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Die Freiheit, die ich meine

Ich möchte gerne einen Artikel von René Cassien hier zur Diskussion stellen, der eine Reihe von Aspekten anspricht, die wir hier immer wieder anklingen ließen: Freiheit, freier Wille, die Botschaft Jesu, und besonders interessant ist für mich die Darstellung und Interpretation des gekreuzigten Jesus, aber lest selbst:

Die Freiheit, die ich meine
Der vorhergehende Beitrag – Sehnsucht nach dem “Starken Mann”– wurde durch Dirk Neu kommentiert und er spricht in diesem Kommentar ein grundsätzliches und bedeutendes Dilemma der Menschheit an, zumindest der Menschheit, die der sog. Westlichen Hemisphäre zugeordnet werden kann.

Ich zitiere Dirk Neu, der wiederum dankens- und bemerkenswerter Weise längere Textpassagen von dem russischen Philosphen Nikolai Alexandrowitsch Berdjajew übernahm und mich dadurch inspirierte den Kommentar zu ergänzen.

Dirk Neu kommentiert:

Sie schreiben:

Somit wandeln sich Antiamerikanismus mitsamt Verschwörungsglauben in einen Alternativimperialismus. Neid auf die Machtfülle der USA treibt diese Ideologie an.

Ich lese viel in den sozialen Netzwerken. Und es nicht einfach nur Neid gegenüber den USA, sondern auch Empörung und Erschütterung angesichts der Unmenschlichkeit und sonstiger Grausamkeiten, angezettelter Kriege etc., die gegenwärtig vor allem auch die Machtfülle der USA in der Welt hervorgerufen hat. Das dabei zumeist eine übergeordnete Zusammenhangssicht hinsichtlich des Kapitalismus nicht vorgenommen wird, das steht außer Frage. In dem Sumpf des globalen Kapitalismus stecken letztlich wir alle mit drin. Die eigene Schuld dabei bekennen, wäre ein erster Schritt, damit sich überhaupt etwas zum Besseren ändern kann.

Und wie sagte der russische Philosoph Berdjajew:

Ein Häufchen Großkapitalisten kann den Wunsch hegen, einen Krieg hervorzurufen, die Kraft des Kapitalismus drängt automatisch dazu. Aber das kann zum Untergang dieser Kapitalisten und ihres Kapitals, zum Untergang des ganzen Regimes führen. Man könnte sagen, dass im eigennützigen Interesse sich Wahnsinn verbirgt.

Mit anderen Worten: Hier sind auch irrationale Kräfte am Werk neben dem unvermeidlich (automatischen) kriegerischen Streben im kapitalistischen Beziehungsgeflecht.

Berdjajew sagte auch:

Im Gegenteil, Mythen sind viel dynamischer als die Realität, und so war es immer in der Geschichte. Abstrakte Gedanken, welche die Form eines Mythos annehmen, können die Geschichte umwenden, können die Gesellschaft radikal verändern. Alle Revolutionen waren auf Mythen gegründet. Auf Mythen stützte sich auch der Konservativismus, z. B. die Idee der heiligen Monarchie. Sogar der so prosaische Kapitalismus war auf den Mythos der heilbringenden und über der Vernunft stehenden natürlichen Ordnung und Harmonie gegründet, welche aus dem Kampf der Interessen hervorgeht.

Viele Menschen glauben deshalb auch gerade heute im reichen Westen noch, dass primäre Menschenrechte, ein menschenwürdiges Leben und “guter” Kapitalismus keinen Widerspruch darstellen. Den Regierenden der USA (und nicht immer pauschal den USA = Antiamerikanismus) an der Spitze wird der Vorwurf gemacht, diesem Grundsatz eines gerechten Kapitalismus absichtlich aus Bereicherungssucht, aus Machtstreben (welches durchaus vorhanden ist) zuwiderzuhandeln. Es ist nicht immer Neid, die die Empörenden umtreibt.

Und wo ist denn für Sie die Freiheit real angesiedelt? Das Freiheit im Kapitalismus eine Illusion ist, darüber braucht man wirklich nicht streiten.

Auch hier Berdjajew:

Die Freiheit des Menschen liegt darin, dass außer dem Reiche des Caesar noch das Reich des Geistes besteht. Die Existenz Gottes wird offenbar in der Existenz des Geistes im Menschen. Und Gott gleicht weder der Naturkraft noch der Macht der Gesellschaft und des Staates. Hier gibt es gar keine Analogien, alle Analogien bedeuten sklavischen Kosmomorphismus und Soziomorphismus im Verstehen Gottes.

Gott ist Freiheit und nicht Notwendigkeit, nicht eine Macht über dem Menschen und der Welt, nicht die oberste, in der Welt wirkende Kausalität. Das, was die Theologen Gnade nennen, indem sie dieselbe mit menschlicher Freiheit verbinden, ist die Wirkung göttlicher Freiheit im Menschen. Man kann sagen, dass die Existenz Gottes die Magna Charta des Menschen ist, seine innere Rechtfertigung im Kampfe für die Freiheit mit Natur und Gesellschaft. Die Würde des Menschen liegt darin, dass er sich nicht dem unter ihm Stehenden unterwirft. Aber dazu muss es etwas geben, was höher ist als er selbst, wenn auch nicht außerhalb seiner und nicht über ihm.

Der Irrtum des Humanismus bestand gar nicht darin, dass er den höheren Wert des Menschen und seine schöpferische Berufung behauptete, sondern darin, dass er zur Selbstgenügsamkeit des Menschen neigte und infolgedessen zu niedrig vom Menschen dachte, indem er ihn für ein ausschließlich natürliches Wesen hielt und das geistige Wesen in ihm nicht sah.

Christus lehrte, dass der Mensch das Ebenbild und Gleichnis Gottes sei, und dadurch wurde die Würde des Menschen als eines freien geistigen Wesens behauptet, der Mensch war kein Sklave der natürlichen Notwendigkeit. Freiheit ist nur in dem Falle möglich, wenn außer dem Reiche des Caesar das Reich des Geistes, d. h. das Reich Gottes existiert. Ich wiederhole es: Gott ist nicht objektives Sein, auf welches rationale Begriffe anwendbar sind, Gott ist Geist.

Die Grundeigenschaft des Geistes ist aber Freiheit. Geist ist nicht Natur. Freiheit kann nicht in der Natur wurzeln, sie wurzelt im Geist. Die Verbindung des Menschen mit Gott ist nicht natürlich-seinsmäßig, sondern geistig-existenziell, urtief. Wenn kein Gott ist, so ist kein Mysterium. Wenn kein Mysterium ist, so ist die Welt platt und der Mensch ein zweidimensionales Wesen, welches unfähig ist emporzusteigen.

Wenn Gott nicht ist, so ist kein Sieg über den Tod, ist kein ewiges Leben, so ist alles sinnlos und absurd. Gott ist die Fülle, und der Mensch kann nicht anders als ihr zustreben. Die Existenz des Menschen beweist nicht durch tote logische Dialektik die Existenz Gottes, sondern zeigt ihn und zeugt von ihm.

Die Identifizierung des Reiches des Geistes mit dem Reiche des Caesar ist ein falscher Monismus, der unvermeidlich Sklaverei erzeugt. Der Dualismus zwischen dem Reiche des Geistes und dem Reiche des Caesar ist eine durchaus notwendige Grundlage der Freiheit des Menschen. Doch dies ist kein endgültiger Dualismus, es ist ein Dualismus des geistigen und religiösen Weges des Menschen. Der endgültige Monismus wird nur im Reiche Gottes obsiegen, er wird sich nur eschatologisch enthüllen.”…

Soweit der Kommentar.

Berdjajew und (vor, neben und nach ihm) viele Weise haben erkannt:

Die Freiheit des Menschen liegt darin, dass außer dem Reiche der Materie noch das Reich des Geistes besteht. Der Dualismus zwischen dem Reiche des Geistes und dem Reiche der Materie ist eine notwendige Grundlage der Freiheit des Menschen.

Und weiterhin:
Doch dies ist kein endgültiger Dualismus, es ist ein Dualismus des geistigen und religiösen WEGES des Menschen und … er wird sich nur eschatologisch enthüllen.

Dies bedeutet:
Der Mensch befindet sich noch auf einem Weg (Transformation) aus dem Dualismus und man kann es auch wie David Chilton formulieren:

Das Reich Gottes gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis er ganz durchsäuert war.“

Das „Durchsäuern“ des Teiges, der Erde mit ihren Bewohnern, hat längst begonnen, braucht aber noch Zeit und ist noch nicht vollendet: Die alte, „undurchsäuerte“ Welt wird erneuert in eine „durchsäuerte“ Welt.
Dies steht zwar in gewisser Spannung zu der Offenbarung des Johannes, die besagt, dass die alte Erde und der alte Himmel vergangen sein werden und eine neue Erde und ein neuer Himmel entstünden. Doch geht es auch hier nicht um die völlige Vernichtung des Alten, nur um die Abfolge einer Transformation (Umwandlung), bei der diejenigen in den „Feuersee“ gelangen, die sich diesem Prozess widersetzten.

Der Weg zur Freiheit ist also ein andauernder Prozess, der durch die Begründung des Christentums beschleunigt werden sollte. Indem die frühere Frömmigkeit der Menschen, die nur eine Frömmigkeit von oben war, eine Frömmigkeit, die vollständig leidenschaftsfrei war, eingetaucht wurde in das Element, das eben durch Christus (den Sonnenlogos) auf die Erde kam.

Christus ist nicht bloß die Weisheit, er ist die inkarnierte Liebe: eine hohe göttliche „astralische“ Leidenschaftskraft (Kama), die zu gleicher Zeit reine, vergeistigte Lebenskraft („intuitive Intelligenz“ – Buddhi) ist, die z.B. fähig ist, Lüge von Wahrheit zu unterscheiden. Eine rein flutende geistige Lebenskraft, die nichts für sich will, sondern alle Leidenschaften in unendlicher Hingabe nach außen richtet.

Dadurch bereitet sich innerhalb des Typus der Menschen, die fromm sind, eine höhere Frömmigkeit vor, die nun allerdings enthusiastisch sein kann.
Das ist christliche Frömmigkeit, die in der heutigen Kulturepoche veranlagt werden soll. Sie ist aber heute noch nicht in der Lage, diese Verbindung zu vermitteln.

Würde nämlich das Christentum unbedingt schnell alle Menschen ergreifen, so würde es sie zwar mit Liebe erfüllen können, aber das einzelne menschliche Herz, das individuelle menschliche Herz wäre nicht dabei. Es wäre keine  f r e i e  Frömmigkeit, es wäre nicht das Gebären des Christus in sich selbst als Bruder, sondern bloß als Herrn.

Dieses Gebären des Christus nur als Herrn und die verstärkte Zuwendung, innerhalb des Dualismus,
zum Materialismus wurde noch aus Machtgründen (die Menschen sind durch den Glauben an einen überirdischen Herren besser zu kontrollieren als durch einen gleichwertigen Bruder) von den Führern der christlichen Kirche (speziell im 5. und 14. Jahrhundert) forciert. Das „ursprüngliche Wort Gottes“ – die Bibel, wurde dahingehend umgeschrieben (gefälscht).
z.B. wurde das Element der Reinkarnation – mit Ausnahme im Johannes-Evangelium – völlig gelöscht und der Gottesdienst entsprechend umgestaltet.
Die Hinwendung zum Materialismus der christlichen Kirchen kann man auch sehr gut an ihren Symbolen erkennen.

z.B. das Kreuz:

Geometrisch besteht das Kreuz aus zwei Linien – Balken, einem vertikalen und einem horizontalen Balken. Der horizontale Balken steht für die Erde (Welt), er symbolisiert die persönliche Verbindung des Menschen zu Gott. Der vertikale Balken symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel (Gott) und Erde (Materie) oder für manche Christen auch die Verbindung zwischen Heiligkeit und dem Abgrund der menschlichen Not.
Ursprünglich waren die Balken symmetrisch, also beide gleich lang (siehe Bilder).

Greek_cross.svgkeltisches-kreuz

Doch dann wurde der vertikale Balken – Verbindung zwischen Himmel und Materie oder wenn man will Verbindung zwischen Heiligkeit und dem Abgrund der menschlichen Not – in Richtung Materie, bzw. Abgrund der menschlichen Not verlängert (siehe Kreuzigungsbilder).
Also auch in ihrer Symbolik wandte sich die christliche Kirche deutlich der Materie zu.

z.B. Kreuzigungsbilder:
Ursprünglich wurde Jesus gekreuzigt, indem sein Herz auf dem Schnittpunkt der beiden Kreuzbalken lag, denn die Verbindung sowohl vertikal – zwischen Gott (Himmel) und Erde als auch die Verbindung horizontal – zwischen Gott und Mensch findet im Herzen statt.
Doch im Zuge der Materialisierung der christlichen Kirche und im Laufe der Zeit rutschte Jesus immer weiter nach unten in die Materie.
61_1Das Tezé-Kreuz (siehe unten) zeigt den gekreuzigten Jesus am Kreuz noch in der ursprünglichen Form.

Tezé schreibt hierzu:

jesus„Eine Kreuzigungsikone soll nicht beim menschlichen Leiden verharren, sondern Gottes Herrlichkeit zeigen; es soll Jesu Auferstehung bereits mit dargestellt werden. Christus hängt daher nicht am Kreuz, sondern “schwebt” davor. Er scheint zu schlafen. Die überlangen Finger und der fast filigrane Körperbau sind ein Zeichen für die Loslösung von der Welt.“

So sehen wir zumindest in den vergangenen 2000 Jahren das weltliche, materielle Element immer mehr und mehr sich entwickeln, die ganze weltgeschichtliche Entwickelung dem Materialismus zustreben.
Mit dem weltlichen Element des Materialismus entwickelt sich auch das persönliche, der Egoismus, der zum Kampf aller gegen alle führt. Das Christentum bewirkte jedoch, während dieser Zeit, dass einer Minderheit an Menschen bewusst wurde:
Ein jeglicher ist gleich vor Gott. Das ist christlicher Grundsatz. Aber die Menschen können dies nicht ganz verstehen, solange sie im Materialismus und Egoismus befangen sind.
Es war dann die Französische Revolution welche die Konsequenz der christlichen Lehre im weltlichen Sinne vollzogen hat. Der Slogan der Französischen Revolution:
„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“
und die spirituelle Lehre des Christentums: alle Menschen sind gleich vor Gott, wurde durch die Französische Revolution in eine rein weltliche Lehre übertragen: alle sind hier gleich. Die darauffolgende Zeit hat das noch mehr ins Materielle übersetzt.

Die Französischen Revolution wurde zwar von vielen Weisen als notwendige Konsequenz aus der damaligen Situation gesehen, trotzdem gab es von Ihnen und aus der geistigen Welt intensive Warnungen davor. Die Warner vertraten damals den Standpunkt: die Menschen müssten in ruhiger Weise von der weltlichen Kultur zu der wahren Kultur des Christentums geführt werden. Die Menschheit sollte sich langsam entwickeln. Doch die weltlichen Mächte wollten sich aber die Freiheit im Sturm, in materieller Weise erobern. Insofern konnten die Weisen nur beobachten, was vor sich gehen würde.

Dennoch hat sich ein bemerkenswerter Ausspruch der Warner durch die Französische Revolution bewahrheitet und bis heute seine Gültigkeit bewahrt:

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Dieser Ausspruch:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten -, wurde zum Leitspruch unserer jetzigen Kulturepoche und sollte bedeuten:

Ihr werdet den Menschen frei machen, es wird sich die reine, vergeistigte Lebenskraft (Buddhi) selbst mit dieser eurer Freiheit verbinden und die Menschen gleichmachen vor Gott. Aber der Geist (Wind bedeutet Geist), er wird zunächst zum Sturm werden, damit Kampf aller gegen alle.

Zunächst war das Christentum, wie oben erwähnt, das des Kreuzes geworden, das sich hindurchentwickeln musste durch die rein physische Sphäre, die materielle Welt. Nicht gleich von Anfang an war Christus am Kreuz das Symbol des Christentums. Aber als das Christentum immer mehr politisch wurde, da wurde das Symbol der gekreuzigte Gottessohn, leidend auf dem Kreuze der Welt. Das bleibt es äußerlich auch die jetzige Kulturepoche hindurch.

Zunächst ist das Christentum gebunden an die rein materielle Kultur unserer Kulturepoche und nur in geringem Masse besteht das eigentliche Christentum der Zukunft.
Dieses Christentum wird dann auch nicht mehr den gekreuzigten Jesus als Symbol, sondern ein anderes Symbol haben.

Erstveröffentlichung auf Akademie Intergra: Die Freiheit, die ich meine.

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. September 5, 2014 um 1:28 pm

    Sie können einfach ‚Reblog‘ drucken. Macht’s besser…

    • September 5, 2014 um 7:00 pm

      Ich hatte erwartet, dass der Text zumindest mit einem ersten Teil beim Rebloggen kommt. Nun aber.

  2. chattison
    September 5, 2014 um 2:46 pm

    Aha.
    Und jetzt?

    Verquaserich verquast Verquastes noch mehr und erwartet allen Ernstes, dass Menschen in Not sich damit trösten, dass der Hefeteig irgendwann mal, vielleicht aber auch nicht, aufgeht und dann die x-te Generation nach ihnen sättigt, während sie hier geduldig, weil damit getröstet, angesichts des hehr-visionären Großwerks verhungern sollen oder wie muss ich das verstehen??

    Meine Fresse….

  3. federleichtes
    September 5, 2014 um 3:40 pm

    Pilosophen sind begnadet.
    Im ersten Schritt zersägt ihr Geist ein Brett.
    Im zweiten Schritt verwandelt dieser Geist sich dann in die Sägespäne.
    Im dritten Schritt versuchen die Sägespäne die Brettteile zu verstehen.
    Im vierten Schritt suchen die Bretter nach der Säge.
    Im fünften Schritt sucht die Säge nach den Spänen.
    Im sechsten Schritt sucht der Philosoph nach ganzen Brettern.
    Selten findet er eins in seiner unmittelbaren Nähe. Wie bekannt, war am siebten Tag des Schöpfens Ruhetag. Philosophen leben also von Sonntagsarbeit .
    Verfasser unbekannt.

    Gruß
    Wolfgang

  4. Gerd Zimmermann
    September 5, 2014 um 7:47 pm

    Wolfgang,

    zeigst Du mir die Werkzeuge, mit denen die Phyramiden gebaut
    wurden, glaube ich Dir.

    Gruss Gerd

    Holzspatel waren ES nicht. Sie mussten fester sein als der Stein
    und deshalb laenger leben als die Phyramiden.

  5. Gerd Zimmermann
    September 5, 2014 um 7:53 pm

    Denken ist eben Quatsch. Nachdenken ist Oberquatsch.

  6. Gerd Zimmermann
    September 6, 2014 um 5:28 am

    Hiranus Bosch, warum bin ich so engstirnig, waehrend ihr so weltoffen seid ?
    Apps eingeschlossen.

  7. Gerd Zimmermann
    September 6, 2014 um 1:26 pm

    Prima

    ich habe mir eigens zu diesem Zweck Jesus am Kreuz gekauft.
    Ich habe ihn vom Kreuz abgeschraubt, um ihn nach 2000 Jahren
    peinigender Not zu befreien.

    Wir sollten dies auch machen.

    Warum heisst Martins Forum eigentlich Faszination Mensch ?

    Ich denke weil nur Mensch erkennen kann.

    LG Gerd

  8. Gerd Zimmermann
    September 6, 2014 um 1:46 pm

    Lieber Chattison

    ich verstehe dich.

    Aber wir sitzen alle im gleichen Boot.
    Sein denken ist mein denken.
    Wenn ES nur ein Gesamtbewusstsein gibt, scheinbar getrennt.
    gibt es auch nur ein Boot.

    Schau dir deine 5 elektrischen Sinne an. Dann sollte Dir ein LICHT
    aufgehen.

    LG Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    September 6, 2014 um 2:00 pm

    Alles, aber auch ALLES im mechanischen Universum funktioniert
    elektrisch, sogar unsere Sinne.

    Habt ihr jemals TV geschaut ?
    Habt ihr nun eine Ahnung was Gold-DNA mit elektromagnetisch
    gewordener Bildwerdung meint. ???

    • September 6, 2014 um 2:23 pm

      TV gibt es seit wann?

      Nutzen Sie die Risse in der Matrix, bleiben Sie unsichtbar. (Autor unbekannt)

  10. Gerd Zimmermann
    September 6, 2014 um 2:37 pm

    Wenn mir einer erklaert wie unsere elektromagnerischen Sinne
    funktionieren, bin ich Vogelfrei, vorher nicht.
    Ein Gehirn kann nicht denken. Mechanisch schon gar nicht.
    Ein Auge sieht nicht. Warum ist das Bild da draussen, ES muss
    ja drinnen sein. Wer projeziert ES nach draussen ? Der Mechanikus ?
    Gute Frage.de wird nicht weiterhelfen, die Wissenschaft auch nicht.

    Nur Wissen um das elektrische Universum hilft weiter.
    Ich hoere immer noch Stimmen, die sagen, meine Sinne sind aber
    mechanisch. Bitte nicht ueber die Steuerknueppel stolpern. Und die
    mechanischen Bilder ab und zu mal wechseln, sonst wird ES langweilig.

    Rudi Berner hatte ich mehrfach erwaehnt, wem Gold-DNA zu langweilig ist.

    Gruss Gerd

  11. federleichtes
    September 6, 2014 um 2:45 pm

    Denken mit Emotionen führt in den Krieg,
    Denken ohne Gefühl in den Wahn.

    Beide Erscheinungen präsentiert Leben, wahnhaften Krieg und kriegerischen Wahn. Eine dynamische Präsentation, die im Sinne eines sich Offenbarenden von Fakten ausging, und verifizierbare, analysierbare Fakten schafft. Durch die Zeiten hindurch, unablässig, unerbittlich. Als klinge diese Stimme des Siebten Tages in der Zeit, die sagte, es sei gut. Die meinte, es ist richtig, was sich ENTWICKELT. Leben Menschen diesen Siebten Tag? Dann ist es weniger wichtig, was sie darüber denken, so wie es einem bergab rollenden Karren egal ist, wie man ihn attributiert, ob man ihn Salatgurke heißt oder Teufel.

    Die Freiheit, die ich meine, besteht in Annahmen, die das Wesen des Siebten Tages und das Wesen des Karrens beschreiben. Meine Freiheit bleibt bestehen durch die Vorstellung, es existiere ein Berg und es existiere ein Tal. Und dass die Menschen, die vermeintlich den Karren runter schieben, und die Menschen, die ihn aufzuhalten versuchen, und die Menschen, die frohlocken oder jammernd auf dem Karren zu sitzen meinen, Statisten in einer Inszenierung sind. Und gäbe es diese Statisten nicht, gäbe es auch keine Not- und Elend-Dynamik zwischen Berg und Tal.

    Mich als grauer Statist in einer grauen Statistengemeinschaft zu glauben, schnürt meine Lebendigkeit ein, lässt meine Kreativität verkümmern und mich energetisch am Hungertuch nagen. Je grauer ich werde, je näher komme ich dem Schwarz. Je mehr ich erfahre, das Statist nicht Statist ist, und je mehr ich erfahre, wie bunt die möglichen Rollen des Siebten Tages sind, SIND, je mehr bin ich in der Lage, meine Rolle auch als eine Entwicklung zu verstehen. Dass ich vom Karren absteigen und das sadistische Frohlocken und masochistische Jammern sich in der Ferne verlieren kann, während ich gelassen den Duft einer Wildwiese erlebe.

    Es gibt Statisten, die glauben, sehr wichtig zu sein. Weil sie glauben, dass das, was sie tun, sehr wichtig ist. Täten sie es nicht, glauben sie, wären sie nicht mehr wichtig. Dieser Glaube an individuelle Bedeutung verschafft ihnen Erregung, und diese Erregung erschafft ihre Existenz. Menschen, die sich durch wirre egozentrische Vorstellungen erregen müssen, sind nicht frei. Menschen, die existieren WOLLEN, indem sie sich und Anderes als mehr oder weniger bedeutend bestimmen, sind auch nicht frei. Man kann aber den Siebten Tag verstehen als ein kreatives Feld. Auf dem nicht nur alte Rollen vergeben, sondern auch neue Rollen entwickelt werden.

    Schicksal begegnet Menschen als Kreuz. Ihre Angst bildet die Nägel, die sie am Kreuz fixieren, und ihre Fixierung auf verwirrte Vorstellungen, gräbt das Kreuz ein. Schicksal begegnet Menschen als Kreuz, das man tragen kann, dass man tragen muss, und das man tragen darf – als Auftrag verstanden, das Neue zu erschaffen. Das ist die Freiheit, die ich meine, das Mögliche zu tun, ohne an Notwendigkeiten gebunden zu sein. Das Mögliche als Ermöglichtes hat mit Notwendigkeit ja nicht mehr am Hut als eine Feder.

    Na gut, der Federleichte fährt dann mal.

    Gruß an die Runde
    Wolfgang

  12. Gerd Zimmermann
    September 6, 2014 um 2:52 pm

    Boeser Bub

    irgentewas hast Du,
    ich finde Dich interessant.

    Ob nun rote oder blaue Pille, egal, ich kann den
    weissen Hasen nicht finden.

    LG Gerd

    • September 7, 2014 um 1:29 am

      Hase? Kaninchen, sind zwar ähnlich aber eben nicht gleich.

      Das wird es wohl sein. In diesem Sinne: Bemühen Sie sich nicht weiter.

  13. September 7, 2014 um 1:17 am

    Freiheit – oder Frei-SEIN?

    Schon vor längerer Zeit fiel mir die Ähnlichkeit auf zwischen dem deutschen Wort „FRIEDEN“ und dem angelsächsischen „FREEDOM“ – und ich fragte mich, ob die beiden wohl eine gemeinsame Wurzel haben?

    Wer wahrhaft FREI ist – frei von ALLEM, was beunruhigen könnte – lebt im – inneren – FRIEDEN. Seelen-Frieden.

    Was Menschen primär beunruhigt, ist ANGST.
    Wer also Angst überwunden hat, ist FREI.

    Früher durfte nur heiraten, wer FREI war. Deshalb wohl auch der Begriff FREIER für Männer, die heiratswillig waren.

    Frei-HEIT kann man HABEN. Zum Beispiel wird einem Menschen nach verbüßter Haftstrafe die Freiheit wiedergegeben. Oder man genießt das Recht der Gewerbe-Freiheit – oder Steuer-Freiheit. Das sind Freiheiten, die wir nicht selbst „herstellen“ können, sondern die von „anderen“ gegeben oder genommen werden.

    Das einzige, was wir selbst herstellen können, ist das – innere – FREI-SEIN, im / als Bewußt-SEIN. Dazu müssen wir das materiell-grobstoffliche Bewußsein („Niederes Selbst“ / „Ego“) als Identität aufgeben und uns mit dem „Höheren / wahren Selbst“, der Seele, dem geist-energetischen feinstofflichen Bewußtsein identifizieren. DANN sind wir FREIES BEWUSSTES SEIN = freies Bewußtsein.

    >Psalm 82:6
    Ich habe wohl gesagt: „Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten“;<<

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  14. September 7, 2014 um 6:16 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Freiheit und Kapitalismus

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