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Die neue Weltordnung – und ihre Zeichen im Vatikan

Der Eifelphilosoph hat mir erlaubt, den folgenden Artikel zu veröffentlichen. Wer hier auf dem Blog mitgelesen hat, sollte vermutlich so wie ich den Eindruck bekommen haben, dass im Hintergrund unserer offiziellen Politik eine ganz andere Macht am Wirken ist, die für uns aber bisher unsichtbar war, allerdings durch die zunehmenden Krisen und das noch relativ offene Internet doch immer sichtbarer wird. Ich hatte den Artikel schon mal im letzten Jahr gelesen und hatte ihn noch als überzogen erst einmal bei Seite gestellt. Den Artikel wiedergefunden hatte ich aufgrund des Bildes mit dem Papst und einer in meinen Augen gruseligen Darstellung von Christus auferstehend aus der Atomskriegshölle. Der Artikel ist aber deshalb so interessant, weil der den Bezug zu den aktuellen Machenschaften in der Ukraine als weitere Maßnahme der Spaltung Europas zum Nutzen der USA und den Machern der New World Oder vorwegnimmt, aber lest selbst:

Die neue Weltordnung – und ihre Zeichen im Vatikan (Quelle)

Es gibt Themen, die reizen nicht so. Zum Beispiel das Thema “Neue Weltordnung”. Ganz schnell schwimmt man dabei in einer Masse brauner Gesellen … oder in absoluter Leere.  Dann jedoch tauchen zufällig ein paar Dokumente auf, die erstmal nichts miteinander zu tun haben – aber zusammengestellt einen Blick auf gewaltige Verschiebungen hinter der politischen Weltbühne erlauben, Verschiebungen, die gesteuert werden. Dass diese Verschiebungen gesteuert werden müssen, scheint jedem klar, der Kants Schrift zum ewigen Frieden gelesen hat: dass wir als vernünftige Wesen im Jahre 2013 noch nicht das Paradies auf Erden haben (trotz des Zusammenbruchs der Sowjetunion als letztem großen Feind des vernünftigen Westens) kann nur einen Grund haben: da dreht Jemand dran (oder aber: Kant war doof, was wir hier jetzt aber nicht diskutieren werden). Eins der Dokumente, die ich hier vorstellen möchte, stammt aus der Vollversammlung der Lutheraner in Winnigpeg vom Sommer 2003 … es wurde am Ende allerdings nicht zur Veröffentlichung freigegeben. Hören wie es uns einfach mal an:

“In unseren vielfältigen Lebenssituationen sind wir alle mit denselben negativen Konsequenzen neoliberaler Wirtschaftspolitik (dem sog. “Washington Consensus”) konfrontiert, die zu wachsender Not, vermehrtem Leid und größerem Unrecht in unseren Gemeinschaften führen … Diese falsche Ideologie gründet auf der Annahme, dass der auf Privateigentum, ungezügeltem Wettbewerb und der unabänderlichen Geltung von Verträgen aufgebaute Markt das absolute Gesetz ist, dass das menschliche Leben, die Gesellschaft und die Umwelt beherrscht. Hier handelt es sich um Götzendienst. Es führt dazu, dass die, die kein Eigentum besitzen, systematisch ausgeschlossen werden, die kulturelle Vielfalt zerstört wird, instabile Demokratien demontiert werden und die Erde verwüstet wird… Die weltweiten negativen Auswirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung sind in allen Teilen unserer Gemeinschaft spürbar, aber doch besonders im Süden sowie in Mittel- und Osteuropa … Luther erinnert die Geistlichen auch daran, dass sie verpflichtet sind, verborgenes Unrecht einer wirtschaftlichen Praxis, die die Schwachen ausbeutet, aufzudecken.” (Aus: Carl Amery, Hrsg, Briefe an den Reichtum, Luchterhand, 1. Auflage 2005, Seite 217).

Klare, christliche Worte. Man stelle sich mal vor, was geschehen würde, wenn über eine Milliarde Christen (Fernsehstars, Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer) gegen den Götzendienst zu Felde ziehen würden: von heute auf morgen wäre Schluß mit der Neoliberalisierungsbarbarei. Wir könnten auch jetzt damit anfangen … immerhin haben wir 2012 gemerkt, dass auch stabile Demokratien demontiert werden können: 2013 plündert Spanien die Rentenkassen (siehe Spiegel), die Immobilienpreise in Griechenland fallen um 70% (siehe Griechenlandblog) – die internationale Finanzwelt kennt keine Grenzen mehr: ein guter Grund, ihr Einhalt zu gebieten.

Leider wurde diese Passage aus der Abschlusserklärung gestrichen, dafür erfährt man, dsas die Kirchen andere Maßnahmen ergriffen haben: sie haben die Bezüge ihrer Spitzenleute massiv erhöht.

Dem normalen Leser bleibt verdutzt zurück und fragt sich: wieso das?

Nun – seit gestern kenne ich die Antwort. Ich habe sie zufällig gefunden, weil ich über ein Bild gestolpert bin. Ich fand es im Kopfständlerblog. Eine besondere Quelle dafür habe ich nicht gefunden – und ich gebe zu: Anfangs habe ich es für einen Scherz gehalten. Allerdings blieb mir das Lachen schnell im Halse stecken, denn dieses Machwerk ist echt (siehe Wikipedia, Rome Reports,). Der Anschaulichkeit halber setze ich das Bild mal hier ´rein und hoffe, dass ich damit keine Urheberrechte verletze:

Man muss es sich schon im Detail anschauen. Je nachdem, wie die Lichtverhältnisse sind (ausgeleuchtet übrigens mit preisgekrönter deutscher Solarenergie), kann man Totenschädel in den verästelten Strukturen erahnen, die für den Kenner mittelalterlicher Kunst eher an Höllendarstellungen und die Leiden gequälter Seelen im ewigen Feuer erinnern.  Die Christusgestalt selber wirkt auch mich eher wie ein sardonisch-triumphierender Antigott, der sich an den endlosen, ewigen Qualen geschundener Seelen ergötzt anstatt an jenen Menschen, der einst meinte: “Verkaufe alles, was Du hast, gib es den Armen und folge mir nach”.

Nun – das ist mein subjektiver Eindruck. Vielleicht gibt es hier Leser, die dieses Gebilde als stillvollen Ausdruck der christlichen Botschaft der Nächstenliebe verstehen. Um sicher zu gehen, dass dieses Werk bewusst und mit Absicht so geschaffen wurde, habe ich mich ein wenig mit dem Künstler beschäftigt:  Pericle Fazzini.

Im deutschen Wikipediaeintrag findet man keinen Hinweis darauf, dass er Schöpfer der Bronzeskulptur ist, aber der Rome Report erinnert sich noch daran … und auch, was diese Skulptur bedeuten soll:

When he created it in 1977, Fazzini explained that the statue shows Jesus rising from the crater of a nuclear bomb. “The Resurrection” is made from bronze and measures 66 feet tall and 23 feet wide.

Christus steigt aus einem  Nuklearbombenkrater auf? Nun – als Kunstobjekt nicht uninteressant … aber in der Empfangshalle des Papstes? Schaut er deshalb so sardonisch drein? “Seht mal ihr Krücken, das habt ihr nun davon?” Nun, ich scheine meinen Emotionen noch trauen zu können: anstatt die Feuerhölle des Mittelalters haben wir hier die Nuklearhölle der Gegenwart. Aber wie kann ein normal denkender Mensch so etwas als Leitsymbol in die Kirche stellen? Einmal abgesehen davon, dass es eine ästhetische Geschmacklosigkeit darstellt und die christliche Botschaft ziemlich pervertiert (“Evangelium” ist eine “frohe Botschaft” – die Botschaft, dass Christus erst dann kommt, wenn die Nuklearkrater wachsen, empfinde ich als weniger froh…), ist sie auch politisch gefährlich: eine nicht geringe Anzahl von “Christen” aus den USA träumt ganz real den nuklearen Holocaust herbei, siehe Heise:

Leider halten es in Europa nur wenige politisch Verantwortliche für notwendig, sich über die Vorstellungswelt der christlichen Apokalyptiker gründlich zu informieren. Das ist angesichts des großen Einflusses von US-Endzeitpropheten grob fahrlässig. Seit der Zeit des Reaganismus warnen vor allem lateinamerikanische Befreiungstheologen vor den gefährlichen Ideen vieler evangelikaler Massenverführer in den Vereinigten Staaten. Franz J. Hinkelammert schrieb über sie bereits 1989:

Je schlimmer, um so besser, das ist das fundamentalistische apokalyptische Denken. In unserer heutigen Welt ist der Fundamentalismus wohl die wichtigste Denkform, die der Zerstörung einen positiven Sinn abgewinnen kann. Je schlimmer es wird, um so besser, denn jede Katastrophe ist ein Zeichen der Zeit, das die Wiederkunft Christi ankündigt. Der Fundamentalismus ist daher auch wohl die einzige, viele Menschen bewegende Ideologie, die dem Atomkrieg einen Sinn abgewinnt. Als Atom-Armageddon wird er als Hoffnungszeichen in die Sicht der Zukunft aufgenommen. Wo alles zerstört wird, da wird alles gut.

Denen dürfte die Statue und ihre Aussage sehr gefallen.  Ich selbst würde in diesem Moment immer noch nicht stutzig werden. Es fehlt einfach eine konkrete Verbindung zwischen evangelikalen Endzeitchristen und dem Vatikan, ebenso wie ich keine Verbindung zwischen kirchlichen Strukturen und den Herren der Globalisierung sehe … bis gestern jedenfalls.

Angeregt durch die in meinen Augen höllische Darstellung bzw. höllische Präsenz im Vatikan erinnerte ich mich an ein altes Buch, das mir schon oft begegnet ist, das ich aber nie lesen wollte: Der letzte Papst von Malachi Martin, zuerst 1996 in den USA erschienen. Es ist ein Roman, der – so die Rezensenten – von etwas ganz Ungeheuerlichem berichtet: von der Inthronisation Satans im Vatikan. Nun – eine Religion, die die Leiche ihres Gottessohnes überall in der Gegend herumhängt und damit kleine Kinder ängstigt, die ganz in Schwarz mit roten Streifen herumwandelt und einen der ihren zum Stellvertreter Gottes auf Erden ernennt, hat schon an sich etwas satanisches an sich … deshalb gab es ja diesen Luther und hundert andere Widerständler gegen diese seltsame “Tradition” – das Thema war also für mich nicht sonderlich interessant.

Aber die Rezensenten irrten.

Ich habe erst 236 Seiten gelesen … aber schon jetzt genug Puzzelstücke, um Antworten zu bislang ungeklärten Fragen zu finden. Es geht nicht um die Kirche und Satan … es geht vielmehr um den Einfluss einer mächtigen Gruppe von (aus katholischer Sicht auch satanischen) Geschäftsleuten, die nicht mehr oder weniger wollen als eine neue Weltordnung:

“Gegen Ende Dezember 1989 waren zehn Männer an den amerikanischen Präsidenten herangetreten, die als wahre Riesen in den größten, wichtigsten und wohlhabensten transnationalen Unternehmen galten. Männer, die die Kontrolle über Telekommunikation, und Elektronik und Öl, Agrarwirtschaft, Finanz- Versicherungs- und Rückversicherungswesen hatten”. (M.Martin, Der letzte Papst, Schneekluth 1997/Weltbild, Seite 221).

Ihr Argument: wenn die USA nicht schnellstens Gegenmassnahmen ergreifen würden, so gäbe es 1993 ein Großeuropa inklusive Russlands, dem die USA nichts mehr entgegenzusetzen hätten. Das galt es zu verhindern – das sah der Präsident (Reagan oder Bush – macht wohl in Echt keinen Unterschied) ein.  Wäre schön für Europa gewesen, wenn es so gekommen wäre – die Bodenschätze Russlands, die Technologie und der Reichtum Europas … das wäre eine gelungene Kombination, um sich aus den Wirren der Welt herauszuhalten und Frieden zu schaffen.

Leider gibt es ganz konkret benennbare Menschen, die an Friede kein Interesse haben.

Man wird sich jetzt zurecht fragen: wer ist eigentlich dieser Malachi Martin? Und meint er das überhaupt ernst mit seinem Roman? Viel Material über ihn findet man im englischen Wikipediaeintrag (der deutsche ist wieder einmal sehr … dünn).  Mit Hilfe von Google findet man eines der letzten Interviews mit Malachi Martin von Uri Dowbenko als PDF-Dokument auf Zeitdiagnose.de.

Dort steht Malachi Martin zu seinen Behauptungen – und erklärt, dass er die Romanform wählte, um seine Erfahrungen risikoloser für alle Beteiligten an die Öffentlichkeit bringen zu können. Ohne diesen Aspekt könnte man denken, es handele sich um einen lustigen Unterhaltungsroman, der mal eben die Kirche auf den Arm nimmt. Aber auch ohne Martins Bekenntnis zur Echtheit der Grundlagen seiner Geschichte verblüfft die Tatsache, dass sie viele seltsame und merkwürdige Begebenheiten der Geschichte der letzten zwanzig Jahre hinreichend erklären … auch die Tatsache, wieso die Kirchenoberen der Lutheraner so erpicht darauf waren, die oben genannte Stellungnahme aus der Abschlusserklärung zu streichen, obwohl sie doch nur eine einfache, vielfältig belegbare Wahrheit beschreiben: Martin zeigt in seinem Roman ebenfalls auf, wie geschickt Kirchenfürsten für die neue Weltordnung geworben werden … einerseits mit dem Versprechen, die Welt in ein irdisches Paradies zu verwandeln, andererseits aber … mit der konkreten Einbindung der Bischöfe in lukrative Geschäfte, mit dem Versprechen, dass sie beim Bau der neuen Weltordnung nicht leer ausgehen werden. Bezahlt wird auch vorher.

Da fließen selbstverständlich nur Taschengelder – Taschengelder, wie sie auch der deutsche Bundeskanzler bislang bekommt. Um die Dimensionen zu verstehen, über die wir da reden, reicht vielleicht ein Blick in die Einkommensstruktur einfacher Sparkassendirektoren. 107 davon gibt es in NRW – und die verdienen pro Kopf bis zu 756 000 Euro im Jahr (siehe Handelsblatt) – doppelt soviel wie ein Bundeskanzler. So züchtet man sich erfolgreiche Bodentruppen für eine neue Weltordnung heran und setzt auch für deutsche Bischöfe lukrative Ziele, denn die – vom Steuerzahler finanziert – sind im Vergleich dazu arme Leute, siehe spart-euch-die-kirche:

Bischöfe werden i.d.R. vom Staat besoldet. In den westlichen Bundesländern beziehen sie ein Gehalt meist nach Besoldungsstufe B6 (7.778,83 EUR), Erzbischöfe gem. B10 (10.740,52 EUR), in München sogar nach B 11 (11.157,60 EUR). Ihr Monatseinkommen liegt incl. Zulagen, geldwerter Vorteile und dem umgelegten 13. Gehalt bei ca. 10.000 bzw. 13.000 bzw. 13.500 EUR. Ihre Pension macht 71,75 % dieses Gehalts aus.

Der Spiegel nannte vor zwei Jahren einmal andere konkrete Zahlen:

Im Gespräch mit SPIEGEL TV erklärte Kirchenexperte Carsten Frerk die Lage am Beispiel von Bayern: Die sieben Bistümer des Freistaats haben jährliche Kircheneinnahmen von rund 1,2 Milliarden Euro, trotzdem zahlt das Land die Gehälter von beispielsweise fünf Bischöfen und zwei Erzbischöfen, zwölf Weihbischöfen, 60 Kanonikern sowie 33 Erziehern an bischöflichen Priester- und Knabenseminaren.

In Bayern flossen dafür allein im vergangenen Jahr 65 Millionen Euro vom Freistaat an die katholische Kirche, hinzu kamen 21 Millionen für die evangelischen Kollegen. Auch Baden-Württemberg zeigte sich gegenüber den Geistlichen großzügig: Je 49 Millionen zahlte das Land 2009 an die katholische und die evangelische Kirche.

Malachi Martin hat diesen Geldsegen vorhergesagt.

“Gehe hin, verkaufe alles, was Du hast und gib es den Armen”.

Schön wäre es – die Realität ist anders. Wir Bürger regen uns über die Brotkrumen für Bischöfe auf, zahlen aber ein Vielfaches für einfache Sparkassendirektoren auf Kreisebene, ohne uns etwas dabei zu denken … dabei zeigt das deutlich, welche Finanzvolumen entsprechende Akteure den Bischöfen in Aussicht stellen können – oder jedem anderen, der an einer neuen Weltordnung arbeitet.

Und weil die Realität innerhalb der Kirche, innerhalb des Vatikans eine andere als rein christliche  ist, können wir zurecht daraus schlussfolgern, dass Malachi Martins Bild unangenehme Realitäten zeichnet, Realitäten, die zudem auch plausibel sind.

Eine europäische Union mit einem fest integriertem Russland wäre der Horror für die US-Wirtschaft.

Also gehört die europäische Union zerschlagen … was gerade mit Hilfe der US-Größe Goldman-Sachs geschieht.

Aus dieser Perspektive sieht es so aus, als ob wirklich eine verschworene Allianz von Superreichen an einer neuen Weltordnung arbeitet. Das tun manche von ihnen auch ganz offen, siehe PNAC:

Das Project for the New American Century (PNAC), zu deutsch: Projekt für das neue amerikanische Jahrhundert, war eine US-amerikanische neokonservative Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C.. Es befand sich im selben Gebäude wie das American Enterprise Institute.

Es wurde im Frühjahr 1997 als nicht-kommerzielle Ausbildungsorganisation mit dem Ziel gegründet, für weltweite Führerschaft der Vereinigten Staaten zu werben. Das PNAC wurde im Jahr 2006 aufgelöst. Die 2009 gegründete Foreign Policy Initiative ist als Nachfolgeorganisation des PNAC zu sehen. 

Und was macht PNAC so?

Das PNAC vertrat unter anderem folgende Thesen:

  • US-amerikanische Führerschaft ist sowohl gut für die Vereinigten Staaten von Amerika als auch für die ganze Welt.
  • Eine solche Führerschaft erfordert militärische Stärke, diplomatische Energie und Hingabe an moralische Prinzipien.
  • Eine multipolare Welt hat den Frieden nicht gesichert, sondern stets zu Kriegen geführt.
  • Die Regierung der Vereinigten Staaten soll Kapital schlagen aus ihrer technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit, um durch Einsatz aller Mittel – einschließlich militärischer – unangefochtene Überlegenheit zu erreichen.

Wenn Diplomatie gescheitert sei, seien Militäraktionen ein akzeptables und nötiges Mittel (Carl von Clausewitz). Das PNAC befürwortet die weltweite Errichtung dauerhafter eigener Militärstützpunkte, um die USA weitestgehend unangreifbar zu machen. Als „Weltpolizist” (bzw. „Welt-Ordnungs-Hüter”) hätten die Vereinigten Staaten die Macht, in einer chaotischen „hobbesianischen” Welt für die Einhaltung von Recht und Gesetz gemäß den von den USA gesetzten Maßstäben zu sorgen – wenn es sein muss, auch ohne Absprache mit oder Rücksichtnahme auf Verbündete und andere supranationale Organisationen, Verträge und sonstige Rechtsverbindlichkeiten (Unilateralismus). Darin sehen alle Kritiker einen klaren geschichtlichen Rückfall hinter die mühselig errungenen Fortschritte im Völkerrecht seit demWestfälischen Frieden.

Das ist alles öffentlich zugänglich … und erklärt hinreichend die politischen Erscheinungen der letzten zwanzig Jahre. Martins Protagonisten waren Ende der neunziger Jahre sehr in Eile, weil ein großes Ereignis bevorstand, dass das Rad der Geschichte unwiederruflich zu ihren Gunsten drehen könnte, wenn sie nur schnell genug sind. Am 11.9.2001 gab es dann in der Tat so ein Ereignis – und danach rollte eine Welle von Kriegen über die Welt, wie man sie zuvor für undenkbar gehalten hat.

Dabei hat PNAC sie schon fünf Jahre zuvor gefordert.

2013 gibt es in der Welt mehr Kriege als je zuvor, die Wirtschaft wankt seit Jahren von einer Katastrophe zur nächsten, Menschenrechte werden zugunsten von Profiten in den stabilsten Demokratien Europas mit Füssen getreten, ohne dass die Kirche als Hüter der göttliche legitimierten Menschenrechte auch nur einen Hauch von Widerstand liefert … mich hätte es da nicht gewundert, wenn Margot Kässmann wirklich mit Gerhard Schröder heimlich  im Auto gesessen hätte.

Das Bild passt auf jeden Fall.

Nach Malachi Martin haben diese Geschäftsleute, die damals an den Präsidenten herantraten, großzügige Vollmachten erhalten, die Weltgeschichte nach ihrem Gutdünken zu gestalten.

Nach ihm haben sie sich mit viel Mühe Einfluss in der EU, im Vatikan und in vielen anderen, entscheidenden Gremien erkauft – oft auch mit einer sehr schönen Geschichte: die Errichtung einer Weltregierung (wohl nach Maßgaben des PNAC), die Auflösung der Nationalstaaten und somit auch Möglichkeit der Kriege zwischen ihnen: ein Paradies auf Erden soll es werden, ganz dem “Ewigen Frieden” nachempfunden, der nach Kant der einzige Endzustand der Geschichte sein kann.

Was sehen wir aber als Bodenpersonal der Staaten im Alltag?

Einen immer stärkeren Abbau von Menschlichkeit, sozialem Denken und eine Verbrämung solchen Denkens als “Sozialromantik” … ein Wort, dessen Gegenstück als “asozialer Pragmatismus” oder einfach auch als “Satanismus” beschrieben werden kann: “Tu was Du willst, soll sein Dein ganzes Gesetz”.

Für Reiche ist das schon Alltag.

Für Arme jedoch … wird wahrscheinlich gerade an einer neuen Weltordnung gebastelt, die als krönenden Höhepunkt aus einem nuklearen Krater besteht, aus dem Christus dann auferstehen soll.

Ich würde da aber dazu raten, den Vatikan und seine Künstler ernst zu nehmen: was da aus den Trümmern der Zivilisation (bzw. der Krönung der wissenschaftlichen Arbeit der materialistisch-atheistischen Gesellschaft) heraufsteigt, ist ein sardonisch grinsender Anti-Gott.

Und das ist dann – mal wieder völlig jenseits aller versprochenen Paradiese – die wirkliche Realität jener “Neuen Weltordnung”.

“Tu was Du willst, sei Dein ganzes Gesetz” … Frank Schirrmacher (FAZ) hat dazu ein ganzes Buch geschrieben, das aktuell heiß diskutiert wird, obwohl es noch nicht herausgekommen ist, siehe randomhouse:

Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft eröffnet wird. Es ist die Geschichte einer Manipulation: Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Er will in die Köpfe der Menschen eindringen, um Waren und Politik zu verkaufen. Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns.

Der Homo Oeconomicus arbeitet schon jetzt mit Hochdruck an einer neuen Weltordnung – dazu braucht er gar keinen Satanismus. Aber gäbe es jenen: er würde ihm perfekt dienen, auch ohne je von ihm gehört zu haben.

Das Geschöpft von Militärs und Ökonomen ist der perfekte Homo Satanicus, der es letztlich total “geil” finden wird, in einer nuklearen Explosion zum Wohle seines Erlösers zu verglühen.

Was dieses Geschöpf aber erstmal alles anstellt, wenn es wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Macht in Händen hält, welche Schachzüge es sich ausdenkt, wie es die einzelnen Würdenträger der Gesellschaft für sich gewinnt, um an sein Ziel zu kommen, wie es Schritt für Schritt immer mehr Organisationen infiltriert, um seinen Willen durchzusetzen, das konnte man schon in dem Roman von Malachi Martin nachlesen: ein schönes Werk für jene, die strategisches Denken und Handeln studieren wollen.

Die anderen können sich mit dem oben gezeigten Bild begnügen: es sagt für sich genommen eigentlich schon mehr aus als meine 3000 Worte hier:

Der Papst im Vatikan vor einem Christus, der aus einem nuklearen Krater aufsteigt – sind wir eigentlich ganz sicher, dass wir nicht versehentlich in Folge unkontrollierter Experimente durchgeknallter Wissenschaftler in einem Horrorroman gelandet sind?

Ergänzung von Martin: zur Unterstützung der Aussagen des Eifephilosophen möchte ich noch die folgenden Aussagen bekannter Persönlichkeiten zur neuen Weltordnungen anhängen:

Zuerst der alte Bush:

Unsere Kanzlerin: „wir sollten an Rechte besser abgeben“

und auch jener, der die 100.000 € im Koffer nicht mehr erinnern konnte:

Der Neusprech „Neue Weltordnung“ zieht schleichend auch in unsere Medien ein, hier Obama zietiert DIE WELT:

Wie die USA eine neue Weltordnung schaffen wollen

Das Pentagon muss sparen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz kam es deshalb zu einer deutlichen Mahnung an die Europäer: Amerika will und kann die Bürde der Weltordnung nicht mehr alleine tragen.

Keine weiteren Fragen, Herr Richter

  1. Dezember 7, 2015 um 5:20 pm

    OHOH!!

  2. chattison
    Juli 4, 2014 um 10:56 am

    Wieso ist der Link verschwunden?

  3. chattison
    Juli 3, 2014 um 9:20 pm

    Er hier sagt nur die halbe Wahrheit:

    Es gibt keinen „Masterplan“?
    Doch gibt es – zumindest diesen hier und das ganz hochoffiziell.
    Es gibt auch Master-Minds – aber sie sind von einer ganz anderen Art als sie sich der Otto Normalbürger vorstellen würde:

    „Zufälligerweise“ kam mir wieder dieser Film unter die Lupe – über Ted Kaczynski, dem vorgeblichen UNA-Bomber, als Schlüsselfigur zwischen Weltkriegen, Mathematik, Psychologie, CIA-Programmen und NWO:

    Es lohnt jede Minute…

    Es begann mit dem Faustkeil und enden wird es mit dem Hyper-Net.
    Der Mensch erschuf einen magischen Gesellen, die Technik.
    Und nun erhebt sich der Geselle über seinen Meister.
    Die Digitalisierung des Bewusstseins ist der „krönende“ Abschluss einer maximal perfiden Epoche.
    In der Digitalisierung begründet sich jene Entmenschlichung, die in federleichtes „Feindseligkeit“ zum Ausdruck kommt und genau die Folgen zeitigt, die allenthalben nun zu beklagen sind.
    Nur eine Ent-Digitalisierung vermöchte diese Welt wieder menschlicher werden zu lassen.
    Ent-Digitalisierung bezieht sich keineswegs nur auf Computer, Raketen, TV etc.
    Ent-Digitalisierung bedeutet eine Abkehr von dem Kontrollwahn durch Berechenbarkeit, die wiederum nur mit Gewalt erzwungen werden kann – eben totalitär und faschistisch.

    Quelle der Digitalisierung seit den Uranfängen der Astronomie ist die Angst vor der Zukunft, ihrer Unberechenbarkeit angesichts des Bewusstseins über die eigene ungeheure Verletzbarkeit als Mensch und seinem sicheren Schicksalsende, dem Tod.

    Nur eine Ent-Ängstigung führt zur Ent-Digitalisierung und damit aus dem aktuellen Dilemma.

    Sascha Lobo wies in seinem Vortrag auf die Überwachung als Kontrollinstrument hin.
    Das ist nur die halbe Wahrheit, denn es geht nicht nur um Vorhersagbarkeit (siehe Statement des ehemals leitenden Generals von CIA + NSA!: „Wir töten sie aufgrund von Meta-Daten!„), es geht um die Programmierung, die maximale Programmierung menschlichen Verhaltens in tuto, weil das dann erst in deren Betrachtungsweise „echte Sicherheit“ durch maximale Berechenbarkeit infolge ebensolcher Steuerung durch die Machthaber bedeutet.

    Die Köpfe hinter dieser Entwicklung sind Mathematiker, die das Rüstzeug(aha!) für diese Entwicklung überhaupt erst geschaffen haben – die Formeln zur Berechenbarkeit.

    Mit anderen Worten:
    Alles, was dieses Faktum nicht in eine wie auch immer geartete „Veränderungsabsicht“ das System betreffend miteinkalkuliert(!), wird scheitern – müssen.

    Die diesem allem zugrunde liegende Mathematik ist nach Ted Kaczynski ein riesige Lüge.
    Diese Lüge ist notwendig, um die Angst dieser Formelgötzenanbeter zu dämpfen, eine Angstdroge.
    Und wie sagte von Foerster dazu:
    Das Schöne daran ist, dass es unendlich lange so weiter geführt werden kann!
    Wie Pi….die sich aber letztlich bei aller „Unendlichkeit“ auch nur im Kreise dreht^^

  4. federleichtes
    Juni 30, 2014 um 8:40 pm

    Diese Momente, wenn man erstarrt vor dem Schirm sitzt und nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll:

    „Schauen wir dann mal weiter den Wahnenden zu, und ob es ein Mittel geben wird, sie von ihrem Wahn zu heilen …“

    Wenn wir einen Wahn heilen können, ist es UNSER Wahn, den Wahn der Anderen heilen zu müssen. Und wenn man’s denn gar nicht lassen kann – das ist als ein ALLGEMEINER Hinweis gemeint, Wohltäter der Menschheit zu spielen: NICHT den Weg durch den Darm nehmen.

    Ich glaube, Du bist mit Mr. Chattison besser bedient, als mit meinem Unvermögen. Hier auf meinem Schreibtisch ist auch genügend zu murksen.

    Gruß
    Wolfgang

  5. federleichtes
    Juni 30, 2014 um 8:25 pm

    Wird gerade für mich wieder etwas spannender.

    @ Mr. Chattison:

    „Nichts ist so mächtig und nachhaltig wie der WAHN.

    Die Kraft, die hinter der “Elite” steht ist genau DAS.“

    Nachhaltigkeit (wie das UNABLÄSSIGE Sägen an einem Ast) ist eine Eigenschaft von Wahn. Die andere ist existenzielle Destruktivität, einerseits das Streben nach Ego-Übermacht, andererseits – zu diesem Zweck – das Runieren anderer Existenzen oder Existenzformen.
    Ich stelle nochmals meine beschiedene Hypothese vor
    Ein Geistwesen kann nur in der Zeit existieren durch die Beschaffung fremder Energie. Ist die natürlich verfügbare Energie begrenzt, beginnt nicht nur die Suche nach bzw. Erschließung neuer Energiequellen, sondern es entsteht auch Konkurrenz – und Neid, Eifersucht, Stolz – da war doch was!

    Was Elite genannt wird (von mir nicht!), sind lediglich die Akteure, die das Wesen dieses Geistes als ein maßgeschneidertes Fell (Rolle) zu Markte tragen.

    Natürlich geht es anders, aber nicht unter den HERRSCHENDEN Bedingungen – die herrschen müssen, um diesen Geist bewusst werden zu lassen.

    @ Martin Bartonitz:

    „Du meinst, jeder kann mit der Verschwörungstheorie sagen, ich kann ja nicht anders, weil SIE es so wollen?
    Ich brauch mich daher nicht anzustrengen …“

    Natürlich geht es anders. Aber was hat das mit Anstrengung zu tun? Anstrengend ist nur die FIXIERUNG, das Krampfhafte, das Handeln aus Angst.

    Nein, Du brauchst Dich nicht anstrengen, dann macht’s ein Anderer – für das Ganze. Was Du für Dich machst, macht allerdings niemand für Dich. Und so fasst sich die lebensmögliche Erkenntnis in einem einfachen Satz zusammen:
    Entscheide, ob du ein perfekter Verbrecher sein willst und lasse dich nicht in Versuchung führen,
    oder entscheide dich gegen die Feindseligkeit und lasse dich nicht in Versuchung führen.

    Die meisten zivilisert-kultivierten Menschen lassen sich zwölf Mal am Tag in Versuchung führen, mal auf der einen und mal auf der anderen Seite. Wau, diese Entschlossenheit der 98%. (das war nicht ganz so harsch, gell)

    Wie DU Dich entschieden hast (?) und künftig entscheidest, ist dem Leben schniefpiefschnurzfurztrocken egal. Wie ich mich entschieden habe, auch – aber mir war’s nicht egal. Weil es Jobs gibt, für die man nicht neurotisch sein muss. Man kann glücklich-sein-wollen. Das ist, wenn auch in einem bescheiden gesteckten Rahmen auf dieser Existenzebene möglich – und ich glaube, AUCH nötig.

    Als Manager ist man allerdings mit der KZN (Kollektive ZwangsNeurose) quasi per Du – man MUSS regeln, regeln, nachregeln, vorregeln, vorleben und Vorbildern nachleben. Danke, meinen Aufenthalt auf dieser gesellschaftlichen Ebene bereute ich nie. Weil folgte: NIE WIEDER – ein Rädchen im Getriebe des Wahns sein.

    Gruß in die Runde.

    Wolfgang

    Schilfrohrsänger – der Link auf das Video ist am Ende der Seite
    http://federleicht-leben.de/03.3-voegel/schilfrohrsaenger/index.html

  6. Juni 30, 2014 um 5:26 pm

    Und hier die volle Breitseite eines langjährigen Wahrheitssuchers, der hinter vielen Geschnissen eine lane Planung sieht:

    .
    0:36:00 – Je einheitlicher wir sind, desto besser kontrollierbar ist die Masse
    1:00:00 – Was ist die Wirklichkeit

    • Juni 30, 2014 um 6:21 pm

      Nichts ist so mächtig und nachhaltig wie der WAHN.

      Die Kraft, die hinter der „Elite“ steht ist genau DAS.

      Ich brauche weder Außer-Irdische, noch Inner-Irdische, keine Reptiloiden, keine Dämonen und keine Mega-Master-Mind-Control-Magier, um mir den Wahnsinn, der die Welt im Zangengriff hält zu erklären?!

      Jegliches Phänomen lässt sich problemlos auf dieser Schiene ebenso plausibel erklären.

      Betrachte die Welt als einen holographischen Möglichkeitsraum, aus dem all die (rein menschlichen) Geister ihre Träume, Visionen und Alpträume schöpfen können und Dich wundert da gar nichts mehr^^

      Es gibt einen Elitenwahn, der Pläne erzeugt und dem Bösen Vorschub leistet – aber die Impulskraft ist eben rein menschlich psychotisch, neurotisch, psychopathisch oder schlicht irre, was auch immer.

      Für dieses Phänomen braucht es keine übergeordneten Zusatzelemente/-kräfte.

      Es ist natürlich auch eine Form von Wahn (man lese sich nur die Kommentare und Querverweise zu diesem und vergleichbaren Videos durch!!!) um jeden Preis eine andere Erklärung vorhalten zu wollen (oder zu müssen), weil die simple Wahrheit über die Ursprünge peinich berührt und jegliche Verdrängungsleistung sporniert, egal in welche Richtung da der „Unrat“ abgeschoben werden muss.

      Anders ausgedrückt: für mich stelllt es sich so dar, dass all diese Theorien, die „Pläne“ und „Kräfte“ bemüht, die das (ab)normal Menschliche ent-schuldigen, genau das sind: Sündenbocktheorien.

      • Juni 30, 2014 um 6:30 pm

        Du meinst, jeder kann mit der Verschwörungstheorie sagen, ich kann ja nicht anders, weil SIE es so wollen?

        Ich brauch mich daher nicht anzustrengen …

        • Juni 30, 2014 um 7:01 pm

          Nochmal:
          Man muss unterscheiden zwischen den aus meiner Sicht zweifellos vorhandenen Bestrebungen, diese Welt politisch, wirtschaftich und sozial einem Wahngebilde namens NWO oder so unterzuordnen – dazu brauche ich nur krankhafte, defizitäre Menschen – nichts sonst – und der Theorie, dass hinter diesen krankhaften, defizitären Menschen nochmal eine andere „Gilde“ steht (wahlweise Außerirdische, Innenweltler, Reptiloide, Dämonen, oder sonstige Phantatsewasdannhastewas…).

          Der erste Teil ist peinlich, weil er den menschen in seiner Verantwortlichkeit für den ganzen Scheiß auf sich selbst zurück wirft und ziemlich dumm bis verkommen da stehen lässt – sehr unangenehm, wenn man auf gerne auf sein Renommee achtet^^
          Der zweite Teil wird kramppfhaft bemüht (bisher ohne jeglichen stichhaltigen Beweis!!!), um dieses Bild des Zustandes des menschen, den dieser selbst zu verantworten hat eben anderen anzulasten, um selbst als Opfer da zu stehen, wo man Täter ist, sei es aktiv oder durch Unterlassung.

          Die Projektionsbereitschaft ist im Falle der kognitiven Dissoziation eben sehr ausgeprägt und erfindungsreich.
          Ansonsten ist der Scheiß uralt, man denke nur an das hier:
          https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock

          Wie kleine Kinder zeigt man mit dem Finger auf den anderen: „Ich war das nicht! Der/die/das war´s!“.
          Oder: „Ich hatte eine traumatische Kindheit, ich musste zum Mörder werden, weil ich eine Scheißhurenmutter/Alkiprüglervater (oder umgekehrt etc.etc.) hatte!“

          Jetzt isses halt nicht mehr der blöde Kevin von nebenan oder die Rabeneltern – jetzt muss es halt das grüne Dämonenfratzenchamäleon aus der hohlen (Geistes)Welt sein.

          Und mit der Projektion absoluter Übermacht, Allgewalt (hoppla, da war doch schon mal so ne Theorie vor einigen Jahrtausenden?^^) ist man dann nebenbei auch noch fein raus,,weil: was will man denn da noch machen?
          Da hast Du wohl recht.

          Auf diese Weise sind all die Machtpsychopathen an die Macht gekommen, weil so viele so bereitwillig ihre Eigenverantwortung gegen ein kleines Handgeld an Versprechungen an diese abgegeben haben.

          Dass es auch anders geht hat er hier eindrücklich belegt:
          http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag7154.html
          http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bad-godesberg/schweinheim/72-tage-voller-entbehrungen-und-gluecksgefuehle-article114443.html

          • Juni 30, 2014 um 7:54 pm

            OK, Gedankengang verstanden.

            Schauen wir dann mal weiter den Wahnenden zu, und ob es ein Mittel geben wird, sie von ihrem Wahn zu heilen …

  7. Juni 30, 2014 um 11:25 am

    Ich schwanke noch immer stark zwischen „Masterpläne funktionieren“ und „können nicht funktionieren“. Im Nachhinein sieht Vieles nach Plan aus. Und doch hören wir immer wieder, dass der Plan der Strippenzieher stark hinterher sei.

    Hier habe ich ein schönes Beispiel dafür, dass die Pläne unserer gewählten und ungewählten Führer meist ins Gegenteil laufen: „vom modernen Ablasshandel.“

  8. Oliver Teumer
    Juni 30, 2014 um 7:29 am

    Ihr seid wie „Schafe, die keinen Hirten haben“. Die Kirche, insbesondere die katholische, hat keinen Teil an der Neuen Welt Ordnung, sie ist der Chef. Sie ist die herrschende Macht auf der Erde und möchte wieder die absolute Vormachtstellung, wie im Mittelalter. Deswegen ist der Papst ein Jesuit und sein erklärtes Ziel ist die Vernichtung jedes wahren Prostestantismus. Und dann wird es wieder finster, geistig gesehen, denn dann ist das Licht des Wortes Gottes von der Erde genommen. Das Papsttum hat nicht das geringste mit Jesus zu tun, sondern es handelt sich um das antichristliche System. Wusste schon Luther und alle anderen. Bald wird Rom wieder den Zwang über das freie Gewissen der Menschen ausüben und alle zwingen das Malzeichen des Tieres anzunehmen, ohne das niemand kaufen oder verkaufen kann. Dies ist aber in erster Linie kein Computerchip, sondern die Erzwungene Heiligung des Sonntags entgegen den klaren Geboten Gottes den Sababt zu halten. Ob es euch gefällt oder nicht, das ist die WAHRHEIT! LG, Oli

  9. Juni 29, 2014 um 8:18 pm

    Der Eifephilosoph hatte heute nochmals zum Thema Neue Weltordnung nachgelegt und weist auf eine mögliche Alternative zu Jener unserer aktuellen Strippenzieher hin:

    Nun – “Stämme” gelten als alt und überholt. Ich möchte auf diesem Begriff auch nicht allzulange herumreiten. Wir haben ja auch einen moderneren dafür: GENOSSENSCHAFTEN.

    Kennt kaum noch jemand. Bündnisse von Menschen zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität, zuverlässige Gemeinschaften, die im Privat- und Geschäftsleben gemeinsames Wirtschaften optimieren, Netzwerke von Genossen, die sich gegenseitig in allen Lebenslagen Hilfe und Unterstützung bieten.

    Ist es zu vermessen, wenn ich der alten Weltordnung eine neue Idee gegenüberstelle, eine NEUE WELTORDNUNG einfordere … eine selbstverwaltete Weltbürgergenossenschaft?

    Für den Konzern ist dies uninteressant. Er macht das nämlich selbst – mit dem Geld der Sparer. Streift durch die Wirtschaftswelt und hinterläßt Schneisen der Verwüstung. Für den Staat ist dies auch uninteressant … jedenfalls solange, wie diese Genossenschaft noch klein ist. Wird sie aber größer, wächst an Finanzkraft und Mitgliederzahl … wird sich irgendwann der Staat nach ihr richten, so wie er sich momentan nach den Wünschen der raffgierigen Konzernlenker richtet (die übrigens – nur um hier mal Klarheit hinein zu bringen – als Menschen ganz in Ordnung sein können. Raffgier – als “Profitmaximierung” – ist ihr Job. Machen sie den nicht, macht den jemand anderes … was aber nicht heißt, dass sie sich als Menschen nicht etwas Menschlicheres wünschen würden).

    Ich denke: angesichts der verfallenden ineffektiven Strukuren der alten Weltordnung ist es klar, dass etwas geschehen muss. Man kann nun darauf hoffen, dass Christus zurückkommt, die Ufo´s von der Wega uns erretten und man einfach – basierend auf naivem Kinderglauben – hofft, selbst nie davon betroffen zu werden, weil die Welt in Wirklichkeit ja ein Ponyhof ist, den man nur noch durch die Mattscheibe betrachtet. Die Medien schüren diesen Glauben – wobei ich noch nicht mal unterstellen möchte, dass dies bewusst geschieht: hier mag auch einfach Dummheit und Gedankenlosigkeit die Ursache für die momentanen Zustände sein, in denen Fussball wesentlich wichtiger ist als Außenpolitik, internationale Handelsabkommen oder die Selbstvernichtung des Euro.

    Fundstelle: Die NEUE WELTORDNUNG … mal anders.

    Ich hatte die Genossenschaft als eine mögliche Alternative in einer meiner alleresten Artikel auf dem Blog schon einmal ins Licht gesetzt:

    Sind Genossenschaften die Lösung zur Begegnung der aufkommenden sozialen Kälte?

    In meinem letzten Post habe ich von Tony Judt berichtet, der feststellte, dass wir mit der Profitorientierung nicht mehr weiterleben können. Er fordert uns auf, den Staat neuzudefinieren, wieder zu ethisch fundierter, politischer Debatte zurückzufinden, über Alternativen nachzudenken. Und das will ich mit diesem Post versuchen.

    Auf der Suche nach alternativen Gesellschaftsmodellen bin ich auf den Begriff der Genossenschaften gestoßen und wollte wissen, welche Vorteile diese haben. In Wikipedia findet man: “Das zentrale Anliegen von Genossenschaften ist es, gemeinsame wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse zu befriedigen. Weltweit sind mindestens 700 Millionen Mitglieder an Genossenschaften beteiligt …”.

    Das sind schon mal zwei wichtige Botschaften. Die eine behandelt die Bedürfnisbefriedigung, das meint vermutlich auch weniger eine Bedürfnisweckung zu etwas, was ich eigentlich gar nicht brauche. Und das andere ist die beeindruckend hohe Zahl der Mitglieder. Fast ein 1/10 der Weltbevölkerung arbeitet schon in Genossenschaften. In Europa sollen es 140 Millionen Mitglieder in 300.000 Genossenschaften und 2,3 Millionen Arbeitsplätzen geben. Aufgrund dieser großen Zahlen hatte ich mich entschieden, nicht “Werden Genossenschaften wieder modern” zu titeln. Mich wundert allerdings, dass mir bisher so wenige Genossenschaften begegnet sind.

  10. Juni 29, 2014 um 2:31 pm

    Ich denke, dass sowohl Marin Bartonitz als auch federleichtes recht haben.

    Es ist sicher kein Zufall, wenn Programme auf den Weg gebracht werden, wie sie in den letzten Jahren bis sogar jahrhunderten auf den Weg gebracht wurden, ganz einfach, weil dahinter eine bestimmte Absicht stand.
    Die Summe dieser Einzelpläne und -absichten ergibt aber letztlich die Bildung einer Gesamtstruktur oder einer dominanten Formkraft durch ihren konvergenten Absichtsimpetus, die so nie beabsichtigt oder geplant sein konnte.

    Ein Beispiel:
    Harlem und Bronx waren einmal sprichwörtlich für ihre hochkriminelle Brisanz.
    Das hatte auch nie jemand so „geplant“, gleichwohl eine ganze Reihe von Entscheidungen der Stadtverwaltung und gesellschaftliche Wechselwirkungen zunehmend diese Viertel ghettoisierten und kriminalisierten, ohne dass dies so von irgendjemand beabsichtigt worden wäre.
    Am Ende steht ein Viertel mit Bandenregierung, Bandengesetzen und Bandenkriminalität voll strukturiert und massiv da und man reibt sich verwundert die Augen, wie es so weit hat kommen können, denn es war ja auch mal ganz anders – und es wurde auch wieder anders!

    Wer die Geschichte davon studiert begreift schnell, dass es marginale Veränderungen waren, die erst einen schleichenden Veränderungsprozess einleiteten, dann durch Vernachlässigung/Nichtbeachtung diese zunehmend zu echten Atttraktoren heranwuchsen und dann die formbildende, strukturierende Kraft gewannen, die aus Harlem und Bronx das machte, was sie berühmt-berüchtigt werden ließ!

    Vergleichbares mag für NWO-Apologeten und die gesamte weltweite Regierungsmisere mit ihren zweifellos mafiösen Strukturen gelten.

    Und vermutlich ist das UNIVERSUM selbst ein gebilde, das wie geplant aussieht, weil es Struktur und sinnhafte Wechselbeziehungen bzw. -regeln aufweist, die aber nachweislich rein zufällig sich formen konnten und genau so gut auch gänzlich fehlen oder ganz anders aussehen könnten!

    Allein die Entropie ist ein so gewaltiger Strukturgeber, dass es einen nicht wirklich wundern sollte, dass sich deren Gesetzmäßigkeit durch alle Bereiche des beobachtbaren Universums hindurch erstreckt und dementsprechend harmonsiche, also aufeinander abgestimmte verhältnisse aufweist, die wie „gottgegeben“ wirken, weil sie einer vermeintlich höheren Intelligenz entsprungen sein müssen – zumindest solange, bis man entdeckt hat, dass es auch viel simpler geht, um zu so unglaublich komplexen Strukturen und Phänomenen zu gelangen wie sie nun mal da sind.
    (Stichwort: Fraktal)

    Das „Böse“, die „Verschwörung“ hat eine Struktur und eine Geschichte – diese ist aber fraktaler Natur und allein aufgrund von Rückkopplungsmechanismen leicht zu erklären.
    Es hätte auch jederzeit anders kommen können.
    Es gibt keine Möglichkeit, diesen Entwicklungsstrang als zwangsläufig und unverrückbar bzw. „gewollt“ zu beweisen.
    Es ist wie bei sovielen zufälligen Ereignisketten:
    Im Nachhinein sieht alles sehr einleuchtend und „logisch“ aus – „Das musste ja so kommen!“. Eben nicht.

    Dass das „Böse“, die „Verschwörung“ Strukturen aufweist, die einer Regelbidung zugrunde liegen, die wiederum jene Zustände erzeugen, die den Regeln weiterhin Geltung verschaffen und die dadurch sich selbst verstärkend beharrlich zeigt (man denke an den Roten Fleck des Jupiter!), kann nur jemanden verwundern, der dieses Phänomen nicht kennt.

    Es ist kein Zufall, dass das Schlechte passiert und wie es passiert.
    Es ist aber reiner Zufall, dass es so weit kommen konnte, dass es überhaupt passiert.

    Grüße an Martin und federleichtes^^

  11. sustentaculum
    Juni 29, 2014 um 1:48 pm

    Ich musste bei diesem Artikel etwas schmunzeln… ich lese gerne Blogs und Artikel, die versuchen Aufklärung zu betreiben. Was Verschwörungstheorien angeht bin ich hingegen sehr zurückhaltend (auch wenn es z.B. solche gibt, die für mich nachweislich korrekt sind… etwa 9/11 was an inside job). Richtig ist definitiv, dass es im Vatikan an Doppelzüngigkeit nicht mangelt, wenn man sich die schreiende Ungerechtigkeit und Doppelmoral speziell des Westens in den vergangenen Jahrzehnten vor Augen führt und dabei quasi keine konkrete Aktion stattfindet, Millionen von Christen zu mobilisieren, gegen derartige Systeme aufzubegehren. Ich denke allein vor diesem Hintergrund sollte es klar sein, dass die Kirche in gewisser Weise unterwandert ist.
    Und ja, auch die Gehälter von Bischöfen etc. sprechen ihre eigene Sprache… Wasser predigen und Wein saufen ist hier wohl das passende Sprichwort. Dass wir durch populäre Kultur (Hollywood, Mainstream-Musik) auf Spur gebracht werden sollen ist auch für mich faktum.
    Den Schritt, den ich in diesem Kontext nicht bereit bin zu gehen ist dieser: ja, es wird manipuliert was das Zeug hält, aber der Sprung zu einer atomaren „Reinigung“ der Erde ist für mich völlig an den Haaren herbei gezogen. In gewisser Weise müssen wir dankbar dafür sein, dass es die Atombombe gibt, denn sonst hätten die Wahnsinnigen den Globus schon längst mit einem dritten Weltkrieg beglückt. Und so verrückt man ist – einen Atomkrieg kann kein klar denkender Mensch wirklich wollen. Die Erde wäre an besagten Stellen auf Jahrhunderte unbewohnbar. Die Folgen für biologische Organismen unvorstellbar.

    Ja, ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die derart fanatisch und berauscht von einer Depopularisierungsphantasie sind, dass sie daran arbeiten erneut Internierungs-/Arbeits-/Vernichtungslager zu bauen und dem Vorbild bärtiger Österreicher des letzten Jahrtausends nachzueifern (die Zeichen dafür sind für mich mehr als offensichtlich). Aber Atomkrieg?! Ernsthaft?

    Naja mal ganz davon abgesehen: was macht es für einen Unterschied, wenn ich mir einer derartigen Verschwörung bewusst wäre? Derartige Dinge erzeugen in der Bevölkerung 1. Angst 2. Ablehnung, da es ihrem Weltbild entgegen steht. Und selbst unter Freidenkern werden wir damit keine breite Unterstützerschaft finden (solange nicht eine Macht vom Kaliber des Vatikans mal tacheles redet). Was haben wir durch diese Theorie also gewonnen außer mehr Angst und ein Stückchen (verlorenen?) Glauben an Kirche, etc.? Wir haben – stand heute – schlichtweg keinen Hebel, der groß genug wäre Machenschaften derartiger Dimensionen zu vereiteln.

    Und nenn das eigenbrötlerisch oder bidermeierhaft: der einzig wirkungsvolle Hebel, den wir haben ist einfach nur unsere eigene Person und unser Leben. Wir können einzig durch unser eigenes Leben und Handeln ein Zeichen setzen. Das alles beginnt damit, dass wir uns unserer Handlungen und Werte bewusst werden und danach konsequent dafür einstehen. Es gibt große Vorbilder, denen wir in diesem Kontext nacheinfern können und solange wir integer sind wird es Menschen geben, denen wir damit ein Vorbild sind. Sie werden uns nachfolgen und diese Geisteshaltung weiter verbreiten. Ob das reicht – ob das rechtzeitig kommt – ob das genug ist? Ich weiß es nicht. Aber alles andere hilft in meinen Augen absolut garniemandem. Angst ist keine Triebfeder um IRGENDETWAS zum Besseren zu bewegen.

    Be the change you want to see in the world!

    • Juni 29, 2014 um 8:43 pm

      Danke, dass Du nochmals so stark darauf aufmerksam machst, dass es weniger zuträglich ist, apokalyptische Bilder zu zeigen und damit genau die gewollte Angst zu schüren, die es ihnen leichter macht, ihre Schäfchen zu führen. Ich werde nun wieder verstärkt nach den Dingen suchen, die den 99% hilft, sich wieder selbst zu bemächtigen.

      Viele Grüße
      Martin

  12. Juni 29, 2014 um 10:50 am

    „Gilt das Prinzip der Auslegung auch für die klare Formulierung, dass die beiden Menschlein mit einem Fluch beladen das Paradies verlassen mussten?“

    Ich denke schon, dass das Prinzip der Auslegung auch für diese Geschichte gilt.
    Meiner Ansicht nach wird hier die Geschichte unserers eigenen Bewusstseins erzählt.
    Die Geschichte erzählt etwas über uns selber und etwas über das, was wir als Menschen sind.

    Vom Bewusstsein aus gesehen, sieht die Geschichte so aus: Bereits vor dem „Sündenfall“ hat der Mensch (1. Adam und Eva 2. Du, ich, jedes Kleinkind) angefangen, Begriffe zu bilden, den Tieren und (vermutlich auch den Dingen) „Namen“ zu geben. Sowohl im kindlichen Bewusstsein (also bei jedem von uns) sowie im gesamtmenschheitlichen Bewusstsein löst diese „Namensgebung“ magisches Denken aus. Am Anfang kann zwischen dem Namen und dem damit bezeichneten Gegenstand nicht unterschieden werden. Statt mit Namen experimentiert Menschlein auch mit Ersatz-Gegenständen und macht in Voodoo und so weiter. Kleines Menschlein beginnt, sich ziemlich mächtig zu fühlen, um nicht zu sagen, allmächtig. Es denkt, dass es zaubern kann.

    Im Bewusstsein stehen die Namen irgendwann nicht mehr länger unverbunden nebeneinander, sondern werden miteinander verknüpft. Begriffe werden in Details, also Subjekt-Prädikat-Objektsätze zerlegt, Begriffe werden in größeren Gruppen zusammengefasst. So entsteht im Kopf allmählich eine Parallelwelt zur Wirklichkeit. bzw. diese Parallelwelt wird auf die Wirklichkeit draufprojiziert. Wenn Menschlein eine Nuss sieht, denkt es gleichzeitig „Nuss“ dabei. Wenn es eine Paranuss sieht, denkt es „Paranuss“. Es kann gar nicht mehr anders.

    Irgendwann muss Menschlein sich entscheiden, in der Wirklichkeit zu leben (wie sein Gefühl/Instinkt/inneres Wissen = in der Geschichte zu diesem Zeitpunkt noch mit „Gott“, der mit Menschlein wandelt, gleichgesetzt) oder in der im Kopf entstandenen Parallelwelt (die auf dem Schlangenbewusstsein = magischem Denken) aufbaut. Menschlein entscheidet sich für die Parallelwelt. Bumms, da hast Du Deinen „Sündenfall“.

    Menschlein lebt fortan in der Parallelwelt im Kopf, und das ist nun die Vertreibung aus dem Paradies. Das ist natürlich Stress, denn Menschlein ist nun für alles selber verantwortlich: dass es genug Nahrung hat, sich vermehrt, mit Überschwemmungen zurechtkommt. Für alles muss es nun außerdem die Gründe suchen, warum die Sachen so sind, wie sie sind, damit es lenkend eingreifen kann, um die Sachen zum aus seiner Sicht „Guten“ zu wenden. So entsteht im Menschlein das kausale Denken, das natürlich nur in der Parallelwelt im Kopf funktioniert.
    „Gut“ ist dabei, was ihm selber nützt, und „böse“, was ihm schadet, denn in der Parallelwelt im Kopf steht Menschlein selber im Zentrum des Alls. Menschlein selber ist der Dreh- und Angelpunkt, um den das gesamte Weltall kreist. Dadurch verliert es natürlich den Bezug zu den ANDEREN, die Guido wieder ins Bewusstsein zurückzuholen sucht.

    Natürlich weiß Menschlein auf irgendeiner Ebene, dass an der Parallelwelt im Kopf etwas nicht stimmt, dass es in dieser Welt keinen festen Boden unter den Füßen hat. Und da ist ja immer noch der Instinkt, der das Menschlein vorher geleitet hat und häufig was anderes sagt, als Menschlein in seiner Parallelwelt entscheidet. Die Kehrseite des Allmachtsgefühls ist also sehr viel, um nicht zu sagen panische Angst.

    In dieser Todesangst (buchstäblich, denn nun ist Menschlein sich auch seiner Vergänglichkeit bewusst geworden) entsteht zum Allmachtsgefühl gleichzeitig ein Ohnmachtsgefühl, bei dem Gott scheinbar nach außen verlagert und zuerst als gute und dämonische Geister und später – wenn das ICH (EGO) sich verfestigt – als Gott an den Himmel projiziert wird.

    Adam und Eva haben sich selber „verflucht“. Genau genommen. Und sie waren nicht in der Lage, sich damit auseinanderzusetzen. Sie konnten die „Schuld“ nur jeweils anderen in die Schuhe schieben.

    Und das sind wir nun als Menschen – unser Bewusstsein spannt sich auf zwischen einem Allmachts- und einem Ohnmachtsgefühl, und wir haben vermutlich die Aufgabe, über beides hinauszuwachsen und diese Phase hinter uns zu lassen.

    Wer ist von einem Fluch betroffen oder glaubt Opfer einer Verschwörung zu sein? Ganz recht, das ist der, der EMPFINDET, ER sei verflucht oder Opfer einer Verschwörung.

    Aber dann muss man ja mal fragen, woher die Empfindung kommt. Sie kommt daher, dass das normale Lebensgefühl zerrissen ist und sich einmal als Allmachtsgefühl (man muss die Welt verändern) und andererseits als Ohnmachtsgefühl (man ist Opfer einer Verschwörung) ausdrückt.

    Gott sei Dank kann man auch die BIBEL hinter sich lassen und aus der darin geschilderten Disposition wieder aussteigen.

    Das heißt nun nicht, dass man die Parallelwelt im Kopf wieder gänzlich abbauen und die Denkgebilde dekonstruieren muss, aber man kann die Begrenztheit dieser Denkgebilde erkennen und die wesentlichen Entscheidungen nicht mehr davon abhängig machen.
    Stattdessen ist Denken ein nützliches Instrument, das man bspw. für Mathematik und Geschichtenerzählen verwenden kann.

    Tja, und was ich nicht so ganz verstehe, ist, warum das Ganze jetzt unbedingt mit einer grundsätzlichen Feindseligkeit verknüpft werden muss? Feindseligkeit besteht meiner Ansicht nach nur solange, wie das Denkgebilde verabsolutiert und mit der Wirklichkeit verwechselt wird. Die Feindseligkeit existiert nur in der Denkfabrik. Sie existiert meiner Ansicht nach weder in der Wirklichkeit noch in der Natur noch in der Verkörperung.

    Warum ist Verkörperung etwas Feindseliges? Doch nur, wenn man immer noch glaubt, man muss selber ALLES sein, oder? Und warum muss man das? Warum müssen wir das GANZE erkennen? Warum soll das unsere Aufgabe sein? Wer sagt das? Außer einem immer noch leise schwingenden Allmachtsgefühl in uns.

    Wenn ich eine Zwei bin, kann es mir doch völlig wurscht sein, an welcher Stelle ich in der Zahl Pi auftauche, oder? Wenn ich eine Zwei bin, muss ich dann Pi kennen, um glücklich zu sein? Mir genügt es vollkommen zu wissen, dass ich eine Zwei und keine Drei und keine Vier bin.

    Ich verzichte gerne: sowohl auf die Allmacht wie auf die Ohnmacht.

    • federleichtes
      Juni 29, 2014 um 2:33 pm

      Danke, eine interessante Interpretation. Spüre ich das richtig, dass Du vom Freien Willen des Menschen ausgehst? Der Mensch HAT – der Mensch MUSS?

      Die biblischen Schriften sind mal verfasst worden – von Menschen. Die biblischen Schriften sind mal zu recht gebogen worden, auf die Bedürfnisse einer Macht(-erhaltung), die es brauchte, um die Vergangenheit im Menschen lebendig zu halten. Der Geist der Bibel ist in den Menschen verankert – worden, bestimmt ihr Denken und ihr Denken bestimmt ihr Verhalten. Früher wurden Hexen verbrannt, heute ins Management befördert? Woher kommt der Geist des Faschismus? Und warum besteht ein funda-mentales Interesse daran, ihn nicht nur lebendig zu erhalten, sondern ihn zu befeuern? Bedeutet das Befeuern, für den ‚Zenit Hölle‘ brauche es eine bestimmte Temperatur?

      Biblisch wird uns der Schritt des unschuldigen Urmenschen hin zur Erkenntnis des Guten und des Bösen erzählt. Von der ERKENNTNIS – einer Wirklichkeit. Die sich erst folgend – mit dem Fall – NUR realisierte. Vergessen wird gerne, dass die „Schlange“ die Macht hatte, diesen Prozess zu verursachen. Und wenn wir die Schöpfung als „Gottes Werk“ bezeichnen, scheint mir die Schlange wie ein göttlicher Gesandter, um das Notwendige (Auflösung einer fatalen Wirklichkeit) auf die Möglichkeitsebene (unsere Welt) zu befördern.

      Das Notwendige realisiert sich im Rahmen des Möglichen. Das Zusammenspiel dieser Parameter erfolgt in einer Harmonie, und diese Harmonie mag entstanden sein durch göttliche Weisheit, eine schöpferische Bewusstheit, einer Intelligenz, die WUSSTE, was nötig (geworden) WAR und möglich sein würde. Das Prinzip erlebe ich täglich, es wird mit mir praktiziert und ich praktiziere es in meiner Lebensgestaltung. So halte ich es für nötig, mich dem weiteren Verstehen der Natur zu widmen, und so wie das möglich ist, geschieht es. Ich halte es für nötig, an der Seite einiger Menschen zu stehen, und so wie ein konstruktives Miteinander möglich ist, geschieht es. Runde IST rund, weil sie nicht künstlich ist. Menschen können sie nicht wollen, die Zeit will sie.

      Die Bibel und alle anderen mythologischen Schriften sind geistige Krücken. Die Menschen, die sie benutzten, um das eigenständige Gehen zu erlernen, dann natürlich nicht mehr benötigen. Sie gestalten dann das IHNEN Mögliche, und aus dem möglich Gewordenen fließt ihnen Frieden zu, oder sie suchen nach weiteren Möglichkeitsfeldern, auf denen sie sich beweisen müssen – genauer gesagt, wie viel ihr gefundener Frieden wirklich wert ist. Ich jedenfalls möchte nicht als Tauge-Nichts sterben, ohne es zu wissen. Bedeutet, mich täglich wieder und wieder der Feindseligkeit zu stellen, direkt und indirekt, mental und als Körper, im Ich und im Miteinander.

      DAS Leben ist kein Experiment. Gleichwohl ist es auf das Experimentieren angewiesen – wenn das Mögliche erst in der Zeit als (nicht-logische!) Abfolge von Entwicklungsschritten erscheinen kann. In diesem Sinne mal ein kurzes Wörtchen zum Kosmos. Da IST er, in unserer Wahr-nehmung als unendlich, als wunderbar und grausam. Sollte ich seine Ordnung beschreiben, wählte ich den Begriff Universum und universelle, allgemein gültige Gesetze. Und zwar nicht nur solche, die physikalischer Fantasie entsprungen sind. (Von Grof gerade beschrieben die Auffassung, Bewusstsein sei ein Produkt des Körperlichen.) Ob Menschen diese Gesetze verstehen oder die überhaupt zur Kenntnis nehmen können, ist diesen Gesetzen völlig wurscht. Sie lassen Menschen die Freiheit, zu glauben, was sie wollen – oder was sie glauben können. Und deswegen gibt es Optimisten und Pessimisten,, solche, die Panzer konstruieren, solche, die sie bauen, und solche, damit spielen.

      Unsere Welt befindet sich im Kriegszustand. Im Innen wie im Außen. Die Feldherren mutierten zu Generälen, die Generäle mutierten zu Managern. Um deutlicher und noch deutlicher werden zu lassen, dass Geist ein Problem ist, ein doppeltes Problem: Er ist funktional systemisch konfiguriert, und er ist (damit) konditioniert auf den Raub von Energie, die er sich gefügig und verfügbar zu machen trachtet. Manisch, wahnhaft, unerbittlich. Natürlich braucht man diesen Geist nicht als feindselig bezeichnen. Der hat’s auch nicht gerne, wenn seine Mach(t)enschaften ins Bewusstsein dringen und ihm seine Abhängigkeit vom Wahn und damit seiner Ur-Ohnmacht konfrontieren. Dieser Geist ist weniger, viel weniger als ein Fliegenschiss, wenn man ihn nicht füttert.

      Gruß in die Runde.
      Wolfgang

  13. Juni 29, 2014 um 12:58 am

    Ich würde auch gerne sagen können, dass unsere Welt steuerlos so vor sich hintaumelt und alles nur Zufälle sind, die einen denken lassen könnten, dass es keine Jahrtausende alte Verschwörung gibt.

    Allein, mir will es nicht gelingen, wirklich loszulassen, denn was, wenn es doch eine gibt? Hätten wir nicht wenigstens eine Chance, wenn wir das akzeptierten und uns nicht von ihr gängeln lassen würden.

    Mich wundert es schon arg, wenn satanische Baffomet auf der Rückseite unsere alten PERSONALausweise prangte (Beispiel). Siehe auch im Vortrag von Herrn Friedmann im vorigen Artikel UBUNTU – für eine kooperierenden Gemeinschaft – wider die Macht der Bankster

    Wenn ich mir allerdings anschaue, wie weit unsere Rock-, Pop- und Rap-Szene durchseucht ist von satanisch-/okkulten Zeichen und Riten, dann frage ich mich schon, was hier los ist. Auch hier eins von vielen Videos, die es zu dem Thema auf Youtube gibt:

    .
    Und siehe auch dieses in meinen Augen sehr gruselige Video mit Lady Gaga:

    .
    Das Video habe ich in einem Artikel gefunden, der von einer (angebliche?) Aussteigerin handelt, die Aufklärung betreibt: Santanismus in Hollywood.

    Schon die Beatels hätten sich dem „Teufel“ verschrieben und daher so einen sagenhaften Aufstieg gehabt. John Lennon ist am Ende ausgestiegen, was ihm bekanntlich wenig gut bekommen ist:

    [The Beatles Story]

    Den zweifellos größten Einfluß auf die Rockmusik haben die Beatles ausgeübt. Tony Sheridan, der 1962 im Starclub in Hamburg mit den Beatles zusammenspielte, lüftete das Geheimnis, auf dem der unheimliche Erfolg dieser Gruppe basieren könnte. Sheridan berichtete, daß John Lennon sich 1962 sehr stark für okkulte Dinge interessierte, und wie er selbst mit dem Beatle in Hamburg in einer spiritistischen Sitzung gewesen sei. Dort habe ihm Lennon gesagt:
    „Ich weiß, daß die Beatles Erfolg haben werden wie noch keine andere Gruppe. Ich weiß es genau — denn für diesen Erfolg habe ich dem Teufel meine Seele verkauft.“
    1963 landeten die Beatles weltweit tatsächlich einen Hit nach dem anderen und leiteten so die „Beatle-manie“ ein, die fortan für Schlagzeilen, Superlative und Umsatzrekorde sorgte.
    Am 4. April 1964 schließlich waren die Beatles mit [54 | 55] fünf ihrer Songs in den USA gleichzeitig Nummer eins, zwei, drei, vier und fünf in den Single-Charts, und mit ihren beiden LPs „Meet the Beatles“ und „Introducing the Beatles“ waren sie auch in den LP-Charts Nummer eins und zwei. Allein bis 1973 wurden 90 Millionen LPs und 125 Millionen Singles ihrer Musik abgesetzt.
    Bemerkenswert ist, daß der berüchtigte Satanist Charles Manson, der durch die sieben schauerlichen Tate-LaBianca Morde bekannt geworden ist, Inspiration von den Beatles in Anspruch nahm, indem er in einigen ihrer Songs Geheimbotschaften zu entdecken glaubte. Mansons Aussage nach sollen die Beatles-Songs „Helter Skelter“ und „Blackbird“ seine abartigen und mörderischen Philosophien diktiert haben. Im Hause Sharon Tates fand man bei den Leichen „Pigs“ (von dem Song „Piggies“) mit Blut an die Wand geschrieben, bei einem anderen Opfer wurde ebenfalls mit Blut „Helter Skelter“ an die Zimmerwand geschmiert.
    Zurück zu John Lennon. Auf der LP „Mindgames“ (1973) schrieb er einen Song mit dem Titel „Bring on the Lucie“, in dem er den Antichristen buchstäblich anbetet:
    „Es gibt hier etwas, was du sofort tun mußt: Befreie die Leute jetzt. Tue es, tue es, tue es jetzt! Wir sind gefangen mit Händen in der Luft. . . So wollen wir es wie ein Gebet hinausrufen: Befreie die Leute . . . 666 ist dein Name.“
    John Lennon wurde am 8. Dezember 1980 von seinem Fan Mark Chapman unter mysteriösen Umständen [55 | 56] erschossen. Chapman führte sein Tatmotiv auf „Stimmen und den Teufel“ zurück. War das der Preis den der Teufel nun von dem ehemaligen Beatle gefordert hat?

    Und dann gibt es Zufälle der jüngeren Art, die einem nur den Atem nehmen. Es geht um das Flugzeug, das vor Kurzem einfach ohne Spuren verschwand. Komisch ist, dass hier alle bis auf eine Person mitflogen, die eine Lizenz an dem Chip hielten, den wir in Zukunft implantiert bekommen sollen, damit man immer weiß, wo wir sind. Eine liebe Mit-Bloggerin, Caillea Birgit Rakow-Grebenstein, hat darüber geschrieben:
    Blackstone und Jacob Rothschild, Nutznießer des Verschwindens des Malaysia Airlines Fluges?

    • Juni 29, 2014 um 3:18 am

      Alles Ausdruck eines Geistes, dem wir die Möglichkeiten geben, mittels der Karte der Realität, im Terrain der Wirklichkeit in Bereiche der reaktiven Unordnung vorzudringen und dieser so viele Gesichter wie nötig zu geben, damit ein Bewusstsein darüber entsteht, wofür derart geistige Errungenschaften ihr Unwesen der Maskerade treiben (müssen). Dass die Komplexität der scheinbaren Verbindungen und Zusammenhänge immer dichter wird, kommt ja nicht von ungefähr … inklusive der Möglichkeiten diese zu verbreiten …

      Gruß Guido

    • federleichtes
      Juni 29, 2014 um 4:29 am

      „Ich würde auch gerne sagen können, dass unsere Welt steuerlos so vor sich hintaumelt und alles nur Zufälle sind, die einen denken lassen könnten, dass es keine Jahrtausende alte Verschwörung gibt.“

      Wirklich, lieber Martin?

      Du bist, mit Verlaub gesagt, eine harte Nuss. Dir zu Ehren erfinde ich jetzt das Paranuss-Syndrom. Menschen sind davon befallen, die einen weichen Kern mit einer harten Schale (alte Denkmuster, die Erfolg brachten und damit eine Verletzung beschützen konnten) mehrschichtig umhüllen. Das Intuitive des Kerns flackert mal kurz auf, und dann spielen wir lieber wieder das alte Erfolgsspiel – Freude statt Schmerz, klar, die bessere Wahl.

      Zu verstehen ist, dass nur der Kern in der Lage ist, die alten Denkmuster außer Kraft zu setzen. Denkmuster, die das Absurdeste zu formulieren verstehen und die intelligentsten Menschen an der Nase herum führen:
      Verschwörung oder führerlos herum taumeln? Das sollen echte Alternativen sein. Na gut. Vielleicht auf einem Blog, auf dem folgerichtiges Denken mit der Kneifzange bewerkstelligt wird. Aber hier, bei Dir, in einer Runde, die seit fast drei Jahren über Bewusstsein, über psychologische Muster, über eine planvoll ablaufende schöpfende Schöpfung diskutiert?

      Marian schrieb über die Auslegung der Bibel. Wau! Gilt das Prinzip der Auslegung auch für die klare Formulierung, dass die beiden Menschlein (folgend per Erbsünde die Menschheit) mit einem Fluch beladen das Paradies verlassen mussten? Und, was ist das für ein Fluch? Das, was wir Feindseligkeit nennen? Und, wie äußert sich die Feindseligkeit. Oh, pardautz, etwa systematisch in Form einer Verschwörung?

      Verschwörung ist keine Erfindung der Neuzeit. Bereits Hiob hatte unter einer Verschwörung zu leiden – wenn die Geschichte stimmt. Und Jesus, hatte der auch die Verschwörer im Nacken? Anders rum: Was war notwendig, um die Menschheit durch die Zeitalter hin ins Kali Yuga zu treiben? Ein Geist, der die Macht hatte, die entsprechenden Notwendigkeiten zu veranlassen? Der die Macht hatte, einen „Gottessohn“ ans Kreuz schlagen zu lassen und ihn lange, lange Zeit als Vorbild missbrauchen zu lassen, um Menschen in die Irre zuführen?

      Na und, Verschwörung, na und, Fluch, na und nun? Wer ist von Verschwörung/Fluch betroffen? Etwa, wer EMPFINDET, ER sei verflucht und Opfer einer Verschwörung? Es kostet mich Null-Mühe, diese Menschen als Neurotiker (auf das Nichts fixiert?) zu klassifizieren – die gebannt vor der Schlange sitzen, und glauben, weil sie sich häutet, müssten sie auch Schicht um Schicht (von was eigentlich) abtragen, um, um, ja, krutzitürken, um was zu erreichen? Um zur Schlange zu werden? Die sich wie ein Nichts reibungslos (es gibt ja wunderbare Kommunikationstechniken) zwischen Yin und Yang windet? Ne, mein Freund, so geiht dat nich: Dein Pelz wird nass werden, jedenfalls, wenn Du mehr als Pseudo-Erkenntnis willst.

      Gruß
      Wolfgang

      • Juni 29, 2014 um 10:56 am

        Na und: die Verschwörer haben ja nur einen haufen Kriege angezettelt. Macht ja nichts? Die paar Opfer? Und sie den 3. WK via #UKRAINE sauber auf den Weg gebracht haben, um so besser, weil dann endlich Ruhe auf Mutter Erde ist?

        Lieber Wolfgang,

        ja, wir haben hier 3 Jahre versucht, unser Bewusstsein besser zu verstehen. Ich für meinen Teile habe sehr viele Dinge dabei erkennen können. Unter Anderem, dass uns Weltbilder ins Gehirn gegeben wurden, die unser Bewusstsein eher abgedeckelt haben. Du wirst sagen, dass da kein Plan hinter steckt. Genauso wenig, wie unsere Politiker dauern keine Pläne gegen das Volk, aber zur Unterstützung der Konzerne aushecken, die am Ende alles Wasser der Welt unter den Nagel reißen wollen, und am Ende noch die Luft zum Atmen …

        Pessimisten leben länger, hatte ich heute morgen noch als Überschrift einer Studie gelesen. Weil sie versuchen zu sehen, was da auf sie zukommt, um reagieren zu können?

        Viele Grüße
        Martin

  14. Juni 28, 2014 um 6:29 pm

    Meiner Ansicht nach gibt es weder einen „Master“ noch einen „Plan“.

    Ich denke, dass es durch die Jahrhunderte immer wieder Menschen gegeben hat und gibt, die die Bibel so auslegen, dass ihnen die Apokalypse unabwendbar oder notwendig erscheint. Diese Menschen legen entsprechend auch Ereignisse in der Realität so aus, dass sie an allen möglichen Stellen die Apokalypse aufdämmern sehen. Ja, es mag auch welche geben, die die Apokalypse im Glauben, „Gott den Allmächtigen“ zu unterstützen, mehr oder weniger bewusst befeuern.

    Ebenso hat es durch die Jahrhunderte immer wieder Menschen gegeben und gibt sie noch, die sich von Gott berufen wähnen und glauben in seinem Auftrag zu handeln. Dabei übersehen diese Menschen mit schöner Regelmäßigkeit, dass „Gott“ nichts anderes als ein Teil ihres zerrissenen Selbst ist, nämlich der größenwahnsinnig gewordene Teil. Hitler war ein ähnlicher Fall, wenn sein religiöser Wahn tendenziell vielleicht auch anders gelagert war.

    Ob ein 1000jähriges Reich, ein ewiger Frieden, eine neue Weltordnung oder auch die Wiederkunft Christi als Person oder Gott
    – es steckt meiner Ansicht nach immer ein zerrissenes Selbst dahinter, das seinen größenwahnsinnig gewordenen Anteil absolut setzt und vergöttlicht. Entsprechend empfindet sich der betroffene Mensch als „Werkzeug oder Instrument“ Gottes.

    Da wir alle mehr oder weniger unter einer zerrissenen Psyche leiden, fließen leider Gottes viele Energien in einem wie immer gearteten Größenwahn zusammen.

    Wird ein Größenwahn(komplex) einfach bloß zerschlagen wie bspw. der, der sich um Hitler herum gebildet hat, dann bildet er sich an anderer Stelle neu, und zwar nicht selten bei jenen, die den vorausgehenden Komplex zerschlagen haben. Ein nicht aufgelöster Größenwahn ist eine Hydra, bei der zwei Köpfe nachwachsen, wenn einer abgeschlagen wird. Deshalb nutzt Kopfabschlagen überhaupt nichts.

    Größenwahn löst sich nur auf, wenn er wieder mit dem Anteil, der sich minderwertig fühlt oder verdrängt wurde, zusammenwächst, d.h. wenn das Selbst wieder zusammenwächst und heilt.

    Die Bibel ist nichts anderes als die Entwicklungsgeschichte einer zerrissenen Psyche, die NICHT heilt, sondern weiter aufreißt. Das endet, wie man lesen kann, im Wahnsinn bzw. in der Apokalypse. Die Bibel und vor allem das NT beschreibt den Weg in die Krankheit.
    Wenn man das aber als Heilsgeschichte interpretiert, hat man ein Problem. Da braucht es im Prinzip überhaupt keine Verschwörung.

    Eine Krankheit in ihrer Prozesshaftigkeit läuft ja auch ab, wie sie abläuft, ohne dass Viren und Bazillen explizit eine Verschwörung anleiern.

  15. Juni 28, 2014 um 5:03 pm

    Zum Illuminati-Kartenspiel-Link:

    Jetzt guck Dir einfach mal die Kommentare darunter an^^

    Rein hypothetisch gedacht:
    Jemand hat die „geniale“ Idee, eine Verschwörung vorab zu veröffentlichen, mit allen geplanten Schritten und Ereignissen.
    Er benutzt nicht nur ein Kartenspiel, er produziert Filme, Bücher, Serien, Medienereignisse (Musik vor allem) als eine Art Meme-Generator.
    Er initiiert durchaus Ereignisse, die den vorgeblichen Inhalten entsprechen und somit den Memen Auftrieb durch vermeintliche Realitätshaltigkeit zu verleihen.

    Welchen Sinn kann eine solche Vorgehensweise nun haben?
    Welcher Verschwörer hätte je im Vorfeld seine (wahren) Pläne ausgeplaudert?

    Dazu eine kleine Geschichte:
    Als ich 10 Jahre alt war, machte ich Urlaub im Kleinen Walsertal und befreundete mich mit einem Jungen aus Aachen, der eine extrem nervige kleine Schwester hatte, die ständig bei uns sein wollte, was wir aber nicht unbedingt favorisierten^^
    An dem Hotel gabe es eine mehrstöckige verwinkelte große Scheune mi allerlei Schlupflöchern, Gängen etc. – ideales Spielgelände.
    Damit uns die kleine Schwester dort nicht weiter belästigen würde habe ich folgendes gemacht:
    Ich habe einen sehr realistischen und verhältnisgetreuen Plan der Scheune gezeichnet.
    Auf diesem Plan zeichnete ich verschiedene Fallen und Gemeinheiten ein, so als ob diese ebenfalls „in echt“ existieren würden.
    Der Plan wurde überschrieben mit: „Fallen für *Schwestername“.
    Am Mittagstisch haben mein Freund und ich sehr konspirativ getan, getuschelt, den Zettel studiert und immer sofort weggesteckt, wenn die kleine Schwester neugierig und mißtrauisch sich nähern wollte, um mitzubekommen,, was wir denn da so treiben.
    Das haben wir 2 Tage so betrieben und dann habe ich „aus Versehen“ den Plan verloren.
    Wie gewünscht stürzte sich das Schwesterlein auf diesen und studierte ihn sorgfältig, nur um gleich darauf in Tränen auszubrechen und heulend zur Mama zu laufen.
    Diese und der Vater und meine Eltern, die auch zu Rate gezogen wurden nahmen uns daraufhin ins Gebet.
    Wir versicherten, dass dies eine „Scherzmaßnahme“ sei, um uns von der Schwester dort frei zu halten.
    Niemand glaubte uns.
    Erst als der gesamte Pulk die Scheune von oben nach unten durchstreift hatte und nichts gefunden hatte, konnte keine Bestrafung erfolgen, weil es ja keine „Beweise“ gab.
    das änderte aber nichts daran, dass die Schwester von sich aus die Scheune nicht mehr betrat und die Eltern fortan unser Treiben äußerst mißtrauisch beäugten, denn bis zum Ende waren sie nicht wirklich überzeugt, dass wir das nicht wirklich geplant hatten bzw. dass wir wohl „Lunte“ gerochen hätten als wir den Plan verloren hatten und schnell alle verräterischen Spuren beseitigt hätten, um so nicht einer Strafe anheim zu fallen.

    Es ist dieselbe Masche, wie 3 Banküberfälle zu inszenieren, um einen Juwelierüberfall zu vertuschen.
    Oder wie die ABC-Morde der Agatha Christie, wo etliche getötet werden, um den einen wahren Mord nicht als Spur offenbar werden zu lassen.
    oder wie in folgenden chinesischen Strategemen
    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Den_Kaiser_t.C3.A4uschen_und_das_Meer_.C3.BCberqueren
    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Ein_Feuer_f.C3.BCr_einen_Raub_ausnutzen
    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Im_Osten_l.C3.A4rmen.2C_im_Westen_angreifen
    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Etwas_aus_einem_Nichts_erzeugen
    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Einen_Backstein_hinwerfen.2C_um_Jade_zu_erlangen
    und das Ganze durch dieses Strategem verknüpfen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Die_Ketten-Strategie

  16. Juni 28, 2014 um 4:05 pm

    Die sogenannten „Offenbarungsschriften des Johannes von Jerusalem“ sind mir zu dubios.

    Der angebliche „Entdecker“ und „Übersetzer“ soll ein russischer Professor namens M. Galvieski sein.
    Wenn Du mal nach dem googlehupfst, findest Du was? – NIX.
    Alle schreiben zum Thema voneinander dieselben Texte dazu ab.
    Ein Akademiker der Neuzeit, der nur in diesem speziellen Zusammenhang erwähnt wird und ansonsten rein gar keine Spuren hinterlassen haben soll?
    Glaube ich nicht.

    Der Text soll ausgerechnet in Hitlers Bunker gefunden, vom KGB verschleppt worden sein und dann wiederum in einem russischen Kloster zum Vorschein kommen???
    Also bitte.

    Armin Risis ist übrigens nicht die Sorte Wahrheitsliterat meines Vertrauens^^
    Guckstu mal genauer hier:
    http://armin-risi.ch/

    Das beweist nicht, dass es solche Texte von hellsichtigen Menschen mit prognostischer Weitsicht nicht geben kann – aber das Machwerk gehört für mich nicht dazu…

  17. Juni 28, 2014 um 11:56 am

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Die neue Weltordnung

  18. Juni 28, 2014 um 10:09 am

    Der sardonisch grinsende, nukleare Anti-Gott ist bereits in den Texten der Bibel vorgezeichnet: Der lebensvolle Mensch Jesus, der andere Menschen mit Spucke und Erde heilt, der mit anderen Menschen essend und trinkend am Tisch sitzt, wird in der Offenbarung des Johannes zu folgendem:

    “ …Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht …“

    Findet ihr nicht, dass diesem Bild eine durchaus nukleare Spreng- bzw. Verschmelzungskraft innewohnt?

    Was in der Eingangshalle des Vatikans steht, pervertiert nicht die christliche Botschaft, das IST die christliche Botschaft, genauso wie sie in der Bibel zu lesen ist. Die Bibel endet mit der Apokalypse. In der Zentrierung auf die Evangelien wird das leider bloß meist vergessen oder absichtlich unter den Tisch gekehrt. Das apokalyptische ENDE ist aber trotzdem da und wird weiter transportiert, auch wenn die Priester lieber bloß vom lieben und heilenden Jesus reden.

    Oder umgekehrt: Der liebende, heilende, friedfertige Jesus (der so friedfertig gar nicht war) wird benutzt, um das apokalyptische Gedankengut in die Köpfe der Menschen einzuimpfen und dort zu verankern.

    Den Bruch zwischen Geist und Materie in den Menschen zu heilen, ist NICHT die CHRISTLICHE Botschaft, sondern das, was der Mensch Jesus getan hat. Jesus war kein CHRIST. Jesus war Jude. Er hat sich an die Juden gewandt, um den dem Judentum innewohnenden Hang, Rechts- und Gesetzesbestimmungen absolut zu setzen, entgegenzutreten. Jesus wollte das jüdische Gesetz vollenden, indem er es zurechtrückte, dahingehend, dass die Gesetze für den Menschen da sind, und nicht der Mensch für das Gesetz. Jesus hat sich dafür eingesetzt, dass der Mensch wichtiger ist als das Gesetz.
    Er steht für die Rückverbindung der Menschen an die Erde (erntet, wenn es an der Zeit ist, nicht wenn das Gesetz es euch erlaubt). Er wollte Gott wieder auf die Erde holen, den Bruch zwischen Mensch und Gott schließen.

    Das Geld den Armen zu geben, war keine Forderung von Jesus. Was er gesagt hat, ist: teilt euer Leben und das Lebensnotwendige miteinander. Zu Geld hat er überhaupt keinen Bezug gehabt, das war ihm so wurscht wie nur etwas: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.

    Was Jesus vermutlich gesagt und vorgelebt hat, wird jedoch bereits in den Texten der Bibel ins krasse Gegenteil verkehrt und auf den Kopf gestellt.

    Aus dem Mensch Jesus wird in den Apostelbriefen der Gottessohn. Das hat eine Rückwirkung auf die Evangelien, die ALLESAMT erst NACH den Apostelbriefen entstanden sind. Im ursprünglichsten Evangelium (Markus) ist Jesus noch ziemlich Mensch, im spätesten (Johannes) ist er fast nur noch Gott und Geist. Der Mensch Jesus ist in den Evangelien bereits entstellt und verzerrt, man kann ihn allenfalls noch ahnen.
    Auf jeden Fall kann man den Körper von Jesus ruhig foltern und umbringen, das steckt Jesus weg wie nichts.

    Wenn wir alle so werden wie Jesus, kann man uns auch foltern und umbringen, dann bleibt von uns übrig, was wir unserem „wahren Wesen“ nach sind. Und unser „wahres Wesen“ sein, das wollen wir doch alle, nicht wahr?

    • Juni 28, 2014 um 10:58 am

      Ja, das Bild passt.

      Sorgen unsere Herrschenden für immer mehr Leid unter Mensch, Tier und Fauna, damit am Ende eine von ihnen geschaffene, rettende Gottesgestalt von uns mit BeGEISTerung genommen wird?

      • Juni 28, 2014 um 12:57 pm

        Die „Gottesgestalt“ ist keine Person.
        „Gott“ ist göttliche, also allmächtige, nicht in Frage zu stellende Ordnung(sprinzipien).
        Die „Neue Weltordnung“ ist ein messianisches Auftragsbewusstsein, das in einer rigorosen Ver-Ordnung mündet.

        Die dazu nötige gewaltige(!) Krise wurde ja schon quasilegendär von David Rockefeller in den 90´ern bekundet.

        Vom protestantischen Calvinismus führt ein direkter Weg über den Puritanismus zu den Evangelikalen und von diesen zu den Finanzmächtigen!
        http://www.ekd.de/calvin/wirken/calvinismus_und_kapitalismus.html

        Man beachte in dem zitierten Artikel folgende Passage:

        …der Baseler Historiker Kaspar von Greyerz hat beim Studium von Seelsorgeliteratur und autobiografischen Schriften von Puritanern des 17. Jahrhunderts – also Webers Gewährsleuten – eine interessante Entdeckung gemacht.
        Er stieß auf die immense Bedeutung der Vorsehungslehre für die Gläubigen.
        Gott wurde nicht nur als alltäglicher Helfer angesehen.
        Faktisch wurden auch Unfälle, Krankheiten, Epidemien, Erdbeben, Flutkatastrophen und ähnliche Ereignisse als Gottes direkte Strafe für Sünden Einzelner oder einer Gemeinschaft betrachtet.
        Die Folge dieses speziellen Vorsehungsgedankens, so Greyerz, sei rigorose Selbstkontrolle gewesen, die der ähnle, die Weber für den Prädestinationsgedanken angenommen hatte.

        Prädestination = Vorherbestimmung = unabwendbares Schicksal = göttliche Verfügung.
        Hier wähnt sich jemand im Auftrage Gottes höchstpersönlich unterwegs zu sein und die Welt maßregeln (sic!) zu müssen, um dem göttlichen Auftrag Geltung zu verschaffen als Instrument Gottes und der göttlichen Vorhersehung!

        Deswegen gibt es Pläne zur „Apokalypse“, es gibt ausgewählte Zeitpunkte und Orte für ebenso ausgewählte Ereignisse (man erinnere etwa die Kabbalah u.ä. als divinatorische Determinative!), um die uralten Prophezeiungen weisungsgebunden/-gemäß gottgefällig umzusetzen.

        Die Apokalypse heißt nicht umsonst „Offenbarung“.
        Offenbarung bedeutet „BEKENNTNIS“ und zwar zum wahren Glauben, aufgrund dessen erst für die Protagonisten der Himmel geöffnet werde…

        Noch Fragen?

  19. Juni 28, 2014 um 3:19 am

    Ich fasse das mal zusammen, mit den Worten von Kant:

    “Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind.“

    Gruß Guido

  1. Juni 28, 2014 um 12:31 am

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