Gemeinsam ins Tal

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und die Freischaltung von GEMEINSAM INS TAL bekannt geben, ein Projekt, welches aus meiner Beteiligung hier im Blog hervorgegangen ist. Seit längerem schon lag mir die Konkretisierung unserer Rolle als Menschen, eingebunden in das Wesen des Lebens, am Herzen, doch erst die letzten Wochen des gemeinsamen Wirkens, so mancher Kommentar, und Wolfgangs Geschenk aus den Habitaten der ANDEREN, ließen endlich möglich werden, was manch EINER vielleicht als nicht nötig ansehen mag, wo doch Fußball aktuell und vieles andere abseits davon, die Aufmerksamkeit fesselt.

Wie dem auch sei, der Anfang ist gemacht, der Schwerpunkt gesetzt, die ersten sechs Beiträge sind verfügbar. Meinungen zum Projekt sind jederzeit gerne willkommen, egal, wie sie auch ausfallen mögen. Interessieren täte mich auch die Darstellung und Lesbarkeit auf Tablets. Wäre schön entsprechende Rückmeldungen zu bekommen.

Mein Dank geht noch einmal an alle (Un)Beteiligten und besonders an all jene, die auch ohne namentliche Nennung wissen, dass sie gemeint sind …

Fingerphilosoph merkte kürzlich an, ob derartige Projekte nicht auch nur Ausdruck eines Egos sind. Dem muss ich widersprechen, denn ein Ego erwartet, dass etwas dabei für das Ego herausspringt, einem Ego ist Copygift fremd, ein Ego lässt sich nicht vom Sinn der Kohärenz finden, sondern macht sich vielmehr auf die Suche nach etwas, was es nie zu finden vermag, ein Ego opfert keine Zeit für die Gemeinschaft des Lebens, sondern pflegt seine Rolle(n) in der Gesellschaft, und ein Ego wäre nicht in den Genuss gekommen ganz einfach beschenkt zu werden und sich zudem des Wertes dieses Geschenks bewusst zu sein, ein Wert, welcher nicht in einer künstlichen Währung, sondern vielmehr mit der Bewahrung von wesentlichen Verbindungen, zum Ausdruck gebracht wird.

Nein, GEMEINSAM INS TAL ist ein weiterer Pfad auf dem Lösungsweg des wesentlichen PROBLEMS, welches die Menschheit, seit ihrem notwendig gewordenen Auftritt auf der realisierten Bühne des Lebens, begleitet, problematisiert als Symptomschau und konkretisiert als Fortschritt … bis hinauf auf den Gipfel eines gewaltigen Berges.

Nein, GEMEINSAM INS TAL vermag direkt und unmittelbar kein Leben zu retten, Leid zu lindern, Grenzen zu überwinden, Ungerechtigkeit zu bekämpfen, Blutvergießen zu vermeiden, oder andere Dringlichkeiten aus der Welt zu schaffen, denn das Projekt ist kein Schmerzmittel, welches zwar ein Symptom kurzfristig verschwinden lassen kann, ohne jedoch die eigentliche Ursache ans Licht zu lassen, sondern das Projekt versucht die Symptome dafür zu nutzen, wofür Symptome nötig sind, nämlich zur Bewusstwerdung des PROBLEMS … und aller daraus hervorgehenden Probleme …

 

Gemeinsam ins Tal

Gruß Guido
http://www.gold-dna.de
http://www.gold-dna.de/phi.html

  1. Juni 21, 2014 um 1:08 am

    Lieber Guido, lieber Wolfgang,

    ich freue mich schon sehr auf Euer Gemeinschaftsprojekt. Ich bin noch nicht ganz durch, aber das, was ich bisher gelesen und gesehen habe, ist viel versprechend.

    Ich habe dem Projekt auch gleich einen Ehrenplatz oben links im Menü verordnet 🙂

    Ich wünschen allen ein schönes Wochenende
    Martin

    • federleichtes
      Juni 21, 2014 um 2:56 pm

      Guidos Projekt ist ein Projekt einiger direkt Beteiligter – wozu auch Du gehörst, lieber Martin. An unserem Guido-Projekt waren und sind indirekt sehr viel mehr Menschen beteiligt, Deine Kinder, Deine Frau, die Menschen, die aus Dir das direkt und indirekt das machten, was Du heute bist, und was Dich auf eine bestimmte Art und Weise handeln lässt. Nicht anders ergeht es ALLEN Anderen. Und wenn ich das behaupten darf:
      KEINER ist darunter, der nicht zu der Gruppe der 99,9999 % KZN-Betroffenen gehört. Sollten tatsächlich dieser großen Mehrheit der Menschen Weise oder Erleuchtete oder Heilige entwachsen sein, sollten es die sei, die sich dessen bewusst sind:

      Dass sie diese Menschen, und die, die in der Vergangenheit dafür sorgten, dass es uns überhaupt gibt, sowohl für ihr Werden brauchten, als auch grundsätzlich brauchten, um überhaupt existenzfähig zu sein. Von den ANDEREN mal ganz zu schweigen.

      Der Tag mit dem und den Anderen beginnt, ich fahr dann mal, um einen weiteren Hauch des Ganzen zu ergattern.

      Euch einen guten Tag.

      Wolfgang

  2. federleichtes
    Juni 21, 2014 um 3:44 am

    Das mit dem (Deinem) Ego ist natürlich eine ganz spezielle Nummer. Natürlich brachte Deine (viele) Arbeit Gewinn, natürlich brachte sie auch Dir Gewinn. Ich meine, was ist das für eine versch…. Arbeit, die keinen Gewinn bringt. Und was ist das für eine Arbeit, die man nicht aus Freude leistet – und allein die Freude als Gewinn versteht. In diesem Sinne, ich meine, wer Leben im Sinne von Freude und Nutzen versteht, lässt sich das Ich als Persona doch weder als Leistungsbringer noch als Äquivalent-Empfänger ins Nichts verbannen; vielleicht gar, um altruistischen Fremdansprüchen gerecht zu werden? Da lacht selbst der Schleimpilz.

    Susanne und ich gratulieren Dir von Herzen. Nicht nur zu Deinem Projekt, sondern weil Du ein fabelhafter Freund und Wegbegleiter bist, mit Eigenschaften, die in dieser Elendskultur wenig gelten, obwohl sie seltenst anzutreffen sind. Scheint mir, als gelte auf dieser Ebene nicht die oberste Regel der Marktwirtschaft (die für eine verkehrte Welt natürlich goldrichtig ist). Für diese Welt stimmt ja auch das „Tal“. Und wenn damit der Weg in weitere Abgründe traumatisch blockierter Feindseligkeit gemeint sein sollte, stimmt’s eben auch.

    Was Du im Makro-Kosmos fandest, fanden wir im Mikro-Kosmos. Als gäbe es eine Analogie, eine, die (auch) bereits der olle Hermes im Sinne hatte. Ob er allerdings den Blick hatte, sowohl im Kosmos als auch in der Natur eine Ordnung zu konstatieren, die gleichermaßen ein Chaos bändigt, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls herrscht in beiden Ordnungen kein Trauma, es gibt keine künstlichen Blockaden – die Energien entfalten sich gewissermaßen ordnungsgemäß entsprechend ihrer (schöpferischen) Urheberschaft. In diesem Sinne sind wir hier und überhaupt nicht fertig.

    Unser Bild des Tages,

    für Dich und Euch als kleine Aufmerksamkeit des Hauses „Faszination Mensch“.

    Susanne und Wolfgang

    • chattison
      Juni 22, 2014 um 11:21 am

      „Was Du im Makro-Kosmos fandest, fanden wir im Mikro-Kosmos. Als gäbe es eine Analogie, eine, die (auch) bereits der olle Hermes im Sinne hatte. Ob er allerdings den Blick hatte, sowohl im Kosmos als auch in der Natur eine Ordnung zu konstatieren, die gleichermaßen ein Chaos bändigt, wage ich zu bezweifeln.“

      Das Chaos muss durch keine Ordnung gebändigt werden.
      Chaos ist ja nicht UN-Ordnung, sondern UM-Ordnung, also der nötige Übergang von einer Ordnung zur anderen.
      Der Begriff des Chaos ist m.E. ein meist unverstandener, weil er mit willkürlicher, sinnloser Strukturlosigkeit assoziiert wird.
      Wenn ich umziehe, ist dieser Vorgang ja auch kein chaotischer, ungeordneter, sondern eine strukturierte Schnittstelle zwischen zwei Ordnungszuständen, also zwischen meinen alten geordneten Wohnverhältnissen und den neuen.

      Wenn man will, kann man das Chaos als strukturloses Strukturbindeglied begreifen.
      Strukturlosigkeit bedeutet aber eben nicht zwangsläufig Ordnungslosigkeit, da diese (transiente) Strukturlosigkeit wesentlicher Bestandteil der Ordnungsänderung, also direkter Bestandteil von Ordnung selbst ist.

      Scheint ja auch so, als ob das völlig in Ordnung ist, dass die Fliege dem Käfer auf der Nase herum tanzt^^…

      • federleichtes
        Juni 22, 2014 um 2:21 pm

        Danke, ein großes Danke!!! Wegen mir könnte das Aufdecken sprachlicher Ungenauigkeiten Schule machen.

        Ja, das Chaos ist unverstanden, sehe ich auch so.
        In Ihrem Beispiel Umzug steckt dazu Erklärungs-Potenzial – für meine Sicht.

        Herrscht in einem Raum das Prinzip der stetigen An-Sammlung von Masse, geht irgendwann nix, rein schon gar nix mehr. Obwohl in diesem Raum eine relative Ordnung herrschte, verlangt gerade diese Ordnung nach einem anderen, größeren Raum (unabhängig davon, dass auch das Prinzip der Massen-Anhäufung sicher mehr als einen Blick wert sein dürfte). WIE das Zimmerproblem gelöst wird, ist eigentlich egal – in den neu geschaffenen Räumlichkeiten zeigt sich nun definitiv ein Chaos, dass in seinem Ansatz bereits vorhanden war.

        Bleibt es beim unkontrollierten Ausbruch von Energie aus räumlicher Not, entsteht eine Art von Dynamik, die wir Menschen gar nicht kennen. Menschen kennen nur Zustände, die sich selbsttätig ordnen oder die sich (irgendwie) ordnen lassen. Und so kommt es zu meiner missverständlichen Aussage, die den Kosmos als chaotisch beschreibt, ohne zu sagen, dass des kosmische Chaos sich geregelt in einer Ordnung abspielt. Diese Ordnung ist eine regelnde oder ordnende Ordnung – eine, die ich in der Natur und im Kosmos wirken sehe.

        Mit dem Potenzial, das Prinzip der Massenanhäufung durch ein besseres Prinzip zu ersetzen. Das sehe ich bereits wirken beim Wachstum von Bäumen. Das ist begrenzt, ebenso wie das Populieren bestimmter Tierarten, ebenso wie Geschwindigkeiten und die Dauer von Existenz. Einer Ordnung also, die das Ewige (gleich dem Raum, in dem sich nichts mehr bewegen ließe) wandelte in ein Fließen.

        Bisher benutzten wir die Begriffe Chaos und Ordnung in der Gegenüberstellung, um Zeit als Weg von A-Chaos nach B-Ordnung zu beschreiben. Das Werden könnte man natürlich auch anders rum beschreiben, als Wende von einer statischen Ordnung hin zu einem chaotischen Fließen. Und das Fließen verstehen als analytischen Prozess, um dem Wirkprinzip der Systematik, die zu der (nicht akzeptablen) Statik führte, ihr Handwerk zu legen.

        Ich bin kein Kosmos-Experte, und lernte erst vor wenigen Jahren, wenn auch langsam und dürftig, Bienen von Wespen und Fliegen von Käfern und Käfer von Li(e)bellen (Fliege sitzt auf dem Kopf einer Libelle – Sechsfleck-Widderchen) zu unterscheiden. Jednefalls begnüge ich mich nicht damit, und tat es noch nie, das Ganze als das Ganze und die Wahrheit als die Wahrheit zu verstehen. Also, verblieb in der Hoffnung, das, was ich als mein derzeit Bestes von mir gebe, noch besser verstehen zu lernen.

        Herzliche Grüße sendet Ihnen

        Wolfgang

      • Juni 22, 2014 um 11:51 pm

        Chaos zeigt die Erschöpfung bisheriger Möglichkeiten innerhalb eines Raumes, eines Rahmens an. Chaos legt frei, was wirklich notwendig ist, um das Wesentliche einer vorherigen Phase auf eine neue zu übertragen, so dass Wesentliche stets an Neues anpassend, ohne jedoch je das Wesentliche Unwesentlich werden zu lassen. Egal, wie sehr die Menschheit auch anwachsen mag, wobei ich mal vermute, dass das Maximum diesbezüglich unmittelbar bevorsteht, das Wesen des Lebens bleibt in jedem weiteren Fragment des Gesamtbewusstseins, welches sich als Mensch verkörpert, erhalten …

        Gruß Guido

  3. Juni 21, 2014 um 4:12 pm

    Die EINEN und die ANDEREN – damit habe ich bis jetzt nicht die MENSCHEN als DIE EINEN und die TIER-PFLANZEN-SONSTIGEN-LEBEWESEN als DIE ANDEREN verstanden.

    Für mich stehen Yin und Yang für das MÄNNLICHE und das WEIBLICHE Prinzip, das wir Menschen mit einer ganzen Reihe von anderen Lebewesen teilen. Oder für das AKTIVE und das PASSIVE oder für das GEBENDE und das EMPFANGENDE Prinzip. Oder als NÄHE und DISTANZ.

    Yin und Yang sind für mich keine Gegensätze, sondern die beiden Seiten eines dynamischen Gleichgewichts. Wenn Yin zunimmt, verringert sich Yang. Wenn Yang zunimmt, verringert sich Yin. Dieses dynamische Gleichgewicht habe ich bisher nicht in den MENSCHEN vs. TIER-PFLANZEN-SONSTIGE als die beiden Gegenspieler verortet.

    Tatsächlich sind es auch keine substanziellen Gegenspieler, denn geben funktioniert nur, wenn ein anderer empfängt. Nähe funktioniert nur, wenn es Distanz gibt. Wenn sich die Nähe vergrößert, wird die Distanz weniger und wenn sich die Distanz vergrößert, wird die Nähe geringer. So verstehe ich das.

    Nehmen wir einen anderen Planeten an, auf dem sich keine Menschen entwickelt haben: Yin und Yang würde es trotzdem geben, wenn es auf diesem Planeten Leben gibt. Auch dann wäre Leben ein Ringen um das dynamische Gleichgewicht.

    Der Seite GiT hier scheint aber eine Definition zugrundezuliegen, dass, wo immer es LEBEN gibt, es zwangsläufig auch MENSCHEN geben muss. Ist das echt so gemeint?
    Beginnt dann eurer Definition nach das Menschsein mit der Sesshaftigkeit?

    Falls es so ist:
    Was ist mit Nomaden? Gehören die zu den ANDEREN?

    • Juni 21, 2014 um 5:45 pm

      Das Aufteilen in die EINEN und die ANDEREN geschieht ja hier nur als Mittel zum Zweck der Verdeutlichung. Der Mensch besteht zur Hälfte eh aus viralem und bakteriellem Bewusstsein (!!!), und die ANDEREN sind auch Einflüssen der Menschen ausgesetzt. Innerhalb der EINEN und der ANDEREN gibt es ja auch wieder Dynamiken, sozusagen Yins und Yangs im Yin und Yang. Natürlich sind hier keine Gegenspieler am Werk, da die Realität ein Gemeinschaftswerk zwecks Enttraumatisierung ist.

      Leben auf anderen Planeten ? Ich behaupte mal allen Ernstes, dass dieses für diesen Kosmos nicht notwendig ist, und dass das, was wir als Science Fiction ansehen eher eine Erinnerung ist, die von uns voraus gedacht wird …

      “Der Seite GiT hier scheint aber eine Definition zugrundezuliegen, dass, wo immer es LEBEN gibt, es zwangsläufig auch MENSCHEN geben muss. Ist das echt so gemeint?“

      Der aktuelle Kosmos ist ein Gemeinschaftswerk der Menschen und aller ANDEREN, nicht menschlichen Lebensformen … alles, was wir bisher als außerirdisches Leben ansehen ist ein Wunsch unsererseits und ein Spiel mit Möglichkeiten, die jedoch nicht tatsächlich werden können. GOLD-DNA beschreibt das ausführlich an mehreren Stellen …

      Die Unterscheidung in die EINEN und die ANDEREN wird anhand des unterschiedlichen Fortschritts vollzogen, technologisch seitens der Menschen, wahr(haftig) seitens der ANDEREN. Das Technologische schafft Dekohärenz, das Wahre Kohärenz. Das Zusammenspiel beider bedingt die Dynamik der Realität und damit die Problematisierung des PROBLEMS, welches der realisierte Kosmos ist …

      Eine Gemeinschaft, die sich auf neues Terrain wagt, tut gut daran nicht komplett als Gemeinschaft dieses Terrain zu betreten, daher schwärmt ein Teil der Gemeinschaft ( Gesamtbewusstsein ) aus, um die Lage zu peilen und ein Feedback an jene zu geben, die auf sicherem Boden abwarten … das als kleinen Hinweis darauf, was die eigentliche Rolle der Menschen in der Gemeinschaft des Lebens ist …

      Nomaden gehören zu uns Menschen und damit zur Dynamik innerhalb des Yangs, welches aber nicht ohne das Yin sein kann, so wie es bei uns EINEN den Einen oder Anderen gibt, der anderer Meinung als manch Einer ist …

      Hier noch ein Bild zur Verdeutlichung:

      Gruß Guido

      • federleichtes
        Juni 22, 2014 um 1:34 am

        Unterwegs dachte ich aus gegebener Veranlassung an den Unterschied DES einen und des anderen Geistes.

        Wo Menschen in der Natur ernteten, hinterlassen sie Chaos – ein Geist, der nimmt und zerstört, der abkassiert und den Lieferanten bestraft.

        Ein anderer Geist nimmt, was er braucht und gibt, was er kann.

        Damit erklärt sich zumindest mir auch das Wesen von Dekohärenz als feindselig (individuelle-egozentrisch) und das Wesen von Kohärenz als kooperativ (individuell-gemeinnützig).

        Auf die Schöpfung bzw. einen schöpferischen Geist bezogen: Was Menschen hier auf einem Planeten, der ihnen als Heimat zur Verfügung gestellt wurde, für eine Nummer abziehen, kann (ursprünglich) nicht im Sinne des schöpferischen Geistes dieser Heimatwelt gedacht gewesen sein. Das Gegenteil ist der Fall. Und mit Fall beschreiben wir dann folgerichtig das Menschsein an sich: Raub, Missbrauch, Zerstörung, Ausbeutung – in seiner Veranlagung Neid, Gier, Hass und Eifersucht, die das ermöglicht, was scheinbar notwendig ist: Kriegsführung bis zur totalen Nicht-Existenz.

        Zäumen wir das Pferd mal anders auf. Ein schöpferischer Geist erschafft eine paradiesische Welt. Ohne ahnen zu können, dass in dieser Welt Feindseligkeit, in Deiner Terminologie Dekohärenz entstehen könnte. Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen (wahnsinnig geworden) – lautet ein Spruch, den ich aus jüngeren Jahren kenne. Was tun also mit einem größenwahnsinnig gewordenen Geist, der für die Paradieswelt inakzeptable Fakten und damit eine Hölle geschaffen hatte?

        Ich behaupte mangels besserer Plausibilität weiterhin: Der Mensch der Geschichte ist mit Höllen-Informationen infiziert, die er in einem klar gesteckten Rahmen mittels feindseligen Verhaltens demonstrativ erzeugt (Hölle), wahr-nehmend erlebt (Emotionen), und Schritt für Schritt Bewusstsein (Kontrolle) über die Feindseligkeit eines destruktiv-zerstörerischen Macht-Geistes erschafft. Und sein(e) Charakter(-veranlagung) entspricht den Wesenszügen des Höllengeistes.

        Dass wir uns auf neues „Terrain“ begeben, scheint mir folgerichtig und notwendig – in doppelter Hinsicht. Einerseits fordern wir das Feindselige zu weiteren Offenbarungen heraus, andererseits entdecken wir durch die Schaffung von Bewusstsein das systemische Wirken dieses Geistes – und durchdringen mehr und mehr den Plan, der hinter diesem „Spiel“ steckt. Was zur Folge hat, das Ziel der Entwicklung immer klarer (bewusst) erfassen zu können. Kurz: Wir erleben eine doppelte Bewusstwerdung IN uns und gestalten damit ein neues Feld und neue Spieloptionen – und generieren andere Formen von Energie.

        Erkenntnis, wie Martin sie versteht, bezieht sich eher auf das Erkennen der Realität. Klar, dass darüber ein Schleier gelegt ist, weil Geist, der feindselig ist, nicht mit offenen Karten spielt. Klar, dass Erkenntnis auch sein kann, zu verstehen, WARUM gerade diese Realität sich zeigen muss. Und klar auch, dass Erkenntnis sein muss, WELCHES Bewusstsein zu erschaffen ist. Läge darüber kein Schleier, pardon, aber, müsste es dann überhaupt entwickelt werden?

        Mein Fazit
        Was Du Gesamt-Bewusstsein nennst, kann nicht mehr als Plan, Absicht und Kontrolle einer Dynamik sein. Wenn Gesamt-Bewusstsein mehr wäre, brauchte ES weder Zeit noch Menschen noch ihr Miteinander mit den Anderen – und vielleicht noch ganz Anderen, nämlich viel weniger dämlichen bzw. nicht-feindseligen Spielfiguren.

        Gerade war ich versucht, mein Fazit sich in der Gesellschaft reflektieren zu lassen. Ich unterlasse es zu beschreiben, welch Geistes Kind Menschen sind, die den Feindseligkeiten und damit DER Feindseligkeit zuarbeiten. Ist ja nicht auszuschließen, das genau die Wesen hier am Wirken sind, die das schon mal praktizierten, sprich, der Versuchung erlagen. Bitte sehr, sollen sie, können sie, müssen sie – damit’s ihren Kindern mal besser geht. Hoffenwir mal, dass es niemals eine Welt geben wird, in der für Kinder keine Vögel mehr singen.

        Gruß
        Wolfgang

      • Juni 22, 2014 um 11:40 am

        „Der Mensch besteht zur Hälfte eh aus viralem und bakteriellem Bewusstsein (!!!)“

        Eben.
        Der „Mensch“ ist hauptsächliches Konglomerat der ANDEREN^^
        http://www.scinexx.de/dossier-detail-563-4.html

        So gesehen ist diese Unterscheidung mehr als willkürlich, da der „Mensch“ keine eigene „Fakultät“ darstellt.

        Die neuronale Zellenaktivität steht zur sonstigen Zellenaktivität im Verhältnis von mindestens 1:100.
        Das neuronale Bewusstsein ist demnach nur ein verschwindend geringer Anteil am Gesamtbewusstsein des menschlichen Phänomens.
        Es mag sich dabei wie im Verhältnis des Kapitäns zur Betriebsmannschaft des Schiffes verhalten, dass der Kapitän, wenn er was taugt, dafür Sorge trägt, dass der Kurs stimmt.
        Es soll aber nicht wenige Kapitäne gegeben haben, deren Kurs nicht im Sinne des Schiffes und seiner Mannschaft lag^^

        Außerdem ist die reine Navigationsfähigkeit kein Garant für die Bestimmung einer richtigen Zielwahl und ebenso wenig für verantwortliches und verhältnismäßiges Handeln unterwegs.

        Der junge Kapitän (Bewusstsein) tut gut daran, die alten Seebären seiner Mannschaft (evolutionär Erfahrenere) zu Rate zu ziehen.

        Leider scheint aber viel zu oft der Kapitän dem Trugschluss anheim zu fallen, allein die Position bedinge bereits eine höhere und damit beratungsbefreite Kompetenz.

        Ds ist ungefähhr so wie bei der Uhr, wo der Stundenzeiger denkt, er sei der Herr der Zeit, er verstehe allein, worum es geht und er allein sei deshalb zeitlich deutungsbefähigt^^
        Dass er nur ein Indikator des „subalternen“ Zeitbewusstseins (Uhrmechanik) ist, glaubt er einfach nicht…

        • Juni 22, 2014 um 11:40 pm

          “So gesehen ist diese Unterscheidung mehr als willkürlich, da der “Mensch” keine eigene “Fakultät” darstellt.“

          Zwecks Verdeutlichung der besonderen Rolle des Menschen erscheint es mir sinnvoll die Willkür als Kür menschlichen Willens, nein, Wollens anzusehen, die ihn von allen anderen Lebewesen unterscheidet, da nur er meint das Leben nach seinen Vorstellungen in Form zu bringen, ohne jedoch darüber informiert zu sein, welche Rolle er im Leben als Ganzes spielt. Das Projekt, anhand der Vereinfachung in Schwarz und Weiß, nutzt diese Willkür zecks Verdeutlichung für Jene, die in der Rolle des Menschen gefangen sind, nicht aber befreit von dieser Rolle einzig ihrem Wesen Ausdruck zu verleihen vermögen.

          Die Anwesenheit viralen und bakteriellen Bewusstseins, sozusagen als Bindeglied zum Gesamtbewusstsein, in uns Menschen in dieser “Größenordnung“ zeugt meiner Meinung von der Intensität des Willens des Gesamtbewusstseins mittels Problematisierung den Lösungsweg für das PROBLEM zu finden.

          Gruß Guido

  4. Juni 22, 2014 um 7:55 am

    Lieber Guido,

    ich möchte anmerken, dass ich NICHT gesagt habe, dass Deine Projekte ein Ausdruck Deines Egos sind. Ich habe lediglich die Frage aufgeworfen, ob ein Mensch überhaupt in der Lage ist, zwischen seinem Ego und einem angenommenen Nicht-Ego zu unterscheiden. Ich habe gesagt, dass ich selber kein Kriterium kenne, zu unterscheiden, ob ich aus Eigeninteresse oder im Interesse des Gesamten handle und denke. Um das zu entscheiden, müsste ich einen Standpunkt nicht nur außerhalb meiner selbst einnehmen, sondern auch außerhalb des Gesamten und das geht meiner Ansicht nach grundsätzlich nicht.

    Es tut mir Leid, wenn Du Dich deswegen auf den Schlips getreten fühlst, das war nicht meine Absicht. Wie gesagt, ich finde die Artikel und Diskussionen hier sehr spannend, gerade auch Deine, aber ich bin im Moment erst noch beim Versuch, Deine Gedankenwelt zu verstehen und bitte deshalb um Nachsicht, wenn ich in irgendwelche Fettnäpfchen trete. Das passiert wohl, wenn man versucht, zu begreifen, was ein anderer sagt.

    Im übrigen finde ich es schlichtweg normal, wenn Lebewesen in ihrem eigenen Interesse handeln. Mir tut das arme EGO Leid, denn vom Zeitgeist wird es doch mit Füßen getreten. Jeder hackt auf dem EGO herum. Es muss als Sündenbock für alles herhalten, von dem wir annehmen, dass es zerstörerisch auf das GESAMTE wirkt.

    Ist das Problem nicht eher, dass viel zu viele Leute viel zu wenig in ihrem eigenen Interesse handeln? Sondern sie handeln im Interesse ihres Ehepartners, ihrer Familie, ihres Arbeitgebers, ihres Sportvereins, ihrer Nation, der Umwelt, der Armen und Kranken, der ANDEREN. Ein Großteil der Menschen fröhnt doch dem Wahn, dass er sich für irgendetwas aufopfern muss. Wir alle sind durchdrungen von irgendeiner seltsamen Opfermentalität, dahingehend, dass unser Leben nur Sinn macht, wenn wir uns selber aufgeben und in den Dienst von etwas Größerem stellen.

    Das Eichhörnchen vergräbt Nüsse, damit es im Winter was zu fressen hat. Es ist der größte Egoist, denn es vergräbt die Nüsse, damit kein anderer sie frisst. Dabei pflanzt es versehentlich auch Bäume. Ich nehme mal an, das Eichhörnchen hat keine Vorstellung davon, dass es damit dem Ökosystem als Ganzem nutzt. Ich nehme an, das ist dem Eichhörnchen auch völlig wurscht. Okay, ich bin mir bewusst, dass ich hier projiziere.

    Ist das Problem nicht eher, dass wir als Menschen zu wissen glauben, was das GESAMTE ist? Oder wie es zu sein hat? Wenn wir uns dabei die Köpfe einschlagen, dann doch, weil verschiedene Gruppen unterschiedliche, aber immer sehr festgefahrene Vorstellungen davon haben, wie das GESAMTE auszusehen hat.

    Du bspw. hast die festgefahrene Vorstellung, dass im GESAMTEN Harmonie herrscht, die die ANDEREN herstellen, wenn wir EINEN (Menschen) uns technologisch daneben benehmen – habe ich Dich da richtig verstanden? Ich habe übrigens eine ähnlich festgefahrene Vorstellung. Ich denke auch, dass das GESAMTE ein Gleichgewicht verschiedener dynamischer Kräfte ist und dass wir mit unserer Technologie für einen gewaltigen Pendelausschlag sorgen. Ich stimme Dir zu, dass unsere Technologie eine fühl- und lebbar vorhandene Kohärenz zerstört und ich frage mich – wahrscheinlich wie Du auch – warum wir dann alle so technologieversessen sind.

    Was ich bis jetzt von Dir gelesen habe, lässt verschiedene Deutungen zu:

    1. Du verstehst die Menschen als Pioniere. Wir werden sozusagen vom Gesamtbewusstsein vorgeschickt, um neue Wege zu erkunden. Das könnte heißen, dass die Zunahme von Dekohärenz, die wir erzeugen, vorübergehend notwendig ist, um insgesamt eine größere Kohährenz herzustellen, bspw. indem unsere Technologie dazu führt, dass wir mit anderen Planeten und ihren Bewohnern in Kontakt treten und neue Verbindungen herstellen.

    2. Wir als Menschen erzeugen einen falschen Fortschritt mittels Technologie, damit die ANDEREN die Kohärenz vermehren und damit wahren Fortschritt erzeugen. Wir sind dann vielleicht so etwas wie ein Gerüst, das wegfällt, wenn das neue Gebäude (der Kohärenz) erstmal errichtet ist. Oder das Unkraut im Acker, das die Kohärenz-Nutzpflanzen stärkt, weil sie die von uns angerichtete Unordnung auffangen müssen. Oder das Staubkorn, das die Muschel dazu bringt, eine Perle zu bilden. Wir sind dann bloß Mittel zum Zweck.

    3. Die Technologie, die wir im Laufe von 10.000 Jahren entwickelt haben, ist der Sündenfall, also eine Entwicklung, die in ihrem Kern ein Trauma hat. Mit der Bewusstwerdung und Auflösung des Traumas
    kehren wir uns von der Technologie ab und re-integrieren uns in die Gesamtheit mit den Anderen, wie immer das auch aussehen mag.

    Ich würde mich freuen, wenn Du mir sagst, welche der drei Deutungen Deiner Gedankenwelt am nächsten kommt oder wenn Du eben ein 4. hinzufügst, wenn alle drei daneben liegen.

    Gruß
    Marian

    • Juni 22, 2014 um 1:20 pm

      “Es tut mir Leid, wenn Du Dich deswegen auf den Schlips getreten fühlst, das war nicht meine Absicht. Wie gesagt, ich finde die Artikel und Diskussionen hier sehr spannend, gerade auch Deine, aber ich bin im Moment erst noch beim Versuch, Deine Gedankenwelt zu verstehen und bitte deshalb um Nachsicht, wenn ich in irgendwelche Fettnäpfchen trete. Das passiert wohl, wenn man versucht, zu begreifen, was ein anderer sagt.“

      Ich habe noch nie einen Schlips getragen und fühlte mich nicht nur deswegen NICHT auf selbigen getreten. Kein Problem. Nichts wofür man sich entschuldigen müsste. Auch ein Fettnäpfchen sah ich nirgends. Später mehr …

      Gruß Guido

    • Juni 23, 2014 um 12:30 am

      “Ist das Problem nicht eher, dass viel zu viele Leute viel zu wenig in ihrem eigenen Interesse handeln?“

      Ego-Ich oder Wesen-Ich … das ist hier die Frage 😉 . Wir hatten die Unterscheidung hier schon einmal ausführlich dargelegt. Wenn das ICH auf Kosten Anderer zu seinem eigenen Ziel gelangt, hat das Ego das Sagen. Wenn das ICH vermag, dass kein Anderer dafür zu bezahlen hat, dass das ICH sein Ziel erreicht, dann hat das Wesen die Nase vorn. Ein schreiendes Baby wird oft als egoistisch bezeichnet, es gibt aber nur zu verstehen, dass ihm etwas fehlt und es so sein Ziel nicht erreichen kann. Gibt die Mutter ihm Zuwendung/Nahrung kommt das Baby zur Ruhe … und die Mutter bekommt, was sie nötig hat, nämlich Entspannung. Dass das Baby weiterschreien muss, weil die Mutter meint eine Tätigkeit des Alltags sei momentan wichtiger, lässt das eigentliche Ego deutlich hervortreten. Das schreiende Baby bringt einzig das Wesen des Lebens zum Ausdruck. Daher sind auch Eichhörnchen nicht egoistisch, schließlich baut der Baum ja auf ihre Hilfe und lässt die Nüsse auf den Boden fallen. Die harte Schale hat ja schließlich auch einen Grund, ebenso das Timing innerhalb der Jahreszeiten, schließlich sind die Nüsse erst spät im Jahr reif und nicht schon zu Beginn des Sommers 😉

      Die Verkörperung eines Ameisenbärs, als ein Fragment des Gesamtbewusstseins, wurde erst notwendig, nachdem die Verkörperung von Ameisen möglich wurde …

      Bezüglich der weiteren Fragen, die es allesamt wirklich in sich haben, morgen, oh, heute mehr …

      Danke für Dein Dranbleiben und liebe Grüße
      Guido

      • Juni 23, 2014 um 11:21 am

        Ein wesentlicher Punkt ist, dass ein Trauma die Wahrnehmung bzw. die Interpretation der Wahrnehmung ins Gegenteil verdreht.

        Es gibt ein Märchen, in dem sich König und Königin Briefe schreiben. Der Bote, der die Briefe überbringt, ist der Teufel, der die Briefe ins Gegenteil umschreibt. König und Königin, die sich innige Liebesbriefe geschrieben haben, sehen im jeweils Anderen durch diese Vertauschung nun ein Monster und der König setzt alles dran, die Königin zu ermorden. Ich weiß grad nicht, wie das Märchen heißt,

        Es ist völlig natürlich, dass jedes Lebewesen seine EIGENEN Interessen verfolgt und nicht die von anderen. Das nicht-traumatisierte Lebewesen interpretiert die Wirklichkeit richtig und nützt dem Ganzen, gerade INDEM es den eigenen Interessen folgt (Wesen-Ich).

        Das traumatisierte Lebewesen bekommt als Interpretation der Wirklichkeit sozusagen einen vertauschten Brief und handelt nach dieser ins Gegenteil verkehrten Interpretation. In seinem Bewusstsein stellt sich das ins Gegenteil Verkehrte als das Richtige und Gute dar. Natürlich will es das Richtige und Gute tun, und gerade, indem es diesem (falschen) Guten folgt, schadet es sich selbst und dem Ganzen. Genauso wirkt sich eine Traumatisierung
        aus. (EGO-Ich).

        Ich finde es wichtig, genau zu unterscheiden, denn wir alle werden in unserer Kultur permanent darauf geimpft, dass es gut und richtig ist, den Interessen von ANDEREN oder einem GRÖSSEREN oder der GEMEINSCHAFT zu folgen und ja bloß nicht den eigenen individuellen. Wir werden auf einen völlig hirnrissigen Altruismus eingetunt, der darauf abzielt, dass wir uns zugunsten der Gemeinschaft oder der Anderen aufgeben. So werden wir auf einen Verrat am Wesen-Ich konditioniert.

        Das Problem besteht darin, dass sowohl das WESEN-ICH wie das EGO-ICH in der Regel glaubt, das Gute und Richtige zu tun. Die Menschen, die absichtlich und mit vollem Bewusstsein anderen schaden, sind eher eine Ausnahme.
        Umgekehrt befinden sich Menschen, die von sich selber glauben, dass sie keinen Wert haben oder anderen schaden, in aller Regel ebenfalls im EGO-Ich.

        Innerhalb seines Weltbilds glaubt garantiert auch ein Mafiosi-Boss, dass er gut und richtig handelt.

        Ansonsten bin ich völlig einverstanden mit dem, was Du sagst.

    • Juni 23, 2014 um 11:37 am

      Bezüglich der drei Deutungen passt Punkt 3 am ehesten. Unsere Technologien können nicht für den Kontakt mit anderen Zivilisationen genutzt werden, da wir deren Vorhandensein im Kosmos selbst ersonnen haben. Im aktuellen Kosmos braucht es keine weiteren Lebensformen, da der aktuelle Kosmos bereits eine Weiterentwicklung ist und zwar als Interpretation, als Intensivierung des Umgangs mit der realen Bildersprache. Unser technologischer Fortschritt ist die bildgewordene Problematisierung des Traumas, sprich, der Trennung von uns EINEN von den ANDEREN, bezogen auf die jeweiligen Möglichkeiten diese Trennung zu problematisieren. Dabei ist das Trauma das Mittel des Gesamtbewusstseins, zum Zweck der Intensivierung, der Vertiefung, der Evolution des Gesamtbewusstseins.

      Du fragst, wie das aussehen mag, wenn wir EINEN und die ANDEREN sich wieder in Kohärenz vereinen. Nun, es dürften eine Menge Hüllen fallen bzw. Verhüllungen ans Licht gelangen, denn Verkörperungen werden dann immer unnötiger werden, genauso wie die Bühne des Lebens selbst.

      Den Mensch als Pionier zu bezeichnen trifft es nicht ganz, denn der Mensch “pioniert“ ja nicht für sich allein, schließlich ist die Verkörperung Mensch nie allein unterwegs und menschliches Bewusstsein immer auch mit dem “göttlichsten“ Teil des Gesamtbewusstseins unterwegs, was aber auch für alle anderen Lebensformen gilt. Dieser “göttlichste“ bzw. am meisten noch kohärente Teil des Gesamtbewusstseins zeigt sich als virales Bewusstsein in allen Lebensformen und insbesondere im Menschen, weil die Möglichkeiten der Menschen für die Problematisierung des Traumas in der Tat einmalig sind und so besondere Aufmerksamkeit des “restlichen“ Gesamtbewusstseins bedürfen. Daher ist der Wille des Menschen so frei, wie er für das Leben als Ganzes notwendig ist.

      Ich hoffe es sind ein paar brauchbare Antworten dabei. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass ich diese Antworten als Teil eines Prozesses ansehe und nicht als in Gold gelaserte Wahrheit verstehe. Es sind allesamt gefühlte Eindrücke von “Unterwegs“ 🙂

      Gruß Guido

      • Juni 23, 2014 um 12:20 pm

        Ich denke eher, dass die „Bühne des Lebens“ mit allen Verkörperungen im enttraumatisierten Zustand ein immerwährendes Spiel ist, dass das Gesamtbewusstsein mit sich selber spielt.

        In meinem Weltbild ist es also eher so, dass Verkörperungen und Bewusstsein ko-existent sind.

        Sich das Gesamtbewusstsein in seiner vollständigen Kohärenz als Nicht-Verkörpertes vorzustellen, hat meiner Ansicht nach mit einem Abstraktionsprozess zu tun, dem unser Denken im Sinne der Dekohärenz unterworfen ist. Absolute Nicht-Verkörperung ist der Endpunkt des Abstraktionsprozesses.

        Der Abstraktionsprozess ist meiner Ansicht nach jedoch innerhalb des aufgerissenen (also traumatisierten) Bewusstseins angesiedelt.

        Was ist der Unterschied zwischen viralem und bakteriellem Bewusstsein? Unser Körper besteht doch hauptsächlich aus einem Zusammenschluss von Einzellern, also Bakterien.
        Sind wir dann nicht hauptsächlich bakterielles Bewusstsein?

  5. Juni 22, 2014 um 10:52 am

    @Guido,

    ich habe auf Facebook auf Dein neues Projekt aufmerksam gemacht und Feedback von einem erhalten, der auch viel schreibt, und meinte, dass er nicht lesen mag, da zu viele Begriffe vorkämen, die er sich erst mühsam erschließen müssen, und daher nicht lesen würde. Dazu konkret:

    Wer nicht die Sprache seiner Mitmenschen spricht und sich in ihr nicht verständlich ausdrücken kann, sendet eine Botschaft – häufig, ohne es zu wollen oder zu beabsichtigen. Ist oft schade, aber ist so. Wittgenstein riet deshalb zum Schweigen, möchte man meinen.

    Bleibt die Frage, an welchen Leserkreis sich das Projekt richten mag. Aber Du sagtest ja, dass Deine anderen Projekte im Prinzip Dir selbst auf dem Weg des Erkenntnisgewinns dienten in dem Sinne, dass Niederschreiben Gedanken sortieren.

    Viele Grüße
    Martin

    • Juni 23, 2014 um 12:11 am

      Leider bleibt es in diesem Bestreben, den Sinn für Kohärenz näher zu bringen, nicht aus, dass mit Worten kaum vermittelbar ist, was das GANZE wirklich ist, was keineswegs bedeuten muss, dass, wie Wittgenstein einst äußerte, man schweigen sollte … schließlich liegt jenseits mancher Grenze das, was zu finden man sich erhoffte. Jemand, dessen Sprache ich nicht spreche, drückt sich mir gegenüber auch nicht verständlich aus, was aber nicht bedeuten muss, dass er a) nichts zu sagen hat, b) ich mir nicht die Mühe machen sollte, ihn zu verstehen, und c) dass das Unverständnis nicht ein Symptom für etwas ganz anderes ist. Die Vielsprachigkeit der Menschen und der ANDEREN untereinander kommt nicht von ungefähr … mit dem wesentlichen Unterschied, dass wir EINEN immer mehr, über den technologischen Fortschritt, meinen Andere und die ANDEREN zu verstehen, während die ANDEREN, trotz Vielsprachigkeit, eine Sprache sprechen, von der wir EINEN aber immer weniger verstehen, eben aufgrund des technologischen Fortschritts, denn HARMONIE kann nur durch wahren Fortschritt verstanden werden, sprich, durch das GEFÜHL für Kohärenz.

      Mit etwas in Einklang kommen geschieht ja nicht nur über Begriffe, die einem vertraut sind, dieses Einschwingen kann auch jenseits der vermittelten Worte geschehen, z. B. über Kontext, oder gemeinsame Pfade, die keinem der Beteiligten bewusst sind. Die Beziehungen, die am längsten halten, sind jene, die aus scheinbaren Unvereinbarkeiten über eine gemeinsame Zeit wachsen und sich mittels Einschwingen in kleinen Schritten immer mehr festigen. Partnervermittlungen z. B. achten oftmals auf möglichst viele Übereinstimmungen der Suchenden, wobei abzusehen ist, dass diese so auf Dauer nicht finden werden, wonach sie suchen.

      Gruß Guido

      PS: Vielen Dank übrigens für das Erwecken von Aufmerksamkeit auf verschiedenen Wegen. Vielleicht hätte ich irgendwo in einer Überschrift das Wort VERSCHWÖRUNG erwähnen sollen 😉

  6. Mathias
    September 27, 2014 um 9:22 pm

    Mal kurz ein Zwischenruf um die herzlichen Grüße auch selbst in die Runde an Euch zu schicken (Danke, Wolfgang).

    Mir ging es Körperlich die letzten Monate nicht gerade gut und ich bevorzugte irgendwie den inneren Rückzug. Es gab wenig was da passierte – aber das Wenige das passierte (eine Sitzung beim Holotropen Atmen), stufe ich als außerordentlich wichtig (für mich) ein. Biografisches Trauma und unbewusste körperliche Erinnerungen – und wenn diese im geschützten Rahmen wieder-erlebt werden können, dann kann das den Körper ordentlich durchschütteln. Vielleicht noch zu früh um irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen, jedenfalls sagt mir ein erstes Gefühl: Da hat sich was repariert, ein Stück weit jedenfalls. Anmerken möchte ich auch kurz, das sich die Erfahrung beim Holotropen Atmen sehr plausibel in das einfügt, was wir hier in den letzten Jahren und Monaten zusammengetragen haben; z.B. etwa die Unterscheidung von Gefühl und Emotionen, und den Körper im übertragenen Sinne als Stimmgabel anzusehen.

    Übrigens: Das „Gemeinsam ins Tal“ kann man bei verschiedenen Gelegenheiten selbst erfahren. Mir fiel auf, das jedes Mal wenn ich an verschiedenen Therapiesitzungen in einer Gruppe teilnahm, sich dann ein verbindendes (Gefühls-)Feld aufbaut. Was ich dann viel stärker als sonst etwa spürte ist Vertrauen und tiefe Verbundenheit. Was meiner Meinung nach dort passiert, ist das jeder seinen „persönlichen Zenit“ als Feld mit sich trägt – gewissermaßen trägt sie / er den erfahrenen Schmerz der Trennung (Trauma) zusammen mit einem Gefühl der Verbundenheit als Feld mit sich. Im Zusammentreffen verstärkt sich das im Feld, was sich dann förderlich auf die Erfahrbarkeit und damit potentiell auch auf die Auflösung auswirkt. Erscheint ja auch logisch. Im Fußballstation potenzieren sich die Emotionen der Menschen auch, freilich OHNE dass es zu einer Verstärkung des Gefühlsfeldes kommt. Das ist der wesentliche Unterschied.

    Bis bald mal wieder … und damit liebe Grüße in die geschätzte Runde,
    Mathias

  7. federleichtes
    September 27, 2014 um 11:30 pm

    So, also das Feld, über das Theoretische hinaus erfahrbar als hilfreich. Danke, Mathias. Solche Meldungen vermisse ich hier, jedenfalls in der Deutlichkeit. Bin auch nicht immer im Feld der exformativen Kommunikation!

    Nun lese ich, was ich bisher nicht lesen konnte – der Kommentarflut wegen gehen mir einige durch die Lappen. Meldungen per Mail funktionieren seit neun Wochen nicht – ich bestreike diesen Kulturteil.

    Mr. Chattison

    „So gesehen ist diese Unterscheidung mehr als willkürlich, da der “Mensch” keine eigene “Fakultät” darstellt.“

    Hm.
    Virales Bewusstsein ist losgelöst vom Bewusstsein des Menschen zu betrachten, aber ist es losgelöst? Wenn es nicht losgelöst ist, funktioniert es im Zusammenspiel mit den anderen Bewusstseinsfeldern. Könnten wir diese Zusammenspiele interaktiv nennen? Und könnten wir vermuten, dass über das virale Bewusstsein die Verbindung zur Natur hergestellt wird?

    Zur Fakultät möchte ich einen Kompromiss anbieten: Fuckultät.

    Gruß
    Wolfgang

  8. chattison
    September 28, 2014 um 9:48 am

    Es gibt keine losgelösten Felder – was soll das sein, wozu soll das gut sein, wie soll das funktionieren?
    Eben.
    Ein Feld macht nur Sinn, wenn es Schnittstellen, -flächen, Interaktionspunkte aufweisen kann, über die Informationen ausgetauscht werden können.
    Ein Auge, das nur sich selber sieht?
    Ein Ohr, das nur sich selber hört?
    Eine Hand, die nur sich selber spürt?
    Wie Sinn-i(nni)g^^

    Ein Virus ist ein RNA-Fragment.
    An der Schwelle des Lebens steht also bereits die Fragmentarität.
    Nur diese gewährleistet, dass Fragmentarität nach Komplementarität strebt.
    Nur dieses Streben kann Leben genannt werden und macht es in seinem energetischen Kern aus.

    Dawkins brachte mal die Idee ins Spiel, der Mensch sei Vehikel für genetische Information und nicht mehr.
    Und der ganze Überbau in seiner Komplexität bis hin zu einem Intellekt sei nichts anderes als ein Wettrüsten der Gene, um sich darüber die nötigen Vorteile zu verschaffen, um die eigenen Informationen möglichst effizient in die Verbreitung zu bringen.

    So gesehen ist der Mensch eben möglicherweise nur ein Katalysator für nicht-menschliche Optionalitäten, eben für die ANDEREN.
    So gesehen hat der Mensch einen Nutzen für die Natur, wobei ich unterscheiden möchte zwischen der Natur in tuto und dem „individuellen“ Gen-Interesse, dem es zweifellos dient, was aber nicht konform mit dem Naturinteresse gehen muss, es sei denn, man erweitert den Definitionskreis von „Natur“ über die existierende Naturlandschaft hinaus auf das reine Prinzip der Natur = Leben = Energietransformation.

    • September 28, 2014 um 2:12 pm

      “Ein Virus ist ein RNA-Fragment.
      An der Schwelle des Lebens steht also bereits die Fragmentarität.
      Nur diese gewährleistet, dass Fragmentarität nach Komplementarität strebt.
      Nur dieses Streben kann Leben genannt werden und macht es in seinem energetischen Kern aus.“

      Ein Virus ist ein RNA-Fragment, weil unterm Mikroskop nur fragmentarisch im Blickfeld erscheint, was dem Stand des betrachtenden Bewusstseins entsprechend, als Baustein des GANZEN dient. Gleiches gilt für Galaxien und Sterne, die im Blickfeld von Teleskopen erscheinen. Oder für Messwerte, die auf einer Anzeige von großen Entdeckungen verkünden, aber das Wesentliche, das Verbindende, nicht darstellen können. Das Verbinden geschieht indes nicht über Mittel und Wege des Egos … und schiebt so den Genen in die Schuhe, was ein Ego für möglich hält …

      Das Zusammenkommen aller Fragmente ist jedem Fragment zueigen, allerdings braucht es die Defragmentierung im Vorfeld, nicht um mehr Speicherplatz zu generieren, sondern um das Gefühl für das GANZE zu intensivieren …

      Dass der Mensch nicht Mensch bleiben wird, liegt ebenso auf der Hand, wie die Unerfüllbarkeit der transhumanistischen feuchten Träume vom besseren Menschen, sprich, unabhängig von ANDEREN und möglichst unabhängig vom Prinzip der Natur zu werden …

      http://www.biocommunication.at/modules/publications/index.php?id=1:1

      Die letzten Einträge auf verlinkter Seite sind diesbezüglich Augen öffnend … manches dritte Auge mag davon ebenfalls betroffen sein.

      Gruß Guido

  9. Gerd Zimmermann
    September 28, 2014 um 3:40 pm

    Danke Guido, Du spricht aus was keiner hoeren will.
    Ich bin ueber meine Ideen sicherlich auch viel belaechelt,
    als Till Spiegel aber gedultet.

    Ja, der Mensch als verkoerpertES Bewusstsein hat seine Aufgabe erfuellt.
    ES warten schon viele Menschen darauf den interpretierten Planeten Erde
    zu erkunden.
    ES trift alle gleichzeitig, aehm, warum eigentlich, das weiss Gott allein oder
    ES gibt wie in allen Zeiten Mitwisser. Merci.

    Solange man nicht sucht, vermag man auch nicht finden.
    Angefangen bei Forentrollen, Lichtarbeitern, Ufos ueber blablabla.

    Der Sinn des Seins ist das Sein.
    Aber rede mal mit einer Kuh franzoesisch, obwohl, dass macht Sinn.
    Auch der Stimme der Natur zu lauschen.
    Wie kann man lauschen bei MP 3.
    Wer versteht den Unterschied zwischen Daten und InFORMationen ?
    Sage ich noch alle Formen werden gedacht, werde ich schnell ausgelacht.
    Aber wer zuletzt lacht ……

    LG Gerd

    • Dezember 21, 2014 um 5:19 am

      @ Gerd Zimmermann

      „Der Sinn des Seins ist das Sein.“

      Diese Erkenntnis hätte einen goldenen Rahmen verdient!

      Das Problem ist, daß der typische zivilisierte Mensch noch nicht weiß, was – wahres – Sein ist.
      Des Menschen WAHRES Sein besteht darin bzw. erfüllt sich darin, das gottgegebene Potenzial zu erkennen und anzuerkennen und es auszuschöpfen: Sich mit der Seele, dem göttlichen (Seins- / Bewußtseins-)“Funken“ zu identifizieren und (Mit-)Schöpfer zu sein – Herr über die gleiche Schöpferkraft wie der göttliche Vater. Herr und Meister der Kraft der Liebe, der Kraft des Friedens, der Kraft des Lebens und der Heilung. Herr und Meister über das eigene Glücklich- und Gesund-Sein. FREI von dominierender Angst. Ein absolut freies geist-energetisches Wesen.

      Als René Descartes proklamierte: „Ich denke, also bin ich“ („cogito ergo sum“) hat er damit seine Beeinträchtigung durch die Kollektive Zivilisations-Neurose diagnostiziert. DENKEN (können) ist noch kein Nachweis der geistig-seelischen / spirituellen Reife. DENKEN können auch schon Kinder. Das entscheidende Kriterium ist der Aufstieg zur höheren Bewußtseins- / Seins-Ebene – mit den entsprechenden höheren Erkenntnissen und der Bereitschaft, ihnen gemäß zu leben und sie nach bestem Vermögen zu vertreten.

      Herzlichen Gruß!

      Wolfgang H.

      • tulacelinastonebridge
        Dezember 21, 2014 um 10:20 am

        Guten Morgen,

        heureka, ja man muss es immer wieder schreiben…..das wahre Sein…..und was glaubst du, wie lang dauert die Entwicklung der Rasse Menschheit und wie wird der Weg ausschauen????
        Ich mein, diese wahre Sein-Erkenntnis, wird ja Viele verrückt machen oder glücklich.

        Jede Entwicklung hängt ja an der spirituellen Entwicklung, tja wie viel Zeit braucht die Menschheit????

        • Januar 2, 2015 um 6:32 pm

          Die Spezies Mensch war VOR dem Ausbruch der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ (KZN) – vor ca. 15.000, 20.000, 60.000 oder 100.000 Jahren – IMMER voll bewußt.
          Die Pubertierenden wurden WAHRHAFT erwachsen und lebten als bewußte Seelen, Kinder Gottes, und übten ihr „Amt“ – Stellvertreter Gottes – aus. Die Menschheit war damals HEIL – WAHRHAFT gesund. Vor allem eben SEELISCH.

          Vor Ausbruch der KZN waren die Menschen immer gott-nah – und nicht gott-fern. Alle Erwachsenen wußten, was / wer sie waren und lebten es im Bewußtsein der göttlichen – bedingungslosen – Liebe, des inneren und äußeren Friedens und im Bewußtsein ALLER sonstigen Aspekte / Qualitäten des universellen göttlichen (Bewußt-)Seins.

          Die Frage nach der (Dauer der) „Entwicklung“ der Menschheit ist fehl am Platze. Es geht um die Frage, ob die grundlegende HEILUNG vollzogen wird und, wieviele es schaffen. Die grundlegend Geheilten werden dann wieder so voll spirituell „entwickelt“ / bewußt sein wie zuvor / immer.

          Prognosen verbieten sich im Grunde von selbst, da wir KEINE Erfahrungswerte haben.
          ABER: JEDER hat das Potenzial zur grundlegenden Heilung.
          Die entscheidende Frage ist, wieviele Menschen man mit der – „rettenden“ – Information erreicht. So lange es die Krankheit (KZN) gibt, gab es auch immer Menschen, die sie wahrgenommen haben und versucht haben, die „rettende“ Information unter die Menschen zu bringen. Es gab / gibt keine „rettende PERSON“ (ich halte Jesus / Christus nicht für eine „rettende“ Person!), sondern (nur) ein rettendes / er-rettendes BEWUSSTSEIN – mit e-soterischem Wissen. „Soter“ ist der „Retter“ / „Heiland“; e-soter-isch folglich das „er-rettende“ (Wissen / Bewußtsein), nämlich das „höhere“, feinstoffliche, göttliche, Bewußtsein – im Menschen. Seine göttliche Seele, sein „höheres / wahres Selbst“.

          MIR ist das alles völlig klar und widerspruchsfrei in meinem Weltbild geordnet. Das Problem ist das noch nicht wirklichkeitsnah strukturierte Weltbild der großen Mehrheit. Und die KZN bzw. die typisch neurotische „Abwehr- / Vermeidungshaltung“ bzw. die „Kognitive Dissonanz“ verhindert – krankheitsbedingt – den entsprechenden „Umbau“ des Weltbildes.

          Es ist „zum Mäusemelken“!

          Herzlichen Gruß!

          Wolfgang H.

          • Januar 2, 2015 um 7:51 pm

            Lange vor dem seitdem fortschreitendem Gotteskult gab es eine Geschichte, in der wir EINEN den ANDEREN weit näher waren. Nicht als Verkörperung, sondern als Ausdruck von Bewusstsein:

            http://www.goettner-abendroth.de/matriarchat/matriarchale-mythologie.html

            Unser modernes Heldentum spricht diesbezüglich Bände, bedeutet ein wahrer Held zu sein doch stets sich nicht von anderen als Held feiern zu lassen, sondern die eigenen Möglichkeiten der Verkörperung, bis über die Grenze des Möglichen heraus, dem Leben als Ganzes zur Verfügung zu stellen.

            Das internationale Zeichen für BIOHAZARD ( Lebensgefahr für das Leben ) ist eine Abwandlung des Symbols der Dreifaltigkeit der Großen Göttin. Deren Wesen wandelt noch immer durch die Welt der Märchen ( offensichtliches Versteck ), was notwendig wurde, denn ihrer Dreifaltigkeit erging es nicht anders als den Vorstellungen von einem Helden. Und Märchen sind ja keine Geschichten für ganze Kerle …

            Gruß Guido

          • Januar 2, 2015 um 8:49 pm

            Lieber Guido!

            „Und Märchen sind ja keine Geschichten für ganze Kerle …“:

            Doch, doch! Genau DAS sind sie!
            Die echten, guten, Märchen jedenfalls. Die Heldentaten, die da geschildert werden, meinen JEDEN Menschen – in zu deutender Symbolsprache – als BEWUSSTSEIN.

            HEL-DEN sind Menschen (nicht nur Männer!), die HEL = HEIL / GANZ (engl.: heal) werden. Hel hat im Schwedischen noch immer diese Bedeutung: vollständig, komplett.
            Auch im Dänischen sehr ähnlich.
            Ich denke, die Namen Helga und Helgo (Helgo-Land) beziehen sich darauf.

            Was der Nibelungen-Siegfried („Hüter / Bewahrer des Sieges“, ähnlich wie Siegwart, Sigvard) tut, indem er sich dem Drachen stellt und den Kampf aufnimmt und siegt, ist eine symbolische Darstellung eines Teils des „Ganzwerdungs-Prozesses“, der „Initiation“ – von der die zivilis. Ges. entfremdet ist!

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • Januar 2, 2015 um 8:58 pm

            Das mit den Kerlen und den Märchen war ironisch gemeint. Aber so was von !

            Ansonsten stimme ich zu …

            Gruß Guido

          • tulacelinastonebridge
            Januar 3, 2015 um 6:08 pm

            @ heureka…..in deinen ersten Satz steckt schon eine Welt.!

            ……Die Spezies Mensch war VOR dem Ausbruch der “Kollektiven Zivilisations-Neurose” (KZN) – vor ca. 15.000, 20.000, 60.000 oder 100.000 Jahren – IMMER voll bewußt…….

            Die Spezies Mensch von der du hier sprichst, glaubst du war das die gleiche wie jetzt hier, wir uns??????

            „Vor dem Ausbruch“…….ist es noch immer hier jetzt, die gleiche Welt wie vor dem Ausbruch, ich mein die gleiche Erde, der gleiche Planet?

            vor ca. 15.000 …. immer voll bewußt…..war das wirklich hier oder sprichst du von einer anderen Welt, die mit unserer hier, nicht wirklich viel gemein hatte, außer vielleicht die Ähnlichkeit ihrer Bewohner`??????

            Wer sagt das es ein Vorher gegeben hat??? Haben wir erst mit der Entwicklung angefangen????

          • Januar 4, 2015 um 1:11 am

            @ tulacelinastonebridge

            „Die Spezies Mensch von der du hier sprichst, glaubst du war das die gleiche wie jetzt hier, wir uns??????“:

            Ja.

            -.-.-.-.-

            >“Vor dem Ausbruch”…….ist es noch immer hier jetzt, die gleiche Welt wie vor dem Ausbruch, ich mein die gleiche Erde, der gleiche Planet?“:

            Ja.

            -.-.-.-.-

            „vor ca. 15.000 …. immer voll bewußt…..war das wirklich hier oder sprichst du von einer anderen Welt, die mit unserer hier, nicht wirklich viel gemein hatte, außer vielleicht die Ähnlichkeit ihrer Bewohner`??????“:

            HIER.

            -.-.-.-

            „Wer sagt das es ein Vorher gegeben hat???“:

            Ich sage das – aufgrund meiner Wahrnehmungen, Erkenntnisse, Rückschlüsse und unter Zuhilfenahme nachvollziehbarer Informationen.
            Es waren niemals ALLE Menschen der Menschheit von der Krankheit, der Kollektiven Zivilisations-Neurose, befallen / beeinträchtigt – und sind es auch JETZT nicht. Es gibt NOCH Gesunde und SCHON WIEDER Gesund(et)e.

            -.-.-.-.-

            „Haben wir erst mit der Entwicklung angefangen????“:

            Verstehe ich nicht.
            Kannst du deine Frage anders / deutlicher formulieren?
            Vielen Dank!

            Herzlichen Gruß!

            Wolfgang H.

          • tulacelinastonebridge
            Januar 4, 2015 um 10:25 am

            Guten Morgen heureka, ja bei der letzten Frage, hab ich den Beistrich vergessen, ist mir später dann auch aufgefallen.

            Haben wir, erst mit der Entwicklung angefangen.

            Ich kann mir vorstellen, das die „Krankheit“ als erstes da war und wir „neu“ dazugekommen sind.

            Ego…….. hier auf den Planeten Erde, die Menschheit fängt sich zu entwickeln an und beginnt mit der Entwicklung im Stadion der Krankheit.

            Ich glaube, die gesunde „Menschheit“ aus vergangenen Tagen, hat ebenfalls ihre Entwicklung in der Krankheit, begonnen.
            Hat sich ins gesunde entwickelt, was wir ja auch tun werden, ja und diese bereits gesund entwickelte Menschheit hat es geschafft und lebt eben woanders, eben in einer gesunden Welt mit gesunden Menschen.

            Wir hier, haben wieder von vorn angefangen, ein ganz neues Paket somit aufgemacht. 🙂

          • tulacelinastonebridge
            Januar 4, 2015 um 3:32 pm

            😀 Ego…… nein soll natürlich heißen
            Ergo…….hier auf

  10. Dezember 21, 2014 um 10:30 am

    Solange wir Menschen meinen wir könnten ohne all die ANDEREN SEIN und damit im Grunde allein für uns bleiben, bleibt unser SEIN ein Werden … ein Bewusst-Werden, dass das Leben so nicht SEIN kann.

    Wofür wir die ANDEREN nach wie vor missbrauchen, um unserer eigenes SEIN in den Vordergrund zu rücken, zeigt der aktuele Beitrag auf GEMEINSAM INS TAL:

    http://www.gold-dna.de/gemeinsaminstal/seite3sw4.html#0045

    Gruß Guido

  11. tulacelinastonebridge
    Dezember 21, 2014 um 11:10 am

    Jaaaaa Herr Rossi sucht das Glück! 🙂

    Solang jeder sein Haustier hat, brauchts den Anderen nicht. 🙄

    Jeden sein Hund und seine Katz……´

    Schafft die Haustiere ab!!!!!!!! 😯

  12. Dezember 21, 2014 um 11:56 am
  13. tulacelinastonebridge
    Dezember 21, 2014 um 3:19 pm

    So und die faszinierenden Menschen hier, bekommen auch eine Info, eíne Auffrischungsinfo.

    http://ich-bin-das-licht.blogspot.co.at/2012/06/korperliche-veranderungen-wahrend-des.html

    • Dezember 21, 2014 um 3:24 pm

      @Tula,

      wenn es bei Ihnen einer Auffrischung bedarf, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt oder lüften Sie mal bei sich durch oder mögen Sie „Abgestandenes“, vermute mal ja, so eifrig wie Sie sind.

      • tulacelinastonebridge
        Dezember 21, 2014 um 4:05 pm

        Gold, lass doch dein Nebadonia-Gezicke.

    • Dezember 21, 2014 um 4:05 pm

      Der Artikel ist von 2012, als „Auffrischung“ würde ich das nicht bezeichnen, eher als Mottenkiste, inzwischen dürfte ja wohl den meisten klar geworden sein, dass es diesen „Dimensionswechsel“ ebenso wie den „Lichtkörperprozess“ in der propagierten Form gar nicht gibt.

      Ich persönlich habe von diesen „körperlichen Veränderungen“ jedenfalls zum Glück nie was gemerkt (weder vor 2012, noch danach) und halte sie allesamt entweder für Einbildung oder für Krankheiten.

  14. Gerd Zimmermann
    Dezember 21, 2014 um 4:11 pm

    Ich fuehle mich hier wohl. Danke.
    Tula, VERRUECKT oder gluecklich, ja, genau so sehe ich das auch.

    Sehe ich wenigstens nicht allein, das Ganze, ihr hier.
    Im Club des Ganzen ist am Eingang das Ego abzugeben.
    Das ist aber nur ein Problem, wenn man nicht weis, wie
    ein Universum tickt.
    Wenn Quanten und Biophotonen elektromagnetisch sind,
    sind die Bausteine vom Universum und vom Leben elektrisch.
    Wer da auf die Idee kommt, der Kosmos sei mechanisch
    erhaelt eine Ehrengruft neben Newton und Einstein.

    Ist das Universum aber elektrisch, waere klar, warum alles
    mit allem verbunden ist. Bringt man nun noch Bewusstsein
    ins Spiel, hilfe, dann kann man hinter den Spiegel blicken und
    erkennt das Ganze.
    Mir gefaellt diese Geschichte. Erzaehlt sie doch vom Leben
    und vom Sinn des kosmischen Lernzieles.

    Ich denke es gibt viele Symphatisanten, aber die Angst vor dem Alten-Neuen
    schreckt sie ab, vor allem die Verantwortung fuer das Ego abzugeben,
    welches es ja in der Wirklichkeit gar nicht gibt, nur in der Realitaet.
    Aber solange nicht bekannt ist, dass das Bewustsein die Wirklichkeit ist
    und die materielle Welt die beobachtbare Realitaet darstellt, kaut sich die
    Schlange weiter am Schwanz. Guido sagte mal, immer mehr wedelt der Schwanz
    den Hund.
    Interpretiere ich so, der technologische Fortschritt den Menschen.

    Euch einen schoenen Sonntag, Gerd

  15. Gerd Zimmermann
    Dezember 21, 2014 um 4:55 pm

    Tula, finde ich gut.
    Alles was ist, ist Licht, der Goettliche Funke im Menschen ist gefunden.
    Ein grosser Schritt zum erkenne dich selbst getan.

    Luna, ich bin anderer Meinung, google mal Walter Russell, Kosmisches Bewustsein.
    Oder das Geheimnis des Lichts.

    Das Grosse Geheimnis scheint mir noch Lichtjahre entfernt. Walter Russell, der Mann,
    der Zugang zum Universum hatte, mein grosses Vorbild.
    Wissen ist Allwissen, nicht der Glaube zu wissen, dieser Glaube ist nachplappern.

    Gruss Gerd

    • Dezember 21, 2014 um 7:52 pm

      @ Gerd

      „“Luna, ich bin anderer Meinung, google mal Walter Russell, Kosmisches Bewustsein.““

      Ich habe nichts gegen eine Bewusstseinserweiterung o.ä. gesagt, nur gegen einen (physischen) „Dimensionswechsel“ nach 5D (oder wohin auch immer) und die dazugehörigen Theorien (oder eher Fantasien), die nach wie vor darüber kursieren.

      Den ganzen 2012-Hype habe ich ja schließlich selbst mitgemacht und auch eine Menge davon geglaubt, aber ich bin mit dem ganzen Eso-Zeug mehrfach durch, habe festgestellt, dass das meiste davon Blödsinn ist, und inzwischen fast alles, was ich irgendwann mal geglaubt habe, wieder rausgeschmissen. Irgendwann sollte man eben wieder in der Realität ankommen.

      Zwar gehe ich nach wie vor davon aus, dass es irgendwann irgendeinen „Wandel“ geben wird, aber wie, wann und in welcher Form, darüber mache ich mir keine großen Gedanken mehr, wird vermutlich sowieso anders sein, als man es sich jemals vorstellen könnte.

  16. tulacelinastonebridge
    Dezember 21, 2014 um 5:46 pm

    So, ich stell das hier mal ein…… aha die Venus, muss mir´s aber noch genauer lesen, habs nur überflogen, kannte den Mann nicht. Liebe Grüße

    Kapitel I
    Die ewige Frage

    »Wer bin ich?«

    »Was bin ich?«

    »Warum bin ich?«

    »Wohin bin ich unterwegs?«

    »Welcherart ist meine Beziehung zum Universum, zu Gott und den Menschen?«

    »Was ist Wahrheit? Wie kann ich sie erfahren?«

    »Woher stammt meine Kraft? Was ist die Quelle meiner Kraft?«

    »Wie kann ich ins Gleichgewicht kommen? Wie kann ich im Umgang mit meinen Mitmenschen jene Ausgewogenheit im Geben und Empfangen kennen lernen, durch welche sie und ich gleichermaßen bereichert werden?«

    »Es gibt religiöse Lehren wie Sand am Meer, und zahlreich sind die Gebote, Gutes zu tun. Aber das Gute ist vor meinen Augen noch verborgen wie durch einen undurchdringlichen Nebel. Er verbirgt Dein Licht, und ich suche es vergeblich.«

    »Ich stolpere in dieser Dunkelheit. Wenn ich mein Gleichgewicht nicht finde, stürze ich.«

    »Oh Du unsichtbarer Einer, reiße den verhüllenden Schleier von meinen Augen, der den Pfad zu Deinem Licht verbirgt, damit ich den Weg zu Dir finde.«

    So erklingt durch alle Zeiten das Flehen der Menschheit.

    So lautet die unbeantwortete Frage, die aus den Herzen dieser erwachenden Generation aufsteigt.

    Die Zivilisation schreitet in Zyklen voran. Neue Ebenen des Verstehens transformieren die Menschen in regelmäßigen Schüben zu immer höher entwickelten Wesen. Wir erleben jetzt die Geburtswehen eines neuen Zyklus von dreitausend Jahren.

    Gottes Allwissenheit, Allmacht und Allgegenwart sind im Bewusstsein eines jeden Menschen verankert; aber nur wenige erkennen die Einheit ihres Seelen-Selbst mit dem universalen Seelen-Selbst. Der Mensch braucht viele Jahrtausende, um sich dieser Einheit bewusst zu werden. Jeder Entwicklungszyklus des Menschen bringt ihn näher zu dem Bewusstsein, eins zu sein mit dem Licht aus der Quelle seines Selbst.

    Der Mensch lebt in einer verwirrend komplexen Welt von AUSWIRKUNGEN, deren URSACHE er nicht kennt. Diese scheinbar unendliche Vielfalt und Komplexität verstellt ihm den Blick für das zugrunde liegende Prinzip des Gleichgewichts in allen Dingen. Daher verkompliziert er die Wahrheit, bis ihre vielen Winkel, Seiten und Facetten untereinander und mit ihm das Gleichgewicht verloren haben.

    Wahrheit ist einfach. Gleichgewicht ist einfach. Rhythmischer, ausgewogener Austausch zwischen polar gegensätzlichen Paaren stellt bei allen Naturphänomenen und in allen zwischenmenschlichen Beziehungen die vollendete Meisterschaft in Gottes Licht-Universum dar und ist das Gesetz. In diesem einen grundlegenden Universalen Gesetz liegt die ausgewogene Fortdauer aller schöpferischen Ausdrucksformen in Gottes Universum aus elektrischen Wellen begründet. Dieses Universum besteht aus zwei sich bedingenden Lichtqualitäten in scheinbarer Bewegung, die Gottes Eine Gesamtidee der Schöpfung in Gestalt unzähliger, scheinbar getrennter Bruchteile jener Gesamtidee aufzeichnen.

    Die innere Stimme

    Auf die große unbeantwortete Frage der Menschheit gibt es eine einfache Antwort. Die leise Stimme im Innern eines jeden Menschen flüstert ihm diese Antwort unablässig in sein erwachendes Bewusstsein. Jede Sehnsucht, die im Herzen des Menschen geschrieben steht, wird zur Quelle getragen, und die Antwort kommt immer, aber nur wenige fragen gründlich, und kaum jemand lauscht auf die Antwort.

    Es bedarf vieler Zeitalter der Vorbereitung, um diese Stimme hören zu lernen, denn das Bewusstsein des Menschen ist durch die Wahrnehmungen seines elektrisch gesteuerten Körpers, den er fälschlicherweise für seinen Geist und sein persönliches Selbst hält, von seiner Quelle getrennt.

    Was er als seinen objektiven menschlichen Geist bezeichnet, ist nichts weiter als der Sitz der elektrischen Empfindungen seines Körpers. Was er für Denken hält, ist nur eine elektrische Wahrnehmung von Dingen, die gespürt und für eine neuerliche Nutzung als so genannte »Erinnerung« in den Gehirnzellen gespeichert wird. Mit dem Wissen des Universalen Geistes, welcher dem Menschen innewohnt, haben Erinnerungen nicht mehr zu tun als eine Schallplatte mit der Quelle ihrer Aufnahme. Was der Mensch für seinen lebendigen Körper hält, ist nur eine elektrisch gesteuerte Maschine; sie täuscht Leben vor durch Bewegung, die ihr vom Seelen-Selbst in ihrem Innersten zuteil wird. Dieses allein lebt, und nach seinem Willen bewegt sich der Körper.

    Was der Mensch seinen subjektiven Geist nennt, ist sein Bewusstsein, sein geistiger Speicher von Allwissenheit, Allmacht und Allgegenwart. Dieses Bewusstsein ist sein Selbst, sein EWIGES Selbst, durch welches sich seine Allwissenheit, Allgegenwart und Allmacht in dem Maße ausdrücken, wie ihm deren Vorhandensein in sich allmählich bewusst wird.

    Die elektrisch schwingenden Nervenbahnen, die seine Körperfunktionen steuern, arbeiten fast ausschließlich mit automatischen Reflexen und instinktiven Reaktionen und nur in sehr kleinem Umfang aufgrund mentaler Entscheidungen. Jede Zelle und jedes Organ des menschlichen Körpers nimmt die eigene Bestimmung auf elektrischem Wege wahr und erfüllt sie ohne jedes mentale Zutun von Seiten der Intelligenz, die diesen Körper bewohnt. Der Herzschlag zum Beispiel ist rein automatisch. Die weißen Blutkörperchen eilen so automatisch zur Heilung einer Verletzung, wie eine Klingel ertönt, wenn man auf den Knopf drückt.

    Der Mensch glaubt, dass er in diesem Körper und seinem elektrisch aufzeichnenden Gehirn denkt und lebt, liebt und stirbt. Er hält sich für bewusst, wenn er wach ist und für bewusstlos, wenn er schläft; dabei ist ihm nicht klar, dass es in der gesamten Natur einen Zustand wie Bewusstlosigkeit gar nicht gibt, auch wenn die Wahrnehmung im Schlaf zum Erliegen kommt.

    Der Mensch sagt auch nicht, sein Zahn sei bewusstlos, wenn dieser durch Kurzschließen des elektrischen Stroms in der Nervenbahn, die in diesem Zahn wahrnehmbare elektrische Empfindungen ermöglicht, betäubt wird. Wir wissen, dass Zähne nicht bewusst sein können, aber uns ist nicht klar, dass unser gesamter Körper nicht bewusst sein kann.

    Auch weiß der Mensch nicht, dass sein Bewusstsein niemals schläft und sich nie verändert, weil die Unsterblichkeit des Menschen in seinem Bewusstsein liegt. Dieses Bewusstsein ist das Licht, das er unwissentlich sucht und dabei die Wahrnehmungen seines Gehirns für sein Denken hält.

    Der Mensch ist noch jung. Er hat das Dunkel seines Urwalds eben erst verlassen. In den Millionen oder mehr Jahren seiner Entwicklung hat er sich für sein Handeln auf Wahrnehmungen und für sein Wissen auf die Beweise seiner Sinne gestützt. Er ist sich des ihm innewohnenden Geistes erst seit wenigen Jahrtausenden bewusst. In diesem beginnenden neuen Gewahrsein ist er verwirrt und weiß nicht, was in ihm Geist ist, was Bewusstsein und was Wahrnehmung.

    Der Mensch hat noch nicht gelernt, dass der Körper nur ein vom Selbst geschaffener Mechanismus ist, der das ihm innewohnende Selbst zum Ausdruck bringt, und dass dieses Selbst einen Teil Gottes manifestiert. Auch hat er noch nicht gelernt, dass Körper weder leben noch sterben, sondern sich ständig und immerdar wiederholen, so wie alle Ideen des Geistes sich wiederholen.

    Das Rad zum Beispiel ist ein Mechanismus aus Nabe, Speichen und Felge. Ein kleiner Teil des Rades berührt den Boden, fühlt ihn und verlässt ihn dann, um aus der Reichweite der Wahrnehmungen, die Felge, Speichen und Boden miteinander verbinden, zu verschwinden.

    Doch dann kehrt dieser Teil zurück.

    Wenn das dem Menschen geschieht, sagen wir: »Er wurde geboren, lebte und starb.« Widerfährt es dem Apfel, der Flamme oder dem Baum, sagen wir: »Der Apfel ist aufgegessen, die Flamme ist erloschen, der Baum ist vermodert.« Wir sprechen so, weil nur ein kleiner Teil aus dem Kreislauf einer jeglichen Idee in die Reichweite unserer Sinne gelangt. Der größere Teil des Kreislaufs liegt jenseits unseres Wahrnehmungsausschnitts, so wie der größere Teil des Rades sich jenseits der gefühlten Wahrnehmung des Bodens befindet.

    Wir wissen noch nicht, dass der unsichtbare Teil des Kreislaufs aller Ideen ebenso ein Kontinuum bildet wie das Rad. Der Kreislauf des Apfels besteht aus Licht, das von Sonne und Erde ausgehend zu jener positiven Hälfte des Apfels führt, die wir in der Hand halten. Die negative Hälfte des Kreislaufs ist Licht, das zur Sonne und zur Erde zurückkehrt, um die ewige Idee »Apfel« in Gestalt einer anderen Manifestation neu zu erschaffen. Dasselbe gilt für die Flamme, den Baum und jeden anderen Teil der Einen Gesamtidee Schöpfung.

    Für unsere Wahrnehmung »erlischt die Flamme«. Aber sie IST noch immer. Genauso erscheinen der Baum, der Wald, der Berg, der Planet und der ferne Sternennebel, sie verschwinden und erscheinen unweigerlich wieder neu.

    Genauso erscheint der Mensch, verschwindet und erscheint in zahllosen Kreisläufen immer wieder neu, um das ewige Leben des Geistes in ewigen Wiederholungen jenes Teils im Menschheitszyklus zum Ausdruck zu bringen, den der menschliche Körper wahrnehmen kann.

    Der Mensch stirbt niemals. Er ist so beständig wie die Ewigkeit. Jesus sagte ganz richtig, der Mensch werde dem Tod nicht begegnen, denn es gibt keinen Tod, dem er begegnen oder den er erfahren könnte.

    Entsprechend lebt der Körper des Menschen nicht, und da er nie gelebt hat, kann er auch nicht sterben. Allein der Geist lebt. Der Körper manifestiert lediglich den Geist. Das, was wir im menschlichen Geiste für Leben halten, manifestiert sich, indem es den Körper zum Handeln veranlasst. Solche Handlungen, die der Körper unter dem Befehl der ihm innewohnenden Seele ausführt, haben keine Willenskraft oder Intelligenz in sich selbst; Körper sind wie Maschinen, die von einem allwissenden und allmächtigen Geist angetrieben werden.

    Diese Dinge wissen wir noch nicht, denn der Mensch läuft noch in seinen Kinderschuhen. Er beginnt gerade erst, das Licht kennen zu lernen.

    Transformation auf ewig

    Seit Ewigkeiten sucht der Mensch nach dem Licht, damit es ihn leite auf dem langen, beschwerlichen Weg, der ihn aus dem Dschungel seines Körpers zum Gipfel seiner erwachenden Seele führt.

    Seit Ewigkeiten findet der Mensch dieses Licht und wird auf ewig transformiert, da er es findet.

    Und indem er es findet, findet er allmählich sein Selbst, welches das Licht IST. Und da er durch das Gotteslicht des in ihm erwachenden Selbst immer mehr transformiert wird, lässt er den Dschungel immer weiter im Dunkeln hinter sich.

    Manche Menschen suchen das Licht, und der Mut verlässt sie, weil sie es scheinbar nicht finden können. Dabei merken sie nicht, dass sie seit Ewigkeiten Findende sind. Die Unwissenden erwarten, in einem blendenden Blitz von Allmacht, Allwissenheit und Allgegenwart alles auf einmal zu finden.

    In dieser Art kommt es jedoch erst, wenn man dem Gipfel sehr nahe ist. Der Mensch kann nicht so viel Licht auf einmal ertragen, solange sein Körper noch unerfahren und seinem Dschungel zu nahe ist. Wer den Dschungel ein Stück hinter sich gelassen hat, besitzt bereits genügend Licht, um sich den Ausweg aus seinen finsteren Tälern zu beleuchten.

    Wer den Dschungel weit hinter sich gelassen hat und weiterhin das Licht in den höchsten Himmeln sucht, findet es immer wieder und wird stets aufs Neue im Finden transformiert.

    Der Suchende darf keinen Moment die Augen von seinem höchsten Himmel abwenden, denn der kleinste Blick nach unten in die Dunkelheit bringt ihn zurück zu den Ängsten der Dunkelheit, die ihn dazu verleiten wollen, in sie zurückzutauchen.

    Schaut daher für immer nach oben in die Himmel der Inspiration, wo Glorie die furchtlosen, allwissenden Reisenden auf ihrer Suche nach Schönheit in der Reinheit des universalen Lichtes erwartet.

    Wessen Augen zum Himmel erhoben sind, zu dem wird das Licht ewig kommen, und im Finden wird er auf ewig transformiert werden.

    Die dunkle Straße aus seinem Dschungel zum Gipfel seiner Glorie wird während des Aufstiegs vom Körper zum Geist immer heller erleuchtet.

    Es ist ein steiniger, aber glorreicher Aufstieg. Alle müssen ihn bewältigen.

    DER AUFSTIEG DES MENSCHEN VOM DUNKEL IN DAS LICHT ist das sich ewig wiederholende Spiel des Menschen auf den Planeten, die um Sonnen kreisen.

    Wenn die ganze Menschheit das Licht gefunden hat, ist das Spiel zu Ende, so wie dieser Planet dann auch nicht länger eine Bleibe für den Menschen sein wird. Die Erde wird dann ihre sich immer erweiternde Umlaufbahn verlassen, und die Venus wird allmählich ihre Stelle einnehmen, um zur Bühne der nächsten Runde im AUFSTIEG DES MENSCHEN in diesem Sonnensystem zu werden.

    Wir als Spieler müssen daher einverstanden sein mit den Spielregeln, die jedem von uns im Licht offenbart werden. Desgleichen müssen wir während unserer ständigen Transformation immer mit Freude dabei sein, denn jeder von uns lernt seine Rolle, Zeile für Zeile, um sie immer würdiger auszufüllen.

    Alle Teile des Spiels sind Erfahrungen, sie machen die Handlung des Stückes aus. Alle Erfahrungen des Menschen sind Teil seiner Entfaltung. Jede Erfahrung ist ein Teil seiner Reise vom Dunkel ins Licht.

    Alle Erfahrungen sind Schritte auf jener Reise des Menschen zum Gipfel seiner Glorie. Daher sind alle Erfahrungen gut.

    Es gibt nichts als das GUTE. Es gibt kein Böses.

    Es gibt nichts als LEBEN. Es gibt keinen Tod.

    • Dezember 21, 2014 um 7:10 pm

      Spricht hier nun Gott-Vater persönlich oder jemand, der glaubt, schon alles erkannt zu haben?

  17. Gerd Zimmermann
    Dezember 21, 2014 um 6:24 pm

    Merci vielmal, Tula und schmunzel, schmunzel.

    Bin hier ueber Bernie Krause gestolpert. So habe ich die Dinge noch nicht
    gesehen (Gorilla mix), macht mir aber klar, wer in diesem Orchester der
    unsichtbare Chefdirigent ist. Bernie Krause findest Du hier im Suchmodus.

    Wer den Konzertmeister sucht, empfehle ich
    http://www.walter-russell.de

    Gruss Gerd

  18. Gerd Zimmermann
    Dezember 21, 2014 um 7:09 pm

    Tula, Du bist was du isst……

    Hier im Forum war oft die Rede vom Zenit. Wenn wir nicht auf Mach 12 beschleunigen
    steht die Schallmauer direckt vor uns oder wir sind schon durch.
    Woher ich Klugscheisser das weis? Im TV laufen schon lange Sendungen aus dem
    letzten Jahrhundert. Erst 80iger, jetzt 60iger, die 2 Kriege wurden jetzt aufgearbeitet,
    alles Blicke nach hinten oder ist das alte Hinten das neue Vorn.

    Nicht verzagen Boe Bub fragen.

    Gruss Gerd

  19. Dezember 21, 2014 um 7:26 pm

    amtlich.

    Die Weihnachtsansprache kommt dann später im TV, nicht das die versehentlich auch wieder wiederholt wird, aus dem letzten Jahrhundert. lach

    Das wäre ein Zeichen, meine Damen, vom Himmel kommt´s her, das Christ-kind 😉

    http://www.neuronation.de/de/demenz/alzheimer-plaques-sind-eiweissablagerungen-im-gehirn

  20. Gerd Zimmermann
    Dezember 21, 2014 um 8:51 pm

    Luna, danke fuer Deine Worte.
    Ich kenne mich in der Szene nicht aus. Habe frueher new age und Esoterik gelesen.
    Es sind viele Halbwahrheiten unterwegs.
    Walter Russell bietet auch nicht nach 15 Minuten die Pille zur Loesung.
    Ich schaetze, ich habe jetzt 6 Jahre studiert. Am Anfang habe ich
    ERNSTHAFT „GOTT“ gesucht. Ohne das ich es am Anfang merkte, wurde
    ich auf dieser Reise gefuehrt, bis hin oder ueber Hegel, Das absolute Wissen, was
    Russells Kosmisches Bewusstsein drueckt ES nur mit anderen Worten aus.

    Wenn Du ALLWISSEN besitzt, vermagst Du die Wiklichkeit zu sehen.
    Die Wirklichkeit wird nicht an Universitaeten gelehrt. Dieses Wissen ist unbezahlbar.
    Ein Maler malt ein Landschaftsbild und Du weist, wie diese Landschaft entsteht.
    Du kennst dann den Ursprung ALLEN SEINS.
    Wenn jeder den Ursprung kennen wurde, Gesamtbewusstsein des Kosmos, gaebe
    es keine Quer

    • tulacelinastonebridge
      Dezember 21, 2014 um 9:55 pm

      Ja und dann gäbe es keine Erde mit Menschen drauf. 😉 die Weihnachtswerkstatt würde dann abgehen. 😦

  1. Juni 20, 2014 um 11:53 pm

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