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Wir kommen unseren wahren Weltenlenkern immer näher: Das Komitee der 300

Horst Seehofer stellte vor laufender Kamera fest, dass die eigentlich Mächtigen nicht gewählt sind:

Der Außenminister der Weimarer Republik, Walter Rathenau, hatte diese Mächtigen genauer in der Neuen Freien Presse(Wien) beschrieben:

„Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung. Die seltsamen Ursachen dieser seltsamen Erscheinung, die in das Dunkel der künftigen sozialen Entwicklung einen Schimmer wirft, stehen hier nicht zur Erwägung“.

In einem Brief an den Dichter Frank Wedekind wurde er noch etwas präziser:

Die Pyramide der Macht auf der 1 Dollar-Note mit dem Spruch „Novus Ordo Seclorum“, was Neue Weltordnung bedeutet

Die wirklichen ‚300‘ haben die Gewohnheit und Vorsicht, ihre Macht abzuleugnen. Wenn Sie sie anrufen, werden sie Ihnen sagen: wir wissen von nichts; wir sind Kaufleute wie alle anderen. Dagegen werden nicht 300, sondern 3000 Kommerzienräte sich melden, die Strümpfe oder Kunstbutter wirken, und sagen: wir sind es. Die Macht liegt in der Anonymität; ich kenne unter den Bekannteren – nicht immer den Bedeutendsten – einen, den überhaupt niemand zu sehen bekommt, außer seinem Barbier. Ich kenne einen, der fast arm ist und die gewaltigsten Unternehmen beherrscht. Ich kenne einen, der vielleicht der Reichste ist, und dessen Vermögen seinen Kindern gehört, die er hasst. Mehrere sind unzurechnungsfähig. Einer arbeitet für das Vermögen der Jesuiten, ein anderer ist Agent der Curie [der päpstlichen Zentralbehörde, die Red.]. Einer, als Beauftragter einer ausländischen Vereinigung, ist mit einem Besitz von 280 Millionen Konsols der größte Gläubiger des preußischen Staates. Alles ist vertraulich. Aber Sie sehen: diesen Menschen ist auf gewöhnlichen Wegen nicht leicht beizukommen. (Quelle)

Diese Aussage sowie ein Vertrag mit den Russen, für den er keinen Auftrag von den 300 erhielt, ist ihm genauso wenig bekommen wie die Verschwörungsansprache John F. Kennedy. Für den Ex-MI5 Agenten Dr. John Coleman steht außer Frage, …

…, dass der Mord von Agenten des British Intelligence Service (SIS) begangen worden ist. Deutschlands brillantester Staatsmann und der Architekt des Vertrages von Rapallo wurde liquidiert und Deutschland bis in seine Grundfesten erschüttert. Es war möglicherweise das erste Mal, dass ein Weltpolitiker es gewagt hatte, zu enthüllen, dass es eine geheime Regierung gab, eine geheime Macht, die die Welt kontrolliert.

In seinem Buch Das Komitee der 300: Die Hierarchie der Verschwörer nennt er Ross und Reiter. Jene seien so reich , dass  Rockefeller nur ein Waisenknabe dagegen ist. In der Werbung zu seinem Buch ist zu lesen:

Können Sie sich eine allmächtige Gruppe vorstellen, die keine nationalen Grenzen kennt, sich selbst über die Gesetze aller Länder gestellt hat, die alle Facetten von Politik, Religion, Handel, Industrie, Bankwesen, Versicherungswesen, Bergbau und Erdölindustrie kontrolliert und niemandem außer ihren eigenen Mitgliedern Rechenschaft schuldig ist? Freiheit durch Wissen versucht hier wach zu sein und mutig Ansätze zu veröffentlichen, wo Menschen innerhalb und außerhalb des Systems Machtmißbrauch betreiben. Dabei wird immer wieder an Grenzen gestoßen. … Wenn die Leute versuchen, die Probleme der heutigen Zeit zu beschreiben, sprechen oder schreiben sie meist über SIE. Das Buch (als auch das Video unten) sagt Ihnen genau, wer SIE sind und was SIE für unsere Zukunft planen. Hier wird exakt beschrieben., welche Methoden SIE verwenden und wie SIE uns alle gehirngewaschen haben. … Das Werk liefert mit dem Wissen, das der Autor in über 40 Jahren Recherchearbeit in vielen Archiven der Welt zusammengetragen hat, dem aufmerksamen Leser nichts weniger als ein neues Verständnis der ansonsten verwirrenden und deprimierenden Weltgeschichte der letzten 200 Jahre. (Quelle)

Hier sehen wir einen Mitschnitt einer Rede, die Coleman in den 90ern in Amerika hielt. Nun, er mag die Sozialisten und Kommunisten nicht, und sieht die 300 aber als Macher auch hinter diesen Konzepten. Als Patriot möchte er nur das Beste für sein Land. Filter man diese Dinge beseite, macht er doch sehr klar, wie der Hase wirklich läuft: http://www.youtube.com/watch?v=Qkn3mvN0OZg Zuletzt noch die ersten Punkte der Liste der von Coleman erkannten „21 Goals of the Illuminati and The Committee of 300„:

  1. To establish a One World Government/New World Order with a unified church and monetary system under their direction. The One World Government began to set up its church in the 1920:s and 30:s, for they realized the need for a religious belief inherent in mankind must have an outlet and, therefore, set up a „church“ body to channel that belief in the direction they desired.
  2. To bring about the utter destruction of all national identity and national pride, which was a primary consideration if the concept of a One World Government was to work.
  3. To engineer and bring about the destruction of religion, and more especially, the Christian Religion, with the one exception, their own creation, as mentioned above.
  4. To establish the ability to control of each and every person through means of mind control and what Zbignew Brzezinski called techonotronics, which would create human-like robots and a system of terror which would make Felix Dzerzinhski’s Red Terror look like children at play.

Und was mag es uns sagen wollen, wenn auch in dem Logo des britischen Geheimdienstes MI5 das Allsehende Auge wie auf der 1 Dollar-Note zu finden ist?

Logo des britischen Geheimdienstes

Und auch bei einem der großen Filmproduzenten Hollywoods ist das Auge, stilisiert mit vielen „Sternen“, mit der Pyramide zu finden.

Und wenn wir uns dann die gemeinsamen Wirkungsstätten anschaut, zeigt es gut, wo die Wurzeln dieser überaus potenten Macher sind:

Obelisk in Washington DC (Foto: Wikipedia)

Auf Wikipedia ist zum Obelisken in Washington DC zu lesen: Erste Pläne für den Bau eines Denkmals gab es schon zu Washingtons Lebzeiten, doch nach seinem Tod 1799 konnte man sich nicht auf die Finanzierung und einen Entwurf einigen. Schließlich gründeten engagierte Bürger 1832, zu Washingtons 100. Geburtstag, die Washington National Monument Society mit dem Ziel, den Bau eines Denkmals über Spenden zu finanzieren. … Im Frühjahr 1848 wurde dann beschlossen, erst das Monument zu bauen, um durch einen sichtbaren Fortschritt mehr Spenden zu akquirieren. Der Grundstein wurde durch eine Freimaurerloge gestiftet, der Washington angehört hatte. Sechs Jahre später war das Geld jedoch aufgebraucht und der Bau des Monuments längst nicht abgeschlossen. … Dann brach der amerikanische Bürgerkrieg aus und verhinderte eine Weiterarbeit. Einige Jahre nach Kriegsende erwachte neues Interesse an dem halbfertigen Denkmal, und im Jahr 1876, zur 100-Jahr-Feier der Unabhängigkeitserklärung, wurden 200.000 Dollar (nach heutiger Kaufkraft 4.660.000 Dollar) vom US-Kongress bewilligt … und schließlich am 6. Dezember 1884 beendet.

Obelisk auf dem Platz vor dem St. Petersdom in der Vatikanstadt (Foto: Wikipedia)

Zu dem 25 Meter hohen Obelisk in Rom ist auf Wikipedia zu lesen, dass er aus Ägypten stammt:

Plinius erwähnt einen unbeschrifteten Obelisk des Pharaos Nektanebos II. Da der Obelisk auf dem Petersplatz der einzige ohne Inschrift ist, ist angenommen worden, dass es sich um diesen Obelisken handelt. Dies ist jedoch auszuschließen, da der von Plinius erwähnte Obelisk zu seiner Zeit noch in Alexandria gestanden haben soll. Der Obelisk wurde von Gaius Cornelius Gallus, dem ersten römischen Präfekten von Ägypten unter Augustus, in Alexandria aufgestellt, wie eine nach dem Sturz des Gallus gelöschte, aber zu rekonstruierende Inschrift zeigt. Plinius berichtet, Caligula habe den Obelisken auf einem eigens dafür konstruierten Schiff nach Rom bringen lassen und auf der Spina des Circus des Caligula und später des Nero aufstellen lassen. Dieser Circus befand sich an der Stelle des heutigen Petersdoms und wurde von diesem bzw. dem konstantinischen Vorgängerbau teilweise überbaut. Es handelt sich um den einzigen antiken Obelisken in Rom, der nicht umgestürzt war.

Und dann wollen wir auch nicht den Obelisken in der City of London zu erwähnen vergessen:

Einer von zwei Obelisken mit dem Namen „Nadeln der Kleopatra“ vor dem Gebäude des Victoria Embankment in der City of London

Und wieder bemühen wir Wikipedia: Cleopatra´s Needles / Nadeln der Kleopatra ist der traditionelle Name zweier ägyptischer Obelisken, die von Thutmosis III. im 15. Jahrhundert v. Chr. in Heliopolis (On) vor dem Tempel des Sonnengottes errichtet wurden. … Im 19. Jahrhundert wurden sie von der ägyptischen Regierung durch Mehemed Ali dem Vizekönig von Ägypten, verschenkt: Der liegende, fast 22 m hohe und 180 Tonnen schwere Obelisk wurde 1877/78 in der eigens dafür angefertigten Barge Cleopatra, nach Großbritannien gebracht, wo er am 12. September 1878 in London am Nordwestufer der Themse (Victoria Embankment) aufgestellt wurde. Der stehende, 21,60 m hohe Obelisk ging an die USA, er wurde 1880 ebenfalls in einem U-Boot-ähnlichen Spezialbehälter im Schlepp nach New York transportiert und im Central Park aufgestellt. Obelisken stehen inzwischen in allen wichtigen Städten der westlichen Welt: http://www.youtube.com/watch?v=y99zQ66wq28 Am Ende des Videos zu den Obelisken wird behauptet, dass es der Phallus von Osiris sei, dem Gegengott der drei monotheistischen Religionen. Auf Wikipedia ist dazu allerdings nichts zu lesen.  Was sagt es uns, wenn es in Hamburg eine Freimaurer-Großloge für Frauen mit dem Namen Isis und Osiris gibt? Und wenn wir wissen wollen, welche Bedeutung der Obelisk für die Ägypter hatten, dann finden wir noch eine weitere interessante Geschichte, die das Bild abrundet: Alle drei Orte, an denen die Obelisken stehen, haben eines gemeinsam: sie unterliegen nicht dem Recht des Staats, in dem sie liegen. Zu Washington DC lässt sich auf Wikipedia erfahren:

Washington, D.C.  ist die Hauptstadt und der Regierungssitz der Vereinigten Staaten. Die Abkürzung D.C. steht für den Bundesdistrikt District of Columbia, den die Stadt vollständig ausfüllt und mit dem sie heute geografisch identisch ist. Der Distrikt ist kein Bundesstaat und gehört zu keinem Bundesstaat, sondern ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt.

Zum Vatikanstaat lässt sich auf Wikipedia erfahren:

Der Staat Vatikanstadt ist eine absolute Wahlmonarchie, deren Oberhaupt der Papst ist. Dieser wird von den Kardinälen gewählt und scheidet nur durch Tod oder Rücktritt aus diesem Amt aus. Der Heilige Stuhl als nichtstaatliches, eigenständiges, vom Staat Vatikanstadt zu unterscheidendes Völkerrechtssubjekt vertritt den Zwergstaat auf internationaler Ebene.

Zur City of London ist auf Wikipedia zu erfahren:

Die City of London ist das historische und wirtschaftliche Zentrum von Greater London. Sie wird oft einfach als The City oder Square Mile (Quadratmeile, entsprechend ihrer Flächenausdehnung) bezeichnet. Obwohl die City jahrhundertelang gleichbedeutend mit London war, wird der Stadtname nun für das gesamte überbaute Gebiet verwendet. Die City of London ist eine zeremonielle Grafschaft. Die City of London ist basierend auf ihrem Status als eigenständige Rechtseinheit einer der größten Finanzplätze der Welt.

Siehe zu den 3 Machtzentren Religion / Geld / Militär den folgenden Film: http://www.youtube.com/watch?v=IFuvj6WKDvw Zum Abschluss noch Informationen zu der Namensgebung District of Columbia (Dank an Mr. Chattison, der sie zum Sind die Vereinigten Staaten noch immer eine britische Kolonie? Artikel hinterließ):

Der Legende nach, war Semiramis eines Tages in der Form einer Taube (lat.: columba) verschwunden. Semiramis als Gattin von Nimrod, dem ersten König auf Erden, Anstifter zum Bau des Turms von Babylon, Tyrannen (dessen Symbol unter anderem die Fackel ist und er als adlerköpfig – gerne auch als Doppeladler! – dargestellt wird) findet sich auch im Symbol der Columbia-Pictures oder als Freiheitsstatue in Paris wie New York.

Ishtar – auch als Lillith, erste Frau Adams, interpretiert (Foto: Wikipedia)

Ihr Nachfolge-Name war Ishtar. Die Abbildung wird auch als Lilith interpretiert, bzw. als Göttin der Dunkelheit, des Todes, der Nacht. Die ihr zugesprochenen Eulen sind wiederum als Bohemian Grove-Owl übernommen worden, wo nicht umsonst eine symbolische Kindesopferung vorgenommen wird, was auch wiederum den Mythen um Lilith entspricht (Kindesentführerin, Kindesmörderin). Später in Ägypten waren es Vater Osiris (Sonne), Isis (Mond) und Sohn Horus, über die die gleiche Geschichte der Zeugung erzählt wurde (noch etwas Verschwörung dazu, was die Obelisken als Phallus und die Kuppeln des Weißenhauses und des Peterdoms als Brüste der Isis betrifft). Zum Bohemian Grove sei noch auf dieses Ritual hingewiesen, an dem auch Helmut Schmidt einmal teilnahm: http://www.youtube.com/watch?v=F2E_HP97Rzc

Und das Schlusswort möchte ich Holger Strohm geben, der in seiner besonnenen Art auf die aktuellen Machenschaften schaut, diese erklärt und ein passendes Schlusswort findet: http://www.youtube.com/watch?v=t91D0MjcjEg

  1. August 25, 2014 um 11:06 pm

    Das Nächste, was ich mir nach dem Klick auf „veröffentlichen“ anschaute war dieses Video, was zeigt, dass unsere drei monotheistischen Religionen scheinbar ein Plagiat der Ägyptischen Religion ist. Es gibt zu denken:

  2. maretina
    August 25, 2014 um 11:23 pm

    Lilith die erste Frau Adams, erschaffen aus dem gleichen Material, ihm ebenbürtig und gleichwertig erschaffen steht für die starke , selbstbewusste, eigenständige Frau.
    – Spuren finden sich noch im Sohar, einem der drei heiligen Bücher der Hebräer.-
    Ein Terrakottarelief aus 2.000 vor Christus zeigt Lilith als sumerische Göttin die auf einem Löwen steht, Zeichen der Macht. Eulen rahmen den Löwenthron ein, Zeichen der Weisheit. Sie trägt als Göttin Flügel, was bedeutet sie ist fähig die Grenzen von Zeit und Raum zu berschreiten, eine schöne nackte Frau, so wie sie sein soll, nicht furchteinflößend. Die Füße Vogelkrallen, was ein Hinweis ist, dass ihre Heimat eher der Himmel als die Erde ist. Die ganze Gestalt wehrhaft und fluchtbereit.
    Im Sohar steht weiter, dass sie den Namen Gottes anrief, als Adam von ihr verlangte “unten zu liegen”, wozu sie nicht bereit war. Wie hätte sie Gott beim Namen rufen können, hätte sie nicht in starker Verbindung zu ihm gestanden. Im anderen Fall wäre ihr der Name nicht bekannt gewesen.
    Und weiter steht dort, dass “‘der Herr sie in die Tiefen des Meeres warf und gab ihr Macht über alle Kinder der Menschensöhne, die der Bestrafung für die Sünden ihrer Väter unterliegen.’ Klasse, oder? Gott und die Menschensöhne agieren und wer darf es ausbaden? Lilith und die Menschentöchter.

    Das fürs Erste, morgen mehr. Da muss, aus meiner Sicht einiges zurecht gerückt und aus anderer Persektive betrachtet werden.

    Grüße
    Martina

    (Der Kommentar gehört hier auch her, finde ich.)

  3. chattison
    August 26, 2014 um 5:55 pm

    Lilith musste ja dämonisiert werden, da sie ja das Patriarchat (und was anderes ist denn die Kirche?!?) in Frage hätte stellen können.

    Die angebliche Eifersucht, die auf sie projeziert wurde und die als Begründung für ihre Kindsmordlust herhalten muss, ist ja in Wirklichkeit die des Patriarchalischen Ornats auf die Gebärfähigkeit der Frau, der einzigen Schöpferkraft, die es ja lebensorientiert beim Menschen gibt.

    Der musste sich ja nachfolgend mit fremden Federn schmücken und sich als mindestens gleichberechtigt, letztlich überlegen definieren, um seinen Herrschaftsanspruch zu legitimieren.
    Deshalb wurde der Todeskult ja so gepflegt, denn wenn die „Frau“ das Leben schenken konnte, dann konnte es der „Mann“ noch leichter wieder weg nehmen – auch ein Zeichen von Schöpfung, nämlich Blutschöpfung – von daher auch das ganze Geopfere und das Schlachten(²), von daher die Vorliebe für den Purpur und den Blutskelch (Gral) als uterinen Ersatz etc.

    Da der Obelisk ein Phallussymbol ist (Phallus, astronomische Pfahlbauten, Gnomon, Maibaum, Lingam/Yoni etc.), weil dieser die Weltachse (siehe auch Omphalos = Nabel in Delphi = Gebärmutter!) bedeutet und sich der Himmel um diese zu drehen scheint, hat er einfach wortwörtlich „zentrale“ Bedeutung.

    Es war ja schon öfters die Rede von bedeutenden komsischen Ereignissen, die die Geschichte der Menschheit umgekrempelt haben.
    Es kann demnach gut sein, dass der Wechsel von der Vulva-Verehrung hin zur phallischen Obsession durch eine Verschiebung der Weltachse gefördert wurde bzw. durch ein kosmisches Ereignis innerhalb des Sonnensystems, wodurch die Venus aus dem Fokus geriet und damit ihre „führende Orientierungsrolle“ verloren hat.
    Die Venus hat eine unverhältnismässig hohe Bedeutung in Mythen und Legenden gemessen an dem, was man heutzutage aus ihr lesen oder mit ihr in Verbindung bringen kann.
    Das muss vor nicht allzu langer Zeit (ca. 5-10.000 Jahre) anders gewesen sein!
    Ein Hinweis darauf könnte die Tatsache sein dass dies der einzige Planet ist, der eine entgegen gesetzte Drehrichtung hat (Sonne geht also auf der Venus im „Westen“ auf).

    Eine rein symbolische Verschiebung der Bedeutungsgehalte durch Patriarchalisierung, aufgrund der Kenntnisnahme der Rolle bei der Zeugung durch den Mann anhand der Stierzucht, ist eine derart gewaltige Paradigmenverschiebung eher als unwahrscheinlich einzustufen.
    Dafür ist die Rolle der astronomischen Wertigkeit weltweit durch alle Kulturen viel zu hoch und unerreicht durch andere Symbolgehalte.

    Da die Venus auch mit luziferischen Aspekten assoziiert ist („Lichtbringer“) und alle „Götter“mythen in so vielen Kulturen letztlich astronomische Bezüge haben, kann da gut was dran sein.

    Der Obelisk ist sozusagen der Gnomon des Zodiak.
    Die sich in Schlangenlinien über den Himmelsäquator scheinbar um die Erde drehende und durch den Tierkreis wandernde Sonne (Ouroboros), ist der „Garant“ für die Stabilität des Lebens, die ganz offensichtlich einmal schwer gestört wurde und für die Menschen katastrophal gewesen sein muss, dass sie solche Spuren weltweit hinterlassen hat.

    Der Obelisk, wenn er richtig positioniert wurde, ist wie eine Visiereinrichtung für den Zodiak und den Sonnenumlauf.
    Ganz früher hat man das mit Stäben gemacht (siehe auch Funktion des Was-zepters der Pharaonen!) – Königspriester/Hohepriester wurde das astronomische Mastermind und sein Insignium war dieser Peilstab.
    Und nach der Katastrophe wurde der Pharao u.ä. als Garant für die Stabilität gesehen und das war seine Hauptfunktion (siehe auch Opferriten durch Könige/Hohepriester etc., um den Weltenauf zu erhalten!).

    Es gab wohl auch Situationen, wo eine Sonnnenfinsternis nicht rechtzeitig vorher gesehen oder falsch berechnet wurde – da rollte schon mal der Kopf.
    In Irland gab´s mal eine Zeit, da wurden Könige regelmäßig selbst geopfert (nach einem feudalen Lebensabschnitt vorher), um den Himmel gnädig zu stimmen und weiter zuverlässig zu funktionieren.
    Die Maya und Aztekenopferblutorgien fanden ihren Höhepunkt nicht umsonst jeweils zu Zeiten extremer Dürren!
    Kinder wurden von den Inkas nicht umsonst kokainiert am Vulkanrand deponiert.
    Usw.

    Und all das dreht sich darum, dass sich alles weiter so drehen soll, wie es sich bisher gedreht hat^^
    Manche sehen in dem Obelisken auch eine Art magische Nadel, die den Himmel „fixieren“ soll.
    Aber, wie dem auch sei, man kann sicher festhalten, dass der Obelisk ein Machtsymbol ist, ganz so, wie ein Sieger seine Lanze in den Boden gerammt hat als Zeichen seiner Inanspruchnahme und Besetzung des Landes des Besiegten.

    Es ist wie das Hissen einer Flagge, das Aufpflanzen einer Standarte, das Errichten eines Monumentes u.ä. – es setzt ein zeichen, weithin sichtbar und unmissverständlich, wer das Sagen hat, wem zu dienen ist.

  4. August 26, 2014 um 6:07 pm

    In den vergangenen Wochen tauchten hier in Nebensätzen immer mal wieder alte Mythen auf, bei denen ich das Gefühl habe, dass wir ihren Sinngehalt zu einseitig sehen. Mir persönlich sind uralte Menschheitsmythen Energien die mit den Informationen die sie transportieren bis zu uns gelangten, so dass wir sie vielleicht teilweise entschlüsseln und ihre archaischen Aussagen in uns integrieren und leben können.
    Dazu fällt mir das „Auge des Horus“ ein. Interpretiert wird es ziemlich oft als das „Allsehende Auge“ an der Spitze der Pyramide, als Zeichen der Freimaurer und anderer geheimer Gruppen, die die Menschheit auslöschen, mindestens aber ausbeuten wollen. Übersehen wird dabei, dass sich die Formen des Horusauges und unserer Zirbeldrüse, dem Organ unserer Intuition, ähnlich sind. Stellt sich doch die Frage warum wir das nicht erkennen können und wollen.

    Meine Einlassungen heute beziehen sich auf Lilith. Im vergangenen Frühjahr habe ich mich länger und tiefgründiger mit den Informationen, die über sie zu finden sind, beschäftigt. Lilith wird immer noch verschwiegen oder dämonisiert als kinderfressendes Ungeheuer. Dem ist nicht so. Mir repräsentiert sie die weibliche Energie in all ihren Facetten. Ob Frau oder Mann, wir tragen diese Energien, wenn auch in unterschiedlichen Anteilen, in uns. Daher mag es sich lohnen die Perspektive zu ändern, den Blick auf sie breiter zu fassen, für Frauen, für Männer. – Mir ist sie nah, mir ist sie fern. Ich mag was sie repräsentiert, die Bandbreite weiblicher Existenz.

    Lilith die erste Frau Adams, erschaffen aus dem gleichen Material, ihm ebenbürtig und gleichwertig steht für die starke , selbstbewusste, eigenständige Frau.
    Spuren finden sich noch im Sohar, einem der drei heiligen Bücher der Hebräer.-
    Ein Terrakottarelief aus 2.000 vor Christus zeigt Lilith als sumerische Göttin die auf einem Löwenthron steht, Zeichen der Macht. Eulen rahmen den Löwenthron ein, Zeichen der Weisheit. Sie trägt als Göttin Flügel, was bedeutet sie ist fähig die Grenzen von Zeit und Raum zu berschreiten, eine schöne nackte Frau, so wie sie sein soll, Nacktheit steht für Reinheit, nichts verbergend, nicht furchteinflößend. Die Füße Vogelkrallen, was ein Hinweis ist, dass ihre Heimat eher der Himmel als die Erde ist. Die ganze Gestalt wehrhaft und fluchtbereit.
    Im Sohar steht weiter, dass sie den Namen Gottes anrief, als Adam von ihr verlangte “unten zu liegen”, wozu sie nicht bereit war. Wie hätte sie Gott beim Namen rufen können, hätte sie nicht in starker Verbindung zu ihm gestanden. Im anderen Fall wäre ihr der Name nicht bekannt gewesen. Ein Zeichen starker spiritueller (geistiger) Verbindung, ihrer Ebenbürtigkeit.

    Und weiter steht dort, dass “‘der Herr sie in die Tiefen des Meeres warf und gab ihr Macht über alle Kinder der Menschensöhne, die der Bestrafung für die Sünden ihrer Väter unterliegen.’ Klasse, oder? Gott und die Menschensöhne agieren und wer darf es ausbaden? Lilith und die Menschentöchter.
    Lilith wurde ins Meer geworfen, das bedeutet sie und das was sie ausmachte wurde verdrängt. Fast erfolgreich, wie wir heute sehen können. Allerdings bedeutet es auch, dass sie sich vom Wasser ernährt, in ihm lebt. Eine fließende, reinigende, Bewusstsein transportierende Energie. Wohl darum ging sie uns nicht ganz verloren. Und es bedeutet vielleicht auch, dass eine Annährung an diese Urkraft möglich wird, sobald wir beginnen mit dem Leben zu fließen, unsere Gefühle (nicht Emotionen !!!) fließen lassen.

    Von Adam heißt es, dass er nach dem Sündenfall lange (130 Jahre) enthaltsam lebte, Lilith ihn in dieser Zeit während seiner Träume besuchte und bekam was sie wollte.

    Im o.a. „Sohar“ finden wir das weibliche Gegensatzpaar Lilith und Eva. Lilith steht für aufmüpfig und Verderben bringend. Eva stellt die angepasste, sich als dienliches Werkzeug sehende, sittsam beschränkte, libidoverneinende, schamhafte, unkreative, nur aus der Rippe Adams entstandene Frau dar. Von ihr wird absolute Keuschheit verlangt. Selbst Evas Rebellion, als sie vom Baum der Erkenntnis aß wird dort als Liliths Schuld gesehen, die mit der Schlange gleichgesetzt wird.

    Im Christentum haben wir dann das weibliche Gegensatzpaar Eva-Maria. Lilith selbst taucht in der Lutherübersetzung der Bibel z.B. gar nicht mehr auf. Lilith ist hier nur noch die Schlange, die die christliche Ikonographie des Mittelalters durchzieht, dass ja bekanntlich von den Hexenverfolgungen geprägt war. – Obwohli, fragt man richtig nach, auch Maria nicht die betende fromme Jungfrau war, als die sie immer dargestellt wird, sondern eine „Junge Frau“ in der Blüte ihrer Kraft, die die aufmüpfigen Worte sang:

    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten
    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
    Er stürzt die Mächtigen vom Thron
    und erhöht die Niedrigen.
    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
    und lässt die Reichen leer ausgehen. (aus dem Magnificat)

    Sehen wir diese drei Frauengestalten als Urbilder, und das sehe ich so, zeigt es die Zerissenheit weiblicher Kräfte. Wie wir Frauen, aber auch Männer uns von Teilen unseres Seins entfernt haben, es unterdrücken, blockieren. Bis es sich Bahn bricht in Form von Aggressionen, meist gegen sich selbst als Krankheit….
    In obigen Kontext wurden Männer und ihrGott von jeder Verantwortung freigesprochen. In sie wurde in Gestalt der Lilith und im Christentum in Gestalt der Eva Urmißtrauen gesät, das den Krieg zwischen den Geschlechtern ermöglichte und am Laufen hält. Obwohl sie den weiblichen Anteil im Mann (Anima) aufzeigen, spiegeln. Und da geht es auch um Zerissenheit und Abspaltungen.

    Im Gilgamesch-Epos finden sich erste Hinweise auf Lilith:

    „Inanna, Lilith und der Huluppu-Baum

    In den ersten Tagen, in den allerersten Tagen,
    in den ersten Nächten, in den allerersten Nächten,
    in den ersten Jahren, in den allerersten Jahren,

    in den ersten Tagen, als alles, was zum Leben nötig war, ins Sein gebracht wurde,
    in den ersten Tagen, als alles, was zum Leben nötig war, angemessen ernährt wurde,
    als der Himmel sich von der Erde fortbewegt hatte,
    und der Name des Menschen festgelegt wurde,
    als der Himmelsgott, An, die Himmel davongetragen hatte,
    als der Luftgott, Enlil, die Erde davongetragen hatte,
    als die Königin des Großen Unten, Ereschkigal, die Unterwelt beherrschte,

    In diesen Zeiten pflanzte sich ein Baum, ein einzelner Baum,
    ein Huluppu-Baum, an den Ufern des Euphrats ein.
    Der Baum wurde von den Wassern des Euphrats genährt.
    Der wirbelnde Südwind zog an seinen Wurzeln und zerrte an seinen Ästen,
    bis die Wasser des Euphrats ihn davontrugen.

    Eine Frau, die in Ehrfurcht vor den Worten des Himmelsgottes An wandelte,
    die in Ehrfurcht vor den Worten des Luftgottes Enlil lebte,
    riß den Baum aus dem Fluß und sprach:
    „Ich werde diesen Baum nach Uruk bringen.
    Ich werde diesen Baum in meinen heiligen Garten pflanzen.“

    Mit eigener Hand sorgte Inanna für den Baum.
    Mit ihren Füßen stampfte sie die Erde um ihn herum fest.
    Sie sprach zu sich selbst:
    „Wie lange wird es wohl dauern, bis ich einen leuchtenden Thron habe?
    Wie lange wird es wohl dauern, bis ich ein leuchtendes Bett besitze?“

    Die Jahre gingen dahin; fünf Jahre, zehn Jahre.
    Der Baum wurde dick, doch seine Rinde sprang nicht auf.

    Dann schlug eine Schlange, die nicht bezähmt werden konnte,
    ihr Nest in den Wurzeln des Huluppu-Baumes auf.
    Der Anzu-Vogel setzte seine Brut in die Zweige des Baumes.
    Und die dunkle Jungfrau Lilith baute ihr Haus in seinem Stamm.

    Die junge Frau, die gerne lachte, weinte.
    Und wie Inanna weinte!
    Doch sie alle wollten ihren Baum nicht verlassen.

    Inanna rief ihren Bruder, den Sonnengott Utu herbei,
    doch Utu, der tapfere Krieger Utu,
    wollte seiner Schwester Inanna nicht helfen.

    Beim Anbruch der Morgendämmerung, als die Vögel zu singen anfingen,
    rief Inanna ihren Bruder Gilgamesch herbei und sprach zu ihm:
    „Oh Gilgamesch, in den Tagen, als die Schicksale beschlossen wurden,
    als Überfluß das Land durchströmte,
    als der Himmelsgott die Himmel und der Luftgott die Erde davontrugen,
    als Ereschkigal das Große Unten als ihren Herrschaftsbereich erhielt,
    da segelte der Gott der Weisheit, Vater Enki, hinab in die Unterwelt,
    und die Unterwelt stand auf gegen ihn und griff ihn an…
    In diesen Zeiten wurde ein Baum, ein einzelner Baum, ein Huluppu-Baum,
    an den Ufern des Euphrats eingepflanzt.
    Der Südwind zog an seinen Wurzeln und zerrte an seinen Zweigen,
    bis die Wasser des Euphrats ihn davontrugen.
    Ich riß den Baum aus dem Fluß heraus,
    ich brachte ihn in meinen heiligen Garten.
    Ich hegte den Baum, derweil ich auf meinen leuchtenden Thron
    und mein leuchtendes Bett wartete.

    Dann schlug eine Schlange, die nicht bezähmt werden konnte,
    ihr Nest in den Wurzeln des Baumes auf,
    und der Anzu-Vogel setzte seine Brut in die Zweige des Baumes,
    und die dunkle Jungfrau Lilith baute ihr Haus in seinem Stamm.
    Ich weinte.
    O wie sehr weinte ich!
    Doch sie alle wollten den Baum nicht verlassen .“

    Gilgamesch, der tapfere Krieger Gilgamesch,
    der Held von Uruk, stand Inanna zur Seite.
    Gilgamesch befestigte eine Rüstung von fünfzig Minas Gewicht
    an seinem Oberkörper.
    Die fünfzig Minas wogen sowenig für ihn wie fünfzig Federn.
    Er schwang seine Bronze-Axt über die Schulter
    und betrat Inannas heiligen Garten.

    Gilgamesch erschlug die Schlange, die nicht bezähmt werden konnte.
    Der Anzu-Vogel flog mit seinen Jungen in die Berge.
    Und Lilith zertrümmerte ihr Haus und entfloh an wilde, unbewohnte Orte.

    Dann entwurzelte Gilgamesch den Huluppu-Baum.
    Aus dem Stamm des Baumes schnitzte er einen Thron und ein Bett
    für seine heilige Schwester.
    Doch der Thron und das Bett waren aus totem Holz,
    und sie konnten nicht leuchten .“

    Mehrere Metaphern finden wir auch hier.
    Die Schlange, die für ungebändigte Lebenskraft, das Fließen der „Kundalini-Energie“ steht. Das bedeutet Häutung, Wandlung, Transformation.
    Der Vogel steht für den Adler, unser Sinnbild von Freiheit, Überblick, daraus folgender sinnübergreifender Erkenntnis.
    Und Lilith, das Ursymbol für wilde, lustvolle, eigenständige Weiblichkeit wird ausgestoßen.
    Das Sinnbild für Glück, der Baum, wird zerstört.

    Ianna, auch als Venus zu sehen, zerstörte ihre eigene Lebensgrundlage, begab sich in eine scheinbar sichere aber tote Umgebung. – Die Folgen kennen wir bis heute.
    Zwischen der Verleugnung , Ausstoßung Liliths und dem Aufkommen patriarchaler Gesellschaftsformen stellt sich für mich durchaus ein Zusammenhang dar. Es brauchte dazu diesen neuen „Gott.“
    Wobei ich nicht vergesse, dass der Niedergang des Matriarchats wohl geprägt war von der Mißhandlung an Männern, Blutopfern, Kastrationen. Die andere Seite der Lilith.
    Es folgten Groll und Hass über die Jahrtausende. Nur ging und geht es damit niemandem gut.

    Grüße in die Runde
    Martina

    • August 26, 2014 um 7:13 pm

      Liebe Martina,

      ich habe Deinen schönen Kommentar noch als Arikel mit ein Bildern und Links auf die Reise gebracht. Ist das so OK für Dich?

      Was sagen uns Mythen über Lilith, Adam, Eva, Maria, Horus …

      VG Martin

      • maretina
        August 26, 2014 um 8:56 pm

        Schon gut. Wenn Du meinst.

    • Oktober 27, 2014 um 6:30 pm

      Liebe Maretina,
      ich möchte ein paar Bemerkungen dazu anfügen: Die hebräische Auslegung der Schöpfungsgeschichte mit Eva ist folgende nach Weinreb: Die Eva ist diejenige, die die Entscheidung trifft den Apfel zu nehmen. Der Adam nimmt nur noch den Apfel von ihr entgegen. Er vertraut darauf, dass die Entscheidung seiner geliebten Eva richtig ist. Die Schlange steht als Symbol für eine Weiterentwicklung – sie bringt eine Weiterentwicklung in Gang, die bereits im Anfang der Schöpfung beabsichtigt war. Dass die Frauen, die Entscheidungen treffen, wird in der Bibel noch mehrmals wiederholt und ist auch oft in der Realität der Fall.

      Nun zum Obelisken: Der Name beinhaltet die Buchstabe O – b – l – s. Die gleichen Buchstaben beinhaltet das Wort Omphalos O -P – l – s. Es ist das gleiche Wort. Nehmen wir das Wort einmal genauer unter die Lupe: Es besteht aus Om und Phalos. Das Om kennen wir woanders her, aus dem Yoga. Im Bienenschamanismus ist es das Summen der Bienen, im englischen humming – der Urton des Universums. Und Phalos bedeutet Pfahl – zusammengesetzt der summende Pfahl = der Bienenstock. Früher wie an manchen Orten noch heute, werden Bienenstöcke aus hohlen Baumstämmen hergestellt. Der Obelisk ist ein stilisierter Bienenstock.

      Die Bedeutung eines Obelisken liegt darin, dass die Biene für die Befruchtung der Natur sorgt. Ohne die Biene würde innerhalb von ein paar Jahren die gesamte Nahrungskette zusammenbrechen. Deshalb wurde von unseren Vorfahren weltweit die Biene hochverehrt. In Europa war das Zentrum des Bienenschamanismus Delphi. Deshalb wurde die delphische Priesterin auch als delphische Biene bezeichnet. In dem alten Mythos um Python und Typhon wird beschrieben, wie die Macht der alten Erdgöttin von Gott Apollon beschnitten wurde. Wenn heute an den Machtzentren der Erde Obelisken stehen, dann ist das für mich das Zeichen, dass man in der christlichen Kirche dem alten Glauben an den Sonnengott huldigt. Für mich ist deshalb auch die Freiheitsstatue nichts anderes als der Sonnengott. Allerdings hat man aus dem Matriarchat (auch der Bienenstock lebt im Matriarchat) das Patriarchat gemacht, mit seinen Machtkämpfen und blutrünstigen Kriegen. Und anstatt, dass die Männer, wie es ihre Aufgabe von der Schöpfung her wäre, das Weibliche zu schützen, bekämpfen sie es und zerstören dabei immer weiter die Natur.

      • Oktober 27, 2014 um 7:58 pm

        ein stilisierter bienenstock ist ein obelisk aja

        wie wäre es denn mit omphalos

        sieht voll nach nem Obelisken aus.

        Obelisk, den begriff gibt es seit dem 16 Jahrhundert

        Der Obelisk entspricht eben auch einem Phallussymbol, was für Kraft (Potenz-ieren steht,

        nicht mit Gliedsteife verwechseln, das ist kein Zeichen/Symbol für Potenz, sondern biologisch.

        und dein OM ist „Schlicht“ OM NI POTENT (was auch nicht für Allmacht im Sinne von Macht steht, sondern für Kraft = Erschaffen)

        Potenz erschafft nicht, sondern schöpft nur AUS dem was ist, es kann selbst nicht er-schaffen, lediglich schöpfen bis es sich erschöpft.

        OMNIPOTENT ist ewig, weil es sich selbst potenziert. eben unendlich


        und männer zerstören die natur, na hoch interessant werde „Dame“.

  5. August 26, 2014 um 9:22 pm

    Kennedys Rede in unzensierter Originalfassung hier:

    Achja, und wer kein Geld für Colemans Buch hat, soll mal in dieses Archiv schauen: http://www.file-upload.net/download-7163076/Infosammlung.rar.html
    Hat noch andere Dokumente drin, die man normalerweise nicht im Netz findet… 😉
    Ich verrat jetzt aber nicht, wer’s denn zusammengestellt hat….

    Und apropos Exteritorialität. Da kenn ich noch ein weiteres, entscheidendes Verwaltungsorgan…
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/12/vom-staat-als-verbindendes-regulativ/

    • August 26, 2014 um 9:45 pm

      HI Dude, vielen Dank für den Hinweis auf Deinen Artikel, und das passt ins Bild:

      Denn bei genauerer Betrachtung des historischen Verlaufs (und insbesondere der letzten Dekade), muss der aufmerksame Beobachter definitiv besorgt konstatieren, dass die von den ‘neuen Herrschern der Welt‘, über das Zentralbankenwesen gesteuert und mittels multinationaler Grosskonzerne, ganzer Bataillone von Technokraten, Lobbyisten und Paragraphenverdrehern verwirklicht – über die Köpfe bzw. den Wunsch und Willen der Menschen hinweg – sukzessive vorangetriebenen, weitreichenden Veränderungen in dieser Zeit, massgeblich am Ast der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Selbstbestimmung aller Völker der Erde gesägt haben.

      Bereits 1966 schrieb der amerikanische Historiker und ‘Insider’ Dr. Carroll Quigley in seinem Buch ‘Tragedy and Hope: A History of the World in Our Time’ (Deutsche Ausgabe: ‘Katastrophe und Hoffnung: Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit’) über die Pläne gewisser mächtiger Kreise:

      »[D]ie Machtinteressen des Finanzkapitalismus verfolgten ein zusätzliches weitreichendes Ziel: Sie wollten ein weltweites Finanzsystem errichten, das von privaten Händen kontrolliert wurde und das in der Lage war, das politische System in jedem Land sowie die gesamte Weltwirtschaft zu beherrschen. Kontrolliert werden sollte dieses System auf feudalistische Art und Weise durch die konzertierte Aktion der Zentralbanken dieser Welt, die ihre geheimen Maßnahmen auf häufigen privaten Treffen und Konferenzen abstimmten. Die Spitze dieses Systems sollte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, in der Schweiz, bilden, eine Privatbank, die sich im Besitz der Zentralbanken der Welt befindet und von diesen kontrolliert wird; und diese Zentralbanken sind selber wiederum private Unternehmen.«

      • August 26, 2014 um 11:16 pm

        Gern, werter Martin, wenngleich es mir hiebei v.a. um den Hinweis auf Colemans Buch und das entsprechenden Datenarchiv (sowas findet man nicht bei Wiki 😉 ) ging. Natürlich passte der Link zu meinem Artikel auch. War allerdings mehr für Deine Leserschaft gedacht, zumal ich davon ausging, dass Du ihn bereits kanntest. Kannst ihn gerne als Volltext übernehmen, wenn Du möchtest.

        Liebe Grüsse

        • August 26, 2014 um 11:18 pm
          • August 26, 2014 um 11:22 pm

            Das ist kein Problem. Die Übernahmerechte von voltairenet sind deutlich. Mein Addendum darfst Du gerne mitübernehmen, denn ich halte diese Graphik vom Bureau d’Etudes für etwas vom wesentlichsten überhaupt. Da waren sehr schlaue Leute dahinter die verdammt sauber gearbeitet haben um dieses Organigram zusammenzustellen. Einziges Manko. Die Spitze der Pyramide fehlt. Beim Malteserorden und den Rothschilds endet’s leider, und die Jesuiten und sein Vatikangeschsoxxe (siehe den Clip von Prof. Veith im anderen Strang) werden leider nicht mal aufgeführt…

    • Jochen
      Oktober 28, 2014 um 2:32 pm

      Der Virensanner geht sofort los bei dem Teil! Und die Datei hat die Endung .rar.exe, was eigentlich immer eine Schadsoftware ist!

      • Oktober 28, 2014 um 4:03 pm

        @Jochen

        Bei mir hat’s keinen Virus da, und die Endung ist bloss rar, nicht exe. War schon so als ich das Teil zusammengestellt und hochgeladen hatte…

  6. August 26, 2014 um 10:44 pm

    Die „Reichen und Mächtigen“ steuern gar nichts und sind gegenüber dem bevorstehenden, endgültigen Zusammenbruch des zivilisatorischen Mittelalters genauso hilflos wie die politische Seifenoper. Wer sich nicht rechtzeitig in den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation hineindenken kann, hat nichts mehr zu bestimmen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/08/positive-vierer-besprechung.html

  7. August 26, 2014 um 11:41 pm

    Übrigens vielen Dank noch für den Clip von Coleman. Lädt gerade runter. 🙂
    Falls ich meinen Streik zu beenden gedenke, mache ich daraus vielleicht ein Werk.

  8. August 30, 2014 um 10:33 pm

    Trotz alldem:
    JEDER Mensch kann, wenn er will, die WAHRHEIT erfahren.
    JEDER kann die Angst der Kollektiven (Zivilisations-)Neurose mit Hilfe der göttlichen Kraft überwinden und in dem Bewußtsein dieser Kraft wahrhaft gesund und unbedingt glücklich leben.
    JEDER Mensch ist als Seele von der gleichen Beschaffenheit wie die All-Seele: Gott. Und kann im Kontakt mit dem universellen Gott von dessen allwissender Weisheit profitieren.

    JEDER Mensch hat das unverlierbare Potenzial, sich von seiner NEUROTISCHEN „Versklavung“ zu befreien und absolut FREI zu sein – als das, was er in Wahrheit ist: Seele. Ein freies SEIN – von göttlicher Qualität und Identität.

    Gott und Mensch sind EINS. („Der Vater und ich sind eins“ – Jesus)

    Wer sich selbst nicht als göttliche Seele erkennt, kann auch den wahren Gott, seinen Vater, nicht erkennen.

    Ich hörte als junger Mann mal den Satz: „Die Dummen haben nur EINEN Vater.“ Und grübelte immer mal wieder darüber nach, was das denn bedeuten könnte.
    Es dauerte ein paar Jahrzehnte. Aber jetzt ist es klar: Die „Dummen“, die „Unreifen“ / „Unweisen“ erkennen sich nicht als Seele und erkennen eben auch Gott nicht als Vater der Seele, die sie SIND. Sie kennen nur ihren körperlich-materiellen Vater.

    Wir Menschen können nicht wirklich durch andere beherrscht, unterdrückt, usw. werden. Außer, wir lassen es zu – in Unkenntnis der Wahrheit.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang H.

  9. Dezember 4, 2014 um 11:39 pm

    Robert Stein spricht ebenfalls über die drei Städte und bringt weitere interessante Aspekte dazu:

  10. Januar 25, 2015 um 7:19 pm

    Einer der respektiertesten aller Meinungsumfrager (orig.: pollster) ist das Mitglied des Komitees der 300, Daniel Yankelovich von der Firma Yankelovich, Skalley and White.

    Yankelovich ist stolz darauf, seinen Studenten zu erzählen, dass Meinungsumfragen ein Werkzeug sind, um die Öffentliche Meinung zu ändern, obwohl dies nicht sein Originalgedanke war. Yankelovich bezog seine Inspiration von David Naisbetts Buch „Trend report“, das von dem Club of Rome in Auftrag und heraus gegeben wurde.

    Um die Wahrheit zu sagen: Naisbett hatte seine Informationen von Willi Munzenberg, wahrscheinlich der brillanteste Meisterspion und Propagandawissenschaftler, der je gelebt hat.

    In „Trend Report“ beschreibt Naisbett die von Meinungsmachern genutzten Techniken zur Formung der öffentlichen Meinung, die vom Komitee der 300 gewünscht wird.

    Die Herstellung der öffentlichen Meinung ist das Juwel in der Krone der Olympier (dem inneren Kreis der 300); mit Tausenden Sozialwissenschaftlern zu ihrer Verfügung, und den Nachrichtenmedien fest in ihren Händen, können neue öffentliche Meinungen über fast jede Angelegenheit erschaffen und weltweit in einer Stunde, oder sogar noch schneller, verbreitet werden.

    Das genau passierte in 1991, als Präsident George Herbert Walker Bush von Margaret Thatcher auf Anordnung der „300“ den Befehl bekam, eine aggressive Haltung gegenüber dem Irak einzunehmen.

    Fundstelle: TAVISTOCK-INSTITUTE – Der Urvater aller “Think-Tanks” – Wie sie unsere Emotionen und Gedanken kontrollieren.

  11. Juli 5, 2015 um 1:50 pm

    Es nennt sie niemand beim Namen (verboten) oder deren Volkszugehörigkeit (geschützt), welche Parasiten sie sind, wissen aber alle die ein klein wenig die Geschichte kennen. Sie sind für fast alle Kriege seit 2000 Jahren verantwortlich

  1. August 25, 2014 um 10:35 pm

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