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Fassade „Demokratie“

FASSADENKRATZER

„Wählen bedeutet die Illusion des Einflusses im Austausch gegen den Verlust der Freiheit.“

  Frank Karsten/ Karel Beckmann: Wenn die Demokratie zusammenbricht.    

Die heutige Form der Demokratie wird weithin als die beste aller möglichen Gesellschaftssysteme, als Höhepunkt der politischen Entwicklung der Menschheit, wenn nicht gar als endgültige Entwicklungsform menschlichen Zusammenlebens gepriesen. Freiheit, gleiche Teilhabe und Mitbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit, sowie materieller Wohlstand werde durch die moderne Form der parlamentarischen Demokratie garantiert. In ihr entscheide nicht mehr ein Einzelner oder eine privilegierte Schicht diktatorisch über das Volk, sondern dieses bestimme seine Geschicke selbst.

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  1. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 8:32 pm

    …..ein Geschlecht und keine Geschlechter….Nichts einfacher als das, Boeser Bub.

    ES, DAS GESAMTBEWUSSTSEIN IST GESCHLECHTSLOS.

    Gruss Gerd

  2. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 8:54 pm

    Machst Du mir bitte einen Tee, boeser Bub ?

    Ich habe einmal einen beim Schwan gesehen, mein lieber Schwan.
    Wenn das Leda gesehen haette.

    Realitaet oder Wirklichkeit ?

    Wenn Du weisst reicht als Antwort Realitaet oder Wirklichkeit.

    Gruss Gerd

  3. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 8:56 pm

    Bedenke, die Realitaet ist eine Illusion.

  4. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 9:07 pm

    Noch etwas es ist rein mechanisch nicht moeglich,
    einer Taube in nullkommanix einen durch den Taubenschwanz
    zu drehen, weil die Taube einen wahrlichen Schwanz besitzt.
    Realitaet oder Wirklichkeit ?

  5. September 18, 2014 um 9:25 pm

    Polarität – Dualität
    Meiner Ansicht nach nur Haarspalterei. Nun, man kann dem Kind einen Namen geben, wenn es sich speziell auf Pole bezieht. Alle anderen Auslegungen sind doch rein philosophischer Natur aus der Esoterik, indischen Glaubensanschauungen etc.. Genau so wie das Einatmen und Ausatmen der Schöpfung. Und jetzt bitte nicht – wie oben, so unten. Das ist sicherlich anders gemeint – eine Entwicklung, die auf einander fußt.
    Nicht alles so nehmen, wie die Esoterik (oder auch Religion) lehrt. Man kann schon durch Denken und Inspiration seinen Blickwinkel erweitern.

    Hmmm, klingt etwas böse, ist aber nicht so gemeint!

    • September 18, 2014 um 10:13 pm

      @ eva

      „“Polarität – Dualität
      Meiner Ansicht nach nur Haarspalterei.““

      Wieso Haarspalterei?

      Polarität und Dualität sind nun mal nicht dasselbe und ich bin wie Armin Risi der Ansicht, dass die Gleichsetzung bzw. Verwechslung zu falschen Schlussfolgerungen führt.

      „“Nicht alles so nehmen, wie die Esoterik (oder auch Religion) lehrt.““

      Ich denke, Du kennst mich gut genug, um zu wissen, dass ich nicht einfach eine „Lehre“ übernehme.
      Wenn ich hier Texte von Anderen reinstelle, dann deshalb, weil sie das bestätigen oder ergänzen, was ich selbst erkannt habe.
      (Naja, und weil ich mir dann nicht die Mühe machen muss, es selbst zu erklären… 😉 )

      • September 18, 2014 um 11:04 pm

        @luna

        Mein Kommentar war eigentlich auch nicht an dich persönlich gerichtet – mehr allgemein. Ich habe mir Etliches zu dem Thema durchgelesen und festgestellt, dass es wirklich nur eine gewollte Unterscheidung gibt.
        Armin Risi fand ich auch mal gut. Gefällt mir aber nicht mehr. Er bezieht sich – meiner Ansicht nach – zu sehr auf die indischen Überlieferungen (Religionen). Fand ich anfangs sehr interessant mit den Bildern von dem schönen Krishna. Aber da bin drüber weg. Sehe ich nicht mehr als den richtigen Weg. Wenn jemand anders denkt, OK. Auch wenn meine Bemerkungen etwas diktatorisch klingen. :mrgreen:

        • September 18, 2014 um 11:24 pm

          @ eva

          „“Armin Risi fand ich auch mal gut. Gefällt mir aber nicht mehr.““

          Naja, ich finde ja nicht Armin Risi an sich gut, ich hab‘ mich mit dem kaum beschäftigt, ich finde nur seine Erklärungen zu Dualität und Polarität für mich ganz stimmig.

          „“Er bezieht sich – meiner Ansicht nach – zu sehr auf die indischen Überlieferungen (Religionen).““

          Ja, das gefällt mir auch nicht so, aber das denke ich mir einfach weg.

  6. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 9:37 pm

    Lieber Wolfgang

    Wie kann aus Ruhe Bewegung entstehen.
    Ich stelle mir das so vor.Der Geist oder das Bewusstsein ist immer in Ruhe.
    Da Bewusstsein weder Zeit noch Raum kennt.
    Versuche mal 15 Sekunden an nichts zu denken,
    absolut gar nichts, Du wirst feststellen dies gelingt Dir
    nicht. Liegt da die Vermutung nicht nahe, dass sich
    Bewusstsein staendig bewegt ?

    Gruss Gerd

    • tulacelinastonebridge
      September 18, 2014 um 9:58 pm

      Nein. 😉

    • federleichtes
      September 18, 2014 um 10:40 pm

      Danke für Deine Antwort. Ich versuche mir nun erstmals Bewusstsein vorzustellen. Abstrakter Beginn:
      Hat Demokratie über sich selbst Bewusstsein? Und verhält sich Demokratie in diesem Bewusstsein und entsprechend des Demokratie-Bewusstseins? Oder ist das Demokratie-Bewusstsein reines Fassaden-Bewusstsein ohne Bewusstsein über die Kulissenschieberei und den Hintergrund der Kulissenschieberei? Oder ist das Demokratie-Fassaden-Bewusstsein eingebettet in ddas Kulissenschieber-Bewusstsein, welches wiederum eingebettet ist in das Hintergrund-Kulissenschieber-Bewusstsein?

      Etwas konkreter.
      Offensichtlich gibt es Wahnsinn. Offensichtlich gibt es auch eine Demokratie. Was mir nicht klar ist, ob die Demokratie in ein Wahnsinns-Bewusstsein eingebettet ist oder der Wahnsinn in das Demokratie-Bewusstsein. Logisch wäre, dass das Demokratie-Bewusstsein in das Wahnsinn-Bewusstsein eingebettet ist, weil ds Wahnsinn-Bewusstsein viel stärker entwickelt ist, als das Demokratie-Bewusstsein.

      Ziemlich konkret
      Denke ich an mein Bewusstsein, wird mir schlecht. Denke ich, in was ich eingebettet bin, wird mir noch schlechter. Kann das Bewusstsein an mich denken? Was denkt es, wenn es einfach nur beobachten kann? Schelcht? Und was würde es denken, wenn es lesen kann? Schlechter? Was könnte ich tun, damit es noch schlechter von mir denkt? Dass es mir so egal ist, wie mir mein Bewusstsein egal ist? Aber vielleicht gibt es etwas, dass absolut schlecht über mich denken kann. Vielleicht Geist? Was müsste ich diesem Geist sagen, damit er so richtig und knallbunthart schlecht über mich denkt?

      Ganz konkret
      Einige Menschen haben im Umgang mit geistiger Krankheit wenig Erfahrungen. Ob man ihnen etwas über die Problematik erzählt oder nicht, sie verstehen’s nicht. Erst, wenn sie es erlebt haben, kann dieses Verständnis zumindest mal werden, wachsen. Da ich hier bereits ein paar mehr Worte verlor über das Wesen von Geist und Bewusstsein, und darüber, wie wichtig ein Bewusstsein ÜBER Geist ist, brauchte es wahrscheinlich noch ein paar neue neuronale Verschaltungen – von wegen der alten Denkmuster und so. Die Menschen denken ließen, der Wahnsinn sei normal, und Angst, Missbrauch, Krieg, Massenelend und die schrecklichsten Arten von Perversion seien zwar nicht schön, aber keineswegs als feindselig zu bezeichnen. Alles im grünen Bereich müssen Menschen denken, weil für sie die Realität nicht konfrontierbar ist.

      Unsachlich
      Menschliche Eigenschaften sind denen der Natur haushoch überlegen. Was sie können, ist in diesem Universum einzigartig: Bis zum Hals, Oberkante Unterlippe in der Scheiße stehend, und die Büchse der Pandora schütteln, ob daraus sich nicht ein noch schlimmeres Unheil befreien ließe. Volles Unheil, volle Gesundheit, das ist der heimliche Traum der Menschheit. Den zu erfüllen litten unsere Ahnen, dafür werden unsere Kinder leben müssen – es sei denn, wir strengen uns noch ein bisschen mehr an. Na? Wollen wir mal demokratisch wählen?

      Ende der Durchsage.
      (Gerade hat’s hier direkt über mir sehr sachlich heftigst geblitzt und gedonnert)

      Gruß
      Wolfgang

      • September 18, 2014 um 11:25 pm

        @federleichtes

        „Hitler FRAGTE, ob das Volk den totalen Krieg …“

        Wurde wirklich „das Volk“ gefragt?
        Oder war das bei der Veranstaltung, die man aus den alten Filmen kennt, nur eine Halle voller „Fans“?

        Wolfgang H.

      • September 19, 2014 um 10:52 am

        Lieber Wolfgang – und alle!

        „Offensichtlich gibt es Wahnsinn“:

        Die falsche Anwendung des Begriffes „Wahnsinn“ in der Gesellschaft it mir ein Hinweis auf den kollektiven Irr-Sinn.
        Was die Psychiatrie / Medizin mit der Verwendung des Begriffes „Wahnsinn“ meint ist in Wahrheit: „Irrsinn“ bzw. „Irresein“.

        „W-AHN“ ist – ursprachlich betrachtet – eine „Botschaft“ vom AHN, die deutungsbedürftig ist – deshalb das „W“ vorn, das wir auch bei allen deutschen Fragewörtern vorfinden.

        Wahn ist bei ganzheitlicher Betrachtung / richtiger Deutung NIEMALS „krank“; es erweist sich IMMER ein SINN. Siehe auch „Auf der Spur des Morgensterns. Psychose als Selbstfindung“ von Sophie Zerchin (Dorothea Buck) bzw. Film über D. Buck „Vom Wahn zum Sinn“. Meine Freundin Dorothea B. , Jahrgang 1917, hat nach 5 schizophrenen Episoden zwischen 1936 und 1959 den SINN dessen erkannt, was ihr die „Psychose-Inhalte / -Erfahrungen“ sagen wollten und hat die Erkenntnis in ihr Leben integriert und es sehr erfolgreich gelebt. Für ihr Engagement wurde sie zweimal mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie hat u.a. 1989/90 zusammen mit Prof. Thomas Bock, Hamburg, die „trialogischen Psychose-Seminare“ ins Leben gerufen, wovon es inzwischen etwa 100 im deutschsprachigen Raum gibt.

        Bestätigung für ihre Erkenntnis(se) bezüglich der „Wahn“-haften psychotischen Erlebnisse bekam sie durch die Literatur vor allem von C.G. Jung („Symbole der Wandlung“).

        Das Wort „Wahnsinn“ kann verstanden werden wie das Wort „Wortsinn“ = der Sinn des Wortes. Der „Wahnsinn“ meint den Sinn des Wahns.

        Daß die größte Mehrheit der Menschen der modernen Gesellschaft mit Wahn-Ideen / -Vorstellungen nichts anfangen kann – incl. der Psychiatrie – ist ein deutliches Zeichen der Entfremdung und des Verlustes der wichtigen Fähigkeiten der rechten Hirnhälfte bzw. der Kooperation der linken mit der rechten Hirnhälfte bzw. der „Abtrennung“ vom „Höheren / wahren Selbst“, der höheren Bewußtseins- / Seins-Ebene.

        Dieser Mangel betrifft auch das Nichtverstehen von körperlichen Symptomen, die ebenfalls SYMBOLISCH „reden“, aber von kaum jemand richtig verstanden werden. Einer der wenigen, die noch Ahnung davon haben ist Rüdiger Dahlke. Siehe „Krankheit als Symbol“.

        Diese wenigen Hinweise mögen evtl. einen kleinen Einblick gewähren in die kollektive Verblendung / Unwissenheit / Unweisheit, in der die typischen Zivilisierten leben – und darin drohen, unterzugehen. Die innere Abtrennung von der göttlichen Weisheit ist Abtrennung vom Wissen über Lebensnotwendigkeiten, über die höchsten Prinzipien / Gesetze des Universums und von der Lebens-KRAFT / -Energie. Wer sich von der Lebens-Energie trennt, kann kein Leben behalten. Völlig logisch.

        Wer die göttliche Lebens-Energie verneint – wie Kain – muß ins „Land NOD“ ziehen, in die NOT; in die Seelen-Not, aus der sich zwangsläufig die körperlich-materielle Not ergibt. „Wie innen, so außen; wie oben, so unten.“ usw.

        Auch „Demokratie“ ist ein WAHN, könnte man sagen. Und wenn man befähigt ist, Wahn zu deuten, ergibt sich auch ein Sinn. Demokratie ist ein deutliches Symptom DER Krankheit. Demokratie ist im Grunde nichts weiter als eine „Kinderbande“ oder „Jugend-Bande“, die MACHT ausübt, weil sie in ihrer UNREIFE festgestellt hat, daß man das KANN, die aber völlig abgetrennt ist von der WEISHEIT, daß man das nach den ehernen Grundsätzen des Universums SO nicht TUT. Es widerspricht dem höchsten Prinzip! Die göttliche, reine, bedingungslose LIEBE ist das höchste Prinzip, die höchste Macht. Wer dagegen verstößt, muß die Folgen tragen. Das ist mit „Karma“ gemeint, denke ich. Je größer / langdauernder die Abtrennung vom höchsten Prinzip, desto größer die „Last“ bzw. die „Mühe“, sich aus der „Hölle“ wieder emporzubewegen. Ich bin den Weg gegangen. Ich weiß davon. Es ist anstrengend bis schmerzhaft, die – vielen – falschen Grundsätze / Glaubenssätze und Gewohnheiten loszulassen und ANDERE, BESSERE, RICHTIGERE, zu lernen.

        Der Lohn dieser Arbeit ist immanent und immens. Der innere Aufstieg zu den höchsten Gütern / Werten, zur reinen Liebe, Lebensfreude, Gesundheit, dem Glücklichsein (der bedingungslosen Lebens-Bejahung) usw. ist ein wirklich großzügiger, unvergleichlich hoher, Lohn. Jedes Bemühen auf diesem Weg hat seinen Erfolg und seine Freude. Es gibt eine göttliche „Gerechtigkeit“, die nicht nur einen „1:1“-Ausgleich gewährt, sondern einen „gefühlten“ Ausgleich von „1:unendlich“ oder von „2.Dimension : 3. Dimension“.

        Die subjektive Empfindung bei / nach dem Aufstieg ist, daß die gefühlte Freude, Freiheit, Beglückung usw. so hoch ist wie das vorherige Leiden schwer war. Was eigentlich auch „nur logisch“ ist. Fühlt sich aber unbeschreiblich super toll an.

        Über „Demokratie“ bräuchte man nicht weiter zu diskutieren – wir alle wissen, daß sie nicht gut ist. Weil sie AUCH eines der Symptome der gesellschaftlichen Krankheit ist.
        Laßt uns lieber versuchen, diese Krankheit besser zu erkennen und zu verstehen, damit wir umso besser DAS tun können – für uns selbst und andere – was der grundlegenden HEILUNG dient. Und damit dem persönlichen Frieden ebenso wie dem Frieden in der Welt. Wenn der kranke zivilisierte – entfremdete -Mensch geheilt ist, ist es auch seine Welt.

        WIR Zivilisierten sind der „Verlorene Sohn“ der geichnamigen symbolischen Bibelgeschichte. WIR sind aufgerufen, heimzukehren zum – göttlichen – Vater. Und wir werden NICHT mit Vorwürfen oder Schuldzuweisungen, mit Häme oder Überheblichkeit empfangen, sondern in bedingungsloser Liebe, mit Freude und Wohlwollen. Auch der daheimgebliebene Bruder wird uns mit der gleichen Liebe, dem gleichen Wohlwollen, begegnen. Denn er ist NICHT von der göttlichen, bedingunslosen, Liebe entfremdet, sondern immer in ihr geblieben.

        „Der Mensch – das faszinierende Wesen“:
        Warum / wieso ist der Mensch „faszinierend“?
        Weil er in Wahrheit unfaßbar / fast unbegreiflich wunder-voll ist.
        Das ganze Universum ist (ein) Wunder per definitionem. Denn wir können es nicht erklären.
        Und wir Mens-chen (mens = Geist = Seele = Gott) sind Teile / Ableger / Kinder dieses Wunders.
        Wir sind gefordert, das zu erkennen und ANzuerkennen und zu LEBEN, zu SEIN.

        Wahrhaft SEIN können wir es aber nicht im „Niederen Selbst“ / „ego“, sondern nur im „Höheren / wahren Selbst“, in der höheren, feinstofflichen, Bewußtseins- / Seins-Ebene.

        Die Zeit drängt!
        Wir stehen schon „mit einem Bein“ in der großen Katastrophe, der nächsten „Kollektiven PSYCHOSE“, der immer wiederkehrenden und schlimmer werdenden Krisenform der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“. Die jetzt drohende Kollektive Psychose könnte (schon) die letzte sein. So oder so. Es könnte geschehen, daß sich in dieser Katastrophe die Menschheit völlig ausrottet; es könnte aber auch JETZT geschehen, daß endlich die grundlegende HEILUNG zustande gebracht wird. Aber die kommt nicht von „außen“; sie wird uns nicht durch Politik oder Industrie oder Wissenschaft oder Kirchen gemacht / gebracht, sondern JEDER muß selbst seinen ganz persönlichen „seelischen“ Beitrag dazu leisten.

        Der Weltfrieden – den ich für möglich halte – setzt sich zusammen aus der Summe der entsprechenden geistig-seelischen Leistungen der einzelnen Menschen. JEDER muß dazu in das Bewußtsein des – göttlichen, himmlischen – Friedens gehen und den Weltfrieden damit erschaffen. Dieser Friede kommt nicht aus Verträgen zwischen Staaten, sondern aus der aktivierten göttlichen Kraft der einzelnen Menschen. Ich bin sicher, so etwas hatte die Welt schon mal – vor zigtausend Jahren, bevor die „Kollektiven Neurose“ ausbrach.

        Und selbst wenn kein „großer Krieg“ ausbricht: Die „dramatisch“ genannten Zunahmen bei verschiedenen Störungs- / Krankheitsbildern sprechen für sich. Auch von dort her kann der völlige Untergang kommen. Und auf Wissenschaft / Medizin & Co. brauchen wir dabei nicht zu hoffen. Die verstehen das Prinzip nicht und können nicht WIRKLICH heilen, nicht grundlegend heilen. Die Psychiaterie hat sich schon Ende 2011 gegenüber den Zunahmen bei den psychischen Störungen für „machtlos“ erklärt. Folglich bekommt die Politik auch keine – zutreffenden, wahrheitsgemäßen – Expertisen für wahrhaft problemlösendes Handeln. Wir wären „verraten und verkauft“, wenn wir uns auf die – nicht / falsch – informierte Politik oder Wissenschaft verließen!

        Wir müssen – wieder – SELBST unser(e) Leben in die Hand nehmen.
        Alle Ressourcen, die wir dafür brauchen, tragen wir schon immer bei uns.
        Jeder Mensch IST in Wahrheit die KRAFT, die er (dazu) braucht.
        Diese Kraft wird „aktiviert“ dadurch, daß wir sie erkennen, anerkennen, sie für fähig halten, auf sie vertrauen, an sie glauben. Unser Vertrauen auf die Kraft, unser Glaube(n) an die Kraft und ihre Macht ist der „Auftrag“ an die Kraft, für uns tätig zu werden.

        Insofern sagt das Märchen von Aladin und der Wunderlampe die Wahrheit. Der „Geist aus der Lampe“ ist die hochmächtige Kraft, die in jedem von uns „latent“ vorhanden ist und nur hervorgerufen und „beauftragt“ werden muß, um für uns das „Wunder(volle)“ zu tun.

        Übrigens sind andere Märchen, Sagen, Legenden,Bibelgeschichten usw. ähnlich wahr. Die meisten davon – die guten, echten – enthalten jeweils eine oder mehrere Wahrheiten, die sich auf uns als SEELE, als höheres Bewußtsein, beziehen.

        Wir leben in einem „Ozean“ von Weisheit, Liebe und Lebens- / Gesundheits-Energie und merken es nicht – und nutzen es nicht.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

  7. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 9:59 pm

    Dies ist in sich kein Wiederspruch, Bewusstsein ruht, aber Schwingungen ruhen nie.
    Martin wird jetzt wach, wegen der Quantenphysik, ich bin kein Physiker.
    Elektromagnetische Schwingungen ohne Widerstand schwingen ewig.
    Was sollte sie bremsen.
    Wenn die Quantenphysik sagt, alles schwingt, also nicht nur Materie, die Ursache
    von Materie auch, in HARMONIE, haben wir schon 1000 mal gelesen,
    aber nicht verstanden, gibt ES weder Anfang noch Ende.
    ES ist ein Kreis, von mir aus der Kreis des Lebens.
    Keiner von uns kann den Kreis oder die Kugel verlassen.
    Energie und Sein sind EINS. Keine Macht vermag dies zu trennen.

    LG Gerd

    • September 18, 2014 um 11:09 pm

      @Gerd

      Ein Kreis? Könnte mir eher eine Spirale vorstellen, sonst kein Vorwärtsschreiten, keine Evolution, keine Entwicklung.

    • September 18, 2014 um 11:49 pm

      Lieber Gerd!

      „Bewusstsein ruht“:

      Wie darf man sich das vorstellen?

      WELCHES / WESSEN Bewußtsein?

      Ich gehe davon aus, daß das universelle Bewußtsein 24/7 am Schuften ist. Und das menschliche Unbewußte / Unterbewußtsein auch.

      PS: Warum heißt es über den biblischen Josef (der von Nazaret nach Bethlehem, du weißt schon), daß er ZIMMERMANN war?

      Herzlich: Wolfgang H.

  8. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 10:11 pm

    Wir versuchen um die Ecke zu denken. Nach der Ecke kommt wieder eine Ecke.
    Der Apfel hat einen direckten Bezug zur Wurzel. Wuerde Guido vielleicht meinen.

    Gruss Gerd

    • tulacelinastonebridge
      September 18, 2014 um 10:18 pm

      Ich war heute fleißig beim Laub-und Apfelzusammenrechen. Die Hälfte der Äpfel fällt unreif und verfault oder zu klein, auf jeden Fall mit Macken, herunter. Natur pur. 😉
      Die wirklich Guten sind die ganz oben, die was ganz viel Sonne abbekommen. Die sind reif groß und süß. Ein Gesetz?! Überall anwendbar?!

      • federleichtes
        September 18, 2014 um 11:04 pm

        Vorgestern waren wir bei unseren Freunden im Kleingarten. Sinaida pflückte uns ein paar Boskops ab. Und sagte, das sind die von ganz unten, die oberen Blüten wären verhagelt worden.

        Jedenfalls lasse ich mir weder in den Arsch schießen, noch renne ich in die Gewehre. Für beide Varianten gibt’s nämlich Experden.

        Gruß
        Wolfgang

        • tulacelinastonebridge
          September 19, 2014 um 8:58 am

          Einen schönen guten Morgen, federleichte…… 🙂

          aha, verhagelt, na den Baum wird´s wurscht sein.

          Wenn´´s ein kleiner Baum war, so hat der ja fast nur paradiesische Äpfel, eh klar….der beschattet sich ja nur ganz wenig selbst. 😉

          Werdet wie die Kinder……

          Liebe Grüße

          • September 19, 2014 um 11:14 am

            @ tulacelinastonebridge:

            „Werdet wie die Kinder……“:

            Wie deutest du das?
            Welche Aufforderung steckt darin?

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • tulacelinastonebridge
            September 19, 2014 um 11:36 am

            Hi, Wolfgang…..wenn wir bei dem Beispiel – Apfelbaum – bleiben.
            Werdet wie die Kinder….. sich jeder Beschattung entledigen, nur mehr das Wesentliche sein……der kleine Apfelbaum hat fast nur hervorragende Früchte, da es wenig Beschattung und viel Sonne gibt.

            Ich bin überzeugt, das der Baum im Paradiesgarten nur einen perfekten Apfel hervorbrachte, gereift vom ewigen Licht. 😉

            Liebe grüße Dir

      • September 19, 2014 um 11:07 am

        @ tulacelinastonebridge

        „Ich war heute fleißig beim Laub-und Apfelzusammenrechen.
        Die Hälfte der Äpfel fällt unreif und verfault oder zu klein, auf jeden Fall mit Macken, herunter. Natur pur. 😉
        Die wirklich Guten sind die ganz oben, die was ganz viel Sonne abbekommen.
        Die sind reif groß und süß. Ein Gesetz?! Überall anwendbar?!“

        Auf jeden Fall!
        AUCH darin zeigt sich das universelle / höchste Prinzip. Es gibt kein anderes.
        Und das gilt auch für den Menschen:

        Wo die Rahmenbedingungen gut sind, sind auch die Ergebnisse gut. Und umgekehrt.

        Folglich kann die von viel Unglücklichsein und Krankheit geplagte zivilisierte Gesellschaft sich fragen, warum das / sie so ist.

        Jeder einzelne Mensch hat das Potenzial, die Rahmenbedingungen für das Gedeihen seiner selbst – seines WAHREN SELBST, seiner Seele, seines „höheren“ Bewußtseins, zu verbessern.
        Das kann damit beginnen, daß man anfängt, dem inneren „Seelen-SAMEN“ Aufmerksamkeit (Anerkennung, Bewußtsein, Liebe) zu schenken, damit er erst einmal aufgehen und zum ersten Wachstum kommen kann.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

        • tulacelinastonebridge
          September 19, 2014 um 7:55 pm

          Genau heureka…..Seelen-Samen, die innere Sonne sozusagen. 🙂 Die Seelen-Sonne scheint, ob´s regnet oder schneit oder ob der Himmel bewölkt ist.
          Schafft es der Seelen-Samen, der ja bei allen der selbe ist, einen Paradies-Apfel wachsen zu lassen auch wenn der Himmel wolkenverhangen ist, sozusagen in unsere jetzigen Welt? 😉

          • September 19, 2014 um 8:01 pm

            @Tula,

            Sie sind nicht der Samen, Sie sind lediglich das Fruchtfleisch.

            Nun schreien Sie ruhig wieder ihren Hass hinaus.

          • September 19, 2014 um 10:51 pm

            @ tulacelinastonebridge

            „Schafft es der Seelen-Samen, der ja bei allen der selbe ist, einen Paradies-Apfel wachsen zu lassen auch wenn der Himmel wolkenverhangen ist, sozusagen in unsere jetzigen Welt? ;-)“

            Auch in einer sehr kranken Gesellschaft wie der zivilisierten ist es dem Einzelnen möglich, seinem Seelen-Samen die erforderliche Aufmerksamkeit / Liebe zu schenken, die ihn keimen und wachsen läßt. Ich sehe das bei mir wie auch bei einigen anderen Menschen.

            Bei manchen dieser „Seelen-Gärtner“ geht es auf dem Wege durch die „Hölle“ – wie beim „verlorenen Sohn“, der dann zum Vater heimkehrt – bzw. durch die schwere Krise (wie bei mir). Bei manchen trifft der Spruch zu:
            „Und wenn du denkst, es geht nicht(s) mehr, dann scheint von fern ein Lichtlein her.“
            Dieser Spruch hing bei meiner Großmutter an der Wand.

            Ich sah aber in der Krise 1987 nicht das „Lichtlein“, sondern wollte mich umbringen und mußte mit Hilfe des Himmels gerettet werden.

            Ein sehr guter Freund sah in der Krise das „Lichtlein“ und folgte ihm. Der hatte vor 12 Jahren eine schwere Psychose (Diagnose: Schizophrenie) und war ein „Wrack“, als ich ihn kennenlernte. Dann erzählte ich ihm meine Erkenntnisse – und jetzt „blüht“ er auf und sein spirituelles „Fundament“ trägt ihn nun.

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • stonebridge
            September 20, 2014 um 9:35 am

            Danke heureka, dein von dir Erlebtes, kann ich genauso in meinem Leben und den Leben anderer sehen.
            Ein Leben ist oft nur ausgefüllt von der Verweigerung nach innen zu schauen aber wenn jemand dann das Licht „gerochen“ hat, gibt es kein halten mehr.

            Auch die Welt im außen bleibt nicht stehen, es werden neue Erfindungen gemacht, wir werden unsere Umweltprobleme in den Griff bekommen, keiner wird mehr hungern müssen und der Planet und seine Bewohner werden nicht mehr isoliert von der belebten Allumgebung mehr sein.

            Das ist unsere Zukunft, vielleicht wird’s ein bisschen zäh werden. Im obigen „Lichtarbeiterartikel“ beschreibt die Verfasserin ja die zweite Aufweckwelle, ich glaub die wird ein harter Brocken werden, nicht so leicht wie die erste.

            Aufwachen bedeutet nach innen zu gehen um außen das Paradies zu schaffen. 🙂

            Guten Morgen euch Allen

            Tula

          • September 20, 2014 um 12:12 pm

            @ stonebrige – und alle:

            Ich danke dir.

            Wenn man sich mal die Zeit nimmt – bzw. den Mut nähme – über unsere Situation offen und ehrlich und ohne Selbstbetrug nachzudenken, muß man – glaube ich, so wie ich – zu dem Gedanken kommen, daß die Voraussetzungen für die Lösung der „Welt-Problematik“ („Globale Krise“) kaum je günstiger waren als JETZT.

            Einige Beispiele:

            Die Nahrungsmittel-Produktion ist durch Wissenschaft und Technik optimiert. Abgesehen vom Verteilungs- / Distributionsproblem ist eigentlich für ALLE genug da.
            Wenn wir JETZT mit Hilfe der grundlegenden, wahren, HEILUNG lernen, mit WENIGER zufrieden / glücklich zu sein, werden Ressourcen frei, Nahrungsmittel aus Gebieten des Überflusses in Gebiete des Mangels zu schaffen.

            GELD ist mehr als genug da! Es ist nur z.T. in den „falschen Händen“ bzw. wird für mehr oder weniger sinnlose Zwecke eingesetzt. Die wahre Heilung kann auch in diesem Bereich zu Entkrampfung und Änderungen der Verteilung führen und ganz neue Perspektiven eröffnen, neue Dinge möglich machen.

            Die globale Vernetzung der Geld-, Waren- und Informationsflüsse macht es möglich, entsprechend GLOBAL Ausgleich(e) zu schaffen. Die Möglichkeiten der globalen Kommunikation (IT, Internet, Telefon, usw.) macht es möglich, den größten Teil der Menschen weltweit fast gleichzeitig zu erreichen. Eine wichtige, entscheidende, lebensrettende, usw. Information würde innerhalb EINES TAGES überall in der Welt den Menschen zur Verfügung stehen.

            Ein bisschen Technik, ein bisschen Geld und persönlicher Einsatz würden ausreichen, eine wichtige Information in die Mailboxen oder sonstigen Empfangsmedien von Millionen oder zig Millionen Menschen zu senden, die z.T. von sich aus die Information auch noch weiterverbreiten könnten.

            Wie müßte eine solche – „erlösende, befreiende“ – Information aussehen?
            Was muß man den Menschen weltweit mitteilen, um sie aus der „latenten Depression“ herauszuholen, aus der „relativen Resignation“, aus der „latenten Angst“, aus dem „Aggressionspotenzial“ (gegen irgendwelche – unzutreffenden! – Feindbilder)?

            Sehr viele Menschen „wettern“ gegen die „böse“ Politik, oder gegen die „bösen“ Banken, die „böse“ Industrie, das „böse“ Militär, usw. usw.

            Aber DAS alles ist NICHT der „Feind“!

            Der „Feind“ ist UNSICHTBAR. Er „versteckt“ sich zum allergrößten Teil im UNBEWUSSTEN / Unterbewußtsein der großen Mehrheit der „normalen“ zivilisierten Menschen.

            Sichtbar sind zum Teil die SYMPTOME, die der „Feind“ verursacht. Aaaaber: da die große Mehrheit der Menschen die gleichen Symptome „produziert“, gelten sie als „normal“ – und kaum jemand hinterfragt sie.

            DAS ist das „teuflische“ an dem „Feind“, den es zu erkennen und zu besiegen gilt. Und das ist gar nicht schwer, wenn man ihn erst einmal erkannt hat und um seine Beschaffenheit – und Anfälligkeit! – weiß. Er ist nur ein aufgeblasener Popanz. Seine „Macht“ bezieht er zum größten Teil aus dem GLAUBEN an ihn. Nur wenn / weil Menschen an ihn GLAUBEN, hat er Macht über sie. Mit dem GLAUBEN geben die Menschen ihre eigene – große! – Macht an diesen Popanz AB!
            Wir können ihm auch einen Namen geben: Ich schlage mal „Angst“ vor. Wer andere Namen für passender hält: Bitte sehr. Kein Problem.

            Das Problem ist, daß die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft ihre eigene – große! – Macht nicht KENNT – und folglich nicht einsetzt.
            Wer davon überzeugt ist, keine Macht zu besitzen, also machtlos zu sein, der IST es auch. Denn das geht – wie alles in diesem Universum – nach dem Grundsatz:
            „Dir geschehe nach deinem Glauben“.

            Wer sich für ein „Opfer“ / „Spielball“ der Geschehnisse hält, erlebt sich subjektiv auch so. Denn das „Unbewußte / Unterbewußtsein“, das schöpferische Bewußtsein, die KRAFT, der GEIST, GESTALTET es der Vorstellung entsprechend.

            Das Gegenteil ist genauso wahr: Wer sich für den Schöpfer seines Lebens hält und auf seine Kraft / Macht vertraut, der erlebt sich DEM entsprechend. Auch DAS macht der schöpferische Geist – der eigenen Vorstellung entsprechend.

            Also: Jeder Mensch ist in Wahrheit der Schöpfer seines Lebens(verlaufs), seines subjektiven Erlebens. Wir sind FREI – und können wählen.

            ALLES ist möglich. Wir leben in einem Universum der unbegrenzten Potenziale / Möglichkeiten. Wir haben u.a. das Potenzial, diesen Planeten in Staub zu verwandeln ebenso wie die Möglichkeit, (wieder?) ein Paradies auf Erden zu schaffen.
            Ich habe mich 1992 für das letztere entschieden.
            Ich glaube an die KRAFT und VERTRAUE ihr.
            Es lohnt sich wirklich, sie kennenzulernen!

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

  9. Gerd Zimmermann
    September 18, 2014 um 10:36 pm

    Eva, schoener Name, man auch durch denken……

    Wie wahr, wie wahr….. sich von der Doktrin des Mainsteams befreien.

    Gruss Gerd

  10. September 19, 2014 um 12:34 am

    Hallo, habe ja schon des öfteren versucht zu erklären, dass wir Demokratie haben. Und zwar so wie ursprünglich im alten Griechenland gedacht und praktiziert. Unter Demos wird ja nicht das Volk an sich sondern das Staatsvolk verstanden, was bedeutete es gehörten die dazu die „wat ham“. Die Besitzenden. Nicht dazu gehören Besitzlose, Bauern, Frauen, Sklaven….Wer zum Demos gehörte hatte Pflichten gegenüber dem Gemeinwesen zu erfüllen, wobei der Besitz eingesetzt wurde, die Ausrüstung des Heeres z.B. Daraus ergaben sich wohl sicher auch manche Privilegien. – Heute ist es nicht viel anders, es bestimmen die die „wat ham“, allerdings verlieren sie das Wohl des Gemeinwesens aus den Augen und aus dem Sinn. Also doch keine Demokratie.
    Sah gestern auf der Ostsee kurz vor Rostock einen Verband von sieben Kriegsschiffen ohne deutlich sichtbare Hoheitszeichen „im Namen der Demokratie“ patroullieren oder was weiß ich….

    Grüße
    Martina

    • September 19, 2014 um 12:39 am

      Danke nochmal für Deine Differenzierung. Ja, diese alte Demokratie war definitiv auch schon nur für die 10% (oder weniger) zuträglich …

    • chattison
      September 19, 2014 um 9:29 am

      Und man sollte nicht müde werden es zu betonen:
      In Wahrheit zählen auch bei der öffentlichen Wahl im Zweifelsflle nur die Stimen derer, die tatsächlich StaatsBÜRGER sind!
      Und das sind die Allerwenigsten, da die in jedem Einzelfalle erst beantragt werden muss!

      Jede bundespubertäre Regierung kann also ganz legitim Stimmen die nicht von Staatsbürgern, sondern nur von Staatsangehörigen abgegeben wurden, ignorieren!

      • maretina
        September 19, 2014 um 2:32 pm

        😉
        In diesem Falle schützt Nichtwissen nicht vor Schaden. Wie in allen anderen Fällen auch. (Warum nur denke ich gerade an Sklaven?)

  11. federleichtes
    September 19, 2014 um 2:47 pm

    Es geht um einen Apfelbaum, der tatsächlich relativ klein ist.
    Tulacelinastonebridge (sehr nett, aus einer bewundernswerten Stille heraus):

    „… der beschattet sich ja nur ganz wenig selbst. ;-)“

    So. Soso: Der Schatten also.

    Mensch steht in vielerlei Schatten. Beschattet von seinen Ahnen, beschattet von seiner Erziehung, beschattet von seinem gesellschaftlich geprägten Erleben. Einige behaupten gar, der Mensch selber sei nur ein Schatten. Wie gut, dass es wenigstens Lichtarbeiter gibt. Vielleicht gelingt es so, diese vielen Schatten besser zu beleuchten. Vielleicht führt diese Arbeit dazu, zu sagen: Ich bin ein Schatten, auch nicht schlecht. Das Boskopbäumchen bewertet seine Äpfelchen jedenfalls nicht, und die Äpfelchen ihn auch nicht. Er leidet weder unter einer Demokratie- noch unter einer Kommunismus-Geisteskrankheit. Er macht, was innerhalb eines kleinen Gartens und im Geiste seiner Boskop-Familie machbar ist.

    Das macht der Mensch im Grunde auch, das Machbare. Nur wachsen aus seinem Geiste heraus eben keine Boskops. Menschengeist entwurzelt die Existenz und rast in einem Tunnel auf der Suche nach Licht. Wau, dieser Geist, der von sich selber so begeistert ist, dass er immer schneller rast. Obwohl er nur glaubt, er befinde sich in einem Tunnel, glaubt, es gäbe ein Ende des Tunnels, und glaubt, was er sieht, sei Licht. Ich möchte diesen Geist als intrinsischen Motivationsantrieb beschreiben. Das Tolle am Menschen ist, und damit beende ich meinen Ausfluch ins Reich des Glaubens, dass er glaubt, er sei dieser Geist. Wenn ein Boskopbäumchen das auch glauben könnte, herrjemineh, welch ein Gedränge in diesem elenden Tunnel.

    Nene, der Mensch ist schon etwas ganz Besonderes. Ich könnte mir vorstellen, dass Menschen ein Gesamtbewusstsein erfunden haben, weil diese Instanz das Staunen bewältigen kann, wozu Mensch in seiner Raserei nicht mehr befähigt ist.

    Allen einen guten Tag.
    Wolfgang

    • chattison
      September 19, 2014 um 3:36 pm

      Das Tolle am Menschen ist, und damit beende ich meinen Ausfluch ins Reich des Glaubens, dass er glaubt, er sei dieser Geist.

      Der Mensch ist sowenig dieser Geist, wie der Magnet der Magnetismus ist^^

      • federleichtes
        September 19, 2014 um 4:12 pm

        Dazu fiel mir spontan das Wesen des Fluchs“ ein. Lassen Sie sich verfluchen? Glauben Sie, verflucht zu sein? Rhetorische Fragen, klar.

        Und ich denke an die sieben Plagen. Was die Demokratie betrifft, möchte ich sie nicht direkt als Plage benennen.
        Eher die Politik.
        Auch das Eigentum.
        Auch den Faschismus.
        Auch die Lüge.
        Auch das Gehirn.
        Auch „Gott“.

        Das sind erst sechs. Ich rechne fest mit Ihrer Unterstützung.

        Verflucht sind nur die, die sich verfluchen lassen. Die an den Fluch glauben, sich der Politik, dem Eigentum, der Lüge, ihrem Gerhirn und Gott hingeben. Vielleicht ist Hingabe dann der siebte Fluch, der die sechs Flüche erst zu aktiven Flüchen werden lässt?

        Danke
        Wolfgang.

      • September 19, 2014 um 9:57 pm

        @ chattison:

        Es gibt DEN Geist (= GE-IST, die Gesamtheit des Seins), den „VATER“; den Schöpfer der Materie (mater = Mutter).
        Der Mensch ist dieser Geist in allen seinen Aggregat-Zuständen – einschließlich des Ursprungs-Zustandes, der freien, nicht-materiegebundenen, feinstofflichen, Energie; der SEINS-Energie bzw. BEWUSST-SEINS-Energie, Schöpfer-Kraft. Auch der Mensch ist Schöpfer. Schöpfer seines individuellen Bewußtseins und Lebens, seines Glückes und seiner Gesundheit.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

    • tulacelinastonebridge
      September 19, 2014 um 8:06 pm

      federleichtes…… ja was glaubt der Apfel, ein verfaulter Apfel glaubt, das dies ein Apfel sei.
      Ein Verwurmter glaubt das dies ein Apfel sei, ein Unreifer glaubt das dies ein Apfel sei.
      Ein kaum befruchteter Apfel, der beim ersten Wind zum Boden fällt, glaubt das dies ein Apfel sei, ein im Schatten wachsender Apfel glaubt das dies Schicksal sei????????
      Wenn du wieder zum Start gehst, zum ersten Apfel überhaupt, dieser Apfel wird wissen das er Alles ist. 😉

  12. maretina
    September 19, 2014 um 3:48 pm

    Man, man, auch heruntergefallene Äpfel bieten noch Möglichkeiten des Genusses. Apfelmus z.B., oder Tiere die die heruntergefallenen Äpfel zum Fressen gerne haben.Humusbildung ist auch noch möglich. Auch das ist Vollendung eines Apfellebens.
    Frei zu übertragen auf jede Art von Leben, auch auf Menschenleben.

    • September 19, 2014 um 5:11 pm

      Die Frucht des Baumes ist der Samen, nicht das den Samen umgebene Fruchtfleisch.

      • September 19, 2014 um 5:18 pm

        Ja, mit Saatgut weiß auch der Zeitgeist gut umzugehen, zumindest um seine Zwecke erfüllt zu bekommen. Manche Saat erscheint dabei in einem anderen Licht, wobei der Zeitgeist nichts mit der Saat der ANDEREN am Hut hat, sondern diese einzig von uns EINEN in einem “falschen Licht“ betrachtet wird:

        http://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/pflanzen/wuergefeigen

        Das Thema der Parasiten hatten wir ja kürzlich erst.

        Gruß Guido

    • tulacelinastonebridge
      September 19, 2014 um 8:12 pm

      maretina, ja unsere Igel fressen sich auch fett an den halb verfaulten Äpfel, das ist das wunderbare an der Natur, es ist ein Kreislauf der alles verwertet, alles wird wieder zu Kompost und neues Leben entsteht daraus. Ein Kreislauf, ein Inkarnationskreislauf.
      Aber immer wieder in dem gleichen Kreis zu laufen 😯 , tja da will unsereins doch mal was anderes sehen. 😉

      • maretina
        September 19, 2014 um 8:52 pm

        Es entsteht ja in diesem Kreislauf des Lebens nie das Selbe, eher Ähnliches, selten Gleiches. Die Bedingungen ändern sich, unmerklich. aber sie ändern sich. So wird es wohl auch im nächsten Jahr (hoffentlich) wieder Äpfel geben, aber nicht die von diesem Jahr. Veränderter Säuregrad, andere Größe, weniger oder mehr Gesamternte…
        Sieht doch für uns so ähnlich aus. Wir laufen im Kreis, sprich Hamsterrad, bis wir fähig werden die Perspektive zu ändern, zu erweitern. Das ist wohl ein Lernprozess. Und wir schlagen uns eben solange mit den immer gleichen Problemen in verschiedenen Kostümierungen herum bis wir lernen mit ihnen umzugehen. Dann und nur dann besteht die Chance dass aus dem Kreis eine (aufsteigende) Spirale wird. Naja, so ungefähr. 😉

  13. federleichtes
    September 19, 2014 um 7:10 pm

    Das geschlechtslose Bewusstsein hilft wenig beim Erkennen demokratischer Hintergründe. Ich gönne mir etwa ein Mal im Monat ein Video – heute dieses. „Kölle Alaf“, dass Köln hier eine Rolle spielt, ist mir eher wurscht, da ich vermuten darf, dass „Köln“ eine Kugel und überall ist.

    Gruß
    Wolfgang

  14. federleichtes
    September 19, 2014 um 7:32 pm

    Marian:

    „… dass wir dabei sind, diesem Gott gerade erst eine Gestalt zu geben?“

    Bedeutete das, Menschen GEBEN diesem Gott seine Gestalt?
    Oder Menschen lassen – entsprechend eines Teils ihrer Veranlagung – (nur) eine bereits vorhandene „Gestalt“ erscheinen?

    Gruß
    Wolfgang

    • September 19, 2014 um 7:51 pm

      Ich denke, dass die Menschen diesem Gott seine Gestalt GEBEN.
      Meiner eigenen Erfahrung nach hat der Mensch nämlich durchaus die Möglichkeit der Wahl.
      Wie schon einmal an anderer Stelle erwähnt, sind es nicht die großen Entscheidungen, sondern die Vielzahl der kleinen, die sich aneinanderreihen und in ihrer Gesamtsumme für die entsprechende Dynamik sorgen. Das Ganze natürlich unter der Berücksichtigung der konkreten Situation, in der ein Mensch steckt.

      Einen für sich frei schwebenden feindseligen Geist, der die Menschen nur benutzt oder sich in ihre Veranlagung einnistet, halte ich für wenig plausibel. Das hat nur wieder mit der Ablehnung von Verantwortung zu tun. Ich denke schon, dass wir für die Systeme und Technologien (= Gott), die wir uns erschaffen, auch verantwortlich sind.

      • federleichtes
        September 19, 2014 um 8:27 pm

        „… hat der Mensch nämlich durchaus die Möglichkeit der Wahl.“

        Voll korrekt. Wie sonst sollte ein Äquivalent zu Feindseligkeit entstehen.

        „… in ihrer Gesamtsumme für die entsprechende Dynamik sorgen.

        Voll korrekt. Könnte man auch anders rum beschreiben: Das Äquivlant (Valenz – Rolle) will eine Dynamik (Wille, Absicht, Plan) die der Mensch programmhaft erlebt.

        „Das hat nur wieder mit der Ablehnung von Verantwortung zu tun.“

        Verantwortung ist nicht mal Ebene, auf der das Leben agiert. Wenn das Leben bereits erschaffenes Produkt ist, wie sollte man Leben Odem mit schlechtem Mundgeruch?) für seine Erschaffung verantworten können. Wenn überhaupt, ist die Ursache/Verursachung von Leben verantwortlich – nach meinem Verständnis.

        Ich sprach hier hin und wieder von dem sehr speziellen Leben, das Menschen führen. Tiere führen auch ein Leben, einige sagen, instinktiv, ich sage in einem Bewusstsein, das Menschen relativ fremd (eben wegen der Negierung, Verfeindseligung des Körperlichen, oder auch eines natürlichen Bewusstseins) ist.
        So sind Tiere für ihre Lebensführung, eigentlich ihre Gesamterscheinung (Gestalt, Dynamik) nicht verantwortlich. Und der Mensch, aggressiv, gemein, rachsüchtig, süchtig per se, soll verantwortlich sein für seine auch noch sehr spezielle Veranlagung – ne, der Idee folge ich nicht. Zumal sie leicht identifzierbar ist als Idee (Freier Wille, Verantwortung, Schuld, Strafe), um Feindseligkeit zu schüren.

        Allerdings, ich erkläre mich hiermit verantwortlich für die Erfindung des Fahrrades; bis auf Weiteres.

        Danke und Gruß
        Wiolfgang

        • September 19, 2014 um 9:55 pm

          Leben ist kein „erschaffenes Produkt“, dh. es gibt keinen Geist oder Schöpfer, der dafür verantwortlich zeichnet.
          Leben ist meiner Ansicht nach das freie Spiel der Polaritäten, die sich wechselseitig ins Sein rufen. Denn SEIN funktioniert nun mal über die Wahrnehmung, und diese funktioniert zuerst mal über die Unterschiede.

          Gleichzeitig mit Bindungskräften entstehen also mit diesen verschränkte Trennkräfte, ebenso wie gleichzeitig miteinander verschränkte Teilchen entstehen, deren Spin gegenläufig ist. Materie ist das Resultat dieser gegenläufigen Kräfte.

          Es geht darum, diese gegenläufigen Tendenzen, Anziehung und Abstoßung, eben das Unversöhnliche zu versöhnen. Diese Versöhnung von eigentlich Unversöhnlichem IST Leben bzw. Sein. Alles, was lebt, sind gelungene Versuche dieser Versöhnung. Die Natur zeigt uns in tausenden von Beispielen, welche unterschiedlichen Gesichter diese Versöhnung auf den unterschiedlichen Ebenen haben kann. So entsteht Vielfalt. Es gibt nicht eine einzige Lösung, sondern in jedem Augenblick Milliarden von Lösungen, immer wieder neu, immer wieder staunenswert. Was sich bewährt hat, kommt in neuen Formen und Variationen manchmal wieder, was sich nicht bewährt hat, versinkt im Vergessen. Damit ist Leben das für uns sichtbare Antlitz dessen, was auf seiner nicht-sichtbaren Seite als „Liebe“ bezeichnet wird.

          Angetrieben wird dieses Spiel der Liebe vom Lebenswunsch, der jedem Lebewesen immanent ist. Jedes Lebewesen ist der verkörperte Wunsch zu sein und versucht, diesen Wunsch so gut es geht zu leben, ihm Form und Ausdruck zu geben. Angetrieben von diesem Wunsch nach Leben, kommen sich verschiedene Lebewesen natürlich in die Quere, verschärft durch die Tatsache, dass eines das andere fressen muss und existenziell von allen anderen abhängig ist, um selber zu leben. Und genau hier an diesem Punkt, den wir mit der Ratio nicht begreifen können, findet die Versöhnung statt. Leben IST die Versöhnung der Gegensätze, bis hin zur Versöhnung des großen Gegensatzpaares von Leben und Tod.

          Das ist in meinen Augen das Gegenteil von Feindseligkeit.

          Ich teile nicht Deine Ansicht, dass das Leben als solches feindselig und der arme Mensch das hilflose Opfer einer dem Leben immanenten Feindseligkeit ist und irgendein Problem, dass das Leben mit sich selbst hat, ausagieren muss. Für mich ist das Leben kein Odem mit schlechtem Mundgeruch, und falls Du im Laufe Deines Lebens wirklich zu diesem vernichtenden Urteil gekommen bist, ist Dir mein Mitgefühl, selbst wenn Du es nicht haben willst, sicher. Denn in so einem Urteil höre ich die Trauer, die dahintersteckt, um nicht zu sagen, die Verbitterung heraus.

  15. September 20, 2014 um 2:29 pm

    Marian:

    „Ich teile nicht Deine Ansicht, dass das Leben als solches feindselig und der arme Mensch das hilflose Opfer einer dem Leben immanenten Feindseligkeit ist “

    Das ist nicht meine Ansicht, auch nicht meine Erfahrung. Ich vertrete hier – und nur hier – in hunderten von Beiträgen die Auffassung, Leben sei ambivalent. Es schaffe Feinseligkeit, um DARAUS (Mittel zum Zweck) ein Bewusstsein über Feindseligkeit entwickeln zu können. Und genauso ambivalent zeigt sich Mensch, als mehr feindselig und als mehr bewusstseinsfördernd.
    Mein Konzept kann falsch sein, auch wenn es aus jahrelangen und vielfältigen Beobachtungen und einem breit gefächertem Studium verschiedenster Disziplinen abgeleitet ist. Und ich werde dieses Konzept SOFORT verändern, wenn es ein für mich plausibleres gibt.

    Erwähnen möchte ich, dass wir hier hier mit einigen an Problemlösungen ebenfalls sehr interessierten Menschen an einem Konzept arbeiteten. Was dabei heraus kam, bestätigte mein Konzept nicht nur, es erhärtete verschiedene begleitende Faktoren, die ich wegen fehlendem Wissen und mangelnder Erfahrung selber nur vage beschreiben konnte.

    Du bist nicht der erste, der mir eine Analyse dieser Art umhängt:

    „Denn in so einem Urteil höre ich die Trauer, die dahintersteckt, um nicht zu sagen, die Verbitterung heraus.“

    In meinem Erleben kommt weder Trauer noch Verbitterung vor, nicht mal, wenn mir derartige „Wahr“nehmungen begegnen. Da wünsche ich mir sogar, dieser Eindruck möge sich erhalten, ich sei ein verbitterter, trauriger alter Mann. Noch besser wäre die Wahrnehmung, ich sei auch verrückt. Da gibt’s für das Wahr keine Gänsebeinchen – weil es stimmt, wenn ein Mensch für eine verkommene Gesellschaft und eine verelendete Welt sein Leben gibt. Na gut, also auch verrückt, aber ungebrochen. Weil ich weiß, das und auch wie Versöhnung funktioniert. Dass dieses Wissen und meine Erfahrungen damit die Welt nicht besser, vielleicht sogar schlechter machen, ist nicht mein Problem.

    Ich fahr dann mal, bevor ich ein Problem bekomme.

    Danke und Gruß
    Wolfgang

    • September 20, 2014 um 4:08 pm

      @ Wolfgang

      Dein Konzept ist mir trotz allem noch nicht klar geworden. Einmal sagst Du, nicht das Leben ist feindselig, sondern die Ursache (der Schöpfer?), die für das Leben verantwortlich ist. Also das, was hinter dem Leben steht. Ein andermal sagst Du, das Leben ist feindselig, sodass ich den Eindruck gewonnen habe, Du fändest es besser, überhaupt nicht verkörpert zu sein bzw. du sitzt deine Zeit als Lebewesen ab, um damit dem Leben seinen Willen zu lassen. In einem anderen Mail machst Du Andeutungen, dass Däniken und noch so ein Typ, dessen Name ich vergessen habe, Dir die Augen geöffnet hätten. Dann sagst Du wieder, das Leben ist ein schlechter Mundgeruch. Und in diesem Kommentar schwächst Du das Ganze dahingehend ab, dass Du sagst, das Leben sei ambivalent. Entschuldige bitte, aber in diesem Durcheinander finde ich mich nicht zurecht, obwohl ich sehr gern verstehen würde, was Du jetzt wirklich meinst.

      Wenn viele Menschen an einem Konzept arbeiten, ist das noch lange keine Garantie dafür, dass das Konzept was taugt. Ich wiederhole jetzt noch einmal das Konzept, das du erarbeitet und mit den anderen zusammen gegengeprüft hast:

      „Das Leben schafft Feindseligkeit, um DARAUS ein Bewusstsein über Feindseligkeit entwickeln zu können.“

      Tut mir Leid, in meinen Augen ist das eine Tautologie, die überhaupt nichts aussagt, denn für mich sind Leben und Bewusstsein die beiden Seiten derselben Medaille. Leben ist in meinem Weltbild mit Bewusstsein identisch. Aber selbst, wenn Leben und Bewusstsein nicht identisch sind, ist das in meinen Augen kein Satz, der besonders viel Sinn macht.

      Wo ist dieses Bewusstsein in Deinem Weltbild angesiedelt? Ist Bewusstsein das pure Nichts? Oder feinstofflich wie bei gewissen anderen Kommentatoren hier? Was ist bewusstloses Leben? Ich glaube mich zu erinnern, dass du einmal davon gesprochen hast, dass Tiere und Pflanzen voll bewusst sind. Ja, was jetzt?

      Und nur mal angenommen, es wäre so wie du sagst: Das Leben schafft Feindseligkeit, um DARAUS ein Bewusstsein über Feindseligkeit entwickeln zu können – Warum leiden dann die Menschen unter Feindseligkeit? Warum nehmen wir die Feindseligkeit nicht als gegeben hin so wie wir die Jahreszeiten als gegeben hinnehmen? Das Leben schafft die Jahreszeiten, um ein Bewusstsein über die Jahreszeiten zu entwickeln. Das Leben schafft die Feindseligkeit, um ein Bewusstsein über die Feindseligkeit zu entwickeln. Ja, und? Was soll das? Genausogut kann man auch sagen: das Leben ist, wie es ist. Etwaige Gehirnverrenkungen kann man genausogut weglassen.

      Ein anderer Gedanke meinerseits dazu: Du meinst also, die höchste Priorität des Lebens besteht darin, Bewusstsein zu entwickeln, über sich selbst, über die verschiedenen Aspekte wie Jahreszeiten, Feindseligkeit, was auch immer. Dem Leben ist also Bewusstsein sozusagen wichtiger als das Leiden und die Qual seiner Verkörperungen, die das Leben selbst sind? Wenn das Bewusstsein über das Leben wichtiger ist als das Leben selbst oder sonst was, dann muss dem Leben auch daran gelegen sein, Bewusstsein über seine eigene Vernichtung zu erlangen. In dieser Auffassung wird das Leben sich selbst endgültig zerstören müssen, um damit das Bewusstsein seiner endgültigen Zerstörung zu entwickeln.
      Ist das dann in Deiner Denkweise die Vollendung?
      Stellt sich die Frage, warum sich das Leben nicht schon längst selbst vernichtet hat?
      Ach, so: es muss ja erst noch Bewusstsein über Feindseligkeit erlangen.
      Allerdings tut es das seit bereits wieviel tausend Jahren? Und hat immer noch nicht kapiert, was Feindseligkeit ist?

      Also, mal Klartext geredet: ich finde, bei diesem Konzept hakt es hinten und vorne.

      Bist Du der Auffassung, dass Du Dein Leben für eine verkommene Gesellschaft und eine verelendete Welt gibst? Hört sich irgendwie nach einem Höllentrip an. Lebst Du in der Hölle?
      Beim Ruhrpott habe ich das ja schon manchmal vermutet, aber dass es so schlimm ist 🙂

      Letzte Frage: Suchst Du überhaupt noch nach einem plausibleren Konzept? Oder hast Du Dich in dieser Deiner Sichtweise nicht bereits eingerichtet?

      Ich denke, wir haben Freiheit in dem, wie wir uns das Sein und das Leben erklären. Möglicherweise ist es so, dass das Sein und das Leben uns sogar das Gesicht zeigen, das wir unbedingt sehen wollen. Das geht ganz ohne Hokuspokus und fünfte Dimension und Allmachtshirngespinste wie bei manchen, die glauben, sie wären Gott oder Gottes Helfer und bald soweit, Materie beliebig erscheinen zu lassen.

      • federleichtes
        September 20, 2014 um 5:51 pm

        Dein Wissen, Deine Erfahrungen, Deine Wahrnehmungsfähigkeiten und Deine Lebenseinstellungen sind andere, als meine. Belassen wir es – ganz trocken ohne Haken und Ösen – dabei, dass Du nicht mein Analytiker sein kannst, und ich nicht Deiner.

        Danke für Dein Verständnis
        Wolfgang

        • September 21, 2014 um 7:06 am

          Ich nehme zur Kenntnis, dass Du weder Dich noch Dein Konzept hinterfragen lassen willst. Ebenso, dass Du meine Fragen nicht beantworten willst.

          Meinerseits möchte ich darauf hinweisen, dass der letzte Absatz nicht auf Dich gemünzt war, sondern auf andere Kommentatoren hier im Blog. Möglicherweise kam das missverständlich rüber.

          Wichtig ist mir hingegen, herauszustellen, dass Freiheit und Autonomie (in dem Sinne, dass man im Einklang mit seinen eigenen Gefühlen sein eigenes Leben lebt) und Verantwortung eine Einheit bilden. Für dieses Konzept, das Du in die Welt setzt, ohne Kritik daran zu dulden, und für die daraus entstehenden Folgen trägst Du die Verantwortung.

          Ich nehme meine Verantwortung wahr, dieses Konzept abzulehnen, weil es die Feindseligkeit in der Welt meiner Ansicht nach nicht vermindert, sondern in seinem Kern selber etwas Feindseliges hat.

          Ich bedauere, dass Du einen Austausch darüber ablehnst.

          • federleichtes
            September 21, 2014 um 2:06 pm

            Ich lehen einen Austausch ab, wenn es nichts zu tauschen gibt. Ich lehne einen weiteren Austausch ab, wenn es Zeit braucht. Die gaben wir uns hier im Miteinander immer – und Du nahmst sie Dir, als Du auf etwa zehn direkte Kommentrare von mir nicht antwortetest. So geht das.

            „Für dieses Konzept, das Du in die Welt setzt, ohne Kritik daran zu dulden, und für die daraus entstehenden Folgen trägst Du die Verantwortung.“

            An diesem Satz lässt sich der Grund für meinen Widerwillen bestens ablesen. Du verdrehst meine Aussagen, stellst Dich weisend über mich, um mit Druck Wirkung für Deine Standpunkte zu erzeugen. Funktioniert bei mir eben nicht, weil Verantwortung Teil des Schuld-Konzeptes ist.

            Guido ist derzeit offensichtlich der bessere Gesprächspartner für Dich, und für mich sind andere Gesprächspartner derzeit besser. Darum geht’s doch, das etwas besser wird.

            Schönen Sonntag Dir.
            Wolfgang

          • September 21, 2014 um 2:57 pm

            Lieber Wolfgang,

            jetzt lasse mal die Kirche im Dorf. Wenn ich auf zehn Kommentare von Dir nicht geantwortet habe, dann weil ich vielleicht nichts zu sagen wusste oder weil mir die Kommentare entgangen sind, was in letzter Zeit häufiger vorkommt, bei den vielen kurzen Kommentaren, deren Anzeige dann schnell durchscrollt.

            Wenn Du es so empfindest, dass ich mit Druck Wirkung erzeugen will, dann täuschst Du Dich. Ich will mich von dem distanzieren, was Du sagst. Und das hat einen guten Grund.

            Die Schreiber der Bibel haben Feindseligkeit in Form einer Gottesgestalt veräußerlicht und verabsolutiert. Meiner Ansicht nach machst Du etwas Vergleichbares. Du nimmst die Feindseligkeit aus dem Menschen heraus und siedelst sie woanders an: im Leben oder dem, was dahintersteckt. So kann Feindseligkeit aber nicht aufgelöst werden, deshalb leiden wir heute noch unter der in der Bibel produzierten Feindseligkeit.

            Dass Du gegen den Begriff „Verantwortung“ allergisch bist, habe ich inzwischen begriffen. Meiner Ansicht nach gehören Freiheit, so wie ich sie verstehe, und Verantwortung untrennbar zusammen. Wer keine Verantwortung für sich und seine Handlungen übernimmt, kann nicht frei sein. Deshalb bin ich nicht bereit, auf die Thematisierung von Verantwortung zu verzichten.

            Wenn zu mir einer sagt, dass ich für das verantwortlich bin, was ich im Internet verbreite, erweckt das in mir ein positives und kein Schuldgefühl. Stell Dir vor: ich WILL dafür verantwortlich sein. Und zwar, weil ich vollkommen mit dem einverstanden bin, was ich schreibe.
            Wenn es falsch ist, kann mich ja einer widerlegen.
            Wenn Du nicht für das verantwortlich sein willst, was Du schreibst, finde ich das, gelinde gesagt, merkwürdig.

            Dreh’s einfach um: Wir sind Menschen, deshalb dürfen wir auch „schuldig“ werden. Denn nur aus dem, was wir uns zuschulden kommen lassen, lernen wir etwas. Wenn wir anderen nicht mit voller Absicht schaden, sondern weil wir es nicht besser wissen, ist das nicht feindselig. Feindselig wird es erst, wenn wir wissentlich anderen Schaden zufügen.

            Deswegen Schuld und Verantwortung aber gänzlich abzulehnen – oh Mann!

            Wenn Du es so empfindest, dass ich mit Druck Wirkung erzeugen will, befindest Du Dich in Kategorien von Herrschaftsausübung und Macht.
            Doch darum geht es mir nicht.
            Und wenn Du das noch nicht begriffen hast, kann ich es auch nicht ändern.

            Sei’s drum. Ich merke, dass Du von mir in Ruhe gelassen werden willst.

            Ab jetzt okay. Aber das musste ich noch loswerden.

            Marian

  16. federleichtes
    September 21, 2014 um 3:28 pm

    „Wenn Du es so empfindest, dass ich mit Druck Wirkung erzeugen will, dann täuschst Du Dich.“

    Die Zeit, in der ich gegen derartige Kommentare angehe, ist vorbei. (Vor Jahren hätte ich energisch protestiert, weil ich Druck empfinde – und mich nicht falsch machen lasse)

    Die Zeit, Missverständnisse

    „Du nimmst die Feindseligkeit aus dem Menschen heraus und siedelst sie woanders an: im Leben oder dem, was dahintersteckt.“

    aufzulösen, liegt vor mir.

    Ich habe niemals behauptet, dass mein „Denken“ leicht nachzuvollziehen sei – und niemals erwartet, es nachzuvollziehen. Im Gegenteil erwarte ich von mir, dieses „Gedachte Konzept“ mit meinen Möglichkeiten zu kippen oder zu plausibilisieren. Ich brauche dieses theoretische Konzept nicht für mich, weil ich es lebe. Eine Veränderung des theoretischen Konzeptes würde sehr wahrscheinlich meine Lebensführung nicht (mehr) verändern. Also geht es primär nur darum, ob ein theoretisches Konzept (das das System besser erklärt), das meine Existenz erheblich verbesserte, auch anderen Existenzen der Verbesserung dienen kann. Zeit dafür wär’s eigentlich, oder täusche ich mich?

    Die Fassade vor der „Demokratie“ ist abgebaut. Was war dahinter? Nix außer Feindseligkeit. Die Fassade des Glaubens ist abgebaut. Was war dahinter? Was hinter all den anderen abgebauten Fassaden (Arbeit, Erfolg, Angst) auch war. Und nu? Fahr ich wieder zum Teich und warte auf das nächste Gewitter. Dafür muss Zeit sein.

    Gruß
    Wolfgang

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