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UBUNTU – für eine kooperierenden Gemeinschaft – wider die Macht der Bankster

Auf die UBUNTU-Philosophie der Afrikaner bin ich schon vor einiger Zeit gestoßen (UBUNTU: „ICH kann nur sein, weil IHR seid.“, Auswirkungen in Unternehmen). Am Ende auch auf die UBUNTU-Bewegung, die von Michael Tellinger mitinitiiert wurde. Nun gab es eine Gründungssitzung des DACH-Verbands in Wien, die in großen Teilen mitgeschnitten wurde.

Besonders interessant und auch gut anzuhören ist der Vortrag von Harvey Friedman (ab 0:16:36), der über das Werden seines Buchs BANKSTER CLUB spricht, in dem er den „großen Scheißhaufen“ unserer Banken auf den diffusen Grund schaut. Den folgenden Fragen geht er u.a. in seinem Buch nach:

  • Soll eine gigantische Geldblase zum Platzen gebracht werden?
  • Welche Pläne hat die Wall Street?
  • Was sind die Alternativen für Bürger?
  • Ist die RAIFFEISEN schuld an der HYPO-Notverstaatlichung?
  • Was hat der ehemalige EZB-Boss Jean-Claude Trichet DAMIT ZU TUN?

Herr Friedmann, den ich als sehr mutig bezeichnen möchte, ist er doch selbst Ökonom der alten Schule und wandelte sich vom Saulus zum Paulus wandelte, und dem ich Wünsche, dass ihn nicht das Schicksal wie so manchen Wahrheitsaufdeckern ereilte, schließt sein Buch mit:

Herr Bundeskanzler, wir befinden uns in einer Diktatur, und Sie sind aufgefordert, mit daran zu arbeiten, diese zu beenden!

Ich bin gespannt, was sich mit dieser UBUNTU-Bewegung entwickeln wird:

Timecode:
0:00:00 Franz Hörmann Begrüßung
0:13:00 Überleitung Gernot Gauper
0:16:36 Buchautor Harvey Friedman
1:32:50 Andreas Körber
1:39:44 Improvisierter Ubuntu Song
1:45:05 Franz Hörmann
1:50:03 Elfriede Haass Ehrenfeld Ubuntu Container Vorstellung

Hier

Kategorien:Ökonomie, Gesellschaft Schlagwörter: , , ,
  1. Juni 27, 2014 um 4:59 pm

    Hier nochmals kürzer, wie unsere Banken unser Leben diktieren:

  2. Juni 27, 2014 um 7:09 pm

    Ich bekam gerade den Hinweis auf einen weiteren Mutigen, Herrn Hans Georg Möntmann, der auf seiner Seite auch ein Buch angekündigt:

    Diese Website dokumentiert die Recherche für mein neues Buch, das den Titel „Beweise gegen die Bank“ tragen soll und wie das Buch „Die Bank als Räuber“ viele Beispiele für existenzvernichtendes und vertragswidriges Verhalten der Banken und Sparkassen enthalten wird. Ich werde zeigen, wie viel persönliches Leid durch menschenverachtendes Verhalten von Bankern entsteht, wie die Betroffenen damit umgehen und wer ihnen wie dabei helfen kann.

    Ich werde Beweise vorlegen über die ungeheure politische Macht, die die Banker ausüben und wie sie Justiz, Gesetzgebung und selbst die Aufsichtsinstitutionen korrumpieren. Es ist ein rechtsfreier Raum entstanden, in dem die Banker meinen, sich nicht einmal an Gesetze und Rechtsprechung halten zu müssen. Resultat waren und sind eine nahezu ungehemmte Zinsreiterei, unkorrekte Kontenführung, sittenwidrige Kreditverträge, Falschberatung und, immer wieder in der Zeitung zu lesen, offen kriminelles Verhalten.

  3. Juni 27, 2014 um 8:00 pm

    Der Banker – Master of the universe, Dokumentation am 17 Juni 2014 gelaufen bei ARTE (kleiner Ausschnitt)

    Zum ersten Mal packt ein ehemals führender Investmentbanker Deutschlands aus. Rainer Voss, der früher locker mit Millionen hantierte, erzählt, wie es in der glitzernden Finanzwelt wirklich zugeht, von all ihren Abgründen und Skrupellosigkeiten. Ein atemberaubendes Psychogramm einer Branche und ihrer Akteure. Der Film ist für den Deutschen Filmpreis 2014 nominiert.

    Rainer Voss war einer der führenden Investmentbanker in Deutschland. Er machte täglich Gewinne in Millionenhöhe. Jetzt sitzt er in einer verlassenen Bank mitten in Frankfurt und redet zum ersten Mal. Öffentlich und ungeschminkt gibt er einen Einblick in die Denkweise und die Mechanismen eines sonst sorgfältig abgeschotteten Systems.

    „Am Ende ist es wie bei der Armee.“

    Nun kann ich mir noch besser vorstellen, warum mein Älteste in diesen Strukturen depressiv wurde, auch wenn sie „nur“ als Bankkauffrau aktiv war.

  4. Juni 28, 2014 um 12:20 pm

    Schierlingsbecher

    Trinke du den letzten Schluck,
    nimm du den Rest vom Brot,
    schlinge es ins Nichts,
    Andere siechend, längst tot.

    Der Abgesang verstummte
    im Bürgerkrieg zur Tyrannei,
    angestimmt von den Herrlichen,
    Protest – keiner war dabei.

    Trage den Krug bis er bricht,
    vergifte was dich trägt,
    Kinder eurer Frucht,
    ihr Selbstmord begeht.

    Hochmut, selbstherrlich,
    Wachstum, Obsoleszenz,
    Gesellschaft zerstört,
    wenn du die Zeit verpennst.

    Halte den Schierlingsbecher,
    schaue auf dein wegschauen,
    keine Tränen bringen es wieder,
    trinke – nichts auf Asche bauen.

    Volksdichter
    Frank Poschau
    05.08.13
    http://www.frank-poschau.jimdo.com

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