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Wie kann der Einzelne den Herrschenden (Strukturen) entkommen?

Gerne möchte ich Mr. Chattison Antworten auf Fingerphilosophs Fragen an anderer Stelle nochmals als eigenen Artikel bringen, da es ein neues Thema ist, das sich lohnt, genauer betrachtet zu werden:

 ****

Wäre es nicht sinnvoll, darüber zu diskutieren, was man trotzdem tun kann, unter Berücksichtigung dessen, was der Mensch tatsächlich ist. Was für Möglichkeiten gibt es konkret, sich dem Zugriff ausbeuterischer Bünde und Banden zu entziehen?

Ausgebeutet kann nur werden, wer sich als Beute verfügbar macht – also erst erbeutet und dann ausgebeutet werden kann.

Dazu mache man sich in der Natur kundig, einen besseren Lehrmeister gibt es sonst nicht.
Wie entzieht sich dort die potentielle Beute dem Zugriff des Jägers?

Summasummarum lässt sich ableiten:
Man muss
1. (Entwicklungs)Muster deuten, um ausweichen zu können.
2. (Tarn)Muster erzeugen, um unsichtbar zu bleiben.
3. (Verhaltens)Muster der Gegner triggern, um diese so in die Irre zu leiten.

Was bedeutet das konkret für den „cloak-citizen“?
(cloak = Mantel => Tarnmantel, Tarnkappe): ???

Defokussieren macht einen „unsichtbar“
Eigene „Unschärfe“ (Musterlosigkeit -> Unvorhersehbarkeit -> Unberechenbarkeit -> Unkontrollierbarkeit) kann durch einen Gegner nicht ins Visier genommen werden, da hilft das beste Absehen nichts.

Eigenes Defokussieren von Reflexen, Routinen, Regeln, Normen, Gesetzen, Konditionierungen, Defizitorientierungen, denn DIESE sind es, die einen wahrhaft beherrschen – besser: durch die wir uns beherrschen lassen!

Werde ein „Grey“, ein cloak-citizen, ein Tweener, ein Data-Dada, ein escapeologist (Entfesselungskünstler, ein Affe, der sich dem Kulturzirkus entzieht)

Wie könnte die Macht solcher Bünde allmählich reduziert werden? Was für Strukturen wären nützlich, damit Macht nicht akkumulieren kann?

Strukturen sind Muster.
Muster sind identifizierbar.
Identifizierte Muster sind berechenbar und dann manipulierbar.
Also: keine Strukturen bilden!
Siehe Video oben: Jedes Lebewesen bseitzt seine eigene Art und Weise mit denselben Gegebenheiten für alle anderen umzugehen und seinen Weg, seine Nische zu finden, wo es sich behaupten kann.

Was kann man real umsetzen und was gehört in den Bereich der Utopie?

Das bisher Angeführte kann jeder jederzeit überall anwenden, so er es denn wirklich will.
Nicht einmal ein Regenwurm kann daran gehindert werden er selbst und „frei“ dazu zu sein.
Die Amsel kann ihn fressen, aber nicht daran hindern ein Regenwurm zu sein, wenn er nicht zum falschen Loch heraus kommt.^^

Wem von euch ist es gelungen, zumindest teilweise aus ausbeuterischen Strukturen auszusteigen und wie hat er es geschafft? Wie kann man seinen Lebensunterhalt zusammenbringen, ohne Ausbeuter zu sein oder ausgebeutet zu werden? Was für Wege habt ihr da gefunden?

Eine Antwort darauf ist nur sinnvoll und möglich unter der Prämisse, dass jemand verstanden hat, was wahre Bescheidenheit bedeutet und er kompromisslos bereit ist, diese umzusetzen.
In der derzeitigen Situation und mit den abzusehenden Entwicklungen, wird hier ein gewaltiger Sack zugemacht (nein, nicht der, der von „Illuminati“ oder irgendwelchen anderen Größenwahnsinnigen geschnürt wird).
Diesem Sack kann nur entkommen, wer sich bedingungslos „klein“ macht.
Es gibt keine andere Möglichkeit als einen radikalen Bruch mit den bisherigen Lebensvorstellungen/-modalitäten zu wagen.
Wem das bereits im gedanklichen Ansatz zu weit geht, der braucht keine Sekunde zu hoffen, dass es eine Alternative innerhalb des „Sacks“ geben wird!

Was dazu alles gehörte, wäre schon fast ein extra Buch wert.
Aber als Diskussionsansatz mag das Bisherige durchaus genügen…

  1. chattison
    August 17, 2014 um 2:19 pm

    Was ist z.B. in diesem Zusammenhang unter Emergenz zu verstehen?

    Emergenz ist zum einen
    …die spontane Herausbildung von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergenten Eigenschaften des Systems nicht – oder jedenfalls nicht offensichtlich – auf Eigenschaften der Elemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen. (wikipedia)

    und zum anderen
    die spontane Herausbildungsfähigkeit von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems durch gezielte Legation einzelner Komponenten, Tendenzen des Systems, welche so weder vorgesehen noch idealerweise für möglich gehalten wurde.

    Und was ist Patch-Management?

    Patch-Management bezeichnet die Fähigkeit, aus beliebigen Fragmenten, ursprünglich bezugslosen Inhalten u.ä. Sinnhaltiges zu erstellen.
    Improvisation gehört hier hinein, hohes Assoziationsvermögen, kybernetisches Verständnis, probabilistische Prognostik (jenseits von Glaskugeln und Spiritistik) etc.

    Aber auch die Hintergründe mit der Zähmung des Pferdes. Warum hat es übrigens beim Pferd geklappt und nicht beim Zebra?

    Das Zebra hat deutlich weniger Masse, leichtere Knochen/-verbindungen und ein anderes Rückenskelett, das es für gewichtsaufnahme und vor allem längere Dauerbelastung unbrauchbra macht.
    Dazu kommt der Faktor „Wildheit“, der sich aus einer durch die unterschiedliche Umwelt bedingte deutlich gesteigerte Vorsicht, durch erhebliches Mißtrauen und im Zweifel Flucht- wie massivstes Abwehrverhalten äußert.
    Man kann auch ein Zebra zähmen – aber nur mit unverhältnismäßigem Aufwand und geringwertigen Ergebnissen.

    Die Bedeutung der Entdeckung der Reiterei ist evident:
    Es ist das erste Mal, dass der Mensch ein Lebewesen nicht nur zähmt (wie etwa Ziege, Schwein, Hund, Rind), sondern durch dieses eine ganz erhebliche Erweiterung seiner Erfahrungs- und Einflußsphäre erlebt.
    Er dominiert das erste Mal wirklich über, eigentlich „wider“(!) die „Natur“, erhebt sich über andere/s, gewinnt an Reichweite und Geschwindigkeit (Jagd, Kommunikation, Logistik, Handel, Kampf – siehe Spanier und Azteken/Inkas) und entwickelt neue Interaktionsformen (hier zwischen Pferd und Mensch), die auch das Denken insgesamt beeinflussen und taktische, wie strategische Überlegenheit denjenigen gegenüber garantieren, die Vergleichbares nicht kennen!

    • August 17, 2014 um 3:02 pm

      Könnte man also sagen – auf den technischen Bereich übertragen – die Zähmung von Ziege, Schwein und Hund entspricht in etwa der Werkzeugherstellung, während die Zähmung vom Pferd der Erfindung der Dampfmaschine entspricht?

      Die Zähmung von Ziege, Rind und Hund hat das Leben der Menschen zwar auch verändert. Sie wurden Nomaden, die ins Grasland zogen, wo sie vorher vielleicht nicht genügend Nahrung gefunden hätten, um zu überleben. Aber es war doch kein „Quantensprung“ in der Entwicklung, während die Zähmung des Pferds auf ALLE vorher vorhandenen Strukturen rückgewirkt hat. Das leuchtet ein. Ohne die Zähmung des Pferds (und des Kamels?) wäre bspw. die Gründung größerer Städte gar nicht möglich gewesen, weil man für eine lokal dermaßen zentrierte Bevölkerung die Nahrungsmittel gar nicht hätte herbeischaffen können.

      Dampfmaschine und Industrielle Revolution haben zu einer Bevölkerungsexplosion geführt.
      Ich könnte mir denken, dass die Zähmung des Pferds ebenso gewirkt hat.

      Habe ich mir bislang auch noch nie so überlegt. Ist ein spannendes Thema. Gibt es Literatur, wo man mehr drüber erfahren kann?

      Was das Kamel angeht, so habe ich bei Finkelstein/Asher gelesen, dass es etwa ab 700 v. Chr. in großem Stil als Lasttier diente. Die Archäologen nehmen das Kamel als einer von vielen Hinweisen, dass das Alte Testament um etwa 700 v. Chr. geschrieben worden sein muss. In den archäologischen Funden tauchen Hinweise auf Kamele (Knochen) erst um diese Zeit auf, während in den biblischen Geschichten, die sehr viel weiter in die Vergangenheit zurückgehen, auch schon Kamele vorkommen. Die Bibelautoren habe also schlecht recherchiert, d.h. ihre gegenwärtige Situation einfach in die Vergangenheit übertragen. Die Zähmung des Kamels ist dann wohl ein Nachahmungseffekt?

      Ist das Pferd auch im mesopotamischen Kulturraum gezähmt worden? Waren das die Assyrer? Woher kommt das Pferd ursprünglich?

      • August 17, 2014 um 3:09 pm

        “Die Bibelautoren habe also schlecht recherchiert, d.h. ihre gegenwärtige Situation einfach in die Vergangenheit übertragen.“

        Wer macht denn so etwas 😉 ?

        Bezüglich der menschlichen Entwicklung sind die Bücher von Jared Diamond allesamt sehr lesenswert.

        Gruß Guido

    • August 17, 2014 um 5:35 pm

      Patch-Management bezeichnet die Fähigkeit, aus beliebigen Fragmenten, ursprünglich bezugslosen Inhalten u.ä. Sinnhaltiges zu erstellen.
      Improvisation gehört hier hinein, hohes Assoziationsvermögen, kybernetisches Verständnis, probabilistische Prognostik (jenseits von Glaskugeln und Spiritistik) etc.

      Genau das ist übrigens das, was im TREEEC-Projekt von den Projektleitern geleistet wird. Sie sind derzeit dabei, das Bausteine zusammenzubringen. Daher sieht es noch so schwer erkennbar aus …

  2. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 3:27 pm

    Eine sehr ernst gemeinte Frage an den Blog.
    Warum nur ein Kommentar pro Artikel? Diktatur?
    Warum? Wieso? Weshalb? Wer nicht fragt bleibt dumm?

    Ich gehoere ja mit meinen Quergedanken laengst gesperrt.

    Selektieren darf doch jeder fuer sich? Oder, schon laengst wenn wirklich
    ALLES EINS ist?
    Hier wird nicht missioniert. Das ist gut.
    Aber freie Meinungsaeusserung wie wir sie zelebrieren ist das
    meiner Meinung nicht.

    • August 17, 2014 um 5:48 pm

      Lieber Gerd,

      ich habe mir erlaubt, um den Lesefluss der Interessierten zu verbessern, Texte, die Wiederholungen ohne Ende sind, zu löschen, und andere, die Du kurz hinter einander geschrieben hast, in einen zu bringen.

      Ich war nicht der Einzige, der es schwierig findet, Deinen vielen kurzen Beiträgen zu folgen.

      VG Martin

  3. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 4:01 pm

    Heureka, ich habe das Gefuekl, ich bin auch bildungsressient.
    Wissen scheint begrenzt, aber nicht die Moeglichkeiten.

    LG Gerd

    • August 17, 2014 um 4:31 pm

      Lieber Gerd!

      „Bildungsresistent“?

      „Bildung ist nicht, ein Faß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen“:

      Schon mal gehört?

      Aus meiner Sicht – da der Mensch in der Hauptsache BEWUSSTSEIN ist – ist Bildung Bewußtseins-Bildung, „Erschaffung“ von Bewußtsein, das „Aufziehen“ eines „Bewußtseins-Baumes“ aus einem ursprünglich vorhanden – göttlichen – „Samen“.

      Angehörige des englischen Sprachraumes verwenden den Begriff „Soulseed“ = Seelen-Same. Möglicherweise ist das eine kleinste kosmische Energie-Einheit – so etwas wie ein „Quark“ oder ähnlich.
      In der orientalischen Sagen- / Legendenwelt finden wir die Geschichte mit dem „Zauber-Wort“ des „Sesam, öffne dich“. Ist evtl. mit „Sesam“ dieser Seelen-Samenkorn gemeint?
      Jesus spricht vom „Senfkorn-Glauben“. Meint er das gleiche / selbe?
      „Glaube“ kann mit „Bewußtsein“ übersetzt werden.

      NIEMAND ist wirklich „bildungsresistent“ – weil NIEMAND OHNE den „Seelen-Samen“ ist. Der ist UNVERLIERBAR. Was der Mensch IST, kann er nicht verlieren.
      Es kann sein, daß Menschen – z.B. durch ein „Trauma“ – am Kontakt gehindert sind; daß so etwas wie „Angst“ – auch „latent“, unterschwellig / unbewußt – den Kontakt stört / blockiert.

      -.-.-.-.-

      „Wissen scheint begrenzt, aber nicht die Moeglichkeiten.“:

      Gott wird zwar das „allwissende“ Bewußtsein genannt, aber er weiß nicht alles, was wissbar ist / wäre, sondern nur das, was er schon „erfahren“ hat – durch UNS. Wir Menschen sind Gottes „Erfahrungs-Oberflächen“, sein „Erfahrungs-Horizont“.
      Wir sind seine Augen, Ohren und Nasen; sein Tast- und Geschmackssinn; wir sind seine Arme und Beine, die sich hier betätigen und bewegen können, um Erfahrungen zu machen und zu lernen – woraus ER lernt. Und sein Bewußtsein vergrößert / erweitert.

      Was denkst du?

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  4. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 6:32 pm

    Martin, ich habe lange nicht so gelacht, ueber den Tiefsinn. Der Rahmen ist uns
    vorgegeben.

    Leber Gruss, Gerd

  5. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 9:45 pm

    Lieber Martin, dass finde ich o.k.
    koennten wir aber nicht Gold-DNA als Eintrittskarte vorzeigen lassen?

    Das geht nicht, weil jeder Suchende ein Suchender ist. Was sucht er, eine Antwort.
    Wer bin ich, woher komme ich und wo gehe ich hin.

    Es geht doch irendwo darum zum Ursprung zurueckzufinden?

    Wir Menschen sind verkoerpertes Bewusstsein im verkoerperten Universum.
    Das ALL IST GEIST.

    Das ist nicht kompliziert.
    Weil der Geist das All ist.
    Geist ist die Grundlage fuer Materie.
    Ohne Bewusstsein keine Wahrnehmung.
    Ohne Wahrnehmung kein Universum.

    Das All ist Licht.
    Licht hat ein Geheimnis.
    Das Licht dess Wissens spaltet sich in der Materie in
    die Dualitaet. Welle oder Teilchen?

    Siehe Quantenpysik. Oder Dopplspaltexperiment.

    Der Beobachter beobachtet den Beobachter.

    • August 17, 2014 um 11:16 pm

      Lieber Gerd!

      „… weil jeder Suchende ein Suchender ist.“:

      Es gibt doch aber auch „Finder“ / „Findende“.

      -.-.-.-.-

      „Was sucht er, eine Antwort.
      Wer bin ich, woher komme ich und wo gehe ich hin.“:

      Könnte es auch heißen:

      WAS bin ich?
      a) Woraus bestehe ich?
      b) Welche Konsequenzen hat das für meine Potenziale / Eigenschaften / Fähigkeiten?
      c) Was folgt daraus für meine „Bestimmung“, mein „Schick-sal“ (wofür wurde ich hierher ge-SCHICKT? Welche „Funktion“ / welches „Amt“ habe ich hier auszuüben?

      Bin ich ein „verlängerter Arm“ Gottes?

      -.-.-.-.-.-

      „Es geht doch irgendwo darum zum Ursprung zurueckzufinden?“:

      Erstmal geht es nicht darum „zurück (zu gehen)“, sondern den Ursprung zu erkennen und ANzuerkennen und eine Weile in diesem Bewußtsein hier tätig zu sein und Erfahrungen zu machen. Möglicherweise sind wir ja hier in einer Art „Schule“ / „Praktikum“ / „Auslandsaufenthalt“, was uns für unser Leben nach dem Tode irgendwie qualifiziert.
      Zu was auch immer. Wahrscheinlich gibt’s im Himmel auch „Jobs“, die getan werden wollen.
      „Engel“ / „Schutzengel“ zum Beispiel, oder innerer geistiger Berater für Menschen nach einem Grenz- / Erleuchtungs-Erlebnis. So einen hatte ich ja eine Weile.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

  6. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 10:22 pm

    Wir Menschen sind geistige Wesen, daher kommt das Wort LEBE-WESEN.
    Leben ist ewig. Tod gibt es nicht. Leben ist nicht definiert.
    Leben ist die energetische Grundlage.

  7. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 10:36 pm

    Was ist Leben wirklich, Lebensenergie. Was ist freie Energie?
    Alle nicht in Materie gebundene Energie.
    Das ist nicht schwer zu verstehen.

    Wozu lange Aufsaetze?

  8. Gerd Zimmermann
    August 17, 2014 um 10:56 pm

    Wie kann ein Leben endlich sein, wenn seine energetische Quelle unendlich ist?

    Nur mal Quergedacht.

    Gerd

  9. August 18, 2014 um 8:52 am

    „Nicht Leben geht allem voraus, sondern das Gesamtbewusstsein in göttlichem Zustand, sprich Kohärenz, fragmentierte sich in das, was wir Leben nennen … Selbstbewusstwerdung des Gesamtbewusstseins mittels menschlicher Verkörperungen …“

    Woher weißt Du, dass Du das Gesamtbewusstsein erforschst und nicht nur Dein eigenes Bewusstsein? Bist DU das Gesamtbewusstsein in göttlichem Zustand, damit Du so etwas sagen kannst? Ist DER MENSCH oder DIE MENSCHHEIT das Gesamtbewusstsein? Oder geht es nicht nur ums typisch menschliche Bewusstsein?

    Ist „göttlich“ nicht bloß ein von uns Menschen erfundenes Wort, um uns selbst zu überhöhen, um uns mit einem Metasystem identifizieren zu können, obwohl wir bloß ein Subsystem sind?
    Ist die Geschichte mit der DNA Realität oder bloß ein Modell, anhand dessen wir UNS Menschen etwas erklären?

    Die Erbse kann vielleicht noch wissen, dass sie in der Suppe schwimmt, aber kann sie das Wesen der Suppe ergründen? Oder wird sie gemäß ihrem holistischen Weltbild in der Suppe nicht lauter Mikroerbsen sehen? Kann sie wissen, dass sie sich in einem Topf befindet? Wird sie den Topf nicht auch als Mikroerbsen identifizieren? Kann sie je über den Topfrand hinaussehen? Und wenn, wird sie den Menschen, der sie verspeist, nicht als Makroerbse erkennen? Und ja, durchs Verdauungssystem geschleust, verwandelt sich die Erbse und wird Teil einer menschlichen Zelle, aber dann hat sie aufgehört, Erbse zu sein.

    Unsere menschliche Geschichte ist eine Geschichte der Hybris. Diese Hybris hat uns in der Vergangenheit mehrfach dazu verleitet, falsche Schlüsse zu ziehen, zum Beispiel den, dass wir im Mittelpunkt des Universums stehen und die Sonne sich um die Erde dreht. Ist die Annahme der „Selbstbewusstwerdung des Gesamtbewusstseins mittels menschlicher Verkörperungen“ nicht wieder nur ein Versuch, dem Menschen eine Sonderrolle im Großen Ganzen zu verschaffen?

    Der Mensch hat sich mehrfach auf den Thron gesetzt, sich dann entthront, um wenig später eine neue Möglichkeit zu finden, sich doch wieder auf den Thron zu setzen. Wir sind süchtig nach dem Gedanken, dass wir im Universum eine Sonderrolle spielen. Ohne diese Sonderrolle funktioniert unser Selbstbild anscheinend nicht.

    Es ist eine Eigenart von uns Menschen, dass wir über unsere menschlichen Gedanken und Gefühle nachdenken können. Der Mensch denkt über sein EIGENES Bewusstsein nach. Ob es mit dem Gesamtbewusstsein identisch ist, kann der Mensch von seinem Standpunkt aus meiner Ansicht nach nicht feststellen. Es kann genausogut eine unzulässige Identifikation oder eine Projektion sein.

    Die „Selbstbewusstwerdung des Gesamtbewusstseins“ wird in Deiner Theorie als gegeben vorausgesetzt. Es ist ein Axiom und hat damit den Status eines Dogmas. Bitte verstehe mich nicht falsch, ich finde Deine Theorie spannend. Ich habe auch das Gefühl, dass sie besser sein könnte, als viele Theorien, die wir haben. Ich stelle meine Fragen, weil ich Deine Theorie gut finde, nicht um sie niederzumachen. Um sich zu bewähren, muss eine Theorie jedoch auch solchen wie den oben gestellten Fragen standhalten. Und auch der noch folgenden:

    Du sprichst von göttlichem Gesamtbewusstsein und Kohärenz. Hat dieses Gesamtbewusstsein Deiner Meinung nach eine Ausdehnung? Oder ist es weniger als ein Punkt? Entsteht Raum durch die Fragmentierung oder ist Raum ewig?

    Mein Ansatz ist ein anderer. Ich möchte anderen Menschen nicht das Leben, das Universum und den ganzen Rest erklären. Ich habe eine Reihe von persönlichen Erfahrungen gemacht. Was mich interessiert ist, ob diese Erfahrungen von anderen Menschen geteilt werden und damit zumindest intersubjektiv sind.

    Was dann passiert, ist, dass man mit einem Haufen theoretischem Zeug konfrontiert wird, und andere Menschen theoretisch genau und besser wissen als ich selbst, wie meine Erfahrungen einzuordnen sind und was sie bedeuten. Dann erzählen sie mir was, was theoretisch abgeleitet ist und über das hinausgeht, was meine Erfahrung ist. Es werden Schlüsse gezogen, die meiner Ansicht nach nicht zulässig sind. Wenn ich dann nach den persönlichen konkreten Erfahrungen der Leute frage, ist das, was sie erzählen, in aller Regel angelesen und aus dem Angelesenen abgeleitet. Und dann fange ich an, mich mit irgendwelchen anderen Theorien zu wehren, weil ich mich nicht so einfach einverleiben lassen will.

    In einer meiner persönlichen Erfahrungen, die ich an anderer Stelle als reines Gewahrsein beschrieben habe, spielt der Raum eine große Rolle. Es gibt in dieser Erfahrung keinen Wahrnehmenden und kein Wahrgenommenes, sondern es ist so, als wäre Wahrnehmung mit Raum identifiziert. Raum und Ewigkeit scheinen in diesem Moment dasselbe zu sein. Zeit existiert nicht. Wohl aber Raum. In diesem Raum „erscheint“ nun alles, so als gäbe es keine Geschichtlichkeit, keine Geburt und und keinen Tod. In diesem Raum ist nun alles, was erscheint, vollendet aufeinander abgestimmt, es ist wie eine wundervolle Choreographie.

    Der Zustand hat Ähnlichkeit mit dem, wie Nahtoderlebnisse beschrieben werden, und doch wieder nicht, weil die Wahrnehmung in meiner Erfahrung an den Körper gebunden ist. Die Wahrnehmung ist real und die Sinneseindrücke sind diesselben, die man hat, wenn man mit seinem Körper identifiziert ist. Es ist nur so, als wäre man außerhalb und nicht innerhalb des Körpers. Technische Errungenschaften wie Flugzeuge sind aber genauso Bestandteil der Choreographie, nicht nur Naturgegebenes.

    Aus dieser Erfahrung heraus ziehe ich den Schluss, dass Raum so etwas wie die erste Manifestation des Geistes ist. Ich kann jedoch nicht unterscheiden, ob das nun ein außermenschliches Gesamtbewusstsein ist oder eine Anschauung à priori innerhalb unseres menschlichen Geistes, wie Kant das in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ beschreibt.

    Zeit halte ich für ein Konstrukt aus unserer technisch-artifiziellen Umwelt, das durch Schriftlichkeit, Uhren und Kalender aufrecht erhalten wird. Mal ein paar Tage ohne solche Hilfsmittel, was dann noch bleibt, ist Morgen und Abend und die Feststellung, dass die Sonne nicht immer an derselben Stelle im Meer versinkt, sondern mal steiler und mal flacher über den Himmel zieht. Da unsere technisch-artifizielle Umwelt aber aus Abstraktionen und damit Reduktionen besteht, kann Zeitempfinden ein zusammengebrochenes Raumempfinden, sozusagen ein zusammengeschnurrtes Bewusstsein sein.

    Möglicherweise kommen die ganzen Probleme, die wir haben, von unserem Griff nach dem Metasystem, in das wir eingebettet sind. Wenn wir uns damit begnügen, Subsystem zu sein und das Metasystem sein eigenes Ding machen lassen, dann haben wir mit der Selbstbewusstwerdung und dem Denken/Planen eine neue Eigenschaft entwickelt, so wie die Vögel das Fliegen und die Fische das Schwimmen entwickelt haben. Weder Fliegen noch Schwimmen sind das GANZE, obwohl den Vögeln und den Fischen das durchaus so vorkommen mag.

    • federleichtes
      August 18, 2014 um 9:44 am

      Sollten wir Teil des Gesamt-Bewusstseins sein und – irgendwie logisch, oder? – mit ihm (holistisch?) verbunden sein, und wir eine analytische Aufgabe zu erfüllen haben und die entsprechenden Mittel haben, sollte es uns auch möglich sein, das Gesamt-Bewusstsein zu erforschen – in dem Sinne, dass das auch notwendig ist – um das, was das Gesamt-Bewusstsein weiß, auch uns zugänglich wird.
      Wenn es ein Gesamt-Bewusstsein gibt und ein Mensch Kontakt zu ihm herstellen kann (oder das Gesamt-Bewusstsein diesen Kontakt SELBST aufnimmt), entsteht nach meinem Verständnis jedenfalls ein (relativ) natürliches Selbst-Bewusstsein. Aber, wie ich bereits anmerkte, sprechen auch andere Stimmen, und wenn Mensch denen seinen Glauben schenkt, wird er unter bestimmten Umständen besessen-wahnhaft.

      Guten Morgen, Marian. Wir durften gestern ein paar sehr interessante Stunden mit unseren russischen Freunden verbringen; die würden Dir auch wohl bekommen, offene, herzliche und klare „Seelen“. Als ich dann hier einstieg, wendete ich mich sofort wieder ab, und dachte: Wer hier herrschen will, soll es ohne mich tun.

      „Was dann passiert, ist, dass man mit einem Haufen theoretischem Zeug konfrontiert wird, und andere Menschen theoretisch genau und besser wissen als ich selbst, wie meine Erfahrungen einzuordnen sind und was sie bedeuten. Dann erzählen sie mir was, was theoretisch abgeleitet ist und über das hinausgeht, was meine Erfahrung ist. Es werden Schlüsse gezogen, die meiner Ansicht nach nicht zulässig sind.“

      Ein durch die Zeiten beliebtes Spielchen, Menschen falsch zu machen und ihre authentischen Wahrnehmungen in den Dreck zu ziehen. Und die, die es tun, sind so verwirrt, dass sie ihr Metzeln sogar als ihre heilige Pflicht empfinden – und rechtfertigen mit einem „göttlichen“ Auftrag; auch das Schema kennen wir aus dem FF – von der KK.

      Ich habe mich aus gegebener Veranlassung mit Nahtoderlebnissen beschäftigt, und ich lernte einige Menschen kennen, die solche Erlebnisse hatte. Alle waren irgendwie zentrierter, tiefgründiger, viel weniger ver-rückt und verständiger über das „Normale“ hinaus. Ich lernte auch einige Menschen mit sehr schweren Schicksalen kennen, die eine ähnliche Wesensart zeigten. Mein Theorie dazu lautet, dass ein Schock irgend eine „Mauer“ aufgebrochen hatte und so Zugang zu einer anderen Wahrnehmungsebene entstehen konnte.

      Na ja, nun geht’s hier also doch weiter.

      Herzliche Grüße sendet Dir
      Wolfgang

      • August 19, 2014 um 2:50 am

        Lieber Wolfgang!

        „Wenn es ein Gesamt-Bewusstsein gibt und ein Mensch Kontakt zu ihm herstellen kann (oder das Gesamt-Bewusstsein diesen Kontakt SELBST aufnimmt), entsteht nach meinem Verständnis jedenfalls ein (relativ) natürliches Selbst-Bewusstsein.
        Aber, wie ich bereits anmerkte, sprechen auch andere Stimmen, und wenn Mensch denen seinen Glauben schenkt, wird er unter bestimmten Umständen besessen-wahnhaft.

        Das Gesamtbewußtsein / Gott nimmt traditionsgemäß Kontakt zu seinen Kindern auf – und zwar in der Pubertät, indem Gott seine Kinder bei ihrem Namen ruft. Mehrere Stellen in der Bibel sprechen davon.
        Daß die Menschen der großmehrheitlich entfremdeten zivilisierten Gesellschaft das nicht als das wahrnehmen, was es ist, darf niemanden wundern. Manche – so wie ich – hörten die Rufe, aber deuteten sie als „Einbildung“ oder Scherz irgendwelcher Mitmenschen, die sich nicht zu erkennen gaben.

        In der entsprechenden Moses-Geschichte, wo er auf den Berg geht, hört er auch zuerst seinen Namen rufen. Damit fängt üblicherweise der Kontakt / die Verbindung an.
        Junge Menschen, die darüber wahrheitsgemäß aufgeklärt wären, würden auf den Ruf erfreut reagieren und vielleicht antworten: „Ja, Vater; hier bin ich, um was geht’s?“

        So könnte der Prozeß der Initiation / Ascension durch den GÖTTLICHEN Vater eingeleitet werden, der invielen Kulturen durch den KÖRPERLICHEN Vater eingeleitet wird – oder durch den Schamanen oder eine andere Person. Wichtig ist das (Ur-)Vertrauen. Ohne Vertrauen – bzw. unter der Dominanz von Angst – wird es schwierig bis unmöglich.

        Das „ich“ im / des Menschen soll sich im Verlauf des Prozesses dann mit der höheren / göttlichen Ebene, dem „Christus“-Bewußtsein, identifizieren und dann mit Hilfe der reinen, göttlichen Liebe, das (Unter-)Bewußtsein von alten Verdrängungen („Dämonen“ usw.) reinigen und für den Rest des Lebens auch rein halten.
        Das sagt die Passage „geheiligt werde dein Name“ im „Vaterunser“.

        „Andere Stimmen“, die evtl. sprechen, sind Ausdruck von Verdrängungen / Disharmonien,usw., die es – wie zuvor gesagt – zu erlösen gilt. Mit der göttlichen Liebe bzw. dem Vertrauen auf sie, dem Glauben an sie, kein unlösbares Problem. Ich hab‘ sie alle rausgelassen…
        Ich habe gewissermaßen „Urschrei-Therapie“ mit mir selbst gemacht. Als ich dann zu einem Primär-Therapeuten ging, um die Sache professionell machen zu lassen, sagte der – nachdem ich meine Story erzählt hatte: „DAS brauchst du nun nicht mehr“.

        Unter anderem hat mich eine Geistheilerin von einer Besetzung durch die Seele meines verstorbenen Bruders befreit. Auch sowas kann dabei sein. Aber es gibt – therapeutische – Möglichkeiten, (wieder) „Herr im Hause“ zu werden.

        Die grundlegende Heilung ist in jedem Falle möglich – so der Betroffene denn will / mitmacht.

        Herzlichen Gruß!

        Wolfgang H.

    • August 18, 2014 um 3:05 pm

      Lieber Marian!

      „Und dann fange ich an, mich mit irgendwelchen anderen Theorien zu wehren, weil ich mich nicht so einfach einverleiben lassen will.“:

      Solange du dich noch „wehren“ willst / mußt, kannst du nicht WAHRHAFT kommunizieren.
      Wer sich noch „wehrt“, ist noch nicht FREI – ANGST-frei.
      Wer noch das Bedürfnis hat, sich vor Gefahr / Verletzung („Einverleibung“) durch (Ab-)Wehr schützen zu müssen, kann noch nicht WAHRHAFT, noch nicht die WAHRHEIT, erkennen.

      Die Abwehr trennt vor allem DICH selbst von besserer / weiterer Erkenntnis ab.

      Der typische zivilisierte Mensch wird beherrscht von ANGST. Und um wahrhaft Mensch zu werden, muß er sie ÜBERWINDEN und zum bedingungslosen Vertrauen zum Leben zurückkehren – mit dem er auf die Welt gekommen war. Es ist nur durch ein „Tauma“, durch eine seelische Verletzung (oder mehrere, durch „Deprivation“, Enttäuschung, usw.) bis auf weiteres verloren gegangen.

      Der Mensch muß wahrhaft HEIL (ganz) werden, bevor er als Mensch wahrhaft seiner Bestimmung entsprechen, sein „Amt“ hier ausüben und seiner Aufgabe(n) gerecht werden.

      Viel Erfolg!

      Wolfgang H.

    • August 18, 2014 um 11:39 pm

      Vielen Dank dafür, dass Du dran bleibst … vielleicht werden ein paar Deiner Fragen bereits im neuen Thema von Chatisson bezüglich des Gesamtbewusstseins beantwortet, ansonsten versuche ich dort noch ein paar Ausführungen hinsichtlich der Welt, wie ich sie fühle, wobei ich nochmals betonen möchte keine Überzeugungsarbeit leisten zu wollen, sondern einfach ein Gefühl für das Kohärenzgefühl erwecken zu wollen und somit an die Grenze des mir Vorstellbaren zu gelangen, schließlich ist es das Wesen des Lebens an Grenzen zu gehen …

      Gruß Guido

      • August 19, 2014 um 2:58 am

        Lieber Guido!

        „wobei ich nochmals betonen möchte keine Überzeugungsarbeit leisten zu wollen, sondern einfach ein Gefühl für das Kohärenzgefühl erwecken zu wollen“

        Du „willst“ also auch etwas. Und ich glaube, das will jeder hier. Zumindest ernst genommen werden, ehrlich und glaubhaft sein – nichts anderes habe ich gemeint, als ich schrieb, daß ich „überzeugen“ will.

        Ich will, wie schon gesagt, NICHT „missionieren“, nicht „überreden“ und spreche ja auch für keinerlei „Institution“, sondern NUR für mich selbst.

        Wenn meine Darstellungen nach „missionieren“ aussehen, kommt das vielleicht von meiner Begeisterung, meiner mir seit der „Erleuchtung“ gewachsenen Lebensfreude und Dankbarkeit dem „Gesamtbewußtsein“ gegenüber^^

        Herzlichen Gruß!

  10. chattison
    August 18, 2014 um 10:25 am

    Gesamt-Bewusstsein.

    Vorweg – wie will man sich mit anderen hier über den Blog austauschen, wenn Erfahrungen nicht ins theoretische überführt werden, da die unmittelbare Erfahrung über einen Blog etc. ja wohl sonst schwerlich vermittelbar wäre?

    Es ist sicherlich (und hier spreche ich ebenfalls aus eigener Erfahrung) besser, weil persönlich weitender, in eine Erfahrung einzutauchen, sich vollkommen auf sie einzulassen, auch und gerade wenn sie negativ ist, weil man einen seelischen Kaventsmann nur überlebt, wenn man unter ihm hindurchtaucht und nicht versucht, den Kopf oben zu halten.

    Nichtsdestoweniger ist es aber durchaus hilfreich, wenn man versucht, Theorien zu erstellen, dergestalt, dass das Erlebte, wo möglich, in einen Kontext gebettet wird, der es über seine abstrakten Schnittstellen jemand anderem zumindest ansatzweise (haha) erlaubt, sich dem Sujet zu nähern und eventuell für sich förderliche Anregungen, Hinweise, „Rezepte“ zu erschließen, ohne unbedingt selbst jeden Mist durchmessen haben zu müssen.

    Jede Form von Wissensvermittlung erspart, sofern sie korrekt betrieben wird, unnötiges Rad-neu-erfinden-müssen und hält das Potential vor für neue Entdeckungen, für die andernfalls keine (zeitlichen wie geistigen) Reserven verfügbar wären, das Leben träte sonst einfach auf der Stelle!

    Da aber, wie federleichtes und gold-dna bereits ausführten, Leben sich entwickeln MUSS, muss es auch Theorien geben und diese erfüllen also auch ihren Zweck, ohne dass sie den Status des Alleinseligmachenden selbstredend beanspruchen dürften.

    Ad rem:
    Mit dem Gesamt-Bewusstsein als Begriff wie Theorie hatte ich bis vor kurzem so meine Schwierigkeiten.

    Anmerkung Martin: Bitte weiterlesen und diskutieren -> Gibt es ein Gesamt-Bewusstsein?

    • federleichtes
      August 18, 2014 um 11:19 am

      Ich hatte mit dem Gesamt-Bewusstsein nicht gerade Schwierigkeiten, aber der Begriff war mir fremd. Da er von Guido kam, lies ich ihn in mir „schweben“ – wie so einiges Anderes von ihm auch; bewährte sich, am Rande bemerkt.

      „Um dieses Phänomen angemessen begreifen zu können, muss vermutlich eine ganz neue Idee von “Wissen”, “Bewusstsein” (= gewusstes Wissen) entstehen.“

      Ich hab’s hier lange genug versucht zu erörtern, scheiterte (warum, das wurde mir dann dankenswerterweise klar) und ließ die Kiste im See versenkt. Erinnern möchte ich kurz an die notwendig gewordene Schließung des Themas „Bewusstseinssprung, weil da nur noch rum gekaspert wurde – das Ergebnis von zwei Jahren Arbeit eben in diesem See versenkt. Bitte sehr, für mich kein Problem, Schaukelpferdgaloppierer zu konfrontieren.

      Ich möchte sicher davon ausgehen dürfen, dass gerade Sie diesen Begriff bereits gründlich ERFAHREN konnten. Die Erfahrung zu beschreiben, ist zwar kein Selbstgänger, aber möglich.

      Im Grundsatz hatte ich für die systemische Entstehung von Bewusstsein (im Sinne „gewussten“ Wissens) folgenden Vorschlag gemacht:

      • Es existieren re-aktive Daten.
      • Werden diese aktiviert, werden sie erlebt, erfahren und schrittweise verstanden.
      • Entsteht ein Bereich mit mehreren erfahrenen (gesicherten) Informationen, fügen sich diese zusammen zu einem größeren Bild, das so plausibel wurde, dass als Folge eine Verstehens-Automatik entsteht.

      Die Entwicklungschritte sind demnach zu bezeichnen als
      Daten – Unbewusstsein
      Informationen (zusammenhangslos) – Unterbewusstsein
      Umfassende, verstandene Informatioen wieder Daten (Komplettbild) – Bewusstsein

      Beispiel
      Ich kenne mein Fahrrad so gut, dass ich, gleich was geschieht, nicht mehr über das, was auch immer im Zusammenhang mit Paul (so heißt dat Gefährt) geschieht, nachdenken muss – ich weiß es.
      Ich kenne auch funda-mentale Verhaltensmuster, die sich in einem Bereich äußern, und dann in noch einem, und noch einem, und für den vierten Bereich weiß ich vorher, was kommt: Ein weiterer Teil des funda-mentalen Musters, von dem ein Mensch beherrscht wird. Die Herrschaft eines fundamentalen Musters kann so stark sein, dass es nicht mehr zugänglich ist. Abhaken! Ein fundamentales Muster kann so stark sein, dass man Jahre braucht, um schrittweise die Bedingungen zu schaffen, damit der Besitzer des Musters sich, schrittweise, davon befreien kann. Diese Jahre steht ein Begleiter nur schadlos und der Musterbetroffene nur erfolgreich durch, wenn ein dritter Begleiter mit unterwegs ist: Liebe. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.

      Sie haben hier schon so viele Klarheiten geschrieben. Und lassen nicht locker. Das scheint mir das einzig taugliche Rezept zu sein für diese SEHR spezielle Erörterung. Dass auf dem Feld kein laues Lüftchen weht, dürfte selbstverständlich sein.

      „Jetzt geht’s rund, rief der Papagei, und flog in den Ventilator“.

      Allen einen guten Tag.

      Gruß
      Wolfgang

      • August 18, 2014 um 11:38 am

        Lieber Wolfgang,

        ich würde mich freuen, wenn Du diesen Kommentar nochmals an dem neuen Artikel unterbringen würdest, da es doch ein neues Thema ist, das sich lohnt, an einem eigenen Strang abzuarbeiten.

        Danke und eine schönen Tag
        Martin

    • August 18, 2014 um 3:38 pm

      Lieber Chattison!

      Zu dem Auftauchen besonderer geistiger Fähigkeiten nach „Erschütterung(en)“:

      „Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen“. Ich glaube, das galt Lehrern bei uns als „Rechtfertigung“ für „Klapse“.

      Wenn da was wahres dran ist – und ich glaube das! – dann ist nur noch die Frage: WARUM?
      Was geschieht bei mechanischen Erschütterungen (des Kopfes)?

      Was mir dazu als erstes einfiel, war das Phänomen, daß Dauermagnete Kraft verlieren, wenn man sie fallen läßt oder draufschlägt. Das Magnetfeld wird dann schwächer.

      Ist der Mensch / Kopf, das Gehirn, die Gehirnhälften, das Bewußtsein, der Verstand, die NEUROSE, usw. eine Art „Magnetfeld“?

      Läßt sich so auch die Wirkung von EKT (Elektrokrampftherapie, früher „Elektro-Schock“) erklären?

      Daß MENTALE Erschütterungen / Schocks Veränderungen auslösen können, ist ja gut bekannt.
      Psycho-Somatik ist eigentlich auch sehr gut bekannt.
      Weniger aber (die) Somato-Psychik.

      „Körper und Geist / Seele kommunizieren total miteinander“ habe ich vor langer Zeit aufgenommen – und durch meine Aktivitäten in der Praxis bestätigt bekommen.

      Es liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, daß man durch einen „Schlag auf den Kopf“ einen Teil der neurotischen Blockade(n) verliert – oder ALLE Blockaden, so daß der Zugang zu ALLEN potenziellen Ressourcen FREI wird.

      Im Bereich der Psychiatrie ist bekannt, daß viele Menschen, die eine schwere SEELISCHE Krise / Erschütterung erlebten, ihre früheren Blockaden ganz oder teilweise verloren. Und zu denen gehöre ich auch.
      Bei den einen wird das als „Psychose“ oder „schizophrene Episode“ diagnostisch etikettiert, bei anderen als „Depression“ (z.B. beim „burnout“), als „Suizidalität“ bei Selbstmordgedanken oder -Versuch oder noch anders.

      Konrad Lorenz, der Verhaltensforscher, erzählt in einem seiner Bücher die Story einer Frau, die „lebensmüde“ war, im Rollstuhl saß und ihrem Leben ein Ende machen wollte, indem sie sich eine abschüssige Straße hinunterrollen ließ, die auf eine verkehrsreiche Straße führte. Sie hoffte, von einem Auto erfaßt und getötet zu werden. Es war aber grad kein Auto da, als sie über die Straße rollte – und sie landere irgendwo in der Landschaft. NUN aber hatte sie die Lebensmüdigkeit plötzlich verloren, war lebensfroh und lebensbegierig.

      Ähnliche Geschichten kann man auch anderswo lesen.

      Der typische zivilisierte, (selbst-)entfremdete, neurotisch beeingträchtigte, Mensch kann offenbar durch einen einzelnen „heilsamen“ Schock, mental / emotional oder evtl. auch körperlich, seine Erlösung, Befreiung und Aufstieg zu seinem wahren Poenzial finden.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      • August 18, 2014 um 4:00 pm

        Ich las vor einiger Zeit, dass unser Hirn nur die Antenne zu dem eigentlichen Denkvorgang ist, der an ganz anderer Stelle abläuft. Wenn es so ist, wie Cloudy an anderer Selle erwähnte, dass es noch ganz andere Ebenen gibt, in denen der Mensch verhaftet ist, dann sehen wir in unserer Ebenen wonöglich nur die Spitze des Eisberg-Menschen?

        • August 19, 2014 um 12:38 am

          Lieber Martin!

          Das Hirn würde ich weniger als „Antenne“ (zur Außenwelt) verstehen, sondern eher unser energetisches Sein, sowohl IM Körper, als auch außerhalb („Aura“); zum Teil grobstofflich, zum Teil feinstofflich. Ich habe vielfältige eigene Erfahrungen damit und weiß ähnliches – aber auch weitergehendes ebenso wie ganz anderes von anderen Menschen.

          Meine Mutter konnte früher, als wir noch kein Telefon hatten, ziemlich verläßlich vorhersagen, daß ihre Mutter sie am nächsten Tag besuchen würde. Offenbar hat sie das über eine Distanz von 5-8 Kilometern wahrgenommen, wenn ihre Mutter in dieser Hinsicht an sie dachte und eine Absicht im Bewußtsein hatte.
          Auch in anderen Zusammenhängen verfügte meine Mutter über eine gewisse Hellsichtigkeit (wobei sie nicht „in die Zukunft“ gesehen hat, sondern sie hat die Bewußtseins-Schwingungen anderer Menschen wahrgenommen und die Schwingungen mehr oder weniger gut deuten können.

          Die Mutter meiner Mutter war ebenfalls hellsichtig und hat in „schlechten Zeiten“ manchmal anderen Menschen etwas über ihre Zukunft gesagt – unter Verwendung von Spielkarten.
          Sie tat das nicht wirklich gern, denn was sie da alles sah, war oft nicht sehr schön.
          Ein einziges Mal hat sie mir – auf mein mehrfaches Ersuchen hin – die Karten gelegt; und was sie prognostizierte, traf dann auch ein.

          Bei mir selbst habe ich Hellsichtigkeit erlebt in der Pubertät. Ich konnte „fühlen“, wenn Menschen sich unserer Wohnung näherten. Ich folgte oft einem unbewußten Impuls, zur Wohnungstür zu gehen und zu öffnen – obwohl es nicht geläutet hatte. Und jedesmal war jemand da oder näherte sich der Haustür, was ich durch die Glastür sehen konnte.

          Meine Erklärung ist einfach:
          Die eigene energetische Existenz – fein- oder grobstofflich – nimmt entsprechende Schwingungen der energetischen Existenz des anderen wahr.

          Meine weiteren Erfahrungen in diesen Bereichen würden viele Seiten füllen,
          die lasse ich also hier lieber mal fort.
          Jedenfalls habe ich keine Zweifel an dem Vorhandensein verschiedener Fähigkeiten des Menschen, für die die mainstream-Wissenschaft (noch) keine schlüssigen Erklärungen gefunden hat.

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

  11. Gerd Zimmermann
    August 18, 2014 um 1:15 pm

    Fingerphilosoph

    Sich das NICHTS VORZUSTELLEN IST DAS PROBLEN. KEINE MATERIE, EINFACH NICHTS.
    Aus diesem Nichts kommt alles, es ist Geist. Alle Formen sind gedachte Formen. Sie
    werden aber gefuehlt.
    Naechstes Problem der Vorstellung. In diesem Nichts existiert Alles, Multiversen.
    Gott spricht durch Licht zu uns. Achte mal auf ganz normale Lichterscheinungen. Du wirst
    begeistert sein.

    Hier noch ein Zitat von Nobelpreistraeger Max Planck

    DER URGRUND ALLER SCHOEPFUNG

    “ Meine Herren. Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nuechternen Wissenschaft, naemlich der Erforschung der Materie, dient, bin ich sicher von dem Verdacht frei, fuer einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses. Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie an sich entsteht und besteht nur durch eine Kraft welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhaelt. Da es aber im ganzen Weltall
    weder eine intelligente noch eine ewige abstrakte Kraft gibt – es ist der Menschheit nie
    gelungen, dass heiss ersehnte Perpetum mobile zu finden – ,so muessen wir hinter dieser
    Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.
    Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergaengliche Materie
    ist das Reale, Wahre, Wirkliche, denn diese Materie bestuende, wie wir gesehen haben, ohne
    diesen Geist ueberhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre.
    Da es aber Geist an sich allein, ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen
    zugehoert, so muessenwir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein koennen, sondern geschaffen worden sein muessen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schoepfer ebenso zu nennen, wie ihn alle Kulturvoelker der Erde frueherer Jahrtausende genannt haben: Gott. “

    LG Gerd

    • August 19, 2014 um 3:49 am

      „DER URGRUND ALLER SCHOEPFUNG“:

      Hervorragend!
      Danke dir, lieber Gerd!
      für dieses schöne Zitat.

      Herzlich:

      Wolfgang H

  12. Gerd Zimmermann
    August 18, 2014 um 1:25 pm

    Dieser Gottgeist ist elekktromagnetisch.
    Dies laest sich wissenschftlich nachlesen unter:

    Nikola Tesla
    Viktor Schauberger

    deteiliert unter

    Walter Russell
    Das Geheimnis des Lichts und
    Kosmisches Bewusstsein.

  13. Gerd Zimmermann
    August 18, 2014 um 1:39 pm

    Entschudigung Martin

    wer es noch genauer wissen will moege die indischen Veden studieren, dort wird die Multidimensionalitaet der Welt genau beschrieben.

    unter www. multidimensional.ch auch.

  14. August 26, 2014 um 9:33 am

    Gerade gefunden:


    Das menschliche Genom ist also nicht der gesamte Bauplan menschlicher Entwicklung. Natürlich kodieren bestimmte Gene offensichtlich einige körperliche Eigenschaften (wie die Augenfarbe), aber Gene alleine enthalten nicht den vollständigen Bauplan. Es muss zusätzlich zur DNS noch etwas geben, das morphologische Informationen liefert.

    Das Humangenomprojekt erwies sich am Ende, sehr zum Schrecken fast aller Materialisten, als genau das Gegenteil dessen, was sich Wissenschaftler erhofft hatten. Es bewies, dass die Gene allein die Vererbung nicht erklären.

    Die Materialisten waren über diese Erkenntnis entsetzt. Bis heute durchwühlen sie Humangenom-Daten in dem verzweifelten Versuch, irgendwelche »Meta-Daten« zu finden, die die Vererbung erklären. Sie weigern sich, zuzugeben, dass ein nicht-physisches Feld von Vererbungsmustern existiert, welches das menschliche Genom überlagert, damit in Wechselwirkung steht und dessen Umfang durch eine nicht-physische Kodierung der zusätzlichen Informationen erweitert.

    Dieses Feld wird »morphische Resonanz« genannt. Erstmals vorgestellt wurde es von einem der brillantesten, revolutionären wissenschaftlichen Denker unserer Zeit, Rupert Sheldrake, Biologe und Autor des Buchs Science Set Free (deutscher Titel: »Das schöpferische Universum: die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz«).

    Morphische Resonanzfelder treiben Materialisten auf die Palme

    Die Vorstellung der morphischen Resonanz treibt Materialisten auf die Palme – und fast alle heutigen Wissenschaftler sind Materialisten –, weil das Vorhandensein eines nicht-physischen Informationsfeldes natürlich zu der gefährlichsten Idee für die gesamte materialistische Wissenschaft führt: der Idee des Bewusstseins.

    Fundstelle: Die große Lüge der Genetik entlarvt: Die menschliche DNS ist nicht in der Lage, den gesamten Bauplan des Menschen zu speichern

    • August 26, 2014 um 10:33 am

      Heureka!

      Und es kommt möglicherweise noch „dicker“:

      Daß Wissenschaftler hier und dort Gene finden, die für die eine oder andere „Krankheit“ „zuständig“ sind, erklärt meiner Meinung nach nicht die (URSACHE der) Krankheit, sondern nur das Auftretens des SYMPTOMS. Mir scheinen – zumindest in einigen Fällen – die auftretenden Symptome von „Programmen“ in den Genen zu stammen.

      Und das würde doch sehr für eine gezielte Absicht sprechen!
      Die Schöpferkraft – bedingungslos liebend – will dafür sorgen, daß Mängel erkennbar werden – damit sie beseitigt werden können und wir nicht „sang- und klanglos“ daran sterben.

      Daß Symptome GÖTTLICH WEISE sind, dafür spricht auch die in ihnen enthaltene SYMBOLIK, die – wenn sie kundig, richtig, gedeutet wird – Aufschluß gibt über den ursächlichen Mangel.

      Leider gehört das Erkennen und richtige Verstehen der Symbolik der „Sprache Gottes“ zu den Verlusten aufgrund der – HEILBAREN – „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ / „Krankheit der Gesellschaft“ / „Entfremdung“.

      Mein spiritueller Lehrer Peter Wenzel war einer der sehr sehr wenigen, die sich heute noch mit der Symbolik, mit der esoterischen / metaphysischen Deutung von Symbolen, auskennen. Es seien, so sagte er einmal, nur noch eine „Handvoll“ Menschen.

      Und das heißt: Nur eine „Handvoll“ Menschen (egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit) in der zivilisierten Gesellschaft kann (noch oder schon wieder) die ÜBERALL sich manifestierende Weisheit Gottes erkennen und „lesen“.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

    • chattison
      August 26, 2014 um 11:11 am

      Die Vorstellung der morphischen Resonanz treibt Materialisten auf die Palme – und fast alle heutigen Wissenschaftler sind Materialisten –, weil das Vorhandensein eines nicht-physischen Informationsfeldes natürlich zu der gefährlichsten Idee für die gesamte materialistische Wissenschaft führt: der Idee des Bewusstseins.

      Kapier ich nicht.
      Die Herrschaften operieren mit Quanten und Strings etc. – die sind jedenfalls auch extrem weit davon entfernt „Materie“ zu sein, sonst köönnten sie nicht die Eigenschaften haben, die man ihnen -zumindest theoretisch- zumisst.
      Da scheint aber kein echter Widerspruch vorzuliegen?

      Ein morphogenetisches Feld muss ebenfalls eine wie auch immer geartete „materielle Schnittstelle besitzen“ sonst wäre es wirkungslos.

      Es gibt frei flottierende Magnetfelder im All.
      Aber auch diese, ohne jegliche messbare Materie als Trägersubstanz des Feldes, ist „materiell“ insofern, als sie durch materiell gestützte Messmethoden messbar ist.

      Das Problem liegt also nicht bei der Idee des morphogenetischen Feldes, sondern bei den prinzipell meist sehr ideenfreien Wissenschaftlern, die sich wahlweise nicht vorstellen können oder wollen, wie man ein solches Feld messbar machen könnte.

      Schwerkraft wird auch gemessen – es gibt sie, obwohl es sie eigentlich so nicht geben dürfte, da diese „Kraft“ keiner Quelle und keinem „materiellen Über/Träger“ zugeordnet werden kann.

      Spins haben mittlerweile erwiesenermaßen raumzeitlose Korrelation – aber ein morphogenetisches Feld ist „absurd“?!
      Lächerliche „Argumentation“sweise der Wissenschaft.

      Ohne Resonanz = Feedback geht hier gar nix.
      Pflanzen können nicht wachsen ohne die „Resonanz“-Gegenkraft der Schwerkraft z.B.
      Ohne Resonanz (siehe auch Chladnische Klangbilder!) keine Struktur.
      Ohne Struktur keine Funktionalität.
      Ohne Funktionalität keine Energietransformation, sondern nur – ewige Stille, Tod.

      Peinliche Reaktion der herrschaften auf dieses Thema.
      Sheldrake macht es ihnen aber auch leicht, sich über ihn zu echauffieren, zeigt aber auch, dass die „Wissenschaft“ wohl zuallererst der persönlichen Eitelkeit geschuldet ist und sich weniger einem echten wissenschaftlichen Ethos verpflichtet sieht.
      Einstein hat Reich auch nicht einfach a priori abgewiesen. Er hat sich profund mit dessen Thesen auseinander gesetzt und nach eigener Anschauung diese für irreführend erklärt insofern, als die von Reich propagierten Effekte eben auch anders erklärbar sind und von daher kein Beweis für die Richtigkeit von Reich´s Thesen darstellen können.
      DAS geht in Ordnung – so muss es laufen.

      Aber Verweigerung der Auseinandrérsetzung nur aufgrund von Glaubenssätzen (auch wenn diese als „wissenschaftlich“ konnotiert sind) – geht gar nicht.

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