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Die einzig wahre Geschichte und der geistige Ursprung aller Probleme

Die ist der 1000. Artikel auf dem Blog.

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Geschichte wird allgemeinhin als Abfolge von vergangenen Ereignisse, bis in die Gegenwart hinein, angesehen, doch kommt es immer wieder vor, dass Ereignisse hinterfragt und der Lauf der Geschichte angezweifelt wird. Oft ist von einer Verfälschung der Geschichte die Rede und allerhand Verschwörungstheorien machen die Runde.
Da Geschichte herangezogen wird, um, aus der Gegenwart heraus, Rückschlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und so Voraussagen für die Zukunft zu treffen, werden große Anstrengungen unsererseits unternommen ein möglichst lückenloses Bild der Vergangenheit zu realisieren. Dieses Unterfangen gelingt dabei umso weniger, je mehr an Vergangenem gezweifelt wird und bewusste Fälschungen gewissen Kreisen nachgesagt werden. Inzwischen ist es gar so weit gekommen, dass es kaum ein bedeutendes Ereignis gibt, welches heutzutage nicht mit mindestens einer Gegentheorie bzw. Alternativinterpretation bedacht werden kann … und sei es nur die zeitliche Festlegung des Ereignisses, bezogen auf den Lauf der Geschichte im Ganzen, mittels einer Datierung.

Was aber, wenn Geschichte gar nicht fälschbar ist, sie sogar das Fälschungssicherste überhaupt ist, was der Mensch je ersonnen hat ? Aus dem einfachen Grund ihrer Unbeständigkeit und ihrer Unmöglichkeit sie wahrhaftig rekonstruieren zu können, denn am ehesten kann gefälscht werden, was beständig ist, also möglichst lange immer gleich interpretiert werden kann … zumindest so lange, bis die erste Fälschung auftaucht bzw. der erste Zweifel ausgesprochen wird.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und den Mond nicht vor lauter Mondphasen, dabei, so sagt aktuell die Wissenschaft, hat der Mond noch nicht einmal Auswirkungen auf das Leben, schließlich sei die Datenlage diesbezüglich eindeutig, wie der hier verlinkte Text es verdeutlicht:

… “Für die im Journal Current Biology präsentierte Untersuchung analysierten die Forscher große, bereits vorhandene Datensätze über den Schlaf von insgesamt 1265 Teilnehmern aus 2097 Nächten. „Nachdem wir diese große Anzahl von Daten ausgewertet hatten, konnten wir frühere Ergebnisse aus anderen Studien nicht bestätigen“, sagt Mitautor und Neurowissenschaftler Martin Dresler.“ …

Quelle: Augsburger Allgemeine vom 22.Juni 2014 Online-Fassung

Wissenschaftler handhaben das Schaffen von Wissen immer mehr wie jemand der über Geschichte schreibt, denn so, wie der Geschichtsschreiber nicht der ist, der Geschichte schrieb, sprich, das erlebt hat, was letztendlich Geschichte schreibt, so ist auch ein Wissenschaftler jemand, der zunehmend Daten benutzt, um einem Kontext, der nicht mehr in der Form existiert, in der alle möglichen Informationen zugegen waren, eben jene Informationen zu entlocken, die nicht mehr zugänglich sind. In beiden Fällen führt der Verlust von direkten Beziehungen zu einem gegenwärtigen Bild, welches weder falsch, noch verfälscht, sondern möglich ist, denn vergangen ist einzig, was in der Gegenwart noch immer Bedeutung hat … ohne dass es weder die Vergangenheit, als Ansammlung von zurückliegenden Ereignissen, noch die Zukunft, als Erwartung wahrscheinlicher Ereignisse, in Wirklichkeit gibt, wohl aber als Interpretation eines, somit realisierten, Zeitraums, Universum genannt. Ermöglicht, von Anbeginn des sogenannten Urknalls, bis heute, 13,7 Mrd. Lichtjahre später, durch das verkörperte Bewusstsein der Menschheit.

Doch der Schein trügt gewaltig, nicht, weil Außerirdische ihre Hände im Spiel haben, oder weil ägyptische Hohenpriester eine Verschwörung vor Tausenden von Jahren anzettelten, oder Forscher weltweit vergangene Kulturen verheimlichen, nein, nein, und nochmals nein. Das GANZE verhält sich ganz ANDERS … und doch ist (noch) nötig, was wir EINEN diesbezüglich meinen, wenn wir von einer Fälschung, oder aber einer Verschwörung, sprechen.

Wir Menschen sehen den Lauf der Geschichte als eine Gerade, eine lineare Entwicklung, eine Aneinanderreihung von Zeitpunkten, die im Nachhinein einzeln betrachtet werden können, um so eine Vorstellung von Vergangenem zu erhalten … oder aber um Schülern mit vermeintlichem Allgemeinwissen zu füttern, ohne das der wesentliche HUNGER damit je befriedigt werden kann.
Der Bildhaftigkeit wegen benutze ich im Folgenden, nicht ohne Grund, Kreise. Zu den Zahlen komme ich im weiteren Verlauf.

 

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Fügt man in der Art weitere, immer größer werdende Kreise hinzu, gelangt man schließlich in die aktuelle Gegenwart. Stellt man sich nun alle Kreise miteinander verbunden vor und schwenkt das Gebilde etwas nach Links, so dass der Urknall letztendlich in der Mitte aller Kreise liegt, offenbart sich einem der Blick durchs Universum zurück bis zum Urknall, ermöglicht durch die immer größer werdende Menge an Daten, die uns Menschen mit jedem weiteren Kreis mehr zur Verfügung steht, um unser fortschreitendes Bild von der Vergangenheit immer auf dem Laufenden zu halten.
Unser Weltbild wird im Laufe der Zeit somit immer größer, was wir als technologischen Fortschritt bezeichnen und als enorme Leistung der Menschheit ansehen. Je größer der Flächeninhalt eines Kreises, desto größer die Leinwand, auf die wir EINEN die Realität, immer komplexer werdend, malen können.
Man könnte nun dahergehen und das Ausmaß des technologischen Fortschritts mit PI (π) bezeichnen, ganz im Sinne des gleichnamigen Films, zumal PI den Flächeninhalt eines Kreises mit dem Radius r=1 beschreibt und der Fortschritt so mit der Größe des Kreises fortschreitet, um nicht zu sagen, sich vom Mittelpunkt, dem Kern des Kreises, entfernt. Nun, der Wahnsinn wäre wahrscheinlich “vorprogrammiert“, ließe man einzig als Menschheit verkörpertes Bewusstsein walten und alles Mögliche anstellen, gäbe es nicht die ANDEREN, die stets zu HARMONISIEREN vermögen, was wir EINEN für möglich halten. Und wo wäre diese HARMONISIERUNG besser aufgehoben, wenn nicht inmitten unseres technologischen Fortschritts und damit inmitten von PI ? Was daraus folgt ist PHI.

Unzählige Bücher wurden über PHI, den Goldenen Schnitt, geschrieben, manches Projekt verfasst, und ein, nicht für jedermann, schmackhaftes Menue in sechs Gängen dargeboten, aber es scheint, als sei bisher noch niemand auf die Idee gekommen, die Geschichte des GANZEN aus Sicht von PHI genauer zu betrachten. Offensichtlich ist die Zeit nun reif … und die Offensichtlichkeit noch immer das beste Versteck für das Wesen(tliche) dieser einen Geschichte, welches zugleich das eigentliche PROBLEM der Realität offenbart.

 

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ALLES ist EINS … und ALLES ist in EINEM, inklusive der Lösungen, samt LÖSUNG, des PROBLEMS, immerzu Teil des GANZEN und in Beziehung zu ALLEM stehend, egal, wie groß der Kreis um das PROBLEM von uns EINEN auch gezogen wird, egal, wie weit der Bogen, den wir EINEN versuchen um das PROBLEM zu machen, auch ausfallen mag, egal, wie weit das Pendel somit ausschlagen kann. Das Leben muss sich diesen Teufelskreisen stellen … um letztendlich wirklich erwachsen werden zu können, sich nach und nach vom unordentlichen Ballast der Wachstumsphase befreiend, jenseits der Pubertät, jenseits des Zenits der Geradlinigkeit, auf dem Weg ins Tal

Somit sei erneut gefragt: Kann eine Geschichte gefälscht werden, die sich selbst einzig als Dynamik im Gegenwärtigen darlegt, oder ist der Eindruck der Fälschung nicht eher der Dynamik verschiedener Möglichkeiten zuzuordnen, die noch keine gemeinsame Basis bzw. Talsohle gefunden haben ?
Die Vorstellung, der Kosmos breitet sich aus der Vergangenheit immer weiter aus, ist dermaßen zur Gewohnheit geworden, dass die Vorstellung, die Ausbreitung des Kosmos geschieht einzig als Realisierung aus dem Gegenwärtigen heraus, völlig übersehen wird. Je mehr Möglichkeiten, desto mehr Ausbreitung. Je weiter eine Möglichkeit in die so entstehende (!) Vergangenheit ”zurück”geschoben wird und in den Kontext des ”bisherigen” Vergangenen passt, desto näher kommt diese realisierte Bildvokabel der Kohärenz und damit der Bedeutung für das GANZE, sprich, für den Kosmos als Ganzes, der nichts anderes ist, als die Problematisierung des PROBLEMS mitsamt Lösungsweg.

Aus der Gegenwart, dem Hier und Jetzt, heraus sammelt eine Möglichkeit auf dem Weg zurück weitere Möglichkeiten an, um so mehr und mehr als Tatsächlichkeit im Nachhinein zu erscheinen. So wie aus einem Knochen ein Dino wird, wird aus einem Artefakt die Geschichte eines Volkes. Aus einem Schneeball, der von der Spitze eines Berges ins Tal rollt, wird eine verheerende Lawine … allerdings nur, wenn zuvor auch ausreichend Schnee gefallen ist. Sprich, der Schnee von Gestern ermöglicht erst die Lawine von Heute. Jede Schneeflocke auf dem Boden der Realität wird somit zur Möglichkeit Teil der Lawine zu werden. Schneeflocken werden zu Daten, gleichsam fragil. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto größer die Schneekugel bzw. der Kreis, der den Fortschritt symbolisiert und desto verheerender die Auswirkungen auf die Geschichte der Vergangenheit, wenn die Kugel ins Tal rollt. Daher werden Bezichtigungen der Fälschung und Verschwörungen notwendig, um die Schneekugel möglichst lange in der Nähe der Bergspitze verweilen zu lassen.

Dass wir EINEN immer mehr das Wesen des Lebens aus den Augen verlieren, liegt in unserer Vorstellung begründet das Leben sei erst sehr viel später, lange nach dem Urknall, entstanden, nicht in Erwägung ziehend, dass der Kosmos fortwährend nur einen Augenblick währt … und stets ein unterbewusstes Werk ist, ein Open-Source-Projekt allen Lebens, alle Möglichkeiten zum Ausdruck bringend, die notwendig sind, um den Lösungsweg für das PROBLEM zu realisieren. Dieses PROBLEM wurde erst zur Problematisierung mittlerweile kosmischen Ausmaßes, als die Einheit sich entzweite ( wir EINEN und die ANDEREN ) und seitdem eine Dynamik in Gang setzte, um der Einheit wieder näher zu kommen, jedoch nicht ohne aus der Not(wendigkeit) der Trennung eine Tugend zu machen. So gestaltet sich das Leben seitdem als offener Schlagabtausch, zwischen Yin und Yang, dem weiblichen und dem männlichen Prinzip, zwischen PHI-Male und Male 😉 , zwischen dem Mond und der Sonne, zwischen Licht und Schatten und dem Tag und der Nacht … und zwischen den Möglichkeiten der Vergangenheit und der zukünftigen Notwendigkeit im Rahmen des GANZEN, verkörpert durch die ANDEREN und uns EINEN.
Die Kreise werden daher seit der Trennung immer größer. Es bedarf immer größerer Handlungs- bzw. Spielräume, damit die HARMONIE gewahrt bleiben kann, während wir EINEN Dekohärenz säen und die ANDEREN Kohärenz ernten müssen, weshalb die realisierte Evolution der Verkörperungen von Bewusstsein alle Quellen des Open-Source-Projekts, namens Leben, zu nutzen weiß.

Die einzig wahre Geschichte erzählt PHI. Sie erzählt vom Wirken der HARMONIE aus dem geistreichen Chaos der Entfremdung heraus. Ihre Beständigkeit bringt diese eine Geschichte durch die Zahlenfolge all der Kreise zum Ausdruck, die es bedarf, um all das bzw. das All als das zu sehen, was es in Wirklichkeit ist, nämlich, keineswegs eine endlose Verkettung von immer mehr Möglichkeiten, sondern die Bewahrung des Wesens im Zentrum allen Seins und Teil eines jeden Augenblicks. Es ist die einzig mögliche Beständigkeit, die sich jedem Versuch der Fälschung zu entziehen vermag, egal, wie sehr wir EINEN auch versuchen Daten anzusammeln, um die Welt einzig nach unseren Vorstellungen zu realisieren, Vergangenheit und Zukunft inklusive.
Die Gegenwart ist immer das Notwendigste aller vergangenen Gegenwärtigkeiten und das Möglichste aus vergangenen Erwartungen. Sie geht aus der Schnittmenge zweier Kreise hervor und wächst mit der Not, die wir EINEN mit der Gemeinschaft des Lebens haben, und der Tugend der ANDEREN ihrem Wesen treu zu bleiben. Dabei verkörpern wir EINEN die Rollen, die die ANDEREN nicht spielen können, da sie ihrem Wesen treu bleiben müssen, um auszugleichen, was der Mensch bewirkt, indem er selbst seine Rolle als Wesentlich ansieht und den ANDEREN Rollen zuordnet, die sie aber gar nicht verkörpern können. So sehen wir Geschichte als Versuch die Welt heute so zu sehen, wie man sie in der Vergangenheit mit den Augen der Gegenwart gesehen hätte, doch in der LIEBE zum GANZEN, und damit zur ganzen Wahrheit, lässt sich nur die Gegenwart klären … um Platz zu schaffen für einen neuen Augenblick.

In der Änderung des Kontextes der jeweiligen Gegenwart ändert sich auch die Emotionalität der Betrachtung und damit das vergangene Bild. Erst im aufrichtigen Gefühl ehrlich zu sich selbst zu sein verschwindet die beziehungskappende Emotion und das Bild kommt dem Wesentlichen näher. Die Gemeinschaft der Menschen wird zunehmend zu Gesellschaften mit immer mehr verschiedenen Blickwinkeln. Die Problematisierung wird immer verfahrener, immer mehr entfremdet vom Wesentlichen, vom eigentlichen PROBLEM … und so wie jedes Problem im Laufe der Problematisierung die Energie realisiert, die zu seiner Lösung führt, so realisiert auch das PROBLEM die Energie, aus der die Problematisierung genährt wird, inklusive der Bewusstwerdung des PROBLEMS und des Lösungsweges … so wie jede Krankheit auch das Potenzial zur Heilung in sich trägt, solange das Wesen des Lebens Teil jeder Gegenwart bleiben kann. PHI eben. Woher sonst kommt die Energie mit der wir EINEN emsig eine immer größer werdende Schneekugel einen uns immer höher erscheinenden Berg hinaufrollen …

Gruß Guido

PS: Trotz meiner “vergangenen“ Ankündigung keine weiteren Artikel meinerseits mehr als notwendig zu erachten, war es mir ein Bedürfnis, aufgrund der zahlreichen, sehr stimmigen Kommentare der letzten zwei Wochen, den Versuch zu unternehmen irgendwie bildhaft werden zu lassen, was es mit dem Leben, dem Universum, und dem Rest des GANZEN auf sich hat. Die beiden letzten Grafiken bringen es, meiner Meinung nach, mehr auf den Punkt, als Worte allein es vermögen …

Mein Dank geht erneut an Andreas OttigerAmmann für die Bereitstellung der Originalgrafiken, die ich an das Thema angepasst habe.

http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html
http://www.gemeinsaminstal.de

  1. Juli 7, 2014 um 2:57 am

    Schaut man sich das Wort „Geschichte“ – genauer – an, erkennt man darin „Schicht“; und man könnte sich fragen: Warum?

    Um was für (eine) „Schicht“ oder (mehrere) „Schichten“ handelt es sich dabei?

    Ist die Geschichte des Universums, der Erde, der Menschheit usw. eine Ge-schichte im Sinne von Legende / Sage / Märchen / Bibelgeschichten, die typischerweise (mindestens) ZWEI Schichten / Ebenen / Dimensionen haben?

    ERSTENS: Die „oberflächliche“, wörtlich dargestellte, „Handlungs-Schicht“
    und
    ZWEITENS: Die „zwischen den Zeilen“ zu lesende, symbolische, metaphysische, Schicht – das Unbewußte / höhere Bewußtsein betreffend.

    Ist die – „historische“ – Geschichte in Wahrheit (auch) (nur) Ausdruck einer Bewußtseins-Vorstellung? Einer Imagination?
    Wobei sich die Frage stellte: Wer stellt sich das vor? Welches schöpferische Bewußtsein erschafft diese Manifestation?

    Ist es das „kollektive UNBEWUSSTE“ der zivilisierten Gesellschaft? Sind die Kriege und Bürgerkriege, Gewaltherrschaften und Massaker, Genozide und (Massen-)Suizide das Werk der ins Unbewußte verdrängten Probleme, Konflikte, Traumata, Entbehrungen (Deprivation) der Menschen der kranken zivilisierten Gesellschaft?

    Wenn man, wie ich, Symptome als Zeichen versteht, ist es so.
    Was im materiellen Äußeren geschieht, wurde zuvor auf der Ebene des schöpferischen Bewußtseins erschaffen – bewußt oder unbewußt. Und bei neurotischen – psychisch gestörten, seelisch beeinträchtigten – Menschen bekommt das Erschaffene die Tönung der im Unbewußten gespeicherten unerlösten Probleme.

    Rüdiger Dahlke bestätigt mit dem Titel seines Buches „Krankheit als Symbol“ diese Sicht.
    Symptome sind WEISE SPRECHENDE Zeichen, die uns mitteilen wollen, was im Unbewußten noch zu klären, zu ordnen, zu richten, zu heilen, ist.

    Das können wir nur, wenn wir uns dem Unbewußten – mutig – zuwenden uns bereit sind, die unbequeme / bittere Wahrheit anzunehmen / anzuerkennen – und mit der Kraft der Liebe, die wir „dahinter“, in der Seele / ALS Seele, sind, zu ertragen und zu heilen. Grundlegend. Für immer. Und uns mit Hilfe dieser göttlichen Kraft erlösen – von dem „Bösen“, dem „Übel“.

    Herzlichen Gruß!

    • Juli 7, 2014 um 10:19 pm

      Ge-Schicht-e … Hi-Story … wie die Jahresringe eines Baumes sammeln sich im Laufe der Zeit Schichten und allerlei Geschichten an … unter dem Einfluss dessen, was notwendig ist, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, den Baum des Lebens bis zu seiner vollen Größe auszubilden.

      Geschichte als noch nicht tauglicher “Ballast“ um mit dem Wesen des Lebens in Einklang gebracht werden zu können, jedoch immerzu unbewusst zugegen und auf seine Zeit wartend letztendlich doch noch HARMONISIERT werden zu können. Darüber hinaus wartet der Kosmos selbst, als Unterbewusstsein allen Lebens, auf seine HARMONISIERUNG mit dem Wesen des Lebens, was letztendlich der Heilung der realisierten Krankheit entspricht.

      Vergangen wird, was in der Gegenwart, im Augenblick, nicht mit dem Wesen des Lebens vereinbar scheint. Die scheinbare Komplexität der Gegenwart ist dabei das Unvermögen Vergangenes in Einklang mit dem Wesen(tlichen) zu bringen. Somit erscheint als Quadratur des Kreises, was von Natur aus aber möglich ist …

      Vielen Dank und Gruß zurück
      Guido

      • Juli 7, 2014 um 11:09 pm

        „Vergangen wird, …“:

        Hä?

        ***

        „Darüber hinaus wartet der Kosmos selbst, als Unterbewusstsein allen Lebens, auf seine HARMONISIERUNG mit dem Wesen des Lebens, „:

        Da scheint mir ein Denkfehler drin zu stecken.
        Disharmonie ist nur im entfremdeten ZIVILISIERTEN Menschen, nicht im Menschen generell. Und das „Unterbewußtsein“ / „Unbewußte“ / „Höhere / wahre Selbst“, die FEINstoffliche Seins- / Bewußtseins-Ebene ist von der Grundsubstanz her immer gesund und harmonisch und frei von Mängeln. DemMenschen mag es noch so schlecht gehen: Sein Seelen-Same wie auch das universelle göttliche (Bewußt-)Sein bleibt davon unbeeinträchtigt.

        Herzlichen Gruß!

        • Juli 8, 2014 um 12:15 am

          “Vergangen wird, … “

          Ich gestehe, ich liebe diese Wortbasteleien … vor allem, wenn etwas mit möglichst wenig Worten auf den Punkt gebracht werden kann. Das “Hä?“ scheint ein Exformationsproblem zu sein.

          Bezüglich des Kosmos:

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/mistkaefer-orientieren-sich-an-der-milchstrasse-a-879525.html

          Der Einfluss der Zivilisation auf ALLES Leben wird ja immer deutlicher, dabei steuern wir EINEN das Bild des Kosmos bei, während die ANDEREN die natürliche Ordnung der Bildkomponenten zur Verfügung stellen, eben, weil alles Leben EIN Bewusstsein, immerzu fragmentierter, verkörpert. Der Kosmos ist die Tiefe der Problematisierung des PROBLEMS … und das Potenzial des Lösungsweges.

          Gruß Guido

          • Juli 8, 2014 um 12:52 am

            ”Vergangen wird, … ”

            „Ich gestehe, ich liebe diese Wortbasteleien“:

            Damit, daß DU sie liebst, ist noch nicht bewirkt, daß andere, die in deinem Bewußtsein nicht zu hause sind, sie auch verstehen.
            Das „riecht“ nach übersteigerter Selbstverliebtheit bei gleichzeitiger Unterbelichtung des Empfindends für die Bedürfnisse anderer.

            Herzlichen Gruß!

          • Juli 8, 2014 um 10:41 am

            Was einen nicht davon abhalten sollte mit eigenen Möglichkeiten ein Gefühl dafür zu entwickeln, was ein anderer mit seinen Worten auszudrücken versucht, anstatt sich darauf zu verlassen alles vorgekaut und für genießbar befunden serviert zu bekommen … zumal “Vergangen wird, …“ verständlich ist, wenn man diese zwei Worte in den Kontext des zuvor von mir Geschriebenen setzt, was aber wieder Eigeninitiative, Mühe, Zeit und Bereitschaft zum Verständnis seitens des Lesers voraussetzt.

            Gruß Guido

  2. Juli 7, 2014 um 8:23 am

    Ich versuche mal in meinen einfachen Worte zusammen zu fassen:

    Meinst Du, dass unsere Geschichte sich mit jedem Augenblick unseren neuen, kollektiven Erkenntnissen (morphogenetisches Feld, Akascha-Chronik, Kontinuum, oder wie immer man das nennt) anpasst, also auch das Niedergeschriebene sich wandelt?

    • Juli 7, 2014 um 10:55 pm

      Chattison hat es treffend beschrieben. Marian brachte die Tage das Beispiel jener Höhle, in der die Felszeichnungen entdeckt wurden, und beschrieb diesen Fund als Fakt. Einmal niedergeschrieben, oder auf anderem Wege beständig vermittelbar und damit verifizierbar, dient das so Erfasste als Ordnungsanker im Informationsfluss des GANZEN. Ein Anker, den jedoch nur wir EINEN benötigen. Ein Anker, der nur so lange halten kann, wie die Verkettung des Ankers nicht in Frage gestellt wird. Die Geschichte als Gesamtbild ändert sich daher in der Tat fortwährend, allein schon dadurch bedingt, dass derart viele (Rettungs)Boote vor Anker liegen, dass ein Einzelner nicht alle Boote ( Interpretationsversuche ) im Auge behalten kann. Je mehr Wind ( Unordnung ) zudem aufkommt, desto eher reißen Verkettungen und umso mehr schwimmen jene Boote davon, deren Ketten längst gerissen sind, die sich aber, bei oberflächlicher Betrachtung des Gesamtbildes, kaum vom Fleck bewegt haben, zumindest erschien es ohne Wind so. Manche Position eines Bootes ist nur noch eine Erinnerung und mancher Ankerplatz ist zur Gewohnheit geworden, auch wenn dort längst kein Boot mehr liegt.

      Ein Vergleich mit einem Eintrag bei WIKIPEDIA verdeutlicht es auf anderem Wege.
      Irgendwer schreibt die ersten paar Zeilen zu einem neuen Begriff und gibt ihn für weitere Bearbeitungen frei. Jemand, der nach diesem Begriff sucht, sieht immer nur den gegenwärtigen Zustand des Eintrags. Haben schließlich 100 Autoren an der Aktualisierung des Eintrags gearbeitet, erhält der Suchende immer noch den augenblicklichen Stand der Dinge, der aber alle 101 Aktualisierungen beinhaltet, inklusive des eigentlichen Ursprungs, der eigentlichen Intention. Der ursprüngliche Autor ist derjenige, der mit einem Ereignis Geschichte schrieb, alle anderen, die folgen, sind diejenigen, die dieses Ereignis mit ihren Worten beschreiben. Mit jeder weiteren Bearbeitung gehen ursprüngliche Informationen verloren, gewinnen dafür aber an reichlich Daten. Die eigentliche Ursache des Ereignisses, der Kontext, verblasst mehr und mehr und Verbindungen zum Ursprünglichen werden durch Erinnerungen und Erwartungen ersetzt.

      Das Niedergeschriebene, selbst wenn es als Fakt feststeht, irgendwo in einem Buch verfasst ist, und immer so bleibt, egal, wie oft man das Buch auch zu- und wieder aufklappt, ist eine Sache. Eine ganz andere Sache ist der Kontext, aus dem heraus die Augen auf das Niedergeschriebene gerichtet werden … und so zu einer anderen Interpretation führen müssen, da dem Leser nicht der Kontext des Schreibers zur Verfügung steht.

      “Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn“, sagte der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges … wer will da noch wissen, was in der Geschichte ursprünglich geschehen ist, fügt man dem noch hinzu, was Chattison über das Gehirn anmerkte …

      Gruß Guido

  3. Juli 7, 2014 um 9:00 am

    Schönes Beispiel, wie sich Geschichte ver(?)formt?

    Im 107. Stockwerk des New Yorker World Trade Center bezieht die erlesene Arbeitsgruppe ein Büro der Firma Cantor Fitzgerald. Nur wenige Tage nach den Anschlägen des 11. September 2001 erfolgt Barnetts Versetzung ins Pentagon, als Berater für Strategiefragen im Büro von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld.

    Die Gründung dieser von einer amerikanischen Privatbank vorgeschlagenen und geleiteten In­ter­es­sens­gemeinschaft von Hochfinanz, Politik und des militärisch-industriellen Komple­xes, ist als Bestätigung für die allen Eingeweihten seit einhundert Jahren ohnehin bekannte Tat­sa­che anzusehen, daß Amerika stets von der Wall Street geführt wurde. Was bisher jedoch im Verbor­genen geschah, ist jetzt für alle sichtbar: Die Machtergreifung der Privatfirma “Pentagon & Wall Street” in den USA.

    Seine Sicht über den Ablauf der jüngeren Zeitgeschichte verrät er uns auf S.29:

    “Die beiden Weltkriege, im Zusammenwirken mit dem selbstzerstörerischen wirtschaftlichen Nationalis­mus der 30er Jahre, machten alle Erfolge zunichte, die bereits seit 1870 auf dem Wege zur ersten Globalisierung der Welt erreicht worden waren. Nach 1945 beschlossen die USA die Errichtung einer neuen globalen Weltordnung und schritten deshalb zur Umsetzung der Glo­balisierungsphase II…“

    Fundstelle: DER LETZTE AKT – Die Kriegserklärung der Globalisierer an alle Völker der Welt

    • chattison
      Juli 7, 2014 um 10:52 am

      Thomas Barnett ist ein unglückliches Beispiel, weil dieser Schwachmat sich nachweislich schwer geirrt hat und in schier unerträglicher Simplifizierung der Fakten seine „Weisheiten“ zum besten gibt!

      Man sollte vielleicht unterscheiden zwischen der gefälschten Geschichtsschreibung a la 9/11-hoax und der eigentlich nicht fälschbaren Historie, da es diese so gar nicht gibt, sondern diese eben lediglich jeweils aktueller Ausdruck der Interpretation ist, welcher in das aktuelle Jetzt einfließt und durch Rückkopplungseffekte (s.o.) die Wahrnehmung der vergangenen Jetzt-Zustände verändert und es dadurch so aussieht, als würde man in der Lage sein, die Vergangenheit als festgeschriebenen Ablauf von Jetzten begreifen können!?

      Dem ist aber wohl nicht so.

      Wer das für müßigen Nonsense hält, der soll sich doch nur einmal mit der Problematik der Zeugerinnerung auseinander setzen (wo klar bewiesen wurde, dass „Vergangenheit“ induziert und manipuliert werden kann!), der persönlichen Erinnerung über seine eigene Vergangenheit (wo es ebenfalls sehr überzeugende Experimente und Belege dafür gibt, dass die eigene „erinnerte“ Historie ein äußerst fragiles und daher fragwürdiges Zeugnis ablegt – immerhin gelingt es problemlos sogar Ereignisse erinnerungsfähig zu machen, die nie statt gefunden haben konnten! – vgl. hierzu auch Filme wie „Identität“ oder „Identity report“!) – von Hypnose und vergleichbaren Effekten mal ganz zu schweigen.

      Es kann also gut sein, dass eines der „zukünftigen“ Jetzte in tuto eine gänzlich andere Geschichte bereit hält als sie uns heute erinnerlich wäre^^

      Abgesehen von der jeweiligen Warscheinlichkeit der einzelnen Thesen zum Thema – eines ist zweifelsfrei klar ersichtlich:
      Die Welt ist keineswegs das, wofür sie gehalten wird und doch eben genau das!^^

      Fazit:
      „Schuster, bleib bei Deinem Leisten“ und „Gehirn, leiste weiter das Schustern von Bleiben“

  4. chattison
    Juli 7, 2014 um 9:37 am

    Wenn man sich das Jetzt als eine Art Feedbackschleife vorstellte, in der jedes Jetzt einfließt in das nächste (Fraktalprinzip mal wieder), so wäre zu erklären, dass es keine „echte“ Vergangenheit gibt, eben nur das Jetzt, das sich aber ständig wandelt und mit jeder Veränderung (sei es Handlung, Sichtweise, Interpretation etc.) auch „rückwirkend“ die „vergangenen“ Jetzte verändern könnte durch die Interpretation des aktuellen Jetzt (wobei sich Interpretationen ja offensichtlich verändern können und mit ihnen das Bild der Vergangenheit – siehe aktuell die Diskussion über Dinosaurier, die jetzt doch statt kaltblütig warmblütig gewesen sein sollen und statt echsenhaft eher Vögeln mit Flaumgefieder geähnelt haben sollen! Es ist keineswegs auszuschließen, dass ein solches Jetzt-Fraktal in der Lage wäre, sozusagen die relikthaften Belege „nach Wunsch“ zu erzeugen, wodurch sich eine vermutete Vergangenheit als „historisch“ erweisen würde, obwohl sich nur das Jetzt der aktuellen Interpretationsform angepasst hat, die ja auch durch uns mit beeinflusst wird!), was wiederum in die Rückspiegelung in das aktuelle Jetzt das nächste beeinflusst, welches wiederum auf das gerade aktuelle, demnächst vergangene Jetzt, rückwirkend ebenfalls einwirkte, so dass man sich insofern auch der Zukunft erinnern könnte, weil die Zukunft dann nichts anderes wäre als eine Feedbackschleife, die insofern bekannt sein könnte als das Prinzip ihrer Erzeugung ja bereits bekannt ist und durch Einspeisung dieses bereits Bekannten die Zukunft (also die kommenden fraktalen Iterationszyklen) maßgeblich bestimmte (was einer selffulfilling prophecy sehr nahe käme)…wenn das denn alles wahr wäre.^^

    • federleichtes
      Juli 7, 2014 um 1:03 pm

      Hab‘ leider jetzt nur Zeit für einige kurze Sätzchen.

      Die Vergangenheit ist unbekannt (das Unbewusste). Und Mensch das Phänomen, das Unbekannte darzustellen. Ohne zu wissen, was er darstellt. Er liefert quasi nicht-interpretierbare Daten als Verhalten (dazu gehört auch Geplapper und Geschnatter).

      Wenn durch Leben die Vergangenheit erst plausibilisierbar erscheint geschieht unabhängig von der Plausibilisierung eine zunehmende Annäherung, das Vergangene darzustellen. Wenn also Leben der Spaten ist, um eine feindselige Vergangenheit frei zu legen, …

      Interessant für mich der Gedanke, dass das, was wir uns als Zukunft denken, das Jetzt genauso bestimmt, wie die Vergangenheit. Und wenn Leben weiß, was es will, kann es uns auch das Ziel formulieren. Und natürlich einen Weg dorthin „beschreiben“.

      „…wenn das denn alles wahr wäre.^^ “

      Einiges, was Leben ist, kann nicht denkbar sein. Weil es nicht nur verrückt klingt, sondern etwas verrücken würde, was nicht (relativ) verrückbar sein darf.

      Gruß
      Wolfgang

    • Juli 7, 2014 um 11:12 pm

      Ein Computerprogramm, welches ein Fraktal mittels Rekursion ( Wiederaufruf ein und der selben Funktion mit jeweils aktualisiertem Wert des vorherigen Durchlaufs der Funktion ) auf den Bildschirm zaubert, kann dieses nur solange durchführen, wie Platz im Speicher ist. Das Programm kümmert sich nicht um die zur Verfügung stehende Energie, die den Computer betreibt, so dass das Programm überhaupt erst laufen kann. Die Vermutung, die Realität sei ein solches Programm, eine Art Algorithmus, liegt nahe, liegt aber in WIrklichkeit voll daneben, eben, weil die Energie im Falle des Computers keine Rolle spielt, sondern das Programm als Wesentlich für das Fraktal angesehen wird. Das Leben als Ganzes kann das Hier und Jetzt nur hervorbringen, weil die Energie, die das PROBLEM mit sich bringt, wesentlich für den Lösungsweg ist, welcher sich als Fraktal ALL-GEGENWÄRTIG realisiert. Das Leben spult kein Programm ab, sondern es ist der Lösungsweg, der sich aus der Energie ergibt, die das zu lösende PROBLEM mit sich bringt.

      Wahr oder nicht … egal, aber mal sehen, wohin diese Zeilen das Wasser auf dem Weg ins Tal führen …

      Gruß Guido

  5. Juli 7, 2014 um 3:07 pm

    Nochmals passend ein Artikelausschnitt:

    Die Anthropologen haben es erklärt und die Ökonomen haben immer noch nicht zugehört, sondern weiter dieselben Sachen gesagt. Anthropologen haben ein hübsches Wort für dieses Phänomen, sie nennen es einen Mythos. Geschichten über etwas, das lange in der Vergangenheit liegt und etwas Fundamentales über das menschliche Wesen und die Beziehungen der Menschen zueinander erzählt, diese Art von Geschichten sind Mythen und jede Art von Gesellschaft hat sie. Und da Wirtschaft ein so wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft ist, gibt es diese Gründungsgeschichte, ein „Es war einmal“ über die Wirtschaftsindividuen in diesem Dorf, es ist der Gründungsmythos unserer Zivilisation.

    Fundstelle: Interview mit David Graeber – „Kapitalismus loswerden“

    • Juli 7, 2014 um 11:47 pm

      Was er im Interview sagt, passt zu vielem, was wir hier im Blog betrachtet haben … alles “Gut“ … bis der Schluss kam:

      “Ich bin tatsächlich ziemlich in Technik vernarrt und glaube, dass Kapitalismus einen Bruch im technologischen Fortschritt verursacht hat, er hat uns abgehalten, den Weltraum weiter zu erkunden oder all die großartigen Spielsachen zu erfinden, die wir jetzt schon haben sollten, wie das Hover-Board zum Beispiel, die Mond-Basis.“

      Nun, die Bewusstwerdung des Wesens des Lebens geschieht in der Tat nicht über Nacht … und technologischer Fortschritt kann mit wahrem Fortschritt nicht Schritt halten …

      Gruß Guido

  6. chattison
    Juli 7, 2014 um 4:07 pm

    @federleichtes

    „Interessant für mich der Gedanke, dass das, was wir uns als Zukunft denken, das Jetzt genauso bestimmt, wie die Vergangenheit.“

    Der Mensch projeziert aus der Vergangenheit in die Zukunft.
    Das so erwartungsbeladene Zukunftsbild ist die Matrix des gegenwärtigen Handelns.
    So gesehen hat also die Zukunft bereits in die Vergangenheit (die jetzige Gegenwart als zukünftige Vergangenheit gedacht) gewirkt!

    Umgekehrt ist die Gegenwart eine ehemalige Zukunft, erschaffen aus vergangenen Gegenwarten mit vergleichbaren Mechanismen (Vergangenheit wird in die damalige Zukunft, also unsere aktuelle Gegenwart projeziert und formte diese so mit!).

    Wir hier formen wiederum die Vergangenheit insofern, als wir durch unsere Wahrnehmung und Interpretation des Vergangenen (eigentlich: Erinnerungen – nicht mehr!) diese Gestalt annehmen lassen, eine Art Contrajektion der ehemaligen Projektion.

    Ein bisschen verwirrend, ich weiß, aber im Grunde nur dies:

    Zeit ist ein Produkt von Erinnerungen.
    Eine Erinnerung ist ein statt gefunden habendes Erinnern.
    Ein Erinnern ist in Wahrheit nichts anderes als eine Gedächtnisaktion.
    Gedächtnis ist zu denken, dass erneut Gedachtes mit bereits Gedachtem durch reine Ähnlichkeit bereits identisch sei und somit eine substantielle Wahrheit verkörpere, wo doch rein virtuell nur ein Neuronenflimmern sich selbst bespiegelt und (ähnlich wie bei dem Mantragedanken) durch reine Wiederholung etwas wahr zu sein scheint, weil es im Wiedererkennen selbstähnlich gedacht und somit „bestätigt“ wurde, nach dem Motto: Ja genau, da war doch mal was…?!
    In Wirklichkeit hört sich das Gehirn nur selbst beim Denken zu und hält sein eigenes Echo für eine Bestätigung des Gedachten.
    Ein Spiegelbild eines Spiegels bestätigt sich was genau? – die Existenz von Spiegelungen, sonst nichts.
    Man denke sich das Gehirn einfach als Kugelspiegel, dann wird die These runder^^

    Ein Blinder läuft genauso gegen einen Baum wie ein Sehender, wenn er nicht aufpasst.
    Der Baum ist also existent, auch wenn er nicht vorher wahrgenommen wurde, denn warum sollte sich ein Blinder einen Zusammenstoß mit einem Baum zurecht denken, das wäre ziemlich sinnlos, zumal er den Baum noch nicht mal zu kennen braucht oder auch nur die Idee eines Baumes braucht, um trotzdem spürbar dagegen zu rumpeln.

    Es gibt also so etwas wie Existenz außerhalb des eigenen Gehirns, soviel darf man wohl zurecht vermuten^^
    Die Frage, die sich da erhebt ist aber eine andere:
    Hat ein Baum ein Gedächtnis von sich selbst?
    Hat er also tatsächlich eine Vergangenheit für sich oder nur für uns?
    Und falls dies so sein sollte – wessen Realität ist da nun gewichtiger, echter, richtiger – die des Baumes, der möglicherwiese keine Vergangenheit kennt oder beansprucht oder unsere???
    Existiert also auch Vergangenheit nur für uns und wegen uns?
    Ist unsere menschliche Vergangenheit also möglicherweise nichts anderes als ein Lückenfüller für die vielen Gegenwarten (z.B. die des Baumes), die wir sonst nicht erfassen, begründen könnten?

    Ist also Vergangenheit ein Begründungskonzept das Zeit erzeugt, weil unsere neuronale Informationsverarbeitung ohne dieses „Ablagesystem“ einen stack-overflow der Gegenwartspuffer erleiden würde mit entsprechendem Kurzschluss?^^

    Nochmal anders:
    Ist unser Zeitkonzept der Tatsache geschuldet, dass wir einfach zuviel wahrnehmen und verarbeiten, zur Orientierung in Korrelation setzen wollen/müssen?

    Man nehme einen Pentium I-Prozessor-gestützten PC mit onboard-Graphik-Chip und einen Quadcoreprozessor i7-PC der neuesten Generation mit einer Graphikkarte mit eigenen Gigaspeichern.
    Dann rufe man aus dem Internet ein mehrere Megabyte großes Bild auf.
    Was passiert?
    Während der Pentium I Zeile für Zeile das Bild minutenlang aufbaut, ist es bei dem Quadcore direkt präsent.
    Bei dem Pentium I hat das Bild eine Vergangenheit, nämlich die seiner Entstehung.
    Bei dem Quadcore i7 – sozusagen keine.
    Das nur so als bildhaftes Beispiel für die Grundidee, die dahinter steckt.

    • Juli 7, 2014 um 11:57 pm

      Das Beispiel mit dem Blinden und dem Baum hat ‚was. Der Baum, als Verkörperung des fragmentierten Gesamtbewusstseins, behält seine Form und seine Verortung ja nicht vom Baum allein. Sehende Menschen sind es gewohnt den Baum dort stehen zu sehen, je öfter sie ihm begegnen. Sie erwarten ihn somit an Ort und Stelle. Andere Lebewesen sind abhängig von diesem Baum und tragen ihre Details zum Baum in der Realität bei. Ein Blinder, der neu in der Stadt ist und den Baum nicht kennt, rennt somit vor eine Erwartung, die durch andere verkörperte Fragmente des Gesamtbewusstseins, konkret, sprich, realisiert wird. Wofür das Gesamtbewusstsein, fragmentiert in alle möglichen Lebensformen, es zulässt, dass ein Fragment seiner “selbst“ vor ein anderes Fragment läuft … mmh … mal schauen …

      Gruß Guido

    • federleichtes
      Juli 8, 2014 um 4:28 am

      „Zeit ist ein Produkt von Erinnerungen.“

      Und anders rum:
      Wenn Erinnerungen ein Produkt der Zeit sind?

      „Eine Erinnerung ist ein statt gefunden habendes Erinnern.“

      Sollte man meinen. Aber was, wenn im menschlichen „Gedächtnis“ Daten gespeichert sind, die Menschen niemals selber erlebt haben? Dann wäre diese Aussage:

      „Ein Erinnern ist in Wahrheit nichts anderes als eine Gedächtnisaktion.“

      falsch – wenn wir Gedächtnis(-inhalt) das nennen, was allein diese Menschheit SELBER erlebte. Ich stelle die Frage erneut:
      Woher kommen die feindseligen Informationen (im Unbewusstsein) des Menschen?

      Folgender Gedanke
      Die Bibel ist ein komplexes Werk (Mann, Mann, Mann), eine Sammlung wirrer Geschichten, als Leitfaden gedacht, um einen Gott lieben zu lernen. Verfasser: „Gott“. (Verteufelt die Versuchung, und liefert sie per Glauben als Leimrute. Grandios, der folgende Wahnsinn folgerichtig.)
      Was mich stutzig macht, warum lang und breit und lang und länger über den kleinsten Krümel an Arsch und Bart der Propheten lamentiert wird, und über den Kern des Problems (der Feindseligkeit) nur in der Genesis ein paar Wörtchen verloren werden. Wörtchen, die Vergangenes eher verschleiern als erklären.

      Ich stelle mal eine Hypothese auf:
      Es gab eine Zeit A, Paradies, konfliktfrei, als Liebe noch nicht bedeutete, rammeln, bis der Arzt kommt.
      Es folgte eine Zeit (B) der Erkenntnis, genauer eine Epoche des Erkenntnisgewinns: Geist erfand ein System, um an Energie zu kommen für die materielle Umsetzung seiner Schöpfungen – zu Lasten derer, die Besitzer der Energie waren. Das war feindselig.
      Es folgte der Start einer Zeit C. Der Mensch wurde konfiguriert. Beschrieben als Fluch. Aber der Fluch war nicht die Erfindung eines Lieben Gottvaters, sondern das informative und systemische Produkt der Feindseligkeit.

      Adam und Eva also Namen als Metaphern für Geist und Täter-Absicht einerseits, und andererseits für pulsierende Energie und Opfer-Wirkung?

      Wir denken in der C-Zeit, logisch. Aber wir handeln in der B-Zeit. Und wir können glauben an die A-Zeit, weil der Erinnerungs-Funken (Wesen-Ich?) an diese Zeit nicht verloren ging. Was wir nicht denken brauchen ist das Konstrukt einer D-Zeit. Das entsteht ja durch Leben als Bewusstheit, insbesondere über Systematik und Methodik des Energieraubs.

      Gerade dachte ich an einen Erfahrungshorizont und einen Erwartungshorizont. Und stellte mir vor, der Erwartungshorizont entstand in der Vergangenheit, und der Erfahrungshorizont in der Zukunft. Wenn das stimmen würde, brauchte man im Grunde auf Erfahrungen nicht mehr warten, weil eine in der Vergangenheit „gedachte“ Zukunft auf uns zu kommt. So ähnlich.

      Glückwunsch in die Runde für sehr flottes Unterwegssein.

      Gruß
      Wolfgang

      • Juli 8, 2014 um 9:13 am

        Die Bibel ist ein komplexes Werk, das die Entstehung eines Traumas beschreibt und von traumatisierten Menschen geschrieben bzw. zusammengestellt wurde.

        Die Bibel beschreibt meiner Ansicht nach das Trauma sozusagen von innen (=als erlebte Geschichte) heraus. Psychologie und Historie fallen dabei in eins. Es ist eine Sammlung wirrer Geschichten, weil ein Trauma automatisch Dekohärenz nach sich zieht. Die Wirrheit ist Ausdruck des
        Traumas.
        Für einen traumatisierten Geist sind Teile seiner Geschichte nicht zugänglich, deshalb ist er verwirrt und die Geschichten, die er erzählt, sind entsprechend wirr.

        Ein traumatisierter Geist hält sich oft an scheinbaren Nebensächlichkeiten (den Krümeln am Arsch des Propheten) auf, weil er sich mit dem Hauptthema aufgrund des Traumas nicht auseinandersetzen kann.
        Ein traumatisierter Geist versucht zu verschleiern und verrät sich gerade dadurch.
        Ein traumatisierter Geist fühlt sich von allem anderen abgeschlossen. Er ist isoliert. Adam und Eva fühlen sich isoliert, deshalb erscheinen sie von ihrem Standpunkt aus als Einzige und Erstgeschaffene. Es gibt aber durchaus Andere, wie die Heirat von Kain beweist. Der traumatisierte Geist kann die Anderen nur nicht mehr wahrnehmen. Auch das ist typisch.

        Allmacht kann nur existieren, wenn dem Ohnmacht gegenübersteht. Gott der Allmächtige kann nur existieren, wenn ihm Mensch der Ohnmächtige gegenübersteht.

        Ein Trauma besteht doch gerade darin, dass das Kohärenzgefühl in einem traumatisierten Geist einerseits als Allmacht, andererseits als Ohnmacht erscheint. Es ist der traumatisierte Geist selber, der sich einerseits als Gott den Allmächtigen, andererseits als Menschlein das Ohnmächtige fantasiert.

      • Juli 10, 2014 um 4:19 am

        „Aber was, wenn im menschlichen “Gedächtnis Daten gespeichert sind, die Menschen niemals selber erlebt haben?“:

        Ja, was dann?
        Wir Menschen sind – eben – in Wahrheit anders, als die große Mehrheit der zivilisierten Menschen denkt. Weil diese Mehrheit von der Wahrheit / Wirklichkeit entfremdet ist; innerlich abgetrennt; nicht verbunden, nicht „angeschlossen“ (an das universelle Netzwerk).

        Was die typischen zivilisierten – (selbst-)entfremdeten – Menschen regelhaft wahrnehmen, ist nur EIN Teil der Wirklichkeit: Der bewirkte Teil. Den (be-)wirkenden Teil können sie unter dem Einfluß der Entfremdung / Abtrennung – normalerweise – nicht wahrnehmen. In besonderen Situationen / Phasen aber DOCH. Das führt meistens dazu, daß von Wahn / Halluzinationen / psychischer Krise / Krankheit gesprochen wird und nicht von einer „anderen Wirklichkeit(sebene)“.

        Aus dieser anderen Wirklichkeits-Ebene kann der Mensch ebenso Informationen „empfangen“ bzw. „wahrnehmen“ bzw. als „Eingebung“ / „Intuition“ / „Vision“ erleben. Allerdings sind die Informationen aus der anderen Wirklichkeits-‚Ebene, aus dem „Unbewußten“ (des Individuums oder des Universums) nicht RATIONAL, sondern SYMBOLISCH. Symbol-Sprache ist die Sprache des Unbewußten, der Träume, Visionen, Legenden, Sagen, Märchen und Bibelgeschichten – ebenso wie die Sprache der Natur / Schöpfung.
        Was sagt uns z.B. der Werdegang des Schmetterlings, die Metamorphose?
        Ich sehe den – symbolischen – Hinweis auf die geistig-seelische Transformation des Menschen zu seinem WAHREN Sein.

        Wenn der Mensch sich in der Transformation zum göttlichen (Bewußt-)Sein aufschwingt, wird nicht mehr sauber zu trennen sein, welches Wissen aus der irdischen Ebene stammt und welches Wissen aus der göttlichen (Weisheit). Aber wozu auch trennen (wollen)?

        Will vielleicht irgendjemand unterscheiden / trennen wollen, wieviel seiner Aktivität beim Kaffee-umrühren aus dem „Unbewußten“ stammt und wieviel aus dem Bewußten? Ähnliches gibt es auch bei komplexeren Tätigkeiten. Laufen zum Beispiel. Oder Radfahren. Steuern wir dabei alle Muskeln einzeln bewußt an? Überwachen wir bewußt unser Gleichgewicht dabei? Nein, nein, nein! Das macht kein Mensch!

        Gelernte Abläufe / Routinen werden zur Entlastung der bewußten Steuerung ins Unbewußte verlagert.
        Und wer mit dem Unbewußten / „Höheren / wahren Selbst“, dem göttlichen Bewußtsein im Menschen, verbunden ist, wird in allen möglichen Angelegenheiten von dort unterstützt.

        Herzlichen Gruß!

  7. Juli 8, 2014 um 8:38 am

    „Immer noch war es so, dass der Innere Kern das anerkannte Zentrum war und alle Ringe zur Peripherie gerechnet wurden, wiewohl die explosionsartig zunehmende Zahl der Entdeckungen, Erfindungen und gesellschaftlichen Umbrüche in den äußeren Ringen die Stadt bis in den Kern hinein umgestaltet hatten, dem Grundgesetz folgend, dass bei jedem Schritt in die Zukunft die Vergangenheit unweigerlich mit verändert wird.“ (Jezreel, S.31)

    Lieber Guido,

    allmählich verdichtet sich mein Verdacht, dass das, was Du sachlich-theoretisch beschreibst, Ähnlichkeit hat mit dem, was ich in Romanform einzufassen versuchte.

    Es gibt in diesem Roman eine im Kern gespaltene Stadt, die wie ein Krebsgeschwür wuchert und einerseits von Wissenschaftlern/Medizinern, andererseits von Religiösen/Gläubigen beherrscht wird. Diese Stadt hat eine Zeit-Raum-Struktur in Form von Ringen (=Jahrhunderten) ausgebildet. Die Stadt steht als Symbol für das begriffliche Denken, für das kollektive Gedächtnis der Menschheit bzw. für das, was wir normalerweise als unser „Wachbewusstsein“ bezeichnen. Ich glaube fast, die Stadt und der feindselige Geist könnten dasselbe sein.

    Pflanzen und Tiere gibt es in „der Stadt“ nicht.

    Der Stadt gegenüber stehen die Wälder (die ANDEREN?), deren Hauptmerkmal Kohärenz ist. Die Wälder können von den Menschen in der Stadt nur als Dunkelheit erfahren werden, deshalb fürchten sie sich davor. Die Stadt als kollektives Gedächtnis (der feindselige Geist?) hat ein Eigenleben entwickelt, das die Menschen im „Wachbewusstsein“ (tatsächlich ein Alptraum) inzwischen vollständig beherrscht und permanent versucht, sich durch weiteres Wachstum auch die Wälder einzuverleiben, um so endlich der Furcht Herr zu werden. Es ist dies ein Prozess der Selbstzerstörung.

    Die ANDEREN, von denen einige heimlich aus den Wäldern in die Stadt kommen, versuchen diesen Prozess der Selbstzerstörung aufzuhalten, aus Mitgefühl und dem Wissen, dass alles Eins ist, aber auch, weil sie ihrerseits der Sprache bedürfen, die wiederum nur in der Stadt entwickelt werden kann.

    Beste Grüße
    Marian

  8. Juli 8, 2014 um 12:44 pm

    „Was, wenn im menschlichen „Gedächtnis“ Daten gespeichert sind, die Menschen niemals selber erlebt habten. Woher kommen die feindseligen Informationen im Unbewussten des Menschen?“

    „Menschen“ – was ist damit gemeint? Verschiedene Möglichkeiten:
    a) individuelle Menschen: Wolfgang, Guido, Angela Merkel – Entitäten, die sich als ICH empfinden und an einem bestimmten Tag, der meist nicht länger als 100 Jahre zurückliegt, geboren wurden
    b) alle Menschen, die derzeit auf diesem Planeten leben: 7 Milliarden plus
    c) alle Menschen, die derzeit auf diesem Planeten leben und durch die „Zeit“ hindurch auf diesem Planeten gelebt haben: man geht von ca. 100 Milliarden insgesamt aus.

    Was meinst du nun, wenn Du sagst, „im menschlichen Gedächtnis sind Daten gespeichert, die Menschen niemals erlebt haben“)
    a) Ist im Gedächtnis von Wolfgang etwas gespeichert, was Angela erlebt hat?
    b) Ist im Gedächtnis von Wolfgang etwas gespeichert, was ein Einzelner von den 93 Milliarden Dahingegangenen erlebt hat (Wiedergeburt)?
    c) Ist im Gedächtnis von Wolfgang etwas gespeichert, was die 93 Milliarden (oder zumindest ein Teil der) Dahingegangengen in summa erlebt und nicht verarbeitet haben?

    Jedes individuelle Gehirn fängt irgendwann an, Begriffe zu bilden. Das beginnt mit „Mama“ und „Papa“ und geht mit „Auto“, „Hase“, „Keks“, „Brot“ weiter. Später fängt das Gehirn an, Begriffe in logischen Operationen miteinander zu verknüpfen. „Brot“ und „Keks“ haben etwas miteinander zu tun, unter „Backwaren“ kann man beides zusammenfassen. „Mama“ und „Papa“ haben was Gemeinsames, sind „Familie“, sind aber auch unterschiedlich „Mann“ und „Frau“. Manche Kinder erfinden selber Begriffe, in der Regel sind Begriffe und logische Verknüpfungen aber das, was den Kindern von der Außenwelt (wohlmeinenden Erwachsenen) beigebracht wird. Auf diese Weise wird das Gehirn des Kindes von den älteren Gehirnen (Erwachsenen) strukturiert.
    Das Kind kann die Wirklichkeit nun gar nicht mehr anders erfassen als eben durch diese von den Erwachsenen vorgegebenen Struktur der Sprache. Die Feindseligkeit liegt meiner Ansicht nach in dieser Struktur begraben.

    Weiter kommt hinzu, dass wir den Kindern in unserer Kultur nicht nur die Begriffe, die logischen Verknüpfungen, sondern zugleich auch noch die Wertungen (gut, schlecht, besser, schlechter) mit einimpfen. Wenn ein Kind Matsch in den Mund nimmt, reagiert ein Erwachsener mit „pfui, bäh!“ oder einer entsetzten Grimasse oder indem er das Kind vom Matsch wegzieht und ihm das Mäulchen wäscht. So lernt das Kind, dass Matsch schlecht ist.
    Kinder in unserer Kultur dürfen keine eigenen Erfahrungen plus ihrer persönlichen Bewertung machen, das Ergebnis der Erfahrungen wird in aller Regel durch die Erwachsenen vorweggenommen.

    Außerdem sind ja viele Begriffe und Strukturen vor allem durch unsere Technologie Realität geworden. Eine Konservendose, ein Haus, ein Auto – das ist ja Realität. Durch diese Anschauungen lernt das Kind, dass Essen in Blech und Menschen in Häuser gehören. Sich bewegende Menschen gehören in den Kinderwagen oder ins Auto. Je nachdem, wie das Kind aufwächst, kann es ihm bei entsprechender Prägung sogar unheimlich werden, wenn das Essen nun mal nicht aus der Dose kommt oder Menschen unter freiem Himmel übernachten. Viele Kinder wachsen heute überwiegend in technischen-artifiziellen Strukturen auf und haben entsprechend vor der Natur Angst. Neulich habe ich mal gelesen, dass immer mehr Grundschulkinder Angst vor Käfern haben.

    Dieser Tage habe ich beobachtet, wie sich ein etwas 4jähriges Kind auf dem Markt allein etwa 7 Meter von der Mutter wegbewegt hat. Die Mutter hat fast mit einer Panikattacke reagiert, weil sie für einen kurzen Moment das Kind aus den Augen verloren hat. Das Kind kriegt diese Angst natürlich mit. Auch diese Angst ist eine Realität. Wenn sich für das Kind dieses Erlebnis ein paarmal wiederholt, verinnerlicht es die Angst und wird allein keinen Schritt mehr machen, weil es glaubt, dass ihm dabei was Fürchterliches passieren wird.

    In der Realität und in der Struktur der Sprache sind die nicht-verarbeiteten Traumata aller 100 Milliarden Menschen auf diese Weise irgendwie aufbewahrt. Ich denke, dass die individuellen Traumata von Hans, Fritz und Frieda, so sie von diesen Personen nicht aufgelöst werden, ins kollektive Gedächtnis (möglicherweise den feindseligen Geist) abwandern, wo sie als Realität und Sprache Form annehmen und über die Generationen weitertransportiert werden. „Zeit“ ist in dieser durch Begriffe geprägten Realität und in der Sprache angesiedelt.

    Die 7 Milliarden Menschen, die jetzt gerade auf dem Planeten herumgurken, schleppen nicht nur ihre eigenen, sondern zusätzlich die nicht-aufgelösten Traumata der 93 Milliarden in ihrem Bewusstsein mit herum. Das findet aber alles in der Gleichzeitigkeit, in der Gegenwart statt.

    • Juli 8, 2014 um 7:02 pm

      „Woher kommen die feindseligen Informationen im Unbewussten des Menschen?”:

      Aus der „Kollektiven (Zivilisations-)Neurose“ (KZN), der „Entfremdung“ / „Abtrennung“ / „Sünde“ der großen Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft – die ein abgrenzbarer Teil der „Menschheit“ ist. Nicht ALLE Menschen sind „zivilisiert“ und von daher sind diese auch frei von der KZN. Abgesehen von einer sehr kleinen Minderheit von Menschen, die in der zivilisierten Gesellschaft sozialisiert und mit der KZN infiziert wurden, die aber den Weg der grundlegenden Heilung gefunden haben und gegangen sind.

      ***

      „… sondern zusätzlich die nicht-aufgelösten Traumata der 93 Milliarden in ihrem Bewusstsein mit herum.“:

      Die Menschheit hat lange Zeit OHNE (die / eine) Kollektive Neurose gelebt. Wenn vor dem Ausbruch und der Ausbreitung der KZN vor ca. 15.000 bis evtl. 60.000 Jahren Kinder traumatische Erfahrungen erlebt hatten, wurden diese zeitnah oder spätestens im Prozeß der Initiation grundlegend geheilt – so daß keine traumatische Erfahrung an nachfolgende Generationen weitergegeben wurde.

      Auch HEUTE noch besteht die Möglichkeit der GRUNDLEGENDEN Heilung – durch die Kraft der (reinen, bedingungslosen) Liebe.

      „Liebe heilt!“

      Herzlichen Gruß!

  9. Juli 18, 2014 um 2:29 pm

    Eine immer wieder lesenswerte Seite … Wissenschaft, die mit Wissenskunst gepaart wird … hat einen weiteren lesenswerten Artikel online gestellt, der, indirekt zum Thema der Geschichte passt und in der Gegenwart ändert, was in der Vergangenheit anders gesehen wurde, obwohl wir in der Vergangenheit die damalige Gegenwart anders sahen, oder so 🙂

    http://nautil.us/issue/15/turbulence/fruits-and-vegetables-are-trying-to-kill-you

    “Health doesn’t result solely from the instructions your genome contains, but your relationship with the world.“

    Was mag das nur für die Problematisierung des PROBLEMS und den Lösungsweg, sprich, die Heilung, bedeuten ?

    Gruß Guido

    • Juli 19, 2014 um 1:57 am

      Die „Gene“ verursachen nicht die „Krankheit(en)“. Allenfalls die – verschiedenen – SYMPTOME. Die Gene sind / enthalten „Programme“ für die „Darstellung“ der Symptome, da die Symptome deutbare Hinweise auf den ursächlichen Mangel (im Unbewußten) sind / sein sollen.
      Da sich die Wissenschaft / Schulmedizin mit diesen – tieferen / wahren – Ursachen nicht befaßt, kann sie die Aufgabe der Gene und Symptome selbstverständlich AUCH nicht sinnvoll einordnen.

      Da zeigt sich die Tragik des Verlustes der Ganzheitlichkeit des typischen zivilisierten Menschen – vor allem die Ganzheitlichkeit des LERNENS seit der Kindheit, seit dem ersten ungelösten Konflikt, dem ersten ungeheilten Trauma, dem Verlust des Ur-Vertrauens und dem Beginn der Dominanz der Ego-Angst.
      Der ungelöste Konflikt sitzt wie ein Pfropfen auf der „Schnittstelle“ zur Seele und verhindert jeden weiteren seelischen / ganzheitlichen Lerneffekt. Nur rationale Informationen können von da an noch aufgenommen werden und das „Ego“ entwickelt immer mehr und bessere Strategien für die typisch neurotische „Abwehr- / Vermeidungshaltung“.

      Der „Pfropfen“ verhindert auch das wahre Erwachsenwerden und die schon vorhandene vorpubertäre „Entwicklungs- / Reifungsstörung“ wird zur „pathologischen Unreife / Unweisheit / Dummheit“ und mehrheitsnormalen Angst-Störung – meist als „Latente Angst“.

      DAS verursacht die allermeisten Symptome, die wir in der zivilisierten Gesellschaft kennen – und die dazugehörige Krankheit ist die kollektive „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“.

      Grundlegende Heilung wird vollzogen durch
      – das Überwinden der / von ANGST;
      – durch die „Abenteuer“-Reise in das „Unbewußte“;
      – durch das Kennenlernen des „Höheren / wahren Selbst“ und Vereinigung mit ihm
      und
      – durch die Grundreinigung des (Unter-)Bewußtseins mit der KRAFT.

      Herzlichen Gruß!

  10. Juli 18, 2014 um 7:59 pm

    Traumaarbeit mit Hilfe einer Pille … ein Artikel, der interessante Fragen aus SIcht des GANZEN aufwirft:

    http://nautil.us/issue/15/turbulence/if-trauma-victims-forget-what-is-lost-to-society

    Was geschieht mit einem Trauma, welches nicht enttraumatisiert wird, sondern nur vergessen lässt … obwohl das mit dem “Vergessen“ ja so eine Sache ist, oder ?

    Gruß Guido

  11. Juli 26, 2014 um 10:23 pm

    Man nehme mal den Abschuss des malaysischen Flugzeugs über der Ukraine als Beispiel dafür, wie schwierig es heutzutage ist sich der Wahrheit zu nähern, obwohl alles überwacht, beobachtet, überprüft, gemessen, decodiert, gespeichert, … wird. Da sollte es doch ein Leichtes sein der Wahrheit näher kommen zu können, oder ???
    Wenn wir aktuell schon die Wahrheit über Aktuelles nicht kennen, wie sollen wir dann Wahrheiten über Vergangenes finden, vor allem je weiter wir in der Vergangenheit zurückgehen ? Könnte daraus nicht das Bewusstsein hervorgehen, dass Vergangenes immer unbedeutender werden sollte, um so jene Energie für den Augenblick zu nutzen, die wir in die Vergangenheit fließen lassen ? Je weiter der Fortschritt fortschreitet, desto schneller scheinen wir uns im Kreis der Möglichkeiten zu drehen …

    Gruß Guido

    • Juli 27, 2014 um 12:30 am

      @ http://www.gold-dna-de:

      „Da sollte es doch ein Leichtes sein der Wahrheit näher kommen zu können, oder ???“:

      Einerseits produziert die sich exponentiell entwickelnde Zivilisation entsprechend wachsende Mengen an „Information“ bzw. Informations-Potenzialen;
      andererseits sorgt die „Krankheit der Gesellschaft“, die „Kollektive Zivilisations-Neurose“, die sich parallel exponentiell entwickelt, für immer mehr Informations-Manipulation „aus niedrigen Beweggründen“ und für das Ausblenden und Verdrängen von unbequemen Wahrheiten.

      Die zivilisierte Gesellschaft lebt nicht in der Wahrheit. Das sagt schon die Bibel. Die zivilisierte Gesellschaft – deren Beginn markiert ist mit den Ereignissen der Geschichten von Adam und seinen Frauen sowie Kain und Abel – lebt (von seltenen einzelnen Aus nahmen abgesehen) in VÖLLIGER Unwahrheit, in (Selbst-)Entfremdung, in pathologischer geistig-seelischer Unreife und Unweisheit (Dummheit).

      Wahr-heit ist das, was der Mensch wahr-nehmen kann, wenn er im WAHREN Mensch-Sein angekommen ist, im wahren Erwachsenen-Bewußtsein, zu dem er in der Pubertät aufsteigen soll. Im Prozeß der Initiation / Ascension.
      Wer tut das in der zivilisierten Gesellschaft (noch)?

      Na, also!

      Herzlichen Gruß!

    • Juli 27, 2014 um 1:19 pm

      Denkt man diesen Gedanken weiter, dann zeigt sich, dass die Freie Energie, die Nullpunkt-Energie, als Kosmos selbst, nichts anderes ist, als ein angesammelter Energie-Pool, als bildgewordene Vergangenheit. Aktuell denken wir Freie Energie bzw. Nullpunkt_energie “falsch“, sprich, mit den Möglichkeiten des gegenwärtigen Bewusstseins. Das energetische Potenzial des Kosmos ist in der Tat riesig, so riesig, wie die “Vergangenheit“, die er verkörpert … mit ungeahnten Möglichkeiten für die “Zukunft“. Diese Energie kommt wieder ins Fließen, wenn wir loslassen können, was aktuell vergangen scheint …

      Gruß Guido

    • chattison
      Juli 27, 2014 um 2:24 pm

      Das würde vorausetzen, dass man ernsthaft an einer Wahrheit iinterssiert wäre^^

      Hier geht es aber darum, Lügen als Wahrheit zu verkaufen und die Überwachungsgedönsmaschinerie u.ä. dienen nicht der Wahrheitsfindung, sondern der Rekrutierung von Lügenpolstermaterial!

      • Juli 27, 2014 um 8:53 pm

        Wohl wahr. Wobei sich das Blatt wendet bzw. die Wahrheit erste Schritte in die Öffentlichkeit wagt, wenn die Rahmenbedingungen ermöglichen, was zuvor unmöglich schien. Allerdings wird die Wahrheit eine andere sein und nicht die Wahrheit dessen, was in der Vergangenheit als Lüge unterwegs war, aber als Wahrheit verkauft wurde. Die Antworten, die wir finden werden, gehören nicht zu den Fragen, auf die wir (bis heute) eine Antwort such(t)en.
        So denkt Ted Chu in HUMAN PURPOSE AND TRANSHUMAN POTENTIAL bisherige Denkstrukturen und technologische Erwartungen zwar eindrucksvoll und nachvollziehbar weiter, aber er macht die “Rechnung“ ohne die Rahmenbedingungen, in denen das Ganze Leben wirkt. Ted Chu fragmentiert Symptome immer weiter und weiter und füllt letztendlich den ganzen Kosmos mit Symptomen. Was gänzlich fehlt ist der Höhepunkt der Krankheit, welche die Symptome zum Ausdruck bringen …

        Gruß Guido

  12. federleichtes
    Juli 27, 2014 um 4:33 pm

    @ Marian

    Auf diesem Blog fahren verschiedene „Züge“. Für einen der Züge (z.B. im Thema Bewusstseinssprung) fühlte ich mich mal als Lokomotive. Faktisch änderte sich das; ich sitze im Speisewagen und erfreue mich an der Weiterfahrt des Zuges und der Realisierung meiner Idee eines Selbstverständnisses unter „Gleichen“. Das darin besteht, das Schwache zu stärken und die Macht des Stärkeren zu kontrollieren. Zu meinem Selbstverständnis gehört auch das Wesen der geteilten Bedeutung. Dass ein Zug nicht aus (verifizierbarer) Lokomotive, verschiedenen Waggons mit verschiedenen Abteilen und einem Schlusslicht besteht, sondern eine runde, dynamische, eher unbestimmte-unbestimmbare Bewegung abbildet.

    Die Wahrnehmungen, in einem solchen Zug zu sitzen, ist wohl-tuend. Danke!

    „Was meinst du nun, wenn Du sagst, “im menschlichen Gedächtnis sind Daten gespeichert, die Menschen niemals erlebt haben”)
    a) Ist im Gedächtnis von Wolfgang etwas gespeichert, was Angela erlebt hat?
    b) Ist im Gedächtnis von Wolfgang etwas gespeichert, was ein Einzelner von den 93 Milliarden Dahingegangenen erlebt hat (Wiedergeburt)?
    c) Ist im Gedächtnis von Wolfgang etwas gespeichert, was die 93 Milliarden (oder zumindest ein Teil der) Dahingegangengen in summa erlebt und nicht verarbeitet haben?“

    Wir sprachen bereits über das Wesen von Offenbarung als einem schöpfungsprozessimmanenten Phänomen. Ist die Annahme einer Offenbarung spekulativ? Oder bringt die Zeit aus einem Fundus bereits vorhandener Daten Informatives/Informierendes hervor? Erlaubt sei hier der Hinweis auf das Kollektive Unbewusste. Erlaubt sei auch der Hinweis auf Archaisch-Symbolhaft-Informatives. Erlaubt sei auch der Hinweis auf die zeitlich durchgängige Existenz eines niederträchtigen Geistes, der mittels Täuschiung, Verrat, Lüge und Gewalt einerseits – und fehlender Aufmerksamkeit, Blindgläubigkeit und korruptiver Willfährigkeit andererseits, in der Lage war, destrukives Verhalten in Menschen und Gesellschaften zu erZEUGEN.

    Da ich bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel und dank sehr dynamischer Lebenslenkung einige Erfahrungen im Gepäck habe, und über einen Rückspiegel verfüge, stellt sich mir die Frage, warum ich vor vierzig Jahren ein A-Leben, vor zwanzig Jahren ein B-Leben und plötzlich ein C-Leben führte, das unausweichlich (scheinend) zu diesem nun laufenden Hier-und-Jetzt-Leben führte. Die Analyse antwortet klar: Meine Informiertheit veränderte sich. Wodurch mein Wesen sich frei schaufelte und erzeugte, was wohl Authentizität genannt wird. Veränderte Informiertheit bewirkte eindeutig meine Ent-Emotionalisierung, eindeutig eine Bewusstheit, die klarer und schneller den Kern von Erscheinungen erkennen kann, und eindeutig eine Harmoniserung (Ent-Polarisierung) von Körper und Geist.

    Mit Körper (Verhalten) und Geist (Ideal) sind Menschen eingebunden in gesellschaftliche Prozesse. Und sie können sich – entsprechend ihrer Entwicklung – einbinden in gemeinschaftliche Prozesse. Erfahrungen, die Angela macht, bestimmen sich durch ihre Fixiertheit (Egomanie?) auf allgemeine „Werte“, z.B. die der Herrschaft und der Sucht nach egozentrischer Anerkennung/Erfolg. Angela besetzt eine der Facetten von Geist – man könnte auch sagen, sie wird von einer der Geist-Facetten, die ihrer Veranlagung/Befähigung entsprechen, gesteuert. Sprechen wir darüber, ob sie das bewusst oder triebhaft-unbewusst lebt, müssen wir sie fragen, ob sie willentlich ihre Rolle wechseln kann. Bedeutet: Ist sie Herr über die sie steuernden (alten, biografisch und archaisch entstandenen) Informationen – hat sie einen Freien Willen? Oder ist ihr Wille besetzt von (ihr) fremdem Geist?

    Ich gehe davon aus, dass in mir die selben Daten wie in Angela vorhanden sind. Aber weil ich andere Erfahrungen machte als sie, interpretiere ich sie anders, nehme aktuelle Erscheinungen anders wahr und agiere und re-agiere, weil anders informiert, entsprechend anderes. Für sie ist normal, dem russischen Bären an die Eier zu packen, das Risiko eingehend, ein Volk und Völker ins Elend zu führen, während Wolfgang sich nur Radfahrern und Autos in den Weg stellt, um Raupe und Fröschlein zu beschützen. Für sie ist normal, Mitwirkende zu dominieren und zu kontrollieren. Für mich ist selbstverständlich, zu teilen und gemeinsam zu wachsen

    Leonid fragte mich nach dem Sinn des Lebens. Ich sagte, die Feindseligkeit zu überwinden. Und sagte ihm, was ich seit vielen Jahren sage: Wir können optional glücklich sein, und wir sollten unser Bestes geben, um es erleben zu können. Angela spielt eine Rolle im Absurden Theater. Das Glück ist nicht absurd und sitzt entsprechend nicht im Zuschauerraum oder in der Einsflusssphäre dieses (globalen) Theaters. Wer seine Würde sucht, wird Hinweise eher in den Augen eines Steinkauzes finden, als auf der Ebene feindseligen Geistes.

    Im Kreise mit Menschen russischer Herkunft bot sich (auch) die Gelegenheit, über den Kommunismus zu diskutieren. Ich reduziere das Gespräch auf meinen letzten Satz:
    „Wie sollten die vom Feudalismus geprägten Menschen in kommunistischem Ideal-Sinne eigenverantwortliche Menschen werden können?“
    Was entstehen MUSSTE, zeigen die barbarischen Bilder der Geschichte.
    Und wir dürfen uns bereits heute fragen, was aus den kapitalistisch geprägten Sklaven-Mentalitäten sich entpuppen wird. Vernunft? Dann muss es eine sein, die sich bereits im Schicksalsverlauf der Menschheit entwickelt HAT und nur gedeckelt durch Lüge einerseits und Weisheit andererseits ihre Existenz verheimlichen konnte.

    Dir einen Sonntag nach Deinem besten Geschmack.

    Wolfgang

  13. August 23, 2014 um 3:46 am

    Das im Folgenden verlinkte Buch kommt meiner Sicht der Realität sehr nahe, kommt doch auch hier die Realität als Sprache daher, nebst der Feststellung, dass das bisherige Vokabular für das, was vor dem Leben liegt, nicht mehr zu ermöglichen vermag, was notwendig ist, um das PROBLEM letztendlich zu lösen:

    The Uprising: On Poetry and Finance (Semiotext(e) Intervention (Numbered))

    Gruß Guido

  14. Januar 1, 2015 um 6:52 pm

    @Guido,

    ich habe Deinen Artikel gerade wieder gelesen, und ja, er erscheint mir immer stimmiger. Sehr gut gefallen hat mir mit Blick auf mein letztes Gespräch mit Wolfgang:

    In der Änderung des Kontextes der jeweiligen Gegenwart ändert sich auch die Emotionalität der Betrachtung und damit das vergangene Bild. Erst im aufrichtigen Gefühl ehrlich zu sich selbst zu sein verschwindet die beziehungskappende Emotion und das Bild kommt dem Wesentlichen näher.

    Ich habe gerade begonnen, diesen Vortrag anzuhören, in dem es um die Nicht-Lineartität von Zeit geht. Darin kommt am Anfang noch der Hinweis, dass der Nachweis gelungen ist, dass Pflanzen als ein der ANDEREN uns EINEN sehr differenziert wahr-nehmen können:

  15. Gerd Zimmermann
    September 18, 2015 um 6:30 am

    Das Universum ist 13,7 Mrd Jahre alt.

    Ich bin diese kurze Zeit zurueckgewandert ,
    habe den Ursprung allen Lebens gefunden,
    der Anfang ist das Ende,
    oder
    das Ende ist der Anfang

    Zeitlosigkeit zu finden, ist keine Kunst.
    Zeitlosigkeit ruht in Stille und Bewegungslosigkeit.

    Da sich im Universum nichts bewegt, muss es zeitlos sein.

    Alles Andere ist die Akzeptanz eines Phänomens.

    Das ETWAS aus sich selbst heraus existiert;

    BEWUSSTSEIN

    (ELEKTROMAGNETISMUS)

    Du kannst deine Sinne nicht verstehen,
    sie sind elektromagnetisch.

    Du denkst das du denkst
    eine Fehlinterpretation

    Wir denken in EINEM

    Wie das schon wieder, wenn nur EINER denkt.

    Komplex und kompliziert ?
    Nein einfacher, viel zu einfach.

  1. Juli 7, 2014 um 12:00 am
  2. März 5, 2015 um 8:01 am
  3. März 9, 2015 um 12:01 pm

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