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Wenn es ein Gesamt-Bewusstsein gibt, was ist das?

Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
eine noch größere Illusion ist, als die Welt des Traumes!
Salvador Dali (1904-1989)

Mr. Chattison hat an anderer Stelle einen Kommentar hinterlassen, der für sich wieder ein neues Thema aufmacht, so dass ich ihn wieder als eigenständigen Artikel hier zur weiteren Diskussion posten möchte:

Gesamt-Bewusstsein

ad rem:
Mit dem Gesamt-Bewusstsein als Begriff wie Theorie hatte ich bis vor kurzem so meine Schwierigkeiten.
Es gibt aber eine Offensichtlichkeit, die sich unmöglich verdrängen lässt und zwar im Bereich der “Hochbegabten”, der “Savants” und der “idiot savants”.
Ich selbst gehöre nicht dazu, aber einige Berichte könnnen da sehr nachdenklich stimmen.

1. Falbeispiel

Zum Beispiel die, von dem (bis dato völlig unauffälligen) Jungen aus dem Ghetto (Betonung wegen des Mangels an Verfügbarkeit von entsprechender Bildung zu dem Zeitpunkt dort), der beim Baseballspiel von einem hart geschlagenen Ball seitlich am Kopf getroffen wurde und direkt nach dem Aufwachen nachweislich dokumentiert in der Lage war, zu jedem beliebigen Datum, den passenden Wochentag und das dazu gehörige Wetter exakt zu beschreiben.

Das ist kein “Wissen”, das selbst der eifrigste Meteorologe sich aneignen könnte, geschweige denn freiwillig würde.
Woher kommmt dieses “Wissen” also, wenn der Junge sich weder je für dieses Thema interessiert hat, niemals damit (ob direkt oder indirekt) in Berührung gekommen war und selbst ein Meteorologe große Mühe hätte, das entsprechende Datenmaterial für z.B. die USA zu erhalten, zu sichten und sich zu merken(^^)?

Der zweite von mir ausgesuchte Fall (es gibt sehr viel mehr) ist noch viel brisanter in den Schlussfolgerungen:

2. Fallbeispiel

Ein junger Mann aus England entwickelt als Synästhet die Fähigkeit, etwa die Zahl Pi auf 22.500 Stellen genau zu llesen!
Er errechnet diese Zahlen nicht, er sieht sie einfach so und liest sie ab!
Das Gleiche passiert, wenn er eine zweistellige Zahl auf die 7.Potenz hochrechnen soll.
Er er”rechnet”, besser: erliest, jedes Ergebnis weiter als Computer dies anzeigen können.
Er lernt auch eine Sprache wie Isländisch innerhalb von einer Woche so gut, dass Isländer dafür nur lobende Worte finden, weil er die wohl schwerste Grammatik der Welt perfekt beherrscht!

Herausragende Leistungen, wie gedächtniskünstler etc. sind uninteressant in diesem Zusammenhang – das, was fasziniert, weil es eine Paradigmen-Apokalypse eröffnet, ist, dass offensichtlich entweder das Gehirn bereits alles weiß (siehe Schlag auf den Kopf) und es nur frei gesetzt werden muss und/oder(?) dass das Gehirn prinzipiellen Zugang zu einem “Gesamtwissen/bewusstsein wse.” hat, aus dem es unter bestimmten Voraussetzungen in der Tat dieses Wissen, diese Fähigkeiten beziehen kann.

Warum brauchte der junge Mann aber Zeit, um Isländisch zu llernen, warum “wusste” er es nicht einfach?
Ich vermute, weil die völlig neuen Anforderungen an die Sprachmodulation und der bewusste Einsatz der künstlichen Struktur “Sprache” zumindest eine gewisse Trainingszeit erfordert, wohingegen das “Ablesen” nicht trainiert werden muss.

Erklärungsansatz: Horus Auge

Um dieses Phänomen angemessen begreifen zu können, muss vermutlich eine ganz neue Idee von “Wissen”, “Bewusstsein” (= gewusstes Wissen) entstehen.

Als Erklärungsansatz mag tatsächlich das “Horus-Auge” als Gehirnbestandteil (Zentrum Epiphyse + Drumherum) fungieren, der wie ein “Modulator” wirken könnte, wie es bereits vermutet wird.
Im Gehirntomographen wird ersichtlich, dass bestimmte Bereiche des jungen Mannes “Kurzschlüsse” produzieren, wo bei “Normalos” Trennschärfe besteht.
Diese “Kurzschlüsse” sind NICHT(!) anatomischer Natur! (Also Verwachsungen, Gewebebrücken etc.).
Es handelt sich eindeutig um eine andere “Programmierung” der neuronalen “Software”.

Genügt fürs Erste.
Mr. Chattison

  1. Gerd Zimmermann
    August 25, 2014 um 3:37 pm

    Bewusstsein laesst sich physikalisch nicht erklaeren.
    Dennoch ein Versuch. Bewusstsein ist die ALLEM zugrude liegende Energie,
    Elektromagnetismus. Bewusstsein schwingt mit ca. 1.2 Mio Mrd Mrd mal pro Sekunde.
    Die Physik behauptet ALLES IST SCHWINGUNG.in der Schoepfung ist kein Messgeraet
    vorgesehen, das Bewusstsein sichtbar macht. Siehe Bandbreite menschlicher Wahrnehmung. Diese begrenzte Bandbreite menschlicher Wahrnehmung erklaert die
    multidimensionalitaet des Kosmos.
    Wenn es Materie laut Quantenphysik nicht gibt, MUSS sie virtuell sein.
    Wie geht das? Frag die Computerfreaks.Sie schaffen doch auch virtuelle Welten, die Du als
    Realitaet betrachtest. Realitaet ist aber nicht Wirklichkeit.

    Unser Universum ist Realitaet, die Spiegelung der Wirklichkeit, aus diesem Film kann niemand aussteigen. Es ist so einfach, dass kaum jemand darauf kommt
    Erst recht nicht die Wissenschaft, denn sie interpetiert nur Sichtbares, also die Wirkung, aber niemals die Ursche, die der Wirkung vorraus geht.

    Warum bezeichnest Du andersdenkende als Spinner?
    Viele Andersdenkende ueberlebten die Nazizeit nicht.

    Gruss Gerd

  2. Gerd Zimmermann
    August 25, 2014 um 9:59 pm

    Sollten Savants existieren, was die Wissenschaft nicht abstreitet, dann mussten sie partiellen
    Zugang zum Gesamtbewusstsein haben, wenn im Gesamtbewusstsein ALLE InFORMationen
    des Universums vorhanden sind.
    Ich wuensche mir alternative Ideen.

    Gruss Gerd

    • August 25, 2014 um 11:39 pm

      Savants sind „Schmalspur-Genies“. Weil andere geistige Bereiche gestört sind, kann ein Großteil der verfügbaren psychischen Energie / Aufmerksamkeits- / Konzentrations-Energie usw. auf den kleinen Ausschnitt der gezeigten Fähigkeiten konzentriert werden.

      Der WAHRHAFT GESUNDE Mensch – den wir in der zivilisierten Gesellschaft so gut wie gar nicht haben / kennen – ist ein BREITBAND-Genie. Der Nutzung dieses Potenzials steht die Beeinträchtigung durch die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ (KZN) entgegen.
      Etwa 99,99% der Menschen der zivilisierten Gesellschaft müssen sich sehr mühen, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen, sind aber dennoch nicht wirklich glücklich und/oder sind oft oder schwer krank, stehen in menschlichen Dingen immer wieder vor unlösbaren Konflikten und sehen sich in der Kindererziehung meist versagen.
      DAS müßte alles nicht sein, wenn über die Beeinträchtigung durch die KZN (mehr) gesprochen würde UND über die Heilungs- und VERMEIDUNGS-Möglichkeiten.

      Statt dessen aber wird das ganze Thema ignoriert / geleugnet / verharmlost / verdrängt.
      Und so verschlimmert sich diese Störung / Krankheit im Tempo des exponentiellen Wachstums – immer wieder bis zu einer der „Kollektiven PSYCHOSEN“, den Kriegen, Bürgerkriegen und ähnlichen katastrophalen Ereignissen / Phasen – wie sehr facettenreich (öleider!) zwischen 1933 und 1945 geschehen.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  3. federleichtes
    August 26, 2014 um 12:44 am

    @ Guido

    „Viren erzeugen keine Krankheiten, sondern erregen in Sekundärfunktion nur Aufmerksamkeit für Unausgewogenheiten im Zusammenspiel des Lebens als Ganzes …“

    Da laufen unsere Spekulationen ein Stück weit auseinander.

    Bin mir nicht mal sicher, ob Leben den Begriff Unausgewogenheit kennt – da es Unausgewogenheiten – selbstverständlich – zu regeln weiß.

    Das Leben als Ganzes präsentiert UND löst ein Problem/eine Problematik. Darin sind wir uns noch einig, oder?
    Körperlichkeit ist Ausdruck einer durch reinen Geist entstandenen Problematik. Einigkeit?
    Im Leben muss das Problem bzw. die Problematik bereits in seinem Ansatz angelegt sein – worden. Einigkeit?

    Virus, Zelle, feindseliges Eindringen, konstitutive Verhaltensveränderungen, System, Information, Energie – präsentieren auf der körperlichen Ebene ein Prinzip, das zu Krankheit und Tod führen kann. Das epedemisch sich verbreitet und das Ungeschützte befallen und vernichten kann.

    Ich brauchte ja eine Weile, bis ich die „Idee Virus“ verarbeitet hatte – das Gefühl, dass es konzeptionell passt, war allerdings sofort da.

    Fragen wir das Kind der Distelfinken nach seinem Vertrauen in das unausgewogen Scheinende?

    Wohl eher nicht.

    Gruß
    Wolfgang

    • August 26, 2014 um 1:07 am

      “Bin mir nicht mal sicher, ob Leben den Begriff Unausgewogenheit kennt – da es Unausgewogenheiten – selbstverständlich – zu regeln weiß.“

      Als Ganzes ist Leben in der Tat soweit ausgewogen wie es dem Leben möglich ist. Unausgewogenheiten entstehen jedoch zuhauf lokal. Kackt des Nachbars Hund einen dicken Haufen auf, äh, in die Nachbarschaft, kommt es zum Ungleichgewicht. Zum einen, weil die Nachbarn in Streit geraten, wer denn nun den Haufen zu entsorgen hat, zum anderen aber auch, weil der Abfall ein Segen für manch ANDERE ist und für einen allein dieser ANDEREN schlicht zu viel ist. Um diese Unausgewogenheit zu “regeln“ tauchen mehr und mehr der ANDEREN auf, bis der Haufen schließlich von alleine verschwunden ist, während es in den Köpfen der Nachbarn noch immer schwelt … selbst wenn in ihren Köpfen besagter Haufen längst Geschichte ist.

      Bezüglich der Einigkeit. Ja ! Ja ! Ja ! Ich denke mal hier ist eindeutig Exformation am Werk !?!

      Werden Viren vernichtet und die Symptome einer Krankheit verschwinden darauf folgend, folgt dann zwangsläufig daraus, dass die Viren die Krankheit auslösten ? Folgt daraus auch, dass,wenn diese Viren durch Einbringung in Andere gleiche Symptome auslösen, sie die Krankheit in der Tat verursachen ? Oder stehen dabei ganz andere Bedingungen im Vordergrund, die aber aufgrund der Aufmerksamkeit, die Viren auf sich ziehen, in den Hintergrund geraten, nämlich dorthin, wo das als Viren verkörperte Bewusstsein an den wirklichen Strippen zieht, um zu ermöglichen, was für das Leben notwenig ist ?

      Gruß Guido

      • federleichtes
        August 26, 2014 um 1:27 am

        JAJAJAJAJA

        „Oder stehen dabei ganz andere Bedingungen im Vordergrund, die aber aufgrund der Aufmerksamkeit, die Viren auf sich ziehen, in den Hintergrund geraten, nämlich dorthin, wo das als Viren verkörperte Bewusstsein an den wirklichen Strippen zieht, um zu ermöglichen, was für das Leben notwenig ist ?“

        So ist das mit den Ideen, die da plötzlich stehen, als hätten sie was zu erzählen, von Hintergründen und Ursachen, die keine sind.
        Natürlich Exformation. Ein bisschen kennen wir uns ja, auch wenn Du immer wieder schreibst, wovon ich NIX verstehen tu. Ich glaube, das ist ein ganz guter Status, ein bisschen blöd zu sein! Ein paar Wolken

        schaden dem Ansehen der Sonne ja auch nicht – wirklich.

        Danke und Gruß
        Wolfgang

  4. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 9:57 am

    Lieber Wolfgang, merci.

    Hier im Forum gibt es noch einige aehnlich denkende.
    Die erste Gemeinschaft der Neuzeit?

    Bewusstsein selbst ist FORMlos. Die Manifestation von Bewusstsein
    ist immer Form, z.B. verkoerpertes menschliches Bewusstsein.

    Da z.B. Gravitation und die anderen physikalischen Gesetze vererbt von Generatio zu
    Generation sind, haben sie keinerlei Gueltigkeit. Siehe Gold-DNA.

    Bewusstsein, und Du bist Bewusstsein ist ewig und frei.
    Was in sehr naher Zukunf passieren wird, wird dich sehr erfreuen.
    Guido sagte, die Raupe wird zum Schetterling.
    Nachtigal, ick hoer dir trappsen.

    Bewusstsein ist ein Phaenomen, also nichts fuer die Wissenschaft.
    Wer aber Bewusstsein (Gott) in seinem Herzen sucht, Gott freut das
    und er laesst sich finden.

    Herzlichst Ihr Zwei

    Gerd

    • chattison
      August 26, 2014 um 11:27 am

      Das Problem ist, dass immer zwei Paradigen durcheinander geworfen werden und so Verwirrung entsteht:

      Paradigma 1: Die Welt entsteht durch Bewusstsein und das was wir sehen, sind wir selbst als Ergebnis durch uns selbst inklusive der „Naturgesetze“ usw.

      Pardigma 2: Innerhalb dieser geschaffenen Welt gibt es das alles aber „tatsächlich“ insofern, als es eben (wie in einem Computerspiel, das nach programmatischen Regeln funktioniert) erlebte Wechselwirkung nach bestimmten Regeln/gesetzmässigkeiten wse. „gibt“.

      Das Problem, das Bewusstsein hat, ist, dass es sich selbst nicht in den Hintern gucken kann.
      Um zu erkennen, dass, wenn man nur lange genug durch den Darm, Magen, Speiseröhre spaziert, oben beim Kopf wieder raus kommt.
      Leichter:
      Geist erzeugt Materie, die ihm einerseits im Resonanzverhalten zu sich einen Blick auf sich gewähren könnte (so eine Art Darmspiegelungsverfahren für neurologische Untersuchungen^^), meist aber den Blick eher verstellt und so den Geist von sich selbst trennt.

      Die „gefundene“ Spinverschränkung existiert vermutlich nur deshalb, weil sie erwartet wurde bzw. nach unserem Bewusstseinsmodell möglich war, möglicherweise auch nur erwünscht war.

      Vielleicht ist es kein Zufall, dass Quantenphysik erfunden wurde, um eben das quasi wissesnschaftlich abgesichert zu ermöglichen, was sonst als Idee reiner Nonsens bliebe?
      Frei nach Pippi Langstrumpf:
      „Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt … Hey – Pippi Langstrumpf hollahi-hollaho-holla- hopsasa!“^^

      PS:
      Astrid Lindgren posthum for President of the Institute of Quantumphysics!

      • August 26, 2014 um 1:03 pm

        Tja, und entspricht nicht Paradigma 1) der Verabsolutierung des Subjekts und Paradigma 2) der Verabsolutierung des Objekts?

        Paradigma 1) läuft in letzter Konsequenz darauf hinaus, dass Alles, was ist, Ausfluss eines absoluten Subjekts ist, wobei absolutes Subjekt und absolutes Bewusstsein in eins gesetzt werden. Das läuft auf Pippi Langstrumpf for President hinaus: der menschliche Geist als absolutes Subjekt macht sich, nun wissenschaftlich bewiesen, die Welt, wie sie ihm gefällt.
        Um den menschlichen Geist in den Stand des absoluten Subjekts zu versetzen, sind holographische Weltbilder sehr sinnig: Der Teil ist ja das Ganze.

        Paradigma 2) läuft in letzter Konsequenz darauf hinaus, dass alles, was ist, objektiviert und damit durch Erkenntnis der Regelwerke vollkommen beherrscht werden kann.

        SOWOHL Paradigma 1) WIE Paradigma 2) haben im Kern die absolute Beherrschung der Welt/des Seins/der Materie, sie unterscheiden sich nur in ihren Methoden. In beiden Fällen läuft es darauf hinaus, dass der menschliche Geist die Materie beherrscht, in einem Fall durch Schaffung der Materie, im anderen Fall durch Anwendung der entsprechenden Regelwerke.

        Die Frage ist, ob BEWUSSTSEIN dem menschlichen Geist überhaupt erschließbar ist, ob man mit den Methoden, die der menschliche Geist kennt, das Bewusstsein, dass das GESAMTE SEIN erschaffen hat, überhaupt erkennen kann?

        Alles, was der menschliche Geist über das BEWUSSTSEIN herausgefunden zu haben glaubt, findet doch auf einer Metaebene statt. Unser menschlicher Geist befasst sich auf einer sprachlichen Metaebene mit Bewusstsein und verwechselt diese Metaebene mit dem Bewusstsein, das er zu untersuchen glaubt.

        Die Frage ist, ob man das BEWUSSTSEIN, das SEIN/LEBEN erzeugt, überhaupt gedanklich/sprachlich fassen kann. Oder ob wir als Teil dieses Bewusstseins unser Leben leben, ohne das Gesamte je erfassen zu können.
        Die Frage ist also, ob eine Darmspiegelung überhaupt einen Sinn macht, um etwas über das GESAMT-BEWUSSTSEIN herauszufinden, oder ob wir nicht immer nur etwas über unser menschliches Bewusstsein herausfinden, das mit dem GESAMT-BEWUSSTSEIN aber keineswegs identisch sein muss.

        Gut möglich, dass der Wahn, ob nun explizit oder implizit, aber auf jeden Fall zu herrschen, für die Gleichsetzung von menschlichem Geist und GESAMT-BEWUSSTSEIN verantwortlich zeichnet. Von wegen Paradigmenwechsel. Es ist die altbekannte menschliche Hybris in neuer Vekleidung.

        Ja, aller Wahrscheinlichkeit nach existiert die gefundene Spin-Verschränkung nur, weil sie erwartet/erwünscht wurde. Damit solche Erwartungen/Wünsche in Erfüllung gehen, bewegt sich der menschliche Geist auf immer abstraktere Bereiche zu, denn sowohl in Paradigma 1) wie Paradigma 2) kommt Herrschaft über Abstraktion zustande.

        Auf jeden Fall ist festzuhalten, dass auf Teilchen ebenso wie auf Bakterien/Viren in den Experimenten zuerst einmal Gewalt ausgeübt wird. Die Gewalt ist den Versuchsaufbauten immanent. Alle Forschung über Experimente ist gewaltsam. Daher ist es wahrscheinlich, dass sich die in den Experimenten versteckte Gewalt auch in den Ergebnissen niederschlägt.

  5. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 10:20 am

    Lieber Wolfgang H.

    Savants, Fachidioten, sie lernen nicht.
    Sie kennen alle Potenzen zwischen 1 hoch 1 und 99 hoch 50.
    Auswendig gelernt? Wohl eher nicht. Oder saemtliche Fahrplaene der
    USA oder saemtliche Telefonbuecher. Heimlich auswendig gelernt,
    Fahrplanwechsel inklusive?

    Rom detailgetreu wiedergeben nach einem Heliflug und dabei Pop
    hoeren? Mit Haenden und Fuessen vier verschieden Texte schreiben
    und zwar gleichzeitig ! Heimlich gelernt?

    Fuer mich kommt nur das Bewusstseinfeld in Frage.

    Gruss Gerd

    • chattison
      August 26, 2014 um 11:28 am

      Meine Worte.
      Danke Gerd.

  6. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 11:51 am

    Gibt es ein Gesamtbewusstsein wirklich, den Ozean voller Energie?
    Freie Energie inklusive? Ja.

    Zitat Gold-DNA:
    Die staerkste Form von Energie wird gedacht, denn Gedanken-Wellen sind Wellen,
    die Raum und Zeit durchdringen. Denken erzeugt Wellen im universellen Meer von
    Energie, in dem wir leben.

    Kein Kommentar erforderlich, das ALL IST GEIST (Bewusstes SEIN)

    Gruss Gerd

  7. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 12:57 pm

    Es ist unglaublich schwer Bewusstsein zu beschreiben, da Bewusstsein nicht materiell ist.
    Da hilft auch kein MRT, der ist materiell und ist nicht in der Lage inmaterielles sichtbar zu
    machen.
    Einzig Methaphern stehen als Sprache zu Verfuegung.
    Bewusstsein ist denken und fuehlen. Kurz Wahrnehmung genannt.

    Bewusstsein ist das Meer der Energie, ob Lebensenergie genannt oder sichtbar als Materie.
    In diesem Meer der Energie, nicht verkoerperten Energie schlummern alle Moeglichkeiten, der
    Formgebung, Materie. Bewusstsein gibt seinem Denken folgend dieser Energie eine Form.
    Z.B. einemn Koerper, menschliche Koerper eingeschlossen.
    Einzig der Mensch ist in der Lage dies im Universum zu erkennen. Den Zusammenhang
    zwischen Koerper und Gesamtbewusstsein. Bewusstsein und Koerper bilden eine
    Symbiose. Keins kann ohne das Andere sein.Wuerde es keine Koerper geben, wuerde das Gesamtbewusstsein aufhoeren zu existieren. Die ist aus energetischer Sicht nicht moeglich,
    da diese Energie keinen Ohmschen Wiederstand kennt und somit unendlich (ewig) ist.

    Dies ist das Geheimnis des Lebens. Die ewig nicht gefundene Weltformel, das einzig existierende Perpetuum mobile.

    Die Quantenphysik weiss das, interpretiert aber falsch, weil sie den Alleingang wagt und nicht das Ganze zu sehen in der Lage ist, siehe Biokommunikation.

    Es betrifft nicht mich, aber hier im Forum ist Wissen zu finden, dass an keiner Uni gelehrt wird.

    Gruss Gerd

  8. federleichtes
    August 26, 2014 um 2:40 pm

    Was meint ihr, kann sich ein Gesamtbewusstsein fragmentieren?
    Oder könnte es eher so sein, dass sich ein Gesamtbewusstsein individualisieren kann?
    Etwa so, als gäbe es EIN Feuer mit verschiedensten Funken, die alle die Eigenschaften des Feuers haben?
    Oder ist Gesamtbewusstsein nur der Rahmen, innerhalb dessen Individualisierungs- und Verschwesterungsoptionen als Möglichkeiten angeboten werden?
    Oder ist das Gesamtbewusstsein ein Feld, auf dem mittels alter Erfahrungen, die unter den Bedingungen A entstanden, neue Erfahrungen unter den Bedingungen B zu machen und zu sammeln und zu verarbeiten?

    Für mich sind Erfahrungen etwas sehr Wichtiges. Sie bestimmten mein Leben, auch wenn mir das erst später und viel später klar wurde. Erfahrungen melden sich ja weder an noch sagen sie bei Eintritt, sie wären eine Erfahrung von weniger oder weit reichender Bedeutung. Meine besten Erfahrungen waren die mit einem unmittelbaren Verstehens- und Verhaltensveränderungseffekt; sie waren selten. Die Regel waren Erfahrungen, die erst Menge-Zeit zur Gewahrwerdung des Lerninhalts bzw. seiner Umsetzung brauchten. Und bis ich verstand, das Erfahrungen auf verschiedenen Feldern und dort auf verschiedenen Ebene zu leisten sind, um ein umfassenderes Verständnis für Effekte und deren Ursachen zu gewinnnen, stand meine Lebenssonne bereits ziemlich tief.

    Leben schöpft aus analytisch zugänglichen Erfahrungen Bewusstsein. Ob man das so sagen kann? Dann müsste man auch sagen könen, dass ohne Bewusstsein keine Analyse möglich ist. Das Gesamtbewusstsein wäre demnach ein Speicher alter Erfahrungen, ein Speicher neu gemachter Erfahrungen, deren Analyse und das Ziehen von Konsequenzen daraus – ein Lern- und Verhaltens-Effekt, mit dem Ziel, Ursachen und deren Wirkungen kontrollieren zu können.

    Gruß
    Wolfgang

    • chattison
      August 26, 2014 um 4:23 pm

      Wenn es das Gesamtbewusstsein gibt, dann kann es natürlich beides.
      Licht kann im Prisma sich zu allen Farben zerstreuen und eine Fraktalformel kann sich in der Fraktalität vervielfältigen ohne sich selbst zu verlieren.
      Und es ist natürlich auch der Gesamtrahmen, der problemlos ein Tangram beinhalten kann, ohne selbst daran zu zerbrechen^^
      Da wiederum diese Phänomene sich aus dem propagierten Meta-System, offensichtlich ohne Widerspruch zu erzeugen, ableiten lassen, darf man das also zurecht vermuten.

      Aber das beweist natürlich nichts.

      Meine Erfahrungen „beweisen“ nur mir etwas insofern, als sie sich mir erweisen und mir möglicherweise den für mich gangbaren „Weg“ weisen.

      In der Strukturierung meiner durch meine Erfahrungen restrukturiere ich auch das Ganze mit, insofern, als meine darauf sich begründenden Re-Aktionen natürlich auch in irgendeiner Form Quelle für Erfahrungen von anderen sein können usf.

      Und ja, man kann sich das Gesamtbewusstsein als eine Art Speicher vorstellen (den Gedanken mag Guido aber nicht^^) oder vielleicht besser: als Gesamtspeicher des Gesamtbewusstsein, das aber wesentlich mehr sein muss als nur ein Speicher, weil ohne „Prozessor“, „Strom“, „Hardware“, „Betriebssystem“ und „User“ wäre das lediglich eine Superhypermega-Keilschrifttafel, deren gespeicherte Daten so nie zu Informationen würden.

      Und ja, all das kann völlig sinnfrei sein, weil es nur ein Hirngespinst ist.
      (Guckstu lustigerhalben mal evtl. diss:
      https://de.wikipedia.org/wiki/The_13th_Floor_%E2%80%93_Bist_du_was_du_denkst%3F)

      • August 27, 2014 um 8:42 pm

        @ chattison:

        Das „Gesamtbewußtsein“ kann m.E. nur FEINstofflich sein, denn auf der grobstofflich-materiellen Ebene gibt es nur energetisch unverbundene Einzelbewußtseine.

        Das Gesamtbewußtsein muß als das – höchste – „Überbewußtsein“ / „Supra-Bewußtsein“ verstanden werden, welches sich oberhalb ALLER feinstofflichen Einzelbewußtseine befindet und diese unterstützt. Zwischen diesem höchsten Überbewußtsein und den kleinsten feinstofflichen Einzelbewußtseinen gibt es unzählige – Stufen / Größenordnungen von – Überbewußtseinen.

        Herzlichen Gruß:

        Wolfgang H.

  9. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 2:53 pm

    Wir Menschen glauben allzuoft, wir leben selektiv in diesem Universum der
    Alleinheit.
    Ich denke der Mensch lebt als Integral des bewussten Universums.
    Siehe, Amit Goswami Das bewusste Universum

    Gruss Gerd

    oder siehe:

    Rupert Sheldrake

    Das Gedaechnis der Natur
    Das schoeferische Universum

    Tesla und Schauberger sind ja laengst langweilig

  10. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 3:15 pm

    Sollten Wasser und Bewusstsein Hand in Hand gehen, wie auf Gol-DNA erwaehnt,
    fehlt noch Prof. Pollock, Die viert Phase des Wassers.

    • August 27, 2014 um 11:34 pm

      „Die vierte Phase des Wassers“:

      Ich gehe davon aus, daß es einen NATÜRLICHEN VIERTEN Aggregatzustand von „Materie“ gibt: neben dem festen, flüssigen, gasförmigen auch den UR-förmigen, GEIST-förmigen, UN-manifestierten Zustand (universelle – feinstoffliche – Energie).

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  11. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 3:22 pm

    Wie kommt Wasser in ein Elektromagnetisches Feld, dass geht nur Hand in Hand.

  12. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 3:31 pm

    Somit stelle ich die Existenz von Bewusstsein vor die Existenz von Wasser, da Wasser
    kein Bewusstsein erzeugen vermag. Aus sich heraus.

  13. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 3:41 pm

    Bevor Wasser schanger wird und die vielen kleinenen Menschenkinder
    von den Baeumen klettern koennen, steht eine unbeleckte Empfaenis.

  14. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 3:54 pm

    Dank Newton, Darwin und Einstein geht das schon, wobei letzterer uns nie ein Kilo Lebensenergie gezeigt hat. Wie kommt er auf die Idee, Energie haette eine Masse?

  15. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 4:53 pm

    Lieber Chattison, was guckstdu? Den richtigen Film.

    Gesetz dem Fall, ein Gesamt bewusstsein, nicht materiell, die energetische Grundlage fuer die Existenz eines Universum, materiell, existiert, was mir notwenig erscheint, da nichts aus sich selbst heraus sein kann. Wie kann Materie aus sich selbst heraus sein? Durch fruchtbare Selbstbestaeubung in der Singularitaet?

    Wie kann die Singulaeitaet durch Fortpflanzung so schnell wachsen?
    Albern diese Vorstellung. Beim Menschen dauert die Fortplanzung
    9 Monate. Beim Universum drilljarstell von Sekunden?
    Die Wissenschaft raucht gute Ware.

    Lieber Gruss, Gerd

  16. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 5:11 pm

    Ich denke diesen gordischen Knoten sollte man an einer X-beliebigen Stelle aufschneiden
    und in Schlangenlinien zum Kreis zusammenfuegen. In der Natur gibt es weder ein Rad, noch eine Gerade. Die Doppelschlange kann ich mir nur als Dualitaet erklaeren, da ein Fluss niemals geradeaus fliesst. Alle Gestirne bewegen sich in Spieralform, siehe Schauberger,
    die Forellenturbine.

  17. August 26, 2014 um 5:36 pm

    “Realität lediglich als Sprache zu interpretieren, bedeutet nichts anderes als den Bruch zwischen Subjekt und Objekt zu vertiefen und in neue Bereiche zu tragen, um bisher noch nicht zerbrochene Teile der Wirklichkeit ebenfalls zu zerbrechen.“

    Noch ein Nachtrag zur Realität als Sprache. Es gibt ja einen wesentlichen Unterschied in der Sprache von uns EINEN und den ANDEREN, nämlich das Beschreiben von Zeit. Kommunikation, um Unmittelbares direkt zu vermitteln ist ja etwas ganz ANDERES, als mittels Kommunikation einen Zeit-Raum aufzuspannen, in dem sich Unmittelbares mit neuen Möglichkeiten verbinden lässt und so Vergangenes und Zukünftiges den Blick auf das Unmittelbare unwesentlich werden lässt. Betrachtet man die Realität als Gemeinschaftswerk nicht nur menschlichen Bewusstseins, kommt man der Wirklichkeit näher, als es alleinig mit unserer Kommunikation realisierbar ist. Soweit ich weiß hat auch Kant den ANDEREN nicht, wenn überhaupt, nicht den nötigen Betrachtungsrahmen zur Verfügung gestellt. Solange dem Bewusstsein, welches durch die Summe aller Viren verkörpert ist, kaum Beachtung in dieser Form entgegengebracht wird, wird es nichts mit dem Verständnis der Lebensgemeinschaft und dessen, was wirklich “hinter“ der Realität abläuft …

    Günther Witzanys Arbeiten sind mir deshalb ein Meilenstein im Verständnis der Viren für das Leben an sich …

    Gruß Guido

    • August 27, 2014 um 8:50 am

      Kommunikation, um Unmittelbares direkt zu vermitteln, ist physikalisch Wechselwirkung, andere sagen auch gern mal Kommunion dazu.

      Mit dem Wort „Kommunikation“ bewegen wir uns im Bereich der Sprache, und die Sprachen, die aus dem mesopotamischen Kulturkreis hervorgegangen sind, sind linear nach Subjekt-Prädikats-Objekt-Strukturen geordnet, was an sich schon Herrschaftsverhältnisse in der Sprache selbst abbildet. Das Objekt ist immer das UNTERGEORDNETE, das entweder im Subjekt enthalten ist oder übers Prädikat auf irgendeine Weise drangsaliert wird. In der Sprache selbst ist also Gewalt und Feindseligkeit abgebildet.

      Das Wort „Wechselwirkung“ trifft es besser, weil außer der Unmittelbarkeit und Direktheit auch die durch den Austausch bewirkte Veränderung aller Beteiligten erfasst wird. Für ein diesbzgl. neues Weltbild brauchen wir Bilder, die die Beweglichkeit, Fluss und Fliessrichtungen anschaulich machen. Wir müssen praktisch lernen zu sehen, dass alles permanent im Fluss ist.

      Günther Witzany ist schon heavy Stoff, erstens brutal teuer, dann auch noch auf Englisch.
      Das muss ich mir erst noch überlegen, zumal die Verwendung des Begriffs „Kommunikation“ darauf hinweist, dass er noch nicht da ist, wo’s lang geht.

      Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Meeresbiologen, der sinngemäß gesagt hat: Wir Menschen haben eine völlig falsche Vorstellung vom Meer. Es ist kein chemischer Stoff H2O plus Salz plus Spurenelemente. Es ist wimmelndes Leben, wobei jedes Lebewesen von einem Glibber (Aura 🙂 ) als Abstandhalter umgeben ist. Nicht: das Meerwasser ist das Element, das Raum für zahllose Kleinstlebewesen bietet, sondern umgekehrt: die Kleinstlebewesen konstituieren das Element, das uns als Meerwasser erscheint.

      Wenn wir mal davon ausgehen, dass Schöpfung als sichtbare Welt auch Bewusstsein/Geist ist, dann dürfte diese geistige Qualität sich als Leben ausdrücken. Es gibt dann zwei Möglichkeiten: Leben geht dem Unbelebten voraus, dahingehend dass Leben Unbelebtes produziert oder: es gibt nichts Unbelebtes, es gibt nur Dinge, die uns unbelebt erscheinen.
      Für diese zweite Möglichkeit spricht, dass ein Kleinkind alle Dinge erstmal als belebt wahrnimmt, deshalb ist es ja tieftraurig, wenn dem Teddy etwas passiert. In den Anfängen unserer Geschichte als Menschheit haben die Urvölker alles SEIN als belebt erfahren.

      Nun gibt es ja in vielen Mythologien, wo über die Schöpfung der Welt berichtet wird, ein Urmeer oder einen Urstrom. In Griechenland ist es Okeanos, in Indien Brahma, in Tibet ein Meer aus flüssiger Butter, in Australien die Traumzeit, und sogar in der Bibel schwebt der Geist Gottes zuerst mal auf dem Wasser. Auch die moderne Physik kennt noch das Urplasma und die Ursuppe. Es heißt, erst nach etwa 300.000 Jahren seiner Existenz wurde das All durchsichtig, weil Photonen und Materie sich voneinander getrennt hätten. In der Physik sind die Photonen allerdings ihrer Geistigkeit beraubt, Photonen sind bloß noch unbelebte „Energie“.

      Wenn Kleinstlebewesen das Meer konstituieren, könnte es analog genauso sein, dass irgendeine Geistigkeit/ein Bewusstsein (Kohärenz) die Ursuppe konstituiert. In einer neuen Beschreibung der Welt müsste man also nicht mit einem Urknall, sondern mit einer von Geistigkeit/Bewusstsein durchdrungenen Ursuppe/Urmeer anfangen. Die Ursuppe wäre etwas Lebendiges, und zwar nicht so, dass sich irgendwann in dieser Ursuppe Lebewesen bilden, sondern dass Leben diese Ursuppe KONSTITUIERT.

      In einem neuen Weltbild müsste man den Aspekt des GEISTIGEN/BELEBTEN allerdings immer mitdenken. Ein Begriff wie „Energie“ führt auf die falsche Spur, denn mit Energie verbinde ich eine unbelebte Kraft, und ich glaube, da bin ich nicht allein. Selbst unter „Lebensenergie“ stelle ich mir nicht so was wie eine Ursuppe vor, sondern irgendeine abstrakte Kraft oder irgendein Impuls.

      Wieder konkreter werden, heißt also, Geist und Materie in der Geschichte unserer Menschwerdung nicht mehr voneinander getrennt denken. Ausgehend von diesem Urmeer müsste man die Geschichte des Lebens nacherzählen.

      Raum ist meines Erachtens jedoch nicht ein Teil der Brille, durch die der Mensch auf die Ursuppe guckt, sondern ein Konstitutionsprinzip des Lebens. Raum und Leben gehören zusammen. Also so: Falls nun Leben ein ewiges Prinzip ist, ist auch Raum ein ewiges Prinzip.

      Mit Zeit ist es etwas anderes. Was wir beobachten, ist Werden und Vergehen. Werden und Vergehen kann auch ein ewiges Prinzip sein. Zeit ist aber ein abstrakter, aus Werden und Vergehen abgeleiteter Begriff. Ich denke, wenn man „Zeit“ als Abstraktum vom Werden und Vergehen herauslöst, also aus dem Fließenden herauslöst, kommt es zu einer Verzerrung der Wahrnehmung. Werden und Vergehen hat wie Ebbe und Flut zwei Phasen bzw. zwei unterschiedliche Fließrichtungen, eine aufbauende und eine abbauende Phase, während Zeit als Abstraktum bloß eine Richtung kennt.

      Die Frage ist, ob Leben ein ewiges Prinzip ist oder ob Leben aus irgendeiner immateriellen Geistigkeit erst entsteht, und Bewusstsein irgendein raum- und zeitloses Was-auch-Immer ist. Ich denke, dass wir diese Frage NICHT beantworten können. Ich denke, man kann sogar zeigen und Cusanus und andere haben das schon getan, dass wir die Frage NICHT beantworten können, es sei denn, wir lassen zu, dass wir in die haltlosen Spekulationen des GLAUBENS abdriften. Ich denke aber, ein neues Weltbild, das mit dem Leben als Basis anfängt, könnte uns eine wieder konkretere und anschaulichere und damit angemessenere Sichtweise vermitteln.

      Wieder konkreter werden, heißt auch, dass wir mit unserem menschlichen Bewusstsein, das sich als Beobachter in immer abgelegener Regionen der Hirnschale zurückzieht, wieder in den Körper zurückkehren. Es stimmt eben gerade nicht, dass wir nicht unser Körper, nicht unsere Emotionen, nicht unser Intellekt, nicht unser Ego sind, sondern irgendein kleines, mickriges Beobachterlein, das krampfhaft nach irgendwelchen Bewusstseinsfunken Ausschau hält, mit denen es sich identifizieren könnte, und das mit all dem, was es beobachtet, nichts zu tun hat. Sondern das, was mich ausmacht, was ICH bin, ist mein Körper, sind meine Emotionen, ist mein Intellekt, ist mein Urgefühl. Das alles zusammen bin ICH. All das: Körper, Emotionen, Intellekt, Urgefühl, Wahrnehmung IST Leben.
      Solange da noch irgendein Beobachter ist, ist das Trauma nicht aufgelöst.

      Gruß
      Marian

  18. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 5:54 pm

    Was bedeutet Triniti.
    Schoepfung.
    Das Gesamtbewusstsein bewegt sich nicht. Wohin auch.
    Das Gesamtbewusstsein ist wie die Nabe am Rad.
    Gesamtbewusstsein ist eine Nullsumme, muss es auch, ohne Materie.
    Gesamtbewusstsein entfalltet Materie und faltet sie wieder ein, in die Ruhe, das Meer
    der Moeglichkeiten.
    Die Sinne des Menschen sind begrenzt. Er kann nur den Vorwaertsfluss der Zeit wahrnehmen.
    Niemals den Rueckwaertsfluss, der den Vorwaertsfluss in der Nullsumme aufhebt.
    Ein Flugzeug, dass vorwaertsfliegt, muss gleichzeitig rueckwaerts fliegen, sonst koennte es
    nicht fliegen, wegen der Nullsumme des Universums.
    Vorwaerts und Rueckwaertsfluss finden immer ihre Ruhe am Nullpunkt, Bewusstsein.
    Im Nullpunkt der Ruhe kann es weder Zeit noch Raum geben, nur Energie.
    Bewegung am Pendel, also Raum Und Zeit, existiert nur in der Bewegung des Pendels, niemals in der Ruhe.Zeit wird immer durch Zeit aufgehoben, da sie nicht existiert.
    Materie wird immer durch Materie aufgehoben, bis sie wieder reine energetische Schwingung ist. Aber nicht lange, da das Pendel ja schingt. Immer und ewig, angtrieben durch die Allem
    zugrunde liegende Energie.

    Lieber Gruss Gerd

    • August 27, 2014 um 12:25 pm

      Wow. Danke.

    • chattison
      August 27, 2014 um 1:29 pm

      Kein Sinus ohne Cosinus, kein Tangens ohne Cotangens.

      Jede positive Zahl muss eine negative Entsprechung haben, sonst kann sie nicht existieren (vergleiche das Heraus-/Hervortreten einer Skulptur aus dem Hintergrund eines Materials, wo es einen „negativen“ Leerraum-„Abdruck“ seiner Existenz hinterlässt!)

      Jede Rakete kennt das Prinzip der Zeit:
      Um vorwärts zu kommen benötigt sie gleichzeitig einen Rückstoß!

      Wenn ich mir die Erde als Ball vorstelle auf einer kreisrunden Rinne, dann bewegt sich die Erde, sobald ein Wellenimpuls durch die Rinne wandert und damit die Erde vor sich her schiebt.
      Dieser Wellenimpuls ist aber nichts anderes als Raumschwingung, so wie sich das Meer ja auch nicht bewegt trotz seiner Wellen.

      Da nach unserem Verständnis kein Impuls eo ipso erzeugt werden kann (siehe Klangprinzip), muss es einen Bereich geben, „von wo“ der Impuls erzeugt wird und „aus dem“ der Impuls übertragen wird.

      Diese Impulsquelle kann nur ein extrem instabiles Medium sein, in das unsere dreidimensionale Welt „eingebettet“ ist.

      Man wird es wohl mangels adäquater anderer Begrifflichkeiten als „Feld“ bezeichnen müssen.
      Die Natur dieses Feldes entzieht sich logischerweise der Begrifflichkeit und damit Begreifbarkeit unseres dreidimensional gebundenen Denkens.

      Der Hinweis, dass das Meer durch die Lebewesen quasi „erzeugt“ wird, bzw. das Meer ein Ergebnis des Vorhandenseins der Lebewesen „in ihm“ ist, wobei die Trennung zwischen „Meer“ und „Lebewesen“ damit rein künstlich wäre, deutet darauf hin, dass das Raumzeit-Gefüge, wie wir es erleben, Ergebnis entweder durch uns wäre (Wir als Organismen, die das Raumzeitmeer erzeugen) oder andere „Lebensformen“ (außerhalb unserer Wahrnehmungsmöglichkeiten) dieses Umfeld(!) für uns generieren.

      Eine „Lebensform“ wäre dann aber bereits etwas, das Resonanz erzeugt und selbst resonanzfähig ist.
      Da wären wir dann wieder bei den „Alten“, die dem auch dem Stein Bewusstsein zusprachen.
      Und wenn man sich den Stein ja mal genauer betrachtet, dann ist dessen Existenz auch das Ergebnis eines äußerst bewegten Grund“stoffes“!

      Bis heute gibt es keinerlei physikalisch befriedigende Erklärung für das Phänomen von „Elektronen“, bzw. der Natur deren energetischer Existenzgrundlage!!!

      • August 28, 2014 um 12:53 am

        @ chattison:

        „Die Natur dieses Feldes entzieht sich logischerweise der Begrifflichkeit und damit Begreifbarkeit unseres dreidimensional gebundenen Denkens.“

        Rhetorische Frage: Ist das wirklich so?

        Haben wir denn wirklich nurnur das „dreidimensional gebundene Denken“ zur Verfügung?

        „Entzieht“ sich das Feld wirklich – im wahren Sinne des Wortes? Ich meine: NEIN.
        Das „Feld“ ist DA. Es hat keine Angst und keine Neigung, etwas zu verbergen.
        Sind es nicht eher bestimmte Menschen, die sich „entziehen“?

        Seit sehr langer Zeit schon macht der Mensch Erfahrungen mit der „höheren Dimension“ über ihm – und hat schon immer auch darüber berichtet. Diese Berichte sind offen zugänglich.
        Allerdings genügen sie wohl meist nicht den cartesianisch-wissenschaftlichen Ansprüchen.

        Aber vielleicht ist das nur ein Mangel der Wissenschaft (?).

        -.-.-.-.-

        Jedes Wesen der dritten Dimension MUSS eine „Berührungsfläche“ zur höheren Dimension besitzen – wenn es eine höhere Dimension gibt. Und dessen bin ich mir ganz sicher. Die Anwesenheit UND Tätigkeit der höheren Dimension ist wahrnehmbar. Wenn man die Ergebnisse der Tätigkeit allerdings ignoriert oder falsch deutet, erlangt man keine Hinweise auf die höhere Dimension.

        Die „Berührungsfläche“ des Menschen zu / mit der höheren Dimension ist sein höherdimensionales – feinstoffliches – Bewußtsein. Das ist wie der „Faden“ oder „Draht“, der eine Marionette mit dem Menschen verbindet, der ihn führt.

        Zu diesem höherdimensionalen Bewußtsein – der „Seele“ – steigt der gesunde Mensch (in gesunden Gesellschaften) am Beginn der Pubertät auf und erkennt darin seine WAHRE Herkunft und Identität – und läßt sich von der höheren Weisheit FÜHREN. Dabei kann der Mensch sogar sehr viel über die Fähigkeiten / Eigenschaften / Absichten usw. des Führenden erkennen.

        -.-.-.-.-

        Der „Mangel der Wissenschaft“, wie ich oben schrieb, ist der gleiche wie der Mangel der großen Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft: Entfremdung / Abtrennung vom höherdimensionalen Bewußtsein.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

  19. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 6:18 pm

    Was wollte ich damit zum Ausdruck bringen? Der Mensch ist nicht das,
    was er zu SEIN scheint. Der Mensch ist pures Bewusstsein.
    Bewusstsein erzeugt die Lebensgrundlage, nennen wir es Universum,
    unsere vertraute Umgebung, Guido nennt es in abgewandelter Form Bus fahren
    in fremden Gewaessern, wenn nichts mehr so ist, wie es war.

    Der Schock, dass alles EINS ist, wird zur Erloesung fuehren, ich bin mir da ganz sicher.

    Gruss Gerd, der Mann fuers Grobe

  20. Gerd Zimmermann
    August 26, 2014 um 7:21 pm

    Manchmal denke ich, Musik, wie Gregorianische Gesaenge, Mozart oder Pink Floyd
    konnen nur aus Gottes Feder stammen. Sie beschreiben das ALLSEIN. Auch Bilder
    oder Architektur, nebst Natur an sich.

  21. chattison
    August 27, 2014 um 10:40 am

    Regt mich zu fogendem Gedankengang an:

    Raisonance = Resonanz.

    Körper, Intellekt, Gefühle, Wahrnehmung usw. sind Resonanzfelder, -flächen, -körper.

    Wer diese unterdrückt, unterdrückt das Leben, das nur durch Resonanz überhaupt existieren kann (vgl. Zen-Koan: Gibt es einen Laut, wo kein Ohr ihn zu hören?).

    Die Unterdrückung von Gefühlen, Gedanken, Gebaren ist lebensfeindlich und mit nichts zu rechtfertigen.

    Die Resonanz (Wie man in den Wald hinein ruft…) klärt über die Zustände, Verhältnisse auf, schafft eben erst Klarheit, wo die Unterdrückung derselben Lüge, Täuschung und damit Fehler zwangsproduziert, deren Folgen dann mit noch mehr Gewalt unterdrückt werden müssen, weil man zu blöd, zu feige, zu faul, zu gierig etc. ist, um sich auf die Resonanzbotschaft einzulassen und SICH zu verändern, anstatt den anderen zu zwingen sich einem selbst anzupassen vulgo unterzuordnen!

    Wo immer das Leben auch letztlich herkommen, worin es begründet liegen mag – mit seinem Erscheinen gab es kein „Allein-Sein“ mehr, denn Resonanz bedingt „Dualität“, also das Vorhanden sein von Verschiedenheit.

    Resonanz ist Botschaft, aber auch Einstimmung (vgl. kohärente Schwingungen bei Gitarrensaiten o.ä.) – soll heißen:
    In der Resonanz alleine(!) liegt die echte Möglichkeit zur Übereinstimmung zu kommen.
    Damit ist aber nicht der propagierte Einheitsbrei an Meinungen, Mode, Manierismen gemeint, sondern die vielschichtige harmonische Verbindung und Lösung von Verschiedenheiten.

    Leben ist geradzu ein Plädoyer für Verschiedenheit und nicht für niveaulose Nivellierung, die in ihrem zwanghaften Konformismus eben Leben erstickt.

    Wo immer die Gleichmacher auftauchen – jagt sie zum Teufel, eben dahin, wo sie hergekommen sind.

    Verschiedenheit ist aber kein Plädoyer für Ungerechtigkeit oder Unverhältnismäßigkeiten, das muss auch klar sein (exorbitante Einkommensunterschiede, Privilegienunkultur, Rassismus etc.).

    Leben ist aber Kontrast, denn erst der Kontrast macht Verschiedenheit sichtbar.

    Was man aber seit etlichen Jahrtausenden beobachten kann ist ds Erzeugen von Unschärfe, Verwischen von Differenzierbarkeit, was letztlich dazu führte, dass alle mit Stöcken im Nebel rumstochern und sich dabei gegenseitig des Augenlichts beraubten und jetzt das allgemeine Dunkel für die Realität halten und nun gemeinsam um die Erleuchtung beten, die es davor kostenlos und flächendeckend bereits gab.

    Vielen Dank dafür, ihr Glaubenskriecher.
    Der „Glaube“ (gerne auch jenseits des religiösen Kontextes!) ist die Gurkennorm des Geistes – oder die Geistesnorm von Gurken.

    „Existenz“ bedeutet „Heraus-, Hervortreten“ und zwar aus dem Dunst der Ununterscheidbarkeit, hinein ins Licht der Verschiedenheit.
    Wenn alle gleichzeitig vortreten (wie beim Militär) gibt es kein Heraus-Hervortreten („Zurück ins Glied, MarschMarsch!!!“), aber dafür jede Menge Gewalt…

  22. federleichtes
    August 27, 2014 um 2:46 pm

    @ Marian + Mr.Chattison

    Was Ihr „denkt“, erzeugt (durch das Wie?) in mir Wohlbefinden. Danke!

    „Die Frage ist, ob Leben ein ewiges Prinzip ist oder ob Leben aus irgendeiner immateriellen Geistigkeit erst entsteht, und Bewusstsein irgendein raum- und zeitloses Was-auch-Immer ist.“

    Menschen kennen Leben als menschliches Leben. Das geprägt ist. Schaue ich auf das Leben in der Natur und das Leben der Menschen, differenziere (ohne es zu teilen) ich Leben. Leben ist mir also nicht Leben. Was das Leben auf diesem Planeten betrifft, erkläre ich DIESES Leben mit dem Wesen seiner Lebendigkeit.
    Existenz kann im Grunde nach etwas sehr viel Einfacheres sein. Zum Beispiel die Erfahrung des Eins-Seins. Vielleicht ist es eine Urbewegung, vom Wesen her ein Pulsieren – Resonanzenergie (?), die in eine Richting fließt und von A nach B,C, D fließt und wieder bei A ankommt; und zwar informativ unberührt, unverändert.

    „Und wenn man sich den Stein ja mal genauer betrachtet, dann ist dessen Existenz auch das Ergebnis eines äußerst bewegten Grund”stoffes”!“

    Vor sechs Jahren beschäftigten wir uns intensiv mit Mineralien. Sie sind auch ein äußerst bewegender Stoff.

    „In einem neuen Weltbild müsste man den Aspekt des GEISTIGEN/BELEBTEN allerdings immer mitdenken. Ein Begriff wie “Energie” führt auf die falsche Spur, denn mit Energie verbinde ich eine unbelebte Kraft, und ich glaube, da bin ich nicht allein. Selbst unter “Lebensenergie” stelle ich mir nicht so was wie eine Ursuppe vor, sondern irgendeine abstrakte Kraft oder irgendein Impuls.

    Wieder konkreter werden, heißt also, Geist und Materie in der Geschichte unserer Menschwerdung nicht mehr voneinander getrennt denken. Ausgehend von diesem Urmeer müsste man die Geschichte des Lebens nacherzählen.“

    WAU!

    „oder: es gibt nichts Unbelebtes, es gibt nur Dinge, die uns unbelebt erscheinen.“

    Wenn Leben der Modus ist, Unbelebtes zu beleben, sollte es in diesem Raum-Universum (der vom Geist des Lebens konstituiert wurde) nichts Unbelebtes geben können. Oder?

    „Es stimmt eben gerade nicht, dass wir nicht unser Körper, nicht unsere Emotionen, nicht unser Intellekt, nicht unser Ego sind, sondern irgendein kleines, mickriges Beobachterlein, das krampfhaft nach irgendwelchen Bewusstseinsfunken Ausschau hält, mit denen es sich identifizieren könnte, und das mit all dem, was es beobachtet, nichts zu tun hat. Sondern das, was mich ausmacht, was ICH bin, ist mein Körper, sind meine Emotionen, ist mein Intellekt, ist mein Urgefühl. Das alles zusammen bin ICH. All das: Körper, Emotionen, Intellekt, Urgefühl, Wahrnehmung IST Leben.
    Solange da noch irgendein Beobachter ist, ist das Trauma nicht aufgelöst.“

    Grandios!
    Ließe sich daraus ableiten, eine Traumatisierung (traumatisert-neutralisierte Feindseligkeit) brauche einen Beobachter? Dann stimmten wir überein, dass dort wo MENSCHENleben erscheint, auch ein Beobachert notwendig ist. Daraus ließe sich dann hochspekulativ ableiten:
    Am Anfang war die Feindseligkeit, dann kam der Beobachter, dann das Leben.

    „In einem neuen Weltbild müsste man den Aspekt des GEISTIGEN/BELEBTEN allerdings immer mitdenken. Ein Begriff wie “Energie” führt auf die falsche Spur, denn mit Energie verbinde ich eine unbelebte Kraft, …“

    Wie sollte Energie anders als „belebt“ (im Sinne von existent) definierbar sein? Kann es in einem belebten, existenten Universum den Zustand un-energetisch geben? Ist also Statik der irreführende Begriff?

    Mr. Chattison:

    „Vielen Dank dafür, ihr Glaubenskriecher.
    Der “Glaube” (gerne auch jenseits des religiösen Kontextes!) ist die Gurkennorm des Geistes – oder die Geistesnorm von Gurken“

    Ich sah bildhaft den geistigen Verwalter des Irrglaubens sich vor Ihnen verbeugen. Freispruch für die Dämlichkeit?

    Gruß an die Runde.

    Wolfgang

  23. August 27, 2014 um 3:25 pm

    Körper, Intellekt, Gefühle, Wahrnehmung, Ego – sind alles Bereiche, in denen ich mich wunderbar lebendig fühle, wenn ich sie als Resonanzfelder/körper ZULASSE. Das heißt, ich bin das alles mit meinem ganzen Sein. Ich lebe meinen Körper, meine Gefühle, meinen Intellekt und bin nicht nur Beobachter von einem stillen Örtchen aus, der all die Bereiche im Grunde ablehnt und sich NICHT damit identifizieren will oder kann. Ich spiele meine Lebendigkeit in all diesen Bereichen und antworte mit meinem ICH oder SEIN auf all diese Resonanzen.

    Natürlich bin ich von all dieser Lebendigkeit unmittelbar und direkt betroffen, sie verändert mich fortwährend, wenn ich mich darauf einlasse. Das, was ICH bin, ist nicht unberührbar, sondern verändert sich, indem ich auf den verschiedenen Resonanzfeldern antworte. Und irgendwann gehört auch die Auflösung des ICH, also das Sterben, zu den Antworten.

    Leben ist Kontrast, und je mehr Kontrast man zulassen kann und aushält, desto lebendiger fühlt sich das an. Es geht also drum, die eigene Kontrastfähigkeit zu stärken. Je mehr Kontraste man aushält, desto mehr hält man auch die ANDEREN aus, wie sie sind, ohne dass man sie sich ähnlich machen muss. Damit verschwindet Feindseligkeit ganz von selbst.

    GLAUBEN verhindert, dass man in den verschiedenen Feldern „mitschwingt“, das heißt, GLAUBEN bedeutet die Abnahme von Lebendigkeit. Oft führt GLAUBEN auch dazu, dass die eigene Lebendigkeit in den Dienst von jemand anders gestellt wird, weil die Hoffnung auf noch mehr Lebendigkeit bspw. nach dem Tod geschürt wird. Der Mangel an Lebendigkeit hat die Unzufriedenheit, die Gier, die Faulheit, die Feigheit im Gefolge, weil ja etwas tatsächlich Wesentliches verlorengegangen ist. Die Unzufriedenheit, die Gier, die Faulheit und Feigheit wird nun mittels der aus dem Glauben hervorgegangenen Religion (als Glaubens- und Morallehre) bekämpft, und damit sitzt der Mensch in der Falle, und der Sack ist zu:
    Glauben erzeugt Gier und wird mit Religion bekämpft.

    Ungerechtigkeit entsteht da, wo Menschen daran gehindert werden oder sich selbst daran hindern, in den verschiedenen Feldern Körper, Intellekt, Gefühl, Wahrnehmung aktiv zu sein und unmittelbar zu antworten. Wenn Menschen in allen Bereichen antworten können, leiden sie keinen Mangel, also entsteht auch kein Ungerechtigkeitsgefühl. Wer selber keinen Mangel leidet, den interessiert es nicht, ob der Andere nun mehr antwortet, stärker schwingt oder mehr besitzt. Nur wer selber Mangel leidet, spechtet fortwährend auf den Nachbarn.

    • federleichtes
      August 27, 2014 um 3:36 pm

      „Leben ist Kontrast, und je mehr Kontrast man zulassen kann und aushält, desto lebendiger fühlt sich das an. Es geht also drum, die eigene Kontrastfähigkeit zu stärken. Je mehr Kontraste man aushält, desto mehr hält man auch die ANDEREN aus, wie sie sind, ohne dass man sie sich ähnlich machen muss. Damit verschwindet Feindseligkeit ganz von selbst.“

      Ich fahr dann mal. Danke!

      Wolfgang

  24. Gerd Zimmermann
    August 27, 2014 um 6:02 pm

    Aus jedem Problem, dass wir hier anfassen, entstehen mindestents dreiund

    neunzizg vierundachtzig elefunddreissig neue Probleme.

    Fragmentierung?

    Obwohl es nur 1 Problem gibt.

    Ich habe nur noch wenig Lust, den Freimaurern zu folgen, sind sie nicht Teil des
    Gesamtbewusstseins.
    Obama wird auch nicht kommen misch zu verhaften.

    Ich wollte nur zeigen, dass Angst vollkommen unbegruendet ist.

    • August 27, 2014 um 9:02 pm

      „Angst ist unbegründet“:

      Eine sehr schöne, sehr wahre, Aussage!

      Angst ist nur DANN da, wenn es dem – unreifen/ unaufgeklärten / neurotischen – Menschen an „Kraft der Liebe“ mangelt.
      Da aber das ganze Universum aus der KRAFT besteht (von der wir EINEN Aspekt „Liebe“ nennen) ist in Wirklichkeit KEIN Mangel da.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  25. Gerd Zimmermann
    August 27, 2014 um 6:20 pm

    Die meissten von uns sind ja viel zu erwachsen um die Einleitung zum Tema zu verstehen.
    Eines Tages……..

    C.G. Jung, dieser Vollblutspinner, von wegen kollektiver Traum……..

    Ich denke, also bin ich!!!!!

    Moment, wer denkt hier, das Gesamtbewusstsein des Universums oder Du?????
    Koennte sehr peinlich ausgehen die Antwort.

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