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Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir “Leben” nennen, bei Laune zu halten

Jürgen Clausen

Jürgen Clausen

Diesen Artikel  von Jürgen Clausen habe ich vor einem Jahr erhalten und möchte ihn nochmals zur Diskussion rund um unser Bewusstsein nach vorne holen:

Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir “Leben” nennen, bei Laune zu halten

Im Laufe meiner vielen Selbst- Befragungen kam ich recht schnell auf die Physik, das mag etwa 1974 gewesen sein. Ich las, dass das, was wir gemeinhin als “Materie” bezeichnen, bei den Physikern bestenfalls “Energie” oder gar nur “Felder” seien. Mir fiel in diesem Zusammenhang ein kleines Büchlein zu, das Pasqual Jordan verfasst hatte. Als Physiker hatte er selbst recht viele existenzielle Fragen formuliert, auch die Möglichkeit ins Auge gefasst, es könne tatsächlich einen Gott geben. Den Mann hätte ich damals gerne kennen gelernt. Hätte ich damals gewusst, dass er nur 100 km von mir entfernt wohnte, hätte ich ihn sicher aufgesucht.

Mir entging auch nicht, dass man zwischen den Zeilen auch Einsteins oder Paulis immer großes Misstrauen zu den eigenen Wahrnehmungen las. Bei Pauli fiel mir auch auf, dass er bei Kollegen als eine Art “Mentaler Saboteur” bekannt war, jemand, der Versuche stören oder gar zerstören konnte, ungewollt, allein durch seine Anwesenheit.

Ich begriff selbst Materie als etwas wenig Körperliches: ab und zu mal ein Atomkern, aber sehr weit auseinander liegend. Was wir sehen und fühlen, dachte ich, seien lediglich die Außenhüllen der Elektronenschalen. Dann aber, so folgerte ich, könnte wir kaum in der Lage sein, etwas Konkretes über einen Gegenstand zu erfahren: wenn alles nur eine Art “Energie- Schaum” ist, wo ist dann eine konkrete Aussage über den Gegenstand möglich?

Mit der Zeit begriff ich, dass wir Menschen unsere gesamte Realität erlernen. Mir fiel auch immer wieder auf, dass es nirgendwo eine präzise Aussage zu dieser Realität gab: überall nur Annahmen, Meinungen, Theorien, Glauben. Es schienen mir lediglich “kulturelle Gewohnheiten” zu sein, unser gesamtes Denken, Fühlen und Handeln. Alles war erlernt.

Um es kurz zu machen: im Laufe vieler Jahre, mit einer wunderbaren, aber bisweilen auch anstrengender Ehe, mit der “Aufzucht” von 3 Kindern und in einem sehr anstrengenden Beruf kam ich sehr häufig an meine Grenzen, sowohl physisch als auch psychisch. Dabei wurden die Fragen nicht weniger, sondern mehr: woher lernen wir unsere sprachlichen Begriffe wirklich? Waren wir schon mal hier, oder woher kommen ansonsten all die irrationale Kommunikation und die positiven wie negativen Emotionen zwischen uns Menschen? Liebe? Liebe auf den ersten Blick? Hass ohne ersichtlichen Grund?

Letztlich fand ich auf viele dieser Fragen auch Antworten. Und ich habe gute Möglichkeiten gefunden, mich selbst von vielen “Dingen” zu befreien, die mich gestört haben. Ich habe meine eigene Sprache, die Wirkung von Sprache auf mich, und damit meine Denkautomatik wirksam modifiziert. Und ich habe aus gegebenen Anlässen Rückführungen gemacht, zuerst zusammen mit meiner Frau (gegenseitig) und dann auch alleine, im Wald oder einfach vor dem Computer.

Gestern fiel mir dann auf dem Rückweg von der Post auf einem Zebrastreifen ein, wie ich mein Verständnis, alles “hier” sein eine mentale Konstruktion, sozusagen beweisen kann: sensorische Deprivation soll die Sinneseindrücke ausschalten. Was bleibt übrig? Alles, was wir denken, uns vorstellen, an das wir uns erinnern. Aber: all das, was da in uns abläuft, ist nicht “die Welt”, wenngleich es ihr auch stark ähnelt. Es ist ausschließlich in unserem Bewusstsein. Aber: wo ist da die Trennung? Worin unterscheiden sich die beiden Welten?

Dann gibt es ja ein großes Problem der heutigen Wissenschaft: man glaubt alles über Wahrnehmungen, neuronale Netzwerke etc. zu wissen. Was man aber ausklammert: wie wird aus dem, was die Sinne an elektrischen Impulsen liefern, Bewusstsein? Und wo wird Wissen gespeichert?

Mir selbst wurde bald klar, dass unsere Bewusstseinsinhalte von Geburt an (oder ggf. früher) ausschließlich gelernt sein können. Jedenfalls bis zu dem Punkt, wo wir selbst in der Lage sind, etwas wahrzunehmen und in das bestehende Bewusstsein einzuordnen. Und auch dann sind die meisten Informationen von anderen übernommen.

Ich kam auf drei zwingende Kräfte bzw. Motive in unserem “Universum”. Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir “Leben” nennen, bei Laune zu halten. Es handelt sich um

  • die Suggestion
  • die Sucht nach Anerkennung und
  • die daraus resultierende Lernbesessenheit.

Ich glaube auch, dass diese drei nicht nur “hier” wirken, sondern immer und überall.

Mit “Suggestion” meine ich Folgendes:

Alles, was Jemand sagt, macht oder denkt, jeder Gegenstand, jede Absicht wirkt suggestiv auf das gesamte Universum. Alles möchte Aufmerksamkeit und Anerkennung von uns bekommen.

Zur Sucht nach Anerkennung:

Jedes Wesen ist sich seiner Existenz unsicher und benötigt Zustimmung und Liebe. Um die zu bekommen, wollen wir uns selbst permanent “optimieren”.

Resultierend die Lernbesessenheit:

Daher rennen wir mit jeder Faser unseres Seins jedem Wort, jedem Gedanken und jedem Gegenstand hinterher, von dem wir glauben, er könnte uns helfen, unser Spiel besser als bisher zu spielen.

Nun habt Ihr ein wenig von mir erfahren und wie ich so ganz grob zu dem Thema stehe, das scheinbar überall in der Luft liegt. Wobei ich ganz am Anfang stehe, nach all den Jahren. ich wünsche Euch allen noch einen angenehmen Abend, meiner ist jetzt langsam aber sicher zu Ende, da ich früh zu arbeiten anfange.

Liebe Grüße, Jürgen Clausen aus Kiel

JHC 100 Seiten und Fluss-Info

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  1. federleichtes
    Februar 8, 2013 um 10:05 pm

    Mein Kommentar, den ich zu dem Beitrag schrieb:

    Jürgen aus Kiel, vielen Dank für Deine Gedanken – aus einem “Denk-System“, das scheinbar schon keines mehr ist.

    Du schreibst:
    “Ich kam auf drei zwingende Kräfte bzw. Motive in unserem “Universum”. Drei Kräfte, die uns leiten, unser Spiel, das wir “Leben” nennen, bei Laune zu halten. Es handelt sich um die Suggestion, die Sucht nach Anerkennung und die daraus resultierende Lernbesessenheit.”

    Was hältst Du von der Idee, dass
    Kräfte = Energien sind, und
    Motive = Informationen (Geist) sind???
    Praktisch wie ein Auto = Energie, und dem Fahrer = Idee, zu fahren.

    “Bei Laune” halten – WAU! Wie bist Du darauf gekommen?

    Zur Suggestition.
    Könntest Du auch den Begriff “Täuschung” akzeptieren?

    Zur Anerkennung.
    Das beschreibst Du als individuell IMMER gegeben. Bei mir ist das nicht so. Allerdings möchte ich vor mir selber bestehen können, also meine Ideale lebendig umsetzen.
    Anerkennung. Könntest Du auch den Begriff “Akzeptanz” akzeptieren? Gewisserweise das Übereinstimmen mit einer schöpferischen Notwendigkeit, das Leben gerade SO gestaltet sein MUSS?

    Zur Lernbesessenheit.
    Leben stellt uns Menschen vor Probleme, Leben zeigt sich in Geheimnissen und Rätseln. Und ich schlossfolgerte daraus, es ginge dem Leben in der Gerichtetheit seines Grund-Ansatzes um eine Lösung Und zwar des Problems, das sich durch Leben offenbart. Insofern halte ich das Lernen für systemimmanent – so wie ein Kind lernen MUSS.

    Denk-System bleibt Denk-System – es ist ja ein System. Gleich einem Rechner. Wenn ich einen neueren Rechner kaufe, ändert sich an den Ergebnissen, die ich anfordere, nichts.
    Aber wenn das Rechner-Denk-System Teil eines größeren Systems ist, kann ich das größere System mittels einer anderen Programmierung dazu bringen, dem Denk-System ein anderes In-Put zu geben.

    In einem Mülleimer wachsen Blumen.
    Das zu denken fällt bereits vielen Menschen, jedenfalls den kultivierten, schwer.

    Herzliche Grüße nach Kiel.

    Wolfgang

  2. Februar 8, 2013 um 11:16 pm

    Es ist schon sehr bemerkenswert, dass mich in den letzten Tagen zunehmend Menschen erreichen mit eigenen Erfahrungen der Bewusstwerdung. So hat mich einer dieser Menschen vorgestern auf das folgende Buch von Eckhart Tolle aufmerksam gemacht: Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. In diesem lese ich gerade:

    Dann benutzt der Verstand dich. Du bist unbewusst mit ihm identifiziert, deshalb weißt du nicht einmal, dass Du sein Sklave bist. Es ist fast so, als seist du besessen ohne es zu wissen, und deshalb hältst du das Wesen, das dich besetzt, für dich selbst. Freiheit beginnt, wenn du erkennst, dass du mit dem Verstand, dem Denker, der dich im Zustand der Besessenheit fällt, nicht identisch bist. Diese Erkenntnis befähigt dich, den Denker zu beobachten. Sobald Du beginnst, den Denker zu beobachten, wird eine höhere Bewusstseinsebene aktiviert. Dann beginnst du zu erkennen, dass es einen enormen Bereich von Intelligenz jenseits des Denkens gibt, dass dein Denken nur einen winzig kleinen Aspekt dieser Intelligenz ausmacht. Du erkennst auch, dass alles, was dem Leben wahren Wert verleiht – Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Friede – seinen Ursprung jenseits des Verstandes hat. Du beginnst zu erwachen

    für das Ego existiert der gegenwärtige Moment kaum. Nur Vergangenheit und Zukunft haben Bedeutung. Diese völlige Umkehrung der Wahrheit ist der Grund dafür, dass der Verstand aus der Ego Ebene so krank ist. Er ist ständig damit beschäftigt, die Vergangenheit am Leben zu erhalten, denn ohne sie – wer bist du da überhaupt? – versetzt er sich selbst immer wieder in die Zukunft, um sein Überleben zu sichern und um dort eine Art von Befreiung und Erfüllung zu finden. Er sagt: „eines Tages, wenn dies, dass oder jenes geschieht, dann wird es mir gut gehen und ich werde glücklich sein, in Frieden.“ Selbst wenn sich das Ego scheinbar um die Gegenwart kümmert, nimmt es die Gegenwart nicht wahr: Das kann es auch gar nicht, weil es sie durch die Augen der Vergangenheit betrachtet. Oder es benutzt die Gegenwart als Mittel, um ein Ziel zu erreichen, das immer in der vorgestellten Zukunft liegt. Beobachte deinen Verstand und du wirst sehen, dass es so ist.
    Der gegenwärtige Moment in Geld gegen Schlüssel zur Befreiung. Aber du kannst den gegenwärtigen Moment nicht finden solange Du der Verstand ist.

    Sieht also so aus, dass wir vom vielen Verstandesdenken den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen?

    • maretina
      Februar 9, 2013 um 1:42 pm

      Und wieder die Frage : Wer bin ich, was bin ich?
      Mein Körper? Nein. Jedoch ich bin in ihm, mit ihm kann ich auf dieser Erde Erfahrungen sammeln, die mir sonst nicht möglich sind. Ihn achtsam zu behandeln, mit Fahrrad-Fahren, dass er mir dienen kann ist durchaus eine Option.
      Meine Emotionen? Sie sind nicht ich, jedoch an den Körper gebunden und dienen mir auch, als Wegweiser im Getümmel.
      Was ist mit meinem Intellekt? Auch er ein Werkzeug, dankbar bin ich, dass ich ihn habe, er hilft mir in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen, wird auch gerne mal vom Ego benutzt, dass ja eigentlich auch nur um seine Existenz fürchtet, es dient schon auch, nur die Oberhand darf es nicht bekommen, genauso wenig wie der Intellekt.
      Also nochmal: Wer bin ich? Dieser Funken aus den Weiten des All-Bewusstseins, der energetisches Potential magnetisch anzog, daraus Mensch erschaffen wird?

      Liebe Grüße
      Martina

      • August 24, 2014 um 6:00 pm

        Rätselhafte Martina !

        Hm ! Du bist nicht Dein Körper, sondern in ihm, also wie in einem Gefäß zum Beispiel. Du bist nicht Deine Emotionen, die sind ein Wegweiser. Dein Intellekt ist Dein Werkzeug, also bist Du auch nicht der Intellekt. Dein Intellekt wird AUCH gern vom Ego benutzt, also bist Du auch nicht das Ego, das irgendwo mit Dir in Deinem Körper ist.

        Dann fragst Du, ob Du dieser Funken aus den Weiten des All-Bewusstseins bist. Nun ist es aber so, dass ein Funken aus den Weiten des All-Bewusstseins von einem anderen Funken überhaupt nicht unterscheidbar ist, so wenig wie ein Tropfen Wasser im Ozean von einem anderen Tropfen Wasser unterscheidbar ist. Zumal das Wasser im Ozean gar nicht in Tropfenform existiert, sondern nur als unterschiedsloser Ozean. Wenn nun ein Funken gar nicht vom anderen unterscheidbar ist, was bleibt dann von Dir übrig?

        So gesehen, gibt’s Dich doch gar nicht. Wieso schreibst Du dann Kommentare? 🙂

        Beste Grüße
        Marian

    • federleichtes
      Februar 9, 2013 um 1:52 pm

      Vielleicht ist das Ego (als Gedanke „ich BIN“) auch die Funktion, DEN Moment, den wir als Gegenwart beschreiben, erst zu erschaffen.

      Technisch gibt es den Moment gar nicht. Die Zeitmessung endet im Nichts.
      Und auch unsere rezeptiven Körpersinne sind gewissermaßen Bremser des Flusses, wie ein Fotoapparat, um Wahrnehmung zu ermöglichen.

      Insofern ist das Ego im REALISIEREN des Möglichen etwas Natürliches.

      Gruß
      Wolfgang

      • maretina
        Februar 9, 2013 um 2:37 pm

        Das Ego, ich mein wenn es nicht gebraucht würde wäre es nicht da. Nur die Oberhand über unser Sein sollte es nicht bekommen. Aber haben will es die Macht schon, denn alles Andere stellt sich ja dermaßen dämlich an, nicht wahr, die Liebe die gibt ohne zu fragen „Und wo bleib ich?“ Die Emotionen die hervorbrechen können ohne zu fragen was ist nach diesem Ausbruch, welcher Einbruch? Der Körper, wieder läuft er zu schnell, kann er nicht mal den Energieverbrauch drosseln? Und der Verstand ist sowieso nur mit dummem Zeug beschäftigt, als wenn das dem kleinen zappelndem Ego was nützen würde wenn da jetzt gerade über Raum- Zeit nachgedacht wird….Andererseits es passt schon auf, dass Mensch sich nicht in Träumereien verliert, meldet Hunger, Durst und Frischluftbedarf an… Das liebe kleine Ego beobachten und am Zügel halten, abschaffen wollen oder dagegen kämpfen führt ihm nur Energie zu, auf das es wachsen kann und die Oberhand bekommt.

        So ungefähr.
        Martina

  3. federleichtes
    Februar 9, 2013 um 5:50 pm

    „Das Ego, ich mein wenn es nicht gebraucht würde wäre es nicht da.“

    Das Ego in meinem Verständnis ist ja nicht mehr als ein Telefonanschluss:
    Mensch kann über seine „Telefonnummer“ (Individualität) erreicht werden – und er kann „fremde“ Nummern erreichen. Ego, ein Anschluss, erst mal völlig unverbindlich.

    „Nur die Oberhand über unser Sein sollte es nicht bekommen.“

    Da möchte ich mal vorsichtig widersprechen. Und sogleich unterscheiden zwischen egoistisch und egozentrisch. Egositisch, wer sich um sein Ich kümmert – damit es ihm durch Schwäche keinen Kummer bereitet. Für Menschen, die in der Gemeinschaft leben, unverzichtbar, sich selber stark und stärker zu machen, da sonst Gesellschaft (und Individuum) keine Chance auf Existenz-Erhalt haben.

    Anders egozentrisches Verhalten, das von seinem Wesen her parasitär ist. Dieser Mensch ist auf sich zentriert-fixiert, nimmt von Anderen, ohne die Idee, geben zu wollen – oder er gibt 1, um 10 zu ergattern. Das Verhalten nenne ich unsozial, und es wird asozial, wenn das die Gemeinschaft schädigende Verhalten sich zurück reflektiert.

    Darum mein Standpunkt:
    Das Ego-Ich muss im Mittelpunkt eines Menschen stehen. Was seine Aufmerksamkeit, seine Achtsamkeit, alles, was die Entwicklung seines Bewusstseins betrifft, steht in der Bedeutung ganz vorne. Nur das Ich-Ego kann sich gesund machen und dafür sorgen, gesund zu bleiben.
    Und wenn wir uns fragen, warum auf unserer Welt immer und immer noch unsägliche Verbrechen möglich waren und verübt werden, finden wir eine einfache Antwort:

    Es gibt eine zentrale Absicht, die Menschen – auch als Menschheit – zu schwächen.

    Also geschieht gerade das Gegenteil von dem, was im Sinne von Mensch und Gesellschaft, notwendig wäre. Ein Trauerspiel. Sie lassen sich als Egoisten beschimpfen, und als Schwächlinge bestrafen. Wau!

    So sehe ich das, liebe Martina.

    Gruß
    Wolfgang

    • maretina
      Februar 10, 2013 um 7:20 pm

      Hallo Wolfgang, danke fürs Auseinandertüfteln von Egoismus und Egozentrik. Dem ist jetzt nichts hinzuzufügen.
      Martina

  4. Günther
    Februar 10, 2013 um 1:36 am

    Beim Lesen des Textes und der Kommentare habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ich mit meinem »Denken und Fühlen« doch nicht alleine bin 🙂
    IcH beschaeftige mich seit einiger Zeit mit der Soziologie, welche auch mehr oder weniger die im Text beschriebenen Punkte behandelt und thematisiert.
    Am aller Spannendsten finde ich, dass trotz unterschiedlicher Vorgehensweisen (einer ueber Physik, ein anderer ueber Philosophie, ich ueber Soziologie), alle auf ein bestimmtes Ergebniss abzielen.

    • federleichtes
      Februar 10, 2013 um 3:48 am

      Sehr spannend, Günther.

      Ja, es gibt in jedem Wissens- oder Erfahrungssegment Entsprechungen der Begrifflichkeiten und gleiche Wirk-Strukturen. In einem weiteren Rahmen entstehen gleichartige Ergebnisse, und diese Ergebniss zielen alle auf einen Punkt.
      Und je mehr man diesen „Punkt“ versteht, je klarer/plausibler werden die Ergebnisse in den Segmenten und erscheinen als schlüssig miteinander verbunden.

      Wahrhaftige Menschen fühlen sich zwar manchmal alleine, aber – sie sind es niemals wirklich.

      Herzliche Grüße an Dich von

      Wolfgang

  5. Gerd Zimmermann
    Februar 11, 2013 um 8:19 am

    Hallo Wolfgang

    „Technisch gibt es den Moment gar nicht. Die Zeitmessung endet im Nichts.“

    „Und je mehr man diesen “Punkt” versteht, je klarer/plausibler werden die Ergebnisse in den Segmenten und erscheinen als schlüssig miteinander verbunden.“

    Zeit ist Quatsch, da das Leben, das Universum und der ganze Rest statisch ist.

    Und je mehr man diesen „Punkt“ versteht, erkennt man die Wahrhaftigkeit dieser einen Quelle. Da nur eine Quelle existiert, existiert auch alles Wissen in ihr.Somit ist auch alles Wissen gewusst.

    Ich bringe es mal auf den Punkt. Realität und Wirklichkeit verstehen wir nicht richtig. Das, was wir Realität nennen, ist das Spiegelbild. „Vom Traum zum Trauma ist es nur ein Kinderschritt“ Zitat Guido.

    Am Wochenende sah ich mir den Zauberer von Oz an. Seltsam wie viel Wirklichkeit in Märchen versteckt ist. Nicht nur: Und wenn Sie nicht gestorben sind …

    Allen einen schönen Tag.

    • Februar 11, 2013 um 9:55 am

      Gestern las ich, dass der Begriff „reality“ abgeleitet ist von „royality“, also real sei das, was der König sagt, was demnach nicht unbedingt mit der Wirklichkeit zu tun hat, siehe dazu auch meinen letzten Artikel: Darüber, was wir wollen sollen …

      Ich komme auch immer mehr zu der Überzeugung, dass es DIE Zeit gar nicht gibt. Und auch, dass alles Wissen schon vorhanden ist, scheint mir mehr als möglich. Alle wichtigen Erfindungen scheinen in einem Augenblick der Stille zu passieren, wenn der Denker=Verstand mal verstummt ist, durch eine Ein-gebung. Weil es (wem?) an DER Zeit zu sein scheint?

      grübelnde Grüße

  6. Gerd Zimmermann
    Februar 11, 2013 um 11:05 am

    Hallo Martin

    wir nähern uns immer mehr dem Goldenen Schnitt.Das Verhältnis von Gesamtbewusstsein zum Einzelbewusstsein. Da das Einzelbewusstsein scheinbar vom Gesamtbewusstsein getrennt ist, liegt dem folgendes zugrunde. Zitat Guido „Trennung im informativen Sinne. Verbindung im enegetischen Sinne.“
    Die Einheit wurde mal mit folgenden Worten umschrieben: „Es ist so einfach, dass niemand darauf kommt“ Nur der Mensch kann den Urgrund seines Seins ergründen.

    Mir haben die hermetischen Gesetze sehr geholfen.

    Allen einen schönen Tag.

  7. August 24, 2014 um 12:49 pm

    Pleja Schmidt in Facebook:

    Aus SUCHT nach Anerkennung
    folgt bei Vielen leider NICHT eine Lernbessenheit, viele üben sich in MACHT Spielen.

    BEWUSSTSEIN ist
    (Postulat)
    DAS ALLUMFASSENDE BEWUSSTSEIN hat sich quasi gespalten ( hihi – hier ist die Schizophrenie) um sich in seinen vielfältigen Aspekten zu erleben.
    Was für ein ‚im Körper begrenztes Bewusstsein – schizophren – erscheinen mag, ist vermutlich für das ALLGANZE ein wunderbares SCHAUSPIEL

    Was ist Suggestion ?
    Eine SCHEIN Annahme ?
    Ja… Dann suggeriert sich jeder seine PERSPEKTIVE …

    SUCHT nach Anerkennung ?
    Das liegt sehr im Auge des Betrachters.
    Ja, auf menschlicher Ebene ist ein Bedürfnis nach Anerkennung da….

    Je mehr ich jedoch zum BRWUSSTSEIN werde …
    Umsoweniger SUCHT ist da
    Ich genüge mir selbst

  8. Gerd Zimmermann
    August 24, 2014 um 1:14 pm

    Lieber Juergen

    Klasse, Deinen Beitrag hatte ich noch nicht gelesen.
    Ich denke Du liegst Gold-DNA richtig.
    Erkenntnis und Wissen liegen nicht da draussen, sie sind in uns.
    Zitat Gold-DNA: DAS UNIVERSUM IST IN UNS.
    Die Quantenphysik und BIOKOMMUNIKATION scheinen dies zu bestaetigen.
    Es gibt eine hoehere Instanz, GESAMTBEWUSSTSEIN.
    Sich das GESAMTBEWUSSTSEIN, elektromagnetischer Art sich vorzustellen liegt uns nicht im Blut, es ist ja nicht materiell. Das aus dem Bewusstsein, das nicht hoerbar, nicht fassbar ist,
    zudem ohne Raum und Zeit auskommt ALLES ist, aus dem durch denken und fuehlen, die Antwort ist 42, ALLES MATERIELLE hervorgeht klingt wie ein Maerchen. Deshalb gibt es ja
    Maerchen.
    Um den Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Universum koennen wir gerne reden.

    Gruss Gerd

  9. Gerd Zimmermann
    August 24, 2014 um 1:39 pm

    Dieser goettlichen Bewusstseinsenergie, die ALLEM zugrunde liegt, das eizig existierende
    Perpetum mobile, erzeugt durch denken und fuehlen unser reales Universum.
    Die Wirklichkeit ist das Gesamtbewusstsein.
    Die Realitaet ist scheinbar getrennt, niemals das Gesamtbewusstsein, da man die energetische Grundlage nicht trennen kann. Deshalb spricht Guido von verkoerperten
    Bewusstsein.
    Nicht wenn man in die Materie hineinschaut, kann man dies erkennen,
    diamentral schon.
    Wolfgang nannte es so schoen Guckloecher putzen.

    Gruss Gerd

  10. Gerd Zimmermann
    August 24, 2014 um 2:12 pm

    Lieber Wolfgang, ob Scheibe oder Guckloch, egal.
    Die Hauptsache man sieht etwas.

    Gruss Gerd

  11. Gerd Zimmermann
    August 24, 2014 um 2:23 pm

    Deine Naturbilder spiegeln Deien Sinn fuer die Natur und
    ihre Schoenheit. Merci.

  12. September 12, 2014 um 5:55 pm

    Zwei Bemerkungen von mir hinsichtlich:

    1) Pascual Jordan:

    Das erwähnte „kleine Büchlein“ von Pascual Jordan habe ich (vor langer Zeit) auch gelesen, zumindest vermute ich das sehr … bekommen hatte ich es von meinem Vater, der bei Jordan promoviert hatte (über Lösungen der Schrödinger-Gleichung für Deuterium). Jordan ist relativ wenig bekannt geworden, spielte aber in der Grundlegung und Entwicklung der Quantenmechanik in der gleichen Liga wie etwa Heisenberg, Bohr, Pauli, Dirac … später wandte er sich der Biologie zu, mit der Frage „was ist eigentlich Leben?“

    2) Sensorische Deprivation:

    Ich hatte ja mal erwähnt, dass ich ausgiebig mit verschiedenen Formen von „Dunkelmeditation“ experimentiert habe … das läuft im wesentlichen immer auf sensorische Deprivation hinaus – d.h. alle von außen kommenden Sinnesreize sind idealerweise nicht da, so dass das Nach-innen-spüren, das Wahrnehmen des eigenen Innern nicht davon abgelenkt, überlagert bzw. synchronisiert wird. Da können die eigenen Traumata (soweit vorhanden) als innere Dämonen in unterschiedlichster Symbolik ungebremst erscheinen, so dass mancher in Panik das Weite sucht – kompetente Begleitung ist angesagt.

    Oder es geht in eine tiefe friedliche Stille, so wie ich es bei mir erlebt habe, in eine zeitlose Geborgenheit, am ehesten vielleicht vergleichbar mit dem Zustand im Mutterschoß. Nur unvollkommen anzudeuten, da einfach nur leerer Raum „an sich“, ohne darin befindliche „Objekte“ (z.B. verschwand für mich auch die Wahrnehmung meines Körpers als abgrenzbares Wahrnehmungsobjekt), grenzenlos, da keinerlei abgrenzbaren Strukturen, alldurchdringend und gleichzeitig „voll“ mit Allem … (ich habe gerade den Gedanken, mal ein paar Bemerkungen über innere Räume aus Sicht der mathematischen Teildisziplin „Topologie“, der Wissenschaft vom Raum, zu schreiben. Natürlich möglichst in alltagstauglicher Sprache ohne Formeln, dafür etwas weniger präzise^^. Ein wenig Futter für den Verstand, um etwa den Raum der Dualität präziser abzugrenzen von anderen „umfassenderen“ Räumen der Wahrnehmung. Mal sehen, was daraus wird.)

    Ich denke insbesondere speziell an meine Erfahrungen mit dem „Isolations-Tank“ = „Floating-Tank“, manchmal auch „Samadhi-Tank“ genannt, der ursprünglich von dem Neurophysiologen und Biophysiker John C. Lilly (recht bekannt auch durch seine Delphinforschung) entwickelt wurde, um Zustände maximaler sensorischer Deprivation eben gezielt zu untersuchen. Auf einem Workshop hatte ich seinerzeit Gelegenheit, persönlich mit ihm darüber zu lernen …

    In der zweiten Hälfte der 70er hatte ich mit ein paar Freunden eine kleine Firma gegründet, um das Wissen und den Einsatz dieses Entspannungs- und Meditations-Hilfsmittels zu verbreiten, speziell an Psychotherapeuten als grundlegende Unterstützung ihrer Arbeit mit Menschen; natürlich wollten wir dieses Gerät auch verkaufen. Zu Vorführzwecken hatten wir auch einen Tank gekauft und in Betrieb.

    Geschäftlich war das ein Flop – die Zeit war wohl nicht reif … heute findet man solche Tanks des öfteren in größeren Wellness-Centern (wobei hier häufig beruhigende/therapeutische Musik eingespielt wird 😉 ). Aber immerhin, dadurch hatten wir etwa 3 Jahre lang die Möglichkeit, es selber gründlich auszuprobieren, und die inneren Räume zu erforschen … was ich gerne genutzt habe. Empfehlenswert, aus meiner Sicht, sofern man sich selbst möglichst allumfassend erforschen möchte und keine Angst vor sich selber hat … 😉

    LG Manfred

  13. Gerd Zimmermann
    September 13, 2014 um 9:15 am

    Lieber Manfred, herzlichen Dank fuer Deinen Kommentar, der viele Dinge
    ansprach, welche ich auch mal durchdacht habe.
    Die Quantenphysik, die Einstein-Rosenberg Bruecke, die Relativitaestheorie,
    den Tunneleffekt, Wurmloecher, Schwarze Loecher und viel mehr (Hawking inkl.)

    Gluecklicherweise verlor ich den Blick fuer das WESENtliche nicht nicht
    aus den Augen. So durfte ich erkennen, dass das Universum ohne Technik
    entstanden ist und ohne Technik erklaerbar ist und loeste alle Fragen ueber den
    Ursprung des Universums ohne Rechenstift. Einzig ein Elektron und ein Photon
    waren notwendig um Mikro- und Makrokosmos buendig zu vereinen.

  14. Gerd Zimmermann
    September 13, 2014 um 9:53 am

    Manfred, im Tempel des Wissens die Tuer zur Formenlosikeit
    zu oeffnen gelingt mir auch. Ein Meer ohne Ufer und Grund.
    Alles ist ohne Form, ohne Licht, absolute Ruhe. Stille, wohltuende
    Stille. Diese Stille gleicht einem Fall in die Unendlichkeit, was ES auch
    in WIRKLICHKEIT ist. Schade das so wenig Menschen dieses Gefuehl
    kennen und oft Realitaet mit Wirklichkeit verwechseln.
    Schau, im Meer des Wissens brauche ich keinen PC um das Wetter zu
    berechnen, kein MP 3 um mich besoffen zu machen vor Glueck, obwohl
    Sehnsucht nach Glueck und gelebtes Glueck zweierlei Dinge sind.

    Liebe Gruesse Gerd

  15. Gerd Zimmermann
    September 13, 2014 um 10:19 am

    Guido beschreibt das Leben so wundervoll in seiner goldenen
    Phi(l)harmonie, sowie den Zusammenhang zwischen Fibonacci
    (Gold-DNA) und Phi, dem goldenen Schnitt.
    Guido sprach von einem Schlag auf den Solarplexus der Erde,
    vom erwachen des russischen Baers, in der Zeit wo so etwas
    geschrieben steht muessen viele telefonieren oder einkaufen.
    Telefonieren ist ja auch wichtig, sonst waere man ja allein,
    in dieser grossen, kleinen Welt. Allein sein kommt Liebesentzug gleich.
    Liebesentzug von wem durch wem? Trennung vom Ganzen?
    Verlorener Blick auf die eigenen Wurzeln? Daten statt InFORMationen?
    Neonlicht statt Sonnenlicht? Sonnenbank statt Strand? Isoliert
    auf der Sonnenbank, statt gemeinsam am Strand?

    Wo bleibt der Blick fuer Gemeinsamkeiten mit dem Ganzen?
    Mutter Natur eingeschlossen.

    Gruss Gerd

  1. August 24, 2014 um 11:05 am

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