen machen, weil das Tao dasselbe ist, entspringt unserer Sucht nach Einheit. Diese Sucht, mit ALLEM eins sein zu müssen, kommt daher, dass wir keine unteilbaren Individuen sind, also nicht mit uns SELBER eins sind.

    Es ist ein Ausdruck unserer Fremdbestimmung und unseres Außer-uns-selber-seins, dass wir lieber mit ALLEM eins sein wollen anstatt mit uns selber. Dabei genügt es völlig, mit sich selber in EINS zu kommen und ein Individuum zu werden.

    • September 21, 2014 um 8:56 pm

      “Es ist ein Ausdruck unserer Fremdbestimmung und unseres Außer-uns-selber-seins, dass wir lieber mit ALLEM eins sein wollen anstatt mit uns selber. Dabei genügt es völlig, mit sich selber in EINS zu kommen und ein Individuum zu werden.“

      Das ist zweifelsohne der erste Schritt, denn wenn ich nicht mit mir im Eins sein kann, übertrage ich mein Uneinssein mit mir auf Andere. Aber damit hört es keineswegs auf, denn bin ich mit mir Eins, dann überträgt sich dieses auch auf mein Umfeld und damit auf Andere. So können auch Andere mit sich selbst nach und nach Einssein und dann beginnt das eigentlich Interessante:

      http://www.gold-dna.de/phi2584.html

      Gruß Guido

      • September 21, 2014 um 9:25 pm

        wau „Einsen“ unter sich, wie aufregend das klingt und klingt und klingt…………………………………….

  14. Gerd Zimmermann
    September 21, 2014 um 9:37 am

    Lieber Guido, bitte hoer auf von Licht zu reden.
    Ich versuchte schon einmal vom Geheimnis des Lichts zu reden,
    Im vollelektronischen Universum.
    Da beisst Du Dir die Zaehne aus.
    Hier geht ES darum wer die Bibel geschrieben hat, welche Bibel eigentlich ?

    Oder Babelfisch ? Babelfisch ist gut, kennt ERS doch alle Sprachen , nicht der Welt,
    sondern des Universums, so wie im per Anhalter…..pstttttt, sonst merkt ES noch ein
    Anderer.

    Gruss Gerd

    Der Boese Bub ist traege beim Teekochen

  15. Gerd Zimmermann
    September 21, 2014 um 1:13 pm

    Stonebrighe

    wie wahr, wie wahr.

    Wenn Er Selbst zum Regenbewusstsein wird.
    Aber erzaehle hier mal jemand von Bewusstsein.
    Besser Du sprichst mit der Kuh franzoesisch.

    Gruss Gerd

    • titelfrei
      September 21, 2014 um 1:31 pm

      Beschäftige Dich doch einfach einmal mit dem Thema DMT bzw. mit einem sogenannten 5-HT2A-Rezeptor und dann überleg Dir genau, wem Du den erhobenen Finger zeigst. Genau, am besten Keinem, denn es gibt Niemanden, den Du wirklich kennst, selbst wenn er vor Dir steht. Manche Leute haben gesehen, was nicht sichtbar ist. Sei Dir „bewusst“, dass deren „Wissen“ lediglich Dein „Glaube“ sein kann. Das was sich außerhalb des Horizonts befindet lässt sich nicht denken, allerhöchstens sehen, sofern man dort hingelangt. Wer versucht es zu sprechen hat es nicht gesehen. Und wenn doch, dann wird man ihn nicht verstehen. Fantasie ist etwas Schönes, aber verkaufe es Niemandem als Wissen, denn Du verkaufst lediglich Deinen Ruf.

  16. federleichtes
    September 21, 2014 um 2:44 pm

    titelfrei:

    „Es ist schön, dass man in dieses Blog seinen Gehirnschwurbel unbekannter Weise rein kippen darf und dann schaltet man den Computer einfach wieder aus und geht Gras fressen. Toll“

    Wir kommen in der Lebensgestaltung nicht ohne theoretische Betrachtungen aus. Sie enden für mich damit, dass es dem Gras wöllig wurscht ist, wie das Licht, ein Atom oder ein Ochse funktioniert. Da sind sich wohl Grasgeist und Ochsengeist ziemlich einig.

    Was Sie als Gehirnschwurbel bezeichnen, klingt mir sehr vernünftig. Und ich konnte beschließen, dieses immer wieder auftauchende Thema, das mich nur am Rande interessierte, zu den Akten zu legen. Danke!
    Leben wir auf einer Kugel, leben wir in einer Kugel? Sind Menschen die degenerierte Form des Schleimpilzes, Götterboten oder Dornenkronenträger – Fragen, deren Antwort/en den Ochsen nicht auf die Weide bringt. Oder doch? Da ich weder Lichtarbeiter war noch werde und auch keine derartigen Arbeiter kenne, reicht mir die einfältige Beobachtung von Pferden, die ich kommentiere mit „gar ncht schlecht“, und einem Fazit: Ohne Licht gäbe es keine Pferde, kein Gras und keine Beobachter, die sich – in nicht ganz freier Wahl – ärgern, wundern oder etwas bewundern können.

    Ob Lichtarbeiter Lebenskünstler sind oder werden wollen? Keine Ahnung. Ob Theorien richtiger oder falscher sind, keine Ahnung. Ob Menschen immer das ausspucken, was sie gefressen haben, keine Ahnung. Fragte mich jemand, wie das Wetter bei mir ist, sagte ich: Keine Ahnung, es wird ja immer. Und als ich mich gestern fragte, warum an blauem Himmel ein Gewitter tobte und einen Platzregen erzeugen konnte? Wisst ihr wat? Ich zog mein nasses Zeugs aus und hängte es zum Trocknen auf. War noch wat?

    Ihnen Dank und einen guten Tag.
    Wolfgang

    • federleichtes
      September 21, 2014 um 4:55 pm

      Sie hieven mir (m)einen alten Gedanken in den Fokus. Richte mal eben ein Thema ein. Danke.
      Wolfgang

      • Titelfrei
        September 21, 2014 um 5:07 pm

        Freut mich

        • maretina
          September 21, 2014 um 5:50 pm

          😉 😉 😉

  17. Gerd Zimmermann
    September 21, 2014 um 7:54 pm

    Bin ich bloed geworden, oder die Kochsendung ???
    ich verweigere die Nahrungsaufnahme.

    Gruss Gerd

  18. September 21, 2014 um 10:20 pm

    In diesem Themenbereich Lichtarbeit, (spirituelles) Erwachen, usw. gibt es nach meiner Meinung neben einigen wenigen Menschen, die die Wahrheit kennen und sie LEBEN eine große Zahl von Menschen, die dabei nur einer – neuen, anderen – Illusion erlegen sind.

    Menschen, die ihre bisherige Bewußtseins-Ebene nicht verlassen haben, sondern in ihr geblieben sind, sich aber nun mit anderen Dingen / Themen befassen und von sich selbst sagen oder sogar glauben, „spirituell“ zu sein, während sie es in Wahrheit nicht sind, sondern sich das nur einreden oder – anderen – vorspielen.

    Etliche haben wohl auch begonnen, sich in – andere – religiöse / spirituelle Denk- / Lebensgewohnheiten einzuleben – aber doch letztlich alles vom Kopf her bzw. von der Ebene des „Ego“ / „Niederen Selbst“, ohne zum „Höheren / wahren Selbst“ gewechselt zu sein.

    Viele meditieren auch regelmäßig, um immer wieder in die „Kraft“ / in das „Licht“ einzutauchen und sich damit „aufzuladen“ / „aufzutanken“.
    Speziell dies finde ich sehr verdächtig. Denn wer zur höheren Bewußtseins- / Seins-Ebene aufsteigt, braucht nicht mehr regelmäßig zu meditieren, um sich mit der Kraft aufzuladen – denn das höhere Bewußtsein IST diese Kraft, und wenn ich dauerhaft darin lebe, dort meinen Hauptwohnsitz habe, meine wahre Heimat darin gefunden habe: Wozu noch „extra“ meditieren und sich mit der Kraft „aufladen“?

    ICH BIN – als Bewußtsein – die Kraft, wenn ich mich mit dieser höheren Ebene vereinige / identifiziere.

    Man stelle sich vor: Die vielen, vielen, Menschen weltweit – evtl. vor allem in Asien – die regelmäßig (über Jahrzehnte, bis ans Lebensende) meditieren und dennoch nicht in der Wahrheit leben, sondern vor der „Haustür“ der Wahrheit campieren und immer nur hineinschauen, wenn sich die Tür mal öffnet. Nur gehen sie nicht hinein – aus welchen Gründen auch immer! Offenbar sind sie AUCH entfremdet von der Wahrheit – obwohl in etwas anderer Weise / Intensität als die „westlichen“ Menschen, die – geschichtlich bedingt, durch die Römer und Vorgänger-„Kulturen“ – viel weiter von der universellen Energie, dem „Od“, der „Od-Kraft“, ihrem „God“ / „Got“, entfremdet worden sind als die o.g. Asiaten.

    Die Germanen und ihre Nachbarn (auch Vorgänger) wußten noch die Wahrheit – ebenso wie die Autoren der ursprünglichen Bibelgeschichten. Wahrscheinlich wußte es auch Martin Luther noch, der die Bibel – erkennbar – aus diesem seinem Wissen ins Deutsche übertragen hat.

    Die katholische Kirche aber konnte / kann die Wahrheiten, die in der Bibel enthalten sind, nicht erkennen, nicht deuten, nicht verstehen – und kann sie den Menschen nicht vermitteln.

    +

    Noch mal das Stichwort „spirituelles Erwachen“:

    Auch DAS scheint mir ein kolossaler Irrtum zu sein.
    Üblicherweise „erwachen“ Menschen nicht zum spirituellen Bewußtsein, sondern sie werden – in gesunden Völkern – im entsprechenden Geiste von den Eltern und weiteren Menschen im Umfeld erzogen und am Beginn der Pubertät in und durch den Prozeß der Initiation und Ascension zum wahren Erwachsensein, der geistig-seelisch-spirituellen Reife, geführt.

    Das ist in diesem Alter auch essentiell / unverzichtbar nötig, denn wenn diese Menschen Kinder zeugen / bekommen, MÜSSEN sie wahrhaft erwachsen sein, um ihre Kinder wiederum in diesem Bewußtsein / Geiste erziehen zu können. Sonst geht’s schief. Wir sehen das an den Verhältnissen / Zuständen in der – kranken, neurotisch beeinträchtigten – zivilisierten Gesellschaft.

    Der typische zivilisierte – neurotische, psychisch gestörte/ kranke – Mensch braucht kein „Erwachen“ (denn er „schläft“ nicht!), sondern er braucht GRUNDLEGENDE HEILUNG.

    Die wesentlichen Schritte dazu stehen im Text „Wahre Heilung“ auf http://www.Seelen-Oeffner.de.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

    • Manfred
      September 29, 2014 um 8:21 am

      heureka47

      „Der typische zivilisierte – neurotische, psychisch gestörte/ kranke – Mensch braucht kein “Erwachen” (denn er “schläft” nicht!), sondern er braucht GRUNDLEGENDE HEILUNG.“

      Wieso schliessen Sie das „Erwachen“ völlig aus? Es steht geschrieben „Denn sie wissen nicht was sie tun“ das deutet auf eine Art „Schlafzustand“ hin.

      • September 29, 2014 um 12:33 pm

        @ Manfred

        „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ ist – angesichts des Zustandes der (zivilisierten) Gesellschaft – ein eindeutiger Hinweis auf die KRANKHEIT („der Gesellschaft“); auf DIE Krankheit, die schon bei Moses im „Tanz um das Goldene KALB“ beschrieben wird. Und „KALB“ ist symbolischer Hinweis auf die „Diagnose“: „Pathologische geistig-seelische Unreife“. Und die natürliche Unreife bei Kindern wurde früher wertfrei mit „Dummheit“ bezeichnet.Man könnte also auch sagen, daß es sich bei der „Krankheit der Gesellschaft“, der „Kollektiven ZIVILISATIONS-Neurose“, wie ich sie nenne, um „Pathologische Dummheit“ handelt.

        Wenn Sie wollen, können Sie es „eine Art von Schlaf“ nennen. Ich tue das ganz bewußt nicht – weil damit die Art des Bedürfnisses / notwendigen Handelns verschleiert / verwässert wird.

        Es geht bei WAHRER / GRUNDLEGENDER „Heilung“ nicht nur um die „Beseitigung“ EINER Krankheit / Störung, sondern um das grundlegende, erstmalige HEIL- / GANZ-Werden des Menschen – was vor der Entfremdung der zivilisierten Menscen im Prozeß der Initiation / Ascension vollzogen wurde:

        • Überwindung der Angst (wo / falls erforderlich. Symbolisch: Siegfried gegen den Drachen):
        • Vereinigung mit dem „Höheren / wahren Selbst“ (im „Unbewußten“. Symbolisch: Befreiung der Prinzessin aus der Burg des Bösewichts / Drachen. Oder wie bei Dornröschen);

        • Grundreinigung und anschließende lebenslange Reinhaltung des (Unter-)Bewußtseins. Symbolisch: Herakles reinigt den Augias-Stall).

        Ein wesentlicher Unterschied zwischen NEUROSE und SCHLAF ist, daß sich im Schlaf nichts zum Schlechteren verändert – eher im Gegenteil. Die NEUROSE jedoch wächst als Krankheit exponentiell. Man erkennt sie und ihre Wirkung an den wachsenden Symptomen von Krankheiten aller Art sowie (mit-)menschlichen Problemen, Beziehungs- / Erziehungsproblemen in der zivilisierten Welt.

        Deswegen kläre ich seit 1992 auf.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • Manfred
          September 29, 2014 um 12:47 pm

          heureka47

          warum sagen mir dann einige Mitmenschen das sie sich fühlen wie aus einer Art Schlaf erwacht zusein?

          Das deutet doch auf ein „Erwachen“ hin?

          • September 29, 2014 um 1:23 pm

            @ Manfred

            Was Sie oder andere mit „Erwachen“ beschreiben, ist die (Wieder-)Verbindung mit Bewußtseins“anteilen“, mit denen man noch NIE verbunden – oder von ihnen „neurotisch“ abgetrennt – war.

            „Initiation“ bedeutet „Einweihung“. Üblicherweise werden junge Menschen durch die Älteren (Eltern oder andere) eingeweiht in das „Geheimnis“ der höheren Bewußtseins-Ebene und werden durch den Prozeß – auch der Ascension – geführt. Ich gebe zu: Das hat etwas von „Erwachen“; von wacher, bewußter, werden; von klarer, deutlicher, plastischer, usw., sehen.

            Dieses „Erwachen“ zur höheren Bewußtseins-Ebene findet nicht ohne wesentliche Einflußnahme statt!
            Der Mensch hat „in grauer Vorzeit“ den Weg zum höheren Bewußtsein gefunden. Das war eine KULTURELLE Leistung. Damit in einem Volk regelhaft ALLE Mitglieder ab Beginn der Pubertät zum höheren Bewußtsein aufgestiegen waren, mußte es durch Regeln / Riten gesichert werden.

            Die rein KÖRPERLICHE Pubertät (Geschlechtsreife) braucht keine solchen Regeln / Riten – sie geschieht aufgrund biologischer Programmierung. Wer aber fähig ist, Nachwuchs zu (er-)zeugen, muß auch geistig-seelisch-spirituell in der Lage sein, Kinder ANGEMESSEN zu erziehen, also im Geiste des höchsten Prinzips des Seins / Lebens; und muß fähig sein, die Kinder zum wahren Erwachsensein, zum Prozeß der Initiation / Ascension, zu führen.

            In der kranken zivilisierten Gesellschaft, in der die neurotische Abtrennung mehrheitsnormal ist, „erwacht“ der mehrheitsnormale Mensch nicht von selbst, sondern nur durch sehr „bewegende“ Umstände – wie z.B. schwere emotionale / mentale Krisen, Krankheiten, Unfälle oder ähnlich. Man spricht auch von „Leidensdruck“. In solchen Situationen / Phasen gelangen Menschen an den – energetischen – „Nullpunkt“ bzw. werden „STILL“. Das ist die EINE Möglichkeit, „still“ zu werden (worauf in der Bibel hingewiesen wird). Die andere Möglichkeit ist die, im „Frieden“ entsprechend „still“ zu werden und sich freiwillig – in Liebe, Vertrauen, Gläubigkeit – dem „Unbekannten“ / „Fremden“ / „Neuen“ zu öffnen.

            Zur Vertiefung hier die 21. Punkte des Textes „Wahre Heilung“:

            1: Angst konstruktiv überwinden können lernen – und nicht nur zu verdrängen. Mut aufbringen, sich dem Unbekannten zu stellen.

            2: Sich dem Unbekannten, den Schrecken / „Dämonen“, im eigenen (Unter-)Bewußtsein, bzw. den unangenehmen Gefühlen, stellen.

            3: Erkenne, dass die – evtl. bildhaften – Schrecken / „Dämonen“ in dir, im Unterbewußtsein, verdrängte negative Gefühle sind.

            4: Die verdrängten / abgespaltenen Gefühle sind in deinem Unterbewußtsein „gefangen“ und wollen befreit, erlöst, werden.

            5: Die in deinem Unterbewußtsein „gefangenen“ Gefühle können nur über den Weg durch dein Bewußtsein befreit werden.

            6: Die in dir „gefangenen“ Gefühle können nur befreit werden dadurch, daß sie sich als die manifestieren können, die sie sind.

            7: Erkenne, dass deine Angst keine eigene Macht hat, sondern nur die, die du ihr mit deiner Aufmerksamkeit(senergie) gibst!

            8: Statt GEGEN die Angst zu „kämpfen“, richte deine Aufmerksamkeit, dein Bewußtsein, auf die einzig wahre Macht, die Liebe!

            9: Mit der Kraft / Macht der Liebe kannst du dein (Unter-)Bewußtsein von allen „Dämonen“ / Ängsten / Störfaktoren reinigen.

            10: Hilfreich ist, sich auch rational zu entscheiden, HEIL werden zu wollen und bereit sein, alles dafür Erforderliche zu tun.

            11: Lerne deine höhere Bewußtseins-Dimension, das „Höhere / wahre Selbst“ und seine höherdimensionalen Qualitäten kennen.

            12: Erkenne das höchste Prinzip des Universums und entscheide dich zu ihm, identifiziere dich mit ihm und seinen Qualitäten.

            13: Das höchste Prinzip / Gesetz des Universums ist „bedingungslose Liebe“. Die höchste Kraft / Macht ist die Lebens-Energie.

            14: Die Entscheidung zum Höheren / wahren Selbst, zur Liebe / Lebens-Energie, macht dich FREI, GANZ, HEIL: wahrhaft erwachsen.

            15: Mit der Entscheidung zur Liebe / Lebens-Energie heilst du dich selbst und kannst auch anderen auf dem Weg dorthin helfen.

            16: Als wahrhaft erwachsener, spirituell bewußter, Mensch kannst du SYMBOLIK erkennen und deuten und Nutzen daraus ziehen.

            17: Als wahrhaft Erwachsener wirst du deine Potenziale / Möglichkeiten erkennen und sie liebe- / verantwortungsvoll einsetzen.

            18: Wenn du die bedingungslose Liebe lebst, wirst du dich auch als bedingungslos glücklichen Menschen erkennen und bezeichnen.

            19: Als wahrhaft heiler Mensch wirst du alles Kranke erkennen und deine Potenziale nutzen, der wahren Heilung zu dienen.

            20: Als wahrhaft heiler Mensch bist du Herrscher in deinem Bewußtsein, das Liebe ist. Also: „Liebe – und tu was dir beliebt“.

            21: Sei, was du bist. Wenn das Sein erfüllt ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

        • Günther
          September 29, 2014 um 12:59 pm

          Es kann doch beides Erwachen und Heilung geben das eine schliesst doch das andere nicht aus.

          • September 29, 2014 um 1:31 pm

            @ Günther

            Der typische zivilisierte Mensch ist neurotisch / entfremdet und braucht die Heilung, um zu erwachen.

            Ansonsten wäre darüber zu kommunizieren, was „Heilung“ bzw. „Erwachen“ uns BEDEUTEN.
            Das jeweilige WORT sagt noch nichts darüber aus, was verschiedene Menschen darunter verstehen.

            Manche verstehen unter „Erwachen“ evtl. NUR aus dem Nachtschlaf erwachen.
            Ärzte verstehen „Heilung“ meist als Beseitigung der Symptome.

            ICH verstehe die WAHRE, grundlegende, Heilung in der Hauptsache als PRÄVENTION.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

  19. Gerd Zimmermann
    September 29, 2014 um 1:19 pm

    Lichtarbeiter, sorry, ich moechte kein Lichtarbeiter sein, da ein
    Lichtarbeiter nicht weiss was Licht ist.
    Was soll ich arbeiten, wenn icht nicht mal weiss was ich arbeite.

    Einer der Wenigen der um Licht weiss (nicht wusste) ist Walter Russell,
    siehe das Geheimnis des Lichts.

    Bitte nicht lesen, dass Buch kostet um die 25 Euro, da Euch sonst
    ein Licht aufgeht.

    Gruss Gerd

  1. September 17, 2014 um 9:17 am

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