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Kommt, wir spielen ein bekanntes Spiel mal anders …

… gemeint ist STADT, LAND, FLUSS … nur diesmal machen wir zeitgemäß 30 Spalten und schreiben alles auf Plakate im Format A1 und je schneller jemand mit allen Begriffen durch ist, desto mehr Bonuspunkte gibt es. Ihr kennt dieses Variante ? Ach, die nennt sich nun STADT, LAND, ÜBERFLUSS ?! Was, sogar eine Spielanleitung gibt es dafür zu kaufen ? Unter gleichem Titel, vom Autor Jörg Schindler veröffentlicht ? Was es nicht alles gibt …

Nun, das Buch STADT, LAND, ÜBERFLUSS beschreibt in der Tat die allgegenwärtigsten Wachstumsgeschichten, die im Grunde jeden Buchstaben des Alphabets abdecken und längst weit jenseits des Erträglichen, des Notwendigen, des Ausgewogenen und Nachhaltigen ein Eigenleben entwickeln, welches man in seiner Tragweite kaum angemessen darlegen kann. Zum einen, weil man zu heftig mit dem Kopf schüttelt, zum anderen, weil Wut und andere Emotionen einem die Sicht nehmen.
Wenn es einen Überblick über das Unwesen des Zeitgeistes gibt, der darlegt, wie es um den Stand der reaktiven Unordnung in der realisierten Alltagswelt steht, dann findet man ihn in diesem sehr zugänglichen und eindringlichen Buch, welches man am Besten beim Buchhändler in der eigenen Stadt erwirbt, anstatt wieder den leichten Weg zu gehen und per Klick hier und da unterbezahlte Arbeiter durch die Gegend zu scheuchen, immer mit dem Blick auf den aktuellen Aktienkurs eines nimmersatten Unternehmens und so, Klick für Klick, eventuell einen Himmel voller Drohnen ermöglichend, weil man immer weniger seinen eigenen Arsch bewegt bekommt und … äh, wo war ich stehengeblieben, ach ja, ÜBERFLUSS.

Sicher, Bücher zu lesen verändert die Welt nicht zwingend dahingehend, was Bücher in Aussicht stellen. Papier ist bekanntlich geduldig. Moderne Displays auch … zumindest solange der Strom reicht. Und fortgeschrittene Menschen erst recht. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle dieses Buch all jenen Interessierten nahe legen, die bereit sind, ihre Segel nicht bereits zu streichen, ohne je an die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten gelangt zu sein; Jene, die sich nicht einfach dem Mainstream hingeben wollen und zum Spielball des Zeitgeistes werden wollen; Jene, die bereits spüren, das etwas in der Luft ist, dass kein noch so fortschrittlicher Sensor und kein noch so empfindliches Messgerät entdecken kann … obwohl es bereits offensichtlich ist; Jene, die Taten folgen lassen wollen, nachdem die Worte aus Büchern etwas in ihnen bewegt haben, was zu HARMONISIEREN vermag, ohne zwangsläufig unserem bisherigen Verständnis von Harmonie zu entsprechen.
Und ja, dieses Buch vermag für Bewegung zu sorgen, auch wenn es beschreibt, was eigentlich jeder in modernen Gesellschaften schon mal irgendwie, irgendwo aufgeschnappt hat, sogar im Mainstream. Nur hier kommt es knüppeldick und zaunlattenhart … und das Schlag auf Schlag … ohne dass man sich zu ducken vermag.

Es bedarf somit der Bewusstwerdung, wo und in welchem Ausmaß dem Zeitgeist Möglichkeiten dargeboten werden sein Unwesen auf die Spitze treiben zu können … und diese reichen tatsächlich von A bis Z. So lang ist längst der Rattenschwanz, der sich durch die Realität und den normal, weil alltäglich, gewordenen Wahnsinn zieht und es bedarf dieses Rattenschwanzes, um sich der Rattenplage bewusst zu werden bevor man sich der Rattenplage selbst zuwenden kann, letztendlich feststellend, dass nicht die Ratte an sich das Problem ist, sondern die Plage Ausdruck einer grundlegenden Unausgewogenheit ist, die nicht damit beseitigt wäre, wenn man einzig allen Ratten mit Giftködern zu Leibe rücken würde … oder allen Möglichkeiten des Zeitgeistes einzig noch mehr Geld in den gierigen Rachen wirft, als handelte es sich um Geldstücke, die in einen Wunschbrunnen geworfen werden.

Widerstand oder Revolutionen, Demonstraktionen oder Petitionen, sie alle mögen ihren Platz im bisherigen Geschehen gehabt haben, ohne jedoch von dauerhafter, nachhaltiger Wirkung sein zu können, da sie eine Anpassung der Dynamik dahingehend bewirken, dass weitere Möglichkeiten durch das Unwesen des Zeitgeistes realisiert werden können. So wachsen die Bemühungen der Gegner mit den Wachstumsvorstellungen der Befürworter, ohne dass dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann …. es sei denn, es werden ANDERE Wege bewusst, wie man dieses Unwesen ins Leere laufen lassen und obendrein dessen Energie zum Allgemeinwohl werden lassen kann, so den Raubbau von Ressourcen jeglicher Art nach und nach aus der Welt schaffend … und eine Energie entfesselnd, die lange, lange Zeit auf ihre Befreiung warten musste.

Die einzige Sprache, die das Unwesen spricht, ist die Sprache des Energieraubes, ausgedrückt in Zahlen, Formeln, Bilanzen und Aktienkursen. Dabei expandiert das Vokabular dieser Sprache mit den Möglichkeiten, die im Sprachraum dieser Sprache realisiert werden können. Mit Vernunft, Argumenten, bunten Bannern und lauten Parolen kann man den Anhängern dieser Sprache kein Paroli bieten. So hilft nur deren Sprache zu verstehen lernen und den Sprachraum nach und nach zu verkleinern, so wie es der Zeitgeist seinerseits mit vielen Sprachen macht, damit möglichst viele Menschen nur noch seine eigene Sprache “sprechen“. Der wesentliche Unterschied in der Verkleinerung des Sprachraums, in welchem das Unwesen des Zeitgeistes wirken kann, liegt indes in der Motivation Verantwortung für das Leben als Ganzes zu übernehmen.

Wenn Bilanzen nicht mehr das vermitteln, was erwartet und gefordert wird, dann haben Verbraucher A gesagt. Dann gilt es aber erst recht auch B zu sagen … und Beispiele bietet Jörg Schindlers Buch reichlich, so dass eigentlich für jeden Einzelnen etwas dabei sein dürfte, um die eigene Hand bewusst an die eigene Nase packen zu lassen … und sie bewusster wieder loszulassen, um Taten folgen zu lassen.
Somit ist STADT, LAND, ÜBERFLUSS ein hervorragendes Vokabelbuch, angereichert mit vielen Ansätzen wie expansiver Energieraub zugunsten nachhaltiger Schaffung von Beziehungen entfesselt werden kann, um so, befreit, neue Wege zu ermöglichen, die dem Kapital nicht möglich sind.
So lässt die zunehmende Verdichtung der Realität den Zeitfluss immer schneller fließen, während der Informationsfluss zunehmend versiegt. Im Informationsfluss zu sein bedeutet jedoch alle Zeit der Welt zu haben und hinter die Realität blicken zu können, dorthin, wo Beziehungen dichter gewoben sind, als es die Verdichtung der Realität, mittels Datenmaterial, je vermag …
Das Versprechen von Robustheit ist längst zur toxischen Ramschware verkommen, während Antifragilität ihren Preis hat, ein Preis, der jedoch für kein Geld der Welt zu haben ist …

PS.: Auch ich habe besagtes Buch mit ein paar Klicks in meinen Briefkasten gelangen lassen und stellte während der Lektüre fest, dass ich mir bei weiteren Bestellungen zweimal überlegen werde, ob das wirklich notwendig ist.

Gruß Guido

GOLD-DNA
Goldene PHI(L)HARMONIE
Gemeinsam ins Tal

  1. September 24, 2014 um 7:55 pm

    Ich lese und schreibe hier recht gern. Aber bei einigen kommt es mir verdammt so vor – grummel, grummel, grummel – , als würden sie nur immer wieder ihren Heiligenschein polieren!

    • September 24, 2014 um 9:33 pm

      @ evafairycat

      Statt so pauschal rumzumeckern – und tendenziell die Atmospäre zu belasten – solltest du besser in den gemeinten / konkreten Fällen etwas inhaltliches dazu schreiben.
      Also wie ein Erwachsener kommunizieren.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      • September 24, 2014 um 10:03 pm

        @heureka47

        Ich meckere nicht pauschal rum – sonst hätte ich „alle“ geschrieben.
        Ich habe mich überwiegend – bis auf 1 – 2 kleine Scherze – konkret zu den Themen geäußert.
        Übrigens – falls es das ist, was dich tangiert – deine Kommentare habe ich eben erst auf wordpress gelesen.
        Ich habe nichts dagegen, wenn du deine Meinung sagst, auch wenn sie, wie in deiner Antwort ersichtlich, sich auf einen Kommentar bezieht, der in einem anderen Zusammenhang von mir gemacht wurde.
        Allerdings mag ich es nicht, wenn ich in einer Art „von oben herab“ angeschrieben werde, so, ich weiß es schon besser.
        Im Lehrberuf tätig, wie?
        Außerdem verderbe ich nicht die Atmosphäre. Kritik muss erlaubt sein. Kannst du selber doch auch gut!

        • September 24, 2014 um 10:54 pm

          @ evafairycat

          Schade, daß du das „Gifteln“ wohl nicht lassen kannst.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

        • September 24, 2014 um 10:58 pm

          @ evafairycat

          „Kritik muss erlaubt sein. „:

          Sicher!
          Aber der Ton macht die Musik.

          Wenn du dich „von oben herab“ angesprochen fühlst, liegt es vielleicht daran, daß du dich „klein“ fühlst.
          Du könntest dich genausogut größer fühlen und dich als auf Augenhöhe angesprochen erkennen.
          Zwischen FREUNDEN gibt es übrigens diese Probleme bei gegenseitiger Kritik nicht.
          Im Gegenteil. Man dankt dafür.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

        • September 24, 2014 um 11:00 pm

          @ evafairycat

          „Im Lehrberuf tätig, wie?“:

          Nein. Falsche Deutung. Ganz falsch.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  2. federleichtes
    September 24, 2014 um 8:09 pm

    Soso, Heiligenschein polieren. Wenn das man nicht zu kurz gegriffen ist.

    Zurechtweisung und Gebet in der Gemeinde
    15 Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. (3. Mose 19.17) (Lukas 17.3) (Galater 6.1) 16 Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund. (5. Mose 19.15) 17 Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Zöllner oder Heiden. (1. Korinther 5.13) (2. Thessalonicher 3.6) (Titus 3.10) 18 Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein. (Matthäus 16.19) (Johannes 20.23)
    19 Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, daß sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. (Markus 11.24) 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Matthäus 28.20)
    http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/18/

    Gruß
    Wolfgang

    • September 24, 2014 um 9:48 pm

      @ federleichtes

      Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, daß sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. (Markus 11.24) 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Matthäus 28.20)

      Und wie deutest du das?

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  3. federleichtes
    September 24, 2014 um 9:04 pm

    Wauwau, ich fange an zu bellen, ob dat leckere Knochen von:

    Luna
    „Das Problem mit (negativen) Emotionen ist, dass sie Menschen leicht manipulierbar und gleichzeitig unberechenbar machen, ich würde sogar soweit gehen, dass Emotionen lediglich Programmierungen sind, die sicher stellen sollen, dass sich Menschen so destruktiv wie möglich verhalten.“

    Ich gehe so weit, sogar in fett, zu behaupten:

    Emotionen entstehen aus einer Programmierung, die den Geist der Feindseligkeit (Destruktivität) in die Darstellung zwingt.
    (wir sprachen hier am Rande mal von reaktiven Daten – lang‘ ist’s her)

    Danke, Luna.

    Gruß
    Wolfgang

    • chattison
      September 24, 2014 um 9:53 pm

      Der Schamane schlägt die Trommel, um Resonanz zu erzeugen.
      In der Interferenz der Resonanzen entstehen verborgene Muster, die dem Schamanen das Unsichtbare sichtbar machen.

      Paul Klee hat übrigens die Kunst so definiert als: „Das Unsichtbare sichtbar machen.“

      Emotionen sind die Energiestoßwellen, die wie ein Sonar oder Radar einmal anzeigen was man sonst nicht wahrnehmen kann und zum anderen sind sie der Hobbit-Fuß, der dem Drachen Smaug auf das Schwanzspitzelchen tritt und ihn dadurch weckt.

      Emotionen decken das wahre Gesicht einer Gesellschaft auf.
      Deswegen werden sie ja gerne unterdrückt und reglementiert (siehe auch „Höfische Etikette“ u.ä.).
      Einmal mit dem Wolfsherzen geknurrt, offenbaren sich sämtliche Hasenherzen, die sich als König der Löwen ausstaffiert haben.

      Wie peinlich…

      • federleichtes
        September 24, 2014 um 10:15 pm

        Sie zaubern mich wieder fröhlich.

        „In der Interferenz der Resonanzen entstehen verborgene Muster, die dem Schamanen das Unsichtbare sichtbar machen.“

        Spontan die Assoziation mit unseren Edelsteinbildern.

        Mit den „Informationen“, entstanden aus Wasserdynamik, Mineral, Licht und Biomasse, begann meine Reise ins traumatische Land. Ich bearbeitete ein Foto von einem Malachiten, und saß davor und saß davor – weiß nicht wie lange, aber ich saß und glotzte, und irgendwie machte es dann „Peng“. Und die Tage drauf wurde mir das energetisch-informative Trauma-System klar. Das war 2010. Dann führte uns die Spur zu den Blumen, von den Blumen zu den Tieren, und eine Libelle war’s, die uns mit ihrer Zuneigung aufweckte – oder uns den Eingang in das Naturreich zeigte.

        Danke mal wieder – PASST mal wieder.

        Gruß
        Wolfgang

      • September 24, 2014 um 10:49 pm

        “The shaman’s stick and drum can be compared to the binary symbols 1 and 0, which correspond to the male and female opposites we mentioned earlier and all similar opposites. This is no mere conjecture on our part, since African shamans describe the people of Western and other cultures that are left-brain dominant as “the people of the line“ and those of Eastern and right-brain dominant cultures as “the people of the circle“. These ancient descriptions are clearly not reffering to the modern binary symbols used in computer language. Instead, we suggest that the binary symbols were based “coinidentally“ on the ancient concept of the two opposites.
        When the shaman beats his drum to enter the trance state, the two binary opposites are brought together with every beat of the drum and the male-stick and the female-drum are momentarily fused together like the phallus and the vagina, or sperm and ovum, during sexual intercourse. The moment of contact between the stick and drum corresponds to the neutral point at which the two opposites fuse together – the zero, transliminal point in a cycle. As the shaman beats his drum, the oscillating cycles of his own brainwaves attune themselves to the drum’s hypnotic rhythm, causing his mind to zoom in on this neutral point and enter a hypnotic or hypnagogic trance also called the “Transliminal State.““

        Philip Gardiner/Gary Osborn – The serpent grail – S. 21

        Gruß Guido

    • September 24, 2014 um 10:07 pm

      @ Wolfgang

      „“Emotionen entstehen aus einer Programmierung, die den Geist der Feindseligkeit (Destruktivität) in die Darstellung zwingt.““

      Ok, oder so rum, kann auch sein…

    • September 24, 2014 um 10:46 pm

      Reaktive Daten … reaktive Unordnung … u.a. Produktvielfalt. Die Möglichkeiten der Kunststoffe kommen ja nicht von ungefähr, schließlich lässt sich so auf die Schnelle und ansprechend verpacken, was ansonsten für manch weitere reaktive Unordnung auf anderem Wege zu haben wäre. Auch die Lebensdauer von Kunststoff kommt nicht von ungefähr. Emotionaler Abfall, mit der Hoffnung verbunden, auf die lange Bank schieben zu können, was nicht direkt gelöst werden soll. Das PROBLEM wird vielgestaltig fragmentiert. Passt zu dem Artikel über Sprachen, den ich gestern verlinkte. So wie es immer mehr Kunststoffprodukte gibt, gibt es immer mehr Kunstsprachen und Kunstworte in Sprachen, die keine Kunstsprachen sind. Ihre Möglichkeiten und ihre Notwendigkeit ist in allen Fällen dieselbe, nämlich etwas auszudrücken, was derart Wesentlich ist, dass es anders nicht vermittelt werden kann.

      Gruß Guido

      • September 24, 2014 um 10:49 pm

        @Guido,

        Sie wollten wohl „Unwesentlich“ schreiben.

        • September 24, 2014 um 10:58 pm

          War nur ein Test, um zu sehen, ob aufmerksam gelesen wird. Nein, war ein Scherz. ‚Wesentlich‘ stimmt schon. Anders ausgedrückt: Es bedarf all dieser Fragmente an Möglichkeiten, all dieser Legosteinchen, so wie es immer mehr Elementarteilchen braucht, um das Bild des Kosmos weiterhin realisieren zu können, misamt aller Gewohnheiten und mainstreamigen Annahmen. Das Wesentliche, welches ausgedrückt werden muss, ist derart bedeutend, weitreichend, riesig, energiegeladen, der Super-GAU schlechthin, dass es vieler verschiedener Pfade bedarf, um, zwecks Beschreibung, Problematisierung und Bewusstwerdung, nicht vom eigentlichen Weg abzukommen. Daher das Verpacken dieser Energie in all den bunten Legosteinen, Produkten, Worten, die die Zeit zu überdauern vermögen, um nach und nach, in wechselnden Kontexten der Interpretation aufgelöst zu werden, wodurch dieses PROBLEM nach und nach wirklich bewusst werden kann …

          Gruß Guido

      • September 24, 2014 um 11:08 pm

        Ich frage mich, ob zu der Künstlichkeit nicht auch die Mathematik gehört, als überwiegend einzige Möglichkeit Abläufe im Kosmos zu erklären.

        • September 24, 2014 um 11:16 pm

          Mathematik ist die künstlichste aller Sprachen, auf der alle künstlichen Sprachen z. B. Computersprachen aufbauen. In der Natur braucht keine einzige Spezies die Mathematik. Zwar frohlocken Forscher, dass Tiere mathematisches Verständnis haben und belegen dieses mit eindrucksvollen Videos, aber diese Fähigkeit ist die Bestätigung einer unbewussten Erwartung unsererseits, um uns weiszumachen, dass sich die Natur so verhält wie wir, damit wir uns in mancher Hinsicht nicht allein als Sündenbock sehen müssen. Bestes Beispiel ist das menschenähnliche Verhalten von Affen, welches erst zutage trat, nachdem wir Menschen uns damit befassten. WIr übertragen somit rückwirkend auf die ANDEREN, was wir EINEN bereits zur Schau stellen. D.h. wir lügen uns selbst eins in die Tasche, indem wir aus der Gegenwart die Geschichte nach unseren Vorstellungen erzählen und somit auf die ANDEREN übertragen, was sonst derartig nicht möglich wäre. Gewagte Theorie … aber so fühlt es sich für mich an.

          Gruß Guido

          • September 24, 2014 um 11:41 pm

            @gold-dna

            Da passt mir irgendwie die „morphische Resonanz“ nach R. Sheldrake dazu.

        • September 24, 2014 um 11:20 pm

          Jegliche „Wissenschaft“ basiert auf künstlicher Intelligenz. somit auf Glauben im Sinne von „etwas für wahr halten“.

          • September 24, 2014 um 11:43 pm

            „.. auf Glauben im Sinne von „etwas für wahr halten“.“

            Ich würde sogar sagen – etwas für wahr haben wollen!

        • federleichtes
          September 24, 2014 um 11:29 pm

          Nach meiner Einschätzung ist die gesamte Kosmologie, inklusive Mathematik und Physik, im Kern (zentrale Idee) ein gigantisches Ablenkungsmanöver. Von dem Geist, der den Materie-Murks angerichtet hat. Oooch, die Sterne funkeln doch so schön. Wat? Das Funkeln findet statt in Eiseskälte, und das Funkeln lässt sich auch als Bösartigkeit interpretieren.

          Die Ordnung des Kosmos ist eine Maßnahme, einem energetischen-materiellen Chaos Herr zu werden. Bleibt aber ein Chaos und ein Pfuhl gebundener Energie in schöpferischer Murksform. Wer daran Spaß hat, bitte sehr. Der Spaß würde den begeisterten Sternenguckern schnell vergegen, wenn sie dort das entdeckten, was man ihnen mal raubte.

          Was im Kosmos wirklich geschieht, lässt sich nicht berechnen. Warum wohl nicht? Bzw. warum wurde die Option einer Berechenbarkeit geschaffen? Nö, nicht um abzulenken. Wer sich das Leben als Leiden ohne Reue ausdachte, scheint ja auch einen an der Klatsche gehabt zu haben, gell. Hier dieser wunderbare Planet, und der Rest Murks, ein nur etwas aufgeräumter Megamurks.

          Unser Spiel läuft hier auf der Erde. Hier wird Offenbarung getrieben – und betrieben. Ganz nett irgendwie, finde ich. Kennen Sie die Geschichte vom Hasen und dem Igel? Siehste, so löpt dat: Ick bün all dor.
          Guter Anstoß von Ihnen, danke.

          Gruß
          Wolfgang

          • chattison
            September 25, 2014 um 10:39 am

            Nach meiner Einschätzung ist die gesamte Kosmologie, inklusive Mathematik und Physik, im Kern (zentrale Idee) ein gigantisches Ablenkungsmanöver.

            So ist es.
            Es ist auch nichts anderes als Voodoo, das behauptet die Lösung für all Deine Probleme zu sein.

            Die Wissenschaft ist nur eine Stellvertretergottheit, von dem sehr viele wiederum hoffen, dass das Heilsversprechen auch eingelöst wird.
            Was natürlich absurd ist, denn niemand außer einem selbst kann sich „heilen“.

            Jede Heilslehre, egal in welchem Gewand sie daher kommt und was sie als Lösung propagiert, lenkt Dich davon ab, dass DU, nur DU ALLEIN, a) verantwortlich bist und b) die Lösung für Deine Probleme sein kannst!

            Das ist natürlich gleichzeitig der härteste Weg, aber der einzig sinnvolle, weil der einzige erfolgsaussichtsreiche.

            Es ist wie mit diesen Typen, die waffenstarrend rumlaufen und ihr Haus zu einer Festung gegen das Übel der Welt ausbauen – das Übel sind genau die, die das Übel außerhalb ihrer selbst befindlich glauben, gegen das sich wappnen zu müssen sie meinen!

            Die einzigen, die das mal konsequent durchgezogen haben, waren einige Zen-Meister, die klar erkannnt haben, dass jeder „Schüler“, der die Erleuchtung, Befreiung wse. sucht, sie nur in sich finden kann und jede Einmischung von außen nur Verwirrung stiftet!

            Einige wenige „Meister“ haben auch erkannt, dass es keine „Schüler“ gibt, nur „noch-nicht-Selbstmeister“.

            Jedes Baby lernt intrinsisch das Laufen, bis man es in irgendeine Karre stopft.

            Die Kraft, das Wissen um sich und das, was einen „heil“ macht, ist in jedem.
            Ich habe jedenfalls noch keinen Marienkäferlehrer mit Klasse beobachtet oder ein Robben-Ashram zur Selbstfindung der Robbenidentität oder eine Affenkirche zur heiligen Banane.

            All das Bohei, das hier „zivilisatorisch“ veranstaltet wird, sind nichts anderes als „systematisierte Akte der Verzweiflung“ Bruce Lee)!

  4. September 25, 2014 um 10:17 am

    „Warum musst Du (zwanghaft??) solche Totschlag-Argumente benutzen? Welcher Teufel reitet Dich da?“

    Wenn Du nicht der Lage bist zu differenzieren, hat es wenig Sinn, mit Dir darüber zu reden.“

    „Deine Schreibe erinnert mich grad an Dinge, die ich gelegentlich von „schwer psychisch Kranken/Schizophrenen usw. höre oder lese. Sehr wirklichkeitsfremd“.

    „Ich halte Deine Aussage für Größenwahn“.

    „Ich glaube, einiges von dem, was du mir unterstellst, ist Dein eigenes Problem.“

    Ich glaube auch, dass einiges von dem, was Du mir unterstellst, Dein eigenes Problem ist und mit all dem, was Du da so sagst, Dich selber beschreibst.

  5. September 25, 2014 um 11:24 am

    @ Guido

    „Ein Mensch, der keine Emotionen zeigt, muss nicht zwangsläufig etwas abspalten.“

    Dein Beispiel zeigt, dass Du den inneren Zugang zu Deinen Emotionen nicht verloren hast und die Energie, die in den Emotionen steckst, verwandelst. Du zeigst die Energie bzw. die Emotionen ja trotzdem, nur eben in der verwandelten Form, also in Form Deiner in den schlaflosen Nächten entstandenen Gedanken. Aber die Energie erscheint.

    Wichtig ist, dass diese Energie lebendig bleibt und nicht erstarrt oder sich gegen sich selber richtet.

    Angenommen, es entsteht Groll, weil Du nicht schlafen kannst, dann könntest Du den Groll in der Form von Groll auch benutzen, um Dich gegen Schichtdienst oder das vorherrschende Medizinsystem, das Dich in den Schichtdienst zwingt, stark zu machen. Das wäre auch eine Möglichkeit, mit der Emotion „Groll“ umzugehen.

    Das Problem ist folgendes: Das vorherrschende Medizinsystem ist ebenfalls so ein Ding, das sich aus abgespaltenen Emotionen zu einem realen Suprasystem verdichtet hat. Als Individuum mit Deiner Einzelemotion stehst Du also einem ganzen Konglomerat verdichteter Emotionen gegenüber. Das ist noch weniger als David gegen Goliath. Das ist David gegen ein Heer von Goliathen. Wenn Du also im Alleingang Deinen Groll gegen das Suprasystem ausagieren willst, wirst Du aller Wahrscheinlichkeit nach die Erfahrung der Ohnmacht machen und Hass entwickeln, der, da er ebenfalls nicht zum gewünschten Ziel führt, dem Suprasystem als Energie zufliesst.

    Die entscheidende Frage ist dann, inwieweit Du das vorherrschende Medizinsystem mittragen willst. Inwieweit Du es gut findest. Wenn Du es mittragen willst, ist es okay, wenn Du in Deinen schlaflosen Nächten die Energie umwandelst. Wenn Du es grundsätzlich nicht mittragen willst, dann wäre es besser, den Groll dazu zu verwenden, dem Medizinsystem Deine Mitarbeit (Energie) zu verweigern und Dir einen anderen Job zu suchen. Heilpraktiker werden oder so was.

    Und das ist nun der Punkt, wo der Mensch seine Freiheit hat und jeder Mensch gemäß seiner Disposition entscheidet. Und genau auf solche Entscheidungen kommt es an.

    Von der gängigen Medizin akzeptiere ich bspw. die Chirurgie. Es ist eine rabiate Methode, um rabiaten Ereignissen (wie Unfällen) zu begegnen. Außerdem zeigt die Chirurgie starke Bestrebungen, immer weniger rabiat zu werden. Andererseits werden auch ein Haufen unnütze Operationen gemacht, Tendenz steigend. Da muss man also im Einzelfall abwägen.

    Eine unbefriedigende Lösung wäre, wenn Du das Medizinsystem im Großen und Ganzen ablehnst, Dir aber sagst, dass Du mit irgendwas ja Deinen Lebensunterhalt verdienen musst, und deshalb die Groll-Energie Deiner schlaflosen Nächte umwandelst, damit sie Dich nicht dazu bringen kann, Dein Leben zu verändern und auf eine andere Grundlage zu stellen.

    Es gibt also bei so einem Problem eine Menge Aspekte, die teilweise auch gegenläufig sind.
    Daher kann einer dem anderen bei der jeweiligen Entscheidung nicht dreinreden.

    Wie anders sind da Kinder. Wenn Kinder nicht schlafen können, kommen sie mit dem Teddybär im Arm an und wecken dich auf. Sie agieren die Emotion direkt und unmittelbar aus. Sie leben die Emotion. Wenn wir als Erwachsene mit unseren Emotionen so umgehen würden wie Kinder, hätten wir das Problem mit Suprasystemen nicht.

    Und da kommt Arno Gruen ins Spiel. Die Emotionen, die wir bekämpfen, verdrängen, negativ bewerten, von denen wir uns befreien wollen, sind die, die im Sozialisierungsprozess entstehen, wenn wir Kindern und uns selbst nicht erlauben, wir selbst zu sein. Die Emotionen, und sei es Hass und Feindseligkeit, Trauer und Verzweiflung, sind jedoch die Indikatoren, die darauf hinweisen, dass mit diesem Sozialisierungsprozess was nicht stimmt. Statt Hass und Feindseligkeit und all die angeblich negativen Emotionen zu verdammen, auszurotten, zu kontrollieren, zu transzendieren, sollten wir dazu stehen und erstmal ja dazu sagen. Wir sollten uns eingestehen, dass wir voller Hass und Feindseligkeit sind, und aufhören ideale Selbstbilder von uns zu entwerfen, in die wir uns dann gewaltsam hineinzwängen.
    Wenn wir auf diesem Weg weitermachen, wird das, was wir „Liebe“ nennen, noch weiter verunstaltet, weil die Gefühle blockiert bleiben.

  6. September 25, 2014 um 4:41 pm

    Spiele anders spielen.
    Erinnere mich gerade an eine Zeit, als wir zu Dritt Fußball spielten. Einer im Tor, eine Verteidiger, einer Stürmer. Wir nannten es Dreireraus – wenn der Stürmer neben das Tor (zwei Bäume) schoss, wurde gewechselt, er ins Tor, Torwart Verteidiger und Verteidiger Stürmer. Da gab’s keine Beschimpfungen; ich erinnere mich an Freude pur, die erst in totaler Erschöpfung endete.

    Als ich meine Meinung zum Kosmos schrieb, dachte ich an Mr. Chattison. Dass da einer wäre, der mir direkt und deutlich seine Meinung dazu sagen würde. Und heute denke ich, dass ich meine Meinung nur sagen bzw. sie formulieren konnte. weil ich von Mr. Chattison das konsequente/re Denken vertiefen lernte, UND die vorbehaltlosere Darstellung lernte, auch schätzen lernte.

    (In Erinnerung an meinen halben Schneidezahn. Vor dem Schreibtisch steht ein Stuhl, über der Stuhllehne hängt ein Hemd. Der am Schreibtisch Sitzende trägt eine Trainingshose. Es ist eine Kulthose, ein Geschenk, deswegen trotz nur fragmenthaft vorhandener Sitzfläche weiter im Dienst.
    Beim Weg in die Küche blieb ich mit den Resten der Sitzfläche an einem Hemdknopf hängen, dann noch mal, dann noch mal, dann schnitt ich den Knopf ab.)

    Man erklärte mir vor vielen Jahren bereits plausibel, das Leben sei ein Spiel. Heute sehe ich das anders. Weil ich unterscheiden kann zwischen dem Leben, dem Leben der Anderen und meinem Leben. Und sage locker: Das Leben ist ein Spiel verschiedener Spiele und unterschiedlicher Spieler. Das Leben stellt dar, was geschieht, wenn unterschiedliche Spiele von verschiedenen Spielern gespielt werden. Und zwar unter verschärften Bedingungen, die man erst während des Spiels verschiedener Spiele und mit unterschiedlichen Spielern erfahren kann.

    Bevor ein Mensch den Hintergrund des Lebens überhaupt mehr als dumpf erahnen kann, ist es bereits ziemlich dunkel. Das gehört mit zum Spiel. Mensch möchte eigentlich nur ein bisschen kuscheln, und wenn er begriff, dass der Andere boxen wollte, kann er nicht mehr kuscheln und der Boxer ist wech. Fragt Mensch verwirrt, was der Unfug solle, bittet eine Stimme höflich um etwas Geduld, der Deckel werde bald zugemacht.
    War das Alles?
    Ja.
    Aber ich wollte doch auch mal gewinnen.
    Du hast gewonnen, weil ich nicht verloren habe.

    Was wir verhaltensmässig meinen, es sei für Kinder gut, ist erst recht gut im Umgang mit (hüstel) Erwachsenen. Fällt mir die Geschichte vom hässlichen Entlein ein. Wir können im Umgang miteinander spielen, ein Geschenk auszuwickeln. Und wir können dieses Geschenkauswickelspiel spielen, als wären die Geschenke Lose. Habt ihr mal gesehen, wie es auf dem Jahrmarkt vor einer Losbude aussieht. Da liegen viele Nieten auf der Erde. Frustrierend. Aber eine Etage höher warten in den Regalen viele Gewinne.
    Da fällt mir die Geschichte von dem Vertreter ein. Er wird zum Direktor vorgelassen, der zu ihm sagt, er hätte Glück, zwanzig andere Vertreter hätte er nicht empfangen. Sagt der Vertreter, das war jedes Mal ich.

    Spiele spielen ist im Leben unvermeidlich. Aber welche Spiele können wir spielen, welche wollen wir spielen, und welche müssen wir spielen? Unvermeidlich kommen wir durch die Spiele an Grenzen. Da will ein Baum nicht ausweichen, da entwickelt plötzlich eine Pfütze magische Anziehungskraft, da kommt etwas Unberechenbares als Überraschung – wie ein Gewitter aus heiterem Himmel – daher. (Wusstet ihr, dass man auf Hundescheiße glitschen kann? Es soll Naturfotografen geben, die das Glitschen sportlich betreiben) Das Unberechenbare berechnen zu wollen, ist ein beliebtes Spiel. Das Unberechenbare vermeiden zu wollen und/oder dem Spiel der Unberechenbarkeit zuzuschauen, sind eher weniger spielerische Betätigungen; das Unberechenbare zu erleben immerhin eine Alternative.

    Wer gerade was spielen muss, kann oder möchte, ist nicht unbedingt offensichtlich. Wer Gemeinschaftsspiele machen muss, wird andere Erfahrungen sammeln, als der, der sie machen kann. Spielen können ist eine Kunst. Das Fatale ist, dass Menschen Kindern diese Kunst verleiden – und damit das zerstören, wovon sie lernen könnten.

    Allen einen guten Tag.
    Wolfgang

    • chattison
      September 25, 2014 um 6:55 pm

      @federleichtes: Kann gerne sofort gelöscht werden, weil völlig sinnfrei.
      Merkt eh keiner^^

      Man erklärte mir vor vielen Jahren bereits plausibel, das Leben sei ein Spiel. Heute sehe ich das anders.

      Wenn man die Analogie des Spiels denn bemühen möchte, dann müsste man aber auch dazu sagen, dass dieses „Spiel“ sich wie folgt darstellt:

      Über dem Eingang zum Leben steht „Spielcasino“.
      Am Anfang sieht es noch ganz vielversprechend aus: Vollpension mit Daumendauernuckeln.
      Aber dann erlebt man aus unerfindlichen Gründen seine erste Erpressung.
      Da wird man dann einfach so in das Casino reingeschubst (obwohl man noch total minderjährig ist!)

      Das Spielcasino kennt nur Einmal-Tickets.
      Man wird mit dem Kopf voraus reingeschubst und mit den Füßen voraus rausgetragen.
      Dazwischen liegt eine sogenannte „Lebens-Phase“.
      In der kann man nicht einfach nur rumstehen oder sich verstecken, nein, man muss „Einsätze“ tätigen, also irgendwas aufs Spiel setzen, riskieren.
      Das das in der Regel Kopf und Kragen sind, sagt einem aber keiner.
      Das merkt man meist erst dann, wenn man alles verloren hat.
      Immerhin kann man sich aussuchen, wie man verlieren möchte, denn es gibt da lauter tolle Einsatzmöglichkeiten!

      Da gibt es die etwas schmuddelige „Arbeitssarg-Tischlerei“ (Wer am schnellsten im selbst zu zimmernden Sarg liegt hat gewonnen. Und zwar einen First-Class-Füße-voraus-Abtransport, finanziert mit den noch vorhandenen eigenen Jetons)
      oder
      die „Wettbörsen-Manipulation“ (lüge und betrüge, trickse und fick´se: wette auf denjenigen der als erster am Herzinfarkt stirbt und den treibst Du systematisch in die Asystolie)
      oder
      den olivfarbenen „Haut-den-Lukas-Sandkasten“ (so eine Art „Capture-the-flag“, nur mit scharfer Munition. Die Gewinner dürfen dafür die Farbe des Wimpels für den nächsten Durchgang bestimmen. Mit den Jetons kann man sich die Schwere der Wummen und die Anzahl der Munition erkaufen)
      oder
      ein „Eliminierungs-Monopoly“ (laufe-kaufe-raufe. Nur der Gewinner kommt weiter. Der Rest – ach, ihr wisst schon) – da ist für jedes Gemüt etwas dabei.

      Als Einsatz hat man durch ein Zufallssystem zugewiesene „Jetons“.
      Das ist die Abkürzung für: Jeder-Einsatz-terminiert-ohne-neutrale-Stochastik.
      Soll heißen: Was immer Du tust, wie immer Du Deine Einsätze tätigst – das Spiel kennt nur einen Ausgang (siehe „Füße voraus“)!
      Das einzige was man „beeinflussen“ kann, ist die Höhe der Einsätze und damit die Verlaufsdauer.
      Am längsten halten also die durch, die am wenigsten einsetzen oder die, die alles riskieren und damit erst mal ein fettes Gewinnpolster einfahren.

      Falsche Ein-Sätze wie: „Das ist doch alles Betrug hier!“ oder „Ich will sofort den Geschäftsführer sprechen und mich beschweren!“ führen ohne über Los zu gehen, direkt ins (Füße vor)Aus.
      Keiner der Spieler kennt den Erbauer des Casinos.
      Niemand weiß genau, wie lange hier schon gespielt wird und vor allem was!?

      Meine Damen und Herren! Machen Sie Ihr Spiel! Ihre Einsätze, bitte!“ – so monotönt es immer wieder.
      Man kommt sich schnell verarscht vor – „Machen Sie IHR Spiel!“ – jaja, von wegen.
      Das Lebenscasino wurde offensichtlich von einer Drückerkolonne erdacht und wird von Hütchenspielern betreut.
      Und während man so nachsinnt über dies und das und wie man aus der Nummer wieder rauskommt, verrinnt die Zeit und mit ihr trotz gelegentlicher Gewinne das Jeton-Budget.

      Denken Sie bitte daran, etwas zurück zu legen!
      „Wie bitte?“
      Na für den Füße-voraus-Service?!
      Achso. Ja dann.
      Mist, dann bleibt mir ja mit den Restjetons nur noch eine Einsatzmöglichkeit?
      Wie kann ich die denn jetzt noch sinnvoll einsetzen?….

      Ich sehe mich um und entdecke das „Denkmal-Pillepalle“. Da kann man seine Jetons in eine Gedenkmünze mit seinem Namen umpressen lassen und sie höchst eigenhändig in den Schlitz werfen, wo drüber geschrieben steht:
      Spende zur State-of-the-art-Renovierung Ihres Lieblingscasinos! Machen Sie sich unsterblich und finanzieren Sie unser Feature „Leben-reloaded“ mit. Mit Einführung unseres Wiedergeburtsfeatures heißt es auch für Sie wieder:: Neues Spiel, neues Glück!!!
      Na, wenn das kein Angebot ist?
      Ich greife zu….

      • September 26, 2014 um 9:39 pm

        @ chattison:

        >Über dem Eingang zum Leben steht “Spielcasino”.<<:

        Ich finde, die Analogie stimmt nicht.
        Wenn das deine Wahrnehmung, dein Verständnis, ist, hast du das Leben evtl. noch nicht richtig verstanden.

        Daß das Leben ein SPIEL ist, dem stimme ich zu. Aber deutlich anders als im Spielcasino.

        Die Kindheit dient dazu, die Regeln des göttlichen Spiels (Dante Alighieri: LA DIVINA COMMEDIA) zu lernen. Am Ende der Kindheit – am Beginn der Pubertät – ist der Bewußtseinswechsel zu vollziehen und damit das Spielfeld, die Wirklichkeit, zu betreten.
        Ab JETZT spielt der Mensch wirklich mit. Und es ist das fairste, gerechteste, Spiel überhaupt.

        Aber in der zivilisierten Gesellschaft spielt die allergrößte Mehrheit nicht – wirklich – mit. Diese Menschen befinden sich noch immer auf der Ebene des Lernens der Spielregeln – sind dabei aber frühzeitig "stecken geblieben", weil sie sich eine Störung des ganzheitlichen Lernens zugezogen haben. Die ist zwar heilbar, aber die Heiler werden von den Kranken nicht erkannt – weil die nicht mal DAS lernen konnten.
        Das ist die fieseste aller Krankheiten. Und die hat etwa so viele verschiedene Symptome wie die Schulmediziner "Krankheiten" kennen.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • tulacelinastonebridge
          September 26, 2014 um 10:17 pm

          Die 3 Stufen zum Erwachen

          Wir haben nach unseren eigenen Erfahrungen die
          Phasen der persönlichen Entwicklung in drei Stufen eingeteilt. Um es jedem möglichst einfach und verständlich zu machen, haben wir die Stufen in Kindergarten, Grundschule, und Oberstufe eingeteilt. Das soll keine Abwertung sein, das die eine Stufe besser wie die andere ist, sondern es soll einfach die Situationen veranschaulichen, so dass jeder die Möglichkeit hat zu erkennen, wo er sich derzeit (noch) befindet. Schließlich wählt jeder selbst aus, auf welcher Stufe er sein Leben Er-leben möchte.

          Stufe 1

          Kindergarten = Schläfer, Un-Bewusst-SEIN

          Motto: Schneller, Höher, weiter. Ich bin Abhängig von einem System. Wenn ich viel Arbeite, viel Lerne, mich Ausbilden lasse verdiene ich viel Geld und bekomme Anerkennung durch die Gesellschaft. Ich orientiere mich an den äußeren Dingen.

          In der Welt der Unbewussten geschehen ständig Dinge, die diesen Menschen unerklärlich sind, die sie als Zufall bezeichnen, die sie tragisch nennen. Krankheiten, Unfälle, Beziehungsdramen, Berufsdramen, Finanzdramen, das was man Schicksalsschläge nennt. Diese Dinge werden hingenommen, weil man sie nicht ändern kann. Der Unbewusste, erleidet ständig irgendwelche Schicksalsschläge, die er sich nicht erklären kann.

          Der Unbewusste findet die ganze Welt ungerecht, er jammert und hadert und fragt: „Warum passiert das ausgerechnet mir?“

          Das Höhere Selbst/die Quelle, Universelle Energie, Gott, wie du es auch nennen möchtest, möchte, dass der unbewusste Mensch sich dem Wesentlichen, der einzigen Wahrheit, zuwendet und wenn ein Mensch dieses nun ganz und gar nicht tun will, dann wird diesem Unbewussten ein Schicksal geschickt, welches ihm das Wesentliche wieder in Erinnerung ruft.

          Der Unbewusste glaubt an Religionen, Tod, Krankheit, Arzt, Medikamente, Psychater, Psychologe, Therapeut, Menschliche Liebe, Triebgesteuerte Sexualität, Diäten, Nahrungsergänzungsmittel, Gesunderhaltung durch Sport, Politik, Rechtssystem, Bildungssystem, Hierachien, Erfolgs- oder „Persönliche-Power“-Seminaren, Schönheit kaufen, Ausbildungen, Zertifikate, Markenschutz, Patente, Copyright usw. usw.

          Der Unbewusste glaubt nur das was er mit seinem Verstand erfassen und beweisen kann. Er lebt sein EGObewusstsein oder auch seine EGOpersönlichkeit.

          Stufe 2

          Grundschule = Schein-Bewusst-SEIN/Scheinbewusster Mensch

          Motto: Der Scheinbewusste Mensch hat erkannt, dass es noch mehr gibt zwischen Himmel und Erde. Er verlagert seinen Ehrgeiz schneller, höher, weiter auf die Esotherische Schiene. Er fühlt sich Abhängig von einem System. Wenn er viel arbeitet, viel lernt, sich Ausbilden lässt verdient er viel Geld und bekommt somit Anerkennung durch die Gesellschaft oder auch das Gegenteil geschieht. Er verschenkt sein Wissen, seine Dienstleistung und verteufelt das Geld. Er spielt den Samariter. Der Scheinbewusste Mensch hört ein wenig auf seine innere Stimme, hat jedoch noch nicht die richtige Unterscheidungskraft zwischen innere und äußerer Stimme zu unterscheiden und orientiert sich somit vermehrt noch an äußeren Dingen.

          Schein-Bewusst-Sein ist das Gewahrsein oder Wahrnehmen durch die Sinne oder den Körper.

          Wir nehmen einander wahr. Das ist jedoch nur Schein und nicht Bewusstes-SEIN.

          Scheinbewusste gibt es mittlerweile sehr viele auf der Erde. Auf der Erde bekämpfen sie sich immer und immer wieder. Scheinbewusste meinen es gut, sie wollen das Richtige und das Gute tun, doch fehlt noch ein wenig an Selbstverantwortlichkeit und oft auch am Unterscheidungsvermögen, welchem Licht sie denn dienen. Viele Scheinbewusste glauben, dass sie die Gesetze des Universums erfasst haben, und gründen neue Vereinigungen, die letztlich wie Kirchen sind, Sekten werden sie genannt, in denen wieder die Hierarchien herrschen. Scheinbewusste tendieren dazu, zu missionieren und ihre Lehre als die Alleinseligmachende zu verkünden.

          Es gibt unter den Scheinbewussten auch Fortgeschrittene, so wollen wir das mal nennen. Diese haben bereits ein wenig mehr Demut vor ihrer wahren Größe erfahren. Sie integrieren das universelle Wissen ein wenig mehr in ihr Leben und ihr Sein. Sie sind bereits ein Stückchen weiter dem inneren göttlichen Licht näher gekommen. Sie haben das Licht, das sie selbst sind, in sich selbst erfahren. Fortgeschrittene Scheinbewusste bewirken etwas in sich selbst, auf der Erde und am Nächsten, indem sie das universelle Licht zuerst in sich selbst suchen, dann aus sich heraus strahlen lassen und durch die Stärke der Lichtkraft eine Verwandlung im Nächsten und in ihrem Umfeld bewirken.

          Folgende Berufsgruppen (Ausnahmen bestätigen die Regel), Techniken, Rituale, Glaubensvorstellungen, die hier nur einen Auszug darstellen, fallen unter Stufe 2:

          • Astrologie, Rituale, Affirmationen, Visualisieren, Anrufungen, Positives Denken, Meditation, Kristalle, Energetisierte Steine, Energetische Symbole, Energetisches Wasser, Kartenlegen, Pendeln, Geistführer, Engel, Meister, Mandras, Essenzen, Sprays, Engelbilder, Engelfolie, Einweihungen, Reiki, Yoga, Heilpraktiker, Wahrsager,………

          und weiter im Text unter…..

      • federleichtes
        September 27, 2014 um 12:23 am

        Fröhlichkeit ist das einzige ganz sicher nicht Sinnfreie!
        Hatte gerade ein längeres Gespräch, mit einem, der bei uns geschätzt wird – runde Sache eben. Meine, es ist in seinem Sinne, Euch alle herzlich zu grüßen.

        Für diesen Blog braucht man Nerven. Oder Freunde, am besten beides. Wobei Freunde vielleicht erst eine echte Stärkung der Nerven ermöglichen. Vieles bei mir wäre ohne Euch gar nicht gegangen. Gar nicht. Freunde, das klingt mir von der Systematik her bekannt, schaffen, was man ohne Freunde nicht brauchte. Nein, Freunde sind nicht das Salz in der Suppe. Ohne sie brauchte es nicht mal den ganzen Kosmoskrams. Ohne sie würde man vielleicht mit der Leiter unterm Arm Ostereier suchen. Ohne sie gäbe es den Zustand nicht, den Andere nur angedeutet mit Adrenalin erreichen.

        Die Freunde in meinem Umfeld sind greifbar, erlebbar, sichtbar, sie sind unmittelbarer. Während des Gesprächs mit meinem Freund erinnerten sich alte Freunde, aus guten alten Zeiten, eine ganze Schar. Die alten Zeiten sind vergangen, und so gut waren sie nun auch wieder nicht. Eher anders. So wie Tula das beschrieb, normal eben, Empfindungen mittels Adrenalin, ausgelöst meist durch Banales, auch durch Dämlichkeit. Heute sagte man vielleicht, Freunde im Internet gibt’s nicht, die kennt man doch nicht wirklich.

        Meine Erfahrung ist eine andere. Ohne die Unmittelbarkeit entsteht keine Verflechtung mit dem ganzen Krimskrams. Kannst mal, kommste mal, bringste mal. Is nich, im Gegenteil, man schöpft die schönsten Gedanken für die Freunde, von denen man nichts weiß, außer, dass sie echte Freunde sind, weil man sich vor ihnen verbeugen kann. Die offen sind, die auch Ihr Bestes geben, dem Fremden, den sie nicht genau kennen, dem sie vertrauen können, ohne ihn genauestens kennen zu müssen.

        Ich konnte hier wieder das Staunen lernen. Mannomannmann. Da springt der Schleimpilz manchmal aus dem Stand den doppelten Rittberger; rückwärts. Zu meinem Freund sagte ich, er solle mal wieder was schreiben, irgend was. Nur wegen des Herzhüpfens, da, das ist einer von uns. Eine Meldung, die sofort das Feld aktiviert. Auf dem Alles Möglich scheint. Außer der Casinobesuch. Wir lassen uns da nicht rein schubsen, und wir lassen uns nirgenwo raus tragen. Wir brauchen auch kein lokales, begrenztes, ortbares Feld. Es ist gut wie es ist. Wir hatten Glück, jedenfalls ein bisschen, ich sogar ein bisschen mehr.

        Gruß an die Runde.
        Euer
        Wolfgang

  7. federleichtes
    September 27, 2014 um 1:42 pm

    Ein Spielfeld ist ein Spielfeld. Die Einen wollen dort etwas Leckeres kochen. Anderen ist übel, und sie gehen in der Einen Küche, um sich zu erleichtern. Das scheint Blog-Kultur zu sein. Die Köche haben sich an ihnen fremde Geräusche und Gerüche zu gewöhnen. Sie kommen allerdings an ihre Grenze, wenn es noch andere Andere gibt, die Kochtöpfe als Lokus verstehen.

    Das letzte Thema von Martin behandelt mal wieder Kinder und Bildung. Wenn ich beobachte, mit welcher Respektlosigkeit, mit welcher Impertinenz und impertinenten Vehemenz und vehementen Stetigkeit hier im Miteinander agiert wird, wundert mich nicht, dass Kinder in der Lage sind, die Welt mit weiteren Problemen zu beladen – anstatt welche lösen zu können.

    Es gibt Lösungen für das bunte Treiben in einer Küche?

    Gruß
    Wolfgang

    • September 27, 2014 um 2:17 pm

      Ja, viele Köche, eine Küche … und es scheint, als sei Hexerei im Spiel, doch der Schein trügt:

      https://faszinationmensch.com/2013/07/04/der-kosmos-ist-keine-hexenkuche/

      Gruß Guido

      • federleichtes
        September 28, 2014 um 12:14 am

        Ach so, pardon, ich wusste nicht, dass die, denen übel ist, Köche sind. Klar, jetzt verstehe ich. Und formuliere mal sehr gelassen: Zu viele Kötzerchen verderben den Brei. Beim Blättern durch die Themen – dauert zunehmend länger, bis ich Lesbares finde – musste ich (gegen meinen Willen) lesen, ich denke falsch. Aha. Das schien mir etwas entwicklungsmässig nicht Richtung „Werdet wie die Kinder“ gelaufen zu sein; scheint also noch eine andere Richtung zu geben.

        Hexerei, würde ich das, was hier auf dem Blog (und auf meinem Balkon) sich exponiert, auch nicht nennen. Eher normal. Gründe einen gemeinnützigen Verein, und die Parasiditen sind dabei. Können sie das Nützliche nicht verhindern, versenken sie den Kahn. Das geht ja auf diesem Blog nicht, und was die Störungen betrifft, braucht man sich ja nicht stören lassen – also besser an die eigene Nase packen.

        Fragen wir uns mal, ob es im Bereich der Spiele einen geheimen Geheimdienst gibt. Quasi als ein Feld, auf dem automatisch (zeitlos) Informationen hin und her gehen. Quais eine Art Siebter Sinn als eine Feldfunktion. Und schauen wir mal, was dort geschieht. Einerseits finden sich dort die „A-Richtigen“, und andererseits finden die B-Richtigen die A-Richtigen. Die Eigenart dieser Systematik liegt darin, dass die A-Richtigen nicht auch automatisch (zeitlos) die B-Richtigen finden. DAs würde ich als faires Spiel bezeichnen.

        Nun frage ich mal wieder:
        Kann es sein, dass die fehlende Fähigkeit der B-Erkennung ein Teil des Spiel-Bewusstseins ist, der noch nicht vorhanden, also erst weiter entwickelt werden muss? Klar zu erkennen, wer feindselig-bösartig-destruktiv-zerstörerisch IST.
        Fakt ist ja, es gibt ein B, das das A-Bewusstsein genau kennt. B kann sogar das Verhalten des A-Bewusstseins imitieren. Toll, allerding nicht für die A’s, die bekommen dann bei IHREN Spielen die A….-Karte. Kennen wir das aus der Praxis? Beides! Die B’s muscheln ungerührt im Trüben, und die A’s mischen ihre Arschkarten, verstecken sie verschämt, geben sie einfach weiter an den Nächsten.

        Egal, ich mein‘ ja man nur.

        Gruß
        Wolfgang

        • September 28, 2014 um 1:02 am

          Ein Gottobjekt (englisch God object) oder Gottklasse (englisch god class) bezeichnet in der objektorientierten Programmierung ein Objekt, das „zu viel weiß“ oder „zu viel tut“. Das Gottobjekt ist ein Beispiel für ein Anti-Pattern.

          Die grundlegende Idee der strukturierten Programmierung besteht darin, dass große Probleme in eine Vielzahl kleinerer Probleme zerlegt werden, um für diese jeweils Lösungen zu finden. Das Lösen der kleinen Probleme bedeutet gleichsam die Lösung des großen Problems. Daher muss ein jedes Objekt nur über sich selbst wirklich alles wissen, weniger über die anderen; ebenso hat es nur sein eigenes Problem zu lösen, nicht die der anderen Objekte.


          Codes, welche auf Gottobjekten basieren, folgen nicht diesem Paradigma. Stattdessen ist ein Großteil der Funktionalität eines Programms in einem einzigen Objekt hinterlegt. Da dieses Objekt so viele Daten und Methoden beinhaltet, wird seine Bedeutung innerhalb des Programms nahezu allumfassend (gottähnlich).

          Die einzelnen Objekte kommunizieren also nicht direkt miteinander, sondern sind von dem einen Gottobjekt abhängig. Da das Gottobjekt derart stark mit dem übrigen Code referenziert ist, wird die Wartung des Programms, respektive des Objekts, sehr schwierig, was den Anforderungen der Objektorientierung sowie der strukturierten Programmierung nicht gerecht wird.

          • federleichtes
            September 28, 2014 um 1:38 am

            Könnte es sein, dass wir es gesamt-prozessual

            A. mit einer De-Programmierung zu tun haben – die
            B. ein Tun erzwingt (durch Teilproblem-Lösungen), das
            C. weitere Erkenntnisse über eine Programmierung erlaubt.
            ???

            Ich versuch’s mal realer.

            Eine Hierarchie, fünf Ebenen, eine agiert. Sie schafft Probleme. Sie werden gelöst. Die Lösungen erzwingen die zweite Hierarchie, die vierte Garnitur der Hinter“männer“ auf die Bühne. FF.

            Wo stehen wir heute mit unseren Erkenntnissen? Die einen zeigen mit dem Finger auf Amerika, andere auf die Juden, andere auf die Reichen. Auf welche Ebene zeigen die Finger?

            „Da das Gottobjekt derart stark mit dem übrigen Code referenziert ist, wird die Wartung des Programms, respektive des Objekts, sehr schwierig, was den Anforderungen der Objektorientierung sowie der strukturierten Programmierung nicht gerecht wird.“

            Diese Behauptung beschreibt mir das Wesen der Offenbarungs-Dynamik. Genauer: Die Durchdringung der Hierarchin ist unvermeidlich. Sie ist auf den Punkt gerichtet. Und sie trifft ihn.

            Auch Ihnen Dank.
            Wolfgang

          • chattison
            September 28, 2014 um 9:57 am

            @ federleichtes

            sehe ich umgekehrt:
            Erst, wenn die Probleme von der einen Ebene nicht gelöst wurden, muss die nächste Ebene aktiv werden, sich entäußern, sichtbar werden!?

            Einigkeit:
            Exposition des Ganzen als Ziel.

        • September 28, 2014 um 1:55 am

          Als Dominoeffekt bezeichnet man eine Abfolge von – meist ähnlichen – Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache des folgenden ist und die alle auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen.

          Eine Kettenreaktion kann als Spezialfall des Dominoeffekts angesehen werden.


          und „kehrt marsch“. also auch umgekehrt / zugleich

          • September 28, 2014 um 1:57 am

            „Fächerdomino“ sozusagen 😉

  8. federleichtes
    September 28, 2014 um 12:58 pm

    Mr. Chattison

    „sehe ich umgekehrt:
    Erst, wenn die Probleme von der einen Ebene nicht gelöst wurden, muss die nächste Ebene aktiv werden, sich entäußern, sichtbar werden!?

    Einigkeit:
    Exposition des Ganzen als Ziel.“

    Ja, Einigkeit – ich hatte mich nur unzureichend ausgedrückt.
    Dass die nächste Ebene sichtbar wird – bedeutet mir zweierlei:
    Sie war vorher auch aktiv, und sie muss (nun) selber auftreten und andere Fähigkeiten einsetzen, und zwar direkt.

    Hitler und Konsorten wirkten erst mal im Hintergrund. Ebenso die Idee der Massenvernichtung. Dann traten sie in Erscheinung, die Idee begann mittels Plänen und Programmen zu wirken, „Gestalt“ anzunehmen. Als vorläufiger Höhepunkt dann Hiroshima. Heute hören mir von jährlich 10 Millionen verhungerten Kinder, während in Hochkulturen zehn Millionen Hunde zu fett zum Laufen sind. Damit wird nur ein Problem sichtbarer und eindringlicher, dass schon immer da war.

    Kain hatte ein großes Problem und löste es mit dem Töten problemlos, ein Hieb reichte. Heute plant man, 6500 Millionen umzubringen, wozu Geist zweifellos andere Fähigkeiten entwickeln muss – und damit die Entwicklung preis geben muss – und exformativ das Wesen seiner Bösartigkeit ein weiteres Stück klarer wird.

    Habe leider nunmehr NUL-Zeit. Bis am Abend.

    Gruß
    Wolfgang

  9. Oktober 25, 2014 um 4:15 pm

    Aus „Christliches Forum“:

    >Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Eph 4,7-16:

    ER gab den einen das Apostelamt, andere setzte ER als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi. Herz-Jesu_01

    So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen,

    damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt

    darstellen.

    Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, kein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt.

    Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir IHN erreicht haben.

    ER, Christus, ist das Haupt. Durch IHN wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.<<

    Selbst innerhalb der Kirche, die dies nicht versteht und den Weg dorthin nicht weisen kann, steht es geschrieben. DAS ist die Tragik der Kirche ebenso wie der zivilisierten Gesellschaft insgesamt UND der Menschheit und allem Leben auf diesem Planeten, das unter der KRANKHEIT der zivilisierten Gesellschaft leidet und dem der Untergang aufgrund dieser Krankheit droht.

    Grundlegende Heilung ist in jedem Einzelfall möglich.

    Herzlichen Gruß!

  10. Oktober 25, 2014 um 4:23 pm

    http://www.lapk-hamburg.de/presseinfo/haeufige-fragen/210-sind-psychisch-kranke-gefaehrlich.html

    „Sind psychisch Kranke gefährlich?“

    Sehr geehrter Dr. Meyer;

    Sie kennen meine Meinung. Das „Spiel“, was hier läuft, könnte man mit Fug und Recht „Verkehrte Welt“ nennen.
    Die sogenannten „Kranken“ sind in Wahrheit die noch gesund Reagierenden; die sogenannten „Normalen“ (vermeintlich „Gesunden“) sind die schwer Kranken / Gestörten.

    In der zivilisierten Gesellschaft sind – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – ALLE psychisch krank – und die weitaus Gefährlichsten sind die vom IR-rationalen Irresein („Psychose“), sondern die vom „rationalen Irresein“ Befallenen, von der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ (KZN); die „Normalen“.

    Zu den Besten im krankhaften Mehrheits-Normalsein zählen die Politiker und Wissenschaftler, Juristen und Wirtschaftler, usw., die die Rahmenbedingungen schaffen für das weitere Überleben und Ausbreiten / Vertiefen des normalen Irrsinns und die wegen der fehlenden Krankheitseinsicht auch die wahrheitsgemäße Aufklärung der Bevölkerung unterlassen und also damit der drohenden – nächsten – Katastrophe (erneuten „Kollektiven Psychose“ – nach 1933-1945) Vorschub leisten.

    Die KZN ist in jedem Falle grundlegend heilbar – und zwar auf dem völlig natürlichen Wege des WAHREN Erwachsenwerdens; des Aufstiegs zur höheren Bewußtseins- / Seins-Ebene; der Aktivierung der „Lebens-Energie“ und Grundreinigung des (Unter-)Bewußtseins.

    Bekannte Begriffe in diesem Zusammenhang sind „Initiation“ und „Ascension“. Nur wissen die Allermeisten nicht (mehr), was das – in Wahrheit – bedeutet. Unsere Gesellschaft ist davon „entfremdet“. Und das bedeutet, wir sind von der LEBENS-Energie / -Kraft mehr oder weniger abgetrennt. Und das bedeutet – je nach Intensität – Krankheit oder letztlich Tod. Allerletztlich auch den KOLLEKTIVEN Tod.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer

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