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Materie ist aus unserer Platonische-Höhlen-Sicht nichts anderes als der Schatten von Energie …

Yin und Yang

Yin und Yang

Vater unser im Himmel
ist die Sonne (Feuer) in der Luft über uns.
Was in dem Gebet noch fehlt,
ist Mutter Erde und das Wasser,
die uns alle zusammen unser täglich Brot geben.
frei nach Johan Oldenkamp

Ich denke, ich habe hier zumindest einen Vortagsleckerbissen für Guido, wird er hier seine Idee eines schwingenden Kosmos bestätigt finden. Interessant ist, dass wir nach Ansicht von Johan Oldenkamp in 2011 schon den Zentih überschritten haben sollten, sprich der Kosmos in der Umkehrung sein müsste (leider sagt er hierzu nichts konkret). Aber auch alle anderen Leser des Blogs sollten aufgrund der Fülle an „einfacher“ kosmischer Mathematik, der Erklärung des Zusammenhang der vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer mit Blick auf Yin und Yang, der erneuten Erklärung des Maja-Kalenders mit Bezug zu unserer musikalsichen Harmonielehre, der Vorstellung der über 20.000 Jahre währenden Präzision der Erdachse und der dazu passenden Ausrichtung der Sphinx (siehe in diesem Beitrag), Lemura und Atlantis, und einem Potpourrie an „Verschwörungen“ beginnend beim Missing Link in der Entwicklung des Menschen mit Bezug zu den Sumerern, über die Ermordungen von JFK, John Lennon und Lady Diana sowie dem absolut passend terminierten Anschlag 911 durch die Illuminaten bis hin zur Erklärung, wie das mit unserer Bewusstwerdung aussieht, was aktuell im letzten Artikel diskutiert wird. Also lasst Euch inspirieren von einer neuen Weltsicht, der heiligen Wissenschaft:

Teil 2,Teil 3,Teil 4,Teil 5,Teil 6,Teil 7,Teil 8, Teil 9

  1. Juli 19, 2014 um 12:46 am

    Nein, der Zenit ist noch nicht überschritten, aber er ist ziemlich nahe🙂 … daran zu erkennen, dass 1 Chinese unter sehr, sehr vielen Chinesen den Anfang macht:

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/28/psychotherapie-peking

    ““In China arbeiten alle an der Illusion einer großen Harmonie. Und letztlich geht es allen schlecht dabei.“ Paul setzt seine Hoffnung in die jungen Chinesen. In jene, über die die Älteren schlecht reden: Sie kündigten schnell ihre Jobs, beendeten ihre Beziehungen, bissen sich nicht durch. Aber immerhin, sagt Paul, träfen sie eine Entscheidung. Und sei es nur die, Nein zu sagen. „Das ist ein Fortschritt. Denn vorher hat nie einer etwas selbst entschieden.““

    Wahrer Fortschritt aus dem Reich der Mitte, inmitten des Wahns des technologischen Fortschritts ? Es beginnt in winzigen Schritten …
    🙂

    Liebe Grüße
    Guido

  2. Juli 19, 2014 um 12:53 am

    „Schatten“ finde ich keine zutreffende Erklärung / Analogie.

    Wir Menschen sind in Wahrheit, im URSPRUNG, FEINstoffliche Energie = Seins-Energie = (Bewußt-)seins-Energie = Schöpfer-Kraft = Vorstellungs-Kraft.

    Was wir uns vorstellen, kann vor unserem geistigen / inneren Auge erscheinen – analog zur sonstigen äußeren „Realität“. Von diesem Gedanken ist es nicht weit zu diesem: Daß unsere „äußere / materielle Realität“ AUCH – „nur“ – die Vorstellung eines Bewußtseins sein könnte – oder MEHRER BEWUSSTSEINE.

    Es heißt, jeder (erwachsene) Mensch sei – selbst – derjenige, der sein Leben gestalte. Da erhebt sich die Frage: Wieviel von mir und meinem Leben hat GOTT erschaffen und wieviel erschuf / erschaffe ich selbst?

    Wenn der Mensch – „Kind Gottes“ – ein FREIES Bewußtsein ist, dann sollte er so frei sein, über seinen Körper und dessen Leben SELBST bestimmen zu können. Das würde bedeuten,
    – nicht Gott macht z.B. die Krankheiten, sondern wir selbst;
    – nicht Gott stört erfüllende Liebesbeziehungen, sondern wir selbst;
    – nicht Gott „schenkt“ uns „böse“, schwer erziehbare Kinder, sondern …

    Wir SIND keine „Schatten“, wir HABEN einen. Und weil wir ihn nur HABEN, können wir ihn auch loswerden!

    Herzlichen Gruß!

    • Juli 19, 2014 um 1:02 am

      Ich erachte dieses Denkmodell als äußerst gefährlich. Hier wird die Schuld an dem, was wir real sehen komplett auf uns abgewälzt. Denn ich muss mich doch nur innen anders aufstellen und schon gibt es kein Leid mehr außen zu sehen.
      Intuitiv widerstrebrt mir dieses Denken aus der Neoesoterischen Ecke, die zudem auch wieder aus der Ecke der Illuminaten kommen soll😦

      VG Martin

      • Juli 19, 2014 um 1:19 am

        „Hier wird die Schuld an dem, was wir real sehen komplett auf uns abgewälzt.“:

        Ich finde das eine „seltsame“ Äußerung“ / Sichtweise; ich verstehe sie auch nicht.

        ***

        Ich kann auch „neoesoterisch“ nicht einordnen.
        Bitte, keine Kategorisierungen / „Schubladisierungen“!
        Ich vertrete keine „Schule“, sondern bin ein einzelner Mensch mit persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen und möchte gern KOMMUNIZIEREN.

        Herzlichen Gruß!

      • federleichtes
        Juli 19, 2014 um 2:09 am

        Die Frage ist doch, wer diesen „Schatten“ gemacht hat. Der Mensch selber, oder der Verursacher des „Schattens Materie“?

        Wenn der Schatten (Unbewusst-Sein, Trauma) Teil des Wesens von Leben ist, entsteht reales Leid lebensnatürlich. Warum die, die lebensnatürlich nicht leiden, leiden sollen, wenn sie lebensnatürliches Leid wahrnehmen, ist mir nicht eingängig. Wird das vom Leben gewollte (nötige?) Leid damit weniger?

        Was wir „real“ sehen, ist also eine Schattenwelt? Und was wir als Leid empfinden, auch? Vielleicht auch, was wir als paradiesische Lebensfreude empfinden?

        Und was ist mit der sadistischen Freude der destruktiv-parasitären „Menschen“ (ich möchte die Berufe derer, die sich für eine elitäre Garde halten, hier nicht nochmals aufzählen), die das Leid verursachen und sich an ihrer teuflischen Leistung erfreuen und sich quasi als Sahnehäubchen auch noch am Massen-Leid ergötzen?

        Der Mensch als Schatten (s)eines Selbst. Vielleicht macht mal Einer das Licht in der Höhle (vom Feuer in der Hölle?) aus.

        Gruß
        Wolfgang

        • Juli 19, 2014 um 10:08 am

          Nach dem Willen des Schöpfers und evolutionärer Entwicklung haben Menschen das gleiche Potenzial zum bedingungslosen Glücklichsein, optimalen Gesundsein und reiner Lebensfreude wie alle anderen Geschöpfe.
          Nur ist leider vor etlichen tausend Jahren ein schrecklicher globaler „Unfall“ passiert, der zu einem kollektiven Trauma geführt hat und daraus ist die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“, die „Krankheit der Gesellschaft“, entstanden. Das wird in alten Schriften beschrieben – z.B. in der Bibel. Darin wird im Grunde auch der Weg der Heilung beschrieben.
          Nur: Die Sprache der Bibel(-Geschichten, -Legenden, usw.), die „SPRACHE GOTTES“, versteht in der entfremdeten zivilisierten Gesellschaft kaum noch jemand.

          Herzlichen Gruß!

  3. Juli 19, 2014 um 3:39 pm

    LEBEN ist für mich das dynamische Gleichgewicht von (Re-)Aktionen, die dem Aufbau dienen (Anabolismus) und von (Re-)Aktionen, die dem Abbau dienen (Katabolismus).
    Wachstum bedeutet: es gibt ein Mehr an anabolischen (Re-)Aktionen. Altern bedeutet: es gibt ein Mehr an katabolischen (Re-)Aktionen. Insgesamt wird das Gleichgewicht gewahrt.

    Dieses Prinzip lässt sich ausdehnen auf ALLES, was ist: auch in der chemischen und physikalischen Welt gibt es Kräfte, die Strukturen bilden und Gegenkräfte, die Strukturen abbauen/auflösen. Damit etwas in Zeit und Raum als Körper (Galaxien, Planeten, Berge, Täler, Bäume, Tiere, Pflanzen) SEIN kann, halten sich strukturbildende und strukturabbauende Kräfte insgesamt plus-minus die Waage. Leben auf unserem Planeten ist doch anscheinend nur möglich, weil sich da oben über unseren Köpfen irgendwo eine Sonne selber verzehrt.

    Mal schlägt das Zünglein ein bisschen mehr nach plus, mal ein bisschen mehr nach minus aus. Das LEBEN, das SEIN ist großzügig, keine kleingeistige Krämerseele und noch weniger ein i-tüpfel-Scheißer.

    In der MATERIALISTISCHEN WELTSICHT werden die aufbauenden Kräfte verherrlicht und die abbauenden Kräfte verdammt. Geburt ist gut, Tod ist schlecht. Wachstum ist gut, Altern ist schlecht. Der Aufbau von Strukturen muss um jeden Preis gefördert werden, ganz egal, ob das nun materielle Reichtümer (mehr Häuser, mehr Autos, mehr Güter), soziale und politische Einrichtungen (mehr soziale Organisationen, mehr Krankenkassen, mehr Vereine, mehr Parteien, mehr Verwaltungsebenen, mehr an Staat) oder geistige Errungenschaften (mehr an Wissen, mehr an Information) sind. Der Abbau von Strukturen hingegen muss um jeden Preis verhindert werden.

    In der PLATONISCH-ESOTERISCHEN WELTSICHT ist es gerade umgekehrt. Geburt ist Leid, Tod ist Erfüllung. Hier werden die aufbauenden Kräfte als bloße Schatten, Illusion oder als das Ergebnis böser Mächte/des Kampfes geistiger Mächte heruntergesetzt und verdammt, während die abbauenden Kräfte verherrlicht werden. Ziel ist das NICHT-SEIN, dahingehend dass alle Strukturen aufgelöst sind, was für die Neuplatoniker gleichbedeutend mit reiner Liebe und ewigem Frieden ist.

    Materialistische und neuplatonisch-esoterische Weltsicht verhalten sich also gerade spiegelbildlich zueinander. Beide Weltsichten sind zutiefst feindselig, weil beide Weltsichten jeweils einen Teil des Ganzen heruntersetzen und verdammen.

    Ich bin ja durchaus der Ansicht, dass der Materialismus, dessen Auswirkungen in diesem Blog deutlich dargestellt und diskutiert werden, die zwangsläufige Folge von mehreren tausend Jahren gnostisch-neuplatonisch-esoterischer Indoktrination sind. Falls es hier noch niemand gemerkt hat: alles, was bekämpft wird, geht aus dem Kampf gestärkt hervor. Umbringen und Vernichten ist auch nicht drin, denn dann kommt das, was vernichtet wurde, in anderer Form, sodass man es zuerst mal gar nicht wiedererkennt, und ebenfalls verstärkt wieder.

    Das Trachten nach Geld und Gütern wird von fast allen Religionen seit Tausenden von Jahren verdammt, mit der Folge, dass das Trachten nach Geld und Gütern inzwischen selber den Status einer Religion hat, und zwar einer Religion, die über alle anderen triumphiert. Wunderbar zu sehen in Frankfurt, wo der Turm der Commerzbank, nachts golden-grün beleuchtet, wohl doppelt so hoch ist wie der Turm vom Dom.

    Das Ganze ist so hirnrissig wie ein Streit darüber, ob nun Ebbe oder Flut BESSER ist.
    Die Ebbisten verabsolutieren die Ebbe, die Flutisten verabsolutieren die Flut, die einen haben ihren Ebbe- und die anderen ihren Flutgott, und wenn es nicht ein Gott ist, dann eben Ebbe- oder Flutenergien. Hauptsache, man hat einen Grund, um Krieg zu führen,
    sei es nun mit der Keule, mit der Armbrust, mit der Atombombe oder wie teilweise auch hier mit Wortgefechten.

    Ebenso kann man sich frei nach Jonathan Swift auch darüber streiten, ob das weiche Frühstücksei nun an seinem spitzen oder an seinem breiten Ende geköpft wird.

  4. titelfrei
    Juli 20, 2014 um 6:21 pm

    Nur die Überschrift gelesen und ohne die weiteren Buchstaben wertzuschätzen möchte ich hier meine Gedanken einbringen, denen seit jeher ebenso wenig Wertschätzung zuteil wurde. Es darf also getrost ignoriert werden und dennoch ist mir gerade danach sie hier mit meinerseits totgeschlagener Zeit ins Ungewisse zu schiessen. Was mich seit längerer Zeit beschäftigt ist die Verliebtheit in Titel, die vorhandenen Sachverstand suggerieren sollen. Käme beispielsweise ein Mensch ohne entsprechender Ausbildung und schließlich erreichter akademischer „Würde“ auf die Idee eine völlig vom gängigen (durch Titelträger erdachten) „Weltmodell“ abweichende Wahrheit in die Welt (völlig egal wo und auf welchem Wege) zu tragen, so würde man ihn höchstens als irrsinnig bezeichnen, eher gar kein Gehör schenken.
    Nur mal so in den Raum geworfen:
    Weshalb können die Titelträger nicht erklären, weshalb sich die Elektronen auf ihrer Bahn um den Kern nicht in den Kern stürzen, obwohl sie das nach deren Berechnung eigentlich müssten? Wieso „fliegen“ Teilchen im Teilchenbeschleuniger nicht einfach geradeaus oder woher wissen sie, dass es im Kreis lang geht? Weshalb verhalten sich Teilchen so wie Schwingungen und umgekehrt? Was ist Gravitation (die Frage ist nicht, ob es eine Gravitationskraft gibt oder nicht)?
    Wie würde die Menschheit also reagieren, wenn ein Niemand ohne Titel und ohne entsprechender Ausbildung mit einer einzigen völlig von den gängigen wissenschaftlichen Vorstellungen abweichenden Erklärung aufwarten würde. Wie würde die Menschheit reagieren, wenn ein solcher NOBODY die Welt erklären könnte?
    Genau!
    Wir sind die Botschafter der Dogmen, gegen die wir protestieren, denn selbst wenn wir über den Verstand verfügen zu erkennen, dass es sich gar nicht um Wissen handelt, das uns gepredigt wird, sind wir schimpfend zu feige unseren Kniefall vor dem Titel zu verweigern, ganz zu schweigen selbst in bereits dogmatisch besetzte Gebiete zu denken oder gar zu sprechen.
    Hier sind so viele Denker. Vielleicht gelingt es, folgende Vorstellungen unter einen Hut zu bringen:

    Es gibt nur Licht. Dieses Licht ist in der Lage, von einem Ort zum anderen zu „reisen“, aber auch hin und her zu springen. Um hin und her springen zu können, braucht es Anhaltspunkte. Diese Anhaltspunkte kann nur Licht sein, das ebenfalls hin und her springt. Diese Anhaltspunkte suchende Licht, welches hin und her springt, nennt die Wissenschaft Atom. Einen Atomkern gibt es nicht. Das, was fälschlicherweise als Atomkern bezeichnet wird, sind nur die Ladungszustände, die entstehen, wenn sich das Licht an seinen Anhaltspunkten berührt. Das Licht, welches auf diese Weise hin und her springt, wird von der Wissenschaft fälschlicherweise als Elektron bezeichnet, so als ob es ein Teilchen wäre. Anhaltspunkte eines „Elektrons“ sind immer zwei, nämlich ein Anhaltspunkt, um den das „Elektron“ herumspringt und der andere Anhaltspunkt, der Kontakt zu den Anhaltspunkten der anderen „Elektronen“ sucht, um die diese herumspringen. Lösen sich diese Verbindungen zwischen diesen Anhaltspunkten auf, „reist“ das Licht wieder durch den Raum. Die Strukturen, die das Licht durch sein Hin- und Herspringen schafft, sind abhängig davon, dass eine Verbindung zu anderen Anhaltspunkten geschaffen wird. Gelingt dies nicht, zerfällt die Struktur. Das nennt die Wissenschaft Gravitation, ohne sie allerdings erklären zu können. Da die „Elektronen“ einen Anhaltspunkt nutzen, um den sie in alle Richtungen herum springen, entsteht der Eindruck, es handle sich um das Kreisen um einen Kern herum. Aber es ist kein Kreisen, es ist ein wahlloses Springen in jede nur erdenkliche Richtung, die sich gerade anbietet.
    Schlussfolgerung: Es gibt kein kompliziertes Universum, es gibt im Grunde nichts simpleres, denn im Grunde gibt es nur Licht und dafür braucht es wahrlich keinen Titel.

    • Juli 21, 2014 um 12:51 am

      Es heißt, das Universum (also „alles was ist“) besteht in letzter Konsequenz aus nur ZWEI Grundelementen: Energie und Information.

      Was wir erkennen können, ist, daß die universelle Bewußtseins-Energie bestrebt ist, Erfahrungen zu machen und zu „lernen“. Das ist genau das, was auch der gesunde Mensch macht! Wobei zu sagen ist, daß die große Mehrheit der zivilisierten Menschen NICHT gesund ist, sondern befallen von und beeinträchtigt durch eine komplexe psychische Störung, die u.a. eine Störung des Strebens nach neuen Erfahrungen und eine Störung des ganzheitlichen Lernens ist: Die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“.

      Herzlichen Gruß!

  5. Gerd Zimmermann
    Juli 22, 2014 um 1:01 pm

    Sehr schoene Kommentare

    an der Quelle ist das Wasser am reinsten.

    Nun finden wir heraus, was Bewusstsein ist. Bewusstsein ist nichts materielles.
    Da es erwiesen ist, dass Materie kein Leben hervorbringen kann, kann Materie
    auch kein Bewusstsein erzeugen. Also muss Bewusstsein fuer das Erscheinungs-
    bild der Materie verantwortlich sein.
    Bewusstsein ist Wahrnehmung. Ohne Wahrnehmung kann kein Leben existieren.

    Wahrnehmung ist denken und fuehlen. 6. Und 7. Sinn. Wieviel ist 6 mal 7 ?
    Ist die Antwort doch 42 ?
    5 Sinne funktionieren elektromagnetisch. Wer oder was ist dieser Elektromag-
    netismus. Die Wissenschaft bleibt uns diese Antwort schuldig.
    Wenn unser Koerper elektromagnetisch gesteuert wird, liegt die Vermutung
    nahe, dass unser Universum auch elektrisch funktioniert.

    Das waere dann die allem zugrunde liegende Energie aus Frequenz und Amplitude.
    Wenn man aus Strom Licht macht, koennen wir die Quantenphysik besser verstehen.

    Da man Energie aber nicht trennen kann, kann ES nur ein Gesamtbewusstsein
    geben. DAMIT WAERE ALLES EINS IM UNIVERSUM. Da es aber die EINEN und
    die ANDEREN zu geben scheint, muss sich dieser EINE trennen, z.B.in 7 Mrd.
    Einzelbewusstseine, Menschen genannt. Damit wir das nicht durchschauen,
    gibt es bei der Geburt diesen Filmriss, manche nennen es Trauma.

    Wenn das Universum ein Lichtuniversum ist, muss der Mensch auch ein Licht-
    wesen sein, der das Licht “ Gottes “ in seinem Herzen traegt. Somit wird der Mensch
    zum Schoepfer seiner Realitaet. Die Wirklichkeit ist geistiger Natur.

    Das magnetische Licht des Wissens ist statisch, aus diesem Grund ist Zeit Quatsch.
    Die elektrische Aufzeichnung erscheint dynamisch.

    Wenn Energie keine Masse besitzt, hatte sich Einstein geirrt und der arme Darwin
    auch und die Wissenschaft such vergeblich den heiligen Gral.

    Die Weltformel heisst Schlicht

    Die Summe der Energie = konstant ( Perpetuum mobile )
    Die Form der Materie ist auf ewig wandelbar.

    “ Nichts ist so wie es scheint, die Realitaet ist ein Abbild. “
    Zitat Guido

    Gruesse an Alle
    Gerd

    • Juli 22, 2014 um 2:15 pm

      @ Gerd Zimmermann:

      Sehr schön! Sehr weise! Du hast tiefe Einsicht / Erkenntnis.
      Das ganze MATERIELLE Universum ist Vorstellung göttlichen „Bewußtseins“, der „Vorstellungs-Kraft“ – wie wir das auch beim Menschen nennen – und die Vorstellungskraft des (Über-)Bewußtseins „Gott“ ist das, was wir „Schöpfer-Kraft“ nennen.
      Gott erschuf / erschafft die „Schöpfung“ per Vorstellung
      MIT seinem „Bewußt-Sein“
      UND
      AUS der „Substanz“ der Bewußtseins-Energie,
      den unzähligen kleinen Bewußtseins-„Einheiten“ / -„Wesen“, die man z.B. „Quarks“ nennen könnte.

      Aber nicht nur „Gott“, das geist-energetische SEIN, erschafft materielles Sein, sondern auch jeder Mensch, der im Kern göttliches geist-energetisches Sein IST (Seele, Geist), erschafft materielles Sein – nämlich den Ausdruck seines Körpers und sein Leben, seine – guten oder schlechten – Beziehungen, sein (un-)Glücklich- / (Un-)Gesundsein.

      Über die KRAFT, es zum GUTEN zu gestalten, verfügt der Mensch regelhaft (!) / willentlich erst, wenn er zu der entsprechenden Bewußtseins-Ebene aufgestiegen (Ascension) ist, was gesunderweise im Prozeß des wahren – geistg-seelisch-spirituellen – Erwachsenwerdens (z.B. „Initiation“) am Beginn der Pubertät vollzogen wird.

      DAVON jedoch ist die zivilisierte Gesellschaft ENTFREMDET („Kollektive Neurose“).

      ***

      „Einzelbewusstseine, Menschen genannt.
      Damit wir das nicht durchschauen, gibt es bei der Geburt diesen Filmriss,
      manche nennen es Trauma.“

      Das Geburts“trauma“ ist / macht m.E. kein(en) „Filmriss“.
      Über viele hunderttausend Jahre hat der Mensch – und noch heute bei den – gesunden – Naturvölkern sein Einssein mit dem „großen Geist“, dem „Großen Ganzen“ erkannt. Ich hörte es neulich wieder in einem Film über australische Ureinwohner: Die verstehen sich einfach als ein „Teil der Natur“.

      Was nach meinen Erkenntnissen die Menschen der ZIVILISIERTEN Gesellschaft von der Erkenntnis des Eins-Seins fernhält, ist ein ANDERES Trauma: Das Trauma, das die „Kollektive Neurose“ geschichtlich begründet hat und in jedem danach geborenen Kind – bis heute.

      Ein individuelles Trauma wird – in gesunden Gesellschaften – geheilt durch die Haltung / Atmosphäre / Anwendung der „bedingungslosen Liebe“ des Umfeldes / „Systems“ – der Eltern und der Großfamilie, Sippe, des Stammes / Volkes.

      Wenn aber das „System“ – kollektiv – traumatisiert und neurotisiert wird, kann die Heilung evtl. NICHT stattfinden und die Familie / Großfamilie / Sippe / der Stamm / das Volk bleibt in einer „Kollektiven Neurose“ – und „infiziert“ damit auch seine Nachbarn.

      Genau DAS ist m.E. infolge eines evtl. globalen traumatisierenden Ereignisses vor ca. 20.000 oder 40.000 oder auch 60.000 Jahren geschehen.

      Seit damals hat sich die „Kollektive Neurose“ (ich nenne sie die „Kollektive ZIVILISATIONS-Neurose“ – KZN) nach und nach auf fast alle Völker – vor allem in Asien und Europa – ausgebreitet. Immer wieder hat das zum Entstehen und Untergang von „Hochkulturen“ geführt (siehe O. Spengler). Die letzte untergegangene „Hochkultur“ war das Römische Reich. JETZT ist es die globale „zivilisierte Gesellschaft“. Wir befinden uns im Untergangs- UND Aussterbe-Prozeß. Die seit Jahren immer wieder „dramatisch“ genannten Zunahmen in diversen Krankheitsbereichen und weiteren Problemen sind deutliche Symptome.

      Die KZN ist / bewirkt eine „Entwicklungs- / Reifungsstörung“ – meist schon in der frühen Kindheit. Mit dem ersten ungelösten Konflikt „verstopft“ der Zugang zur Seele, zur göttlichen Kraft und Weisheit und der junge Mensch wird Opfer einer Störung der Ganzheitlichkeit des Seins und des LERNENS. Das seelische Lernen ist unterbrochen. Er kann nur noch rationale Informationen aufnehmen und sein „Ego“ („Niederes Selbst“) kann Strategien lernen, Angst und Schmerz zu vermeiden – durch Verdrängen / Abwehr / Vermeidung. Seine Wahrheit aber erkennt dieser traumatisierte Mensch nicht, der vom UR-Vertrauen, von der göttlichen, reinen, bedingungslosen (Kraft der) LIEBE abgetrennt ist / wurde.
      Statt dessen regieren „Ego“ und Angst in den KZN-befallenen Menschen

      Die KZN ist aber dennoch in jedem Einzelfall grundlegend / voll HEILBAR.

      Ich selbst bin den Weg der Heilung gegangen und habe dabei auch erkannt, wie / das andere Menschen (in der zivilisierten Gesellschaft) diesen Weg auch gegangen sind – zu allen Zeiten, als eine kleine Minderheit.

      Herzlichen Gruß!

  6. Juli 22, 2014 um 3:44 pm

    @ Gerd und Heureka

    Eure Botschaft höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Und darüber bin ich eigentlich ganz froh. Ich kann freundlich zur Kenntnis nehmen, dass ihr euch in ein ewiges Licht oder in ein ewiges Bewusstsein hineinfantasiert, ich selber kann aber nicht unterscheiden, ob aus euch nun ein „wahres Selbst“ spricht oder ein Ego, das sich in alle Ewigkeit perpetuieren will und sich noch am allerletzten Lichtstrahl festhalten und damit identifizieren muss, weil es panische Angst hat, seine Unwissenheit einzugestehen und einfach loszulassen. Ich kann mir nicht helfen, für mich hört ihr euch an wie die Kinder, die singen, wenn sie in den dunklen Keller hinabgehen.

    So führen wir also wieder einmal eine „wohlwollende Diskussion“, indem einer auf den anderen herabsieht. Dies bloß als kleiner Scherz am Rande🙂 .

    Ich frag mich halt, was soll das Ganze, wenn man sich nun als Photonenstrahl imaginiert? Warum ist das ein wünschenswertes Lebensziel? Was ist daran nun besser, als ein irgendwann mal toter Mensch zu sein, der über Wurmenergie einer Gartengrasmücke (hallo, Wolfgang🙂 ) als Nahrung dient? Also ich glaube, ich wäre lieber Wurmenergie, dann hat wenigstens die Gartengrasmücke noch was von mir. Und was ist so toll an einem Universum, das aus purem LIcht besteht? Das habe ich sowieso noch nie begriffen.

    Vielleicht kommt ja auch heraus, dass Bewusstsein wesentlich aus Dunkelmaterie oder vielleicht aus der Beziehung zwischen Licht und Dunkelmaterie besteht. Und dann? Oder wenn die Materie womöglich selbst Bewusstsein ist? Schließlich besteht Materie ja bloß aus Anziehungs- und Abstoßungskräften, und vielleicht ist das Wechselspiel dieser Anziehungs- und Abstoßungskräfte ja genau identisch mit Bewusstsein. Wenn die Materie selber Bewusstsein ist, ist es ja klar, dass sie nicht noch ein zusätzliches Bewusstsein hervorbringt, oder wenn, dann eben bloß das Ego.

    Was ich allerdings schon festgestellt habe: das Ego ist ziemlich schlau. Wenn man es vorne zur Tür hinauswirft, kommt es hinten zum Fenster als wahres Selbst wieder herein🙂 .
    Aber sei’s drum: mit „Erleuchteten kann man ebensowenig streiten wie mit Zeugen Jehovas. Eure höhere Bewusstseinsebene sei euch also gegönnt.

    Mir ist es egal, was im oder nach dem Tod mit mir passiert, ob ich danach als Licht- oder Wurmenergie fortbestehe, ja und? Ist das wichtig? Ändert das was konkret an meinem Leben, wenn ich weiß, dass ich mal als Photonenstrahl oder universales Bewusstsein weiterexistiere? Wozu brauche ich diesen Trost oder diese Hoffnung? Ich bin durchaus zufrieden damit, dass ich nichts über die letzten Gründe dieses Universums weiß und nicht mit absoluter Gewissheit sagen kann, wo ich vor meiner Geburt war und nach meinem Tod sein werde, solange mir mein Essen schmeckt, ich mich abends mit Freunden treffe und von Superorganismen wie Staat und Krankenkasse möglichst in Ruhe gelassen werde.

    Ich bin eben ein Anhänger der Lebenssatt-Philosophie und nicht der höheren-Bewusstseins-ebenen-Ideologie. Mein Lebensziel besteht darin, das Leben als Mensch auszukosten, und das ist eigentlich schon eine wunderbare Sache. Mir ärgert’s bloß, dass man sich mit solch ärgerlichen Erscheinungen wie Überwachungsstaat, Religion, Erziehung, Gesundheitswesen und dergleichen rumschlagen muss.

    Meine Überlegungen haben mich nun dummerweise dahin geführt, dass ich die wahre Ursache für die meisten dieser ärgerlichen Erscheinungen in der höheren-Bewusstseinsebenen-Religion, vormals Jenseitsgläubigkeit, verorte.

    • Juli 22, 2014 um 9:16 pm

      @ fingerphilosoph:

      „… ich selber kann aber nicht unterscheiden, ob aus euch nun ein “wahres Selbst” spricht oder ein Ego, …“:

      Unterscheiden kann man erst, wenn man selbst – das „ich“,bzw. das „ich bin“ – in der höheren (Bewußt-)Seins-Ebene angekommen ist und sich mit ihr auch identifiziert.

      „Wissenschaftlich“ diskutieren bringt in dieser Sache NICHTS.

      Jeder Mensch braucht für den Wechsel vom „Niederen Selbst“ / „Ego“ zum „Höheren / wahren Selbst“ eine Information(squelle) / Person, der er VERTRAUT, daß es die andere / höhere Ebene, die KRAFT, die „andere Wirklichkeit(sebene), usw., wirklich gibt UND daß sie GUT ist und man sich dorthin begeben soll(te).

      Wer das VERTRAUEN nicht hat, das Ur-Vertrauen nicht mehr hat, mit dem er auf die Welt gekommen ist, muß zuerst die ANGST – konstruktiv – überwinden. Menschen, in denen die Angst – bewußt oder unbewußt – dominiert, leben nicht wirklich, nicht wahrhaftig, sondern sind im ursprünglichen Sinne des Wortes KRANK.

      Herzlichen Gruß!

      • Juli 22, 2014 um 9:41 pm

        Weißt Du, ich glaub eben, dass es GUT ist, ein ganz normaler Mensch zu sein. Ich glaub, dass es GUT ist, von Wertungen wie niedrig oder höher abzusehen, vor allem, wenn es dabei um Menschen und ihr Bewusstsein geht.
        Und außerdem glaub ich, dass es GUT ist, wenn man erstmal sich selbst vertraut und nicht Leuten, die einem irgendwas erzählen, das man nicht nachprüfen kann.

        So hat halt jeder seinen Glauben. Du den Deinen und ich den meinen.

        Beste Grüße

        Marian

        • Juli 22, 2014 um 11:07 pm

          @ fingerphilosoph:

          „Weißt Du, ich glaub eben, dass es GUT ist, ein ganz normaler Mensch zu sein.“:

          Weißt du denn, was „normal“ ist?

          Richard von Weizsäcker hat mal öffentlich gesagt:

          „Es gibt keine Norm(en) für das Menschsein. Es ist normal, verschieden zu sein.“

          Die „Normalität“ (der Mehrheit der Menschen) der zivilisierten Gesellschaft ist eine KRANKHEIT, ein „Wahn“, ein Irrtum, ein Irrsinn / Irresein. Einer der bekannten Begriffe in diesem Zusammenhang: „Normopathie“.

          Ein „ganz normaler“ Mensch in der geistig gestörten zivilisierten Gesellschaft ist eben –

          GEISTIG GESTÖRT.

          Das ist nicht als „Wert-Urteil“ gedacht, nicht als „Beleidigung“ gemeint, sondern ist eine rein sachliche Information. Auch ohne „Schuld-Zuweisung“. Denn für die weit zurückliegende Ursache ist überhaupt kein „Schuldiger“ zu identifizieren.
          Es geht also nicht um „Schuld“(-Zuweisung) und auch nicht um Schuld-Gefühl, sondern es geht einfach darum, einen Nachteil / Mangel zu erkennen und ihn zu beheben. Und sei es nur darum, seine eigene subjektive Lebensqualität zu verbessern.

          Herzlichen Gruß!

        • Juli 22, 2014 um 11:18 pm

          @ fingerphilosoph:

          „Und außerdem glaub ich, dass es GUT ist, wenn man erstmal sich selbst vertraut und nicht Leuten, die einem irgendwas erzählen, das man nicht nachprüfen kann.“:

          Wie willst du dir, SELBST, vertrauen, wenn du dich, SELBST, noch gar nicht kennst?
          Das „Höhere / wahre Selbst“ ist deine höhere – feinstoffliche – Bewußtseins-Ebene, zu der du aufsteigen sollst, damit du WAHRHAFT erwachsen bist und Verantwortung für dich und dein Leben übernehmen kannst.
          Denn das „Niedere Selbst“ / „Ego“ – das kindheitstypische, grobstoffliche, Bewußtsein – kann das nicht.

          Du kannst ALLES selbst nachprüfen, was ich sage / schreibe bzw. schon geschrieben habe.
          Begib dich in dein Unbewußtes und nimm Kontakt auf zu deinem „Höheren / wahren Selbst“ und lerne es kennen. Dann WEISST du. Vorher weißt du NICHT – sondern läßt dich von der Angst deines Ego zu „Abwehr-Mechanismen“ verleiten, zu Ausreden, zum „Rationalisieren“.

          Herzlichen Gruß!

        • Juli 22, 2014 um 11:28 pm

          @ fingerphilosoph:

          „So hat halt jeder seinen Glauben. Du den Deinen und ich den meinen.“:

          „Glauben“ gibt es in stark verschiedenen Qualitäten.

          Zum Beispiel gibt es Glauben OHNE Gewißheit und MIT Gewißheit.

          Ein Beispiel für Glauben OHNE Gewißheit:
          „Ich glaube, dem Herbert ist die Frau weggelaufen.“
          „Wieso glaubst du das?“
          „Er ist irgendwie so komisch die letzten Tage.“

          Ein Beispiel für Glauben MIT Gewißheit, mit VERTRAUEN, ist die Legende von Siegfried, der gegen den Drachen antritt und siegt.
          Wer oder was gab ihm dieses Vertrauen, diese Gewißheit?
          Soweit wir wissen hat er vorher nicht ausprobiert, ob er den Drachen besiegen kann.
          Und es gab wahrscheinlich auch keine „wissenschaftliche“ Untersuchung / Expertise dazu.

          Herzlichen Gruß!

    • Juli 24, 2014 um 1:03 am

      @ fingerphilosoph:

      „Meine Überlegungen haben mich nun dummerweise dahin geführt, dass ich die wahre Ursache für die meisten dieser ärgerlichen Erscheinungen in der höheren-Bewusstseinsebenen-Religion, vormals Jenseitsgläubigkeit, verorte“:

      Ich kann dir evtl. einen Forschritt deiner Überlegungenverschaffen:

      Die „Religion“ unseres heutigen Verständnisses ist NICHT die wahre Ursache der „ärgerlichen Erscheinungen“, sondern ein viel älteres Phänomen:
      Die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ – wie ich sie nenne – kurz „KZN“.

      Erst das Ausbrechen der KZN – vor 20.000, 40.000 oder 60.000 Jahren – hat zur Entstehung von „Zivilisation“, „Hochkulturen“ und „(Massen-)Religionen geführt. Das waren und sind Symptome der KZN und der ENTFREMDUNG vom wahren, gesunden, Sein.

      Herzlichen Gruß!

      • Juli 24, 2014 um 8:22 am

        Ich hatte das Thema der Freimauerer schon gebracht und es bewegt mich inzwischen seit einigen Wochen. Ihre Zeichen sind alle unseren Städten reichlich zu sehen. In ihren offiziellen Schriften geht es immer um eine bessere Menschheit. Dennoch habe ich immer das Gefühl, hier stimmt etwas nicht.
        Heute morgen ging mir durch den Kopf, dass viele ihrer Symbole sich um Kontrolle und Geradlinigkeit in Polarität drehen. Der Zirkel und der rechte Winkel sagen mir inzwischen überdeutlich, welches Weltbild sie haben. Sie finde aufgrund ihrer geschliffenen Bauwerken es auch gut den Menschen in ein Korsett des angepassten Handelns zu zwingen, will mir scheinen. Der gesteigerte Ausruck der KZN?

        Viele Grüße
        Martin

        • Juli 24, 2014 um 12:08 pm

          @ Martin Bartonitz:

          Freimaurer wußten ursprünglich von der – universellen, feinstofflichen, usw. – KRAFT und bauten entsprechend; unter Einsatz / Beachtung ihres Wissens. Wieviel von diesem noch übrig ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe den Eindruck: Nicht viel. Auch in diesem Bereich scheint mir die letzte / volle Wahrheit verloren gegangen zu sein. Ebenso wie in der – zumindest: katholischen – Kirche.
          Die „christliche Lehre“ wurde den germanischen Völkern vom Teufel gebracht.
          Mit entsprechender Wirkung. Man kann nicht im Bewußtsein der ANGST leben und – gleichzeitig – an einen Gott der reinen, bedingungslosen, LIEBE glauben und diesem wahrhaft „huldigen“, ihn verherrlichen, sein Prinzip LIEBEN / LEBEN.
          Die Germanen – incl. etliche Völker des Nordens – hatten damals ein realitätskonformes Welt- / Gottesbild. Das erkennt man noch heute an ihren Sprachen, dem Deutschen, Holländischen, Skandinavischen und Englisch-Angelsächsischen, wo der ursprüngliche, ganz urtümliche, wahrhaftige, echte, Gottesname noch unverfälscht erhalten ist: God, Gud,

          Dieser Name enthält den „Urlaut“ des „großen Wunder(n)s / Staunens“, der im Deutschen gar nicht angemessen phonetisch dargestellt werden kann, sondern nur im Englischen – mit dem Wort „awe“.

          Herzlichen Gruß!

  7. Gerd Zimmermann
    Juli 22, 2014 um 4:51 pm

    Liebe Fingerphilosophin

    Bewusstsein missioniert nicht. Mensch muss nicht wissen ob er
    Unsterblich ist. Es ist ein kosmischer Lernprozess, an dessem Ende die Erkenntnis
    wartet: ALLES IST EINS. One mind universe. Mit dieser Erkenntnis erreicht der Mensch
    seine geistige Freiheit zurueck, welche nur durch die Fantasie begrenzt werden kann.

    Hier ein paar Texte, welche ich Gold-DNA entnommen habe:

    Noch holen Menschen das Beste innerhalb ihrer Gewohnheiten und Erwartungen
    heraus, nicht aber das Beste innerhalb ihrer Moeglichkeiten und Faehigkeiten, um
    so ausserhalb des Gewohnten und Erwarteten zu gelangen.

    Anfang und Ende ( vom Kreis ) koennen nicht definiert werden.

    Bewusstsein bewegt sich durch Spiralen ( Fibonacci ). Das Innere der Spirale
    kann nicht erreicht werden. Phi.

    Tritt diese Absicht in Wirkung, ist der Augenblick , im dem in mitten der Leere die
    unendlich mit Potential gefuellt ist, eine erkennbare „Bewegung“ entsteht.

    Jederzeit kann die Erinnerung aktiviert werden.

    1/Phi × 3 × Phi = Schluessel
    1/Phi × 6 × Phi = Schloss
    1 Phi × 9 × Phi = Universum

    1/ Phi ist Energie und erzeugt Wirkung
    Phi ist InFormation
    Licht ist sowohl Energie und Information

    In hohen Oktaven von Licht, weit hoeher als Gamma-Strahlen, kondensiert Licht
    in die 10 Oktaven der Materie.

    Genug fuer heute, es kann ja jeder selber lesen.

    Viele Gruesse

    Gerd

    • Juli 23, 2014 um 7:40 am

      Lieber Gerd,

      ich hab schon öfters erwähnt, dass ich Guidos Gedanken außerordentlich inspirierend finde.
      Ich habe ihn allerdings so verstanden, dass er die, die sich auf höheren Bewusstseinsebenen wähnen und schon EINS MIT ALLEM sind, auf dem Gipfel abholen und mit ihnen wieder ins Tal hinunterwandern will. Ist das etwa nicht so?

      In den Geschichts- und Philosophiebüchern steht, dass die Menschheit um etwa 500 vor Christus einen „gewaltigen Entwicklungsschritt“ gemacht hat. Zeitgleich sind in allen möglichen Ländern bedeutende Menschheitslehrer aufgetreten: in Griechenland die Naturphilosophen, dann Heraklit, Pythagoras, Platon und Aristoteles, in Israel die großen Propheten Elias, Jesaja, Jeremias, in Indien gab es die Upanischaden, Buddha und Mahavira, in China Kungfutse, Laotse und Tschuangtse. Ich glaube allerdings nicht, dass dies auf wunderbare Weise völlig unabhängig voneinander geschehen ist, denn auch damals wurde schon weltweit Handel getrieben, über die Seiden-, die Gewürz- und die Weihrauchstraße. Alle diese Lehrer haben im Wesentlichen dasselbe gesagt, sie haben nämlich den Einheitsgedanken formuliert: dass alle Menschen ihrem Wesen nach gleich und Geschwister sind. Es war dieses ALLES IST EINS, das vor 2500 Jahren zum ersten Mal als bewusster Gedanke das Licht der Welt erblickt hat und bis heute die Menschen, allen voran die neuplatonischen Neo-Esoteriker und vielleicht auch Dich (?), umtreibt.

      Was in der Folge daraus entstanden ist, sind Einheitsideologien, die sich heute am deutlichsten im islamistischen und christlich-amerikanischen Fundamentalismus, aber auch in vielen anderen -ismen in der Welt ausdrücken: Es ist eine Einheit, die das ANDERE, das sich dieser Einheit nicht unterwirft, NICHT zulassen kann. Es ist eine Einheit, die die Vielheit auslöscht. Es ist eine Einheit, die keine multipolare Welt dulden kann.
      Es ist das Lichtuniversum, das keine Dunkelheit mehr kennen will. Es ist dies die einverleibende, die verschlingende „Liebe“, die alles, was ist, sogar ihren Gegenpol, in sich selbst umwandeln will.

      Das Vernichten von Vielheit ist so was wie Herzkammerflimmern. Gleichmacherei, konsequent durchgeführt, führt im Endeffekt zu absolutem Stillstand. Die Nulllinie. Das wäre dann der Tod, vor dem alle diese unsterblichen Selbste panisch davonrennen. Vielheit in der Einheit kann es nur geben, wo kein unsterbliches Substrat (wahres Selbst) angenommen wird. Buddha war einer, der diesen Zusammenhang durchschaut hat, im Gegensatz zu den Neuplatonikern und Shankara, der in Indien die Atmann-Brahma-Allseele-Geschichte formulierte.

      Mit dem Islam und den amerikanischen Evangelikalen stehen sich jedoch auf einmal ZWEI Einheitsideologien gegenüber, die jeweils Absolutheit beanspruchen. Und das ist das Muster, das sich überall findet. Einheitsideologien führen zu feindseligen Absolutheitsansprüchen. Die Folge: a) Kriegsgedöns. b) Überheblichkeit, die glaubt, die ANDEREN führen zu müssen.

      Diese Einheitsideologien sind die Wurzel für den Unfrieden in der Welt und der Grund dafür, dass alles mehr und mehr zerfällt. Da alles eins sein MUSS, MUSS die ganze Welt EINER Meinung sein. Das führt zu permanenter Überwachung, zur Meinungsmache in den Medien, zu Konzernbildung und zu all dem Scheiß, den wir sonst noch so haben.
      Der Zerfall (Dekohärenz) gründet sich darauf, dass unser menschlicher Geist nun seit Hunderten von Jahren krampfhaft und erfolglos versucht, das substanzielle oder immaterielle Substrat dieser Einheit zu finden.

      Die Einheit zerfällt in Nichts, sobald man nach ihr greift. Und da wir das schon seit Hunderten und Tausenden von Jahren sowohl auf materieller wie auf sozialer und geistiger Ebene versuchen, sind wir inzwischen dem Nichts schon ziemlich nahe.

      Was mir bei Guido nicht gefällt, ist, dass er ein Universum aus Schwingungen und Harmonie gegenüber der Welt, wie sie ist, zu bevorzugen scheint. Da ist Guido meiner Ansicht nach der zunehmenden Abstraktion, die bloß ein Aspekt von Dekohärenz ist, auf den Leim gegangen. Meiner Ansicht nach geht der Weg nicht nur vom Gipfel ins Tal, sondern auch vom Abstrakten (wie Quarks, Atomen, Schwingungen, Phi) wieder zurück zum Konkreten (Gartengrasmücken, Würmer, Du und ich). Aber irgendwie ist dieser Weg zurück vom allzu Abstrakten zum Konkreten doch auch schon in Guidos Gedanken drin. Hallo Guido, stimmt das?

      Beste Grüße
      Marian

  8. titelfrei
    Juli 22, 2014 um 9:25 pm

    Dass das, was aus dem was ursprünglich ist geworden ist relativ kompliziert ist und in eine unerschöpfliche Anzahl von Details mündet, die unerschöpflich vielen Prinzipien zu Grunde liegen, mag unbestritten sein. Aber die Welt ist nicht so komplex, wie die unzähligen Varianten, die sich aus den in der Einfachheit begründeten Möglichkeiten manifestieren. Wir müssen nicht die Komplexität erfassen, die sich ergab, um zu begreifen wie es ist. Im Gegenteil, je mehr wir im unüberschaubaren Wirrwarr der gewordenen Details auf die Suche gehen, umso weniger werden wir finden. Wer mit Detailanalyse sein Geld verdient mag einen Grund haben, mein Gehör schenke ich diesen Leuten nicht.

  9. Juli 23, 2014 um 8:16 am

    @ Heureka

    „Weißt Du denn, was normal ist?“

    Ein normaler Mensch ist für mich einer, der sich in seiner Prozesshaftigkeit erfährt. Um sich selbst kennenzulernen, kann der Mensch den Prozess, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist, zurückgehen. Je weiter ein Mensch also zurückgeht, desto mehr lernt er sich selbst kennen. In diesem Zurückgehen entsteht das Phänomen Zeit. Ein normaler Mensch ist kein genormter oder normierter Mensch. Im Gegenteil. Jeder Mensch ist die Zusammenfassung eines höchst individuell verlaufenen Prozesses mit höchst individuellen Erkenntnissen und Bewertungen dieses Prozesses. Genau das macht die Einmaligkeit jedes Menschen aus.

    „Wie willst Du Dir selbst vertrauen, wenn Du Dich selbst noch gar nicht kennst?“

    Woher willst Du denn wissen, dass ich mich nicht kenne? Wenn Du glaubst, mich besser zu kennen als ich mich selber, akzeptierst Du nicht meine Einmaligkeit.
    Woher willst Du wissen, dass ich zu einer feinstofflichen Bewusstseinsebene aufsteigen soll? Vielleicht komme ich ja gerade aus einer feinstofflichen Bewusstseinsebene und steige mit vollem Bewusstsein in die Niederungen des grob-stofflichen Menschseins hinab. Woher willst denn Du das wissen? Vielleicht gefällt es mir da oben im Feinstofflichen nicht oder ich habe eine Aufgabe im Grobstofflichen zu erledigen. Und was dann? Dann würdest Du mich, wenn ich DIR statt MIR vertraue genau in die falsche Richtung führen.

    „Es gibt Glauben ohne Gewissheit und Glauben mit Gewissheit.“

    Was ich gewiss glaube, ist, dass ein Glauben mit Gewissheit das Langweiligste ist, das ich mir vorstellen kann.

    • Juli 23, 2014 um 12:11 pm

      @ fingerphilosoph:

      „Genau das macht die Einmaligkeit jedes Menschen aus.“:

      Ich bin ziemlich sicher, daß du dich da im Irrtum befindest. Was du beschreibst, kann ein Mensch zwar tun – seine Geschichte zurückverfolgen – aber ohne den Bewußtseins-Wandel / -Wechsel zum höheren / wahren Selbst, dem feinstofflichen göttlichen Bewußtsein ist er noch kein ganzer, heiler, wahrer, Mensch. Wie die Raupe noch kein Schmetterling ist. Sie trägt ein Schmetterlings-„Programm“ / -„Potenzial“ in sich. Aber das muß verwirklicht, durchgeführt, werden, damit der Schmetterling Wirklichkeit wird.
      Und so trägt der Mensch gleichfalls ein Potenzial unverlierbar in sich, das ihn zum ganzen, wahren, heilen, Menschen werden läßt – wenn er das Potenzial aktiviert / ergreift.

      ***

      „Wenn Du glaubst, mich besser zu kennen als ich mich selber, akzeptierst Du nicht meine Einmaligkeit.“:

      Das Universum ist ein „Spiegelkabinett“. Wir werden unablässig gespiegelt.
      Wenn wir das zulassen, hilft es uns, uns besser zu erkennen, kennen zu lernen bzw. überhaupt / grundsätzlich GANZHEITLICH zu lernen. Nicht nur Informationen – rational – aufzunehmen, sondern uns als das geistige Wesen, das wir sind, weiterzuentwickeln.

      ***

      „Woher willst Du wissen, dass ich zu einer feinstofflichen Bewusstseinsebene aufsteigen soll?“:

      Weil das JEDER Mensch gottgewollt und evolutionsentwickelt tun muß, um wahrer, ganzer, heiler, voll bewußter, bedingungslos glücklicher (lebensbejahender und -fähiger) sowie gesunder Mensch zu werden / sein.

      Ohne den Aufstieg zum höheren Bewußtsein kannst du die / deine Wahrheit / Wirklichkeit nicht wahrnehmen und auch dich und dein Leben nicht gestalten. Statt dessen WIRST du gestaltet – u.a. von den Symptomen des Mangels.

      ***

      „… wenn ich DIR statt MIR vertraue …“:

      Du brauchst mir nicht zu vertrauen. Du KANNST gegenwärtig sehr wahrscheinlich auch gar nicht wirklich vertrauen. Weil du in deiner Kindheit – wie die allermeisten anderen auch – das Ur-Vertrauen verloren hast. Außerdem bist du über dein Potenzial des wahren Seins nicht aufgeklärt. Dir fehlen also die beiden Grundelemente (des Seins, Universums) für den nächsten Entwicklungsschritt: „Energie und Information“.
      Die „Energie“ ist die FEINSTOFFLICHE Energie, die universelle Energie, die Seins-Kraft, Schöpfer-Kraft, „Kraft aus der Höhe“, Geist-Kraft, usw. – die Kraft der – göttlichen, reinen, bedingungslosen – LIEBE, die Kraft des Friedens. DIE Kraft, die die Angst besiegen kann und die – bedingungsloses – VERTRAUEN begründet.

      ***

      „… oder ich habe eine Aufgabe im Grobstofflichen zu erledigen.“:

      WIR ALLE haben hier im Grobstofflichen Aufgaben zu erledigen. Aber das können wir nur, wenn wir auch GANZE, WAHRE, HEILE, BEFÄHIGTE, KOMPETENTE Menschen sind.
      Der Mensch ist „Krone der Schöpfung“, wenn er wahrhaft erwachsen, Vollmensch, ist; erst DANN kann er sein gottgegebenes „Amt“, Stellvertreter Gottes auf Erden zu sein, kompetent ausüben. Wenn er sich als Seele, als das göttliche Bewußtsein, erkennt und AN-erkennt und seine Identität von ganzem Herzen und mit all seiner Kraft LIEBT und LEBT.

      ***

      „,,, dass ein Glauben mit Gewissheit das Langweiligste ist, das ich mir vorstellen kann.“:

      Das zeigt, daß du noch nicht verstehst, was das bedeutet.

      WAHRER Glaube heißt, bedingungslos auf DAS vertrauen, was du nicht mit körperlichen Sinnen wahrnehmen oder mit „wissenschaftlichen“ Mitteln beweisen kannst.

      Herzlichen Gruß!

  10. Juli 24, 2014 um 12:42 am

    Aufstieg auf eine höhere feinstoffliche Bewusstseinsebene; das klingt als würden wir unser „grobstoffliches“ Bewusstsein hinter uns lassen und als ätherische Lichtengel durch Raum und Zeit flattern. (Ich überzeichne.)
    Dem ist nicht so. Ich beschreibe die Entwicklung unseres Bewusstseins nicht als Aufstieg sondern mit dem Wort Ausdehnung. Wir werden unser Bewusstsein über Materie, Körper usw. weiter in uns tragen und uns andere feinstoffliche Dimensionen des Bewusstseins erschließen, bewusst gesteuerte Telepathie z.B., uns dahin entwickeln.
    Alles was je war, tragen wir in uns. Als Erbgut in den Genen, Gedanken- und Verhaltensmuster meist im Unbewussten. Für die Bewusstseinsentwicklung sehe ich das genauso.

    Grüße
    Martina

    • Juli 24, 2014 um 12:51 am

      @ maretina:

      Entscheidend ist, womit sich das „ich“ („ich bin“) identifiziert. Ob ich der Überzeugung bin, ich sei primär Materie (grobstofflich) oder Geist(-Kraft) also feinstofflich.
      Wenn ich mich PRIMÄR als feinstoffliche Geist-Kraft / Seins-Kraft / Bewußt-Seins-Energie = Schöpferkraft erkenne, kann ich auch erkennen / schlußfolgern, daß die grobstoffliche Ebene das „Geschöpfte“ / Erschaffene / Manifestierte usw. – ist.

      Der Mensch kann nur Mit-Schöpfer / Co-Schöpfer sein, wenn er sich in die Schwingung der Schöpferkraft verwandelt / transformiert und ALS sie agiert.

      Herzlichen Gruß!

      • Juli 24, 2014 um 12:20 pm

        Heureka, ich seh das anders.
        Warum soll Mensch sich ENT-SCHEIDEN zwischen den Ebenen des Bewusstseins?
        Was ja Teilung und Abtrennung eines Teils dessen was zum Menschsein dazu gehört bedeutet.
        Wenn ein Teil dessen was zu uns gehört geleugnet wird, wir davon nichts wissen wollen, es wegdrücken, dann entsteht mal wieder ein hübscher, kleiner energetischer Stau, wie wir ihn schon so oft auf diesem Blog beschrieben haben. Dann ist ein Trauma nicht weit und dann erscheint mir fraglich inwieweit die feinstofflich-geistige Kraft überhaupt noch eine Chance hat a) wahrgenommen und b) zur BEWUSSTEN Manifestation eingesetzt werden kann. Diese Kraft scheint mir flüchtig wie ein scheues Reh, um jetzt mal den Bezug zum Leben hier und jetzt aufzuzeigen.

        Manifestiert wird immer, so auch jetzt in diesem Moment. Nur eben unbewusst. Was daraus entsteht… schau Dich um.

        In den vergangenen Wochen las ich mal ein bißchen in der Akasha-Chronik von Steiner. (Als PDF-Datei zu finden.) Die sich mit der Entwicklung des menschlichen und planetaren Bewusstseins beschäftigt. Ob er nun mit all seinen Beschreibungen und Schlussfolgerungen recht hatte, sei einmal dahingestellt. Aber eins erscheint mir logisch, wir legen nichts ab, wir nehmen alles mit. Das natürlich nicht so bleibt wie es im Moment ist, sondern sich anpasst, wandelt, transformiert.

        Grüße
        Martina

        • Juli 24, 2014 um 1:06 pm

          @maretine:

          „Was ja Teilung und Abtrennung eines Teils dessen was zum Menschsein dazu gehört bedeutet.“:

          Nein. Überhaupt nicht.
          Wie ich eben an anderer Stelle geschrieben habe, ist lt. Adams der Sinn des Lebens „42“ – und das meint die „Vermählung“ (Multiplikation) von 6 und 7, dem Unvollkommenen mit dem Vollkommenen, dem „Josef“ mit der „Maria (Miriam)“, dem „Niederen Selbst“ / „Ego“ mit dem „Höheren / wahren Selbst“.
          Das sagt auch die „Hochzeit von Kanaan“: Verwandlung von Wasser in Wein, von materiellem Leben in geistiges Leben.

          Das Ego soll nicht geleugnet, bekämpft, erniedrigt, ausgehungert, getötet usw. werden, sondern vom herrschenden höchsten Prinzip, dem „Höheren / wahren Selbst“ und der göttlichen Liebe bedingungslos GELIEBT.

          Herzlichen Gruß!

        • maretina
          Juli 24, 2014 um 8:40 pm

          Das klingt für mich jetzt ganz anders, als das was Du weiter oben geschrieben hast.
          Aber es ist natürlich so, das der Geist die Materie braucht um sich selbst erfahren zu können. Die Materie vom Geist durchdrungen wird und daher erst sich ihrer selbst bewusst werden kann. Sie brauchen sich gegenseitig, bedingen einander. Soweit so gut.

          Habe gerade einen ganz netten und erhellenden Artikel gelesen zum Thema „Oberflächliche Spiritualität“. Den möchte ich Euch nicht vorenthalten.

          http://www.2012spirit.de/2014/07/oberflaechliche-spiritualitaet-heisst-nicht-hinsehenwollen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=oberflaechliche-spiritualitaet-heisst-nicht-hinsehenwollen

    • Juli 24, 2014 um 8:17 am

      Ich hatte nach Worten gesucht zu beschreiben, was ich dazu fühlte. Danke, diese passen🙂 Martin

  11. federleichtes
    Juli 24, 2014 um 1:04 am

    Obwohl ich mich hier derzeit für sehr abkömmlich einstufe, ein Wort auf die Schnelle.

    Der Mensch weiß so gut wie nichts, warum er lebt, wie er funktioniert, was er an Informationen empfängt und welche er sendet. Er ist ein Nichts, wenn wir ihn auf die elektromagentische Ebene reduzieren, und ein Minus-Nichts, wenn wir ihn analysieren als in den un(be)greifbaren Fängen des Bösartigen gefangen.

    In einer reinen Virtualität (Wiki: „Virtualität spezifiziert also eine gedachte oder über ihre Eigenschaften konkretisierte Entität, die zwar nicht physisch, aber doch in ihrer Funktionalität oder Wirkung vorhanden ist. Somit ist „virtuell“ nicht das Gegenteil von „real“ – obwohl es fälschlicherweise oft so verwendet wird – sondern von „physisch“.“) gäbe es für den Menschen keinerlei Bezugspunkte. Das informativ Gedachte bliebe bildlos, und das Gefühlte beziehungslos.

    Konkret wird Mensch erst seiner selbst und einer fremden Welt gewahr durch seine Körperlichkeit. Sie ist seine einzige klare Option, zu existieren und sich auf einem eindeutigen bestimmten/bedingen Feld zu reflektieren und sich reflektieren zu lassen – um auferstehen zu können, um wachsen zu können, um sterben zu können.
    Dem Menschen diese einzige seine Existenz formulierende Sicherheit, die Körperlichkeit, zu rauben, ist in meinem Verständnis mehr als eine Riesensauerei: Es ist das schlimmste an Existenzen verübbare Verbrechen. Dieser Raub bedeutet nicht, eine dunkle Seite des Lebens offenbart sich. Hier – und nicht nur auf diese Weise – artikuliert sich eine Kraft, die das Leben in seiner Ganzheit vernichten will.

    Die Systematik existenzieller Schwächung ist nicht neu, die Methodiken eines existenzfeindlichen Geistes subtiler geworden
    Bitte sehr, wer die Feindseligkeit befördern will, soll das tun – und dazu stehen Was diesen Blog betrifft, werde ich mich daran nicht beteiligen, da die Suche nach Erkenntnis nicht mit der Beförderung der Bösartigkeit vereinbar ist, mit Wohlwollen schon gar nicht. Wohlwollend ist auch nicht das Eindringen in die Persönlichkeitssphären von Kommentatoren und diese in eine Verteidgungs- bzw. Rechtfertigungsposition zu drängen: Das ist in meinem Verständnis feindselig und damit für mich persönlich nicht akzeptabel. Scheinbar gibt es ja bereits Kommentatoren, die konsequenter als ich auf den Verlust eines bisher geschützten Blog-Feldes zum Austausch von konstruktiven Informationen reagierten.

    Wolfgang Jensen

    • Juli 24, 2014 um 2:49 am

      @ federleichtes:

      „Der Mensch weiß so gut wie nichts, warum er lebt, wie er funktioniert, was er an Informationen empfängt und welche er sendet.“:

      Das mag gelten für die große Mehrheit der Menschen der ZIVILISIERTEN Gesellschaft, für die (selbst-)enfremdeten, vom wahren (Bewußt-)Sein abgetrennten, Menschen; nicht aber für „den Menschen“ generell.

      Du attestierst ANDEREN hier „Feindseligkeit“, während du deine eigene Feindseligkeit wahrscheinlich nicht wahrnimmst – die ICH aber wahrnehme, seit ich mich in diesem Blog beteilige.

      Das Universum, zu dem wir alle gehören, ist ein über alle Maßen WOHLWOLLENDES, bedingungslos liebendes – und dazu gehört auch, daß wir überall „gespiegelt“ werden – wo es nicht krankhafterweise – „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ / „Krankheit der Gesellschaft“ / „Latente Angst“ usw. – unterdrückt wird. Der unreife / neurotische (kranke) Mensch hat ANGST vor der Spiegelung / Wahrheit. Nur der reife, ganze, heile, Mensch, der im Bewußtsein der bedingungslosen Liebe lebt, ist fähig und bereit, die – wenn auch unbequeme – Wahrheit anzusehen / anzunehmen. Denn er hat die Neurose / Angst und Störung der ganzheitlichen Lernfähigkeit überwunden.

      Grundlegende Heilung von der Neurose / Angst ist in jedem Einzelfall möglich – durch den gottgewollten / evolutionsentwickelten Prozeß der Initiation / Ascension, den Bewußtseins-Wandel / -Wechsel.

      Herzlichen Gruß!

    • Juli 24, 2014 um 8:27 am

      Es gibt so etwas wie die „Flucht in die Vergeistigung“.
      Tagträumen für Fortgeschrittene sozusagen.

      Meist dort anzutreffen, wo Körperlichkeit generell als Ballast empfunden wird, so von wegen Einschränkungen durch z.B.
      – Energiehaushalt führen (Essen organisieren, Essen selbst, Bewegung organisieren,
      – Denken – immerhin 1/3 des Energieumsatzes…naja…theoretisch^^) Leben mit unabänderlichen „Defiziten“ (Altern; Krank werden; noch defizitärere Zeitgenossen als man selbst; Reduziert sein auf sich u.ä.) oder etwa
      – physikalische Grenzen (Man kann nicht an 2 Orten zugleich sein; erreicht nur Stundenkilometer-Geschwindigkeiten – eben nix Licht; sieht sich permanent mit undurchlässiger Materie konfrontiert – ouch!; usw.).

      Dabei könnte man das auch ganz anders sehen, z.B. so:

      Diese Form der Reduzierung/Beschränkung ist geradezu unerlässliche Bedingung, um sich wahrhaft zu weiten und zu entwickeln.
      Ich meine, wer staunt nicht angesichts von Menschen, die ihre Beschränkungen offensichtlich in einem Maße überwunden haben, wie es vielen, ursprünglich durchaus Unbeschränkteren, als unglaublich und für sie unerreichbar erscheint?!

      Denkstu an Behinderte, (geistige, körperliche) Akrobaten, Aborigines, Obdachlose, todkranke Kinder etc.

      Im Mangel erst entsteht die Möglichkeit des Strebens und damit der Entwicklung und wer wollte leugnen, dass diese – lat. evolutio genannte – Entwicklung das zentrale Thema des Lebens sei?

      Das vermeintlich „Perfekte“ ist in Wirklichkeit höchst unperfekt, denn es dient nicht dem Leben, es ruht quasi „selbstgefällig“ vor sich hin – was gäbe es auch noch zu erreichen angesichts der Vollendung?

      Wenn immer wieder gerne zitiert wird „Der Weg ist das Ziel“, dann bedeutet das für das Leben eben genau das – weitermarschieren in der Entwicklung selbst und nicht auf ein Entwicklungsziel hin!

      Der beste Teil am Geschenk ist das Auspacken, eben das Auswickeln, Entwickeln.
      Die Neugier auf das Überraschende.
      Biste erst mal Licht, steht nicht nur die zeit still, sondern auch Du, wenn auch in Lichtgeschwindigkeit befindlich.
      Über das Paradoxon lohnt es sich mal ein paar Minuten des Nachdenkens zu verlieren, denn man könnte mehr gewinnen als man verloren hat.

      Das ist das tückische auch an allen religiösen Ritualen:
      Sie versprechen durch Wiederholung eine Art fraktalen Fortschritts.
      Verschweigen dabei aber, dass auch ein Fraktal immer nur selbstähnlich sein kann und sich infolge dessen so gar nicht entwickelt!
      In der Öde der Selbstähnlichkeit gibt es eben keine Oasen der Überraschung.

      Und trotzdem gibt es Milliarden „Wanderer“, die sich begierig auf diese Fata Morgana stürzen.
      Aber erstens gibt es keinen Fortschritt durch Rituale, es ist Treten auf der Stelle und zweitens gäbe es auch nichts zu erreichen, denn auch das Ende des Regenbogens mit dem Topf voll Gold scheint irgendwie unerreichbar – warum bloß?^^

      • Juli 24, 2014 um 8:31 am

        da fehlt was Entscheidendes:

        Im Mangel erst entsteht die Möglichkeit des Strebens einerseits und des Befreiens in Form von Loslassen andererseits (seelischen, geistigen Ballast abwerfen, der einen zuallererst daran hindert frei beweglich zu sein!) und damit der Entwicklung

  12. Gerd Zimmermann
    Juli 24, 2014 um 6:36 am

    Liebe Marian

    Deine Meinung finde ich nicht nur spannend sondern auch sehr zeitnah.
    “ Zeit ist ein Kunstgriff der Natur, damit nichr alles auf einmal passiert “
    Ja, es ist schwer, die multidimensionalitaet des Kosmos zu erkennen und
    zu sehen. Geschweige denn zu verstehen.

    Schau Dir bitte noch einmal die Hermetischen Gesetze an:

    Das All ist Geist, wer das erkennt, dem ist grosses Wissen gekommen.
    2.
    3.
    4.
    5.
    6.
    7.

    Da es kein Universum aus dem Nichts ( Big Bang ) geben kann, ist zwingend
    eine andere Ursache vorauszusetzen, siehe Max Planck. Mich koennt ihr leugnen
    meinen Ziehvater Max Planck waere fatal. Das wuerde bedeuten, Max Planck
    aus der Geschichtsschreibung zu streichen, auch Nikola Tesla und Viktor
    Schauberger. Dafuer die REALIVITAET DES KOSMOS ALA EINSTEIN ALS WELT-
    RELIGION zu postulieren. Als einzig wahre und immer waehrende Religion
    der Welt.
    Ich habe nicht den Anspruch meine Sicht der Dinge jemand aufzuzwingen.
    Ich habe eine Meinung, welche ich vertrete, siehe Schauberger: Die Natur
    kapieren und dann kopieren.
    Nicht Einsteins ALLWISSENDE RELATIVE THEORIE.
    Er wusste nicht, dass die Welt aus sich selbst heraus ist, deshalb bemuehte er
    eine Theorie, die das erklaeren kann. Die Antwort ist viel einfacher. So einfach,
    das kaum einer darauf kommt.

    DAS IST DAS GROSSE GEHEIMNIS. OEFFENTLICH ZUR SCHAU GESTELLT.

    Wenn Mensch sucht, sucht er dort draussen, es heisst aber : Erkenne dich selbst.

    Was nichts anderes heisst, wie suche in dir.

    Wo Einsteins Wahrheit die einzige Wahrheit ist, ist meine Meinung ungueltig und die
    Teslas und Schaubergers.

    Buswjegda budu sonnze……..buswjeda budu ja….

    Lieber Gruss

    Gerd

  13. Juli 24, 2014 um 7:07 am

    „Der Mensch weiß so gut wie nichts, warum er lebt, wie er funktioniert, was er an Informationen empfängt und welche er sendet.“

    Vor einiger Zeit bin ich auf die Schwarze-Schwan-Theorie von Nassim Nicholas Taleb gestoßen, der unsere Welt als eine zeichnet, in der es unerwartete Ereignisse und höchst unwahrscheinliche Zufälle gibt. Der Typ ist Börsenhändler und spricht aus der Erfahrungswelt an der Börse.

    Ein unerwartetes Ereignis, mit dem keiner gerechnet hat und auch nicht rechnen konnte, nennt Taleb „Schwarzer Schwan“, in Anlehnung an irgendeinen Römer, der gesagt haben soll, dass eine treue Ehefrau ein „seltener Vogel“ ist. Taleb geht also davon aus, dass das Leben den Menschen immer wieder mit Überraschungen konfrontiert, manchmal mit positiven, aber eben auch oft mit negativen. Er stellt Überlegungen an, wie damit umzugehen ist, und entwickelt dabei einige interessante Gedanken, so den vom „Platonischen Fehlschluss“.

    Der „Platonische Fehlschluss“ ist nach Taleb eine Blindheit gegenüber „Schwarzen Schwänen“, also (un-)liebsamen Überraschungen. Menschen finden es angenehmer und sicherer, in einem geordneten, verständlichen, erklärbaren, berechenbaren, einheitlichen Universum zu leben, daher lassen sie in ihrer Wahrnehmung nur die weißen Schwäne zu und ignorieren die schwarzen. Das führt laut Taleb zu drei kognitiven Verzerrungen:

    1. die narrative Verzerrung: Das nachträgliche Schaffen einer Erzählung, um dem unerwarteten Ereignis einen plausiblen Grund zu verleihen.

    2. die ludische Verzerrung: Der Glaube, dass der strukturierte Zufall, wie er in von Menschen erfundenen Spielen anzutreffen ist, dasselbe ist wie der unstrukturierte Zufall im Leben.

    3. die statistisch-regressive Verzerrung: Der Glaube, dass sich das Wesen einer Zufallsverteilung aus einer Messreihe erschließen lässt.

    Diese kognitiven Verzerrungen, so meine Schlussfolgerung, sind die Ursache, dass der Mensch beharrlich davon ausgehen kann, dass das Leben (das Universum) von einem Geist erschaffen ist, der seinen Wunschvorstellungen nach Ordnung, Erklärbarkeit, Berechenbarkeit, Einheit entspricht. Gott ist so, wie ihn der Mensch gern hätte. Wenn Kant sagt, nicht die Erkenntnis richte sich nach den Dingen, sondern die Dinge nach der Erkenntnis und feststellt, vom „Ding an sich“ hätten wir keine Ahnung, so kann man dem hinzufügen, dass auch Gott sich nach den Menschen und nicht der Mensch sich nach Gott richtet. Gott ist nichts anderes als ein übersteigertes und absolut gesetztes menschliches Zerrbild, in dem Schwarze Schwäne konsequent ignoriert werden.

    JEDES kosmologische Modell und JEDE Welterklärung, die auf einer Mustererkennung (Ordnung) beruht, ist ein Platonischer Fehlschluss, ist das Ergebnis einer schwerwiegenden Reduktion und wird der Wirklichkeit nicht gerecht. Je mehr Schwarze Schwäne im Bewusstsein zugelassen werden, desto mehr verkommt das, was mal Wissen war, zu einer vagen Ahnung, und der Schwerpunkt der Wahrnehmung/Auseinandersetzung mit der Welt verlagert sich von der intellektuellen Erfassung hin zu einer gefühlsmäßigen.

    Vor einiger Zeit habe ich einen Jugendroman gelesen und der Plot ging dahin, dass eine Gruppe Jugendlicher in einem Labyrinth eingesperrt war, das eine Art Eigenleben hatte und unberechenbar, meist bösartig reagierte. Die Jugendlichen konnten in dem Labyrinth überleben und zum Schluss auch den Weg hinaus finden, aufgrund von zwei Fähigkeiten, die sie als Gruppe entwickelten: eine strenge Disziplin hinsichtlich der Aufgabenverteilung und einen engen Zusammenhalt, dahingehend, dass einer auf den anderen achtgab. Der Zusammenhalt war NICHT identisch mit Freundschaft, die sich nebenher ebenso wie Feindschaft auch noch bei einigen entwickelte, sondern war der Notwendigkeit des Überlebens entsprungen. Freund- und Feindschaft waren dem Zusammenhalt untergeordnet und wurden bestraft, sobald sie den Zusammenhalt gefährdeten.

    Ich frage mich, ob wir vielleicht friedlichere Gesellen wären, wenn wir zur Abwechslung mal davon ausgehen würden, in einem ungeordneten, rätselhaften Kosmos zu wohnen. Ich denke außerdem, dass es sich positiv auswirken könnte, zwischen Zusammenhalt als Notwendigkeit und Freundschaft als freie Beziehung zu unterscheiden.

    • Juli 24, 2014 um 11:50 am

      @ fingerphilosoph:

      „Der Typ ist Börsenhändler und spricht aus der Erfahrungswelt an der Börse.“:

      „Börse“ ist eine Institution des „künstlichen / organisierten Systems“ der Zivilisation, die der Auswuchs einer sehr schweren – primär geistig-seelischen – Krankheit ist. Die Soziologie nennt sie „Kollektive Neurose“. Die meisten Soziologen erkennen aber – aus eigenerBefallenheit und Beeinträchtigung – die wahre Schwere der Störung nicht.

      Im Bereich „Börse“ betätigen sich überdurchschnittlich viele und besonders schwer gestörte – vom wahren (Erwachsenen-)Bewußtsein abgetrennte – Menschen.

      Wer dort aus Erfahrungen lernt, lernt gestörtes, krankes, abgetrenntes, Denken und Verhalten.

      Herzlichen Gruß!

      • maretina
        Juli 24, 2014 um 12:33 pm

        Jede Medaillie hat zwei Seiten.
        a) Braucht dieser Mensch diesen Lernprozess und diese Erfahrungen wahrscheinlich genauso.
        b) Keiner lebt für sich allein und also können auch Außenstehende sehen, fühlen, Schlussfolgerungen ziehen und DANKBAR sein, dass für sie diese Art des Lernens nicht nötig zu sein scheint.

        Im Prozess des Sog. „Aufstiegs“ ist wohl, soweit ich weiß, auch der Abbau von Feindbildern enthalten.

        Grüße

  1. Juli 19, 2014 um 12:33 am

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