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Fassade „Demokratie“

FASSADENKRATZER

„Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit.“

  Frank Karsten/ Karel Beckmann: Wenn die Demokratie zusammenbricht.    

Die heutige Form der Demokratie wird weithin als die beste aller möglichen Gesellschaftssysteme, als Höhepunkt der politischen Entwicklung der Menschheit, wenn nicht gar als endgültige Entwicklungsform menschlichen Zusammenlebens gepriesen. Freiheit, gleiche Teilhabe und Mitbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit, sowie materieller Wohlstand werde durch die moderne Form der parlamentarischen Demokratie garantiert. In ihr entscheide nicht mehr ein Einzelner oder eine privilegierte Schicht diktatorisch über das Volk, sondern dieses bestimme seine Geschicke selbst.

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  1. September 11, 2014 um 7:57 pm

    Mir ist seit meiner “Erleuchtung” 1991 u.a. klar, daß unsere “Demokratie” ein “Etikettenschwindel” ist. Daß dieser Schwindel über lange Zeit durchgeht, praktizierbar ist, liegt an der “Krankheit der Gesellschaft”, der “Kollektiven Zivilisations-Neurose” (KZN), wie ich sie seit 1992 nenne, an der – eigentlich bekannten “Entfremdung” der zivilisierten Menschen.

    Ein wesentlicher Aspekt der Kritik ist das in unserer Demokratie meist verwendete, im Grunde menschen- und gemeinschaftsfeindliche “Mehrheitsprinzip”, das zur “Lager- und Frontenbildung” führt und bei Entscheidungen immer eine “unterliegende” Minderheit zurückläßt.

    Zudem begünstigt das System der Demokratoie bei uns und dieses Prinzip den “Sieg der Dummheit”, denn in der pathologisch unreifen zivilisierten Gesellschaft ist die folgliche Dummheit in der – großen! – Mehrheit.

    Das im Gegensatz dazu sehr WEISE Einstimmigkeitsprinzip wurde bei uns 1338 abgeschafft und durch das Mehrheitsprinzip ersetzt – unter gleichzeitiger Einführung der “Folgepflicht der Minderheit(en)”.

    Die pathololgische Dummheit ist zwar eine Krankheit, die sich selbst mitsamt ihren “Wirten” ausrottet – und insofern könnte man sagen: Kein Problem; bzw. das Problem löst sich von selbst – aber es gibt ja auch die Möglichkeit der grundlegenden Heilung und die bedingungslose Liebe und insofern betätige ich mich seit 1992 als Aufklärer über die Möglichkeit der Heilung.
    Details dazu in “Wahre Heilung” auf http://www.Seelen-Oeffner.de.

    Die KZN ist die tiefere Ursache

    – aller “Krankheiten”;
    – aller Beziehungs- und Erziehungsstörungen;
    – der “Globalen Krise” und
    – der wiederholten “Kollektiven PSYCHOSEN” (Krieg und ähnliche Katastrophen).

    Die letzte große Kollektive Psychose war der 2. Weltkrieg.
    Nach der Statistik ist die nächste schon einige Zeit “fällig”.

    Herzlichen Gruß!

  2. September 11, 2014 um 8:08 pm

    „Martin Bartonitz

    Mein Leitspruch: So wenig Konkurrenz wie nötig, so viel Kooperation wie möglich.“:

    „Konkurrenz“ heißt ursprünglich / eigentlich: „Mit-Bewerb(en)“.

    Es ist eine Frage der Kultur bzw. des Bewußtseins(-levels) des einzelnen Menschen, ob er das in einem konstruktiven oder nicht-konstruktiven Kontext sieht / versteht bzw. praktiziert.

    Die Engländer liefern uns mit dem Begriff „fair“ / „Fairness“ eine Vorstellung davon, daß man – z.B. im Sport, im Wirtschaftsleben oder anderen Bereichen – zwar „Konkurrent“ sein kann, aber dennoch auch FAIR. Der englische Begriff für „Messe“ – also „sich messen“ -ist: „FAIR“.

    FAIR sein ist ehrenhaft, ist wahrhaft menschlich = göttlich.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

    • September 11, 2014 um 11:10 pm

      Was ist schon ehrenhaft? Das ist auch nur ein geistiges Konzept zur Manipulation. Wie viele sind der Ehre wegen in den Tod gegangen?

      • September 12, 2014 um 1:57 am

        Lieber Martin:

        „Was ist schon ehrenhaft? Das ist auch nur ein geistiges Konzept zur Manipulation. Wie viele sind der Ehre wegen in den Tod gegangen?“:

        Ich hätte von dir gedacht, daß du differenzierter über die Dinge denkst.

        In der geistig-seelisch KRANKEN zivilisierten Gesellschaft wird ALLES was nur dazu taugt, dazu benutzt, zu manipulieren. Das ändert nichts daran, daß die mißbrauchten Dinge in einer gesunden Gesellschaft / Gemeinschaft bzw. für einzelne gesunde Menschen GUT sind.

        „Ehrenhaft“ denkt / handelt ein Mensch, der am WAHREN höchsten Prinzip orientiert ist. IHM gebührt die Ehre (Ähre, die Frucht – als Symbol des Lohns der Arbeit), die Anerkennung, der (Gottes-)Lohn.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • September 12, 2014 um 8:10 am

          Lieber Wolfgang,

          es ist schon interessant, dass Du immer vom Höchsten sprichst. Wer hat hier die Deutungsmacht? Was, wenn Sprache erfunden wurde, um Herrschaft ausüben zu können? Hier schrieb schon Jemand, dass unsere Sprache sehr „gewaltig“ sein, schon aufgrund der Satzkonstruktion von Subjekt und Objekt.

          Ob die ANDEREN sich auch um den Lob der ÄHREN kümmern?

          Ich bin sehr skeptisch, was solcherlei Begrifflichkeiten angehen. Besonders, wenn Jemand beginnt, damit zu werten, dabei die Einen erheben und die Anderen zu erniedrigen. So ist es möglich, via Schuldgedanken zu knechten …

          Viele Grüße
          Martin

          • chattison
            September 12, 2014 um 9:25 am

            Ich hatte mal einen Bekannten (Türke), den habe ich dabei erwischt, wie er unterwegs war, seinen zukünftigen Schwager auf Auftrag von seinem Vater zu erschießen, weil der zukünftige Schwiegersohn ein Iraner war und das dann doch sehr die „Ehre“ der Familie befleckt hätte – Mord natürlich nicht.

            Ich habe ihn gefragt, was er denn mit der Pistole in seiner Sporttasche vor hätte und nach drängendem Nachfragen meinerseits gab er die Geschichte zum besten.

            Da sagte ich zu ihm:
            „Wenn Du mir erklären kannst, was der Begriff „Ehre“ bedeutet, dann kannst Du gehen und ihn erschießen. Wenn nicht, wirst Du das unter gar keinen Umständen tun.“

            Da ich ihn sehr gut kannte, wußte ich ganz genau, dass er dieser Aufforderung nicht folgen konnte und folgerichtig fiel ihm beim gescheiterten Erklärungsversuch auf, dass er tatsächlich nicht mal wusste, was „Ehre“ eigentlich sein soll und er bereit war, für einen völlig obskuren Begriff einen anderen zu töten!
            Das hat ihn schwer getroffen und erschüttert.
            Und noch Jahre später hat er sich für mein In-Frage-Stellen bedankt.

            Der Iraner wurde sein Schwager und der Türke ist mittlerweile dreifacher stolzer Onkel.

            Diese Geschichte ist wahr.

            „Ehre“ ist eine totale Hirnblackoutvokabel!

            Und komme mir keiner mit deutschen Ehrbegriffen oder angeblichem deutschen Ehrverständnis – ich ziehe ihm sofort die antiintellektuellen Hammelbeine lang.

            Ehre steht angeblich für das Einstehen von Werten.
            Wenn jemand aber für einen höchst realen Wert – das menschliche Leben – sich anmasst eine fiktive Wertvorstellung per se darüber zu stellen und bereit ist zu morden, dann ist das wertloses Verhalten und damit ehrlos.

          • September 12, 2014 um 10:31 am

            Vielen Dank für diese Ergänzung. Besser kann man den Unsinn so mancher Begriffsdeutungen und -verwendungen kaum sichtbar machen …

          • September 12, 2014 um 12:28 pm

            >“Ehre” ist eine totale Hirnblackoutvokabel!<<:

            Nur weil du die wahre Bedeutung nicht verstehst, muß "Ehre" nichts Schlechtes sein.
            Deine Beurteilung läßt gut erkennen, welche Potenziale bei dir noch ungenutzt sind.

            Herzlichen Gruß!

          • chattison
            September 12, 2014 um 9:29 am

            Nachtrag:

            Und bevor jemand mit dem üblichen Gewäsch kommt:
            „Jaja, die Türken“ etc. – mit Vokabeln wie „Freiheit“, „Menschenrechte“ und „Demokratie“ etc. sieht es keinen Deut besser aus!!!
            In diesem Namen morden halt die USA, Israel, die EU (Jugoslawien) und so weiter.
            Aber Hauptsache, irgendeine Scheißhausparole kann gegrölt werden…

          • September 12, 2014 um 12:20 pm

            Lieber Martin!

            „es ist schon interessant, dass Du immer vom Höchsten sprichst“:

            Inwiefern?

            -.-.-.-.-

            „Wer hat hier die Deutungsmacht? „:

            Worauf bezieht sich das?
            Was meinst du damit?
            Was meinst du mit „hier“?
            Meinst du MICH mit dem „Deuten“?
            Was deute ich denn?
            Und: Hat nicht jeder die Freiheit des Deutens?

            -.-.-.-.-

            „Was, wenn Sprache erfunden wurde, um Herrschaft ausüben zu können?“:

            Ursprünglich wurde Sprache von Gott erfunden, Das läßt sich an den Ur-Lauten und der Ur-Sprache erkennen. Solange es nun die zivilisierte Gesellschaft bzw. die Kollektive Zivilisations-Neurose gibt, ist deren Einfluß hinzugekommen. Daß ein großer Teil der Befallenen Herrschaft ausüben will, ist zweifellos so. Dafür werden allerdings ALLE infragekommenden Mittel genutzt.

            Im übrigen: Was willst du damit sagen?

            -.-.-.-.-

            „Hier schrieb schon Jemand, dass unsere Sprache sehr “gewaltig” sein, schon aufgrund der Satzkonstruktion von Subjekt und Objekt“:

            Der Mensch verfügt über Macht – zweifellos. Und das ist völlig natürlich. Der Mensch ist Gott. Und Gott ist bekanntermaßen allmächtig – in SEINEM Verantwortungsbereich. Der Mensch ist AUCH allmächtig – in SEINEM Verantwortungsbereich. Mit dieser Macht im Sinne des höchsten Prinzips – verantwortungsvoll – umzugehen ist nur dem WAHRHAFT erwachsenen, geistig-seelisch-spirituell reifen, Menschen möglich. Und das ist die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft nicht.
            Diese große Mehrheit setzt sich wesentlich zusammen aus „Verfolgern“, „Opfern“ und „Rettern“. Evtl. gibt’s auch noch weitere Kategorien. Die „Opfer“ sind „anfällig“ für die Machtwerkzeuge der „Verfolger“. Das gilt auch für Sprache. Weil die „Opfer“ Angstprobleme haben bzw. weil sie der Sprache mehr Bedeutung geben, als sie HAT bzw. weil die Opfer nicht FREI, nicht autonom, sind.
            Ich habe die Überempfindlichkeit für Sprache und anderes bei „Psychiatrie-Erfahrenen“ in den letzten 20 Jahren sehr facettenreich und intensiv kennengelernt.
            Unter anderem auch das Phänomen, daß sehr viele Menschen in der Kommunikation kaum je nachfragen, klären, sich vergewissern, usw., sondern nach ihren eigenen Vorstellungen / Weltbildern das deuten, was sie hören / lesen. Das ist eindeutig pathologisch.

            -.-.-.-.-

            „Ob die ANDEREN sich auch um den Lob der ÄHREN kümmern?“

            Was soll das heißen?
            Und wer / was sind die „ANDEREN“? (und die EINEN?)

            -.-.-.-.-

            „Ich bin sehr skeptisch, was solcherlei Begrifflichkeiten angehen.“:

            WELCHE „solcherlei“ Begrifflichkeiten, bitte?

            -.-.-.-.-

            „Besonders, wenn Jemand beginnt, damit zu werten, dabei die Einen erheben und die Anderen zu erniedrigen“:

            Falls ich damit gemeint bin, bitte ich um Nennung des konkreten Falles, damit ich meinen Fehler / Irrtum erkennen und für die Zukunft möglichst vermeiden kann.

            Denn meine Absicht – aufgrund gewandelter innerer Einstellung – ist, NICHT zu werten. Aus meiner Sicht sind alle Menschen göttliche Seelen und gleichwertig, sind alle Schwestern und Brüder.

            Wenn allerdings jemand sich selbst erniedrigt und aus dieser Position in meine Richtung etwas von sich gibt, was mich herabsetzen / beleidigen / erniedrigen usw. soll, muß derjenige mit dem „Echo“ bzw. mit der Ansprache von „oben nach unten“ rechnen. Nicht weil ICH mich „erhöhe“, sondern weil sie/er sich selbst erniedrigt hatte.
            Da liegt dann die Verantwortung / „Schuld“ nicht bei mir.

            -.-.-.-.-

            „So ist es möglich, via Schuldgedanken zu knechten „:

            Es ist mir inzwischen völlig fremd, Schuldzuweisungen vorzunehmen. Das Prinzip „Schuld“ gibt es auf der höheren Bewußtseins-Ebene nicht.
            Wenn in der Schule ein Schüler bei einer Klassenarbeit eine Aufgabe nicht lösen kann, wird auch nicht von „Schuld“ gesprochen, sondern von der Notwendigkeit des LERNENS und der VERANTWORTUNG.

            Wer als „Erwachsener“ dazu neigt, Schuldgedanken / Schuldgefühle oder ähnliche zu entwickeln, ist Opfer einer – im weiteren Sinne: psychischen – Störung.
            Wobei ich immer bestrebt bin zu betonen, daß ALLE Störungen grundlegend heilbar sind. Durch Bewußtseins-Wandel / -Wechsel. In jedem Einzelfall. Jederzeit.

            -.-.-.-.-

            Ansonsten ist mein Eindruck, daß in dieser Runde hier einige Teilnehmer recht „schräg“ / herabsetzend / beleidigend usw. kommunizieren, was der Moderation offenbar „am Arsch vorbei“ geht.
            ICH aber werde „angeblafft“.
            Sehr verbesserungsbedürftig!!

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • chattison
            September 12, 2014 um 12:49 pm

            Na, dann definieren Sie doch mal „Ehre“ und beweisen Ihr überlegenes Verständnis der deutschen Sprache!^^

            Und Ihrem Geschreibsel entnehme ich, dass Ihre Eigeneinstufung bezüglich der Deutungshoheit offensichtlich Sie prädestiniert sieht für den kaiserlich-göttlichen Thron der hochherrschaftlichen, endgültigen und ewigen Bestimmung von deutschen Begriffen?

            Psychiatrisch deutend sehr aufschlussreich…

          • chattison
            September 12, 2014 um 1:03 pm

            Nachtrag:

            Ehre hat mit Ähre ungefähr soviel zu tun wie der Autoreifen mit dem Autoreifer.

            Der Inhalt der Ehre ist nicht definiert, weil er nicht definierbar ist, Sie Möchtegernversteher!
            „Ehre“ ist laut Duden ein „Wertegefühl„!

            Und wo kommen wir denn dahin, wenn jeder dahergelaufene Ehrenversteher sein Verständnis ultimativ allen anderen als Maßstab aufzwingt und bei Nicherterfüllung sich berufen sieht, dies zu ahnden bis hin zum Mord?!
            Nur weil er so ein „Gefühl“ hat oder was?!?

            Es sei Ihnen und jedem anderen Ehrenmöchtegern ins Poesiealbum geschrieben:
            „Ehre“ wird übersetzt aus dem lateinischen honor mit:

            Ehre, Ehrenbezeigung, Ehrerbietung, Ehrung, Auszeichnung, Ansehen, guter Ruf, Unbescholtenheit, Berühmtheit, Ruhm [ pugnae = Kriegsruhm], (Hoch-)Achtung, Wertschätzung, Verehrung, Ehrfurcht, Scheu!

            DAS ist also Ihre wahre Motivation:
            ein Ego-Booster!
            Wie erbärmlich…

          • September 12, 2014 um 1:03 pm

            Und Ihrem Geschreibsel entnehme ich, dass Ihre Eigeneinstufung bezüglich der Deutungshoheit offensichtlich Sie prädestiniert sieht für den kaiserlich-göttlichen Thron der hochherrschaftlichen, endgültigen und ewigen Bestimmung von deutschen Begriffen?zitatende

            ja nun der werde „Herr “ initiiert der Gewalt Macht. Seine Worte sind Gewalt, nur vermögen sie jeglicher Macht. Deshalb (ver)tritt dieser ja auch seine gewalti-tätigkeit gewaltig, also um sich, sobald er Macht (ver)spürt. Dann wird dieser sich seiner Macht-losigkeit gewahr, und rüstet gewaltig auf, ob nun den Worten „taten“ folgen ist bei diesen nicht auszuschliessen.

            „Psychiatrisch deutend sehr aufschlussreich…“

          • September 12, 2014 um 1:08 pm

            DAS ist also Ihre wahre Motivation:
            ein Ego-Booster!
            Wie erbärmlich…zitatende

            😉

            oder auch ein Blogbuster allerdings kein Blockbuster

            http://www.stupidedia.org/stupi/Blogbuster

          • September 12, 2014 um 1:17 pm

            Ich tippe auf „Burnout“ autoaggresive Stimulanz „im Zeichen des…….“ könnte sich auch um „Folie à deux“ im Zusammenhang mit „Burnout“ handeln.

            „Zu viel des Guten“ ist oft kontra-produktiv, für einen selbst (nur so als Hinweis)

  3. September 11, 2014 um 11:21 pm

    Mit Blick auf unsere Demokratur möchte ich noch auf die folgenden Artikel verweisen:

    Die Matrix Staat als Menschenfarm?
    Ist der moderne Staat nichts anderes als eine Freilaufgehege der Geldeliten für die ehemaligen Leibeigenen der Feudalherren, sprich haben sich die Herren nur geändert?

    Darüber, was wir wollen sollen …
    Hier geht es um den Geist, den unsere Obertanen hinter den Demokraten mit Blick auf die Gedankensteuerung ausstrahlen …

    Ist der Staat als Gesellschaftsform wirklich sinnvoll?
    Die Widerlegung des Staates: 4 Argumente gegen eine Regierung

  4. September 12, 2014 um 1:21 am

    Schauen wir doch mal wieder auf die ANDEREN:

    http://richardgilbert.me/review-honeybee-democracy/

    Was wird deutlich ?

    1) Demokratie … um bei diesem Wort zu bleiben … bedeutet Verantwortung für die Gemeinschaft (!), mit allen Möglichkeiten jedes Einzelnen und durch das Nötigste für Alle zum Ausdruck gebracht,

    2) eine Gesellschaft (!) kann nicht dergestalt demokratisch sein,

    3) die moderne Ein-Klick-Demokratie, bequem von zuhause aus, ist Ausdruck von Zeitgeist, aber nicht von Gemeinschaftsgefühl, Kohärenzgefühl oder Sensibilität für das Ganze,

    4) Demokratie kann nur realisiert werden, ohne dass manch EINER sich hinter Einfluss, Geld, Macht, Gesetzen, sowie Versicherungen verstecken kann,

    5) Wir leben mehr und mehr in einer “demo-crazy“ und nicht in einer “democracy“, weil das Ego Einzelner zur Schau stellt, was ein Einzelner als nötig erachtet, auf Kosten Anderer,

    6) die Bienenkönigin ist das Wesen der HARMONIE und (sie) wird durch das Bienenvolk als Ganzes verkörpert,

    7) weder Angela Merkel, noch ein anders Staatsoberhaupt aus den Reihen von uns EINEN, kann Bienenkönigin sein …

    Gruß Guido

  5. federleichtes
    September 12, 2014 um 1:41 am

    Die Methodik der „Demokratie“ zerstört ihre Grundlage: Das Volk.

    Darf man sich fragen, ob Hitlers konsequenter Faschismus (wenn wir nicht die Auserwählten sein können, müssen alle sterben – Kampf bis zum Letzten) in der Demokratie seine Forsetzung findet? In anderem Gewande, aber mit gleicher gegen das individuelle Menschsein gerichteten Brutalität.

    Komme keiner auf die Idee, die Feindseligkeit träte in demokratischem Gewande auf.

    Gruß
    Wolfgang

    • chattison
      September 12, 2014 um 9:49 am

      Nochmal:

      „Demokratie“ wird immer übersetzt mit „Herrschaft DURCH das Volk“ – das ist Blödsinn.
      „Demokratie“ muss heißen: „Regieren FÜR das Volk“!
      Dank Graecum darf ich mir diese Korrektur erlauben.

      „Herrschen“ hat als Grundbedeutung „Walten“ = Verwalten, also im Auftrag für jemanden.
      Denn ein Verwalter ist weder Autokrat, noch Eigentümer, noch zum Eigennutz berechtigt!
      Da der „Herrscher“ keinen über sich hat, kann also der Auftraggeber nur „unter“ ihm zu finden sein – und wer ist da? Das Volk.
      Claro?

      Und sobald sich eine „Demokratie“ gegen das Volk, gegen die Verwaltung = Geltendmachung der Interessen des Volkes wendet, ist sie natürlich keine mehr, was sonst?!

      Uns haben die Regierenden deshalb schon spätestens seit Fischer/Schröder die Demokratie aufgekündigt.
      Kohl war wenigstens noch in der vermutlichen Eigenillusion befangen sich für das deutsche Volk einzusetzen.
      Fischer und Schröder haben das knallhart im Kalkül gehabt, sich gegen das deutsche Volk im eigenen Interesse durchzusetzen!
      Und Merkel hat dann aus D ne echte Resterampe gemacht.

      Ich glaub einer der wenigen, der zumindest in Richtung Demokratie in diesem Sinne sich bewegt hat, das war paradoxerweise Gaddhafi^^

      Und bevor jemand empört sein Maul aufreißt, sollte er sich einfach mal die Datenlage unter Gaddhafi im Vergleich zu BRiD ansehen – da waren und sind wir Entwicklungsland dagegen!
      Und bevor jemand (ich kann hellsehen) Menschenrechtsverletzungen u.ä. anprangert, möchte ich eine schonungslose, aufrichtige Bilanz der BRiD sehen!

      Die BRiD mag vielleicht (meine Hand würde ich mittlerweile dafür nicht mehr ins Feuer legen!) niemanden durch eigene aktive Handlungen getötet haben, sie hat es aber mit absoluter Sicherheit durch Unterlassung von Schutz für Gefährdete durch andere zugelassen!
      (Oder was sind die CIA-Gefängnisse auf deutschem Boden, die Lagerung und der Transport von eingesetztem Kriegsmaterial auf und von deutschem Boden in andere Länder, die Drohnensteuerung auf deutschem Boden, das Liefern von Waffen eigener Produktion in Spannungsgebiete, das Erstellen einer EU-Gesetzgebung, die Natur, Gesundheit vorsätzlich und wissentlich gefährden, das Fordern! militärischer Gewalt in Jugoslawien etc. sonst?)
      Wo liegt der Unterschied?
      Eine stichhaltige Erklärung wird mit Spannung erwartet.

      • September 12, 2014 um 12:46 pm

        >“Herrschen” hat als Grundbedeutung “Walten” = Verwalten, also im Auftrag
        für jemanden.<<:

        Diese Gleichsetzung halte ich für falsch / unzulässig.

        Und woher hast du die Information, daß "Walten" die "Grundbedeutung" von "herrschen" ist?

        Vielen Dank.
        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • chattison
          September 12, 2014 um 2:25 pm

          Halten Sie sie ruhig weiter für „falsch/unzulässig“ – das interessiert mich nicht, weil es mich nicht zu interessieren braucht.

          Und es ist nicht meine Aufgabe, den Ochs und den Esel, die sich auf für sie zu dünnes Eis begeben haben, da wieder runter zu ziehen.

          Good night and good luck

      • federleichtes
        September 12, 2014 um 10:04 pm

        „Da der “Herrscher” keinen über sich hat, kann also der Auftraggeber nur “unter” ihm zu finden sein – und wer ist da? Das Volk.“

        So. In diesem (vernünftigen?) Sinne gab es niemals eine Demokratie. Warum mir nur gerade „Teile und herrsche“ einfiel. Wer hat das Prinzip eigentlich erfunden? Die den Faschismus erfanden? Angeblich war das „Gott“, indem er das Auserwählte Volk erfand.

        Wer die Demokratie als Fassade sieht, steht wahrscheinlich vor der Fassade. Vielleicht steht er auch mal dahinter, wenn er seine Kontoauszüge anschaut und die Fassadeure mitleidig belächelt. Vielleicht stellt er sich auch nur in scheinheiliger Weise dar, als stünde er vor der Fassade. Parasiten sind ja nicht blöd. Die stören sich doch nicht an einem riesigen Luftballon, der über dem Eingang ins Reich der Dunkelheit bammelt; die stören sich an ganz anderen Vorkommnissen nicht.

        Schröder und Fischer kenne ich nicht. Ich las gestern von einem Schriftsteller, die eine Einladung des Bundespräsidenten ablehnte – weil er ihm nicht die Hand geben wollte.

        Das Spiel der Gaukler ist alt. Sie präsentieren einen Geist, der nur durch sie in Erscheinung tritt, praktisch eine Fassade von Geist. Der Opfer brauchte und Völker schuf, Schwarze, Weiße, Rote und Gelbe. Und sich fortan ergötzte an seiner genialen Inszenierung. Päpste, Kaiser, Feldherren, die „Großen“ der Geschichte leisteten diesem Geist gute Dienste – bravo, großartig, wir brauchten unbedingt das Kali Yuga, was denn sonst. Demokratisch gewählt und von Massenvernichtungen begleitet, welch prunkvolle Kutsche voller Ehrenmänner, in der das Verderben reist. Oder die Verdorbenen? Ich kenne mich im System ja nicht wirklich aus.

        Was hinter der BRD-Fassade inszeniert wurde, begann mit Lug und Betrug. Angeblich sollen die übelsten Hitlerschergen nach dem Krieg frohgemut weiter gewirkt haben. Unter alliiertem Oberkommando. Man kann diese Brut nicht einfach ausräuchern, weil’s selber Räuchermeister und Schlachtermeister sind. Hemmungen haben die nicht und räuchern und schlachten mit bestem Gewissen.

        Wer in einer Gesellschaft zusammen mit dieser Brut lebt, geht ihrem tückischen Geist am besten aus dem Wege. Sagte jedenfalls meine Oma. Wer eine Fassade postuliert, provoziert damit, einen Blick dahinter zu werfen. Bitte sehr, ist sicher spannender, als Haselnüsse für die Vögel zu sammeln. Wenn ich Schröder und Fischer gekannt hätte, wäre das meine Empfehlung gewesen, sich reinen Wesenheiten zuzuwenden. Für die Entscheidung hätten sie sicher weder eine demokratische Ordnung noch eine Farbe für die charakterliche Verfärbung gebraucht.

        Allen einen guten Abend.

        Wolfgang

        • chattison
          September 12, 2014 um 10:56 pm

          Warum mir nur gerade “Teile und herrsche” einfiel. Wer hat das Prinzip eigentlich erfunden? Die den Faschismus erfanden?

          Perfektioniert haben es die Römer.
          Erfunden wurde es von demjenigen, der als erster zählte.

          „Demokratie“ und der ganze andere Politscheiß sind noch nicht mal die Schatten der Macht.
          Das Spiel der Macht ist ein Spiel der Kräfte, die von Anbeginn der „Zeit“ (! Obacht !) an existieren.
          „Götter“, Systeme etc. sind wie totes Laub, das kreiselt, wirbelt nachdem ein Windstoß durch sie gefahren ist und das man doch glatt für den Winderzeuger hält.
          Und die Läuse, die auf dem Laub hocken, daran kleben halten sich für die Herrscher der Welt – irgendwie schon lustig, oder?^^

          • federleichtes
            September 12, 2014 um 11:26 pm

            Ja, SEHR lustich. Mein Blogerheiterungsfaktor erhöhte sich. Besonders dank ihrer klaren Sprache erheblich. Offen gesagt ermutigt mich Ihre „Sprache“. Obwohl sich meine Art des Existierens in den Blogjahren nicht änderte, klärte sich, bis auf die Sprache praktisch folgenlos, das, was Geist genannt wird. Und niemals vorher, zugegeben, spürte ich das Wesen von Gemeinschaft so deutlich. Was es ausmacht, wenn sich ein Mehr an Wissen und ein Mehr und Anderes erfahren haben offen begegnet

            Während ich, und hier nicht nur ich, mich von der Sprache her meine weiter entwickelt zu haben, scheint Offenheit bei Anderen eher das Gegenteil, Verschlossenheit auszulösen.

            “Demokratie” und der ganze andere Politscheiß sind noch nicht mal die Schatten der Macht.“

            Das könnten Sie hier noch Hundert Mal schreiben. Und wenn ich hier das Thema Ehe und das Thema Sexualität und das Thema Kindesmisshandlung bringe – und was sich hier sonst noch ansammelte, wird weiterhin Kreisverkehr gewählt – wau, immer Vorfahrt: Lieber guter Weihnachtsmann, ich will auch immer artich sein. Ja, natürlich, die Zeit ist nicht reif.

            Gestern schrieb ich ein paar Sätze zur Spiritualität. Zu einer, die über jeden Zweifel erhaben ist. Vielleicht erfährt man diesen reinen Geist wirklich nur in der intensiven Verbindung mit der Natur – und im Umgang mit natürlichen Menschen.

            Ich danke Ihnen.

            Wolfgang

          • September 13, 2014 um 5:06 pm

            Lieber Wolfgang!

            „Vielleicht erfährt man diesen reinen Geist wirklich nur in der intensiven Verbindung mit der Natur – und im Umgang mit natürlichen Menschen.“:

            Ich meine, den REINEN Geist erfährt man am REINSTEN im eigenen Geist / „Bewußtsein“ – dort, wo „Sohn“ und „Vater“ sich in bedingungsloser Liebe begegnen, in gleicher Schwingung. In dieser Harmonie erkennt der Sohn seine eigene Identität ebenso wie die des Vaters.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

        • September 13, 2014 um 4:49 pm

          Lieber Wolfgang!

          „Warum mir nur gerade “Teile und herrsche” einfiel. Wer hat das Prinzip eigentlich erfunden? Die den Faschismus erfanden? Angeblich war das “Gott”, indem er das Auserwählte Volk erfand.“:

          Mag sein, daß „Gott“ (aber nur der in Anführungszeichen!) das Prinzip erfunden hat.
          Der wahre Gott jedenfalls NICHT, denn der ist genau das „andere“ Prinzip – das Ungeteilte.

          Das Prinzip sollte besser heißen: „SPALTE (oder TRENNE) und herrsche“. Denn um Menschen beherrschen zu können, muß man sie SPALTEN, sie von ihrem wahren Selbst / Gott (im Bewußtsein), von der höchsten KRAFT / MACHT TRENNEN. Und das machen sowohl die „(Kollektive) Neurose“ als auch die katholische Kirche und einige andere.

          Der typ. zivilisierte Mensch ist ein gespaltener, von sich selbst, von seinem „wahren Selbst / Sein“, abgetrennter, Mensch.
          Was in jedem Einzelfall und jederzeit korrigierbarer Fehler / Irrtum / Mangel / Krankheitszustand ist. „Krank“ heiß übrigens – wie ich hier glaube ich auch schon mal schrieb: Mangel an Lebens-Kraft, Lebens-Energie, Seins-Energie, Bewußtseins-Energie, Seelen-Energie, psychischer Energie, Geist-Kraft, feinstofflicher Energie, universeller Energie, Od(-Kraft), usw.
          Nicht Reichenbach hat das Od „erfunden“ oder den Begriff, sondern DIE Menschen, die schon vor Jahrtausenden im Bewußtsein dieser Kraft lebten. Reichenbach hat – „nur“ – (wieder-)entdeckt, daß es so ist / war. Unsere deutsche Sprache „strotzt“ – bei genauerem Hinsehen – nur so von Hinweisen darauf. Ähnlich wie andere Sprachen, die mit dem Ur-deutschen, dem „theodischen“ / „diutschen“ / „diotschen“ / „duetschen“ usw. verwandt sind – in England, Holland, Skandinavien – sogar Rußland. „Woda“ heißt „Wasser“. Zum Beispiel. Entsprechend dazu: Wodan (Wotan) lt. Wikipedia:

          >Odin oder südgermanisch Wōdan (altisländisch Óðinn, altenglisch Wōden, altsächsisch Uuoden,[1] althochdeutsch Wuotan, langobardisch Godan oder Guodan[2], neuhochdeutsch nach Richard Wagner Wotan; aus diesen Formen erschließt sich der gemeingermanische Göttername *Wôðanaz[3]) ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie der eddischen Dichtung. Dort fungiert er als Göttervater, Kriegs- und Totengott, als ein Gott der Dichtung und Runen, der Magie und Ekstase mit deutlich dämonisch-schamanistischen Zügen.[4]<<

          Unsere Vorfahren wurden von alldem getrennt, abgespalten. Im Wesentlichen durch die Römer und die falsch verstandene / verfälschte / falsch vermittelte christliche Lehre.

          "Spalte und herrsche" könnte auch eine der Strategien von Sun Tzu ("Die Kunst des Krieges", ca. 500 v. Chr.) sein. Evtl. kannten die Römer diese "Techniken".

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  6. September 12, 2014 um 10:34 am

    Die heutige „Demokratie“ in den Nationalstaaten wird ja in ihrer verzerrten Übertragung auf das Monster EU, in dem der einzelne Mensch noch weniger Einfluss auf das Handeln einer internationalen politischen Klasse nehmen kann, noch problematischer. Der obige Artikel findet daher im folgenden seine Fortsetzung:
    http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/06/01/die-steigerung-der-demokratischen-diktatur-in-der-eu/

  7. federleichtes
    September 12, 2014 um 2:22 pm

    Sehr interessante Gespräche. Sogar persönliche Bewertungen sind wieder erlaubt.

    „Demokratie“, wie sie inszeniert ist, ließe sich als die hinterhältigste Herrschaftsform beschreiben.
    Sie erlaubt Kritik an der Herrschaft, um daraus ableiten zu können, wie eine Herrschafts-Methodik zu verbessern ist.

    Der Geist der Herrschaft ist das Problem, und seine Methodiken die Problematik. Leben bietet uns einen Lösungsweg an, einen für Individuen und einen für Gemeinschaften. Wer sie geht, wird früher oder später merken, dass er einen Weg geht und sich dem Problem und seiner Lösung nähert:

    Nicht Andere zu beherrschen und sich nicht von Anderen beherrschen zu lassen.

    Dann wird das Leben einfach, existenziell fühlbar. Besonders in einem System von Herrschaft und Unterwerfung und Unterdrückung. Der ABSOLUTEN Gemeinheit von der Schippe gesprungen sein, lässt sich auch rational als außerordentlicher Erfolg beschreiben. Psyche also ist wunderbar – sie wandelt herrschaftsfreies Verhalten in Glück.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 12, 2014 um 5:35 pm

      “Demokratie”, wie sie inszeniert ist, ließe sich als die hinterhältigste Herrschaftsform beschreiben.
      Sie erlaubt Kritik an der Herrschaft, um daraus ableiten zu können, wie eine Herrschafts-Methodik zu verbessern ist.Zitatende

      Den Satz sollte man in der Schule le(h)ren. Bis auf dieses „inszeniert“, das suggeriert wieder „es könnte anders sein“, nein, es ist genau das was es ist und genau so.

      • federleichtes
        September 13, 2014 um 10:16 pm

        Demokratie beschreibe ich als die hinterhältigste mir bekannte Herrschaftsform. Der Geist, der sie zu inszenieren vermochte, versteht sein Geschäft – der Verelendung von Menschen, von Familien, von Völkern und der Zerstörung ihrer kulturellen Güter.

        Diese beiden Sätzen kann man nicht mal jedem Lehrer servieren. Die das Unerbittliche des systematisierten Geistes verstanden haben, sind keine Lehrer mehr – entweder psychisch krank geworden oder sie schmissen die Brocken vorher hin. Und die von diesem Vernichtungsgeist auserkorene Elite, die das totale globale Verbrechen erst möglich macht, erlauben sich im Hierundjetzt einen standesgemäss schönen Tag, und pflegen „Sorgen“, die man ohne sie gar nicht kennen würde.

        Es ist wie es ist. Allerdings nicht ganz genau so, wie es erschent.

        Danke
        Wolfgang

    • September 13, 2014 um 8:40 pm

      „“Nicht Andere zu beherrschen und sich nicht von Anderen beherrschen zu lassen.
      Dann wird das Leben einfach, existenziell fühlbar.““

      Dem kann ich mich zwar anschließen, möchte aber hinzufügen: eine Gratwanderung ist es trotzdem, eben weil dieses System so aufgebaut ist, dass es einen nahezu zu einer der beiden Verhaltensweisen zwingt.

      • federleichtes
        September 13, 2014 um 11:14 pm

        Klar ist das System so aufgebaut. So, als gehe es um die Sicherung von Existenz. Nur, wer die Sicherung von Existenz betreibt, ist im Gesamt-System. Niemand küsst ohne Folgen einen Arm der Krake. Wer an die Notwendigkeit von Existenzsicherung glaubt, ist erst mal am A….

        Ohne Sicherheit praktiziere ich seit 1987 – ich glaube, es war ein Märztag, als der letzte (künstliche) Sicherheitsschnee geschmolzen war. Damit auch das egozentrische Ich. Und oh Wunder, es gab noch ein anderes Ich. Das die Jahre des gesellschaftlichen Aufstiegs eher verschämt vor sich hin vegetierte.

        Ich schrieb hier bereits einige Male, wie viel Glück ich bei meiner Entwicklung hatte und wie wenig davon von mir direkt gesteuert war bzw. werden konnte. Schicksale wie meine sind nicht verallgemeinerbar, auch nicht vorbildhaft, auch nicht nachahmenswert. Allgemein gesprochen: Für die Einleitung einer totalen existenzielle Wende ist gerne mal ein kräftiger Schock hilfreich. Den als existenzielle Randerfahrung zu erleben, ist also bereits das erste Glück.

        Natürlich kann das Leben als eine Gratwanderung erscheinen. Dann ist man allerdings schon ziemlich weit gekommen. Man hat sofort fertig mit dieser Wanderung, wenn man bemerkt, dass man WIRKLICH nur zu einer Seite fallen kann.

        Danke für Ihren Kommentar.

        Wolfgang

  8. Gerd Zimmermann
    September 12, 2014 um 6:56 pm

    ES ist genau das was ES ist…….
    weil ES ist was ES ist, Bewusstsein auf der Reise durch
    Raum und Zeit. Hindurch durch Demokratien, Faschismus
    und Kommunismus, um sich selbst zu finden, um dann
    gemeisam ins Tal zu laufen.
    Guido, warum schreibst Du so etwes, wenn es keiner liest.
    Ahhhhh ich verstehe, zu beschaeftigt, keine Zeit, das PAL-FELD,
    um sich auf das WESENtliche zu besinnen.

    Gruss Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    September 12, 2014 um 8:00 pm

    Ich denke wir sollten so langsam den Holzweg verlssen, den Weg von den Baeumen
    meine ich. Wie immer gibt ES zwei Wege. Zurueck auf die Baeume oder zurueck in
    die Zukunft.
    Die Entscheidung sei jedem freigestellt.
    Wenn Bewusstsein Wahrnehmung ist, sollte Bewusstsein vor der Materie vorhanden
    sein. Wem nutzt Materie, wenn sie von niemanden wahrgenommen wird,
    z.B. vom Leben, aber vom Leben als GANZES, was noch gaenzlich missverstanden wird.
    Das LEBEN als GANZES ist bewusste Wahrnehmung.Ich nehme die ANDEREN (nicht gemeint
    sind damit Menschen) war und die ANDEREN nehmen die EINEN war und der EINE nimmt
    ALLES war.
    In der Kirche ist ES eifacher, die Menschen glauben, aber sie wissen nicht.
    Bei uns ist ES schwerer, wir glauben nicht und wir wissen nicht.

    Die ALLEM zugrunde liegende Energie ist elektromagnetischer Geist, Licht.
    So einfach, dass niemand darauf kommt.

    Gruss Gerd

    • September 13, 2014 um 2:57 pm

      Lieber Gerd!

      „Ich denke wir sollten so langsam den Holzweg verlssen, den Weg von den Baeumen
      meine ich. Wie immer gibt ES zwei Wege. Zurueck auf die Baeume oder zurueck in
      die Zukunft.
      Die Entscheidung sei jedem freigestellt.“:

      Von Dir habe ich den Eindruck, daß du der einzige hier bist – außer mir – der die Wahrheit kennt; der in der Wahrheit lebt – und nicht in der Unwahrheit, der „Lüge (von Anfang an)“, wie die Bibel vermittelt.

      Den „rechten Weg“ hat ein Teil der Menschheit verlassen, wie es die Bibel auch vermittelt, und diesen Teil nenne ich die zivilisierte Gesellschaft. Die ersten Geschichten der Bibel, von Adam und seinen Frauen sowie von Kain und Abel, stellen die Entstehung der Krankheit des veränderten (gestörten) Bewußtseins des typischen zivilisierten Menschen dar.

      Mit dieser Veränderung im Bewußtsein – der Veränderung der Bewußtseins-Entwicklung bzw. WEITER-Entwicklung / Bewußtseins-Erweiterung – begab sich der typ. zivilisierte Mensch auf den „Holzweg“ auch der weiteren Entwicklung seiner MATERIELLEN Existenz. Weil – was jeder wissen sollte – das Bewußtsein das Sein macht. Es gibt zwar auch die Umkehrung dieses Satzes: „Das Sein macht das Bewußtsein“, aber das gilt primär / überwiegend für die KINDHEIT, wenn das Bewußtsein des Kindes durch seine Eltern und weiteres Umfeld geprägt wird. Je mehr dem Kind / dem Jugendlichen / Volljährigen die Möglichkeit gegeben wird, selbst sein Leben zu gestalten, desto mehr „macht“ er, sein Bewußtsein, sein – materielles – Sein.

      Beim typ. zivilisierten – entfremdeten, bewußtseins(-entwicklungs-)gestörten, von der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ beeinträchtigten Menschen macht nicht – mehr – die göttliche Bewußtseins-Ebene das Sein / Leben des Menschen, sondern das kindheitstypische, unreife, unterentwickelte, Bewußtsein – unter dem zusätzlichen negativen Einfluß der nicht überwundenen Traumata, der nicht überwundenen ANGST und des Mangels an (Ur-)Vertrauen.

      Wer sich mit der Literatur über „Neurose“ und seelische Krankheit / Gesundheit befaßt, findet darin ALLE Denk- und Verhaltensweisen des typ. zivilisierten, „normalen“, Menschen. Der „normale“ zivilisierte Mensch befaßt sich aber nicht damit, denn das würde bedeuten, sich der Gefahr auszusetzen, die „bittere“ Wahrheit zu erkennen, den „Schmerz“ zuzulassen. DAS aber kann der neurotisch „abgetrennte“ Mensch nicht.
      Warum nicht?
      Weil er genau von DEM Teil seines Bewußteins-„apparates“ abgetrennt ist, in dem DIE Kraft „lagert“, die er bräuchte, um „Schmerz“ / Leid ertragen / aushalten zu können.
      DAS ist der „Knackpunkt“ des Problems. Das aber dennoch nicht unlösbar ist!

      Immerhin gibt es Möglichkeiten, das „Unmögliche“ möglich zu machen. Es gab und gibt Therapieformen, die aus der Zwickmühle und dem Leiden heraushelfen. Zum Beispiel, wenn man bereit ist, das dauerhafte Leiden einzutauschen gegen ein begrenztes noch heftigeres Leiden. Wie in der Primär- / Primal-Therapie, die bei ihrem Bekanntwerden auch „Urschrei-Therapie“ genannt wurde.
      Was der Entdecker / Erfinder, Arthur Janov, dabei entdeckte und zur planmäßigen Therapie weiterentwickelte, war / ist ein NATÜRLICHER Heil-Mechanismus, der im Menschen angelegt ist. Es ist die Fähigkeit, daß die Seele / der Mensch (mens = Geist = GE-IST, das SEIN) sich selbst von „Fremd-Energien“, „Stör-Faktoren“, abgespaltenen Gefühls-Energien, etc. befreien kann. (Kleine, kleinere) KINDER tun solches noch ganz spontan und „automatisch“ – durch Weinen / Schreien. Sie weinen sich ihr Leid, ihren Stress, ihren Frust, usw. ab.

      Durch – unweise, dumme – Erziehung wird den allermeisten Kindern in der zivilisierten Gesellschaft solches Tun verboten. Denn die Eltern und sonstigen Menschen im Umfeld können mit „negativen Gefühlen“ nicht umgehen – weder bei sich selbst noch bei anderen – und müssen sich dem – versuchen zu – entziehen. Weil es sie an ihre eigenen verdrängten negativen Gefühle / Gefühlsenergien erinnert und sie „triggert“.

      Das „Ab-Weinen“ von negativen Gefühlsenergien, Stress, Traumata, etc. ist grundsätzlich möglich in einem Klima / Umfeld von Ruhe / STILLE, von SICHERHEIT / bedingungsloser Liebe – um das mal unbeholfen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit so zu nennen. Ich nenne diese drei Dinge unter dem Eindruck von ebenfalls drei „typischen“ Situationen, die mir bekannt sind, in denen sich negative Gefühlsenergien manifestieren / entladen können:

      1.
      „Wenn du stille würdest, wäre dir geholfen.“ von Meister Eckhart. Evtl. steht das auch so oder ähnlich in der Bibel. Peter Wenzel sagt das jedenfalls so.
      „Still“ werden bedeutet nicht nur, zu schweigen und/oder still zu stehen, sitzen, liegen; sondern es meint, daß auch der Verstand, das Denken, das „Ego“ insgesamt STILL werden muß. DANN ist es so still im Menschen, daß er die feine, leise, Stimme seiner höheren Dimension hören / spüren kann, die ihm weiterhelfen kann und will.

      Dieses „Stillwerden“ kann auf zwei grundsätzlich verschiedene Arten / Weisen stattfinden / zustande kommen.
      a) In der Meditation, Selbst-Versenkung, Kontemplation, im – rechten, richtigen – „Beten“, in der – gläubigen, vertrauensvollen – Hingabe.
      b) in der Krise, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, in der „Psychose“, nahe dem Selbstmord, wenn der Mensch AUFGIBT – in der AUFGABE.

      2.
      Ein Bekannter von mir aus der Selbsthilfe-Szene, ich nenne ihn mal Herrn F., war nach immer schwieriger werdender Konfliktsituation in seiner Ehe mit ca. 54 Jahren aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und hatte sich eine kleine eigene Wohnung gesucht. Dort fühlte er sich „sicher“, konnte „loslassen“ und hatte einen relativen „Frieden“.
      Nach etwa 6 Monaten begann bei ihm eine Phase von heftigen „Wein-Anfällen“, in denen sich jeweils EINE traumatische Erfahrung manifestierte. Diese Phase hielt etwa 1 Jahr an. Die Wein-Anfälle wurden weniger heftig und waren irgendwann völlig verschwunden. Ein Gespräch mit einem Primär- / Promal-Therapeuten ergab, daß Herr F. gewissermaßen Primärtherapie im Alleingang gemacht hatte. Geholfen hat ihm dabei das Vertrauen, daß das Weinen GUT sei und daß es gesund sei, es zuzulassen. Obwohl auch er, wie die meisten, in seiner Kindheit / Jugend geprägt war durch die Aussage: „Jungs / Männer weinen nicht.“.

      3.
      Ich habe vor etlichen Jahren einen Geist-Heiler kennengelernt, der auch Reiki-Meister- umnd -Lehrer ist und der auch sehr sozial engagiert ist und sich u.a. ehrenamtlich, ohne Bezahlung, mit Jugendlichen in einer Strafanstalt befaßt, um denen dort neue Möglichkeiten / Horizonte aufzuzeigen.
      Er arbeitet nach dem Konzept des englischen Geistheilers Malcolm Southwood, das davon ausgeht, dem Klienten ein Klima der „bedingungslosen Liebe“ zur Verfügung zu stellen, in dem sich – erfahrungsgemäß – das Bewußtsein des Klienten „sicher“ fühlen und folglich VERÄNDERN kann. Einschließlich des Loslassens von gestauten / unterdrückten / verdrängten Gefühlsenergien.
      Ich selbst habe mit diesem Geistheiler zwei volle Sitzungen von je 90-120 Minuten gearbeitet – um erstens die Arbeitsweise kennenzulernen und zweitens etwas über den Zustand meiner Seele, meines Unterbewußtseins / Unbewußten zu erfahren.
      Nach diesen zwei Sitzungen bestätigte er mir: Bei dir ist nichts. Du bist sauber. Wovon ich vorher aufgrund meiner eigenen Arbeit mit Selbst-Entwicklung und Psychotherapie ausgegangen war.

      Auch ICH war die ersten 40 Jahre meines Lebens auf dem „Holzweg“ – und bekam dann Gelegenheit, die „Sackgasse“, den Irrtum, die Unwahrheit / Lüge zu erkennen, in der ich mich durch meine Prägung / Sozialisation befand. Ich wurde dorthin geführt, in der suizidalen Krise STILL zu werden und dann auf den rechten Weg zu gelangen.
      JETZT ist das Leben das „Paradies auf Erden“ für mich.
      Und ich bin restlos überzeugt, daß das Potenzial dazu JEDER – unverlierbar – immer bei sich trägt und jederzeit aktivieren kann. Durch wahre, grundlegende, Heilung.

      Schönes Wochenende!

      Wolfgang H.

      • September 13, 2014 um 3:10 pm

        Von Dir habe ich den Eindruck, daß du der einzige hier bist – außer mir – der die Wahrheit kennt; der in der Wahrheit lebt – und nicht in der Unwahrheit, der “Lüge (von Anfang an)”, wie die Bibel vermittelt.Zitatende

        „Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach.“ (Gerhard Uhlenbruck)

  10. Gerd Zimmermann
    September 12, 2014 um 8:10 pm

    Sicher ist ES schwer, sich unsere geliebte Welt und unser geliebter Tod
    sich als Produkt von Bewusstsein vorzustellen.
    Aber ES ist nicht unmoeglich.

    Gruss Gerd

  11. Gerd Zimmermann
    September 12, 2014 um 8:29 pm

    Das Sonnenlicht reist mit Lichtgeschwindigkeir ca 150
    Mio km bei minus ca 270 Grad Celsius. Warum haben wir in der Wueste 50 Grad plus
    Und am Pol 50 Grad minus.

    Danach rede ich ueber Demokratie.

  12. Gerd Zimmermann
    September 12, 2014 um 8:47 pm

    Wenn ich die Sonne als Taschenlampe nehme sehe ich immer den ganzen
    Mond und keinen Halbmond, wenn sich bei Tage Sonne und Mond gegenueberstehen.
    Wenn die Sonne die Lichtquelle wie kann die Erde am Tage einen Schatten auf den Mond
    werfen.
    Solange wir so einfache Fragen nicht beantwoten koennen,
    sollten wir uns keine Sorgen um andere Dinge Machen.

    Gruss Gerd

    • September 12, 2014 um 8:56 pm

      Solange wir so einfache Fragen nicht beantwoten koennen,
      sollten wir uns keine Sorgen um andere Dinge Machen.zitatende

      Was schreien Sie dann wieder 4x hier herum? Bündeln Sie doch einfach mal Ihre Aus“führungen“.

      • September 13, 2014 um 4:53 pm

        @ Böser Bub

        Ich sagte es hier schon mal:

        Bitte die Kommentare „adressieren“, damit man im thread sehen kann, wer / wessen Kommentar gemeint ist.

        Vielen Dank.

        • September 13, 2014 um 5:15 pm

          Ich sagte es hier schon mal:

          Bitte die Kommentare “adressieren”, damit man im thread sehen kann, wer / wessen Kommentar gemeint ist.

          @heureka47,

          die Hausmeisterrolle überlassen Sie doch lieber „Herrn Krause“, für die Rolle sind Sie eher ungeeignet, das klingt eher nach Else Kling oder entspricht dies eher Ihrer Darstellung? Man könnte dies fast vermuten.

  13. September 13, 2014 um 11:44 am

    Unterhaltsam und EMPÖREND 😉

    Prof. Bernhard Pörksen über die Empörungsdemokratie des digitalen Zeitalters

    • federleichtes
      September 13, 2014 um 1:39 pm

      Danke.

      Pörksen ist Professor, Da man auf der Uni den Unterschied von Emotion und Gefühl nicht vermittelt bekommt (was da dann wohl los wäre), kratzt er nur am Lack des eigentlichen Skandals.

      Blicke ich zurück. begleitete der Skandal mich. Indirekt als Beobachter und direkt als Betroffener. Als wattiger Schatten, aber auch mit voller Wucht. Intuitiv aber hielt ich mich vom Prinzip des Skandals eher fern. Einerseits durch eine Art Fatalismus, man könne an geschehenem Unrecht und systematisch praktizierter Ungerechtigkeit ohnehin nichts ändern. Allerdings auch durch Erfahrungen mit übler Nachrede, vorschneller Bewertung und der Relevanz des Skandals für meine Lebensführung; was geht der von einem Hund bepisste Sack Reis in China mich an; was geht mich das gesellschaftliche Prinzip der Doppelmoral an; was gehen mich nicht veränderbare Ereignisse an, die Regeln folgen, die ich nicht kenne.

      Ich spreche über die gewollte Emotionalisierung der Gesellschaft. Ich spreche über die mögliche Emotionalisierung von Menschen. Ich spreche über den Geist des Desinteresses, Schlechtes besser zu machen. Ich spreche über das Interesse, Schlechtes so gut als möglich noch schlechter zu machen.
      Das spielt sich ab unter dem Mantel, der als größte Errungenschaft der Neuzeit verkauft wird: Von zwei Möglichkeiten wird die schlechtere gewählt. Und wenn eine Angelegenheit sich nicht schlecht genug entwickelt, dreht man eben an ein paar Schräubchen. Und um dieses Drehen zu verschleiern, bedient man sich der Skandalisierung. Empörung ist eine Emotion. Und wer sich nicht empört, sondern zufrieden dreckig grinsend Schadenfreue genießt, ist auch emotionalisiert. Und die darauf bauende Vernunft keinen Pfifferling wert.

      Fassade Demokratie verhüllt also nicht nur die Gemeinheit des systemischen Prinzips. Die andere Fassade verhüllt den Evolutionsschritt des zivilisierten, domestizierten Menschen. Der von der Körper-Triebebene auf die „Seele“-Emotionsebene gelangte. Mit großem Nutzen-Effekt: Nun ist er auch emotional mobilisierbar und ausbeutbar. Der eigentliche Skandal wäre die Förderung dieses parasitären Prinzips als die Variante, den Opfern eine freie Wahl dieses Prinzips zu suggerieren.

      Na gut. Rührt euch.

      Wolfgang

      • September 13, 2014 um 2:03 pm

        Hallo Wolfgang,

        Pörksen beobachtet und hat bestimmte Mechanismen publiziert.

        „Ich spreche über die gewollte Emotionalisierung der Gesellschaft.“ Zitatende

        Emotionen werden in die Medien (incl. Internet / digitale Medien) hineingebracht und Emotionen werden wiederrum aus den Medien (incl. Internet / digitale Medien) herausgezogen. (Halte das mal kurz und knapp)

        Und genau hier trifft sich Ihre Aussage. Der Kreis ist geschlossen, so könnte, nein so muss man (leider?) sagen.

        Emotionen kaschieren Gefühlsunfähigkeit.

        Das allerdings bringt die „digitale Welt“ wiederrum geradezu zum Vorschein. Sie wird (sicherlich Unbewusst) sozusagen durch ihren vermehrten Einsatz geradezu „Zeitzeuge“ oder sagen wir die „digtiale Welt“ versucht geradezu darauf Aufmerksam zu machen, es schreit es geradezu hinaus.

        Das mag komisch klingen 😉 weil es geradezu irreal klingt, mir fällt (ich höre das Schreien) es geradezu auf, es ist unübersehbar.

        Man stelle sich vor, das auf was diese Emotionalisierung baut, „richtet“ ihren Schrei (bzw. lenkt den Fokus) geradezu darauf zu was es missbraucht wird.

        • September 13, 2014 um 2:11 pm

          P.S. „Neuronale Plastizität“ sei in diesem Zusammenhang nur kurz erwähnt.

          Somit würde ich ihre erstgemeinte Aussage bzgl. Uni ergänzen mit: „sollten sie nicht zusammenfinden, so bleibt es bei einem „schulischen“, lebensfremden, ja wenn nicht sogar, lebensfeindlichen Unterfangen, le(h)ren zu wollen, anstatt zu le(e)ren um wieder Fülle (Gefühl) zu lehren.

          • September 13, 2014 um 2:12 pm

            P.P.S. Worin ja im Begriff „Studieren“ der Ur-sprung des Begriffes an sich liegt.

        • federleichtes
          September 13, 2014 um 2:38 pm

          War mir klar, dass Sie das verstehen. Ihre Schlussfolgerung teile ich.

          „Emotionen kaschieren Gefühlsunfähigkeit.“

          Das Zusammenwirken von Emotion und Gefühl ist nicht mal eben so beschrieben.
          Kaschieren würde meinen, Ersatz für ein Manko einzusetzen, wie künstlichen Glanz auf Stumpfes zu bringen. Eine andere und weitaus gefährlichere Variante ist, Gefühl nachzuahmen, indem man das Verhalten, das Gefühl folgt, imitiert. Liebe vorgaukeln können – Verhaltenssteuerung am Effekt ausrichten. Ich meine, im Management (von Politik, Wirtschaft, Kirche und Finanzen) sind einige dieser Experten im Sinne umfassender und effizienter werdender Melkerei tätig.

          Wir (Menschen) konnten einige Dinge einer teuflisch anmutenden Systematik durchschauen. Das ist gut, das ist wichtig. Dass die Erkenntnisse aus Offenbarung auch in die Speichen des Rades greifen, ist nicht mein Problem. Ich bin ja weder in Zeitdruck noch Problem-Darsteller und/oder -Betroffener. Wer meint, ein Werkzeug gefunden zu haben, das reaktive Energie in aktive Energie wandelt, kann das leben. Und wenn er’s leben kann, kann er zeigen, was er kann.

          Danke und Gruß
          Wolfgang

          • September 13, 2014 um 2:45 pm

            These:

            Ist die „digitale Welt“ der „Brückenschlag“ vom „Jenseits“ zum „Diesseits“? So eine Art „Hilfeschrei“ aus dem Jenseitigen welches sich aus den obigen Ausführungen schliessen lassen könnte?

          • September 13, 2014 um 2:58 pm

            Wer meint, ein Werkzeug gefunden zu haben, das reaktive Energie in aktive Energie wandelt, kann das leben.zitatende

            lach ich würde mal sagen, das hat es selbst bereits erkannt, das dies nicht geht.

            Meine Vermutung liegt eher darin, das sich da „irgendetwas“ ein-bildet eine Macht dar-zustellen, man könnte auch sagen eine Macht zu imitieren.
            Da gibt es was auf die „Glocken“ das es nur so rummst.

          • September 13, 2014 um 3:15 pm

            “Wer meint, ein Werkzeug gefunden zu haben, das reaktive Energie in aktive Energie wandelt, kann das leben.“

            In der Tat, mit keinem Werkzeug kann reaktive Energie in aktive Energie gewandelt werden. Aber dieser Wandel ist das Wesen Freier Energie und beschreibt mehr das Zustandekommen einer Beziehung, die einen Nebel zu vertreiben vermag, ohne das erst ein Propeller gebaut werden muss.

            Gruß Guido

        • September 13, 2014 um 10:10 pm

          @ Böser Bub

          „“Emotionen kaschieren Gefühlsunfähigkeit.““

          Ach deshalb legen die Leute so viel Wert auf Emotionen, langsam wundert mich gar nichts mehr…

          Und Deine These mit dem „Brückenschlag“ finde ich interessant, nur stellt sich mir die Frage, wie man mit diesem „Hilfeschrei“ umgeht.

      • September 13, 2014 um 5:09 pm

        Lieber Wolfgang!

        „Da man auf der Uni den Unterschied von Emotion und Gefühl nicht vermittelt bekommt…“:

        Wie siehst du den Unterschied?

        Vielen Dank im voraus.

        Wolfgang

  14. federleichtes
    September 13, 2014 um 3:03 pm

    @ Böser Bub

    Die These lautete dann:
    Die Digitale Welt schlägt eine Brücke vom Unbekannten (Jenseits – Unbewusstes – Hilfedürftigen) über das Werdende (der Moment zwischen Nichts und Alles) ins Gewordene (ent-emotionalisierte Gefühl).

    Wenn Ihre These so lauten sollte, können Sie so vermutlich nur aus dem bereits Gewordenen sprechen. Stimmt das?

    Gruß
    Wolfgang –
    fährt dann mal.

    Nachsatz zum letzten Kommentar:
    „Da gibt es was auf die “Glocken” das es nur so rummst.“

    Das Problem erledigt sich durch Nichtbeachtung (nicht-Emotionalisierung) von ganz alleine. Eine „Glocke“ is nix, wen man sie nicht schaukelt.

    1. Nachtrag @ Guido
      „… ohne das erst ein Propeller gebaut werden muss.“

    Eine Methodik ist technisch gesehen weniger Werkzeug, mehr ein Werkzeugkasten. Methodik ist nötig, wenn ein Problem sich auf mehreren Ebenen artikuliert. Demokratie kan man entnebeln, aber damit nicht das Problem lösen, das sie beschreibt. Du als Experte für Bildersprache/n weißt das VIEL besser als ich.

    • September 13, 2014 um 3:27 pm

      Wenn Ihre These so lauten sollte, können Sie so vermutlich nur aus dem bereits Gewordenen sprechen. Stimmt das?zitatende

      Vor – Sprache – Rück

  15. federleichtes
    September 14, 2014 um 3:39 pm

    „Vor – Sprache – Rück“ –
    so geht das mit Menschen, die nicht nach Demokratie schreien, sondern sie in Anerkennung und Würdigung einzigartiger Individualität zu leben verstehen.

    Vorhin dachte ich – „Luna“ im Ausdruck ihrer Bilder brachte mich auf die Idee – an die beiden Prinzipien des Möglichen und des Nötigen. In beiden Begriffen steckt die Herausforderung:
    Ist das möglich? Ist das nötig? Im Grunde sehe ich die beiden Herausforderungen als eine Herausforderung. Auf das Demokratische Prinzip (gleichberechtigter Präsenz, Interaktion und Streben) bezogen wird das klarer. Wer die Herausforderung des Lebens annahm und Erfahrungen sammeln konnte, was Bedeutung bedeutet, denkt nicht mehr, ob Dies oder das nötig oder möglich ist. Er schafft sich Optionen, und wenn er über genügend Optionen verfügt, kann er über diese verfügen – und zwar (dann nur noch) unter der Prämisse: Was ist besser für mich und besser für das Andere.

    Freiheit bestünde dann in der Entscheidung, über sich selbst zu verfügen oder über sich verfügen zu lassen.

    Das Ich und das Andere stellt sich dar, als handelte es sich um zwei verschiedene Bezugspunkte. Dem ist nicht so. Wir dürfen uns verstehen als Menschen, die Gefühle haben können und Emotionen haben müssen – das sind relevante Bezugspunkte. Beide Formen der Erregung sind gleich – berechtigt. Gefühl ist meine Sache, in der Emotionalität liegt eine zwangsweise Verbindung – um mich reflektieren zu müssen und das Andere reflektieren zu können. Darüber zu befinden, ob das möglich oder nötig sei, ist Unfug – das IST (eben) Leben in seiner Ur-Eigenschaft, Bedürftigkeit/en zu präsentieren. Auch als ReGIERung.

    Regieren-Müssen und Regiert-werden-müssen halte ich für verkappte sado-masochistische Entäußerungen; das mal am Rande der Maskerade, pardon, Fassade.

    Gruß
    Wolfgang

    • September 14, 2014 um 4:35 pm

      Regieren-Müssen und Regiert-werden-müssen halte ich für verkappte sado-masochistische Entäußerungen;zitatende

      das weib(l)iche ist ja sado masochistisch. da es innerlich angelegt ist, wird es ins äussere verlagert, so entsteht das genannte „regieren müssen“ und „regiert werden müssen“ in wechselseitiger beziehung, wechselseitig heisst hier allerdings nur die rollen vertauschen, genauer betrachtet sind es wiederrum nur zwei seiten der selben medaille.
      Geschlechterkampf ist eben auch nur der Kampf gegen sich selbst, und ausgeführt stellt sich das eben subjektiv als „zweikampf“ dar. In Wahrheit ist es Ein Kampf.

    • September 14, 2014 um 5:15 pm

      @ Wolfgang

      „“Wir dürfen uns verstehen als Menschen, die Gefühle haben können und Emotionen haben müssen – das sind relevante Bezugspunkte. Beide Formen der Erregung sind gleich – berechtigt.““

      Das sehe ich anders, wenn das Ego transzendiert ist, dann ist man relativ frei von Emotionen bzw. man hat sie vollständig unter Kontrolle, was m.E. ein wichtiger Schritt ist, da man erstens nicht mehr so leicht zu manipulieren ist und sich zweitens von seinen Emotionen nicht mehr zu unsinnigen Verhaltensweisen hinreißen lässt.

  16. September 14, 2014 um 8:39 pm

    Wenn ich mal Emotionen als Pseudo-Gefühle interpretiere, wird uns das jeden Tag in Übelkeit erregender Weise vorgemacht (man kann ja nicht mal sagen vorgelebt) von unseren Politikern und sogenannten Gutmenschen. Alles im Sinne der Political Correctness, die einen als Manipulatoren, die anderen teils als Manipulierte. Es ist schon bewundernswert, wie die Macher die Emotionen als psychologisches Mittel einzusetzen verstehen. Aber so lange wie die Herde sich davon einlullen lässt, sehe ich keine Besserung!
    Also dann, es lebe die NWO!

  17. federleichtes
    September 14, 2014 um 10:07 pm

    Böbu:
    „das weib(l)iche ist ja sado masochistisch. da es innerlich angelegt ist, wird es ins äussere verlagert, so entsteht das genannte “regieren müssen” und “regiert werden müssen” in wechselseitiger beziehung, wechselseitig heisst hier allerdings nur die rollen vertauschen, genauer betrachtet sind es wiederrum nur zwei seiten der selben medaille.“

    Hier weht ein leichter Geruch um mein Näschen, als wollte ein Thema geboren sein. Was meinen Sie, machen wir’s gleich oder sofort?

    @ Luna

    „Das sehe ich anders, wenn das Ego transzendiert ist, dann ist man relativ frei von Emotionen bzw. man hat sie vollständig unter Kontrolle, was m.E. ein wichtiger Schritt ist, da man erstens nicht mehr so leicht zu manipulieren ist und sich zweitens von seinen Emotionen nicht mehr zu unsinnigen Verhaltensweisen hinreißen lässt.“

    Voll korrekt. Allerdings ergänze ich nun meine Aussage zu den Emotionen. Beispielhaft:
    Wenn Sie ein Auto völlig beherrschen, und Auto fahren, fahren Sie Auto.
    Wir sprachen hier bereits einige Male über die Grund-Ambivalenz des Menschen. Die darin besteht, agieren (Gefühl) zu können und reagieren (Emotion) zu müssen. Unsere Psyche ist ein Reiz-Reaktions-Verarbeitungs-System – merkwürdigerweise operieren des Menschen Körper und (s)ein Geist nach eben diesem Prinzip. Sehr merkwürdig.

    In der psychiatrischen Disziplin (hüstel) gab’s mal eine Unterscheidung in exogene und endogene Erregtheiten. Man trennt sich von diesem Modell wieder – vielleicht passte es zu gut. Tatsächlich funktioniert Mensch nämlich eben so: In ihm laufen eigendynamische Prozesse ab, und Prozesse, die von außen angeregt werden.

    @ evafairycat

    „… wie die Macher die Emotionen als psychologisches Mittel einzusetzen verstehen.“

    Warum schrieben Sie nicht Kampfmittel? Weil Kampfmittel das Erregen von Angst und das Verwirren der Vernunft bedeutete? Und in der Psyche sich dann (nur) Krieg formuliert und folgend zu Angriffs-, Verteidigungs- oder Totstellverhalten führt?

    Fragen wir uns, ob die „Masse“ nicht bereits den Krieg, den die Kultur (keine Gänsebeinchen!) gegen sie führt, verlor und menschlich tot ist. Fragen wir uns weiter, ob die Egebnisse einer Analyse der „Masse“ überhaupt für irgendwelche unserer persönlichen Entscheidungen in Frage kommt. Oder ob wir das nur lernten zu glauben. Gibt es diese Masse überhaupt? Oder löst sie sich bei etwas genauerer Betrachtung auf in Menschen (wie du und ich), die nur etwas mehr oder etwas weniger durcheinander und ängstlich und etwas mehr hier und etwas weniger dort begabt sind?

    Die Grunderregung des Menschen, wir nennen es üblicherweise Leben, ist Emotion. Das Wesen von Emotion ist,
    – unkontrollierbar zu sein (Unbewusstsein), und
    – kontrolliert werden zu wollen (Unterbewusstsein), und
    – kontrollierbar zu sein (Bewusstsein).
    Das wäre aus meiner Sicht die funktionale Seite. Die jeden von uns direkt betrifft und uns indirekt betroffen macht. Warum, frage ich mal in die Runde, vermag uns diese Art von Existenz, deren Statthalter Menschen nun mal sind, betroffen zu machen?

    Gruß
    Wolfgang

    • September 15, 2014 um 3:10 pm

      @ Wolfgang

      „“Die darin besteht, agieren (Gefühl) zu können und reagieren (Emotion) zu müssen.““

      Ich wollte mit meinem Kommentar ja eigentlich aussagen, dass sich dieses emotionale „Reagieren müssen“ weitestgehend abstellen lässt…

      „“Die Grunderregung des Menschen, wir nennen es üblicherweise Leben, ist Emotion.““

      Ich sehe es so, dass Emotionen Menschen zu Robotern machen (ich weiß das klingt widersinnig), und das wäre dann eher das Gegenteil von Leben, weshalb es sich ohne Emotionen auch viel besser lebt.

      • September 15, 2014 um 3:39 pm

        Für mich sind E-motionen Voraussetzung dafür, dass sich etwas bewegt. Bewegung scheint mir immer ein Ausgleich unterschiedlich hoher Energieniveaus. Fehlen diese, keine Emotion, keine Bewegung, kein Leben?

        • chattison
          September 15, 2014 um 3:51 pm

          E-Motionen führen zur Ek-Zentrik – jemand wird durch diese aus seinem Zentrum heraus bewegt.
          Dadurch wird er manipulierbar, verführbar, lenkbar.

          Echte Bedürfnisse = essentielle Defizite sind hochwirksame Motive und können doch völlig unemotional wirken.
          Ich bekomme ja auch keine Panik, wenn ich Hunger habe oder Angst, dass ich verhungern werde, nur weil ich hungrig bin – ich kümmere mich da eben leidenschaftslos drum (eben ohne Emotionen, die mir Leiden schaffen, aber keine Er-Lösung bieten).

          Emotionen als Leitmotiv sind sinnvoll dort, wo es an Alternativen zur Handlungsabsicht oder Handlungssteuerung mangelt.
          Ansonsten degenerieren sie aber vom Leitmotiv zum Leidmotiv.

          Emotionen überlagern das „Gefühl“ und führen darum gerne in die Irre, wo das „Gefühl“ wegweisend wäre.

          Wenn es mir gut geht, sage ich ja auch nicht:
          „Hey, aktuell bin ich positiv emotionalisiert!“, sondern ich sage: „Ich fühle mich gut.“

          Emotion ist Trieb und Gefühl ist Verheißung.

          Da liegen ja wohl Welten dazwischen…^^

          • September 15, 2014 um 4:26 pm

            @ chattison

            Sehe ich alles ziemlich genauso.

          • September 15, 2014 um 4:31 pm

            “Hey, aktuell bin ich positiv emotionalisiert!”, zitatende

            klingt aber gut 😉 vom Gefühl her

            Emotion ist Trieb und Gefühl ist Verheißung.zitatende

            gesteuert, eben.

            Da liegen ja wohl Welten dazwischen!zitatende

            Naja die dazwischen liegenden Welten führen dann eher zu einer Gefühlsbezogenen ===>

            Emotion eben als das was es IST. Inspiration und Impulsgeber und eben nicht

            eine Gemütsbewegung im Sinne eines Affektes.

            Verheißung = Wahrhaftigkeit ?!

        • September 15, 2014 um 4:25 pm

          @ Martin

          „“Für mich sind E-motionen Voraussetzung dafür, dass sich etwas bewegt. Bewegung scheint mir immer ein Ausgleich unterschiedlich hoher Energieniveaus. Fehlen diese, keine Emotion, keine Bewegung, kein Leben?““

          Wie Wolfgang ja schon sagt, ist die Bewegung bei der Emotion ja nur eine Reaktion und keine Aktion, aus einer Reaktion entsteht m.E. kein Leben.

        • September 15, 2014 um 5:33 pm

          Lieber Martin!

          Ich glaube, wir sollten unterscheiden lernen, daß „Gefühl“ zunächst mal nur „innen“ ist und nur wenn es sich auch äußerlich zeigt, als „Emotion“ auch für andere sichtbar wird.

          Und – wie ich schon andeutete – „Emotionen“ sind nicht nur „Ego“-Ebene (oder gar neurotisch), sondern sind IMMER möglich: den Menschen auf der Ego-Ebene ebenso wie auf der Ebene des „Höheren / wahren Selbst“.
          Jedenfalls erscheint es mir völlig fremd und unsinnig, meine Gefühlsäußerungen (Emotionen) zu unterdrücken, wenn ich z.B. einen Schmerz erleide.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

          • September 16, 2014 um 1:22 pm

            @ heureka47

            „“Emotionen” sind nicht nur “Ego”-Ebene (oder gar neurotisch), sondern sind IMMER möglich: den Menschen auf der Ego-Ebene ebenso wie auf der Ebene des “Höheren / wahren Selbst”.““

            Emotionen kommen immer vom Ego.

            „“Jedenfalls erscheint es mir völlig fremd und unsinnig, meine Gefühlsäußerungen (Emotionen) zu unterdrücken““

            Und es geht nicht darum die Emotionen zu unterdrücken, sondern darum, dass sie gar nicht mehr entstehen.

          • September 16, 2014 um 9:11 pm

            @ luna:

            „Emotionen kommen immer vom Ego.“:

            Vielleicht argumentierst du so evtl. nur, weil du – noch – keinen Begriff hast von der Bewußtseins-Ebene OBERHALB des „Ego“ („Niederes Selbst“, „Pseudo-Selbst“)?

            Diese obere Bewußtseins- / Seins-Ebene besteht nicht wie das „Ego“ aus grobstofflicher, physikalischer,materie-gebundener, Energie, sondern aus FEINstofflicher, spiritueller, nicht-materiegebundener, freier, Energie. Aspekte dieser Energie /Kraft sind
            – Kraft der reinen, bedingungslosen, Liebe;
            – Kraft des Friedens;
            – (reine, grundlose, Lebens-)Freude;
            – Leben (Lebens-Energie);
            – Heilkraft; und evtl. weitere.

            ALLE guten Tugenden gründen auf dieser Kraft.
            Alle negativen Gefühle / Denkhaltungen gründen auf dem MANGEL an dieser Kraft, auf der ANGST.

            -.-.-.-.-

            „Und es geht nicht darum die Emotionen zu unterdrücken, sondern darum, dass sie gar nicht mehr entstehen.“:

            Wenn du das so schreibst, habe ich den Eindruck, du meinst nicht hauptsächlich / primär das „Ego“ als Quelle/ Verursacher, sondern die (Kollektive) Neurose.

            Oder?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 16, 2014 um 9:46 pm

            @heureka

            Es ist mir sowieso nicht klar, warum immer so streng unterschieden werden soll zwischen Emotionen und Gefühlen. Jeder, der sich maßgeblich dazu äußert, vertritt dazu eine andere Meinung.

            So, dann zu den Begriffen „Höheres Selbst“ und „Niederes Selbst“. Ich habe kein Niederes Selbst und ich bin mein Höheres Selbst, was es nicht gibt. Ich denke, geistiges Sein und körperliches Sein sind gleichwertig. Wir sind keine armen Sünder, die sich hier erst „reinigen“ etc müssen, um die „Gnade“ der Wiedervergeistigung zu erlangen!

          • September 16, 2014 um 10:09 pm

            @ heureka47

            „““Emotionen kommen immer vom Ego.”:

            Vielleicht argumentierst du so evtl. nur, weil du – noch – keinen Begriff hast von der Bewußtseins-Ebene OBERHALB des “Ego” (“Niederes Selbst”, “Pseudo-Selbst”)?““

            Mit Verlaub, wenn man sich „oberhalb des Ego“ befindet, dann braucht man keinen „Begriff“ davon. 😉

            Im Übrigen ist das ja nicht nur meine Meinung, das haben schon eine ganze Menge Leute vor mir rausgefunden.

            Deine weiteren Erklärungen sind mir halbwegs bekannt, nur hat das alles ja nichts mit Emotionen zu tun, wo ist denn da der Kontext?

            Außerdem würde ich mal sagen Liebe ist kein „Aspekt“ dieser Energie, sondern Liebe IST diese Energie und beinhaltet somit alle anderen Aspekte, weshalb die m.E. gar nicht mehr gesondert genannt werden müssen. Und „Tugenden“ sind ebenfalls überflüssig.

            „“Wenn du das so schreibst, habe ich den Eindruck, du meinst nicht hauptsächlich / primär das “Ego” als Quelle/ Verursacher, sondern die (Kollektive) Neurose.

            Oder?““

            Ich verstehe nicht, was Du damit meinst.

          • September 17, 2014 um 12:47 am

            @ luna:

            „Mit Verlaub, wenn man sich “oberhalb des Ego” befindet, dann braucht man keinen “Begriff” davon. ;-)“:

            Exakt! Aber sprachliche Kommunikation geht nun mal über Begriffe.

            -.-.-.-.-

            „Im Übrigen ist das ja nicht nur meine Meinung, das haben schon eine ganze Menge Leute vor mir rausgefunden.“

            In einer großen Mehrheit von Irren(den) ist das nicht verwunderlich.

            -.-.-.-.-.-

            „Deine weiteren Erklärungen sind mir halbwegs bekannt, nur hat das alles ja nichts mit Emotionen zu tun, wo ist denn da der Kontext?“:

            Wenn du den Zusammenhang nicht siehst, muß das nicht bedeuten, daß ich off topic bin.

            Wenn du aber die Diskussion der letzten gefühlten 1000 Kommentare verfolgst, müßgtest du erkennen, daß wir alle schon lange off topic sind 😉

            -.-.-.-.-

            „Ich verstehe nicht, was Du damit meinst.“:

            Ich verstehe nicht, was Du damit meinst.
            „Kollektive Neurose“?
            Die ich die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ nenne?
            Die „Krankheit der Gesellschaft“?
            Der „Wahnsinn der Normalität“?
            usw. usw. usw.?

            Bei den großmehrheitlich neurotisch beeinträchtigten Zivilisationsmenschen haben die meisten „Emotionen“ – und sehr auch die unterdrückten! – ihre Ursache in dieser Krankheit; in der „Denkstörung“ und entsprechenden „Fühlstörung“; in der „Angst-Abwehr“ und in – falschen – Erwartungen / Ansprüchen und ebenso falschen Unterstellungen und den Reaktionen darauf. Diese neurotischen Menschen sind – fast hoffnungslos – „verstrickt“ in neurotisch motivierten Gedanken- und Gefühls- / Emotions-Schleifen (-Schlingen). Die Legende vom „Gordischen Knoten“ ist ein schönes Symbol für diese unlösbar scheinenden Verstrickungen. Aber grundlegende Heilung ist möglich. Das Schwert Alexanders des Großen, der dieses „Rätsel“ in der Legende löst, ist sowohl Symbol für den Tod als auch für die Heilung.

            -.-.-.-.-

            Bist du – „bedingungslos“ – glücklich?
            Kannst du alles in Frieden / Gelassenheit annehmen, was zu deinem Leben gehört?
            Auch Vergangenheit und Zukunft (obwohl du die noch gar nicht kennst!)?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 17, 2014 um 1:43 pm

            @ heureka47

            „“Bist du – “bedingungslos” – glücklich?““

            Natürlich nicht, niemand ist das.

            Wir leben schließlich in der Materie, da gibt es immer ein paar Bedingungen, also z.B. ein Dach über dem Kopf sollte zumindest in unseren Breiten schon drin sein.

            „“Kannst du alles in Frieden / Gelassenheit annehmen, was zu deinem Leben gehört?““

            Tja, was soll ich sagen, erstens gibt es da nicht übermäßig viel anzunehmen und zweitens ja, was zu meinem Leben gehört kann ich annehmen, das was nicht dazu gehört lehne ich natürlich ab.

            „“Auch Vergangenheit und Zukunft (obwohl du die noch gar nicht kennst!)?““

            Vergangenheit und Zukunft gibt es gar nicht.

          • September 17, 2014 um 6:54 pm

            @ luna:

            >“”Bist du – “bedingungslos” – glücklich?””

            Natürlich nicht, niemand ist das.<<:

            "NIEMAND"?

            Statt solche alles ausschließenden Kommentare abzugeben, solltest du bestrebt sein, zu lernen.

            Die "Kollektive Zivilisations-Neurose" ist übrigens in einer ihrer zahlreichen Aspekte auch eine Lern-Störung; eine Störung des GANZHEITLICHEN Lernens. Und: HEILBAR.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 17, 2014 um 7:29 pm

            @ heureka47

            „“Natürlich nicht, niemand ist das.<<:

            "NIEMAND"?

            Statt solche alles ausschließenden Kommentare abzugeben, solltest du bestrebt sein, zu lernen.""

            Willst Du mir allen Ernstes erzählen, dass es IRGENDJEMANDEM möglich ist, glücklich zu sein, wenn nicht wenigstens die minimalen Grundbedürfnisse (wie Essen, Trinken, Wohnung etc.) gedeckt sind?

            (Wobei Essen m.E. nicht zwingend nötig ist, aber das ist ein anderes Thema.)

            Ich meine, wenn man verdurstet, verhungert oder erfroren ist, dann kann das mit dem "glücklich sein" ganz schön schwierig werden… 😉

            P.S.

            Was hast Du nur immer mir dieser "Neurose"?

            P.P.S.

            Ich habe nichts zu lernen, weil es hier (und damit meine ich den Planeten) nichts zu lernen gibt.
            Außer vielleicht, wie man es nicht macht…

            (Ist aber auch ein anderes Thema…)

          • September 17, 2014 um 7:47 pm

            @ luna:

            „Willst Du mir allen Ernstes erzählen, dass es IRGENDJEMANDEM möglich ist, glücklich zu sein, wenn nicht wenigstens die minimalen Grundbedürfnisse (wie Essen, Trinken, Wohnung etc.) gedeckt sind?“:

            Yep.
            Wer bedingungslos glücklich ist, schafft es in aller Regel auch, die minimalen Grundbedürfnisse zu decken.
            Untermauert durch:
            „Trachte zuerst nach dem Reich Gottes – alles andere wird dir dann zufallen.“

            -.-.-.-.-

            „P.S.
            Was hast Du nur immer mir dieser „Neurose“?“:

            Weißt du noch nicht davon?
            Wenn man in der zivilisierten Gesellschaft aufgewachsen ist / sozialisiert wurde, sollte man davon wissen – um sich selbst zu heilen und wegen des Umfeldes.

            -.-.-.-.-

            „Ich habe nichts zu lernen, weil es hier (und damit meine ich den Planeten) nichts zu lernen gibt.“:

            Das sehe ich sehr anders.
            Hast du denn in der Kindheit gelernt?
            Ich meine z.B. gehen, sprechen, nicht mehr in die Windel machen, usw.?
            Und: War das aus deiner Sicht irgendwann abgeschlossen?
            Oder wie verstehst du den Begriff „lernen“?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 17, 2014 um 8:52 pm

            @ heureka47

            „“Wer bedingungslos glücklich ist, schafft es in aller Regel auch, die minimalen Grundbedürfnisse zu decken.““

            Ich verstehe, wie Du das meinst, uneingeschränkt zustimmen würde ich dem allerdings nicht, und dadurch, dass Du das jetzt umdrehst, ändert sich auch nichts daran, dass die Erfüllung der Grundbedürfnisse als Bedingung bestehen bleibt.

            „“Wenn man in der zivilisierten Gesellschaft aufgewachsen ist / sozialisiert wurde, sollte man davon wissen – „“

            Ich habe schon in etwa verstanden, was Du damit meinst, ich frage mich nur, weshalb Du ständig davon anfängst?

            „“Oder wie verstehst du den Begriff “lernen”?““

            Unter „Lernen“ verstehe ich eher etwas, was meiner „Entwicklung“ (als Mensch, Wesen, Seele, wie auch immer) dient und da kann ich hier irgendwie nichts finden, im Gegenteil, die Entwicklung wird behindert, wo man nur hinschaut.

            Genaugenommen läuft hier absolut alles falsch, was soll man denn da lernen?

          • September 17, 2014 um 10:01 pm

            „… ändert sich auch nichts daran, dass die Erfüllung der Grundbedürfnisse als Bedingung bestehen bleibt.“:

            Vielleicht hast du mich doch noch nicht GANZ verstanden. Deswegen:
            Das Geheimnis des wahren, reinen, dauerhaften, grundlegenden, Glücklichseins ist, daß ICH keine Bedingungen für mein Glücklichsein setze / stelle. Also nicht denke / sage, ich sei glücklich, WENN …

            Mit meiner Seele, dem höheren Bewußtsein, identifiziert, sage ich, daß ich in jedem Falle und unter allen Umständen glücklich bin und mein Leben freudig / dankbar bejahen kann – unabhängig von allen Ereignissen / Zuständen / Lebensbedingungen. Denn nach meinem Verständnis vom Sinn des Lebens geht es hier darum, Erfahrungen zu machen und das Annehmen (Lieben) von ALLEM zu lernen / üben.
            Wir sind hier, um – sagen wir mal – ein „Praktikum“ zu absolvieren, unter dem Gesichtspunkt, das höchste Prinzip des Universums auch unter schwierigen Bedingungen zu vertreten, zu erproben, zu erfahren / erleben. Und unser GANZHEITLICHES Lernen dabei (seelische Enwicklung, höhere Bewußtseins-Entwicklung, „Persönlichikeits“-Enwicklung) dient nicht nur uns selbst als Einzelwesen, sondern dem ganzen Universum.
            Meine GANZHEITLICHEN, spirituellen, „Lern-Erfolge“ werden „hochgeladen“ ins universelle Bewußtsein und ich bekomme von dort wiederum „inputs“ für mein Leben hier.
            Ich gehe davon aus, daß das in der Hauptsache während des Schlafes geschieht. Evtl. sind „Träume“ – zumindest manchmal – ein „Zuschauen“ bei der Kommunikation, beim „upload“ oder „download“.

            Mir fällt dazu die Aussage ein: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.“

            -.-.-.-.-

            „Ich habe schon in etwa verstanden, was Du damit meinst, ich frage mich nur, weshalb Du ständig davon anfängst?“:

            • Weil ich es für sehr wichtig – und sogar dringend – halte;
            • weil kaum jemand davon weiß;
            • weil ich mich mit diesem Thema seit 1992 intensiv befasse;
            • weil das Verstehen der heutigen Welt ohne DIE Krankheit nicht möglich ist

            Warum fragst du das in der Weise, wie du es tust?
            Regt sich Abneigung / Abwehr dagegen in dir?
            Wenn ja: Warum? Warum kannst du nicht kommunikativ / „normal“ darauf eingehen, wie auf andere Dinge auch?

            -.-.-.-.-

            „Unter “Lernen” verstehe ich eher etwas, was meiner “Entwicklung” (als Mensch, Wesen, Seele, wie auch immer) dient und da kann ich hier irgendwie nichts finden, im Gegenteil, die Entwicklung wird behindert, wo man nur hinschaut.

            Genaugenommen läuft hier absolut alles falsch, was soll man denn da lernen?“:

            Wie ich oben schon schrieb:
            Lernen, DIESE Verhältnisse im inneren Frieden, mit bedingungsloser Liebe, in Gelassenheit, anzunehmen.
            Lernen zu verstehen, was hier „los“ ist; was die Ursache ist.
            Lernen, WAS man in dieser Lage tun kann, WO / WEM man helfen kann und WORIN bestmögliche Hilfe besteht.
            Zum Beispiel.
            Wir sind Kinder Gottes.
            Dieser Planet, die „materielle Welt“ ist unser Sandkasten, Kindergarten, Spielwiese, Schule und dann unserer erster Arbeitsplatz als SEELE in der Schöpfung.

            Menschen sind „Krone der Schöpfung“, weil sie – als wahre Erwachsene – sich ihrer göttlichen Identität und KRAFT bewußt sind.
            Nur der Mensch hat die Möglicheit des „Dritten Weges“: Tiere haben nur ZWEI: Weglaufen oder Kämpfen. Der Mensch kann als einziger DABLEIBEN und im Bewußtsein der Liebe handeln.

            Der Mensch hat ein von Gott vorgesehenes „Amt“ auszuüben, nachdem er wahrhaft erwachsen geworden ist: Stellvertreter Gottes zu sein; Vertreter des höchsten Prinzips; Botschafter der göttlichen Liebe; usw.
            Ihre Kinder richtig / erfolgreich erziehen können Eltern nur, wenn sie kompetente Stellvertreter Gottes, wahrhaft erwachsen, sind. Nur DANN können die Eltern ihre Kinder zur Initiation / Ascension, zum Aufstieg in die höhere Bewußtseins-Ebene, führen, damit diese AUCH wahrhaft erwachsen werden und das „Amt“ kompetent ausüben können.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 17, 2014 um 11:11 pm

            @ heureka47

            „“Das Geheimnis des wahren, reinen, dauerhaften, grundlegenden, Glücklichseins ist, daß ICH keine Bedingungen für mein Glücklichsein setze / stelle.““

            Das ist doch nichts Neues.
            Es geht mir aber nicht darum, dass man selbst Bedingungen stellt, sondern darum, dass sie faktisch vorhanden sind (und zwar auch dann, wenn ich sie nicht stelle).

            „“Mit meiner Seele, dem höheren Bewußtsein, identifiziert, sage ich, daß ich in jedem Falle und unter allen Umständen glücklich bin und mein Leben freudig / dankbar bejahen kann – unabhängig von allen Ereignissen / Zuständen / Lebensbedingungen.““

            Wenn Du das wiederholen kannst, nachdem Du Alles verloren hast (Freunde, Familie, Job, Geld, Wohnung etc.) und im Winter hungrig, krank und frierend unter einer Brücke Dein Dasein fristest, herzlichen Glückwunsch. 😉

            „“Denn nach meinem Verständnis vom Sinn des Lebens geht es hier darum, Erfahrungen zu machen und das Annehmen (Lieben) von ALLEM zu lernen / üben.““

            Das entspricht nicht meinem Verständnis, ich habe sogar die Vermutung, dass dieses „Leben“ hier gar keinen Sinn hat, und ich lasse mir auch nicht jeden Mist, der nichts mit mir zu tun hat, mit der Begründung aufoktroyieren, ich müsste das „Annehmen“ lernen.

            „“Und unser GANZHEITLICHES Lernen dabei (seelische Enwicklung, höhere Bewußtseins-Entwicklung, “Persönlichikeits”-Enwicklung) dient nicht nur uns selbst als Einzelwesen, sondern dem ganzen Universum.““

            Ich wiederhole: Ich wüsste nicht, was es hier zu lernen gibt und inwiefern man sich hier entwickeln kann, ich denke eher, dass man aufpassen muss, dass man nicht degeneriert.

            Und dieses „dient dem Universum“ ist m.E. auch unsinnig, sämtliche Erfahrungen wurden schon millionenfach gemacht, wie dumm muss denn dieses Universum sein, wenn es anscheinend immer noch nix kapiert hat…

            „“Weil ich es für sehr wichtig – und sogar dringend – halte;
            weil kaum jemand davon weiß““

            Hm, ich würde mal vermuten, wenn man es auf diesen Blog geschafft hat, dann hat man schon mitbekommen, dass mit der Gesellschaft was nicht stimmt… 😉

            „“Warum fragst du das in der Weise, wie du es tust?““

            Welche „Weise“ denn?
            Es fiel mir lediglich auf, dass Du das in fast jedem Kommentar angesprochen hast, deshalb habe ich nachgefragt.

            „“Regt sich Abneigung / Abwehr dagegen in dir?““

            Nein, eher Desinteresse, die Thematik betrifft mich persönlich einfach zu wenig.

            „“Warum kannst du nicht kommunikativ / “normal” darauf eingehen, wie auf andere Dinge auch?““

            Wie gesagt, es interessiert mich zu wenig.

            „“Lernen, DIESE Verhältnisse im inneren Frieden, mit bedingungsloser Liebe, in Gelassenheit, anzunehmen.““

            Ich nehme die eher mit Humor an. Macht mehr Spaß… 🙂

            „“Lernen zu verstehen, was hier “los” ist; was die Ursache ist.““

            Ich habe ein paar Theorien, „was hier los ist“ und was die Ursache ist, die entsprechen allerdings weniger den gängigen Theorien und das würde jetzt auch zu weit führen.

            Zum Rest fällt mir jetzt gerade nix mehr ein…

          • September 18, 2014 um 12:46 am

            @ luna:

            „Es geht mir aber nicht darum, dass man selbst Bedingungen stellt, sondern darum, dass sie faktisch vorhanden sind (und zwar auch dann, wenn ich sie nicht stelle).“:

            Das ist ebenfalls absolut nichts neues – und hat aber mit dem, was ich meine, nichts zu tun.

            -.-.-.-.-

            „Wenn Du das wiederholen kannst, nachdem Du Alles verloren hast (Freunde, Familie, Job, Geld, Wohnung etc.) und im Winter hungrig, krank und frierend unter einer Brücke Dein Dasein fristest, herzlichen Glückwunsch. ;-)“

            Ja, davon gehe ich aus – obwohl ich zuvor davon ausgehe, daß einige Punkte von denen, die du als „negativ“ anführst – oder zusätzlich / alternativ noch anführen könntest – nie eintreffen werden.
            Denn der bedingungslos glückliche Mensch wird z.B. nicht mehr „krank“. Weil bedingungslos glücklich sein bedeutet, optimal mit feinstofflicher Energie versorgt zu sein und „Krankheit“ ist Mangel an feinstofflicher Energie.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 18, 2014 um 1:07 am

            @ heureka47

            „“Denn der bedingungslos glückliche Mensch wird z.B. nicht mehr “krank”. Weil bedingungslos glücklich sein bedeutet, optimal mit feinstofflicher Energie versorgt zu sein und “Krankheit” ist Mangel an feinstofflicher Energie““

            Das ist eine schöne Theorie, die ich im Übrigen sogar teile, da ich selbst nie krank bin, aber ob man sich wirklich darauf verlassen kann, halte ich trotzdem für fraglich, da hier einfach viele „negative“ Kräfte wirken und man sich dem Kollektiv leider nicht komplett entziehen kann.

            Wenn dem so wäre, dann wäre ich alterslos und unsterblich. Ich arbeite dran… 😉

          • September 18, 2014 um 1:48 am

            @ luna:

            „… da hier einfach viele “negative” Kräfte wirken und man sich dem Kollektiv leider nicht komplett entziehen kann.“

            Entscheidend ist die „Lage“ im eigenen feinstofflichen Bewußtsein, der Seele. Wenn dort keine „Störfaktoren“ sind, gibt es keinen Grund für Krankheit / Symptome.

            Und die Grundreinigung sowie anschließende konsequente Reinhaltung ist MÖGLICH ebenso wie essentiell erforderlich für beste Gesundheit. Die Schritte dazu stehen im Text „Wahre Heilung“ auf http://www.Seelen-Oeffner.de.

            Die „negativen“ Kräfte sind zweifellos DA.
            Die Frage ist, ob man sich von ihnen „triggern“ / herunterziehen / angreifen läßt – oder ob man in seiner eigenen Schwingung bleiben kann. Oder sich aus Situationen ausklinken, die einem zu anstrengend sind. Oder sich gar nicht erst in solche Bereich zu begeben, in denen man absehbar negativenSchwingungen / Stress usw. ausgesetzt sein würde / könnte.

            Ich habe schon Ende der 90er Jahre Fernsehen drastisch reduziert, seit 2001 gar kein TV mehr. Nur wenige ausgewählte DVDs. Lese seit 1997 (Ausstieg aus dem Beruf) keine Tageszeitungen und Magazine (Spiegel, Focus, usw.) mehr. Ich lebe MEIN Leben und gestalte es mehr als je zuvor und zu MEINER Welt gehören in der Hauptsache die Menschen, mit denen ich auf die eine oder andere Art verbunden / im Kontakt bin.

            Und seit 1992 bin ich bestrebt, über die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ und – vor allem – über die Möglichkeit und Notwendigkeit der grundlegenden Heilung aufzuklären.

            Näher an den Menschen bin ich in der Selbsthilfebewegung psychisch kranker Menschen. Ich habe 1994 den Hamburger Landesverband Psychiatrie-Erfahrener mitgegründet und war einer seiner ersten Vorstände. In mehreren Selbsthilfegruppen habe ich in all den Jahren Hunderte von Menschen mit ihren Lebens- und Leidensgeschichten kennengelernt.
            In diesem Umfeld traf ich die schönsten und weisesten Menschen.
            Viele „Patienten“ sind gesünder als ihre Psychiater…

            -.-.-.-

            „Wenn dem wäre, dann wäre ich alterslos und unsterblich. Ich arbeite dran… ;-)“

            Die SEELE ist es. Der materielle Körper – soweit wir wissen – nicht.
            Mit Hilfe der – aktivierten – Lebens-Energie wird es aber möglich sein, recht alt zu werden. Und glücklich / zufrieden dabei.
            Meine Mutter ist dies mit nun inzwischen 89 Jahren.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 18, 2014 um 1:54 pm

            @ heureka47

            „“Entscheidend ist die “Lage” im eigenen feinstofflichen Bewußtsein, der Seele. Wenn dort keine “Störfaktoren” sind, gibt es keinen Grund für Krankheit / Symptome.““

            Ja, theoretisch schon, aber in dem Fall gäbe es eben auch keinen Grund zu altern und zu sterben und das passiert ja trotzdem, deshalb fragt sich eben, inwieweit das Kollektiv eine Rolle spielt.

            „“Ich habe schon Ende der 90er Jahre Fernsehen drastisch reduziert, seit 2001 gar kein TV mehr.““

            Natürlich, die TV-Sache wieder… 🙂

            Ich sehe sehr viel fern (allerdings nur Fiction, keine Nachrichten oder Dokus etc., das interessiert mich nicht) und kann nur sagen, dass es mir überhaupt nicht schadet.

            Natürlich ist mir klar, dass das Fernsehen einzig und allein zur Manipulation erfunden wurde, aber in dem Moment wo man das weiß, funktioniert die Manipulation nicht mehr, deshalb verstehe ich das Problem nicht so recht…

            „“Die SEELE ist es. Der materielle Körper – soweit wir wissen – nicht.““

            Naja, einen Versuch ist es wert… 😉

          • September 19, 2014 um 9:14 am

            @ luna:

            heureka: ”Entscheidend ist die “Lage” im eigenen feinstofflichen Bewußtsein, der Seele. Wenn dort keine “Störfaktoren” sind, gibt es keinen Grund für Krankheit / Symptome.”

            luna: „Ja, theoretisch schon, aber in dem Fall gäbe es eben auch keinen Grund zu altern und zu sterben und das passiert ja trotzdem, deshalb fragt sich eben, inwieweit das Kollektiv eine Rolle spielt.“:

            Ich betrachte altern und sterben als etwas evolutionär reguläres, Krankheit aber NICHT. Du scheinst das anders zu sehen. Wieso? Warum?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H

          • September 19, 2014 um 9:18 am

            @ luna:

            „Natürlich ist mir klar, dass das Fernsehen einzig und allein zur Manipulation erfunden wurde, aber in dem Moment wo man das weiß, funktioniert die Manipulation nicht mehr, deshalb verstehe ich das Problem nicht so recht…“:

            Da ist kein „Problem“. Ich habe meinen Verzicht auf TV nur „mitgeteilt“. Kommunikation – einfach so.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • September 18, 2014 um 2:07 pm

            Natürlich ist mir klar, dass das Fernsehen einzig und allein zur Manipulation erfunden wurde, aber in dem Moment wo man das weiß, funktioniert die Manipulation nicht mehr, deshalb verstehe ich das Problem nicht so recht…zitatende

            @luna,

            naja nun ja, das wären dann sämtliche Printartikel dann wohl auch, Radio nicht zu vergessen, Telefon, Fax, logisch Internet, Rauchzeichen, Symbole jeglicher Art, Schrift owe owe

          • September 18, 2014 um 2:20 pm

            @ Böser Bub

            Ich verstehe Dich gerade nicht.

            Möchtest Du damit sagen, dass das Fernsehen nicht der Manipulation dient?

          • September 18, 2014 um 2:24 pm

            @ Böser Bub

            Ich verstehe Dich gerade nicht.

            Möchtest Du damit sagen, dass das Fernsehen nicht der Manipulation dient?

            Nein, ich möchte damit sagen, dass alles den einem und dem anderen dient. Manipulation aber eben auch Aufklärung 😉 z.B.

          • September 18, 2014 um 2:30 pm

            @ Böser Bub

            Ja sicher, es kommt immer darauf an, was man daraus macht bzw. wie man damit umgeht. Deshalb sehe ich ja auch keinen Grund, meinen Fernseher zu verbannen… 😉

          • September 18, 2014 um 2:38 pm

            @luna,

            Sie dürfen sich auch einfach nur unterhalten fühlen, wie „Ge-wissen-los“ das doch klingt 😉

          • September 18, 2014 um 2:48 pm

            🙂

      • federleichtes
        September 15, 2014 um 3:51 pm

        Ich hatte Ihren Kommentar bezüglich emotionaler Kontrolle auch so verstanden.

        „Ich sehe es so, dass Emotionen Menschen zu Robotern machen (ich weiß das klingt widersinnig), …“

        Sehen Sie es bitte mal nicht widersinnig, was Sie „sehen“.

        Ich sehe Freiheit mittels Schieberegeler bedienbar:
        Weniger Emotionen – mehr Gefühl.
        Woraus, wenn Leben gleich Emotion ist, folgt:
        Eine Abkehr von DEM sehr speziellen Leben, das dem Menschen ins Fell gebrannt wurde.

        Wir hatten hier bereits ziemlich ausführlich die Problematik reaktiver Informierter Energie besprochen. Das sind Emotionen.. Drückse aufs Knöpgen, husch, unter’s Sofa oder auffe Palme.

        Wir hatten hier auch etwas ausführlicher über Methoden gesprochen, diese Knöpgens auszuschalten. Leider funktioniert das nicht mit dem Verstand, weil das Theater eben von ihm veranstaltet wird. Die Besprechung dieser Methodiken ist natürlich für das System der Feindseligkeit nicht gerade das Gelbe vom Ei – aber, unumgänglich für den, der mit Würde existieren möchte. Der Wille zur Würde ist allerdings komatös.

        Ich konnte mich mit der Tatsache anfreuden, Leben sei feindselig disponiert. Klingt auch ein bisschen verrückt, Freund der Feindseligkeit geworden zu sein. Davon verschwinden zwar nicht die Emotionen (ich „will“ ja leben), aber ich kann meine Emotionen bedienen, im Sinne von Nutzen, genauer: Welche Emotion ist JETZT die beste. Dann kann Wut auch Spaß machen – Trauer KANN, wenn’s ihr Spaß macht, die Elektra tragen.

        Spaß als gelebtes Gefühl ist Glück. Lebensfreude kann entstehen im Bewusstsein,, dass Leben dieses Glück will. Dazu braucht es keinen menschlichen Willen. Den braucht es, um (energetisch) Angst aufzulösen und seinen Geist (informativ) zu entwirren.

        Wenn das alles nur so einfach wäre!
        Es ist so einfach.

        Gruß
        Wolfgang

        • September 15, 2014 um 5:13 pm

          @ Wolfgang

          „“Wir hatten hier auch etwas ausführlicher über Methoden gesprochen, diese Knöpgens auszuschalten.““

          Ich würde ja gerne die Methode darlegen, mit der ich das hinbekommen habe (natürlich nicht vollständig, ich glaube, das geht gar nicht), aber ehrlich gesagt, weiß ich es selbst nicht, ich hatte das ja nicht beabsichtigt.

          Hat viel mit Liebe zu tun, mehr kann ich dazu leider nicht sagen (ausgerechnet durch Liebe Emotionen loszuwerden klingt auch erst mal bizarr, war aber so).

          Und auch wenn man die Emotionen nicht komplett ausschalten kann, man kann zumindest darauf achten, dass man auf keinen Fall handelt, wenn man emotional ist, denn Handlungen, die aus einer Emotion entstehen sind m.E. immer verkehrt.

      • September 15, 2014 um 5:22 pm

        @ luna:

        „Ich sehe es so, dass Emotionen Menschen zu Robotern machen (ich weiß das klingt widersinnig), und das wäre dann eher das Gegenteil von Leben, weshalb es sich ohne Emotionen auch viel besser lebt.“:

        Gefühl als NICHT reaktiv zu verstehen, finde ich falsch (gesehen).

        Ich habe eher den Eindruck, daß Gefühle IMMER reaktiv sind – also auf irgendetwas reagieren, die Folge von Wahrnehmung / Gedanken sind.
        Gefühle sind ja bekanntermaßen „wechselhaft“. Es ist nicht möglich, aufgrund von Gefühl(en) zu leben. Nicht einmal das „Gefühl Liebe“ taugt für eine tragfähige Beziehung. Dazu braucht es das – höhere – BEWUSSTSEIN. Das Bewußtsein ist NICHT wechselhaft, sondern BESTÄNDIG. Obwohl ich als Seele / Bewußtsein die Freiheit habe, es (mich) zu ändern.

        Aber einmal im höheren Bewußtsein angekommen, wird niemand die dort vorgefundenen Grund-Qualitäten (Liebe, Frieden, Freude, Heilkraft, usw.) ändern oder sie wieder verlassen wollen.

        Herzlichen Gruß!

  18. September 15, 2014 um 2:03 pm

    Es geht voran

    Die Generation(en) die für die „film-set´s“ kreierten bringen nun die passenden Akteure hinzu und da regt sich dann wer? darüber auf…………..

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132237544/Die-Jugendlichen-von-heute-wirken-wie-Zombies.html#disqus_thread

    • September 15, 2014 um 2:07 pm

      -sorgten- ohne Sorge , auch nicht´s neues, das sorglose führt nunmal zum Wohlstand – zum Wohle von wem oder was? Mal aus dem Stand gefragt.

      • federleichtes
        September 15, 2014 um 2:36 pm

        Wir befinden uns hier auf einem „Erkenntnis-Blog“. Und brauchen uns wirklich keinerlei Sorgen machen. Wir befinden uns in einem System, von dem die Insassen, pardon, darin tätigen Akteure glauben, sie hätten es so gewollt, weil sie darin mitbestimmen könnten, wohin der Hase läuft.

        Erkenntnis verkommt gerne mal zu einem Stand. Vor einem Karaussell:
        „Mutti, mir ist so Wohl, da kommt wieder das grüne Gümmibärchen mit der Sonnenbrille“.

        Wir dürfen ja dankbar sein für die Mühe, die sich demokratisch gewandeter Geist mit uns Luschen gibt. Früher, ganz früher, gab’s noch Milch von Mutti. Dann gab’s Milch in Flaschen – verschlossen mit einem Pappdeckel – wo nicht mal Milch drauf stand.
        Bald werden die Kinder glauben, Kohkotze sei Milch.
        Da wird dem Zerstörerer-Geist wohl, der seinen Betrug an das Kind gebracht sieht. Da wird dem Glaubens-Geist wohl, der seinen Betrug wirken sieht. Da wird dem Herrscher-Geist so wohl, weil er ahnt: Da geht noch was.

        Vorhin dachte ich an Intrinsische Motivation. Was da abläuft durchschauten immer mehr Menschen. Mal sehen, was Herrschergeist sich als Steigerung der selbst-gewollten Selbstverarschung einfallen lässt. Mir ist jetzt schon wohl bei dem Gedanken, das noch erleben zu dürfen!

        Wir waren gestern eingeladen bei unseren russischen Freunden. Es gab zwei Glanzlichter. Wir sprachen über den Begriff Kultur und den Unterschied zwischen Kulturmensch und Menschenkultur. Und über das Paradies. Er sagte:
        „Hauptsache, die Schlange wurde gefunden“.

        Ja, wir befinden uns auf einem Erkenntnis-Blog. Wie gut, dass Erkenntnis nicht brüllt, als hätte sie es nötig.

        Ihnen einen guten Tag.
        Wolfgang

        • September 15, 2014 um 3:16 pm

          den Begriff Kultur und den Unterschied zwischen Kulturmensch und Menschenkultur.zitatende

          „Im Labor“ „(er) zieht“ man auf Nährboden (z.B. AgarAgar) Kulturen heran. Auch der Begriff „kultivieren“ steht damit im Zusammenhang.

          „Eine Mikroorganismenkultur entsteht durch die Kultivierung von Mikroorganismen. Dabei wachsen die Organismen durch Zellteilung in einem für sie geeigneten Kulturmedium unter kontrollierten Bedingungen, unter anderem eine bestimmte Temperatur und die Anwesenheit oder das Fehlen von Sauerstoff.

          Anhand einer Mikroorganismenkultur lässt sich der verwendete Organismustyp näher untersuchen.“

          War da nicht was mit „Mikro“ und „Makro“, also „wie im „kleinen“ so im „grossen“?

          War da was? oder wird da was?

          Was wird wird und was nicht´s wird, wird Wirt. (Sprich-wort)

          • September 15, 2014 um 3:26 pm

            P.S. „untersuchen“ , re­qui­rie­ren

            spätmittelhochdeutsch requiriren < lateinisch requirere (2. Partizip: requisitum) = nachforschen; verlangen, zu: re- = wieder, zurück und quaerere = [auf]suchen; erstreben; verlangen

            requirere,verb,konsonantische Konjugation,2. Person Singular Präsens Indikativ Passiv

            deutsch

            du wirst aufgesucht
            du wirst verlangt
            du wirst benötigt
            du wirst gebraucht
            du wirst erfordert
            du wirst gefragt
            du wirst nachgeforscht
            du wirst gesucht

          • September 15, 2014 um 3:41 pm

            Wie oben so unten ist ein Spruch der Mystiker, die zu viel Geschichte im Himmel zu entdecken glaubten und meinte, dass was im Himmel abzulesen ist, müssten sie auch auf der Erde kultivieren …
            Ich spreche hier auch die Freimaurer an, die das übernommen zu haben scheinen …

          • September 15, 2014 um 5:38 pm

            Lieber Martin:

            „Wie oben, so unten“ (wie im Großen, so im Kleinen; wie innen, so außen, etc.) bezieht sich auf das überall im Universum gleiche – kosmische, universelle, göttliche – Grund-Prinzip.

            Und das heißt dann auch: Wie im Bewußtsein, so im Körper. (Psychosomatik).

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • chattison
            September 15, 2014 um 4:00 pm

            @ Martin

            man sollte aber nicht vergessen, dass das ominöse „Wie oben, so unten“ der hermetischen Lehre sich in einem bedeutenderen Kontext widerspiegelt in der abgefälschten Version des Christentums:
            „Dein Wille geschehe – wie im Himmel, so auch auf Erden!“!

            „Wie oben, so unten“ ist die Forderung bedingungsloser Unterwerfung gegenüber dem „höheren Willen“ (Gott, Adel, Herrscher u.ä.), die ihre Rechtfertigung aus einer postulierten „Göttlichkeit“ bezieht, die nichts anderes repräsentiert als die Verherrlichung (!) des Willens selbst durch das Ego, das just zu denselben Zeitpunkten Urständ wie fulminanten Aufstieg(!) feierte als diese „Lehrsätze“ aufkamen.^^

      • September 15, 2014 um 5:11 pm

        Lieber Böser Bub:

        Die größte Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft befindet sich NICHT im „Wohlstand“ – wie man aus jedermensch zugänglichen Veröffentlichungen entnehmen kann.

        Einige befinden sich allenfalls im Zustand der Wohl-haben-heit. Aber das macht nicht wirklich glücklich.

        Im wahren „Wohlstand“ – dem guten, gesunden, Zu-Stand der Seele (was der Mensch in der Hauptsache ist) befinden sich nur sehr, sehr, wenige (innerhalb der zivilisierten Gesellschaft).

        Herzlichen Gruß!

        • September 15, 2014 um 5:21 pm

          Naja nun @heureka47, „Wohl“ mit dem Verstand oder auch ohne, nun ist es bekannt das mit dem Wohlstand. Nur der Wohlverstandene, ist dem Unverstand nicht wohle. Wohl an @heureka47

  19. Gerd Zimmermann
    September 15, 2014 um 3:43 pm

    Boeser Bub

    eine Zelle kann nicht wachsen. Sie wird kopiert. Vom Kleinen zum
    Grossen. Das elektrische Universum laesst gruessen.

    Gruss Gerd

    Wenn Du jetzt sagst, Deine Sinne seien mechanisch, traeum weiter.

    • September 15, 2014 um 4:06 pm

      Dabei wachsen die Organismen durch Zellteilung……………….

      LESEN @Gerd Zimmermann
      DANN schrei(e)ben

  20. September 15, 2014 um 4:07 pm

    Martin.

    ich habe bewusst NICHT „wie oben so unten“ geschrieben. Das eine hat mit dem anderen nicht´s zu tun.

  21. federleichtes
    September 15, 2014 um 4:19 pm

    BöBu:

    „du wirst aufgesucht
    du wirst verlangt
    du wirst benötigt
    du wirst gebraucht
    du wirst erfordert
    du wirst gefragt
    du wirst nachgeforscht
    du wirst gesucht“

    Sie sind ziemlich flott unterwegs!

    Unsere russischen Freund brauchten ein paar Momente, bis sie das „Liebefeld freien Geistes“ verstehen konnten. Ich meine das Feld in Ihnen. Das Feld, das durch Erziehung und von gesellschaftlich-politischen Argusaugen belauert den Anschein einer gefährlichen Schlucht erlangte. Aber manch Findelkind findet SEIN Feld auch wieder; oder das Feld ihn.

    Wer nix wird, wird Kneipenwirt. Wer das nicht werden kann, wird Bahnhofswirt. Wem auch dieses nicht gelungen, der macht in Versicherungen.

    Wer in diesem System Karriere macht, und glaubt, er sei oben angekommen, bitte sehr. Dieser Glaube erlaubt nicht die Wahrnehmung eines Feldes, auf dem Begriffe wie Klein, Groß, Oben und Unten nicht existieren. Weil die Kultur, die sie pflegen, dort weder möglich noch nötig ist.

    Gruß
    Wolfgang

    • chattison
      September 15, 2014 um 4:32 pm

      „…eines Feldes, auf dem Begriffe wie Klein, Groß, Oben und Unten nicht existieren.“

      Yo.
      Wo in einem Fraktal soll da auch „oben, unten, klein, groß, vorne, hinten…“ existieren?^^

      Wer in diesen Kategorien denkt und rechtfertigt, der hat ja noch rein gar nichts verstanden.
      Die sogenannten „Machthaber“ sind ja in der Virtualität ihres Status´ gänzlich ohne Macht.

      Das, was die anderen von diesen als „Macht“ erfahren, fügen sie sich selbst zu, indem sie einen Popanz wie eine Gottheit verehren und genau dadurch die Macht zukommen lassen, die sie in der mißbräuchlichen, aber leicht vorher zu sehenden Anwendung hinterher beklagen.

      „Wie oben, so unten“ – von wegen.
      Wenn keiner die Ärsche auf die Pyramidenspitze hievt und schleppt und dort verankert, dann kommen die Ärsche aus eigener Kraft niemals dort hin!
      Jeder Arsch braucht Beine, die ihn tragen und Hände, die ihn pampern.
      Fazit: Herrscherärsche sind in Wirklichkeit die reinsten Pflegefälle.
      Zeit, dass das Plegepersonal der Herz-Lungen-Maschine den Saft abdreht.
      Geht ganz einfach – einfach nicht mehr in die Pedale der Stromgeneratoren treten, sich nicht mehr abstrampeln für das Gesocks.

      Wird aber nicht passieren, da man ja mit seinem Fitnesslevel, das über das I-phone in permanentem Rankingabgleich zum Rest der Welt steht, nicht zurück fallen möchte – was sollen denn sonst wohl die „Kollegen“ denken…

    • September 15, 2014 um 5:01 pm

      Wolfgang,

      kennen Sie das „im Labor“ zählt man aus, also eher nicht wie im Boxring (oder doch), wobei aus „k.o.“ da eher „o.k.“ den Sieg davon trägt, „Spiel, Satz und Sieg“.

      „Die Idee muss über die Wirklichkeit Gericht sitzen, und nicht umgekehrt. Die Aufgabe der Spekulation ist nicht festzustellen, was besteht, sondern in der unsicheren Welt der Menschen festzulegen, was als Wert gelten muss. Und wenn das nicht der tagtäglichen Wirklichkeit entspricht, darf man es deshalb nicht abstrakt nennen, sondern abstrakt und träge müssen vielmehr der Wille und die Kraft der Menschen genannt werden, die der Idee nicht genügen.“Julius Evola (eigentlich Baron Giulio Cesare Evola)

      et voilà (französisch)

  22. Gerd Zimmermann
    September 15, 2014 um 4:23 pm

    Dann schrei(b)en

    angenommen unser Universum sei elektrisch und nicht mechanisch,
    was dann?
    Dann waere alles Licht. Schon mal Doppelspaltexperiment von
    Dr. Quantum geschaut?
    Eher nicht.

    Gruss Gerd

  23. federleichtes
    September 15, 2014 um 4:24 pm

    Mr. Chattison:

    „man sollte aber nicht vergessen, dass das ominöse “Wie oben, so unten” der hermetischen Lehre sich in einem bedeutenderen Kontext widerspiegelt in der abgefälschten Version des Christentums:
    “Dein Wille geschehe – wie im Himmel, so auch auf Erden!”!

    “Wie oben, so unten” ist die Forderung bedingungsloser Unterwerfung gegenüber dem “höheren Willen” (Gott, Adel, Herrscher u.ä.), die ihre Rechtfertigung aus einer postulierten “Göttlichkeit” bezieht, die nichts anderes repräsentiert als die Verherrlichung (!) des Willens selbst durch das Ego, das just zu denselben Zeitpunkten Urständ wie fulminanten Aufstieg(!) feierte als diese “Lehrsätze” aufkamen.^^

    Danke!
    Wäre nett, wenn Sie mal wieder erwas schreiben, was ich kommentieren kann.

    Gruß
    Wolfgang

  24. Gerd Zimmermann
    September 15, 2014 um 4:32 pm

    Was soll ein elektrisches Universum von einem mechanischen Universum
    unterscheiden ? Nichts. Nur das die ALLEM ZUGRUNDE LIEGENDE ENERGIE
    erklaert waere.

    Gruss Gerd

    • September 15, 2014 um 4:46 pm

      Impulsiv wirkt immer mechanisch und hält sich für imposant. Gefühle sind imposant ohne impulsiv zu sein. Grösse statt vermeindlicher Stärke, Universal gedacht – Ein impolsantes Gefühlsleben. Grossartig.

Comment pages
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  1. September 11, 2014 um 6:01 pm

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